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DE60132470T2 - Verfahren und vorrichtung zur identifikation einer feuerwaffe - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur identifikation einer feuerwaffe Download PDF

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Publication number
DE60132470T2
DE60132470T2 DE60132470T DE60132470T DE60132470T2 DE 60132470 T2 DE60132470 T2 DE 60132470T2 DE 60132470 T DE60132470 T DE 60132470T DE 60132470 T DE60132470 T DE 60132470T DE 60132470 T2 DE60132470 T2 DE 60132470T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firearm
cartridge case
serial number
image
cartridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60132470T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60132470D1 (de
Inventor
Rene Ste-Julie BELANGER
Daniel S. St-Lazare JONES
Sylvain Laval LAGACE
Michael St-Lazare MCLEAN
Homero A. Lasalle VASQUEZ
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ultra Electronics Forensic Technology Inc
Original Assignee
Forensic Technology Wai Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Forensic Technology Wai Inc filed Critical Forensic Technology Wai Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE60132470D1 publication Critical patent/DE60132470D1/de
Publication of DE60132470T2 publication Critical patent/DE60132470T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B35/00Testing or checking of ammunition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/60Empty-cartridge-case or belt-link collectors or catchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Image Processing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

  • Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Überprüfungs- und Abbildungssystem für abgefeuerte Patronenhülsen und insbesondere auf ein Überprüfungs- und Abbildungssystem, das von Feuerwaffenherstellern verwendet wird, um Identifikationsdaten für abgefeuerte Patronenhülsen zu sammeln.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es ist gut bekannt, dass auf abgefeuerten Kugeln und entleerten Patronenhülsen Markierungen von der Feuerwaffe, aus der sie kommen, hinterlassen werden. Die auf den Patronenhülsen hinterlassenen Markierungen resultieren aus dem zwangsläufigen Kontakt zwischen der Patrone und den Metallteilen in der Feuerwaffe, nämlich dem Schlagbolzen und dem Verschluss. Weil der Verschluss und der Schlagbolzen jeder einzelnen Feuerwaffe von Feuerwaffe zu Feuerwaffe geringfügig unterschiedlich sind, sind die auf jeder Patronenhülse hinterlassenen Markierungen für jede andere einzelne Feuerwaffe einmalig (eine Art „Fingerabdruck„). Diese „Fingerabdrücke" können verwendet werden und sind dafür verwendet worden, zu bestimmen, ob zwei oder mehr Patronenhülsen aus derselben Feuerwaffe (Handfeuerwaffe, Gewehr oder Schrotflinte) abgefeuert worden sind. So werden zum Beispiel ein automatisier tes Verfahren und eine Vorrichtung zum Aufnehmen, Speichern und Vergleichen von Bildern abgefeuerter Patronenhülsen in dem U.S.-Patent Nr. 5,654,801 offenbart und von der Forensic Technology WAI Inc. als IBIS®-System verkauft. Trotz seines Erfolgs, ist jedoch die Fähigkeit des IBIS®-System, die Patronenhülsen mit einer speziellen identifizierten Feuerwaffe in Verbindung zu bringen, auf die Fälle beschränkt, in denen die Feuerwaffe als Beweisstück wiedergefunden wurde. Es besteht somit Bedarf für ein System, dass Informationen über Feuerwaffen vor dem Verkauf (und nachfolgender Verwendung bei potentiellen Verbrechen) erhält, so dass Feuerwaffeninformationen und Beweisstücke, die bei Verbrechen und anderen Untersuchungen gesammelt werden, wie etwa abgefeuerte Patronenhülsen, miteinander verglichen und mit speziellen Feuerwaffen in Verbindung gebracht werden können.
  • U.S.-Patent Nr. 4,923,066 bildet eine Basis für Anspruch 1 und bezieht sich auf ein System zur Inspektion von Patronenhülsen, die nicht abgefeuert sind, um Herstellungsfehler bei den nicht abgefeuerten Patronen festzustellen. Eine bevorzugte Ausführung umfasst vier Untersysteme, ein Zuführungsuntersystem, ein Abbildungs- und Handhabungsuntersystem, ein Betriebsuntersystem und ein Computeruntersystem. Das Abbildungs- und Handhabungsuntersystem stellt jede Patrone mit der erforderlichen Ausrichtung für die Inspektion durch eine Videokamera bereit, die Oberflächenmerkmals-Videodaten einem Bildverarbeitungscomputer zuführt. Der Bildverarbeitungscomputer führt für Sortierzwecke eine sehr schnelle Berechnung auf der Basis von Bildverarbeitungstechnologien durch, um zu entscheiden, ob die Patronen Herstellungsfehler aufweisen. U.S.-Patent Nr. 5,857,202 bildet eine Basis für Anspruch 3 und offenbart ein Verfahren zum Bestimmen, ob sich abgefeuerte Patronenhülsen gleichen oder an unterschiedlichen Verbrechensstandorten von derselben Feuerwaffe stammen.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren zum Vergleichen der Markierungen an gebrauchten Patronenhülsen und Identifizieren der speziellen Feuerwaffen, von der sie abgefeuert wurden, durch die Seriennummer, ohne dass die Feuerwaffe als Beweisstück vorliegt, bereit. Gemäß der vorliegenden Erfindung haben Feuerwaffenhersteller die Möglichkeit, Feuerwaffenidentifikationsdaten zu sammeln, um sie nachfolgend während einer forensischen Analyse der gebrauchten Patronenhülsen zu verwenden.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung wird ein Feuerwaffen-Identifikationssystem bereitgestellt mit:
    einem Untersystem zur Erkennung einer Feuerwaffenseriennummer mit einer Einrichtung zur Aufnahme eines Bildes von einer an einer Feuerwaffe gezeigten Seriennummer;
    einem Untersystem zum Sammeln von Patronenhülsen mit (a) einer Rutsche, in die eine Patronenhülse abgelegt wird, nachdem die Patronenhülse aus einer Feuerwaffe abgefeuert ist und (b) einem Zählgerät für abgefeuerte Patronenhülsen, das jede die Rutsche passierende Patronenhülse zählt;
    einem Untersystem zum Markieren einer Patronenhülse mit einer Einrichtung zum Markieren der Patronenhülse mit einer der Feuerwaffenseriennummer zugeordneten Bezugsnummer;
    einem Untersystem zum Abbilden einer Patronenhülse mit einer Abbildungseinrichtung zur Aufnahme eines Bildes der Verschlussseite der abgefeuerten Patronenhülse; und
    einem Computer zum Speichern und zur Herstellung einer Verknüpfung zwischen dem Bild der Verschlussseite und dem Bild der Feuerwaffenseriennummer.
  • Weiterhin wird gemäß der Erfindung ein Verfahren zum Identifizieren von Feuerwaffen bereitgestellt, bei dem
    eine Feuerwaffe zum Test abgefeuert wird, um eine abgefeuerte Patronenhülse zu erzeugen, wobei die Feuerwaffe eine Seriennummer hat;
    die abgefeuerte Patronenhülse gesammelt wird;
    ein Bild der Verschlussseite der zum Test abgefeuerten Patronenhülse aufgenommen wird;
    das Bild der Verschlussseite gespeichert wird; und
    das Bild der Verschlussseite in einer Datenbank mit der Feuerwaffenseriennummer in Verbindung gebracht wird.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Zum vollständigeren Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer weiteren Vorteile wird nun Bezug auf die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen genommen, die zeigen in
  • 1 eine schematische Darstellung des Untersystems der vorliegenden Erfindung zur Erkennung einer Feuerwaffenseriennummer,
  • 2 eine Perspektivansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Sammeln von Patronenhülsen,
  • 2A eine Perspektivansicht einer anderen Ausführung des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Sammeln von Patronenhülsen,
  • 3A eine seitliche Querschnittsansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Sortieren von Patronenhülsen,
  • 3B eine Querschnittsansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Sortieren von Patronenhülsen,
  • 4 eine Ansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Markieren von Patronenhülsen von oben,
  • 5A eine Perspektivansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zur Bildaufnahme,
  • 5B eine Vorderansicht des Untersystems der vorliegenden Erfindung zur Bildaufnahme,
  • 6 eine schematische Darstellung der Absaug-/Ausblasevorrichtung der vorliegenden Erfindung,
  • 7A eine Perspektivansicht der Sortier- und Anordnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung,
  • 7B eine Vorderansicht der Sortier- und Anordnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung,
  • 8 eine Perspektivansicht eines Teils des Untersystems der vorliegenden Erfindung zum Sammeln von Patronenhülsen,
  • 9 eine Perspektivansicht der Patronenhülsenverzögerungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungen
  • Die vorliegende Erfindung ist ein neuartiges Feuerwaffen-Identifikationssystem, das eine Lösung zum Sammeln, Sortieren, Markieren und Aufnehmen der Bilder von gebrauchten Patronenhülsen während Testabfeuerungen von Feuerwaffen bereitstellt. In der bevorzugten, nachfolgend beschriebenen Ausführung der Erfindung stellt das System ein vollständig automatisiertes Sammeln, Sortieren, Markieren und Abbilden für die Verwendung durch Hersteller von Feuerwaffen in einer industriellen Umgebung (z.B. auf dem Testschießstand von Feuerwaffenherstellern) bereit. Das System weist folgende Folge von fünf Untersystemen auf: ein Untersystem zur Erkennung einer Feuerwaffenseriennummer, ein Untersystem zum Sammeln von Patronenhülsen, ein Untersystem zum Sortieren von Patronenhülsen, ein Untersystem zum Markieren von Patronenhülsen und ein Untersystem zum Abbilden.
  • Bezug auf 1 nehmend, werden das Untersystem und der Prozess zur Erkennung einer Feuerwaffenseriennummer beschrieben. Vor dem Test-Abfeuern der Feuerwaffe 102 positioniert der Benutzer die Feuerwaffe 102 in einer Feuerwaffenhaltevorrichtung 120. Die Haltevorrichtung 120 ist eine Vorrichtung, die dazu ausgestaltet ist, die Feuerwaffe während der Testabfeuerung zu halten, wobei die Sicht auf die Seriennummer an der Feuerwaffe nicht verdeckt ist. Die Feuerwaffe wird so in der Haltevorrichtung positioniert, dass ihre Seriennummer 106 (oder andere Identifizierungsnummern, Buchstaben oder Markierungen, die für die Feuerwaffe relativ eindeutig sind und die hierin nachfolgend als Seriennummer bezeichnet werden) sich vorn befindet und für die Seriennummererkennungsvorrichtung 130 sichtbar ist, die ausgestaltet ist, die Feuerwaffenseriennummer automatisch zu lesen. In einer anderen alternativen Ausführung könnten mehr als eine Kamera verwendet werden, um das Bild der Feuerwaffenseriennummer an verschiedenen Stellen der Feuerwaffe aufzunehmen.
  • Die Seriennummererkennungsvorrichtung 130 besteht aus einer CCD(ladungsträgergekoppelten) Digitalkamera 108, die mit einem Computer verbunden ist, der mit einer hochauflösenden Bilddigitalisierungstechnik (einer PCI-Karte) ausgestattet ist. Eine geeig nete Bilddigitalisierungstechnik ist eine im Handel zur Verfügung stehende PCI-Karte von der Matrox Inc. mit der Bezeichnung Matrox frame Grabber (Matrox Bilddigitalisierungsvorrichtung) Meteor 2/4. Die Digitalkamera 108 wird vorzugsweise durch einen Computer gesteuert, welcher der Kamera signalisiert, ein Bild (eine Abbildung) der Feuerwaffenseriennummer 106 zu einer vorgewählten Zeit vor dem Testabfeuern der Feuerwaffe aufzunehmen. Das erfolgt durch OCR-(Optische Zeichenerkennung) Software, welche die Bilddigitalisierungskarte anweist, die Digitalkamera zu aktivieren, um ein Bild der Seriennummer auf der Feuerwaffe, die vor der Kamera positioniert ist, aufzunehmen. Das Bild der Seriennummer wird elektronisch zur weiteren Verarbeitung zu dem Computer übertragen und/oder im Speicher des Computers oder in einem anderen Speichermedium (z.B. Diskette, Speicherband usw.) für die spätere Verarbeitung gespeichert. Nachdem das Bild der Seriennummer erhalten und zu dem Computer übertragen ist, wird es durch den Computer analysiert und mit dem OCR-Algorithmus (Optische Zeichenerkennung) und OCR-Software verarbeitet, die dazu ausgestaltet ist, die Seriennummer der spezifischen Feuerwaffe zu lesen und zu erkennen. An diesem Punkt im Prozess sendet das System dann vorzugsweise das Bild zum Speichern in eine Datenbank und sendet als Nächstes die Seriennummer (in alphanumerischem Format) zum Speichern nach einer automatischen oder manuellen Prüfung in die gleiche Datenbank. Der Verlässlichkeitsgrad, der in der Software, welche die OCR-Software steuert, vorher festgelegt ist, bestimmt die automatische oder manuelle Prüfung. Das Bild der Seriennummer und die Seriennummer selbst, werden dann mit der Aufzeichnung des aufgenommenen Patronenhülsenbilds für die Feuerwaffe in der Datenbank in Verbindung gebracht. In einer alternativen Ausführung des Untersystems zur Erkennung der Feuerwaffenseriennummer wird die Aufnahme des Bildes von der digitalen CCD-Kamera direkt in der Computerdatenbank gespeichert und der Feuerwaffenseriennummer zugeordnet, ohne durch den OCR-Algorithmus verarbeitet zu werden.
  • Bezug auf 2 und 8 nehmend, werden das Untersystem und der Prozess zum Sammeln von Patronenhülsen beschrieben. Das Untersystem zum Sammeln von Patronenhülsen ist ein aus mehreren Teilen bestehendes System, dass die Patronenhülsen auffängt, die beim Testabfeuern von der Feuerwaffe ausgestoßen werden. Wie dargestellt, ist angrenzend an die Feuerwaffe, die zum Test abgefeuert wird, eine Rutsche 203 angeordnet. Die Rutsche 203 weist einen Hauptkörper 207 und eine Öffnung 210 auf, die ausgestaltet ist, dass die abgefeuerten Patronenhülsen leicht in die Rutsche eintreten können. Die Öffnung 210 ist in dem Pfad des erwarteten Ausstoßes der verbrauchten Patronenhülse angeordnet. Der Hauptkörper 207 der Rutsche ist trichterförmig, um zu erlauben, dass die ausgestoßenen Patronenhülsen in Richtung auf eine Absaug- und Blasvorrichtung 204 (Venturirohr) und in eine pneumatische Fördereinrichtung 205 fallen.
  • 2A und 8 zeigen eine andere Ausführung des Untersystems zum Sammeln von Patronenhülsen. Es werden die gleichen Bezugszahlen verwendet, um gleiche Bauteile, wie sie vorher in Bezug auf 2 beschrieben worden sind, zu bezeichnen. Weiterhin weist in dem in 2A und 8 dargestelltem Untersystem zum Sammeln von Patronenhülsen die Rutsche 203 einen Haubenbereich 209 auf, der sich über die in der Feuerwaffenhaltevorrichtung 120 gehaltene Feuerwaffe erstreckt. In dieser Ausgestaltung umgibt die Rutsche wirksam den oberen Teil und eine seitliche Seite der Feuerwaffe und somit die Ausstoßöffnung der Feuerwaffe aus dem die abgefeuerte Patronenhülse ausgestoßen wird.
  • Bezug auf 6 nehmend wird die Absaug-/Ausblasevorrichtung 204 ausführlicher beschrieben. Die Absaugvorrichtung 204 ist ein im Handel erhältliches Venturirohr mit einem Durchmesser von 38 mm (1 1/2 Inch) (Line Vac). Druckluft strömt durch den Einlass 211 in eine ringförmige Luftkammer 213. Die Druckluft wird dann durch gerichtete Düsen 215 in die Verengung gedrückt. Diese Luftstrahlen erzeugen an dem Einlass 217 einen Unterdruck, der die Patro nenhülsen ansaugt, sie durch ein antistatisches Rohr 205 (pneumatische Fördereinrichtung) mit einem Durchmesser von 32 mm (1 1/4 Inch) beschleunigt und sie zu dem Ende der Fördereinrichtung 205 transportiert, wo die Hülsen von der Verzögerungs-/Aufnahmevorrichtung 206 aufgenommen werden (2 und 9). Das antistatische Rohr 205 ist vorzugsweise aus starrem Kunststoffrohr aus einem antistatischen Material hergestellt, um den Aufbau statischer Elektrizität zu verhindern, die gefährlich sein kann, wenn sich Schießpulver in dem Rohr ansammelt.
  • Bezug auf 2 und 8 nehmend (alternative Ausführung), zählt, nachdem die Patronenhülsen in die Rutsche 203 ausgestoßen sind, eine Lichtvorhangvorrichtung 220 die Anzahl der passierenden Patronenhülsen. Für das Zählen von Patronenhülsen geeignete Lichtschrankenvorrichtungen sind im Handel erhältlich. Die Lichtschrankenvorrichtung 220 in der in 2 und 8 dargestellten Ausführung ist eine im Handel erhältliche Lichtschranke Banner LS10. Die Lichtschrankenvorrichtung 220 weist an einer Seite eine Lichtquelle, die ein stroboskopisches Feld von modulierten Lichtstrahlen erzeugt, um einen Lichtschirm zu erzeugen, und an der gegenüberliegenden Seite eine Aufnahmezelle auf, wodurch zwischen dem Emitter und dem Empfänger eine „Lichtschranke„ erzeugt wird. Vorzugsweise ist die Lichtschrankenvorrichtung 220 so angeordnet, dass die Lichtschranke sich im mittleren Teil der Rutsche befindet, um zu sichern, dass alle Patronenhülsen, die die Rutsche 203 passieren, gezählt werden. Wenn eine die Rutsche 203 passierende Patronenhülse den Lichtschranke schneidet, wird ein elektrisches Signal zu einer Steuereinrichtung mit programmierbarer Logik (PCL) (d.h. zu einem Computer) gesendet, die die Patronenhülsen zählt, die das Licht passiert haben. Geeignete im Handel verfügbare PLCs werden von Honeywell und anderen geliefert. Die PLC kann unter Verwendung einer zweiten, gleichen Lichtschranke dann prüfen, dass alle Patronenhülsen, die die Rutsche passiert haben, an dem anderen Ende des Rohres 205 angekommen sind, wobei die Patronenhülsen in der Aufnahmevorrichtung 206 (Verzögerungsein richtung) verzögert werden und dann in das Sortiersystem fallen. Die Funktion der Verzögerungs-/Aufnahmevorrichtung 206 ist, die ankommenden Patronenhülsen aufzufangen, ihre Bewegungsgeschwindigkeit zu verringern und die Luft und den Zündrauch, der aus der Venturirohr-Vorrichtung kommt, zu evakuieren. Wie in 9 dargestellt, weist die Verzögerungs-/Aufnahmevorrichtung 206 eine dreieckige Form auf. Die Innenwände der Verzögerungs-/Aufnahmevorrichtung 206 sind mit einer Gummipolsterung 250 bedeckt, um jegliches zusätzliche Markieren auf den Patronenhülsen zu vermeiden. Wenn die Patronenhülsen mit einer nach oben gerichteten Bewegungsbahn in die Vorrichtung eintreten, prallen sie an einem Siebgewebe 219 ab, das an der oberen Wand der Vorrichtung angeordnet ist und fallen dann durch die Schwerkraft in eine Bodenöffnung 221, während die Luft und der Zündrauch durch das Siebgewebe evakuiert werden.
  • Bezug auf 3A und 3B nehmend, werden das Untersystem und der Prozess zum Sortieren von Patronenhülsen beschrieben. Die zum Testen abgefeuerten Patronenhülsen 600, die von der Feuerwaffe ausgestoßen werden, bewegen sich durch das Untersystem zum Sammeln, bevor sie in eine Vorsortiervorrichtung fallen, die als ein Trichter wirkt, der aus zwei parallelen Platten 301 und 304 und einer Gleitplatte 302 (vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt) am Boden zwischen den beiden parallelen Platten besteht. Die Gleitplatte 302 weist vier Öffnungen 309 auf, die der Breite und der Länge der Patronenhülsen angepasst sind. Diese Öffnungen sind unten spezifisch angefast, um den Patronenhülsen zu erlauben herauszugleiten, wenn die vier Öffnungen 306 der Stützplatte 304 korrekt mit den vier Hülsen ausgerichtet sind. Die Oberkante der Gleitplatte 302 verläuft unter einem Winkel, um das Gleiten der Patronenhülsen in die vier Öffnungen zu erleichtern. Die Gleitplatte 302 bewegt sich, geschoben durch einen pneumatischen Kolben 305 horizontal.
  • Bei Betrieb des in 3A und 3B dargestellten Sortier-Untersystems werden die gebrauchten Patronenhülsen 600 zu Anfang vertikal in Schlitzen 309 der Gleitplatte 302 gehalten, wobei dort eine gleiche Anzahl von Sensoren 308 wie die Anzahl der zum Testen abgefeuerten Patronenhülsen angeordnet ist. Die Sensoren 308 erfassen und zählen die Patronenhülsen. Die Sensoren können von jedem geeigneten Typ zum Erfassen von Naturobjekten und für die hierin beschriebenen Zwecke sein. Als besonders geeignet haben sich faseroptische Sensoren, Modell PTB 46U, hergestellt von Banner, erwiesen. Die Steuereinrichtung mit programmierbarer Logik (PLC) empfängt ein Signal von jedem der vier Sensoren 308, die neben den Patronenhülsenöffnungen angeordnet sind. Wenn alle vier Patronenhülsen erfasst sind, weist die PLC ein Magnetventil an, den pneumatischen Zylinder 305 zu aktivieren, der funktional mit der Gleitplatte 302 verbunden ist und diese bewegt und der die vier Patronenhülsen dazu führt, dass sie in ihre jeweiligen Schlitze 306 der Platte 304 fallen. Danach fallen die freigegebenen Patronenhülsen durch die Öffnungen 311 in den Transportblock 307. Nach einer spezifizierten Verzögerung weist die PLC ein Magnetventil an, den pneumatischen Zylinder 303 zu aktivieren, der den Transportblock 307 über die Öffnungen der Drehvorrichtung 312 verschiebt.
  • Die Drehvorrichtung 312 weist einen Zylinder mit vier Kammern 314 zum Halten jeder der jeweiligen Patronenhülsen 600 auf und sie ist an einer pneumatischen Dreh-Betätigungsvorrichtung 316 angebracht, die durch ein von der PLC gesteuertes Magnetventil und einen pneumatischen Kolben 320 für Translationsbewegungen angetrieben wird. Nachdem der Transportblock 307 über der Drehvorrichtung positioniert ist, fallen die Patronenhülsen durch die vier Öffnungen, um die Kammern 314 der Drehvorrichtung zu erreichen. In dieser Stufe sind vier Saugnäpfe 319 an einem geradlinigen pneumatischen Schieber 321 angebracht, der die Zünderseite der Patronen aufnimmt und alle Hülsen liegen lässt, die nicht mit der Zünderseite nach oben ausgerichtet sind. Die verbleibenden Patronenhülsen (d.h. die Hülsen, die nicht mit der Zünderseite nach oben ausgerichtet sind und daher nicht durch die Saugnäpfe aufgenommen werden), werden dann um 180 Grad gedreht, so dass ihre Zünderseite nach oben weist. Diese Drehung der Drehvorrichtung 312 wird durch die Dreh-Betätigungsvorrichtung 316 ausgeführt. Die Saugnäpfe 319 positionieren dann die vorher extrahierten Patronenhülsen in die leeren Kammern 314 der Drehvorrichtung. An diesem Punkt ist die Ausrichtung aller Patronenhülsen gleich (Zünderseite nach oben) und der pneumatische Kolben 320 bewegt sich quer zu dem Gehäuseblock 322 (der die Drehvorrichtung hält), um die Öffnungen der Drehvorrichtung 314 mit den Öffnungen 318 auszurichten. Im nächsten Schritt gibt der Schieber 313, der durch einen durch ein Magnetventil angetriebenen pneumatischen Zylinder 323 bewegt wird, die Patronenhülsen für das Untersystem zum Markieren der Patronenhülsen nur frei, wenn die vier Sensoren 325 der PLC bestätigen, dass vier Patronenhülsen vorhanden sind. Die Sensoren 325 können vom gleichen Typ wie die Sensoren 308 sein, nämlich faseroptische Sensoren.
  • Bezug auf 4 nehmend, werden das Untersystem und der Prozess zum Markieren der Patronenhülsen beschrieben. Nachdem alle Hülsen korrekt, wie vorher beschrieben, ausgerichtet sind, fallen sie in eine Weiterschaltungseinrichtung 413, wo sie durch eine Haltevorrichtung 418, die vorzugsweise als Klemmenvorrichtung wirkt, an ihrem Platz gehalten werden. Die Haltevorrichtung 418 ist federbelastet, so dass eine voreingestellte Federkraft angelegt wird, um die Patronenhülsen an ihrem Platz zu halten. Die Haltekraft der Feder wird, wenn erforderlich, unter Verwendung eines einfachwirkenden pneumatischen Zylinders, der durch ein von der PLC gesteuertes Magnetventil angetrieben wird, aufgehoben. Die durch die PLC gesteuerte Weiterschaltungsvorrichtung 413 positioniert die Patronenhülsen vor den beiden Markierungsmaschinen 414. Diese Markierungsmaschinen verwenden die Mikrostanztechnik, die pneumatisch beschleunigte, gehärtete Stifte verwendet, um eine Bezugsnummer zu drucken, die mit der Seriennummer der Feuerwaffe verknüpft ist. Diese Bezugsnummer ist in einer 2D-Matrix (Strich-code-Äquivalent) verschlüsselt. Ein geeignetes Mikrostanzsystem ist PINSTAMP® TMP 1700/400, vertrieben von Telesis, das pneumatisch angetrieben wird und das Stifte mit konischer Spitze verwendet, um dauerhaft die Oberfläche der Patronenhülsen zu dornen, um einen 2D-Punktmatrixcode zu bilden, der der Feuerwaffenseriennummer entspricht.
  • In dem bevorzugten Untersystem werden zwei Maschinen gleichzeitig verwendet, um den Markierungsschritt zu beschleunigen. Nachdem die Patronenhülsen markiert worden sind, liest ein Sichtsystem 420 mit einer CCD-(ladungsträgergekoppelten) Kamera 415 den 2D-Matrixcode, um zu überprüfen, ob jede Patronenhülse deutlich für die Überprüfungszwecke markiert worden ist. Das Sichtsystem 420 verwendet ein im Handel erhältliches CCD-Element (z.B. SmartSensor Serie 600, hergestellt von DVT), das Software aufweist, um für Überprüfungszwecke zu lesen, dass die Markierung des 2D-Strichcodes auf der Patronenhülse erfolgreich durchgeführt worden ist. Nach diesem Überprüfungsprozess positioniert die Weiterschaltungsvorrichtung/der Tisch die Patronenhülsenhaltevorrichtung 418 vor einer Aufnahme- und Anordnungsvorrichtung (7A und 7B). Die Patronenhülsen werden dann von einem pneumatischen Parallelgreifer 701, jeweils eine zur Zeit, von der Lagerschale 417 aufgenommen, und unter Verwendung eines linear geführten pneumatischen Schiebers bis zu der Z-Achse 702 nach oben bewegt und dann in ihrer zugewiesenen Position in der Lagervorrichtung/Schale 417 platziert. Eine elektrische Betätigungseinrichtung treibt die lineare Positionierung des XY-Tisches an. Die elektrischen Betätigungseinrichtungen werden durch Magnetventile und die Positionierungstische durch einen Bewegungssteuerungsantrieb und ein Steuergerät angetrieben. Wie in 4 dargestellt, ist die Patronenhülsenlagervorrichtung 417 vorzugsweise ausgestaltet, viele Patronenhülsen gleichzeitig zu halten (z.B. wie in 4 dargestellt 100 Hülsen).
  • Bezug auf 5 nehmend, werden das Untersystem und der Prozess zum Abbilden einer Patronenhülse beschrieben. Das Untersystem zum Abbilden einer Patronenhülse ist ein aus mehreren Bauteilen bestehendes System, das einen XY-Tisch 518 und eine motorisierte Z-Achse 524, ein Mikroskop und eine CCD-Kamera 519, eine integrierte Ringlichtquelle in einem Mikroskophalter 540, eine Motorvorrichtung und einen Saugnapf zum Anheben und Drehen der Hülsen 600, ein 2D-Matrixlesesystem 522, um die Patronenhülsennummern zu lesen und eine Lagervorrichtung 417 für die gebrauchten Patronenhülsen aufweist, die gleichzeitig viele Patronenhülsen enthalten kann (als Trägermittel bezeichnet). Eine geeignete Ringlichtquelle 520 ist von der Firma Nikon mit einer Dolan-Jenner-Stromversorgung erhältlich.
  • Die sortierten und markierten Patronenhülsen werden in einem Trägermittel 417 positioniert. Dieses Trägermittel wird von Hand an dem motorisierten XY-Tisch 518 unter dem Mikroskop 519 für die Bildaufnahme angeordnet. Vorzugsweise wird eine durch einen Computer gesteuerte automatisierte Abbildungsprozedur gestartet. Der Strichcodeleser 523 identifiziert das gegenwärtige Trägermittel durch das Ablesen einer an seiner Seite angebrachten verschlüsselten Kennzeichnung. Der XY-Tisch bewegt sich sequentiell zu den vorprogrammierten Positionen, die den Patronenhülsenpositionen in der Trägervorrichtung entsprechen. Die Translationsbewegungen des XY-Tisches zu einer Position unter dem Mikroskop für die Bildaufnahme, die Scharfeinstellung und die Lichtstärke des Mikroskops können von Hand erfolgen, wobei jedoch eine automatisierte Steuerung dieser Schritte über einen Computer bevorzugt wird. Ein kleiner Motor mit einem Saugnapf 521 hebt und dreht die erste Patronenhülse vor die Digitalkamera (intelligenter Sensor) 522. Diese Kamera liest mit Unterstützung der Beleuchtung die Bezugsnummer, die in Form eines 2D-Matrix-Codes in die Patronenhülse eingraviert ist. Eine geeignete Lichtquelle für das Lesen des 2D-Strichcodes ist eine Lichtquelle, die einen Kontrast zu dem auf die Oberfläche der Patronenhülse gravierten 2D-Matrix- Code ergibt. Eine im Handel erhältliche Lichtquelle, die für diesen Zweck geeignet ist, ist eine LED-Beleuchtungseinrichtung, die unter dem Namen NERLITE® S-40 vertrieben wird. Die nun gelesene Bezugsnummer wird verwendet, um zu überprüfen, dass die korrekte Patronenhülse abgebildet worden ist.
  • Vorzugsweise erfolgt das Abbilden des Schlagbolzens und der Verschlussseite automatisch mit Unterstützung der Ringlichtquelle 520. Der Prozess der Überprüfung der Verschlussseiten- und Schlagbolzenmarkierungen der Patronenhülse ist erfolgreich unter Verwendung einer Vorrichtung automatisiert worden, wie es in dem U.S.Patent Nr. 5,654,801 dargelegt ist, das hierin durch Bezugnahme einbezogen ist. Nach der ersten Bildaufnahme (Schlagbolzen und Verschlussseite) wird die nächste Patronenhülse unter dem Mikroskop positioniert (vorzugsweise automatisch unter Steuerung durch einen Computer) und die Aufnahmeprozedur wird wiederholt. Das System setzt das automatische Lesen der Bezugsnummer und der Bildaufnahme für alle Patronenhülsen in dem Trägermittel 417 fort. Nachdem alle Patronenhülsenabbildungen der Patronenhülsen im Trägermittel aufgenommen sind, überprüft der Benutzer die Abbildungen durch Überprüfen, dass jede Abbildung der Qualität entspricht die durch die QA-(Qualitätssicherung) Standards gefordert wird. Das kann durch eine visuelle Inspektion der Abbildungen durch den Benutzer erfolgen, der prüft, ob die Bilder scharf sind und die Lichtstärke ausreichend erscheint. Vorzugsweise erfolgt das unter Verwendung eines Bildschirms mit Mehrfachfensterbetrachtungsmöglichkeit, wie etwa der, der in dem im Handel erhältlichen IBIS-System verwendet wird, das von der Forensic Technology WAI Inc. Kanada vertrieben wird. Die Mehrfachbetrachtungsmöglichkeit besteht durch ein Fenster, das durch eine Softwareanwendung erzeugt wird und mehrere aufgenommene Bilder auf einem Bildschirm darstellt. Vorzugsweise verwendet der Mehrfachfensterbetrachtungsprozess ein Nebeneinanderabbildungsformat (konfigurierbar), wie etwa das vom IBIS-System verwendete, das es dem Benutzer ermöglicht, eine schnelle Qualitätssiche rungsüberprüfung der Abbildungen vorzunehmen. Jede Abbildung, die nicht den Qualitätsstandards entspricht, wird neu aufgenommen bis die Qualitätsstandards erfüllt sind.
  • Nachdem die Aufnahme und Überprüfungsprozeduren erfolgreich ausgeführt worden sind, können die aufgenommenen Patronenhülsen dann in einer Korrelationsprozedur verwendet werden. Die Korrelationsprozedur besteht in einem Vergleich einer aufgefundenen oder zum Testen abgefeuerten Patronenhülse mit einer Datenbank von aufgenommenen Abbildungen, wie es vorher beschrieben worden ist. Jede geeignete Abbildungsvergleichssoftware kann zum Korrelieren dieser Abbildungen verwendet werden. Ein geeigneter Korrelationsprozess ist in dem U.S.Patent Nr. 5,654,801 beschrieben.
  • Vorzugsweise ist das Trägermittel mit den Patronenhülsen zum Lagern nach der Bildaufnahme mit einer Schutzplatte aus Kunststoff abgedeckt. Das Trägermittel kann auch durch einen spezifischen Strichcode identifiziert werden. Der in der Datenbank gespeicherte Strichcode unterstützt das Registrieren der Patronenhülsen für die spätere Verwendung bei Untersuchungen oder anderen Beweiszwecken. So kann zum Beispiel die zum Testen abgefeuerte Patronenhülse unter einem Vergleichsmikroskop mit einem Beweisstück von einem Verbrechenstatort verglichen werden, um „Treffer„ (d.h. mögliche Übereinstimmungen) zu überprüfen, die durch den automatischen Abbildungskorrelationsprozess angezeigt werden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf bevorzugte Ausführungen beschrieben wurde, können von einer Fachperson zahlreiche Änderungen, Substitutionen und Modifikationen erkannt werden und es ist vorgesehen, dass die vorliegende Erfindung solche Änderungen, Substitutionen und Modifikationen als in den Schutzumfang der beigefügten Ansprüche fallend einbezieht.

Claims (9)

  1. Feuerwaffen-Identifikationssystem mit: einem Untersystem zur Erkennung einer Feuerwaffenseriennummer mit einer Einrichtung zur Aufnahme eines Bildes (108) einer an einer Feuerwaffe (102) gezeigten Seriennummer; einem Untersystem zum Sammeln von Patronenhülsen mit einer Rutsche (203), in die eine Patronenhülse (600) abgelegt wird, nachdem die Patronenhülse aus der Feuerwaffe (102) abgefeuert ist, und (b) einem Zählgerät (220) für abgefeuerte Patronenhülsen, das jede durch die Rutsche (203) passierende Patronenhülse (600) zählt; einem Untersystem zum Markieren einer Patronenhülse mit einer Einrichtung zum Markieren (414) der Patronenhülse (600) mit einer der Feuerwaffenseriennummer zugeordneten Bezugsnummer; einem Untersystem zum Abbilden einer Patronenhülse mit einer Abbildungseinrichtung (519) zur Aufnahme eines Bildes der Verschlussseite der abgefeuerten Patronenhülse (600); und einem Computer zum Speichern und zur Herstellung einer Verknüpfung zwischen dem Bild der Verschlussseite und dem Bild der Feuerwaffenseriennummer.
  2. Feuerwaffen-Identifikationssystem nach Anspruch 1, weiter mit: einem Sortier-Untersystem (301-325) zum Detektieren und Halten jeder aufgefangenen Patronenhülse (600), bevor die Patronenhülse durch das Untersystem zur Markierung markiert wird.
  3. Verfahren zum Identifizieren von Feuerwaffen, bei dem eine Feuerwaffe (102) zum Test abgefeuert wird, um eine abgefeuerte Patronenhülse (600) zu erzeugen, wobei die Feuerwaffe eine Seriennummer hat, die abgefeuerte Patronenhülse (600) gesammelt wird, ein Bild der Verschlussseite der zum Test abgefeuerten Patronenhülse (600) aufgenommen wird, das Bild der Verschlussseite gespeichert wird, und das Bild der Verschlussseite in einer Datenbank mit der Feuerwaffenseriennummer in Verbindung gebracht wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, bei dem weiter: ein Bild einer auf der Feuerwaffe (102) gezeigten Seriennummer aufgenommen wird, und das Seriennummernbild gespeichert wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem weiter: das Seriennummernbild mit dem Verschlussseitenbild in der Datenbank in Verbindung gesetzt wird.
  6. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei dem der Schritt des Sammelns der Patronenhülse das Zählen der abgefeuerten Patronenhülse umfasst.
  7. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei der Schritt des Speicherns des Verschlussseitenbildes die Verwendung eines elektronischen Speichermediums umfasst.
  8. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei die Datenbank in einem elektronischen Speichermedium bereitgehalten wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, bei dem weiter: die Patronenhülse mit einer Bezugsnummer, die mit der Feuerwaffenseriennummer in Beziehung steht, markiert wird.
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