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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft ein Funkkommunikationssystem mit einer Basisstation
und Mobilstationen, insbesondere eine Verbesserung betreffend direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen in einem Funkkommunikationssystem auf Grundlage
eines TDMA(Time Division Multiple Access)-Systems.
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HINTERGRUNDBILDENDE TECHNIK
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Ein
Funkkommunikationssystem besteht aus einer Basisstation zum Liefern
von Mitteilungen betreffend Zuordnungen von Bändern (Zeitbereichen für Kommunikationsvorgänge) sowie
mehrere Mobilstationen auf Grundlage des TDMA-Systems (bei dem Mobilstationen
bei derselben Frequenz verschiedene Zeitbereiche zugeordnet werden,
um Kommunikationsvorgänge
auszuführen).
Für ein
derartiges System wurde ein PHS-System mit direkter Kommunikation
zwischen Mobilstationen gemäß RCR STD-28
(second-generation cordless telephone system standard, version 1)
von der ARIB (Association of Radio Industries and Businesses) als
Verfahren zum Ausführen
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen bei einer anderen
Frequenz als der durch die Basisstation genutzten vorgeschlagen. Verbesserungen
des Systems sind beispielsweise in den JP-Patentveröffentlichungen
(Kokai) Nr. 11-122663
A1(1999) und 11-341564 A1(1999) offenbart.
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Die 13 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur bei einem TDMA-Funkkommunikationssystem.
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Wie
es in der 13(a) dargestellt ist, wird die
Zeitdauer, in der dieselbe Frequenz für Kommunikationsvorgänge verwendet
wird, in Rahmen 1 mit vorbestimmten Zeitintervallen unterteilt.
In jedem Rahmen (in vorbestimmten Perioden), sendet die Basisstation
Steuerungsinformation 2 an alle Mobilstationen in einem
durch die Basisstation erzeugten Funk-LAN-Bereich. Die Steuerungsinformation 2 enthält Information,
die es den mehreren Mobilstationen ermöglicht, mit der Ba sisstation
synchronisiert zu werden, sowie Information, die das Band (den Zeitbereich)
innerhalb des Rahmens angibt, der jeder Mobilstation zugeordnet
ist.
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Der
Rahmen ist in die Zeitbereiche DOWN-LINK3 für das Senden von Daten von
der Basisstation zu den Mobilstationen und UP-LINK4 zum Senden von
Daten von den Mobilstationen zur Basisstation unterteilt. In jedem
Zeitbereich sind jeder Mobilstation ein Band 5 (Band A)
und ein Band 6 (Band B) zugeordnet, wie es in der 13(b) dargestellt ist, damit die Basisstation
und die Mobilstationen bidirektional miteinander kommunizieren können.
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Nachfolgend
wird die Steuerungsinformation 2 unter Bezugnahme auf die 13(c) beschrieben.
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In
der physikalischen Schicht von Funksystemen wird allgemein ein digitales
Signal aus einer Präambel 200 zur
Rundübertragung
und Nutzdaten 201 (Nutzdaten 1, ..., Nutzdaten N), bei
denen es sich um Informationsdaten für den Sendevorgang handelt,
in ein elektrisches Signal gewandelt. Die sich am Kopf befindende
Präambel 200 kennzeichnet
das von einer Funkschnittstelle empfangene Signal. Insbesondere
fungiert die Präambel 200 zur
Rundübertragung,
wie sie hinzugefügt
wird, wenn die Basisstation Rundübertragungsinformation
in eine Funkzelle sendet, als Synchronisiersignal, mit dem eine
Mobilstation in der Funkzelle versucht, Synchronisierung mit der
Basisstation zu erzielen. Ferner enthält die Steuerungsinformation 2 derartige
Steuerungsinformation, wie Rahmenstrukturinformation und Bandzuordnungsinformation.
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Die 14 zeigt
ein Blockdiagramm eines Beispiels der Konfiguration eines Funk-LAN
auf Grundlage des oben beschriebenen Funkkommunikationssystems.
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In
der 14 kennzeichnet die Zahl 7 ein WAN (Wide
Area Network), und die Zahl 8 kennzeichnet ein Funk-LAN
(Local Area Network). Das Funk-LAN 8 besteht aus mehreren
Mobilstationen 11–13 sowie
einer Basisstation 10. Die Basisstation 10 ist
entweder mit einer zentralen Steuerungseinheit 9 zur zentralen
Steuerung von Bandzuordnungen verbunden, oder sie ist im Inneren
der zentralen Steuerungseinheit 9 vorhanden. Das Funk-LAN 8 ist über die
Basisstation 10 mit dem WAN 7 verbunden.
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Die
Mobilstationen 11 bis 13 führen eine Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
gemäß der durch
die Basisstation 10 mitgeteilten Bandzuordnungsinformation
aus.
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Die
Kommunikationspfade sind als Kommunikationspfade 14–16 gekennzeichnet.
Der Kommunikationspfad für
direkte Kommunikation zwischen einer Mobilstation 11 (Mobilstation <1>) und einer Mobilstation 12 (Mobilstation <2>) ist durch einen Kommunikationspfad 17 gekennzeichnet.
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Wenn
die Mobilstation 11 (Mobilstation <1>) Daten
an die Mobilstation 12 (Mobilstation <2>)
sendet und die normale Basisstation-Mobilstation-Kommunikation verwendet
würde,
müssten
dieselben Daten zweimal über
die in der 14 dargestellten Kommunikationspfade 14 und 15 übertragen
werden, was ineffizient ist. So ist es erforderlich, ein Verfahren zum
Ausführen
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen zu verwenden, durch
das Daten direkt über
den Kommunikationspfad 17 zwischen den Mobilstationen übertragen
werden, ohne dass die Basisstation 10 eingreifen müsste.
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Die 15 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur für direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen bei einem herkömmlichen
Funkkommunikationssystem.
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Beim
Beispiel der 15 erfolgt direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen mit einer anderen Frequenz als der von der
Basisstation 10 benutzten. Eine der Mobilstationen, die
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen ausführen, sendet
Steuerungsinformation 19 mit der Frequenz für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen. Diese Frequenz unterscheidet
sich von derjenigen, mit der eine Rahmensynchronisierung erzielt
wird, und Kommunikationsvorgänge
werden entsprechend der von der Basisstation gesendeten Steuerungsinformation 18 ausgeführt. Die
Mobilstationen, die die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen
ausführen,
sind mit einer Basisstationsfunktion zum Synchronisieren ihrer Rahmen
und zum Zuordnen von Bändern
versehen.
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Zu
anderen Beispielen herkömmlicher
Techniken zum Ausführen
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen gehören die
Folgenden: ein Funk-LAN-System und ein tragbares PDC(Personal Digital
Cellular)-Telefon unter Verwendung des CSMA/CA(Carrier Sense Multiple
Access with Collision Avoidance)-Systems gemäß den Standards ISO/IEC (International
Organization for Standardization/International Electrotechnical
Comission) 8802-11 oder IEEE (Institute of Electrical and Electronics
Engineers) 802.11; HiperLAN gemäß ETSI (European
Telecommunications Standards Institute), wobei es sich um ein System
der Generation 3.5 am Übergang
in ein System der Generation 4 handelt, das um das Jahr 2010 herum
folgend auf PHS (Personal Handy-phone System) und W-CDMA (Wi deband
Code Division Multiple Access) standardisiert werden soll; sowie
das MMAC(Multimedia Mobile Access Communication System)-Funksystem
gemäß ARIB (Association
of Radio Industries and Businesses).
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Nachfolgend
werden IEEE802.11 und HiperLAN kurz beschrieben, wobei sie jedoch
keine direkte Relevanz hinsichtlich der Erfindung haben, da das erstere
System kein zentral gesteuertes Funksystem mit einer zentralen Steuerungseinheit
zum zentralen Steuern von Bandzuordnungen ist, und da das Letztere
ein System ist, das dieselbe Frequenz wie die für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendet.
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Die 16 ist
ein Beispiel für
Kommunikation gemäß dem System
IEEE802.11.
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In
der 16 führt,
unter den Mobilstationen 1 bis 4 in einem Funk-LAN-Gebiet 20,
wenn es eine Mobilstation <1> wünscht, Information an eine
Mobilstation <2> zu senden, die Mobilstation <1> eine Rundübertragung
eines RTS(Request to Send)-Signals 21 und 24 aus.
Alle Mobilstationen analysieren das RTS-Signal. Wenn es sich um
keine Informationssendeanforderung handelt, die an eine spezielle Mobilstation
gerichtet ist, bleibt die Mobilstation in Bereitschaft. Wenn das
RTS-Signal an eine spezielle Mobilstation gesendet ist, sendet die
Mobilstation (Mobilstation <2>) ein CTS(Clear to
Send)-Signal 22 und 25, um anzuzeigen, dass sie
zum Empfang bereit ist. Daraufhin sendet die Mobilstation <1> Information über ein
MAC-Signal 23 und 26 an die Mobilstation <2>. Während dieser Prozesse sehen
die anderen Mobilstationen für
eine bestimmte Zeitperiode von Sendevorgängen ab, um eine Kollision
von Sendesignalen zu vermeiden.
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Die 17 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur im HiperLAN-System. Teile oder Elemente,
die denen ähnlich
sind, wie sie in der 13 dargestellt sind, sind mit ähnlichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Im
HiperLAN-System ist in einem TDMA-Rahmen 27 zum Ausführen direkter
Kommunikation zwischen Mobilstationen ein Band 28 vorhanden. In
diesem Band 28 stellt die Basisstation Sendevorgänge ein,
um es den Mobilstationen zu ermöglichen, zueinander
zu senden, was es ermöglicht,
dass Mobilstation-Kommunikation und direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen auf einer einzelnen Frequenz erfolgen.
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Bei
einem herkömmlichen
Funkkommunikationssystem sind die Rahmen für direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen sowie diejenigen für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
nicht synchronisiert, wie es in der 15 dargestellt
ist. Demgemäß werden,
um Steuerungsinformation zum Synchronisieren der jeweiligen Rahmen
zu erzielen, die Kommunikationsmodi umgeschaltet. Dies ist ein Prozess,
bei dem eine Mobilstation ihre Verbindung mit der Basisstation für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
beendet, und dann mit der Mobilstation, die über die Basisstationsfunktion
verfügt,
eine Verbindung aufbaut, um direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen
auszuführen.
Durch die JP-Patentveröffentlichung
(Kokai) Nr. 11-122663 A1(1999) wurde beispielsweise ein verbessertes
Verfahren zum Erhalten von Rundübertragungsinformation
von einer Basisstation vorgeschlagen, wobei das Umschalten intermittierend
ausgeführt
wird.
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Jedoch
zeigt die in der obigen Veröffentlichung
offenbarte Vorrichtung das Problem, dass die Mobilstation 11 (Mobilstation <1>) nicht gleichzeitig eine
Datenkommunikation mit der Mobilstation 12 (Mobilstation <2>) und der Basisstation 10 ausführen kann,
wie es in der 10 dargestellt ist. Bei jüngeren Kommunikationssystemen
existiert eine fortlaufende Verschiebung von Sprachkommunikation über Telefon
zu Datenkommunikation. So bedeutet das obige Problem, dass, in Zusammenhang
mit dem Aufbau eines Funk-LAN, die Mobilstationen intermittierend
vom Netzwerk abgetrennt werden, was zu weiteren Problemen führt. Beispielsweise
ist es möglich,
dass die Basisstation keine von einem angeschlossenen WAN (wie dem
Internet) empfangene Daten an eine Ziel-Mobilstation im Funk-LAN
senden kann, oder dass die Basisstation noch nicht einmal das Vorhandensein
einer Mobilstation erkennt, da eine Verbindung mit dieser fehlt.
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Die
obige Erörterung
beruht auf der Annahme, dass beispielsweise ein Funk-LAN zu Hause (Heimnetzwerk)
aufgebaut wird, das aus einer Gatewayeinheit mit einer mit dem Internet
außerhalb
verbundenen Basisstation und Mobilstationen besteht, zu denen Haushaltsinformationsgeräte gehören (wie beispielsweise
ein Kühlschrank,
ein Mikrowellenherd, ein Fernseher, ein Videoserver oder eine Set-Top-Box).
In diesem Fall wäre
es problematisch, wenn das externe Netzwerk keine Videoinformation an
den Videoserver senden könnte,
wenn dieser drahtlos Videoinformation an den Fernseher überträgt, oder
wenn, wenn eine Klimaanlage von außen betrieben werden sollte,
das Vorhandensein der Klimaanlage aufgrund der Beendigung ihrer
Verbindung mit der Basisstation im Netzwerk nicht festgestellt werden
könnte.
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Ferner
besteht, um eine direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen zu
realisieren, das zusätzliche
Problem, dass die Basisstationsfunktion zu einer der Mobilstationen
hinzuzufügen
wäre, die
als Basisstation wirken soll.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, ein effizientes Funkkommunikationssystem
zu schaffen, das eine Basisstation-Mobilstation-Kommunikation selbst dann
ermöglicht,
wenn direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen bei einer anderen
Frequenz als der der Basisstation ausgeführt wird, wobei die Belastung
von Mobilstationen dadurch verringert werden kann, dass dafür gesorgt
wird, dass die Basisstation direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen steuert,
und das es ermöglicht,
mehrere Frequenzen gleichzeitig durch eine einzelne Basisstation
zu verwenden.
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US 5,903,618 offenbart ein
in mehreren Modi arbeitendes Funkkommunikationssystem, das indirekte
Terminal-Terminal-Kommunikation über
eine Basisstation sowie direkte Peer-to-Peer-Kommunikation ausführen kann.
Im letzteren Modus werden die Zeitschlitze für Kommunikationsvorgänge mit
einem Synchronisiersignal von der Basisstation synchronisiert.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Durch
die Erfindung ist, gemäß einer
Erscheinungsform, Folgendes geschaffen: ein Funkkommunikationssystem
mit einer Basisstation und Mobilstationen, die drahtlos mit der
Basisstation verbunden sind, wobei die Mobilstationen ohne Eingreifen
der Basisstation miteinander kommunizieren können und wobei das System ferner über eine
Synchronisiereinrichtung zum Synchronisieren der direkten Kommunikation
zwischen Mobilstationen verfügt,
wobei für
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer ersten Frequenz verschieden ist, die
für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendet wird, die Synchronisiereinrichtung einen Rahmen bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
mit demjenigen bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen
auf Grundlage von bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeter Steuerungsinformation synchronisiert, und wobei das
System über eine
Zuordnungseinrichtung verfügt,
die in der Basisstation angeordnet ist, um die zweite Frequenz für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen, die von der für die Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten ersten Frequenz verschieden ist, auf eine Anfrage von
der Mobilstation hin zuzuordnen.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform ist durch die Erfindung Folgendes geschaffen:
eine Basisstation in einem Funkkommunikationssystem mit dieser Basisstation
und drahtlos mit ihr verbundenen Mobilstationen, wobei die Mobilstationen
ohne Eingreifen der Basisstation miteinander kommunizieren und die
Basisstation ferner über
eine Synchronisiereinrichtung zum Synchronisieren direkter Kommunikation
zwischen Mobilstationen verfügt,
wobei für
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer ersten Frequenz verschieden ist, die
für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendet wird, die Synchronisiereinrichtung einen Rahmen bei der
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
mit demjenigen bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen
auf Grundlage von bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeter Steuerungsinformation synchronisiert, und wobei das
System über
eine Zuordnungseinrichtung verfügt,
die in der Basisstation angeordnet ist, um die zweite Frequenz für direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen, die von der für die Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten ersten Frequenz verschieden ist, auf eine Anfrage von
der Mobilstation hin zuzuordnen.
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Gemäß einer
weiteren Erscheinungsform ist durch die Erfindung Folgendes geschaffen:
ein Funkkommunikationsverfahren eines Funkkommunikationssystems
mit einer Basisstation und Mobilstationen, die drahtlos mit der
Basisstation verbunden sind, wobei die Mobilstationen ohne Eingreifen
der Basisstation miteinander kommunizieren können, und wobei das Verfahren
einen Synchronisierschritt zum Synchronisieren direkter Kommunikation
zwischen Mobilstationen enthält,
wobei
wenn für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer für
eine Basisstation-Mobilstation-Kommunikation ersten Frequenz verschieden
ist, der Synchronisierschritt einen Rahmen bei Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
mit dem bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage
von in der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation enthaltener Steuerungsinformation
synchronisiert, und wobei das Verfahren einen Zuordnungsschritt
enthält, der
durch die Basisstation ausgeführt
wird, um die zweite Frequenz für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen, die von der für die Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten ersten Frequenz verschieden ist, auf eine Anfrage von
der Mobilstation hin zuzuordnen.
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Gemäß einer
anderen Erscheinungsform ist durch die Erfindung Folgendes geschaffen:
ein Funkkommunikationssystem mit einer Basisstation und Mobilstationen,
die drahtlos mit der Basisstation verbunden sind, wobei die Mobilstationen
ohne Eingreifen der Basisstation miteinander kommunizieren können und
wobei das System ferner über
eine Synchronisiereinrichtung zum Synchronisieren der direkten Kommunikation
zwischen Mobilstationen verfügt,
wobei für
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer ersten Frequenz verschieden ist, die
für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendet wird, die Synchronisiereinrichtung einen Rahmen bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
mit demjenigen bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen
auf Grundlage von bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeter Steuerungsinformation synchronisiert, und wobei das
System über eine
Zuordnungseinrichtung verfügt,
die in der Basisstation angeordnet ist, um Bänder in einem Rahmen für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage einer Anfrage
von einer Mobilstation zuzuordnen.
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Gemäß einer
weiteren Erfindung ist durch die Erfindung Folgendes geschaffen:
eine Basisstation in einem Funkkommunikationssystem mit dieser Basisstation
und drahtlos mit ihr verbundenen Mobilstationen, wobei die Mobilstationen
ohne Eingreifen der Basisstation miteinander kommunizieren und die Basisstation
ferner über
eine Synchronisiereinrichtung zum Synchronisieren direkter Kommunikation zwischen
Mobilstationen verfügt,
wobei für
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer ersten Frequenz verschieden ist, die
für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendet wird, die Synchronisiereinrichtung einen Rahmen bei der
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation mit demjenigen bei direkter
Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage von bei der
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation verwendeter Steuerungsinformation
synchronisiert, und wobei das System über eine Zuordnungseinrichtung
verfügt,
um Bänder
in einem Rahmen für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage einer
Anfrage von einer Mobilstation zuzuordnen.
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Gemäß noch einer
weiteren Erscheinungsform ist durch die Erfindung Folgendes geschaffen: ein
Funkkommunikationsverfahren eines Funkkommunikationssystems mit
einer Basisstation und Mobilstationen, die drahtlos mit der Basisstation
verbunden sind, wobei die Mobilstationen ohne Eingreifen der Basisstation
miteinander kommunizieren können, und
wobei das Verfahren einen Synchronisierschritt zum Synchronisieren
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen enthält, wobei
wenn für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet wird, die von einer für
eine Basisstation-Mobilstation-Kommunikation ersten Frequenz verschieden
ist, der Synchronisierschritt einen Rahmen bei Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
mit dem bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage
von in der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation enthaltener Steuerungsinformation
synchronisiert, und wobei das Verfahren einen Zuordnungsschritt
enthält,
der durch die Basisstation ausgeführt wird, um Bänder in
einem Rahmen für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen auf Grundlage einer
Anfrage von einer Mobilstation zuzuordnen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
Blockdiagramme von Beispielen einer Basisstation und einer Mobilstation
im Funkkommunikationssystem gemäß der Erfindung.
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2 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur bei direkter Kommunikation zwischen
Mobilstationen im Funkkommunikationssystem.
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3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Funk-LAN auf Grundlage des
Funkkommunikationssystems.
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4 zeigt
ein Steuerungsabfolgediagramm zum Veranschaulichen des Ablaufs von
Daten bei einem Beispiel für
Kommunikation im Funkkommunikationssystem.
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5 zeigt
ein Flussdiagramm von Kommunikationsprozessen, wie sie in der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
des Funkkommunikationssystems ausgeführt werden.
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6 zeigt
ein Flussdiagramm von Kommunikationsprozessen, wie sie in der Mobilstation
im Funkkommunikationssystem ausgeführt werden.
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7 zeigt
ein Steuerungsabfolgediagramm zum Veranschaulichen des Ablaufs von
Daten im Funkkommunikationssystem gemäß der Erfindung.
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8 zeigt
ein Blockdiagramm von Bandzuordnungen im Funkkommunikationssystem.
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9 zeigt
ein Blockdiagramm von Rahmenzuordnungen im Funkkommunikationssystem.
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10 zeigt
ein Beispiel eines Kommunikationszustands zwischen der Basisstation
und den Mobilstationen im Funkkommunikationssystem, und sie zeigt
ein Blockdiagramm zur Rahmenzuordnung im Funkkommunikationssystem.
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11 zeigt
ein Flussdiagramm von Rahmenzuordnungen im Funkkommunikationssystem.
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12 zeigt
ein Beispiel eines Kommunikationszustands zwischen der Basisstation
und den Mobilstationen im Funkkommunikationssystem.
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13 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur in einem herkömmlichen TDMA-Funkkommunikationssystem.
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14 zeigt
ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Funk-LAN auf Grundlage des
herkömmlichen
Funkkommunikationssystems.
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15 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur für direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen beim herkömmlichen
Funkkommunikationssystem.
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16 zeigt
ein Beispiel für
Kommunikation gemäß dem IEEE802.11-System.
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17 zeigt
ein Beispiel der Rahmenstruktur gemäß dem HiperLAN-System.
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BESTE ART ZUM AUSFÜHREN DER
ERFINDUNG
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
detailliert beschrieben.
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Erste Ausführungsform
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Die 1 zeigt
ein Blockdiagramm einer Basisstation und einer Mobilstation in einem
Funkkommunikationssystem gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung.
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Es
wird auf die 1 Bezug genommen, in der die
Zahl 30 eine Basisstation im Funkkommunikationssystem kennzeichnet
und die Zahl 40 eine Mobilstation kenn zeichnet, die durch
Funk mit der Basisstation 30 kommuniziert. Die Basisstation 30 verfügt über eine
zentrale Steuerungseinheit 31.
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Die
Basisstation 30 verfügt über eine
zentrale Steuerungseinheit 31 zum Zuordnen von Bändern in
einem Rahmen einer Kommunikationsfrequenz auf eine Bandzuordnungsanfrage
hin; eine Antenne 32 für
Sende- und Empfangsvorgänge über Funk;
eine Funkverarbeitungseinrichtung 33 zum Erkennen verfügbarer Frequenzen;
eine Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 zum Ausführen einer
Rahmenverarbeitung, durch die Steuerungsinformation wie Zuordnungsinformation
zu einem zugeordneten Band in Sendedaten gewandelt wird; eine Funksteuerungseinrichtung 35 zum
Erzeugen von Steuerungsinformation wie eines Rahmensynchronisiersignals
und Bandzuordnungsinformation betreffend Zuordnungen durch die zentrale
Steuerungseinheit 31; und eine Leitungsverarbeitungseinrichtung 36 zum
Liefern von Daten für
externe Sendevorgänge
an die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 in einem bestimmten
Format auf eine Anweisung von der Funksteuerungseinrichtung 35 hin.
Die zentrale Steuerungseinheit 31 führt Berechnungen beispielsweise zur
Zeitzuordnung aus, und sie kann entweder in der Basisstation 30 enthalten
sein, oder sie kann sich, gemäß der vorliegenden
Ausführungsform,
außerhalb
derselben befinden.
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Die
Mobilstation 40 verfügt
eine Antenne 42 für
Sende- und Empfangsvorgänge über Funk;
eine Funkverarbeitungseinrichtung zum Empfangen von Kommunikationsdaten
und zum Liefern derselben an die Rahmenverarbeitungseinrichtung 44;
eine Rahmenverarbeitungseinrichtung 44 zum Erzielen von Rahmensynchronisation
auf Grundlage eines von der Basisstation 30 empfangenen
Steuerungssignals und zum Aufteilen der Kommunikationsdaten in Steuerungsinformation
und Empfangsdaten; eine Funksteuerungseinrichtung 45 zum
Decodieren der Bandzuordnungsinformation und dergleichen und zum Aufbewahren
derselben als Steuerungsinformation zur Verwendung bei der Sende-/Empfangsverarbeitung
von Kommunikationsdaten; und eine Leitungsverarbeitungseinrichtung 46 zum
Liefern von Daten für
externes Senden an die Rahmenverarbeitungseinrichtung 94 in
einem bestimmten Format entsprechend einer Anweisung von der Funksteuerungseinrichtung 45.
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Die
Funksteuerung-Verarbeitungseinrichtung 45 informiert die
Funkverarbeitungseinrichtung 43 über den Start eines Sende-/Empfangsvorgangs, wenn
sie auf ein zugeordnetes Band (Zeit) in einem Rahmen trifft. Bei
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen informiert die Funksteuerungs- Verarbeitungseinrichtung 45 die
Funkverarbeitungseinrichtung 43 über eine Änderung der Frequenz, die für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen zu verwenden ist.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform verfügt das Funkkommunikationssystem über eine Synchronisiereinrichtung
zum Synchronisieren, wenn eine zweite Frequenz für direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen zu verwenden ist, die von einer für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten ersten Frequenz verschieden ist, von Rahmen zwischen
der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und der direkten Kommunikation zwischen
Mobilstationen auf Grundlage von bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeter Steuerungsinformation. Das Funkkommunikationssystem
verfügt
auch über
eine Zuordnungseinrichtung zum Zuordnen von Bändern und einer Frequenz für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen entsprechend einer Zuordnungsanfrage
von der Basisstation 30 oder der Mobilstation 40.
Die Basisstation 30 und die Mobilstation 40 verfügen jeweils über eine
Sendeeinrichtung und eine Empfangseinrichtung zum Senden und Empfangen
von Zuordnungsanfragen und Zuordnungsmitteilungsinformation zwischen
einander. Die Mobilstation 40 verfügt ferner über eine Steuerungseinrichtung
zum Ändern der
Funkfrequenz entsprechend einer Zuordnung. Demgemäß kann eine
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation gleichzeitig mit einer direkten Kommunikation
zwischen Mobilstationen ausgeführt werden.
Die Basisstation 30 führt
auch eine Trägererfassung
bei mehreren verfügbaren
Frequenzen aus, und sie verfügt über eine
Einrichtung zum Transportieren verfügbarer Frequenzen, die nicht
die durch die Basisstation 30 verwendeten sind.
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Die 2 zeigt
ein Beispiel einer Rahmenstruktur bei direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen
beim vorliegenden Funkkommunikationssystem, wobei Beispiele der
Rahmenstruktur und der Bandzuordnung dargestellt sind. Die Rahmenstrukturen
entsprechen denen des in der 15 dargestellten
herkömmlichen
Beispiels.
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Gemäß den 2(a) und 2(b) ist
die Rahmenstruktur in Zeitbereiche unterteilt, die aus Steuerungsinformation 50,
einem Kommunikationsband DOWN-LINK 51 und einem Kommunikationsband
UP-LINK 52 besteht. Die Steuerungsinformation 50 enthält Information
für mehrere
Mobilstationen 40, um Synchronisierung zwischen einer Basisstation 30 in
jedem Rahmen (mit vorbestimmten Perioden) zu erzielen, und Information,
die ein Band (einen Zeitbereich) in einem Rahmen, wie jeder Mobilstation zugeordnet,
angibt. Das DOWN-LINK 51 dient zum Liefern von Daten der Basisstation 30 zu
den Mobilstationen 40. Das UP-LINK 52 dient zum
Liefern von Daten von den Mobilstation 40 zur Basisstation 30. Die
Steuerungsinformation 50 enthält eine Präambel 200 für Rundübertragung
sowie Nutzdaten 201, wie es unter Bezugnahme auf die 13(c) beschrieben wurde. Die Präambel 200 für Rundübertragung
enthält
ein Synchronisiersignal für
die Mobilstationen in einer Funkzelle, um Synchronisierung mit der
Basisstation zu erzielen, sowie Steuerungsinformation wie Rahmenstrukturinformation
und Bandzuordnunqsinformation.
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Gemäß der 2(b) führt
eine Mobilstation direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen
mit einer Frequenz für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen aus, die von der Frequenz
verschieden ist, mit der eine Rahmensynchronisierung erzielt wird,
und Kommunikationsvorgänge
werden auf Grundlage der durch die Basisstation 30 gesendeten Steuerungsinformation 50 ausgeführt. Die
Mobilstation synchronisiert Rahmen zwischen Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
und direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen unter Verwendung
der Steuerungsinformation 50 für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
anstelle der Steuerungsinformation 53 für herkömmliche direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen. Die Zahl 54 kennzeichnet ein Band
für direkte
Kommunikation.
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Die 2(c) zeigt ein Beispiel zur Bandzuordnung bei
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation. Die Zahl 55 kennzeichnet
Steuerungsinformation, der die Steuerungsinformation 50 zugeordnet
ist. Die Zahl 56 kennzeichnet ein Band D1, dem das DOWN-LINK 51 zugeordnet
ist. Die Zahl 57 kennzeichnet ein Band U1, dem das UP-LINK 52 zugeordnet
ist.
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Die 2(d) zeigt ein Beispiel zur Bandzuordnung bei
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen. Wie oben beschrieben,
wird die Steuerungsinformation (Steuerungsinformation 53)
für herkömmliche
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen nicht verwendet, da
die Steuerungsinformation 50 für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
auch für
die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen verwendet wird.
Die Zahl 58 kennzeichnet ein Band Dil, dem das Band 54 für direkte Kommunikation
zugeordnet ist.
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So
wird es durch Synchronisieren von Rahmen zwischen der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
und der direkten Kommunikation zwischen Mobilstationen möglich, das
Kommunikationsband DOWN-LINK 51 von der Basisstation 30 zu
den Mobilstationen 40, das Kommunikationsband UP-LINK 52 von
den Mobilstationen 40 zur Basisstation 30 sowie
das Band 54 für
direkte Kommunikation von einer Mobilstation 40 zu einer
anderen Mobilstation 40 parallel zu verarbeiten.
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Nachfolgend
wird der Betrieb des auf die obige Weise konfigurierten Funkkommunikationssystems
beschrieben.
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Die 3 zeigt
ein Blockdiagramm eines Beispiels eines Funk-LAN auf Grundlage des
vorliegenden Funkkommunikationssystems. Teile oder Elemente, die
denen ähnlich
sind, wie sie in der 14 dargestellt sind, sind mit ähnlichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
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In
der 3 besteht ein Funk-LAN 8 aus mehreren
Mobilstationen 40a bis 40c und einer Basisstation 30 mit
einer in sie eingebauten zentralen Steuerungseinheit 31.
Das Funk-LAN 8 ist über
die Basisstation 30 mit einem WAN 7 verbunden.
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Die
Mobilstationen 40A bis 40C verfügen über eine ähnliche
Struktur wie die in der 1 dargestellten Mobilstationen 40,
und sie führen
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation entsprechend Bandzuordnungsinformation
aus, wie sie von der Basisstation 30 mitgeteilt wird. Die
Kommunikationspfade sind als Kommunikationspfade 14 bis 16 angegeben.
Ein Kommunikationspfad für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen zwischen der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) und der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) ist durch einen Kommunikationspfad 17 gekennzeichnet.
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Nun
wird unter Bezugnahme auf die 2 ein Beispiel
zur Bandzuordnung für
die Basisstation 30 und die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>), die mit der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) kommunizieren möchte, beschrieben.
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In
den 2 und 3 empfängt die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) eine Rahmensynchronisierung
und Bandzuordnung auf Grundlage der Steuerungsinformation 55 von
der Basisstation 30. Ein Band 56 (Band D1) ist
ein Kommunikationsband von der Basisstation 30 zur Mobilstation 40A (Mobilstation <1>). Ein Band 57 (Band
U1) ist ein Kommunikationsband von der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) zur Basisstation 30.
Ein Band 58 (Band Dil) ist ein Kommunikationsband von der
Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
zur Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
durch Ausführen
von Kommunikationsvorgängen
entsprechend diesen Zuordnungen kann die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) Datenkommunikation
gleichzeitig mit der Mo bilstation 40B (Mobilstation <2>) und der Basisstation 30 ausführen, ohne
ihre Verbindung mit der Basisstation 30 zu unterbrechen.
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Die 4 zeigt
ein Steuerungsabfolgediagramm zum Veranschaulichen des Ablaufs von
Daten beim obigen Kommunikationsbeispiel. Die Zahlen in der Zeichnung
geben die einzelnen Verarbeitungsschritte an.
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In
der 4 ist angenommen, dass die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) und die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) ihren Verbindungsaufbau
mit der Basisstation 30 abgeschlossen haben und Kommunikation
mit ihr gestartet haben (60). Zunächst sendet die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) eine Anfrage (61)
und eine weitere Anfrage (62) in einem zugeordneten Band
des UP-LINK 52 an die Basisstation 30. Die Anfrage
(61) fordert zur Zuordnung eines Bands für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen auf, um Daten an die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) zu senden. Die Anfrage
(62) fordert zur Zuordnung eines Bands für normale
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation auf.
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Die
Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
sendet auch eine Anfrage (63) in einem zugeordneten Band
des UP-LINK 52 an die Basisstation 30, das zur Zuordnung
eines Bands für
normale Basisstation-Mobilstation-Kommunikation auffordert.
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Dann
sendet die Basisstation 30 eine Zuordnungsanfrage (64)
an die zentrale Steuerungseinheit 31, die die Bandzuordnungsanfrageinformationen von
allen Mobilstationen sowie die Bandzuordnungsanfrage von der Basisstation 30 an
die Mobilstation bündelt.
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Die
zentrale Steuerungseinheit 31 informiert, auf die Bandzuordnungsanfrage
(69) hin die Basisstation 30 über die Zuordnungen von Bändern im nächsten Rahmen
bei der Frequenz für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und der Frequenz für direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen (65).
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Die
Basisstation 30 sendet, im Steuerungsinformationsband im
nächsten
Rahmen, Information zur Band- und Frequenzzuordnung für direkte
Kommunikation von der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) zur Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) (66), sowie
Bandzuordnungsinformation für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation (67, 68)
an die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
und die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>).
Jede Mobilstation führt
eine Empfangsverarbeitung im Steuerungsinformationsband aus.
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Die
Basisstation 30 sendet, in einem zugeordneten Band im DOWN-LINK 51 bei
der Frequenz für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation, Daten für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
(69, 70) an die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) und die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>). Alle Mobilstationen
führen
eine Empfangsverarbeitung in einem zugeordneten Band aus.
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Die
Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
sendet Daten für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen (71) in einem
zugeordneten Band für
direkte Kommunikation bei der Frequenz für direkte Kommunikation zwischen
Mobilstationen an die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>). Die Mobilstation 90B (Mobilstation <2>) führt in einem zugeordneten Band eine
Empfangsverarbeitung aus.
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Die
Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
und die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
senden Daten für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation (72, 73)
in einem zugeordneten Band im UP-LINK 52 an die Basisstation 30.
Die Basisstation 30 führt
in einem zugeordneten Band eine Empfangsverarbeitung aus.
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Die 5 zeigt
ein Flussdiagramm der Kommunikationsverarbeitung in der Basisstation 30.
S kennzeichnet zugehörige
Schritte.
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Zunächst werden,
in einem Trägererfassungsprozess
in einem Schritt S11, verfügbare
Frequenzen durch die Funkverarbeitungseinrichtung 33 (1)
der Basisstation 30 erfasst. Von den erfassten Frequenzen
wird die von der Basisstation 30 verwendete ausgewählt, und
es erfolgen Vorbereitungen für
Sende- und Empfangsvorgänge.
Gleichzeitig erfolgt an die zentrale Steuerungseinheit 31 eine
Mitteilung zu Frequenzen, die für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen verfügbar sind.
Gleichzeitig wird an die zentrale Steuerungseinheit 31 eine Mitteilung
zu verfügbaren
Frequenzen geliefert, die nicht die von der Basisstation 30 verwendeten
sind.
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Beim
Prozess zum Senden eines Steuerungssignals in einem Schritt S12
erzeugt die Funksteuerungseinrichtung 35 Steuerungsinformation,
die ein Signal zur Rahmensynchronisierung sowie Bandzuordnungsinformation,
wie der zentralen Steuerungseinheit 31 zugeordnet, enthält. Die
Steuerungsinformation wird durch die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 in
Sendedaten gewandelt und dann über die
Funkverarbeitungseinrichtung 33 und die Antenne 32 gesendet.
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Beim
Prozess zum Senden der Kommunikationsdaten im Schritt S13 sendet
die Leitungsverarbeitungseinrichtung 36 externe Sendedaten
entsprechend Anweisungen von der Funksteuerungseinrichtung 35 an
die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34. Die Daten werden
durch die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 in Sendedaten
gewandelt und dann über
die Funkverarbeitungseinrichtung 33 und die Antenne 32 gesendet.
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Beim
Prozess zum Empfangen der Kommunikationsdaten in einem Schritt S14
wird das Funksignal durch die Antenne 32 und die Funkverarbeitungseinrichtung 33 empfangen.
Die empfangenen Daten werden durch die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 in
Steuerungsinformation und Empfangsdaten aufgeteilt. Die Steuerungsinformation,
wie eine Bandzuordnungsanfrage, wird durch die Funksteuerungseinrichtung 35 verarbeitet
und erforderliche Information wird an die zentrale Steuerungseinheit 31 gesendet,
wo sie verarbeitet wird. Die Empfangsdaten werden durch die Leitungsverarbeitungseinrichtung 36 nach
außen
gesendet, nachdem sie in ein externes Format gebracht wurden.
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In
einem Schritt S15 wird ermittelt, ob die Kommunikation beendet ist
oder nicht. Falls nicht, wird der Prozess ab dem Schritt S11 wieder
aufgenommen, und die oben beschriebenen Schritte werden wiederholt.
Wenn die Kommunikation beendet ist, gelangt der aktuelle Prozess
zum Ende.
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Die 6 zeigt
ein Flussdiagramm der in der Mobilstation ausgeführten Kommunikationsverarbeitung.
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In
einem Trägererfassungsschritt
S21 werden verfügbare
Frequenzen durch die Funkverarbeitungseinrichtung 43 erfasst.
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Im
Prozess des Empfangens des Steuerungssignals im Schritt S22 wird
eine Rahmensynchronisierung auf Grundlage des Steuerungssignals ausgeführt, dass
von der Basisstation 30 gesendet und von der Antenne 42 und
der Funkverarbeitungseinrichtung 43 empfangen wird. Das
Steuerungssignal wird durch die Rahmenverarbeitungseinrichtung 44 in
Steuerungsinformation verarbeitet. Die Funksteuerungs-Verarbeitungseinrichtung 45 decodiert Bandzuordnungsinformation
und dergleichen aus der Steuerungsinformation, und sie speichert
sie als Steuerungsinformation zur Verwendung während des Prozesses des Sendens
und Empfangens von Kommunikationsdaten.
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Nachdem
die Funksteuerungs-Verarbeitungseinrichtung 45 ein zugeordnetes
Band (Zeit) in einem Rahmen empfangen hat, informiert sie die Funkverarbeitungseinrichtung 43 über den
Start eines Sende-/Empfangsvorgangs. In einem Schritt S23 wird ermittelt,
ob die Kommunikation direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen
ist oder nicht. Wenn dies der Fall ist, wird die Funkverarbeitungseinrichtung 43 in
einem Schritt S24 über
eine Änderung
der Frequenz auf diejenige, die zur direkten Kommunikation zwischen
Mobilstationen verwendet wird, informiert. Dann wird die Sende-/Empfangsfrequenz
geändert,
und die Routine geht zu einem Schritt S25 weiter. Wenn die Kommunikation
nicht die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen ist, geht
die Routine zum Schritt S25 weiter.
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Im
Prozess des Sendens und Empfangens von Kommunikationsdaten im Schritt
S25 empfängt die
Funkverarbeitungseinrichtung 43 die Kommunikationsdaten,
und sie sendet sie an die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34,
wo die Daten in Steuerungsinformation und Empfangsdaten aufgeteilt
werden. Die Steuerungsinformation wird durch die Funksteuerungseinrichtung 35 verarbeitet.
Die Empfangsdaten werden durch die Leitungsverarbeitungseinrichtung 36 nach
außen
geschickt, nachdem sie in ein externes Format gebracht wurden. Externe
Sendedaten werden durch die Leitungsverarbeitungseinrichtung 36 entsprechend
einer Anweisung von der Funksteuerungseinrichtung 35 an
die Rahmenverarbeitungseinrichtung 34 geliefert, wo sie
in Sendedaten gewandelt werden und dann durch die Funkverarbeitungseinrichtung 43 und
die Antenne 42 gesendet werden.
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In
einem Schritt S26 wird ermittelt, ob ein Band existiert oder nicht.
Wenn ein Band existiert, kehrt die Routine zum Schritt S23 zurück, um die oben
beschriebenen Prozesse zu wiederholen. Falls nicht, wird in einem
Schritt S27 ermittelt, ob die Kommunikation beendet ist oder nicht.
Falls nicht, kehrt die Routine zum Schritt S21 zurück, um die
relevanten Schritte zu wiederholen. Wenn die Kommunikation beendet
ist, gelangt der aktuelle Prozess zum Ende.
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Demgemäß verfügt, bei
der vorliegenden Ausführungsform,
das Funkkommunikationssystem über
eine Synchronisiereinrichtung, um, wenn dann, wenn die zentrale
Steuerungseinheit 31 für
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen eine zweite Frequenz
verwendet, die von der für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation verwendeten ersten Frequenz
verschieden ist, Rahmen zwischen Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und direkter Kommunikation
zwischen Mobilstationen auf Grundlage der bei der Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten Steuerungsinformation zu synchronisieren. Das System
verfügt
auch über
eine Zu ordnungseinrichtung zum Zuordnen eines Bands und einer Frequenz
für die
direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen entsprechend einer
Zuordnungsanfrage von der Basisstation 30 oder den Mobilstationen 40.
Da beim Synchronisieren von Rahmen zwischen Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
und direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen die Steuerungsinformation 55 für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
anstelle derjenigen für
normale, direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen verwendet
wird, ist es möglich,
das Band DOWN-LINK 51 für
Kommunikation von der Basisstation 30 zu den Mobilstationen 90 parallel
zu dem Band U3 für
Kommunikation von den Mobilstationen 40 zur Basisstation 30 sowie
das Band 54 für
Kommunikation von einer Mobilstation 40 zu einer anderen
Mobilstation 40 zu verwenden.
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Demgemäß können direkte
Kommunikation zwischen Mobilstationen und Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
gleichzeitig ausgeführt
werden, oder es kann direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen
ausgeführt
werden, während
die Verbindung mit der Basisstation 30 erhalten bleibt,
obwohl beim Ausführen
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen eine andere Frequenz
als diejenige der Basisstation 30 verwendet wird.
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Ferner
kann die Belastung der Mobilstationen verringert werden, da die
Basisstation die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen steuert.
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Zweite Ausführungsform
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Bei
der zweiten Ausführungsform
ist die Art, gemäß der Kommunikationsbänder zugeordnet
werden, verändert.
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Die 7 zeigt
eine Steuerungsabfolge zum Veranschaulichen des Ablaufs von Daten
im Funkkommunikationssystem gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung. Die 8 zeigt ein Blockdiagramm der
Bandzuordnung beim vorliegenden Funkkommunikationssystem, und sie
entspricht der 2.
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Durch
das vorliegende Funkkommunikationssystem kann ein Funk-LAN auf dieselbe
Weise aufgebaut werden, wie sie in der 3 angegeben ist.
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Gemäß der 7 ist
angenommen, dass die Basisstation 30, die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>), die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) und eine Mobil station 40C (Mobilstation <3>) alle über offene
Kommunikationsleitungen verfügen
(80).
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Die
Basisstation 30 sendet eine Kommunikationsbandanfrage (81)
an die Basisstation. Die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) sendet eine Kommunikationsbandanfrage
(82) an die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>).
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Auf
diese Bandanfragen hin ordnet die zentrale Steuerungseinheit 31 ein
Band 92 (Band D1) und ein Band 93 (Band U1) als
Kommunikationsbänder
zwischen der Basisstation 30 und der Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) zu (83).
Die zentrale Steuerungseinheit 31 ordnet auch ein Band 94 (Band
D2) und ein Band 95 (Band U2) als Kommunikationsbänder zwischen
der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) und
der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
zu (84). Die Zahl 91 kennzeichnet Steuerungsinformation. Gemäß diesen
Zuordnungen kommunizieren die Basisstation 30 und die Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) miteinander (85, 87),
während
die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
und die Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
miteinander kommunizieren (86, 88).
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Beim
Funkkommunikationssystem der vorliegenden Ausführungsform weist die Basisstation 30 an,
dass direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen zwischen der
Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
und der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>)
auf einer anderen Frequenz als der der Basisstation 30 ausgeführt wird.
So kann die Basisstation 30 mit der Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) kommunizieren.
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Wenn
direkte Kommunikation zwischen der Mobilstation 90A (Mobilstation <1>) und der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) bei derselben Frequenz
wie der der Basisstation 30 ausgeführt wird, kann die Basisstation 30 keine
Daten in diesem Band senden oder empfangen. Jedoch kann, gemäß der vorliegenden
Ausführungsform,
die Basisstation 30 Daten in allen Bändern (Zeiten) im Rahmen senden und
empfangen, da die direkte Kommunikation zwischen den Mobilstationen 40A und 40B auf
einer anderen Frequenz ausgeführt
wird.
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Demgemäß kann ein
effizientes Funkkommunikationssystem realisiert werden, bei dem
eine einzelne Basisstation zur Kommunikation mehrere Frequenzen
verwenden kann.
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Dritte Ausführungsform
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Dies
ist ein Beispiel, bei dem die Weise, auf die Kommunikationsrahmenweise
zugeordnet werden, geändert
ist.
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Die 9 zeigt
ein Blockdiagramm einer Rahmenzuordnung im Funkkommunikationssystem gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung, wobei Beispiele von Bandzuordnungen in Rahmen für die Frequenz
bei Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und die Frequenz bei
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen angegeben sind. Ein Funk-LAN
kann unter Verwendung des vorliegenden Funkkommunikationssystems
auf dieselbe Weise aufgebaut werden, wie es in der 3 angegeben ist.
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Gemäß den 3 und 9 führt die
3 eine Rundübertragung
für Rahmensynchronisierung
und Bandzuordnungsvorgänge
in Steuerungsinformation 100 aus. Down-Link-Phasen D1 (101),
D2 (102), D3 (109) und D4 (103) werden
Bändern
für Sendevorgänge von
der Basisstation 30 zur Mobilstation 40A (Mobilstation <1>), zur Mobilstation 40B (Mobilstation <2>), zur Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) bzw. einer Mobilstation 40D (Mobilstation <4>) (in der 3 nicht
dargestellt) zugeordnet. In ähnlicher
Weise werden Up-Link-Phasen U1 (107), U2 (108),
U3 (106) und U4 (105) Bändern für Sendevorgänge von der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>), der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>), der Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) bzw. der Mobilstation 40D (Mobilstation <4>) zur Basisstation 30 zugeordnet.
A1 (109) ist ein Zuordnungsband für direkte Kommunikation zwischen
der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) und
der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>).
Während
bei diesem Beispiel die Anzahl der Frequenzen für direkte Kommunikation 1 ist,
kann mehr als eine derartige Frequenz vorhanden sein, solange sie
im Funkkommunikationssystem verwendet werden können.
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Die 10 zeigt
ein Beispiel für
Kommunikation zwischen der Basisstation und den Mobilstationen beim
vorliegenden Funkkommunikationssystem, wobei der Kommunikationszustand
an jedem Kommunikationsterminal mit Zuordnung gemäß der 9 dargestellt
ist.
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Die
Basisstation 30 führt
eine Rundübertragung
der Steuerungsinformation (einschließlich Bandzuordnungsinformation)
zur Rahmensynchronisierung aus, sie sendet in D1, D2, D3 und D4
Information an die einzelnen Mobilstationen, und sie empfängt von
den einzelnen Mobilstationen in U1, U2, U3 und U4 Information. Bei diesem
Beispiel sind die Kommunikationszustände in ungefähr vier
Rahmen unter der Annahme dargestellt, dass keine Zuordnungsänderungen
auftreten.
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Die
Mobilstation 90A (Mobilstation <1>) empfängt die
Steuerungsinformation von der Basisstation 30, sie empfängt in D1
Information von der Basisstation 30, und sie sendet in
U1 Information an die Basisstation 30. Die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) führt in einer Zuordnung A1 mit
einer Frequenz, die verschieden von der für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
ist, direkte Kommunikation mit der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) aus, wie es im zweiten
und dritten Rahmen vom Anfang her dargestellt ist.
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Demgemäß kann die
Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
direkt mit der Mobilstation 40B (Mobilstation <2>) kommunizieren, während sie
gleichzeitig mit der Basisstation 30 kommuniziert. Ferner
kann, da die direkte Kommunikation bei einer gesonderten Frequenz
ausgeführt
wird, die Basisstation 30 selbst dann mit der Basisstation 30 und
der Mobilstation 40D (Mobilstation <4>)
kommunizieren, während
die direkte Kommunikation abläuft.
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Vierte Ausführungsform
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Dies
ist ein Beispiel, bei dem die Weise geändert ist, gemäß der Bänder in
einem Kommunikationsrahmen zugeordnet werden.
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Die 11 zeigt
ein Blockdiagramm zur Rahmenzuordnung beim Funkkommunikationssystem
gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung, wobei Beispiele von Bandzuordnungen in Rahmen mit
Kommunikationen für
Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen dargestellt sind.
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Ein
Funk-LAN kann unter Verwendung des vorliegenden Funkkommunikationssystems
auf dieselbe Weise aufgebaut werden, wie es in der 3 angegeben
ist.
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Gemäß den 3 und 11 werden
für Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
eine Frequenz, Steuerungsinformation (110) für Rahmensynchronisierung,
Down-Link-Phasen
D1 (111), D2 (112), D3 (114) und D4 (113)
Bändern
für Sendevorgänge von
der Basisstation zur Mobilstation 40A (Mobilstation <1>), zur Mobilstation 40B (Mobilstation <2>), zur Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) bzw, einer Mobilstation 40D (Mobilstation <4> (in der 3 nicht
dargestellt) zugeordnet. Up-Link-Phasen U1
(117), U2 (118), U3 (116) und U4 (115)
werden Bändern
für Sende vorgänge von
der Mobilstation 40A (Mobilstation <1>),
der Mobilstation 90B (Mobilstation <2>),
der Mobilstation 40C (Mobilstation <3>) bzw.
der Mobilstation 40D (Mobilstation <4>)
zur Basisstation zugeordnet. A1 (121), A2 (120),
A3 (123), A4 (119) und A5 (122) sind
Zuordnungen für
direkte Kommunikation zwischen den Mobilstationen <2> und <3>, den Mobilstationen <1> und <3>, den Mobilstationen <1> und <2>, den Mobilstationen <1> und <4> und den Mobilstationen <3> und <4>.
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Die 12 zeigt
ein Beispiel für
Kommunikation zwischen der Basisstation und den Mobilstationen beim
vorliegenden Funkkommunikationssystem, um den Kommunikationszustand
an jedem in der 11 zugeordneten Kommunikationsterminal
zu veranschaulichen.
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Beispielsweise
kann in D1, wo die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>) nicht mit der Basisstation kommuniziert,
die Mobilstation 40A (Mobilstation <1>)
mit keiner anderen Mobilstation kommunizieren, solange sie nicht
mit mehreren Einheiten für Funk-Sende-/Empfangs-Vorgänge versehen
ist.
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Demgemäß sorgt
die zentrale Steuerungseinheit 31 (3) für Zuordnungen
für direkte
Kommunikation in anderen Bändern
als D1, wie es in der 12 dargestellt ist.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
berechnet die zentrale Steuerungseinheit 31 Kombinationen
zum Ausführen
von Basisstation-Mobilstation-Kommunikation und direkter Kommunikation
zwischen Mobilstationen auf Grundlage der Bandzuordnungsanfragen
von jeder Mobilstation und der Basisstation, sie sorgt für effiziente
Zuordnungen, die die Funkbänder
maximal nutzen, wie es in der 11 dargestellt
ist, und sie informiert die Basisstation 30 und führt eine
Rundübertragung
an alle Mobilstationen zu ihren Zuordnungen aus. Durch eine derartige zentralisierte
Steuerungsweise können
Frequenzen vollständig
ohne Wartezeiten zum Vermeiden einer Kollision von Signalen genutzt
werden, wie es bei selbstständigen,
dezentralisierten Systemen wie solchen gemäß IEEE802,11 erforderlich ist.
Ferner erlaubt die zentrale Verwaltung der Anfragen für direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen und Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
durch die einzelne zentrale Steuerungseinheit 31 Sende-
und Empfangsvorgänge
ohne Kollision von Zuordnungen.
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Bei
den oben beschriebenen Ausführungsformen
ist die Erfindung bei einem Funkkommunikationssystem mit der Basisstation 30,
den über
Funk mit dieser verbundenen Mobilstationen 40 und der in der
Basisstation 30 vorhandenen zentralen Steuerungseinheit 31 zum
Zuordnen von Bändern
in Rahmen von Kommunikationsfrequenzen auf Bandzuordnungsanfragen
hin angewandt. Jedoch kann die Erfindung bei jedem beliebigen System
angewandt werden, solange es sich um ein Funkkommunikationssystem
auf TDMA-Basis handelt. Beispielsweise kann die Erfindung bei Schnurlostelefonsystemen angewandt
werden, bei denen eine Haupteinheit über Funkkommunikation mit mehreren
Nebeneinheiten verbunden ist, PDAs (Personal Digital Assistants)
mit Funkkommunikationsfähigkeiten
sowie kleinen Notebook-PCs.
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Das
Funkkommunikationssystem kann auch aus mehreren identischen Funkterminals
mit Funktionen sowohl als Basisstationen, d.h. Hauptstellen, die
Kommunikationsvorgänge
verwalten, als auch Mobilstationen, d.h. Nebenstellen, die den Anweisungen
der Hauptstelle folgen, bestehen, wobei jedes Funkterminal sowohl
Basisstations- als auch Mobilstationsoperationen ausführt.
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GEBIET DER INDUSTRIELLEN ANWENDBARKEIT
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Demgemäß erlaubt
das erfindungsgemäße Funkkommunikationssystem
das gleichzeitige Ausführen
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen und Basisstation-Mobilstation-Kommunikation oder
direkter Kommunikation zwischen Mobilstationen, während Verbindung
mit einer Basisstation erhalten bleibt, wenn die direkte Kommunikation
zwischen Mobilstationen bei einer anderen Frequenz als der der Basisstation
ausgeführt
wird.
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Ferner
kann die Belastung von Mobilstationen verringert werden, da die
Basisstation die direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen steuert.
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Ferner
kann, da direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen mit einer
zweiten Frequenz ausgeführt
werden kann, die verschieden von der bei Basisstation-Mobilstation-Kommunikation
verwendeten ersten Frequenz ist, die Basisstation beispielsweise
Sende- oder Empfangsvorgänge
für Daten selbst
in Zeitbereichen ausführen,
in denen direkte Kommunikation zwischen Mobilstationen abläuft. So kann
ein effizientes Funkkommunikationssystem realisiert werden, bei
dem die Basisstation-Mobilstation-Kommunikation mehrere Frequenzen
zur Kommunikation verwenden kann.