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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine,
welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, von einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen. Die vorliegende
Erfindung betrifft auch ein Computer implementiertes Verfahren zum
Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
und ein Computer lesbares Speichermedium, welches ein Programm zum
Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine darauf
gespeichert hat.
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Technischer Hintergrund
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Zentrifugale
Strömungsmittelmaschinen, zum
Beispiel Pumpen, haben einen Performance- bzw Leistungsfähigkeitsbereich,
für welchen
sie geeignet sind. Dieser Leistungsfähigkeitsbereich kann spezifischer
durch Strömungsdruckcharakteristika (flow-head
characteristics bzw Q-H characteristics) beschrieben werden. Wie
in 4 gezeigt ist beinhaltet ein Leistungsfähigkeitsbereich,
welcher für eine
bestimmte Pumpe geeignet ist, Flussraten und Drücke, welche zwischen einer
Q-H Charakteristik-Kurve Y1 mit einem Laufrad, welches einen Durchmesser
von 100 mm hat, und einer Q-H-Charakteristik-Kurve Y2 mit einem Laufrad, welches
einen Durchmesser von 50 mm hat, oder die halbe Größe, angeordnet,
in den Fällen,
in welchen Teile anders als ein Laufrad, welche in einem Pumpengehäuse beinhaltet
sind, nicht verändert
werden, aber das Laufrad nur im Durchmesser verändert wird. Linke und rechte
durchgezogene Linien STA und END, welche in 4 gezeigt
sind, sind jeweils eine Startlinie und eine Endlinie. Auch wenn
eine Pumpe die benötigte
Leistungsfähigkeit
erfüllt
(zum Beispiel Flussrate und Druck), wird die Effizienz der Pumpe verringert,
wenn die Flussrate zu groß oder
zu klein ist. Der Betrieb einer Pumpe in einem ineffizienten Zustand
erhöht
die Betriebskosten und Ähnliches. Deshalb
sind die Startlinie STA und die Endlinie END vorgesehen, um diesen
Betriebsbereich nicht in dem Leistungsfähigkeitsbereich der Pumpe zu
beinhalten.
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Wenn
Kunden eine Pumpe angefragt haben, welche eine vorbestimmte Leistungsfähigkeit
hat (zum Beispiel gewünschte
Flussrate und Druck), wurde deshalb die effizienteste Pumpe (Pumpendurchmesser
und Modelnummer), welche die benötigte Leistungsfähigkeit
hat, dafür
von mehreren Typen von Pumpen auf die folgende Art und Weise ausgewählt.
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Die
Leistungsfähigkeitsbereiche
für jeweilige Pumpen,
welche unterschiedlich voneinander sind, sind vorab in einer Speichereinrichtung
eines Computers auf der in 5 gezeigten
Art und Weise gespeichert. In diesem Fall überlappen die Leistungsfähigkeitsbereiche
der jeweiligen Pumpen einander in einigen Gebieten. In den überlappenden
Gebieten wird eine Pumpe bevorzugt unter den Pumpen ausgewählt, welche
die überlappenden
Leistungsfähigkeitsbereiche
haben. Die Leistungsfähigkeitsbereiche,
welche in 5 gezeigt sind, sind von ➀ bis ➆ nummeriert,
um die Priorität
der korrespondierenden Pumpe anzuzeigen. Die Leistungsfähigkeitsbereiche von
Pumpen, welche eine höhere
Priorität
haben, sind vorne angezeigt. In 5 sind die
Leistungsfähigkeitsbereiche
mit durchgezogenen Linien gezeichnet, um anzuzeigen, dass sie vor
anderen Leistungsfähigkeitsbereichen
sind, und mit gepunkteten Linien, um anzuzeigen, dass sie hinter
den Bereichen mit den durchgezogenen Linien sind. Die Anordnung der
Priorität
ist künstlich
vorbestimmt, und zwar basierend auf unterschiedlichen Bedingungen,
zum Beispiel welche Durchmesser und Modelle von Pumpen, welche dazu
in der Lage sind, die gleiche Leistungsfähigkeit zu liefern, am kosteneffizientesten sind.
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Wenn
Leistungsfähigkeitsdaten
(Fluss und Druck), welche durch einen Kunden angefordert werden,
in einen Computer eingegeben werden, detektiert der Computer, welche
Pumpe einen Leistungsfähigkeitsbereich
hat, welcher die angeforderten Leistungsfähigkeitsdaten erfüllt, und
zwar durch Vergleichen der eingegebenen Leistungsfähigkeitsdaten
mit den in 5 gezeigten Daten, und gibt
dann die detektierte Pumpe (Durchmesser und Modellnummer) aus.
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Jedoch
sind die Leistungsfähigkeitsbereiche der
jeweiligen Pumpen, welche durch die in 5 gezeigten
Daten ausgedrückt
sind, kompliziert. Die einzigen Leistungsfähigkeitsbereiche, mit einfachen Konfigurationen
sind diejenigen für
Pumpen, welche mit ➀ und ➁ nummeriert sind, welche die höchste Priorität haben.
Die Leistungsfähigkeitsbereiche
von allen anderen Pumpen haben kompliziertere Formen, weil sie von
den Performancebereichen von Pumpen, welche eine höhere Priorität haben überlappt werden.
Deshalb werden komplizierte Rechnungen und komplizierte Daten zum
Bestimmen, ob die gewünschte
Leistungsfähigkeit
in diesen komplizierten Gebieten beinhaltet ist, benötigt, wodurch
nicht nur die Komplexität
des Verarbeitungsprogramms erhöht wird,
sondern auch die Zeit, welche zum Ausführen des Auswahlvorgangs benötigt wird.
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Betreffend
des Stands der Technik wird die Aufmerksamkeit auf D. SAMOEL KARGE: „Computerized
Tools Enhance Selection for the Water Treatment Industry" WATER CONDITIONING & PURUFICATION
MAGAZINE gelenkt, welches berichtet, dass Hersteller von Wasserbehandlungsausrüstung nun
Werkzeuge entwickeln, um das Auswählen von Ausrüstung und
Komponenten einfacher und produktiver zu machen. Es sei zum Beispiel
erwähnt,
dass ein Hersteller ein Werkzeug zum Auswählen von zentrifugalen Pumpen
anbietet. Diese Software erlaubt Ihnen einfach, eine Pumpe in weniger
als einer Minute zu spezifizieren und auszuwählen. Hunderte von Seiten von
unterschiedlichen Pumpenkurven wurden digitalisiert und in dieser
Software katalogisiert, wodurch der Bedarf eliminiert wird, jemals
wieder durch einen Ordner voll mit technischen Blättern zu
schauen. Alles, was Benutzer wissen müssen, ist ihre Flussrate und
der Pumpenausgangsdruck – die
Software erledigt den Rest. Dieses Werkzeug erzeugt sogar ein Pumpenvergleichsdiagramm,
welches die Kurven von mehreren unterschiedlichen Punkten übereinander
legt, welche die Anforderung des Benutzers fast erfüllen. Das
Diagramm zeigt sogar ein Schnittdiagramm für Fluss und Druck – welches
die spezifische Pumpenleistungsfähigkeit
zeigt, welche am nächsten
zu den Anforderungen des Benutzers liegt.
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„FREE PUMP
SELECTION SOFTWARE SIMPLIFIES ORDERING PRO-CESS” OSMONICS PRESS RELEASE betrifft
einen Pump WizardTM Auswahlführer, welcher
gleichzeitig ("on-the-fly") Pumpenkurven zeigt,
welche anzeigen, welche Tonkaflo-Pumpen die Betriebsbedingungen
erfüllen
werden. Der Benutzer kann dann eine Pumpe auswählen, um ein Pump BookletTM Paket zu erzeugen. Jedes Pump Booklet
beinhaltet ein Produktdatenblatt, Pumpenkurven, tabellierte Zeichnungen,
einen Optionskonfigurator und einen ausgewählten Bericht.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Vorrichtung zum Auswählen einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß Anspruch
1 vorgesehen. Auch wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Computer implementiertes Verfahren zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine und
ferner ein Computer lesbares Speichermedium, welches ein Programm
darauf zum Ausführen
einer Prozedur mit einem Computer gespeichert hat, vorgesehen.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der obigen Nachteile gemacht.
Es ist deshalb ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum
einfachen Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
vorzusehen, welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, und zwar von einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
welche eine Ordnung von Priorität
haben. Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Computer
implementiertes Verfahren zum Auswählen einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine, und
ein Computer lesbares Speichermedium, welches ein Programm darauf
gespeichert hat zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine,
vorzusehen.
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Um
diese Ziele zu erreichen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung
eine Vorrichtung zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine,
welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, vorgesehen, und zwar von ei ner Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
wobei die Vorrichtung durch folgendes charakterisiert ist: eine
Eingabeeinrichtung zum Eingeben von benötigten Leistungsfähigkeitsdaten
für eine
zentrifugale Strömungsmittelmaschine;
eine Speichereinrichtung zum Speichern von Daten betreffend der
jeweiligen Leistungsfähigkeitsbereiche
einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen und Auswahlprioritäten für die jeweiligen
zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen;
eine Auswahleinheit zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
durch Bestimmung, welcher der Leistungsfähigkeitsbereiche, welche in
der Speichereinrichtung für
die Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen gespeichert
sind, die benötigten
Leistungsfähigkeitsdaten
erfüllt,
welche durch die Eingabeeinrichtung eingegeben werden, in der Ordnung
von höherer Auswahlpriorität, welche
in der Speichereinrichtung gespeichert ist; und eine Ausgabeeinrichtung
zum Ausgeben von Daten für
die zentrifugale Strömungsmittelmaschine,
welche durch die Auswahleinheit ausgewählt wurde.
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Ferner
wird gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Computer implementiertes Verfahren zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
vorgesehen, welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, und zwar von einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
wobei das Verfahren folgendermaßen
charakterisiert ist: vorheriges Speichern von Daten bezüglich der
jeweiligen Leistungsfähigkeitsbereiche
einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen in einer
Speichereinrichtung mit dem Zuweisen von Auswahlprioritäten zu den
jeweiligen zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen;
Eingeben von benötigten
Leistungsfähigkeitsdaten
für eine
zentrifugale Strömungsmittelmaschine;
und Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
durch Bestimmung, welcher der Leistungsfähigkeitsbereiche, welche in
der Speichereinrichtung gespeichert sind für die Vielzahl von zentrifugalen
Strömungsmittelmaschinen,
die eingegebenen Leistungsfähigkeitsdaten
erfüllt,
und zwar in der Ordnung von höherer
Auswahlpriorität,
welche in der Speichereinrichtung gespeichert ist.
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Durch
Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
auf diese Art und Weise, werden Vergleiche zwischen den jeweiligen
Leistungsfähigkeitsbereichen
und der benötigten
Leistungsfähigkeit
vereinfacht, so dass Berechnung für diese Vergleiche und das
Verarbeitungsprogramm vereinfacht werden. Als ein Ergebnis wird
die Zeit welche zum Durchführen
des Auswahlprozesses benötigt
wird, verkürzt.
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Hier
ist die Leistungsfähigkeit
der zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
die Leistungsfähigkeit betreffend
beispielsweise Strömungsdruckcharakteristika,
Strömungseffizienzcharakteristika,
Strömungs-Saug
(NPSH) Charakteristika, oder Strömungs-Leistungs-Charakteristika.
Der Leistungsfähigkeitsbereich
der zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
ist der Bereich der Leistungsfähigkeit
(betreffend zum Beispiel der Flussdruckcharakteristika), welcher
für die
bestimmte zentrifugale Strömungsmittelmaschine
geeignet ist.
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Dieser
Typ von Verfahren zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
mit einem Computer wird durch ein Programm zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine implementiert,
welches auf einem Speichermedium gespeichert ist und durch dieses
vorgesehen wird.
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Insbesondere
wird gemäß der vorliegenden Erfindung
ein Computer lesbares Speichermedium vorgesehen, welches ein Programm
darauf zum Ausführen
einer Prozedur mit einem Computer gespeichert hat, wobei die Prozedur
folgendes aufweist: Eingeben von benötigten Leistungsfähigkeitsdaten für eine zentrifugale
Strömungsmittelmaschine:
Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine durch
Bestimmung, welcher der Leistungsfähigkeitsbereiche für eine Vielzahl
von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen
die eingegebenen Leistungsfähigkeitsdaten
erfüllt,
und zwar durch Verwendung von Daten betreffend Leistungsfähigkeitsbereichen einer
Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
welche in einer Speichereinrichtung gespeichert sind, und Auswahlprioritäten für die jeweiligen zentrifugalen
Strömungsmittelmaschinen,
welche in der Speichereinrichtung vorher gespeichert sind, in der
Ordnung von höherer
Auswahlpriorität,
welche in der Spei chereinrichtung gespeichert sind; und Ausgeben
von Daten betreffend der ausgewählten
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches ein Beispiel einer Hardwarekonfiguration
einer Vorrichtung zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß einem
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
ein schematisches Flussdiagramm, welches exemplarisch für ein Verfahren
zum Auswählen
einer Pumpe gemäß der vorliegenden
Erfindung ist;
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3A–3G sind
Graphen, welche Leistungsfähigkeitsbereiche
von verschiedenen Pumpen zeigen, welche im Durchmesser und im Model
unterschiedlich sind;
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4 ist
ein Graph, welcher einen Leistungsfähigkeitsbereich in Strömungsdruckcharakteristika
einer Pumpe zeigt; und
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5 ist
ein Graph, welcher Leistungsfähigkeitsbereiche
einer Vielzahl von Pumpen zeigt, welche im Durchmesser und Model
unterschiedlich sind.
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Beste Art zum Ausführen der
Erfindung
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Eine
Vorrichtung zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird unten stehend detailliert mit Bezug
auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches ein Beispiel einer Hardwarekonfiguration
einer Vorrichtung zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Die Vorrichtung 1 zum Auswählen einer
zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist auf einem gewöhnlichen
Computer oder Ähnlichem konfiguriert.
Gemäß 1 beinhaltet
die Vorrichtung 1 eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU
= central processing unit) 11, eine Eingabeeinrichtung 12 wie
eine Tastatur oder eine Maus, und eine Ausgabeeinrichtung 13 wie
eine Anzeige, und Speichereinrichtungen einschließlich eines
ROM 14, eines RAM 15, und einer Festplatte 16.
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Ein
Computerprogramm (Auswahlprogramm) 161 zum Erteilen von
Befehlen zu der CPU 11 und Ähnlichem in Kooperation mit
einem Betriebssystem (OS = operating system) zum Ausführen der beschriebenen
Prozesse ist in der Festplatte 16 in der ausgewählten Vorrichtung 1 gespeichert.
Das ausgewählte
Programm 161 wird in den RAM 15 geladen und wird
ausgeführt
zum Bilden einer Auswahleinheit 111 (später beschrieben), und zwar
in Kooperation mit der CPU 11 zum Durchführen der
beschriebenen Prozesse.
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Daten 162 betreffend
der Leistungsfähigkeitsbereiche
einer Vielzahl von Pumpen sind auch als separate Daten auf der Festplatte 16 in
den in 3A–3G gezeigten
Formen jeweils gespeichert. Hier zeigen 3A–3G die
Leistungsfähigkeitsbereiche
für eine
Vielzahl von Pumpen (Pumpendurchmesser und Modelnummern) in dem
gleichen Typ (Serien). Wenn die Leistungsfähigkeitsbereiche der Vielzahl
von Pumpen übereinander
gelegt werden, bilden sie den in 5 gezeigten
Graphen. Anstatt des Speicherns von Liniendaten wie in 3A–3G gezeigt
ist, kann eine Leistungsfähigkeitsdatei,
welche Performancedaten für
Flussraten, Drücke,
und Ähnliches
von jeweiligen Pumpen enthält,
in den Speichereinrichtungen 14–16 gespeichert sein.
In diesem Fall können
die Flussraten und der Druck von der Leistungsfähigkeitsdatei gelesen werden,
wie erforderlich, um die Liniendaten zu dieser Zeit zu generieren.
Ferner wird eine Auswahlpriorität
(Sequenznummer) für
jede Pumpe zur Verwendung in dem Auswählen einer Pumpe voreingestellt, und
Auswahlprioritätsdaten 163 werden
in der Festplatte 16 gespeichert. Das Computerprogramm 161, die
Daten 162 bezüglich
der Leistungsfähigkeitsbereiche,
und die Auswahlprioritätsdaten 163 können in einer
anderen Speichereinrichtung unterschiedlich von der Festplatte 16 gespeichert
sein.
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Als
nächstes
wird die Prozedur zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
mit Verwendung der Vorrichtung zum Auswählen einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung unten stehend beschrieben werden.
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2 ist
ein schematisches Flussdiagramm, welches erklärend ist für ein Verfahren zum Auswählen einer
Pumpe (zentrifugale Strömungsmittelmaschine)
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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Wenn
ein Kunde eine Pumpe anfordert, welche eine vorbestimmte Leistungsfähigkeit
hat, wird ein Zähler
n auf 0 initialisiert (Schritt 1), und die angeforderten
Leistungsfähigkeitsdaten
werden in der Auswahlvorrichtung 1 durch Verwendung der
Eingabevorrichtung 12 wie einer Tastatur oder Maus eingegeben
(Schritt 2), wie in 2 gezeigt
ist.
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Nach
dem Eingeben der benötigten
Leistungsfähigkeitsdaten
mit der Eingabeeinrichtung 12 wird der Zähler n um
1 erhöht
(Schritt 3), das heißt
n = n + 1, so dass n = 1 ist. Die Auswahleinheit 111 liest aus
der Speichereinrichtung 16 Daten für den Leistungsfähigkeitsbereich
der Pumpe, welche die Sequenznummer n (Auswahlpriorität n) hat
(Schritt 4), das heißt
Sequenznummer ➀, welches die Daten sind,
welche in 3A gezeigt sind.
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Die
Auswahleinheit 111 bestimmt, ob die benötigte Leistungsfähigkeit
in dem Leistungsfähigkeitsbereich
beinhaltet ist, welcher in Schritt 4 ausgelesen wurde (Schritt 5).
Wenn die angeforderte Leistungsfähigkeit
in dem Leistungsfähigkeitbereich
der Pumpe beinhaltet ist, welche die Sequenznummer n hat (Nummer
0 in diesem Fall), werden Daten für diese Pumpe, welche die Nummer
n hat (Nummer ➀ in diesem Fall),
wie der Durchmesser und die Modelnummer, zu der Ausgabeeinrichtung 13 wie
eine Anzeige ausgegeben (Schritt 6), und dann endet das Programm.
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Wenn
andererseits die eingegebene Leistungsfähigkeit nicht in dem Leis tungsfähigkeitsbereich
der Pumpe, welche Nummer ➀ hat,
in Schritt 5 beinhaltet ist, kehrt das Programm zu Schritt 3 zurück und erhöht den Zähler n um
1, so dass n = 2. In Schritt 4 werden Daten für den Leistungsfähigkeitsbereich
der Pumpe, welche die Sequenznummer ➁ hat,
aus der Speichereinrichtung 16 ausgelesen. Wie oben stehend
beschrieben bestimmt die Auswahleinheit 111 in Schritt 5,
ob die angeforderte Leistungsfähigkeit
in dem Leistungsfähigkeitbereich
dieser Pumpe beinhaltet ist. Wenn die benötigte Leistungsfähigkeit
in diesem Leistungsfähigkeitsbereich
beinhaltet ist, werden der Pumpendurchmesser und die Modelnummer
in Schritt 6 ausgegeben. Wenn die angeforderte Leistungsfähigkeit
nicht in diesem Bereich beinhaltet ist, kehrt das Programm zu Schritt 3 zurück und wiederholt
den Prozess, und zwar durch Vergleichen der benötigten Leistungsfähigkeit
mit dem Leistungsfähigkeitsbereich
der nächsten
Pumpe in der Ordnung der Priorität.
Das gleiche Verfahren, welches oben stehend beschrieben wurde, wird
wiederholt angewandt, bis eine optimale Pumpe ausgewählt wurde.
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Somit
vergleicht die Vorrichtung zum Auswählen einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung die benötigte Leistungsfähigkeit
mit Daten für
die Leistungsfähigkeitsbereiche
der jeweiligen Pumpen separat. Deshalb werden Vergleiche zwischen
der benötigten Leistungsfähigkeit
und den jeweiligen Leistungsfähigkeitsbereichen
vereinfacht, so dass Berechnungen für diese Vergleiche vereinfacht
werden. Als ein Ergebnis wird das Verarbeitungsprogramm vereinfacht,
und die Zeit, welche zum Ausführen
des Auswahlprozesses benötigt
wird, wird verkürzt.
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Während die
vorliegende Erfindung detailliert mit Bezug auf ein spezifisches
Ausführungsbeispiel
davon beschrieben wurde, wird es dem Fachmann offensichtlich sein,
dass viele Modifikationen und Variationen darin ohne Abweichung
von dem Umfang durchgeführt
werden können,
welcher durch die angefügten
Ansprüche,
die Spezifikation und die beigefügten
Zeichnungen definiert ist.
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In
dem oben stehenden Ausführungsbeispiel wird
die angeforderte Leistungsfähigkeit
mit den Leistungsfähigkeitsbereichen
der Pumpen von der höchsten
Priorität
zu der niedrigsten verglichen. Jedoch kann die Auswahlprozedur in
einer Vielzahl von anderen Mustern durchgeführt werden. Zum Beispiel kann
es vorbestimmt sein, ob die benötigte
Leistungsfähigkeit
in den Leistungsfähigkeitsbereichen von
all den jeweiligen Pumpen, welche in 3A bis 3G gezeigt
sind, beinhaltet sind, und wenn die angeforderte Leistungsfähigkeit
in den Leistungsfähigkeitsbereichen
einer Vielzahl von Pumpen beinhaltet ist, kann die Pumpe, welche
die höchste
Priorität
unter diesen Pumpen hat, ausgewählt
werden. Mit anderen Worten kann jede Prozedur verwendet werden,
so lange das Programm bestimmt, ob die benötigte Pumpenleistungsfähigkeit
in dem Leistungsfähigkeitsbereich
von irgendeiner einer Vielzahl von Pumpen beinhaltet ist, und eine
Pumpe in der Ordnung von höherer
Priorität
auswählt.
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Ferner
betrifft die benötigte
Leistungsfähigkeit
in dem obigen Ausführungsbeispiel
die Strömungsdruckcharakteristika
der Pumpe. Jedoch kann das selbe Verfahren der vorliegenden Erfindung
angewandt werden, um die Auswahl einer Pumpe zu vereinfachen, welche
eine benötigte
Leistungsfähigkeit
erfüllt,
sogar wenn die benötigte
Leistungsfähigkeit
eine unterschiedliche Charakteristik ist, wie Strömungs-Effizienz-Charakteristika,
Strömungs-Saug-Verlust-Charakteristika,
oder Strömungs-Leistungs-Charakteristika.
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Ferner
ist die vorliegende Erfindung nicht nur auf Pumpen anwendbar, sondern
auf andere zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen
wie Ventilatoren.
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Wie
oben detailliert beschrieben wurde, hat die vorliegende Erfindung
einen vorteilhaften Effekt derart, dass eine zentrifugale Strömungsmittelmaschine
welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, einfach unter einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
welche eine Ordnung von Priorität
haben, ausgewählt
werden kann.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Die
vorliegende Erfindung ist für
eine Vorrichtung zum Auswählen
einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine,
welche eine benötigte
Leistungsfähigkeit
hat, und zwar aus einer Vielzahl von zentrifugalen Strömungsmittelmaschinen,
ein Computer implementiertes Verfahren zum Auswählen einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine,
und ein Computer lesbares Speichermedium, welches ein Programm darauf
zum Auswählen
von einer zentrifugalen Strömungsmittelmaschine
gespeichert hat, geeignet.