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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dreidimensionalen
Messen einer Szene.
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Die
Erfindung betrifft insbesondere eine Vorrichtung zum dreidimensionalen
Messen, umfassend einen Lasersender, Mittel zum Abtasten gemäß einer
ersten und einer zweiten Drehachse, um die Szene mit Hilfe eines
von dem Lasersender gesendeten Laserstrahls abzutasten, einen fotosensiblen
Empfänger
für ein Bild
eines durch den Laserstrahl auf der Szene erzeugten Spots, Mittel
zum Fokussieren des von der Szene zu dem fotosensiblen Empfänger zurückgestreuten
Laserstrahls, erste Mittel zum Messen der Ausrichtung des Strahls
am Austritt der Abtastmittel und zweite Mittel zum Messen des Abstandes
zwischen der Vorrichtung und dem Spot durch Lasertelemetrie, umfassend
eine Teilerplatte zum Teilen des gesendeten und des durch die Szene
zurückgestreuten
Strahls.
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Eine
solche Vorrichtung ist in der Schrift
US 5 988 862 A beschrieben. Sie umfasst einen
Laserimpulse sendenden Sender, Abtastmittel, die zwei galvanometrische
Spiegel umfassen, die um zwei zueinander rechtwinklige Achsen frei
drehbar sind, und Codierer, um den Laserstrahl zu lenken und dessen
Ausrichtung in Abhängigkeit
von den Stellungen der beiden galvanometrischen Spiegel zu bestimmen.
Außerdem
umfasst sie einen optischen Teiler zum Teilen des von dem Impulssender
gesendeten Strahls und des von der Szene zurückgestreuten Strahls, was die
Durchführung
einer Messung des Abstands zwischen der Vorrichtung und des von
dem Laserstrahl auf der Szene erzeugten Spots durch Messung der "Flugzeit" des Laserimpulses
gestattet. Zu diesem Zweck umfasst die Vorrichtung ferner Mittel
zum Messen des Zeitpunkts des Empfangs des durch die Szene zurückgestreuten
Strahls durch einen fotosensiblen Empfänger.
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Auf
diese Weise wird ein von dem Lasersender gesendeter Impuls durch
den Teiler teilweise zu den beiden galvanometrischen Spiegeln reflektiert,
um einen Spot auf der Szene zu erzeugen. Der von der Szene empfangene
Teil des Impulses wird dann zu den beiden galvanometrischen Spiegeln
zurückgestreut
und durchquert dann den Teiler, um von einem Teleskop empfangen
zu werden, das seine Energie auf den fotosensiblen Empfänger fokussiert.
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Wenn
die Vorrichtung für
Messungen verwendet wird, die sich über einen großen Bereich
von Entfernungen erstrecken, und zwar klassischerweise 1 bis 100
Meter, wobei die Energie des zurückgestreuten Strahls
zum Quadrat des Abstands zwischen dem Spot und der Vorrichtung umgekehrt
proportional ist, kann die von dem fotosensiblen Empfänger vorgenommene
Messung einer großen
Dynamik der Energie der von ihr empfangenen Strahlen unterliegen.
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Ziel
der Erfindung ist es, diesen Nachteil durch Schaffung einer Vorrichtung
zu beseitigen, die in der Lage ist, die Dynamik der Energie der
von dem fotosensiblen Empfänger
empfangenen zurückgestreuten Strahlen
zu begrenzen und dann zu berücksichtigen.
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Zu
diesem Zweck ist Gegenstand der Erfindung eine Vorrichtung zum dreidimensionalen
Messen einer Szene nach Anspruch 1.
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Auf
diese Weise gestattet die erfindungsgemäße Vorrichtung die Kompensierung
der Energie des von dem fotosensiblen Empfänger empfangenen zurückgestreuten
Strahls, indem Fokussierungsmittel geliefert werden, die eine große Brennweite
und kleine Abmessungen besitzen.
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Die
Vergrößerung der
Brennweite der Fokussierungsmittel gestattet nämlich eine Vergrößerung des auf
dem fotosensiblen Empfänger
erzeugten Bilds des Spots, so dass dieses ihn vollständig bedeckt,
selbst wenn der Spot von der Vorrichtung sehr weit entfernt ist.
Wenn der Spot sich annähert,
nimmt die Größe seines Bilds
auf Höhe
des fotosensiblen Empfängers
wie die Energie des Strahls umgekehrt proportional zum Quadrat des
Abstands des Spots von der Vorrichtung zu.
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Auf
diese Weise wird die durch den großen Bereich der gemessenen
Entfernungen verursachte Dynamikwirkung durch die Vergrößerung der
Größe des Bilds
des Spots kompensiert, wenn dieser sich annähert, so dass die von dem fotosensiblen
Empfänger
empfangene Energieflächendichte
konstant bleibt, ohne dadurch dem Platzbedarf der Vorrichtung zu
schaden.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
zum dreidimensionalen Messen kann außerdem eines oder mehrere der
folgenden Merkmale umfassen:
- – das konvergierende
optische System umfasst einen sphärischen Spiegel zum Kompensieren
von durch die Teilerplatte erzeugten Verformungen der Wellenfläche des
Strahls, wobei dieser optische Spiegel bezüglich des gesendeten und des
zurückgestreuten
Laserstrahls außerhalb
der Achse angeordnet ist;
- – die
zweiten Messmittel umfassen außerdem
eine zwischen dem Lasersender und der Teilerplatte angeordnete prismenförmige Platte
zur Kompensierung der durch den sphärischen Spiegel außerachsig
erzeugten Verformungen der Wellenfläche des gesendeten Strahls;
- – die
zweiten Messmittel umfassen außerdem
Mittel zum Messen des Zeitpunkts der Sendung des Laserstrahls und
Mittel zum Messen des Zeitpunkts des Empfangs des von der Szene
zurückgestreuten
Strahls durch den fotosensiblen Empfänger, wobei die Mittel zum
Messen des Zeitpunkts der Sendung des Laserstrahls eine optische
Faser umfassen, die einen Teil des durch die prismenförmige Platte
außerhalb
der Achse reflektierten Laserstrahls empfängt und sie zu einem fotosensiblen
Empfänger überträgt;
- – das
divergierende optische System umfasst eine Divergenzlinse, die auf
dem Weg des zurückgestreuten Strahls
zwischen der Teilerplatte und dem fotosensiblen Empfänger angeordnet
ist;
- – die
Teilerplatte umfasst ein halbreflektierendes Plättchen zur Reduzierung der
Dynamik der Energie des von der Szene zurückgestreuten und von dem fotosensiblen
Empfänger
empfangenen Laserstrahls;
- – der
fotosensible Empfänger
umfasst eine Lawinenfotodiode, der Mittel zum Temperaturausgleich
zugeordnet sind;
- – die
Mittel zum Temperaturausgleich umfassen eine Temperatursonde und
sind Mittel zur Regelung der Polarisierungsspannung des fotosensiblen
Empfängers
in Abhängigkeit
von der von dieser Sonde gemessenen Temperatur;
- – die
Abtastmittel umfassen einen Planspiegel und Mittel zur Regelung
der Stellung dieses Spiegels um jede der ersten und der zweiten
Drehachse der Abtastmittel herum;
- – die
Vorrichtung umfasst einen optomechanischen Teil und einen elektronischen
Teil, die erste Drehachse ist eine Seitendrehachse und die Mittel
zur Regelung um diese Achse umfassen eine Plattform, die um diese
Achse durch einen Schrittmotor in Drehung versetzt wird und mit
einer axialen Öffnung
für den
Durchgang von elektrischen Verbindungsmitteln zwischen Elementen
des optomechanischen Teils und Elementen des elektronischen Teils
versehen ist;
- – die
Plattform ist auf einem feststehenden Kranz über Ringkugellagermittel angeordnet,
die zwischen der Plattform und dem feststehenden Kranz angeordnet
sind;
- – der
Schrittmotor ist unter dem feststehenden Kranz an dessen Umfang
angeordnet und ist einem Ritzel zum Drehantrieb der Plattform um
die erste Achse über
einen von der Plattform getragenen Zahnriemen zugeordnet;
- – die
zweite Drehachse ist eine Höhendrehachse
und die Mittel zur Regelung um diese Achse umfassen einen Übertragungsarm,
dessen Achse bezüglich
der Plattform fixiert ist und der den Spiegel mit einem galvanometrischen
Scanner zum Drehantrieb des Spiegels um die zweite Achse verbindet;
- – die
ersten Messmittel umfassen einen von der Plattform getragenen ringförmigen optischen
Inkrementalcodierer zum Messen der Seitenrichtung des Strahls;
- – der
optische Codierer ist mit einem feststehenden Kranz fest verbunden
und ist mit einem mit der Plattform fest verbundenen beweglichen
Teil versehen;
- – die
Vorrichtung umfasst außerdem
eine Einheit zur automatischen Fokussierung des von dem Lasersender
gesendeten Laserstrahls und Mittel zur Befestigung des Lasersenders
an der Einheit;
- – die
Befestigungsmittel umfassen eine Grundplatte, die den Lasersender
trägt und
an der Einheit zur automatischen Fokussierung mit Hilfe von Schrauben
befestigt ist, die in in der Grundplatte vorgesehene axiale Löcher mit
größerem Durchmesser
eingeführt
sind, sowie Schrauben zur radialen Einstellung des Lasersenders
auf der automatischen Fokussierungseinheit;
- – die
Einheit zur automatischen Fokussierung des Laserstrahls umfasst
mindestens eine auf der Sendeachse des Laserstrahls angeordnete
Divergenzlinse, eine ebenfalls auf der Sendeachse angeordnete Konvergenzlinse
und Mittel zur Relativbewegung der Konvergenzlinse und der Divergenzlinse
längs der
Sendeachse;
- – die
Mittel zur Relativbewegung umfassen eine die Konvergenzlinse tragende
Buchse, um die herum eine biegsame Membran befestigt ist, und Mittel
zur Betätigung
der Membran zum Zweck der Bewegung dieser Buchse längs der
Achse;
- – die
Mittel zur Betätigung
der biegsamen Membran umfassen einen Stromgenerator und eine durch
den Stromgenerator mit Strom versorgte Spule, die an der biegsamen
Membran befestigt ist und in dem Luftspalt eines Magnetkerns um
die Sendeachse herum angeordnet ist;
- – die
Mittel zur Betätigung
der biegsamen Membran umfassen Mittel zum Vergleich zwischen der
erfassten Stellung der Konvergenzlinse und der gewünschten
Stellung der Konvergenzlinse längs
der Achse, die Mittel zur Aktivierung des Stromgenerators in Abhängigkeit
von dieser Differenz umfassen;
- – die
Einheit zur automatischen Fokussierung umfasst optische Mittel zur
Erfassung der Stellung der Konvergenzlinse auf der Sendeachse;
- – sie
umfasst Mittel zur Einstellung der Mittel zur Stellungsregelung
des galvanometrischen Spiegels um die Höhendrehachse und Mittel zur
Einstellung der Empfangsachse des Laserstrahls um die Seitendrehachse;
- – die
Mittel zur Einstellung der Mittel zur Stellungsregelung des galvanometrischen
Spiegels und die Mittel zur Einstellung der Empfangsachse des Strahls
umfassen jeweils eine Wiege, die von einem Kranzteil gebildet ist,
und jeweils einen entsprechenden Wiegenhalter, in dem die Wiege
bei Drehung um die Achse dieses Kranzes gleitet;
- – die
Drehachse der Wiege der Mittel zur Einstellung der Mittel zur Stellungsregelung
des galvanometrischen Spiegels ist zur Höhendrehachse und zur Seitendrehachse
senkrecht und die Drehachse der Wiege der Mittel zur Einstellung
der Empfangsachse ist zur Höhendrehachse
senkrecht und in einer vertikalen Ebene, die die Seitendrehachse
enthält,
wobei diese Drehachsen der Wiegen sich im Mittelpunkt des Spiegels
schneiden;
- – sie
umfasst außerdem
Mittel zur Reduzierung der Dynamik des am fotosensiblen Empfängers gelieferten Signals;
- – die
Mittel zur Reduzierung der Dynamik des Signals umfassen einen Spannungsdämpfer mit
programmierbarem Gewinn und eine Verstärkungseinheit mit feststehendem
Gewinn am Austritt dieses Dämpfers; und
- – die
zweiten Mittel zur Messung des Abstands zwischen der Vorrichtung
und dem Spot umfassen eine integrierte Schaltung zur Messung der "Flugzeit" des Laserstrahls.
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Gegenstand
der Erfindung ist ferner ein Verfahren zur Bezeichnung einer Zone
von Interesse auf einer Szene, das in einer Vorrichtung zum dreidimensionalen
Messen vom vorstehenden Typ durchgeführt wird, umfassend die folgenden
Schritte:
- – die
dreidimensionale Messung einer Menge von Punkten der Szene;
- – die
Speicherung der Koordinaten der Menge von gemessenen Punkten;
- – die
Modellisierung und/oder Visualisierung dieser Menge von Punkten,
dadurch
gekennzeichnet, dass es außerdem
die folgenden Schritte umfasst:
- – die
Wahl einer Untermenge von mindestens einem Punkt dieser Menge, die
die Zone von Interesse definiert; und
- – die
Steuerung der Abtastmittel und des Senders so, dass der auf der
Szene durch den Laserstrahl erzeugte Spot nacheinander mindestens
einen Teil der Punkte der dieser Zone von Interesse entsprechenden gewählten Untermenge
bezeichnet.
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Zum
besseren Verständnis
der Erfindung folgt eine nur als Beispiel dienende Beschreibung,
in der auf die beiliegende Zeichnung Bezug genommen wird. In dieser
zeigen:
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1 eine
schematische Ansicht des allgemeinen Aufbaus einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
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2 eine
schematische Darstellung der Projektion, in der Bewegungsrichtung
eines Laserstrahls, dessen Wellenfläche während seines Hinwegs in der
Vorrichtung von 1,
-
3 eine
schematische Darstellung der Projektion, in der Bewegungsrichtung
des Laserstrahls, dessen Wellenfläche während seines Rückwegs in
der Vorrichtung von 1,
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4 eine
schematische Ansicht einer automatischen Fokussiereinheit für die Vorrichtung
von 1,
-
5 eine
schematische Teilansicht der Abtastmittel der Vorrichtung von 1,
-
6 eine
schematische Seitenansicht der ersten Mittel zur Regelung der Abtastmittel
von 1,
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7 eine
schematische Draufsicht der zweiten Mittel zur Regelung der Abtastmittel
in der Richtung I von 3,
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8 ein
Schaltbild von elektronischen Mitteln zur Reduzierung der Dynamik
eines Signals für
die Vorrichtung von 1, und
-
9 ein
Schaltbild von Mitteln zur Temperaturregelung eines fotosensiblen
Empfängers
für die
Vorrichtung von 1.
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Wie
in 1 dargestellt, umfasst eine Vorrichtung 2 zum
dreidimensionalen Messen einer Szene, die beispielsweise von einer
Vase gebildet wird, ein Gehäuse 6,
in dem ein für
Lichtstrahlen transparentes Fenster 8 vorgesehen ist.
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Dieses
Gehäuses 6 umfasst
zwei Teile.
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Ein
erster Teil, in dem sich das Fenster 8 befindet, umfasst
optische Systeme und bildet den optomechanischen Teil 10 der
Vorrichtung 2.
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Ein
zweiter Teil, der unter dem ersten Teil gelegen ist, umfasst elektronische
Systeme, deren wesentliche Elemente unter Bezugnahme auf die 8 und 9 beschrieben
werden, und bildet den elektronischen Teil 12 der Vorrichtung 2.
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Dieser
elektronische Teil umfasst Rechen- und Datenspeicherkapazitäten, die
ausreichen, um darin klassische Verfahren zum Messen, Darstellen, Ändern oder
Aktivieren des optomechanischen Teils 10 auszuführen.
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Der
elektronische Teil 12 umfasst insbesondere eine Bordmikrorechnerarchitektur,
die eine Hauptplatine umfasst, die elektronische Karten aufnehmen
kann, die verschiedene Datenübertragungsbusformate übertragen,
wie PCI-Bus, ISA-Bus.
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Er
umfasst ferner eine mit einer statischen Festplatte versehene Mikrorechnerkompaktkarte
und Karten zur Steuerung der einzelnen Elemente des optomechanischen
Teils 10 und des elektronischen Teils 12, die
im Nachstehenden beschrieben werden.
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Außerdem ist
der elektronische Teil 12 mit einem äußeren Steuerorgan (nicht dargestellt),
wie einem tragbaren Rechner oder einem elektronischen Personal Organizer,
mit Hilfe einer Ethernet-Verbindung verbunden.
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Zwischen
diesen beiden Teilen ist eine kreisförmige und horizontale Plattform 14 angeordnet,
die einen Halter der optischen Systeme der Vorrichtung 2 über Platten,
wie die Platte 15, bildet. Diese Plattform 14 wird
in ihrer Winkelstellung um eine sie in ihrem Mittelpunkt schneidende
vertikale Achse 16 durch eine Regelungsvorrichtung gesteuert,
die unter Bezugnahme auf die 3 beschrieben
wird, wodurch eine Seitenabtastung der Szene 4 durch die
Vorrichtung 2 gestattet wird.
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Außerdem ist
sie mit einer auf der Achse 16 zentrierten axialen Öffnung 18 versehen,
die den Durchgang von elektrischen Verbindungsmitteln 18a zwischen
Elementen des optomechanischen Teils 10 und Elementen des
elektronischen Teils 12 gestattet. Eine detaillierte Ausführungsform
dieser Plattform 14 wird unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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Der
optomechanische Teil 10 umfasst:
- – einen
trägerförmigen Rahmen 19,
der auf der Plattform 14 durch Platten, wie die Platte 15,
befestigt ist und dazu bestimmt ist, einen Teil der Elemente des
optomechanischen Teils 10 zu tragen;
- – einen
Lasersender 20 klassischen Typs, wie einem Mikrolaser,
der auf diesem Rahmen 19 befestigt ist;
- – eine
Einheit 22 zur automatischen Fokussierung eines von dem
auf ihr befestigten Lasersender 20 gesendeten Laserstrahls;
- – eine
prismatische Platte 24, die in der Achse 26 der
Sendung eines Laserstrahls durch den Sender 20 am Ausgang
der automatischen Fokussierungseinheit 22 angeordnet ist
und an dem Rahmen 19 befestigt ist;
- – eine
optische Faser zum Empfang eines durch die prismenförmige Platte 24 außerachsig
reflektierten Teils des Laserstrahls;
- – einen
fotosensiblen Empfänger 29 klassischen
Typs, der an die optische Faser 28 angeschlossen ist;
- – eine
Lichtfalle 30 klassischen Typs, die auf dem Rahmen 19 in
einem vorbestimmten Abstand von der prismatischen Platte 24 befestigt
ist, um die Reflexion eines Teils des Laserstrahls zu verhindern,
der die prismatische Platte 24 durchquert hat und von dieser
Falle aufgenommen wurde;
- – eine
transparente Teilerplatte 32, die an dem Rahmen 19 befestigt
ist und zwischen der prismenförmigen Platte 24 und
der Lichtfalle 30 in der Sendeachse 26 angeordnet
und gegen diese Achse um etwa 45° geneigt
ist;
- – ein
halbreflektierendes Plättchen 34,
das auf der Oberfläche
der Teilerplatte 32 gegenüber der prismatischen Platte 24 angeordnet
ist und auf der Senderachse 26 zentriert ist, wobei dieses
Plättchen
einen Teil des von dem Sender 20 gesendeten Strahls reflektiert,
der die prismatische Platte 24 durchquert hat, und einen
Teil des von der Szene 4 zurückgestreuten Strahls längs einer
optischen Achse 36, die zur Längsachse des Rahmens 19 parallel
ist, zurücksendet;
- – einen
sphärischen
Spiegel 38, der auf dem Rahmen 19 befestigt ist
und bezüglich
der optischen Achse 36 außerach sig angeordnet ist und
der einen von dem Sender 20 gesendeten von der Teilerplatte 32 kommenden
oder einen von der Szene 4 zurückgestreuten Strahl reflektiert;
der sphärische
Spiegel 38 ist Teil eines konvergierenden optischen Systems;
- – einen
galvanometrischen Spiegel 42, der in der Winkelstellung
um eine Achse 44 gesteuert ist, die zur Achse 16 senkrecht
ist, die letztere an einem Punkt 0 schneidet, dessen Stellung im
Nachstehenden erläutert
wird. Die Achse 44 ist bezüglich der Plattform 14 feststehend,
um einen von dem sphärischen
Spiegel 38 reflektierten Laserstrahl zur Szene 4 zu
leiten und, umgekehrt, um einen von der Szene 4 zurückgestreuten
Laserstrahl zum sphärischen
Spiegel 38 zu leiten;
- – einen
fotosensiblen Empfänger 46,
der in der optischen Achse 36 im Rückweg des von der Szene 4 zurückgestreuten
und von der Teilerplatte 32 übertragenen Laserstrahls angeordnet
ist;
- – einen
Interferenzfilter 38 klassischen Typs, der in der optischen
Achse 36 zwischen der Teilerplatte 32 und dem
fotosensiblen Empfänger 46 angeordnet
ist, um den von der Szene 4 zurückgestreuten Strahl zu filtern,
bevor er den fotosensiblen Empfänger 46 erreicht;
und
- – eine
Divergenzlinse 50, die in der optischen Achse 36 zwischen
der Teilerplatte 32 und dem fotosensiblen Empfänger 46 angeordnet
ist, um in Kombination mit dem sphärischen Spiegel 38 ein
Teleobjektiv zu bilden, um die Länge
des Empfangswegs des zurückgestreuten
Laserstrahls zu reduzieren und gleichzeitig eine große Brennweite
beizubehalten. Die Divergenzlinse 50 bildet Teil eines
optischen Divergenzsystems, das bezüglich des konvergenten optischen
Systems und bezüglich
des fotosensiblen Empfängers 46 und des
Filters 48 feststehend ist. Das konvergierende optische
System ist ferner bezüglich
des fotosensiblen Empfängers 46 und
des Filters 48 feststehend. Die Divergenzlinse 50 und
der sphärische
Spiegel 38 sind infolgedessen bezüglich des fotosensiblen Empfängers 46 und
des Filters 48 feststehend.
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Der
Lasersender 20, das System 22 zum automatischen
Scharfstellen, die prismatische Platte 24 und die aus der
Teilerplatte 32 und dem halbreflektierenden Plättchen 34 bestehende
Einheit sind so angeordnet, dass die Achsen 16, 26 und 36 absolut
koplanar sind.
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Auf
diese Weise erreicht ein von dem Lasersender 20 in der
Achse 26 gesendeter Laserstrahl die prismatische Platte 24,
nachdem er die Einheit 22 zur automatischen Fokussierung
durchquert hat. Er tritt in die prismatische Platte 24 über eine
erste zur Achse 26 senkrechte ebene Trennfläche 24a ein.
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Dann
verlässt
er die prismatische Platte 24, indem er eine zweite ebene
Fläche 24b durchquert,
die gegen die Achse 26 geneigt ist. Ein Teil des Laserstrahls
wird auf diese Weise von der Fläche 24b aus
der Achse 26 heraus reflektiert.
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Dieser
reflektierte Teil des Laserstrahls erreicht wieder die erste ebene
Fläche 24a an
einem Kontaktpunkt zwischen dieser ersten ebenen Fläche 24a der
prismatischen Platte 24 und einem ersten Ende der optischen
Faser 28.
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Das
andere Ende der optischen Faser 28 ist mit einem fotosensiblen
Empfänger 29 verbunden,
der einen Zeitpunkt T1 des Empfangs des
von der prismatischen Platte 24 reflektierten Teils des
Laserstrahls bestimmt. Dieser Zeitpunkt T1 wird
im Nachstehenden als der Sendezeitpunkt des Laserstrahls betrachtet.
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Nach
Durchqueren der prismatischen Platte 24 erreicht der Laserstrahl
das halbreflektierende Plättchen 34 in
dessen Mitte.
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Ein
Teil des Laserstrahls wird nun in der optischen Achse 36 in
Richtung des sphärischen
Spiegels 38 reflektiert, während der andere Teil des Laserstrahls
von der Lichtfalle 30 vollständig absorbiert wird, nachdem er
die Teilerplatte 32 durchquert hat.
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Der
von der Teilerplatte 32 reflektierte Laserstrahl erreicht
dann den sphärischen
Spiegel 38 an einem Punkt J, der durch die außerachsige
Positionierung des sphärischen
Spiegels auf dem Rahmen 19 vorbestimmt ist.
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Der
sphärische
Spiegel 38 ist bezüglich
des Rahmens 19 und der Plattform 14 so positioniert,
dass der Laserstrahl nach Reflexion an dem sphärischen Spiegel am Punkt J
einem Weg folgt, der in der die Achsen 16, 26 und 36 enthaltenden
Ebene liegt, und den galvanometrischen Spiegel 32 am Schnittpunkt
0 der Achsen 16 und 44 trifft, wobei die Achse 44 außerdem zu
der Ebene rechtwinklig ist, in der sich der Laserstrahl bewegt. Der
Punkt 0 ist vorzugsweise im Mittelpunkt der reflektierenden Oberfläche des
galvanometrischen Spiegels 42 gelegen.
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Der
Laserstrahl wird dann durch den galvanometrischen Spiegel 42 reflektiert
und erzeugt dann auf der Szene 4 einen Lichtspot 52,
nachdem er das Fenster 8 durchquert hat.
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Durch
Rückstreuung
des Laserstrahls auf der Szene 4 folgt ein Teil von diesem
dann im Wesentlichen demselben Weg, wie er oben beschrieben wurde,
in umgekehrter Richtung bis zu der aus der Teilerplatte 32 und
dem halbreflektierenden Plättchen 34 bestehenden
Einheit und durchquert diese Einheit längs der Achse 36 in
Richtung des fotosensiblen Empfängers 46.
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Vor
Erreichen des fotosensiblen Empfängers 46 durchquert
der Laserstrahl, der die Teilerplatte 32 durchquert hat,
die Divergenzlinse 50 und dann den Interferenzfilter 48.
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Der
fotosensible Empfänger 46 bestimmt
dann den Zeitpunkt T2 des Empfangs des von
der Szene zurückgestreuten
Laserstrahls. Die Berechnung des Abstands des Spots 52 vom
Punkt 0 in Abhängigkeit
von den Zeitpunkten T1 und T2 wird
als an sich bekannt betrachtet.
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Das
halbreflektierende Plättchen 34 hat
die Aufgabe, einen Teil des gesendeten Laserstrahls in der optischen
Achse 36 zum sphärischen
Spiegel 38 zu lenken. Es hat aber auch die Aufgabe, die
Dynamik der Energie eines Teils des von der Szene 4 zurückgestreuten
und vom fotosensiblen Empfänger 46 empfangenen Laserstrahls
zu ändern.
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Wenn
nämlich
der Spot 52 nahe bei der Vorrichtung 2 ist, ist
die Energie des von der Szene 4 zurückgestreuten Laserstrahls hoch,
aber der Durchmesser des Laserstrahls, der die Teilerplatte 32 durchquert,
ist kleiner als der des halbreflektierenden Plättchens 34.
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Nun
ist die Teilerplatte 32 bei den klassischen Vorrichtungen
im Allgemeinen mit einem totalreflektierenden Zentralverschluss
versehen, was bewirkt, dass die Messung des Abstands des Spots 52 in
diesem Fall verhindert wird. Wenn dagegen die Teilerplatte mit einem
Plättchen
wie dem halbreflektierenden Plättchen 34 versehen
ist, passiert der Teil des Strahls, der die Teilerplatte 32 durchquert,
das halbreflektierende Plättchen 34 vollständig und
ein gedämpfter
Teil dieses Strahls gelangt zum fotosensiblen Empfänger 46.
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Wenn
dagegen der Spot von der Vorrichtung 2 entfernt ist, ist
die Energie des von der Szene 4 zurückgestreuten Laserstrahls gering,
da sie sich in einer umgekehrten Funktion vom Quadrat der Entfernung ändert, aber
der Durchmesser dieses Laserstrahls, der die Teilerplatte 32 durchquert,
ist größer und
wird über
einen vorbestimmten Abstand hinaus größer als derjenige des halbreflektierenden
Plättchens 34.
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In
diesem Fall wird ein Teil der Energie des Strahls am Umfang des
halbreflektierenden Plättchens 34 von
der Teilerplatte 32 vollständig zum fotosensiblen Empfänger 46 übertragen.
Dieser vollständig übertragene Teil
ist umso größer, je
weiter der Spot von der Vorrichtung entfernt ist, also je kleiner
die Energie des zurückgestreuten
Laserstrahls ist.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform
ist der Lasersender 20 ein Mikrolaser mit einer Spitzenleistung gleich
278 W. Der sphärische
Spiegel 38 besitzt einen solchen Durchmesser, dass der
optische Empfangsdurchmesser der Vorrichtung 40 mm beträgt. Das
halbreflektierende Plättchen 34 hat
einen Durchmesser von 6 mm und ein Reflexionsvermögen von
0,5. Die Albedo der Empfangsfläche
des fotosensiblen Empfängers 46, die
seinen Rückstreuungskoeffizient
darstellt, beträgt
0,01.
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In
diesem besonderen Fall erhält
man die folgende Resultatetabelle:
| Entfernung (m) | Zurückgestreute
Leistung an der Vorrichtung 2 (μW) | Vom fotosensiblen
Empfänger
6 empfangene Leistung (μW) |
| | | Umfang | Plättchen | Summe |
| 1 | 712,7 | 0 | 0,16 | 0,16 |
| 1,5 | 316,7 | 0 | 0,15 | 0,15 |
| 2 | 178,2 | 0 | 0,14 | 0,14 |
| 3 | 79,2 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 5 | 28,5 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 7 | 14,5 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 10 | 7,1 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 15 | 3,17 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 20 | 1,78 | 0 | 0,13 | 0,13 |
| 30 | 0,79 | 0,11 | 0,07 | 0,18 |
| 40 | 0,45 | 0,17 | 0,04 | 0,21 |
| 50 | 0,29 | 0,2 | 0,03 | 0,23 |
| 60 | 0,2 | 0,16 | 0,02 | 0,18 |
| 70 | 0,15 | 0,12 | 0,01 | 0,13 |
| 80 | 0,111 | 0,09 | 0,01 | 0,1 |
| 90 | 0,088 | 0,07 | 0,01 | 0,08 |
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In
dieser Tabelle gibt die erste Spalte die Entfernung des Spots 52 von
der Vorrichtung 2 an.
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Die
zweite Spalte gibt die Leistung des von der Szene 4 zurückgestreuten
Laserstrahls auf Höhe
der Vorrichtung 2 in der durch den optischen Durchmesser
von 40 mm definierten Öffnung
an: man bemerkt, dass diese Leistung zur Entfernung der ersten Spalte
umgekehrt proportional ist.
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Die
dritte Spalte gibt die Leistung des Teils des Strahls an, der zum
fotosensiblen Empfänger 46 zurückgestreut
wird und von der Teilerplatte 32 am Umfang des halbreflektierenden
Plättchens 34 vollständig übertragen
wird.
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Die
vierte Spalte gibt die Leistung des Teils des Strahls an, der zum
fotosensiblen Empfänger 46 zurückgestreut
wird und von dem halbreflektierenden Plättchen 34 partiell übertragen
wird.
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Die
fünfte
Spalte der Resultate der Tabelle gibt schließlich die Summe der beiden
vorhergehenden Spalten an, d. h. die von dem fotosensiblen Empfänger 46 empfangene
Gesamtleistung.
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Man
sieht, dass, obwohl die zur Vorrichtung 2 zurückgestreute
Leistung sich umgekehrt proportional zur Entfernung des Spots 52 ändert, die
Dynamik des von dem fotosensiblen Empfänger 46 empfangenen Strahls
kleiner als 3 ist: sie variiert von 0,08 μW bis 0,23 μW bei Entfernungen, die von
1 bis 90 Meter variieren.
-
Die
Kombination der prismatischen Platte 24 mit dem außerachsigen
sphärischen
Spiegel 38 hat ihrerseits die Aufgabe, den Astigmatismus
zu kompensieren, der von diesem auf dem Hinweg des von dem Lasersender 20 in
Richtung der Szene 4 gesendeten Strahls eingeführt wird,
wie in 2 dargestellt ist.
-
Wenn
der Lasersender 20 nämlich
einen Laserimpuls sendet, ist der Querschnitt 20p der Wellenfläche in einer
zur Fortbewegungsrichtung dieses Impulses senkrechten Ebene kreisförmig. Da
aber die prismatische Platte 24 eine Verformung der Wellenfläche des
Impulses durch Astigmatismus einführt, wird ihr Querschnitt 24p zwischen
der prismatischen Platte 24 und der Teilerplatte 32 elliptisch.
-
Da
eine Reflexion auf der Teilerplatte 32 keinen Astigmatismus
einführt,
ist der Querschnitt 32pa der Wellenfläche des Laserimpulses zwischen
dieser Teilerplatte 32 und dem sphärischen Spiegel 38 weiterhin
elliptisch.
-
Der
sphärische
Spiegel 38, der bezüglich
der Einfallsrichtung des Laserstrahls außerachsig angeordnet ist, führt bei
der Reflexion des Laserimpulses auf den sphärischen Spiegel 38 ebenfalls
eine Verformung der Wellenfläche
des Laserimpulses durch Astigmatismus ein. Auf diese Weise wird
der Querschnitt 38pa dieser Wellenfläche zwischen dem sphärischen
Spiegel 38 und dem galvanometrischen Spiegel 42 wieder
kreisförmig.
-
Da
der galvanometrische Spiegel 42 keine Verformung der Wellenfläche der
Laserimpulse durch Astigmatismus einführt, erreicht diese die Szene 4,
indem der Spot 52 erzeugt wird, der kreisförmig ist.
-
Auf
dem Rückweg
des von der Szene 4 in Richtung des fotosensiblen Empfängers 46 zurückgestreuten
Laserimpulses besteht eine der Aufgaben des außerachsigen sphärischen
Spiegels 38 darin, den von der Teilerplatte 32 eingeführten Astigmatismus
zu kompensieren, wenn der Laserimpuls sie durchquert, wie in 3 dargestellt
ist.
-
Der
von der Szene 4 zurückgestreute
Laserimpuls hat nämlich
eine Wellenfläche,
deren Schnitt 4p in einer zur Fortbewegungsrichtung des
Impulses senkrechten Ebene zwischen der Szene 4 und dem
galvanometrischen Spiegel 42 kreisförmig ist.
-
Nach
Reflexion an dem galvanometrischen Spiegel 42 ist dieser
Schnitt 42p weiterhin kreisförmig, bevor er den sphärischen
Spiegel 38 erreicht.
-
Wie
oben erwähnt
wurde, führt
der sphärische
Spiegel 38, der bezüglich
der Einfallsrichtung des Laserimpulses außerachsig angeordnet ist, einen
Astigmatismus der Wellenfläche
des Impulses ein, so dass nach Reflexion an diesem und vor Erreichen
der Teilerplatte 32 der Querschnitt 38pr der Wellenfläche des
Laserimpulses elliptisch wird.
-
Wieder
führt die
Teilerplatte 32, wenn der Laserimpuls sie durchquert, einen
Astigmatismus ein, der durch den des sphärischen Spiegels 38 kompensiert
wird, so dass der Querschnitt 32pr der Wellenfläche dieses
Impulses vor Erreichen der Divergenzlinse 50 wieder kreisförmig wird.
-
Die
Divergenzlinse 50 und der Interferenzfilter 48 führen keine
Verformung der Wellenfläche
des Impulses durch Astigmatismus ein, was zur Folge hat, dass das
Bild des Spots 52 auf Höhe
des fotosensiblen Empfängers 46 kreisförmig ist.
-
Die
Einheit 22 zur automatischen Fokussierung der Vorrichtung 2 sowie
Mittel zu ihrer Befestigung auf dem Lasersender 20 sind
in 4 dargestellt.
-
Die
Einheit 22 zur automatischen Fokussierung besitzt eine
axiale Symmetrie um die vertikale Achse 16. Sie besitzt
zwei feststehende Divergenzlinse 60 und 62, die
auf der Achse 16 zentriert sind, und eine Konvergenzlinse 64,
die ebenfalls auf der Achse 16 zentriert ist und sich längs dieser
Achse in Translation bewegen kann.
-
Die
beiden Divergenzlinsen 60 und 62 sind in einem
ersten rohrförmigen
Halter 66 angeordnet.
-
Ein
erster Teil 68 mit kleinem Querschnitt dieses Halters 66 trägt an seinem
freien Ende die Divergenzlinse 60.
-
Der
erste zylindrische Teil 68 des Halters ist mit einem zweiten
Teil 70 mit größerem Querschnitt
durch eine kegelstumpfförmige Übergangszone 71 verbunden.
-
Die
Divergenzlinse 62 ist in diesem zweiten Teil 70 montiert.
-
Ein
dritter Teil 72, der einen Flansch bildet, ist mit dem
zweiten zylindrischen Teil 70 an dessen Ende, das dem ersten
Teil 68 entgegengesetzt ist, fest verbunden.
-
Der
Halter 66 ist in einem Rohr 74 montiert, das eine
Endbohrung 76 aufweist, die den ersten Teil 68 kleinen
Querschnitts des Halters 66 umgibt und in dem eine Buchse 78,
die die Konvergenzlinse 64 trägt, verschiebbar montiert ist.
-
Das
Rohr 74 umfasst ferner eine Bohrung 80 größeren Durchmessers,
deren Querschnitt dem des zweiten Teils 70 größeren Querschnitts
des Halters 66 entspricht.
-
Es
umfasst ferner einen radialen Kranz 82, der der Endbohrung 76 entgegengesetzt
ist und ein Außengewinde 84 aufweist.
-
Mit
dem Flansch 82 wirkt ein Kranz 86 zusammen, der
ein Innengewinde 88 aufweist.
-
Der
Kranz 86 ist zwischen den Flansch 82 und den Flansch 72 eingesetzt
und gestattet die Einstellung der axialen Stellung des die Divergenzlinsen 60, 62 tragenden
Halters 66.
-
Drei
in 120° angeordnete
Schrauben 90 zur Blockierung des Halters 66 sind
in axialen Löchern 92,
die in dem Flansch 72 vorgesehen sind, angeordnet, erstrecken
sich im Inneren des Kranzes 86 und sind in Gewindebohrungen 94 eingeführt, die
in dem Flansch 82 des Rohrs 74 vorgesehen sind.
-
In
der Seite des Flansches 72 des Halters 66, die
dem mit Gewinde versehenen Kranz 86 entgegengesetzt ist,
ist eine axiale Aussparung 94 zur Befestigung des Lasersenders 20 vorgesehen.
-
In
dieser zum Halter 66 koaxialen Aussparung ist eine Grundplatte 96 montiert,
deren Durchmesser kleiner als der der Aussparung 94 ist
und an der der Lasersender 20 durch drei in 120° angeordnete
Schrauben 98 befestigt ist.
-
Die
Grundplatte 96 ist ihrerseits im Boden der Aussparung 94 mit
Hilfe von drei in 120° angeordneten Flachkopfschrauben 100 befestigt,
die in axiale Bohrungen 102 größeren Durchmessers eingeführt sind,
die in der Grundplatte 96 vorgesehen sind, und die radiale
Einstellung der Stellung der Grundplatte und damit des Lasersenders 20 bezüglich der
Sendeachse 16 der Vorrichtung 2 gestatten.
-
Die
Schrauben 100 sind in den Flansch 72 eingeschraubt.
-
Die
Aussparung 94 ist von einem Umfangsrand 104 begrenzt,
in dem drei Schrauben 106 zur radialen Einstellung des
Lasersenders 20 angeordnet sind.
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Die
in 120° angeordneten
Schrauben 106 weisen jeweils beispielsweise einen gerändelten
Kopf 108 und ein mit der Seitenfläche 110 der Grundplatte 96 in
Kontakt befindliches Ende auf.
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Das
Rohr 74 ist von einem Magnetkern 112 umgeben,
in den es beispielsweise eingepresst ist.
-
Der
Magnetkern 112 ist allgemein zylindrisch und ist zu dem
Rohr 74 und den Haltern 66 und 78, die die
Divergenzlinsen 60 und 62 bzw. die Konvergenzlinse 60 tragen,
koaxial.
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Der
Magnetkern 112 ist über
eine seiner Seiten mit dem Flansch 82 des Rohrs 74 in
Kontakt.
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In
der dem Flansch 82 entgegengesetzten Seite des Magnetkerns 112 ist
eine ringförmige
Nut 114 vorgesehen, die einen zentralen Vorsprung 116 begrenzt,
um welchen herum eine Spule 118 zur Betätigung einer Membran 120 über einen
Mantel 122 angeordnet ist, der mit einem seiner Enden an
der Membran 120 befestigt ist.
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Die
biegsame Membran 120 ist an ihrem Umfang an dem Magnetkern 112 auf
gebräuchliche
Weise befestigt. Sie ist in ihrer Mitte mit einem kreisförmigen Loch
versehen, in das die Buchse 78 eingeführt und befestigt ist.
-
Auf
diese Weise induziert ein die Spule 118 durchquerender
Strom ihre Bewegung längs
der Achse 16, wobei sie über die biegsame Membran 120 die
Buchse 78 mitnimmt, die sich nun längs der Achse 16 bewegt.
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Die
Spule 118 wird durch einen Stromgenerator 124 gespeist,
dessen Eingang an den Ausgang eines Vergleichers 126 ange schlossen
ist, der ein Signal, das von einer PSD-Fotodiode 128 erzeugt
wird, die von einem Lichtstrahl beleuchtet wird, der von einer Elektrolumineszenzdiode 130 kommt,
in dessen Weg das freie Ende der die Konvergenzlinse 64 tragenden
Buchse 78 angeordnet ist, mit einem Signal vergleicht,
das der Entfernung des die Szene 4 beleuchtenden Spots 52 entspricht.
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Die
in 5 dargestellten Abtastmittel umfassen den galvanometrischen
Spiegel 42, dem Mittel zur Steuerung der Stellung um orthogonale
Achsen 16 und 44, die sich am Punkt 0 schneiden,
zugeordnet sind.
-
Die
Stellungssteuermittel des Spiegels 42 um die vertikale
Achse 16 gestatten eine Seitenabtastung der Szene 4 und
umfassen einen Schrittmotor 200 und ein ihm zugeordnetes
Untersetzungsgetriebe 202, die unter einem feststehenden
Kranz 204 an dessen Umfang angeordnet sind. Das Untersetzungsgetriebe 202 steuert
die Drehung eines Ritzels 206 um eine vertikale Achse,
die den feststehenden Kranz 204 durchquert.
-
Das
Ritzel 206 versetzt einen beweglichen Kranz 208 um
die vertikale Achse 16 in Drehung, und zwar über einen
Zahnriemen 210, der am beweglichen Kranz 208 angeklebt
ist.
-
Die
Drehung des beweglichen Kranzes 208 bezüglich des feststehenden Kranzes 204 wird
durch ein dünnes
Ringkugellager 212 gewährleistet,
das in einer am Umfang des beweglichen Kranzes 208 vorgesehenen
Nut 213 angeordnet ist.
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Auf
dem beweglichen Kranz 208 sind zwei vertikale Platten wie
die Platte 15 angeordnet, sowie eine an diesen vertikalen
Platten befestigte Scheibe 223.
-
Die
unter Bezugnahme auf die 1 beschriebene Plattform 14 umfasst
diese Scheibe 223 und den beweglichen Kranz 208.
-
Die
Messung der Drehbewegung der Plattform 14 um die Achse 16 wird
mit Hilfe eines optischen Codierers 214 erhalten, der mit
dem feststehenden Kranz 204 mit Hilfe eines Befestigungskranzes 216 fest
verbunden ist. Der Codierer 214 ist ein ringförmiger Inkrementalcodierer
klassischen Typs.
-
In
den axialen Durchgang 218 des optischen Codierers 214 tritt
ein zylindrischer Rand 220 ein, der die axiale Öffnung 18 der
mit dem beweglichen Kranz 208 fest verbundenen Scheibe 223 begrenzt.
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Auf
bekannte Weise ist der optische Codierer 214 mit einem
beweglichen Teil 222 versehen, der an dem Rand 220 der
Scheibe 223 durch Befestigungsschrauben (nicht dargestellt)
blockiert ist. Dies gestattet die inkrementale Messung der Seitendrehung
der Plattform 14.
-
Die
Mittel zur Stellungssteuerung des Spiegels 42 um die horizontale
Achse 44 gestatten eine Seitenabtastung der Szene 4 und
umfassen einen Übertragungsarm 224,
der dem galvanometrischen Spiegel 42 mit einem galvanometrischen
Scanner 226 klassischen Typs verbindet. Der Übertragungsarm 224 ist
an der Platte 15 über
erste Mittel 228 zur Verstellung der Drehachse an der Platte 15 befestigt
und gestattet die Übertragung
der durch den galvanometrischen Scanner 226 gesteuerten
Drehung um die Achse 44 auf dem Spiegel 42.
-
Diese
ersten Einstellmittel 228 werden im Nachstehenden unter
Bezugnahme auf die 6 ausführlich beschrieben.
-
Auf
diese Weise wird der galvanometrische Spiegel 42 gleichzeitig
mit Hilfe des galvanometrischen Scanners 226 um die horizontale
Achse 44 stellungsgesteuert und mit Hilfe des Motors 200 um
die vertikale Achse 16 stellungsgesteuert.
-
Ferner
ist der Rahmen 19 an der Platte 15 über zweite
Mittel 229 zur Einstellung der optischen Achse 36 befestigt.
-
Diese
zweiten Einstellmittel werden im Nachstehenden unter Bezugnahme
auf die 7 ausführlich beschrieben.
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Die
in 6 dargestellten ersten Einstellmittel 228 umfassen
eine Wiege 230, die von einem vertikalen Kranzabschnitt
gebildet ist, dessen Mittelpunkt auf der vertikalen Achse 16 am
Punkt 0 zentriert ist, der im Mittelpunkt des galvanometrischen
Spiegels 42 liegt. Die Wiege 230 gleitet in Drehung
auf einen Wiegenhalter 232 vom selben Radius mit hohler
Achse um eine horizontale Achse 233, die zur Achse 16 und
zur Achse 44 senkrecht ist, zur Platte 15 parallel
ist und durch 0 verläuft.
Der Wiegenhalter 232 ist an der Platte 15 befestigt.
-
Der Übertragungsarm 224 ist
um seine Achse frei drehbar im Inneren einer mit der Wiege 230 fest
verbundenen Buchse 233 montiert.
-
Die
Drehung der Wiege 230 um die horizontale Achse 223 in
dem Wiegenhalter 232 bringt die Drehung der Einheit, die
aus dem galvanometrischen Spiegel 42, der Buchse 233,
dem Übertragungsarm 224 und dem
an dieser Wiege 230 montierten galvanometrischen Scanner 226 besteht,
um diese selbe Achse mit sich.
-
Die
zweiten Einstellmittel 229, die in 7 in Draufsicht
dargestellt sind, umfassen eine Wiege 234, die von einem
horizontalen Kranzabschnitt gebildet ist, dessen Mittelpunkt auf
der vertikalen Achse 16 zentriert ist.
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Die
Wiege 234 gleitet in Drehung auf dem Wiegenhalter 236 mit
demselben Radius um eine zur Achse 44 senkrechte Achse
und in der die vertikale Achse 16 enthaltenden Ebene. Dieser
Wiegenhalter 236 ist an der Platte 15 befestigt.
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Die
Drehung um diese Achse der Wiege 234 bringt die Drehung
des Rahmens 90 und damit der optischen Achse 36 um
diese selbe Achse mit sich.
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Auf
diese Weise gestatten die Einstellmittel 228 und 229 die
Einstellung der optischen Achse 36 und der Drehachse 44 des
galvanometrischen Spiegels 42 zur Kompensation von konstruktiven
Unvollkommenheiten, wie beispielsweise einer ungenauen Montage des
galvanometrischen Spiegels 42 auf dem Arm 224, der
zu seinem Drehantrieb bestimmt ist.
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Auf
diese Weise können
die Abtastmittel eine absolut plane Abtastung liefern.
-
Wie 8 zeigt,
sind dem fotosensiblen Empfänger 46 Mittel 300 zur
Reduzierung der Dynamik des am Ausgang dieses fotosensiblen Empfängers 46 gelieferten
Signals zugeordnet. Diese Mittel 300 sind in den elektronischen
Teil 12 von 1 integriert.
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Der
fotosensible Empfänger 46 umfasst
nämlich
eine Lawinenfotodiode, die am Ausgang einen Strom liefert, dessen
Stärke
direkt von der Energie des Laserstrahls, den er empfangen hat, abhängt.
-
Die
Mittel 300 zur Reduzierung der Dynamik umfassen einen Transimpedanzverstärker 302,
der am Ausgang ein elektrisches Signal liefert, dessen Spannung
zu der Stärke
des am Eingang von der Lawinenfotodiode gelieferten Stroms proportional
ist. Dieses elektrische Signal wird auf einen programmierbaren Spannungsdämpfer 304 übertragen,
dem auf gebräuchliche
Weise Programmiermittel 306 zugeordnet sind.
-
Die
Mittel 300 zur Reduzierung der Dynamik umfassen ferner
zwei Verstärker 308 mit
feststehendem Gewinn, die am Ausgang des Dämpfers 304 in Reihe
geschaltet sind. Die Anzahl von Verstärker 308 kann von zwei
verschieden sein.
-
Das
am Ausgang der Verstärker 308 mit
feststehendem Gewinn gelieferte elektrische Signal versorgt einen
Impedanzanpassungskreis 310 bekannten Typs. Dieser Impedanzanpassungskreis 310 umfasst
beispielsweise zwei Widerstände 312 von
jeweils 50 Ohm.
-
Das
am Ausgang dieses Impedanzanpassungskreises
310 gelieferte
elektrische Signal speist Mittel
314 zur Messung der "Flugzeit" des Laserstrahls,
die in die integrierte Schaltung implementiert sind. Diese Messmittel
314 sind
von klassischem Typ. Sie sind beispielsweise von dem Typ, der in
dem
französischen Patent Nr. 94 11 847 des
Commissariat à l'Energie Atomique
beschrieben wird. Sie sind insbesondere dafür ausgelegt, den Programmiermitteln
einen digitalen Wert der Energie des Signals zu liefern, das zu
ihnen durch die Impedanzanpassungsschaltung
310 übertragen
wird.
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Die
Programmiermittel 306 bestimmen und regeln den Gewinn des
Dämpfers 304 auf
einem Wert, der zu diesem digitalen Wert, der von den Mitteln 314 zur
Messung der "Flugzeit" geliefert wird,
umgekehrt proportional ist, um am Ausgang des Dämpfers 304 ein Signal
zu liefern, dessen Spannung unabhängig von der Energie des von
der Fotodiode 46 empfangenen Laserstrahls konstant ist.
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Wie 9 zeigt,
ist eine Temperatursonde 316 gebräuchlichen Typs in Nähe der Fotodiode 46 angeordnet.
Die Spannung, die der von dieser Sonde 316 gemessenen Temperatur
entspricht, wird zu einem Analog-Digital-Wandler 318 herkömmlichen
Typs übertragen,
um einen digitalen Wert dieser Temperatur über einen Datenübertragungsbus 322 zu
einem Rechner 320 zu übertragen.
-
Der
Rechner 320 überträgt über den
Bus 322 zurück
einen Multiplizierkoeffizient zu einem multiplizierenden Digital-Analog-Wandler 324 und
einen digitalen Sollwert zu einem Digital-Analog-Wandler 326.
-
Der
Multiplikationskoeffizient hängt
von der Natur der Temperatursonde 316 und von der Natur
der Fotodiode 46 ab, ist aber von der von der Sonde 316 gemessenen
Temperatur unabhängig,
während
der digitale Sollwert, der dem Wandler 326 geliefert wird,
von der von der Sonde 316 gemessenen Temperatur abhängt und
einem vorbestimmten Gewinnwert der Fotodiode 46 bei einer
gegebenen Temperatur entspricht. Dieser Gewinnwert wird beispielsweise
von einer Datentabelle geliefert, die auf gebräuchliche Weise für den Rechner 320 zugänglich ist.
-
Auf
herkömmliche
Weise umfasst der multiplizierende Digital-Analog-Wandler 324 einen
Bezugseingang und einen digitalen Eingang. Er empfängt auf
seinem Bezugseingang die Spannung, die der von der Sonde 316 gemessenen
Temperatur entspricht, und an seinem anderen digitalen Eingang den
Multiplikationskoeffizient.
-
Er
liefert am Ausgang eine Korrekturspannung, deren Wert gleich dem
Produkt des Multiplikationskoeffizienten und der Spannung ist, die
der von der Sonde 316 gemessenen Temperatur entspricht.
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Ein
Summierverstärker 328 empfängt am Eingang
diese Korrekturspannung sowie eine Sollspannung, die am Ausgang
des Digital-Analog-Wandlers 326 geliefert wird und damit
mit dem von dem Rechner 320 gelieferten digitalen Sollwert
direkt verbunden ist.
-
Dieser
Summierverstärker 328 liefert
am Ausgang eine Steuerspannung, die gleich der Summe der Korrekturspannung
und der Sollspannung ist. Dieser Spannungswert gestattet es, unabhängig von
den Temperaturänderungen
einen konstanten Gewinn der Fotodiode 46 beizubehalten.
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Die
Steuerspannung wird nun an Mittel 330 zur Versorgung der
Fotodiode 46 herkömmlichen
Typs angelegt, um die Polarisierungsspannung der Fotodiode 46 gemäß der von
dem Summierverstärker 328 gelieferten
Steuerspannung zu regeln.
-
Im
elektronischen Teil 12 der oben beschriebenen Vorrichtung
wird ein Verfahren zur Bezeichnung einer Zone von Interesse auf
der Szene 4 eingesetzt.
-
In
einem ersten Schritt nimmt man eine dreidimensionale Messung einer
Menge von Punkten der Szene 4 vor.
-
Im
folgenden Schritt nimmt man die Speicherung der sphärischen
Koordinaten der Menge der gemessenen Punkte im elekt ronischen Teil 12 vor.
Diese Koordinaten umfassen die Entfernung des Mittelpunkts 0 des
galvanometrischen Spiegels 42 von dem Spot 52,
einen Winkel, der die Seitenausrichtung des Laserstrahls am Austritt
der Abtastmittel misst, und einen Winkel, der die Höhenausrichtung
dieses Laserstrahls misst.
-
In
einem dritten Schritt modellisiert und/oder visualisiert man diese
Menge von Punkten.
-
In
einem darauffolgenden Schritt wählt
man in dieser modellisierten und/oder visualisierten Menge von Punkten
eine Untermenge, die aus mindestens einem Punkt dieser Menge besteht,
der die Zone von Interesse definiert.
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Schließlich steuert
man in einem letzten Schritt die Abtastmittel 14, 42, 200, 202, 204, 206, 210, 212, 224, 226 sowie
den Sender 20 so, dass der von dem Laserstrahl auf der
Szene 4 erzeugte Spot 52 nacheinander mindestens
einen Teil der Punkte der der Zone von Interesse entsprechenden
gewählten
Untereinheit bezeichnet.
-
Diese
Zone von Interesse besteht aus einer Menge von Punkten, die nicht
notwendigerweise aneinander angrenzen.
-
Es
wird deutlich, dass die in dem oben beschriebenen Beispiel veranschaulichte
Erfindung es gestattet, eine dreidimensionale Messvorrichtung zu
schaffen, die die Durchführung
von Messungen gestattet, die sich über einen großen Entfernungsbereich
erstrecken, indem die Dynamikwirkung, die durch eine Energie des zurückgestreuten
Strahls, die umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands zwischen
dem Spot 52 und der Vorrichtung 2 ist, erzeugt
wird, durch eine große
Brennweite der Fokussierungsmittel kompensiert wird, wobei sie gleichzeitig
geringe Abmessungen besitzt.
-
Ein
zweiter Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung ist es, dass
mit Hilfe eines sphärischen
Spiegels, der bezüglich
des gesendeten und zurückgestreuten
Laserstrahls außerachsig
angeordnet ist, die Deformationen der Wellenfläche des Strahls, die durch
die Teilerplatte 32 verursacht werden, so ausgeglichen
werden, dass das Bild des Spots 52 auf Höhe des fotosensiblen
Empfängers 46 kreisförmig ist.
-
Ein
anderer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass die Verformungen der Wellenfläche des Strahls, die durch
den sphärischen
Spiegel 38 verursacht werden, auf dem Hinweg des Laserstrahls
zwischen dem Lasersender 20 und der Szene 4 mit
Hilfe einer prismatischen Platte 24 kompensiert werden,
die zwischen dem Lasersender 20 und der Teilerplatte 32 angeordnet
ist.
-
Ein
anderer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass sie es mit Hilfe eines auf der Teilerplatte 32 angeordneten
halbreflektierenden Plättchens
gestattet, Messungen durchzuführen,
selbst wenn der Spot der Vorrichtung zur dreidimensionalen Messung
sehr nahe ist.
-
Ein
anderer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass die mit der Streuindikatrix der Szene 4 verbundene
hohe Dynamik der durch die Szene 4 zurückgestreuten Laserstrahlen
mit Hilfe von Mitteln zur Reduktion der Dynamik des am Ausgang des
fotosensiblen Empfängers 46 gelieferten
Signals kompensiert wird.
-
Ein
anderer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass sie eine Seitenabtastung gestattet, die 360° erreichen kann, wobei gleichzeitig
der Durchgang von elektrischen Verbindungen zwischen dem elektronischen
Teil und dem optomechanischen Teil der Vorrichtung gestattet wird,
und zwar mit Hilfe von Abtastmitteln, die eine mit einer axialen Öffnung versehene
Plattform umfassen.
-
Ein
anderer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass eine ebene Abtastung der Szene 4 gestattet wird und
damit Verformungen einer Menge von auf der Szene 4 gemessenen
Punkten vermieden werden, und zwar mit Hilfe von Mitteln zur Einstellung
der Stellungssteuermittel des galvanometrischen Spiegels 42 und
Mitteln zur Einstellung der Empfangsachse des Laserstrahls.
-
Ein
weiterer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung besteht darin,
dass eine gute räumliche
Auflösung
der Messung auf dem Ziel mit Hilfe einer Einheit zur automatischen
Fokussierung des vom Sender 20 gesendeten Laserstrahls
geliefert wird.
-
Schließlich besteht
ein weiterer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung darin, dass
ein Verfahren durchgeführt
wird, das die Bezeichnung einer Zone von Interesse auf der Szene 4 in
dem Bezugssystem der Vorrichtung 2 mit Hilfe des Laserstrahls
gestattet, wobei diese Zone von Interesse nicht notwendigerweise
für einen
Operator zugänglich
oder leicht materialisierbar ist.
-
Dieses
Verfahren kann beispielsweise angewandt werden, um den Verlauf eines
an einer Rohrleitung vorzunehmenden Ausschnitts zu bezeichnen.