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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Wassermischventil und insbesondere
ein Wassermischventil mit zwei Wassereinlässen, zum Beispiel für das Aufnehmen
von jeweils heißem
und kaltem Wasser, sowie mit einer Mischkammer für das Mischen von Strömen aus
den zwei Wassereinlässen.
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Bisher
wurde eine Vielzahl unterschiedlicher Konstruktionen von Wassermischventilen
zum Beispiel zur Verwendung in Duschbadinstallationen an die Hand
gegeben.
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Es
wurde vorgeschlagen, zwei Wassereinlässe mit Hilfe eines scheibenförmigen drehbaren Regelelements
zu mischen oder zu regeln, wobei das Regelelement neben den Wassereinlässen sich
verjüngende Öffnungen
aufweist. Wenn die Scheibe gedreht wird, bewegen sich die Verjüngungen über die Wassereinlässe, so
dass die jedem Wassereinlass dargebotene offene Fläche durch
die Scheibe entsprechend der Bewegung der Verjüngung zunimmt oder abnimmt.
Durch Vorsehen der schmälsten
Abschnitte der Verjüngungen
Ende an Ende und der breitesten Abschnitte der Verjüngungen
Ende an Ende bewirkt eine Drehung der Scheibe ein vermehrtes Strömen aus
einem Einlass, während
das Strömen
aus dem anderen Einlass abnimmt. Dies kann zum Mischen von heißem und
kaltem Wasser genutzt werden.
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US 5,487,408 beschreibt
ein Wasserbeckensystem, welches umfasst: ein Wasserauslasselement,
zwei drehbare Knöpfe,
um heißes
und kaltes Wasser in das Wasserauslasselement strömen und dort
aufeinander treffen zu lassen, um ausgelassenes Wasser mit einer
Solltemperatur zu erzeugen, eine nahe jedem der drehbaren Knöpfen vorgesehene
Skala, die mehrere Abstufungsmarkierungen aufweist, sowie einen
an jedem der drehbaren Knöpfe vorgesehenen
Zeiger, der mit den letzteren drehbar ist, so dass bei Erreichen
einer Solltemperatur durch Drehen der drehbaren Knöpfe durch
einen Nutzer jeder Zeiger zu einer jeweiligen Abstufungsmarkierung jeder
Skala zeigt, wobei sich ein Nutzer die Abstufungsmarkierungen merken
kann und danach die Knöpfe
unmittelbar zu den gemerkten Abstufungsmarkierungen drehen kann.
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US 5,826,617 beschreibt
ein Wasserbeckensystem mit zwei Knöpfen, die jeweils zum entsprechenden
Einstellen von heißem
Wasser und kalten Wasser abstimmbar sind, und mit Mitteln zum Drehen
der Knöpfe
zu einem vorgegebenen Winkel, so dass ein Wasser aus einer mit beiden
Knöpfen
verbundenen Mischvorrichtung mit einer Solltemperatur strömt, wobei
die Mittel umfassen: eine als Scheibe ausgebildete Skala, die mit
mehreren Leitungen mit Elementen versehen ist, sowie eine mittlere Öffnung zum
Platzieren auf einer Außenfläche eines
Beckens und einen Zeiger, der in einer sich durch die mittlere Öffnung der
Skala erstreckenden und in einem Griff befindlichen Hülse angeordnet
ist, so dass durch Drehen des Griffs der Zeiger im Verhältnis zur
Skala gedreht wird.
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DE 31 20 171 A1 ,
worauf der Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 beruht, beschreibt
einen manuell bedienbaren Wassermischhahn mit einem drehbaren Steuergriff,
der im Verhältnis
zu den an dem Außengehäuse des
Ventils vorgesehenen Markierungen dreht, so dass ein Nutzer den
Griff im Verhältnis
zu den Markierungen positionieren kann.
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Wenn
das drehbare Steuerelement in einer Richtung kontinuierlich frei
drehbar ist, ist es schwierig, sein korrektes Positionieren sicherzustellen.
Dies ist besonders wichtig, wenn das Ventil zum Regeln von heißem und
kaltem Wasser in einer Dusche verwendet wird. Insbesondere ist es
sehr wichtig, dass die Dusche leicht und effektiv zur Aus-Stellung
zurückgebracht
werden kann und bei Einschalten zuerst in die Kaltwasserversorgung
vorgerückt
wird.
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Erfindungsgemäß wird ein
Wassermischventil an die Hand gegeben, welches umfasst:
ein
Gehäuse;
zwei
Wassereinlässe;
eine
Mischkammer;
eine Steueranordnung, die im Verhältnis zum
Gehäuse
drehbar ist und Öffnungen
zum Steuern des Flusses von den Wassereinlässen zur Mischkammer hat; und
eine
an der Steueranordnung vorgesehene Nullstellungsanzeige; dadurch
gekennzeichnet, dass
die Stellungsanzeige eine Nullstellungsanzeige
ist; und dass das Wassermischventil weiterhin aufweist:
einen
Nullstellungsdetektor, der an dem Gehäuse zum Detektieren der Nullstellungsanzeige
angebracht ist, so dass, wenn der Nullstellungsdetektor die Nullstellungsanzeige
detektiert, ermittelt wird, dass sich die Öffnungen bei einer vorgewählten Drehstellung
zu den Einlässen
befinden.
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Auf
diese Weise kann die relative Stellung des Regelelements zu den
Wassereinlässen
mühelos
festgestellt werden. Insbesondere kann die Steueranordnung bewegt
werden, bis die Nullstellung festgestellt wird. An diesem Punkt
ist die Stellung der Steueranordnung bekannt. Somit können die
folgenden Stellungen der Steueranordnung entsprechend dem Betrag,
um den sie bewegt wird, ermittelt werden.
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Vorzugsweise
umfasst die Steueranordnung eine Regelelement mit den Öffnungen
und einer sich axial von dem Regelelement erstreckende Welle, wobei
die Steueranordnung durch die Welle drehbar ist und die Nullstellungsanzeige
an einer vorbestimmten Position um den Umfang der Welle fern vom
Regelelement vorgesehen ist.
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Auf
diese Weise kann die Stellung des Regelelements ferndetektiert werden.
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Wenn
sich die Stellungsanzeige bei Feststellen der Stellung der Stellungsanzeige
bei einer vorbestimmten relativen Drehausrichtung zu den Öffnungen
befindet, kann die Stellung der Öffnungen abgeleitet
werden.
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Vorzugsweise
erstreckt sich die Nullstellungsanzeige axial entlang der Welle,
so dass sie an verschiedenen Positionen entlang der Welle erfasst werden
kann.
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Auf
diese Weise muss der Nullstellungsdetektor nicht präzis bezüglich der
Länge der
Welle angeordnet sein.
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Vorzugsweise
sind das Regelelement und die Welle in dem Gehäuse gelagert, wobei das Gehäuse eine
Antriebsöffnung
bildet, durch welche sich die Welle erstreckt, so dass sie von außerhalb
des Gehäuses
drehbar ist, wobei die Nullstellungsanzeige außerhalb des Gehäuses angeordnet
ist.
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Auf
diese Weise ist der Nullstellungsdetektor mühelos zugänglich.
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Vorzugsweise
umfasst das Gehäuse
eine Außenfläche um die
Welle, und der Nullstellungsdetektor ist an der Außenfläche neben
der Welle angebracht.
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An
der Außenfläche um die
Welle können mehrere
Detektorhalterungen angebracht werden, wobei jede Detektorhalterung
für das
Aufnehmen des Nullstellungsdetektors dient.
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Auf
diese Weise kann der Nullstellungsdetektor in einer von mehreren
Stellungen rund um die Welle angeordnet werden. Dies erlaubt ein
Variieren der Nullstellung der Steueranordnung bezüglich der Wassereinlässe entsprechend
den Anforderungen des Bedieners.
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Vorzugsweise
sind zwei Detektorhalterungen vorgesehen, wobei eine bezüglich der
Welle diametral gegenüber
der anderen angeordnet ist.
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Dies
ist besonders nützlich,
wenn die Öffnungen
in der Steueranordnung bezüglich
der beiden Einlässe
symmetrisch sind. Insbesondere kann die Stellung, bei welcher der
Nullstellungsdetektor angebracht ist, entsprechend der Verbindung
der Wassereinlässe
mit der Wasserversorgung bestimmt werden. Es kann somit beabsichtigt
sein, dass ein Wassereinlass normalerweise mit einer Heißwasserversorgung
verbunden ist und dass eine bestimmte Detektorhalterung für den Nullstellungsdetektor
verwendet wird. Sollte aber das Wassermischventil mit dem mit der
Heißwasserversorgung
verbundenen anderen Wassereinlass installiert werden, dann kann
der Nullstellungsdetektor mühelos
zur anderen Detektorhalterung bewegt werden, so dass die Vorrichtung normal
arbeitet.
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Alternativ
können
Nullstellungsdetektoren an mehr als einer der Detektorhalterungen
vorgesehen werden, wobei ein zugehöriges Regelsystem nur auf den
entsprechenden Nullstellungsdetektor anspricht.
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Die
Nullstellungsanzeige kann ein Nocken wie zum Beispiel eine Aussparung
oder ein Vorsprung sein und der Nullstellungsdetektor kann einen Mikroschalter
umfassen.
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Die
Erfindung geht aus der folgenden Beschreibung, welche nur beispielhafter
Natur ist, unter Bezug auf die Begleitzeichnungen besser hervor. Hierbei
zeigen:
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1 ein
die vorliegende Erfindung verkörperndes
Ventil;
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2(a) und (b) Querschnitte durch das Ventil von 1;
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3(a) und (b) Regelelemente zur Verwendung in dem
Ventil von 1;
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4 eine
gestufte, sich verjüngende Öffnung zur
Verwendung in einem Regelelement;
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5(a) und (b) Einsätze zur Verwendung mit dem
Regelelement;
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6 einen
Einsatz in dem Ventil;
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7 ein
asymmetrisches Regelelement;
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8(a) und (b) lineare Regelelemente;
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9 ein
zylindrisches Regelelement mit gestuften, sich verjüngenden Öffnungen;
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10(a) bis (c) Regelelemente, welche mindestens
teilweise eine Mischkammer umschließen;
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11 eine
becherartige Dichtung zur Verwendung in dem Ventil von 1;
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12 einen
Querschnitt durch eine alternative becherartige Dichtung;
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13(a) und (b) ein Regelelement und dessen Halterung;
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13(c) die Mischeinrichtung von 13(a) und (b);
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13(d) und (e) ein alternatives Regelelement und
dessen Halterung;
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14 die
obere oder erste Hälfte
des Gehäuses
des Ventils von 1;
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15(a) und (b) das obere Gehäuse des Ventils von 1 mit
entfernter Servoanordnung;
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16(a) bis (c) Querschnitte durch das Ventil von 1,
welche den Temperaturmessfühler zeigen;
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17(a) bis (c) die Prallfläche von 16(a) und
(c) und
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18(a) und (b) Querschnitte eines alternativen
Gehäuses
für das
Beibehalten eines eingetauchten Zustands des Temperaturmessfühlers.
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Unter
Bezug auf 1 wird ein Wassermischventil
mit einem ersten Einlass 2, einem zweiten Einlass 4 und
einem Auslass 6 gezeigt.
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Wie
in 2(a) und (b) gezeigt wird, umfasst das
Wassermischventil ein aus einer ersten Hälfte 8 und einer zweiten
Hälfte 10 gebildetes
Gehäuse,
welche zusammen eine Mischkammer 12 bilden. Somit gelangt
bei Gebrauch Wasser von den Wassereinlässen 2 und 4 in
das Mischventil, wird in der Mischkammer 12 vermischt und
tritt dann aus dem Auslass 6 aus.
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Wie
gezeigt, sind die Einlässe 2, 4 sowie
der Auslass 6 jeweils mit Rohren 2a, 4a und 6a versehen, welche
durch Schraubdeckel 2b, 4b und 6b angebracht
sind. Auf diese Weise sind Filter 2c und 4c in den
Einlässen
aufgenommen und eine nachstehend zu beschreibende Prallfläche 400 ist
in dem Auslass aufgenommen.
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Zur
Regelung des Verhältnisses
des von dem ersten und dem zweiten Einlass 2, 4 eingemischten
Wassers ist neben den Enden der Wassereinlässe 2, 4 ein
Regelelement 14 vorgesehen, wodurch die Wassereinlässe 2, 4 von
der Mischkammer 12 getrennt werden.
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Wie
in 3(a) und (b) gezeigt, ist das
Regelelement 14 eine Platte mit ersten und zweiten sich verjüngenden Öffnungen 16, 18.
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Die
Wassereinlässe 2, 4 dichten
gegenüber einer
ersten Fläche 20 des
Regelelements 14 ab. Das Regelelement 14 kann
dann so gedreht werden, dass die Öffnungen 16, 18 in
eine Linie mit den Wassereinlässen 2, 4 gebracht
werden und den Anteil des in die Mischkammer 12 gelangenden
Wassers regeln.
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Eine
zweite Fläche 22 des
Regelelements 14 ist der Mischkammer 12 zugewandt.
Eine Halterung 24 liegt an der zweiten Fläche 22 des
Regelelements 14 an. Mit der Halterung 24 ist
eine Welle 26 einstückig
ausgebildet, durch welche die Halterung 24 und das Regelelement 14 gedreht
werden können.
Die Welle 26 erstreckt sich durch eine Antriebsöffnung 27 in
dem Gehäuse.
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Wie
in 1 gezeigt, sind ein Motor 28, beispielsweise
ein Schrittmotor, und ein Getriebe vorgesehen, um die Welle 26 und
somit das Regelelement 14 zu drehen. Die Welle 26 könnte in
anderen Ausführungen über einen
manuellen Mechanismus drehbar sein.
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Weiterhin
wird in 1 der hintere Verbindungsteil
eines Temperaturmessfühlers 30 gezeigt. Der
Temperaturmessfühler 30 oder
zumindest dessen Spitze befindet sich in dem Mischwasserstrom, und
wenn die Wassereinlässe 2 und 4 jeweils
für Heiß- und Kaltwasser
verwendet werden, kann die von dem Temperatursensor 30 gewonnene
Information zur Regelung des Motors 28 und somit der Stellung
des Regelelements 14 und der Temperatur des Auslasswasser-Mischstroms
verwendet werden.
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3(a) und (b) zeigen zwei verschiedene Regelelemente 14 zur
Verwendung in dem Ventil. 3(a) zeigt
insbesondere ein Regelelement 14 mit sich verjüngenden Öffnungen 16 und 18,
welche mit im Allgemeinen parallelen Seiten gestuft sind. Das Regelelement 14 von 3(b) weist dagegen gestufte Öffnungen auf, welche sich von
ihren breitesten Enden zu ihren schmälsten Enden hin kontinuierlich
verjüngen.
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Die
vorliegende Anmeldung erkennt zum ersten Mal, dass die Verwendung
eines Regelelements, wie es in 3(b) gezeigt
wird, mit Standardwassereinlässen
zu einer nicht linearen Änderung des
Strömens
bezüglich
der Drehung des Regelelements führt.
Insbesondere wird der Wasserstrom von einem Wassereinlass durch
die ihm gebotene offene Fläche
durch eine entsprechende sich verjüngende Öffnung in dem Regelelement
bestimmt. Diesbezüglich
führt die
Bewegung der sich verjüngenden Öffnung gegenüber dem
Wassereinlass nicht zu einer linearen Änderung der offenen Fläche. Stufenweise Bewegungen
bei erstem Bewegen eines Einlasses über die eine Öffnung bewirken
aufgrund des Gegendrucks und einer proportional großen Zunahmen
der für
das Strömen
verfügbaren
Querschnittfläche
große
Strömungsänderungen.
Bewegungen des Einlasses über
das breitere Ende der Öffnung
haben dagegen bezüglich
des Gegendrucks weniger Wirkung und bewirken eine proportional geringere
Wirkung in Bezug auf die offene Querschnittfläche.
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Wird
die Stellung des Regelelements 14 elektronisch geregelt,
kann ein geeigneter Ausgleich in den Rückführkreis eingebracht werden.
Es können jedoch
alternativ gestufte, sich verjüngende Öffnungen
verwendet werden, wie in 3(a) gezeigt
wird.
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Wie
in 4 gezeigt, entsprechen die Intervalle zwischen
den Stufen der Größe des Wassereinlasses
in Richtung der Bewegung des Regelelements. Wenn sich der Wassereinlass
von Stellung A zu Stellung B bewegt, nimmt somit die dem Wassereinlass
gebotene offene Fläche
(durch welche Wasser in die Mischkammer 12 strömen kann)
mit der Bewegung linear zu. Um diese lineare Zunahme zu halten,
wird in der Öffnung 16 eine
Stufe vorgesehen. Die Gesamtstufe ist in der Praxis dank der zwei
Stufen 32a und 32b an der Öffnung 16 symmetrisch
vorgesehen.
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Die
durch die Stufen 32a und 32b vorgesehene Gesamtstufe
hat eine Breite gleich dem schmälsten
Abschnitt 32 der Öffnung 16.
Der nächste Abschnitt 34 in
der Öffnung 16 hat
dann wiederum im Allgemeinen parallele Seiten. Wenn sich der Wassereinlass
von Stellung B zu Stellung C bewegt, nimmt auf diese Weise die dem
Wassereinlass gebotene offene Fläche
wieder linear zu und nimmt ferner bei gleicher Rate wie der schmälste Abschnitt 32 linear zu.
Die Öffnung 16 umfasst
eine Reihe von Paaren symmetrischer Stufen, wobei jedes Paar eine
Breite gleich der Breite des schmälsten Abschnitts 32 aufweist.
Auf diese Weise erzeugt die Bewegung der Öffnung 16 gegenüber dem
Wassereinlass von dem schmälsten
Abschnitt 32 zu dem breitesten Abschnitt 36 eine
linear größer werdende
offene Fläche
und somit einen linear zunehmenden Strom.
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Wenn
wie gezeigt die Wassereinlässe
kreisförmig
sind, ist es möglich,
einen kreisförmigen
Abschnitt 38 als Teil des breitesten Abschnitts 36 vorzusehen.
Auf diese Weise kann ein vollständiges Öffnen des
Wassereinlasses erreicht werden, um maximales Strömen sicherzustellen.
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Als
weitere Alternative zu Obigem kann das Regelelement 14 von 3(b) zusammen mit Einsätzen in den Wassereinlässen 2 und 4 verwendet werden.
Ein geeigneter Einsatz 40 wird in den 5(a) und (b) gezeigt. Der Einsatz kann wie in 6 gezeigt
im Ventil montiert werden. Die Einsätze 40 füllen im
Wesentlichen den Querschnitt der Einlässe und sind mit einer schlitzartigen Öffnung 42 versehen.
Insbesondere sind die Einsätze 40 in
den Einlässen 2 und 4 so
angeordnet, dass sie ihre geschlitzten Öffnungen 42 neben
den sich verjüngenden Öffnungen 16, 18 des
Regelelements 14 aufweisen. Weiterhin sind die geschlitzten Öffnungen 42 senkrecht
zur Bewegungsrichtung der sich verjüngenden Öffnungen 16, 18 ausgerichtet.
Somit sind die geschlitzten Öffnungen 42 in
der gezeigten Ausführung
in radialer Richtung zu dem Ventil und dem Regelelement 14 ausgerichtet.
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Durch
Verwenden von Wassereinlässen 2, 4 mit
geschlitzten Querschnitten ist die Zunahme der offenen Querschnittfläche in der
Mischkammer 12 in etwa proportional zu der Breite der sich
verjüngenden Öffnungen 16, 18,
die dem Wassereinlass geboten werden. Somit erfolgt das Mischen
des Wassers von den Wassereinlässen 2, 4 in
etwa proportional zur Bewegung des Ventils und Regelelements 14.
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Die
Verwendung der geschlitzten Öffnungen ist
insbesondere für
Systeme mit großen
Druckunterschieden zwischen den beiden Einlässen vorteilhaft. Bei Verwendung
zum Beispiel bei Kombi-Heizgeräten
kann der Druck von Kalt- zu Heißwasser
ein Verhältnis
von bis zu 33:1 haben.
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Unter
erneutem Bezug auf die 3(a) und (b)
wird ersichtlich, dass die breitesten Abschnitte 36 der Öffnungen 16, 18 näher zueinander
angeordnet sind als die schmälsten
Abschnitte 32. Dies ermöglicht
es dem Regelelement 14, in eine Stellung zu drehen, bei
welcher eine der Öffnungen 16, 18 einem der
Wassereinlässe 2, 4 eine
maximale offene Fläche bietet,
während
der andere der Wassereinlässe 2, 4 noch
vollständig
geschlossen ist. Durch Vorsehen einer guten Abdichtung zwischen
den Wassereinlässen
und der Dichtfläche
des Regelelements 14 ermöglicht dies, dass das Mischventil
maximales Strömen
von einem der Einlässe 2, 4 bietet,
während
der andere Einlass 2, 4 abgesperrt wird. Dies
ist ein signifikanter Vorteil gegenüber bisherigen Ventilanordnungen,
welche bei Anordnung für
maximales Strömen
von einem Einlass ein geringfügiges
Strömen aus
dem anderen Einlass zulassen. Bei Anordnungen, bei denen das Mischventil
Heiß-
und Kaltwasser mischt, lässt
die Anordnung von 3(a) und (b) die Auswahl von
entweder maximal heiß oder
maximal kalt zu.
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Um
maximales Strömen
durch das Mischventil zu wahren, werden die Öffnungen 16, 18 entsprechend
zueinander angeordnet. Bei der gezeigten Anordnung liegen sich die
Wassereinlässe 2, 4 über der
Drehachse des Regelelements 14 diametral gegenüber. Dadurch
kann das Regelelement 14 symmetrisch in jeder Richtung
wirken.
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Bei
Drehung des Regelelements 14 ist folgende Arbeitsweise
bevorzugt. Das Regelelement 14 wird wie in 3 gezeigt
im Uhrzeigersinn gedreht, so dass der erste Einlass 2 gegenüber dem
breitesten Abschnitt 36 der Öffnung 16 freiliegt.
Zu diesem Zeitpunkt ist der zweite Einlass 4 noch durch
das Regelelement 14 verschlossen. Bei weiterem Drehen des
Regelelements 14 bewegt sich gleichzeitig mit Bewegung
des nächsten
schmäleren
Abschnitts der ersten Öffnung 16 über den
ersten Einlass 2 und zunehmender Strömungsbeschränkung der schmälste Abschnitt 32 der
zweiten Öffnung 18 über den
zweiten Einlass 4 und vergrößert zunehmend den Strom von
diesen Einlass um den gleichen Betrag. Schließlich erreicht bei weiterer
Drehung des Regelelements 14 der zweite Einlass 4 den
breitesten Abschnitt 36 der zweiten Öffnung 18, um maximales
Strömen
aus dem zweiten Einlass 4 zuzulassen, während der erste Einlass 2 durch
das Regelelement 14 geschlossen wird. Natürlich öffnet dann
ein weiteres Drehen des Regelelements 14 den zweiten Einlass 4 mit
der ersten Öffnung 16.
Ferner hat eine Drehung des Regelelements 14 gegen den
Uhrzeigersinn eine ähnliche Wirkung.
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Alternativ
ist es an Stelle des Vorsehens eines symmetrischen Betriebs des
Regelelements 14 möglich,
die sich verjüngende Öffnung 16, 18 so
in dem Regelelement 14 anzuordnen, dass eine der sich verjüngenden Öffnungen 16, 18 volles
und ungemischtes Strömen
vorsehen kann.
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Es
versteht sich, dass während
normaler Inbetriebnahme das Regelelement 14 durch die ganz kalte
Stellung, dann durch die Mischstellungen mit zunehmend mehr Heißwasser
gedreht wird, bis eine gewünschte
Temperatur erreicht ist. Somit liefert das Mischventil bei Inbetriebnahme
durch Vorsehen der ganz kalten Stellung eine unnötige Menge Kaltwasser zum Auslass.
Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, dass sich für die normale Drehrichtung
des Regelelements 14 bei Inbetriebnahme das Regelelement
direkt von der Aus-Stellung in eine Mischstellung bewegt. Um dies
zu verwirklichen, reicht es aus, dass die sich verjüngende Öffnung 16, 18 am
breitesten Abschnitt um die Größe der Einlässe und
an ihren schmälsten
Abschnitten um die doppelte Größe der Einlässe beabstandet
ist, wobei die Beabstandung zwischen den schmälsten Abschnitten der sich
verjüngenden Öffnung 16, 18 nicht
symmetrisch angeordnet ist. Die schmälsten Abschnitte sind jedoch vorzugsweise
um etwa das Dreifache der Größe der Einlässe beabstandet.
In 7 wird ein geeignetes Regelelement gezeigt.
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Sollte
der Bediener insbesondere die ganz kalte Stellung benötigen, kann
das Regelelement 14 durch diese Anordnung von der Aus-Stellung
in eine entgegen gesetzte Richtung gedreht werden, um die maximale
Strömstellung
der anderen sich verjüngenden Öffnung 16, 18 zu
nützen.
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Bezüglich der
gestuften, sich verjüngenden Öffnungen
können
diese natürlich
bei anderen Arten von Regelelementen eingesetzt werden. Wie zum Beispiel
in 8(a) und (b) gezeigt wird, können die Öffnungen
für lineare
Bewegung in einer Platte angeordnet werden. Analog können sie,
wie in 9 gezeigt, in einem zylindrischen Regelelement
angeordnet werden.
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Im
Anschluss an 9 zeigen 10(a),
(b) und (c) verschiedene Formen von nicht flachen Regelelementen,
welche zumindest teilweise die Mischkammer einschließen. Die
jeweiligen gezeigten Beispiele sind jeweils zylindrisch, konisch
und halbkugelförmig.
Diese Anordnungen sind besonders vorteilhaft, da die Wassereinlassströme natürlich zumindest
teilweise entgegengesetzt sind. Somit vermischen sich die durch
die Öffnungen
des Regelelements tretenden Wassereinlassströme auf natürliche Weise, bevor sie die
Mischkammer verlassen, ohne besondere Merkmale für das das Erzeugen eines Mischens
in der Kammer.
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11 zeigt
die Abdichtkomponenten an den Enden jedes der Wassereinlässe 2, 4.
Eine becherartige Dichtung 50 ist innen mit einer Spiralfeder 51 versehen.
Die becherartige Dichtung 50 dichtet mit dem Innenumfang
eines Einlasses 2, 4 ab und wird durch die Spiralfeder 51 nach
vorne gefedert, um eine Abdichtung zum Regelelement 14 zu
wahren.
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Wie
vorstehend erläutert
ist es wichtig, dass die Wassereinlässe mit der ersten Fläche 20 des
Regelelements 14 wirksam abdichten. Insbesondere wenn sich
das Regelelement 14 in der Stellung befindet, in welcher
beide Einlässe
abgesperrt sind, müssen
die becherartigen Dichtungen 50 wirksam mit dem Regelelement 14 abdichten.
Weiterhin können sie
beträchtlich
lange in dieser Stellung bleiben. Im Hinblick darauf liefern die
Federn einen starken Dichtdruck zwischen den becherartigen Dichtungen 50 und
dem Regelelement 14.
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Gemäß der gezeigten
Anordnung dichten die becherartigen Dichtungen 50 direkt
an dem sich bewegenden Regelelement 14 ab, um die Anzahl
an Teilen zu verringern und die Arbeitsweise zu vereinfachen. Die
Verwendung becherartiger Dichtungen mit einer großen, innen
verlaufenden Abdichtfläche verwirklicht
eine gute Abdichtung, es tritt aber eine erhebliche Reibung zwischen
der Dichtfläche
und dem Regelelement 14 auf. Dies kann zu Widerstand gegenüber der
Drehung des Regelelements 14 führen und bringt auch Verschleiß der becherartigen Dichtung
mit sich. Durch Verkleinern der innen verlaufenden Abdichtfläche der
becherartigen Dichtung kann dagegen unzureichender Druck zwischen
der Dichtfläche
und dem Regelelement 14 erzeugt werden. Weiterhin können die
Einlassdrücke
abhängig von
der jeweiligen Installation erheblich schwanken. Die Hauptwasserversorgung
im United Kingdom kann 16 bar erreichen, wird aber mit einem 12-Bar-Rohr
den Häusern
zugeführt.
In der Praxis könnte
der Druck aber bei Installation im Haus zwischen 0,1 bar und 10
bar schwanken, wobei manche Boiler-Hersteller fordern, dass alle
Armaturen für
10 bar ausgelegt werden.
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Somit
bietet die becherartige Dichtung 50 vorzugsweise eine gute
Abdichtwirkung für
eine Vielzahl unterschiedlicher Drücke, ohne aber unmäßige Reibungskräfte gegenüber dem
Regelelement 14 zu erzeugen.
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12 zeigt
eine becherartige Dichtung 150, welche einen ringförmigen Vorsprung 152 umfasst,
welcher sich von der andernfalls innen verlaufenden Abdichtfläche 154 erstreckt.
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Der
ringförmige
Vorsprung 152 bildet somit die Hauptdichtung zu dem Regelelement 14.
Jedoch bietet die innen verlaufende Abdichtfläche 154 ebenfalls
zusammen mit dem ringförmigen
Vorsprung 152 eine gewisse Abdichtwirkung.
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Durch
Vorsehen des ringförmigen
Vorsprungs 152 wird aber ein Raum 156 unter dem
innen verlaufenden Teil 154 gebildet. Dieser Raum 156 trägt dazu
bei, Wasserdruckschwankungen auszugleichen und einen Reibungswiderstand
zwischen der becherartigen Dichtung 150 und dem Regelelement 14 zu
verringern. Insbesondere kann Wasser unter dem innen verlaufenden
Teil 154 in den Raum 156 einströmen. Somit
ergibt sich auf diese Weise bei steigendem Wasserdruck in dem Einlass
eine Druckzunahme in dem Raum 156 unter dem innen verlaufenden
Teil 154, welcher der Wirkung des die becherartige Dichtung 150 auf
das Regelelement 14 pressenden Drucks entgegenwirkt. Auf
diese Weise steigt bei zunehmendem Wasserdruck in dem Einlass die
Kraft zwischen der becherartigen Dichtung 150, insbesondere
dem ringförmigen
Vorsprung 152, und dem Regelelement 14 nicht so
sehr. Dies trägt dazu
bei, eine konstante Abdichtkraft zwischen der becherartigen Dichtung 150 und
dem Regelelement 14 zu erzeugen. Die Abdichtkraft kann
somit minimal gehalten werden, um den Widerstand zwischen den becherartigen
Dichtungen 150 und dem Regelelement 14 zu minimieren.
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Die
becherartigen Dichtungen 50, 150 können zusätzlich mit
einem reibungsarmen Material wie PTFE beschichtet werden.
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Wie
vorstehend beschrieben und in 2(a) gezeigt,
dichten die Einlässe 2 und 4 direkt
gegenüber
dem Regelelement 14 ab. Dies ist vorteilhaft, da es eine
verringerte Anzahl an Teilen erfordert und von einfacher Konstruktion
ist. Wie jedoch vorstehend erwähnt
wurde, gibt es Probleme beim Vorsehen einer guten Abdichtung zwischen
den Einlässen 2, 4 und dem
Regelelement, ohne übermäßigen Reibungswiderstand
und Verschleiß zwischen
den Dichtungen der Einlässe 2, 4 und
dem Regelelement 14 zu erzeugen.
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In
der in den 2(a) und (b) gezeigten bevorzugten
Ausführung
ist das Regelelement 14 aus Stahl gefertigt, welcher mit
einem reibungsmindernden Material wie PTFE auf dessen erster Fläche 20 beschichtet
ist. Dies erlaubt den Einsatz eines guten Abdichtdrucks selbst bei
herkömmlichen
becherartigen Dichtungen 50.
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13(a) und (b) zeigen den Halterungsaufbau 24 und
die Welle 26 zusammen mit dem Regelelement 14.
Sie zeigen auch eine nachstehend zu beschreibende Mischeinrichtung 200.
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Der
Halterungsaufbau 24 umfasst eine untere Wand 24a und
eine umlaufende Wand 24b. Das Regelelement 14 wird
an seinem Außenumfang durch
die obere Fläche 24c der
umlaufenden Wand 24b gehaltert. Auf diese Weise wird die
Mischkammer 12 in dem Halterungsaufbau 24 und
dem Regelelement 14 gebildet.
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Wie
dargestellt sind die Vorsprünge 62 an der
oberen Fläche 24c der
umlaufenden Wand 24b vorgesehen. Diese Vorsprünge 62 greifen
in Aussparungen 63 um den Außenumfang des Regelelements 14,
so dass das Regelelement 14 gegen den Halterungsaufbau 24 gedrückt und
drehfest angebracht werden kann.
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Wie
gezeigt nimmt die Welle 26 die Form eines Hohlzylinders
mit mehreren Auslassöffnungen 70 an
dessen am weitesten vom Regelelement 14 entfernten Ende
ein. Sie erstreckt sich von der Außenfläche der unteren Wand 24a,
wobei sie eine mittlere Öffnung 24d in
der unteren Wand 24a umgibt.
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Bei
Gebrauch strömt
Wasser durch die sich verjüngenden Öffnungen 16 und 18 in
die durch den Halterungsaufbau 24 und das Regelelement 14 gebildete
Mischkammer 12. Das Mischwasser strömt dann durch die Hohlwelle 26 und
aus den Auslassöffnungen 70 hinaus
in die Auslasskammer 72, welche durch die erste Hälfte 8 gebildet
und in 2(a) gezeigt wird. Von der Auslasskammer 72 strömt das Mischwasser
dann aus dem Auslass 6 heraus.
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Wie
gezeigt ist zwischen dem Halterungsaufbau 24 und dem Regelelement 14 eine
Mischeinrichtung 200 angeordnet.
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Die
Mischeinrichtung 200 umfasst eine ringförmige Wand 202, welche
sich bei Montage von Regelelement 14, Halterungsaufbau 24 und
Mischeinrichtung 200 von der untern Wand 24a zu
der zweiten Fläche 22 des
Regelelements 14 erstreckt. Die ringförmige Wand 202 folgt
einer einwärts
der Öffnungen 16 und 18 angeordneten
Strecke und ist im Allgemeinen kreisförmig. Somit bildet die ringförmige Wand 202,
wie zum Beispiel in 2(b) gezeigt
wird, einen mittleren Mischhohlraum 204 mit einem äußeren umlaufenden
Kanal.
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In
der ringförmigen
Wand sind Fenster 206 vorgesehen, um Wasser von den Öffnungen 16 und 18 und
dem äußeren umlaufenden
Kanal in den mittleren Mischhohlraum 204 und hinunter durch
die Hohlwelle 26 strömen
zu lassen.
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Die
Mischeinrichtung 200 ist ferner mit einem Paar allgemein
radialer verlaufender Wände 208 versehen.
Wie gezeigt liegen sich diese Wände
bezüglich
des mittleren Mischhohlraums 204 und der ringförmigen Wand 202 diametral
gegenüber.
Nach Zusammenbau mit dem Regelelement 14 und dem Halterungsaufbau 24 verlaufen
diese gegenüberliegenden
Wände im
Wesentlichen zur unteren Wand 24a, der umlaufenden Wand 24b und
der zweiten Fläche 22 des
Regelelements 14. Somit ist der zwischen der ringförmigen Wand 202 und
der umlaufenden Wand 24b ausgebildete ringförmige umlaufende
Kanal in ein Paar im Allgemeinen halbkreisförmiger Kanäle unterteilt. Jeder dieser
Kanäle
ist gegenüber
einer jeweiligen Öffnung 16, 18 angeordnet.
Unabhängig
von der Anordnung der Einlässe 2 und 4 bezogen
auf die Öffnungen 16 und 18 strömt auf diese
Weise das durch die Öffnungen 16 und 18 strömende Wasser immer
in seinen jeweiligen Kanal.
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Die
bevorzugte und gezeigte Ausführung enthält ein Fenster 206 an
jedem Ende jedes Kanals, so dass ein Fenster 206 an jeder
Seite jeder gegenüberliegenden
radialen Wand 208 angeordnet ist. Diese Anordnung ist für das Verwirklichen
eines frühzeitigen
und wirksamen Mischens des heißen
und kalten Wassers sehr signifikant.
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Es
ist gut bekannt, dass ein wirksames Mischen von Fluiden über kurze
Strömstrecken
aufgrund der Tatsache schwierig zu erreichen ist, dass jedes Fluid
seine eigene Strömstrecke
einnimmt, wobei nur ein relativ geringes Mischen an der Grenze zwischen
den beiden Strömen
eintritt.
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Ohne
die Mischeinrichtung 200 neigen Ströme von den Öffnungen 16 und 18 dazu,
die gesamte Strecke durch die Hohlwelle 26 und aus dem
Auslass 6 heraus getrennt zu bleiben.
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Es
ist möglich,
die Ströme
von den Öffnungen 16 und 18 hin
zueinander umzulenken. Zum Beispiel könnte die gezeigte ringförmige Wand 202 durch
eine ringförmige
Wand mit zwei von einander abgewandten Fenstern ersetzt werden,
so dass Ströme
von den Öffnungen 16 und 18 hin
zueinander gelenkt werden. Es wurde jedoch festgestellt, dass bei Aufeinandertreffen
der beiden entgegen gesetzten Ströme diese lediglich einen einfacheren
Verlauf suchen und somit lediglich – wiederum bei wenig Mischen – die Welle 26 hinunter
umgelenkt werden.
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Gemäß der gezeigten
Anordnung dringt der Strom aus einer der Öffnungen 16, 18 und
deren entsprechenden Fenstern 206 in einer Richtung in
etwa parallel zum Strom aus der anderen der Öffnungen 16, 18 und
ihren entsprechenden Fenstern 206 in den mittleren Mischhohlraum 204 ein.
Ferner wird der Strom aus jeder der Öffnungen 16 und 18 zwischen deren
beiden Fenstern 206 geteilt und dringt in zwei entgegen
gesetzten Richtungen in den mittleren Mischhohlraum ein. Infolge
des Eindringens der zwei Paare von entgegen gesetzten Strömen in den
mittleren Mischhohlraum 204 werden vier im Allgemeinen
spiralförmige
Strömungsstrecken
gebildet. Insbesondere wird jeder der Ströme bei Treffen auf die drei
anderen Ströme
weg zur seitlichen umlaufenden Wand 24b gelenkt und dreht
sich weiter in dieser Richtung, so dass ein Wirbel gebildet wird.
Die Bildung der vier Wirbel vergrößert stark die Wassermenge,
welche (am Rand ihres Stroms) mit Wasser von anderen Strömen in Kontakt
kommt. Es wird mit anderen Worten ein verbessertes Mischen der Fluidströme verwirklicht.
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Es
ist auch erkennbar, dass mit einem Fenster 206 an jedem
Ende eines Kanals bei Drehen des Regelelements 14, des
Halterungsaufbaus 24 und der Mischeinrichtung 200 gegenüber den
Einlässen die
Strömmenge
von einem Fenster 206 umgekehrt zur Strömmenge von dem anderen Fenster 206 des gleichen
Kanals schwankt. Wenn zudem der Fluidstrom aus einem der Einlässe 16, 18 durch
ein Fenster 206 am stärksten
ist, dann ist der stärkste
Fluidstrom aus der anderen Öffnung 16, 18 der
aus dem in etwa diametral gegenüberliegenden
Fenster 206 des anderen Kanals. Auf diese Weise bewirkt
die Anordnung der gezeigten Mischeinrichtung 200 unter allen
Bedingungen eine in etwa ausgewogene und wirksame Mischanordnung.
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Wie
gezeigt ragt eine Verlängerung 210 der Mischeinrichtung 200 durch
die mittlere Öffnung 24d in
der unteren Wand 24a und in die Hohlwelle 26.
Die Verlängerung 210 ist
im Allgemeinen hohl, so dass die mittlere Öffnung für ein Strömen von dem mittleren Mischhohlraum 204 zu
der Hohlwelle 26 gewahrt bleibt. In der Verlängerung 210 erstrecken
sich Schaufeln 212 nach innen. Die Schaufeln 212 weisen eine
im Allgemeinen spiral- oder schraubenartige Form aus, um den von
der Mischeinrichtung 200 in den stromabwärts gelegenen
Teil der Hohlwelle 26 gelangenden Wasserstrom in Drehung
zu versetzen. Diese Drehung verbessert das Mischen der Heiß- und Kaltwasserströme weiter.
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Die
Positionen der vier Schaufeln ist von technischer Bedeutung.
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Wie
vorstehend erläutert
wird der Strom von jedem Fenster 206, welcher in den mittleren
Mischhohlraum 204 gelangt, hin zur umlaufenden Wand 24b abgelenkt,
so dass ein im Allgemeinen spiralförmiger Strom gebildet wird.
Dieser Strom neigt dann dazu, sich axial nach unten durch die Mischeinrichtung 200 in
die Welle 26 zu bewegen. Die Schaufeln 212 sind
so angeordnet, dass sie den spiralförmigen Strom jedes Wirbels
am wirksamsten behindern. Somit sind an dem stromaufwärts befindlichen
Ende der Hohlwelle 26 unmittelbar am Mischhohlraum 204 die Schaufeln 212 so
angeordnet, dass sie in etwa die Mittelachsen der vier Wirbel schneiden.
Als Näherung
all der verschiedenen Mischbedingungen, welche sich in dem mittleren
Mischhohlraum 204 ergeben können, bedeutet dies, dass die
Schaufeln 212 symmetrisch um die Öffnung zur Welle 206 angeordnet
sind, wobei Schaufelpaare im Allgemeinen symmetrisch quer über die
Ebene zwischen den radial gegenüber
liegenden Wänden
und den Fenstern 206 an jeder Seite derselben angeordnet
sind.
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Als
weiteres Merkmal für
das Verbessern des Mischens ist die Innenwand 214 der Verlängerung 210 zwischen
den Schaufeln 212 verjüngt.
Die Innenwand 214 bildet einen Innenquerschnitt für die Verlängerung.
Der Innendurchmesser der Innenwand 214 und somit der Innenquerschnitt
der Verlängerung ist
entlang der Länge
der Schaufeln zunehmend verringert. Dies verengt und beschleunigt
das Strömen. Weiterhin
weitet sich am Ende der Mischeinrichtung 200 die Strömstrecke
wieder zu dem vollen Innendurchmesser der Welle 26. Auf
diese Weise trifft das durch die Verlängerung 210 in die
Hohlwelle 26 strömende
Wasser auf eine Drosselklappe oder ein Venturi. Wenn es in die Hohlwelle 26 eintritt,
wird es eingeengt und beschleunigt.
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Um
den Drehmischvorgang aufrecht zu erhalten, kann man sehen, dass
sich die Schaufeln 212 über
den Punkt hinaus erstrecken, zu dem sich die Innenwand 214 erstreckt.
Auf diese Weise tritt die Venturi-Wirkung zwischen den Schaufeln 212 ein, während sie
den Strom noch drehen. Dies trägt
wiederum zu dem verbesserten Mischvorgang der Mischeinrichtung 200 bei.
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In
der bevorzugten Ausführung
erstrecken sich die Schaufeln 212 nicht zur Mitte der Verlängerung 210,
sondern lassen einen mittleren Raum frei. Die Breite bzw. der Durchmesser
dieses Raums können
trotz der sich verjüngenden
Wand 214 entlang der Länge
der Schaufeln konstant gehalten werden.
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Natürlich wäre es möglich, die
Mischeinrichtung 200 einstückig mit dem Halterungsaufbau 24 auszubilden.
Aufgrund der Komplexität
der sich ergebenden Form ist jedoch bevorzugt, den Halterungsaufbau 24 und
die Mischeinrichtung 200 aus zwei Teilen zu formen. Es
ist dann wichtig, dass diese beiden Teile zuverlässig und in einer Weise miteinander
verbunden werden, welche einem Strömen von Wasser außerhalb
der Verlängerung 210 in
die Hohlwelle 26 standhält.
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Wie
gezeigt wird der Durchmesser der Außenfläche 216 der Verlängerung 210 zusammen
mit der Innenfläche 214 kleiner.
Jedoch ist die Verlängerung 210 mit
einer axial verlaufenden Wand 222 versehen, welche bei
etwa dem gleichen Durchmesser wie der Hauptkörper der Verlängerung 210 weiterläuft. Die
verlaufende Wand 222 biegt sich aus Gründen, welche nachstehend deutlich
werden, in Wirklichkeit ebenfalls leicht nach innen. Dies bildet
eine Aussparung 218 zwischen der Außenfläche 216 und der Wand 222.
Ferner erstreckt sich, wie in den 2(a) und
(b) gezeigt, eine radial verlaufende Wand 224 von der Hohlwelle 26 zu
der Mischeinrichtung 200. Die Wände 222 und 224,
welche von allgemein geringerer Dicke als die anderen Wände der Vorrichtung
sind, können
sich bis zu einem gewissen Grad elastisch biegen. Daher kann die
Wand 222 der Mischeinrichtung 200 durch Schiebesitz
mit der Wand 224 montiert werden. Dies bietet eine sichere Verbindung,
welche auch einem Wasserstrom effektiv standhält.
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Wie
gezeigt ist eine radial hervorstehende Verlängerung 220 an einer
der radial gegenüberliegenden
Wände 28 so
vorgesehen, dass sie in einer entsprechenden (aber nicht dargestellten)
Aussparung in dem Halterungsaufbau 24 aufgenommen ist. Dies
hält die
Mischeinrichtung drehfest.
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13(d) und (e) bieten eine Alternative zu der unter
Bezug auf die 13(a) bis (c) beschriebenen
Ausführung.
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Alternative
Regelelemente können
vollständig
aus FEP, einer Spritzguss-Sorte von PTFE, konstruiert werden. Es
ist auch möglich,
jedes trinkwasserunbedenkliche reibungsarme Material wie PTFE selbst,
+PTFE, dem Molybdän
zugesetzt wurde, PTFE, dem Molybdän zugesetzt wurde oder Acetal, dem
Molybdän
zugesetzt wurde, zu verwenden. Alternativ könnte ein Keramikteil verwendet
werden.
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Das
Regelelement 314 muss eindeutig einen Raum hinter seiner
Fläche 322 bieten,
um die Mischkammer zu bilden. Weiterhin sind Mittel zum Drehen des
Regelelements 314 erforderlich. Es ist aber nicht möglich, ein
alternatives Regelelement aus einem der oben erwähnten Materialien an die Hand
zu geben, welches eine hinreichende Festigkeit aufweist. Es wäre möglich, solche
reibungsmindernden Materialien in andere Materialien eingebettet
zu erzeugen, doch werden dadurch die reibungsmindernden Eigenschaften
aufs Spiel gesetzt.
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Somit
wird für
die oben erwähnten
alternativen Regelelemente vorgeschlagen, einen separaten Halterungsaufbau 324 vorzusehen,
welcher wie in 13(d) und (e) gezeigt aus zwei
Teilen 324a, 324b konstruiert werden kann. Es
wäre möglich, diesen Halterungsaufbau 324 wie
oben beschrieben mit einem geeigneten reibungsmindernden Material
zu beschichten, statt ein separates Regelelement 314 vorzusehen.
Der Einfachheit halber und im Hinblick auf geringere Herstellungskosten
ist es jedoch wünschenswert,
den Halterungsaufbau 325 aus einem Kunststoffmaterial herzustellen.
Diesbezüglich
ist es aufgrund der Wärmeanforderungen
zur Aushärtung des
Beschichtungsmaterials nicht möglich
oder zumindest äußerst schwierig,
ein geeignetes Kunststoffmaterial mit einem geeigneten reibungsmindernden
Material zu beschichten. Daher wird vorgeschlagen, das Regelelement 314 als
selbsttragende Komponente vorzusehen, welche dann zusätzlich von dem
Halterungsaufbau 324 gestützt wird, um den während des
Gebrauchs auftretenden zusätzlichen Kräften standzuhalten.
Das Regelelement 314 kann in geeigneter Weise an dem Halterungsaufbau 324 angebracht
werden. Es kann sogar ein zuvor hergestelltes selbst tragendes Regelelement 314 in
die Form des Halterungsaufbaus 324 eingesetzt werden, so
dass der Halterungsaufbau 324 dann einstückig mit
dem Regelelement 314 durch einen Vorgang des Umspritzens
geformt wird.
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Auf
diese Weise können
Materialien, welche sich dafür
eignen, dem Regelelement 314 die geeignete Festigkeit zu
verleihen, für
den Halterungsaufbau 324 verwendet werden, während die
Fläche 320 des
Regelelements 314 aus einem geeigneten Material zur Minderung
der Reibung und des Verschleißes in
den Einlässen 2, 4 hergestellt
werden kann. Dies kann vor allem wichtig sein, wenn der Halterungsaufbau 324 ebenfalls
einstückig
mit der Welle 326 ausgebildet ist, da die Welle 326 jedes
zum Drehen des Regelelements 314 erforderliche Drehmoment übertragen
muss.
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Die 13(d) und (e) zeigen den Halterungsaufbau 324 und
die Welle 326 zusammen mit einem Regelelement 314.
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Der
Halterungsaufbau 324 umfasst eine Halterungsfläche 360,
an welcher die zweite Fläche 322 des
Regelelements 314 anliegt. Wie vorstehend erläutert könnte das
Regelelement 314 einstückig
mit dem Halterungsaufbau 324 ausgebildet werden. Jedoch
sind wie gezeigt Vorsprünge 362 vorgesehen, welche
in Aussparungen 363 in dem Regelelement 314 greifen,
so dass das Regelelement 314 gegen den Halterungsaufbau 324 gedrückt und
drehfest gehalten werden kann.
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Der
Halterungsaufbau 324 umfasst Durchlässe 366, 368,
welche den sich verjüngenden Öffnungen 316, 318 entsprechen,
die Durchlässe 366, 368 können größer als
die Öffnung 316, 318 sein, sollten
sich aber größenmäßig nahe
kommen, um eine mechanische Halterung zu bieten.
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Wie
gezeigt nimmt die Welle 326 wie bei der Ausführung der 13(a) bis (c) die Form eines Hohlzylinders mit
Auslassöffnungen 370 an
ihrem am weitesten von dem Regelelement 314 entfernten Ende
ein.
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Somit
gelangt durch die sich verjüngenden Öffnungen 316 und 318 strömendes Wasser
durch die Durchlässe 366, 368 in
die Mischkammer 312, welche durch den Halterungsaufbau 324 gebildet wird,
und dann in die Hohlwelle 326. Das Mischwasser tritt dann
aus den Auslassöffnungen 370 aus.
Ein dem in den 2(a) und (b) gezeigten Gehäuse entsprechendes
Gehäuse
kann mit einer der Auslasskammer 72 ähnlichen Kammer versehen werden. Wasser
strömt
von den Auslassöffnungen 370 in
die Auslasskammer und weiter aus einem Auslass heraus.
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Wie
in den 13(d) und (e) gezeigt erstrecken
sich ringförmige
Wände 374 einwärts der Mischkammer 312 von
der gegenüberliegenden
Halterungsfläche 360 des
Halterungsaufbaus 324. Diese ringförmigen Wände 374 erstrecken
sich zu einer Fläche 376 des
Halterungsaufbaus 324 um den Umfang der Hohlöffnung der
Welle 326. Auf diese Weise wird der innere Abschnitt der
Halterungsfläche 360 des
Halterungsaufbaus 324 zusätzlich gestützt, wodurch seine Neigung
gemindert wird, sich unter hohen Einlasswasserdrücken zu biegen.
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Wie
gezeigt umfasst die ringförmige
Wand 374 Unterbrechungen 378, welche einen Wasserstrom
durch zur Hohlwelle 326 zulassen. Auf diese Weise kann
Wasser nicht direkt von der sich verjüngenden Öffnung 316, 318 in
die Welle 326 strömen. Das
Wasser muss zuerst um Teile der ringförmigen Wand 374 strömen. Dies
trägt zu
einem Mischen bei. Wenn weiterhin das Wasser dann durch die Unterbrechungen 378 in
den ringförmigen
Wänden 374 strömt, werden
Wasserströme
aufeinander zu gelenkt, wodurch das Mischen weiter verbessert wird.
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Es
ist möglich,
weitere Merkmale an den Unterbrechungen 378 oder in den
Innenwänden
der Welle 326 (wie zum Beispiel für die Mischeinrichtung 200 beschrieben)
zu integrieren, um das Mischen weiter zu verbessern.
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Für die in
den 13(a) bis (c) oder die in den 13(d) und (e) gezeigte Anordnung ist es erforderlich,
eine drehbare Fassung vorzusehen, mittels welcher das Regelelement
gegenüber
den Wassereinlässen
dreht. Das Regelelement wird durch die Hohlwelle gedreht, welche
sich aus der Antriebsöffnung 27 des
Gehäuses
heraus erstreckt und zum Beispiel durch einen Schrittmotor 28 angetrieben wird.
Somit ist das einfachste Vorgehen bei der Befestigung des Halterungsaufbaus
das herkömmliche Vorsehen
von Lagern für
die Hohlwelle. Da aber das Regelelement dem Druck von den Wassereinlässen bei
einem relativ großen
Radius standhalten muss, ist dies mit Problemen behaftet. Insbesondere
ist unter Berücksichtigung
der Anordnung der 13(a) bis
(c) der von den Wassereinlässen 2, 4 ausgeübte Druck
hin zum Außenumfang
des Regelelements 14 gerichtet und somit neigt das Regelelement 14 zum Wegbiegen.
Ferner können
die Einlassdrücke
an den Wassereinlässen 2, 4 recht
unterschiedlich sein. Dies tritt ganz natürlich auf, wenn das Regelelement 14 so eingestellt
ist, dass es viel durch einen Einlass und wenig durch den anderen
Einlass strömen
lässt.
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Zur
Lösung
dieser Probleme wird wie in den 2(a) und
(b) gezeigt ein Stoßring 80 hin
zum Außenumfang
hinter der zweiten Fläche 22 des
Regelelements 14 vorgesehen. Insbesondere liegt in der gezeigten
Ausführung
der Stoßring 80 an
der Rückseite
des Halterungsaufbaus 24 entlang der Außenfläche der unteren Wand 24a an.
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Der
Stoßring 80 ist
in 14 dargestellt, welche die offene Seite der ersten
Hälfte 8 des
Gehäuses
zeigt. Der Stoßring 80 umfasst
ein Gestell 82, welches mehrere drehbare Komponenten 84 fest hält. Vorzugweise
(und wie dargestellt) sind die drehbaren Komponenten 84 Kugellager,
so dass der Stoßring 80 als
Kugellagerring ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Gestellt 82 ein
geformter Kunststoff-Teil, welcher die Kugellager 84 fest
hält.
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Wie
in 2(a) und (b) gezeigt bilden
die erste Hälfte 8 und
die zweite Hälfte 10 des
Gehäuses zusammen
eine erste im Allgemeinen zylindrische Wand 8a, 10a,
welche einen Einlasshohlraum für
das Aufnehmen der umlaufenden Wand 24b des Halterungsaufbaus 24 bildet.
Die erste Hälfte 8 umfasst auch
eine zweite im Allgemeinen zylindrische Wand 8b, welche
den Auslasshohlraum für
das Aufnehmen der Hohlwelle 26 bildet.
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Die
erste Hälfte 8 des
Gehäuses
ist dann mit einer im Allgemeinen senkrechten Lippe 8c versehen,
welche an die erste und die zweite im Allgemeinen zylindrische Wand
anschließt.
Wie dargestellt bildet diese Lippe 8c eine Auflage, auf
der der Stoßring 80 ruht.
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Somit
ist die durch die Wassereinlässe 2, 4 auf
das Regelelement 14 ausgeübte Kraft gerade durch den
Halterungsaufbau 24 auf den Stoßring 80 und die Lippe 8c des
Gehäuses
gerichtet. Auf diese Weise müssen
der Halterungsaufbau 24 und die Welle 26 nicht
so konstruiert werden, dass sie den Drallkräften standhalten, welche ansonsten
in ihnen durch die Wassereinlässe
erzeugt werden würden.
Die Kräfte
werden direkt durch die umlaufende Wand 24b des Halterungsaufbaus übertragen.
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Wie
ersichtlich ist, bieten die verschiedenen Mischelemente in der Vorrichtung
einem Strömen durch
die Vorrichtung Widerstand. Dadurch kommt es zu einem gewissen Gegendruck,
dort wo die Einlässe 2, 4 auf
das Regelelement 14 treffen. Da die Öffnungen 16, 18 ferner
bezüglich
der abdichtenden becherartigen Dichtungen 50 länglich sind,
kann Wasser von dem jeweiligen Einlass 2, 4 durch
eine dieser Öffnungen 16, 18 treten
und dann zurück
aus der gleichen Öffnung 16, 18 längs der
Einlässe 2, 4 strömen. Wenn
die Vorrichtung auf ganz heiß oder ganz
kalt eingestellt wird oder wenn der Versorgungsdruck für die beiden
Einlässe
unterschiedlich ist, kann ein derartiges Austreten von Wasser eine
signifikante Wirkung auf die Mischwassertemperatur haben. Insbesondere
kann Wasser um die Außenseite
der Halterung 24 herum zu dem Auslasshohlraum 72 um
die Hohlwelle 26 austreten.
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Um
diese Wirkung zu verhindern, ist die Vorrichtung mit einer Dichtung 170 versehen.
Die Dichtung 170 ist ringförmig und dichtet zwischen der
Innenfläche
der Wände
der ersten Hälfte 8 des
Gehäuses
und einer Außenfläche der
Welle 26 ab. Im Einzelnen ist die Dichtung 170 stromaufwärts der
Auslassöffnung 70 und
des Auslasses 6 angeordnet. Auf diese Weise erreicht zwischen
der Halterung 24 und dem Gehäuse strömendes Wasser nicht den Auslasshohlraum 72.
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Vorzugsweise
und wie dargestellt ist die Dichtung 170 eine V-Dichtung,
so dass ihr Abdichtvermögen
zunimmt, wenn der Differentialdruck steigt. Dieser Differentialdruck
wird in der Praxis nicht sehr hoch sein, da er sich nur aus dem
von den Mischelementen verursachten Druck ergibt.
-
Wie
vorstehend erwähnt
ist das Gehäuse aus
einer ersten Hälfte 8 und
einer zweiten Hälfte 10 gebildet.
Es ist eindeutig nötig,
diese beiden Hälften so
zusammenzubauen, dass sie richtig abdichten.
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Es
wäre möglich, die
erste Hälfte 8 und
die zweite Hälfte 10 mittels
Gewinden an den jeweiligen Hälften
zusammenzuschrauben. Dann wäre
es aber sehr schwierig, eine richtige Drehausrichtung zwischen der
ersten und der zweiten Hälfte
sicherzustellen, sobald sie vollständig in einen dichtenden Eingriff gedreht
und angezogen worden sind.
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Es
wäre auch
möglich,
zur Abdichtung gegenüber
einem Innenumfang der anderen Hälfte
einen O-Ring um einen Außenumfang
der einen Hälfte anzubringen.
O-Ringe werden jedoch in Nuten oder Kanälen vorgesehen. Diesbezüglich ist
es zur Ausformung eines geeigneten Or-Ring-Kanals in einem Außenumfang
der ersten oder zweiten Hälfte
nötig, eine
Form zu benützen,
welche entlang einer durch den O-Ring-Kanal
laufenden Linie geteilt ist. In der Praxis führt dies unvermeidlicherweise
zu einer leichten Wulst in dem Kunststoff-Formteil, wodurch möglicherweise
der O-Ring selbst
beschädigt
oder zumindest seine Dichteigenschaften beeinträchtigt werden.
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Zur
Lösung
dieser Probleme umfasst, wie in den 2(a) und
(b) sowie 14 gezeigt, die erste Hälfte 8 eine Stufe 90,
in welche ein O-Ring 92 eingepasst wird. Die erste Hälfte umfasst
ferner eine Lippe 94. Wie in den 2(a) und
(b) gezeigt wird, umfasst die zweite Hälfte 10 des Gehäuses einen
sich nach außen
erstreckenden Flansch 96, an dessen Ende sich ein axial
verlaufender Flansch 98 befindet. Wie ebenfalls in den 2(a) und (b) gezeigt wird, greifen der sich nach
außen
erstreckende Flansch 96 und der axial verlaufende Teil 98 der
zweiten Hälfte 10 mit der
Lippe 94 der ersten Hälfte 8.
Dieses Greifen ist so ausgelegt, dass der O-Ring 92 um den richtigen Betrag
zusammengedrückt
wird, um die erforderliche Abdichtung zu verwirklichen. Wenn die
erste und die zweite Hälfte 8, 10 insbesondere
in dieser Stellung gehalten werden, wird eine korrekte Abdichtung
verwirklicht.
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Durch
diese Anordnung kann, wie ferner ersichtlich ist, die Verbindung
zwischen den Formen für das
Erzeugen der ersten Hälfte 8 um
einen radialen Umfang der ersten Hälfte 8 laufen, zum
Beispiel um den Rand der Lippe 94. Auf diese Weise wird
der Sitz des O-Rings 92 nicht beeinträchtigt.
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Um
die erste und die zweite Hälfte 8, 10 in dieser
Stellung zu halten, wird ein Kragen 100 vorgesehen.
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Der
Kragen 100 passt um die Lippe 94 der ersten Hälfte 8 und
die Teile 96, 98 der zweiten Hälfte 10, so dass ein
Lösen derselben
verhindert wird. Durch Verwenden eines Kragens aus hartem Material
ist es nicht notwendig, eine Presskraft zwischen der ersten und
der zweiten Hälfte 8, 10 vorzusehen. Der
Kragen hält
lediglich die erste und zweite Hälfte 8, 10 in
der richtigen Stellung zusammen, so dass der O-Ring 92 die
korrekte Abdichtkraft liefert. Die den Kragen 100 ortsfest
haltende Kraft ist radial einwärts der
Lippe 94 und der Teile 96, 98 gerichtet.
Somit ist die Kraft senkrecht zu der für das Zusammenhalten der ersten
und der zweiten Hälfte 8, 10 erforderlichen Kraft.
Somit ist keine große
Kraft erforderlich, um den Kragen 100 festzuhalten, doch
bei ortsfestem Kragen kann er beträchtlichen Kräften standhalten,
die sich aus dem Innendruck ergeben, welcher die erste und zweite
Hälfte 8, 10 zu
lösen versucht.
-
Es
ist wie gezeigt auch möglich,
dass der Querschnitt des Kragens 100 innere Halterungsflächen 102, 104 aufweist,
welche geringfügig
auseinander gehen. Die Lippe 94 der ersten Hälfte 8 und der
sich nach außen
erstreckende Flansch 96 der zweiten Hälfte 10 sind um einen
entsprechenden Betrag abgewinkelt. Wenn der Wasserinnendruck versucht,
die erste und die zweite Hälfte 8, 10 zu
lösen, wird
auf diese Weise ein Teil der axialen Trennkraft mittels der auseinander
gehenden Flächen
zu einer radialen auswärts
gerichteten Kraft übertragen.
Auf diese Weise muss die Festigkeit des Querschnitts des Kragens 100 nicht
der beschränkende
Faktor beim Zusammenhalten der ersten und zweiten Hälfte sein.
Durch Erhöhen
der Festigkeit des Kragens 100 um dessen Umfang kann höheren Innendrücken standgehalten
werden. Dies kann zum Beispiel durch Festziehen eines Metallbands
um den Außenumfang des
Kragens 100 verwirklicht werden.
-
Somit
gibt die Verwendung des die erste und zweite Hälfte 8, 10 zusammenhaltenden
Kragens 100 eine einfache und höchst wirksame Dichtanordnung
an die Hand. Auf den O-Ring 92 wird kein übermäßiger Druck
ausgeübt
und es sind keine Komponenten erforderlich, die zusammengeschraubt
werden müssen.
Diesbezüglich
wird angemerkt, dass das Drehen der ersten und zweiten Hälfte 8, 10 zueinander
zu deren Verschrauben den O-Ring 92 verdrehen und beschädigen könnte.
-
Wie
vorstehend erwähnt
und in 2(b) gezeigt wird, erstreckt
sich die Welle 26 durch eine Öffnung 27 in der ersten
Hälfte 8 am
Boden des Auslasshohlraums 72, so dass sie zum Beispiel
durch den Motor 28 gedreht werden kann.
-
Die 15(a) und (b) zeigen die Vorrichtung mit entferntem
Motor 28.
-
Die
Welle 26 umfasst eine Nullstellungsanzeige 110.
Die Stellung der Nullstellungsanzeige 110 um den Umfang
herum zeigt die Drehausrichtung des Regelelements 14 in
dem Ventilgehäuse
an. Im Einzelnen ist ein Nullstellungsdetektor 112 an der
Außenfläche des
Gehäuses
vorgesehen, so dass jedes Mal, wenn die Nullstellungsanzeige 110 den
Nullstellungsdetektor 112 aktiviert, ein zugehöriges Regelsystem
die Stellung des Regelelements ermitteln kann. Somit wird der Nullstellungsdetektor 112 bei
einer bestimmten einzelnen Drehstellung aktiviert. Vorzugsweise
zeigt die Aktivierung des Nullstellungsdetektors 112 die
vollständig
ausgeschaltete Stellung des Ventils an.
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Auf
diese Weise kann der Motor 28 das Regelelement 14 lediglich
kontinuierlich drehen, bis der Nullstellungsdetektor 112 aktiviert
wird, damit das System dann weiß,
dass dies die Abschaltstellung ist.
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Die
Nullstellungsanzeige 110 und der Nullstellungsdetektor 112 können in
unterschiedlicher Weise ausgeführt
werden. Speziell kann eine Nocke an der Welle 26 in Verbindung
mit einem Mikroschalter an dem Gehäuse vorgesehen oder mit dieser
verbunden werden. Wie gezeigt umfasst die Nullstellungsanzeige 110 eine
Kerbe in dem Außenumfang der
Welle 26, welche von dem Detektor 112 erfasst wird.
Alternativ kann der Nullstellungsdetektor ein Fotodetektor sein,
welcher auf eine Markierung oder einen mit der Welle 26 verbundenen
Vorsprung reagiert.
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Vorzugsweise
erstreckt sich die Nullstellungsanzeige 110 axial entlang
der Welle 26, so dass der Detektor nicht präzis in axialer
Richtung angeordnet sein muss. Im Einzelnen kann der Detektor bei
einer vorbestimmten Winkelposition auf Stiften an der Außenfläche des
Gehäuses
angebracht sein.
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Bei
Verbinden der Einlässe 2, 4 ist
es oft wesentlich sicherzustellen, dass die Einlässe 2, 4 mit der
richtigen Wasserzufuhr verbunden werden. Insbesondere bei Verwenden
von Mischventilen für
das Mischen von heißem
und kaltem Wasser ist es meist wesentlich, dass ein bestimmter Einlass
mit der Heißwasserversorgung
verbunden wird. Unter Bezug auf die 3(a) und
(b) geht in der Tat aus der obigen Beschreibung hervor, dass bei
Drehen des Regelelements 14 gegen den Uhrzeigersinn, um
die Öffnung 16 neben
einem Wassereinlass vorzusehen, das System immer erwartet, entweder
die Kalt- oder die Heißwasserzufuhr
einzuschalten. Für
den Heimgebrauch in Duschen ist es zum Beispiel wesentlich, dass
das Ventil bei Öffnen
des Ventils immer zuerst die Kaltwasserzufuhr öffnet und dann heißes Wasser beimischt.
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Das
Ventil funktioniert nicht korrekt, wenn die Einlässe umgekehrt sind, da das
Ventil ganz heiß liefert,
anstatt einfach abzuschalten.
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Durch
Verwenden der Nullstellungsanzeige 110 und des Nullstellungsdetektors 112 kann
dies verhindert werden.
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Wenn
nämlich
die Wassereinlässe
inkorrekt verbunden sind, so dass das Ventil nicht arbeitet, muss
der Wasseranschluss nicht geändert
werden. Stattdessen kann die Nullstellungsanzeige oder der Nullstellungsdetektor
in eine entgegengesetzte Stellung zur Welle 26 und zum
Regelelement 14 bewegt werden. Diesbezüglich zeigen die 15(a) und (b) die Neupositionierung des Nullstellungsdetektors 112.
Auf diese Weise ist für
die gezeigte Ausführung die
entgegen gesetzte Stellung eine entgegen gesetzte diametrale Stellung
relativ zur Welle 26 und zum Regelelement 14,
und das Regelsystem betrachtet die Abschaltstellung als 180° von der
aktuellen Stellung entfernt und stellt das Regelelement 14 neu
auf diese neue Stellung ein. Bei anderen Anordnungen kann die Abschaltstellung
natürlich
ein anderer Winkel zur aktuellen Stellung sein. Von der neuen Stellung öffnet ein
Drehen des Regelelements 14 wie erwartet zuerst die Kaltwasserzufuhr.
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Statt
den Nullstellungsdetektor an dem Gehäuse zu bewegen, ist es auch
möglich,
zwei diametral gegenüber
liegende Nullstellungsdetektoren vorzusehen. In diesem Fall kann
der entsprechende Detektor entsprechend dem beobachtetem Ventilbetrieb manuell
durch den Bediener verbunden werden. Alternativ könnte das
System automatisch den Nullstellungsdetektor aktivieren, was ein
korrektes Funktionieren des Ventils erzeugt.
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Es
versteht sich, dass das Prinzip der Verwendung einer Nullstellungsanzeige
und eines Nullstellungsdetektors bzw. von Nullstellungsdetektoren und
deren Bewegen/Schalten auf andere Anordnungen des Regelelements
angewendet werden kann, so dass die Bewegung nicht immer diametral
ist. Zum Beispiel würden
bei linearen Anordnungen, wie sie in den 8(a) und
(b) gezeigt werden, die Anzeige oder der Detektor von einem Verfahrstreckenende zum
anderen bewegt werden. Das Prinzip ist aber bei der gezeigten Ausführung, bei
der das Regelelement 14 kontinuierlich in einer Richtung
durch alle Betriebsarten drehen kann, besonders vorteilhaft.
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Wie
vorstehend erwähnt,
kann das Ventil einen Temperaturmessfühler 30 für das Erfassen
der Temperatur des von den Einlassventilen 2 und 4 eingemischten
Wassers umfassen.
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Bei
abgeschaltetem Ventil kann das Wasser aus der Mischkammer 12 und
aus dem Auslass 6 abfließen. Somit können die
Komponenten in dem Ventil trocknen, was zu Verkalkung führt. Dies
kann für Temperaturmessfühler wie
Thermistoren besonders schädigend
sein.
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Bei
der in den 2(a) und (b) gezeigten bevorzugten
Ausführung
ist der Temperaturmessfühler 30 in
dem Auslasshohlraum 72 unmittelbar neben dem Auslass 6 vorgesehen.
Insbesondere bewegt sich der Strom von den mehreren Öffnungen 70 in der
Hohlwelle 26 zum Auslass 6 direkt an dem Temperaturmessfühler 30 vorbei,
so dass der Temperaturmessfühler 30 direkt
auf den Mischwasserstrom anspricht, der gerade aus dem Auslass 6 austritt.
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Bei
dieser Positionierung des Temperaturmessfühlers 30 ist unter
Bezug auf 16(a) ersichtlich, dass bei
jeder Ausrichtung der Vorrichtung, bei der die Drehachse des Regelelements 14 vertikal
ist, bei Ablassen von Wasser aus dem Hohlraum 72 durch
die Auslassöffnung
zu dem Auslass 6 eine kleine Wassermenge am Boden des Hohlraums 72 unter der
Lippe der Auslassöffnung
zurückbleibt.
Da bei diesen Ausrichtungen der Temperaturmessfühler unter der Auslassöffnung angeordnet
ist, führt
dies dazu, dass der Temperaturmessfühler 30 im Wasser eingetaucht
bleibt.
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Wenn
die Vorrichtung so ausgerichtet ist, dass sich der Auslass ganz
oben befindet, bleibt natürlich
analog der Auslasshohlraum 72 voll Wasser und der Temperaturmessfühler 30 bleibt
eingetaucht.
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Wenn
dagegen die Vorrichtung so ausgerichtet ist, dass die Drehachse
des Regelelements 14 horizontal und der Auslass horizontal
sind, wenn Wasser aus dem Auslass 6 abgelassen wird, befindet
sich der Temperaturmessfühler 30,
da er zum Auslass mittig angeordnet ist, über der unteren Lippe des Auslasses
und somit über
dem in dem Auslasshohlraum 72 gehaltenen Wasser.
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Es
versteht sich, dass sich bei Entleeren des Systems unter Schwerkrafteinwirkung
das Wasser nur nach unten und nicht nach oben bewegt. Daher sollte
der Temperaturmessfühler 30 unter
dem niedrigsten Punkt angeordnet werden, von dem Wasser aus dem
Auslasshohlraum 72 abläuft.
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In
der Praxis wird die Vorrichtung mit Mittel versehen, durch welche
sie an einer Wand, Decke, Boden, etc. befestigt werden kann. Abhängig von
den jeweiligen Installationsbedingungen ist es nützlich, wenn man die Vorrichtung
in mehreren unterschiedlichen Ausrichtungen montieren kann. Auf
der Grundlage einer Montage an einer horizontalen oder vertikalen
Fläche
gibt es sechs mögliche
Grundausrichtungen, nämlich
drei zueinander senkrechte Achsen und die zwei entgegen gesetzten
Richtungen für
jede Achse.
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In
der Praxis kann es Beschränkungen
dafür geben,
wie die Vorrichtung unter Berücksichtigung des
verfügbaren
Platzes montiert wird. Somit wird vorgeschlagen, dass die Vorrichtung
in drei zueinander senkrechten Ausrichtungen montierbar ist und dass
bei allen diesen Ausrichtungen der Temperaturmessfühler 30 immer
noch in Wasser eingetaucht bleibt, wenn das Wasser unter Schwerkraft
aus der Vorrichtung abfließen
kann. D. h. wenn das Ventil zwischen der Benützung abgeschaltet ist.
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Wie
vorstehend erwähnt
bleibt, wenn sich die Auslassöffnung
des Auslasses 6 eindeutig ganz oben befindet, der Temperaturmessfühler 30 eingetaucht. Auch
wenn der Temperaturmessfühler 30 direkt
außerhalb
des Durchmessers der Auslassöffnung
angeordnet ist, kann der Auslass 6 horizontal ausgerichtet
werden, wobei der Temperaturmessfühler 30 immer noch
unter der unteren Lippe der Auslassöffnung liegt und somit immer
noch in dem Auslasshohlraum 72 eingetaucht bleibt.
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Natürlich kann
die Auslassöffnung
bei manchen Vorrichtungen gegenüber
dem Gehäuse
geneigt sein, so dass bei Montage des Gehäuses die Öffnung gegenüber der
Horizontale oder Vertikale geneigt ist. Wenn die horizontalen und
vertikalen Ebenen den Umfang der Auslassöffnung schneiden muss diesbezüglich zwecks
Erreichens der gleichen Wirkung der Temperaturmessfühler 30 unter
diesen Ebenen angeordnet werden, um wiederum eingetaucht zu bleiben.
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Wie
in den 16(b) und (c) gezeigt wird,
ist der Temperaturmessfühler 30,
auch wenn er außerhalb
des Durchmessers der Auslassöffnung
angebracht ist, bezüglich
der Öffnung
mittig angebracht, d. h. entlang einer Verlängerung der Auslassöffnung. Wenn
die Vorrichtung auf der Seite liegt, d. h. mit der Auslassöffnung in
einer vertikalen Ebene, fließt
somit Wasser aus dem Hohlraum 72 ab, so dass der Temperaturmessfühler 30 frei
liegt.
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Um
dies zu beheben, wird ein Einsatz 400 für das Einsetzen in den Auslass 6 vorgesehen.
Dies wird in den 17(a) bis (c) gezeigt.
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Wie
dargestellt umfasst der Einsatz 400 eine zylindrische Außenwand 402,
welche in dem Auslass 6 aufgenommen wird. Der Einsatz 400 dichtet
gegenüber
dem Auslass 6 ab und kann diesbezüglich aus einem elastischen
Material für
den Schiebesitz in den Auslass 6 hergestellt sein. Er kann
auch Mittel, zum Beispiel den Grat 403, aufweisen, welcher
mit dem Auslass 6 zusammenwirkt und eine korrekte relative Ausrichtung
sicherstellt.
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Der
Einsatz 400 umfasst weiterhin eine Prallfläche 404 in
der zylindrischen Wand 402. Die Prallfläche 404 umfasst einen
schnecken- oder spiralförmigen
Abschnitt ähnlich
einer Archimedischen Schraube. Die Mitte dieses spiralförmigen Abschnitts ist
zur Mitte des Zylinders 402 und somit zum Auslass 6 versetzt.
Der Versatz ist so ausgelegt, dass er für das Umschließen der
Breite des Temperaturmessfühlers 30 ausreicht,
welcher bezüglich
des Auslasses 6 mittig angeordnet ist. Wenn der Temperaturmessfühler 30 versetzt
würde,
dann müsste
somit die spiralförmige
Prallfläche 404 nicht über die
Mittellinie gehen.
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Somit
geht unter Bezug auf 16(c) hervor,
dass die Prallfläche 404 eine
Lippe in dem Auslass 6 erzeugt, welcher höher als
der Temperaturmessfühler 30 ist.
Wenn Wasser aus der Vorrichtung abgelassen wird, wird es somit in
dem Auslasshohlraum 72 bis zur Höhe der Prallfläche 404 zurückgehalten
und der Temperaturmessfühler 30 bleibt
eingetaucht.
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Durch
Vorsehen des spiralförmigen
Abschnitts bleibt der Auslass 6 relativ unverengt. Die
innere Querschnittfläche
des Auslasses 6 wird nämlich nur
durch die Dicke des spiralförmigen
Abschnitts nicht um die gesamte Querschnittfläche der Prallfläche verringert.
Während
normalen Strömens
wird mit anderen Worten nur ein Drehen des Wassers verursacht.
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Natürlich können ähnliche
Anordnungen für andere
Vorrichtungen vorgesehen werden, bei welchen wie vorstehend erwähnt die
Auslassöffnung und/oder
der Auslass bei Montage der Vorrichtung nicht parallel zur Waagerechten
oder Senkrechten angeordnet sind. In diesem Fall kann der niedrigste Punkt
der Prallfläche
als effektive Grenze betrachtet werden, d. h. die Höhe, bei
welcher die Prallfläche den
Wasserstrom während
des Ablassens effektiv beschränkt.
Wenn die horizontale Ebene durch diese effektive Grenze verläuft, sollte
der Temperaturmessfühler
unter der Ebene angeordnet werden. Auf diese Weise stellt die Prallfläche sicher,
dass der Temperaturmessfühler 30 eingetaucht
bleibt.
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Die 18(a) und (b) zeigen eine alternative Anordnung.
Das Gehäuse
des Ventils ist so angeordnet, dass sich der aktive Teil des Temperaturmessfühlers 530 in
einen Teil des Ventilgehäuses
erstreckt, welches nach Ablassen von Wasser aus dem Ventilgehäuse durch
den Auslass 506 Wasser zurückhält.
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Unter
Bezug auf 18(a) wird ersichtlich, dass
die Spitze des Temperaturmessfühlers 530 unter
dem Auslass 506 liegt. Dies trifft eindeutig für alle durch 18(a) vertretenen Ausrichtungen zu, bei denen
der Auslass 506 horizontal und über dem Temperaturmessfühler 530 liegt.
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Unter
Bezug auf 18(b) wird wiederum ersichtlich,
dass bei einem vertikal über
dem Ventil ausgerichteten Auslass 506 der Temperaturmessfühler 530 oder
zumindest dessen Spitze im Wasser eingetaucht bleibt, wenn Wasser
durch den Auslass 506 aus dem Ventilgehäuse abgelassen wird.
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Das
Gehäuse
des Ventils ist so angeordnet, dass sich der Temperaturmessfühler 530 oder
zumindest dessen Spitze in einen ausgesparten Teil 520 erstreckt.
Dieser ausgesparte Teil 520 ist so angeordnet, dass in
drei senkrechten Ausrichtungen und den Ausrichtungen dazwischen
bei Ablassen von Wasser aus dem Ventilgehäuse eine kleine Wassertasche
in der Aussparung 520 zurückbleibt, welche den Temperaturmessfühler 530 eingetaucht
hält.
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Durch
Eingetauchthalten des Temperaturmessfühlers oder zumindest seiner
Spritze besteht somit auf diese Weise eine geringe Neigung zu Kalkablagerung
auf dem Temperaturmessfühler 30 und seine
Lebensdauer wird stark verlängert.
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Wie
oben erwähnt
wird das Ventil zur Installation in einem Gebäude im Allgemeinen in Form
irgendeines im Allgemeinen rechteckigen Gehäuses an die Hand gegeben. Somit
wird das Ventil 30 so in dem Ventilgehäuse angeordnet, dass bei im
Gehäuse
montierten Ventil der Temperaturmessfühler 30 von den sechs
möglichen Ausrichtungen
des Gehäuses
in drei zueinander senkrechten Ausrichtungen im Wasser eingetaucht
bleibt.
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Es
versteht sich, dass bei der jeweiligen gezeigten Ausführung der
Temperaturmessfühler
auch bei Ausrichtungen zwischen diesen drei senkrechten Ausrichtungen
eingetaucht bleibt.