DE601317C - Anordnung fuer aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler - Google Patents
Anordnung fuer aus Gasentladungsstrecken gebildete SpannungsteilerInfo
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- DE601317C DE601317C DEK116264D DEK0116264D DE601317C DE 601317 C DE601317 C DE 601317C DE K116264 D DEK116264 D DE K116264D DE K0116264 D DEK0116264 D DE K0116264D DE 601317 C DE601317 C DE 601317C
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05F—SYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
- G05F3/00—Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
- G05F3/02—Regulating voltage or current
- G05F3/08—Regulating voltage or current wherein the variable is DC
- G05F3/10—Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics
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Description
- Anordnung für aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler Es ist in dem Patent 60o 128 vorgeschlagen worden, Spannungen mit Hilfe eines Spannungsteilers zu teilen, der aus einer Reihe von Entladungsstrecken besteht, die in Serie miteinander geschaltet sind. Die erforderlichen Spannungen können dann ,an den Verbindungspunkten der Entladungsstrecke abgenommen werden. Zur selben Gruppe von Spannungsteilern gehören auch Spannungsteiler, bei denen die Entladungsstrecken in einem gemeinsamen Vakuum- bzw. Gasraum untergebracht -und die verschiedenen Elektroden mit Anschlüssen versehen sind. Gasentladungsstrecken besitzen nun bekanntlich die Eigenschaft, daß zum Zünden eine höhere Spannung erforderlich ist als zum Betrieb, nachdem dieselbe gezündet hat. Es gibt viele Fälle, in welchen man es vermeiden will, an den Spannungsteiler höhere Spannungen zu legen, als unbedingt notwendig ist. Auch steht häufig keine wesentlich höhere Spannung zur Verfügung als die Betriebsspannung.
- In diesen Fällen bietet die erfindungsgemäße Anordnung Vorteile, bei der zu den Entladungsstrecken mit Ausnahme einer gleichstromleitende Widerstände parallel geschaltet sind. Bei dieser Anordnung ist es möglich, wie an nachstehendem Beispiel erläutert wird, mit geringeren Zündspannungen auszukommen.
- In der Abb. i sind drei Entladungsstrecken E1, E2, Es dargestellt, die hintereinandergeschaltet sind und an der an den Klemmen i und a angeschlossenen. - Spannungsquelle liegen. An den Klemmen 3, 4, 5, 6 werden die Verbraucherkreise angeschlossen. Es sei angenommen, daß die Betriebsspannung einer einzigen Entladungsstrecke ioo Volt beträgt, jedoch zum Zünden 115 Volt erforderlich seien. Soll der Spannungsteiler zum Zünden gebracht werden, so muß bei den bisherigen Schaltungsanordnungen die der eben beschriebenen !entsprechend an den Klemmen i und a eine Gesamtspannung von 3 X i 15 = 345 Volt angelegt werden. Durch die erfindungs; gemäße Parallelschaltung von gleichstromleitenden Widerständen kann das Zünden so eingerichtet werden, daß die einzelnen Entladungsstrecken nacheinander zur Zündung kommen und demgemäß nur 300 --f- 15 = 315 Volt Gesamtspannung erforderlich sind. Zu diesem Zweck sind die Widerstände 121 und 122, die zwischen der Leitung z, 6 und den Punkten 7, und 8 liegen, vorgesehen. Diese Widerstände können hochohmig sein, da sie an die Röhre lediglich eine statische Spannung anzulegen haben und geringen Betriebsstrom zu liefern brauchen. Das Zünden findet nun folgendermaßen statt: Wird an den Klemmen 1 und 2 die Stromquelle angeschlossen, so zündet zunächst die Röhre E'1, da die zugeführte Spanntalg, um bei obigem Beispiel zu bleiben, 315 Volt beträgt und demgemäß um 3o Volt zu niedrig ist als die Spannung, die erforderlich wäre, um die drei Entladungsstrecken in Serie auf einmal einzuschalten. Nachdem die Röhre E'1 gezündet 'hat, zündet E'2, da durch den Widerstand R2 eine statische Spannung von 315 - 100 --. 215 Volt dem Punkt q. erteilt wird. Nun kann sich auch E3 entzündenj, da die Strecken E1,E2 zum Betrieb ja nunmehr 200 Volt benötigen und die übrigen 115 Volt zur Entzündung der Röhre E'3 allein ausreichen. Um vorteilhafte Verhältnisse zu bekommen, hat es sich manchmal als zweckmäßig erwiesen, sofern die Entladungsstrecken nicht untereinander die gleiche Type besitzen, als Röhre E'3 die Röhre mit der kleinsten Zündspannung zu schalten.
- Im Beispiel der Abb. 2 ist -ein Spannungs; teiler verwendet, der Elektroden in einem gemeinsamen Gasraum besitzt. Der gemeinsame Kolben ist mit 'X bezeichnet. Die Elektroden 9 bis. 12 erfüllen dieselben Aufgaben wie die Elektroden bei der Anordnung gemäß Abb. 1. Die Einschaltung der Widerstände Rl und R# ist in Serie erfolgt. Auch bei dieser Anordnung erfolgt bei entsprechender Wahl der Widerstände R1 und R2 das Einschalten der einzelnen Entladungsstrecken nacheinander, wie oben ausführlich dargelegt.
Claims (1)
- PAT9NTANSPRUCH: Anordnung für aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler gemäß Patent 6oo 128, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Entladungsstrecken mit Ausnahme einer gleichstromleitende Widerstände geschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK116264D DE601317C (de) | 1929-08-21 | 1929-08-21 | Anordnung fuer aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK116264D DE601317C (de) | 1929-08-21 | 1929-08-21 | Anordnung fuer aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE601317C true DE601317C (de) | 1934-08-15 |
Family
ID=7243513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK116264D Expired DE601317C (de) | 1929-08-21 | 1929-08-21 | Anordnung fuer aus Gasentladungsstrecken gebildete Spannungsteiler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE601317C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021679B (de) * | 1955-04-25 | 1957-12-27 | Hoerder Huettenunion Ag | Die Anwendung einer an sich bekannten Schaltanordnung zur Loeschung von durch Umschlag stromstarker Glimmentladungen entstandenen Bogenentladungen in Entladungsgefaessen, insbesondere zur Oberflaechenbehandlung von Werkstuecken |
-
1929
- 1929-08-21 DE DEK116264D patent/DE601317C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021679B (de) * | 1955-04-25 | 1957-12-27 | Hoerder Huettenunion Ag | Die Anwendung einer an sich bekannten Schaltanordnung zur Loeschung von durch Umschlag stromstarker Glimmentladungen entstandenen Bogenentladungen in Entladungsgefaessen, insbesondere zur Oberflaechenbehandlung von Werkstuecken |
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