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Fachgebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf die Videoproduktion
und insbesondere auf ein System, auf ein Verfahren und auf ein Computerprogrammprodukt
für die
Automatisierung der Ausführung
einer Live- oder Live-to-Tape-Videoshow.
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Verwandtes Fachgebiet
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Herkömmlich ist
die Ausführung
einer Live- oder Live-to-Tape-Videoshow
wie etwa einer Sendenetz-Nachrichtensendung, -Talkshow oder dergleichen
größtenteils
ein manueller Prozess, der ein Team spezialisierter Personen umfasst,
die in einer Videoproduktionsumgebung mit einem Studio und einem
Regieraum zusammenarbeiten. Die Videoproduktionsumgebung umfasst
viele verschiedene Typen von Videoproduktionsvorrichtungen wie etwa
Videokameras, Mikrofone, Videomagnetbandgeräte (VTRs), Videoumschaltvorrichtungen,
Audiomischer, digitale Videoeffektvorrichtungen, Teleprompter und Videographik-Überlagerungsvorrichtungen
usw. Die Grundlage der Videoproduktionstechniken ist in "Television Production
Handbook", Zettl,
1997, Wadsworth Publishing Company, beschrieben.
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In
einer herkömmlichen
Produktionsumgebung werden die Videoproduktionsvorrichtungen manuell
von einem Produktionsstab (der nicht die Künstler und Schauspieler enthält, die
auch als die "Talente" bekannt sind) aus
künstlerischem
und technischem Personal betätigt,
der unter der Leitung eines Regisseurs zusammenarbeitet. Ein Standard-Produktionsstab
besteht aus neun oder mehr Personen einschließlich Kameramännern (üblicherweise
einer für
jede Kamera, wobei es üblicherweise
drei Kameras gibt), einem Videoingenieur, der die Kamerasteuereinrichtungen
(CCUs) für
jede Kamera steuert, einem Teleprompterbetreiber, einem Zeichengeneratorbetreiber,
einem Beleuchtungsdirektor, der die Studiobeleuchtungen steuert,
einem technischen Direktor, der die Videoumschalter steuert, einem
Audiotechniker, der einen Audiomischer steuert, einem oder mehreren
Magnetbandbetreibern, der/die eine VTR-Bank steuert, und einem Produktionsleiter
im Studio, der den Talenten die Einsatzpunkte gibt. Üblicherweise
koordiniert der Regisseur den gesamten Produktionsstab, indem er
ihnen gemäß einem
als Regisseur-Rundownsheet bezeichneten Skript verbale Anweisungen
erteilt. Im Allgemeinen ist jedes Mitglied des Produktionsstabs
mit einem Kopfhörer und
mit einem Mikrofon ausgestattet, um über ein Wechselsprechsystem
die ständige
Kommunikation miteinander und mit dem Regisseur zu ermöglicht.
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Während der
Ausführung
einer Live- oder Live-to-Tape-Videoshow
muss der Produktionsstab unter Verwendung der Vielzahl von Videoproduktionsvorrichtungen
mehrere parallele Aufgaben ausführen.
Darüber
hinaus müssen
diese Aufgaben alle gemäß sehr strengen
Zeitmessungsanforderungen koordiniert und genau synchronisiert werden.
Die Koordination zwischen dem Produktionsstab, dem Regisseur und
den Talenten ist äußerst wichtig
für die
erfolgreiche Ausführung
einer Show. Dementsprechend ist die Logistik der Ausführung einer
Show äußerst schwierig
zu planen und zu verwirklichen.
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Die
Ausführung
einer Show ist äußerst fehleranfällig. Die
Industrie weiß,
dass während
der Ausführung
einer Show allgemein erwartet wird, dass Fehler auftreten. Dementsprechend
versuchen erfahrene Produktionsstäbe nicht nur, die Fehlerhäufigkeit
zu verringern, sondern auch, durch das Ergreifen von Korrekturmaßnahmen
schnell zu reagieren, sodass die unvermeidlich auftretenden Fehler
von den Zuschauern unbemerkt bleiben. Allerdings ist es beim Ansehen
von Live-Fernsehsendungen recht offensichtlich, dass dieses Ziel
nicht immer erfüllt
wird.
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Ein
weiteres Problem bei der herkömmlichen Produktionsumgebung
ist, dass der Regisseur, da er sich auf den Produktionsstab stützt, nicht
die vollständige
Kontrolle über
die Ausführung
einer Show hat. Wegen einer Fehlkommunikation und/oder Fehlinterpretation
der Einsatzpunkte des Regisseurs befolgt der Produktionsstab nicht
immer die Anweisungen des Regisseurs. Ferner kann der Regisseur
wegen des Echtzeitwesens der Ausführung der Show und des schnellen
Tempos/der kurzen zur Verfügung stehenden
Zeit bestimmte gewünschte Übergänge und
komplizierte oder verbesserte visuelle Effekte nicht erzielen.
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Das
Echtzeitwesen der Ausführung
der Show erzeugt für
den Regisseur, für
den Produktionsstab und für
die Talente eine hohe Belastung. Jeder ist außerordentlich über Fehler
besorgt. Das Echtzeitwesen der Ausführung der Show erfordert außerdem die
Wiederherstellung des Formats einschließlich Übergängen und Special Effects für die Show.
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Ein
weiterer Nachteil der herkömmlichen Produktionsumgebung
ist, dass die Nichtanwesenheit irgendeines Mitglieds des Produktionsstabs
für die
Ausführung
der Show verhindern oder behindern kann, dass die Show wie geplant
stattfindet. Somit sind die Regisseure, insbesondere an Wochenenden und
in den Ferien, ständig
darüber
besorgt, ob die Stabmitglieder zur Arbeit erscheinen.
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Umgekehrt
gibt es in von Sendeumgebungen verschiedenen Umgebungen wie etwa
Geschäftsfernsehen
und Videotrainingsumgebungen Situationen, in denen die Anzahl des
für den
Produktionsstab verfügbaren
Personals wegen Stellenabbau- oder Budgetbeschränkungen so begrenzt ist, dass
keine Shows mit hoher Qualität
produziert werden können.
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Die
Produktion von Live- oder Live-to-Tape-Videoshows ist wegen der
großen
Größe des Videoproduktionsstabs
sehr teuer. Die Bezahlung für
die Personen, die den Produktionsstab bilden, ist wesentlich und
kann im Bereich von mehreren Millionen Dollar pro Jahr für den gesamten
Stab liegen. Darüber
hinaus entspricht die Bezahlung für ein Mitglied eines Produktionsstabs
dem Videomarkt der Station. Das Bezahlungsniveau für die obersten Märkte ist
wesentlich höher
als das für
die niedrigeren Märkte
und die Bezahlung für
Network-Affiliates ist höher
als die für
unabhängige
Sender und Kabelsendenetze. Diese Ungleichheit der Bezahlung erzeugt
häufige
Fluktuation im Produktionsstabpersonal, was veranlasst, dass ein
Regisseur häufig
neue Mitglieder des Stabs einstellen und unterweisen muss.
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Ein
weiterer Nachteil bei der herkömmlichen Produktionsumgebung
ist die Unfähigkeit,
die Show in der Vorschau anzusehen. Das heißt, es ist für den Produktionsstab
kostspielig und unpraktisch, die Show vor ihrer Ausführung am
Schnittsimulator zu betrachten. Die Talente und der Regisseur können nicht
in gedrängter
Weise eine Vorschau der Übergänge ansehen.
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Somit
werden ein Videoproduktionssystem und -verfahren benötigt, die
die obigen Probleme behandeln.
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US 5.659.792 beschreibt
ein automatisches Storyboard-System für die Erstellung von Informationssequenzen,
insbesondere von Videoclipsequenzen. Das Storyboard enthält eine
Anordnung von Zellen, die in Spalten angeordnet sind, wobei der
Inhalt jeder Zelle einen Videoclip mit einer bestimmten aktiven
Dauer angibt. Die geordneten Videoclips können nachfolgend auf einem
Audio- und Video-Animationsprozesssystem
angezeigt werden.
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EP-A1-0 239 884 beschreibt
ein interaktives Videozusammensetzungs- und Videopräsentationssystem.
Das System umfasst das Spezifizieren und Ausführen von Multimediaaufgaben
entlang eines Synchronisationszeitplans in Form einer Tabellenblattmatrix
mit Ereigniselementen, die die Zeilen und Zeitperioden der Spalten
bilden. Beim Entwerfen einer Präsentation
gibt der Autor in die Matrix Angaben ein, welches Hardwarestück und für welche
spezifizierte Zeitdauer es während
der Präsentation
arbeitet.
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In
US 5.274.578 ist ein Anwender/PC-Schnittstellensystem
beschrieben, das die Erstellung und Ausführung einer synchronisierten
audiovisuellen Story am PC ermöglicht.
Die Schnittstelle ermöglicht
die Speicherung mehrerer visueller Bilder und einer Audiopräsentation,
die Etiketten und Zeitangaben enthält. Daraufhin wird der PC betätigt, um
die Audiopräsentation
auszuführen,
was beim Auftreten der Etiketten und der Zeitangaben die Anzeige
der visuellen Bilder veranlasst.
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US 5.450.140 und
US 5.537.157 offenbaren ein
automatisiertes Produktionssystem, das einem Betreiber eine automatische
Steuerung von Produktionsvorrichtungen und das Bearbeiten der Bildsignale
ermöglicht.
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Schließlich ist
aus
EP 0 774 756 A2 das
Zusammensetzen verschiedener Inhaltsstücke in fester Reihenfolge zur
Speicherung als eine feste Inhaltszeichenfolge bekannt. Mehreren
Bilddaten wird wieder ein Identifizierungscode zugewiesen.
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Definition von Begriffen
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Bestimmte
in diesem Dokument verwendete Begriffe besitzen wie folgt spezifische
Bedeutungen:
"Aktivieren
eines Icons" bedeutet
Auswählen
oder Auslösen
des Icons.
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"Schaltfläche" ist ein Icon, das
einen elektronischen Druckknopf repräsentieren soll, der als Teil einer
graphischen Anwenderschnittstelle erscheint. Das Bewegen eines Mauscursors über die
graphische Schaltfläche
und das Drücken
eines der physikalischen Mausknöpfe
beginnt eine Softwareaktion.
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"Ausführung einer
Show" bedeutet die
Implementierung der für
die Sendung der Show oder für ihre
Aufzeichnung in irgendeinem konkreten Ausdrucksmedium notwendigen
Schritte.
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"Rahmen": Ein Rahmen ist
eine dreißigstel Sekunde.
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"Graphische Bedienelemente" sind eines oder
mehrere Icons, die zum Steuern einer Videoproduktionsvorrichtung
verwendet werden.
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"Hotkey" ist ein programmierbares
Icon.
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"Icon" bedeutet ein kleines
Bild, das etwas in einer graphischen Anwenderschnittstelle repräsentieren
soll. Wenn ein Icon z. B. mit einer Maus angeklickt wird, wird eine
Aktion ausgeführt.
Icons sind normalerweise als Bitmaps gespeichert, können aber natürlich unter
Verwendung anderer Formate gespeichert sein.
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"Produktionsvorbereitung" ist der Planungsprozess,
durch den der Videoregisseur die für die Ausführung der Show notwendigen
Schritte plant.
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"Show" ist eine Live- oder
Live-to-Tape-Produktion.
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"Showvorlage" ist eine gespeicherte
Datei eines Übergangsmakros,
die als Ganzes oder teilweise als ein Anfangspunkt für die Produktion
einer weiteren Show verwendet werden kann.
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"Übergangsmakro" bedeutet eine Menge von
Videoproduktionsbefehlen, wobei jeder Videoproduktionsbefehl von
einer Verarbeitungseinheit an eine Videoproduktionsvorrichtung gesendet
wird. Übergangsmakro
bezieht sich ebenfalls auf eine Menge von Icons, die auf die Steuerlinien
eines Übergangsmakro-Arbeitsblatts
gezogen und dort abgelegt (d. h. zusammengesetzt) worden sind.
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"Videoproduktionsbefehl" ist irgendein Befehl
oder irgendeine Anweisung, der/die eine Videoproduktionsvorrichtung
steuert.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Die
wie in Anspruch 1 definierte vorliegende Erfindung löst die oben
identifizierten Probleme in herkömmlichen
Systemen dadurch, dass sie ein integriertes Videoproduktionssystem
für die
Automatisierung der Ausführung
einer Live- oder Live-to-Tape-Videoshow schafft. Das Videoproduktionssystem
ist so integriert, dass eine einzelne Person ("ein Videoregisseur") die Kontrolle über alle bei der Ausführung der
Show verwendeten Videoproduktionsvorrichtungen besitzt. Solche Vorrichtungen
enthalten, sind aber nicht beschränkt auf, Videokameras, Roboter-Schwenk-/Neigeköpfe, Videomagnetbandband-Abspielgeräte und -Aufnahmegeräte (VTRs), Video-Server
und virtuelle Aufnahmegeräte,
Zeichengeneratoren, Standbildspeicher, digitale Videoplattenspieler
(DVDs), digitale Videoeffekte (DVE), Audiomischer, Audioquellen
(z. B. CDs und DATs), Videoumschalter und Telepromptsysteme.
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Die
durch das Videoproduktionssystem geschaffene Automatisierungsfähigkeit
ermöglicht, dass
der Videoregisseur eine Live-Show (wie etwa eine Nachrichten-Show oder eine Talkshow)
vorproduziert, die Show vor der "Sendezeit" im Voraus in der
Vorschau ansieht und die Live-Show
daraufhin mit Berührung
eines Knopfes oder eines anderen Auslösers ausführt. Folglich kann eine Live-Show oder
eine Live-to-Tape-Show kostengünstiger,
mit größerer Kontrolle über Logistik
und Personal, mit verbesserter Funktionalität und Übergängen, in weniger Zeit und mit
weniger Belastung und mit weniger Menschen und weniger menschlichen
Fehlern ausgeführt
werden, als es zuvor möglich
war. Außerdem ermöglicht die
vorliegende Erfindung, dass der Videoregisseur die Formate früherer Shows
durch wirksamen Einsatz von Showvorlagen wiederverwendet.
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In
einer Ausführungsform
wird ein Videoproduktionssystem mit einer Verarbeitungseinheit geschaffen,
das mit einer oder mit mehreren der oben erwähnten Videoproduktionsvorrichtungen
in Verbindung steht und/oder diese steuert. Die Verarbeitungseinheit
zeigt auf einem Monitor oder auf einer anderen Anzeigevorrichtung
eine graphische Anwenderschnittstelle (GUI) an, die aus graphischen
Bedienelementen zum Steuern der Videoproduktionsvorrichtungen, mit
denen sie in Verbindung steht, besteht. Die graphischen Bedienelemente
bestehen aus Icons, die der Videoregisseur aktiviert, um eine Videoproduktionsvorrichtung
zu steuern. Der Videoregisseur verwendet eine Tastatur und eine
Maus oder eine andere Eingabevorrichtung oder Schnittstelle (einschließlich einer
sprachaktivierten, eines Berührungsbildschirms,
einer Headup-Anzeige usw.), um die Icons zu aktivieren und dadurch
die Videoproduktionsvorrichtungen fernzubedienen. Auf diese Weise
erhält
ein Regisseur die Kontrolle über die
bei der Ausführung
einer Show verwendeten Videoproduktionsvorrichtungen.
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Außerdem ermöglicht die
Verarbeitungseinheit, dass der Videoregisseur die Ausführung einer Show
automatisiert. Gemäß einer
Ausführungsform produziert
der Videoregisseur die Show vor, um ein Regisseur-Rundownsheet zu
erstellen, erstellt er ein Übergangsmakro,
das eines oder mehrere Videoproduktionsbefehle spezifiziert, und
weist er die Verarbeitungseinheit an, das Übergangsmakro auszuführen. Die
Ausführung
eines Übergangsmakros
bedeutet das Senden des einen oder der mehreren Videoproduktionsbefehle,
die durch das Übergangsmakro spezifiziert
sind, an die geeigneten Videoproduktionsvorrichtungen.
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Eine
Videoproduktionsvorrichtung führt
beim Empfangen eines Videoproduktionsbefehls die dem empfangenen
Befehl entsprechende Funktion aus. Auf diese Weise schafft die Verarbeitungseinheit
eine automatisierte Steuerung der Videoproduktionsvorrichtungen
und dadurch ein System zum Automatisieren der Ausführung einer
Show in Echtzeit. Dieses Merkmal schafft für den Regisseur den Vorteil,
dass er sich für
die Ausführung
einer Show nicht auf einen Produktionsstab zu stützen braucht. Somit sind die Kosten- und Zeiteinsparungen,
die dieses Merkmal schafft, wesentlich. Außerdem sind die menschlichen Fehler,
die während
der Ausführung
einer Show normalerweise auftreten, kein Problem mehr.
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Vorteilhaft
kann die Erfindung einen Zeitmesser und ein Mittel, um jedem durch
das Übergangsmakro
spezifizierten Produktionsbefehl einen Zeitmesserwert zuzuordnen,
enthalten, wodurch ein zeitmessergesteuertes Übergangsmakro erstellt wird.
In dieser Ausführungsform
wird nur dann ein Videoproduktionskanal an eine Videoproduktionsvorrichtung gesendet,
wenn der Zeitmesser den dem Videoproduktionsbefehl zugeordneten
Zeitmesserwert erreicht. Ein Vorteil dieses Merkmals ist, dass die
Videoproduktionsbefehle gemäß dem Zeitmesser
geplant werden. Der Zeitmesser wird durch den Videoregisseur aktiviert,
der ein durch die Verarbeitungseinheit angezeigtes Zeitmesserstart-Icon
aktiviert, oder wird dadurch aktiviert, dass die Verarbeitungseinheit
von einem externen System wie etwa von einem Telepromptsystem einen
Zeitmesserstartbefehl empfängt.
Der Zeitmesser kann ebenfalls jederzeit angehalten werden, wodurch
für den
Videoregisseur die Kontrolle über
die Ausführung
eines Übergangsmakros
geschaffen wird.
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In
einer Ausführungsform
ist die Verarbeitungseinheit so programmiert, dass sie eine graphische Übergangsmakro-Anwenderschnittstelle
(Übergangsmakro-GUI)
bereitstellt, die ermöglicht,
dass der Regisseur leicht zeitmessergesteuerte Übergangsmakros erstellt. Die Übergangsmakro-GUI
enthält
ein Übergangsmakro-Arbeitsblatt,
das mehrere Steuerlinien enthält.
In einer bevorzugten Ausführungsform
entspricht jede der Steuerlinien einer Videoproduktionsvorrichtung.
In einer alternativen Ausführungsform
kann jede Steuerlinie mehreren Vorrichtungen entsprechen. Der Videoregisseur
erstellt ein Übergangsmakro,
indem er eines oder mehrere Icons von den oben beschriebenen graphischen
Bedienelementen auf den Steuerlinien anordnet. Ein Verfahren zum
Anordnen eines Icons auf einer Steuerlinie enthält das Ziehen und Ablegen des
Icons auf der Steuerlinie. Die Gruppe der auf den Steuerlinien angeordneten
Icons wird als das Übergangsmakro bezeichnet.
Jedem Icon sind ein Zeitmesserwert, einer oder mehrere Videoproduktionsbefehle
oder eine oder mehrere Videoproduktionsvorrichtungen zugeordnet.
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Ein
Videoproduktionsbefehl kann Folgendes umfassen (ist darauf aber
nicht beschränkt):
das Ausführen
einer Videoumschaltung mit einem definierten Übergangseffekt; die Audiomischung;
das Steuern einer Kamera wie etwa das Steuern des Schwenkens, des
Neigens, des Zooms und der Brennweite einer Kamera; das Senden eines
Steuerbefehls einer externen Maschine (über Kommunikationsprotokolle) wie
etwa eines Abspiel-, Such- und Anhaltebefehls für VTRs, Video-Server/virtuelle
Aufnahmegeräte,
digitale Videovorrichtungen (DVDs) und digitale Audiomagnetband-(DAT-) und Kassettenausrüstung; das Steuern
eines Telepromptsystems; das Aufrufen von Graphiken durch eine ID-Nummer
aus einem Zeichengenerator und/oder aus einem Standbildspeicher;
oder das Senden allgemeiner Schnittstellenbefehle für Eingang/Ausgang-Kontaktschließungen (momentan
und Zwischenspeicher) an externe Steuerausrüstung ohne die Notwendigkeit
der Verwendung eines Kommunikationsprotokolls.
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Wenn
ein Regisseur ein Übergangsmakro erstellt
(d. h. Icons auf Steuerlinien anordnet), kann der Regisseur das Übergangsmakro
entweder in einer vollautomatischen Betriebsart (ein Knopfdruck) oder
in einer halbautomatischen Betriebsart (mehrere Knopfdrücke) ausführen. Es
wird angemerkt, dass ein Übergangsmakro,
gleich, ob es in der vollautomatischen Betriebsart oder in der halbautomatischen Betriebsart
ausgeführt
wird, immer durch manuelle Steuerung außer Kraft gesetzt werden kann.
Das heißt,
unabhängig
davon, ob ein Übergangsmakro
in dem Prozess ist, ausgeführt
zu werden, besitzt der Videoregisseur immer die Fähigkeit,
eine Videoproduktionsvorrichtung manuell zu steuern.
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Das
Ausführen
des Übergangsmakros
bedeutet, dass die Verarbeitungseinheit angewiesen wird, die Videoproduktionsbefehle,
die den Icons zugeordnet sind, die das Übergangsmakro bilden, in einer
vorgegebenen Folge an die richtigen Videoproduktionsvorrichtungen
zu senden. Die Folge, in der die Videoproduktionsbefehle gesendet
werden, ist durch die Anordnung der Icons auf den Steuerlinien bestimmt.
Die Anordnung der Icons auf den Steuerlinien bestimmt den Zeitmesserwert
jedes Icons.
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Ein
Merkmal, das Übergangsmakro-"Schrittmarken" genannt wird, ermöglicht,
dass der Regisseur ein Übergangsmakro
in halbautomatischer Betriebsart ausführt, indem er ein Übergangsmakro
in zwei oder mehr Übergangsmakrosegmente
teilt, wobei jedes Übergangsmakrosegment
eine Gruppe von Icons enthält. Üblicherweise
entspricht jedes Übergangsmakrosegment
einem Linienelement-Segmentbefehl von einem Regisseur-Rundownsheet. Um
ein bestimmtes Übergangsmakrosegment
auszuführen,
aktiviert ("durchläuft") der Videoregisseur die
dem Übergangsmakrosegment
vorausgehende Schrittmarke.
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Gemäß einem
Merkmal kann ein Übergangsmakro
geändert
werden, während
eine Show ausgeführt
wird. Dieses Merkmal ermöglicht,
dass ein Produzent den Inhalt einer Show in Echtzeit ändert. Zum
Beispiel ermöglicht
es, dass der Produzent in eine Nachrichtensendung ein Letzte-Eilnachrichten-Segment
oder dergleichen einfügt.
Das heißt, während das Übergangsmakro
ausgeführt
wird, kann der Videoregisseur Icons oder vordefinierte Übergangsmakrosegmente
(mehrere Icons, die auf dem Regisseur-Rundownsheet ein Linienelement repräsentieren)
in ein Übergangsmakro
einfügen,
das ausgeführt
wird. Zusätzlich
kann der Regisseur Icon-Eigenschaften ändern und Icons und Segmente
löschen.
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Ein
weiteres Merkmal ist, dass ein Übergangsmakro
als eine Datei gespeichert und später wiedergewonnen und geändert werden
kann. Dies ermöglicht,
dass ein Videoregisseur "Showvorlagen" speichert. Eine
Showvorlage ist ein allgemeines Übergangsmakro,
das oft wiederverwendet werden kann, um eine Vielzahl verschiedener
Shows zu produzieren. Durch das Speichern von Showvorlagen können durch
den wirksamen Einsatz eines zuvor erstellten Übergangsmakros leicht neue
Shows produziert werden. Der Videoregisseur ruft die Vorlage mit dem
Dateinamen auf, nimmt (gemäß dem neuen
Produzenten/Regisseur-Rundownsheet) nach Bedarf die notwendigen Änderungen
vor und sichert das Übergangsmakro
mit einem neuen Namen. Der wirksame Einsatz von "Showvorlagen" kann Zeit sparen, die Qualität verbessern
und die Formatkonsistenz erhalten.
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Vorteilhaft
schafft die vorliegende Erfindung Mittel zum Erstellen einer Übergangsmakro-Abspielliste.
Eine Übergangsmakro-Abspielliste
ist eine Warteschlange von zwei oder mehr Übergangsmakros. Die Abspielliste
kann entweder als automatisch oder als manuell spezifiziert werden.
Falls eine Abspielliste automatisch ist, wird automatisch das nächste Übergangsmakro
aus der Abspielliste ausgeführt, wenn
die Ausführung
eines Übergangsmakros
in der Abspielliste abgeschlossen wird. Falls eine Übergangsmakro-Abspielliste manuell
ist, wird das nächste Übergangsmakro
in der Abspielliste geladen und ist bereit, durch den Regisseur
ausgeführt
zu werden, sodass der Regisseur lediglich eine Startschaltfläche zu aktivieren
braucht, um das nächste Übergangsmakro
auszuführen,
wenn ein Übergangsmakro
in der Abspielliste ausgeführt
worden ist. Der Vorteil des Übergangsmakro-Abspiellisten-Merkmals
ist, dass es ermöglicht,
dass der Regisseur eine Show unter Verwendung mehrerer Übergangsmakros
produziert. Folglich kann ein Regisseur mehrere kleine und besser
organisierbare Übergangsmakros
erstellen, um eine Show auszuführen,
anstatt ein sehr großes Übergangsmakro
zu erstellen, um die Show auszuführen.
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Ein Übergangsmakro
oder ein Segment eines Übergangsmakros
kann einem von vielen Übergangsmakro-"Hotkeys" zugeordnet werden.
Wenn durch den Regisseur ein Übergangsmakro-Hotkey aktiviert
wird, wird in das momentane Übergangsmakro
automatisch das dem aktivierten Übergangsmakro-Hotkey
zugeordnete Übergangsmakro
oder Übergangsmakrosegment
eingefügt.
Der Regisseur kann einen Übergangsmakro-Hotkey
jederzeit, sogar während
eine Show im Gang ist, aktivieren. Ein weiteres Merkmal ist, dass
jeder Übergangsmakro-Hotkey
ein zugeordnetes Etikett besitzt, um jeden Hotkey zu identifizieren. Übergangsmakro-Hotkeys
werden üblicherweise
für "Letzte-Eilnachrichten"-Stories verwendet,
die spät,
oder sogar nachdem die Show begonnen hat, hereinkommen. Außerdem können die Übergangsmakro-Hotkeys,
wenn sie konfiguriert worden sind, auch zum Zusammensetzen neuer Übergangsmakros
verwendet werden.
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Außerdem schafft
die vorliegende Erfindung ein Telepromptsystem mit einer Verarbeitungseinheit, einem
Monitor oder einer anderen Anzeigevorrichtung, einer Tastatur, einer
Maus und einem oder mehreren Flachbildschirmen. Die Verarbeitungseinheit zeigt
auf dem Monitor einen Skript-Editor an. Ein Anwender erstellt unter
Verwendung des Skript-Editors Teleprompt-Skripte. Wenn ein Teleprompt-Skript
erstellt worden ist, kann der Anwender die Verarbeitungseinheit
anweisen, das Teleprompt-Skript innerhalb des Anzeigebildschirms
bzw. der Anzeigebildschirme zu scrollen, damit es die "Talente" lesen können.
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Vorteilhaft
stellt der Skript-Editor für
einen Videoregisseur ein Mittel zum Einfügen von Befehlen in ein Teleprompt-Skript
bereit. Wenn ein Skript einen vorgegebenen Punkt auf dem Anzeigebildschirm bzw.
auf den Anzeigebildschirmen erreicht, wird der Befehl ausgeführt. In
dem Skript-Editor sind immer zwei Typen von Befehlen verfügbar. Sie
sind Skript-Befehle und Übergangsmakrobefehle. Skript-Befehle
wie etwa Pausieren, Verzögern,
Geben von Einsatzpunkten und Anhalten des Skripts wirken auf das
Teleprompt-Skript selbst. Übergangsmakrobefehle "lösen" den Übergangsmakrozeitmesser "aus". Das heißt, wenn
das Telepromptsystem einen Übergangsmakrobefehl
ausführt,
sendet das Telepromptsystem einen "Auslöse"- oder "Zeitmesserstart"-Befehl an die Videoproduktionssystem-Verarbeitungseinheit,
die daraufhin den Übergangsmakrozeitmesser
startet, falls der Zeitmesser zuvor bei einer Schrittmarke angehalten
worden ist.
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Sowohl
die Videoproduktionssystem-Verarbeitungseinheit als auch die Telepromptsystem-Verarbeitungseinheit
können
Befehle aneinander senden und voneinander empfangen. Dies ermöglicht, dass
die Videoproduktionssystem-Verarbeitungseinheit
mit dem Telepromptsystem kommuniziert und es steuert und dass das
Telepromptsystem die Aktivierung des Übergangsmakrozeitmessers auslösen kann.
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Ein
weiterer Vorteil des Telepromptsystems ist, dass es zwei Skript-Betriebsarten
bereitstellt: Ein-Skript-Betriebsart
und Mehr-Skript-Betriebsart. Die Ein-Skript-Betriebsart wird für allgemeine Produktionsanwendungen verwendet,
während
die Mehrskript-Betriebsart besser für eine Nachrichtenstudio-Anwendung
geeignet ist. In der Mehr-Skript-Betriebsart
wird eine Skript-"Abspielliste" verwendet, um mehrere
Teleprompt-Skripte zu importieren, sie in einer gewünschten
Reihenfolge zu organisieren und sie daraufhin in dieser Reihenfolge abzuspielen.
Die Teleprompt-Skripte werden über
die Maus in die Abspielliste gezogen und darin abgelegt. Wenn die
Skripte zu der Abspielliste hinzugefügt worden sind, werden sie
zur Anzeige auf dem Teleprompter-Anzeigebildschirm bzw. auf den
Teleprompter-Anzeigebildschirmen automatisch aus dem Standardtextformat
in das Rich-Text-Format umgewandelt. Außerdem kann der Umwandlungsprozess die
Schriftgröße ändern und
kann eine Option für
Fett oder Standard ausgewählt
werden. Dieses Merkmal ermöglicht,
dass mehrere Reporter/Texter Skripte parallel entwickeln und so
organisieren, dass sie mit dem Produzenten/Regisseur-Rundownsheet korrelieren.
Außerdem
ermöglicht
das Telepromptsystem über
einen seriellen Anschluss einen ASCII-Textausgang zu einem externen
Closed-Caption-Codierer, um
in der Programmsendung Closed-Caption-Informationen anzuzeigen.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung streamt das Videoproduktionssystem Live-Video
und/oder Aufzeichnungen einer Live-Video-Show über ein globales Computernetz
wie etwa das Internet (einschließlich des World Wide Web (WWW))
und speichert sie in einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung
(RPD). Ein Online-Anwender
kann sich unter Verwendung eines Clients in das Netz einloggen,
um die gesamte Show oder ausgewählte
Elemente von der Show für
die Sendung auszuwählen.
In einer Ausführungsform personalisiert
der Online-Anwender die Sendung, indem er die Reihenfolge, die Dauer
und den Inhalt der Sendung wählt.
In einer Ausführungsform
verbessern und erweitern verschiedene Unterstützungsmerkmale wie etwa Echtzeitabruf,
Hyperlinks zu verwandten Websites, Video-Untertitel und dergleichen den Inhalt
der Videoproduktion.
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Somit
schafft die vorliegende Erfindung ein Dauer-Streaming personalisierter
und verbesserter Shows über
das Internet. Ein Vorteil dieses Merkmals ist, dass eine wesentliche
Zunahme der Zuschauerverweilzeit realisiert werden könnte, da
der Zuschauer (d. h. der Online-Anwender) die Show personalisieren
kann, um nur den Inhalt darzustellen, der für den Zuschauer interessanter
und attraktiver ist. Darüber
hinaus erhöht
die vorliegende Erfindung das Potenzial für Werbeeinnahmen, indem sie
ein größeres und
vielfältigeres
Publikum anzieht.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sowie die Struktur
und der Betrieb verschiedener Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung
werden im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen ausführlich beschrieben.
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Kurzbeschreibung der Figuren
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die hierin integriert sind und einen Teil der Beschreibung
bilden, veranschaulichen die vorliegende Erfindung und dienen zusammen
mit der Beschreibung ferner zur Erläuterung der Prinzipien der
Erfindung sowie dazu zu ermöglichen,
dass der Fachmann auf dem relevanten Gebiet die Erfindung herstellt
und verwendet. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in den Zeichnungen
gleiche oder funktional ähnliche
Elemente.
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Außerdem bezeichnen
die ganz linken Ziffern eines Bezugszeichens die Zeichnung, in der
das Bezugszeichen erstmals erscheint.
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1 veranschaulicht
eine Ausführungsform
eines integrierten vollautomatischen Videoproduktionssystems.
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2A veranschaulicht eine graphische Anwenderschnittstelle 132.
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2B veranschaulicht eine graphische Anwenderschnittstelle 133.
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3 veranschaulicht
beispielhafte graphische Videoumschalterbedienelemente.
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4 veranschaulicht
beispielhafte graphische Audiomischerbedienelemente.
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4A veranschaulicht eine beispielhafte Audioausgangkanal-Steuereinrichtung.
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4B veranschaulicht eine beispielhafte Audioeingangkanal-Steuereinrichtung.
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4C veranschaulicht einen beispielhaften Equalizer.
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5 veranschaulicht
beispielhaft graphische Bedienelemente einer Aufzeichnungs-/Wiedergabe-Vorrichtung
(graphische RPD-Bedienelemente).
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5A veranschaulicht ein beispielhaftes Videosegment-Voreinstellungs-Icon-Setup-Fenster.
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6 veranschaulicht
beispielhafte graphische Telepromptsystem-Bedienelemente.
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7 veranschaulicht
beispielhafte graphische Zeichengeneratorbedienelemente.
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7A veranschaulicht ein beispielhaftes Zeichengenerator-Voreinstellungs-Icon-Setup-Fenster.
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8 veranschaulicht
beispielhafte graphische Kamerabedienelemente.
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8A veranschaulicht ein beispielhaftes Kameravoreinstellungs-Icon-Setup-Fenster.
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9 veranschaulicht
beispielhafte graphische DVE-Bedienelemente.
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9A–C
veranschaulichen ein beispielhaftes Videoübergangs-Konfigurationsfenster.
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10 veranschaulicht ein Übergangsmakro-Arbeitsblatt.
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11 veranschaulicht ein einfaches Übergangsmakro,
das durch zwei Icons gebildet ist, die auf ein Übergangsmakro-Arbeitsblatt gezogen
und auf ihm abgelegt worden sind.
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12 veranschaulicht eine beispielhafte Eigenschaftsseite
für den
Kamera-Hotkey 802(1).
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13 veranschaulicht eine beispielhafte Eigenschaftsseite
für das
Lauterwerden-Icon 432.
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14 veranschaulicht ein Anwendermarken-Icon.
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15 veranschaulicht ein beispielhaftes Videoproduktionsstudio.
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16 veranschaulicht ein beispielhaftes Übergangsmakro.
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17 veranschaulicht eine beispielhafte Einsatzpunkt-Icon-Eigenschaftsseite.
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18 veranschaulicht eine beispielhafte Überblenden-Leiserwerden-Icon-Eigenschaftsseite.
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19 veranschaulicht ein halbautomatisches Beispielübergangsmakro.
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20 veranschaulicht ein Telepromptsystem gemäß einer
Ausführungsform.
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21 veranschaulicht die graphische Anwenderschnittstelle
(GUI) des Telepromptsystems.
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22 veranschaulicht ein beispielhaftes Skriptlistenerstellungs-GUI-Fenster.
-
23A und 23B veranschaulichen das
Abspielen eines Skripts.
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24 veranschaulicht ein beispielhaftes Fernbedienungstastenfeld
für die
Fernbedienung des Telepromptsystems.
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25 veranschaulicht eine beispielhafte Verarbeitungseinheit.
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26 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform
der GUI 132.
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27 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform
der GUI 133.
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28 veranschaulicht ein Zeit-Einfüge/Lösch-Popupfenster.
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29 veranschaulicht eine Ausführungsform eines integrierten
vollautomatischen Videoproduktions- und Videosendesystems.
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30 ist ein Ablaufplan, der den allgemeinen Betriebsablauf
eines Videoproduktions- und Videosendesystems gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung repräsentiert.
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31 ist ein Ablaufplan, der den allgemeinen Betriebsablauf
eines Videoproduktions- und Videosendesystems für das Aufzeichnen von Produktionsanweisungen
gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung repräsentiert.
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Ausführliche Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Übersicht über das
Videoproduktionssystem
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1 veranschaulicht
ein integriertes Videoproduktionssystem 100 für die Automatisierung
der Ausführung
einer Show gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die vorliegende Erfindung betrachtet
analoge und digitale Videoumgebungen. Wie in 1 gezeigt
ist, enthält
das Videoproduktionssystem 100 in einer repräsentativen
Ausführungsform
eine Verarbeitungseinheit 102 in Verbindung mit einer Vielzahl
von Videoproduktionsvorrichtungen. Solche Videoproduktionsvorrichtungen enthalten,
sind aber nicht beschränkt
auf, einen Videoumschalter 104, eine digitale Videoeffekte-Vorrichtung
(DVE) 106, einen Audiomischer 110, ein Telepromptsystem 108,
Videokameras und -roboter (für die
Schwenk-, Neige-, Zoom-, Brennweiten- und Blendensteuerung) 120, 122, 124 und 126,
eine Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtung (RPD) 128; und einen
Zeichengenerator und/oder einen Standbildspeicher 130.
Die RPD 128 kann ein Videomagnetband-Aufzeichnungsgerät/Wiedergabegerät (VTR), ein
Video-Server, ein virtuelles Aufzeichnungsgerät (VR), ein digitales Audiomagnetband-Aufzeichnungsgerät (DAT-Aufzeichnungsgerät) oder
irgendeine Vorrichtung, die über
magnetische, optische, elektronische oder irgendwelche anderen Speichermedien
speichert, aufzeichnet, erzeugt oder wiedergibt, sein. Die Linien 170–188 repräsentieren
logische Kommunikationswege zwischen der Verarbeitungseinheit 102 und
den oben aufgeführten
Videoproduktionsvorrichtungen 104–130.
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Obgleich
das Obige eine repräsentative
Liste von Videoproduktionsvorrichtungen ist, die in der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können, könnte selbstverständlich leicht
irgendeine andere Videoproduktionsvorrichtung einschließlich, aber nicht beschränkt auf,
Studiobeleuchtungsvorrichtungen, Nachrichtenautomatisierungsvorrichtungen, Master-Steuerungs/-Medienmanagement-Automatisierungssystemen,
Werbespot-Einfügevorrichtungen,
Kompressions/Dekompressions-Vorrichtungen (Codec),
Videorecordern/Video-Servern und virtuellen Sets enthalten sein,
ohne den Umfang der Erfindung zu ändern. Die vorliegende Erfindung
umfasst irgendeine derzeit verfügbare
oder zukünftig
entwickelte Vorrichtung, die auf eine allgemeine Schnittstelle reagiert.
Außerdem
können
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung anstelle von Videoproduktionsvorrichtungen
Live-Einspeisungen (wie etwa Nachrichtenaußenberichte, Nachrichtendienste,
Sportereignisse usw.) von irgendeinem Vorrichtungstyp einschließlich Satellit,
irdisch (Glasfaser, Kupfer, koaxial usw.), Funk, Mikrowelle oder
irgendeine andere Form oder irgendein anderes Verfahren der Videosendung
bereitgestellt werden. Die folgenden Bücher beschreiben repräsentative
Videoproduktionsvorrichtungen und -verfahren, wobei jedes hier durch
Literaturhinweis eingefügt
ist: J. Van Tassel, "Advanced
Television Systems",
Butterworth-Heinemann, 1996; M. Robin und M. Poulin, "Digital Television
Fundamentals", McGraw-Hill, 1998;
A. Inglis und A. Luther, "Video
Engineering", McGraw-Hill, 1996 (zweite
Auflage); K. Blair Benson, "Television
Engineering Handbook",
McGraw-Hill, 1992 (überarbeitete
Auflage); Zettl, "Television
Production Handbook",
Wadsworth, 1997 (sechste Auflage).
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kommuniziert die Verarbeitungseinheit 102 mit
Standardvideoproduktionsvorrichtungen unter Verwendung des Sony-BetacamTM-Protokolls von der Sony Corp., Tokio,
Japan, oder des intelligenten Schnittstellenprotokolls Chyron® von
der Chyron Corp., Melville, New York. Allerdings kann die vorliegende
Erfindung an irgendein derzeit verfügbares oder zukünftig entwickeltes
Protokoll für
die Kommunikation und/oder Steuerung mit Videoproduktionsvorrichtungen
angepasst werden.
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Außerdem sind
eine Universaleingangsschnittstelle (GPI-Schnittstelle) 190 und eine
Universalausgangsschnittstelle (GPO-Schnittstelle) 192 für die Kommunikation
mit Videoproduktionsvorrichtungen wie etwa Zeichengeneratoren, virtuellen
Videorecordern, Einsatzpunkt-Toncodierern, Master-Steuerschaltern
und Medienmanagement-Automatisierungssystemen
und irgendwelcher weiterer Ausrüstung,
die als Eingang und/oder Ausgang entweder momentane oder zwischengespeicherte
Universalschnittstellen-Auslöser
annehmen kann, vorgesehen. In einer Ausführungsform empfängt die
GPI 190 ein elektrisches Impulssignal und kann so konfiguriert
werden, dass sie beim Anstieg des Impulssignals, beim Abfall des
Impulssignals und sowohl beim Anstieg als auch beim Abfall des Impulssignals
auslöst.
Die GPO 192 ist eine Kontaktschließung, die als eine momentane
oder zwischenspeichernde Kontaktschließung konfiguriert werden kann.
Außerdem wird
betrachtet, dass die GPI 190 und die GPO 192 an
andere Signalisierungsschemata angepasst werden können.
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Da
die Verarbeitungseinheit 102 mit den Videoproduktionsvorrichtungen 104–130 in
Verbindung steht, kann die Verarbeitungseinheit 102 Videoproduktionsbefehle
an diese Videoproduktionsvorrichtungen senden und Informationen
von ihnen empfangen. Somit schafft die Verarbeitungseinheit 102 ein Mittel
zum zentralen Steuern jeder der Videoproduktionsvorrichtungen 104–130.
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Ein
Videoregisseur 135 verwendet die Verarbeitungseinheit 102,
um eine Show zu produzieren. In einer Ausführungsform zeigt die Verarbeitungseinheit 102 auf
den Anzeigevorrichtungen 114 bzw. 115 graphische
Anwenderschnittstellen (GUIs) 132 und 133 an.
In einer weiteren Ausführungsform
zeigt die Verarbeitungseinheit die GUIs 132 und 133 zusammen
auf einer einzigen Anzeigevorrichtung an.
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Die
GUIs 132 und 133 zeigen graphische Bedienelemente
an, die den Videoproduktionsvorrichtungen 104–130 entsprechen.
In einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet der Videoregisseur 135 eine
Tastatur 118 und eine Maus 116, um durch Manipulation
der graphischen Bedienelemente der GUI 132, 133 mit
der Verarbeitungseinheit 102 in Wechselwirkung zu treten.
In einer weiteren Ausführungsform
ist das Videoproduktionssystem der vorliegenden Erfindung so konfigurierbar,
dass es verbale Befehle empfängt,
um während
der Videoproduktion verschiedene Aufgaben auszuführen. Die Verarbeitungseinheit 102 ermöglicht unter
Verwendung eines regelbasierten Expertensystems, dass die GUIs 132 und 133 die
Sprache des Videoregisseurs 135 identifizieren, um verbale
Befehle zum Aktivieren des graphischen Bedienelements zu erkennen
und zu verarbeiten. Die Verarbeitungseinheit 102 sendet
in Reaktion darauf, dass der Videoregisseur 135 ein graphisches
Bedienelement der GUI 132 oder 133 aktiviert,
einen Videoproduktionsbefehl an die dem aktivierten graphischen
Bedienelement entsprechende Videoproduktionsvorrichtung. Auf diese
Weise steuert der Videoregisseur 135 zentral den Betrieb
jeder der Videoproduktionsvorrichtungen.
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Die 2A und 2B veranschaulichen eine
erste Ausführungsform
der GUI 132 bzw. eine erste Ausführungsform der GUI 133.
Die GUI 132 enthält
graphische Videoumschalterbedienelemente 202 zum Steuern
des Videoumschalters 104 und der DVE 106, graphische
Audiomischerbedienelemente 204 zum Steuern des Audiomischers 110,
graphische RPD-Bedienelemente 206 zum Steuern von bis zu
zwölf RPDs,
graphische Kamerabedienelemente 205 zum Steuern einer oder
mehrerer Kameras, die mit der Verarbeitungseinheit 102 in
Verbindung stehen, und DVE-Bedienelemente 203 zum
Steuern der DVE 106. Die GUI 133 enthält graphische
Telepromptsystem-Bedienelemente 208 zum Steuern des Telepromptsystems 108 und
graphische Zeichengeneratorbedienelemente (graphische CG-Bedienelemente) 210 zum
Steuern eines oder mehrerer Zeichengeneratoren wie etwa des CG 130.
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Graphische Videoumschalterbedienelemente
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3 veranschaulicht
die graphischen Videoumschalterbedienelemente 202 weiter.
In einer Ausführungsform
enthalten die Videoumschalterbedienelemente 202 vier Reihen 310–313 von
dreißig wählbaren
Videoquellen-Icons 303. Üblicherweise entspricht
jedes Videoquellen-Icon 303 einem Videoeingangsanschluss
des Videoumschalters 104. In einer bevorzugten Ausführungsform
können
einige Videoquellen-Icons 303 wie etwa Schwarz, Mattmuster und
Testmuster intern erzeugt werden. Ferner kann jedes Videoquellen-Icon 303 zur
leichten Identifizierung durch den Videoregisseur 135 mit
einem Graphikbild einer Kamera, einer RPD, eines Satelliten, eines
CG, eines LKW oder eines anderen Videoquellentyps konfiguriert sein.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
der Videoumschalter 104 dreißig (30) Videoeingangsanschlüsse. Allerdings
sind für
Veranschaulichungszwecke nur sechs Videoeingangsanschlüsse 160–165 gezeigt.
Allerdings kann der Videoumschalter 104 irgendeine Anzahl
von Videoeingangsanschlüssen
unterstützen.
Zum Beispiel unterstützt
der Videoumschalter 104 in einer Ausführungsform nur 8 Videoeingangsanschlüsse. Wieder
anhand von 1 können die Videoeingangsanschlüsse 160–165 des
Videoumschalters 104 analoge und/oder digitale Videosignale
annehmen. Ferner können
die Videoeingangsanschlüsse 160–165 vom Composite-,
Komponenten- oder Y/C-Typ sein.
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Jeder
Videoeingangsanschluss 160–165 kann mit einer
Videoquelle verbunden werden. Eine Videoquelle ist irgendeine Vorrichtung,
die ein Videosignal irgendeines Typs erzeugt. Solche Vorrichtungen
enthalten, sind aber nicht beschränkt auf, RPDs, VTRs, Kameras,
DVDs, Kompressions/Dekompressions-Vorrichtungen (Codecs), Videorecorder/Video-Server
und Zeichengeneratoren. Mit dem Videoumschalter 104 kann
irgendeine Kombination dieser Vorrichtungen verbunden werden. Zum
Beispiel sind die Videoausgänge 140–143 von
den Kameras 120–126 wie
in 1 veranschaulicht in dieser Reihenfolge mit den
Videoeingangsanschlüssen 160–163 verbunden.
Ein Videoausgang 144 der RPD 128 ist mit einem
Videoeingangsanschluss 164 verbunden. Und Videoausgang 145 des
Zeichengenerators (CG) 130 ist mit dem Videoeingangsanschluss 165 verbunden.
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Wieder
anhand von 3 enthalten die vier Reihen
von Videoquellen-Icons 303 eine Programmreihe 310,
eine Vorschaureihe 311, eine erste Hilfsreihe 312 und
eine zweite Hilfsreihe 313. Je nach der Anzahl verfügbarer Hilfsbusse
können
weitere Hilfsreihen hinzugefügt
werden. Zusätzliche
Hilfsbusse ermöglichen
zusammen mit Keyern (wie etwa Farbdichte-Keys, Farbton-Keys und
lineare Downstream-Keys)
verbesserte digitale Videoeffekte.
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Die
Programmreihe 310 der Videoumschalterbedienelemente 202 entspricht
einem Programmausgang 154 der DVE 106, die Vorschaureihe 311 entspricht
einem Vorschauausgang 155 der DVE 106, die erste
Hilfsreihe 312 entspricht einem ersten Hilfsbus der DVE 106 und
die zweite Hilfsreihe 313 entspricht einem zweiten Hilfsbus
der DVE 106.
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Der
Videoregisseur 135 kann durch Auswählen eines Videoquellen-Icons 303 aus
der Programmreihe 310 und durch Auswählen eines Videoquellen-Icons 303 aus
der Vorschaureihe 311 auswählen, welche Videosignale 140–145 am
Programmausgang 154 und am Vorschauausgang 155 der
DVE 106 erscheinen. Zum Beispiel wird der Videoeingangsanschluss 161 mit
einem der Videoumschalterausgänge 151–154 gekoppelt,
falls das Videoquellen-Icon 314 dem Videoeingangsanschluss 161 entspricht
und der Videoregisseur 135 das Videoquellen-Icon 314 auswählt. Ferner
wird der Videoeingangsanschluss 161 mit dem Programmausgang 154 der
DVE 106 gekoppelt, da das Videoquellen-Icon 314 in
der Programmreihe 310 ist. Folglich erscheint am DVE-Programmausgang 154 das
Videoausgangssignal 141, das mit dem Videoeingangsanschluss 161 verbunden
ist.
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Ähnlich wird
der Videoeingangsanschluss 162 mit einem der Videoumschalterausgänge 151–154 gekoppelt,
falls das Videoquellen-Icon 316 dem Videoeingangsanschluss 162 entspricht
und der Videoregisseur 135 das Videoquellen-Icon 316 auswählt. Ferner
wird der Videoeingangsanschluss 162 mit dem Vorschauausgang 155 der
DVE 106 gekoppelt, da das Videoquellen-Icon 316 in
der Vorschaureihe 311 ist. Folglich erscheint an dem DVE-Vorschauausgang 154 das
Videoausgangssignal 142, das mit dem Videoeingangsanschluss 162 verbunden
ist. Auf diese Weise tritt der Videoregisseur 135 mit der
Verarbeitungseinheit 102 in Wechselwirkung, um den Betrieb
des Videoumschalters 104 und der DVE 106 manuell
zu steuern.
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Graphische Audiomischerbedienelemente
-
4 veranschaulicht
ferner graphische Audiomischerbedienelemente 204. Die graphischen
Audiomischerbedienelemente 204 werden durch den Videoregisseur 135 betätigt, um
den Audiomischer 110 zu steuern. In einer Ausführungsform
enthält
der Audiomischer 110 sechzehn Audioeingangskanäle 109(1)–(16), zwei
analoge/digitale Audioprogrammausgänge 111 und 113 (einen
für einen
linken Lautsprecher und einen für
einen rechten Lautsprecher); und fünf Hilfsausgänge 117(1)–(5). Die
Hilfsausgänge 117 werden
hauptsächlich
für die Überwachung und
Vorschau von Audiosignalen, bevor sie an die Programmausgänge 111 und 113 ausgegeben
werden, verwendet. Die Anzahl der Audioeingangskanäle ist nicht
auf sechzehn beschränkt,
sondern durch die vorliegende Erfindung werden weniger oder mehr Audioeingangsanschlüsse betrachtet.
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Die
graphischen Audiomischerbedienelemente 204 enthalten acht
gleiche Audioeingangskanal-Steuereinrichtungen 401–408.
Jede Audioeingangskanal-Steuereinrichtung steuert zwei der sechzehn
Audioeingangskanäle 109 des
Audiomischers 110. Zum Beispiel steuert die Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 401 den
Audioeingangskanal 109(1) und 109(9). Genauer
steuert die Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 401 anfangs
den Audiokanal 109(1), während die Audioeingangskanal-Steuereinrichtung
den Audioeingangskanal 109(9) steuert, wenn das Icon 464 ausgewählt worden
ist. Auf diese Weise steuert jede Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 401–408 zwei
Audioeingangskanäle.
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Außerdem enthalten
die graphischen Audiomischerbedienelemente 204 eine Audioausgangs-Steuereinrichtung 410 zum
Steuern der Lautstärke
der Audioausgänge 111 und 113. 4A veranschaulicht eine repräsentative Audioausgangs-Steuereinrichtung 410 und 4B veranschaulicht eine repräsentative Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405.
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Audioausgangs-Steuereinrichtung
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Die
Audioausgangs-Steuereinrichtung 410 enthält einen
linken Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 450 und
einen rechten Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 452.
Der linke Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 450 entspricht
dem Audiomischerausgang 111. Der rechte Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 452 entspricht
dem Audiomischerausgang 113. Der Videoregisseur 135 stellt
den Lautstärkepegel
des Audiomischerausgangs 111 durch Einstellen der Stellung
des linken Lautstärkesteuerungs-Schiebereglers 450 ein. Ähnlich stellt
der Videoregisseur 135 den Lautstärkepegel des Audiomischerausgangs 113 durch
Einstellen der Stellung des rechten Lautstärkesteuerungs-Schiebereglers 452 ein.
Der Videoregisseur 135 kann die Stellung sowohl links als
auch rechts unter Verwendung der Maus 116, der Tastatur 118 oder
einer anderen Eingabevorrichtung einstellen.
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Der
linke Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 450 und
der rechte Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 452 können über das
Kettenglied-Icon 454 miteinander "verknüpft" werden. Wenn sie miteinander verknüpft sind,
bewegt sich der linke Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 450 automatisch
in Reaktion darauf, dass der Videoregisseur 135 den rechten Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 452 einstellt, und
umgekehrt. Das Klicken auf das Kettenglied-Icon 454 mit
der Maus 116 verknüpft
die Schieberegler miteinander. Der Vorteil des Verknüpfungsmerkmals ist,
dass der Videoregisseur 135 leicht für beide Schieberegler 450, 452 gleichzeitig
dieselbe Einstellung vornehmen kann.
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Außerdem enthält die Audioausgangs-Steuereinrichtung 410 ein
Icon 464, das ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 sechzehn Audioeingangskanäle steuert.
Anfangs steuern die Audioeingangskanal-Steuereinrichtungen 401–408 in
dieser Reihenfolge die Audioeingangskanäle 109(1)–109(8).
Dagegen steuern die Audioeingangskanal-Steuereinrichtungen 401–408 die
Audioeingangskanäle 109(9) bis 109(16),
wenn das Icon 464 aktiviert ist. Falls das Icon 464 erneut
aktiviert wird, kehren die Audioeingangskanal-Steuereinrichtungen 401–408 zum
Steuern der Audioeingangskanäle 109(1) bis 109(8) zurück. Somit
ermöglicht
das Icon 464, dass der Videoregisseur 135 bis
zu sechzehn Audioeingangskanäle 109(1)–109(16) steuert.
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Zusätzlich enthält die Audioausgangs-Steuereinrichtung 410 einen
ersten Satz von vier Gruppen-Icons 458 zum Spezifizieren
einer "Master"-Audiogruppe und
einen zweiten Satz von vier Gruppen-Icons 456 zum Spezifizieren
einer "Slawe"-Audiogruppe. Jeder
Audioeingangskanal des Audiomischers 110 kann zu einer
der vier Audiogruppen gehören:
Audiogruppe A, Audiogruppe B, Audiogruppe C oder Audiogruppe D.
Durch Auswählen
eines der vier Gruppen-Icons 458 spezifiziert der Videoregisseur 135 eine
der Audiogruppen als die Master-Audiogruppe. Ähnlich spezifiziert der Videoregisseur 135 durch
Auswählen
eines der vier Gruppen-Icons 456 eine andere der Audiogruppen
als die Slawe-Audiogruppe. Falls der Videoregisseur 135 z.
B. das Gruppen-Icon 460 auswählt, das mit einem 'A' bezeichnet ist, wird die Audiogruppe
A als die Master-Audiogruppe ausgewählt. Falls der Videoregisseur 135 das Gruppen-Icon 461 auswählt, das
mit einem 'D' bezeichnet ist,
wird die Audiogruppe D als die Slawe-Audiogruppe ausgewählt. Die
Bedeutung der Auswahl einer Master- und einer Slave-Audiogruppe wird
im Folgenden in Verbindung mit einer Beschreibung des Überblendens
beschrieben.
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Audioeingangskanal-Steuereinrichtung
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4B veranschaulicht eine beispielhafte Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405.
Anfangs steuert die Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 den
Audioeingangskanal fünf.
Die Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 enthält einen Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420,
vier Voreinstellungs-Icons 426, vier Gruppen-Icons 428,
ein Überblenden-Lauterwerden-Icon 430,
ein Lauterwerden-Icon 432, ein Leiserwerden-Icon 434,
ein Überblenden-Leiserwerden-Icon 436,
ein Dauer-Fenster 438, ein Kanalbalance-Icon 440 und
ein Equalizer-Icon 442.
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Der
Videoregisseur 135 steuert durch Einstellen des Lautstärkesteuerungs-Schiebereglers 420 entweder
nach oben oder nach unten die Lautstärke des der Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 zugeordneten
Audioeingangskanals, der in diesem Beispiel der Audioeingangskanal
fünf ist.
Um die Lautstärke
des Eingangskanals fünf
zu erhöhen, bewegt
der Videoregisseur 135 den Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420 in
Aufwärtsrichtung. Ähnlich bewegt
der Videoregisseur 135 den Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420 in
Abwärtsrichtung, um
die Lautstärke
des Audioeingangskanals fünf
zu verringern.
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Das
Kanalbalance-Icon 440 ermöglicht, dass der Videoregisseur 135 die
Balance des Audiokanals fünf
steuert. Je nachdem, wie der Videoregisseur 135 die Balance
des Audiokanals fünf
zwischen dem Audiomischerausgang 111 und dem Audiomischerausgang 113 wünscht, bewegt
der Videoregisseur 135 das Kanalbalance-Icon 440 nach
links oder nach rechts.
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Die
vier Gruppen-Icons 428, die mit 'A', 'B', 'C' und 'D' bezeichnet sind, ermöglichen,
dass der Videoregisseur 135 den Audioeingangskanal fünf in dieser
Reihenfolge einer der vier Audiogruppen zugeordnet: Audiogruppe
A, Audiogruppe B, Audiogruppe C oder Audiogruppe D. Jeder Audioeingangskanal
des Audiomischers 110 kann Mitglied einer der obigen vier
Gruppen sein. Alle Audioeingangskanäle, die Mitglied derselben
Gruppe sind, sind miteinander verknüpft. Somit veranlasst eine
Lautstärkepegeleinstellung
eines Eingangskanals in der Gruppe, dass für jeden anderen Audioeingangskanal
in der Gruppe die gleiche Lautstärkepegeleinstellung
stattfindet. Falls z. B. der Audioeingangskanal eins und der Audioeingangskanal
zwei beide Mitglieder der Audiogruppe C sind, wird die Lautstärke des
Audioeingangskanals zwei gleichzeitig eingestellt, wenn der Videoregisseur 135 die
Lautstärke
des Audioeingangskanals eins um einen Betrag einstellt. Dieses Gruppierungsmerkmal
ermöglicht
die Gruppierung zweier Schieberegler für Stereoanwendungen wie etwa
z. B. bei Stereo-VTRs.
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Die
Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 enthält ein Lauterwerden-Icon 432 und
ein Leiserwerden-Icon 434. Die Aktivierung des Lauterwerden-Icons
bewegt den Lautstärkereglungs-Schieberegler 420 automatisch
auf einen voreingestellten maximalen Lautstärkepegel, der auch als der
Aufblenden-Ziellautstärkepegel
bezeichnet wird. Die Zeitdauer, die es dauert, bis der Schieberegler
den Aufblenden-Ziellautstärkepegel
erreicht hat, wird durch eine Zeitdauer bestimmt, die in ein Dauer-Fenster 438 eingegeben
wird. Ähnlich
bewegt die Aktivierung des Leiserwerden-Icons den Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420 automatisch
auf einen voreingestellten minimalen Lautstärkepegel, der als der Abblenden-Ziellautstärkepegel
bezeichnet wird. Die Zeitdauer, die es dauert, bis der Schieberegler den
Abblenden-Ziellautstärkepegel
erreicht, wird durch die Zeitdauer bestimmt, die in das Dauer-Fenster 438 eingegeben
wird. Der Aufblenden-Ziellautstärkepegel
ist durch die vertikale Stellung des Pfeil-Icons 424 bestimmt. Ähnlich ist
der Abblenden-Ziellautstärkepegel
durch die vertikale Stellung des Pfeil-Icons 422 bestimmt.
Der Videoregisseur 135 kann die vertikalen Stellungen des Pfeils 422 und des
Pfeils 424 unter Verwendung der Maus 116 oder einer
anderen Eingabevorrichtung einstellen.
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Überblendungen
können
unter Verwendung des Überblenden-Lauterwerden-Icons 430 oder
des Überblenden-Leiserwerden-Icons 436 erzielt
werden. Eine Überblendung
ist ein Audioübergang,
bei dem dann, wenn ein Audiokanal oder eine Gruppe von Audiokanälen lauter
wird/werden, ein anderer Audiokanal oder eine andere Gruppe automatisch und
gleichzeitig leiser wird/werden, oder umgekehrt. Um eine Überblendung
auszuführen,
wählt der
Videoregisseur 135 zunächst,
wie oben anhand von 4A beschrieben wurde, eine
Master-Audiogruppe und eine Slave-Audiogruppe aus.
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Überblendungen
werden am besten durch ein Beispiel beschrieben. Es wird angenommen, dass
der Videoregisseur 135 die Audiogruppe A als den Master
und die Audiogruppe B als den Slave auswählt. Außerdem wird angenommen, dass
der Audioeingangskanal fünf
ein Mitglied der Audiogruppe A ist und dass der Audioeingangskanal
eins ein Mitglied der Audiogruppe B ist. Falls der Videoregisseur 135 in
diesem Beispiel das dem Audioeingangskanal fünf zugeordnete Überblenden-Lauterwerden-Icon 430 aktiviert,
erhöht
sich der Lautstärkepegel
des Audioeingangskanals fünf
automatisch auf seinen voreingestellten maximalen Lautstärkepegel und
verringert sich gleichzeitig automatisch der Lautstärkepegel
des Audioeingangskanals eins auf seinen voreingestellten minimalen
Lautstärkepegel. Falls
der Videoregisseur 135 alternativ das Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 aktiviert,
das ebenfalls dem Audioeingangskanal fünf zugeordnet ist, verringert
sich automatisch der Lautstärkepegel
des Audioeingangskanals fünf
auf seinen voreingestellten minimalen Lautstärkepegel und erhöht sich
automatisch gleichzeitig der Lautstärkepegel des Audioeingangskanals
eins auf seinen voreingestellten maximalen Lautstärkepegel.
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Die
Aktivierung des Equalizer-Icons 442 veranlasst, dass die
Verarbeitungseinheit 102 einen Equalizer 499 anzeigt,
der in 4C veranschaulicht ist. Der
Equalizer 499 enthält
drei Frequenzschieberegler 490, drei Verstärkungsschieberegler 491 und
drei Bandbreiteschieberegler 492, um in dieser Reihenfolge
die Frequenz, die Verstärkung
und die Bandbreite des Audioeingangskanals eins zu steuern. Außerdem ist
eine Umschalt-Schaltfläche 494 vorgesehen.
Die Umschalt-Schaltfläche 494 schaltet zwischen
einem "EQ"- und einem "FLAT"-Zustand um. Wenn
die Umschalt-Schaltfläche 494 in
dem EQ-Zustand ist, sind die Schieberegler 490, 491 und 492 so,
wie sie durch den Videoregisseur 135 eingestellt worden
sind, aktiv. Wenn die Umschalt-Schaltfläche 494 in dem FLAT-Zustand
ist, sind alle Schieberegler 490, 491 und 492 auf
null eingestellt. Der FLAT-Zustand ermöglicht, dass der Videoregisseur 135 Audiopegel
hört, während er
die Equalizer-Einstellungen umgeht. Außerdem sind fünf Hilfsausgangs-Schieberegler 493(1)–(5) enthalten.
Die Hilfsausgangs-Schieberegler 493(1)–(5) entsprechen in dieser
Reihenfolge den Hilfsausgängen 117(1)–(5). Zum
Beispiel veranlasst das Erhöhen
des Hilfsausgangs-Schiebereglers 493(1), dass sich die Lautstärke des
Audioeingangskanals fünf
am Hilfsausgang 117(1) erhöht. Ähnlich veranlasst das Erhöhen des
Hilfsausgangs-Schiebereglers 493(3), dass sich die Lautstärke des
Audioeingangskanals fünf
am Hilfsausgang 117(3) erhöht.
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Die
vier Voreinstellungs-Icons 426(1)–(4) ermöglichen, dass der Videoregisseur 135 vier
eindeutige Einstellungen der Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 speichert
und aufruft. Das heißt,
jedes Audiovoreinstellungs-Icon 426(1)–(4) kann einer Einstellung
des Lautstärkesteuerungs-Schiebereglers 420,
einer Einstellung des Kanalbalance-Icons 440, einer Einstellung
des Pfeil-Icons 424, einer Einstellung des Pfeil-Icons 422 und
einer Einstellung des Equalizers 499 zugeordnet sein. Zum
Beispiel konfiguriert der Videoregisseur 135, um das Voreinstellungs-Icon 426(1) so
zu konfigurieren, dass es einer Einstellung des Lautstärkesteuerungs-Schiebereglers 420,
einer Einstellung des Kanalbalance-Icons 440, einer Einstellung
des Pfeil-Icons 424,
einer Einstellung des Pfeil-Icons 422 und einer Einstellung
des Equalizers 499 zugeordnet ist, zunächst wie gewünscht den
Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420,
das Kanalbalance-Icon 440, die Pfeil-Icons 422 und 424 und
den Equalizer 499, aktiviert daraufhin das Einstell-Icon 444 und
aktiviert daraufhin die Voreinstellungsschaltfläche 426(1). Daraufhin
ist die Konfiguration dem Voreinstellungs-Icon 426(1) zugeordnet.
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Wenn
das Voreinstellungs-Icon 426(1) konfiguriert worden ist,
kann der Videoregisseur 135 das Icon aktivieren, was veranlasst,
dass automatisch die dem Icon zugeordnete Konfiguration verwirklicht wird.
Das heißt,
die Aktivierung des konfigurierten voreingestellten Icons 426(1) veranlasst,
dass der Lautstärkesteuerungs-Schieberegler 420,
das Kanalbalance-Icon 440, die Pfeil-Icons 422 und 424 und der
Equalizer 499 automatisch die dem Voreinstellungs-Icon 426(1) zugeordneten
Einstellungen annehmen. Somit ermöglicht diese Funktionalität das Aufrufen
von Einstellungen unter Verwendung der Voreinstellungs-Icons 426.
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Graphische RPD-Bedienelemente
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5 veranschaulicht
beispielhafte graphische Bedienelemente 206 einer Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtung (graphische
RPD-Bedienelemente). Die graphischen RPD-Bedienelemente 206 ermöglichen,
dass der Videoregisseur 135 den Betrieb einer Anzahl von
RPDs steuert. In einer Ausführungsform
ermöglichen
die graphischen RPD-Bedienelemente 206, dass der Videoregisseur 135 bis
zu zwölf
RPDs steuert. Die graphischen RPD-Bedienelemente 206 enthalten
zwölf RPD-Auswahl-Icons 502,
um eine von zwölf
RPDs in Verbindung mit der Verarbeitungseinheit 102 auszuwählen. Ferner
enthält
das graphische RPD-Bedienelement 206 ein Auswurf-Icon 510,
ein Rücklauf-Icon 512,
ein Abspiel-Icon 514, ein Schneller-Vorlauf-Icon 516, ein Pause-Icon 518,
ein Stopp-Icon 520, ein Aufzeichnungs-Icon 522,
ein Shuttle-Knopf-Icon 526, ein Zeitcodeeingabefeld 530 und
ein Einsatzpunkt-Icon 532.
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Wenn
eine RPD ausgewählt
worden ist, kann der Videoregisseur 135 den Betrieb dieser
RPD steuern. Der Videoregisseur 135 steuert den Betrieb
einer ausgewählten
RPD, indem er eines der oben erwähnten
Icons aktiviert. Die Verarbeitungseinheit 102 sendet in
Reaktion darauf, dass der Videoregisseur 135 eines der
oben erwähnten
Icons aktiviert, einen entsprechenden Videoproduktionsbefehl an
die ausgewählte
RPD. Zum Beispiel sendet die Verarbeitungseinheit einen Abspielbefehl
an die ausgewählte RPD,
wenn der Videoregisseur 135 das Abspiel-Icon 514 aktiviert.
Die ausgewählte
RPD führt
daraufhin die Abspiel funktion aus. Ähnlich sendet die Verarbeitungseinheit
einen Stopp-Befehl an die ausgewählte RPD,
wenn der Videoregisseur 135 das Stopp-Icon 520 aktiviert.
Die ausgewählte
RPD führt
daraufhin die Stopp-Funktion aus.
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Das
Zeitcodeeingabefeld 530 ermöglicht, dass der Videoregisseur 135 einen
Zeitcode in dem folgenden Format eingibt: Stunden:Minuten:Sekunden:Rahmen.
Nach Eingabe eines Zeitcodes in das Zeitcodeeingabefeld 530 kann
der Videoregisseur 135 das Einsatzpunkt-Icon 532 aktivieren.
Die Aktivierung des Einsatzpunkt-Icons 532 veranlasst,
dass die Verarbeitungseinheit 102 einen Einsatzpunktbefehl
an die ausgewählte
RPD sendet. Der an die RPD gesendete Einsatzpunktbefehl enthält den Zeitcode, der
in das Zeitcodeeingabefeld 530 eingegeben wurde. Die ausgewählte RPD
sucht beim Empfang des Einsatzpunktbefehls nach dem durch den Zeitcode
in dem Einsatzpunktbefehl spezifizierten Rahmen. Auf diese Weise
kann der Videoregisseur 135 leicht ein Magnetband oder
eine andere Videoquelle mit Einsatzpunkten versehen.
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Außerdem ermöglichen
die graphischen RPD-Bedienelemente 206, dass der Videoregisseur 135 jedem
RPD-Auswahl-Icon 502 acht Videosegmente zuordnet. Ein Videosegment
ist durch einen Anfangszeitcode und durch einen Endzeitcode definiert.
Der Videoregisseur 135 kann einem RPD-Auswahl-Icon 502 wie
etwa dem Icon 502(1) acht Videosegmente zuordnen, indem
er zunächst
das RPD-Auswahl-Icon 502(1) aktiviert und daraufhin acht
Videosegment-Voreinstellungs-Icons 524 konfiguriert. Ähnlich kann
der Videoregisseur 135 dem RPD-Auswahl-Icon 502(2) acht
Videosegmente zuordnen, indem er zunächst das RPD-Auswahl-Icon 502(2) aktiviert
und daraufhin jedes der acht Videosegment-Voreinstellungs-Icons 524 konfiguriert.
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Um
ein Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524 wie etwa das
Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) zu konfigurieren,
wählt der
Videoregisseur 135 zunächst
das Setup-Icon 525 und daraufhin das Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) aus.
Beim Auswählen
des Videosegment-Voreinstellungs-Icons 524(1), nachdem
das Setup-Icon 525 ausgewählt worden ist, zeigt die Verarbeitungseinheit 102 ein
Setup-Fenster 527 (siehe 5A)
an.
-
Anhand
von 5A enthält das Setup-Fenster 527 ein
Startzeitfeld 540, damit der Videoregisseur 135 einen
Anfangszeitcode eingibt oder "markiert", ein Stoppzeitfeld 542,
damit der Videoregisseur 135 einen Endzeitcode eingibt,
ein Dauer-Feld 543, das die Zeitdifferenz zwischen der
Startzeit und der Stoppzeit anzeigt (diese Differenz wird durch
die Verarbeitungseinheit 102 automatisch berechnet und im
Dauer-Feld 543 automatisch angezeigt), ein Beschreibungsfeld 544,
damit der Videoregisseur 135 Beschreibungstest für das Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) spezifiziert,
eine "OK"-Schaltfläche und
eine "Abbruch"-Schaltfläche. Außerdem sind eine
Startzeit-Auto-Ausfüllschaltfläche 550 und
eine Stoppzeit-Auto-Ausfüllschaltfläche 552 vorgesehen, um
automatisch ein Startzeitfeld 540 bzw. ein Stoppzeitfeld 542 mit
dem momentanen Zeitcode der ausgewählten RPD auszufüllen. Nach
Eingabe eines Anfangszeitcodes, eines Endzeitcodes und von Beschreibungstext
in die geeigneten Felder für
das Setup-Fenster 527 wählt der
Videoregisseur 135 eine "OK"-Schaltfläche 546 aus,
um die eingegebenen Informationen dem Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) zuzuordnen, während der
Videoregisseur 135 andernfalls die "Abbruch"-Schaltfläche 548 auswählt.
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Um
eines der bis zu acht dem RPD-Auswahl-Icon 502(3) zugeordneten
Videosegmente abzuspielen, wählt
der Videoregisseur 135 z. B. zunächst das RPD-Auswahl-Icon 502(3) und
daraufhin eines der Videosegment-Voreinstellungs-Icons 524 wie
etwa das Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) aus.
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Wenn
das Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) erstmals aktiviert
wird, sendet die Verarbeitungseinheit 102 an die dem RPD-Auswahl-Icon 502(3) zugeordnete
RPD einen Suchbefehl, der veranlasst, dass die ausgewählte RPD
ein Magnetband, eine Platte oder ein anderes konkretes Ausdrucksmedium
nach dem dem Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) zugeordneten Anfangszeitcode
durchsucht. Dadurch, dass das Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) ein
zweites Mal aktiviert wird, sendet die Verarbeitungseinheit 102 einen
Abspielsegmentbefehl an die ausgewählte RPD. Die RPD beginnt in
Reaktion darauf abzuspielen und spielt weiter ab, bis der dem Videosegment-Voreinstellungs-Icon 524(1) zugeordnete
Endzeitcode erreicht ist.
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Graphische Telepromptbedienelemente
-
6 veranschaulicht
graphische Telepromptbedienelemente 208. Die graphischen
Telepromptbedienelemente ermöglichen,
dass der Videoregisseur 135 den Betrieb des Telepromptsystems 108 steuert.
-
Die
graphischen Telepromptbedienelemente 208 enthalten die
folgenden Schaltflächen:
eine Dateiladeschaltfläche 602,
eine Nächste-Datei-Schaltfläche 604,
eine Schaltfläche 606 der
Nummer der nächsten
Datei, ein Dateinummernfenster 607 zur Eingabe einer Dateinummer,
die einer Skript-Datei in einer Skript-Liste zugeordnet ist, eine
Home-Schaltfläche 608,
eine Einsatzpunkt-Schaltfläche 628,
eine Abspielschaltfläche 630,
eine Pause-Schaltfläche 632,
eine Rückwärts-Abspiel-Schaltfläche 633,
eine "Alles-Großbuchstaben"-Schaltfläche 610,
eine Linksbündig-Schaltfläche 612,
eine Zentriert-Schaltfläche 614,
eine Beschleunigungsschaltfläche 616, eine
Verlangsamungsschaltfläche 618,
eine Schriftgröße-Erhöhungs-Schaltfläche 620,
eine Schriftgröße-Verringerungs-Schaltfläche 622,
eine Caret-auf-Schaltfläche 624 und
eine Caret-ab-Schaltfläche 626.
Um ein Teleprompt-Skript (im Folgenden "Skript") zu betrachten, während das Skript scrollt, ist ein
Betrachterfenster 211 (siehe 23)
vorgesehen.
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Die
Dateiladeschaltfläche 602 ermöglicht, dass
der Videoregisseur 135 ein zuvor erstelltes Skript auswählt, damit
es durch das Telepromptsystem 108 abgespielt wird. Wenn
der Videoregisseur 135 die Dateiladeschaltfläche 602 aktiviert,
wird ein Dateiauswahlfenster angezeigt. Der Videoregisseur 135 verwendet
das Dateiauswahlfenster, um ein zuvor erstelltes Skript auszuwählen. Wenn
ein Skript ausgewählt
worden ist, wird im Betrachterfenster 211 der Anfang des
Skripts angezeigt, wobei das Skript bereit ist abgespielt zu werden.
Um das Skript abzuspielen, aktiviert der Videoregisseur 135 die
Abspielschaltfläche 630.
Wenn der Videoregisseur 135 die Abspielschaltfläche 630 aktiviert,
sendet die Verarbeitungseinheit 102 einen Abspielbefehl
an das Telepromptsystem 108. Der Abspielbefehl weist das
Telepromptsystem an, damit zu beginnen, das ausgewählte Skript über einen
oder mehrere Teleprompter-Anzeigebildschirme 2012 (siehe 20) und über
das Betrachterfenster 211 zu scrollen.
-
Nach
Aktivieren der Abspielschaltfläche 630 hat
der Videoregisseur 135 beim Steuern des Skripts eine Vielzahl
von Optionen. Der Videoregisseur 135 kann die Pause-Schaltfläche 632 auswählen, was veranlasst,
dass die Verarbeitungseinheit 102 an das Telepromptsystem 108 einen
Pause-Befehl sendet, der das Telepromptsystem 108 anweist,
das Scrollen des Skripts anzuhalten. Außerdem kann der Videoregisseur 135 durch
Auswählen
der Beschleunigungsschaltfläche 616 oder
der Verlangsamungsschaltfläche 618 die
Scrollgeschwindigkeit, mit der das Telepromptsystem 108 das
Skript scrollt, erhöhen
bzw. verringern. Ferner kann der Videoregisseur 135 die Schriftgröße des Skripts
erhöhen
oder verringern, indem er die Größenerhöhungs-Schaltfläche 620 bzw. die
Größenverringerungs-Schaltfläche 622 auswählt. In
einer Ausführungsform
wird die Scrollgeschwindigkeit in Wörtern pro Zeiteinheit gemessen,
wobei das Telepromptsystem unabhängig
von der Schriftgröße des Skripts
automatisch die festgesetzte Scrollgeschwindigkeit aufrechterhält. Somit
scrollt das Skript schneller über
den Anzeigebildschirm 2012, wenn die Schriftgröße erhöht wird. Ähnlich scrollt
das Skript langsamer über
den Anzeigebildschirm 2012, wenn die Schriftgröße verringert
wird.
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Nach
Aktivieren der "Alles-Großbuchstaben"-Schaltfläche 610 veranlasst
das Telepromptsystem 108, dass der Text des geladenen Skripts
vollständig
in Großbuchstaben
geändert
wird. Das Aktivieren der Linksbündig-Schaltfläche 612 und der Rechtsbündig-Schaltfläche 614 veranlasst,
dass das Telepromptsystem 108 das geladene Skript linksbündig bzw.
rechtsbündig
ausrichtet. Das Aktivieren der Caret-auf-Schaltfläche 624 und der Caret-ab-Schaltfläche 626 veranlasst,
dass das Telepromptsystem 108 die Teleprompt-Carets 2302 nach
oben bzw. nach unten bewegt.
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Die
Nächste-Datei-Schaltfläche 604,
die Schaltfläche 606 der
Nummer der nächsten
Datei und die Home-Schaltfläche 608 bearbeiten
alle eine Skript-Abspielliste. Eine Skript-Abspielliste ist eine Liste, die eines
oder mehrere zuvor erstellte Skripte enthält. Jedes Skript in der Abspielliste
ist beginnend mit der Zahl eins (1) aufeinanderfolgend nummeriert. Das
Erstellen einer Skript-Abspielliste ist in dem Telepromptsystem-Abschnitt
dieses Dokuments beschrieben. Das Aktivieren der Home-Schaltfläche 608 veranlasst,
dass das Telepromptsystem 108 den Einsatzpunkt des ersten
Skripts in der Skript-Abspielliste gibt. Das Aktivieren der Nächste-Datei-Schaltfläche 604 veranlasst,
dass das Telepromptsystem 108 den Einsatzpunkt des nächsten aufeinanderfolgenden
Skripts in der Abspielliste gibt. Schließlich veranlasst das Aktivieren
der Schaltfläche 606 der
Nummer der nächsten
Datei, dass das Telepromptsystem 108 den Einsatzpunkt des
durch die im Dateinummernfenster 607 angeordnete Nummer
identifizierten Skripts gibt. Das heißt, falls in das Dateinummernfenster 607 der
Wert sieben (7) eingegeben wird und der Videoregisseur 135 die
Schaltfläche 606 der Nummer
der nächsten
Datei aktiviert, gibt das Telepromptsystem 108 den Einsatzpunkt
des siebenten Skripts aus der Abspielliste.
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Zeichengenerator
-
7 veranschaulicht
die graphischen Bedienelemente 210 des Zeichengenerators
(graphischen CG-Bedienelemente 210). Die graphischen CG-Bedienelemente 210 werden
zum Steuern des CG 130 verwendet, der Titel, Text, Graphik
und Videostandbilder (im Folgenden "Graphikbild") für
die Aufnahme in eine Videoproduktion bereitstellt. Der CG 130 enthält eine
Anzahl aufeinanderfolgend nummerierter "Seiten". Auf jeder Seite ist ein Graphikbild
gespeichert.
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In
einer Ausführungsform
enthalten die graphischen CG-Bedienelemente 210 zwölf Seitenrücksetz-Icons 702,
ein Lies-nächstes-Icon 704,
ein Lies-nächsten-Puffer-Icon 706,
ein Lies-vorheriges-Icon 710 und ein Lies-vorherigen-Puffer-Icon 708.
Der Videoregisseur 135 kann jedes Seitenvoreinstellungs-Icon 702 so
konfigurieren, dass jedem Seitenvoreinstellungs-Icon 702 eine
bestimmte Seitennummer des CG 130, ein Lesestatus oder
ein Pufferstatus und ein auf dem Icon angeordneter Beschreibungsname
zugeordnet sind.
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Um
ein Seitenvoreinstellungs-Icon 702 wie etwa das Seitenvoreinstellungs-Icon 702(1) zu
konfigurieren, wählt
der Videoregisseur 135 das Seitenvoreinstellungs-Icon 702(1) aus
und wählt
daraufhin das Setup-Icon 712 aus. Bei Auswahl des Setup-Icons 712 zeigt
die Verarbeitungseinheit 102 ein Setup-Fenster 720 (siehe 7A) an. Das Setup-Fenster 720 enthält ein Seitennummernfeld 722, damit
der Videoregisseur 135 eine Seitennummer eingeben kann,
ein Lese-Kontrollkästchen 724 und ein
Puffer-Kontrollkästchen 726,
um dem Seitenvoreinstellungs-Icon 702(1) entweder einen
Lese- oder einen Pufferstatus zuzuordnen, ein Beschreibungsfeld 728,
damit der Videoregisseur 135 Beschreibungstext für das Seitenvoreinstellungs-Icon 702(1) spezifiziert,
eine "OK"-Schaltfläche 730 und
eine "Abbruch"-Schaltfläche 732.
Nach Eingabe einer Seitennummer, Auswählen entweder des Lese-Kontrollkästchens 724 oder
des Puffer-Kontrollkästchens 726 und
Eingabe des Beschreibungstexts wählt
der Videoregisseur 135 die "OK"-Schaltfläche 730 aus, um
die eingegebenen Informationen dem Seitenvoreinstellungs-Icon 702(1) zuzuordnen,
während
der Videoregisseur 135 andernfalls die "Abbruch"-Schaltfläche 732 auswählt. Außerdem enthält das Setup-Fenster 720 eine
CG-ID 723. Die CG-ID 723 korreliert mit der Adresse
des Zeichengenerators, mit dem die Verarbeitungseinheit 102 in
Verbindung steht. Außerdem
ist eine Auto-Schriftart-Schaltfläche 727 vorgesehen,
um eine Schriftart (oder Text) in einer CG-Vorlage automatisch zu
laden.
-
Das
Aktivieren eines konfigurierten Seitenvoreinstellungs-Icons veranlasst,
dass die Verarbeitungseinheit 102 je nachdem, ob dem aktivierten
Seitenvoreinstellungs-Icon ein Lesestatus bzw. ein Pufferstatus
zugeordnet ist, einen Seitenlesebefehl oder einen Seitenpufferbefehl
an den CG 130 sendet. Ein Seitenlesebefehl oder ein Seitenpufferbefehl,
der an den CG 130 gesendet wird, enthält die dem aktivierten Icon
zugeordnete CG-Seitennummer.
Beim Empfang eines Seitenlesebefehls gibt der CG 130 das
bei der in dem Seitenlesebefehl enthaltenen CG-Seitennummer gespeicherte Graphikbild
aus. Beim Empfang eines Seitenpufferbefehls schreibt der CG 130 das
bei der in dem Seitenpufferbefehl enthaltenen CG-Seitennummer gespeicherte
Graphikbild in einen CG-Puffer.
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Das
Aktivieren der Lies-Nächstes-Schaltfläche 704 veranlasst,
dass der CG 130 das nächste aufeinanderfolgende
Graphikbild ausgibt. Das Aktivieren der Lies-nächsten- Puffer-Schaltfläche 706 veranlasst,
dass der CG 130 das in dem CG-Puffer gespeicherte Graphikbild
ausgibt und das nächste aufeinanderfolgende
Graphikbild in den CG-Puffer schreibt. Das Aktivieren der Lies-Vorheriges-Schaltfläche 710 veranlasst,
dass der CG 130 das vorherige aufeinanderfolgende Graphikbild
ausgibt. Schließlich
veranlasst das Aktivieren der Lies-vorherigen-Puffer-Schaltfläche 708,
dass der CG 130 das in dem CG-Puffer gespeicherte Graphikbild
ausgibt und das vorherige aufeinanderfolgende Graphikbild in den
CG-Puffer schreibt.
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Kamerabedienelemente
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8 veranschaulicht
graphische Kamerabedienelemente 205. In einer Ausführungsform
enthalten die graphischen Kamerabedienelemente 205 achtundzwanzig
Kamera-Hotkeys 802. Der Videoregisseur 135 kann
jeden der Kameravoreinstellungs-Hotkeys 802 so programmieren
(konfigurieren), dass er einer bestimmten Kamera, einer bestimmten
Ortsvoreinstellung oder einer dynamischen Auto-Verfolgungsansicht und Beschreibungstext
zugeordnet ist. Dies ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 eine Kamera einfach durch Aktivieren
eines Icons steuert.
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Für Kameras
mit 1 ladungsgekoppelten Vorrichtung (1-CCD-Kameras) enthält eine Ortsvoreinstellung
einen Schwenkwinkel, einen Neigewinkel, eine Zoomeinstellung, eine
Blendeneinstellung und eine Brennweiteneinstellung. Für 3-CCD-Kameras enthält die Ortsvoreinstellung
außerdem
Kamerasteuereinrichtungs-Einstellungen (CCU-Einstellungen). Eine
dynamische Auto-Verfolgungsansicht enthält eine Zoomperspektive, eine
Rahmenversatzeinstellung, eine Empfindlichkeitseinstellung und eine Fenstereinstellung.
-
Um
einem der Kamera-Hotkeys 802 eine Kamera, eine Ortsvoreinstellung
oder eine dynamische Auto-Verfolgungsansicht und Beschreibungstext
zuzuordnen, wählt
der Videoregisseur 135 mit einem der Kamera-Hotkeys 802 zunächst die
Hotkey-Konfigurationsschaltfläche 804 aus.
Daraufhin wählt
der Videoregisseur 135 einen der Kamera-Hotkeys 802 wie
etwa den Kamera-Hotkey 802(1) aus. Beim Aktivieren des
Kamera-Hotkeys 802(1) nach
Auswahl der Hotkey-Konfigurationsfläche 804 zeigt die
Verarbeitungseinheit 102 ein Kamera-Hotkey-Setup-Fenster 810 (siehe 8A) an.
-
Das
Kamera-Hotkey-Setup-Fenster 810 enthält ein Kameraauswahlfenster 812,
um eine Kamera auszuwählen,
die mit der Verarbeitungseinheit 102 in Verbindung steht.
Das Kameraauswahlfeld 812 führt alle Kameras auf, die mit
der Verarbeitungseinheit 102 in Verbindung stehen und durch
sie gesteuert werden können.
Zunächst
hebt der Videoregisseur 135 eine der im Kameraauswahlfeld 812 aufgeführten Kameras
hervor. Nachfolgend wählt
der Videoregisseur 135 den Wahlknopf 811 aus,
falls der Videoregisseur 135 dem Hotkey 802(1) eine
Ortsvoreinstellung zuordnen möchte,
oder wählt
der Videoregisseur 135 den Wahlknopf 813 aus,
falls der Videoregisseur 135 dem Hotkey 802(1) eine
dynamische Auto-Verfolgungsansicht
zuordnen möchte.
-
Falls
der Wahlknopf 811 ausgewählt wird, werden daraufhin
im Auswahlfeld 814 die der hervorgehobenen Kamera entsprechenden
Ortsvoreinstellungen aufgeführt.
Daraufhin wählt
der Videoregisseur 135 eine der im Auswahlfeld 814 aufgeführten Ortsvoreinstellungen
aus. Falls der Wahlknopf 813 ausgewählt wird, werden daraufhin
im Auswahlfeld 814 die der hervorgehobenen Kamera entsprechenden
dynamischen Auto-Verfolgungsansichten aufgeführt. Daraufhin wählt der
Videoregisseur 135 eine der im Auswahlfeld 814 aufgeführten dynamischen Auto-Verfolgungsansichten
aus.
-
Nachdem
der Videoregisseur 135 das Auswählen einer Kamera und einer
Ortsvoreinstellung oder einer dynamischen Auto-Verfolgungsansicht abgeschlossen hat,
kann der Videoregisseur 135 die Vorschau-Schaltfläche 822 aktivieren.
Die Aktivierung der Vorschau-Schaltfläche 822 veranlasst,
dass die Verarbeitungseinheit 102 einen Kamerasteuerbefehl
an die ausgewählte
Kamera sendet. Der Kamerasteuerbefehl enthält die ausgewählte Ortsvoreinstellung
oder die dynamische Auto-Verfolgungsansicht. Die ausgewählte Kamera
wird beim Empfang des Kamerasteuerbefehls gemäß der Ortsvoreinstellung oder
der dynamischen Auto-Verfolgungsansicht automatisch konfiguriert.
Dies ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 die ausgewählte Kameraeinstellung in der
Vorausschau betrachtet, um sicherzustellen, dass sie die gewünschte Kameraeinstellung
ist.
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Falls
die gewünschte
Kameraeinstellung produziert wird, aktiviert der Videoregisseur 135 eine OK-Schaltfläche 818,
um die ausgewählte
Kamera, die ausgewählte
Ortsvoreinstellung oder die dynamische Auto-Verfolgungsansicht und den in das Beschreibungsfeld 816 eingegebenen
Beschreibungstext dem Kamera-Hotkey 802(1) zuzuordnen,
oder aktiviert der Videoregisseur 135 eine Abbruch-Schaltfläche 820,
um den Vorgang abzubrechen.
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Wenn
einem Hotkey 802 eine Kamera und eine Ortsvoreinstellung
oder eine dynamische Auto-Verfolgungsansicht
zugeordnet worden sind, braucht der Videoregisseur 135 lediglich
den Hotkey 802 zu aktivieren, um die Kamera zu steuern.
Das heißt,
wenn der Hotkey 802 aktiviert wird, sendet die Verarbeitungseinheit
automatisch einen Kamerasteuerbefehl an die dem Hotkey zugeordnete
Kamera. Beim Empfang des Kamerasteuerbefehls wird die Kamera automatisch
gemäß der Ortsvoreinstellung oder
der dynamischen Auto-Verfolgungsansicht konfiguriert. Auf diese
Weise kann der Videoregisseur 135 die Kameras 120–126 mit
einer Berührung
eines Icons steuern.
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Die
Ortsvoreinstellungen und die dynamischen Auto-Verfolgungsansichten für eine gegebene Kamera
werden unter Verwendung einer Mehr-Kamera-Steuervorrichtung 112 erstellt.
Zum Beispiel verwendet der Videoregisseur 135 die Mehr-Kamera-Steuervorrichtung 112,
um die Kameras, die mit der Verarbeitungseinheit 102 in
Verbindung stehen, wie etwa die Kamera 120 fernzubedienen
und zu positionieren. Wenn die Kamera 120 so positioniert
und konfiguriert worden ist, dass sie die gewünschte Kameraeinstellung wie
etwa eine Nahaufnahme- oder Weitwinkelkameraeinstellung eines bestimmten
Objekts produziert, sichert der Videoregisseur 135 die Konfiguration
der Kamera 120 mit der Steuervorrichtung 112 in
einer von einhundertfünfundzwanzig
Kameravoreinstellungen für
die Kamera 120. Daraufhin wird die Kameravoreinstellung
im Auswahlfeld 814 als eine Ortsvoreinstellung aufgeführt.
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Graphische DVE-Bedienelemente
-
9 veranschaulicht
graphische DVE-Bedienelemente 203. Die graphischen DVE-Bedienelemente 203 enthalten
siebenundzwanzig programmierbare Videoübergangs-Hotkeys 902.
Der Videoregisseur 135 kann jeden Videoübergangs- Hotkey 902 so programmieren,
dass jedem Videoübergangs-Hotkey 902 ein
Videoübergangseffekt
zugeordnet ist. Es werden eine Vielzahl von Übergangseffekten unterstützt. Diese Übergangseffekte
enthalten, sind aber nicht beschränkt auf, Ausblendungen, Verwischungen,
digitale Videoeffekte (DVE) und Effekte eines Downstream-Keyers
(DSK-Effekte). Die digitalen Videoeffekte enthalten, sind aber nicht
beschränkt
auf, Verziehungen, Zwei-Feld-Effekte, Seitenwechsel, Wortelementeffekte
und Sequenzen. Die DSK-Effekte
enthalten sowohl lineare, Farbton- und Farbdichte-DVE-Keyer als auch
DSK-Keyer.
-
Ein
Videoübergangs-Hotkey
wird dadurch programmiert, dass der gewünschte zu programmierende Hotkey 902 hervorgehoben
wird, aus der Liste 904 ein Verwischen, eine Ausblendung
oder ein anderer Videoübergangseffekt
ausgewählt
wird und daraufhin eine Hinzufügen-Schaltfläche 912 aktiviert wird.
Nach Aktivieren der Hinzufügen-Schaltfläche 912 wird
ein Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 angezeigt
(siehe 9A). Falls der Videoregisseur 135 die
Programmierung eines Videoübergangs-Hotkeys 902 aufheben
möchte,
hebt der Videoregisseur 135 den Hotkey hervor und wählt eine
Minus-Schaltfläche 914 aus.
Falls der Videoregisseur 135 einen programmierten Videoübergangs-Hotkey 902 ändern möchte, wählt der
Videoregisseur 135 den Hotkey 902 aus und aktiviert
daraufhin eine Ändern-Schaltfläche 916.
Nach Aktivieren der Ändern-Schaltfläche 916 wird
ein Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 (siehe 9A) angezeigt.
-
9A veranschaulicht ein Beispiel-Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950.
Das Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 ist
das Konfigurationsfenster, das angezeigt wird, falls der Videoregisseur 135 aus
der Liste 904 z. B. "Verwischen" ausgewählt hat.
Somit enthält
das Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 die
Wischeffektbedienelemente 952. Diese Bedienelemente stellen
den "Wisch"-Effekt, etwa durch
Hinzufügen
von Rändern
zu dem Wischer oder durch Konfigurieren scharfer oder weicher Kanten
an dem Wischmuster, für
ein anderes Erscheinungsbild und andere Bedienmerkmale ein.
-
Außerdem enthält das Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 ein
Hintergrundauswahlfeld 954, ein DVE-Ein-Auswahlfeld 956 und
ein DSK-Ein-Auswahlfeld 958. Der Videoregisseur 135 wählt das
Hintergrundauswahlfeld 954 aus, falls der aus der Liste 904 ausgewählte Videoübergangseffekt einen
Hintergrundübergang
umfasst.
-
Falls
der Videoregisseur 135 einen DVE-Effekt mit oder ohne einen "Hintergrund"-Übergang wünscht, kann der Videoregisseur 135 ein DVE-Ein-Auswahlfeld 956 auswählen. Beim
Auswählen
eines DVE-Ein-Auswahlfelds 956 wird im Auswahlfenster 970 (siehe 9B) eine Liste von DVE-Effektoptionen angezeigt. Daraufhin
kann der Videoregisseur 135 durch Hervorheben eines im Auswahlfenster 970 aufgeführten DVE-Effekts
einen gewünschten
DVE-Effekt auswählen.
-
Falls
der Videoregisseur 135 einen Effekt eines Downstream-Keyers auswählen möchte, wählt der
Videoregisseur 135 das DSK-Ein-Auswahlfeld 958 aus.
Beim Auswählen
des DSK-Ein-Auswahlfelds 958 wird
im Auswahlfenster 970 (siehe 9C) eine
Liste von DSK-Keyern angezeigt. Daraufhin kann der Videoregisseur 135 durch
Hervorheben eines im Auswahlfenster 970 aufgeführten DSK-Keyers
einen gewünschten
DSK-Keyer auswählen.
-
Die
graphischen DVE-Bedienelemente 203 managen einen Video-Leitungs-Schalter,
der Key-Signale und Key-Eingaben von mehreren Vorrichtungen zu dem
Downstream-Keyer leitet. "Key"-Informationen sind
zusätzliche
Informationen, Graphiken oder Bilduntertitel, die über einem
Video angeordnet werden (z. B. der NBC®-Pfau,
der sich in der rechten unteren Ecke des Bildschirms befindet).
Der Videoregisseur 135 kann den Videosegmenten zusätzliche Key-Schichten überlagern.
Das System ermöglicht die
Erstellung zusätzlicher
oder mehrerer Zeichengeneratoren und Standbildspeicher und leitet
das Signal so zu dem DSK-Keyer,
dass der Videoregisseur 135 entscheiden kann, welche Schicht
der Zeichengenerator oder der Standbildspeicher anordnen soll. Die
Key-Schicht kann von einer auf vier Schichten erweitert werden.
Dies wird dadurch ausgeführt,
dass eine E/A-Matrix so erweitert wird, dass sie weitere Signale
behandelt, und dass weitere Steuerprotokolle hinzugefügt werden,
um mit mehreren Vorrichtungen, die Key-Signale liefern, zu kommunizieren.
-
Wieder
anhand von 9A wird ein Auswahlfeld 960, "Lösche ALLE früheren Prozesseffekte", angekreuzt, wenn
der nächste Übergang
keinen vorkonfigurierten Prozesseffekt wie etwa Farbton-Key, Farbdichte-Key
oder anderen Prozesseffekt verwendet. Wenn ein Prozesseffekt gewünscht und ausgewählt wird,
sollte das Auswahlfeld 960 nicht angekreuzt werden. Prozesseffekte
werden auf DVE- und DSK-Eigenschafts-Konfigurationsseiten konfiguriert, auf
die dadurch zugegriffen wird, dass sie in der DVE/DSK-Dialogfenster-Effekteliste ausgewählt werden.
Falls ein Übergang beispielsweise
die Talente mit einem Farbton-Key-Hintergrund zeigt, der über eine
Hilfsbus-eins-Quelle gefüllt
ist, und die nächste Kameraeinstellung
nur die Talente ohne einen Farbton-Key-Hintergrund erfordert, benötigt der
nächste Videoübergang,
dass das Hintergrundauswahlfeld 954 angekreuzt ist, damit
der Übergang
richtig erfolgt.
-
Das
Videoübergangs-Konfigurationsfenster 950 stellt
eine erste Umschaft-Schaltfläche 962 und eine
zweite Umschalt-Schaftfläche 964 bereit.
Die erste Umschaft-Schaltfläche 962 schaltet
zwischen "Einzel"-Betriebsart und "Doppel"-Betriebsart um. Das heißt, falls
die erste Umschalt-Schaftfläche 962 "Einzel" anzeigt, veranlasst
das Aktivieren der ersten Umschalt-Schaltfläche 962, dass sie "Doppel" anzeigt, und falls
die erste Umschalt-Schaltfläche 962 "Doppel" anzeigt, veranlasst
das Aktivieren der ersten Umschalt-Schaltfläche 962, dass sie "Einzel" anzeigt. Wenn die
erste Umschalt-Schaltfläche 962 "Einzel" anzeigt, heißt das,
dass ein Hilfsbus für
DVE und der andere für
DSK verwendet wird. Wenn die erste Schaltfläche 962 "Doppel" anzeigt, heißt das, dass
sowohl der Hilfsbus eins als auch der Hilfsbus zwei nur für die DVE-Verwendung
aktiv ist.
-
Die
zweite Umschalt-Schaltfläche 964 schaltet
zwischen "DSK→DVE"-Betriebsart und "DVE→DSK"-Betriebsart um.
Das heißt,
falls die zweite Umschalt-Schaltfläche 964 "DSK→DVE" anzeigt, veranlasst
das Aktivieren der zweiten Umschalt-Schaltfläche 964, dass sie "DVE→DSK" anzeigt. Falls die
zweite Umschalt-Schaltfläche 964 andererseits "DVE→DSK" anzeigt, veranlasst
das Aktivieren der zweiten Umschalt-Schaltfläche 964, dass sie "DSK→DVE" anzeigt. Die zweite Umschalt-Schaltfläche 964 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 entweder die DSK- vor der DVE-Effektschicht anordnet,
oder umgekehrt. Mit anderen Worten, falls die zweite Umschalt-Schaltfläche 964 "DSK→DVE" anzeigt, ist der
DSK-Effekt im Vordergrund und der DVE im Hintergrund. Ähnlich ist
der DVE-Effekt im Vordergrund und der DSK-Effekt im Hintergrund,
falls auf der zweiten Umschalt-Schaltfläche 964 "DVE→DSK" zu lesen ist.
-
Wieder
anhand von 9 ist beim Aktivieren eines
programmierten Videoübergangs-Hotkeys 902 (d.
h. eines Videoübergangs-Hotkeys 902,
der einem Übergangseffekt
zugeordnet ist), der dem Videoübergangs-Hotkey 902 zugeordnete
Videoübergangseffekt
bereit, über
einen Aufnahmeschieberegler 908 oder über eine Aufnahmeschaltfläche 910 produziert zu
werden.
-
Um
den einem ausgewählten
Videoübergangs-Hotkey 902 zugeordneten
Videoübergangseffekt
zu produzieren oder "aufzunehmen", wählt der Videoregisseur 135 zunächst durch
Auswählen
einer Schaltfläche
aus den Reihen 310, 311, 312 und 313 in
dieser Reihenfolge die richtige Programmquelle, Vorschauquelle,
Hilfsquelle eins und Hilfsquelle zwei aus. Nachfolgend kann der
Videoregisseur 135 den Effekt entweder manuell "aufnehmen", indem er den Schieberegler 908 manuell
nach unten bewegt, oder den Effekt automatisch "aufnehmen", indem er in das Dauer-Fenster 906 eine
Dauer eingibt und die Aufnahmeschaltfläche 910 aktiviert.
-
Wenn
ein Videoübergangseffekt
in seiner einfachsten Form produziert wird, geht die mit dem Vorschauausgang 155 gekoppelte
Videoquelle zum Programmausgang 154 über, und geht die mit dem Programmausgang 154 gekoppelte
Videoquelle zum Vorschauausgang 155 über. Der dem ausgewählten Videoübergangs-Hotkey
zugeordnete Videoübergangseffekt
spezifiziert die Art und Weise, in der der Übergang stattfindet.
-
Alternative Ausführungsformen der GUI 132 und 133
-
26 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform
der GUI 132. Die zweite Ausführungsform der GUI 132 enthält wie die
erste Ausführungsform der
GUI 132 graphische Videoumschalterbedienelemente 2602 zum
Steuern des Videoumschalters 104, graphische Kamerabedienelemente 2604 zum
Steuern der Kameras, die mit der Verarbeitungseinheit 102 in
Verbindung stehen, graphische DVE-Bedienelemente 2606 zum
Steuern der DVE 106, graphische RPD-Bedienelemente 2608 zum
Steuern von bis zu acht RPDs und graphische Audiomischerbedienelemente 2610 zum
Steuern des Audiomischers 110. Die graphischen DVE-Bedienelemente 2606 und
die graphischen Kamerabedienelemente 2604 sind gleich den
graphischen DVE-Bedienelementen 203 bzw. den graphischen
Kamerabedienelementen 205.
-
Abgesehen
davon, dass die graphischen Videoumschalterbedienelemente 2602 vier
Reihen 2610–2613 von
nur elf wählbaren
Videoquellen-Icons 2603 anstatt dreißig wie in der ersten Ausführungsform
enthalten, sind die graphischen Videoumschalterbedienelemente 2602 gleich
den graphischen Videoumschalterbedienelementen 202. Ähnlich sind die
graphischen RPD-Bedienelemente 2608 abgesehen davon, dass
die graphischen RPD-Bedienelemente 2608 nur acht RPD-Auswahl-Icons 2620 anstatt
zwölf wie
in der ersten Ausführungsform
enthalten, gleich den graphischen RPD-Bedienelementen 206. Die graphischen
Audio mischerbedienelemente 2610 sind abgesehen davon, dass
die graphischen Audiomischerbedienelemente 2610 ohne ein
Upgrade-Modul, das zusätzliche
acht Audioeingaben hinzufügt,
auf die Steuerung von höchstens
acht Audioeingangskanälen
beschränkt
sind, gleich den graphischen Audiomischerbedienelementen 204.
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27 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform
der GUI 133. Abgesehen davon, dass die zweite Ausführungsform
der GUI 133 keine Übergangsmakro-Hotkeys 212 enthält, ist
die zweite Ausführungsform
der GUI 133 gleich der ersten Ausführungsform.
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Übergangsmakros
-
Neben
der Bereitstellung der oben beschriebenen graphischen Bedienelemente
für die
manuelle Steuerung von Videoproduktionsvorrichtungen stellt die
Verarbeitungseinheit 102 ein Mittel für die Automatisierung der Ausführung einer
Show bereit. Das heißt,
die Verarbeitungseinheit 102 stellt ein Mittel bereit,
um eine Show ohne die Notwendigkeit eines teuren Produktionsstabs
zum Steuern der Videoproduktionsvorrichtungen auszuführen.
-
Die
Ausführung
einer Show wird dadurch automatisiert, dass ein Übergangsmakro erstellt und ausgeführt wird.
In einer Ausführungsform
ist ein Übergangsmakro
ein Satz von Videoproduktionsbefehlen, bei denen jeder Videoproduktionsbefehl
einem Zeitmesserwert und wenigstens einer Videoproduktionsvorrichtung
zugeordnet ist. Das Folgende ist eine Veranschaulichung eines einfachen Übergangsmakros,
das ein "Filmkommentar"-Segment eines Regisseur-Rundownsheets
repräsentiert.
Das Übergangsmakro enthält die folgenden
vier Videoproduktionsbefehle und ihren zugeordneten Zeitmesserwert:
(1) Spiele eine Sekunde die RPD 128 ab; (2) lass das Talentmikrophon
(Audiokanal 109(1)) eine Sekunde lauter werden; (3) verbinde
den Videoausgang 144 von der RPD 128 zwei Sekunden
mit dem Programmausgang 154; und (4) lass das Talentmikrophon
zehn Sekunden leiser werden. Die angegebenen Zeitmesserwerte geben
an, wann der Befehl, gemessen durch einen Übergangsmakrozeitmesser, ausgeführt werden
soll.
-
Um
das obige Übergangsmakro
auszuführen,
aktiviert der Videoregisseur 135 den Übergangsmakrozeitmesser. Die
Verarbeitungseinheit 102 überwacht den Zeitmesser ununterbrochen.
Wenn der Zeitmesser auf einer Sekunde steht, führt die Verarbeitungseinheit 102 die
ersten zwei Befehle gleichzeitig oder im Wesentlichen gleichzeitig
aus. Das heißt,
wenn der Zeitmesser auf einer Sekunde steht, führt die Verarbeitungseinheit 102 die
folgenden Schritte aus: (1) die Verarbeitungseinheit 102 sendet an
die RPD 128 einen Abspielbefehl und (2) sendet an den Audiomischer 110 einen
Befehl, der veranlasst, dass der Audiomischer 110 den Audiokanal 109(1) lauter
werden lässt.
Wenn der Übergangsmakrozeitmesser
auf zwei Sekunden steht, sendet die Verarbeitungseinheit 102 an
den Videoumschalter 104 und an die DVE 106 einen
Steuerbefehl, der veranlasst, dass der Videoumschalter 104 und
die DVE 106 den Programmausgang 154 mit dem Videoumschalter-Eingangsanschluss 164 verknüpfen, der
mit einem Videoausgang 144 der RPD 128 gekoppelt
ist, wodurch der Videoausgang 144 der RPD 128 mit dem
Programmausgang 154 verbunden wird. Wenn der Zeitmesser
auf 10 Sekunden steht, sendet die Verarbeitungseinheit schließlich an
den Audiomischer 110 einen Steuerbefehl, der veranlasst,
dass der Audiomischer 110 den Audiokanal 109(1) leiser werden
lässt.
Auf diese Weise wird eine Videoproduktion automatisiert.
-
Die
Verarbeitungseinheit 102 liefert ein Übergangsmakro-Arbeitsblatt
(im Folgenden "Arbeitsblatt") 299 (siehe 2B) zum Erstellen und Ausführen eines Übergangsmakros. Ein Übergangsmakro wird
dadurch erstellt, dass Icons auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnet
werden, wobei jedes Icon einem oder mehreren Videoproduktionsbefehlen
und wenigstens einer Videoproduktionsvorrichtung zugeordnet ist,
oder wobei jedes Icon so konfiguriert werden kann, dass es einem
oder mehreren Videoproduktionsbefehlen und wenigstens einer Videoproduktionsvorrichtung
zugeordnet ist. In einer Ausführungsform können die
Icons, die die graphischen Bedienelemente 202, 203, 204, 205, 206, 208, 210 bilden,
sowie andere Icons von der GUI 133 wie etwa die Icons 270–282 auf
dem Übergangsmakro-Arbeitsblatt 299 angeordnet
werden.
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10 veranschaulicht eine Ausführungsform des Arbeitsblatts 299.
Das Arbeitsblatt 299 enthält einen Übergangsmakrozeitmesser (im
Folgenden Zeitmesser) 1002, der als horizontale Zeitlinie
repräsentiert
ist, und vierzehn Steuerlinien 1003–1016. Außerdem sind
Zeitmesserbedienelemente 1050 zum Steuern des Zeitmessers 1002 vorgesehen.
Die Zeitmesserbedienelemente 1050 enthalten eine Start/Schritt-Schaltfläche 1052,
eine Einsatzpunkt/Zurücksetzen-Schaltfläche 1054 und
eine Stopp-Schaltfläche 1056.
Aktivieren der Start/Schritt-Schaltfläche 1052 veranlasst,
dass der Zeitmesser 1002 läuft. Aktivieren der Stopp-Schaltfläche 1056 veranlasst,
dass der Zeitmesser 1002 zu laufen aufhört. Aktivieren der Einsatzpunkt/Zurücksetzen-Schaltfläche 1054 veranlasst, dass
der Zeitmesser 1002 auf null (0) Sekunden zurückgesetzt wird.
-
Das
Arbeitsblatt 299 kann durch Aktivieren des Minus-Zoom-Icons 1025 bzw.
des Plus-Zoom-Icons 1024 verkleinert oder vergrößert werden.
Verkleinern des Arbeitsblatts 299 bedeutet, dass der Zeitmesser 1002 und
alle auf dem Arbeitsblatt 299 angeordneten Icons verkleinert
werden, während
die Abmessungen des Arbeitsblatts 299 beibehalten werden. Ähnlich bedeutet
Vergrößern des
Arbeitsblatts 299, dass der Zeitmesser 1002 und alle
auf dem Arbeitsblatt 299 angeordneten Icons vergrößert werden,
während
die Abmessungen des Arbeitsblatts 299 beibehalten werden.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
das Arbeitsblatt 299 DVE-DSK-Anzeiger, die dazu verwendet
werden, den Systembetreiber, d. h. den Videoregisseur 135, über den
momentanen Status der DVE- und DSK-Effekte zu informieren, während die
Show ausgeführt wird.
Das Übergangsmakro
muss die erforderliche Zeit zum Initiieren und Vorbereiten der DVE-
und DSK-Effekte für
den Betrieb berücksichtigen.
Das Initiieren der DVE kann z. B. fünf Rahmen dauern. Externe und
interne DSK-Lichter erfordern ebenfalls eine Setup-Zeit. Die DVE-DSK-Statuslichter geben drei
Zustände
für die
Videoproduktionsvorrichtungen an: "AUS", "VORBEREITUNG" und "EIN". "AUS" gibt an, dass das
Ereignis nicht ausgeführt
wird. "EIN" gibt an, dass das
Ereignis in dem Prozess ist, in dem es ausgeführt wird. "VORBEREITUNG" gibt an, dass das Ereignis auf die
Ausführung
vorbereitet wird.
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In
einer Ausführungsform
ist die Steuerlinie 1004 eine DVE-Steuerlinie, d. h., auf der Steuerlinie 1004 können nur Videoübergangs-Hotkeys 902 und ein
Icon 270 angeordnet werden. Die Steuerlinie 1005 ist
eine Audiomischer-Steuerlinie,
d. h., auf der Steuerlinie 1005 können nur Icons von graphischen Audiomischerbedienelementen 204 und
das Icon 271 angeordnet werden. Die Steuerlinie 1006 ist
eine Telepromptsteuerlinie, d. h., auf der Steuerlinie 1006 können nur
Icons von den graphischen Teleprompterbedienelementen 208 und
das Icon 272 angeordnet werden. Die Steuerlinie 1007 ist
eine CG-Steuerlinie, d. h., auf der Steuerlinie 1007 können nur
Icons von graphischen CG-Bedienelementen 210 und das Icon 273 angeordnet
werden. Die Steuerlinien 1008–1011 sind Kamerasteuerlinien,
d. h., auf den Steuerlinien 1008–1011 können nur
Kameravoreinstellungs-Hotkeys 802 und die Icons 274–277 angeordnet
werden. Die Steuerlinien 1012–1015 sind Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtungs-Steuerlinien (RPD-Steuerlinien), d.
h., auf den Steuerlinien 1012–1015 können nur
Icons von graphischen RPD-Bedienelementen 206 und die Icons 278–281 angeordnet
werden. Das Videoproduktionssystem der vorliegenden Erfindung ermöglicht,
dass Audio/Video-Einspeisungen
gemäß Dateiname
gesichert oder wiedergewonnen werden. Das Video kann in die Steuerlinien
integriert und während
einer Livesendung ausgeführt
werden. Alternativ kann das Video archiviert und zu einer späteren Zeit
gesendet werden.
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Die
Steuerlinie 1003 ist eine Schrittmarkenlinie. Auf der Steuerlinie 1003 können ein
Schrittmarken-Icon 1018, ein Anwendermarken-Icon 1020 und ein
GPI-Marken-Icon 1022 angeordnet werden. Außerdem kann
auf der Steuerlinie 1003 ein Etikett-Icon 1023 angeordnet
werden, um zu ermöglichen,
dass der Videoregisseur 135 ein Segment oder einen Abschnitt
des Arbeitsblatts 299 benennt. Wenn das Etikett- Icon 1023 auf
die Steuerlinie 1003 gezogen und darauf abgelegt wird,
kann der Videoregisseur 135 auf das Icon doppelklicken,
um ein Dialogfeld zu öffnen,
das ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 Text eingibt. Der Text wird
daraufhin auf dem Etikett-Icon angezeigt. Dies ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 einen oder mehrere Abschnitte
des Übergangsmakros
markiert.
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11 veranschaulicht ein einfaches Übergangsmakro,
das durch zwei Icons gebildet ist, die auf das Arbeitsblatt 299 gezogen
und darauf abgelegt worden sind. Genauer ist der Kamera-Hotkey 802(1) auf
die Kamerasteuerlinie 1008 gezogen und darauf abgelegt
worden und ist das Lauterwerden-Icon 432 auf die Audiomischer-Steuerlinie 1005 gezogen
und darauf abgelegt worden. Für
dieses Beispiel wird angenommen, dass der Kamera-Hotkey 802(1) so
konfiguriert worden ist, dass er der Kamera 120 zugeordnet
ist, und dass er im Gegensatz zu einer dynamischen Auto-Verfolgungsansicht
einer Ortsvoreinstellung zugeordnet worden ist. Das Verfahren und
Mittel zum Zuordnen einer Kamera und einer Ortsvoreinstellung zu
dem Kamera-Hotkey 802(1) sind oben anhand von 8 und 8A beschrieben worden.
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Um
ein Icon von der GUI 132 oder 133 wie etwa den
Kamera-Hotkey 802(1) oder
das Lauterwerden-Icon 432 zu ziehen und abzulegen, manövriert der
Videoregisseur 135 die Maus 116 so, dass ein Mauscursor über dem
Icon angeordnet wird, drückt
eine Maustaste, manövriert
daraufhin, während
er die Maustaste niedergedrückt
hält, die
Maus 116 so, dass der Mauscursor auf der richtigen Steuerlinie
für dieses
Icon über
dem gewünschten
Ort angeordnet wird, und lässt
die Maustaste daraufhin los. Auf diese Weise kann der Videoregisseur 135 ein Icon
irgendwo entlang der richtigen Steuerlinie anordnen. Ferner kann
der Videoregisseur 135 ein Icon unter Verwendung desselben
Ziehen- und Ablegen-Prozesses
auf der Steuerlinie an einen anderen Ort bewegen, wenn das Icon
auf der Steuerlinie angeordnet worden ist. Zusätzlich kann der Videoregisseur 135 dadurch,
dass er eine rechte Maustaste niederdrückt, während der Mauscursor über einem
Icon auf dem Arbeitsblatt 299 positioniert ist, aus mehreren
Bearbeitungsoptionen einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen und Einsetzen auswählen. Somit
kann der Videoregisseur 135 z. B. leicht Icons aus dem
Arbeitsblatt 299 löschen
oder Icons auf dem Arbeitsblatt 299 nach Wunsch ausschneiden,
kopieren und einfügen.
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Jedes
auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnete Icon ist einem Zeitmesserwert
zugeordnet. Ferner ist jedes auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnete
Icon einem Videoproduktionsbefehl und einer Videoproduktionsvorrichtung
zugeordnet oder kann so konfiguriert werden, dass es einem Videoproduktionsbefehl und
einer Videoproduktionsvorrichtung zugeordnet ist. Zum Beispiel ist
der Kamera-Hotkey 802(1) der Kamera 120 zugeordnet
und ist der dem Hotkey 802(1) zugeordnete Videoproduktionsbefehl
ein Kamerasteuerbefehl, der die dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete
Ortsvoreinstellung enthält.
-
Der
dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Zeitmesserwert ist
durch seinen Ort auf der Kamerasteuerlinie 1008 bestimmt.
Jeder Ort auf jeder Steuerlinie 1003–1016 besitzt einen
zugeordneten Zeitmesserwert. Um den Zeitmesserwert zu bestimmen,
der einem bestimmten Ort auf einer Steuerlinie zugeordnet ist, zeichnet
der Videoregisseur 135 eine Linie, die senkrecht zu der
Steuerlinie ist und den bestimmten Ort auf der Steuerlinie schneidet
und außerdem
den Zeitmesser 1002 schneidet. Der Schnittpunkt auf dem
Zeitmesser 1002 bestimmt den Zeitmesserwert, der dem bestimmten
Ort auf der Steuerlinie zugeordnet ist. Zum Beispiel schneidet die
Linie 1102, die senkrecht zur Kamerasteuerlinie 1008 ist, den
Zeitmesser 1002 bei der Sechs-Sekunden-Marke (6-Sekunden-Marke) 1104.
Somit beträgt
der dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Zeitmesserwert sechs
Sekunden.
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Um
den irgendeinem auf dem Arbeitsblatt 299 angeordneten Icon
wie etwa dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordneten Zeitmesserwert
zu betrachten, klickt der Videoregisseur 135 auf das Icon.
Beim Klicken auf das Icon wird ein Popup-Fenster angezeigt, das den dem Icon
zugeordneten Zeitmesserwert zeigt. Falls das Icon daraufhin bewegt
wird, ändert
sich der dem Icon zugeordnete Zeitmesserwert, sodass sich das Popup-Fenster
mit dem Icon bewegt und ununterbrochen jeder neue dem Icon zugeordnete
Zeitmesserwert angezeigt wird. Um zu ermöglichen, dass der Videoregisseur 135 Zeitmessungsfeineinstellungen
ausführt,
wird der durch das Popup-Fenster angezeigte Zeitmesserwert in Stunden, Minuten,
Sekunden und Rahmen angezeigt.
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Um
den Zeitmesserwert, die Kamera und die Ortsvoreinstellung, die einem
Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnet sind, zu betrachten und
zu ändern, öffnet der
Videoregisseur 135 eine Eigenschaftsseite, die dem Kamera-Hotkey 802(1) entspricht.
Jedes Icon, das auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnet ist,
besitzt eine entsprechende Eigenschaftsseite, die durch den Videoregisseur 135 betrachtet
und geändert
werden kann. Um die Ei genschaftsseite für ein auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnetes
Icon zu betrachten und zu ändern,
positioniert der Videoregisseur 135 den Mauscursor über dem
Icon und doppelklickt mit der linken Maustaste (Doppelklick). Daraufhin
wird auf der graphischen Anwenderschnittstelle 133 eine
Eigenschaftsseite angezeigt. Die Eigenschaftsseite ist für jedes
Icon eindeutig. Das heißt,
es werden für
dieses Icon relevante Informationen angezeigt.
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12 veranschaulicht eine beispielhafte Eigenschaftsseite 1200 für den Kamera-Hotkey 802(1).
Die Eigenschaftsseite 1200 enthält ein Startzeitfeld 1202.
Das Startzeitfeld zeigt den dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordneten
Zeitmesserwert an. Wie in 12 gezeigt
ist, ist der dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Zeitmesserwert 180 Rahmen
(6 Sekunden). In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Zeitmesserwert
in dem Format "hh:mm:ss:ff" (d. h. Stunden,
Minuten, Sekunden, Rahmen) gezeigt. Der Videoregisseur 135 kann
den Zeitmesserwert ändern,
indem er in das Startzeitfeld 1202 einen neuen Zeitmesserwert
eingibt. Falls der Videoregisseur 135 in das Startzeitfeld 1202 einen
neuen Zeitmesserwert eingibt, bewegt sich der Kamera-Hotkey 802(1) automatisch
an den Ort auf der Kamerasteuerlinie 1008, der dem neuen
Zeitmesserwert entspricht.
-
Ferner
enthält
die Eigenschaftsseite 1200 ein Kamerafeld 1204 und
ein Ortsvoreinstellungsfeld 1206. Das Kamerafeld 1204 zeigt
eine Kamerakennung an, die die dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete
Kamera identifiziert. Ähnlich
zeigt das Ortsvoreinstellungsfeld 1206 eine Ortsvoreinstellungskennung
an, die die dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Ortsvoreinstellung
identifiziert. Die Aktivierung des Voreinstellungsfelds 1206 initiiert
ein Dropdown-Feld von Voreinstellungs-Hotkeys in Bezug auf die GUI 132,
das ermöglicht,
dass der Regisseur eine vordefinierte Konfiguration auswählt.
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Wieder
anhand von 11 ist die Videoproduktionsvorrichtung,
die dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnet ist, der Audiomischer 110 und
ist der Videoproduktionsbefehl, der dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnet
ist, ein Audioeingangskanal-fünf-Lauterwerden-Befehl. Dies ist
so, da das Lauterwerden-Icon 432 von der Audioeingangskanal-Steuereinrichtung 405 kommt,
die den Audioeingangskanal fünf
steuert. Wenn an den Audiomischer 110 der Audioeingangskanal-fünf-Lauterwerden-Befehl
gesendet wird, lässt
der Audiomischer 110 den Audiokanal fünf lauter werden. Der dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnete
Zeitmesserwert ist durch seinen Ort auf der Audiomischer-Steuerlinie 1005 bestimmt.
Wie die Linie 1106 angibt, ist der dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnete
Zeitmesserwert zehn Sekunden.
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13 veranschaulicht eine beispielhafte Eigenschaftsseite 1300 für das Lauterwerden-Icon 432.
Die Eigenschaftsseite 1300 enthält wie die Eigenschaftsseite 1200 ein
Startzeitfeld 1302. Das Startzeitfeld zeigt den dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordneten
Zeitmesserwert an. Wie in 13 gezeigt
ist, ist der dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnete Zeitmesserwert
10 Sekunden. Der Videoregisseur 135 kann den im Startzeitfeld 1302 angezeigten Zeitmesserwert ändern.
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Außerdem enthält die Eigenschaftsseite 1300 ein
Kanalfeld 1310, ein Dauer-Feld 1306, ein Voreinstellungsfeld 1312, ein
Befehlsfeld 1308 und sechzehn Gruppenfelder 1314.
Das Befehlsfeld 1308 zeigt den dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordneten Befehl
an, der in diesem Beispiel ein Lauterwerden-Befehl ist. Das Kanalfeld 1310 zeigt
den Audioeingangskanal an, der durch das Lauterwerden-Icon 432 gesteuert
wird, der in diesem Beispiel der Audioeingangskanal fünf ist.
Das Dauer-Feld 1306 zeigt die Dauer der Audio-Überblendung
in Rahmen an. In diesem Beispiel ist die Dauer 30 Rahmen (1 Sekunde).
Das Voreinstellungsfeld 1312 zeigt das dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordnete
Voreinstellungs-Icon 426 an. In diesem Beispiel ist dem
Lauterwerden-Icon 432 kein Voreinstellungs-Icon 426 zugeordnet.
Die Gruppenfelder 1314 zeigen die Gruppe an, deren Mitglied
jeder Kanal ist (in diesem Beispiel ist der Kanal 1 ein Mitglied
der Gruppe B, ist der Kanal 3 ein Mitglied der Gruppe A und ist
der Kanal 5 ebenfalls ein Mitglied der Gruppe A).
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Wenn
unter der Voraussetzung der obigen Konfiguration das Lauterwerden-Icon 432 aktiviert wird,
sendet die Verarbeitungseinheit 102 an den Audiomischer 110 einen
Steuerbefehl, der veranlasst, dass der Audiomischer 110 den
Audiokanal fünf
und alle Audiokanäle,
die ein Mitglied der Gruppe A sind, d. h. der Gruppe, in der der
Kanal fünf
ein Mitglied ist, lauter werden lässt. Der Videoregisseur 135 kann den
Inhalt der Eigenschaftsseite 1300 ändern. Zum Beispiel kann der
Videoregisseur 135 die Dauer des Lauterwerden-Befehls ändern, indem
er den Inhalt des Dauer-Felds 1306 ändert. Dies
gibt dem Videoregisseur 135 die Möglichkeit, lediglich durch Ändern von
Eigenschaftsseiten zu ändern,
wie eine Show ausgeführt
wird.
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Für den Videoregisseur 135 wird
ein Mittel bereitgestellt, um eine Gruppe von auf dem Arbeitsblatt 299 angeordneten
Icons um einen vorgegebenen Betrag nach links oder nach rechts zu
verschieben und dadurch den jedem Icon in der Gruppe zugeordneten
Zeitmesserwert um den vorgegebenen Betrag zu ändern. Das Verschieben einer
Gruppe von Icons nach rechts wird als Einfügen von Zeit in das Arbeitsblatt 299 bezeichnet
und das Verschieben einer Gruppe von Icons nach links wird als Löschen von
Zeit aus dem Arbeitsblatt 299 bezeichnet.
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In
einer Ausführungsform
kann der Videoregisseur 135 dadurch Zeit in das Arbeitsblatt 299 einfügen, dass
er den Mauscursor auf dem Arbeitsblatt 299 an dem Ort positioniert,
an dem der Videoregisseur 135 Zeit einfügen möchte. Dieser Ort wird als der
Zeiteinfügeort
bezeichnet. Daraufhin doppelklickt der Videoregisseur 135 mit
der linken Maustaste. Der Videoregisseur 135 bewegt den
Mauscursor mit niedergedrückter
linker Maustaste zu einem zweiten Ort und lässt die linke Maustaste daraufhin
los. Die einzufügende
Zeitdauer ist der Absolutwert der Differenz zwischen dem dem Zeiteinfügeort und
dem dem zweiten Ort zugeordneten Zeitmesserwert. Das Aktivieren
einer Zeiteinfügeschaltfläche 2802 in
einem Popup-Fenster 2800 (siehe 28),
das angezeigt wird, wenn der Videoregisseur 135 mit der
linken Maustaste doppelklickt, veranlasst, dass die Verarbeitungseinheit 102 alle
Icons, die rechts von dem Zeiteinfügeort positioniert sind, um
die einzufügende Zeitdauer
nach rechts verschiebt.
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In
einer Ausführungsform
kann der Videoregisseur 135 Zeit aus dem Arbeitsblatt 299 löschen, indem
er den Mauscursor auf dem Arbeitsblatt 299 an dem Ort positioniert,
an dem der Videoregisseur 135 Zeit löschen möchte. Der Ort wird als der
Zeitlöschort
bezeichnet. Daraufhin doppelklickt der Videoregisseur 135 mit
der linken Maustaste. Der Videoregisseur 135 bewegt den
Mauscursor bei niedergedrückter
linker Maustaste zu einem zweiten Ort und lässt die linke Maustaste daraufhin
los. Die zu löschende
Zeitdauer ist der Absolutwert der Differenz zwischen dem dem Zeitlöschort und
dem dem zweiten Ort zugeordneten Zeitmesserwert. Das Aktivieren einer
Zeitlöschschaltfläche 2804 im
Popup-Fenster 2800 veranlasst, dass die Verarbeitungseinheit 102 alle
Icons, die rechts von dem Zeitlöschort
positioniert sind, um die zu löschende
Zeitdauer nach links verschiebt.
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Nunmehr
anhand von 14 wird das Anwendermarken-Icon 1022 beschrieben.
Das Anwendermarken-Icon 1022 ist für die genaue Zuordnung eines
bestimmten Zeitmesserwerts zu einem auf dem Arbeitsblatt 299 angeordneten
Icon vorgesehen. Falls der Videoregisseur 135 z. B. einen
Kamera-Hotkey 802(1) so auf einer Kamerasteuerlinie anordnen möchte, dass
der dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Zeitmesserwert
genau 10 Sekunden beträgt, zieht
der Videoregisseur 135 zunächst das Anwendermarken-Icon 1022 bei
dem Zehn-Sekunden-Teilstrich 1402 auf
die Schrittmarken-Steuerlinie 1003 und legt es ab. Daraufhin
zieht der Videoregisseur 135 den Kamera-Hotkey 802(1) auf
das Anwendermarken-Icon 1022(1) und legt ihn ab. Daraufhin
wird der Kamera-Hotkey 802(1) automatisch so auf einer Kamerasteuerlinie
angeordnet, dass der dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete
Zeitmesserwert zehn Sekunden sind. Kurz gesagt, wird irgendein Icon,
das auf die Anwendermarke 1022(1) gezogen und abgelegt
wird, automatisch auf der richtigen Steuerlinie angeordnet und besitzt
einen Zeitmesserwert von zehn Sekunden. Dieses Merkmal hilft, mehrere
Icons mit dem genau gleichen Zeitmesserwert zu versehen.
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Wenn
durch Anordnen von Icons auf dem Arbeitsblatt 299 ein Übergangsmakro
erstellt wird, kann die Ausführung
einer Show durch Ausführen
des Übergangsmakros
automatisiert werden. Wieder anhand von 11,
aktiviert der Videoregisseur 135 den Zeitmesser 1002,
um das darin angezeigte Übergangsmakro
auszuführen.
In einer Ausführungsform gibt
es zwei Möglichkeiten,
um den Zeitmesser 1002 zu aktivieren. Zunächst kann
der Videoregisseur 135 die Maus 116 verwenden,
um die Übergangsmakro-Start/Schritt-Schaltfläche 1052 zu
aktivieren. Alternativ kann das Telepromptsystem 108 unter
Verwendung des Kommunikationswegs 186 einen Übergangsmakro-Startbefehl an die
Verarbeitungseinheit 102 senden. Das Telepromptsystem 108 wird
in einem späteren
Abschnitt dieses Dokuments ausführlicher
beschrieben.
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Beim
Aktivieren des Zeitmessers 1002 bewegt sich über den
Zeitmesser 1002 ein Zeitanzeiger 1099 und gibt
dadurch dem Videoregisseur 135 den Status des Zeitmessers 1002 an.
Wenn der Zeitanzeiger 1099 sechs Sekunden, d. h. den dem
Kamera-Hotkey 802(1) zugeordneten
Zeitmesserwert, erreicht, wird der Kamera-Hotkey 802(1) aktiviert.
Das Aktivieren eines Icons, das auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnet
ist, bedeutet, dass die Verarbeitungseinheit 102 den dem
Icon zugeordneten Videoproduktionsbefehl an die dem Icon zugeordnete
Videoproduktionsvorrichtung sendet. Somit sendet die Verarbeitungseinheit 102,
wenn der Kamera-Hotkey 802(1) aktiviert wird, an die Kamera,
die dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnet ist, einen Kamerasteuerbefehl,
wobei der Kamerasteuerbefehl die Ortsvoreinstellungskennung enthält, die
dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnet ist. Beim Empfang des
Kamerasteuerbefehls stellt sich die Kamera gemäß der durch die in dem Kamerasteuerbefehl
enthaltene Voreinstellungskennung identifizierten Ortsvoreinstellung
automatisch selbst ein. Auf diese Weise wird eine Kamera automatisch
gesteuert.
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Wenn
der Zeitanzeiger 1099 zehn Sekunden, d. h. den dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordneten
Zeitmesserwert, erreicht, wird das Lauterwerden-Icon 432 aktiviert.
Das heißt,
dass die Verarbeitungseinheit 102 an den Audiomischer 110 den
dem Lauterwerden-Icon 432 zugeordneten Befehl sendet, der
ein Audioeingangskanal-fünf-Lauterwerden-Befehl
ist. Der Audiomischer 110 lässt den Audioeingangskanal
fünf beim
Empfang des Befehls lauter werden. Auf diese Weise wird der Audiomischer 110 automatisch
gesteuert.
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Auf
die obige Weise schafft ein Übergangsmakro
eine automatische Steuerung von Videoproduktionsvorrichtungen und
ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 eine Show ohne einen Produktionsstab
ausführt.
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Anhand
der 15 und 16 werden
eine Beispiel-Show und ein Beispielübergangsmakro für die Automatisierung
der Ausführung
der Beispiel-Show beschrieben. 15 veranschaulicht
ein beispielhaftes Videoproduktionsstudio 1502 und einen
beispielhaften Videoproduktions-Regieraum 1504. Das Beispiel
ist eine Talkshow mit einem Gastgeber 1506 und einem Gast 1508.
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In
einer Ausführungsform
sind die Verarbeitungseinheit 102, der Videoumschalter 104,
die DVE 106, die RPD 128 und der Audiomischer 110 alle
im Regieraum 1504. Die Kameras 120, 122 und 124 und die
Mikrophone 1516 und 1518 sind im Studio 1502. Die
Videoausgänge 140, 141 und 142 von
den Kameras 120, 122 und 124 sind in
dieser Reihenfolge mit den Videoumschalter-Eingangsanschlüssen 160, 161 und 162 gekoppelt.
Der Videoausgang 144 der RPD 128 ist mit dem Videoumschalter-Eingangsanschluss 164 gekoppelt.
Der Audioausgang 1521 von der RPD 128 ist mit
dem Eingang 1 des Audiomischers 110 gekoppelt. Die Audioausgänge 1532 und 1534 von
den Mikrophonen 1516 und 1518 sind mit dem Eingang
3 bzw. 5 des Audiomischers 110 gekoppelt. Folglich wird
der Audioausgang 1521 als Audioeingangskanal eins bezeichnet,
wird der Audioausgang 1532 als Audioeingangskanal drei
bezeichnet und wird der Audioausgang 1534 als Audioeingangskanal
fünf bezeichnet.
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Der
erste Schritt bei der Automatisierung der Ausführung der Talkshow ist die
Vorproduktion der Show. Die Vorproduktion einer Show bedeutet, ein Produktions-Skript
für die
Show und daraufhin ein Regisseur-Rundownsheet für die Show zu definieren. Ein
Produktions-Skript für
eine Show definiert die Segmente oder das Layout der Show. Ein Regisseur-Rundownsheet
definiert alle gewünschten
Videoproduktionseinstellungen für
jedes Segment und alle Videoproduktionsübergänge zwischen den Segmenten.
Für dieses
Beispiel besitzt das Produktions-Skript für die Talkshow fünf Segmente,
die im Folgenden gezeigt sind:
- (1) Begrüßung durch
den Gastgeber (6 Sekunden)
- (2) kurze Diskussion zwischen Gastgeber und Gast (8 Sekunden)
- (3) der Gast gibt Informationen über einen Film, in dem der
Gast spielt (8 Sekunden)
- (4) es wird ein kurzer Videoclip gezeigt (4 Sekunden)
- (5) Abschließen
und Schließen
durch den Gastgeber
-
Die
gewünschten
Videoproduktionseinstellungen für
dieses Beispiel sind wie folgt. Für das erste Segment wird die
Kamera 120 so eingestellt, dass sie eine Naheinstellungseinstellung
des Gastgebers 1506 gibt, wobei der Videoausgang 140 der
Kamera 120 mit dem Programmausgang 154 gekoppelt
wird und das Mikrophon 1516 des Gastgebers angehoben wird.
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Für das zweite
Segment wird die Kamera 122 so eingestellt, dass sie eine
Weitwinkelkameraeinstellung sowohl des Gastqgebers 1506 als
auch des Gasts 1508 gibt, wobei ihr Videoausgang 141 mit dem
Programmausgang 154 verbunden wird und wobei das Mikrophon 1518 des
Gasts angehoben wird. Da sich der Programmausgang von der Kamera 120 zur
Kamera 122 geändert
hat, indem von Segment eins zu Segment zwei gegangen wird, muss
ein Videoübergang
definiert werden. Mögliche
Videoübergänge umfassen
Ausblenden, Verwischen oder Schneiden. Für dieses Beispiel ist der Übergang
ein Schnitt von der Kamera 120 zur Kamera 122.
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Für das dritte
Segment wird die Kamera 124 so eingestellt, dass sie eine
Nahaufnahme des Gasts 1508 gibt, und ihr Videoausgang 142 für den Programmausgang
ausgewählt.
Der Videoübergang
ist ein Schnitt von der Kamera 122 zur Kamera 124.
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Für das vierte
Segment wird der Videoausgang 144 der RPD 128 für den Programmausgang ausgewählt, wobei
sowohl das Mikrophon 1516 des Gasts als auch das Mikrophon 1518 des
Gastgebers abgesenkt werden, der Audioausgang 1521 der
RPD 128 angehoben wird, der Videoübergang ein Überblenden
von der Kamera 124 zum RPD-Videoausgang 144 ist
und die RPD 128 zum Abspielen eines Videosegments programmiert
wird.
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Für das fünfte und
letzte Segment der Show ist der Videoübergang ein Überblenden
vom RPD-Videoausgang 144 zur Kamera 120, wird
die Kamera 120 für
eine Nahaufnahme-Kameraeinstellung
des Gastgebers 1506 eingestellt, wird das Mikrophon 1516 des
Gastgebers angehoben und wird der Audioausgang 1521 der
RPD 128 abgesenkt.
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Nach
der wie oben beschriebenen Vorproduktion einer Show ordnet der Videoregisseur 135 die
richtigen Icons auf dem Arbeitsblatt 299 an, um ein Übergangsmakro
zu erstellen, das zum Automatisieren der Ausführung der Show verwendet wird.
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16 veranschaulicht ein einfaches Beispielübergangsmakro 1600 zum
Produzieren der oben beschriebenen Talkshow. Offensichtlich könnten weitere,
kompliziertere Übergangsmakros
verwendet werden, um die Talkshow zu produzieren.
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Das Übergangsmakro 1600 nimmt
an, dass der Zeitmesser 1002 zwei (2) Sekunden vor dem
Beginn des ersten Segments der Talkshow aktiviert wird. Diese Zwei-Sekunden-Periode
liefert eine Setup- oder Einsatzpunktperiode, um sicherzustellen, dass
die Videoproduktionsvorrichtungen richtig für das erste Segment der Show
eingestellt sind.
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Wenn
der Zeitmesser 1002 aktiviert worden ist, bewegt sich der
Anzeiger 1099 für
verstrichene Zeit über
den Zeitmesser 1002 und gibt dadurch dem Videoregisseur 135 den
Status des Zeitmessers 1002 an. Dadurch, dass der Videoregisseur 135 die Übergangsmakro-Stoppschaltfläche 1056 aktiviert, kann
der Zeitmesser 1002 jederzeit angehalten werden. Daraufhin
kann der Zeitmesser 1002 dadurch, dass der Videoregisseur 135 die
Start/Schritt-Schaltfläche 1052 aktiviert,
manuell neu gestartet werden, oder kann durch einen Universalschnittstellenauslöser (GPI-Auslöser) von
einer externen Quelle, die mit dem GPI-Anschluss 190 verbunden
ist, oder dadurch, dass das Telepromptsystem 108 über die Kommunikationsschnittstelle 186 einen
Startbefehl an die Verarbeitungseinheit 102 sendet, automatisch neu
gestartet werden.
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Wie
in 16 gezeigt ist, gibt es in der Zwei-Sekunden-Einssatzpunktperiode
ein Lauterwerden-Icon 432 und zwei Kamera-Hotkeys 802(1) und 802(2).
Der dem Lauterwerden-Icon 432 und den Kamera-Hotkeys 802(1) und 802(2) zugeordnete Zeitmesserwert
ist eine Sekunde.
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Das
Segment eins der Talkshow erfordert, dass die Kamera 120 eine
Nahaufnahme-Kameraeinstellung des Gastgebers 1506 liefert.
Somit wird die Kamera 120 dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnet
und wird dem Kamera-Hotkey 802(1) eine Ortsvoreinstellung
zugeordnet, die die gewünschte Nahaufnahme-Kameraeinstellung
liefert. Wenn der Zeitmesser 1002 eine Sekunde erreicht,
wird der Kamera-Hotkey 802(1) aktiviert, d. h., die Verarbeitungseinheit 102 sendet
einen Kamerasteuerbefehl an die Kamera 120, wobei der Kamerasteuerbefehl die
dem Kamera-Hotkey 802(1) zugeordnete Kameravoreinstellung
enthält.
Die Kamera 120 stellt sich beim Empfang des Kamerasteuerbefehls
automatisch selbst so ein, dass sie die gewünschte Nahaufnahme des Gastgebers 1506 liefert.
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Ähnlich erfordert
das Segment eins der Talkshow, dass das Mikrophon 1516 des
Gastgebers angehoben wird. Das Mikrophon 1516 ist mit dem
Audioeingangskanal fünf
verbunden. Somit wird in der zwei Sekunden-Einsatzpunktperiode das
Lauterwerden-Icon 432 angeordnet, das den Audioeingangskanal
fünf steuert.
Wenn das Lauterwerden-Icon 432 aktiviert wird (d. h., wenn
der Zeitmesser 1002 eine Sekunde erreicht), sendet die
Verarbeitungseinheit 102 unter Verwendung der Kommunikationsschnittstelle 188 einen
Audiomischer-Steuerbefehl an den Audiomischer 110. Der
Steuerbefehl veranlasst, dass der Audiomischer 110 den
Audioeingangskanal fünf, der
dem Audioausgang 1534 des Mikrophons 1516 entspricht,
lauter werden lässt.
Auf diese Weise wird das Mikrophon 1516 automatisch angehoben.
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Der
Kamera-Hotkey 802(2) ist so konfiguriert, dass die Verarbeitungseinheit 102,
wenn er aktiviert wird, an die Kamera 122 einen Kamerasteuerbefehl
sendet, der veranlasst, dass die Kamera 122 eine Weitwinkelkameraeinstellung
des Gastgebers 1506 und des Gasts 1508 liefert.
Diese Kameraeinstellung wird während
des zweiten Segments der Talkshow verwendet.
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Bei
der Zwei-Sekunden-Marke 1602, die den Beginn der Talkshow
kennzeichnet, wird der Videoübergangs-Hotkey 902(1) auf
der Videoübergangs-Steuerlinie 1004 angeordnet.
Somit wird dann, wenn der Zeitmesser 1002 auf zwei Sekunden steht,
der Videoübergangs-Hotkey 901(1) aktiviert, wobei
die Verarbeitungseinheit 102 mit dem Videoumschalter 104 und
mit der DVE 106 kommuniziert, um den gewünschten
Videoübergang
zu produzieren, der in diesem Fall den Videoausgang 140 der Kamera 120 mit
dem Programmausgang 154 und den Videoausgangs 141 der
Kamera 122 mit dem Vorschauausgang 155 koppeln
soll.
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Die
Acht-Sekunden-Marke 1604 kennzeichnet den Beginn des zweiten
Talkshowsegments. Bei der Acht-Sekunden-Marke 1604 gibt
es einen Videoübergangs-Hotkey 902(2) und
ein Lauterwerden-Icon 414. Der Videoübergangs-Hotkey 902(2) ist
so konfiguriert, dass er einen Schnittübergangseffekt von der Kamera 120 zur
Kamera 122 liefert. Somit kommuniziert die Verarbeitungseinheit 102 mit
dem Videoumschalter 104 und mit der DVE 106, um
einen Schnitt von der Kamera 120 zur Kamera 122 auszuführen, wenn
der Zeitmesser 1002 acht Sekunden erreicht. Die Kamera 122 wurde
während
der Zwei-Sekunden-Einsatzpunktperiode
durch den Kamera-Hotkey 802(2) konfiguriert. Somit ist
die Kamera 122 zu dem Zeitpunkt, zu dem der Zeitmesser 1002 die
Acht-Sekunden-Marke 1604 erreicht, so positioniert und
konfiguriert, dass sie die gewünschte
Weitwinkelkameraeinstellung des Gastgebers 1506 und des
Gasts 1508 liefert.
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Das
Segment zwei der Talkshow erfordert, dass das Mikrophon 1518 des
Gasts angehoben wird. Das Mikrophon 1518 ist mit dem Audioeingangskanal
drei verbunden. Somit ist das Lauterwerden-Icon 414, das
den Audioeingangskanal drei steuert, auf der Acht-Sekunden-Marke 1604 angeordnet.
Wenn das Lauterwerden-Icon 414 aktiviert wird (d. h., wenn
der Zeitmesser 1002 acht Sekunden erreicht), sendet die
Verarbeitungseinheit 102 unter Verwendung der Kommunikationsschnittstelle 188 einen
Audiomischer-Steuerbefehl
an den Audiomischer 110. Der Steuerbefehl veranlasst, dass
der Audiomischer 110 den Audioeingangskanal drei, der dem
Audioausgang 1532 des Mikrophons 1518 entspricht,
lauter werden lässt.
Auf diese Weise wird das Mikrophon 1518 automatisch angehoben.
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Der
Kamera-Hotkey 802(3) ist bei der Zwölf-Sekunden-Marke 1606 angeordnet.
Der Kamera-Hotkey 802(3) ist so konfiguriert, dass er die Kamera 124 zum
Liefern einer Nahaufnahme-Kameraeinstellung des Gasts 1508 steuert.
Diese Kameraeinstellung ist während
des dritten Segments der Show zu verwenden, das bei der Sechzehn-Sekunden-Marke 1608 stattfindet.
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Außerdem ist
bei der Zwölf-Sekunden-Marke 1606 das
RPD-Einsatzpunkt-Icon 532 angeordnet. Dem
Einsatzpunkt-Icon 532 ist eine bestimmte RPD zugeordnet
und ist ein bestimmter Zeitcode zugeordnet. Die RPD, der das Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnet
ist, ist die RPD, die zu dem Zeitpunkt ausgewählt wurde, zu dem das Einsatzpunkt-Icon
auf das Arbeitsblatt 299 gezogen und darauf abgelegt wurde. Wie
oben anhand von 5 beschrieben wurde, wählt der
Videoregisseur 135 durch Auswählen eines der RPD-Auswahl-Icons 502 eine
RPD aus. In diesem Beispiel wurde die RPD 128 durch den
Videoregisseur 135 zu der Zeit ausgewählt, zu der das Einsatzpunkt-Icon 532 auf
das Arbeitsblatt 299 gezogen und darauf abgelegt wurde. Ähnlich ist
der Zeitcode, der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnet
ist, der Zeitcode, der durch das Zeitcodeeingabefeld 530 zu dem
Zeitpunkt angezeigt wurde, zu dem das Einsatzpunkt-Icon 532 auf
das Arbeitsblatt 299 gezogen und darauf abgelegt wurde.
Der Videoregisseur 135 kann den dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordneten
Zeitcode durch Öffnen
und Bearbeiten der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordneten
Eigenschaftsseite ändern.
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17 veranschaulicht die Eigenschaftsseite 1700,
die dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnet ist. Die Eigenschaftsseite 1700 enthält ein Startzeitfeld 1702,
das den dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordneten Zeitmesserwert
anzeigt, ein RPD-Kennungsfeld 1704, das die dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnete
RPD anzeigt, ein Zeitcodefeld 1706 zum Anzeigen des Zeitcodes,
der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnet ist, und eine
Einsatzpunktmarken-Schaltfläche 1708,
die ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 einfach durch Aktivieren der Einsatzpunktmarken-Schaltfläche 1708 einen
Zeitcode in das Zeitcodefeld 1706 eingibt. Zum Beispiel wird
der in dem RPD-Kennungsfeld 1704 identifizierte momentane
Zeitcode der RPD automatisch im Zeitcodefeld 1706 angeordnet,
wenn der Videoregisseur 135 die Einsatzpunktmarken-Schaltfläche 1708 aktiviert.
Somit braucht der Videoregisseur 135 keinen Zeitcode einzutippen.
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Wie
in 17 veranschaulicht ist, ist der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnete
Zeitmesserwert zwölf
Sekunden (360 Rahmen), ist die dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnete
RPD die RPD 128 und ist der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnete Zeitcode
00:01:20:05. Wenn das Einsatzpunkt-Icon 532 aktiviert wird,
sendet die Verarbeitungseinheit 102 einen Einsatzpunktbefehl
an die RPD 128. Der an die RPD 128 gesendete Einsatzpunktbefehl
enthält
den Zeitcode, der dem Einsatzpunkt-Icon 532 zugeordnet
ist. Beim Empfang des Einsatzpunktbefehls sucht die RPD 128 nach
dem durch den Zeitcode in dem Einsatzpunktbefehl spezifizierten
Rahmen. Auf diese Weise kann ein Videomagnetband automatisch mit
Einsatzpunkten versehen werden.
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Bei
der Sechzehn-Sekunden-Marke 1608, die den Beginn des dritten
Segments der Show kennzeichnet, gibt es einen Videoübergangs-Hotkey 902(3).
Der Videoübergangs-Hotkey 902(3) ist
so konfiguriert, dass er einen Videoschnittübergang von der Kamera 122 zur
Kamera 124 liefert. Im Ergebnis dessen, dass der Kamera-Hotkey 802(3) bei
der Zwölf-Sekunden-Marke 1606 aktiviert
wird, wird die Kamera 124 so konfiguriert, dass sie eine
Nahaufnahmekameraeinstellung des Gasts 1508 liefert.
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Das
dritte Segment der Show sollte vier Sekunden dauern, sodass die
Zwanzig-Sekunden-Marke 1610 den Beginn des vierten Show-Segments kennzeichnet.
Während
des vierten Show-Segments soll dem Zuschauer der Show ein Videoclip
gezeigt werden. Folglich ist das RPD-Abspiel-Icon 514 kurz vor
der Zwanzig-Sekunden-Marke 1610 angeordnet und sind der
Videoübergangs-Hotkey 902(4) und
das Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 bei
der Zwanzig-Sekunden-Marke angeordnet.
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Wenn
das Abspiel-Icon 514 aktiviert wird, sendet die Verarbeitungseinheit 102 einen
Abspielbefehl an die dem Abspiel-Icon 514 zugeordnete RPD.
Die dem Abspiel-Icon 514 zugeordnete RPD ist die RPD, die
durch den Videoregisseur 135 zu der Zeit ausgewählt wurde,
zu der das Abspiel-Icon 514 auf das Arbeitsblatt 299 gezogen
und darauf abgelegt wurde, Wie oben anhand von 5 beschrieben wurde,
wählt der
Videoregisseur 135 eine RPD durch Auswählen eines der RPD-Auswahl-Icons 502 aus. In
diesem Beispiel wurde die RPD 128 durch den Videoregisseur 135 zu
der Zeit ausgewählt,
zu der das Abspiel-Icon 514 auf das Arbeitsblatt 299 gezogen und
darauf abgelegt wurde.
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Der
Videoübergangs-Hotkey 902(4) ist
so konfiguriert, dass er einen Überblendübergang
von der Kamera 124 zur RPD 128 liefert, sodass
der Videoausgang 144 der RPD 128 mit dem Programmausgang 154 gekoppelt
wird. Das Abspiel-Icon 514 ist auf dem Arbeitsblatt 299 vor
dem Videoübergangs-Hotkey 902(4) angeordnet,
sodass es bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Videoübergangs-Hotkey 902(4) aktiviert
wird, am Videoausgang 144 oder an der RPD 128 ein
sauberes Videosignal gibt.
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Das Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 ist so
konfiguriert, dass es das Mikrophon 1516 des Gastgebers
bzw. das Mikrophon 1518 des Gasts leiser werden lässt und
gleichzeitig den Audioausgang 1521 der RPD 128 lauter
werden lässt. 18 veranschaulicht eine Eigenschaftsseite 1800,
die dem Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 zugeordnet
ist. Der Videoregisseur 135 kann die Konfiguration des Überblenden-Leiserwerden-Icons 436 durch
Bearbeiten der Eigenschaftsseite 1800 ändern.
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Die
Eigenschaftsseite 1800 enthält ein Startzeitfeld 1802,
das den dem Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 zugeordneten
Zeitmesserwert anzeigt, ein Dauer-Feld 1804, das die Überblenddauer
(in Rahmen) anzeigt, ein Befehlsfeld 1806, das den dem Icon 436 zugeordneten
Befehl anzeigt, ein Audiokanalfeld 1808, das den dem Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 zugeordneten
Audiokanal anzeigt, ein Voreinstellungsfeld 1810, das die
dem Icon 436 zugeordnete Voreinstellung anzeigt, ein Master-Gruppen-Feld 1812,
das die Master-Gruppe anzeigt (wobei in diesem Beispiel die Gruppe
A die Master-Gruppe ist), ein Feld 1814 der untergeordneten
Gruppe, das die untergeordnete Gruppe anzeigt (wobei in diesem Beispiel
die Gruppe B die untergeordnete Gruppe ist), und acht Gruppenfelder 1814,
die die Gruppe anzeigen, deren Mitglied jeder Kanal ist (in diesem Beispiel
ist der Kanal 1 ein Mitglied der Gruppe B, ist der Kanal 3 ein Mitglied
der Gruppe A und ist der Kanal 5 ebenfalls ein Mitglied der Gruppe
A). Wenn unter der Annahme der obigen Konstruktion ein Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 aktiviert
wird, sendet die Verarbeitungseinheit 102 an den Audiomischer 110 einen
Steuerbefehl, der veranlasst, dass der Audiomischer 110 alle
Audiokanäle,
die Mitglied der Gruppe A sind (in diesem Fall Kanal 3 und Kanal
5), leiser werden lässt
und gleichzeitig alle Kanäle,
die Mitglied der Gruppe B sind (in diesem Fall Kanal 1), lauter
werden lässt.
Wie oben anhand von 15 beschrieben wurde, sind
die Mikrophone 1516 und 1518 dem Kanal 3 bzw.
dem Kanal 5 zugeordnet und ist der Audioausgang 1521 der
RPD 128 dem Kanal 1 zugeordnet. Somit werden die Mikrophone 1516 und 1518 gemäß der im
Dauer-Feld 1804 angezeigten Überblenddauer leiser gemacht,
während
der Audioausgang 1521 lauter gemacht wird, wenn das Überblenden-Leiserwerden-Icon 436 aktiviert
wird.
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Wieder
anhand von 16 kennzeichnet die Achtundzwanzig-Sekunden-Marke 1614 den
Beginn des fünften
und letzten Show-Segments. Bei der Achtundzwanzig-Sekunden-Marke 1614 sind
der Videoübergangs-Hotkey 902(5) und
das Überblenden-Lauterwerden-Icon 430 angeordnet.
Um irgendwelche unerwünschten
Video/Audio-Pausen bei der Sendung zu verhindern, ist das RPD-Stopp-Icon 520 sowohl
nach dem Videoübergangs-Hotkey 902(5) als auch
nach dem Überblenden-Lauterwerden-Icon 430 angeordnet.
Der Videoübergangs-Hotkey 902(5) ist so
konfiguriert, dass er einen Überblendübergang von
der RPD 128 zur Kamera 120 liefert, sodass der Videoausgang 140 der
Kamera 120 mit dem Programmausgang 154 gekoppelt
wird. Das Überblenden-Lauterwerden-Icon 430 ist
so konfiguriert, dass es das Mikrophon 1516 des Gastgebers
und das Mikrophon 1518 des Gasts lauter werden lässt, während es
gleichzeitig den Audioausgang 1521 der RPD 128 leiser
werden lässt.
Das RPD-Stopp-Icon 520 veranlasst, dass die Verarbeitungseinheit 102 an die
RPD 128 einen Abspiel-Stopp-Befehl sendet, wenn das Stopp-Icon 520 aktiviert
wird.
-
Wie
in dem obigen Beispiel veranschaulicht ist, kann eine Live-Show
ohne Notwendigkeit eines Produktionsstabs zum Betätigen der
beim Produzieren der Show verwendeten Videoproduktionsvorrichtungen
automatisch ausgeführt
werden. Das heißt dadurch,
dass eine Show vorproduziert und daraufhin ein Übergangsmakro erstellt wird,
kann eine Live-Show
durch Ausführung
des Übergangsmakros automatisch
ausgeführt
werden. Folglich ist keine Gruppe von Videoproduktionsfachleuten
notwendig, um die verschiedenen beim Produzieren der Show verwendeten
Videoproduktionsvorrichtungen zu bedienen.
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16 veranschaulichte ein vollautomatisches Übergangsmakro 1600,
d. h. ein Übergangsmakro,
in dem der Zeitmesser 1002 nicht bei vorgegebenen Pausenpunkten
angehalten wird. Allerdings betrachtet die Erfindung ebenfalls ein
halbautomatisches Übergangsmakro.
Ein halbautomatisches Übergangsmakro
ist ein Übergangsmakro,
in dem der Zeitmesser 1002 bei vorgegebenen Pausenpunkten
angehalten wird. Ein halbautomatisches Übergangsmakro sichert dem Videoregisseur 135 eine
größere Kontrolle
bei der Ausführung
einer Show.
-
Wieder
anhand von 10 wird ein halbautomatisches Übergangsmakro
unter Verwendung eines Schrittmarken-Icons 1018 oder eines
Universaleingabemarken-Icons (GPI-Marken-Icons) 1020 erstellt.
Dadurch, dass ein Schrittmarken-Icon 1018 oder ein GPI-Marken-Icon 1020 auf
der Schrittmarken-Steuerlinie 1003 angeordnet
wird, spezifiziert der Videoregisseur 135 einen Punkt,
an dem der Zeitmesser 1002 automatisch zu laufen aufhören sollte. Das
heißt,
der Zeitmesser 1002 hört
zu laufen auf, ohne dass der Videoregisseur 135 die Stopp-Schaltfläche 1056 zu
aktivieren braucht oder ohne dass eine externe Vorrichtung einen
Zeitmesser-Stopp-Befehl an die Verarbeitungseinheit 102 sendet.
Nachdem der Zeitmesser 1002 durch ein Schrittmarken-Icon 1018 angehalten
worden ist, kann der Zeitmesser 1002 entweder manuell dadurch,
dass der Videoregisseur 135 die Start/Schritt-Schaltfläche 1052 aktiviert,
oder automatisch dadurch, dass eine externe Vorrichtung wie etwa
das Telepromptsystem 108 einen Schrittbefehl an die Verarbeitungseinheit 102 sendet,
neu gestartet werden. Ähnlich
kann der Zeitmesser 1002, nachdem der Zeitmesser 1002 durch
ein GPI-Marken-Icon 1020 angehalten worden ist, dadurch
neu gestartet werden, dass er an der GPI-Schnittstelle 190 eine
GPI-Eingabe empfängt.
-
Das
Schrittmarken-Icon 1018 und das GPI-Marken-Icon 1020 dienen
außerdem
dazu, ein Übergangsmakro
logisch in zwei oder mehr Segmente zu teilen. Der Videoregisseur 135 ordnet
das Schrittmarken-Icon 1018 und das GPI-Marken-Icon 1020 durch
Ziehen und Ablegen des Schrittmarken-Icons 1018 bzw. des
GPI-Marken-Icons 1020 auf der Schrittmarken-Steuerlinie 1003 an.
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19 veranschaulicht ein halbautomatisches Übergangsmakro 1900,
das zur Ausführung der
oben beschriebenen Talkshow verwendet werden kann. Die Icons, die
das halbautomatische Übergangsmakro 1900 bilden,
sind genau dieselben Icons, die das in 16 veranschaulichte Übergangsmakro 1600 bilden.
Die Unterschiede zwischen dem in 16 veranschaulichten
vollautomatischen Übergangsmakro
und dem in 19 veranschaulichten halbautomatischen Übergangsmakro
sind der Ort der Icons auf den Steuerlinien und die Verwendung der
Schrittmarken-Icons 1018(1)–(4).
-
Wie
in 19 veranschaulicht ist, ist das Schrittmarken-Icon 1018(1) bei
der Sechs-Sekunden-Marke 1902 angeordnet, ist das Schrittmarken-Icon 1018(2) bei
der Zehn-Sekunden-Marke 1904 angeordnet,
ist das Schrittmarken-Icon 1018(3) bei der Zwölf-Sekunden-Marke 1906 angeordnet
und ist das Schrittmarken-Icon 1018(4) bei der Vierzehn-Sekunden-Marke 1908 angeordnet.
Somit hört der
Zeitmesser 1002 wegen der Anordnung der Schrittmarken-Icons 1018(1)–(4) auf
der Schrittmarken-Steuerlinie 1003 automatisch zu laufen
auf, wenn er die Sechs-Sekunden-Marke 1902, die Zehn-Sekunden-Marke 1904,
die Zwölf-Sekunden-Marke 1906 und
die Vierzehn-Sekunden-Marke 1908 erreicht.
Außerdem
teilen die Schrittmarken-Icons 1018(1)–(4) das Übergangsmakro 1900 logisch
in fünf
Segmente: das Segment 1920, das Segment 1922,
das Segment 1924, das Segment 1926 und das Segment 1928.
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Wenn
der Zeitmesser 1002 aktiviert wird, bewegt sich der Zeitanzeiger 1099 über den
Zeitmesser 1002, wobei er den Status des Zeitmessers 1002 angibt.
Der den in 19 gezeigten Icons 432, 802(1) und 802(2) zugeordnete Zeitmesserwert
ist wie beim Übergangsmakro 1600 eine
Sekunde und der dem Icon 902(1) zugeordnete Zeitmesserwert
ist zwei Sekunden. Somit werden die Icons 432, 802(1) und 802(2) wie
beim Übergangsmakro 1600 aktiviert, wenn
der Zeitmesser 1002 eine Sekunde erreicht, und wird das
Icon 902(1) aktiviert, wenn der Zeitmesser 1002 zwei
Sekunden erreicht.
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Allerdings
hört der
Zeitmesser 1002 wegen der Anwesenheit des Schrittmarken-Icons 1018(1) bei
der Sechs-Sekunden-Marke 1902 anders
als beim Übergangsmakro 1600 automatisch
zu laufen auf, wenn der Zeitmesser 1002 sechs Sekunden
erreicht. Da die Icons 902(2) und 414 direkt nach
der Sechs-Sekunden-Marke angeordnet sind, besitzen diese Icons einen
Zeitmesserwert, der größer als sechs
Sekunden ist. Da der Zeitmesser 1002 bei der Sechs-Sekunden-Marke 1902 durch
das Schrittmarken-Icon 1018(1) angehalten wird, werden
diese Icons somit erst aktiviert, wenn der Zeitmesser 1002 neu
gestartet wird.
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Dieses
Merkmal sichert für
den Videoregisseur 135 eine größere Kontrolle bei der Ausführung einer
Show. Dies ist so, da Shows nicht immer so ablaufen wie geplant.
Zum Beispiel ist geplant, dass das erste Segment der Talkshow (die
Begrüßung durch den
Gastgeber) sechs Sekunden dauert. Allerdings kann das erste Segment
der Talkshow aus irgendeinem Grund länger als sechs Sekunden dauern
oder weniger als sechs Sekunden dauern, bis es abgeschlossen ist.
Falls es länger
als sechs Sekunden dauert bis es abgeschlossen ist, würde das
Icon 902(2) im Übergangsmakro 1600,
das erst aktiviert werden sollte, wenn das erste Segment der Talkshow abgeschlossen
ist, vorzeitig aktiviert. Dies ist so, da das Icon 902(2) des Übergangsmakros 1600 acht Sekunden,
nachdem der Zeitmesser 1002 aktiviert worden ist, automatisch
aktiviert wird und der Zeitmesser 1002 zwei Sekunden vor
Beginn des ersten Talkshow-Segments aktiviert wird. Gleichfalls
würde das
Icon 902(2) im Übergangsmakro 1600 zu
spät aktiviert,
falls das erste Segment der Talkshow in weniger als sechs Sekunden
abgeschlossen wird.
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Bei
dem halbautomatischen Übergangsmakro 1900 tritt
dieses Problem nicht auf. Da der Videoregisseur 135 steuert,
wann der Zeitmesser 1002 neu gestartet wird, nachdem er
durch das Schrittmarken-Icon 1018(1) angehalten worden
ist, ermöglicht das
halbautomatische Übergangsmakro 1900,
dass der Videoregisseur 135 steuert, wann das Icon 902(2) aktiviert
wird. Falls z. B. anhand von 19 der
dem Icon 902(2) zugeordnete Zeitmesserwert 6,2 Sekunden
sind, wird das Icon 902(2) 0,2 Sekunden, nachdem der Regisseur
den Zeitmesser 1002 neu gestartet hat, nachdem er beim
Schrittmarken-Icon 1018(1) angehalten worden ist, aktiviert,
da der Zeitmesser 1002 0,2 Sekunden, nachdem der Regisseur den
Zeitmesser 1002 neu gestartet hat, auf 6,2 Sekunden stehen
würde.
Allerdings erfordert das halbautomatische Übergangsmakro 1900,
dass der Videoregisseur 135 genau auf den Fortschritt der
Talkshow achtet. Der Videoregisseur 135 muss das Ende jedes
Talkshow-Segments erkennen, sodass er weiß, wann der Zeitmesser 1002 neu
zu starten ist. Dies repräsentiert
ein "Ereignis"-gesteuertes Übergangsmakro,
das typisch für
Talkshow-Formate ist.
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Kurz
nachdem der Zeitmesser 1002 neu gestartet worden ist, nachdem
er durch die Schrittmarke 1018(1) angehalten worden ist,
werden die Icons 902(2) und 414 gemäß ihren
Zeitmesserwerten aktiviert. Zum Beispiel haben die Icons 902(2) und 414 einen
Zeitmesserwert von 6,2 Sekunden, sodass die Icons 902(2) und 414 aktiviert
werden, wenn der Zeitmesser 1002 6,2 Sekunden erreicht.
Die Icons 802(3) und 532 haben einen Zeitmesserwert
von acht Sekunden, sodass diese Icons aktiviert werden, wenn der
Zeitmesser 1002 acht Sekunden erreicht.
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Wenn
der Zeitmesser 1002 zwölf
Sekunden erreicht, wird der Zeitmesser 1002 durch das Schrittmarken-Icon 1018(2) angehalten.
Wenn das zweite Segment der Talkshow abgeschlossen ist, startet
der Videoregisseur 135 den Zeitmesser 1002 neu.
Kurz nachdem der Zeitmesser 1002 neu gestartet worden ist,
wird das Icon 902(3), das einen Zeitmesserwert von 12,1
Sekunden hat, aktiviert. Der Zeitmesser 1002 läuft weiter,
bis er das bei der Fünfzehn-Sekunden-Marke 1906 angeordnete
Schrittmarken-Icon 1018(3) erreicht.
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Wenn
das dritte Segment der Talkshow abgeschlossen worden ist, startet
der Videoregisseur 135 den Zeitmesser 1002 neu.
Kurz nachdem der Zeitmesser 1002 neu gestartet worden ist,
wird das Icon 514 aktiviert, das einen Zeitmesserwert von
15,1 Sekunden hat. Wenn der Zeitmesser 1002 kurz danach
die Sechzehn-Sekunden-Marke 1907 erreicht, werden die Icons 902(4) und 436 aktiviert,
die jeweils einen Zeitmesserwert von sechzehn Sekunden haben. Der
Zeitmesser 1002 läuft
weiter, bis er das Schrittmarken-Icon 1018(4) erreicht,
das bei der Zwanzig-Sekunden-Marke 1908 angeordnet ist.
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Wenn
das vierte Segment der Talkshow abgeschlossen ist, startet der Videoregisseur 135 den Zeitmesser 1002 neu.
Kurz nachdem der Zeitmesser 1002 neu gestartet worden ist,
werden die Icons 902(5) und 430 aktiviert, die
einen Zeitmesserwert von 20,1 Sekunden haben. Wenn der Zeitmesser 1002 kurz
danach 20,5 Sekunden erreicht, wird das Icon 520 aktiviert.
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Wie
in 19 veranschaulicht ist, sichert das halbautomatische Übergangsmakro 1900 dem Videoregisseur 135 mehr
Kontrolle bei der Ausführung
einer Show als das in 16 veranschaulichte vollautomatische Übergangsmakro.
Mit dem halbautomatischen Übergangsmakro 1900 hat
der Videoregisseur 135 die vollständige Kontrolle bei der Bestimmung,
wann die Icons, die das Übergangsmakro 1900 bilden,
aktiviert werden.
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Mit
dem oben beschriebenen halbautomatischen Merkmal wird ein Vorschaumerkmal
geschaffen. Das Vorschaumerkmal ermöglicht, dass der Videoregisseur 135 eine
Vorschau eines Videosignals ausführt,
bevor es an den Programmausgang 154 gesendet wird. In einer
Ausführungsform
sucht die Verarbeitungseinheit 102, wenn der Zeitmesser 1002 bei
einer Schrittmarke angehalten wird, nach dem ersten Videoübergangs-Hotkey 902,
der nach der Schrittmarke angeordnet ist. Daraufhin sendet die Verarbeitungseinheit 102 an
den Videoumschalter 104 und an die DVE 106 einen
Befehl derart, dass die Videoquelle, die so konfiguriert ist, dass
sie mit dem Programmausgang 154 gekoppelt ist, mit dem DVE-Vorschauausgang 155 gekoppelt
wird, wenn der Videoübergangs-Hotkey
aktiviert wird. Zum Beispiel ist der Videoübergangs-Hotkey 902(2) anhand von 19 so konfiguriert, dass der Videoausgang 141 von
der Kamera 122 mit dem Programmausgang 154 gekoppelt
ist, wenn der Videoübergangs-Hotkey 902(2) aktiviert
wird. Darüber
hinaus ist der Videoübergangs-Hotkey 902(2) der
erste Videoübergangs-Hotkey,
der nach der Schrittmarke 1018(1) angeordnet ist. Somit
sendet die Verarbeitungseinheit, wenn der Zeitmesser 1002 bei
der Schrittmarke 1018(1) angehalten wird, an den Videoumschalter 104 und
an die DVE 106 einen Befehl, um den Videoausgang 141 von
der Kamera 122 mit dem Vorschauausgang 155 zu
koppeln. Üblicherweise
ist der Vorschauausgang 154 mit einem Vorschaumonitor verbunden.
Dies ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 genau sieht, wie die nächste Kameraeinstellung aussieht,
bevor die nächste
Kameraeinstellung mit dem Programmausgang 154 gekoppelt
wird. Dieses Merkmal ist wichtig bei der Ausführung einer Live-Show wie etwa
einer Spätnachrichtensendung.
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Ein Übergangsmakro,
gleich, ob es halbautomatisch oder vollautomatisch ist, kann zur
späteren Wiedergewinnung
und Modifizierung in einer Datei gespeichert werden. Dies ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 Show-"Vorlagen" speichert. Eine Showvorlage ist ein
allgemeines Übergangsmakro, das
oft wiederverwendet werden kann, um eine Vielzahl verschiedener
Shows zu produzieren. Durch das Speichern von Showvorlagen können durch
den wirksamen Einsatz eines zuvor erstellten Übergangsmakros leicht neue
Shows produziert werden. Der Videoregisseur 135 ruft die
Vorlage gemäß dem Dateinamen
auf, nimmt (gemäß dem neuen
Rundownsheet) nach Bedarf die notwendigen Modifizierungen vor und
sichert das Übergangsmakro
mit einem neuen Dateinamen. Der wirksame Einsatz von "Vorlagen" kann Zeit sparen,
die Qualität
verbessern und die Formatkonsistenz erhalten.
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Wieder
anhand von 2B sichert der Videoregisseur 135 ein Übergangsmakro
durch Aktivieren einer Sichern-Schaltfläche 250 in
einer Datei. Beim Aktivieren der Sichern-Schaltfläche 250 wird der
Videoregisseur 135 zu einem Dateinamen aufgefordert. Nachdem
er einen Dateinamen bereitgestellt hat, wird das momentane Übergangsmakro
mit diesem Dateinamen gesichert. Das Übergangsmakro kann daraufhin
zu einer späteren
Zeit wiedergewonnen, modifiziert und durch Aktivieren einer "Sichern-als"-Schaltfläche 252 unter einem
neuen Namen gesichert werden. Zum Öffnen eines zuvor gesicherten Übergangsmakros
aktiviert der Videoregisseur 135 eine Datei-Öffnen-Schaltfläche 249.
Beim Aktivieren der Datei-Öffnen-Schaltfläche 249 wird
der Videoregisseur 135 zu einem Dateinamen aufgefordert.
An diesem Punkt gibt der Videoregisseur 135 den gewünschten
Dateinamen ein, woraufhin die Datei wiedergewonnen und das Übergangsmakro
auf dem Arbeitsblatt 299 angezeigt wird. Alle diese Befehle
sind ebenfalls durch Pulldown-Menüeinträge in der
GUI 133 zugänglich.
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Immer
noch anhand von 2B hat der Videoregisseur 135 in
einer Ausführungsform
die Fähigkeit,
eine Übergangsmakro-Abspielliste zu erstellen.
Eine Übergangsmakro-Abspielliste
ist eine sequentielle Liste von Übergangsmakrodateien.
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Der
Videoregisseur 135 erstellt eine Übergangsmakro-Abspielliste durch
das Einfügen
von Übergangsmakrodateien
in das Abspiellistenfenster 262. Um eine Übergangsmakrodatei
in das Abspiellistenfenster 262 einzufügen, aktiviert der Videoregisseur 135 eine
Datei-Einfügen-Schaltfläche 260.
Beim Aktivieren der Datei-Einfügen-Schaltfläche 260 wählt der
Videoregisseur 135 eine Übergangsmakrodatei aus, die
zuvor in der Verarbeitungseinheit 102 gesichert und gespeichert
worden ist. Nachdem der Videoregisseur 135 eine Übergangsmakrodatei
ausgewählt
hat, wird die Übergangsmakrodatei
in das Abspiellistenfenster 262 eingefügt. Um zusätzliche Übergangsmakrodateien in das
Abspiellistenfenster 262 einzufügen, aktiviert der Videoregisseur 135 lediglich
die Datei-Einfügen-Schaltfläche 260.
Um eine Übergangsmakrodatei
aus dem Abspiellistenfenster 262 zu löschen, wählt der Videoregisseur 135 unter Verwendung
der Maus 116 oder einer anderen Vorrichtung die Übergangsmakrodatei
aus und zieht daraufhin entweder die Datei auf das Löschen-Icon 261 oder
aktiviert einen Löschknopf
auf der Tastatur 118.
-
Außerdem kann
der Videoregisseur 135 eine Übergangsmakro-Abspielliste benennen
und sichern. Um eine Übergangsmakro-Abspielliste zu benennen
und zu sichern, aktiviert der Videoregisseur 135 die Sichern-Schaltfläche 265.
Beim Aktivieren der Sichern-Schaltfläche wird der Videoregisseur 135 aufgefordert,
die Übergangsmakro-Abspielliste
zu benennen. Nach dem Benennen der Übergangsmakro-Abspielliste
wird die Übergangsmakro-Abspielliste in
einer Datei gesichert. Um eine zuvor gesicherte Übergangsmakro-Abspielliste in das
Abspiellistenfenster 262 zu laden, aktiviert der Videoregisseur 135 die
Abspielliste-Öffnen-Schaltfläche 264.
Beim Aktivieren der Abspielliste-Öffnen-Schaltfläche 264 wählt der
Videoregisseur 135 eine Übergangsmakro-Abspielliste
aus, die zuvor in einer Datei gesichert und gespeichert worden ist.
Nachdem der Videoregisseur 135 eine Übergangsmakro-Abspielliste
ausgewählt hat,
wird jede Übergangsmakrodatei,
die in der Abspielliste ist, in das Abspiellistenfenster 262 eingefügt. Um zusätzliche Übergangsmakrodateien
in das Abspiellistenfenster 262 einzufügen, aktiviert der Videoregisseur 135 lediglich
die Datei-Einfügen-Schaltfläche 260.
-
Wenn
durch Einfügen
von Übergangsmakrodateien
in das Abspiellistenfenster 262 eine Abspielliste erstellt
worden ist, kann die Abspielliste mit einer Berührung einer einzigen Schaltfläche automatisch ausgeführt werden.
Um eine Abspielliste automatisch auszuführen, doppelklickt der Videoregisseur 135 zunächst auf
die oberste Übergangsmakrodatei
im Abspiellistenfenster 262 und lädt dadurch die oberste Übergangsmakrodatei
in der Abspielliste in das Übergangsmakro-Arbeitsblatt 299.
Daraufhin aktiviert der Videoregisseur 135 die Autoplay/Schritt-Schaltfläche 266.
Das Aktivieren der Autoplay/Schritt-Schaltfläche 266 aktiviert
den Übergangsmakrozeitmesser 1002.
Wenn die Ausführung des
momentan ausgeführten Übergangsmakros
abgeschlossen ist, wird die nächste
in der Abspielliste spezifizierte Übergangsmakrodatei in das Übergangsmakro-Arbeitsblatt 299 geladen
und automatisch ausgeführt.
Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis alle Übergangsmakrodateien in der
Abspielliste ausgeführt
worden sind.
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Der
Vorteil des Übergangsmakro-Abspiellisten-Merkmals
ist, dass es ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 eine Show unter Verwendung
mehrerer Übergangsmakros
ausführt.
Folglich kann ein Videoregisseur 135, anstatt ein sehr
großes Übergangsmakro
zu erstellen, um eine Show auszuführen, mehrere kleine, besser
zu managende Übergangsmakros
erstellen, um die Show auszuführen.
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Während eine
Show von dem Übergangsmakro
ausgeführt
wird, wird für
das nahtlose ununterbrochene Scrollen und künftige Aufrufen eine Show-Skript-Datei
erstellt und gemäß dem Dateinamen
gespeichert. Jedes Segment in der Show besitzt eine zugeordnete
Story-Datei, die das Skript und verwandte Elemente enthält. Während jedes
Segment gesendet wird, wird die Story-Datei für das nachfolgende Segment
automatisch an die Story-Datei für das
aktive Segment angehängt.
Wenn die Datei angehängt
wird, kann der Videoregisseur 135 die Datei nicht abtrennen,
um die Nachrichtenstory abzulegen. Die angehängte Datei enthält außerdem Anweisungen
für das
Telepromptsystem 108, um den Talenten für die anstehende Nachrichtenstory
Einsatzpunkte, d. h. VO, SOT, CAM-3 usw., zu erteilen. Beim Abschluss
der Sendung enthält
die Show-Skript-Datei alle
angehängten
Dateien.
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Wieder
anhand von 2B ist ein weiteres Merkmal
der vorliegenden Erfindung, dass ein Übergangsmakro oder ein Segment
eines Übergangsmakros
einem oder vielen Übergangsmakro-Hotkeys 212 zugeordnet
werden kann. Wenn ein Übergangsmakro-Hotkey 212 durch
den Videoregisseur 135 aktiviert wird, wird das dem Hotkey 212 zugeordnete Übergangsmakro
oder Übergangsmakrosegment, gleich,
wo sich der Zeitanzeiger 1099 gerade befindet, automatisch
in das momentane Übergangsmakro
eingefügt.
Der Videoregisseur 135 kann einen Übergangsmakro-Hotkey jederzeit
aktivieren, selbst wenn das momentane Übergangsmakro gerade inmitten
seiner Ausführung
ist. Ein weiteres Merkmal ist, dass jedem Übergangsmakro-Hotkey ein Etikett zugeordnet
ist, um jeden Hotkey 212 zu identifizieren.
-
Übergangsmakro-Hotkeys 212 werden üblicherweise
für "Letzte-Eilnachrichten"-Storys verwendet,
die hereinkommen, nachdem eine Show vorproduziert worden ist und
nachdem ein Übergangsmakro
für die
Ausführung
der Show erstellt worden ist. Üblicherweise
erstellt ein Videoregisseur 135 eines oder mehrere Letzte-Eilnachrichten-Übergangsmakrosegmente
und ordnet jedes Letzte-Eilnachrichten- Übergangsmakrosegment
einem Übergangsmakro-Hotkey 212 zu.
Wenn ein Letzte-Eilnachrichten-Ereignis auftritt, braucht der Videoregisseur 135 somit
lediglich einen der Übergangsmakro-Hotkeys 212 zu
aktivieren, um ein Letzte-Eilnachrichten-Segment
in ein vorher vorhandenes Übergangsmakro einzufügen.
-
In
einer Ausführungsform
ordnet der Videoregisseur 135 einem Übergangsmakro oder einem Übergangsmakrosegment
einen Übergangsmakro-Hotkey 212 dadurch
zu, dass er eines oder mehrere Icons auswählt, die auf dem Arbeitsblatt 299 angeordnet
worden sind. Nach Auswahl des einen oder der mehreren Icons wählt der
Videoregisseur 135 einen der Übergangsmakro-Hotkeys 212 wie
etwa den Übergangsmakro-Hotkey 212(1) aus.
Im Ergebnis werden die ausgewählten
Icons dem Übergangsmakro-Hotkey 212(1) zugeordnet.
Wenn der Videoregisseur 135 den Hotkey 212(1) aktiviert,
werden die dem Hotkey 212(1) zugeordneten Icons in das
momentane Übergangsmakro
eingefügt,
das auf dem Arbeitsblatt 299 angezeigt wird. Auf diese
Weise kann ein Videoregisseur 135 im Fall von Änderungen in
letzter Minute am Skript einer Show das Übergangsmakro der Show modifizieren,
um ein neues Übergangsmakro
zu erstellen, das die Änderungen an
dem Skript erkennt, selbst wenn die Show gerade ausgeführt wird.
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Alternativ
hat der Videoregisseur 135 anstelle der Verwendung von Übergangsmakro-Hotkeys 212 zum
Modifizieren eines vorhandenen Übergangsmakros
immer die Möglichkeit,
ein vorhandenes Übergangsmakro
durch Hinzufügen
von Icons zum Arbeitsblatt 299 und durch Löschen von
Icons daraus zu modifizieren. Allerdings schaffen die Übergangsmakro-Hotkeys 212 eine
schnellere und genauere Möglichkeit,
zu einem vorhandenen Übergangsmakro
Icons hinzuzufügen.
Außerdem
kann unter Verwendung vorkonfigurierter Übergangsmakro-Hotkeys 212 oder
unter Verwendung einer Kombination von Übergangsmakro-Hotkeys 212 und
des Ziehens und Ablegens von Icons ein neues Übergangsmakro zusammengesetzt
werden.
-
Ein
weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, dass das Übergangsmakro,
während
die Videoshow ausgeführt
wird, bei Videoumschaltung, Audiomischung und anderen konfigurierbaren
Bedingungen Signale zu einer Tally-Steuereinrichtung leitet, um die Tally-Lampen
an Kameras, Monitoren und anderer Ausrüstung zu steuern, um das Personal
und die Talente über
den "Status" in Kenntnis zu setzten. Diese
Tally-Steuereinrichtung aktiviert außerdem die Lampen anhand der
Aktivität
im Studio, z. B. "AUF SENDUNG".
-
Ein
weiteres durch die vorliegende Erfindung geschaffenes Merkmal ist,
dass der Videoregisseur 135 immer die Möglichkeit hat, die Videoproduktionsvorrichtungen
in Verbindung mit der Verarbeitungseinheit 102 manuell
zu steuern. Dies ist selbst dann wahr, wenn ein Übergangsmakro ausgeführt wird. Somit
kann der Videoregisseur 135 jederzeit die manuelle Steuerung über eine
Videoproduktion annehmen. Das heißt, der Videoregisseur 135 kann
irgendeine Videoproduktionsvorrichtung manuell steuern.
-
Telepromptsystem
-
20 veranschaulicht eine Ausführungsform des Telepromptsystems 108.
In einer Ausführungsform
enthält
das Telepromptsystem 108 eine Verarbeitungseinheit 2002,
einen Monitor 2004, eine Tastatur 2006, eine Maus 2008,
einen Video-Graphics-Array-Verteilungsverstärker (VGA-Verteilungsverstärker) 2010 und eine
oder mehrere Anzeigen2012, um den Talenten ein Teleprompt-Skript
anzuzeigen. Zusätzlich
enthält
das System 108 ein Fernbedienungstastenfeld 2014 für die Fernbedienung
der Verarbeitungseinheit 2002. Der Monitor 2004,
die Tastatur 2006, die Maus 2008 und der Verstärker 2010 sind
jeweils, vorzugsweise über
Kabel, in dieser Reihenfolge 2020, 2022, 2024 und 2026,
mit der Verarbeitungseinheit 2002 gekoppelt. Das Fernbedienungs-Tastenfeld 2014 ist
vorzugsweise über
eine Funkfrequenzschnittstelle (RF-Schnittstelle) 2028 mit
der Verarbeitungseinheit 2002 gekoppelt.
-
Vorzugsweise
wird die Verarbeitungseinheit 2002 durch das Betriebssystem
Microsoft Windows® gesteuert und vorzugsweise
enthält
sie Software 2030, die ermöglicht, dass ein Videoregisseur 135 Skripte
erstellt und bearbeitet, die auf der Anzeige 2012 angezeigt
werden sollen. In 21 ist eine Ausführungsform
einer graphischen Anwenderschnittstelle 2032, die durch
die Software 2030 erzeugt wird, veranschaulicht.
-
Wie
in 21 gezeigt ist, enthält die Anwenderschnittstelle 2032 ein
Skript-Bearbeitungsfenster 2102. Das Skript-Bearbeitungsfenster 2102 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 Skripte irgendeiner Länge mit
mehreren Geschwindigkeiten in einer Vielzahl von Farben und Schriftarten
erstellt, bearbeitet und ausführt.
Das Skript-Bearbeitungsfenster 2102 enthält eine
Menüleiste 2104 zum
Zugreifen auf die Merkmale der Software 2030. Außerdem gibt
es einen zum Importieren, Schreiben und Bearbeiten von Skripten
verwendeten Textbearbeitungsbereich 2106.
-
Durch
Auswählen
einer "Datei"-Option 2110 in
der Menüleiste 2104 kann
der Videoregisseur 135 ein leeres Bearbeitungsfenster öffnen, in
dem der Videoregisseur 135 ein neues Skript erstellen kann,
ein vorhandenes Skript zum Bearbeiten und/oder Abspielen öffnen kann,
ein offenes Skript in einer Datei sichern kann und ein offenes Skript
auf einem Drucker drucken kann.
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Durch
Auswählen
einer "Bearbeiten"-Option 2112 in
der Menüleiste 2104 kann
der Videoregisseur 135 eine Vielzahl von Bearbeitungsfunktionen
ausführen.
Diese Funktionen enthalten eine Undo-Funktion, die die letzte Aktion
umkehrt, eine Ausschneiden-Funktion, die ausgewählten Text ausschneidet und
ihn in eine Zwischenablage kopiert, eine Kopierfunktion, die ausgewählten Text
in die Zwischenablage kopiert, und eine Einfügen-Funktion, die den Inhalt der
Zwischenablage beim Einfügepunkt
eines Cursors 2108 einfügt.
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Die "Einfügen"-Option 2114 in
der Menüleiste 2104 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 in ein Skript im Textbearbeitungsfenster 2106 Befehle einfügt. In einer
Ausführungsform
kann der Videoregisseur 135 die folgenden Befehle in ein
Skript einfügen:
einen Einsatzpunkt-Befehl, einen Verzögerungsbefehl, einen Pausenbefehl
und einen Übergangsmakro-Schrittbefehl.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf diese eben aufgeführten Befehle
beschränkt.
Wie der Fachmann auf dem Gebiet leicht sieht, können in ein Skript andere Befehle
als die gerade aufgeführten
eingefügt
werden.
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Durch
Auswählen
des Einsatzpunktbefehls kann der Videoregisseur 135 eine
Startverzögerungszeit
für das
Skript eingeben – dies
hält die
Anwendung 2030 eine gegebene Zeitdauer an, bevor mit dem
Scrollen des Skripts begonnen wird. Durch Einfügen eines Verzögerungsbefehls
in das Skript kann der Videoregisseur 135 das Skript irgendwo
in dem Skript für
eine gegebene Zeitdauer anhalten. Einfügen eines Pausenbefehls hält das Skript
an dem Punkt, an dem der Pausenbefehl eingefügt wurde, an, bis das Skript
manuell neu gestartet wird (oder durch einen Übergangsmakro-Teleprompter-Abspielbefehl
automatisch neu gestartet wird). Schließlich veranlasst das Einfügen eines Übergangsmakro-Schrittbefehls
in ein Skript, dass die Verarbeitungseinheit 2002 einen "Start"-Befehl an die Verarbeitungseinheit 102 sendet,
wenn der Punkt in dem Skript, wo der Befehl eingefügt wurde,
erreicht ist. Beim Empfang des Startbefehls startet die Verarbeitungseinheit 102 den Übergangsmakrozeitmesser 1002,
falls er momentan nicht läuft.
Falls der Zeitmesser 1002 z. B. bei der Schrittmarke 650 angehalten
worden ist und bei der Verarbeitungseinheit 102 ein "Start"-Befehl empfangen
wird, startet die Verarbeitungseinheit 102 den Zeitmesser 1002 neu.
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Die "Format"-Option 2116 in
der Menüleiste 2104 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 den Text, der in das Textbearbeitungsfenster 2106 eingegeben
wird, formatiert. In einer Ausführungsform
erhält
der Videoregisseur 135 die Option, die Schriftart, die
Schriftgröße und die
Farbe des Textes zu ändern, der
im Textbearbeitungsfenster 2106 ist.
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Wenn
ein Skript in das Textbearbeitungsfenster 2106 eingegeben
oder geladen worden ist und verschiedene Befehle nach Wunsch in
das Skript eingefügt
worden sind, kann das Skript abgespielt werden. Wenn ein Skript
abgespielt wird, wird der Text des Skripts mit einer vorgegebenen
Scrollgeschwindigkeit über
Anzeigebildschirme 2012 gescrollt. Vorzugsweise wird die
Scrollgeschwindigkeit in Wörtern
pro Minute gemessen.
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In
einer Ausführungsform
gibt es drei Arten, das Abspielen eines Skripts zu initiieren. Zunächst kann
der Videoregisseur 135 aus der Betrachtermenüoption 2118 in
der Menüleiste 2104 eine
Abspieloption auswählen.
Zweitens können
die Talente, die das Skript lesen sollen, einen Abspielknopf 2402 (siehe 24) aus dem Fernbedienungstastenfeld 2014 auswählen. Schließlich kann
die Verarbeitungseinheit 102 einen Abspielbefehl an die
Verarbeitungseinheit 2002 senden. Zum Beispiel sendet die Verarbeitungseinheit 102 in
Reaktion darauf, dass der Videoregisseur 135 die Abspielschaltfläche 630 aktiviert,
einen Abspielbefehl an die Verarbeitungseinheit 2002.
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Durch
Auswählen
einer "Betrachter"-Menüoption 2118 werden
auf dem Monitor 2004 ein Mini-Betrachtungsfenster 2230 und
ein Statusfenster 2240 angezeigt (siehe 22). Das Mini-Betrachtungsfenster 2230 und
das Statusfenster 2240 werden als eine Rückkopplungsanzeige
für den
Videoregisseur 135 verwendet. Der scrollende Text wird
im Mini-Betrachter-Anzeigbereich 2232 in
der gleichen Weise wie der scrollende Text auf den Anzeigen 2012 angezeigt.
Somit kann der Videoregisseur 135 genau sehen, was den
Talenten, die den scrollenden Text von einer Anzeige 2012 lesen,
angezeigt wird. Im Statusfenster 2240 werden Statusinformationen
angezeigt, die die Gesamtlaufzeit, die verstrichene Laufzeit und
die verbleibende Zeit enthalten.
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Die "Skript-Liste"-Menüoption 2120 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 eine Skript-Liste erstellt
und abspielt. Eine Skript-Liste ist eine Liste von Skripts, die
während
einer Show aufeinanderfolgend abgespielt werden sollen. Die Skript-Listen-Menüoption 2120 ermöglicht außerdem,
dass der Videoregisseur 135 Skripte in die Skript-Liste
einfügt oder
aus ihr löscht.
Beim Auswählen
einer Skript-Listen-Erstellungsoption
unter dem Skript-Listen-Menü 2120 wird
auf dem Monitor 2004 ein Skript-Listen-Erstellungsfenster 2260 angezeigt
(siehe 22). Das Skript-Listen-Erstellungsfenster 2260 enthält ein Skript-Listen-Fenster 2262,
ein Auswahlfeld 2264 für fetten
Text, ein Schriftgröße-Auswahlfenster 2266 und
eine "Löschen"-Schaltfläche 2263, die das
Löschen
von Skripten aus der Liste ermöglicht.
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Der
Videoregisseur 135 erstellt eine Skript-Liste, indem er
eines oder mehrere zuvor gesicherte Skripte auswählt, die er unter Verwendung
des Windows Explorer auffindet. Wenn die Skripte aufgefunden worden
sind, wählt
der Videoregisseur 135 die richtigen Skripte aus und zieht
sie daraufhin in das Skript-Listen-Fenster 2262 und legt
sie darin ab. Wenn ein Skript zum Skript-Listen-Fenster 2262 hinzugefügt wird,
wird es aus dem Standardtextformat ins Rich-Text-Format umgewandelt.
Falls durch den Videoregisseur 135 das Auswahlfeld 2264 für fetten Text
angekreuzt worden ist, wird es außerdem in fetten Text umgewandelt.
Ferner wird durch den Schriftgrößenwert,
den der Videoregisseur 135 in das Schriftgröße-Auswahlfenster 2266 eingibt,
seine Schriftgröße bestimmt.
Dieser Prozess wird ebenfalls verwendet, um zu einer vorhandenen
Skript-Liste zu einem
späteren
Datum oder Zeitpunkt durch Ziehen der zusätzlichen Skripte in die vorhandenen Skript-Liste
und Ablegen am richtigen Ort zusätzliche Skripte
hinzuzufügen.
Zum Identifizieren des Ortspunkts, an dem ein zusätzliches
Skript angeordnet werden soll, wird der Mauszeiger verwendet. Schließlich hebt
der Videoregisseur 135 das besagte Skript hervor und drückt die
Löschen-Schaltfläche 2263,
falls ein Skript gelöscht
werden muss.
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Aktivieren
der Home-Schaltfläche 2270 oder der
Home-Schaltfläche 608 weist
das Telepromptsystem an, das Skript, das sich oben im Skript-Listen-Fenster 2262 befindet,
mit Einsatzpunkten zu versehen. Aktivieren der Nächstes-Skript-Schaltfläche 2272 oder
der Nächste-Datei-Schaltfläche 604 weist
das Telepromptsystem an, das nächste
Skript in dem Skript-Listen-Fenster 2262 auszuwählen und mit
Einsatzpunkten zu versehen. Schließlich weist das Aktivieren
der Abspielschaltfläche 2274 oder
der Abspielschaltfläche 630 das
Telepromptsystem an, das mit Einsatzpunkten versehene Skript abzuspielen.
Durch Anordnen der richtigen Icons von der graphischen Telepromptersteuerung 208 wie
etwa einer Nächste-Datei-Schaltfläche 604 auf
der Telepromptersteuerlinie 1006 können zusätzlich Befehle zum Auswählen und
Abspielen eines Skripts im Skript-Listen-Fenster 2262 in ein Übergangsmakro
eingefügt werden.
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Das
Abspiellistenmerkmal ist vorteilhaft, da es ermöglicht, dass mehrere Reporter/Texter
Skripte parallel entwickeln und sie organisieren, um sie mit der
Rundownsheet des Produzenten/Regisseurs zu korrelieren.
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Die 23A und 23B veranschaulichen das
Abspielen eines Skripts. Genauer veranschaulicht 23A einen Flachbildschirm 2012 zu einem ersten
Zeitpunkt und veranschaulicht
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23B einen Flachbildschirm 2012 zu einem
späteren
Zeitpunkt. Wie in den 23A und 23B gezeigt ist, wird der Text des Skripts über den
Anzeigeschirm 2012 gescrollt. Außerdem sind in 23B zwei Befehle gezeigt, die in das Skript eingefügt worden
sind. Der erste Befehl ist ein Verzögerungsbefehl 2306 und
der zweite Befehl ist ein Übergangsmakro-Schrittbefehl 2308.
Wenn die Befehle 2306 und 2308 die "Lies-von"-Carets 2302 erreichen, werden
die Befehle ausgeführt.
Das heißt,
wenn der Verzögerungsbefehl 2306 die "Lies-von"-Carets 2302 erreicht,
wird das Scrollen des Skripts für
eine vorgegebene Zeitdauer angehalten und daraufhin automatisch
wieder aufgenommen. Ähnlich
wird dann, wenn der Übergangsmakro-Schrittbefehl 2308 das
Lesen von den Carets 2302 erreicht, von der Verarbeitungseinheit 2002 ein
Startbefehl an die Verarbeitungseinheit 102 gesendet. Falls
der Zeitmesser 1002 noch nicht aktiviert worden ist, aktiviert
die Verarbeitungseinheit 102 beim Empfang des Startbefehls
den Zeitmesser 1002.
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Außerdem ist
auf dem Flachbildschirm 2012 ein Fortschrittsanzeiger 2304 vorgesehen.
Der Fortschrittsanzeiger 2304 gibt an, wie viel Text in
dem Skript verbleibt. Der Anzeiger 2305 bewegt sich (in Richtung
des Pfeils) nach unten, während
das Skript vom Beginn des Skripts zum Ende scrollt.
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24 veranschaulicht eine Ausführungsform des Fernbedienungstastenfelds 2014.
In einer Ausführungsform
enthält
das Tastenfeld 2014 einen Abspielknopf 2402, einen
Stopp-Knopf 2404, einen Pause-Knopf 2406, einen
Geschwindigkeitserhöhungs-Knopf 2408,
einen Geschwindigkeitsverringerungs-Knopf 2410, einen Schriftgrößenerhöhungs-Knopf 2412,
einen Schriftgrößen verringerungs-Knopf 2414,
Caret-Einstellknöpfe 2416 und 2418,
einen Auswahlknopf 2420 und einen Großbuchstabenknopf 2422.
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Der
Auswahlknopf 2420 ermöglicht,
dass der Videoregisseur 135 auswählt, welches Skript er geladen
haben möchte.
Beim Aktivieren des Auswahlknopfs 2420 wird auf der Anzeige 2012 eine
Liste gesicherter Skripte angezeigt. Der Geschwindigkeitserhöhungs-Knopf 2408 und
der Geschwindigkeitsverringerungs-Knopf 2410 werden verwendet,
um eines der aufgeführten
Skripte auszuwählen.
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Nachdem
ein Skript in das System geladen worden ist, kann der Videoregisseur 135 den
Abspielknopf 2402 aktivieren. Beim Aktivieren des Abspielknopfs 2402 scrollt
der Text des Skripts mit der vorgegebenen Scrollgeschwindigkeit über den
Anzeigebildschirm 2012. Um die Scrollgeschwindigkeit zu
erhöhen
oder zu verringern, kann der Videoregisseur 135 den Geschwindigkeitserhöhungs-Knopf 2408 bzw.
Geschwindigkeitsverringerungs-Knopf 2410 aktivieren. Um
das Scrollen des Skripts anzuhalten oder zu unterbrechen, aktiviert
der Videoregisseur 135 den Stopp-Knopf 2404 bzw.
den Pause-Knopf 2406.
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Der
Großbuchstabenknopf 2422 setzt
den gesamten Text des abgespielten Skripts in Großbuchstaben.
Der Caret-Steuerknopf 2416 ermöglicht, dass
der Anwender das Lesen von den Carets 2302 nach oben bewegt,
während
der Caret-Steuerknopf 2418 ermöglicht,
dass der Anwender das Lesen von den Carets 2302 nach unten
bewegt. Schließlich
aktiviert der Videoregisseur 135 zum Erhöhen der Schriftgröße des abgespielten
Skripts den Schriftgrößenerhöhungs-Knopf 2412,
während
der Videoregisseur 135 zum Verringern der Schriftgröße des Texts des
abgespielten Skripts den Schriftgrößenverringerungs-Knopf 2414 aktiviert.
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Das
Tastenfeld 2014 übermittelt
durch Senden eines RF-Signals über die
RF-Schnittstelle 2028 an die Verarbeitungseinheit 2002,
welcher Knopf aktiviert worden ist.
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25 veranschaulicht eine beispielhafte Verarbeitungseinheit 2500.
Die beispielhafte Verarbeitungseinheit 2500 kann zur Implementierung
der Verarbeitungseinheit 102 und der Verarbeitungseinheit 2002 verwendet
werden. Die Verarbeitungseinheit 2500 enthält einen
oder mehrere Prozessoren wie etwa den Prozessor 2504. Der
Prozessor 2504 ist mit einem Kommunikationsbus 2502 verbunden.
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Außerdem enthält die Verarbeitungseinheit 2500 einen
Hauptspeicher 2506, vorzugsweise einen Schreib-Lese-Speicher
(RAM), wobei sie außerdem einen
Sekundärspeicher 2508 enthalten
kann. Der Sekundärspeicher 2508 kann
z. B. Mittel enthalten, um zu ermöglichen, dass Computerprogramme
oder andere Anweisungen in die Verarbeitungseinheit 2500 geladen
werden. Solche Mittel können
z. B. eine Ablagevorrichtung 2522 und eine Schnittstelle 2520 umfassen.
Beispiele davon können
einen Speicherchip (wie etwa einen EPROM oder PROM) und einen zugeordneten
Sockel sowie weitere Ablagevorrichtungen 1222 und Schnittstellen 2520,
die ermöglichen,
dass Software und Daten von der Ablagevorrichtung 2522 an
die Verarbeitungseinheit 2500 übertragen werden, umfassen.
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Außerdem kann
die Verarbeitungseinheit 2500 eine Kommunikationsschnittstelle 2524 enthalten.
Die Kommunikationsschnittstelle 2524 ermöglicht,
dass zwischen der Verarbeitungseinheit 2500 und externen
Vorrichtungen oder anderen Verarbeitungseinheiten Software und Daten übertragen
werden. Beispiele der Kommunikationsschnittstelle 2524 können ein
Modem, eine Netzschnittstelle (wie etwa eine Ethernet-Karte), einen
seriellen Kommunikationsanschluss, einen PCMCIA-Steckplatz und eine PCMCIA-Karte
usw. umfassen. Software und/oder Daten, die über die Kommunikationsschnittstelle 2524 übertragen
werden, haben die Form von Signalen, die elektronische, elektromagnetische,
optische oder andere Signale sein können, die von der Kommunikationsschnittstelle 2524 empfangen
werden können.
Diese Signale 2526 werden über einen Kanal 2528 an
die Kommunikationsschnittstelle geliefert. Dieser Kanal 2528 übermittelt
Signale 2526 und kann unter Verwendung von Draht oder Kabel,
Glasfaser, einer Telephonleitung, einer Zellentelephonverbindung,
einer RF-Verbindung und anderer Kommunikationskanäle implementiert
werden.
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Die
Begriffe "Computerprogrammmedium" und "computernutzbares
Medium" werden in
diesem Dokument zur allgemeinen Bezugnahme auf Medien wie etwa auf
eine Wechselablage 2522 und auf einen Hauptspeicher 2506 verwendet.
Diese Computerprogrammprodukte sind Mittel, um Software an die Verarbeitungseinheit 2500 zu
liefern. Je nach der an die Verarbeitungseinheit 2500 gelieferten
Software kann die Verarbeitungseinheit 2500 verwendet werden, um
die Verarbeitungseinheit 102 oder die Verarbeitungseinheit 2002 zu
implementieren.
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Die
Steuer- oder Computerprogramme (auch Computersteuerlogik genannt)
sind im Hauptspeicher 2506 und/oder im Sekundärspeicher 2508 gespeichert.
Wenn diese Computerprogramme ausgeführt werden, ermöglichen
sie, dass die Verarbeitungseinheit 2500 die wie hier diskutierten
Merkmale der vorliegenden Erfindung ausführt. Dementsprechend repräsentieren
diese Computerprogramme die Steuereinrichtungen der Verarbeitungseinheit 2500.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Verarbeitungseinheit 2500 z. B. unter Verwendung von
Hardware-Komponenten wie etwa von anwendungsspezifischen integrierten
Schaltungen (ASICs) primär
in Hardware implementiert. Die Implementierung der Hardware-Zustandsmaschine
in der Weise, dass sie die hier beschriebenen Funktionen ausführt, ist
für den
Fachmann auf dem relevanten Gebiet bzw. auf den relevanten Gebieten
offensichtlich.
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In
einer nochmals weiteren Ausführungsform ist
die Verarbeitungseinheit 2500 unter Verwendung einer Kombination
sowohl von Hardware als auch von Software implementiert.
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Sendeschnittstelle
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29 veranschaulicht ein Videoproduktionssystem 2900 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, das zum Streamen von "Live"-Video und/oder zum
Aufzeichnen und Speichern einer "Live"-Videoshow, die Nachrichtenstorys
enthält,
die sich auf Wetter, Sport, Wirtschaft, Technologie, „Human
Interests" und andere
Nachrichtenthemen beziehen, auf einer Aufzeichnungs/Wiedergabe-Vorrichtung (RPD) 128 konfigurierbar
ist. Das System 2900 kann die Videoshow nachfolgend über einen
Server 2905 entweder "live" oder "nach Bedarf" im Wesentlichen über ein
vielfältiges
Computernetz 2910 senden, das drahtgebundene oder drahtlose
lokale Netze (LANs) und/oder Weitverkehrsnetze (WANs) wie etwa das
Internet enthält.
In einer bevorzugten Ausführungsform
kann die gesamte Show ein Video sein, das zum Ansehen durch einen
oder mehrere Anwender 2950, die sich bei der Website der Quelle 100, 2905 (Sendestation)
anmelden, über
das Internet gestreamt wird. Falls sich der Anwender 2950 nicht
zu der geplanten Zeit anmelden kann, um sich die "LIVE"-Sendung anzusehen,
ist eine "Nach-Bedarf"-Funktionalität verfügbar, um
die gesamte Show oder ausgewählte
Segmente aus der Show wiederzugeben. Die "Live"-
oder "Nach-Bedarf"-Sendungen können in
Echtzeit vom Server 2905 gestreamt oder in dauerhafte oder
temporäre Dateien
in einer Client-Vorrichtung 2940 zum nachfolgenden Ansehen
heruntergeladen werden. Die Client-Vorrichtung 2940 kann
ein Personal Computer, ein Personal Digital Assistant (PDA), ein
Telephon oder eine andere mit dem Computernetz 2910 verbundene
Vorrichtung sein, die eine Anzeigevorrichtung mit der Fähigkeit
zum Auswählen
eines oder mehrerer Nachrichten-Segmente enthält. In einer alternativen Ausführungsform
kann die Client-Vorrichtung 2940 direkten Zugang zu dem
Videoproduktionssystem 100 haben. Das System 2900 kann
mit Real-Network-, Microsoft- und Apple-Anwendungen oder mit anderen
Anwendungen, wie sie für
den Fachmann auf dem relevanten Gebiet offensichtlich sind, integriert
sein.
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Der
Server 2905 repräsentiert
einen oder mehrere Computer, die verschiedene gemeinsam benutzte
Betriebsmittel für
die anderen Netzvorrichtungen bereitstellen. Die gemeinsam genutzten
Betriebsmittel enthalten Dateien für Programme, Datenbanken und
Bibliotheken; Ausgabevorrichtungen wie etwa Drucker, Telepromptersyteme 114 und
Audio/Video-Recorder und -abspielgeräte; und Kommunikationsvorrichtungen
wie etwa Modems und Internetzugriffseinrichtungen. Der Server 2905 ist
so konfiguriert, dass er das Standard-Internetprotokoll (Standard-IP) unterstützt, das
dafür entwickelt
wurde, die Kommunikation über öffentliche
und private Internet-Backbones zu regeln. Das Protokoll ist im Internetstandard
(STD) 5, Request for Comments (RFC) 791 (Internet
Architecture Board), definiert. Die Kommunikationsvorrichtung kann
die drahtgebundene und drahtlose Kommunikation einschließlich satellitengestützter usw.
unterstützen.
Außerdem
ist der Server 2905 so konfiguriert, dass er verschiedene Betriebssysteme
wie etwa die Betriebssysteme Novell®-NetwareTM Microsoft®-DOSTM, -Windows NTTM, -Windows
95/98TM unterstützt.
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Die
durch den Anwender 2950 ausgewählte "Nach-Bedarf"-Funktionalität ermöglicht,
dass die Show oder ausgewählte
Segmente aus der Show wiedergegeben werden, da während der Originalvideoproduktion
eine Show-Skript-Datei erstellt wird, die Übergangsmakro-Zeitcodes enthält, und
in Echtzeit direkt im Server 2905 gesichert wird. Die Video-Show
kann mit Zeitcode-Segmentstempeln in der RPD 128 aufgezeichnet
oder gespeichert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Segmentstempel ein Zeitcodeformattyp, der erzeugt wird,
während
sich der Übergangsmakro-Zeitindikator 1099 über den
Zeitmesser 1002 bewegt, um die dem Segment vorausgehende
Schrittmarke 1018 zu aktivieren und den ersten Videoübergang
auszulösen.
Der Fortschritt über
die Schrittmarke 1018 hinaus löst aus, dass das Videoproduktionssystem 100 ein
bestimmtes Segment nach einem Videoübergang mit einem Zeitstempel
versieht. Der Segmentstempel ermöglicht
die Auswahl spezifischer Segmente aus einer Show zusammen mit der
richtigen Identifizierung von Segmentdeskriptoren, d. h. Sport-,
Wetter- und Nachrichtenstory-Themenidentifizierungskennzeichen.
Wie für
den Fachmann auf dem relevanten Gebiet leicht sichtbar ist, können Zeitstempel
auch auf andere Weise erzeugt werden.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der Internet-Anwender 2950 auf
der Web-Seite browsen und die gesamte Show oder Segmente aus der
Show für
das "Nach-Bedarf"-Ansehen auswählen. Nachdem
der Anwender 2950 durch Klicken auf eines oder mehrere
Icons die Auswahl vorgenommen hat, lädt die Verarbeitungseinheit 102 für das System 100 die
im Voraus aufgezeichnete Show-Skript-Datei, um die Video-Show über das Internat
einzuspeisen, und führt
sie aus oder abonniert sie Dateien ausgewählter Segmente für den Anwender 2950.
In einer bevorzugten Ausführungsform erstellt
das System 100 ein Netzschnittstellen-Übergangsmakro,
gewinnt es aus der Show-Skript-Datei die Zeitcodes für das ausgewählte Show-Segment bzw.
für die
ausgewählten
Show-Segmente wieder, integriert es die Zeitcodes in das Netzschnittstellen-Übergangsmakro
und führt
es das Netzschnittstellen-Übergangsmakro
aus, um das Video dem Anwender 2950 zuzuführen. In
einer weiteren Ausführungsform
erstellt das System 100 eine "Vorratsbehälter"-Abspielliste für die "Nach-Bedarf"-Darstellung. Wenn der Anwender 2950 eine
Show oder Segmente einer Show auswählt, werden die (durch Zeitcodestempel
und Identifizierungsetiketten identifizierten) ausgewählten Videoclips
in dem Darstellungs-"Vorratsbehälter" in der richtigen
wie durch den Anwender 2950 identifizierten Folge gespeichert. Wenn alle
Segmente in dem "Vorratsbehälter" in der richtigen
Reihenfolge zusammengesetzt worden sind, beginnt die Wiedergabe
zum Betrachten durch den Anwender 2950.
-
Wie
beschrieben wurde, werden Nach-Bedarf-Sendungen für den Anwender 2950 in
Echtzeit gestreamt oder bei der Client-Vorrichtung 2940 zum verzögerten Ansehen
heruntergeladen. In einer Ausführungsform
werden die Sendungen ununterbrochen zur Client-Vorrichtung 2940 gestreamt.
In dieser Ausführungsform
setzt die Verarbeitungseinheit 102 die (auch als Elemente
bezeichneten) Show-Segmente für
die gesamte Show (oder die ausgewählten Show-Segmente in der
durch den Anwender 2950 angegebenen Reihenfolge) zusammen,
um den Inhalt als einen einzigen Videoclip zu produzieren. Wie oben
beschrieben wurde, produziert die Verarbeitungseinheit 102 den
Einzelclip unter Verwendung eines Netzschnittstellen-Übergangsmakros,
einer Vorratsbehälter-Abspielliste
oder dergleichen. Danach wird der Inhalt in einer Weise, die das
mehrfache Herunterladen vermeidet, ununterbrochen zur Client-Vorrichtung 2940 gestreamt.
Zum Beispiel erfordern herkömmliche
Streaming-Zugänge, dass
Clients Segmente einer Medienproduktion laden, Puffern und streamen.
Zum Beispiel würde
ein Nachrichtensende-Server jede Nachrichtenstory getrennt streamen
oder würde
der Server die Nachrichtenstory in Abschnitte teilen, um jeden Abschnitt
getrennt zu senden. Der Client würde
jeden segmentierten Medienstrom vor Anzeigen des Videosegments auf
dem Client-Browser empfangen und Puffern. Daraufhin würde der
Client das nächste
Segment empfangen und Puffern, bevor er dieses Segment anzeigt.
Der Prozess wird wiederholt, bis die gesamte Produktion angezeigt
worden ist. Dieser herkömmliche
Zugang verursacht Verzögerungen
und erzeugt eine unzusammenhängende
Darstellung der Medienproduktion.
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Das
Merkmal des Dauer-Streaming der vorliegenden Erfindung überwindet
diese Probleme, indem es mehrere Segmente von der Medienproduktion
zusammensetzt und sofort an den Client sendet. Der Client kann alle
Show-Segmente synchron zueinander laden. Somit erfährt der
Anwender 2950 einen Dauerstrom von Medien ohne mehrfache
Unterbrechungen. Dementsprechend maximiert das Dauer-Streaming die
Unterhaltung des Betrachters und die Konzentration auf das Diskussionsthema
bzw. auf die Diskussionsthemen. Zusätzlich erhöht das Merkmal die Betrachterverweilzeit
und das Ausgesetztsein dem Inhalt der Medienströme.
-
In
einer Ausführungsform
unterstützt
das System 100 außerdem
eine Dauerabspielbetriebsart. Diese Ausführungsform ermöglicht,
dass das System 100 Shows (z. B. Nachrichtensendungen),
gleich, ob live oder im Voraus aufgezeichnet, nahtlos ununterbrochen
abspielt. Falls am Ende einer Sitzung keine weitere Show geplant
ist, wird die vorherige Sendung, nach Bedarf mit aktualisierten
Videosegmenten der vorherigen Sendung, erneut abgespielt. Der Anwender 2950 kann
eine Sendung jederzeit personalisieren, um die Dauerabspielbetriebsart
außer Kraft
zu setzten.
-
In
einer Ausführungsform
können
Nach-Bedarf-Sendungen jederzeit gestartet, schnell vorwärts abgespielt,
rückwärts abgespielt,
angehalten oder unterbrochen werden. Darüber hinaus können Segmente
in der Show auf Wunsch des Anwenders 2950 weitergeschaltet
oder übersprungen
werden.
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Ein
weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist, dass das System 2900 so
konfigurierbar ist, dass es ermöglicht,
dass der Anwender 2950 die Sendungen anpasst. Zum Beispiel
kann der Anwender 2950 ein Profil festsetzen, um den Inhalt,
die Dauer und das Layout für
momentane und nachfolgende Sendungen zu spezifizieren. Da die gesicherten
Elemente, Clips und Segmente von der Show für nachfolgende Sendungen umgeordnet
werden können,
kann der Anwender 2950 den Typ der Nachrichtenstorys (d.
h. Titel-Story, Spezialberichte, College Football, lokales Wetter,
Verkehr, Aktienmarkt usw.) und die Priorität oder die Ablaufsteuerung
der Nachrichtenstorys auswählen.
Dementsprechend werden dem Anwender 2950 jedes Mal, wenn
er auf die Web-Site zugreift, nur jene Nachrichtenstorys zugeleitet,
die ihn interessieren. Außerdem
kann der Anwender 2950 spezifische Nachrichtenstorys für zukünftige Sendungen
auswählen
und speichern. Die Nachrichtenstorys können heruntergeladen und in
einer Speichervorrichtung in der Client-Vorrichtung 2940 gesichert
werden oder der Anwender 2950 kann zu einem späteren Zeitpunkt
auf die Nachrichtenstorys vom Server 2905 zugreifen, um
die aktuellste Version der Nachrichtenstorys zu erhalten.
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In
einer Ausführungsform
können
die Informationen über
die Video-Show durch die Sendestation direkt vom System 100 zu
einer Web-Seite gestreamt werden. Die Informationen können einen
Plan, der den Inhalt und die Dauer der Show aufführt, oder Daten in Bezug auf
ein Live-Segment oder auf eine Story, das/die momentan gesendet
wird, enthalten. Die Daten können
sich auf Seitenfeldern oder -frames der mit dem Segment oder der
Story synchronisierten Webseite befinden. Die Daten werden in das System 100 eingegeben
und über
das Übergangsmakro
mit dem richtigen Segment oder mit der richtigen Story verknüpft. Während das
System 100 die Show von einem Segment zum nächsten "durchläuft", ändern sich
die Daten synchron mit dem Segment, während es in dem Übergangsmakro
zusammengesetzt wird.
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In
einer Ausführungsform
enthält
die Show-Skript-Datei Links zu dynamischen und/oder statischen Werbeanzeigen.
Während
eine Video-Show über
das Netz 2910 gesendet wird, werden die Werbeanzeigen in
spezifischen Intervallen und Dauern mit der Video-Show gestreamt.
In einer Ausführungsform
befinden sich die Werbeanzeigen auf den Seitenfeldern desselben
Frames oder Fensters. In einer weiteren Ausführungsform werden die Werbeanzeigen
in getrennten Frames gestreamt. In einer weiteren Ausführungsform
werden die Werbeanzeigen vor der Anzeige des zugehörigen Segmentvideos
gestreamt. Die Werbeanzeigen können
als getrennte Dateien auf dem Server 2905 gespeichert sein
und gemäß den Icon-Anordnungen
auf dem Übergangsmakro-Arbeitsblatt 299 geladen,
angeordnet und abgespielt werden. Die Werbeanzeigen können einen
Hyperlink direkt zu der Web-Site für den Sponsor der Werbeanzeige
bereitstellen.
-
Neben
Werbeanzeigen enthält
die vorliegende Erfindung verschiedene Merkmale, die den Umfang
der Medienströme
erweitern. In einer Ausführungsform
integriert die Show-Skript-Datei
eine Online-Umfrage oder Meinungsforschungstechnologien in die Videoproduktion.
Die Umfrage kann auf den Inhalt eines spezifischen Show-Segments, auf das Web-Seiten-Design,
auf die Videodarstellung und dergleichen gerichtet sein. Zum Beispiel
werden in einer Ausführungsform
spezifische Umfragen, Untersuchungen und dergleichen für spezifische Show- Segmente erstellt
und durch die Zeitcodes, die die Show-Segmente identifizieren, mit Querverweisen
versehen und gespeichert. Wenn eine Show für die Sendung (live oder nach
Bedarf) zusammengesetzt wird, wird die entsprechende Umfrage in
dem bestimmten Intervall mit einem zugehörigen Show-Segment gestreamt.
Wie es hinsichtlich Werbeanzeigen diskutiert wurde, kann die Umfrage
auf der Client-Vorrichtung 2940 in
demselben oder in einem getrennten Frame dargestellt werden. Die
Verarbeitungseinheit 102 empfängt während der Sendung die Meinungsdaten
vom Anwender 2950. In einer Ausführungsform werden die Meinungsdaten
in Echtzeit ausgewertet und die Ergebnisse an die Client-Vorrichtung 2940 zurückgegeben.
In einer Ausführungsform
stellt die Verarbeitungseinheit 102 die Meinungsergebnisse
für ein
gesamtes Feld von Beantwortern sowie die Ergebnisse vom Anwender 2950 dar.
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In
einer Ausführungsform
integriert die Show-Skript-Datei unterstützende Hyperlinks in die Medienströme. Anhand
des Inhalts eines spezifischen Show-Segments werden die URL, die
E-Mail oder geographische Adressen von Personen oder Organisationen,
die sich auf das Show-Segment beziehen, erzeugt, mit Querverweisen
versehen und im System 100 gespeichert. Außerdem enthält die URL-Adresse
die Web-Site für
elektronische schwarze Bretter. Wenn eine Show gesendet wird, werden die
Daten auf der Client-Anzeige mit dem zugehörigen Show-Segment dargestellt.
Dementsprechend kann ein Anwender 2950 einen Hyperlink
aktivieren, um eine bestimmte Site oder Person, die sich auf das Show-Segment
bezieht, das er momentan ansieht, zu besuchen oder eine Nachricht
an sie zu senden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
enthält die
Show-Skript-Datei
Informationsunterstützungsmedien,
die das zugehörige
Segment aufwerten. In einer Ausführungsform
ist auf der Client-Anzeige ein getrennter Frame vorgesehen, um Informationen, Statistik,
Text, Video und ähnliche
Medien und Multimedia darzustellen, die sich auf die Medienströme beziehen.
Wenn z. B. ein Sportsegment gesendet wird, um ein Interview eines
Sportlers zu zeigen, kann in einem getrennten Frame die momentane
Statistik für
den Interviewten zur Durchsicht für den Betrachter dargestellt
werden. Alternativ kann der getrennte Frame ein Menü oder zugehörige Daten
oder Web-Sites enthalten, die der Anwender 2950 auswählen kann.
Eine Datei, die die Anweisungen zum Erzeugen des getrennten Frames
enthält,
wird mit dem Show-Segment
mit Querverweisen versehen und mit dem Aufruf während Sendungen gespeichert.
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In
einer weiteren Ausführungsform
enthalten die Informationsunterstützungsmedien Untertitel oder
Text, die den Segmenten entsprechen, während sie auf der Client-Vorrichtung 2940 betrachtet
werden. Somit wird in einer Ausführungsform
eine Kopie des Segments synchronisiert und in dem getrennten Frame
angezeigt. In einer weiteren Ausführungsform sind die Untertitel
in die Medienströme
des Show-Segments integriert und werden in demselben Fenster angezeigt.
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Die
auf der Client-Vorrichtung 2940 dargestellte Web-Site ermöglicht,
dass der Anwender 2950 Fragen an einen Web-Master oder an einen
Netzsystemadministrator für
die Sendestation einreicht. Außerdem
kann der Anwender 2950 Suchen nach einem spezifischen Thema
initiieren, das an die Nachrichtensendung gebunden ist. Jedes Mal,
wenn der Anwender 2950 ein Thema aus der Ergebnisliste auswählt, werden
die mit dem Thema verknüpften Werbeanzeigen über das Übergangsmakro
zum Anwender 2950 geleitet. Außerdem ist die Web-Seite so konfigurierbar,
dass sie die Überwachung
und Datenprotokollierung zum Verfolgen von Web-Treffern, von Werbe-Treffern,
zur Rechnungsstellung und von Kosten unterstützt. In einer Ausführungsform
unterstützt die
Web-Seite und somit
das System 100 die Kommunikation mit unabhängigen Medienmessungs-Entitäten wie
etwa Nielson/Net-Ratings,
Media Metrix und Arbitron für
die Entwicklung unabhängiger
Industrieberichte.
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Der
Server 2905 kann eine Time-Shift-Vorrichtung enthalten,
die Shows automatisch in programmierbaren oder durch den Anwender
bestimmbaren Zeitschlitzen aufzeichnet und wiedergibt. In einer
Ausführungsform
enthält
die Wiedergabe ein eingebautes Nachrichten-"Hereinschneiden", um aktualisierte Informationen oder
letzte Eilnachrichten zu liefern, falls solche Informationen zur
Zeit der erneuten Sendung verfügbar
sind. Das eingebaute Nachrichten-Hereinschneiden
kann durch Einfügen
eines Live-Segments zu Beginn eines schrittmarkierten Rahmens (während der
Aufzeichnung zeitgestempelt) irgendeines Segments implementiert
werden. Der Server kann die Originalwerbeanzeigen oder andere mit
den Segmenten verknüpfte
Daten leiten oder der Server 2905 kann neu zugeordnete
Datenverknüpfungen
leiten.
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In
einer Ausführungsform
können
die hereingeschnittenen eingebauten Nachrichten durch den Webmaster
oder Videoregisseur 135 in dem Netzschnittstellenübergangsmakro
angeordnet werden. Um die Live-Segmente in ein Übergangsmakro einzufügen, das
zuvor für
die Sendung erstellt und auf dem Server 2905 gespeichert
wurde, werden Hotkey-Icons 212 zum Hereinscheiden von Nachrichten verwendet.
Dies aktualisiert den Server 2905 mit einer neuen Show-
und Segmentarchitektur, damit der Anwender 2950 wählen kann.
Der Anwender 2950 empfängt
automatisch aktualisierte Informationen oder letzte Eilnachrichten,
während
die Video-Show über
das Netz gestreamt oder "nach
Bedarf" aufgerufen
wird. In einer weiteren Ausführungsform
kann der Anwender 2950 durch Klicken auf ein geeignetes Icon
entscheiden, ob er eingebaute Nachrichten-Hereinschnitte für bestimmte Themen, d. h. Wettervorhersagen,
Aktienstände,
Sportergebnisse usw., empfängt.
Die Verarbeitungseinheit 102 bearbeitet im Ergebnis der
Eingabe des Nutzers das ursprüngliche Übergangsmakro,
um ein Netzschnittstellen-Übergangsmakro
zu erstellen, um das wie gerichtete Live-Segment einzufügen.
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Das
Videosegment für
die vom Anwender bestimmten oder programmierbaren Nachrichten-Hereinschnitte
wird zum Anwender 2950 geleitet, während der Netzschnittstellen-Übergangsmakro-Zeitanzeiger 1099 das
Icon zum Hereinschneiden von Nachrichten aktiviert. Falls z. B.
keine neuen Storys verfügbar
sind, wenn der Zeitanzeiger 1099 das Icon aktiviert, überspringt
die Verarbeitungseinheit 102 das Icon zum Hereinschneiden
von Nachrichten, um das Icon für
das nächste
Videosegment zu aktivieren.
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Nachdem
die Show-Skript-Dateien erstellt worden sind, kann das System 100 programmiert werden,
um entweder zuvor erstellte Dateien zu übersichern oder ein Historienarchiv
der Nachrichtensegmente zu erstellen. Zum Beispiel kann der Anwender 2950 nur
an der neusten Wettervorhersage interessiert sein. Somit würde das
System 100 in diesem Fall die Wettersegmentdateien übersichern,
um nur die neuesten Daten verfügbar
zu machen. Andererseits kann ein spezifisches Nachrichtensegment über ein „Human
Interest"-Merkmal für nachfolgende Sendungen
archiviert werden.
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Anhand
von 30 repräsentiert der Ablaufplan 3000 den
allgemeinen Betriebsablauf einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Genauer zeigt der Ablaufplan 3000 ein Beispiel
eines Steuerablaufs für
die Produktion eines Nachrichtenprogramms in einer automatisierten
Videoproduktionsumgebung und zum Senden des gesamten Programms oder
ausgewählter
Segmente von dem Programm an einen oder mehrere Anwender 2950.
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Allgemein
gesagt, kann das System 100 Live-Video über die Netzverbindung 2910 produzieren und
streamen. Wenn die Show anhand des Schritts 3010 original
für das
Streaming produziert wird, können
Zeitstempel verwendet werden, um spezifische Segmente von der Show
zu kennzeichnen. Um die Zeitstempel aufzuzeichnen, die jedes Videosegment identifizieren,
wird eine Show-Skript-Datei erstellt. Jedes Videosegment wird gleichfalls
aufgezeichnet und auf einer RPD 128 gespeichert. Die Show-Skript-Datei
ermöglicht,
dass das System 100 die Zeitstempel verwendet, um spezifische
Videosegmente wiederzugewinnen, um sie zukünftig anzusehen.
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In
Schritt 3020 greift der Anwender 2950 auf die
Web-Site der Sendestation zu und wählt eines oder mehrere Videosegmente
zum Ansehen aus. Der Anwender kann die Auswahl dadurch angeben,
dass er auf eines oder auf mehrere Icons klickt, die das Videosegment
bzw. die Videosegmente repräsentieren.
Die Anwenderanforderungen werden über das Netz 2910 zur
Verarbeitung zum Server 2905 geleitet. In Schritt 3030 erstellt
die Verarbeitungseinheit 102 eine neue Skript-Datei, um
das Videosegment bzw. die Videosegmente zu senden, die der Anwender 2950 angefordert
hat. Dies kann unter Verwendung der Original-Skript-Datei zum Lokalisieren
der dem Videosegment bzw. den Videosegmenten zugeordneten Zeitstempel
ausgeführt
werden. Daraufhin fügt
die Verarbeitungseinheit 102 die richtigen Zeitsegmente
in die neue Skript-Datei ein.
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In
Schritt 3040 kann die Verarbeitungseinheit 102 zusätzliche
Codes in die neue Skript-Datei einfügen, um weitere Daten in Bezug
auf das angeforderte Videosegment bzw. auf die angeforderten Videosegmente
zu streamen. Die weiteren Daten können Werbeanzeigen oder Informationen
enthalten, die sich auf den Inhalt und auf die Dauer des Videosegments beziehen.
Die zusätzlichen
Codes können
nach Ermessen des Anwenders 2950 oder des Webmasters der
Sendestation eingefügt
werden.
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In
Schritt 3050 führt
die Verarbeitungseinheit 102 die neue Skript-Datei aus,
um an eine oder an mehrere Videoproduktionsvorrichtungen Befehle
zu senden, um die Videosegmente und verwandte Daten zum Anwender 2950 zu
senden. Somit unterstützt
das System 2900 das synchronisierte Datenrundsenden, sofern
der Webmaster und/oder der Anwender 2950 angefordert hat,
dass mit dem Videosegment bzw. mit den Videosegmenten Werbeanzeigen
oder andere Informationen geleitet werden.
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Anhand
von 31 repräsentiert der Ablaufplan 3100 den
allgemeinen Betriebsablauf einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Genauer zeigt der Ablaufplan 3100 ein Beispiel
eines Steuerablaufs für
die Produktion eines Nachrichtenprogramms in einer automatisierten
Videoproduktionsumgebung und zum Aufzeichnen der Videoproduktionsanweisungen
für zukünftige Sendungen.
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In
Schritt 3110 erstellt der Videoregisseur 135 oder
ein anderes Mitglied des Produktionsstabs eine Liste von Vorproduktionsanweisungen
zum Produzieren einer Show wie etwa eines Nachrichtenprogramms.
Wie oben diskutiert wurde, können
die Vorproduktionsanweisungen eine Reihenfolge von Nachrichtenstorys, Übergangseffekten,
Kamerasignalen usw. enthalten. Die Show kann in mehrere Segmente
geteilt sein, wobei jedes Segment einer spezifischen Nachrichtenstory
oder einem spezifischen Nachrichtenstorytyp entspricht.
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In
Schritt 3115 wird aus den Vorproduktionsanweisungen ein Übergangsmakro
erstellt. Wie oben diskutiert wurde, ist das Übergangsmakro ein Satz von
Videoproduktionsbefehlen, wobei jedem Videoproduktionsbefehl ein
Zeitmesserwert und wenigstens eine Videoproduktionsvorrichtung zugeordnet sind.
Wenn das Übergangsmakro
erstellt wird, wird in Schritt 3120 für jedes der Show-Segmente ebenfalls eine
Story-Datei erstellt. Somit besitzt jedes Show-Segment seine eigene
Story-Datei, die alle Videoproduktionsbefehle in Bezug auf das jeweilige Show-Segment
enthält.
Außerdem
erstellt die Verarbeitungseinheit 102 in Schritt 3120 eine Show-Skript-Datei.
In Schritt 3120 ist die Show-Skript-Datei leer, wobei die Show-Skript-Datei aber
schließlich,
wie im Folgenden diskutiert wird, alle Story-Dateien für die Übergangsmakrosegmente enthält, die
ausgeführt
worden sind. Somit erstellt das Videoproduktionssystem 100 für jedes
Nachrichtenprogramm oder für
jede Videoshow eine getrennte Show-Skript-Datei.
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In
Schritt 3125 führt
die Verarbeitungseinheit 102 das Übergangsmakro aus, um die Produktion
der Video-Show zu starten. In Schritt 3130 wird die Story-Datei
für jedes
Show-Segment zu der Show-Skript-Datei hinzugefügt, während das Übergangsmakrosegment für jedes
Show-Segment ausgeführt
wird. In einer bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird die Story-Datei für das nachfolgende Segment
automatisch an die Story-Datei für
das aktive Segment in der Show-Skript-Datei angehängt, während die
Verarbeitungseinheit 102 das Übergangsmakrosegment für ein Show-Segment
ausführt.
Nachdem eine Story-Datei in der Show-Skript-Datei angehängt worden ist,
kann das Übergangsmakrosegment
für das
nachfolgende Segment nicht aus dem System 100 gelöscht werden.
Die Verarbeitungseinheit 102 führt daraufhin automatisch das
nachfolgende Segment aus und ihre Story-Datei wird in der Show-Skript-Datei aufgezeichnet.
In einer weiteren Ausführungsform kann
der Videoregisseur 135 das nachfolgende Übergangsmakrosegment
manuell ändern,
nachdem die Story-Datei
in der Show-Skript-Datei angehängt worden
ist, wobei alle Änderungen
an den Videoproduktionsbefehlen in der angehängten Story-Datei aufgezeichnet
werden.
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In
Schritt 3135 werden die Video-Show-Segmente für die Live-
oder Live-to-Tape-Sendung produziert. Wie anhand von 30 diskutiert wurde, können die Videosegmente ebenfalls
auf einer RPD 128 gespeichert werden. Nachdem das gesamte Übergangsmakro
ausgeführt
und somit die Videoproduktion abgeschlossen worden ist, wird die Show-Skript-Datei in Schritt 3140 im
Server 2905 gespeichert.
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Obgleich
oben verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben worden sind, sind sie selbstverständlich beispielhaft
und nicht als Beschränkung
dargestellt worden. Für
den Fachmann auf dem relevanten Gebiet bzw. auf den relevanten Gebieten
ist klar, dass daran verschiedene Änderungen in Bezug auf die
Form und die Einzelheiten vorgenommen werden können, ohne vom Umfang der Ansprüche abzuweichen.
Somit sollte die vorliegende Erfindung durch irgendeine der oben
beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen nicht beschränkt werden,
sondern nur in Übereinstimmung mit
den folgenden Ansprüchen
und ihren Entsprechungen definiert werden.