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DE60132516T2 - Positionssteuerungssystem und -verfahren für ein Röntgengerät - Google Patents

Positionssteuerungssystem und -verfahren für ein Röntgengerät Download PDF

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Publication number
DE60132516T2
DE60132516T2 DE60132516T DE60132516T DE60132516T2 DE 60132516 T2 DE60132516 T2 DE 60132516T2 DE 60132516 T DE60132516 T DE 60132516T DE 60132516 T DE60132516 T DE 60132516T DE 60132516 T2 DE60132516 T2 DE 60132516T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ray tube
ray
sensor unit
speed
overexposure correction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60132516T
Other languages
English (en)
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DE60132516D1 (de
Inventor
Vincent Stanley Delafield Polkus
Mark Anthony Waukesha Hammel
John Jun Waukesha Zhang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Original Assignee
GE Medical Systems Global Technology Co LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by GE Medical Systems Global Technology Co LLC filed Critical GE Medical Systems Global Technology Co LLC
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Publication of DE60132516D1 publication Critical patent/DE60132516D1/de
Publication of DE60132516T2 publication Critical patent/DE60132516T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/44Constructional features of apparatus for radiation diagnosis
    • A61B6/4476Constructional features of apparatus for radiation diagnosis related to motor-assisted motion of the source unit
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Positionskontrolle zur Positionierung einer Bildgebungs-Röntgenröhre.
  • 1 stellt eine beispielhafte medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung 100 dar. Die Bildgebungsvorrichtung 100 enthält eine Röntgenröhre 110, einen Kollimator 120, einen Tischdetektor 130, einen Röntgentisch 140, einen Patienten 150 und eine klinische Bedienperson 160. Während des Betriebs ist ein bildgebend darzustellender Patient 150 wie veranschaulicht auf dem Röntgentisch 140 angeordnet. Eine klinische Bedienperson 160, wie beispielsweise ein Radiologe oder Techniker, positioniert dann die Röntgenröhre 110 und den Kollimator 120 an eine von mehreren vorher bestimmten Positionen in Bezug auf den Patienten. Sobald die klinische Bedienperson den Kollimator 120 an die gewünschte Position gebracht hat, wird die Röntgenröhre 110 eingeschaltet und emittiert Röntgenstrahlen. Die Röntgenstrahlen passieren den Kollimator 120, der die Röntgenstrahlen durch den Patienten auf den Tischdetektor 130 richtet. Die Energie der Röntgenstrahlen, die den Patienten durchquert haben, wird durch die anatomischen Eigenschaften des Patienten 150 abgeschwächt. Der Tischdetektor 130 detektiert die Energie der Röntgenstrahlen und entwickelt ein Bild der anatomischen Eigenschaften des Patienten 150.
  • Die Röntgenröhre 110 und der Kollimator 120 sind typischerweise fest zueinander angeordnet, um die Röntgenanordnung zu bilden, und sind typischerweise in der Lage, sich in drei Dimensionen relativ zu dem Röntgentisch 140 bewegen. Das bedeutet, dass der Kollimator 120 aufwärts oder abwärts entlang des Körpers des Patienten 150 bewegt werden kann, von rechts nach links über den Körper des Patienten 150 und näher an den oder entfernter von dem Körper des Patienten 150 in jeder der festen Positionen, die als Rastung bezeichnet wird. Jede der verschiedenen festen Positionen oder Arretierungen kann zu verschiedenen Röntgenbestrahlungs- und Bildgebungs-Parametern gehören, die vorher bestimmt worden sind, um die klarest möglichen Bilder von dem Patienten 150 zu erzeugen. Beispielsweise kann die Anordnung oder Platzierung des Kollimators 120 entfernter von dem Patienten zu verschiedenen Parametern für den dynamischen Bereich der Energie der Röntgenstrahlen führen, die von dem Detektor 130 empfangen werden.
  • Typischerweise sind die Bildgebungsparameter nur für unterschiedliche vorher bestimmte feste Positionen bestimmt und nicht kontinuierlich über den Bewegungspfad des Kollimators 120. Das bedeutet, dass die Bildgebungsparameter typischerweise nur für eine einzige spezifizierte Position bestimmt sind, und schnell geändert werden können, wenn der Kollimator bewegt wird. Folglich hilft die genaue Position des Kollimators 120 deutlichere, klinisch relevantere Bilder von dem Patienten 150 zu erhalten.
  • Bezug nehmend auf 1 kann eine medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung Arretierungen oder Rastungen verwenden und konfigurieren, um die unterschiedlichen festen Positionen für radiographische Untersuchungen zu identifizieren. Wenn der Kollimator 120 auf eine der unterschiedlichen festen Bildgebungspositionen bewegt wird, greift eine Rastung ein, die den Kollimator 120 in der gewünschten Position hält, während die Bildgebung stattfindet. Die Rastungen können mechanisch oder elektrisch sein, jedoch wird die Verwendung von elektromagnetischen Rastungen und eine Positionsreferenzeinrichtung bevorzugt verwendet, auf Grund beispielsweise der besseren Verschleißeigenschaften.
  • Die Positionsfehler, die in der Größenordnung von Millimetern sind, können die Qualität des erzeugten Bildes signifikant verringern. Beispielsweise kann ein anatomisches Abschneiden auf Grund der Fehlausrichtung oder der Nichtregistrierung des Strahls durch den Detektor auftreten. Die Verwendung der Positionskontrolle der Röntgenröhre hilft ebenfalls bezogen auf die Wiederholbarkeit der Röntgenbilder, was von großer Bedeutung beim Vergleich der Röntgenbilder sein kann, die in Zeitintervallen während der Patientenbehandlung aufgenommen werden. Folglich gibt es einen Bedarf für eine verbesserte Röntgenröhren- und Kollimator-Positionierungsvorrichtung für die medizinische Bildgebungsvorrichtung.
  • Die US 1,334,155 offenbart eine Röntgenuntersuchungsvorrichtung. Eine Strahlungs-Bildgebungsvorrichtung mit zyklisch verschiebbarer Gitteranordnung wird beschrieben und in der US 4,389,036 gezeigt. In der JP 02 245 750 wird eine Vorrichtung zur Verringerung der Überbelichtung bei der Bewegung eines Filmhalters für ein Röntgen-Photographisches System offenbart. Die US 4,466,112 offenbart eine variable Detektorapparatur.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Reduzierung von Positionsfehlers einer Röntgenröhre in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung geschaffen, wobei die Vorrichtung eine Röntgenröhre enthält, wobei die Röntgenröhre in Bezug auf ein zu bestrahlendes Ziel in der Röntgenbildgebungsvorrichtung beweglich ist; eine Sensoreinheit zum Erzeugen von Positionssignalen enthält, die die Position der Röntgenröhre innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung anzeigen, und die ferner dadurch gekennzeichnet ist, dass diese ferner einen Mikroprozessor zum Empfangen der Positionssignale und Bestimmen einer Überbelichtungskorrektur für die Röntgenröhre auf der Basis der Positionssignale und einer vorherbestimmten Position der Röntgenröhre in Bezug auf das zu bestrahlende Target oder Ziel innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung aufweist, wobei der Mikroprozessor eingerichtet ist, um die Überbelichtungskorrektur innerhalb der Röntgenstrahlen-Vorrichtung anzuwenden, um die Bewegung der Röntgenröhre anzupassen oder einzustellen.
  • In einem weiteren Aspekt schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Reduzierung von Positionsfehlern einer Röntgenröhre in Bezug auf ein zu bestrahlendes Ziel in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung, wobei das Verfahren den Schritt des Erzeugens von Positionsdaten in Bezug auf die Röntgenröhre innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung betrifft, und gekennzeichnet ist durch das Bestimmen einer Überbelichtungskorrektur für die Röntgenröhre auf der Basis der Positionssignale und einer vorherbestimmten Position der Röntgenröhre in Bezug auf das bestrahlenden Target oder Ziel innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung, und das Anwenden der Überbelichtungskorrektur, um die Bewegung der Röntgenröhre zu steuern, um die Positionierungsfehler beim Positionieren der Röntgenröhre zu verringern.
  • Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung schaffen eine Vorrichtung zur Reduzierung von Positionierungsfehlern einer Röntgenröhre in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung. Die Vorrichtung ermöglicht die genaue und wiederholbare Positionierung der Röntgenröhre an Rasteinrichtungen. Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält vorzugsweise eine Sensoreinheit, die Positionssignale erzeugt, die die Position der Röntgenröhre anzeigen, und einen Mikroprozessor, der die Positionssignale empfängt und die Überbelichtungskorrektur bestimmt. Die Überbelichtungskorrektur wird dann durch die Röntgenbildgebungsvorrichtung verwendet, um eine Festell- oder Verriegelungseinrichtung zu steuern, die die Position der Röntgenröhre kontrolliert oder steuert. Die Sensoreinheit kann ein Potentiometer verwenden, einen digitalen Kodierer, oder bevorzugt beide in Kombination, um die Positionssignale zu bestimmen.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend beschrieben an Hand von Beispielen in Bezug auf die nachfolgende Zeichnung beschrieben, in der:
  • 1 eine beispielhafte konventionelle medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung darstellt;
  • 2 eine beispielhafte Rasten-Positionierungseinrichtung (Positionierungseinrichtung mit Rasten) für eine medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 3 eine Feststell- oder Verriegelungseinrichtung für eine medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 4 eine Draufsicht der elektromagnetischen Feststell- oder Verriegelungseinrichtung von 3 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 5 eine Kalibrierungssequenz gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 6 ein Ablaufdiagramm der Kalibrierungseinrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 7 eine Sensoreinheit mit einer selbst haltenden Riemenanordnung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 8 eine Sensoreinheit gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 9 eine Draufsicht der Sensoreinheit 800 von 8 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • 2 stellt eine beispielhafte Rasten-Positionierungseinrichtung 200 für eine medizinische Röntgenbildgebungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die Rasten-Positionierungseinrichtung 200 enthält eine Röntgenröhre 210, eine Röntgenanordnung 205, ein Paar von vertikalen Schienen 230, ein Paar von horizontalen Schienen 240 und eine Sensoreinheit 275. Die Röntgenröhre 210 und der Kollimator 220 sind zusammen als eine Röntgenanordnung 205 bekannt. Sowohl die horizontalen Schienen 240 als auch die vertikalen Schienen 230 enthalten eine Anzahl von Rasteinrichtungen 250. Im Betrieb wird die Röntgenanordnung 205 in zwei Dimensionen entlang der vertikalen Schienen 230 und der horizontalen Schienen 240 bewegt, wobei zuerst die Röntgenanordnung 205 entlang der vertikalen Schienen 230 innerhalb der horizontalen Schienen 240 an eine Position der Rasteinrichtung 250 auf den horizontalen Schienen 240 bewegt wird. Dann wird die Röntgenanordnung 205 innerhalb der vertikalen Schienen 230 an eine Position der Rasteinrichtungen 250 auf den vertikalen Schienen 230 bewegt. Bevorzugt werden an jeder Rasteinrichtung elektromagnetische Feststell- oder Verriegelungseinrichtungen verwendet, um den Kollimator in der gewünschten gerasteten Position zu verriegeln. Die Sensoreinheit 275 wird nachfolgend genauer diskutiert.
  • 3 stellt eine Feststell- oder Verriegelungseinrichtung 300 der medizinischen Röntgenbildgebungsvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die Verriegelungseinrichtung 300 enthält elektromagnetische Verriegelungen 310, eine Brückenschiene 320 und eine Leistungsversorgung 330. Im Betrieb ist die Feststell- oder Verriegelungseinrichtung 300 innerhalb der vertikalen Schienen 230 und der horizontalen Schienen 240 der Rastenpositionierungseinrichtung 200 von 2 montiert. Sobald eine vorgegebene Position der Rasten erreicht ist, werden die elektromagnetischen Verriegelungen 310 aktiviert und die Position ist an ihrer Stelle verriegelt. Die elektromagnetischen Verriegelungen 310 werden durch eine Spannungsversorgung durch die Leistungsversorgung 330 aktiviert.
  • 4 stellt eine Draufsicht 400 der elektromagnetischen Verriegelungen von 3 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die Ansicht 400 enthält elektromagnetische Feststell- oder Verriegelungsspulen 410, eine Feststell- oder Verriegelungsleiste 420 und Lager 430. Im Betrieb, wie dies vorstehend diskutiert wurde, können die elektromagnetischen Verriegelungsspulen 410 innerhalb einer Schiene gleiten bis diese durch eine extern bereitgestellte oder gelieferte Spannung aktiviert werden. Die extern gelieferte Spannung erzeugt eine magnetische Kraft zwischen den elektromagnetischen Verriegelungsspulen 410 und den Verriegelungsleisten 420, die ausreichend ist, um den Kollimator in einer festen Position zu halten und zu sichern.
  • Im Betrieb erfordert eine elektromagnetische Verriegelung eine bestimmte, endliche Zeit, um eine ausreichende magnetische Kraft zu entwickeln, um die Abbremsung des Kollimators 120 zu entwickeln. Zusätzlich ist einige Zeit erforderlich bevor die elektromagnetische Verriegelung eine ausreichende Kraft erzeugt, um den Kollimator 120 an dem Ort zu halten. Bezug nehmend auf 2 kann auf Grund der signifikanten Masse der Röntgenanordnung 205 (und ihrer Halterungs-/Positionierungseinrichtung) und des dem zu Folge auftretenden signifikanten Moment während diese durch einen klinischen Bediener positioniert wird, die magnetische Kraft, die von den elektromagnetischen Verriegelungen erzeugt wird, nicht ausreichend sein, um das Moment der Röntgenanordnung 205 innerhalb einer gewünschten Zeit zu überwinden und folglich kann die Röntgenanordnung 205 nicht genau an der gewünschten Rastposition gestoppt werden. Folglich kann die Aktivierungs- und Stopp- oder Anhalte-Zeit der elektromagnetischen Verriegelungen zu einem Posi tionsfehler bei der Positionierung des Kollimators führen. Wie dies vorstehend erwähnt wurde, kann der Positionsfehler die Qualität und Wiederholbarkeit der Röntgenbilder nachteilig beeinflussen.
  • Um dies anders auszudrücken, es kann die Geschwindigkeit, mit der die Röntgenanordnung 205 durch einen Bediener positioniert wird, zusammen mit der elektromagnetischen Verzögerung oder Zeitverzögerung der elektromagnetischen Verriegelung zu einem endgültigen Positionsfehler beitragen, wenn die anfängliche Geschwindigkeit der Röntgenanordnung 205 unterhalb eines kritischen Wertes (Vc) liegt. Der Positionsfehler ist ungefähr proportional zu der Annäherungsgeschwindigkeit der Röntgenanordnung 205 auf die Rastposition. Wenn jedoch die Geschwindigkeit der Röntgenanordnung 205 ausreichend hoch ist, kann die elektromagnetische Verriegelung nicht komplett reagieren, um in die Einrichtung einzugreifen und diese zu halten. Wenn die elektromagnetische Verriegelung nicht komplett eingreift, kann die Röntgenanordnung 205 einfach die beabsichtigten Rastorte passieren. Da bei einer hohen Geschwindigkeit die Verriegelung nicht vollständig eingreifen und den Kollimator halten kann, muss der Bediener anfangen so abzubremsen, wenn sich der Rastposition genähert wird, dass die Röntgenanordnung 205 an der vorher konfigurierten Rastposition verriegelt wird. Zusätzlich kann der letztendliche Versatz- oder Offset-Fehler der Position signifikant sein, sofern die Eingangsgeschwindigkeit nicht ausreichend langsam ist, das heißt von 5 bis 10 Millimeter. Folglich kann zusätzliche Zeit benötigt werden, da die Röntgenanordnung 205 langsam bewegt werden muss. Wenn die zusätzliche Zeit benötigt wird, kann die Benutzerproduktivität wegen der zusätzlichen Zeit pro Bild nachteilig beeinflusst werden.
  • Um diese Effekte zu berücksichtigen kalibriert die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Positionskontrolleinrichtung durch die Messung der Überbelichtung an der Rastposition bei verschiedenen Annäherungsgeschwindigkeiten. Die Positionsüberbelichtung kann unter Verwendung eines elektronischen Rückkopplung oder Feedbacks bestimmt werden, wie dies nachfolgend beschrieben wird. Als nächstes wird eine Transferfunktion zwischen der Geschwindigkeit und der Überbelichtung entwickelt, um die Überbelichtungskorrektur zu bestimmen. Zu guter Letzt wird die Überbelichtungskorrektur auf die Positionierung des Kollimators während der klinischen Verwendung angewendet. Die Überbelichtung der Rastposition wird bevorzugt unter Verwendung einer Positionierungssteuerung auf Basis eines Mikroprozessors gemessen, wobei sowohl die Position als auch die Geschwindigkeits-Rückkopplung verfügbar ist, wie dies nachfolgend in Bezug auf die 8 bis 10 beschrieben wird.
  • 8 stellt eine Sensoreinheit 800 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die Sensoreinheit 800 enthält einen Kodierer-Zahnkranz 810, einen Potentiometer-Zahnkranz 820, der eine Ausrichtungsmarkierung 830 aufweist, eine Riemenspannschraube 850, eine Antriebsriemenanordnung 860 und einen Riemenversatz-Zahnkranz 870. Die Positions-Sensorriemen 840 passiert den Kodierer-Zahnkranz 810 und den Potentiometer-Zahnkranz 820. Die Spannung an dem Positions-Sensorriemen 840 kann auf eine gewünschte Spannung durch die Verwendung der Riemenspannschraube 850 eingestellt werden.
  • Die Röntgenanordnung und folglich die zugehörige Sensoreinheit 800 werden typischerweise händisch positioniert. Bevorzugt wird die Sensoreinheit 800 jedoch von einem Motor angetrieben und positioniert. Beispielsweise kann die Sensoreinheit von einem Motor mittels einem closed loop Servomotor unter Verwendung der Antriebsriemenanordnung 860 angetrieben werden. Das Positionieren der Sensoreinheit 800 unter Verwendung eines Motors, anstelle der händischen, kann helfen eine konsistente Platzierung der Röntgenanordnung an der Rastposition sicher zu stellen.
  • 9 stellt eine Draufsicht 900. der Sensoreinheit 800 von 8 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Es sind der Kodier-Zahnkranz 810, der Potentiometer-Zahnkranz 820 und der Riemenversatz-Zahnkranz 870 gezeigt. Die Sensoreinheit 800 enthält ebenfalls eine Antriebsriemenanordnung 910, eine Mikroprozessor-Schnittstelle 920 und Sicherungspunkte 930. Die Sensoreinheit 800 ist bevorzugt auf der Röntgenanordnung mittels der Verwendung von Sicherungspunkten 930 montiert, wie dies in 2 gezeigt ist.
  • Im Betrieb ist die Sensoreinheit 800 mit der Bewegung der Röntgenanordnung 205 auf jeder der Schienen verknüpft oder dieser zugehörig. Das bedeutet, dass eine Sensoreinheit 800 Daten bezogen auf die Bewegung der Röntgenanordnung 205 entlang des Paares der vertikalen Schienen 230 liefert, und die andere Sensoreinheit liefert Daten bezogen auf die Bewegung entlang der horizontalen Schienen 240. Ein (nicht gezeigter) eingekerbter Zahnriemen ist bevorzugt innerhalb von mindestens einer Schiene des Paars der vertikalen Schienen 230 montiert und mindestens in einer Schiene des Paares der horizontalen Schienen 240 von 2. Der Zahnriemen ist bevorzugt an jedem Ende der Schiene gesichert und durchquert die Zahnriemenanordnung 910 der Sensoreinheit 800 von 9. Wenn die Röntgenanordnung 205 versetzt wird, induziert der feste oder fixierte Zahnriemen, der die Zahnriemenanordnung 910 passiert, die Bewegung des Positionssensors 840. Die Bewegung des Positionssensorriemens 840 induziert Umdrehungen des Kodier-Zahnkranzes 810 und des Potentiometer-Zahnkranzes 820.
  • Der Potentiometer-Zahnkranz 820 enthält bevorzugt ein analoges Potentiometer. Bevorzugt wird eine Spannung über das Potentiometer so induziert, dass sich die Spannung bei der Drehung des Potentiometer-Zahnkranzes 820 ändert und folglich mit der Position der Röntgenanordnung 205. Der Kodier-Zahnkranz 810 enthält bevorzugt einen digitalen Kodierer. Bevorzugt liefert der digitale Kodierer Daten bezogen auf die Position und Geschwindigkeit der Drehung des Kodier-Zahnkranzes 810 und folglich der Position und Geschwindigkeit des Kollimators. Bevorzugt wird der Potentiometer-Zahnkranz 820 verwendet, um eine Anfangsposition für die Röntgenanordnung 205 zu bestimmen oder aufzunehmen, wenn der Kollimator anfänglich bewegt wird (powered-up). Es kann sein, dass der Kodierer-Zahnkranz 810 nicht in der Lage ist, diese anfänglichen Informationen zu liefern, wegen eines Datenverlustes bei einem vorherigen Runterfahren der Vorrichtung. Die anfängliche Position der Röntgenanordnung 205 ist jedoch mittels des Potentiometer-Zahnkranzes 820 erneuerbar, da die Umdrehung des Potentiometer-Zahnkranzes 820 ihr enthaltenes Potentiometer mechanisch ändert und folglich die durch den Stromverlust verursachten Schwierigkeiten vermeidet.
  • Sobald die Anfangsposition der Röntgenanordnung 205 durch den Potentiometer-Zahnkranz 820 bestimmt wurde, kann der Kodierer-Zahnkranz 810 verwendet werden, um eine sehr genaue Position und Geschwindigkeitsinformation bereit zu stellen. Der digitale Kodierer des Kodierer-Zahnkranzes 810 stellt bevorzugt ein sauberes, digitales Signal bereit, das die Position der Röntgenanordnung 205 anzeigt, die leicht verwendet werden kann, um die Positionsinformation in Bezug auf die Röntgenanordnung 205 im Betrieb bereitzustellen, aber die digital kodierten Signale von dem Kodierer-Zahnkranz 810 können leichter und einfacher zu verwenden sein.
  • Die anfängliche Positionsinformation, die durch den Potentiometer-Zahnkranz 820 bestimmt wurde und die Positions- und Geschwindigkeitsinformation, die durch den Kodierer-Zahnkranz 810 bestimmt wurde, werden an einer externen (nicht gezeigten) Mikroprozessor-Schnittstelle 920 weitergeleitet. Wie dies nachfolgend genauer beschrieben wird, kann der Mikroprozessor die Positions- und Geschwindigkeits-Information der Röntgenanordnung 205 genauer analysieren, um die Aktivierung der elektromagnetischen Verriegelungseinrichtung 300 der vorstehenden 3 zu steuern. Der Mikroprozessor ist typischerweise innerhalb eines externen Vorrichtungsgehäuses untergebracht.
  • Vor der Verwendung wird die Sensoreinheit 800 auf die spezifische Schiene eingestellt, für die sie eingesetzt wird, um die Positions- und Geschwindigkeits-Information zu liefern. Das Potentiometer im Potentiometer-Zahnkranz 820 ist bevorzugt ein Mehr-Gang-Potentionmeter (am bevorzugtesten ein 10 Gang Potentiometer) mit harten Anschlägen an jedem Ende ihrer Umdrehung. Um die Vorrichtung zu kalibrieren, kann das Potentiometer als erstes an einen harten An schlag gedreht werden und dann auf einen mittleren Potentiometer-Bereich eingestellt werden (im Falle des 10-Gang Potentiometers sind dies fünf Umdrehungen). Die Sensoreinheit 800, die das Potentiometer enthält, kann dann am Zentrum seines Bewegungspfades entlang der Schiene positioniert werden, und die Antriebsriemenanordnung 910 und der Positionssensorriemen 840 treten in Eingriff. Zusätzlich kann die Sensoreinheit 800 durch die Einstellung der Spannung am Positionssensorriemen 840 unter Verwendung der Riemenspannschraube 850 eingestellt werden.
  • 7 stellt eine Sensoreinheit mit einer selbst spannenden Riemenanordnung 700 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Die selbst spannende Riemenanordnung 700 enthält einen Kodierer-Zahnkranz 710, einen Potentiometer-Zahnkranz 720, eine Ausrichtungsmarkierung 730, einen Positionssensorriemen 740 und eine Antriebsriemenanordnung 760, ähnlich der Sensoreinheit 800 von 8. Die selbst spannenden Sensoreinheit 700 enthält ebenfalls einen Riemenspannarm 750, anstelle der Riemenspannschraube 850 der Sensoreinheit 800 von 8, die automatisch eine gewünschte Spannung an die Positionssensoreinheit 740 anlegt. Es können entweder die Sensoreinheit 800 von 8 oder die selbst spannende Sensoreinheit 700 von 7 in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Wenn die Sensoreinheit einmal ausgewählt und installiert wurde, wird der Potentiometer-Zahnkranz der Sensoreinheit kalibriert oder eingestellt, und die Positionssensorriemen rasten wie vorstehend beschrieben ein. Dann ist die Anordnung der Positionseinrichtung kalibriert. Um die Anordnung der Positionseinrichtung zu kalibrieren, wird die Kollimator-Anordnung in Bewegung gesetzt und die Information bezüglich der Position und Geschwindigkeit des Kollimators wird an den Mikroprozessor gesendet. Ein Rast-Latch wird dann simuliert. Das bedeutet Spannung wird an die elektromagnetische Verriegelung der Röntgenanordnung angelegt und die Anordnung wird zum Stillstand gebracht. Die Position bei der die Anordnung zum Stillstand kommt, kann verschieden von der gewünschten, vorherbestimmten, voreingestellten Rastposition sein. Der Unterschied in der Position zwischen der Rastposition und der aktuellen Position der Anordnung wird dann analysiert, und eine Überbelichtungskorrektur ist bestimmt.
  • 5 stellt eine Kalibrierungs-Sequenz 500 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar. Zuerst ist an dem Ort 510 die Röntgenanordnung bei einiger Anfangsgeschwindigkeit V0, die größer als Null ist, in Bewegung. und ist an einer Anfangsposition X0 lokalisiert, die ebenfalls größer als Null ist. Dann greift die elektromagnetische Verriegelung ein.
  • Die elektromagnetische Verriegelung wendet eine Bremskraft in entgegen gesetzter Richtung der Bewegung der Anordnung an. Die Röhrenanordnung kommt dann zum Stillstand, um an einer Ort 520 zum Stillstand zu kommen, das bedeutet die Endgeschwindigkeit Vf ist gleich Null, und die Anordnung ist an einer Endposition Xf lokalisiert. Dann wird die Überbelichtung ΔX, die Änderung der Position zwischen der Anfangsposition X0, an der die elektromagnetische Verriegelung aktiviert wurde, und der Endposition Xf, an der die Anordnung zum Stillstand kommt, gemäß 530 bestimmt. Sobald die Anfangs- und Endgeschwindigkeiten und Positionen bestimmt wurden, kann die Bremskraft gemäß 540 bestimmt wer den. Die Masse der Anordnung ist bekannt und ändert sich nicht während des Kalibrierungsprozesses. Die Kalibrierungssequenz wird dann bei verschiedenen Anfangsgeschwindigkeiten wiederholt, und eine empirische Beziehung zwischen der Anfangsgeschwindigkeit V0 und der Überbelichtung ΔX ist bestimmt, um eine Überbelichtungskorrektur zu bestimmen.
  • Die Überbelichtungskorrektur kann beispielsweise als eine lineare Beziehung auf der Basis eines Least-Square-Regressions-Fits von mehreren Geschwindigkeits-Überbelichtungs-Kalibrierungs-Tests ausgedrückt werden. Diese lineare Beziehung kann ausgedrückt werden als: ΔX = B0 + B1V
  • Alternativ kann die Überbelichtungskorrektur beispielsweise ausgedrückt werden als eine allgemeinere nicht lineare Polynomfunktion, wie beispielsweise: ΔX = A0 + A1V0 + A2V0 2 + A3V0 3 + A4V0 4 + ... .
  • Wobei die Ordnung des Polynoms von der Anzahl der diskreten Geschwindigkeiten abhängt, die in dem Kalibrierungsprozess verwendet werden oder einbezogen sind.
  • Sobald die Überbelichtungskorrektur bestimmt wurde, wird die Überbelichtungskorrektur verwendet, um die Position zu bestimmen an der die elektromagnetische Bremse der Vorrichtung so eingreifen soll, dass die Vorrichtung an der gewünschten Position der Rastung zum Stillstand kommt. Das bedeutet, dass die Kalibrierungs-Sequenz die Position bestimmt an der die Bremse durch die Vorrichtungssteuerung eingreifen sollte, um die Positionsüberbelichtung in Bezug auf die Zielposition der Rastung, als eine Funktion der Anfangsgeschwindigkeit der Röhrenanordnung zu minimieren.
  • Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die Schaffung der kontinuierlichen Beobachtung des Positionsfehlers. Das bedeutet anstelle dass nur die Geschwindigkeit und die Positions-Bezüge des anfänglichen Kalibrierungsprozess verwendet werden, wird eine kontinuierliche Positionsdetektion geschaffen. Wenn die Positionsfehler der Arretierung ein bestimmtes Maximum übersteigen, kann der Bediener benachrichtigt werden, die elektromagnetische Verriegelung kann gelöst werden und der Bediener kann die Anordnung neu positionieren.
  • Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die angepasste Kalibrierung der Überbelichtungskorrektur durch kontinuierliches Erneuern der Überbelichtungskorrektur nach jeder Positionierung der Röhrenanordnung. Das bedeutet, jedes Mal, wenn die Anordnung an einer Rastung positioniert wird, werden die anfänglichen Geschwindigkeits- und Positionsfehler gemessen. Die Geschwindigkeits- und Positionsfehler-Messungen können dann verwendet werden, um eine korrekte Überbelichtungskorrektur für die Anordnung zu erzeugen. Diese Ausführungsform erlaubt der Positionierungseinrichtung die Vorrichtungsverschlechterung, die bei der Benutzung auftritt, zu kompensieren. Beispielsweise kann die ständige Verwendung der Vorrichtung oder Anordnung zu einer anwachsenden Reibung bei den Schienen führen, die dazu führt, dass die Vorrichtung schneller anhält. Durch die nachgeführte Kalibrierung der Überbelichtungskorrektur, kann der Effekt der anwachsenden Reibung minimiert werden, und die Vorrichtung kann kontinuierlich mit minimalem Positionsfehler positioniert werden.
  • Durch die Verwendung jeder der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zur Erzeugung der Überbelichtungskorrektur, wird die Ausrichtung zwischen der Röntgenröhre und der Detektor-Anordnung genauer und wiederholbarer als mit den existierenden Implementierungen, die nur Rastungen verwenden, und die nicht die Geschwindigkeitsrückkopplung und die Vorhersage-Algorithmen der bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verwenden.
  • Die Verbesserungen in der Genauigkeit und Wiederholbarkeit der Positionierung, die durch die vorliegenden Erfindung geschaffen sind, können ebenfalls die radiologischen Mehrfachaufnahmen minimieren, die mit einer Vielzahl von Faktoren assoziiert sind, wie beispielsweise anatomisches Abschneiden des Patienten. Das anatomische Abschneiden des Patienten tritt auf, wenn ein Röntgenbild nicht die gewünschte anatomische Information enthält und nochmals aufgenommen werden muss. Da eine der signifikanten Ursachen des anatomischen Abschneidens des Patienten die Positionierungsfehler der Anordnung betreffen, kann durch die Minimierung des Positionierungsfehlers der Anordnung auch das anatomische Abschneiden des Patienten verringert werden. Zusätzlich verbessert die vorliegende Erfindung ebenfalls die Benutzerproduktivität auf einer Reihe von Wegen. Beispielswiese kann der Bediener die Röntgenanordnung schnell positionieren ohne einen Positionierungsfehler befürchten zu müssen. Folglich ist die Geschwindigkeit der Positionierung der Anordnung vergrößert oder erhöht und die zusätzliche Zeit, die mit dem radilogischen Wiederaufnehmen verbunden ist, wird minimiert.
  • 6 zeigt ein Ablaufdiagramm 600 des Kalibrierungsvorgangs gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Zuerst ist in Schritt 610 die Röntgenröhrenanordnung in Bewegung. In Schritt 620 wird die elektromagnetische Verriegelung aktiviert und die anfängliche Geschwindigkeit V0 und Position X0 werden bestimmt. Als nächstes kommt in Schritt 630 die Röntgenröhrenanordnung zum Stillstand und die Endgeschwindigkeit Vf und Endposition Xf werden bestimmt. Dann werden in Schritt 640 die Anfangsposition X0 und Endposition Xf verwendet, um die Überbelichtung OX zu bestimmen. Dann werden in Schritt 650 die Schritte 610 bis 640 für eine vorherbestimmte Anzahl von Malen bei unterschiedlichen Anfangsgeschwindigkeiten wiederholt, um eine empirische Beziehung zwischen der Anfangsgeschwindigkeit V0 und dem Versatz oder Offset ΔX zu ermitteln. Als nächstes werden in Schritt 660 die Ergebnisse der wiederholten Messungen bei verschiedenen Anfangsgeschwindigkeiten verwendet, um eine Überbelichtungskorrektur zu bestimmen. Zum Schluss wird in Schritt 670 die Überbelichtungskorrektur auf die Bewegung der Röntgenröhrenanordnung während der klinischen Verwendung angewendet. Wie dies vorstehend erwähnt wurde, können, um die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anzuwenden, die Schritte 610 bis 640 für jede klinische Positionierung der Anordnung wiederholt werden.

Claims (8)

  1. Vorrichtung (200) zum Reduzieren von Positionierungsfehlern einer Röntgenröhre (210) in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung, wobei die Vorrichtung enthält: eine Röntgenröhre (210), wobei die Röntgenröhre in Bezug auf ein zu bestrahlendes Ziel in der Röntgenbildgebungsvorrichtung beweglich ist; eine Sensoreinheit (275, 800) zum Erzeugen von Positionssignalen, die die Position der Röntgenröhre (210) innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung anzeigen, dadurch gekennzeichnet, dass diese ferner aufweist einen Mikroprozessor zum Empfangen der Positionssignale und Bestimmen einer Überbelichtungskorrektur der Röntgenröhre (210) auf der Basis der Positionssignale und einer vorherbestimmten Position der Röntgenröhre relativ zu dem zu bestrahlenden Target innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung, wobei der Mikroprozessor eingerichtet ist, um die Überbelichtungskorrektur innerhalb der Röntgenstrahlen-Vorrichtung anzuwenden, um die Bewegung der Röntgenröhre (210) anzupassen oder einzustellen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, worin die Sensoreinheit (275, 800) ein Potentiometer oder einen digitalen Kodierer verwendet, um die Positionssignale zu erzeugen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die Sensoreinheit (275, 800) zusätzlich zu den Positionssignalen Geschwindigkeitssignale erzeugt und die Geschwindigkeitssignale durch den Mikroprozessor empfangen werden.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, worin die Überbelichtungskorrektur auf der Basis der Anfangs- und End-Position der Röntgenröhre (210) bestimmt ist.
  5. Verfahren zur Reduzierung der Positionierungsfehler einer Röntgenröhre (210) in Bezug auf ein zu bestrahlendes Ziel in einer Röntgenbildgebungsvorrichtung, wobei das Verfahren die Schritte enthält: Erzeugen von Positionsdaten, die die Röntgenröhre (210) innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung betreffen, gekennzeichnet durch Bestimmen einer Überbelichtungskorrektur für die Röntgenröhre (210) auf der Basis der Positionssignale und einer vorherbestimmten Position der Röntgenröhre in Bezug auf das zu bestrahlende Ziel innerhalb der Röntgenbildgebungsvorrichtung und Anwenden der Überbelichtungskorrektur, um die Bewegung der Röntgenröhre (210) zu steuern, um die Poitionierungsfehler beim Positionieren der Röntgenröhre (210) zu verringern.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, worin die Überbelichtungskorrektur unter Verwendung der Positionsdaten bestimmt wird, die die Position der Röntgenröhre (210) betreffen, und/oder der Geschwindigkeitsdaten, die die Geschwindigkeit der Röntgenröhre (210) betreffen.
  7. Verfahren nach Anspruch 5, worin die Bestimmung der Überbelichtungskorrektur aufweist: Bewegen der Röntgenröhre (210) mit einer vorher bestimmten Anfangsgeschwindigkeit; Aktivieren einer Feststellungseinrichtung (300) an einer Anfangsposition, um zu initiieren, dass die Bewegung der Röntgenröhre (210) beibehalten wird, Bestimmen einer Endposition, bei der die Röntgenröhre (210) angehalten werden soll, und Bestimmen einer Überbelichtungskorrektur auf der Basis des Unterschiedes zwischen der Anfangsposition und einer Endposition.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, das ferner den Schritt der Wiederholung des Bewegungsschrittes, des Aktivierungsschrittes und des Bestimmungsschrittes bei einer vorher bestimmten verschiedenen Anfangsgeschwindigkeit mindestens einmal enthält, um eine Verteilung für die Überbelichtungskorrektur auf der Basis der Anfangsgeschwindigkeit und der verschiedenen Anfangsgeschwindigkeit zu bestimmen.
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