-
GEBIET DER ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine adaptive Entzerrungsvorrichtung
und ein damit zusammenhängendes
Störungsbeseitigungsverfahren, welche
zum Beispiel in der Mobilkommunikation benutzt werden können, und
insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Erzeugen von
Symbolsynchronisationstakten, welche gestatten, die adaptiven Entzerrungen
wirkungsvoll vorzunehmen.
-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
Ein
adaptiver Entzerrer ist in der Mobilkommunikation als eine Technologie
bekannt, welche zum Beseitigen von Störungen verwendet werden kann.
Der adaptive Entzerrer wird seit langem verwendet, um Intersymbolstörungen zu
kombinieren und/oder zu beseitigen, wie sie zwischen direkten Signalen
und verzögerten
Signalen auftreten, welche voneinander verschiedene Verzögerungszeiten
von einem gemeinsamen Ursprung haben. Ein herkömmliches Beispiel eines Verfahren
zum Erkennen eines Symbolsynchronisationstakts für ein Empfangssignal, welches
in einem adaptiven Entzerrer verwendet wird, wird nachfolgend beschrieben.
Gemäß dem herkömmlichen
Verfahren wurde der Symboltakt mit dem einen Weg mit der frühesten Ankunft
darstellenden ersten Weg synchronisiert. Eine aus
JP 11-088455 A für diesen
Fall bekannte Anordnung ist in
1 gezeigt.
Obwohl nicht gezeigt, sendet ein Sender zu Anfang eine lange Synchronisationswort-Sequenz, deren Muster
der Empfangsseite bereits bekannt ist, gefolgt von der Übertragung
von Daten, welche zu übertragenden
Informationsinhalt darstellen. Auf der Empfängerseite wird ein vom Sender empfangenes
Signal verstärkt
und zu einem Basisbandsignal demoduliert, welches dann in eine digitale
Sequenz umgewandelt wird. Das Empfangssignal in Form der digitalen
Sequenz wird in eine Eingangsklemme
11 eingegeben, und
eine Kanalantwort wird unter Verwendung einer Korrelation zwischen
dem Empfangssignal und einem Synchronisationswort-Signal aus einem
Synchronisationswort-Generator
12 in einem Korrelator
13 geschätzt. Die
Kanalantwort oder das Ausgangssignal vom Korrelator
13 ändert sich
zum Beispiel wie in
2 gezeigt. Das Korrelations-Ausgangssignal
Sigc wird in einem Symbolsynchronisationstaktgenerator
15 mit
einem Schwellensignal Ths aus einer Schwellensignal-Voreinstelleinrichtung
14 verglichen.
Ein erster Takt t1, wo das Korrelations-Ausgangssignal Sigc das
Schwellensignal Ths überschreitet,
wird erkannt, wodurch ein Symbolsynchronisationstakt für den Weg
der ersten Ankunft gewonnen wird. Ein Abtaster
16 tastet
ein digitalisiertes Empfangssignal von der Eingangsklemme
11 mit dem
Symbolsynchronisationstaktsignal ab, und ein abgetastetes Ausgangssignal
wird einem adaptiven Entzerrer
17 zugeführt, welcher eine adaptive
Entzerrung auf das Abtastsignal anwendet, um eine entschiedene Symbolsequenz
an eine Ausgangsklemme
18 zu liefern.
-
Beim
herkömmlichen
Verfahren, bei welchem der Symbolsynchronisationstakt auf den Takt des
Wegs der ersten Ankunft eingestellt wird, besteht ein Problem darin,
dass, wenn ein Entzerrungsbereich im Zeitbereich begrenzt ist, ein
Korrelations-Ausgangssignal auftreten kann, bei welchem eine beträchtliche
Leistung außerhalb
des Entzerrungsbereichs liegt, was zur Folge hat, dass keine bedeutenden
Leistungen erreicht werden und somit die Antwort sich verschlechtert.
-
Das
Dokument
EP 0 496 152
A offenbart eine adaptive Entzerrungsvorrichtung und ein
adaptives Entzerrungsverfahren gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1, 4,
12 beziehungsweise 16.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Eine
Aufgabe der Erfindung ist, eine adaptive Entzerrungsvorrichtung
und ein adaptives Entzerrungsverfahren zu schaffen, durch welche
eine bedeutende Leistung erreicht wird, selbst wenn der Entzerrungsbereich
im Zeitbereich begrenzt ist.
-
Diese
Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und
4 und ein Verfahren nach den Ansprüchen 12 und 16 erfüllt. Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
-
Diese
Anordnungen gestatten, die Wegleistungssumme innerhalb des Entzerrungsbereichs
des adaptiven Entzerrers zu maximieren, was eine wirkungsvolle Entzerrungsverarbeitung
ermöglicht. Demzufolge
ist eine gute Empfangscharakteristik zu erwarten.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung einer
herkömmlichen
adaptiven Entzerrungsvorrichtung zeigt;
-
2 ist
ein Wellenform-Diagramm, welches ein Beispiel eines Korrelations-Ausgangssignals
und eines erkannten Takts, geliefert durch eine herkömmliche
Symboltaktvorrichtung, zeigt;
-
3 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung eines
ersten Beispiels zeigt;
-
4 ist ein Wellenform-Diagramm, welches eine
beispielgebende Beziehung zwischen einem Korrelations-Ausgangssignal
und einem Fenstersignal, welche gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet werden, zeigt;
-
5A ist
eine schematische Ansicht eines speziellen Beispiels einer in 3 gezeigten
Leistungsmesseinheit;
-
5B ist
ein Blockschaltbild, welches ein anderes Beispiel zeigt;
-
6 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Funktionsanordnung
eines in 3 gezeigten adaptiven Entzerrers 17 (adaptiver Entzerrer
vom MLSE-Typ) zeigt;
-
7 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Anordnung
eines in 6 gezeigten Kopiengenerators 32 zeigt;
-
8 ist
eine schematische Ansicht, welche ein spezielles Beispiel einer
in einem zweiten Beispiel verwendeten Leistungsmesseinheit 22 zeigt;
-
9 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Funktionsanordnung
eines dritten Beispiels zeigt;
-
10 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Funktionsanordnung
eines in 9 gezeigten adaptiven Entzerrers 41 zeigt;
-
11 ist
eine schematische Ansicht einer beispielgebenden Anordnung eines
in 9 gezeigten Kombinators für adaptive Antennenfelder 51;
-
12 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Funktionsanordnung
einer ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
-
13 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende Funktionsanordnung
eines in 12 gezeigten adaptiven Entzerrers 63 zeigt;
-
14 ist
eine schematische Ansicht einer anderen Funktionsanordnung des in 12 gezeigten
adaptiven Entzerrers 63;
-
15 ist
eine schematische Ansicht einer beispielgebenden Funktionsanordnung,
wenn in der ersten Ausführungsform
ein Kombinator zur Verarbeitung adaptiver Antennenfelder verwendet
wird;
-
16 ist
eine schematische Ansicht einer beispielgebenden Funktionsanordnung
eines in 15 gezeigten adaptiven Entzerrers 71;
-
17A ist eine schematische Ansicht eines Beispiels,
in welchem auf der Grundlage einer Leistungssumme, welche eine Schwelle überschreitet, ein
Takt erkannt wird;
-
17B ist eine schematische Ansicht einer Funktionsanordnung,
welche die Erkennung einer Anzahl von Takten, welche von der Größe der Leistungssumme
abhängt,
veranschaulicht;
-
18 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
-
19 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung einer
vierten Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
-
20A ist eine Darstellung ankommender Wege, welche
in Gruppen mit verschiedenen Richtungen eingeteilt sind;
-
20B veranschaulicht ein Beispiel, in welchem Verzögerungszeiten
von Empfangssignalen eine große
Differenz zwischen Wegen mit verschiedenen Richtungen aufweisen;
-
21 ist
eine schematische Ansicht einer Funktionsanordnung einer fünften Ausführungsform der
Erfindung;
-
22 ist
eine schematische Ansicht, welche ein spezielles Beispiel einer
in 21 gezeigten Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung zeigt;
-
23 ist
eine Darstellung eines beispielgebenden Mehrfachstrahls;
-
24 ist
eine schematische Ansicht, welche einen Vorgang des Erzeugens eines
Symbolsynchronisationstakts in der in 21 gezeigten
Ausführungsform
veranschaulicht;
-
25 ist
eine schematische Ansicht, welche eine beispielgebende spezielle
Funktionsanordnung eines in 21 gezeigten
adaptiven Entzerrers 105 zeigt;
-
26A ist eine Darstellung ankommender Wege von
Funkwellen, welche in verschiedene Richtungen eingeteilt sind;
-
26B ist eine Darstellung einer Vielzahl von Wegen,
wobei ein Weg eine erhöhte
Empfangsleistung hat und andere Wege eine verringerte Empfangsleistung
mit sehr verschiedenen Verzögerungszeiten
haben;
-
27 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
-
28 ist
eine schematische Ansicht, welche eine Funktionsanordnung einer
siebten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
-
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Bevor
Ausführungsformen
der Erfindung beschrieben werden, werden zunächst anhand der 1 bis 11 verschiedene
beispielgebende Anordnungen erläutert,
welche selbst nicht Ausführungsformen
der hierin beanspruchten Erfindung darstellen, aber zum Verstehen
der Erfindung hilfreich sind und Merkmale enthalten, die in der
Erfindung vorteilhaft eingesetzt werden können, wie später noch
ausführlich
erläutert
wird.
-
Erstes Beispiel
-
Eine
Anordnung eines ersten Beispiels ist in 3 gezeigt,
wo zur Bezeichnung entsprechender Teile gleiche Bezugszeichen wie
in 1 verwendet werden. Ein Korrelator 13 gibt
eine Korrelation zwischen einem von einem Synchronisationswort-Generator 12 erzeugten
Synchronisationswort-Signal
und einem Empfangssignal von einer Eingangsklemme 11 aus.
Wie in den herkömmlichen
Systemen verwendet, kann das verwendete Synchronisationswort-Signal
ein Symbolmuster wie zum Beispiel PN-Sequenzen enthalten, welches
für eine
hohe Eigenkorrelation und eine geringe Kreuzkorrelation mit Störungen sorgt
und gestattet, einen Symboltakt eines gewünschten Signals zu erkennen,
während
der Einfluss störender
Wellen beseitigt wird.
-
Andererseits
wird im vorliegenden Beispiel eine Leistungsmesseinheit 22 verwendet,
um eine Summe von Korrelationsausgängen Sigc zu berechnen, welche
innerhalb einer gegebenen Zeitspanne auftreten, während die
Zeitspanne im Zeitbereich sequentiell verschoben wird. Zum Beispiel
liefert ein Fenstersignalgenerator 21 ein Fenstersignal
mit der gleichen Zeitspanne wie der Entzerrungsbereich eines adaptiven
Entzerrers 17. Beispielsweise wird, wenn der Entzerrungsbereich
gleich einer Verzögerung
von vier Symbolen ist, ein Fenstersignal erzeugt, welches während einer
Zeitspanne 4T (wobei T eine Symbolperiode darstellt) 1 annimmt und
sonst 0 annimmt. Das Fenstersignal wird zusammen mit den Korrelations-Ausgangssignalen
Sigc in die Leistungsmesseinheit 22 eingegeben. Die Leistungsmesseinheit 22 berechnet
dann sequentiell eine Leistungssumme der Korrelations-Ausgangssignale Sigc,
welche während
der Ausdehnung des Fenstersignals auftreten, während die Zeitposition des
Fenstersignals verschoben wird, wie in 4 veranschaulicht.
Das Basisband-Empfangssignal von der Eingangsklemme 11 stellt
eine Sequenz dar, welche in einem Intervall gleich zum Beispiel
1/16 Symbolperiode T abgetastet und dann digitalisiert wird, und
das Synchronisationswort-Signal aus dem Synchronisationswort-Generator 12 enthält auch
eine digitalisierte Sequenz mit der gleichen Periode. Folglich sind
die Korrelations-Ausgangssignale
Sigc auch eine digitale Sequenz mit der gleichen Periode. 4A zeigt ein
Beispiel des Korrelations-Ausgangssignals Sigc zur Vereinfachung
in Form einer kontinuierlichen Welle. 4B zeigt
ein Fenstersignal #1, welches Pegel 1 nur während des Zeitintervalls des
Entzerrungsbereichs, welches in diesem Beispiel als Zeitspanne 4T
gezeigt ist, annimmt und welches sonst Pegel 0 annimmt. Entsprechend
werden Fenstersignale #2, #3, ... gebildet, welche sequentiell vom Fenstersignal
#1 um eine Abtastperiode des Korrelations-Ausgangssignals, welche
in diesem Beispiel T/16 ist, auf sequentielle Weise verschoben werden. Auf
diese Weise wird die Summe des Korrelations-Ausgangssignals Sigc
berechnet, während
der Pegel der Fenstersignale #1, #2, #3, ... 1 ist. Speziell für das Fenstersignal
#1 wird die Summe des Korrelations-Ausgangssignals, welche in 4A schraffiert
dargestellt ist, berechnet.
-
Um
ein spezielles Beispiel der Leistungsmesseinheit 22 für das obige
Beispiel zu geben, in welchem die gegebene Zeitspanne gleich 4T
ist und die Abtastperiode für
das Empfangssignal gleich T/16 ist, kann ein Schieberegister 111 mit
(4 × 16) Schiebestufen
wie in 5A gezeigt herangezogen werden,
wobei das Korrelations-Ausgangssignal Sigc in ein Ende des Schieberegisters 111 eingegeben
wird, welches dann mit einem Takt Cs von T/16 getaktet wird. Eine
Summe des Eingangs und des Ausgangs jeder Schiebestufe kann durch
einen Addierer 112 gebildet werden, wodurch die Leistungssumme
innerhalb des Fenstersignals, welches sequentiell um T/16 verschoben
wird, alle T/16 gebildet wird. Alternativ kann, wie in 5B gezeigt,
das Korrelations-Ausgangssignal vom Korrelator 13 alle
T/16 in einen Speicher 113 geschrieben werden und kann, nachdem
das Korrelations-Ausgangssignal, welches dem Ende des Synchronisationswort-Signals
entspricht, hineingeschrieben wurde, ein Leseadressengenerator 114 veranlasst
werden, den Daten für
das 4T-Intervall entsprechende (4 × 16) Adressen zu liefern,
um gespeicherte Daten aus dem Speicher 113 zu lesen, und
werden die gelesenen Daten für
4 × 16 Adressen
(Korrelations-Ausgangssignale) in einem Addierer 115 addiert.
Anschließend
werden (4 × 16) Leseadressen,
welche gegenüber
dem ersten Adressensatz um eine Adresse verschoben sind, erzeugt, um
gespeicherte Daten aus dem Speicher 113 zu lesen, und werden
diese Daten durch den Addierer 115 addiert. Der nämliche Prozess
kann wiederholt werden. In diesem Fall kann der Addierer 115 lediglich die
ersten auftretenden Daten von der addierten Summe für die anfänglichen
(4 × 16)
Daten subtrahieren und die Daten an der neuen Adresse zur addierten
Summe addieren. Die Daten im Speicher können vor der Vollendung des
Schreibens in den Speicher 113 parallel ausgelesen werden.
-
Der
Betrag, um welchen das Fenstersignal verschoben wird, ist nicht
auf eine Abtastperiode des Korrelations-Ausgangssignals Sigc begrenzt,
sondern kann ein ganzzahliges Vielfaches wie zum Beispiel das Zweifache
oder das Vierfache oder größer sein.
Jedoch ist zu beachten, dass, je kleiner die Verschiebung des Fenstersignals
ist, desto größer die Genauigkeit
des ermittelten Symbolsynchronisationstakts ist. In 3 wird
zwecks Taktsynchronisation ein Abtasttakt, welcher beim Digitalisieren
des in die Eingangsklemme 11 eingegebenen Empfangssignals
zu einer digitalen Sequenz verwendet wird, von einem Abtasttaktgenerator 19 an
den Synchronisationswort-Generator 12,
den Fenstersignalgenerator 21 und die Leistungsmesseinheit 22 geliefert.
-
Jedoch
wird, wenn das Schieberegister wie oben anhand 5A beschrieben
verwendet wird, um die Leistungssumme zu berechnen, der Fenstersignalgenerator 21 nicht
benötigt.
-
Ein
Symbolsynchronisationstaktgenerator 23 erzeugt einen Symbolsynchronisationstakt
unter Verwendung desjenigen Takts, wo eine maximale der von der
Leistungsmesseinheit 22 gelieferten Leistungssummen erzielt
wird. Wenn das Fenstersignal wie in 4 gezeigt
verwendet wird, kann der Symbolsynchronisationstakt als der Takt
der Anstiegsflanke des speziellen Fenstersignals, welcher eine maximale
Leistungssumme lieferte, gewählt
werden.
-
Oben
wird beschrieben, dass die Zeitspanne des Fenstersignals oder die
gegebene Zeitspanne, während
welcher die Leistungsmesseinheit 22 die Leistungssumme
berechnet, vorzugsweise so gewählt
wird, dass sie dem Entzerrungsbereich des adaptiven Entzerrers 17 vergleichbar
ist, aber die Zeitspanne des Fenstersignals sollte mindestens gleich einer
Symbolperiode oder größer sein,
und es gibt keine Obergrenze. Aus praktischen Erwägungen sollte
die Zeitspanne jedoch in der Größenordnung des
Zweifachen der zeitlichen Ausdehnung des Entzerrungsbereichs gewählt werden.
Die Anzahl der Leistungssummen, welche durch die Leistungsmesseinheit 22 berechnet
werden, sollte mindestens gleich zwei sein, und die maximale der
Leistungssummen kann aus den Fenstersignalen ermittelt werden, welche
vom Auftreten bis zum Ende des Synchronisationswort-Signals sequentiell
verschoben werden. Alternativ kann, wenn die Leistungssummen, welche
sequentiell ermittelt werden, unter einen Schwellenwert sinken und
wenn eine solche Bedingung über
eine gegebene Anzahl von Malen anhält, eine weitere Ableitung
der Leistungssummen beendet werden und eine maximale aus den Leistungssummen,
welche bereits gewonnen wurden, ermittelt werden. Außerdem können, wenn
mit dem Ermitteln der Leistungssummen begonnen wird, diejenigen Leistungssummen,
welche nach Überschreiten
der Schwelle gewonnen werden, wahlweise als wirksame gewählt werden
und kann die maximale aus diesen Leistungssummen gewählt werden.
-
Der
Abtaster 16 tastet das Empfangssignal unter Verwendung
des Symbolsynchronisationstaktsignals ab. Die Abtastsignale vom
Abtaster 16 werden in den adaptiven Entzerrer 17 eingegeben,
welcher eine Entzerrungsverarbeitung darauf anwendet. Eine beispielgebende
Anordnung des adaptiven Entzerrers 17 ist in 6 gezeigt.
Diese Anordnung wird als MLSE-Typ (Schätzung der Sequenz mit der höchsten Wahrscheinlichkeit)
bezeichnet und entzerrt das Empfangssignal durch Ausführen der Schätzung der
Sequenz mit der höchsten
Wahrscheinlichkeit (siehe zum Beispiel J. G. Proakis, "Digital Communications", 3. Ausgabe, McGraw-Rill,
S. 249–254
(1995)). Bei diesem adaptiven Entzerrer wird zu Anfang ein Symbolkandidatensignal
für das Empfangssignal
gebildet. Wenn während
der Übertragung
eine Bandbegrenzung oder eine Codierverarbeitung angewendet wird,
wird das Symbolkandidatensignal unter angemessener Berücksichtigung dieses
Umstands gebildet. Das Symbolkandidatensignal wird dann in einem
Kopiengenerator 32 einer komplexen Multiplikation mit Abgriffkoeffizienten, welche
von einer Parameter-Schätzeinrichtung 31 geliefert
werden, unterzogen, und eine Kopie des Empfangssignals wird durch
die Kombinationen des Ergebnisses der Multiplikationen gebildet.
Eine beispielgebende Anordnung des Kopiengenerators 32 ist
in 7 gezeigt. Sie enthält eine Vielzahl von komplexen
Vervielfachern 24, welche jeweils eine komplexe Multiplikation
des Symbolkandidatensignals mit jeweiligen Abgriffkoeffizienten
durchführen, und
einen komplexen Addierer 25, welcher diese Ergebnisse der
Multiplikationen addiert. Die Symbolkandidatensignale, welche in
die jeweiligen komplexen Vervielfacher 14 eingegeben werden,
werden als Abgriff-Eingangssignale an die Parameter-Schätzeinrichtung 31 geliefert.
-
Eine
Differenz zwischen dem Kopiesignal und dem Eingangssignal des adaptiven
Entzerrers (oder dem Ausgangssignal des Abtasters 16) wird
in einem Addierer 33 gebildet, um ein geschätztes Fehlersignal
zu produzieren. Das geschätzte
Fehlersignal wird normalerweise in einer Quadriereinrichtung 34 quadriert,
und der quadrierte Wert wird als ein Zweigmaß eines Viterbi-Algorithmus verwendet,
welcher beim Ausführen
der Schätzung
der Sequenz mit der höchsten
Wahrscheinlichkeit in der Einrichtung zur Schätzung der Sequenz mit der höchsten Wahrscheinlichkeit
(MLSE) 35 verwendet wird. Schließlich wird ein wahrscheinlichstes
Symbolmuster, welches durch den Viterbi-Algorithmus gewonnen wird, als eine
entschiedene Sequenz an eine Ausgangsklemme 18 geliefert,
wodurch die empfangene Sequenz demoduliert wird. Andererseits aktualisiert
die Parameter-Schätzeinrichtung 31 die
Abgriffkoeffizienten unter Verwendung des geschätzten Fehlersignals und der
Abgriff-Eingangssignale. Ein adaptiver Algorithmus kann beim Aktualisieren
der Koeffizienten verwendet werden, und zu diesem Zweck können ein LMS-(kleinstes
mittleres Quadrat) und ein RMS-(rekursives kleinstes Quadrat)Algorithmus
verwendet werden (siehe zum Beispiel J. G. Proakis, "Digital Communications", 3. Ausgabe, McGraw-Rill,
S. 639–644
und S. 654–660
(1995)). Um eine anfängliche
Konvergenz der Abgriffkoeffizienten zu erreichen, können die
Symbolkandidatensignale aus MLSE-Prozessor 35 durch ein
Anlernsignal ersetzt werden, dessen Symbolmuster auf der Empfangsseite bekannt
ist und welches von einer Klemme 36 über einen Umschalter 37 auf
den Kopiengenerator 32 angewendet wird. Speziell kann das
Anlernsignal zuerst anstelle der Symbolkandidatensignale verwendet werden,
um eine Konvergenz der Abgriffkoeffizienten zu bewirken, woraufhin
der Umschalter 37 zur Seite des MLSE-Prozessors hin 35 umgelegt
werden kann, um die Symbolkandidatensignale zur Entzerrung der Empfangssignale
zu verwenden. Bezüglich
des adaptiven Entzerrers siehe zum Beispiel J. G. Proakis, "Digital Communications", 3. Ausgabe, McGraw-Rill, S.
636–676
(1995)).
-
Wie
oben beschrieben, wird gemäß dem ersten
Beispiel der Synchronisationstakt vom Symbolsynchronisationstaktgenerator 23 produziert,
welcher innerhalb der gegebenen Zeitspanne (Fenstersignal) eine
maximale Leistung liefert. Folglich wird die Wegleistung, welche
durch den adaptiven Entzerrer 17 kombiniert werden kann,
maximiert. Folglich bewirkt dies, gegenüber einem herkömmlichen
Symbolsynchronisationstaktgenerator, ein vorteilhaftes Verhältnis von
erwünschter
Signalleistung zu Rauschleistung, wodurch die Übertragungsleistungen verbessert
werden können.
Es ist zu beachten, dass die Abtastperiode für den Symbolsynchronisationstaktgenerator 23 nicht
auf eine Symbolperiode begrenzt ist. Zum Beispiel wo der adaptive
Entzerrer 17 einen linearen Entzerrer mit einem Transversalfilter
mit einem Intervall gleich 1/2 Symbolperiode enthält, findet
ein Abtastvorgang durch den Abtaster 16 mit 1/2 Symbolperiode
statt.
-
Zweites Beispiel
-
Ein
Unterschied des zweiten Beispiels zum ersten Beispiel liegt im Verfahren
zum Messen der Leistung des Korrelationssignals in der Leistungsmesseinheit 22.
Im im adaptiven Entzerrer verwendeten Kopiengenerator 32 werden
Abgriff-Eingangssignale in einem gegebenen Zeitintervall geliefert
wie in 7 veranschaulicht, und folglich findet die Entzerrung
bezüglich
des Empfangssignals, welches in diesem Zeitintervall abgetastet
wird, statt. Folglich lässt
sich durch Ermitteln des Symbolsynchronisationstakts unter Berücksichtigung
des Zeitintervalls im Kopiengenerator 32 ein Mehrwegeführungs-Gewinn wirkungsvoller
erreichen. Das Abgriffintervall im adaptiven Entzerrer ist häufig gleich
einem Symbolintervall, und in diesem Fall verwendet die Leistungsmesseinheit 22 das
folgende Leistungsmessverfahren.
-
Das
Korrelations-Ausgangssignal innerhalb der Ausdehnung des Fenstersignals
wird beim Symbolintervall abgetastet, und eine Leistungssumme dieser
Abtastsignale wird berechnet. Dieser Vorgang wird wiederholt, während die
Zeitposition des Fenstersignals verschoben wird. Wenn das Fenstersignal in 4 eine Zeitspanne von 4T hat, wird eine
Summe von fünf
Abtastwerten des Korrelations-Ausgangssignals bei durch die entgegengesetzten
Grenzen jedes einzelnen der Fenstersignale #1, #2, #3, ... und drei
gestrichelte Linien, wie in 4B gezeigt, angegebenen
Takten berechnet. Wenn das in 5A gezeigte
Schieberegister verwendet wird, um die Leistungssumme des Korrelations-Ausgangssignals
Sigc zu berechnen, wird ein 4 × 16-Stufen-Schieberegister 111 ähnlich dem
in 5A gezeigten verwendet und durch einen Abtasttakt
Cs (einen Ausgang des in 3 gezeigten Abtasttakt-Generators 19)
getaktet, um das Korrelations-Ausgangssignal
Sigc herunterzuladen, und werden das Eingangssignal und ein Ausgang
aller 16 Schiebestufen in einem Addierer 112 addiert. Der
Additionswert (die Leistungssumme) wird alle T/16 geliefert.
-
Der
Symbolsynchronisationstaktgenerator 23 erkennt einen Takt,
wenn eine maximale der Leistungssummen erreicht wird. Dieses Verfahren
gestattet, den Takt, wenn ein maximaler Mehrwegeführungs-Gewinn
erreicht ist, selbst in einer Umgebung zu erkennen, in welcher die
ankommenden Wege des Empfangssignals bei einem unregelmäßigen Intervall
verteilt sind statt durch das Symbolintervall. Das Intervall zwischen
aufeinanderfolgenden Summen des Korrelations-Ausgangssignals im zweiten Beispiel
kann dem Abtastintervall vom in 3 gezeigten
Abtaster 16 ähnlich
sein und ist nicht unbedingt gleich einem Symbolintervall.
-
Drittes Beispiel
-
Eine
Anordnung eines dritten Beispiels ist in 9 gezeigt,
wo zur Bezeichnung entsprechender Teile gleiche Bezugszeichen wie
in 3 verwendet werden. In diesem Beispiel leisten
adaptive Entzerrer eine Zeit- und Raumentzerrung, welche eine adaptive
Antennenfeld-Verarbeitung und eine adaptive Entzerrungsverarbeitung
kombiniert.
-
Das
adaptive Antennenfeld produziert ein Strahlenmuster, welches einen
Strahl mit einem relativ hohen Antennengewinn in die Richtung eines
gewünschten
Signals richtet, auf welchen ein eigenes Signal gelegt wird, während es
in einer adaptiven Weise entsprechend Änderungen des Signalzustands
Nullen mit einem beträchtlich
verringerten relativen Gewinn in die Richtung von Störsignalen
richtet, welche Träger
von Signalen anderer Benutzer sind. Somit ist dies ein Verfahren,
welches im Beseitigen einer zwischen einander störenden Signalen, welche eine
gemeinsame Frequenz (einen gemeinsamen Kanal) benutzen, auftretenden
Gleichkanalstörung
wirkungsvoll ist. Eine Kombination des adaptiven Antennenfelds und
eines adaptiven Entzerrers stellt einen Zeit- und Raumentzerrer
dar. Bezüglich Einzelheiten
des adaptiven Antennenfelds siehe zum Beispiel R. T. Compton, Jr., "Adaptive Antennas-Concepts
and Performance",
Prentice-Hall, Englewood Cliffs (1988).
-
Beim
Zeit- und Raumentzerrer wird ein lang verzögerter Weg oder eine Gleichkanalstörung, dessen
beziehungsweise deren Verzögerung
zu lang ist, um den adaptiven Entzerrer entzerren zu lassen, durch
das adaptive Antennenfeld beseitigt, während der adaptive Entzerrer
eine Entzerrung auf einen verzögerten
Weg anwendet, dessen Verzögerung
kurz genug ist, um zu entzerren. Durch Hinzufügen der Entzerrung im Raumbereich
ist es möglich,
bei annehmbarer Komplexität
der Hardware selbst in einer Ausbreitungsumgebung zu entzerren,
welche so komplex ist, dass die Hardware-Implementierung für eine Signalverarbeitung
im Zeitbereich zu schwierig ist.
-
In 9 wird
ein Empfangssignal aus jedem Element des adaptiven Antennenfelds
als ein Basisbandsignal (welches digitalisiert wird) in Eingangsklemmen 11-1 bis 11-N eingegeben
und werden die Empfangssignale in diesen N Kanälen unter Verwendung von Symbolsynchronisationstaktsignalen
durch Abtaster 16-1 bis 16-N abgetastet. Die resultierenden Abtastsignale
von N Kanälen
werden in einen adaptiven Entzerrer 41 eingegeben, wo eine
Entzerrung angewendet wird. Eine beispielgebende Anordnung des in
diesem Beispiel verwendeten adaptiven Entzerrers 41 ist
in 10 gezeigt. Ein Unterschied zum in 6 gezeigten
adaptiven Entzerrer liegt in der Schaffung eines Kombinators zur
Verarbeitung adaptiver Antennenfelder 51. Von den Klemmen 52-1 bis 52-N zugeführte Abtastsignale
von N Kanälen
werden durch den Kombinator zur Verarbeitung adaptiver Antennenfelder 51 kombiniert,
und die Entzerrungsverarbeitung wird auf das kombinierte Signal angewendet.
Eine beispielgebende Anordnung des Kombinators zur Verarbeitung
adaptiver Antennenfelder ist in 11 gezeigt.
Wie gezeigt, sind eine Vielzahl von komplexen Vervielfachern 53-1 bis 53-N vorgesehen,
welche eine komplexe Multiplikation zwischen Abtastsignalen von
N Kanälen
von den Klemmen 52-1 bis 52-N und N Abgriffkoeffizienten
eines adaptiven Antennenfelds (AAA) durchführen, und ein komplexer Addierer 54,
welcher eine komplexe Addition von Ausgängen von der Vielzahl von komplexen
Vervielfachern durchführt.
Die Abgriffkoeffizienten, welche im Kombinator zur Verarbeitung adaptiver
Antennenfelder 51 verwendet werden, werden von einer Parameter-Schätzeinrichtung 55 geliefert
und können
unter Verwendung des geschätzten Fehlersignals
und der zweiten Abgriff-Eingangssignale, welche den komplexen Vervielfachern 53-1 bis 53-N des
Kombinators zur Verarbeitung adaptiver Antennenfelder 51 zugeführt werden,
berechnet werden. Bezüglich
Einzelheiten des Zeit- und Raumentzerrers siehe zum Beispiel Ryuji
Kohno, "Spatial
and Temporal Communications Theory Using Adaptive Antenna Array", IEEE Personal Communications,
S. 28–35,
Feb. 1998 und A. J. Paulraj und B. C. Ng, "Space-Time Modems for wireless Personal
Communications",
IEEE Personal Communications, S. 36–48, Feb. 1998.
-
In
diesem Beispiel liegen die Empfangssignale in N Kanälen, aber
es genügt,
dass ein Empfangssignal einem der Kanäle verwendet wird, um in einem
Korrelator 13 eine Korrelation mit einem Synchronisationswort-Signal
zu liefern. Jedoch kann, wenn zum Beispiel Korrelationen zwischen
einer Vielzahl von Empfangssignalen und dem Synchronisationswort-Signal
erzielt werden und die Korrelations-Ausgangssignale addiert und
gemittelt werden ein Korrelations-Ausgangssignal mit einer höheren Genauigkeit
geliefert werden.
-
Erste Ausführungsform
-
Eine
Anordnung einer ersten Ausführungsform
der Erfindung ist in 12 gezeigt. Es ist zu beachten,
dass andere Teile als ein Leistungskomparator 61 und ein
Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 den im ersten Beispiel
aus 3 und im zweiten Beispiel gezeigten Teilen ähnlich bleiben.
Der Leistungskomparator 61 vergleicht die Leistungssummen,
welche durch die Leistungsmesseinheit 22 miteinander gewonnen
werden, und wählt
L Zeitpunkte (wobei L eine ganze Zahl größer als oder gleich 2 ist) in
der Sequenz der größten Leistungssummen
aus. Wenn L gleich 1 ist, reduziert sich diese Ausführungsform
auf das erste Beispiel. Es ist zu beachten, dass ein maximaler Wert
von L gleich der Anzahl der Leistungssummen ist, welche durch die
Leistungsmesseinheit 22 berechnet werden, aber er kann
unter Berücksichtigung
des Umfangs der Hardware ermittelt werden. Der Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 liefert
Symbolsynchronisationstaktsignale, welche von den Takten der ausgewählten L
Leistungssummen abhängen.
In dieser Ausführungsform
sind eine Vielzahl von Abtastern 16-1 bis 16-L vorgesehen,
welche jeweils den L Symbolsynchronisationstaktsignalen entsprechen,
und tastet jeder der Abtaster 16-1 bis 16-L ein
Empfangssignal von einer Eingangsklemme 11 mit einem der
von L aus dem Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 zugeführten Symbolsynchronisationstaktsignale
ab. Ein adaptiver Entzerrer 63 wendet eine Entzerrungsverarbeitung
auf diese L Abtastsignale an.
-
13 zeigt
eine beispielgebende Anordnung des adaptiven Entzerrers 63.
Abtastsignale von den Abtastern 16-1 bis 16-L werden
jeweils von entsprechenden Klemmen 64-1 bis 64-L auf
Abschnitte zur Ausgabe geschätzter
Fehler 65-1 bis 65-1 angewendet. Wie für den Abschnitt
zur Ausgabe geschätzter
Fehler 65-1 gezeigt, enthält er eine Parameter-Schätzeinrichtung 31-1,
einen Kopiengenerator 32-1, einen Addierer 33-1 und
eine Quadriereinrichtung 34-1 auf eine ähnliche Weise wie in 6 gezeigt,
und verbleibende taktabhängige
Prozessoren 65-2 bis 65-L enthalten ebenfalls
jeweils eine Parameter-Schätzeinrichtung,
einen Kopiengenerator, einen Addierer und eine Quadriereinrichtung.
In diesem Beispiel finden die Erzeugung von Kopien und die Schätzung von
Parametern für
jeden von L Symbolsynchronisationstakten statt, und ein quadrierter Wert
eines geschätzten
Fehlersignals von jedem Addierer wird in einem Addierer 66 addiert,
um als ein Zweigmaß verwendet
zu werden, um eine MLSE-Verarbeitung in einem MLSE-Prozessor 35 durchzuführen. Der
MLSE-Prozessor 35 kann durch einen anderen Prozessor zur
adaptiven Entzerrung ersetzt werden.
-
Wie
in 14 gezeigt, ist es auch möglich, einen der MLSE-Prozessoren 35-1 bis 35-L in
jedem der Abschnitte zur Ausgabe geschätzter Fehler 65-1 bis 65-L vorzusehen,
so dass eine Entzerrungsverarbeitung für jeden Symbolsynchronisationstakt
unabhängig
angewendet werden kann, und Ausgänge
der MLSE-Prozessoren 35-1 bis 35-L können einem Qualitätsanpassungsprozessor 67 zugeführt werden, wo
die Ausgänge
entsprechend der Kommunikationsqualität verarbeitet werden, um einen
Endausgang zu liefern. In diesem Fall kann, um eine Verarbeitung
entsprechend der Kommunikationsqualität zu leisten, ein Ausgang des
Entzerrers (verarbeiteter Ausgang des MLSE) verwendet werden, um
eine Mehrheitsentscheidung in einer Mehrheitsentscheidungseinheit 69 zu
fällen,
wie in 14 durch gestrichelte Linien
angegeben, oder können
Gewichtungen, welche von der Größe von Quadraten
von Fehlersignalen aus den Addierern 33-1 bis 33-L abhängen, welche
den Ausgängen
der MLSE-Prozessoren 35-1 bis 35-L entspricht,
auf diese Ausgänge
angewendet und die Ergebnisse in einem Addierer 68 addiert
werden, wobei das addierte Signal in einem Festabtaster 68a zu
einem ausgabefertigen Binärsignal
digitalisiert wird. Bei der letzteren Möglichkeit kann ein Empfangssignal
mit einem verringerten geschätzten
Fehler als eine hohe Kommunikationsqualität aufweisend beurteilt werden,
um eine größere Gewichtung
zu erhalten.
-
Alternativ
ist es auch möglich,
den Kombinator zur Verarbeitung adaptiver Antennenfelder zu verwenden
wie im dritten Beispiel. Eine solche Anordnung ist in 15 gezeigt.
Empfangssignale von Eingangsklemmen 11-1 bis 11-N werden
durch Abtaster 1-1 bis 1-N unter Verwendung eines
von einem Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 zugeführten ersten
Symbolsynchronisationstaktsignals abgetastet, durch Abtaster 2-1 bis 2-N unter
Verwendung eines zweiten Symbolsynchronisationstaktsignals abgetastet,
... und durch Abtaster L-1 bis L-N unter Verwendung eines N. Symbolsynchronisationstaktsignals
abgetastet, um in einen adaptiven Entzerrer 71 eingegeben
zu werden.
-
Wie
in 16 gezeigt, werden im adaptiven Entzerrer 71 Ausgänge der
Abtaster 1-1 bis 1-N in einen Abschnitt zur Ausgabe
geschätzter
Fehler 72-1 eingegeben, welcher auf die gleiche Weise wie
in 10 gezeigt aufgebaut ist und einen Kopiengenerator 32-1,
einen Fehlerberechnungs-Addierer 33-1, eine
Fehlerquadriereinrichtung 34-1, einen Kombinator zur Verarbeitung
adaptiver Antennenfelder 51-1 und eine Parameter-Schätzeinrichtung 55-1 enthält. Ausgänge der
Abtaster 2-1 bis 2-N bis
Ausgänge
der Abtaster L-1 bis L-N werden jeweils in Abschnitte zur Ausgabe
geschätzter
Fehler 72-2 bis 72-L eingegeben. Es versteht sich,
dass jeder der Abschnitte zur Ausgabe geschätzter Fehler 72-2 bis 72-L auf
die gleiche Weise wie der taktabhängige Prozessor 72-1 aufgebaut
ist. Quadrierte Fehlersignale aus den taktabhängigen Prozessoren 72-1 bis 72-L werden
in einem Addierer 66 addiert, um in einen MLSE-Prozessor 35 eingegeben
zu werden.
-
Mittels
des adaptiven Antennenfelds können die
Wege, deren Verzögerungszeit
außerhalb
des Entzerrungsbereichs des adaptiven Entzerrers liegt, beseitigt
werden, was eine weitere Verbesserung der Übertragungsleistungen gestattet.
-
In
der obigen Beschreibung wird vorausgesetzt, dass erforderliche Teile
für N Kanäle vorgesehen
sind, aber es versteht sich, dass die Teile auf eine Zeitteilung
anwendende Weise verwendet werden können, um die beschriebene Verarbeitung
mit einer Hardware von einem Umfang, der kleiner als L Kanäle ist,
zu realisieren, wodurch eine Verringerung des erforderlichen Hardware-Umfangs ermöglicht wird.
-
Wie
beschrieben, gestattet diese Ausführungsform, durch Verwendung
einer Vielzahl von Symbolsynchronisationstakten mehr Wege zu kombinieren,
wodurch die Übertragungsleistungen
verbessert werden.
-
Zweite Ausführungsform
-
In
einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung wird, statt beim Erzeugen von Symbolsynchronisationstakten
L Takte in der Sequenz größter Leistungssummen
fest auszuwählen
wie in Verbindung mit der ersten Ausführungsform im in 12 und 15 gezeigten
Leistungskomparator 61 beschrieben, eine Schwelle Th in
einer Schwellen-Voreinstelleinrichtung 70 wie in 17A gezeigt vorab eingestellt und werden Q Werte
der Leistungssummen aus der Leistungsmesseinheit 22 (wobei
Q eine ganze Zahl ist, welche der Bedingung 1 ≦ Q ≦ L ≦ M genügt), für welche ein Leistungskomparator 61 feststellt, dass
sie die Schwelle Th überschreiten,
zum Erzeugen von Q Symbolsynchronisationstakten verwendet. Dieser
Vorgang gestattet, Q Werte entsprechend der Kommunikationssituation
adaptiv auszuwählen, und
dies ermöglicht,
für einen
Symbolsynchronisationstakt, welcher für ein Fenstersignal einer auf
dem L. Platz nach der maximalen Leistungssumme rangierenden Leistungssumme
ermittelt wird, aber welcher eine geringe Größe aufweist, auf eine Entzerrung
zu verzichten, um eine Erwartung, dass die Empfangscharakteristik
sich verbessert, wenn die Entzerrung angewendet wird, zu verhindern,
und so wird eine Verringerung eines Gesamtaufwands an Entzerrungsverarbeitung
ermöglicht.
Es versteht sich, dass sich L, wenn in den Ansprüchen von der "Auswahl von L Takten" die Rede ist, nicht
auf einen bestimmten Wert bezieht, sondern die Anzahl von Leistungssummen
darstellt, welche den Schwellenwert überschreiten.
-
Außerdem ist,
wenn die Leistungssummen innerhalb der Fenstersignale bei mehreren
besten der ausgewählten
L Takte, welche ausreichen, um eine zufriedenstellende Übertragungsleistung
zu liefern, erreicht werden, die Entzerrung für die Symbolsynchronisationstakte,
welche auf kleineren Leistungssummen beruhen, entbehrlich, wodurch
eine Verringerung des für
die Entzerrung erforderlichen Rechenaufwands ermöglicht wird, ohne die Übertragungsleistungen
wesentlich zu beeinträchtigen.
Somit kann, wenn es eine vorbestimmte Anzahl (wie zum Beispiel eins
oder zwei) von Leistungssummen gibt, welche eine relativ hohe Schwelle überschreiten,
die Entzerrung auf nur diejenigen Symbolsynchronisationstakte angewendet
werden, welche auf der Grundlage der eine solche Schwelle überschreitenden
Leistungssummen gewonnen werden. Beispielsweise zeigt 17B, dass M Leistungssummen aus der Leistungsmesseinheit 22 in
Leistungskomparatoren 61a, 61b und 61c eingespeist
werden, wo sie mit Schwellen Tha, Thb beziehungsweise Thc (wobei
Tha > Thb > Thc) verglichen werden.
Jeder der Leistungskomparatoren 61a, 61b und 61c liefert eine
oder mehrere von M Eingangs-Leistungssummen, welche die darin eingerichtete
Schwelle überschritten
haben. Die Schwelle Tha ist so eingestellt, dass bei guten Übertragungsleistungen
eine oder zwei Leistungssummen aus dem Leistungskomparator 61a geliefert
werden können,
und andere Schwellen sind so eingestellt, dass der Leistungskomparator 61b drei
oder vier Leistungssummen liefert, während der Leistungskomparator 61c fünf bis sieben
Leistungssummen liefert. Ein Ausgang des Leistungskomparators 61b wird
einem Sperrgatter 121 zugeführt, welches durch einen Ausgang
des Leistungskomparators 61a, welcher die Schwelle überschreitet,
deaktiviert oder gesperrt ist. Ein Ausgang des Leistungskomparators 61c wird
einem Sperrgatter 122 zugeführt, welches durch einen Ausgang
des Leistungskomparators 61b, welcher dessen Schwelle überschreitet,
deaktiviert oder gesperrt ist. Die Ausgänge des Leistungskomparators 61a und
der Sperrgatter 121 und 122 werden in einen Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 eingegeben,
welcher Symbolsynchronisationstaktsignale für Takte liefert, welche den
jeweiligen Eingangs- Leistungssummen entsprechen.
-
In
dieser Ausführungsform
schwankt der Wert von Q, was die Frage aufwirft, wieviel Kanäle für den Kopiengenerator
oder die Parameter-Schätzeinrichtung
bereitgestellt werden sollten. Man erwägt, eine ausreichende Anzahl
von Kanälen
bereitzustellen, wenn der Umfang der Hardware es erlaubt, und wenn
der Wert von Q klein ist, kann ein Teil der Kanäle benutzt werden. In diesem
Fall gibt es den Vorteil, dass die Verlustleistung im Vergleich
zu der Verlustleistung, welche sich ergibt, wenn die gesamte Hardware
betrieben wird, verringert werden kann. Wenn eine Verringerung des
Umfangs der Hardware gewünscht
wird, können
der Kopiengenerator und/oder die Parameter-Schätzeinrichtung
auf eine Zeitteilung anwendende Weise benutzt werden wie oben in
Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschrieben.
-
Dritte Ausführungsform
-
Eine
Funktionsanordnung einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist
in 18 gezeigt. In dieser Ausführungsform ist ein Paar von
Symbolsynchronisationssignal-Generatoren vorgesehen. Somit gibt
es zusätzlich
zu einem Symbolsynchronisationssignal-Generator 23, welcher
bei einem Takt, wo eine Leistungssumme aus der in 3 gezeigten
Leistungsmesseinheit 22 ihr Maximum hat, ein Symbolsynchronisationstaktsignal
erzeugt, auch einen herkömmlichen
Symbolsynchronisationssignal-Generator 15 wie in 1 gezeigt,
so dass bei einem Takt, wo das Korrelations-Ausgangssignal die durch die Schwellensignal-Voreinstelleinrichtung 14 festgelegte
Schwelle überschreitet,
oder beim Takt des Wegs der ersten Ankunft des Empfangssignals ein
Symbolsynchronisationstakt erzeugt wird.
-
Ein
Taktwähler 81 schaltet
zwischen den Symbolsynchronisationstaktsignalen aus den Symbolsynchronisationstaktgeneratoren 15 und 23 um,
um einen Abtaster 16 zu speisen. In dieser Ausführungsform
findet die adaptive Entzerrungsverarbeitung bezüglich des Abtastsignals bei
jedem Symbolsynchronisationstakt zum Beispiel auf eine Zeitteilung
anwendende Weise statt, und zur Entzerrung verwendete Symbolsynchronisationstaktsignale
werden entsprechend der Qualität
der Kommunikation ermittelt. Die Qualität der Kommunikation kann durch geschätzte Fehlersignale,
welche beim letzten Anlernsymbol auftreten, welches bei jedem Symbolsynchronisationstaktsignal
stattfindet, definiert werden. Der Taktwähler 81 kann durch
Vergleichen mit der Größe der Fehlersignale
so gesteuert werden, dass eine Entzerrung in einem Takt bewirkt
wird, wo die geschätzte
Fehlerleistung minimiert ist.
-
Vierte Ausführungsform
-
Eine
Funktionsanordnung einer vierten Ausführungsform der Erfindung ist
in 19 gezeigt, wo den in 3 gezeigten
Teilen entsprechende Teile durch gleiche Bezugszeichen wie die zuvor
verwendeten bezeichnet sind. In dieser Ausführungsform liefert eine Leistungsmesseinheit 91 sequentiell
Leistungssummen des Korrelations-Ausgangssignals, welche in den
in 4B gezeigten sequentiell verschobenen Fenstersignalen
#1, #2, #3, ... vorliegen, die in einen Symbolsynchronisationstaktgenerator 92 einzugeben
sind, welcher auf der Grundlage des Takts des speziellen Fenstersignals,
wo die Eingangs-Leistungssumme ein Schwellensignal überschritten
hat, welches erstmals in einer Schwellensignal-Voreinstelleinrichtung 93 eingestellt
wird, ein Symbolsynchronisationstaktsignal erzeugt. In anderen Hinsichten
gleicht die Anordnung 3. Auch in der vierten Ausführungsform
können
die Leistungssummen aus dem Korrelations-Ausgangssignal eine Summe
von durch einen Abtaster 16 in einem gegebenen Abtastintervall
gewonnenen Abtastwerten enthalten.
-
Fünfte Ausführungsform
-
In
einer Kanalumgebung, in welcher ankommende Wege in mehrere Gruppen
G1, G2, ... GP mit verschiedenen Richtungen eingeteilt sind wie
in 20A gezeigt und Empfangssignale G1', G2', ... GP' von diesen Wegen
sehr verschiedene Verzögerungszeiten
aufweisen wie in 20B gezeigt, kann eine zufriedenstellende Übertragungsleistung
nicht erreicht werden, wenn ein adaptiver Entzerrer in der Anordnung
des ersten und des zweiten Beispiels (und ebenso in der dritten,
der ersten, der zweiten und der dritten Ausführungsform) eine verringerte Anzahl
von Abgriffen hat. In der fünften
Ausführungsform
wird eine Anordnung dazu gebracht, in einer solchen Kanalumgebung
eine wirkungsvolle Entzerrung zu leisten.
-
Eine
Anordnung einer fünften
Ausführungsform
ist in 21 gezeigt, wo den in 3 gezeigten Teilen
entsprechende Teile durch gleiche Bezugszeichen wie die zuvor verwendeten
bezeichnet sind, welchen noch Indizes hinzugefügt sind. Diese Ausführungsform
verwendet die im zweiten Beispiel gezeigte Anordnung, und außerdem werden
N-Kanal-Antennenfeld-Empfangssignale in Eingangsklemmen 11-1,
... 11-N eingegeben, welche von einer Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung 101 als
P-Kanal-Strahl-Empfangssignale geliefert werden, welche dann an
P-Kanal-Korrelatoren 13-1,
..., 13-P und an P-Kanal-Abtaster 16-1, ..., 16-P geliefert
werden. Jeder der Korrelatoren 13-1, ..., 13-P bildet
eine Korrelation zwischen dem Eingangs-Empfangssignal jedes Strahls
und einem Synchronisationswort-Signal aus einem Synchronisationswort-Generator 12,
und ein resultierendes Korrelations-Ausgangssignal wird beim Berechnen
einer Leistungssumme, in jeder der Leistungsmesseinheiten 22-1,
..., 22-P, des Korrelations-Ausgangssignals, welches innerhalb
der Ausdehnung eines aus einem Fenstersignalgenerator 21 zugeführten Fenstersignals
vorliegt, verwendet. Die Berechnung der Leistungssummen findet statt,
während
die Zeitposition des Fenstersignals sequentiell verschoben wird.
Die Leistungssummen, welche sequentiell von den Leistungsmesseinheiten 22-1,
..., 22-P geliefert werden, werden jeweils in Symbolsynchronisationstaktgeneratoren 23-1,
..., 23-P eingegeben, wo unter Verwendung des Takts des
speziellen Fenstersignals, wo eine maximale der Leistungssummen
auftritt, ein Symbolsynchronisationstakt erzeugt wird. Empfangssignale
entsprechender Strahlen der Abtaster 16-1, ..., 16-P werden
unter Verwendung eines solchen Takts abgetastet. Die abgetasteten
Ausgänge
der Abtaster 16-1, ..., 16-P werden einem adaptiven Entzerrer 105 zugeführt.
-
Eine
beispielgebende Anordnung der Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung 101 ist
in 22 gezeigt. Auf eine ähnliche Weise wie das in 11 gezeigte
adaptive Antennenfeld werden Abgriffkoeffizienten in einem der Vervielfacher 102-1,
..., 102-N mit dem Eingangssignal von jeder der Antennenempfangs-Eingangsklemmen 11-1,
..., 11-N multipliziert und werden Ergebnisse dieser Multiplikationen
in einem Addierer 103-1 addiert, um ein Ausgangssignal für einen
Strahl des Mehrfachstrahls zu liefern. Im Unterschied zu 11,
wo die Abgriffkoeffizienten in Übereinstimmung
mit dem Kanalzustand von Signalen zum adaptiven Antennenfeld adaptiv
aktualisiert werden, um ein Ein-Strahl-Ausgangssignal zu liefern, liefert
die Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung 101 ein
Empfangssignal für
einen einzigen Strahl mit einer festen Richtung unter Verwendung
eines vorbestimmten Abgriffkoeffizienten unabhängig vom Kanalzustand der Signale
und schafft so eine Vielzahl von Strahlbündelungseinrichtungen 104-1,
..., 104-P mit festen Richtungen. In dieser Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung 101 werden
P-Kanal-Strahlen durch die Strahlbündelungseinrichtungen 104-1,
..., 104-P unter Verwendung von P Sätzen von Abgriffkoeffizienten
produziert, aber diese Strahlen werden so erzeugt, dass sie verschiedene
Hauptstrahlrichtungen aufweisen, so dass alle Strahlen G1, ...,
GP normalerweise verwendet werden, um alle ankommenden Richtungen
abzudecken wie zum Beispiel in 23 gezeigt.
Ein Strahl, welcher eine solche Charakteristik hat, lässt sich
zum Beispiel mittels einer Butler-Matrix leicht produzieren. 23 zeigt
ein Beispiel eines Mehrfachstrahls, welcher mittels der Butler-Matrix
gebildet wird (siehe zum Beispiel J. Ltva und T. K. Lo, "Digital Beamforming
in Wireless Communications",
Artech House, Boston London, S. 22–34 (1996)).
-
Die
P-Kanal-Mehrfachstrahl-Empfangssignale G1', ..., GP', welche von der Mehrfachstrahl-Bündelungseinrichtung 101 geliefert
werden, werden durch die Korrelatoren 13-1, ..., 13-P und
die Leistungsmesseinheiten 22-1, ..., 22-P jeweils
in die Symbolsynchronisationstaktgeneratoren 23-1, 23-P eingegeben,
wodurch P Symbolsynchronisationstaktsignale erzeugt werden. Diese
P Symbolsynchronisationstaktsignale werden verwendet, um in den Abtastern 16-1,
..., 16-P aus P-Kanal-Strahl-Empfangssignalen
G1', ..., GP' P-Kanal-Abtastsignale
zu erzeugen. Jeder der Symbolsynchronisationstaktgeneratoren 23-1,
..., 23-P liefert einen Symbolsynchronisationstakt, welcher
bei einem Takt auftritt, wo die jeweilige in den Leistungsmesseinheiten 22-1,
..., 22-P gewonnene Leistungssumme auf ihrem Maximum ist,
auf eine ähnliche
Weise wie oben anhand von 4 beschrieben,
wie in 24 angegeben. In 21 sind
für jeden
Strahlkanal ein Korrelator, eine Leistungsmesseinheit, ein Symbolsynchronisationstaktgenerator
und ein Abtaster vorgesehen, aber es versteht sich, dass diese Teile
auf eine Zeitteilung anwendende Weise zwischen den Kanälen verwendet werden
können.
-
Die
P-Kanal-Abtastsignale, welche auf diese Weise erzeugt werden, werden
in einen adaptiven Entzerrer 105 eingegeben, wo eine Entzerrungsverarbeitung
angewendet wird. Eine beispielgebende Anordnung des adaptiven Entzerrers 105,
welche in dieser Ausführungsform
verwendet wird, ist in 25 gezeigt, wo den in 10 gezeigten
Teilen entsprechende Teile durch gleiche Bezugszeichen wie die zuvor
verwendeten bezeichnet sind. P-Kanal-Abtastsignale von den Abtastern 16-1,
..., 16-P werden gewichtet und in einem linearen Kombinator 106 kombiniert,
und die Entzerrungsverarbeitung wird auf das kombinierte Signal
angewendet. Die Einzelheiten der Entzerrungsverarbeitung gleichen
weiter dem dritten Beispiel. Somit entspricht der lineare Kombinator 106 dem
in 10 gezeigten Kombinator zur Verarbeitung adaptiver
Antennenfelder 51. Abgriffkoeffizienten für den linearen
Kombinator 106 können
fest sein.
-
Durch
Erkennen des Symbolsynchronisationstakts für jeden Strahl mit einer anderen
Richtung des Mehrfachstrahls ist es möglich, den Symbolsynchronisationstakt
durch Benutzen des Raumbereichs zusätzlich zum Zeitbereich zu erkennen
wie in 24 veranschaulicht. Wo die Empfangssignale zwischen
den Gruppen ankommender Wege G1, ..., GP sehr verschiedene Verzögerungszeiten
haben und räumlich
auseinanderliegen sind wie durch die Wege der in 20 gezeigten
ankommenden Signale veranschaulicht, können die Empfangssignale im Raumbereich
getrennt werden und kann der Symbolsynchronisationstakt für jedes
getrennte Empfangssignal erkannt werden, wodurch sichergestellt
wird, dass eine zufriedenstellende Übertragungsleistung erzielt
werden kann, wenn der Entzerrungsbereich des adaptiven Entzerrers 105 begrenzt
ist.
-
Das
Verfahren des Erzielens der Symbolsynchronisation bezüglich des
Empfangssignals jedes Strahls gemäß der Erfindung unter Verwendung
des in 21 gezeigten Mehrfachstrahl-Generators 101 kann
auf jede beliebige der oben erwähnten
Ausführungsformen
1 bis 4 angewendet werden. Wenn L Takte, welche größte Leistungssummen
liefern wie in 12 gezeigt, verwendet werden,
können
L Abtaster für
jeden der in 21 gezeigten Abtaster 16-1, ..., 16-P vorgesehen
sein. In anderen Worten, es kann eine Anordnung hergestellt werden,
welche dem Einspeisen von P Ausgangssignalen des Mehrfachstrahl-Generators 101 in
die in 15 gezeigten Eingangsklemmen 11-1,
..., 11-N gleicht, und die Anordnung des adaptiven Entzerrers 105 kann
zum Beispiel der in 16 gezeigten ähneln.
-
Sechste Ausführungsform
-
Es
sei eine Kanalumgebung angenommen, in welcher Signale auf einer
Vielzahl von Wegen G1, GP ankommen wie in 26A gezeigt
und wo eines der Empfangssignale von einem Weg, G1', welches eine relativ
höhere
Empfangsleistung als die Empfangssignale G2', ..., GP' der restlichen Wege aufweist, mit einer
Zeitverschiebung gegenüber
dem Rest ankommt. In diesem Fall, wenn eine der in der ersten bis
fünften
Ausführungsform
gezeigten Anordnungen verwendet wird, wird der Symbolsynchronisationstakt
so synchronisiert, dass das Empfangssignal G1' von dem einen Weg mit einer erhöhten Leistung
innerhalb des Fenstersignals liegt und die Empfangssignale G2', ..., GP' von den restlichen
Wegen außerhalb
des Entzerrungsbereichs TAER liegen. Demzufolge
kann, obwohl die Leistung im Entzerrungsbereich TAER maximiert
ist, kein zufriedenstellender Mehrwegeführungs-Gewinn erreicht werden, weil
es nur einen einzigen Weg gibt, was dazu führt, dass in einer Schwundumgebung
keine guten Übertragungsleistungen
erreicht werden. Die sechste Ausführungsform zielt darauf ab,
in einer solchen Kanalumgebung eine gute Empfangscharakteristik
zu schaffen.
-
Eine
Funktionsanordnung der sechsten Ausführungsform ist in
27 gezeigt,
wo den in
12 gezeigten Teilen entsprechende
Teile durch gleiche Bezugszeichen wie die zuvor verwendeten bezeichnet
sind. Diese Ausführungsform
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsmesseinheit
22,
welche in der ersten bis fünften
Ausführungsform
verwendet wird, durch eine Leistungsva rianz-Messeinheit
131 ersetzt
wird. Die Leistungsvarianz-Messeinheit
131 empfängt ein
Fenstersignal von einem Fenstersignalgenerator
21 und ein
von einer Schwellensignal-Voreinstelleinrichtung
132 geliefertes
Schwellensignal Pth, um die Leistung eines Korrelations-Ausgangssignals
für jeden
Abtastwert innerhalb des Fenstersignals zu messen. Die Messeinheit
131 enthält einen Mittelwertberechner
131a,
welcher einen Leistungsmittelwert P
N berechnet,
und einen Varianzberechner
131b, welcher eine Leistungsvarianz σ
2 berechnet. Die
Messeinheit
131 enthält
außerdem
einen Komparator
131c, welcher den berechneten Leistungsmittelwert
Pn mit dem Schwellensignal Pth vergleicht. K Leistungsvarianzen σ
2 (wobei
K eine ganze Zahl größer als
oder gleich 2 ist), die Leistungsmittelwerten Pn entsprechen, welche
vom Komparator
131c als das Schwellensignal Pth überschreitend
ermittelt wurden und welche in steigender Reihenfolge der Varianz
gewählt
werden können,
werden selektiv an einen Varianzkomparator
131d geliefert.
Der Wert von K kann unter Berücksichtigung
des Umfangs der Hardware ermittelt werden. Bezeichnet man einen Abtastwert
eines Korrelations-Ausgangssignals, welches innerhalb des Fenstersignals
liegt, mit x(n) und die Anzahl von Abtastwerten innerhalb der Fenstersignale
mit N, wird die Varianz σ
2 ermittelt als
-
Die
Leistungsvarianz σ2, welche von der Leistungsvarianz-Messeinheit 131 geliefert
wird, wird in einen Symbolsynchronisationstaktgenerator 133 eingegeben,
welcher ein Symbolsynchronisationstaktsignal auf der Grundlage des
Takts, welcher jeder einzelnen von K Leistungsvarianzen σ2 entspricht, zum
Beispiel des Takts einer Anstiegsflanke eines entsprechenden Fenstersignals,
liefert. Zum Beispiel wenn die Varianz im Fenstersignal gleich 0
ist, bedeutet dies, dass der Weg an jedem Abtastpunkt innerhalb
des Fenstersignals eine gleichmäßige Leistung
hat, was gestattet, durch die adaptive Entzerrung einen Mehrwegeführungs-Gewinn
zu maximieren. Wenn das Symbolsynchronisationstaktsignal durch den
oben erwähnten
Prozess erzeugt wird, produzieren die Abtaster 16-1 bis 16-K Abtastsignale aus
den Empfangssignalen und werden diese Abtastsignale einem adaptiven
Entzerrer 63 zugeführt, welcher
eine Entzerrungsverarbeitung anwendet. Der adaptive Entzerrer 63 dieser
Ausführungsform kann
in ähnlicher
Weise wie der in 13 und 14 gezeigte
aufgebaut sein.
-
Wenn
die sechste Ausführungsform
verwendet wird, kann der Symbolsynchronisationstakt erkannt werden,
wo es innerhalb des Entzerrungsbereichs mehrere Wege gibt, selbst
obwohl die kombinierte Signalleistung nicht unbedingt bei ihrem
Maximum ist, und dies erlaubt, aufgrund des Mehrwegeführungs-Gewinns
eine gute Übertragungsleistung
in einer Schwundumgebung zu erwarten.
-
Siebte Ausführungsform
-
Eine
siebte Ausführungsform
ist in 28 gezeigt und stellt, durch
Hinzufügen
der in 27 gezeigten Leistungsvarianz-Messeinheit 131,
eine Abänderung
der in 18 gezeigten dritten Ausführungsform
dar. Während
es in der dritten Ausführungsform
zwei Symbolsynchronisations signal-Generatoren 15 und 23 (welcher
in 28 bei 62 gezeigt ist) gab, ist hier
ein dritter Symbolsynchronisationstaktgenerator 133 vorgesehen.
Ein Taktwähler 81 schaltet
zwischen den Symbolsynchronisationstaktsignalen aus den Symbolsynchronisationstaktgeneratoren 15, 62 und 133 um,
um Abtaster 16-1 bis 16-L (oder 16-K)
zu speisen. Abtaster sind in einer Anzahl vorgesehen, welche einem
größeren der
beiden Werte L und K entspricht.
-
Auf
eine ähnliche
Weise wie in der dritten Ausführungsform
wird die adaptive Entzerrungsverarbeitung bei jeweiligen Synchronisationstakten
auf eine Zeitteilung anwendende Weise angewendet und wird die Auswahl,
aus welcher eines der Symbolsynchronisationstaktsignale verwendet
wird, auf der Grundlage der Kommunikationsqualität durch Steuern des Taktwählers 81 ermittelt.
-
Demzufolge
ist es möglich,
einen Symbolsynchronisationstakt zu erkennen, welcher der Ausbreitungsumgebung
angemessener ist, was eine Verbesserung der Übertragungsleistungen gestattet. Es
ist zu beachten, dass in 28 einerseits
entweder die Leistungsmesseinheit 22 oder der Leistungskomparator 61 oder
der Symbolsynchronisationstaktgenerator 62 und andererseits
die Schwellensignal-Voreinstelleinrichtung 14 und der Symbolsynchronisationstaktgenerator 15 weggelassen
werden können.
-
Die
sechste und die siebte Ausführungsform gestatten,
einen Symbolsynchronisationstakt zu erkennen, was ermöglicht,
selbst in einer Kanalumgebung, wo Signale auf einer Vielzahl von
Wegen ankommen und einer der Wege mit einer relativ höheren Empfangsleistung
mit einer gegenüber
anderen Wegen verschobenen Zeit ankommt, einen größeren Mehrwegeführungs-Gewinn in einem adaptiven
Entzerrer zu erreichen, wodurch die Übertragungsleistungen verbessert
werden.
-
Es
versteht sich, dass das zweite Beispiel auf jede der Anordnungen
der vierten und fünften Ausführungsform
angewendet werden kann, indem der Leistungsmesseinheit 91 oder
der Leistungsvarianz-Messeinheit 131 gestattet wird, die
Leistungssumme im Fenstersignal durch einen Prozess des Abtastens
eines Korrelations-Ausgangssignals, welches innerhalb der Ausdehnung
des Fenstersignals bei einem Abtastintervall des Abtasters 16 oder
der Abtaster 16-1 bis 16-P vorliegt, zu ermitteln,
und die Leistungssumme oder die Leistungsvarianz der Abtastsignale
ermittelt wird. Außerdem
können
die dritte, die siebte, die sechste und die siebte Ausführungsform
durch Verwandeln des verwendeten adaptiven Entzerrers in eine Zeit-
und Raumentzerrungs-Anordnung,
welche die adaptive Antennenfeld Verarbeitung und die adaptive Entzerrungsverarbeitung
kombiniert wie im dritten Beispiel veranschaulicht, verändert werden.
Außerdem
kann der in 1 gezeigte herkömmliche
Symbolsynchronisationstaktgenerator 15 in der siebten und
in der fünften
Ausführungsform
verwendet werden wie es in der dritten Ausführungsform geschieht, wodurch
es möglich wird,
die beiden Symbolsynchronisationstaktsignale entsprechend der Kommunikationsqualität selektiv zu
verwenden. Wo in der sechsten und in der siebten Ausführungsform
K größer als
eins ist, kann die in 13 oder 14 veranschaulichte
adaptive Entzerrungsverarbeitung angewendet werden. Schließlich können die
sechste und die siebte Ausführungsform
auf einen Mehrfachstrahl-Empfang wie in der fünften Ausführungsform veranschaulicht
angewendet werden.
-
Jede
der beschriebenen Ausführungsformen kann
ihre Funktion durch die Ausführung
eines Programms in einem Computer ausüben.
-
Wie
oben beschrieben, gestattet die vorliegende Erfindung, einen Symbolsynchronisationstakt zu
erkennen, welcher eine Entzerrungsverarbeitung durch einen adaptiven
Entzerrer wirkungsvoller macht und so gestattet, die Empfangscharakteristik zu
verbessern.