DE60133684T2 - Vorrichtung für den Betätigungsmechanismus eines elektrischen Gerätes und Betätigungsmechanismus mit einer solchen Vorrichtung - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der ein Federbetätigungsmechanismus einer elektrischen Leistungseinrichtung, wie etwa ein Mittel- bzw. Hochspannungsschalter, ausgestattet werden soll.
- Wie bekannt ist, enthält diese Art von elektrischer Einrichtung gewöhnlich ein Schaltmodul, das über einen Steuermechanismus gesteuert wird, wobei eine Einrast-Auslöse-Anordnung insbesondere die Aufgabe hat, das Modul von der einen Stellung in eine andere zu schalten, indem sie auf dieses über eine mechanische Steuervorrichtung einwirkt, um es in bzw. außer Betrieb zu setzen und damit unter bzw. außer Spannung zu setzen, und wobei eine weitere Anordnung Anwendung findet, um die vorherige damit auszurüsten.
- Ein Steuermechanismus dieser Art ist insbesondere in einer
anhand voneuropäischen Patentschrift 651409 1 dieser Schrift beschrieben. Er enthält insbesondere eine Einrast-Auslöse-Anordnung, die eine Betätigungshauptwelle, die sogenannte Zuschaltwelle, enthält, an welcher verschiedene Steuerhebel befestigt sind, die dieser Welle insbesondere gestatten, auf das Modul einzuwirken und unter der Wirkung einer Steuerkurve in einer bestimmten ersten Richtung ausgehend von einer ersten Stellung, in welcher das Modul sich in einem ersten Zustand befindet, bis in eine zweite Stellung, in welcher das Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, drehend mitgenommen zu werden. Diese Drehung erfolgt durch Drücken der Steuerkurve auf einen der Hebel, die von der Hauptwelle getragen werden, und entgegen einer Rückstellfeder, welche diese Hauptwelle in Gegenrichtung zur vorigen drehen kann und über einen weiteren Hebel wirkt. Die gegensinnige Drehung der Hauptwelle kann nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen, die später erläutert werden. Auch sind Endstellungsdämpfungsmittel vorgesehen, die fest mit der Hauptwelle verbunden sind, insbesondere ein Dämpfungsglied, das auf diese Welle über einen sich von den vorigen Hebeln unterscheidenden Hebel bei Rückkehr der Welle in die Ausgangsstellung einwirkt. - Diese Art von Federbetätigungsmechanismus ist mit dem Nachteil behaftet, dass er eine relativ hohe Anzahl von verschiedenen Teilen erfordert, welche Funktionseinheiten bilden, die in relativ aufwendiger Weise kombiniert werden, deren Inbetriebnahme und Funktionserhaltung aufwendig und damit zu kostspielig auszuführen sind.
- Die
US 2 717 288 offenbart eine Vorrichtung und einen Mechanismus jeweils nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 bzw. 6. - Die Erfindung schlägt eine Vorrichtung für den Federbetätigungsmechanismus einer elektrischen Leistungseinrichtung insbesondere für Mittel- bzw. Hochspannung vor, wobei zumindest ein Schaltmodul über eine Einrast-Auslöse-Anordnung aus einer Stellung in eine andere geschaltet wird, welche eine Betätigungshauptwelle enthält, an welcher Steuerhebel befestigt sind, die dieser Welle gestatten, über Mitnahmemittel in einer bestimmten ersten Richtung ausgehend von einer ersten Stellung, in welcher das Modul sich in einem ersten Zustand befindet, bis in eine zweite Stellung, in welcher das Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, entgegen einer Rückstellfeder drehend mitgenommen zu werden, welche die Hauptwelle in umgekehrter Richtung drehen kann, um das Modul aus dem zweiten Zustand in den ersten Zustand zurückzubringen. Die Anordnung enthält ferner ein Enddämpfungsglied, das bei Rückkehr der Welle in die erste Stellung unter der Wirkung der Rückstellfeder wirksam ist.
- Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist die Vorrichtung derart, wie sie in Anspruch 1 definiert ist.
- Die Erfindung schlägt auch einen Betätigungsmechanismus für elektrische Leistungseinrichtungen insbesondere für Mittel- bzw.
- Hochspannung vor, wobei zumindest ein Schaltmodul über eine Einrast-Auslöse-Anordnung aus einer Stellung in eine andere geschaltet wird, welche eine Betätigungswelle enthält, an welcher Steuerhebel befestigt sind, die dieser Welle gestatten, in einer bestimmten ersten Richtung unter der Wirkung einer drehbaren Steuerkurve drehend mitgenommen zu werden, die auf einen der Hebel, dem sogenannten Einrast-Auslöse-Hebel, drückt, wobei die Drehung ausgehend von einer ersten Stellung, in welcher das Modul sich in einem ersten Zustand befindet, bis in eine zweite Stellung, in welcher das Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, entgegen einer Rückstellfeder erfolgt, welche die Hauptwelle in umgekehrter Richtung drehen kann, um das Modul aus dem zweiten Zustand in den ersten Zustand zurückzubringen. Die Drehung in umgekehrter Richtung kann erst nach dem Nachgeben einer Rückhaltesperre erfolgen, welche diese Welle in ihrer zweiten Stellung hält, indem sie auf den Einrast-Auslöse-Hebel unter der Kontrolle von Auslösemitteln einwirkt, wenn die Steuerkurve aufgrund ihrer Drehung und ihres Profils unwirksam geworden ist. Die Anordnung weist ferner ein Enddämpfungsglied auf, das bei Rückkehr der Welle in die erste Stellung unter der Wirkung der Rückstellfeder wirksam ist.
- Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Mechanismus derart, wie er in Anspruch 6 definiert ist.
- Die Erfindung, deren Merkmale und Vorteile werden in der nachfolgenden Beschreibung anhand der unten erwähnten Figuren näher erläutert.
-
1 zeigt ein Schema einer Einrast-Auslöse-Anordnung, mit der ein bekannter Mechanismus zum Betätigen einer elektrischen Leistungseinrichtung ausgestattet ist. -
2 stellt ein Schema einer Einrast-Auslöse-Anordnung dar, mit der ein Betätigungsmechanismus versehen ist, der analog zu dem vorgenannten ausgeführt und mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgestattet ist. -
3 zeigt einen Schnitt einer Vorrichtung, die aus einer Rückstell- und Dämpfungsbaugruppe nach der Erfindung besteht. - Der bekannte Federbetätigungsmechanismus, von dem eine der wesentlichen Anordnungen schematisch in
1 dargestellt ist, entspricht dem anhand von1 der beschriebenen. Er ist dazu vorgesehen, in eine elektrische Leistungseinrichtung und insbesondere in einen Mittel- bzw. Hochspannungsschalter eingebaut zu werden, enthaltend ein Leistungsschaltmoduleuropäischen Patentschrift 651409 1 , das mit einer Einrast-Auslöse-Anordnung ausgestattet ist, die insbesondere das Unterspannungsetzen und Außerspannungsetzen gewährleistet. Dazu verfügt diese Anordnung über Mittel, die schematisch über eine mechanische Steuerverbindung L angedeutet sind, welcher dieser ermöglichen, auf das Schaltmodul1 einzuwirken, das mit einem Kontakt angedeutet ist, der in1 in Öffnungsstellung und in2 in Schließstellung dargestellt ist. - Die Steuerverbindung L ist an einem Hebel
2 angelenkt, der seitlich von einer Betätigungshauptwelle3 getragen wird, die begrenzt drehbar ist entweder in einer Richtung für den Übergang von einer Stellung bzw. Ausgangsstellung, in welcher das Schaltmodul1 sich in einem ersten Zustand befindet, in eine zweite Stellung, bei welcher dieses Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, oder aber in der anderen Richtung für den Übergang von der zweiten Stellung in die erste. Allgemein äußert sich die erste Stellung in einem ausgelösten Zustand des Moduls, während die zweite Stellung einem eingerasteten Zustand entspricht. - Die Hauptwelle
3 wird in einer bestimmten Richtung aus ihrer ersten Stellung und hier in Gegenuhrzeigerrichtung unter der Wirkung einer Einraststeuerkurve4 in Drehung versetzt, die an einer Welle5 befestigt ist, deren Drehung über dem Fachmann bekannte Antriebsmittel gewährleistet wird. Die Mittel sind insbesondere in der beschrieben und werden hier insofern nicht näher erläutert, als sie nur einen indirekten Bezug zum Gegenstand der Erfindung haben.europäischen Patentanmeldung 651409 - Die Steuerkurve
4 ist mit einem Profil versehen, über das sie auf eine Rolle6 drückt, die von einem Einrast-Auslöse-Hebel7 getragen wird, der seinerseits seitlich an der Hauptwelle3 so befestigt ist, dass diese Hauptwelle aus ihrer ersten Stellung in ihre zweite Stellung gedreht wird, bei welcher das Schaltmodul1 eingerastet ist. Das Profil der Steuerkurve4 ist auch so ausgebildet, dass es ab dem Zeitpunkt nicht mehr mit der Rolle6 zum Antreiben der Welle3 zusammenwirkt, zu dem es gestattet hat, die zweite Stellung zu erreichen, und zwar solange einerseits aufgrund der Drehung der Steuerkurve diese nicht in der Lage war, in eine bestimmte erste Ausgangsstellung zurückzukehren, und andererseits der Hebel7 selbst nicht in eine bestimmte erste Ausgangsstellung zurückgekehrt ist. - Der Einrast-Auslösehebel
7 trägt einen Finger8 , mit dem er mit einer Rolle9 zusammenwirken kann, die von einer Rückhaltesperre10 getragen wird, so dass die Hauptwelle3 daran gehindert wird, sich unter der Wirkung einer Rückstellfeder11 in Uhrzeigerrichtung zu drehen. Diese Feder ist mit einem Ende eines Hebels20 verbunden, der seitlich an der Hauptwelle3 befestigt ist, und wird bei der Drehung der Welle3 unter der Wirkung der Steuerkurve4 gespannt. Die Rückhaltesperre10 ist ein um eine Achse12 angelenkter Hebel. Er wird in der Stellung gehalten, bei welcher er die Hauptwelle an einer Drehung hindert, und zwar über eine Auslösesteuerkurve13 , an die sie anschlägt. Die Steuerkurve13 ist um eine Achse14 angelenkt und wird über Auslösemittel15 gesteuert, die dem Fachmann bekannt sind und symbolisch in1 und2 angedeutet sind. Diese bekannten Mittel ermöglichen es, die Drehung der Steuerkurve13 automatisch und/oder manuell zu steuern, um dieser zu gestatten, von einer Stellung, in welcher die Sperre10 die Drehung der Hauptwelle3 unter der Wirkung der Feder11 durch Festlegung des Fingers8 blockiert, in eine Stellung überzugehen, in welcher die Sperre drehend nachgibt und den Finger freigibt, wobei diese Drehung hier in Uhrzeigerrichtung erfolgt. - Die Drehung der Hauptwelle
3 unter der Zugwirkung der Feder11 ist durch die Freigabe des Fingers8 möglich. Sie wirkt auf das Schaltmodul1 ein, das die eingerastete Stellung verlässt, in welcher es gehalten wurde, um in die erste Stellung zurückzukehren. Diese Drehung wird am Ende über ein Dämpfungsglied16 gebremst, das an einer festen Achse17 angelenkt ist und dessen Kolben18 am Ende eines Hebels19 angelenkt ist, der seitlich an der Hauptwelle3 befestigt ist. - Erfindungsgemäß ist vorgesehen, diesen ausgearbeiteten Betätigungsmechanismus durch einen wirksamen und zuverlässigen Mechanismus zu ersetzen, der weniger aufwendig und platzsparender ist, wie in
2 und3 dargestellt ist. Dies betrifft insbesondere die Funktionsbaugruppen, von denen die wesentlichen Teile die Rückstellfeder11 und das Dämpfungsglied16 sind. Somit nehmen in der vorangehend kurz beschriebenen bekannten Ausführung das Dämpfungsglied und die Feder jeweils ein relativ großes Volumen in dem Mechanismus ein und die Verbindungsmittel von Feder und Dämpfungsglied mit der Hauptwelle sind mechanisch recht aufwendig und erfordern das Vorhandensein von speziellen Einstellmitteln, die hier nicht ausgeführt werden. Beispielsweise ist bei dem vorangehend angegebenen bekannten Mechanismus die Rückstellfeder11 über ein erstes Ende innerhalb eines Behälters21 befestigt, von dem eine Kette22 herausgeführt ist, die einerseits an dem zweiten Ende der Feder11 und andererseits am Ende des Hebels20 befestigt ist. Der Behälter muss die von außen zugänglichen Mittel aufweisen, über welche die Feder vorgespannt und die Spannung eingestellt werden kann. Aus platzsparenden Gründen ist die Kette22 umgelegt, was dazu führt, dass sie über eine relativ aufwendige Wegstrecke und auf eine Art und Weise über Umlenkrollen23 geführt wird, die einer Vereinfachung bedarf. - Um diesen Nachteilen Abhilfe zu schaffen, schlägt die Erfindung somit eine Einrast-Auslöse-Anordnung für einen Betätigungsmechanismus vor, wie sie schematisch in
2 gezeigt ist. Diese Anordnung ist dazu bestimmt, ein Schaltmodul1' zu betätigen, das dem in1 dargestellten Schaltmodul1 entspricht und das entweder in eine Auslösestellung oder in eine Einraststellung positioniert werden kann, ebenso wie dieses Modul1 . - Mit über eine mechanische Steuerverbindung L' schematisch dargestellten Mitteln ist es möglich, auf das Schaltmodul
1' einzuwirken, das mit einem in Schließstellung gezeigten Kontakt angedeutet ist. Die Verbindung L' ist an einem Hebel2' angelenkt, der seitlich von einer Hauptwelle3' getragen wird, die unter den gleichen Bedingungen wie die Hauptwelle3 arbeitet. - Diese Hauptwelle
3' wird von einer ersten Stellung bzw. Ausgangsstellung unter der Wirkung einer Einraststeuerkurve4' drehend mitgenommen, die an einer Welle5' befestigt ist, deren Drehung über Antriebsmittel gewährleistet wird, wie sie weiter oben ausgeführt sind. Die Steuerkurve4' , die der Steuerkurve4 entspricht, ist dazu vorgesehen, auf die Rolle6' zu drücken, die von einem Einrast-Auslöse-Hebel7' getragen wird, der seitlich an der Hauptwelle3' so befestigt ist, dass er sich von der ersten Stellung in eine zweite Stellung drehen kann, in welcher das Modul1' sich im eingerasteten Zustand befindet. Ebenso wie das Profil der Steuerkurve4 ist das Profil der Steuerkurve4 so ausgeführt, dass es ab dem Zeitpunkt nicht mehr mit der Rolle6' zum Antreiben der Welle3' zusammenwirkt, ab dem diese Welle ihre zweite Stellung erreicht hat und solange es der Steuerkurve aufgrund der Drehung nicht möglich war, in die erste Stellung zurückzukehren, wie dies in2 dargestellt ist. Wie vorangehend erfordert jegliches erneute Zusammenwirken eine vorherige Rückkehr des Hebels7' in die Ausgangsstellung. - Der Hebel
7' trägt einen Finger8' , der es diesem ermöglicht, mit einer von einer Rückhaltesperre10' abgestützten Rolle9' so zusammenzuwirken, dass die Drehung der Hauptwelle in Uhrzeigerrichtung unter der Wirkung einer Rückstellfeder verhindert wird. Die Sperre10' ist an einer Achse12' angelenkt und wird in einer Stellung gehalten, bei welcher sie die Welle3' daran hindert, sich unter der Zugkraft der Rückstellfeder über eine Auslösekurvenscheibe13' zu verdrehen. Diese Kurvenscheibe13' wird über Auslösemittel15' unter den gleichen Bedingungen wie die Auslösekurvenscheibe13 über die Auslösemittel15 gesteuert. - Dagegen ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Funktionsbaugruppen, deren wesentliche Elemente die Rückstellfeder
11 und das Dämpfungsglied16 in der Einrast-Auslöse-Anordnung sind, wie sie anhand von1 beschrieben wurde, durch eine einzige mechanische Vorrichtung35 zu ersetzen. - Die mechanische Vorrichtung nach der Erfindung liegt in Form einer selbständigen Baugruppe vor, bei welcher eine Rückstellfeder
36 und ein Dämpfungsglied37 einander in einer koaxialen Anordnung zugeordnet sind. Diese Baugruppe ist insbesondere dazu vorgesehen, Einstellungen zuzulassen, die von der auf die Feder aufgebrachten Vorspannung und von der Dämpfung im Bereich des Dämpfungsglieds unabhängig sind. - Das Dämpfungsglied
37 ist beispielsweise ein gewöhnlicher Öldämpfer, der mit einem ersten Ende an einem festen Drehzapfen24 angelenkt ist, wie das Dämpfungsglied15 an dem Drehzapfen16 . Dieses Dämpfungsglied37 enthält eine Kolbenstange25 , die von seinem zweiten Ende absteht und an einem Hebel26 angelenkt ist, der seitlich an der Hauptwelle3' befestigt ist. Dieser Hebel26 ersetzt die Hebel19 und20 der oben beschriebenen vorbekannten Ausführung. - Bei der vorgeschlagenen Ausbildung enthält das Dämpfungsglied
37 einen mit Öl befüllten Behälter27 , der zumindest teilweise in einem Zylinderkörper28 aufgenommen ist, worin der befestigt ist, welcher Körper einen Durchgang29 aufweist, der dazu vorgesehen ist, den Gelenkdrehzapfen24 aufzunehmen. - Die Rückstellfeder
36 ist eine Spiralfeder, die mit einem Ende an dem Körper28 befestigt wird, den sie umgibt. Bei dem angestrebten Ausführungsbeispiel enthält der Körper28 eine spiralförmig verlaufende Umfangsnut, die komplementär zu den Abmessungen der Feder36 bemessen ist, die mit einem ersten Ende darin eingelegt ist, wie aus2 und3 hervorgeht. Die Feder36 wird über ihre Länge von der Kolbenstange25 durchsetzt und ist mit ihrem zweiten Ende an einer Hülse30 befestigt, durch die sich auch die Kolbenstange25 erstreckt. Bei dem angegebenen Ausführungsbeispiel erfolgt die Befestigung der Feder25 an die Hülse30 ebenso wie bei dieser Feder an den Körper28 . - Ein Justierstutzen
31 ist mit dem Ende der Kolbenstange verschraubt, die aus dem Behälter27 des Dämpfungsglieds37 vorsteht und dazu mit einem Gewinde versehen ist. Dieser Stutzen endet an einem Ende mit einem Abstützkragen38 , der bei montierter Vorrichtung innerhalb der Spiralfeder aufgenommen ist, so dass er als Anschlag für die Hülse30 dient. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die längs auf die Feder36 aufgebrachte Spannung durch An- oder Abschrauben des Justierstutzens31 einzustellen, wobei es sich versteht, dass diese Feder dazu vorgesehen ist, eine Zugkraft auf den Hebel26 auszuüben. - Das Ende des Justierstutzens
31 , welches demjenigen entgegengesetzt ist, über das die Kolbenstange25 eingreift, ist an dem Ende des Hebels26 so angelenkt, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung35 der Bewegung dieses Endes folgend verschwenkt werden kann, wenn die Hauptwelle3' betätigt wird. Bei dem angegebenen Ausführungsbeispiel wird das Gewindeende der Kolbenstange25 von einer Kappe32 aufgenommen. Die Kappe32 weist einen Achsdurchgang33 auf, der vorgesehen ist, damit dieser an einen Enddrehzapfen34 angelenkt werden kann, welches der Hebel26 trägt. - Die Feder
36 der so zusammengesetzten Rückstell- und Dämpfungsvorrichtung wird somit elastisch gestreckt, wenn die Hauptwelle3' unter der Wirkung der Steuerkurve4' in Drehung versetzt wird, welche auf den Hebel17' drückt, wenn diese Steuerkurve über ihre Antriebsmittel in Drehung versetzt wird. Eine maximale Streckung der Feder36 wird dann erhalten, wenn die Steuerkurve4' das Schaltmodul1' in die Einraststellung mitgenommen hat. Gleichzeitig wird die Kolbenstange25 des Dämpfungsglieds in ihre aus dem Behälter27 des Dämpfungsglieds maximal vorstehende Stellung gebracht. - Die Positionierung des Stutzens
31 an der Kolbenstange wird durch An- bzw. Abschrauben eingestellt, wodurch die von der Feder36 auf die Hauptwelle3' über den Hebel26 ausgeübte Rückstellkraft eingestellt wird. Durch diese Kraft wird die Rückkehr der Hauptwelle in ihre erste Stellung gewährleistet, bei welcher der Schalter1' ausgelöst wird, sobald die Steuerkurve13 aufgrund der Betriebsbedingungen zurückgestellt wird, welche den vorbestimmten Auslösebedingungen entsprechen. Das Dämpfungsglied37 wird bei Rückkehr der Hauptwelle in die erste Stellung unter der Wirkung der Feder36 aktiv und gewährleistet eine Bremsung, damit das Auftreten von Schwingungen am Hubende vermieden werden kann.
Claims (7)
- Vorrichtung für den Federbetätigungsmechanismus einer elektrischen Leistungseinrichtung insbesondere für Mittel- bzw. Hochspannung, wobei zumindest ein Schaltmodul (
1' ) über eine Einrast-Auslöse-Anordnung aus einer Stellung in eine andere geschaltet wird, welche eine Betätigungshauptwelle (3' ) enthält, an welcher Steuerhebel befestigt sind, die dieser Welle gestatten, unter der Wirkung einer Steuerkurve (4' ) in einer bestimmten ersten Richtung ausgehend von einer ersten Stellung, in welcher das Modul sich in einem ersten Zustand befindet, bis in eine zweite Stellung, in welcher das Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, entgegen einer Rückstellfeder drehend mitgenommen zu werden, welche die Hauptwelle in umgekehrter Richtung drehen kann, um das Modul aus dem zweiten Zustand in den ersten Zustand zurückzubringen, wobei die Einrast-Auslöse-Anordnung auch ein Enddämpfungsglied aufweist, das bei Rückkehr der Welle in die erste Stellung unter der Wirkung der Rückstellfeder wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung aus einer Rückstell- und Dämpfungsbaugruppe besteht, welche ein Dämpfungsglied (37 ) und eine Rückstellfeder (36 ) aufweist, die koaxial zwischen zwei Gelenkzapfen gelagert sind, von denen der eine (24 ) an einem festen Punkt fixierbar ist und der andere (34 ) am Ende eines der Hebel (26 ) fixierbar ist, welche die Hauptwelle trägt, wobei der Innenraum (27 ) des Dämpfungsglieds (37 ) an dem ersten der Drehzapfen angelenkt ist und die Kolbenstange (25 ) dieses Dämpfungsglieds an den zweiten der Drehzapfen angelenkt ist und die Feder über ein erstes Ende fest mit dem Innenraum des Dämpfungsglieds und über ein zweites Ende fest mit Anlenkende der Kolbenstange verbunden ist und den Innenraum umgibt. - Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Kolbenstange am Ende mit einem Gewinde versehen ist, um eine Spannungseinstellanordnung für die Rückstellfeder aufzunehmen, durch welche sie verläuft, so dass sie gestattet, die Stellung dieser Anordnung über einen Teil der Länge dieser Stange und die für die Feder vorgegebene Vorspannung zu verändern.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, wobei eine Anordnung zum Einstellen der auf die Rückstellfeder aufgebrachten Spannung vorgesehen ist, welche einen Justierstutzen (
31 ) aufweist, der mir der Kolbenstange verschraubt und an einem Ende mit einem Abstützkragen (38 ) versehen ist, der innerhalb der Feder aufgenommen ist, sowie eine Hülse (30 ) zum Befestigen des Federendabschnitts, die auf den Stutzen aufgeschoben und unter der Zugkraft der Feder in Anschlag an dem Abstützkragen liegt. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Kolbenstange an einen Drehzapfen (
34 ) angelenkt ist, der von einem an der Hauptwelle befestigten Hebel (26 ) getragen wird. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Kolbenstange (
25 ) über eine Kappe (32 ) an einem Drehzapfen (34 ) eines seitlich an der Hauptwelle befestigten Hebels (216 ) angelenkt ist, wobei diese Kappe am Ende der Kolbenstange über die Rückstellfeder (36 ) hinaus befestigt ist. - Betätigungsmechanismus für elektrische Leistungseinrichtungen insbesondere für Mittel- bzw. Hochspannung, wobei zumindest ein Schaltmodul (
1' ) über eine Einrast-Auslöse-Anordnung aus einer Stellung in eine andere geschaltet wird, welche eine Betätigungswelle (3' ) enthält, an welcher Steuerhebel befestigt sind, die dieser Welle gestatten, in einer ersten Richtung drehend mitgenommen zu werden, wobei die Drehung ausgehend von einer ersten Stellung, in welcher das Modul sich in einem ersten Zustand befindet, bis in eine zweite Stellung, in welcher das Modul in einen zweiten Zustand gebracht ist, entgegen einer Rückstellfeder erfolgt, welche die Hauptwelle in umgekehrter Richtung drehen kann, um das Modul aus dem zweiten Zustand in den ersten Zustand zurückzubringen, wobei die Anordnung ferner ein Enddämpfungsglied aufweist, das bei Rückkehr der Welle in die erste Stellung unter der Wirkung der Rückstellfeder wirksam ist, wobei die Einrast-Auslöse-Anordnung einen Hebel (26 ) aufweist, der an der Hauptwelle befestigt ist und einen Enddrehzapfen (34 ) trägt, in dessen Bereich eine Vorrichtung angelenkt ist, die aus einer Rückstell- und Dämpfungsbaugruppe besteht, die ein Dämpfungsglied (37 ) und eine Rückstellfeder (36 ) aufweist, die koaxial zwischen zwei Gelenkzapfen gelagert sind, von denen der eine fest ist und der andere der Enddrehzapfen (34 ) ist, wobei der Innenraum (27 ) des Dämpfungsglieds (37 ) an einem ersten der Drehzapfen angelenkt ist und die Kolbenstange (25 ) dieses Dämpfungsglieds an den zweiten dieser Drehzapfen angelenkt ist, wobei der Mechanismus dadurch gekennzeichnet ist, dass die erste Drehrichtung der Welle unter der Wirkung einer drehbaren Steuerkurve (4' ) bestimmt wird, welche an einen der Hebel (7' ), dem sogenannten Einrast-Auslöse-Hebel, angedrückt wird, wobei die Drehung in umgekehrter Richtung nach dem Nachgeben einer Rückhaltesperre (10' ) erfolgen kann, welche diese Welle in ihrer zweiten Stellung hält, indem sie auf den Einrast-Auslöse-Hebel (7' ) unter der Kontrolle von Auslösemitteln (5 ) einwirkt, wenn die Steuerkurve aufgrund ihrer Drehung und ihres Profils unwirksam geworden ist, und die Rückstellfeder über ein erstes Ende fest mit dem Innenraum des Dämpfungsglieds und über ein zweites Ende fest mit Anlenkende der Kolbenstange verbunden ist und den Innenraum umgibt. - Betätigungsmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Vorrichtung nach zumindest einem der vorgenannten Ansprüche bezogen auf die Vorrichtung enthält.
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