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DE60128363T2 - Gaskondensator - Google Patents

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Publication number
DE60128363T2
DE60128363T2 DE60128363T DE60128363T DE60128363T2 DE 60128363 T2 DE60128363 T2 DE 60128363T2 DE 60128363 T DE60128363 T DE 60128363T DE 60128363 T DE60128363 T DE 60128363T DE 60128363 T2 DE60128363 T2 DE 60128363T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
liquid
possibly
section
venturi
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60128363T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60128363D1 (de
Inventor
Helge-Ruben Halse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Venturie AS
Original Assignee
Venturie AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Venturie AS filed Critical Venturie AS
Publication of DE60128363D1 publication Critical patent/DE60128363D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60128363T2 publication Critical patent/DE60128363T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C13/00Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0003Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by using heat-exchange surfaces for indirect contact between gases or vapours and the cooling medium
    • B01D5/0021Vortex
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D5/00Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation
    • B01D5/0027Condensation of vapours; Recovering volatile solvents by condensation by direct contact between vapours or gases and the cooling medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C2265/00Effects achieved by gas storage or gas handling
    • F17C2265/03Treating the boil-off
    • F17C2265/032Treating the boil-off by recovery
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10S165/162Only direct-contact heat exchange between two separately supplied fluids

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  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)
  • Pyrane Compounds (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die dazu dient, Gas oder Dampf, zum Beispiel Kohlenwasserstoffe in Gasphase, von flüchtigen Flüssigkeiten, zum Beispiel Kohlenwasserstoffen in Flüssigphase, zu kondensieren, wobei die Vorrichtung im Weiteren der Einfachheit halber als ein Gaskondensator bezeichnet wird.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Während der Lagerung und des Transports von flüchtigen Flüssigkeiten, zum Beispiel Rohöl oder Rohölprodukten im flüssigen Zustand, verdampft normalerweise ein Teil der Flüssigkeit, so dass Gas oder Dampf, zum Beispiel Kohlenwasserstoffgas, oberhalb des Flüssigkeitsstandes des Behälters oder Tanks, in dem die Flüssigkeit gespeichert wird, aufgefangen wird. Innerhalb eines geschlossenen Behälters oder Tanks führt die Verdampfung zu einem Druckanstieg, so dass der Druck, sobald er ein bestimmtes Maximum erreicht hat, verringert werden muss, indem das Gas oder der Dampf abgelassen wird, zum Beispiel über geeignete Ventile, wobei das Gas oder der Dampf normalerweise in die freie Umgebung abgelassen wird.
  • Wenn eine Kohlenwasserstoffflüssigkeit zum Beispiel in einen Lagertank eingefüllt wird, wobei der Lagertank möglicherweise schon zum Teil mit einer gleichwertigen oder ähnlichen Flüssigkeit gefüllt ist, so verdrängt die eingefüllte Flüssigkeit das Gas oder den Dampf, das sich in dem Lagertank befindet, zusammen mit möglichem Gas oder Dampf, das von der Lagertankflüssigkeit verdampft, wobei das Gas oder der Dampf normalerweise in die freie Umgebung abgelassen wird.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Beim Transport, der Lagerung oder dem Umschlag von zum Beispiel Rohöl und eventuell Rohölprodukten, die bei atmosphärischem oder nahe atmosphärischem Druck normalerweise in Flüssigphase vorliegen, ist es gängige Praxis, bei einem bestimmten Maximaldruck Verdampfungsgase oder -dämpfe direkt in die freie Umgebung abzulassen, wobei der Behälter oder der Tank für die Flüssigkeit oder das Gas mit einem oder mehreren Druckventilen, sogenannten Schnüffelventilen, ausgestattet ist, die bei einem bestimmten Maximaldruck öffnen und das Gas oder den Dampf freisetzen.
  • Darüber hinaus, und in Verbindung mit der Lagerung und dem Transport von gekühltem Flüssiggas, gibt es verschiedene Verfahren, Vorrichtungen und/oder Systeme zum Kondensieren von Gas, darunter:
    NO 305525 betrifft "ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lagern und Transportieren von verflüssigtem Erdgas";
    US 2,784,560 betrifft "ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lagern und Handhaben von Flüssiggas"; während
    US 3,733,838 ein "System zum wiederholten Verflüssigen des Extrakts eines Flüssiggases" betrifft.
  • Die oben angesprochenen Verfahren, Vorrichtungen und/oder Systeme umfassen unter anderem Absaug- und Kondensiervorrichtungen für die Handhabung von Gas, das von gekühltem Flüssiggas verdampft ist.
  • Des Weiteren betrifft der durch die Schrift US 3,921,412 repräsentierte Stand der Technik eine "Dampfrückgewinnungsvorrichtung, die mit einer Kondensierabgabedüse" arbeitet, die Abgabedüse Dampf oder Gas kondensiert, das verdrängt wird, wenn Flüssigkeit in einen Behälter eingefüllt wird, wobei die Abgabedüse in der Einfüllöffnung des Behälters angeordnet ist.
  • NACHTEILE DES STANDES DER TECHNIK
  • Ein erheblicher Nachteil des Ablassens eines Kohlenwasserstoffgases zum Beispiel in die freie Umgebung besteht darin, dass das ausströmende Gas oder Abgas möglicherweise die Umwelt schädigt. Des Weiteren ist es von wirtschaftlichem Interesse, so viel wie möglich von dem Kohlenwasserstoffgas innerhalb des Behälters oder des Tanks, und vorzugsweise innerhalb der Kohlenwasserstoffflüssigkeit, zu halten, weil das Kohlenwasserstoffgas wertvoll ist und für technische Zwecke genutzt werden kann.
  • Nachteilhafterweise betrifft der Stand der Technik gemäß NO 305525 , US 2,784,560 und US 3,733,838 Verfahren, Vorrichtungen und/oder Systeme zum Kondensieren von Gas oder Dampf in Verbindung mit der Lagerung und dem Transport von gekühltem Flüssiggas, die deshalb nicht dafür ausgelegt sind, Gas oder Dampf in Verbindung mit der Lagerung, dem Transport und dem Umschlag von zum Beispiel Rohöl oder Rohölprodukten zu kondensieren, die bei atmosphärischem oder nahe atmosphärischem Druck normalerweise in Flüssigphase vorliegen. Des Weiteren sind die technischen Lösungen, die in NO 305525 , US 2,784,560 und US 3,733,838 beschrieben sind, umfangreich, kompliziert und teuer.
  • Die technische Lösung, die in US 3,921,412 beschrieben ist, ist auf das Kondensieren von Gas oder Dampf beschränkt, das bzw. der während des Einfüllens von Flüssigkeit in einen Behälter verdrängt wird, und betrifft nicht das Kondensieren von Gas oder Dampf, das von einer Flüssigkeit während ihres Transport oder ihrer Lagerung verdampft.
  • Es scheint somit im Stand der Technik keine technischen Lösungen für das Kondensieren von Gas oder Dampf, zum Beispiel Kohlenwasserstoffen in Gasphase, von flüchtigen Flüssigkeiten, zum Beispiel Kohlenwasserstoffen in Flüssigphase, zu geben, die zu einem einfachen und effizienten Kondensieren größerer Volumen solcher Gase oder Dämpfe befähigt wären.
  • AUFGABE DER ERFINDUNG
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Gaskondensators, der dazu dient, Gas oder Dampf, zum Beispiel Kohlenwasserstoffe in Gasphase, von flüchtigen Flüssigkeiten, zum Beispiel Kohlenwasserstoffen in Flüssigphase, zu kondensieren, wobei der Gaskondensator dafür konfiguriert ist, ein einfaches und effizientes Kondensieren größerer Volumen solcher Gase oder Dämpfe auszuführen.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Gaskondensators, der gewünschtenfalls direkt oder indirekt an den augenblicklichen Gas- oder Dampfkondensationsbedarf angepasst werden kann, weil zu berücksichtigen ist, dass der Bedarf im Verhältnis zu einer zunehmenden oder abnehmenden Verdampfung und/oder Verdrängung eines solchen Gases oder Dampfes zunehmen oder abnehmen kann und der Gaskondensator eventuell an weitere erforderliche Anlagenkomponenten, Vorrichtungen und/oder Einrichtungen angeschlossen sein kann, um zum Beispiel Strömungsparameter der Fluide zu steuern oder zu verstellen, die während des Gebrauchs des Gaskondensators durch ihn hindurchströmen, und möglicherweise auch, um eine Vorbehandlung und/oder Nachbehandlung der Fluide, die durch den Gaskondensator strömen, vorzunehmen, zum Beispiel um Luft- oder Luftbestandteile innerhalb dieser Fluide zu entfernen.
  • ART UND WEISE DER ERFÜLLUNG DER AUFGABE
  • Die Aufgabe wird unter Verwendung eines oder mehrerer Gaskondensatoren gemäß der Erfindung erfüllt, wobei sich jedoch die folgende Beschreibung in einer vereinfachten Version mit der Verwendung nur eines einzigen Gaskondensators befasst, weil die Verwendung mehrerer Gaskondensatoren lediglich eine größere Gas- oder Dampfkondensationskapazität und keine andere Funktionsweise als bei Verwendung nur eines einzigen Gaskondensators mit sich bringt.
  • Die Flüchtigkeit einer Flüssigkeit bezeichnet den Grad der Verdampfungsbereitschaft einer Flüssigkeit. Eine Flüssigkeit mit einem niedrigen Siedepunkt und einem hohen Dampfdruck (im Verhältnis zur Umgebung) ist ein Hinweis auf die Flüchtigkeit einer Flüssigkeit. In dieser Hinsicht kann eine Flüssigkeit, zum Beispiel eine Kohlenwasserstoffflüssigkeit, aus mehreren Flüssigkeitskomponenten bestehen, wobei die Flüssigkeitskomponenten im Verhältnis zueinander und insbesondere im Verhältnis zu einem darüberliegenden Gasvolumen innerhalb eines Tanks oder Behälters mehr oder weniger flüchtig sind. Bei einem bestimmten Druck- und Temperaturzustand besitzt jede der Flüssigkeitskomponenten einen individuellen Siedepunkt und Dampfdruck, wobei die Flüssigkeitskomponenten mit dem niedrigsten Siedepunkt und dem höchsten Dampfdruck zuerst verdampfen. Somit kann allmählich ein Gemisch verschiedener Gaskomponenten innerhalb zum Beispiel eines Lagertanks entstehen.
  • Beim Verdampfen einer flüchtigen Flüssigkeit, zum Beispiel einer Kohlenwasserstoffflüssigkeit, die innerhalb eines Tanks gespeichert wird, wird die Verdampfung normalerweise, aber nicht immer, durch die folgenden Parameter und in der folgenden Weise beeinflusst:
    Die Verdampfung verstärkt sich, wenn die zur Gasbildung frei liegende Oberfläche der Flüssigkeit (Flüssigkeitsoberfläche) größer wird. Die Verdampfung verstärkt sich, wenn das Flüssigkeitsvolumen zunimmt (sofern sich gleichzeitig die Flüssigkeitsoberfläche vergrößert). Die Verdampfung verstärkt sich, wenn das Verhältnis zwischen Gasvolumen und Flüssigkeitsvolumen innerhalb des Tanks größer wird. Die Verdampfung wird geringer, wenn der Flüssigkeitsumgebungsdruck größer wird. Die Verdampfung verstärkt sich, wenn die Flüssigkeitsumgebungstemperatur zunimmt. Die Verdampfung verstärkt sich, wenn sich die Flüssigkeitslagerdauer innerhalb des Tanks verlängert. Die Verdampfung schwankt in Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Flüssigkeitsbestandteile und in einer solchen Weise, dass die Verdampfung geringer wird, wenn der Siedepunkt eines Flüssigkeitsbestandteils größer wird, während sich die Verdampfung verstärkt, wenn der Dampfdruck eines Flüssigkeitsbestandteils größer wird.
  • Während des Transport von zum Beispiel Rohöl in einem Tanker werden oft Rührvorrichtungen, sogenannten Rührwerke, verwendet, um das Rohöl in den unteren Schichten des oder der Tanks in Bewegung zu halten. Dies geschieht zur Vermeidung einer übermäßigen Trennung des Rohöls, wodurch verhindert wird, dass die schwersten und viskosesten Rohölbestandteile auf den Boden des oder der Tanks sinken und dadurch das anschließende Auspumpen des Rohöls erschwert wird. Dieses Rühren des Rohöls fördert auch eine verstärkte Verdampfung der flüchtigsten Flüssigkeitskomponenten des Rohöls, und darum ist es wünschenswert, die Bewegung des Öls auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus führt auch das Vorhandensein sogenannter Inertgase innerhalb eines solchen Tanks zu einer verstärkten Verdampfung des Rohöls.
  • Beim Transport, der Lagerung und dem Umschlag einer solchen flüchtigen Flüssigkeit können jedoch einige Parameter, zum Beispiel die Flüssigkeitsoberfläche, die Flüssigkeitslagerdauer innerhalb des Tanks und die Zusammensetzung de Flüssigkeitsbestandteile, konstant oder ungefähr konstant bleiben, zum Beispiel in einem Zeitraum während des Transports von Rohöl in einem Tanker. Andere Parameter hingegen können mehr oder weniger schwanken. Zum Beispiel können die Flüssigkeitstemperatur und/oder der Flüssigkeitsdruck in Abhängigkeit von sich verändernden klimatischen Verhältnissen während zum Beispiel eines interkontinentalen Tankertransports von Rohöl schwanken. Das Verhältnis von Gasvolumen und Flüssigkeitsvolumen innerhalb des Tanks kann ebenfalls schwanken, zum Beispiel in an Land befindlichen Benzinlagertanks, wo häufig flüchtige Flüssigkeit eingefüllt und abgelassen wird, was dazu führt, dass das Verhältnis zwischen Gasvolumen und Flüssigkeitsvolumen innerhalb des Tanks häufig schwankt. Ansonsten kann sich auch die Zusammensetzung der Flüssigkeitsbestandteile verändern, zum Beispiel beim Tankertransport von Rohöl, wo möglicherweise unterschiedliche Rohölarten auf jeder Fahrt transportiert werden. Es ist also offenbar, dass die Verdampfung von solchen flüchtigen Flüssigkeiten in großem Umfang im Verhältnis zu den Veränderungen der oben angesprochenen Parameter schwanken kann.
  • Des Weiteren kann beim Einfüllen von zum Beispiel einer Kohlenwasserstoffflüssigkeit die Verdrängung von Gas oder Dampf im Tank in Abhängigkeit von einer zunehmenden Einfüllgeschwindigkeit der Flüssigkeit zunehmen, wobei das Gas oder der Dampf normalerweise direkt in die freie Umgebung abgelassen werden.
  • Gas oder Dampf, im Weiteren als ein Gas bezeichnet, das bzw. der von einer solchen flüchtigen Flüssigkeit verdampft, wird zum Gaskondensator geleitet, in dem das Gas in einen Flüssigkeitsstrom geleitet wird, wobei die strömende Flüssigkeit vorzugsweise, aber nicht unbedingt, aus der flüchtigen Flüssigkeit besteht, von der das Gas verdampfte, wobei das Gas in dieser Flüssigkeit durch einen sogenannten Blasenkondensationsprozess zu Gaskondensat kondensiert wird, woraufhin das Gaskondensat zu der Flüssigkeit und vorzugsweise zur untersten Schicht der Flüssigkeit zurückgeleitet wird, wo der hydrostatische Druck der Flüssigkeit am größten ist. Das Zurückleiten des Kondensats zur untersten Schicht der Flüssigkeit ist im Hinblick auf die Verringerung der Verdampfung vorteilhaft, weil der damit verbundene hydrostatische Druck bewirkt, dass das Kondensat größtenteils in der Flüssigkeit aufgelöst bleibt. Im Lauf der Zeit und infolge einer geringeren Dichte als zum Beispiel der von Rohöl hat das Kondensat das Bestreben, zur Flüssigkeitsoberfläche aufzusteigen, während das Zurückleiten des Kondensats zur untersten Schicht der Flüssigkeit bewirkt, dass das Kondensat länger braucht und auf ein größeres Flüssigkeitsvolumen trifft, als wenn man das Kondensat zu einer höherer gelegenen Schicht innerhalb der Flüssigkeit zurückleiten würde. Der Gaskondensator ist vorzugsweise in der Nähe – und außerhalb – des Flüssigkeitsbehälters oder -tanks angeordnet, was im Fall einer Wartung oder Reparatur des Gaskondensators vorteilhaft ist. Darüber hinaus, und auf der Grundlage von Sicherheits- und betrieblichen Erwägungen, muss der Gaskondensator an erforderlichen Stellen mit druckdichten Verbindungen versehen werden, damit der Gaskondensator zufriedenstellend arbeiten kann.
  • In der folgenden Beschreibung einer Arbeitsweise des Gaskondensators werden der relative Ort oder die relative Position der Hauptkomponenten relativ zueinander für einen Gaskondensator angegeben, der in einer vertikalen Betriebsposition angeordnet ist. Darüber hinaus kann ein solcher Gaskondensator auch in nicht-vertikalen Betriebspositionen verwendet werden, sofern der Einfluss der Schwerkraft auf die strömenden Fluide des Gaskondensators berücksichtigt wird und im Hinblick auf den Druck kompensiert wird. Im Prinzip besteht der Gaskondensator aus folgenden Hauptkomponenten oder ist mit folgenden Hauptkomponenten angeordnet:
    mindestens einem Gaszuleitungsrohr oder mindestens einer Gaszuleitung, im Weiteren als ein Gaszuleitungsrohr bezeichnet; einer Gaskammer, die mittig innerhalb des Gaskondensators angeordnet ist, wobei an diese Gaskammer das eine oder die mehreren Gaszuleitungsrohre, vorzugsweise in der unteren Sektion der Gaskammer, angeschlossen sind; einer geeigneten Anzahl von Öffnungen in den Gaskammerwänden, vorzugsweise in der oberen und eventuell in der Zwischensektion der Gaskammer; einem Gehäuse oder Behälter, das bzw. der die Gaskammer umgibt, im Weiteren als ein Gehäuse bezeichnet; mindestens einem Flüssigkeitszuleitungsrohr oder einer Flüssigkeitszuleitung, im Weiteren als ein Flüssigkeitszuleitungsrohr bezeichnet, eventuell auch einem Flüssigkeitszufuhrverteiler, der an das Gehäuse, vorzugsweise in der oberen Sektion des Gehäuses, angeschlossen ist; einer Kondensationskammer, die vorzugsweise innerhalb der unteren Sektion des Gehäuses angeordnet ist; mindestens einer Venturi-Sektion, die zwischen dem Flüssigkeitszuleitungsrohr, eventuell dem Flüssigkeitszufuhrverteiler und der Kondensationskammer angeordnet ist, wobei die Venturi-Sektion gleichzeitig den Schlitz oder das Schlitzvolumen zwischen der Gaskammerwand bzw. den Gaskammerwänden und der Gehäusewand bzw. den Gehäusewänden umfasst, da der Schlitz, in stromabwärtiger Richtung betrachtet, aufeinanderfolgende und verengte Strömungsquerschnitte umfasst, die zusammen das Schlitzvolumen bilden; mindestens einem Gitter, das in der Kondensationskammer, vorzugsweise in ihrer oberen Sektion und unmittelbar stromabwärts von jeder Venturi-Sektion, angeordnet ist; und mindestens einem Auslassrohr, im Weiteren als eine Flüssigkeitsauslassrohr bezeichnet, für ein Gemisch, das aus einer zugeleiteten Flüssigkeit und kondensiertem Gas besteht, wobei das Flüssigkeitsauslassrohr oder die Flüssigkeitsauslassrohre vorzugsweise an die untere Sektion der Kondensationskammer angeschlossen sind.
  • Beim Verdampfen von Gas von der flüchtigen Flüssigkeit steigt das Gas auf natürliche Weise auf und konzentriert sich in dem Tankvolumen oberhalb des Flüssigkeitsstandes, was beim Lagern und beim Transport von Rohöl und einigen Rohölprodukten normalerweise bei einem Druck geschieht, der ein wenig über dem atmosphärischen Druck liegt, wobei dieser Überdruck zum Beispiel dafür verwendet wird, das Gas zu dem und in das Gaszuleitungsrohr des Gaskondensators zu drücken. Danach wird das Gas vorzugsweise in die untere Sektion der mittig angeordneten Gaskammer des Gaskondensators und weiter durch die Öffnungen in den Gaskammerwänden geleitet. Die Öffnungen sind vorzugsweise mit geeigneten Düsen versehen, durch die das Gas in die eine oder die mehreren Venturi-Sektionen des Gaskondensators geleitet wird. Gleichzeitig, und mit Hilfe mindestens einer Pumpvorrichtung, wird eine gaskompatible Flüssigkeit durch das Flüssigkeitszuleitungsrohr und eventuell durch einen Flüssigkeitszufuhrverteiler geleitet, wobei die Flüssigkeit darin mit einem statischen Druck strömt, der größer als der statische Druck des Gases in der Gaskammer ist. Ein möglicher Flüssigkeitszufuhrverteiler wird vorzugsweise verwendet, um den Flüssigkeitsstrom gleichmäßig zu der einen oder den mehreren Einlassöffnungen der einen oder der mehreren Venturi-Sektionen zu verteilen, und insbesondere, wenn der Flüssigkeitsstrom gleichmäßig über in Längsrichtung verlaufende Einlassöffnungen zu verteilen ist. Mit dem statischen Druck strömt die Flüssigkeit weiter in einer stromabwärtigen Richtung in die eine oder die mehreren Einlassöffnungen der einen oder der mehreren Venturi-Sektionen.
  • Gleichzeitig wird das Gas in einer stromabwärtigen Richtung von der Gaskammer und durch die Öffnungen, eventuell Düsen, in der Gaskammerwand bzw. den Gaskammerwänden geleitet, woraufhin es mit der strömenden Flüssigkeit in der einen oder den mehreren Venturi-Sektionen, im Weiteren als eine Venturi-Sektion bezeichnet, zusammen vermischt wird. Dieser Strömungsverlauf setzt voraus, dass das Gas von einem höheren statischen Druck zu einem niedrigeren statischen Druck strömt, woraus zu schlussfolgern ist, dass die Flüssigkeit in der Venturi-Sektion einen statischen Unterdruck im Verhältnis zur dem statischen Druck unmittelbar stromaufwärts der Auslässe der Öffnungen, eventuell Düsen, aufweisen muss. Den Unterdruck erzeugt man mittels eines allgemein bekannten Prinzips des thermodynamischen Gleichgewichts (Energieerhaltung) in einem Fluidstrom, vgl. die Bernoulli-Gleichung, wobei ein Gleichgewicht innerhalb des Strömungskreislaufs aufrecht erhalten wird, indem die Summe des statischen und des dynamischen Drucks des Fluids konstant gehalten wird, mit der Ausnahme, dass ein Verlust an statischem Druck infolge von Reibung und Verwirbelungen stattfindet. Wenn das Fluid, in diesem Zusammenhang eine Flüssigkeit, innerhalb einer Region des Strömungskreislaufs, zum Beispiel innerhalb der Venturi-Sektion, eine Geschwindigkeitserhöhung erfährt, so bedeutet das, dass der dynamische Druck der Flüssigkeit dadurch erhöht wird und der statische Druck der Flüssigkeit gleichzeitig entsprechend verringert wird. Wenn die Flüssigkeit innerhalb einer anderen Region des Strömungskreislaufs, zum Beispiel innerhalb der Kondensationskammer, eine Geschwindigkeitsverringerung erfährt, so wird der dynamische Druck der Flüssigkeit dadurch verringert und der statische Druck der Flüssigkeit gleichzeitig entsprechend erhöht. Gemäß der Bernoulli-Gleichung wird der dynamische Druck, und somit der statische Unterdruck, der Flüssigkeit proportional zum Quadrat der Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit erhöht oder verringert (in die 2. Potenz erhoben).
  • In einem solchen Strömungskreislauf, wobei die zugeführte Menge an Gaskondensat nicht eingerechnet wird, ist die Flüssigkeitsströmungsrate (Flüssigkeitsmenge je Zeiteinheit) durch den Strömungsquerschnitt hindurch an einer Zufallsposition, zum Beispiel in einem Strömungsquerschnitt der Venturi-Sektion, konstant. Für zwei nach dem Zufallsprinzip ausgewählte, aber voneinander verschiedene Positionen innerhalb des Strömungskreislaufs kann diese Strömungsbeziehung durch die folgenden Gleichungen ausgedrückt werden: q1 = q2; wobei q1 = v1·A1; und q2 = v2·A2; so dass v1·A1 = v2·A2; oder V2 = v1·(A1/A2); wobei
    q1 die Flüssigkeitsströmungsrate (m3/s) an der stromaufwärtigen Position 1 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt,
    v1 die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit (m/s) an der stromaufwärtigen Position 1 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt, und
    A1 den Flüssigkeitsströmungsquerschnitt (m2) an der stromaufwärtigen Position 1 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt; aber
    q2 die Flüssigkeitsströmungsrate (m3/s) an der stromabwärtigen Position 2 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt,
    v2 die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit (m/s) an der stromabwärtigen Position 2 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt, und
    A2 den Flüssigkeitsströmungsquerschnitt (m2) an der stromabwärtigen Position 2 innerhalb des Strömungskreislaufs darstellt.
  • Wenn also A2 < A1, und somit (A1/A2) > 1, dann v2 > v1. Des Weiteren wächst gemäß den oben angesprochenen Gleichungen v2 proportional zu v1. Folglich, und vorausgesetzt, dass (A1/A2) > 1, ist der statische Druck der Flüssigkeit innerhalb der Venturi-Sektion immer geringer als der statische Druck der Flüssigkeit am stromaufwärtigen Einlass der Venturi-Sektion.
  • Wenn zum Beispiel die stromaufwärtige Position 1 eine Position am Einlass der Venturi-Sektion ist und die stromabwärtige Position 2 eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte stromabwärtige Position entlang der Venturi-Sektion ist, so können die oben angesprochenen Gleichungen immer folgendermaßen ausgedrückt werden: qVenturi = qEinlass, und vVenturi = vEinlass·(AEinlass/AVenturi); wobei
    qEinlass die Flüssigkeitsströmungsrate (m3/s) am Einlass der Venturi-Sektion darstellt,
    VEinlass die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit (m/s) am Einlass der Venturi-Sektion darstellt, und
    AEinlass den Flüssigkeitsströmungsquerschnitt (m2) am Einlass der Venturi-Sektion darstellt; aber
    qVenturi die Flüssigkeitsströmungsrate (m3/s) an einer bestimmten stromabwärtigen Position entlang der Venturi-Sektion darstellt,
    vVenturi die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit (m/s) an einer bestimmten stromabwärtigen Position entlang der Venturi-Sektion darstellt, und
    AVenturi den Flüssigkeitsströmungsquerschnitt (m2) an einer bestimmten stromabwärtigen Position entlang der Venturi-Sektion darstellt.
  • Aus den Gleichungen qVenturi = qEinlass und vVenturi = VEinlass·(AEinlass/AVenturi), wobei
    (AEinlass/AVenturi) > 1, ist jedoch zu erkennen, dass die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit und somit der statische Unterdruck der Flüssigkeit an einer bestimmten Position entlang der Venturi-Sektion beeinflusst werden können, indem man die variablen Parameter qEinlass, vEinlass, AEinlass und AVenturi an den momentanen Gaskondensationsbedarf anpasst, und dieser Bedarf kann in Abhängigkeit von äußeren Einflussfaktoren schwanken, zum Beispiel Druck und Temperatur, Eigenschaften des betreffenden Gases, das zu kondensieren ist, und der gewünschten Kondensationskapazität des Gaskondensators. Durch Erhöhen der Flüssigkeitsströmungsrate qEinlass, zum Beispiel durch Erhöhen der Flüssigkeitspumprate einer möglichen stromaufwärtigen Pumpe, wird die Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit vVenturi und somit der statische Unterdruck der Flüssigkeit an einer bestimmten Position entlang der Venturi-Sektion erhöht. Dadurch wird die Gasansaugkapazität der Flüssigkeit in dieser Sektion erhöht. Im Gegensatz dazu kann zum Beispiel durch Aufrechterhalten einer konstanten Flüssigkeitsströmungsrate q die gleiche Erhöhung der Flüssigkeitsströmungsgeschwindigkeit vVenturi durch Verkleinern des Strömungsquerschnitts AVenturi erreicht werden.
  • In der Praxis kann der höchste Grad an Nutzerflexibilität und Effizienz des Gaskondensators erreicht werden, wenn die oben angesprochenen Parameter verstellt oder gesteuert werden können. Darum kann der Strömungskreislauf der Flüssigkeit und/oder des Gases stromaufwärts und/oder stromabwärts des Gaskondensators eventuell mit Strömungssteuerungsvorrichtungen versehen oder konstruiert werden, zum Beispiel mit einer oder mehreren Pumpen, Ventilen und/oder Verengungen oder Verbreiterungen, um eine optimale Strömungscharakteristik im Hinblick auf den momentanen Gaskondensationsbedarf zu erreichen.
  • Darüber hinaus kann es entlang der Venturi-Sektion infolge von Verwirbelungen und Reibung des Flüssigkeitsstroms zwischen der strömenden Flüssigkeit und den angrenzenden Wänden der Gaskammer und des Gehäuses zu einem Flüssigkeitsdruckverlust kommen. Zum Beispiel können solche Verwirbelungen in der unmittelbaren stromabwärtigen Nähe der Auslässe der Öffnungen, eventuell der Düsen, entstehen, weil Gas in Form von Gasblasen in den Flüssigkeitsstrom geleitet wird und/oder weil es möglicherweise zu Reibung zwischen der strömenden Flüssigkeit und zum Beispiel hervorstehenden Düsen der Venturi-Sektion kommt. Des Weiteren kann es zu einem Gasdruckverlust kommen, wenn das Gas durch die Öffnungen, eventuell die Düsen, geleitet wird. Alle derartigen statischen Druckverluste verringern die Druckdifferenz zwischen der Gaskammer und der Venturi-Sektion, wodurch die Kondensationskapazität des Gaskondensators verringert wird.
  • Der Flüssigkeitsdruckverlust kann auf verschiedene Weise eingeschränkt werden, zum Beispiel indem die umgebenden Wände der Gaskammer und des Gehäuses glatt geformt sind und nur eine unbedeutende Strömungsreibung verursachen und/oder indem Düsen verwendet werden, die dank ihrer Konstruktion nur eine unbedeutende Strömungsreibung verursachen, und/oder indem man zum Beispiel die Düsen der Gaskammerwand bzw. der Gaskammerwände schräg in der stromabwärtigen Richtung der Flüssigkeit anordnet und/oder indem man in der Gaskammerwand bzw. in den Gaskammerwänden jede Öffnung, eventuell Düse, in einer solchen Weise anordnet, dass das durch sie hindurchströmende Gas nur minimal den Verlauf der Strömung in möglichen stromabwärtigen Öffnungen, eventuell Düsen, beeinflusst, wobei zum Beispiel eine Öffnung, eventuell Düse, oder eine Reihe von Öffnungen, eventuell eine Reihe von Düsen, parallel relativ zu einer oder mehreren stromabwärtigen Öffnungen, Düsen, Reihen von Öffnungen oder Reihen von Düsen verschoben werden.
  • Wenn man die Form, die Größe, die Kapazität und die Strömungscharakteristik des Gaskondensators und auch die Mengen und die Art des betreffenden Gases, das kondensiert werden soll, bedenkt, so kann der Gasdruckverlust verringert werden, indem man zum Beispiel Düsen verwendet, die ein Minimum an Gasströmungsreibung verursachen.
  • Solche Flüssigkeits- und Gasdruckverlustes müssen berücksichtigt werden, wenn man die Größenordnung und die gegenseitige Anpassung der oben angesprochenen variablen Parameter berechnet, wobei der innewohnende Zweck darin besteht zu gewährleisten, dass der Unterdruck entlang der Venturi-Sektion bei Berücksichtigung dieser Druckverluste ausreichend groß ist, um es zu ermöglichen, dass das Gas aus der Gaskammer in die strömende Flüssigkeit hinein gedrängt werden kann.
  • Das Gas, das in die Venturi-Sektion des Gaskondensators hineingesaugt wird, sollte ebenfalls von dem Typ sein, der sich problemlos in der strömenden Flüssigkeit auflöst. Ein Beispiel eines Gases, das beim Kondensieren und Lagern unter korrekten Temperatur- und Druckverhältnissen nach dem Vermischen der Fluide problemlos in der zugehörigen Kohlenwasserstoffflüssigkeit aufgelöst werden kann und aufgelöst bleibt, ist ein Kohlenwasserstoffgas, das von einer Kohlenwasserstoffflüssigkeit verdampft, die sich in einem an Land befindlichen Lagertank oder einem Tanker befindet. Unter anderem richtet sich die Fähigkeit des Gases, sich in der Flüssigkeit aufzulösen, danach, wie sehr die Flüssigkeit mit der einen oder den mehreren vorhandenen Gasbestandteilen, aus denen das Gas besteht, gesättigt ist, wenn das Gas in die Flüssigkeit eingemischt wird. Bei einem hohen Grad an Flüssigkeitssättigung kann sich das Gas im Wesentlichen nicht in der Flüssigkeit auflösen. Das kann ausgeglichen werden, indem man zum Beispiel das Gas mit einem größeren Flüssigkeitsströmungsvolumen in Kontakt bringt und darin auflöst, was eine größere Flüssigkeitsströmungsrate voraussetzt als die Flüssigkeitsströmungsrate, die im Fall einer Flüssigkeit erforderlich ist, die einen geringeren Sättigungsgrad aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann das Gemisch aus strömender Flüssigkeit und Gas – wobei das Gas in Form von Gasblasen in der Flüssigkeit vorliegt – stromabwärts zum Beispiel durch eine Lochplatte oder ein Gitter geleitet und eventuell dagegengeschleudert werden. Dadurch wird jede Gasblase in mehrere kleine Gasblasen aufgeteilt, die zusammen eine größere Oberfläche aufweisen als die ursprüngliche Gasblase, wodurch die Kontaktfläche der Gasblasen gegenüber der umgebenden Flüssigkeit vergrößert wird. Somit wird eine schnellere Einstellung des thermodynamischen Gleichgewichts erreicht, wodurch die Gaskondensationsrate erhöht wird. Darüber hinaus, und mit Mitteln des Standes der Technik, kann das Gas eventuell gekühlt werden, bevor und/oder nach dem es in den Flüssigkeitsstrom geleitet wurde, wodurch die Kondensationskapazität des Gaskondensators gesteigert wird. Darüber hinaus, und mit Mitteln des Standes der Technik, kann die Kondensationskapazität gesteigert werden, indem der statische Druck der Flüssigkeit und/oder des Gases erhöht wird.
  • Es ist jedoch zu betonen, dass die oben angesprochenen Verfahren von Steigern der Löslichkeit und somit der Kondensationsrate oder der Kondensationskapazität von Gas in einem kompatiblen Flüssigkeitsstrom auch für Flüssigkeiten verwendet werden können, die mit den vorhandenen Gaskomponenten weniger gesättigt sind, wobei die Verfahren vorzugsweise in Kombination mit einer relativ niedrigen Flüssigkeitsströmungsrate angewendet werden. Beim Transport von zum Beispiel Rohöl in einem Tanker, wobei zum Beispiel eine Kohlenwasserstoffflüssigkeit von der Oberflächenschicht des Rohöls verwendet wird, um Gas in dem Gaskondensator in einer solchen Weise zu kondensieren, dass das Gemisch aus Kohlenwasserstoffflüssigkeit und aufgelöstem Gaskondensat anschließend zum Boden des Tanker-Lagertanks geleitet wird, ist das Hineinpumpen des Gemischs in das Rohöl mit einer niedrigen Flüssigkeitsströmungsrate vorteilhaft, weil eine niedrige Flüssigkeitsströmungsrate die Flüssigkeit in dem Tank weniger in Bewegung versetzt, wodurch es zu weniger Verdampfung der flüchtigsten Flüssig keitskomponenten der Flüssigkeit kommt. Wenn das effiziente Kondensieren von Gas eine höhere Flüssigkeitsströmungsrate in dem Gaskondensator erfordert als die gewünschte Flüssigkeitsströmungsrate in dem Tank, so kann der Flüssigkeitsstrom, der den Gaskondensator verlässt, eventuell stromabwärts davon verzeigt und in andere Positionen in dem Tank geleitet werden.
  • Wenn das Gemisch aus Flüssigkeit und Gasblasen weiter stromabwärts der Venturi-Sektion strömt und in die obere Sektion der Kondensationskammer gelangt, so wird der Strömungsquerschnitt in dieser Sektion vergrößert, vorzugsweise durch allmähliches Vergrößern des Querschnitts in der stromabwärtigen Richtung des Gemischs, wobei dieser sich aufweitende Strömungsabschnitt im Weiteren als eine Verbreiterungssektion bezeichnet. Die Vergrößerung des Querschnitts in der Verbreiterungssektion führt zu einer Verlangsamung der Gemischströmungsgeschwindigkeit und somit zu einer Verringerung des dynamischen Drucks des Gemisches, wodurch der statische Druck des Gemisches vergrößert wird, vgl. die Bernoulli-Gleichung vom thermodynamischen Gleichgewicht. Bei einer Erhöhung des statischen Drucks in der Verbreiterungssektion übersteigt der statische Druck des Gemisches allmählich den statischen Druck des einströmenden Gases unmittelbar stromaufwärts des Auslasses der Öffnungen, eventuell der Düsen. Jede Position in der Verbreiterungssektion, zusammen mit Positionen stromabwärts der Verbreiterungssektion, die einem höheren statischen Druck ausgesetzt sind als der statische Druck des Gases unmittelbar stromaufwärts des Auslasses des Öffnungen, eventuell der Düsen, ist darum einem statischen Überdruck im Verhältnis zu diesem Gasdruck ausgesetzt. Öffnungen, eventuell Düsen, die in Positionen entlang Strömungsabschnitten angeordnet sind, die einem statischen Überdruck ausgesetzt sind, können insofern einen unerwünschten Effekt verursachen, als das Gemisch infolge von statischem Überdruck, somit durch die Öffnungen, eventuell Düsen, und in die Gaskammer strömen kann, anstatt durch das Flüssigkeitsauslassrohr der Kondensationskammer hinauszuströmen.
  • Bei diesem statischen Überdruck können die Gasblasen in dem Flüssigkeitsstrom beginnen, zu Gaskondensat zu kondensieren, ein sogenanntes Blasenkondensieren, um sich anschließend in der Flüssigkeit aufzulösen. Wie angesprochen, wird dieser Auflöseeffekt weiter verstärkt, indem zum Beispiel das Gemisch aus Gasblasen und Flüssigkeit durch eine Lochplatte oder ein Gitter geleitet, eventuell dagegengeschleudert, wird, wodurch die Kontaktfläche der einströmenden Gasblasen gegenüber der umgebenden Flüssigkeit in einer solchen Weise vergrößert wird, dass die Gaskondensationsrate erhöht wird. Die Lochplatte oder das Gitter wird vorzugsweise in der Verbreiterungssektion, eventuell unmittelbar stromabwärts davon, angeordnet.
  • Ein bemerkenswertes konstruktives Merkmal des Gaskondensators besteht darin, dass die Öffnungen, eventuell die Düsen, in der Gaskammerwand bzw. den Gaskammerwänden in Positionen entlang der Venturi-Sektion, eventuell auch in Positionen entlang der Verbreiterungssektion und vorzugsweise in seiner stromaufwärtigen Sektion, angeordnet sind, wo ein statischer Unterdruck des strömenden Gemisches anliegt, wobei der Unterdruck im Verhältnis zu dem statischen Gasdruck unmittelbar stromaufwärts der Auslässe der Öffnungen, eventuell Düsen, ausreichend groß ist. Es ist jedoch klar, dass die Öffnungen, eventuell die Düsen, größtenteils in Positionen angeordnet werden sollten, die an die betreffenden, und eventuell schwankenden, Betriebsbedingungen angepasst sind, und in einer solchen Weise, dass die Flüssigkeit während dieser Betriebsbedingungen nicht in die Gaskammer strömen kann.
  • Damit der Gaskondensator bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen zufriedenstellend arbeitet, kann der Gaskondensator so konfiguriert sein, dass die Strömungsparameter der Flüssigkeit, eventuell des Gases, verstellbar sind, wodurch auch die Kondensationskapazität des Gaskondensators verstellbar ist. Das kann am einfachsten dadurch geschehen, dass die Venturi-Sektion des Gaskondensators, eventuell auch die stromabwärtige Verbreiterungssektion, mit verstellbaren Strömungsquerschnitten ausgestattet wird. Diese Verstellmöglichkeit kann möglicherweise mit externen Verstellvorrichtungen oder -verfahren kombiniert werden, um die Betriebsparameter und Fluide des Gaskondensators zu verstellen bzw. anzupassen, indem zum Beispiel in den Flüssigkeits- und/oder den Gasströmungskreislauf stromaufwärts und/oder stromabwärts des Gaskondensators eine oder mehrere Pumpvorrichtungen, Ventile, Verengungen oder Verbreiterungen und/oder weitere erforderliche Anlagenkomponenten eingebaut werden, zum Beispiel eine oder mehrere Kühl- und/oder Kompressorvorrichtungen, um die Strömungsrate, die Strömungsgeschwindigkeit, den Strömungsquerschnitt, die Temperatur und/oder den statischen Druck der strömenden Flüssigkeit und/oder des strömenden Gases zu verstellen bzw. anzupassen, eventuell unter Verwendung einer oder mehreren Reinigungs- und/oder Filtervorrichtungen, um zum Beispiel unerwünschte Bestandteile, zum Beispiel Luft, Luftbestandteile oder andere Gase, aus den strömenden Fluiden zu entfernen.
  • In der Strömungsrichtung des Gemisches betrachtet, besteht die Venturi-Sektion und eventuell auch die Verbreiterungssektion aus aufeinanderfolgenden Strömungsquerschnitten, die zusammen das Schlitzvolumen bilden, durch das das Gemisch strömt. Jeder Gaskondensator kann mit einem dauerhaft eingestellten Schlitzvolumen ausgebildet sein, das optimal an die vorherrschenden Betriebsbedingungen und -erfordernisse angepasst ist. Alternativ kann der Gaskondensator dafür konfiguriert sein, die Form des Schlitzvolumens in einer solchen Weise anzupassen und somit zu verändern, dass das Schlitzvolumen zu jeder Zeit optimal an die momentanen Betriebsbedingungen und -erfordernisse angepasst werden kann. Zum Beispiel kann dies ausgeführt werden, indem entlang der einen oder der mehreren Sektionen die Form des Schlitzvolumens verstellt, verändert oder angepasst wird, indem nach Wunsch der Grad oder das Profil der Öffnung des Schlitzes verstellt, verändert oder angepasst wird, wobei zum Beispiel das Volumen des Schlitzes senkrecht zur Strömungsrichtung und parallel zu den Wänden des Gehäuses und der Gaskammer konstant gehalten wird. Zum Beispiel, und in der stromabwärtigen Richtung entlang des Schlitzes betrachtet, kann die Schlitzöffnung, und insbesondere die Schlitzöffnung der Venturi-Sektion, somit allmählich kleiner oder allmählich größer werden – eventuell in einer Kombination aus beidem –, und zwar in einer solchen Weise, dass die Form des Schlitzvolumens und dadurch das Strömungsgeschwindigkeits- und das statische Druckprofil der Flüssigkeit entlang der einen oder den mehreren Sektionen optimal an die momentanen Betriebsbedingungen und -erfordernisse angepasst ist. Alternativ oder zusätzlich dazu kann das Ausmaß des Schlitzes senkrecht zur Strömungsrichtung und parallel zu den Wänden des Gehäuses und der Gaskammer größer oder kleiner werden. Dadurch kann der Schlitz entlang den Sektionen zum Beispiel mit einem bestimmten Öffnungsgrad und/oder einem bestimmten Öffnungsprofil verstellt oder verändert oder angepasst werden, während das Ausmaß des Schlitzes in der Längsrichtung in Abhängigkeit vom momentanen Gaskondensationsbedarf vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • Wenn ein Gaskondensator verwendet wird, der dafür konfiguriert ist, die Form des Schlitzvolumens entsprechend den Gaskondensationserfordernissen bei den momentanen Betriebsbedingungen anzupassen und somit zu verändern, so kann der Gaskondensator auf verschiedene Weise konfiguriert sein, zum Beispiel:
    • a) Das umgebende Gehäuse des Gaskondensators und/oder die Gaskammer des Gaskondensators können zum Beispiel mit einer verstellbaren Form entlang der Venturi-Sektion, eventuell auch entlang der Verbreiterungssektion und/oder an der Einlassöffnung der Venturi-Sektion ausgebildet sein. In dieser Sektion bzw. in diesen Sektionen können die Wände des Gehäuses und/oder der Gaskammer aus Platten oder Wandsektionen, eventuell Klappen, hergestellt oder damit versehen sein, die zum Beispiel mit Hilfe einer oder mehrerer Scharniervorrichtungen, Gelenke, Schienen oder Schiebevorrichtungen relativ zu benachbarten Platten, Wandsektionen und/oder Klappen gedreht und/oder verschoben werden können. Eine Relativbewegung zwischen solchen Platten, Wandsektionen und/oder Klappen vergrößert oder verkleinert die Schlitzöffnung entlang der Venturi-Sektion, der Verbreiterungssektion und/oder an der Einlassöffnung der Venturi-Sektion in einer solchen Weise, dass das Schlitzvolumen entlang dieser Sektion(en) innerhalb der Grenzen der betreffenden Ausführungsform verstellt oder verändert oder angepasst werden kann. Diese Ausführungsform des Kondensators geht im erforderlichen Umfang davon aus, dass die drehbaren und/oder beweglichen Flächen, Wandsektionen und/oder Klappen mit Hilfe von druckdichten Gelenken miteinander verbunden sind, wodurch verhindert wird, dass die Flüssigkeit und/oder das Gas entweichen können und/oder dass in dem Gaskondensator ein unerwünschtes Druckprofil anliegt. Ein solcher Gaskondensator wird jedoch in den folgenden Ausführungsformen gezeigt.
    • b) Alternativ oder zusätzlich zu der oben angesprochenen Ausführungsform kann die Gaskammer, eventuell das Gehäuse, in einer solchen Weise konfiguriert sein, dass sie bzw. es relativ zu der zusammenwirkenden und stationären Komponente (dem Gehäuse oder der Gaskammer) angehoben oder abgesenkt werden kann, wodurch das Schlitzvolumen entlang des interessierenden Strömungsabschnitts vergrößert oder verkleinert wird.
    • c) In einem weiteren Beispiel oder Zusatz kann die Gaskammerwand bzw. können die Gaskammerwände mit einer verstellbaren Anzahl von Öffnungen, eventuell Düsen, ausgestattet sein, die nach Bedarf für den Durchtritt von Gas verfügbar gemacht werden, zum Beispiel durch Drücken einer beweglichen Platte oder einer beweglichen Abdeckung über den Öffnungen, eventuell den Düsen, mittels einer geeigneten Betätigungsvorrichtung, wodurch der Durchtritt von Gas durch sie hindurch gestoppt oder begrenzt wird. Sowohl entlang der, als auch senkrecht zu der, Strömungsrichtung der Flüssigkeit betrachtet, können die Öffnungen, eventuell die Düsen, auch in einer oder in mehreren Reihen oder Mustern entlang der Gaskammerwand bzw. den Gaskammerwänden angeordnet sein.
  • Um die drehbaren oder beweglichen Platten, Wandsektionen und/oder Klappen relativ zu benachbarten Platten oder Wandsektionen zu drehen oder zu verschieben, oder um die Gaskammer, eventuell das Gehäuse, relativ zu der zusammenwirkenden und stationären Komponente (dem Gehäuse oder der Gaskammer) anzuheben oder abzusenken, oder um eventuell eine Platte oder eine Abdeckung über den Öffnungen, eventuell den Düsen, zu verschieben, müssen die eine oder die mehreren beweglichen Platten, Wandsektionen, Klappen und auch beweglichen Platten oder Abdeckungen mit einer geeigneten Betätigungsvorrichtung versehn werden, die für die Relativbewegung sorgt. Eine solche Betätigungsvorrichtung kann aus einem Hydraulikzylinder, einem Elektromotor und/oder einer mechanischen Vorrichtung bestehen. Die eine oder die mehreren Betätigungsvorrichtungen sind vorzugsweise so konfiguriert, dass sie mittels einer Fernsteuerung und vorzugsweise zusammen mit Anlagenkomponenten aktiviert und gesteuert werden, die zum Beispiel die Strömungsparameter des Gaskondensators registrieren und auch alle sonstigen Vorrichtungen oder Einrichtungen überwachen, steuern und betreiben, zum Beispiel eine Pumpvorrichtung und sonstige Anlagenkomponenten, die in diesem Zusammenhang benötigt werden.
  • Darüber hinaus können das Gehäuse, die Gaskammer und auch Platten, Klappen, Abdeckungen und ähnliche Anlagenkomponenten, mit denen der Gaskondensator ausgestattet ist, unterschiedliche geometrische Formen aufweisen, wobei die konkrete Form größtenteils mit den augenblicklichen Mengen an Gas und dem augenblicklichen Gaskondensationsbedarf am Verwendungsort zusammenhängt. Vorzugsweise zielt der Gaskondensator gemäß der Erfindung darauf ab, eine Kondensationsvorrichtung bereitzustellen, die dazu dient, relativ große Mengen an Gas zu kondensieren, und zwar vorzugsweise, aber nicht unbedingt, unter Verwendung einer relativ niedrigen Flüssigkeitsströmungsrate.
  • Zum Beispiel, und in einem vertikalen Schnitt senkrecht zur Längsrichtung des Gaskondensators betrachtet, kann das Gehäuse vorzugsweise ganz oder teilweise als ein Behälter ausgebildet sein, der in seiner Arbeitsposition eine rechteckige oder eine quadratische Form in einer unteren Sektion oder untersten Sektion aufweist, während die obere Sektion oder die oberste Sektion aus geneigten Wänden bestehen kann, die nach oben hin in einem Punkt oder einer Spitze zusammenlaufen, da die unterste Sektion und die oberste Sektion des Gehäuses aus in Längsrichtung verlaufenden Platten bestehen kann, die sich in der Längs- und vorzugsweise in der horizontalen Richtung des Gaskondensators erstrecken, vgl. die im Folgenden angesprochenen Ausführungsformen. Mit einer solchen Form versehen, muss das Gehäuse mit Endwänden ausgestattet sein, wobei die Wände der untersten Sektion und der obersten Sektion dadurch zusammen mit den Endwänden ein offenes Innenvolumen bilden. Des Weiteren, und in einem entsprechenden vertikalen Schnitt betrachtet, besteht die zugehörige Gaskammer aus in Längsrichtung verlaufenden und geneigten Wänden, die nach oben hin in einem Punkt oder einer Spitze zusammenlaufen, wobei die geneigten Wände in einem gewünschten Grad mehr oder weniger komplementär zu den geneigten Wänden des umgebenden Gehäuses ausgebildet sind. In Längsrichtung des Gaskondensators betrachtet, können die Öffnungen zwischen den oberen Sektionen des Gehäuses und den Gaskammerwänden im zusammengebauten Zustand somit zwei in Längsrichtung verlaufende Venturi-Sektionen umfassen, von denen jeweils eine auf jeder Seite der obersten Sektion angeordnet ist. Alle beabsichtigten Abweichungen von den komplementären Formen des Gehäuses und der Gaskammer können die gewünschten Änderungen der Strömungsquerschnitte jeder Venturi-Sektion darstellen. In demselben vertikalen Schnitt betrachtet, kann jedoch eine mittige Sektion der Gaskammer aus vertikalen Seitenwänden und auch aus möglichen abwärts geneigten und zusammenlaufenden Seitenwänden in einer untersten Sektion gebildet sein. Dadurch können die Öffnungen zwischen den Gehäuseseitenwänden und den Seitenwänden der mittigen und der untersten Sektion der Gaskammer zwei längs verlaufende Verbreiterungssektionen bilden, die sich in Längsrichtung des Gaskondensators erstrecken, wobei jeweils eine Verbreiterungssektion auf jeder Seite der Gaskammer angeordnet ist. Um das Kondensieren des Gases weiter zu unterstützen und auch, um das Kondensat-Flüssigkeits-Gemisch aufzufangen, bevor es durch ein oder mehrere Flüssigkeitsauslassrohre aus dem Gaskondensator hinausgeleitet wird, kann jedoch die unterste Sektion des Gehäuses mit einer Kondensationskammer ausgestattet sein. Im Hinblick auf die weiter unten angesprochenen Ausführungsformen ist diese geometrische Form (Ausführungsform) eines Gaskondensators gemäß der Erfindung flexibel und kann problemlos dafür konfiguriert werden, relativ große und schwankende Mengen an Gas bei einer gleichzeitig relativ niedrigen Flüssigkeitsströmungsrate zu kondensieren.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann der oberen Sektion sowohl des Gehäuses als auch der Gaskammer eine kreisrunde konische Form verliehen werden, und der unteren Sektion der Gaskammer kann eine kreisrunde konische Form von entgegengesetzter Richtung verliehen werden, während die untere Sektion des Gehäuses zylindrisch sein kann. Ähnlich wie bei der vorherigen Ausführungsform kann die obere Sektion des Gehäuses und der Gaskammer auch zu einem Punkt oder einer Spitze geformt sein, der bzw. die in einem beabsichtigten Grad mehr oder weniger komplementär zu der Form des umgebenden Gehäuses geformt ist, und alle beabsichtigten Abweichungen von den komplementären Formen des Gehäuses und der Gaskammer stellen gewünschte Änderungen in den Strömungsquerschnitten der Venturi-Sektion dar. Gleichermaßen kann die Öffnung zwischen den unteren Sektionen des Gehäuses und der Gaskammer die Verbreiterungssektion des Gaskondensators darstellen. Im horizontalen Schnitt betrachtet, ist diese geometrische Form eines Gaskondensators gemäß der Erfindung mit nur einer kreisrunden Venturi-Sektion und einer Verbreiterungssektion versehen und ist somit weniger flexibel als die vorangegangene Ausführungsform, wobei diese Ausführungsform dafür konfiguriert ist, vorzugsweise kleine Mengen an Gas zu kondensieren, und auch dafür konfiguriert ist, kleinere Schwankungen in der zugeführten Gasmenge zu verarbeiten.
  • In einer weiteren Ausführungsform bestehen sowohl das umgebende Gehäuse als auch die Gaskammer aus zylindrischen und/oder konischen Rohren, da das innere Rohr (die Gaskammer) und/oder das umgebenden Rohr (das Gehäuse) in einem beabsichtigten Grad mit variierenden Rohrdurchmessern versehen sein können, wodurch sowohl eine Venturi-Sektion als auch eine Verbreiterungssektion gebildet werden, durch die hindurch Flüssigkeit und Gas in der oben angesprochenen Weise strömen können. Im horizontalen Schnitt betrachtet, und ähnlich der vorangegangenen Ausführungsform, ist diese geometrische Form eines Gaskondensators gemäß der Erfindung mit nur einer kreisrunden Venturi-Sektion und einer Verbreiterungssektion ausgestattet und ist somit weniger flexibel als die zuerst beschriebene Ausführungsform, während die zuletzt beschriebene Ausführungsform dafür konfiguriert ist, vorzugsweise kleine Mengen an Gas zu kondensieren, und auch dafür konfiguriert ist, kleinere Schwankungen in der zugeführten Gasmenge zu verarbeiten.
  • Nach Beendigung der Gaskondensation wird das Gemisch aus aufgelöstem Gas (Kondensat) und flüchtiger Flüssigkeit durch ein oder mehrere Flüssigkeitsauslassrohre aus dem Gaskondensator hinaus und zurück zum Beispiel zu einem Lagertank geleitet, vorzugsweise zur untersten Schicht der Flüssigkeit in dem Lagertank, wo der größte hydrostatische Druck herrscht, wodurch unter anderem das Gaskondensat größtenteils in der Flüssigkeit aufgelöst bleibt. Alternativ kann das Gemisch, eventuell das Gas, an einer Strömungsposition stromaufwärts und/oder stromabwärtiger des Gaskondensators einer Vor- und/oder Nachbehandlung unterzogen werden, bei der mögliche andere Gase, die nur ganz gering oder gar nicht in der Flüssigkeit löslich sind, zum Beispiel Luft, Stickstoff und/oder CO2, mit Hilfe von an sich bekannten Mittels des Standes der Technik, die nicht in den Rahmen dieser Erfindung fallen, entfernt werden können. Außerdem kann das Innere des Gaskondensators mit Rippen, Platten oder Klappen versehen sein, die für einen günstigen, zum Beispiel einen Druckverlust reduzierenden, Strömungsverlauf in dem Gemisch sorgen, wobei das Gemisch und mögliche Abzweigströmungen des Gemisches dadurch in ein oder mehrere Flüssigkeitsauslassrohre geleitet werden. Darüber hinaus können das Flüssigkeitsauslassrohr oder die Flüssigkeitsauslassrohre und/oder mögliche weitere Sektionen des Strömungskreislaufs mit Druckregelvorrichtungen, zum Beispiel Ventilen und/oder Verengungen, versehen sein, die zum Beispiel dazu dienen, einen bestimmten Gegendruck zwischen dem Gaskondensator und dem Lagertank aufrecht zu erhalten.
  • DANK DER ERFINDUNG REALISIERTE VORTEILE
  • Mittels des hier besprochenen Gaskondensators wird eine technische Lösung zum Kondensieren von Gas oder Dampf, vorzugsweise eines Kohlenwasserstoffgases, das von flüchtigen Flüssigkeiten, vorzugsweise einer Kohlenwasserstoffflüssigkeit wie zum Beispiel Rohöl, Diesel und Benzin, verdampft, bereitgestellt, wobei der Gaskondensator dafür konfiguriert ist, ein einfaches und effizientes Kondensieren größerer Volumen solcher Gase oder Dämpfe zu ermöglichen.
  • Dadurch kann das Ausstoßen oder Ablassen solcher Verdampfungsgase vermieden werden, eventuell wesentlich verringert werden, wodurch mögliche schädliche Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden, eventuell wesentlich verringert werden.
  • Darüber hinaus sind solche Gase oft entflammbar und explosiv, und wenn sie nur in geringem Maß oder gar nicht ausgestoßen werden, so stellt das einen Sicherheitsgewinn dar.
  • Des Weiteren sind solche Gase normalerweise von wirtschaftlichem und technischem Wert, weshalb das Vermeiden eines Ablassens solcher Gase erwünscht ist, und der Gaskondensator trägt dazu ganz oder teilweise bei.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass der Gaskondensator so konfiguriert sein kann, dass mit Hilfe einer oder mehrerer Verstellvorrichtungen die Konden sationskapazität im Verhältnis zum momentanen Kondensationsbedarf verstellt, verändert oder angepasst werden kann, wobei der Bedarf entsprechend einer Verstärkung oder einer Verringerung der Verdampfung und/oder Verdrängung eines solchen Gases oder Dampfes zunimmt oder geringer wird.
  • Des Weiteren ist der Gaskondensator so konfiguriert, dass eine mögliche Verstellvorrichtung in dem oder an dem Gaskondensator angeordnet werden kann, wobei die Verstellvorrichtung dank ihres physischen Designs und/oder ihrer physischen Position in dem Gaskondensator keinen negativen Einfluss – zum Beispiel in Form von Druckverlust infolge von Verwirbelungen oder Strömungsreibung – auf den Flüssigkeitsströmungsverlauf stromaufwärts des Gaskondensators oder durch den Gaskondensator hindurch ausübt. Zum Beispiel kann eine Verstellstrebe oder -stange, die mit der oberen Sektion der Gaskammer verbunden ist, um die Gaskammer zu heben oder zu senken, einen ungewünschten Flüssigkeitsdruckverlust in Form von erhöhter Strömungsreibung und Verwirbelungen verursachen, wenn die Strebe oder Stange in dem Flüssigkeitszuleitungsrohr oder in der Flüssigkeitszuleitung des Gaskondensators angeordnet ist.
  • Vorteilhafterweise kann der Gaskondensator in Verbindung mit – ohne darauf beschränkt zu sein – der Lagerung, dem Transport und dem Umschlag von zum Beispiel Rohöl oder Rohölprodukten in flüssigem Zustand verwendet werden, und eine solche Flüssigkeit kann sich zum Beispiel in einem an Land befindlichen stationären Lagertank oder in einem mobilen Speichertank oder in einem Schiff oder einem Fahrzeug befinden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im folgenden Kapitel der Beschreibung werden anhand der 1-7 zwei nichteinschränkende Ausführungsformen des Gaskondensators gezeigt, wobei eine bestimmte Bezugszahl das gleiche Detail in allen Zeichnungen, in denen das Detail erscheint, bezeichnet. In diesen Zeichnungen ist Folgendes dargestellt:
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Gaskondensators gemäß der Erfindung, wobei in der Zeichnung das Gaskondensatorgehäuse in einer solchen Weise teilweise geschnitten dargestellt ist, dass die inneren Komponenten des Gaskondensators veranschaulicht werden, einschließlich zweier Klappen, zweier Gitter, zweier Hydraulikzylinder, eines Gaszuleitungsrohres und einer mittig angeordneten Gaskammer, die mit Düsen versehen ist, wobei das Gehäuse mit einem Flüssigkeitszuleitungsrohr, einem Flüssigkeitszufuhrverteiler und einem Flüssigkeitsauslassrohr versehen ist.
  • 2 zeigt einen mittig verlaufenden vertikalen Schnitt durch den Gaskondensator, wobei der Schnitt senkrecht zur Längsrichtung des Gaskondensators verläuft, wobei der Gaskondensator in einer angehobenen Position gezeigt ist, während eine Flüssigkeit (die mit stromabwärts gerichteten Pfeilen gezeigt ist) an zwei Venturi-Sektionen und zwei stromabwärts davon angeordneten Verbreiterungssektionen vorbeiströmt.
  • 3 zeigt, ähnlich wie 2, den gleichen mittig verlaufenden vertikalen Schnitt durch den Gaskondensator, wobei der Gaskondensator jedoch in einer abgesenkten Position gezeigt ist, während die Flüssigkeit (mit stromabwärts gerichteten Pfeilen gezeigt) an zwei Venturi-Sektionen und zwei stromabwärts davon angeordneten Verbreiterungssektionen vorbeiströmt.
  • 4 zeigt, ähnlich wie 2, einen entsprechenden mittig verlaufenden vertikalen Schnitt durch den Gaskondensator entlang der vertikalen Schnittlinie IV-IV, vgl. 6 und 7, wobei der Gaskondensator jedoch zusätzlich mit zwei Klappen versehen ist, wovon jeweils eine auf jeder Seite der Längsachse des Gaskondensators angeordnet ist, wobei die Gaskammer des Gaskondensators in einer angehobenen Position gezeigt ist, wodurch die Klappen in eine vertikale Position gebracht werden, und die Flüssigkeit (mit stromabwärts gerichteten Pfeilen gezeigt) an zwei Venturi-Sektionen und zwei stromabwärts davon angeordneten Venturi-Sektions-Verbreiterungen vorbeiströmt, wobei 4 auch die vertikale Schnittlinie VI-VI, vgl. 6, und die horizontal Schnittlinie VII-VII, vgl. 7, zeigt.
  • 5 zeigt, ähnlich wie 4, einen entsprechenden mittig verlaufenden vertikalen Schnitt durch den Gaskondensator entlang der vertikalen Schnittlinie IV-IV, vgl. 6 und 7, wobei der Gaskondensator mit zwei Klappen versehen ist, wobei die Gaskammer jedoch in einer abgesenkten Position gezeigt ist, wodurch die Klappen abwärts und aus der Gaskammer heraus weisen, und die Flüssigkeit (mit stromabwärts gerichteten Pfeilen gezeigt) an zwei Venturi-Sektionen und zwei stromabwärts davon angeordneten Venturi-Sektions-Verbreiterungen vorbeiströmt.
  • 6 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch den Gaskondensator entlang der vertikalen Schnittlinie VI-VI, vgl. 4, und zeigt fünf von insgesamt zehn horizontalen Reihen mit Düsen, die in den Gaskammerwänden angeordnet sind, wobei die Gaskammer mit zwei Hydraulikzylindern ausgestattet ist, um die Gaskammer anzuheben oder abzusenken, wobei die Zeichnung die Gaskammer in einer angehobenen Position zeigt, wobei 6 auch die vertikale Schnittlinie IV-IV, vgl. 4, und die horizontale Schnittlinie VII-VII, vgl. 7, zeigt.
  • 7 zeigt einen Horizontalschnitt entlang der horizontalen Schnittlinie VII-VII, vgl. 4 und 6, wobei die Zeichnung zwei Gitter zeigt, die horizontal in der Gaskammer angeordnet sind, wobei die Gitter dazu dienen, die Gasblasen in eine größere Anzahl kleiner Gasblasen aufzuspalten, und auch ein Gaszuleitungsrohr und ein Flüssigkeitszuleitungsrohr zeigt, wobei 7 auch die vertikale Schnittlinie VI-VI zeigt, vgl. 6.
  • Alle Zeichnungen sind jedoch schematisch und können hinsichtlich der Größen und Längen etwas verzerrt sein.
  • BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
  • Anlagenkomponenten, Vorrichtungen, Einrichtungen und/oder Anordnungen, die nicht die Erfindung selbst betreffen, sondern die auf sonstige Weise notwendige Voraussetzungen sind oder sein können, um die Realisierung der Erfindung zu ermöglichen, werden in den folgenden Ausführungsformen nicht weiter genannt oder näher beschrieben. Vorzugsweise gehören solche Anlagenkomponenten usw. zu einem Strömungskreislauf zwischen einem in den Zeichnungen nicht gezeigten Lagertank und einem Gaskondensator 2 gemäß der Erfindung. Ein Gas 4 und eine mit dem Gas 4 kompatible Flüssigkeit 6 strömen aus dem nicht gezeigten Lagertank, wobei der Lagertank zum Beispiel mit einer nicht gezeigten Pumpvorrichtung und auch möglichen Ventilen und/oder Verengungen oder Verbreiterungen versehen ist, die vorzugsweise dazu dienen, an einer oder mehreren stromaufwärtigen oder stromabwärtigen Positionen des Gaskondensators 2 die Strömungsrate, die Strömungsgeschwindigkeit, den Strömungsquerschnitt und/oder den statischen Fluiddruck der Flüssigkeit 6, eventuell auch des Gases 4, die durch den Gaskondensator 2 strömen, zu verstellen oder zu regeln. Es werden zum Beispiel Anlagenkomponenten, die zum Registrieren von Strömungsparametern in dem Gaskondensator 2 und/oder in dem übrigen Teil des Strömungskreislaufs verwendet werden, und auch Anlagenkomponenten, die zum Überwachen, Steuern und Betätigen dieser und eventuell weiterer Einrichtungen oder Vorrichtungen verwendet werden, zum Beispiel eine oder mehrere Pumpvorrichtungen, Kühl- und/oder Kompressorvorrichtungen oder mögliche Reinigungs- und/oder Filtervorrichtungen, die zum Beispiel zum Trennen ungewünschter Komponenten, zum Beispiel Luft, Luftbestandteilen oder anderer Gase, aus den strömenden Fluiden verwendet werden, in den folgenden Ausführungsformen ebenfalls nicht weiter genannt oder näher beschrieben.
  • Das Gas 4 wird aus dem Lagertank durch ein Gaszuleitungsrohr 8 weiter zu einer und in eine untere Sektion des Gaskondensators 2 geleitet. Im Inneren des Gaskondensators 2 ist der untere Endabschnitt des Gaszuleitungsrohres 8 mit einem innenliegenden, teleskopisch beweglichen Verlängerungsrohr 10 versehen, das mit Hilfe geeigneter und druckdichter Dichtungselemente 12 beweglich mit dem Gaszuleitungsrohr 8 verbunden ist. Der obere Abschnitt des Verlängerungsrohres 10 ist verbindbar an einem nach unten konvexen unteren Abschnitt 14 einer – in Draufsicht – rechteckig geformten und in Längsrichtung verlaufenden Gaskammer 16 angeordnet, wobei das Gas 4 über das Verlängerungsrohr 10 in eine Öffnung in der Gaskammer 16 geleitet wird. In vertikaler Sicht, vgl. zum Beispiel 2 und 3, besteht eine mittige Sektion 18 der Gaskammer 16 aus vertikalen Seitenwänden 20 und 22, einer oberen Sektion 24 aus geneigten Wänden 26 und 28, die nach oben hin in einer Spitze 30 zusammenlaufen, und zwei Endwänden 32 und 34, die jeweils an einem Endabschnitt der in Längsrichtung verlaufenden Gaskammer 16 angeordnet sind.
  • Die Gaskammer 16 ist von einem – in Draufsicht, vgl. 7 – rechteckig geformten und in Längsrichtung verlaufenden Gehäuse 36 umgeben, in dem die Kammer 16 mittig angeordnet ist. In vertikaler Sicht, vgl. 2 und 3, besteht das Gehäuse 36 aus einer Bodenplatte 38 und – in einer unteren Sektion 40 – aus vertikalen Seitenwänden 42 und 44 und – in einer oberen Sektion 46 – aus geneigten Wänden 48 und 50, die nach oben hin gegen einen Flüssigkeitszufuhrverteiler 52 zusammenlaufen, und auch aus zwei Endwänden 54 und 56, von denen jeweils eine an einem Endabschnitt des in Längsrichtung verlaufenden Gehäuses 36 angeordnet ist. Darüber hinaus ist die Gaskammer 16 in beiden Ausführungsformen und auf jeder Seite des Verlängerungsrohres 10 mit zwei vertikalen und zusammenwirkenden Hydraulikzylindern 58 und 60 versehen, wobei der obere Abschnitt jedes Zylinders 58 und 60 mit der unteren Sektion 14 der Gaskammer 16 verbunden ist, während der untere Abschnitt jedes Zylinders 58 und 60 mit der Bodenplatte 38 des umgebenden Gehäuses 36 verbunden ist, vgl. 6. Mittels der zusammenwirkenden Hydraulikzylinder 58 und 60 kann die Gaskammer 16 relativ zu dem umgebenden Gehäuse 36 angehoben (angehobene Position) oder abgesenkt (abgesenkte Position) werden.
  • In beiden Ausführungsformen ist die geneigte Wand 26 der Gaskammer 16 parallel – aber in einem Abstand zu – der geneigten Wand 48 des Gehäuses 36 angeordnet, und die geneigte Wand 28 der Gaskammer 16 ist parallel – aber in einem Abstand zu – der geneigten Wand 50 des Gehäuses 36 angeordnet. Zwischen der oberen Sektion 24 der Gaskammer 16 und der oberen Sektion 46 des Gehäuses 36 entstehen dadurch zwei in Längsrichtung verlaufende Schlitze, von denen jeweils einer auf jeder Seite der mittigen Längsachse des Gaskondensators 2 angeordnet ist, wobei die Schlitze im Weiteren als eine Venturi-Sektion 62 und eine Venturi-Sektion 64 bezeichnet werden. In den stromaufwärtigen und oberen Sektionen sind die Venturi-Sektionen 62 und 64 mit ihrer eigenen Einlassöffnung 66 und 68 versehen, durch die die Flüssigkeit 6 strömen kann.
  • Gleichzeitig mit dem Einleiten des Gases 4 in die Gaskammer 16 mit einem statischen Druck, der höher ist als der statische Druck des Gases 4 in der Gaskammer 16, wird die Flüssigkeit 6 durch ein Flüssigkeitszuleitungsrohr 70 und weiter zu dem und durch den Flüssigkeitszufuhrverteiler 52 geleitet. In diesen Ausführungsformen ist der Flüssigkeitszufuhrverteiler 52 mit zwei Verteilerkammern 72 und 74 versehen, wobei das Innere jeder Verteilerkammer 72 und 74 mit mehreren Flüssigkeitsverteilungsrippen 72' bzw. Flüssigkeitsverteilungsrippen 74' versehen ist, die die Flüssigkeit 6 gleichmäßig in der Längsrichtung des Gaskondensators 2 verteilen, vgl. 6.
  • Dann wird der gleichmäßig verteilte Flüssigkeitsstrom in der stromabwärtigen Richtung in Einlassöffnungen 66 und 68 geleitet, woraufhin die Flüssigkeit 6 weiter durch die Venturi-Sektionen 62 und 64 strömt. Die Venturi-Sektionen 62 und 64 sind mit kleineren Strömungsquerschnitten versehen als jene Strömungsquerschnitte, zum Beispiel die Strömungsquerschnitte an den Einlassöffnungen 66 und 68, die stromaufwärts davon angeordnet sind, wodurch die Flüssigkeit 6 mit einer erhöhten Geschwindigkeit, aber mit einem geringeren statischen Druck als an den Einlassöffnungen 66 und 68 in der Venturi-Sektion 62 und 64 strömt. Dieser statische Druck ist geringer als der statische Druck des Gases 4 in der Gaskammer 16, wodurch ein statischer Unterdruck in der Venturi-Sektion 62 und 64 entsteht. In dem Gaskondensator 2 wird dieser Unterdruck genutzt, indem die geneigte Wand 26 und 28 der Gaskammer 16, eventuell auch eine obere Sektion der vertikalen Seitenwände 20 und 22 der Gaskammer 16, mit Durchgangsdüsen 76 versehen wird, durch die das Gas 4 in die Flüssigkeit 6 strömen und mit ihrer Hilfe weitergeleitet werden kann. In den Ausführungsformen sind die Düsen 76 in horizontalen Reihen mit Düsen entlang der Gaskammer 16 angeordnet. In der ersten Ausführungsform, vgl. 2 und 3, und entlang der geneigten Wand 26 sind drei horizontale Reihen mit Düsen 78, 80 und 82 zusammen mit drei entsprechenden horizontalen Reihen mit Düsen 78', 80' und 82' angeordnet, die entlang der geneigten Wand 28 angeordnet sind. Jedoch ist in der zweiten Ausführungsform, vgl. 1 und 4-7, eine obere Sektion einer jeden der vertikalen Seitenwände 20 und 22 der Gaskammer 16 mit zwei horizontalen Reihen mit Düsen 84 und 86 zusammen mit 84' und 86' versehen. In beiden Ausführungsformen sind alle Düsen 76 schräg in der stromabwärtigen Richtung der Flüssigkeit 6 angeordnet, wodurch Turbulenzströmungen in dem Flüssigkeitsstrom verringert werden.
  • Darüber hinaus sind in der ersten Ausführungsform, vgl. 2 und 3, die vertikalen Seitenwände 20 und 22 der Gaskammer 16 in einem Abstand von einer unteren Sektion der geneigten Wänden 48 und 50 des Gehäuses 36 und auch von einer oberen Sektion der vertikalen Seitenwände 42 und 44 des Gehäuses 36 angeordnet, wodurch zwei in Längsrichtung verlaufende Verbreiterungssektionen 88 und 90 entstehen, von denen eine Verbreiterungssektion 88 oder 90 auf jeder Seite der mittigen Längsachse des Gaskondensators 2 angeordnet ist, wobei die Strömungsquerschnitte der Verbreiterungssektionen 88 und 90 in der stromabwärtigen Richtung größer werden. Wenn ein Gemisch 92, das aus dem Gas 4 in Form von Gasblasen und der Flüssigkeit 6 besteht, durch die Verbreiterungssektionen 88 und 90 strömt, so strömt das Gemisch 92 mit einer allmählich kleiner werdenden Strömungsgeschwindigkeit und somit einem allmählich größer werdenden statischen Druck, wodurch die Gasblasen allmählich zu kondensieren und sich in der Flüssigkeit 6 aufzulösen beginnen. Um die Kontaktfläche der Gasblasen gegenüber der umgebenden Flüssigkeit 6 zu vergrößern und dadurch die Gaskondensationsrate zu vergrößern, wird das Gemisch 92 durch zwei Gitter 94 und 96 geleitet, wobei die Gitter 94 und 96 an der Gaskammer 16 angeordnet sind und ein Gitter 94 oder 96 in jeder Verbreiterungssektion 88 oder 90 angeordnet ist, wobei die Verbreiterungssektionen 88 und 90 obere Sektionen einer Kondensationskammer 98 umfassen. Anschließend strömt das Gemisch 92 weiter in die untere Sektion der Kondensationskammer 98, wobei diese untere Sektion aus dem Volumen zwischen der Bodenplatte 38 des Gehäuses 36 und den Verbreiterungssektionen 88 und 90 besteht. In dieser unteren Sektion wird das Gemisch 92 anschließend durch ein Flüssigkeitsauslassrohr 100 hinaus und zurück zum Lagertank geleitet. Wenn die Gaskammer 16 mittels der Hydraulikzylinder 58 und 60 angehoben wird und dadurch die Gaskammer 16 näher an das umgebende Gehäuse 36 herangebracht wird, so werden die Strömungsquerschnitte entlang den Venturi-Sektionen 62 und 64 kleiner. Dadurch wird die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit 6 größer, und der statische Druck wird kleiner, wodurch die Strömungsrate des Gases 4 von der Gaskammer 16 erhöht wird. Wenn hingegen die Gaskammer 16 abgesenkt wird, aber die Flüssigkeitsströmungsrate die gleiche bleibt, so werden die Strömungsquerschnitte entlang den Venturi-Sektionen 62 und 64 größer. Dadurch nimmt die Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit 6 ab, und der statische Druck nimmt zu, wodurch die Strömungsrate des Gases 4 von der Gaskammer 16 kleiner wird. Bei diesen Strömungsverläufen g die Strömungsrate der Flüssigkeit 6 durch die Venturi-Sektionen 62 und 64 ist konstant. Wenn jedoch die Strömungsrate der Flüssigkeit 6 erhöht wird, so wird die Strömungsrate des Gases 4 von der Gaskammer 16 ebenfalls in einer solchen Weise zu, dass größere Mengen an Gas in dem Gaskondensator 2 kondensiert werden können. Jedoch ist es bei dieser neuen Flüssigkeitsströmungsrate und in einer entsprechenden Weise immer noch möglich, die Gaskammer 16 anzuheben oder abzusenken.
  • Darüber hinaus ist der Gaskondensator 2 in der zweiten Ausführungsform, vgl. 1 und 4-7, so aufgebaut wir in der ersten Ausführungsform. Die geneigten Wände 48 und 50 des Gehäuses 36 sind jedoch des Weiteren jeweils mit einer Klappe 102 oder 104 versehen, wobei die oberen Abschnitte jeder Klappe 102 und 104 jeweils an ihrer eigenen geneigten Wand 48 oder 50 mit jeweils ihren eigenen Scharniervorrichtungen 106 und 108 angelenkt sind. Die Scharniervorrichtungen 106 und 108 sind mit dem Gehäuse 36 gegenüber dem Übergangsabschnitt zwischen der geneigten Wand 26 der Gaskammer 16 und der vertikalen Seitenwand 20 und auch zwischen der geneigten Wand 28 und der vertikalen Seitenwand 22 verbunden, vgl. 4 und 5. Gleichzeitig und mit Hilfe druckdichter Verbindungen ist der obere Abschnitt jeder Klappe 102 und 104 an seiner eigenen geneigten Wand 48 oder 50 angeordnet, wodurch nur das Gemisch 92 zwischen der Gaskammer 16 und den Klappen 102 und 104 geleitet wird. Des Weiteren ist jede Seite des unteren Abschnitts der Klappe 102 mit Streben 110 und 110' versehen, während die Klappe 104 entsprechend mit Streben 112 und 112' versehen ist, vgl. 7. Die Streben 110 und 110' sind in einem Endabschnitt drehbar an der Klappe 102 angebracht und in dem anderen Endabschnitt drehbar an der vertikalen Wand 20 der Gaskammer 16 angebracht, während die Streben 112 und 112' entsprechend und drehbar an der Klappe 104 und der vertikalen Seitenwand 22 der Gaskammer 16 angebracht sind. Im Gegensatz zur ersten Ausführungsform ist der Gaskondensator dieser Ausführungsform mit zwei kleineren Gittern 94' und 96' versehen, wobei die Gitter 94' und 96' an der Gaskammer 16 auf der stromabwärtigen Seite der Klappen 102 und 104 angebracht sind.
  • In der angehobenen Position, in der die Streben 110 und 110' und auch die Streben 112 und 112' nach unten und schräg aus der Gaskammer 16 heraus weisen, sind die Klappen 102 und 104 in einer vertikalen oder einer fast vertikalen Position angeordnet. In der Praxis umfassen somit die Schlitze zwischen der Gaskammer 16 und den Klappen 102 und 104 stromabwärtige Verbreiterungen der Venturi-Sektionen 62 und 64 oder Venturi-Verbreiterungen 114 und 116, wodurch deren Strömungsquerschnitte konstant gehalten werden. Aus diesem Grund wurden zwei horizontale Reihen mit Düsen 84 und 86 und auch 84' und 86' in stromaufwärtigen Sektionen der Venturi-Verbreiterungen 114 und 116 angeordnet, vgl. 4.
  • In der abgesenkten Position, in der die Streben 110 und 110' und auch die Streben 112 und 112' horizontal oder fast horizontal aus der Gaskammer 16 heraus weisen, weisen die Klappen 102 und 104 nach unten und relativ zu einer vertikalen Position schräg heraus, wodurch sich der Abstand zwischen der Gaskammer 16 und den Klappen 102 und 104 somit in der stromabwärtigen Richtung vergrößert. In dieser Ausführungsform bewirkt dies ein Variieren der Strömungsquerschnitte entlang den Venturi-Sektionen 62 und 64 und auch entlang den Venturi-Verbreiterungen 114 und 116. 5 zeigt einen verengten Abschnitt 118 zwischen der Venturi-Sektion 62 und der Venturi-Verbreiterung 114 und auch einen verengten Abschnitt 120 zwischen der Venturi-Sektion 64 und der Venturi-Verbreiterung 116. Wenn – in einer nicht-offenbarten Ausführungsform – die Gaskammer in der abgesenkten Position angeordnet ist und versucht wird, einen konstanten Strömungsquerschnitt in den Venturi-Sektionen 62 und 64 aufrecht zu erhalten, und gleichzeitig versucht wird, den Strömungsquerschnitt in der stromabwärtigen Richtung entlang den Venturi-Verbreiterungen 114 und 116 zu vergrößern, so können die Scharniervorrichtungen 106 und 108 beweglich an den geneigten Wänden 48 und 50 des Gehäuses 36 mit Hilfe von Schienen oder Schiebevorrichtungen angebracht sein, wodurch die Klappen 102 und 104 nicht nur drehbar sind, sondern außerdem auch entlang den geneigten Wänden 48 und 50 mit Hilfe zum Beispiel eines Stellgliedes verschoben werden können. Somit kann gewünschtenfalls das Ausbilden eines Verengungsabschnitts 118 und 120 vermieden werden.
  • Durch Anpassen oder Ändern der Länge der Streben 110 und 112 und/oder durch Anordnen der Streben 110 und 110' und auch der Streben 112 und 112' in einer anderen vertikalen Position entlang der mittigen Sektion 18 der Gaskammer 16 ist jedoch klar erkennbar, dass durch Verwenden der Klappen 102 und 104 die Strömungsquerschnitte entlang den Venturi-Verbreiterungen 114 und 116 weiter verstellt werden können, wodurch die Verläufe von Strömung und Druck des Gemisches 92 durch den Gaskondensator 2 hindurch weiter angepasst werden.

Claims (9)

  1. Vorrichtung, angeordnet um Gas/Dampf, beispielsweise Kohlenwasserstoffe in der Gasphase, aus einer flüchtigen Flüssigkeit, beispielsweise Kohlenwasserstoff in flüssiger Phase, zu kondensieren, wobei die Vorrichtung nachfolgend als ein Gaskondensator (2) bezeichnet wird, wobei der Gaskondennsator (2) zu einem Flusskreislauf angeordnet ist, beispielsweise zwischen dem Gaskondensator (2) und einem Speicherbehälter, welcher das Gas/den Dampf (4) und eine gaskompatible Flüssigkeit (6), vorzugsweise die besagte flüchtige Flüssigkeit, zu dem Gaskondensator (2) leitet, wobei der Flusskreislauf flussaufwärts und/oder flussabwärts des Gaskondensators (2) möglicherweise mit Ausrüstungen, Einrichtungen, Geräten und/oder Anordnungen ausgerüstet ist, beispielsweise einer Pumpeinrichtung und möglicherweise Ventilen und/oder Verengungen/Verbreitungen, um die Flussrate, die Flussgeschwindigkeit, den Flussquerschnitt und/oder den statischen Druck der Flüssigkeit (6) und/oder des Gases/Dampfes (4), welche(s/r) durch den Gaskondensator (2) fliesst, einzustellen/anzupassen, möglicherweise auch weitere Ausrüstung, die ausgestaltet ist, um die besagten Ausrüstungen, Einrichtungen, Geräten und/oder Anordnungen zu überwachen und/oder zu kontrollieren und möglicherweise Kühl- und/oder Kompressor-Einrichtungen, möglicherweise Reiniger- und/oder Filtereinrichtungen, eingesetzt zur Vorbehandlung und/oder Nachbehandlung der fliessenden Flüssigkeiten, um beispielsweise Luft, Luftbestandteile oder andere Gase aus den fliessenden Flüssigkeiten zu trennen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskondensator (2) umfasst: a.) mindestens eine Gaszuleitungsrohre/-leitung, nachfolgend als Gaszuleitungsrohre (8) bezeichnet; b.) eine Gaskammer (16), die zentral innerhalb des Gaskondensators (2) angeordnet ist, mit welcher Gaskammer (16) die Gaszuleitungsrohre(n) (8) verbunden ist/sind; c.) eine geeignete Anzahl von Öffnungen in der Wand/den Wänden (20, 22, 26, 28) der Gaskammer (16), wobei die Öffnungen vorzugsweise mit Düsen (76) ausgestaltet sind; d.) ein Gehäuse/Behälter, der die Gaskammer (16) umgibt, wobei das Gehäuse/der Behälter im Nachhinein als Gehäuse (36) bezeichnet wird; e.) mindestens eine Flüssigkeitszuleitungsröhre/-leitung, nachfolgend als Flüssigkeitszuleitungsröhre (70) bezeichnet, möglicherweise auch einen Flüssigkeitszuleitungsverteiler (52), wobei die Flüssigkeitszuleitungsröhre (70) und möglicherweise der Flüssigkeitszuleitungsverteiler (52) mit dem Gehäuse (36) verbunden ist; f.) eine Kondensatorkammer (98), von der ein oberer Abschnitt möglicherweise aus einem oder mehreren Expansionsabschnitten (88, 90) besteht; g.) mindestens ein Venturi-Abschnitt (62, 64), der zwischen der Flüssigkeitszuleitungsröhre (70), möglicherweise dem Flüissigkeitszuleitungsverteiler (52), und der Kondensatorkammer (98) angeordnet ist, wobei ein Venturi-Abschnitt (62, 64) von einem Schlitz umfasst wird, auch als ein Schlitzvolumen bezeichnet, zwischen der Wand oder den Wänden (20, 22, 26, 28) der Gaskammer (16) und der Wand oder den Wänden (42, 44, 48, 50) des Gehäuses (36), wobei der obere Abschnitt eines Venturi-Abschnittes (62, 64) mit einer Einlassöffnung (66, 68) versehen ist; und h.) mindestens eine Flüssigkeitsauslassröhre (100), die mit der Kondensatorkammer (98) verbunden ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen, möglicherweise die Düsen (76), oder eine oder mehrere Reihen von Öffnungen, möglicherweise die Reihen von Düsen (78, 80, 82, 84, 86) parallel zu einer oder mehreren der stromabwärts gerichtete Öffnungen, möglicherweise den Düsen (76), oder der Reihe von Öffnungen, oder möglicherweise den Reihen von Düsen (78, 80, 82, 84, 86) verschoben sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (76) schräg in der Stromabwärtsrichtung entlang dem Venturi-Abschnitt oder den Venturi-Abschnitten (62, 64) angeordnet sind, möglicherweise auf allen oder Teilen des oder den einigen Expansionsabschnitten (88, 90).
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gaskondensator (2) mit einer oder mehreren einstellbaren Venturi-Abschnitten (62, 64) angeordnet ist, möglicherweise auf einem oder mehreren einstellbaren Expansionsabschnitten (88, 90), wobei der Gaskondensator (2) mit einer oder mehreren Einstellvorrichtungen versehen ist, um das Schlitzvolumen des Venturi-Abschnitts oder der Venturi-Abschnitte (62, 64), möglicherweise auch der Expansionsabschnitte (88, 90) und somit den zugeordneten Flussabschnittsbereichen einzustellen/zu wechseln/anzupassen.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand oder die Wände (42, 44, 48, 50) des Gehäuses (36) und/oder die Wand oder die Wände (20, 22, 26, 28) der Gaskammer (16) entlang dem Venturi-Abschnitt oder den Venturi-Abschnitten (62, 64), möglicherweise auch entlang den Expansionsabschnitten (88, 90) und/oder den Einlassöffnungen (66, 68) aus einstellbaren Platten, Wandabschnitten und/oder Klappen (102, 104) bestehen oder versehen sind, angeordnet mit einem oder mehreren geeigneten Bestätigungs-Einrichtungen, beispielsweise einem Hydraulikzylinder, einem Elektromotor und/oder einer mechanischen Einrichtung.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt der Klappe oder der Klappen (102, 104) drehbar und/oder beweglich mit der Wand oder den Wänden (42, 44, 48, 50) des Gehäuses (36) durch das Mittel von einem oder mehreren Scharnier-Einrichtungen (106, 108), Gelenken, Schienen und/oder Gleiteinrichtungen verbunden ist, während der untere Abschnitt der Klappe oder der Klappen mit der Wand oder den Wänden (20, 22, 26, 28) der Gaskammer (16) durch das Mittel von einem oder mehreren Streben (110, 110', 112, 112') drehbar verbunden sind.
  7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gaskammer (16) angeordnet ist, um durch das Mittel von einer oder mehreren geeigneten Bestätigungs-Einrichtungen, beispielsweise einem Elektromotor, einer mechanischen Einrichtung und/oder einem oder mehreren Hydraulikzylinder(n) (58, 60) angehoben oder abgesenkt zu werden.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bestätigungs-Einrichtung, die eingesetzt wird, um die Gaskammer (16) anzuheben oder abzusenken, aus einem oder mehreren Hydraulikzylindern (58, 60) besteht, der oder die , in einem Endabschnitt, mit dem Gehäuse (36) verbunden ist/sind und der oder die, in dem anderen Endabschnitt, mit der Gaskammer (16) verbunden ist/sind, wobei ein Endabschnitt der Gaszuleitungsröhre (8) gleichzeitig mit einer teleskopartig beweglichen Ausdehnungsröhre (10) versehen ist, die mit der Gaskammer (16) verbunden ist und in diese führt.
  9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere stromaufwärts befindliche Flussquerschnittsbereiche der Kondensatorkammer (98), vorzugsweise in dem oder den Expansionsabschnitten (88, 90) mit mindestens einer perforierten Platte, möglicherweise mit mindestens einem Gitter (94, 94', 96, 96') versehen ist, wobei die perforierte Platte(n), vorzugsweise das/die Gitter (94, 94', 96, 96') in einer stromabwärts gerichteten Position einer möglichen Klappe (102, 104) angeordnet ist/sind.
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