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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, ein System
und ein Verfahren zum Organisieren eines ungeordneten Stroms von
Gegenständen
zu einem geordneten Strom von zur nachträglichen Verarbeitung voneinander
beabstandeten Einzelelementen.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Bei
Massenproduktbeförderungsvorgängen wie
etwa der Postbeförderung
und einer ähnlichen Verarbeitung
müssen
große
Mengen von Elementen wie etwa Kisten, Paketverpackungen oder Teilen,
deren Größe häufig sehr
verschieden ist, in ein Sortiersystem eingeführt werden. Typischerweise
schafft ein Beschickungssystem zur Verwendung in solchen Verarbeitungsbereichen
einen ungeordneten Strom von ihm zugeführten Elementen auf eine Fördereinrichtung
und führt
die Elemente in ein Sortiersystem ein. Das Beschickungssystem sollte
idealerweise mehrere Funktionen erfüllen. Die Beschickeinrichtung
sollte die ungeordneten Elemente so weit wie möglich vereinzeln, um der nachgeschalteten
Verarbeitungseinrichtung wie etwa einer Sortiereinrichtung die Gegenstände einzeln
mit einem bestimmten spezifizierten Mindestabstand zwischen Produktelementen
präsentieren.
Das Beschickungssystem muss außerdem
für das
Lesen der Bestimmungsortinformationen des Elements sorgen, damit
das Steuersystem für
die Sortierung es durch das System hindurch verfolgen und korrekt
sortieren kann. In den Vereinigten Staaten werden bei automatisierten
Systemen zu diesem Zweck abtastbare Strichcodes verwendet. Eine
dritte wichtige Funktion ist das Abfangen und Entfernen von Elementen,
die nicht maschinell bearbeitbar sind, weil sie für das System
zur speziellen Beförderung
zu groß,
zu schwer oder dergleichen sind.
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Die
Vereinzelung ist ein wesentlicher erster Schritt bei der Beförderung
und Sortierung von Produktelementen wie etwa von Kisten, Paketen
oder elastischen Päckchen.
Der Begriff "Materialvereinzelung", wie er hier verwendet
wird, bedeutet die Erzeugung eines Flusses aus diskreten Materialstücken, bei
dem zwei Stücke
weder nebeneinander oder übereinander
angeordnet sind noch einen Zwischenraum oder einen Abstand in direkter
Linie (in der Flussrichtung) besitzen, der kleiner als ein bestimmter
Mindestwert ist. Mit anderen Worten, die Vereinzelung ist ein Prozess,
bei dem ein zufällig
verteilter Eingangsstrom von Elementen, die sich auf einem Fördersystem
bewegen, in einen Strom von Einzelelementen, die voneinander beabstandet
sind, getrennt wird, damit ein nachgeschalteter Prozess ohne Weiteres
Operationen an jedem Element einzeln vornehmen kann. Ströme aus gemischten
Elementen sind insofern eine besondere Herausforderung, als Mischmaterialströme Verpackungen
oder Pakete umfassen können,
deren Größe sich
stark unterscheidet und die in zufälliger Weise nacheinander aufgeschichtet
sein können
und Paketagglomerate bilden, die schwer zu erfassen und zu trennen
sind.
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Gegenwärtig erfolgt
die Vereinzelung auf zweierlei Art, nämlich durch manuelle Manipulation von
Material auf Förderwegen
für Schüttgut und
mit mechanischen Vereinzelungseinrichtungen, die sich auf die mechanischen
Eigenschaften des zu vereinzelnden Materials stützen, um einen Ausgangsstrom zu
erzeugen, bei dem die Wahrscheinlichkeit, dass jedes Stück vereinzelt
ist, hoch ist. Obwohl manuelle Operationen relativ wirksam sein
können,
sind sie kostenaufwändig;
außerdem
kann ein hoher Durchsatz, entweder ein kontinuierlicher oder ein
stoßweiser,
das Fassungsvermögen
einer einzelnen Person überschreiten,
was zu "Doppelten" oder "Mehrfachen" (nicht vereinzeltem
Ausstoß)
führt.
Herkömmliche
mechanische Vereinzelungsanlagen unterscheiden sich im Verfahren,
im Durchsatz und in den Fehlerraten stark voneinander, neigen jedoch
dazu, groß (eine
große
Menge an Bodenraum benötigend)
zu sein oder hohen Fehlerraten unterworfen zu sein, wenn Material
an den Grenzen der mechanischen Materialspezifikationen, nach denen
sie entworfen und/oder abgestimmt sind, befördert wird. Außerdem neigen
sie dazu, in der Leistung abzunehmen, wenn sie starken Materialflussstößen begegnen.
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Gemäß einem
früher
vorgeschlagenen Verfahren zur Vereinzelung von Post ist eine geneigte Rampe
oder schiefe Ebene mit Löchern
für die
Aufbringung von Sog vorgesehen. Es wird zugelassen, dass Briefe
die Rampe hinab gleiten, worauf Sog aufgebracht wird, um sie an
dem Gleitstück
an Ort und Stelle zu halten. Der Sog wird dann wahlweise aufgehoben,
um ein Element einzeln zu lösen.
Siehe Interim Report For Phase I, U.S. Postal Service Contract 104230-85-H-0002,
5. April 1985, ElectroCom Automation, Inc., Seiten 3–10 bis
3–13.
Dieses Verfahren stellt eine Form von Vereinzelung bereit, ist jedoch bei
größeren Elementen,
bei denen es schwierig sein kann, sie durch Sog wirksam zu halten,
und die dazu neigen können,
ein Gleitstück
hinab zu taumeln und dabei möglicherweise
der Saugwirkung entgehen und die Vereinzelungseinrichtung vorzeitig
verlassen, von zweifelhaftem Nutzen. Das System gemäß der vorliegenden
Erfindung wendet sich diesen Schwierigkeiten zu.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
intelligente Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub der
Erfindung schafft ein Mittel zum Erzeugen eines Stroms von Einzelstücken aus diskretem
Material wie etwa Karton aus einem einschichtigen Schüttgutfluss,
einer einschichtigen Akkumulation oder einer einschichtigen Charge,
die ein oder mehrere solcher Stücke
enthalten. Sie wird dazu verwendet, einen Schüttgutfluss oder eine Charge
in einen Strom aus Einzelelementen mit gesteuertem Abstand auf einer
Fördervorrichtung
umzusetzen, wie er für
einen bestimmten Prozess wie etwa das Lesen oder Sortieren benötigt wird.
Sie vollbringt, indem sie die Kenntnis von Materialgrenzen, die durch
verschiedene Mittel erfasst werden, eine Computerverarbeitung, die
einen einfachen Algorithmus verwendet, und einen geeigneten Fördermechanismus
verwendet, um Material wahlweise und stückweise aus einer einschichtigen
Ansammlung größerer Stückmengen
zu ziehen, d. h. in einem intelligenten Prozess, eine genaue Trennung
eines breiten Spektrums von Stücken.
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In
einem Aspekt schafft die Erfindung eine Vereinzelungseinrichtung,
die eine Fördereinrichtung zum
Transportieren einer Gruppe von Elementen von einem Eintrittsende
zu einem Austrittsende und ein Elementerfassungssystem wie etwa
ein Visions- oder Bildverarbeitungssystem (vision system), das den Materialstücken zugeordnete
Bildinformationen zusammen mit der Position der Stücke erfasst,
umfasst. Die Vereinzelungseinrichtung umfasst einen Mechanismus
zum wahlweisen Vorschieben ausgewählter Elemente, wobei der Vorschub
anderer Elemente verzögert
wird, damit die Vorwärtsbewegung
der ausgewählten
Voreilelemente unabhängig
von den restlichen Stücken
gesteuert werden kann. Ein Steuersystem steuert den Betrieb der
Fördereinrichtung oder
der Fördereinrichtungen
und des Mechanismus zum Betätigen
der Fördereinrichtung
oder der Fördereinrichtungen
in wirksamer Weise, um Stücke
aus einer Gruppe von Stücken
auf der Grundlage der Position des Stücks oder der Stücke und
von durch das Erfassungssystem erfassten Bildinformationen einzeln
zu entfernen.
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Stücke werden
nach einem Entnahme- bzw. Entfernungsschema vorgeschoben, das die
folgenden drei Schritte umfasst: 1) Auswählen eines ersten Elements
für das
Entfernen; 2) Betätigen
einer oder mehrerer Fördereinrichtungen
oder Förderabschnitte,
die unter dem ausgewählten
Stück und
zwischen dem ersten Element und dem Austrittsende der Fördereinrichtung
liegen, um das erste Element mit einer Geschwindigkeit relativ zu
den nachfolgenden Stücken,
die ausreicht, um einen Zwischenraum zwischen dem ersten Stück und dem
nächsten
Stück zu erzeugen, zum
Austrittsende der Vereinzelungseinrichtung zu transportieren, wobei
das nachfolgende Stück
eine Geschwindigkeit zwischen null und der Austrittsgeschwindigkeit
besitzen kann; c) Betätigen einer
oder mehrerer Fördereinrichtungen
oder Förderabschnitte,
die unter dem nächsten
zu entnehmenden bzw. zu entfernenden Stück und zwischen dem nächsten zu
entnehmenden Element und dem Austrittsende der Fördereinrichtung liegen, um
das erste Element mit einer Geschwindigkeit relativ zu den nachfolgenden
Stücken,
die ausreicht, um einen Zwischenraum zwischen jenem Stück und dem
nachfolgenden Stück
zu erzeugen, zum Austrittsende der Vereinzelungseinrichtung zu transportieren;
und d) Wiederholen des Schrittes c) für weitere Elemente.
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Ein
Steuersystem verwendet von dem Erfassungssystem und dem Entfernungsschema
hergeleitete Bild- und Elementpositionsinformationen, um den Betrieb
der Fördereinrichtung
und des Mechanismus zum wahlweisen Vorschieben und Verzögern von
Stücken
so zu steuern, dass die Stücke
einzeln aus der Vereinzelungseinrichtung austreten.
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Die
Fördereinrichtungen
oder Förderabschnitte
können
eine Gruppe aus unabhängig
gesteuerten rotatorischen Trägern
wie etwa Bändern bzw.
Gurten oder Rollen bzw. Walzen, die die Verschiebung einer Geschwindigkeitsgrenze über die Fördereinrichtung
hinweg zulassen, umfassen. Die Fördereinrichtung
kann außerdem
eine oder mehrere Gleitförderer
oder Gleitförderabschnitte
mit dehnbaren Bändern,
die ebenfalls die Verschiebung einer Geschwindigkeitsgrenze über die
Fördereinrichtung hinweg
zulassen, umfassen.
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Der
Hauptvorteil der intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem
Vorschub ist ihre Fähigkeit,
in mehreren Ausführungsformen,
die an den Durchsatz, das Materialgemisch, die Kosten und andere
Anforderungen eines bestimmten umgebenden Systementwurfs anpassbar
sind, zuverlässig Schüttgut zu vereinzeln.
Eine intelligente Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub
schafft ein akkurates Mittel zum Automatisieren der Vereinzelungsfunktion
in einer kompakten Maschine, die ohne Gefahr höherer Fehlerraten oder anderweitig verschlechterter
Leistungen, wenn der Fluss schwankt, ein breites Materialspektrum
handhaben bzw. befördern
kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben, worin gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente bedeuten
und:
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1–6 partielle,
schematische Flussdiagramme sind, die den Fluss von Elementen in
einer Chargenbetriebsart-Ausführungsform
gemäß der Erfindung
zeigen;
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7–12 partielle,
schematische Flussdiagramme sind, die den Fluss von Elementen in
einer Durchlaufbetriebsart-Ausführungsform
gemäß der Erfindung
zeigen;
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13 eine
partielle Seitenansicht eines erhöhten Bandförderers gemäß einem Aspekt der Erfindung
ist;
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13A eine partielle Draufsicht eines erhöhten Bandförderers
gemäß einem
Aspekt der Erfindung ist;
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14 eine
partielle Seitenansicht einer Nockenvorrichtung zur Verwendung in
Verbindung mit einer Fördereinrichtung
gemäß der Erfindung
ist;
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15 ein
partielles Schema einer Bandfördervorrichtung
gemäß der Erfindung
ist;
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16 eine
partielle Seitenansicht einer ersten alternativen Bandfördervorrichtung
gemäß der Erfindung
ist;
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17 eine
partielle Seitenansicht einer zweiten alternativen Bandfördervorrichtung
gemäß der Erfindung
ist;
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18 eine
partielle Seitenansicht einer Rollenfördervorrichtung gemäß der Erfindung
ist;
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19 ein
partieller Querschnitt einer Förderband-Antriebsvorrichtung
mit mehreren Geschwindigkeiten gemäß der Erfindung ist;
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20 eine
partielle Seitenansicht eines Bandförderers mit zwei Geschwindigkeiten
gemäß der Erfindung
ist;
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21 eine
partielle Seitenansicht eines Rollenförderers mit zwei Geschwindigkeiten
zur Verwendung in Verbindung mit der Erfindung ist;
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22 eine
partielle Seitenansicht einer Fördervorrichtung
mit dehnbarem Band gemäß der Erfindung
ist; und
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23 eine
schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Steuersystems
zur Verwendung in Verbindung mit der Erfindung ist.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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Eine
intelligente Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub gemäß der Erfindung
vollbringt eine exakte Trennung breiten Spektrums von Stücken, indem
sie die genaue Kenntnis von Materialgrenzen, die durch verschiedene
Mittel erfasst werden, eine Computerverarbeitung und einen geeigneten
Mechanismus, um Material wahlweise und stückweise aus einer einschichtigen
Ansammlung größerer Stückmengen
zu ziehen, verwendet. Die Kenntnis von Materialgrenzen und der Mechanismus,
der Material aus einer Schüttgutansammlung
zieht, können durch
verschiedene Mittel erreicht werden.
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In
einer Ausführungsform
verwendet das System eine Kamera, um in Flussrichtung unmittelbar
vor der Vereinzelungseinrichtung Bildinformationen für das Schüttgut zu
erzeugen. Eine weitere Ausführungsform
verwendet eine Gruppe von Vorrichtungen zum Messen des vertikalen
Abstands, um dasselbe Ziel zu erreichen. Eine nochmals weitere Ausführungsform
verwendet eine Gruppe von Vorrichtungen zum Erfassen von physischer
Gegenwart und/oder Druck, über
die das Material befördert
wird, um dasselbe Ziel zu erreichen. Diese Informationen werden über einen
geeigneten Algorithmus in Grenzeninformationen für jedes einzelne Stück transformiert.
Alternativ kann in manchen Situationen das Material in Flussrichtung
unmittelbar vor der Vereinzelungseinrichtung oder direkt auf der
Vereinzelungseinrichtung in einer bekannten Konfiguration angeordnet
werden. In diesem Fall ist es möglich, Daten
von dem eingesetzten System, einer Datenbank oder von beidem zu
verwenden, um Grenzeninformationen zu erzeugen.
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Eine
Klasse von Ausführungsformen
der intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub
verarbeitet Schüttgut
in Chargen. Bei Ausführungsformen
dieses Typs werden Informationen über die Stückgrenze für eine Materialcharge erfasst, wenn
diese auf die Vereinzelungseinrichtung bewegt wird. Die Vereinzelungseinrichtung
hält dann
alle Stücke
mit Ausnahme jener, die sofort als vereinzelte Stücke, die
um wenigstens einen spezifizierten Abstand auseinander liegen (in
direkter Linie beabstandet sind), freigegeben werden können. Diese
Stücke werden
sofort vorwärts
befördert,
wobei, sobald der Abstand von der hinteren Grenze der sich bewegenen
Stücke
gleich dem Mindestzwischenraum ist oder diesen überschreitet, ein oder mehrere
weitere Stücke
freigegeben werden. Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis die Charge
erschöpft
ist, worauf eine neue Charge auf der Vereinzelungseinrichtung positioniert wird.
Spezifische Ausführungsformen
in dieser Klasse von Ausführungsformen
verwenden unterschiedliche Beförderungsmittel,
um eine Materialcharge auf die Vereinzelungseinrichtung zu bewegen und
einzelne Stücke
zu halten und freizugeben.
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Bei
einer Ausführungsform
eines Chargenprozesses gemäß der Erfindung
wird ein Satz schmaler Bänder
oder Gurte verwendet, um angesammeltes Material auf die Vereinzelungseinrichtung zu
bewegen. Die Bänder
werden auf eine niedrige Geschwindigkeit oder ein vollständiges Anhalten
verzögert,
wenn die Vereinzelungseinrichtung voll ist, worauf sich eine Matrix
von auf die Bänder
verteilten Stützmechanismen
unter allen Stücken
oder allen Stücken
mit Ausnahme jener, die sofort freigegeben werden können, anhebt,
wobei sich die Bänder
wieder vorwärts
zu bewegen beginnen.
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Wenn
sich die freigegebenen Stücke,
die auf den Bändern
laufen, vorwärts
bewegen, werden Unterstützungen
oder Auflagen unter aufeinander folgenden weiteren Stücken abgesenkt
(zurückgezogen),
wie es erforderlich ist, um den gewünschten Zwischenraum zu erzielen,
wobei zugelassen wird, dass sie durch die Bänder vorwärts transportiert werden, bis
das hinterste Stück
auf der Vereinzelungseinrichtung sich vorwärts zu bewegen beginnt. An diesem
Punkt beginnt auch sich flussaufwärts angesammeltes Material
vorwärts
zu bewegen, wobei es die Vereinzelungseinrichtung nachfüllt und
den nächsten
Chargenzyklus beginnt. Eine zum Praktizieren dieser Form der Erfindung
geeignete Vorrichtung ist in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung
lfd. Nr. 540.371, eingereicht am 31. März 2000, übertragen an Siemens ElectroCom
L.P., deren Offenbarung hier für
alle Zwecke aufgenommen ist, offenbart.
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Die 1–6 zeigen
schematisch eine Vorrichtung 10 und die Schritte für die Chargenvereinzelung
gemäß der Erfindung.
Ein Strom von Stücken 1–9 wird über einen
Zustellbeförderer 12 mit einer
Eintrittsgeschwindigkeit Ve auf die Vereinzelungseinrichtung 14 befördert. Die
Stücke 1–9 werden durch
einen Wegnahme- oder Mitnahmebeförderer 16 mit
einer Austrittsgeschwindigkeit Vx von der
Vereinzelungseinrichtung befördert.
Die Geschwindigkeitsgrenze zwischen Ve und
Vx ist durch die Linie 18 angedeutet.
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Wie
in 1 gezeigt ist, werden im Schritt 1 des
Prozesses angesammelte Materialstücke vollständig auf die Vereinzelungseinrichtung 14 bewegt. Beförderungsmittel 20 an
der Vereinzelungseinrichtung wie etwa Bänder bzw. Gurte oder Rollen
bzw. Walzen bewegen die angesammelte Charge von Stücken 1–9 mit
der Eintrittsgeschwindigkeit Ve, bis die Vereinzelungseinrichtung 14 voll
oder nahezu voll ist. Danach fällt
Ve auf null ab.
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In 2 ist
die Grenze zwischen der Eintritts- und der Austrittsgeschwindigkeit
der Beförderungsmittel
an der Vereinzelungseinrichtung zur nacheilenden Kante des für die Vorwärtsbewegung ausgewählten ersten
Stücks
nach vorn verlegt worden. Das ausgewählte Stück wird auf die Austrittsgeschwindigkeit
beschleunigt und bewegt sich von dem Rest der stationären Charge
von angesammelten Elementen weg nach vorn.
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In 3 bewegt
sich nun das erste ausgewählte
Stück bei
unveränderter
Geschwindigkeitsgrenze 18 nach vorn, bis der Zwischenraum
zwischen seiner nacheilenden Kante und der voreilenden Kante des
zweiten ausgewählten
Stücks
einen spezifizierten Mindestwert (Mindestzwischenraum) erreicht.
Ve bleibt null.
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Wenn,
wie in 4 gezeigt ist, der Mindestzwischenraum zwischen
dem ersten und dem zweiten Stück 1 bzw. 2 erreicht
ist, wird die Geschwindigkeitsgrenze der Beförderungsmittel der Vereinzelungseinrichtung
wieder erweitert, diesmal bis zur nacheilenden Kante des zweiten
ausgewählten Stücks.
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Wie
in 5 gezeigt ist, bewegen sich das erste und das
zweite ausgewählte
Stück bei
unveränderter
Geschwindigkeitsgrenze nach vorn, bis der Zwischenraum zwischen
der nacheilenden Kante des zweiten ausgewählten Stücks und der voreilenden Kante
des dritten ausgewählten
Stücks,
bzw. der Stücke 2 und 3,
den spezifizierten Mindestwert erreicht.
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Als
Nächstes
wird, wie in 6 gezeigt ist, dann, wenn der
Mindestzwischenraum zwischen dem zweiten und dem dritten Stück erreicht
ist, die Geschwindigkeitsgrenze 18 der Beförderungsmittel der
Vereinzelungseinrichtung wieder eingestellt, diesmal auf die nacheilende
Kante des nächsten
ausgewählten
Stücks.
Der Prozess des Erweiterns der Geschwindigkeitsgrenze und des Abwartens,
falls erforderlich, bis der Mindestzwischenraum erreicht ist, wird
wiederholt, bis das letzte vollständig auf der Vereinzelungseinrichtung 14 positionierte
Stück begonnen
hat, sich mit der Austrittsgeschwindigkeit Vx zu bewegen.
An diesem Punkt wird Ve wieder zu einem positiven
Wert ungleich null, wobei die nächste
Ansammlung von Stücken
auf die Vereinzelungseinrichtung bewegt wird und der nächste Chargenzyklus
begonnen wird. In dem speziellen Fall, in dem ein ankommender Strom
von Stücken,
der bereits vereinzelt ist und der geforderte Zwischenraum zwischen allen
Stücken
vorhanden ist, besteht keine Notwendigkeit einer Chargenverarbeitung,
wie sie oben beschrieben worden ist, solange die Grenzeninformationen
für einzelne
Stücke
stets für
alle Stücke
auf der Vereinzelungseinrichtung und in einer Zone in Flussrichtung
vor der Vereinzelungseinrichtung bekannt und verarbeitet sind. In
diesem Fall ist bzw. wird keine Materialcharge definiert und bleibt
Ve konstant. In einem solchen Fall gibt
es die Vereinzelungseinrichtung 14 betreffend keinen Grund,
dass Ve stets kleiner als Vx ist,
so dass ein Materialstück
die Vereinzelungseinrichtung 14 bei unveränderter
Geschwindigkeit betritt und verlässt.
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Eine
weitere Klasse von Ausführungsformen der
intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub verarbeitet
Schüttgut
kontinuierlich bzw. durchlaufend. Bei Ausführungsformen dieses Typs werden
für einen
bestimmten im Voraus definierten Abstand in Flussrichtung vor dem
vordersten nicht vereinzelten Stück
Stückgrenzeninformationen erfasst.
Schüttgut
wird mit einer gesteuerten Eintrittsgeschwindigkeit, die kleiner
oder gleich der Vereinzelungseinrichtungs-Austrittsgeschwindigkeit ist, auf die
Vereinzelungseinrichtung vorgeschoben, bis die nacheilende Kante
des als Nächstes
zu vereinzeln identifizierten Stücks
sich vollständig
auf dem aktiven Abschnitt der Vereinzelungseinrichtung befindet.
An diesem Punkt wird das ausgewählte
Stück mit
der Austrittsgeschwindigkeit bewegt, bis der geforderte Zwischenraum
zwischen ihm und dem nachfolgenden Stück erreicht ist. Die Eintrittsgeschwindigkeit
ist bzw. wird so eingestellt, dass der Zwischenraum erreicht werden
kann und sichergestellt ist, dass, solange die Eingangsrate gleich
der Ausgangsrate sein oder diese überschreiten kann, das nächste Stück zu der
zum Erreichen des gewünschten
Zwischenraum benötigten
Zeit für
die Extraktion (Übergang
auf die Austrittsgeschwindigkeit) verfügbar ist. Es sei angemerkt,
dass dies bedeutet, dass das Verhältnis von Eintrittsgeschwindigkeit
zu Austrittsgeschwindigkeit variabel ist.
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Eine
Durchlaufprozess-Ausführungsform verwendet
eine diskrete Matrix von Rollen oder Bändern, wovon jede bzw. jedes
unabhängig
mit einem oder zwei Antriebsmechanismen in Eingriff gelangen kann.
Ein Antriebsmechanismus bewegt sich mit einer veränderlichen
Geschwindigkeit, um so die mit ihm in Eingriff befindlichen Bänder oder
Rollen mit der Eintrittsgeschwindigkeit zu bewegen. Der andere Antriebsmechanismus
bewegt sich mit einer konstanten Geschwindigkeit, um so die mit
ihm in Eingriff befindlichen Bänder
oder Rollen mit der Austrittsgeschwindigkeit zu bewegen. Bei dieser
Ausführungsform
werden die einzelnen Bänder
oder Rollen in der Matrix wahlweise mit den geeigneten Antrieben
in Eingriff gebracht, um so das Schüttgut mit der Eintrittsgeschwindigkeit
auf die Vereinzelungseinrichtung vorzuschieben, bis die nacheilende
Kante des als Nächstes
zu vereinzeln identifizierten Stücks
sich vollständig
auf ihr befindet. An diesem Punkt werden die Bänder oder Rollen unter dem
ausgewählten Stück, die
sich flussabwärts
von dem Ende der Vereinzelungseinrichtung erstrecken, mit den Austrittsgeschwindigkeitsantrieben
in Eingriff gebracht. Die Drehzahl des Eintrittsgeschwindigkeitsantriebs
wird variiert, um sicherzustellen, dass, falls möglich, die nacheilende Kante
des nächsten
Stücks
sich vollständig
auf der Vereinzelungseinrichtung befindet, wenn der geforderte Zwischenraum
zwischen diesem und dem nachfolgenden Stück erreicht ist. Wenn zwei
Bedingungen erfüllt
sind: 1) der Mindestzwischenraum erreicht worden ist und 2) die
nacheilende Kante des nächsten
Stücks
sich vollständig
auf der Vereinzelungseinrichtung befindet, werden die Bänder oder
Rollen unter dem zweiten Stück
mit dem Austrittsgeschwindigkeitsantriebsmechanismus in Eingriff
gebracht. Dieser Prozess wird dann für jedes aufeinander folgende
Stück wiederholt.
Ein Beispiel dafür,
wie Durchlaufverarbeitungs-Ausführungsformen
arbeiten, wird in den 7–12 gegeben.
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Eine
weitere Klasse von Ausführungsformen der
intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub der
Erfindung ist eine Variante der vorhergehenden Durchlaufbetriebart-Ausführungsform.
Obwohl sich die Eintrittsgeschwindigkeit zeitlich verändert, verändert sich
bei Ausführungsformen dieses
Typs die Austrittsgeschwindigkeit so, dass ein festes Verhältnis zwischen
der Eintrittsgeschwindigkeit und der Austrittsgeschwindigkeit besteht.
Schüttgut
wird mit einer gesteuerten Eintrittsgeschwindigkeit auf die Vereinzelungseinrichtung
vorgeschoben, bis die nacheilende Kante des als Nächstes zu
vereinzeln identifizierten Stücks
sich vollständig
auf dem aktiven Abschnitt der Vereinzelungseinrichtung befindet.
An diesem Punkt wird das ausgewählte
Stück mit der
Austrittsgeschwindigkeit bewegt, bis der geforderte Zwischenraum
zwischen ihm und dem nachfolgenden Stück erreicht ist. Die Eintrittsgeschwindigkeit
ist bzw. wird so eingestellt, dass der Zwischenraum erreicht werden
kann und sichergestellt ist, dass, solange die Eingangsrate gleich
der Ausgangsrate sein oder diese überschreiten kann, das nächste Stück zu der
zum Erreichen des gewünschten
Zwischenraums benötigten
Zeit für
die Extraktion (Übergang
auf die Austrittsgeschwindigkeit) verfügbar ist. Eine Durchlaufprozess-Ausführungsform
verwendet eine Matrix von Rollen oder Bändern, wovon jede bzw. jedes
dazu gebracht werden kann, sich mit einem von zwei Geschwindigkeitsverhältnissen
bezüglich
eines gemeinsamen Antriebsmechanismus zu bewegen. Der Antriebsmechanismus
bewegt sich mit einer veränderlichen
Geschwindigkeit, um so die mit ihm in Eingriff befindlichen Bänder oder
Rollen mit dem Eintrittsverhältnis
zu bewegen und das Material korrekt auf die Vereinzelungseinrichtung
vorzuschieben. Ein wahlweises Koppeln von Rollen oder Bändern, um
sie mit dem höheren
Geschwindigkeitsverhältnis
zu bewegen, erlaubt das Ziehen eines Zwischenraums zwischen dem
momentan ausgewählten Element
und dem nächsten
zu vereinzelnden Element. Am Flussabwärtsende der Vereinzelungseinrichtung
empfängt
und transportiert ein Fördermechanismus
mit einer Geschwindigkeit, die gleich oder größer als die höhere Vereinzelungseinrichtungsgeschwindigkeit
ist, das vereinzelte Material.
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Wie
bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform
werden die einzelnen Bänder
oder Rollen in der Matrix wahlweise mit den geeigneten Antrieben in
Eingriff gebracht, um so das Schüttgut
mit der Eintrittsgeschwindigkeit auf die Vereinzelungseinrichtung
vorzuschieben, bis die nacheilende Kante des als Nächstes zu
vereinzeln identifizierten Stücks sich vollständig darauf
befindet. An diesem Punkt werden die Bänder oder Rollen unter dem
ausgewählten Stück, die
sich flussabwärts
vom Ende der Vereinzelungseinrichtung erstrecken, mit den Austrittsgeschwindigkeitsantrieben
in Eingriff gebracht. Die Drehzahl des Eintrittsgeschwindigkeitsantriebs
wird variiert, um sicherzustellen, dass, falls möglich, die nacheilende Kante
des nächsten
Stücks
sich vollständig
auf der Vereinzelungseinrichtung befindet, wenn der geforderte Zwischenraum
zwischen diesem und dem nachfolgenden Stück erreicht ist. Wenn zwei
Bedingungen erfüllt
sind: 1) der Mindestzwischenraum erreicht worden ist und 2) die
nacheilende Kante des nächsten
Stücks
sich vollständig
auf der Vereinzelungseinrichtung befindet, werden die Bänder oder
Rollen unter dem zweiten Stück
mit dem Austrittsgeschwindigkeitsantriebsmechanismus in Eingriff
gebracht. Dieser Prozess wird dann für jedes aufeinander folgende
Stück wiederholt.
Im Prinzip arbeiten Durchlaufverarbeitungs-Ausführungsformen mit festem Verhältnis, wie
in den 7–12 gezeigt
ist, obwohl ein erfolgreicher Entwurf von solchen Ausführungsformen
empfindlicher gegenüber Drehzahlen,
Vereinzelungseinrichtungslängen
und Materialankunftsraten und Materialgrößen sind.
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Die 7–12 zeigen
schematisch eine Vorrichtung 30 und die Schritte für kontinuierliche bzw.
durchlaufende Vereinzelung gemäß der Erfindung.
Ein Strom von Stücken 1–9 wird über einen
Zustellbeförderer 32 mit
einer Eintrittsgeschwindigkeit Ve auf die
Vereinzelungseinrichtung 34 befördert. Die Stücke 1–9 werden
durch einen Wegnahme- oder Mitnahmebeförderer 36 mit einer
Austrittsgeschwindigkeit Vx von der Vereinzelungseinrichtung
befördert.
Die Geschwindigkeitsgrenze zwischen Ve und Vx ist durch die Linie 38 angedeutet.
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In 7 wird
angesammeltes Material, z. B. Stücke 1–9 partiell
auf die Vereinzelungseinrichtung 34 bewegt. Beförderungsmittel 20 an
der Vereinzelungseinrichtung wie etwa Bänder bzw. Gurte oder Rollen
bzw. Walzen bewegen die angesammelte Materialcharge mit der Eintrittsgeschwindigkeit
Ve, bis wenigstens ein Stück sich
vollständig
auf der Vereinzelungseinrichtung 34 befindet, mit anderen
Worten, bis die nacheilende Kante wenigstens eines Stücks sich
auf dem aktiven Abschnitt der Vereinzelungseinrichtung befindet.
Ve wird auf Vx oder
einen kleineren Wert gesteuert.
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Wie
in 8 gezeigt ist, wird die Grenze zwischen der Eintritts-
und der Austrittsgeschwindigkeit der Beförderungsmittel an der Vereinzelungseinrichtung
nach vorn zur nacheilenden Kante des ersten ausgewählten Stücks verlegt.
Das ausgewählte Stück wird
auf Vx beschleunigt und bewegt sich vorwärts. Ve kann zwischen null und Vx variiert
werden; wenn jedoch der Zwischenraum zwischen dem Stück 1 und
dem Stück 2 wie
gezeigt kleiner als der spezifizierte Mindestzwischenraum ist, wird
Ve auf einen Wert, der kleiner ist als Vx, reduziert, nachdem der Ort der nacheilenden
Kante des zweiten ausgewählten
Stücks
bekannt ist.
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Wie
in 9 gezeigt ist, bewegt sich das erste ausgewählte Stück vorwärts, wobei
ihm die Geschwindigkeitsgrenze 38 folgt, bis seine nacheilende Kante
und die voreilende Kante des zweiten ausgewählten Stücks einen spezifizierten Mindestwert
erreicht. Ve muss gesteuert und zwischen
null und Vx variiert werden, wie erforderlich
ist, um schnell zwei Ziele zu erreichen. Erstens muss der Zwischenraum zwischen
dem ersten und dem zweiten Stück 1 bzw. 2 auf
den spezifizierten Mindestzwischenraum geöffnet werden. Zweitens muss
das zweite Stück
vorgeschoben werden, bis seine nacheilende Kante sich vollständig auf
der Vereinzelungseinrichtung 34 befindet.
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In 10 wird
dann, wenn der Mindestzwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Stück 1 bzw. 2 erreicht
ist, die Geschwindigkeitsgrenze 38 der Beförderungsmittel 40 der Vereinzelungseinrichtung
wiederum erweitert, diesmal bis zur nacheilenden Kante des zweiten
ausgewählten
Stücks.
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Wie
in 11 gezeigt ist, bewegen sich das erste und das
zweite Stück 1 bzw. 2 vorwärts, wobei sich
die Geschwindigkeitsgrenze mit ihren nacheilenden Kanten verschiebt,
bis der Zwischenraum zwischen der nacheilenden Kante des zweiten
ausgewählten
Stücks
und der voreilenden Kante des dritten ausgewählten Stücks einen spezifizierten Mindestwert
erreicht. Wiederum wird Ve zwischen null
und Vx variiert, wie erforderlich ist, um
den Zwischenraum zwischen dem zweiten und dem dritten Stück 2 bzw. 3 zu öffnen und
das dritte Stück
vorzuschieben bis seine nacheilende Kante sich vollständig auf
der Vereinzelungseinrichtung 34 befindet.
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In 12 wird
dann, wenn der Mindestzwischenraum zwischen den Stücken zwei
und drei erreicht ist, die Geschwindigkeitsgrenze der Beförderungsmittel
der Vereinzelungseinrichtung wieder erweitert, dieses Mal bis zur
nacheilenden Kante des dritten ausgewählten Stücks. Der Prozess des Erweiterns
der Geschwindigkeitsgrenze, dann des gleichzeitigen Öffnens eines
Zwischenraums und des vollständigen
Bewegens des nächsten
Stückes
auf die Vereinzelungseinrichtung 34 setzt sich unbegrenzt fort.
In dem speziellen Fall eines ankommenden Stroms von Stücken, die
bereits vereinzelt sind, z. B. den geforderten Mindestzwischenraum
zwischen den Stücken
besitzen, reagiert die Vereinzelungseinrichtung, indem sie die Geschwindigkeitsgrenze
zur voreilenden Kante jedes Stücks
verschiebt, sobald es sich vollständig auf der Vereinzelungseinrichtung 34 befindet.
In diesem Fall gibt es die Vereinzelungseinrichtung betreffend keinen
Grund, dass Ve stets kleiner als Vx ist, so dass ein Materialstück die Vereinzelungseinrichtung 34 bei
unveränderter
Geschwindigkeit betritt und verlässt.
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Der
dem maximalen Durchsatz einer Chargenbetriebsart-Ausführungsform
der intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub entsprechende
Ausstoß kommt
einem Strom nahe, der aus Gruppen von Stücken besteht, die um den gewünschten
Zwischenraum beabstandet sind, wobei der Abstand zwischen den Gruppen
durch die spezifischen Eintritts- und Austrittsbandgeschwindigkeiten
und andere Entwurfsdetails bestimmt ist und für die Vereinzelungseinrichtung
und ihren Systemkontext kritisch ist. Der dem maximalen Durchsatz
einer Durchlaufbetriebsart-Ausführungsform
entsprechende Ausstoß kommt
einem kontinuierlichen Strom von Stücken nahe, die um den gewünschten Zwischenraum
beabstandet sind, unter der Annahme, dass der Entwurf des Systemkontexts
die Verfügbarkeit
oder die Eingangsgeschwindigkeit von Schüttgut nicht begrenzt. Somit
ist der maximale Durchsatz einer Chargenausführungsform eine Funktion der
Austrittsgeschwindigkeit, der Zwischenraumlänge und des Zwischenraums zwischen
Gruppen, der durch die zyklische Verzögerung von ankommendem Material
auferlegt ist, während
der maximale Durchsatz einer Durchlaufausführungsform mit variablem Verhältnis lediglich
eine Funktion der Austrittsgeschwindigkeit und der Zwischenraumlänge ist.
Der maximale Durchsatz einer Durchlaufausführungsform mit festem Verhältnis ist
außerdem eine
Funktion von Ankunfts- und Wegnahme- bzw. Mitnahmeraten, der Materialdichte
(Stücke
pro Flächeneinheit
der Förderfläche) und
der Vereinzelungseinrichtungslänge.
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Folglich
vereinzelt die intelligente Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem
Vorschub in mehreren Ausführungsformen,
die an den Durchsatz, das Materialgemisch, die Kosten und andere
Anforderungen eines bestimmten umgebenden Systementwurfs anpassbar
sind, Schüttgut
zuverlässig.
Die folgenden Beschreibungen von spezifischen Ausführungsformen
der Förderfläche der
Vereinzelungseinrichtung zeigen den Umfang möglicher Entwurfsoptionen. Es sei
angemerkt, dass sämtliche
Durchlaufbetriebsart-Ausführungsformen
entweder mit festem oder variablem Verhältnis sein können, mit
Ausnahme jener, die spezifisch als Ausführungsformen mit festem Verhältnis bezeichnet
sind. Betätigungsmittel
können
im Allgemeinen elektrische oder pneumatische Zweipositions-Stellglieder
an jedem "Punkt" oder eine motorbetriebene
mechanische Anordnung, die eine gesamte (longitudinale) Spalte von "Punkten" steuert, sein. Außerdem sind
mehrere verschiedene Mittel (15–20)
zum Koppeln oder (Kuppeln) des angetriebenen Bandes oder der angetriebenen
Rolle mit ihrem Treiber offenbart.
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In
den 13 und 13A ist
eine erhöhte Band-Durchlaufbetriebsart-Vorrichtung 60,
die einer Ausführungsform
der Beförderungsmittel 20 entspricht,
offenbart. Bei Ausführungsformen
dieses Typs sind schmale Gleitbänder 62,
die durch eine ebene, reibungsarme Oberfläche unterstützt sind und mit einer Geschwindigkeit,
entweder der Eintrittsgeschwindigkeit Ve oder
der Austrittsgeschwindigkeit Vx, angetrieben
werden, mit schmalen Bändern 64 wie
etwa elastischen "O"-Bändern, die
mit der anderen Geschwindigkeit angetrieben werden, verschachtelt.
Der zweite Satz von Bändern 64 ist serpentinenartig
um Paare von Rollen oder Walzen 66 gewickelt, wie in 13 gezeigt
ist. Die obere Oberfläche
eines Serpentinenbandes befindet sich normalerweise unterhalb jener
des Gleitbandes 62. Der Eingriff des Serpentinenbandes
mit der unteren Oberfläche
von befördertem
Material wird durch Anheben eines ausgewählten Rollenpaars, derart,
dass die obere Oberfläche 78 des
Bandes 64 geringfügig über die
Oberfläche
der benachbarten Gleitbänder 62 angehoben
ist, erreicht. Bei der gezeigten Ausführungsform sind Säulen 70 jeweils
mit einer geneigten Fläche 72 versehen,
die mit einer geneigten Oberfläche 76 eines
Nockenelements 74 in Eingriff ist, wenn das Element vorwärts bewegt
wird, wodurch die Säule
angehoben wird. Dadurch wird das der Säule 70 zugeordnete
Paar von Rollen 66 angehoben, bis sich die obere Oberfläche des
Bandes 64 über
den benachbarten Gleitbändern 62 befindet.
Das Betätigen des
Nockenelements 74, um die Rollenpaare 66 anzuheben,
kann durch elektrische Mittel wie etwa einen Elektromagneten 80,
einen Pneumatik- oder Hydraulikzylinder, einen Motor, der einen
Schneckenantrieb verwendet, oder andere mechanische Mittel erreicht
werden. Wie in 13A am besten gezeigt ist, kann
die Geschwindigkeitsgrenze unter Verwendung einer Ausführungsform
mit angehobenem Band verschoben werden, indem ein oder mehrere Paare
von Rollen 66 angehoben werden, die jeweils einer oder mehreren
longitudinalen Spalten bzw. Säulen
n, die aus m Rollenpaaren bestehen, entsprechen. Somit sind nur
n Stellglieder anstatt m × n,
wobei m die Anzahl von seitlichen Zeilen von Spalten bzw. Reihen von
Säulen
repräsentiert,
erforderlich.
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14 zeigt
ein alternatives Nockenelement 82 zur Verwendung in Verbindung
mit der in 13 gezeigten Ausführungsform.
Wie gezeigt ist, sind Nockenelemente 84(a)–84(c) über die
Länge eines Rohrs 86 angeordnet,
wobei jedes Rohr einer oder mehreren aufeinander folgenden Spalten 70 entspricht
und jedes Nockenelement einer Zeile entspricht. Wie ersichtlich
ist, gelangen die Nocken 84(a)–84(c), wenn das Rohr 86 in
die durch den Pfeil 88 angegebene Richtung gedreht wird,
nacheinander mit den entsprechenden Säulen in Eingriff, wodurch das
entsprechende Rollenpaar oder die entsprechenden Rollenpaare angehoben
werden. Wie ebenfalls ersichtlich ist, lösen sich dann, wenn die Rohre 86 um
360° zu
dem durch die Pfeile 90 bezeichneten Ort gedreht sind,
gleichzeitig die Nocken 84(a)–84(c), womit sich
sämtliche
der Säulen,
die dem Band 64 entsprechen, auf einmal absenken können. Die
Rohre 86 können
je nach Anwendung durch einen Elektromagneten oder einen Elektromotor,
einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder oder andere mechanische
oder elektrische Vorrichtungen betätigt und gedreht werden.
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15 zeigt
eine lokal gekuppelte Band-Durchlaufbetriebsart-Vorrichtung 100, die einer weiteren
Ausführungsform
von Beförderungsmitteln 20 entspricht.
Bei dieser Ausführungsform
ist das Bett oder die obere Oberfläche der Vereinzelungseinrichtung 34 mit
einem Feld oder einer Matrix von kurzen Bändern 108 besetzt.
Jedes Band 108 ist um zwei Mitläuferrollen oder -walzen 102,
die Material befördern,
und zwei gekuppelte Antriebsrollen oder -walzen 104 und 106 gewickelt.
Jede der Antriebsrollen 104 und 106 ist an einer
Welle 110 bzw. 112 angebracht, die sich mit einer
Drehzahl dreht, die entweder der Eintritts- oder der Austrittsgeschwindigkeit zugeordnet
ist. Kupplungen 114 und 116, die den Antriebsrollen 104 und 106 entsprechen,
sind wahlweise in Eingriff oder außer Eingriff, um zu bewirken, dass
sich das Band mit der geeigneten Geschwindigkeit bewegt. Beispielsweise
kann die Antriebsrolle 104 so konfiguriert sein, dass sie
mit einer konstanten Geschwindigkeit arbeitet, wohingegen die Antriebsrolle 106 so
konfiguriert sein kann, dass sie mit einer gesteuerten Drehzahl
arbeitet. Der Antrieb für jedes
Band 108 wird intelligent ausgewählt, entweder mit einer konstanten
Geschwindigkeit oder mit einer gesteuerten Geschwindigkeit, um ein
oder mehrere Pakete mit der konstanten Geschwindigkeit in Flussrichtung
zu bewegen, während
andere wie erforderlich verzögert
werden, um einen Stromabwärtsfluss von
einzelnen Stücken,
die um einen gesteuerten Mindestzwischenraum getrennt sind, zu erreichen, wie
in Verbindung mit den 7–12 besprochen worden
ist. Die Begriffe "Intelligenz" und "intelligent", wie sie hier verwendet
werden, beziehen sich allgemein auf die Verwendung eines Mittels
zum Erfassen und Erzeugen von Bildinformationen für Stücke wie etwa
eine Kamera oder ein Bildverarbeitungssystem oder eine Anordnung
von Vorrichtungen zum physikalischen Messen wie etwa Photozellen,
Drucksensoren oder ähnliche
Vorrichtungen, wobei die Informationen über geeignete Algorithmen in
Grenzeninformationen für
ein einzelnes Stücke
transformiert werden und anschließend von einem Computer oder Mikroprozessor
dazu verwendet werden, den Betrieb von diskreten Elementen wie etwa
der Vorrichtung 100 zu steuern.
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16 zeigt
eine durch drei Rollen oder Walzen lokal angetriebene Durchlaufbetriebsart-Vorrichtung 120,
die eine weitere alternative Ausführungsform von Beförderungsmitteln 20 umfasst.
Bei dieser Ausführungsform
ist das Vereinzelungseinrichtungsbett mit einem Feld von kurzen
Bändern 122,
die befördertes
Material unterstützen,
besetzt. Jedes Band 122 ist um zwei Mitläuferrollen 124,
die das Gewicht des beförderten
Materials tragen, und eine dritte Mitläuferrolle 126 weit
unterhalb der Oberfläche
des Bettes gewickelt. Wie gezeigt ist, sind die Mitläuferrollen 124 und 126 an
einem Rahmen 132 angebracht. Der Rahmen 132 ist
seinerseits um einen Antriebseingriffs-Drehzapfen 134 schwenkbar.
Ein Elektromagnet 136 oder ein ähnliches Stellglied ist mit
einem unteren Abschnitt des Rahmens 132 gekoppelt, um diesen
wahlweise zu schwenken. In Nachbarschaft der unteren Mitläuferrolle 126 sind
Antriebsrollen 128 und 130 angebracht, die mit
Umdrehungsgeschwindigkeiten, die der Eintrittsgeschwindigkeit Ve bzw. der Austrittsgeschwindigkeit Vx entsprechen, betrieben werden.
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Wie
ersichtlich ist, kann das Stellglied 136 den Rahmen 132 wahlweise
schwenken, was bewirkt, dass das Band 122 von beiden Antriebsrollen 128 und 130,
deren Oberflächen
sich entweder mit der Eintrittsgeschwindigkeit oder mit der Austrittsgeschwindigkeit
bewegen, dort, wo das Band die Mitläuferrolle 126 umschlingt,
ergriffen wird. Folglich kann der Antrieb für jedes Band 122 intelligent,
entweder entsprechend der Eintrittsgeschwindigkeit Ve oder
entsprechend der Austrittsgeschwindigkeit Vx, ausgewählt werden,
um ein oder mehrere Pakete flussabwärts zu bewegen, während andere
verzögert werden,
wie erforderlich ist, um einen Stromabwärtsfluss von einzelnen Stücken, die
um einen gesteuerten Mindestzwischenraum getrennt sind, zu erreichen,
wie in Verbindung mit den 7–12 besprochen
worden ist.
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17 zeigt
eine durch zwei Rollen oder Walzen lokal angetriebene Band-Durchlaufbetriebsart-Vorrichtung,
die einer nochmals weiteren alternativen Ausführungsform von Beförderungsmitteln 20 entspricht.
Die Vorrichtung 150 gleicht in jeglicher Hinsicht der in 16 gezeigten
Vorrichtung, mit Ausnahme, dass das dritte Mitläuferband 126 der Vorrichtung 120 weggelassen
ist. Stattdessen ist jedes Band 122 um zwei Mitläuferrollen 124 gewickelt, die
das Gewicht des beförderten
Materials tragen. Dort wo das Band 122 eine der beiden
Mitläuferrollen 124 umschlingt,
kann es mittels des Stellglieds 136, das den Rahmen 132 schwenkt,
wahlweise mit einer der beiden Antriebsrollen 128 und 130,
deren Oberflächen
sich entweder mit der Eintrittsgeschwindigkeit Ve oder
mit der Austrittsgeschwindigkeit Vx bewegen,
in Eingriff gebracht werden.
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18 zeigt
eine lokal angetriebene Rollen-Durchlauf-Betriebsart-Vorrichtung 160,
die einer weiteren Ausführungsform
von Beförderungsmitteln 20 entspricht.
Bei dieser Ausführungsform
ist das Bett der Vereinzelungseinrichtung mit einem Feld von Rollen
oder Walzen 152, die befördertes Material unterstützen, besetzt.
Jede Rolle 152 ist für
den Eingriff entweder mit einer Antriebsrolle 128, deren Oberfläche sich
mit der Eintrittsgeschwindigkeit Ve bewegt,
oder mit einer Antriebsrolle 128, deren Oberfläche sich
mit der Austrittsgeschwindigkeit Vx bewegt,
beweglich. Folglich kann der Antrieb für jede lokal angetriebene Rollenvorrichtung 160 intelligent, entweder
entsprechend der Eintrittsgeschwindigkeit Ve oder
entsprechend der Austrittsgeschwindigkeit Vx,
ausgewählt
werden, um ein oder mehrere Pakete flussabwärts zu bewegen, während andere
verzögert werden,
wie erforderlich ist, um einen Stromabwärtsfluss von einzelnen Stücken, die
um einen gesteuerten Mindestzwischenraum getrennt sind, zu erreichen,
wie in Verbindung mit den 7–12 besprochen
worden ist.
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Die 19 und 19A zeigen einen Antrieb 170 für eine Band-Durchlaufvorrichtung
mit festem Verhältnis.
Bei dieser Ausführungsform
werden ein Planetenmechanismus mit Zahnradeingriff oder Reibungseingriff
und zwei Kupplungen in einer Antriebsrolle verwendet, um von einer
einzigen Antriebswelle zwei Geschwindigkeiten zu erzeugen. Der Planetenantrieb
umfasst eine Antriebswelle 178, einen Rahmen 182,
ein äußeres rotatorisches
Element (Zahnrad oder Rolle) 172, ein Kupplungseinrückelement 174,
Kupplungsbeläge 190,
ein inneres rotatorisches Element (Zahnrad oder Rolle) 188,
das mit der Antriebswelle 178 gekoppelt ist, mittlere rotatorische
Elemente (Zahnräder
oder Rollen) 186 und ein planetarisches mittleres rotatorisches
Element (Achsen und Rollen mit zwei Drehzahlen). Ein Stellglied
wie etwa ein Elektromagnet oder ein Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 180 betätigt die
Kupplung für einen
Eingriff zwischen dem äußeren Planetenelement
und dem mittleren Element für
Wellengeschwindigkeit oder zwischen dem äußeren Planetenelement zu dem
Rahmen für
niedrige Geschwindigkeit, wie in 19A gezeigt
ist.
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20 zeigt
eine Band-Durchlaufvorrichtung mit festem Verhältnis, die einer nochmals weiteren
Ausführungsform
von Beförderungsmitteln 20 zur Verwendung
in Verbindung mit der Vereinzelungseinrichtung der Erfindung entspricht.
Das Förderband 202 führt über ein
Paar von Mitläuferrollen 204 und eine
Antriebsrolle 206 mit zwei Geschwindigkeiten, die sämtliche
in einem Rollen/Band-Rahmen 210 angebracht sind. Die Antriebsrolle 206 mit
zwei Geschwindigkeiten umfasst eine Antriebswelle 212 zum Koppeln
der Antriebsrolle mit einem Antrieb mit zwei Drehzahlen wie etwa
dem in den 19 und 19A gezeigten
Planetenantrieb. Bei dieser Ausführungsform
wird ein Planetenmechanismus 170 (mit Zahnradeingriff oder
Reibungseingriff) verwendet, um von einer einzigen Antriebswelle
zwei Geschwindigkeiten zu erzeugen. Folglich kann jede Bandvorrichtung 170 mit
festem Verhältnis
mittels des Stellglieds 180 intelligent mit einer der zwei
Drehzahlen, die den Ausgängen
des Planetenantriebs 170 entsprechen, angetrieben werden,
um ein oder mehrere Pakete flussabwärts zu bewegen, während andere
verzögert
werden, wie erforderlich ist, um einen Stromabwärtsfluss von einzelnen Stücken, die um
einen gesteuerten Mindestzwischenraum getrennt sind, zu erreichen.
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21 zeigt
eine Rollen-Durchlaufvorrichtung 220 mit festem Verhältnis, die
einer weiteren Ausführungsform
von Beförderungsmitteln 20 entspricht.
Die Vorrichtung umfasst eine Antriebsrolle 222 mit zwei
Geschwindigkeiten, die in einer Tragstruktur 206 angebracht
ist. Die Antriebsrolle 222 umfasst eine Antriebswelle 204,
die mit einem Antrieb mit zwei Drehzahlen wie etwa dem in den 19 und 19A gezeigten Planetenantrieb gekoppelt sein kann
und in derselben Weise, wie sie oben in Verbindung mit der in 20 gezeigten Bandvorrichtung 200 mit
festem Verhältnis
beschrieben worden ist, arbeitet.
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In 22 ist
nun eine Durchlauf-Fördervorrichtung 230 mit
gleitender Grenze zur Verwendung als Ausführungsform von Beförderungsmitteln 20 gezeigt.
Wie gezeigt ist, umfasst die Vorrichtung 230 dehnbare Bänder 232 und 234,
die mit der Eintrittsgeschwindigkeit Ve bzw.
der Austrittsgeschwindigkeit Vx arbeiten.
Wie ersichtlich ist, basieren Ausführungsformen der Erfindung,
die diesen Typ von Beförderungsmitteln
verwenden, nicht auf einer Anordnung diskreter Punkte (23),
sondern auf einem Satz von langen, schmalen, säulenartigen Strukturen, die
zwei schmale, in Reihe angeordnete Bänder, wovon eines mit der Eintrittsgeschwindigkeit
und das andere mit der Austrittsgeschwindigkeit angetrieben wird,
unterstützen.
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Jedes
der Bänder 232 und 234 führt um Grenzen-Mitläuferrollen 252,
Endrollen 254, die angetriebene Rollen sein können, und
in einem serpentinenartigen Pfad durch eine Folge von Spannrollen 237 und
Mitläuferrollen 235.
Die Spannrollen 237 sind in einem beweglichen Rahmen 236,
der durch eine Feder 238 federbelastet ist, angebracht,
um ein Nachstellen und Nachlassen der Bänder 232 und 234 zu
ermöglichen,
wenn der Grenzenträger 250 mittels eines
Schneckenantriebs 246 in Längsrichtung bewegt wird. Jedes
der Bänder 232 und 234 wird
durch einen Gleitbandträger 240,
der, wie gezeigt ist, sich überlappende
Abschnitte 242 und 244 aufweist, die durch den
Schneckenantrieb 246 relativ zueinander bewegt werden können. Der
Schneckenantrieb 246 wird durch einen Schneckenantriebsmotor 248 betätigt, der
seinerseits intelligent gesteuert wird, um die Position des Grenzenträgers 250 zu
variieren, der seinerseits die Grenze 18 (7)
verschiebt, um ein oder mehrere Stücke in der in Verbindung mit
den 7–12 besprochenen
Weise flussabwärts
zu bewegen und einen Stromabwärtsfluss
von einzelnen Stücken,
die um einen gesteuerten Mindestzwischenraum getrennt sind, zu erreichen.
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23 zeigt
schematisch ein Steuersystem 270 zur Verwendung in Verbindung
mit der intelligenten Vereinzelungseinrichtung mit wahlweisem Vorschub.
Wie gezeigt ist, ist ein einer Vereinzelungseinrichtung 274 vorgeschalteter
Zustellbeförderer 272 mit
Vorrichtungen zum Erfassen von Bildinformationen (einem Erfassungssystem)
wie etwa einer oder mehreren Kameras 280 und/oder Vertikal-
und/oder Horizontalsensoren 282 und/oder einer Anordnung von
Druckmessvorrichtungen 284, wie erwünscht, ausgestattet. Diese
oder ähnliche
Vorrichtungen werden dazu verwendet, Bildinformationen, die einem Strom
ungeordneter Materialstücke,
die vereinzelt werden sollen, entsprechen, zu erfassen.
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Die
erfassten Bildinformationen werden zu einem Computer oder Mikroprozessor 286 übertragen,
wo die Informationen interpretiert und/oder durch die Verwendung
von vorprogrammierten Algorithmen transformiert werden. Alternativ
können
diese Datensammlungsmittel durch die Verwendung von Palettenschicht-Platzierungsinformationen
in Verbindung mit einer Datenbank ersetzt sein.
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Wie
gezeigt ist, ist die Vereinzelungseinrichtung 274 als Anordnung
von diskreten Punkten oder Orten 278 dargestellt, wovon
jeder einem Beförderungsmittel 20 entspricht.
Die in den 14–21 gezeigten
und in Verbindung mit diesen besprochenen Vorrichtungen können vorteilhafterweise
an jedem der Orte 278 als Beförderungsmittel verwendet werden.
Außerdem
können
in einer ähnlichen
Weise mehrere Vorrichtungen des in den 13 und 22 gezeigten
Typs als Beförderungsmittel 20 verwendet
werden, jedoch wären
diese Vorrichtungen wohlgemerkt durch in Längsrichtung verlaufende Spalten
oder Zonen genauer repräsentiert.
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Jedes
an Orten 278 positionierte Beförderungsmittel 20 kann
diskret und intelligent durch den Mikroprozessor 286 gesteuert
werden, um so die Geschwindigkeitsgrenze 18 (1 und 7) über die Vereinzelungseinrichtung 274 hinweg
zu variieren und einen desorganisierten bzw. ungeordneten Materialstrom
in einen wohlgeordneten Fluss von einzelnen Stücken, die um einen gesteuerten
Mindestzwischenraum getrennt sind, umzuwandeln, wie in Verbindung
mit den 1–12 besprochen
worden ist. Außerdem
können
zusätzliche
Kameras 280 und/oder Sensoren 282, 284 in
Verbindung mit der Vereinzelungseinrichtung 274 verwendet
werden, um den Betrieb des Systems zu überwachen und zu steuern. Obwohl
in Verbindung mit der Erfindung verschiedene Band- bzw. Gurt- und
Rollen- bzw. Walzenfördervorrichtungen
offenbart worden sind, ist ins Auge gefasst, andere materialtransportierende
Vorrichtungen sowie Abwandlungen der hier offenbarten Band- und
Rollenvorrichtungen zu verwenden.
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Obwohl
die Erfindung mit Bezug auf veranschaulichende Ausführungsformen
beschrieben worden ist, soll diese Beschreibung nicht in begrenzendem
Sinne ausgelegt werden. Fachleuten werden nach Bezugnahme auf die
Beschreibung verschiedene Umordnungen von Teilen, Modifikationen
und Kombinationen der veranschaulichenden Ausführungsformen sowie weitere
Ausführungsformen
der Erfindung offenbar.