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DE60131615T2 - Topologiebestimmung in atm-netzen - Google Patents

Topologiebestimmung in atm-netzen Download PDF

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DE60131615T2
DE60131615T2 DE60131615T DE60131615T DE60131615T2 DE 60131615 T2 DE60131615 T2 DE 60131615T2 DE 60131615 T DE60131615 T DE 60131615T DE 60131615 T DE60131615 T DE 60131615T DE 60131615 T2 DE60131615 T2 DE 60131615T2
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DE
Germany
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active
port
vci
vpi
Prior art date
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DE60131615T
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Sharon Barkai
Ariel Noy
Yoel Shkolnisky
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Cisco Technology Inc
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Sheer Networks Inc
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Publication date
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Computernetze im Allgemeinen und genauer Verfahren und Vorrichtungen für die Topologiebestimmung in ATM-Netzen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In Asynchronübertragungsmodus-(asynchronous transfer mode, ATM-)Netzen kommunizieren Netz-Endpunkte über virtuelle Kanalverbindungen (virtual channel connections, VCC). Es gibt typischerweise zwei Verfahren, anhand derer eine VCC eingerichtet werden kann. Bei einem Verfahren wird eine feste virtuelle Verbindung (permanent virtual circuit, PVC) manuell an jeder der ATM-Vermittlungsstellen zwischen den beiden Endpunkten konfiguriert. Bei einem anderen Verfahren sendet der erste ATM-Endpunkt eine „SETUP"-Nachricht gemäß dem ATM-Zugangssignalisierungsprotokoll, auch als Nutzer/Netz-Schnittstellen-(user-network interface, UNI-)Protokoll bezeichnet, an eine ATM-Vermittlungsstelle bzw. einen Schalter, mit der bzw. mit dem er verbunden ist. Die ATM-Vermittlungsstelle kommuniziert dann mit anderen ATM-Vermittlungsstellen, an denen sie angebracht ist, entsprechend dem ATM-Netzsignalisierungsprotokoll, auch als Netz/Knoten-Schnittstellen-(network-node interface, NNI-)Protokoll bezeichnet, bis ein Pfad zum gewünschten zweiten ATM-Endpunkt gefunden ist. Der zweite ATM-Endpunkt akzeptiert dann die Verbindung (oder weist diese ab) und erlaubt somit den Beginn der Kommunikation zwischen den Endpunkten über die VCC. Eine solche VCC wird als vermittelter virtueller Kreis (switched virtual circuit, SVC) bezeichnet.
  • Eine VCC besteht aus einer Sequenz von virtuellen Kanälen (virtual channels, VC), wobei jeder VC von einer logischen Verbindung zwischen zwei ATM-Netzknoten über eine physische Verknüpfung bzw. einen Link zwischen einem Port an dem einem Knoten und einem Port an dem anderen Knoten definiert ist. Der Einfachheit halber umfasst „Knoten", wie hierin gebraucht, sowohl ATM-Endpunkte als auch ATM-Vermittlungsstellen. Somit umfasst eine VCC zwischen zwei Endpunkten A und D, die von zwei Vermittlungsstellen B und C auf dem Pfad A-B-C-D vermittelt wird, drei VCs, jeweils eine zwischen A und B, B und C und C und D. Jeder VC wird in den beiden Vermittlungsstellen an jedem Ende des VC durch einen Identifizierer für virtuelle Kanäle (virtual channel identifier, VCI) und in der Regel auch durch einen Identifizierer für virtuelle Pfade (virtual path identifier, VPI) identifiziert, wobei beide Identifizierer an den verschiedenen Vermittlungsstellen entlang der VCC entweder manuell oder gemäß Signalisierungsprotokollen zugeordnet werden. Üblicherweise variieren in ATM-Netzen die VPI/VCI jedes VC entlang einer einzigen VCC, und es liegt an jeder Vermittlungsstelle entlang der VCC, durch Speichern des Vermittlungsstellenports und der VPI/VCI eines VC im Speicher und deren Mapping auf den Vermittlungsstellenport und die VPI/VCI des nächsten VC jeden eingehenden VC mit jedem ausgehenden VC abzugleichen bzw. abzustimmen. Jeder ATM-Endpunkt verfolgt auch in der Regel den Endpunkt-Port und die VPI/VCI jedes VC, über den der Endpunkt kommuniziert, nach.
  • In ATM-Netzen dient genau wie in anderen Netzen die Kenntnis der Netztopologie oder der Verbindungen zwischen Netzelementen beispielsweise der Bestimmung der Stelle von Netzdefekten und der Bestimmung des kürzesten Kommunikationspfads zwischen zwei Endpunkten. In ATM-Netzen mit SVC-Unterstützung, ebenso wie in Netzen mit OSPF (open shortest path first) oder RIP(routing information protocol)-Unterstützung verwaltet das zugrunde liegende Netz die Topologie über ein bestimmtes Adressierungsschema, wodurch Verwaltungsfunktionen diese Informationen vom Netz abrufen können, ohne dass weitere Topologiebestimmungen nötig wären. In einem Atm-Netz ohne inhärente Topologieunterstützung, wie in ATM-PVC-Netzen, müssen jedoch indirektere Verfahren genutzt werden. Bestimmte Topologiebestimmungsverfahren des Standes der Technik nutzen einen Prozess des Floodings von Topologieinformationen innerhalb des Netzes. In solchen Systemen sendet jede Vorrichtung auf jedem ihrer Links Linkstatusinformationen an jeden ihrer Nachbarn und jeder ihrer Nachbarn sendet wiederum die Nachricht an jeden seiner eigenen Nachbarn. Auf diese Weise kann schließlich die gesamte Netztopologie an jeder Vorrichtung im Netz berechnet werden. Es liegt auf der Hand, dass in solchen Systemen die Verwendung einer Flooding-Technik zu Endlosschleifen führen kann, wenn nicht irgendeine Steuerung vorhanden ist. Ferner wird auch mit einer solchen Steuerung eine große Zahl von Nachrichten erzeugt.
  • US-A-5,781,537 offenbart ein Verfahren zum Einstellen bzw. Installieren, Aufheben und Speichern von Verbindungen in einem Kommunikationsnetz. Reservierungsnachrichten werden an Knoten im Netz gesendet, um Ressourcen zu reservieren, und dann wird eine Setup-Nachricht auf dem vorgeschlagenen Weg gesendet, bis diese ihr Ziel erreicht. Die Vermittlungsstellen auf dem Pfad konfigurieren sich selbst als Antwort auf die Setup-Nachricht.
  • US-A-5,648,969 offenbart eine digitale Funkverbindung mit einem Eingang für ATM-Zellen, die über eine drahtlose Verbindung an eine Empfangsschaltung gesendet werden können. In dem System kann eine Dienstgüteverwaltung vorgesehen sein.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung strebt ein neuartiges Verfahren für die Topologiebestimmung in ATM-Netzen an.
  • Gemäß einem Aspekt wird ein Verfahren für die Topologiebestimmung in einem ATM-Netz geschaffen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Verwalten eines Topologiegraphen, der einen Graphen der Verbindungen zwischen einer Vielzahl von Ports einer Vielzahl von ATM-Vorrichtungen im ATM-Netz umfasst; Konfigurieren einer Vielzahl von nicht-abgeglichenen aktiven Ports der Vielzahl von ATM-Vorrichtungen mit einem VPI/VCI, von dem bekannt ist, dass er in dem Netz existiert, wobei ein aktiver Port ein Port ist, durch den ein Strom von bidirektionalem Netzverkehr innerhalb einer jüngst vergangenen, vom Nutzer definierbaren Zeitspanne erfasst wurde, ein nicht-abgeglichener Port ein Port ist, der keinen abgeglichenen VC-Endpunkt aufweist, wodurch ein VC ein virtueller Kanal ist und abgeglichene VC-Endpunkte VC-Portinformationen einschließlich des gleichen VCI/VPI-Paars aufweisen; Einrichten eines VC zwischen einer Übertragungsquelle innerhalb des Netzes und einem ausgewählten Port aus einer Vielzahl von nicht-abgeglichenen aktiven Ports der Vielzahl von ATM-Vorrichtungen auf einem bekannten Pfad; Übertragen einer Zelle von der Übertragungsquelle über den VC; Erfassen des Eingangs der Zelle an einem anderen der nicht-abgeglichenen aktiven Ports; und Speichern bzw. Ver walten eines Links zwischen dem nicht-abgeglichenen aktiven Zielport und dem Empfangspunkt im Topologiegraphen, wenn die Zelle von nur einem von den anderen Ports empfangen wird.
  • Es wird auch ein Verfahren für die Topologiebestimmung in einem ATM-Netz beschrieben, wobei das Verfahren die Identifizierung eines aktiven VC zwischen zwei ATM-Netzvorrichtungsports und das Speichern eines Links zwischen den ATM-Netzvorrichtungsports in einem Topologiegraphen, wenn der aktive VC die gleichen VPI/VCI an beiden Ports aufweist, einschließt. Ferner schließt der Identifizierungsschritt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Identifizierung des aktiven VC als eines VC, der einen Verkehrsanzeiger an jedem der Ports aufweist, der anzeigt, dass ein Strom von bidirektionalem Netzverkehr innerhalb einer vom Nutzer definierbaren Zeitspanne erfasst wurde, ein.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schließt der Speicherungsschritt ferner eine Speicherung ein, wenn die Vorrichtungen und die Ports kompatible Betriebsprofile aufweisen.
  • Zusätzlich schließt der Speicherungsschritt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Speicherung ein, wenn kein anderer ATM-Vorrichtungsport im Netz VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, die den VPI/VCI für den aktiven VC gleich sind, die an den Ports identifiziert wurden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schließt der Identifizierungsschritt ferner das Identifizieren des aktiven VC in einem Topologiegraphen von Verbindungen zwischen einer Vielzahl von ATM-Vorrichtungsports, für die VC-Informationen gesammelt wurden, ein.
  • Hierin wird auch ein Verfahren für die Topologiebestimmung in einem ATM-Netz beschrieben, wobei das Verfahren einschließt, dass in einem Topologiegraphen, der mindestens einen Link zwischen zwei ATM-Vorrichtungsports aufweist, der Link zwischen den ATM-Vorrichtungsports in dem Topologiegraphen gespeichert wird, wenn ein aktiver VC mit den gleichen VPI/VCI an beiden Ports für den Link identifiziert wird, der Link zwischen den ATM-Vorrichtungsports aus dem Topologiegraphen gelöscht wird, wenn kein aktiver VC mit den gleichen VPI/VCI an beiden Ports für die Verbindung identifiziert wird.
  • Ferner schließt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Löschungsschritt eine Löschung ein, wenn mindestens einer der Ports keinen aktiven VC aufweist.
  • Darüber hinaus schließt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Löschungsschritt eine Löschung ein, wenn ein aktiver VC, dessen VPI/VCI nicht definiert sind, für mindestens einen der Ports gefunden wird.
  • Ebenfalls gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schließt der Löschungsschritt eine Löschung ein, wenn ein aktiver VC, der an einem der Ports identifiziert wird, kein aktiver VC an dem anderen der Ports ist.
  • Darüber hinaus schließt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Speicherungsschritt eine Speicherung ein, wenn die Vorrichtungen und die Ports kompatible Betriebsprofile aufweisen, und der Löschungsschritt schließt eine Löschung ein, wenn die Vorrichtungen oder die Ports inkompatible Betriebsprofile aufweisen.
  • Außerdem schließt der Speicherungsschritt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung eine Speicherung ein, wenn kein anderer ATM-Vorrichtungsport im Netz VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, die den VPI/VCI für den aktiven VC, der für den Link identifiziert wurde, gleich ist.
  • Ebenfalls gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung schließt das Verfahren ferner die Löschung eines Links zwischen den ATM-Vorrichtungsports aus dem Topologiegraphen ein, wenn ein anderer ATM-Vorrichtungsport im Netz VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, die den VPI/VCI für den aktiven VC, der für die Verbindung identifiziert wurde, gleich ist.
  • Außerdem wird gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ein Verfahren für die Topologiebestimmung in einem ATM-Netz geschaffen, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: das Konfigurieren einer Vielzahl von aktiven Ports einer Vielzahl von ATM-Vorrichtungen mit VPI/VCI, von denen bekannt ist, dass sie im Netz vorhanden sind, die Einrichtung eines VC zwischen einer Übertragungsquelle innerhalb des Netzes und einer ausgewählten ATM-Vorrichtung auf einem bekannten Pfad, wobei die ausgewählte ATM-Vorrichtung mindestens einen aktiven Zielport aufweist, von dem nicht bekannt ist, dass für ihn ein Link zu einem anderen der Ports in dem Netz existiert, das Übertragen einer Zelle von der Übertragungsquelle zur ausgewählten ATM-Vorrichtung auf dem Pfad und durch den Zielport, das Erfassen des Eingangs der Zelle an irgendeinem anderen von den Ports und das Speichern eines Links zwischen dem Zielport und einem anderen Port, wenn die Zelle nur an dem einen anderen Port ankommt.
  • Ferner schließt gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Konfigurierungsschritt das Konfigurieren nur derjenigen Ports, von denen nicht bekannt ist, dass für sie ein Link zu einem anderen Port im Netz existiert, ein.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass in der gesamten Patentschrift und den Ansprüchen der Ausdruck „Link" eine Verbindung zwischen einem Port einer ATM-Vorrichtung, wie einer Vermittlungsstelle, und einem Port einer anderen ATM-Vorrichtung bezeichnet; der Ausdruck „VC-Endpunkt" ein VPI/VCI-Paar bezeichnet, das einen VC auf einem einzigen Port darstellt; der Ausdruck „aktiver Link" einen Link bezeichnet, über den der Strom von bidirektionalem Netzverkehr in einer jüngst vergangenen, vom Nutzer definierbaren Zeitspanne auf beliebige bekannte Weise erfasst wurde, beispielsweise durch einen Portverkehrszähler; der Ausdruck „aktiver VC" eine virtuelle Verbindung oder einen Link bezeichnet, über die bzw. den der Strom von bidirektionalem Netzverkehr in einer jüngst vergangenen, vom Nutzer definierbaren Zeitspanne auf eine beliebige bekannte Weise erfasst wurde, beispielsweise durch einen VC-Verkehrszähler, der Ausdruck „aktiver Port" einen Port bezeichnet, über den ein Strom von bidirektionalem Netzverkehr in einer jüngst vergangenen, vom Nutzer definierbaren Zeitspanne auf eine beliebige bekannte Weise erfasst wurde, beispielsweise durch einen Portverkehrszähler; und der Ausdruck „Topologiegraph" ein be kanntes Aufzeichnungs-, Datenstruktur-, Tabellen-, Graph- oder anderes Mittel zur Beschreibung, Expression, Darstellung und/oder Speicherung einer Netztopologie bezeichnet.
  • Es sei klargestellt, dass in der gesamten Patentschrift und den Ansprüchen der Ausdruck „Beflaggung" als jeder in der Technik bekannte physische oder logische Akt einer Platzhaltersetzung, Kennzeichnung oder Identifizierung zu verstehen ist, der auf physische und/oder logische Elemente, die von der vorliegenden Erfindung behandelt werden, angewendet werden kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die vorliegende Erfindung wird anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung im Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung besser verstanden, wobei:
  • 1A und 1B zusammen die Darstellung eines Ablaufschemas eines Verfahrens für die Topologiebestimmung bei der Identifizierungsabgleichung von virtuellen Pfaden/virtuellen Kanälen in ATM-Netzen ist, das gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird; und
  • 2 die Darstellung eines Ablaufschemas eines Verfahrens für die Topologiebestimmung in ATM-Netzen unter Verwendung einer Identifikation von fiktiven virtuellen Pfaden/virtueller Kanälen ist, das gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nun wird auf 1A und 1B Bezug genommen, die zusammen die Darstellung eines Ablaufschemas eines Verfahrens für die Topologiebestimmung in ATM-Netzen unter Verwendung einer Identifizierungsabgleichung von virtuellen Pfaden/virtuellen Kanälen ist, das gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Im Verfahren der 1A und 1B werden VC-Portinformationen einer Vielzahl von vernetzten ATM-Vorrichtungen unter Anwendung eines beliebigen bekannten Verfahrens, wie SNMP, Telnet oder TL1, für eine Zielvorrichtung unter Verwendung eines beliebigen bekannten Computers und/oder von elektronischer Hardware und/oder Software gesammelt, wobei Schritte des vorliegenden Verfahrens wie nachstehend beschrieben ausgeführt werden (Schritt 100). Solche VC-Portinformationen schließen vorzugsweise die VPI/VCI aller VCs, die einen Port nutzen, ebenso wie jeden bekannten Anzeiger für Netzverkehr für jede Netzvorrichtung und jeden Port ein, beispielsweise Zellenzähler. Ein „Best Guess"-Topologiegraph der Verbindungen zwischen den ATM-Vorrichtungen, für die VC-Portinformationen gesammelt wurden, wie die letzte bekannte Topologie, die Links zwischen den verschiedenen ATM-Vorrichtungen anzeigt, kann als Ausgangspunkt für das vorliegende Verfahren verwendet werden (Schritt S102). Die beiden Ports an den Enden jedes existierenden Links im Topologiegraphen werden überprüft, um zu sehen, ob sie übereinstimmende VC-Endpunkte haben, d. h. ob die VC-Portinformationen für jeden der beiden Ports das gleiche VPI/VCI-Paar einschließen (Schritt 104). Wenn eine solche Übereinstimmung gefunden wird, wird der VC, der von den passenden VC-Endpunkten angezeigt wird, überprüft, um zu sehen, ob der VC an beiden Enden des Links als aktiver VC betrachtet wird, z. B. ob die Verkehrsanzeiger an jedem Port, der den Link verbindet, zeigen, dass der VC ein aktiver VC ist (Schritt S106). Wenn ja, wird eine Aufzeichnung des Links im Topologiegraphen gespeichert (Schritt 112). Wenn kein solcher aktiver VC für einen Link gefunden wird, wird der Link aus der Topologie gelöscht (Schritt S116). Somit wird beispielsweise, wenn ein aktiver VC-Endpunkt an einem Ende eines Links gefunden wird, aber seine VPI/VCI am anderen Ende des Links definiert sind, oder seine VPI/VCI definiert sind, aber der VC am anderen Ende des Links nicht aktiv ist, der Link gelöscht.
  • Optional können die ATM-Vorrichtungen und/oder -Ports überprüft werden, um zu bestimmen, ob die beiden Vorrichtungen/Ports für die verlinkten Ports kompatible Betriebsprofile aufweisen, wie kompatible maximale Datenraten, kompatible physische Verbinder usw. (Schritt 108). Wenn eine grundsätzliche Inkompatibilität gefunden wird, dann kann die VPI/VCI-Übereinstimmung nur ein Zufall sein, und der Link wird aus dem Topologiegraphen gelöscht (Schritt 116).
  • Ebenfalls optional können für jeden Link, für den übereinstimmende VPI/VCI gefunden werden, die VC-Informationen für alle anderen Vorrichtungen/Ports durchsucht werden, um zu bestimmen, ob ein anderer VPI/VCI für einen aktiven VC existiert (Schritt 110). Wenn mehr als eine Übereinstimmung gefunden wird, dann kann der Link so behandelt werden, als ob keine Übereinstimmung gefunden wurde, in welchem Fall die Vorrichtung/die Ports beflaggt werden (d. h. die drei oder mehr Vorrichtungen/Ports mit aktiven VCs mit dem gleichen VPI/VCI) (Schritt 114), und der Link aus dem Topologiegraphen gelöscht wird (Schritt S116).
  • Die Schritte 104116 können einmal oder mehrmals durchgeführt werden, in der Regel bis der Topologiegraph sich zwischen Iterationen nicht mehr ändert (Schritt 118). Dann werden für jeden unbeflaggten, aber aktiven Port, für den noch keine definitive Übereinstimmung gefunden wurde, die VC-Informationen für den Port mit denen jeder bzw. jedes anderen unbeflaggten und nicht übereinstimmenden Vorrichtung/Ports verglichen (Schritt 120) und auf ähnliche Weise wie in den Schritten 104112 oben bewertet (Schritte 122126). Wenn ein aktiver VC mit einer bzw. einem aktiven, aber nicht übereinstimmenden Vorrichtung/Port und vorzugsweise nur einem anderen aktiven VC an einer bzw. einem aktiven, aber nicht abgeglichenen Vorrichtung/Port übereinstimmt, wird ein Link für die übereinstimmenden Vorrichtungen/Ports im Topologiegraphen erzeugt (Schritt 128), ansonsten wird der Port beflaggt (Schritt 130).
  • Nun wird auf 2 Bezug genommen, die ein Ablaufschema eines Verfahrens für die Topologiebestimmung in ATM-Netzen unter Verwendung der Identifikation von fiktiven virtuellen Pfaden/virtuellen Kanälen darstellt, welches gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung angewendet wird. Das Verfahren von 2 wird vorzugsweise anschließend an und in Kombination mit der Anwendung des Verfahrens von 1 angewendet. Im Verfahren von 2 wird jede bzw. jeder nicht-abgeglichene, aber aktive ATM-Vorrichtung/Port mit dem gleichen VPI/VCI auf eine beliebige bekannte Weise konfiguriert, vorzugsweise wenn der VPI/VCI „fiktiv" ist, d. h. wenn bekannt ist, dass er nicht im Netz existiert (Schritt 200). Ein Pfad im Topologiegraphen, dessen Links anhand des Verfahrens von 1 oder eines anderen bekannten Verfahrens verifiziert wurden, wird von einer Übertragungsquelle zu einer ATM-Vorrichtung mit mindestens einem abgegli chenen Port und mindestens einem nicht-abgeglichenen, aber aktiven Port gefunden, hierin auch als nicht-abgeglichener Übertragungsport bezeichnet (Schritt 202). Ein fester VC wird zwischen einer Sendequelle im Netz und dem nicht-abgeglichenen Übertragungsport über den abgeglichenen Port eingerichtet (Schritt 204). Eine Übertragung wird dann über den PVC (Schritt 206) geschickt. Alle anderen nicht-abgeglichenen Ports, die mit dem fiktiven VPI/VCI konfiguriert wurden, werden dann auf beliebige bekannte Weise, wie durch Überprüfen des Verkehrszählers jedes Ports vor und nach der Sendung der Übertragung, überprüft, um eine Zunahme des Zählers zu erfassen, um zu bestimmen, ob irgendein Port die Übertragung empfangen hat (Schritt S208). Wenn ein anderer Port die Übertragung empfangen hat, wird dann ein Link für den Empfangsport und den nicht-abgeglichenen Sendeport im Topologiegraphen erzeugt (Schritt 210).
  • Die Schritte 200210 können einmal oder mehrmals für jede ATM-Vorrichtung mit einem abgeglichenen Port und einem nicht-abgeglichenen, aber aktiven Port durchgeführt werden, in der Regel, bis der Topologiegraph sich zwischen Iterationen nicht mehr ändert.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung, wie sie hierin offenbart wurde, mit Bezug auf spezielle Computer und/oder Netz-Hardware oder -Software beschrieben worden sein kann, wurde die vorliegende Erfindung auf eine Weise beschrieben, die es einem Durchschnittsfachmann ermöglicht, im Handel erhältliche Computer und/oder Netz-Hardware und -Software nach Bedarf anzupassen, um eine der Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung ohne unverhältnismäßige Experimente und unter Verwendung herkömmlicher Technik in die Praxis umzusetzen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit Bezug auf eine oder mehrere Ausführungsformen beschrieben wurde, soll die Beschreibung die Erfindung nur die Erfindung insgesamt erläutern und soll die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsform beschränkt werden.

Claims (14)

  1. Verfahren zur Topologiebestimmung in einem ATM-Netzwerk, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Speichern eines Topologiegraphen, der einen Graphen von Verbindungen zwischen einer Vielzahl von Ports einer Vielzahl von ATM-Vorrichtungen in dem ATM-Netzwerk umfasst; Konfigurieren einer Vielzahl von nicht aufeinander abgestimmten aktiven Ports der Vielzahl von ATM-Vorrichtungen mit einem VPI/VCI, von denen bekannt ist, dass sie in dem Netzwerk vorhanden sind, wobei ein aktiver Port ein Port ist, durch den ein Strom von bidirektionalem Netzverkehr mit einer jüngsten, anwenderdefinierbaren Zeitspanne erfasst wurde, wobei ein nicht abgestimmter Port ein Port ist, der keinen abgestimmten VC-Endpunkt aufweist, wobei ein VC ein virtueller Kanal ist und abgestimmte VC-Endpunkte VC-Portinformationen aufweisen, die das gleiche VCI/VPI-Paar einschließen; Einrichten eines VC zwischen einer Sendequelle innerhalb eines Netzwerks und einem ausgewählten Port aus der Vielzahl von nicht abgestimmten aktiven Ports der Vielzahl von ATM-Vorrichtungen entlang eines bekannten Wegs; Senden einer Zelle von der Sendequelle über den VC; Erfassen des Eintreffens der Zelle an einem anderen der nicht abgeglichenen aktiven Ports; und Speichern einer Verknüpfung zwischen dem nicht abgeglichenen aktiven Zielport und dem Empfangsport in dem Topologiegraphen, wenn die Zelle nur von einem anderen der Ports empfangen wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, das ferner Folgendes umfasst: Identifizieren eines aktiven VC zwischen zwei ATM-Netzwerkvorrichtungsports, wobei der aktive VC an beiden Ports den gleichen VPI/VCI aufweist; Speichern einer Verknüpfung zwischen den ATM-Netzwerkvorrichtungsports in einem Topologiegraphen.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Identifizierungsschritt das Identifizieren des aktiven VC als eines VC umfasst, der einen Verkehrsanzeiger an jedem der Ports aufweist, welcher anzeigt, dass ein Strom von bidirektionalem Netzverkehr in einem anwenderdefinierten Zeitraum erfasst wurde.
  4. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Speicherungsschritt umfasst, dass gespeichert wird, dass die Vorrichtungen und die Ports kompatible Betriebsprofile aufweisen.
  5. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Speicherungsschritt umfasst, dass gespeichert wird, dass kein anderer ATM-Vorrichtungsport in dem Netzwerk einen VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, der der gleiche ist wie der VPI/VCI für den aktiven VC, der an den Ports identifiziert wurde.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der Identifizierungsschritt das Identifizieren des aktiven VC in einem Topologiegraphen von Verbindungen zwischen einer Vielzahl von ATM-Vorrichtungsports, für die VC-Informationen gesammelt wurden, umfasst.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Speichern einer Verknüpfung zwischen ATM-Vorrichtungsports in einem Topologiegraphen mit mindestens einer Verknüpfung zwischen zwei ATM-Vorrichtungsports, wenn ein aktiver VC mit dem gleichen VPI/VCI an beiden Ports für diese Verknüpfung identifiziert wird; Löschen der Verknüpfung zwischen den ATM-Vorrichtungsports aus dem Topologiegraphen, wenn kein aktiver VC, der an beiden Ports die gleiche VPI/VCI aufweist, für diese Verknüpfung identifiziert wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Löschungsschritt eine Löschung umfasst, wenn mindestens einer der Ports keinen aktiven VC aufweist.
  9. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Löschungsschritt eine Löschung umfasst, wenn ein aktiver VC, dessen VPI/VCI nicht definiert ist, für mindestens einen der Ports gefunden wird.
  10. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Löschungsschritt eine Löschung umfasst, wenn ein aktiver VC, der an einem der Ports identifiziert wird, kein aktiver VC an dem anderen der Ports ist.
  11. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Speicherungsschritt eine Speicherung umfasst, wenn die Vorrichtungen und die Ports kompatible Betriebsprofile aufweisen, und wobei der Löschungsschritt eine Löschung umfasst, wenn die Vorrichtungen oder die Ports inkompatible Betriebsprofile aufweisen.
  12. Verfahren nach Anspruch 7, wobei der Speicherungsschritt eine Speicherung umfasst, wenn kein anderer ATM-Vorrichtungsport in dem Netzwerk einen VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, der der gleiche ist wie der VPI/VCI für den aktiven VC, der für diese Verknüpfung identifiziert wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, das ferner die Löschung einer Verknüpfung zwischen den ATM-Vorrichtungsports aus dem Topologiegraphen umfasst, wenn ein anderer ATM-Vorrichtungsport in dem Netzwerk einen VPI/VCI für einen aktiven VC aufweist, der der gleiche ist wie der VPI/VCI für den aktiven VC, der für diese Verknüpfung identifiziert wird.
  14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, das ferner Folgendes umfasst: Sammeln von VC-Portinformationen von der Vielzahl von Vorrichtungen, wobei die VC-Informationen die VPI/VCI von VCs, die einen Port nutzen, einschließen; Erstellen eines Topologiegraphen aus Verbindungen zwischen den Vorrichtungen, für die Informationen gesammelt wurden; Überprüfen der Endpunkte einer Verbindung im Topologiegraphen, um zu bestimmen, ob die VC-Portinformationen für jeden der beiden Ports den gleichen VPI/VCI an jedem Endpunkt einschließen; Überprüfen, ob der VC, der durch die aufeinander abgestimmten VC-Endpunkte angezeigt wird, ein aktiver VC ist; Aktualisieren des Topologiegraphen gemäß den Überprüfungsergebnissen.
DE60131615T 2000-04-28 2001-04-27 Topologiebestimmung in atm-netzen Expired - Lifetime DE60131615T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US20050700P 2000-04-28 2000-04-28
US200507P 2000-04-28
PCT/US2001/013700 WO2001084787A1 (en) 2000-04-28 2001-04-27 Topology discovery in atm networks

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60131615D1 DE60131615D1 (de) 2008-01-10
DE60131615T2 true DE60131615T2 (de) 2008-10-23

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ID=22742009

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60131615T Expired - Lifetime DE60131615T2 (de) 2000-04-28 2001-04-27 Topologiebestimmung in atm-netzen

Country Status (8)

Country Link
US (1) US7082105B2 (de)
EP (1) EP1190535B1 (de)
AT (1) ATE379905T1 (de)
AU (1) AU2001255751A1 (de)
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