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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen, die
in Fernsehgeräten
und Computermonitoren verwendet werden, und im Besonderen das Verbessern der
Bildqualität
von Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen
mit einer verkürzten
Tiefe durch Vergrößern des
maximalen Ablenkwinkels.
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2. Verwandte Technik
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In
jüngsten
Jahren gab es bei Erhöhungen der
Bildschirmgröße von Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen,
die als Fernsehgeräte
und Computermonitore verwendet werden, eine parallele Nachfrage
nach einer Verringerung der Gesamttiefe der Vorrichtung (hierin
wird im Folgenden eine Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung mit einem Horizontalablenkzyklus
von weniger als 70 kHz als eine „Farbfernsehbildröhrenvorrichtung" bezeichnet und eine
Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung
mit einem Horizontalablenkzyklus von 70 kHz oder mehr wird als eine „Farbanzeigebildröhrenvorrichtung" bezeichnet). Da
Hersteller anstreben, innerhalb der 450mm-Standardtiefe von Wohnmobiliar
zu bleiben, gab es eine besondere Konzentration auf die Verringerung
der Tiefe von Vorrichtungen mit einer diagonalen Größe von 711,2
mm (28 Zoll) oder größer, d. h.
diejenigen Vorrichtungen einer Größe, die bisher dazu neigten,
diese Standardtiefe zu überschreiten. Das
Streben nach Verringerung der Tiefe von Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen kann durch
Vergrößern des
maximalen Ablenkwinkels der Vorrichtung erfüllt werden.
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Der
maximale Ablenkwinkel wird definiert als der zu dem Leuchtschirm
hin geöffnete
Winkel eines Elektronenstrahls an dem Ablenkmittelpunkt, wenn die
gesamte Fläche
des Bildschirms abgetastet wird. 1 ist eine
Perspektivansicht einer Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung 1 von
hinten. In 1 ist der maximale Ablenkwinkel
der Winkel AOB, der durch die Diagonalen A und B gebildet wird,
die von einem Leucht schirm 2 ausgehen und sich in einem Ablenkmittelpunkt
O treffen. Folglich kann eine Verringerung der Tiefe der Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung 1 durch
Vergrößern dieses
maximalen Ablenkwinkels AOB erreicht werden.
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Der
maximale Ablenkwinkel, auf den hierin Bezug genommen wird, wird
durch Verdoppeln des größten Wertes
des Ablenkwinkels berechnet. Der Ablenkwinkel ist der Winkel, der
erzeugt wird, wenn ein von einer Elektronenkanone in einer Farb-Kathodenstrahlröhre emittierter
Elektronenstrahl durch ein Ablenkfeld von einem linearen Weg abgelenkt
wird, d. h. er ist der Winkel, der zwischen dem linearen Weg und
dem Weg des abgelenkten Elektronenstrahls geöffnet wird.
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Selbstkonvergenz,
die nun bei Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen
Standard ist, korrigiert Konvergenz der drei Elektronenstrahlen
durch Verzerren des durch eine Ablenkspule erzeugten Ablenkfelds.
Selbstkonvergenz hat zur Folge, dass das Vertikalablenkfeld zu einer
Tonnenform verzerrt wird und das Horizontalablenkfeld zu einer Nadelkissenform
verzerrt wird. Die Verzerrung des Horizontalablenkfelds wird mit
größer werdendem
maximalem Ablenkwinkel ausgeprägter.
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Die
Elektronenstrahlen bleiben unter Bedingungen von Selbstkonvergenz
auf Grund der Fokussierwirkung, die durch das Horizontalablenkfeld
auf die Elektronenstrahlen ausgeübt
wird (hierin im Folgenden „elektromagnetischer
Fokussiereffekt"),
defokussiert. Die japanische Patentveröffentlichung
JP 61 099 249A gibt an,
dass dieser Effekt durch Verwendung einer DAF(Dynamic Astigmatism & Focus correction)-Elektronenkanone
zum Korrigieren von Fokussierung überwunden werden.
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Es
bleibt jedoch die Tatsache, dass die bestehende Technologie bisher
nicht in der Lage war, den ausgeprägten elektromagnetischen Fokussiereffekt,
der in Vorrichtungen über
einer bestimmten Größe mit einem
großen
maximalen Ablenkwinkel (hierin im Folgenden wird eine solche Vorrichtung
als "Breitwand/Flachbild"-Vorrichtung bezeichnet)
auftritt, zufriedenstellend zu korrigieren.
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Dies
bedeutete, dass bisher keine Farbfernsehbildröhrenvorrichtungen von 711,2
mm (28 Zoll) oder größer verfügbar waren,
die ein 16:9-Aspektverhältnis
und einen maximalen Ablenkwinkel von 110° oder größer oder ein 4:3-Aspektverhältnis und
einen maxi malen Ablenkwinkel von 114° oder größer aufweisen, und keine Farbanzeigebildröhrenvorrichtungen
mit einem maximalen Ablenkwinkel von 104° oder größer verfügbar waren.
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Es
ist jedoch höchste
Zeit, dass Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen
des Breitwand/Flachbild-Typs mit größerer Größe und größerem maximalen Ablenkwinkel
verfügbar
gemacht werden. Die Entwicklung von Konvergenztechnologie ist eine
notwendige Bedingung dafür,
dass dies geschehen kann.
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In
Dokumenten nach dem Stand der Technik werden unterschiedliche Kathodenstrahlröhren-Konfigurationen
besprochen.
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Zum
Beispiel offenbart die japanische Patentveröffentlichung
JP 11219671A eine Ablenkjochvorrichtung,
wobei eine variable Induktionsspule parallel mit einer Hilfs-Ablenkspule verbunden
ist, um Konvergenz einzustellen.
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Die
deutsche Patentveröffentlichung
DE 199 48 078 A offenbart
einen zur Verwendung bei Kathodenstrahlröhren geeigneten Glastrichter
mit konkaven Abschnitten, die entlang von Diagonalen des Körpers ausgebildet
sind. Der Körper
umfasst einen Jochabschnitt und einen Halsabschnitt. Die Breite und
Tiefe der konkaven Abschnitte können
verändert werden
und können
von dem Abschnitt offenen Endes zu dem Jochabschnitt hin abnehmen.
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Die
japanische Patentveröffentlichung
JP 11135033A betrifft
eine Farb-Kathodenstrahlröhre
mit Elektrodenkanone, die eine Verstärkungselektrode aufweist. Eine
Verstärkungselektrodenplatte
mit wenigstens einem Elektrodenstrahl-Durchgangsloch ist mit wenigstens
einem von einer Fokussierelektrode und einer Endbeschleunigungselektrode
an ihrem Öffnungsabschnitt
verbunden. Trägerabschnitte
der Verstärkungselektrodenplatte
sind so ausgebildet, dass sie weiter nach außen vorstehen als der Öffnungsabschnitt,
wodurch die Verstärkungsplatte
an einem isolierenden Träger
befestigt wird.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung verfolgt das Ziel, eine Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung
des Breitwand/Flachbild-Typs mit einem qualitativ hochwertigen Bild
bereitzustellen, die sowohl die Fokussierung als auch die Konvergenz
der Elektronenstrahlen optimiert.
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Die
Aufgaben der vorliegenden Erfindung können erfüllt werden durch eine Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
nach Anspruch 1 mit einer diagonalen Größe von 711,2 mm (28 Zoll) oder
größer und
mit einem maximalen Ablenkwinkel von 115° oder größer und weniger als 180°, die ein
Selbstkonvergenzverfahren verwendet, wobei die Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
umfasst:
eine Farbfernsehbildröhre;
eine Elektronenkanone
zum Erzeugen einer Hauptfokussierlinse und einer Quadrupollinse;
ein
Ablenkjoch, das an einem Trichterteil der Farbfernsehbildröhre angebracht
ist und eine Horizontalablenkspule zum Erzeugen eines nadelkissenförmigen Horizontalablenkfelds
aufweist;
eine Konvergenzkorrekturspule, die an einem Halsteil
der Farbfernsehbildröhre
angebracht ist und so arbeitet, dass sie Konvergenz korrigiert;
dadurch
gekennzeichnet, dass ein Vertikalfokussierpunkt eines Elektronenstrahls
50 mm oder weniger innerhalb und 30 mm oder weniger außerhalb
jeder Kante des effektiven Anzeigebildschirmbereichs entlang der
horizontalen Achse liegt, wobei eine Fokussierwirkung durch die
Hauptfokussierlinse und die Quadrupollinse durch die Horizontalablenkspule
gesperrt wird und keine Spannung an die Konvergenzkorrekturspule
angelegt wird.
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Gemäß den vorgenannten
Bedingungen können
Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen des
Breitwand/Flachbild-Typs mit einer hohen Bildqualität verwirklicht
werden, die sowohl Fokussierung als auch Konvergenz optimieren und
die nicht für Rasterverzerrung
anfällig
sind.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Diese
und andere Aufgaben, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden
aus der folgenden Beschreibung davon offensichtlich, wenn sie in
Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, die spezifische Ausführungen
der vorliegenden Erfindung darstellen, zur Kenntnis genommen wird,
wobei bei den Zeichnungen:
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1 eine
Perspektivansicht einer Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung von hinten
ist;
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2 eine
als Querschnitt ausgeführte
horizontale Ansicht der Röhrenachse
einer Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
ist, die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist;
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3 eine
Perspektivansicht der Elektronenkanone einer Farbfernsehbildröhrenvorrichtung ist,
die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist;
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4 eine
Perspektivansicht der Ablenkspulen und des Halses einer Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
ist, die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist;
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5A ein
nadelkissenförmiges
Ablenkfeld darstellt, das von einem Paar bogenförmiger Magneten erzeugt wird;
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5B ein
einheitliches Ablenkfeld darstellt, das von einem Paar bogenförmiger Magneten
erzeugt wird;
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5C ein
tonnenförmiges
Ablenkfeld darstellt, das von einem Paar bogenförmiger Magneten erzeugt wird;
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6 eine
Vorderansicht der Horizontalablenkspule einer Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
ist, die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist;
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7 sowohl
eine Profilansicht der Horizontalablenkspule als auch eine grafische
Darstellung, die den Grad an Horizontalablenkfeldverzerrung entlang
der Röhrenachse
darstellt, zeigt;
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8 ein
Diagramm einer Korrekturspulenschaltung ist, die sättigungsfähige Drosseln
verwendet;
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9 ein
Diagramm einer Korrekturspulenschaltung ist, die Dioden verwendet;
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10 einen
Anzeigebildschirm zeigt, der ein Bild mit elektromagnetischen Fokussierpunkten anzeigt;
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11 eine
grafische Darstellung ist, die die Beziehung zwischen Fehlkonvergenz
vor und nach Korrektur durch die Korrekturspule zeigt; und
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12 eine
Tabelle ist, die Experimentdaten in Bezug auf die optimale Positionierung
elektromagnetischer Fokussierpunkte zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGEN
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Das
Folgende beschreibt spezifische Ausführungen einer Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung in Bezug
auf die vorliegende Erfindung mit Bezugnahme auf die Zeichnungen.
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2 ist
eine als Querschnitt ausgeführte horizontale
Ansicht der Röhrenachse
einer Farbfernsehbildröhrenvorrichtung,
die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist. Die Farbfernsehbildröhrenvorrichtung 10 ist
eine Farbfernsehbildröhre
des Breitwand/Flachbild-Typs mit einem Flachbildschirm (diagonale
Größe 812,8
mm (32 Zoll); 16:9-Aspektverhältnis;
124° maximaler
Ablenkwinkel), der eine Reihen-Elektronenkanone 11, die
in einem Halsteil angeordnet ist, und eine Ablenkspule 13,
die an einem Trichterteil angebracht ist, aufweist. Die von der
Reihen-Elektronenkanone 11 (hierin im Folgenden "Elektronenkanone") emittierten Elektronenstrahlen 16 bis 18 werden
durch die Ablenkspule 13 abgelenkt, durchlaufen eine Öffnung in
einer Schattenmaske 14 und erreichen einen Leuchtschirm 15.
Die Elektronenstrahlen 16 bis 18 werden durch
eine Linsenwirkung in der Elektronenkanone 11 fokussiert
und es werden Strahlauftreffflecke auf dem Leuchtschirm 15 ausgebildet.
Eine Konvergenzkorrekturspule 12 (hierin im Folgenden „Korrekturspule") und die Ablenkspule 13 arbeiten
im Allgemeinen so, dass sie die Konvergenz der Elektronenstrahlen 16 bis 18 korrigieren,
und im Besonderen arbeitet die Korrekturspule 12 so, dass
sie Fehlkonvergenz korrigiert, die verbleibt, nachdem die Ablenkspule 13 Konvergenz
korrigiert hat.
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Die
Elektronenkanone 11 ist eine DAF-Elektronenkanone des Typs,
der oben angegeben wird und in 3 dargestellt
wird, sie hat eine aus Barium und anderen Materialien konstruierte
Kathodenbasis und umfasst Kathoden 20 bis 22,
die Elektronenstrahlen, die den Farben Rot, Grün und Blau entsprechen, emittieren,
eine Steuergitterelektrode 23, eine Beschleunigungselektrode 24,
eine erste Fokussierelektrode 25, eine zweite Fokussierelektrode 26 und eine
Endelektrode 27. An die erste Fokussierelektrode 25 wird
eine vorgegebene Spannung von einem Anschluss 28 angelegt
und sie arbeitet so, dass sie den Fokus in der Bildschirmmitte korrigiert.
An die zweite Fokussierelektrode 26 wird eine Spannung angelegt,
die sich synchron mit Veränderungen
des Ablenkwinkels der Elektronenstrahlen verändert (hierin im Folgenden „dynamische
Fokussierspannung").
Zusätzlich
zu dem Korrigieren des Fokus um den Umfang des Bildschirms herum
arbeitet sie so, dass sie eine Quadrupollinse, die sich aus der
Differenz bei dem elektrischen Potenzial zwischen der ersten Fokussierelektrode 25 und
der zweiten Fokussierelektrode 26 ergibt, erzeugt und die
Form der Elektronenstrahlauftreffflecken, die durch den elektromagnetischen
Fokussiereffekt verzerrt wurden, korrigiert.
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Die
Ablenkspule 13 umfasst eine Vertikalablenkspule, die die
Elektronenstrahlen in einer vertikalen Richtung auf den Bildschirm
ablenkt, und eine Horizontalablenkspule, die die Elektronenstrahlen
in einer horizontalen Richtung auf den Bildschirm ablenkt. Das von
der Vertikalablenkspule erzeugte Vertikalablenkfeld wird zu einer
Tonnenform verzerrt, während
das von der Vertikalablenkspule erzeugte Horizontalablenkfeld zu
einer Nadelkissenform verzerrt wird. Eine gemeinsame Rasterverzerrungs-Korrekturschaltung
ist zum Zweck des Korrigierens von Rasterverzerrung mit der Vertikalablenkspule
verbunden.
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4 ist
eine Perspektivansicht der Ablenkspulen und des Halses der Farbfernsehbildröhre, die eine
spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist. Im Besonderen zeigt 4 eine
Horizontalablenkspule 30 und eine Korrekturspule 31 (äquivalent
zu der Korrekturspule 12 in 2). In 4 umfasst
die Horizontalablenkspule 30 ein Paar Hauptspulen 32 und 33 sowie
ein Paar Hilfsspulen 34 und 35, wobei jede Hilfsspule 34 und 35 in
einem horizontalen mittigen Teil von einer der Hauptspulen 32 und 33 positioniert
und elektrisch in Reihe mit der umschließenden Hauptspule verbunden
ist. Ein nadelkissenförmiges
Ablenkfeld wird durch diese Spulen 32 bis 35 erzeugt.
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5A bis 5C sind
ein Diagramm, das den Magnetfluss darstellt, der durch ein Paar
bogenförmiger
Magneten erzeugt wird, wenn die Magneten so einander gegenüberliegend
platziert sind, dass sie einen Umfang bilden. In 5A bis 5C sind 40 bis 45 die
bogenförmigen
Magneten, wobei die Paarungen 40 und 41, 42 und 43, 44 und 45 sind.
Wenn die bogenförmigen
Magneten in einem Umfang platziert sind, ist dann, wenn die Bögen gestreckt
werden, um dadurch den Abstand, der die Magneten trennt, zu verkürzen, das
von den Magneten erzeugte Ablenkfeld nadelkissenförmig, wie
in 5A, und wenn die Bögen verkürzt werden, um dadurch den Abstand,
der die Magneten trennt, zu verlängern,
ist das von den Magneten erzeugte Ablenkfeld tonnenförmig, wie
in 5C. Das Ablenkfeld ist einheitlich, wenn die Bögen weder
lang noch kurz sind, wie in 5B. Somit
wird klar, dass zum Abmildern von Nadelkissenverzerrung, die in
dem Horizontalablenkfeld auftritt, der Abstand, der die Hauptspulen 32 und 33 trennt,
eingestellt werden muss.
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6 ist
eine Vorderansicht der Horizontalablenkspule 30 der Farbfernsehbildröhrenvorrichtung,
die eine spezifische Ausführung
der vorliegenden Erfindung ist. Die Hauptspulen 32 und 33,
die die Horizontalablenkspule umfassen, sind durch den Abstand d
getrennt, und die Hilfsspulen 34 und 35 werden
in einem mittigen Teil der Hauptspulen 32 und 33,
der über
und unter der horizontalen Achse der Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
liegt, bereitgestellt und sind elektrisch in Reihe mit der umschließenden Hauptspule
verbunden.
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In 6 betragen
die Breite W und die Höhe H
der Horizontalspule 30 200 mm bzw. 155 mm, während die
Breite e und die Höhe
f der Hilfsspulen 34 und 35 32 mm bzw. 47 mm betragen.
Der erweiterte Abstand d, der die Hauptspulen 32 und 33 trennt,
beträgt
2 mm, während
der nichterweiterte Abstand, der die Hauptspulen 32 und 33 trennt,
0,5 mm beträgt.
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7 zeigt
sowohl eine Profilansicht der Horizontalablenkspule 30 als
auch eine grafische Darstellung, die den Grad an Horizontalablenkfeldverzerrung
H2 entlang der Röhrenachse
darstellt. In 7 stellt die vertikale Achse
der grafischen Darstellung die Horizontalablenkfeldverzerrung dar, während die
horizontale Achse die Positionierung der Verzerrung entlang der
Röhrenachse
darstellt. In der grafischen Darstellung stellt die Kurve 52 die
Verzerrung des Horizontalablenkfelds H2 gemäß den spezifischen Ausführungen
der vorliegenden Erfindung dar. Im Vergleich zu der Kurve 50,
die Horizontalablenkfeldverzerrung darstellt, wenn kein Raum zwischen
den Hauptspulen 32 und 33 geöffnet wurde und wenn keine
Hilfsspulen 34 und 35 bereitgestellt werden, zeigt
die niedrigere Spitze der Kurve 52, dass die Verzerrung
gemildert wurde.
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Die
Kurve 51 zeigt die Verzerrung, wenn ein Raum von 2 mm zwischen
den Hauptspulen 32 und 33 geöffnet wurde, aber wenn keine
Hilfsspulen 34 und 35 bereitgestellt wurden. Die
Spitze der Kurve 51 ist geringfügig höher als diejenige der Kurve 52 und niedriger
als diejenige der Kurve 50, während die Positionierung der
Spitze ungefähr
dieselbe ist wie diejenige der Kurve 50. Somit wird klar,
dass durch Öffnen
eines Raums zwischen den Hauptspulen 32 und 33 die
Höhe der
Spitze verringert wird und durch Bereitstellen der Hilfsspulen 34 und 35 die
Spitze in die Richtung der Elektronenkanone verschoben wird.
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Aus
der obigen Diskussion dürfte
klar sein, dass sowohl das öffnen
eines Raums zwischen den Hauptspulen 32 und 33 als
auch das Bereitstellen der Hilfsspulen 34 und 35 gemäß den spezifischen
Ausführungen
der vorliegenden Erfindung zum Erfüllen der Aufgaben der vorliegenden
Erfindung beiträgt, die
dann bestehen, die Gesamtverzerrung des Horizontalablenkfelds zu
verringern und die Konvergenzkorrektur zu verbessern, indem die
Spitze der Verzerrung näher
zu der Elektronenkanone hin verschoben wird. Diese Aufgaben der
vorliegenden Erfindung können
jedoch immer noch erfüllt
werden, indem lediglich eines von dem Vorgenannten, d. h. entweder das Öffnen eines
Raums zwischen den Hauptspulen oder das Bereitstellen von Hilfsspulen,
erfüllt
wird.
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Die
Korrekturspule 31 ist eine übliche Konvergenzkorrekturspule,
die vier Spulen umfasst. Sie ist zwischen der Horizontalablenkspule 30 und
der Elektronenkanone 11 positioniert und ist um einen Halsteil
der Farbfernsehbildröhre
herum angebracht, wie in 4 gezeigt. Jede Spule ist elektrisch
in Reihe mit der Horizontalablenkspule verbunden und Konvergenz
wird korrigiert, indem ein Ablenkfeld erzeugt wird, das sich in
Synchronisation mit Veränderungen
des Ablenkwinkels der Elektronenstrahlen verändert.
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Die
Korrekturspule 31 ist über
die in 8 gezeigte Schaltung so mit der Horizontalablenkspule verbunden,
dass die Richtung des elektrischen Stroms, der zu der Korrekturspule 31 fließt, ungeachtet
der Ablenkungsrichtung geregelt werden kann. 8 ist ein
Diagramm einer Korrekturspulenschaltung, die sättigungsfähige Drosseln L1 bis L4 für die Umfangsschaltung
verwendet. In 8 ist die Korrekturspule 31 an
den Verbindungspunkten P und Q mit der Umfangsschaltung verbunden,
wobei zwischen den zwei Reihenschaltungen L1 und L2 sowie L3 und
L4, die ansonsten parallel miteinander verbunden sind, eine Brücke gebildet
wird.
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Die
in 8 gezeigte Schaltung ist an dem Anschluss T1 mit
der Horizontalablenkspule 30 verbunden. Der elektrische
Strom fließt
von dem Anschluss T1 zu dem Anschluss T2, wenn die rechte Seite
des Anzeigebildschirms abgetastet wird. In diesem Fall steigt die
Induktivität
der sättigungsfähigen Drosseln
L1 und L3 zu der gleichen Zeit, zu der die Induktivität der sättigungsfähigen Drosseln
L2 und L4 fällt,
wobei dies dazu führt,
dass der elektrische Strom von Punkt P zu Punkt Q fließt.
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Im
Gegensatz dazu fließt
der elektrische Strom von dem Anschluss T2 zu dem Anschluss T1, wenn
die linke Seite des Anzeigebildschirms abgetastet wird, wobei dies
zu einem Sinken der Induktivität
der sättigungsfähigen Drosseln
L1 und L3 und einem Anstieg der Induktivität der sättigungsfähigen Drosseln L2 und L4 führt. Die
Richtung des elektrischen Stroms bleibt jedoch unbeeinflusst und
er fließt weiterhin
von Punkt P zu Punkt Q. Aus dem Vorgenannten ist klar, dass die
Richtung des elektrischen Stroms, der zu der Korrekturspule 31 fließt, immer von
dem Verbindungspunkt P zu dem Verbindungspunkt Q führt. Wie
in 9 gezeigt wird, ist das Ergebnis selbst dann dasselbe,
wenn der elektrische Strom durch Ersetzen der sättigungsfähigen Drosseln L1, L2, L3 und
L4 durch Widerstände 61, 62, 64 und 65 und
Dioden 63 und 66 kommutiert wird.
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Wenn
das Horizontalablenkfeld auf eine durch die Kurve 52 dargestellte
Weise verzerrt wird, werden die Elektronenstrahlen 16 bis 18 von
der Elektronenkanone 11 emittiert, wobei die Linsenwirkung
der Elektronenkanone 11 ruht und keine Spannung an die
Kor rekturspule 31 angelegt wird. Im Grunde genommen erscheint
ein Abtastlinienbild 71 des in 10 gezeigten
Typs auf dem Anzeigebildschirm der Farbfernsehbildröhre 10,
wenn die Elektronenstrahlen so abgelenkt werden, dass sie lediglich
in eine horizontale Richtung wandern (das heißt, die Elektronenstrahlen
werden nicht in eine vertikale Richtung abgelenkt).
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Dass
die Linsenwirkung der Elektronenkanone ruht, bedeutet, dass die
Fokussierwirkung der Hauptfokussierlinse und der Quadrupollinse
der Elektronenkanone nicht arbeitet. In Bezug auf die spezifischen
Ausführungen
der vorliegenden Erfindung hat dies zur Folge, dass dieselbe vorgegebene Fokussierspannung
an die erste Fokussierelektrode 25, die zweite Fokussierelektrode 26 und
die Endelektrode 27 angelegt wird.
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In 10 ist
die Uneinheitlichkeit der Breite des Abtastlinienbilds 71 darauf
zurückzuführen, dass (1)
die Elektronenstrahlen elektromagnetischer Fokussierung unterliegen,
die sich aus der Horizontalablenkfeldverzerrung ergibt, wie oben
erwähnt,
und (2) die Länge
des Strahlenwegs in der Bildschirmmitte am kürzesten ist und zu dem Umfang
des Bildschirms hin länger
ist. Mit anderen Worten gibt es, als eine Folge des elektromagnetischen
Fokussierens, das sich aus der Horizontalablenkfeldverzerrung ergibt,
einen bestimmten Punkt entlang dem Strahlenweg, nachdem er die Ablenkzone
durchlaufen hat, an dem der Fleckdurchmesser am kleinsten ist. Auch wenn
diese Fokussierdistanz durch den Horizontalablenkwinkel nicht beeinflusst
wird, wird die Länge des
Strahlenwegs zu dem Leuchtschirm davon beeinflusst. Folglich ist
der Fleckdurchmesser des Elektronenstrahls auf dem Leuchtschirm
am kleinsten, wenn der Horizontalablenkwinkel so ist, dass die Länge des
Strahlenwegs zu dem Leuchtschirm der durch elektromagnetisches Fokussieren
erzeugten Fokussierdistanz entspricht.
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In 10 sind
die engsten Punkte 72 (hierin im Folgenden "elektromagnetische
Fokussierpunkte")
des Abtastlinienbildes die Punkte, an denen der Fleckdurchmesser
des Elektronenstrahls am kleinsten ist, und die Länge des
Strahlenwegs an diesen Punkten entspricht der durch elektromagnetisches Fokussieren
erzeugten Fokussierdistanz. Da die Länge des Strahlenwegs zu dem
Leuchtschirm in der Bildschirmmitte kürzer ist als die Fokussierdistanz, bleibt
der mittige Teil des Bildschirms, der zwischen den elektromagnetischen
Fokussierpunkten 72 liegt, unterfokussiert und die Breite
des Abtastlinienbildes ist breit. Im Gegensatz dazu werden die Umfangsteile des
Bildschirms, die au ßerhalb
der elektromagnetischen Fokussierpunkte 72 liegen, überfokussiert
und die Breite des Abtastlinienbildes ist breit als Folge davon,
dass die Länge
des Strahlenwegs zu dem Leuchtschirm länger ist als die Fokussierdistanz.
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Die
Distanz D, die die Distanz der elektromagnetischen Fokussierpunkte 72 zu
jeder Kante eines effektiven Anzeigebildschirmbereichs 70 entlang
der horizontalen Achse darstellt, beträgt gemäß der tatsächlichen Messung 18 bis 20
mm. Der effektive Anzeigebildschirmbereich 70, der den
gesamten Bereich des Leuchtschirms 15 umfasst, ist der
tatsächlich
zur Bildanzeige verfügbare
Bereich. Prüfungen haben
gezeigt, dass die dynamische Fokussierspannung, die von der Elektronenkanone
zum Zweck der Fokuskorrektur angelegt wird, 1 bis 2 kV beträgt, wenn
die Distanz D so eingestellt wird, dass sie in den oben erwähnten Bereich
von 18 bis 20 mm fällt. 1
bis 2 kV ist eine Spannung, die in einen praktischen Bereich fällt.
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Fehlkonvergenz,
die durch die Abmilderung von Horizontalablenkfeldverzerung erzeugt
wird, weist einen größten Wert
von 10 bis 13 mm auf, wenn sie in Bezug auf die Streuung der Elektronenstrahlen in
einer horizontalen Richtung auf dem Leuchtschirm 15 ausgedrückt wird.
Dies liegt in einem Bereich, der durch die Korrekturspule 31 korrigiert
werden kann. Rasterverzerrung liegt außerdem in einem Bereich, der
durch die Rasterkorrekturschaltung korrigiert werden kann.
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Die
Distanz D vergrößert sich
und Fehlkonvergenz wird ausgeprägt,
wenn die Nadelkissenverzerrung des Horizontalablenkfeld stark ist.
Wenn die Distanz D 50 mm überschreitet,
ist eine Spannung von 3 kV oder mehr von der Elektronenkanone 11 zur Fokuskorrektur
erforderlich, wobei dies in großem Maße die Lebensdauer
der Elektronenkanone und der Umfangsschaltungen verringert. Eine
solche Anwendung ist daher nicht praktisch.
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Wenn
die Horizontalablenkfeldverzerrung in einem größeren Umfang als in dem oben
genannten gemildert wird, wird die Fehlkonvergenz zu der Bildschirmmitte
hin verringert, während
die Fehlkonvergenz zu der Kante des Bildschirms hin entlang der horizontalen
Achse akzentuiert wird. Das Problem besteht hier dann, dass das
Korrigieren von Konvergenz an jeder Kante des Anzeigebildschirms
zu Überkorrektur
und nachfolgender Fehlkonvergenz in der Bildschirmmitte führt. Des
Weiteren muss die Fehlkonvergenz nach der Korrektur durch die Korrekturspule
bei 0,5 mm oder darunter gehalten werden, da Fehlkonvergenz, die
0,5 mm überschreitet,
für das menschliche
Auge sichtbar ist.
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11 ist
eine grafische Darstellung, die die Beziehung zwischen Fehlkonvergenz
vor der Korrektur durch die Korrekturspule und Fehlkonvergenz nach
der Korrektur durch die Korrekturspule darstellt. Die Fehlkonvergenz
vor der Korrektur durch die Korrekturspule bezieht sich auf Fehlkonvergenz,
die in Bezug auf die Streuung der Elektronenstrahlen in einer horizontalen
Richtung, die an jeder Kante entlang der horizontalen Achse des
Anzeigebildschirms auftritt, ausgedrückt wird. Wie anhand der 11 zu
sehen ist, ist es wünschenswert,
die Fehlkonvergenzvorkorrektur bei 20 mm oder darunter zu halten,
da Fehlkonvergenznachkorrektur 0,5 mm überschreitet, wenn die Fehlkonvergenzvorkorrektur
20 mm überschreitet.
Wenn die elektromagnetischen Fokussierpunkte die Kante des effektiven
Anzeigebildschirmbereichs entlang der horizontalen Achse um 40 mm oder
mehr überschreiten, überschreitet
die Fehlkonvergenzvorkorrektur 20 mm und die Fehlkonvergenznachkorrektur überschreitet
0,5 mm. Eine solche Anwendung ist daher nicht praktisch, da die
Bildqualität merklich
verringert wird.
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Aus
dem Vorgenannten ist klar, dass in Bezug auf eine 812,8 mm(32-Zoll)-Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
mit einem maximalen Ablenkwinkel von 124° die dynamische Fokussierspannung,
die an die Elektronenkanone angelegt wird, sowie der Effekt der
Korrektur durch die Korrekturspule optimiert werden, ausgezeichnete
Konvergenz und Fokussierung über
den gesamten Bildschirm hinweg verwirklicht wird und Rasterverzerrung
verhindert wird, wenn Horizontalablenkfeldverzerrung so gemildert
wird, dass die Distanz D in den Bereich von 18 bis 20 mm fällt.
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Auch
wenn sich obige Diskussion auf eine 812,-8mm(32-Zoll)-Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
mit einem 16:9-Aspektverhältnis
und einem maximalen Ablenkwinkel von 124° nach den spezifischen Ausführungen
der vorliegenden Erfindung bezieht, wurden Experimentdaten in Bezug
auf Farbfernsehbildröhrenvorrichtungen
verschiedener Größen tabelliert
und in 12 dargestellt. Im Besonderen
zeigen die Daten, dass die Distanz D für eine 711,2-mm(28-Zoll)-Farbfemsehbildrährenvorrichtung
32 bis 35 mm beträgt
und dass die Distanz D von einer 914,4-mm(36-Zoll)-Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
3 bis 5 mm beträgt.
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Allgemein
gesagt ist eine praktische Bildqualität erreichbar, wenn die elektromagnetischen
Fokussierpunkte in Bezug auf eine 711,2- bis 914,4-mm(28- bis 36-Zoll)-Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
mit einem 16:9-Aspektverhältnis
und einem maximalen Ablenkwinkel von 115° oder größer in einen Bereich von –30 bis
50 mm fallen. Außerdem
ist es in Bezug auf eine 431,8- bis 533,4-mm(17- bis 21-Zoll)-Farbanzeigenbildröhrenvorrichtung
mit einem maximalen Ablenkwinkel von 105° oder größer wünschenswert, dass die elektromagnetischen
Fokussierpunkte in einen Bereich von –50 bis 20 mm fallen.
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Nach
den spezifischen Ausführungen
der vorliegenden Erfindung wurde die optimale Verzerrung des Horizontalablenkfelds
oben unter Verwendung der Positionierung der elektromagnetischen
Fokussierpunkte als Basis bewertet, auch wenn dieselbe Bewertung
außerdem
durchgeführt
werden kann, indem die Fehlkonvergenz vor der Korrektur durch die
Konvergenzkorrekturspule als Basis verwendet wird. In diesem Fall
ist es wünschenswert,
die Fehlkonvergenz in Bezug auf eine 711,2- bis 914,4-mm(28- bis
36-Zoll)-Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
mit einem 16:9-Aspektverhältnis
und einem maximalen Ablenkwinkel von 115° oder größer in einem Bereich von 5
bis 20 mm zu halten und in Bezug auf eine 431,8- bis 533,4-mm(17-
bis 21-Zoll)-Farbanzeigenbildröhrenvorrichtung
mit einem maximalen Ablenkwinkel von 105° oder größer in einem Bereich von 3
bis 15 mm zu halten.
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Wenn
die elektromagnetischen Fokussierpunkte in dem effektiven Anzeigebildschirmbereich liegen
(wie in 10), kann die Distanz zwischen
einem elektromagnetischen Fokussierpunkt und einer Kante des effektiven
Anzeigebildschirmbereichs entlang der horizontalen Achse gut gemessen
werden. Wenn jedoch die elektromagnetischen Fokussierpunkte außerhalb
des effektiven Anzeigebildschirmbereichs liegen, muss eines der
folgenden drei Messverfahren verwendet werden, da die elektromagnetischen
Fokussierpunkte nicht gut sichtbar sind.
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Ein
Verfahren beinhaltet das Drehen eines Magnets, der ein farbgereinigter
Magnet (üblicherweise
als Reinheitsmagnet bezeichnet) ist, der üblicherweise in Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtungen
angebracht ist. Der farbgereinigte Magnet nimmt die Form eines Paars
ringförmiger
Magneten an, die um einen Halsteil einer Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung
herum angebracht sind. Jeder der Magneten, die den farbge reinigten
Magneten umfassen, bildet ein Paar magnetischer Pole, die an der
Ringmitte einander gegenüberliegen.
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Wenn
die Ablenkung der Elektronenstrahlen durch die Ablenkspule ruht
(hierin im Folgenden als "Nichtablenkungsbedingungen" bezeichnet), können die
Elektronenstrahlen durch Drehen des farbgereinigten Magneten in
eine horizontale Richtung abgelenkt werden. Unter Verwendung dieses
Verfahrens kann die erforderliche Messung erzielt werden durch (1)
Markieren der Position des Strahlflecks in der Bildschirmmitte unter
Nichtablenkungsbedingungen, (2) Drehen des farbgereinigten Magneten
bis zum Erscheinen des elektromagnetischen Fokussierpunkts an der
Kante des effektiven Anzeigebildschirmbereichs und (3) Messen, erneut
unter Nichtablenkungsbedingungen, der Distanz zwischen der markierten
Position des Strahlflecks in der Bildschirmmitte und der Position
des Strahlflecks nach dem Drehen des farbgereinigten Magneten.
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Ein
zweites Verfahren beinhaltet das Berechnen der Position der elektromagnetischen
Fokussierpunkte durch Messen der horizontalen Breite des länglichen
Bildes, das angezeigt wird, wenn horizontale Ablenkung durchgeführt wird,
wenn die Linsenwirkung der Elektronenkanone und die Korrekturwirkung
der Korrekturspule ruht. Im Besonderen kann durch Lokalisieren der
Punkte, an denen dieses längliche
Bild am breitesten und am schmalsten ist, und dann durch Zeichnen
einer Linie, die die zwei oberen bzw. unteren Punkte verbindet,
die Position des elektromagnetischen Fokussierpunkts bestimmt werden, indem
der Schnittpunkt dieser zwei Linien als der elektromagnetische Fokussierpunkt
erachtet wird.
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Ein
weiteres Verfahren beinhaltet das Auftragen einer phosphorhaltigen
Substanz auf den Bereich außerhalb
der Kanten des effektiven Anzeigebildschirmbereichs bei der Herstellung
der Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung,
da dies visuelles Bestimmen der Position der elektromagnetischen
Fokussierpunkte ermöglicht.
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Nach
den spezifischen Ausführungen
der vorliegenden Erfindung ist die Breite des Raums, der zwischen
einem Paar Hauptspulen, die die Horizontalablenkspule umfassen,
geöffnet
wird, festgelegt und entlang der gesamten Länge davon einheitlich. Dieser
Raum muss jedoch nicht notwendigerweise festgelegt oder einheitlich
sein. Wenn lediglich ein Teilraum zwischen den zwei Spulen entlang
der Länge
davon geöffnet
wird, wird es möglich,
die Positionierung der Spitze der Horizontalablenkfeldverzerrung
durch Verändern
der Positionierung des Raums zu verändern. Außerdem kann die Spitze der
Horizontalablenkfeldverzerrung näher
zu der Elektronenkanone bewegt werden, indem die vorgenannten Hilfsspulen
näher an
der Elektronenkanone positioniert werden, und die Spitze weiter
von der Elektronenkanone weg bewegt werden, indem die Hilfsspulen
weiter von der Elektronenkanone weg positioniert werden.
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Auch
wenn die vorgenannte Diskussion eine Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
mit einem 16:9-Aspektverhältnis
nach den spezifischen Ausführungen der
vorliegenden Erfindung betrifft, kann die vorliegende Erfindung
außerdem
auf eine Farb-Kathodenstrahlröhren-Vorrichtung
mit einem 4:3-Aspektverhältnis
angewendet werden.
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Ein
Verfahren zum Milder von Nadelkissenverzerrung des Horizontalablenkfelds
ohne Verringern der Effektivität
der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Distanz, die die zwei
Hauptspulen trennt, auf die oben besprochene Weise zu vergrößern. Ein
anderes Verfahren beinhaltet das Verringern der Dichte der Wicklung
von jeder der Hauptspulen in dem Bereich, in dem der Umfang von jeder
der Hauptspulen entlang der horizontalen Achse der Farbfernsehbildröhrenvorrichtung
in enge Nähe
kommt.
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Auch
wenn die vorliegende Erfindung mit Hilfe von Beispielen mit Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen vollständig beschrieben wurde, ist zu
beachten, dass für
Fachleute verschiedene Änderungen
und Modifizierungen offensichtlich sind. Daher sind solche Änderungen
und Modifizierungen, soweit sie nicht von dem Umfang der vorliegenden Erfindung
abweichen, so auszulegen, als seien sie darin enthalten.