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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Positionsmessvorrichtung
eines elektromagnetischen Stelltriebs für ein elektromagnetisch betätigtes Motorventil-Antriebssystem
gemäß dem Oberbegriff des
unabhängigen
Anspruchs 1.
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Eine
solche Art einer Positionsmessvorrichtung eines elektromagnetischen
Stellglieds kann dem Dokument nach dem Stand der Technik
DE 298 14 211 U1 entnommen
werden. Die Vorrichtung weist ein Element auf, das ein elektromagnetisches
Feld erzeugt, und arbeitet mit einem weiteren Sensorelement, das
benachbart zu dem magnetischen Element angeordnet ist, zusammen.
Das Element, das ein magnetisches Feld erzeugt, ist an der spitzen Endfläche des
Ventilschafts des entsprechenden Motorventils befestigt und weist
zu dem Sensorelement hin, das innerhalb des entsprechenden Zylinderkopfs befestigt
ist.
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Ein
Nockenwellen-Antriebssystem hat in einem Öffnungs- und Schließ-Antrieb
von Einlass- und Auslassventilen eines elektronisch gesteuerten
Verbrennungsmotors dominiert, obwohl der elektronisch gesteuerte
Motor in Kraftfahrzeugen eingesetzt worden ist.
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Als
der elektronisch gesteuerte Motor gebräuchlicher wurde, ist die Anwendung
eines elektronischen Steuersystems für das Öffnungs- und Schließ-Antriebssystem
für Einlass- und Auslassventile
stark von Standpunkten einer weiteren Verbesserung eines Kraftstoff
verbrauchs und einer Abgasreinigung gefordert worden.
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Um
dieses Erfordernis zu erfüllen,
hat das United States Patent No. 5,769,043, herausgegeben am 23.
Juni 1998 für
James A. Nitkiewicz, eine Vorrichtung zum elektromagnetischen Antreiben
der Einlass- und Auslassventile, um Einlass- und Auslassöffnungen
des Motors unter Verwendung eines elektromagnetischen Stelltriebs
zu öffnen
und zu schließen, nämlich ein
elektromagnetisch betätigtes
Motorventil-Antriebssystem, vorgeschlagen.
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In
dem vorstehend beschriebenen elektromagnetisch betätigten Motorventil-Antriebssystem werden
unabhängige
Steuerungen sowohl eines Ventilöffnungszeitpunkts
als auch eines Ventilschließzeitpunkts
und weiterhin einer Ventilverschiebungs-Steuerung möglich gemacht.
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Diese
Ventilöffnungs-
und Schließzeitpunkt- und
Ventilverschiebungs-Steuerungen können optimal unter verschiedenen
Motor-Antriebssituationen vorgenommen werden. Um dies zu erreichen,
ist es notwendig, genau eine Position eines bewegbaren Abschnitts
des elektromagnetischen Stellglieds, das sich unter einer hohen
Geschwindigkeit hin und her bewegt, zu erfassen, so dass die Ventilverschiebung des
Einlass- oder Auslassventils erkannt werden kann.
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In
diesem Fall ist es allgemein notwendig, eine momentane Position
des bewegbaren Abschnitts des Stellglieds mit einer äußerst hohen
Genauigkeit und ohne Kontakt über
einen beträchtlich langen
Hub zu messen. Um diese Notwendigkeit zu erfüllen, ist eine Positionsmessvorrichtung,
die einen Halleffekt verwendet, in dem vorstehend beschriebenen,
elektromagnetisch betätigten
Motorventil-Antriebssystem verwendet worden. Eine Art der Positionsmessvorrichtung
umfasst eine ein magnetisches Feld erzeugende und erfassende Vorrichtung
(Koppler) eines Permanentmagneten und einer Halleffekt-Vorrichtung.
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Die
japanische, erste Patentanmeldungsveröffentlichung No. Heisei 6-180242
veröffentlicht
am 28. Juni 1994, stellt beispielhaft eine Bereichsluftstrom-Messeinrichtung
dar, bei der die vorstehend beschriebene Positionserfassungsvorrichtung
der Permanentmagnet- und
Halleffekt-Vorrichtungen (oder magnetische Widerstandselemente)
angewandt wird.
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In
der vorstehend angegebenen, japanischen, ersten Patentanmeldungsveröffentlichung wird
entweder der Permanentmagnet oder die Magnetfeld-Erfassungsvorrichtung,
zum Beispiel der Permanentmagnet, an seinem bewegbaren Abschnitt befestigt,
wobei eine Stärke
des magnetischen Felds, die der Permanentmagnet erzeugt, durch die befestigte
Magnetfeld-Erfassungsvorrichtung so gemessen wird, dass die Position
des bewegbaren Abschnitts gemessen werden kann.
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In
dem vorstehend beschriebenen, zuvor vorgeschlagenen, elektromagnetisch
betätigten
Motorventil-Antriebssystem wird keine Beachtung einer Befestigung
des Permanentmag neten an dem bewegbaren Abschnitt des Ventil-Stellglieds
geschenkt, so dass eine Verringerung in der Zuverlässigkeit
nicht vermieden werden kann, und eine Beibehaltung einer Messgenauigkeit
wird schwierig.
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Folglich
besitzt in dem zuvor vorgeschlagenen, elektromagnetisch betätigten Motorventil-Antriebssystem der
bewegbare Abschnitt des Stellglieds eine sehr hohe Geschwindigkeit
in der Nähe der
Start- und Endpunkte des Hubs, mit der der bewegbare Abschnitt bewegt
werden kann. Folglich würde,
wenn der bewegbare Abschnitt mit einem feststehenden Abschnitt des
Stellglieds an einem Bereich hoher Geschwindigkeit in den Nähen der
Start- und Endpunkten
des Hubs kollidiert, eine große Stoß-(Kollisions)-Kraft,
da eine Beschleunigung bis zu mehreren Tausend G (Schwerkraft) erreicht,
aufgenommen werden.
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Deshalb
ist, um ein Auftreten der Kollision zu vermeiden, um die Kollisions-Geschwindigkeit so
zu unterdrücken,
dass sie gerade dann niedrig ist, wenn eine solche Kollision, wie
sie vorstehend beschrieben ist, aufgetreten ist, um ein Geräusch oder
einen Schlag zu verringern, oder um eine lang anhaltende Lebensdauer
zu erreichen, eine Geschwindigkeits-Variations-Steuerung während des
Hubs so angewandt worden, dass die Position des bewegbaren Abschnitts
gemessen wird und die Geschwindigkeit des bewegbaren Abschnitts
in den Nähen
der Start- und Endpunkten des Hubs verlangsamt wird.
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Allerdings
kann gerade dann, wenn die Geschwindigkeits-Variations-Steuerung
angewandt worden ist, das Auftreten der Kollision des bewegbaren
Abschnitts mit dem stationären
Abschnitt dann nicht vermieden werden, wenn die Anfangseinstellung
der Vorrichtung vorgenommen wird oder wenn ein abnormaler Zustand
in einer Steuereinrichtung zum Steuern des elektromagnetisch betätigen Motorventil-Antriebssystems
auftritt, obwohl keine Kollision in einem Bereitschaftszustand auftreten
kann.
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Folglich
ist der Befestigung des Positionserfassungs-Permanentmagneten in
Bezug auf den bewegbaren Abschnitt des Ventil-Stellglieds keine
Beachtung geschenkt worden, so dass eine Zuverlässigkeit des Permanentmagneten
verringert werden würde.
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Derzeit
ist es eine allgemeine Praxis, dass der bewegbare Abschnitt des
Stellglieds aus einem ferromagnetischen Material, wie beispielsweise Stahl,
integriert mit einem bewegbaren Element, wie beispielsweise einem
Anker für
Elektromagnete, hergestellt wird.
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In
den vorstehend beschriebenen, zuvor vorgeschlagenen Positionserfassungsvorrichtungen wird
der Befestigung eines Positionserfassungs-Permanentmagneten an dem
bewegbaren Abschnitt des Stellglieds keine Beachtung geschenkt,
so dass eine Störung
des magnetischen Felds aufgrund des Permanentmagneten auftritt und
die Messungs-Genauigkeit
verringert werden kann.
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Positionsmessvorrichtung
eines elektromagnetischen Stellglieds für ein elektromagnetisch betätigtes Motorventil-Antriebssystem, wie
es vorstehend angegeben ist, zu schaffen, wobei die Vorrichtung
einen zuverlässigen
Betrieb sicherstellen kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Aufgabe durch eine Positionsmessvorrichtung für ein elektromagnetischen
Stellglieds für
ein elektromagnetisch betätigtes
Motorventil-Antriebssystem,
das die Merkmale des unabhängigen
Anspruchs 1 besitzt, gelöst.
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Folglich
wird eine verbesserte Positionsmessvorrichtung für das elektromagnetisch betätigte Motorventil-Antriebssystem
geschaffen, das ausreichend eine Verringerung der Zuverlässigkeit
bei der Befestigung der Positionserfassungsvorrichtung an dem bewegbaren
Abschnitt des elektromagnetisch betätigten Motorventil-Antriebssystems
unterdrücken kann
und ausreichend eine Verringerung einer Positionsmess-Genauigkeit
aufgrund der Befestigung des Permanentmagneten an dem bewegbaren
Abschnitt des Stellglieds mit einem einfachen Aufbau unterdrücken kann.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
sind in den abhängigen
Ansprüchen
angegeben.
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen dargestellt und erläutert.
In den Zeichnungen:
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1 zeigt
eine schematische Querschnittsansicht eines elektromagnetischen
Stellglieds für
ein elektromagnetisch betätigtes
Motorventil-Antriebssystem, bei dem eine erste, bevorzugte Ausführungsform
eines Befestigungsverfahrens für
einen Permanentmagneten an einem bewegbaren Abschnitt des elektromagnetischen
Stellglieds für
das elektromagnetisch betätigte
Motorventil-Antriebssystem gemäß der vorliegenden
Lehre anwendbar ist.
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2 zeigt
eine vergrößerte Ansicht
eines wesentlichen Teils des bewegbaren Abschnitts des elektromagnetischen
Stellglieds in der ersten, bevorzugten Ausführungsform, die in 1 dargestellt
ist.
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3 zeigt
eine vergrößerte Ansicht
eines wesentlichen Teils des bewegbaren Abschnitts, bei dem eine
zweite, bevorzugte Ausführungsform
des Befestigungsverfahrens des Permanentmagneten gemäß der vorliegenden
Lehre anwendbar ist.
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4 zeigt
eine charakteristische Grafik, die eine Beziehung zwischen einer
Spalt-Länge
und einem Messungsfehler in der zweiten, bevorzugten Ausführungsform,
dargestellt in 3, darstellt.
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Nachfolgend
wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, um ein besseres Verständnis der vorliegenden
Lehre zu erleichtern.
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1 stellt
ein Beispiel eines elektromagnetischen Stellglieds für ein elektromagnetisch
betätigtes
Motorventil-Antriebssystem dar, bei dem ein Verfahren zum Befestigen
eines Permanentmagneten an einem bewegbaren Abschnitt des elektromagnetischen
Stellglieds in einer ersten bevorzugten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Lehre anwendbar ist.
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Ein
elektromagnetisches Stellglied 100, wie es in 1 dargestellt
ist, umfasst: einen Hauptkörper,
nämlich
einen stationären
Abschnitt; und einen bewegbaren Abschnitt. Der Hauptkörper (stationärer Abschnitt)
umfasst: ein oberes Gehäuse
C1; und ein unteres Gehäuse
C2, innerhalb dem ein Paar eines ersten und eines zweiten Elektromagneten 2 und 3 aufgenommen
ist. Der bewegbare Abschnitt umfasst eine Antriebsachse 5,
die einen Anker 1 (auch bezeichnet als ein bewegbares Element)
umfasst, der aus einem Material gebildet ist, das eine magnetische
Eigenschaft besitzt. Eine Feder 4 ist zwischen dem bewegbaren
Abschnitt und dem oberen Gehäuse
C1 des stationären
Abschnitts zwischengefügt. Ein
Motorventil 6 (ein Einlassventil oder ein Auslassventil)
ist an der Antriebsachse 5, die dem Anker 1 zugeordnet
ist, befestigt.
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Wenn
das Motorventil 6 in eine Aufwärtsrichtung der 1 bewegt
werden soll, nämlich
das Motorventil 6 soll geschlossen werden, wird der erste Elektromagnet 2 erregt,
um den Anker 1 darauf anzuziehen, so dass der Anker 1,
nämlich
das Motorventil 6, an einer Schließposition, die durch eine angedeutete
Linie 1x bezeichnet ist, gehalten
wird, und deshalb hat das Motorventil 6 einen Ventilsitz 20 erreicht.
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Wenn
das Motorventil 6 in einer Abwärtsrichtung der 1 bewegt
werden soll, nämlich
das Motorventil 6 soll geöffnet werden, wird der zweite
Elektromagnet 3 erregt (der erste Elektromagnet 2 wird entregt),
um den Anker 1 darauf anzuziehen, so dass der Anker 1,
nämlich
das Motorventil 6, an einer offenen Position, angegeben
durch eine durchgezogene Linie 1, gehalten wird, und deshalb
hat sich das Motorventil 6 in die Abwärtsrichtung (auf die Seite
der Verbrennungskammer) von dem Ventilsitz 20 getrennt.
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Es
ist anzumerken, dass die Feder 4 dazu dient, den Anker 1 an
einer neutralen Position (bezeichnet durch eine angedeutete Linie 1y ) vorzuspannen, die einer Zwischenposition
des Motorventils 6 zwischen der Schließposition und der offenen Position
entspricht, während
kein Strom zu dem ersten und dem zweiten Elektromagneten 2 und 3 zugeführt wird.
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Es
ist auch anzumerken, dass der Ventilsitz 20 an einer Einlassöffnung oder
Auslassöffnung
eines Verbrennungsmotors so befestigt ist, dass ein Ende eines Ventilkörpers des
Motorventils 6 zu der Seite der Verbrennungskammer hinweist
und der erste und der zweite Elektromagnet 2 und 3 elektrisch
mit einer Steuereinrichtung über
Anschlüsse 22,
die an einem Schraubenkopf 21 des Hauptkörpers angeordnet
sind, wie dies in 1 dargestellt ist, verbunden
sind.
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Es
ist weiterhin anzumerken, dass sowohl die Steuerungen eines Ventilöffnungs-Zeitpunkts als auch
eines Ventilschließ-Zeitpunkts
unabhängig möglich gemacht
werden, und dass auch eine Steuerung der Ventilverschiebung unter
Verwendung der Steuereinheit möglich
gemacht wird. Um diese Steuerung zu erreichen, ist es notwendig,
genau eine Antriebsposition des Ankers 1 zu steuern. Zu
diesem Zeitpunkt ist es notwendig, genau die Position des Motorventils 6 zu
messen.
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Deshalb
sind, wie in 1 dargestellt ist, ein stabförmiger Permanentmagnet 7 und
eine Halleffekt-Vorrichtung 8 an dem Hauptkörper, nämlich dem stationären Abschnitt
und dem bewegbaren Abschnitt des elektromagnetischen Stellglieds 100, montiert,
um eine Positionsmessvorrichtung (Koppler) zu bilden.
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Der
Permanentmagnet 7 ist, wie in 1 dargestellt
ist, an einem oberen Ende der Antriebsachse 5, die gegenüberliegend
zu dem unteren Ende der Antriebsachse 5 liegt, auf der
der Motorventilkörper 6 befestigt
ist, befestigt.
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Die
Festkörper-Halleffekt-Vorrichtung 8 ist an
dem Hauptkörper,
nämlich
dem stationären
Abschnitt des Stellglieds 100, so befestigt, um zu dem Permanentmagneten 7 hinzuweisen.
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Folglich
kann, da die Position des Permanentmagneten 7 in Bezug
auf die Halleffekt-Vorrichtung 8 entsprechend
einer Verschiebung der Antriebsachse 5 so geändert wird,
dass eine Stärke
eines Magnetfelds, erfasst durch die Halleffekt-Vorrichtung 8,
variiert wird, die Position des Permanentmagneten 7 in
Bezug auf die Position der Halleffekt-Vorrichtung 8 entsprechend
der Änderung
der Stärke des
Magnetfelds erfasst werden, d.h. die Position des Motorventils 6,
wie beispielsweise des Einlassventils oder des Auslassventils, kann
erfasst werden.
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Zu
diesem Zeitpunkt befindet sich die Halleffekt-Vorrichtung 8 angrenzend
an eine Bewegungsrichtung des Ankers 1. Wenn der Anker 1 an
der neutralen Position angeordnet ist, ist die Mittenposition einer
Längsrichtung
des Permanentmagneten 7, dessen oberes und unteres Ende
magnetische Pole sind, so eingestellt, um mit derjenigen der Halleffekt-Vorrichtung 8 übereinzustimmen.
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Dadurch
kann die Halleffekt-Vorrichtung 8 eine Magnetfeldstärke, erzeugt
radial von dem Permanentmagneten 7, messen, so dass die
Position des Ankers 1 gemessen werden kann.
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In 1 bezeichnet
ein Bezugszeichen 9 eine Klebeschicht, mittels der der
Permanentmagnet 7 an dem oberen Ende der Antriebsachse 5 befestigt ist.
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2 stellt
eine vergrößerte Ansicht
des Befestigungsabschnitts des Permanentmagneten 7 an der
Antriebsachse 5 mittels der Klebeschicht 9 dar.
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Ein
zylindrischer Abschnitt 5A ist, wie in 2 dargestellt
ist, an dem oberen Ende der Antriebsachse 5 gebildet. Der
Permanentmagnet 7 kann in den zylindrischen Abschnitt 5A mit
einem vorgegebenen Abstand eingesetzt werden.
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Nachdem
ein Klebemittel aus dem Bereich der Epoxidharze mit einer vorgegebenen
Menge (Klebemittel aus der Reihe der Epoxidharze) in den zylindrischen
Abschnitt 5A eingespritzt ist, wird der Permanentmagnet 7 in
den zylindrischen Abschnitt 5A eingesetzt, um das Klebemittel
zu härten,
so dass der Permanentmagnet 7 an der Antriebsachse 5 befestigt
werden kann. Hierbei wird das Härten
so ausgeführt,
dass die Klebeschicht 9 mit einer im Wesentlichen gleichförmigen Dicke
gebildet wird.
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Der
Grund, dass ein Klebemittel aus der Reihe der Epoxidharze als die
Klebeschicht 9 verwendet wird, wird nachfolgend beschrieben.
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Das
Klebemittel aus der Reihe der Epoxidharze besitzt eine ausgezeichnete
Charakteristik, so dass eine vorgegebene Intensität beibehalten
werden kann, während
eine Elastizität
in einem bestimmten Grad aufgrund dessen Zusammensetzung beibehalten
wird.
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Folglich
kann der Permanentmagnet 7 elastisch mit einer ausreichenden
Festigkeit gegen die Antriebsachse 5 gehalten werden. Gerade
wenn ein starker Schlag (impulsive Kraft) auf den Anker 1 aufgebracht
wird, kann der Permanentmagnet 7 leicht geschützt werden,
und eine ausreichend hohe Zuverlässigkeit
kann beibehalten werden.
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Ein
Material für
den Permanentmagneten aus der Reihe Samarium-Kobalt wird oftmals
in dem Permanentmagneten 7 für die Positionserfassung des
elektromagnetisch betätigten
Motorventil-Antriebssystems im Hinblick auf eine thermische Stabilität, eine
Antikorrosions-Charakteristik und eine Charakteristik einer hohen
koerzitiven Kraft verwendet. Allerdings ist dieses Permanentmagnet-Material sehr
brüchig.
Folglich kann, in dem zuvor vorgeschlagenen elektromagnetisch betätigten Motorventil-Antriebssystem,
das in der Einleitung beschrieben ist, nicht die Zuverlässigkeit
des Systems beibehalten werden.
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Allerdings
kann, da, in der ersten Ausführungsform,
die in den 1 und 2 dargestellt
ist, die Impulskraft aufgrund des Vorhandenseins der Klebeschicht 9 absorbiert
wird und die Impulskraft, die auf den Permanentmagnet 7 aufgebracht
wird, ausreichend abgeschwächt
wird, folglich die Zuverlässigkeit
ausreichend beibehalten werden.
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Als
Klebeschicht 9 wird, wie vorstehend beschrieben ist, ein
solches Material, das eine Funktion besitzt, die erforderlich ist,
damit die Impulskraft, die von der Antriebsachse 5 aufgebracht
wird, an dem Permanentmagneten 7 abgeschwächt wird,
nämlich ein
Materi al, das eine geringere Härte
als das Material der Antriebsachse 5 besitzt, ungeachtet
einer Eigenschaft des Materials angewandt.
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Folglich
wird die Klebeschicht 9 nicht nur aus einem Klebemittel
aus der Reihe der Epoxidharze hergestellt, sondern kann auch aus
einem anderen Klebemittel aus der Reihe der synthetischen Harze gebildet
werden. Weiterhin kann der Permanentmagnet 7 durch Einfüllen eines
Metalls, wie beispielsweise Aluminium oder Kupfer, innerhalb des
zylindrischen Abschnitts 5A gehalten werden.
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Als
nächstes
wird eine zweite bevorzugte Ausführungsform
des Befestigungsverfahrens für den
Permanentmagneten an den bewegbaren Abschnitt gemäß der vorliegenden
Lehre unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
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3 stellt
eine vergrößerte Ansicht
des oberen Endes der Antriebsachse 5, dargestellt in 1,
dar.
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Der
andere Aufbau als die Antriebsachse 5, dargestellt in 3,
ist derselbe wie derjenige, der in der ersten Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben
ist.
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In 3 bezeichnet
ein Bezugszeichen 10 ein hohles, zylindrisches Element
(Hülse),
das aus einem Material mit nicht magnetischen Eigenschaften gebildet
ist.
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In 3 ist
ein Abschnitt 5B mit kleinem Durchmesser an dem oberen
Ende der Antriebsachse 5 gebildet, deren Durchmesser kleiner
als derjenige dessen äußeren, zylindrischen
Elements 10 ist. Durch Einsetzen des Abschnitts 5B mit
kleinem Durchmesser in ein unteres Ende des zylindrischen Elements 10 wird
das zylindrische Element 10 an dem oberen Ende der Antriebsachse 5 befestigt.
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Dann
wird, nach Einsetzen des Permanentmagneten 7 in das Innere
des zylindrischen Elements 10 durch das obere Ende der
Klebeschicht 9, dieses an dem Permanentmagneten 7 angeklebt.
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In
der zweiten Ausführungsform
ist ein unteres Ende des Permanentmagneten 7 mit einem räumlichen
Spaltabschnitt G gegen das obere Ende des Abschnitts 5B mit
kleinem Durchmesser gebildet.
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In
der zweiten Ausführungsform,
die in 3 dargestellt ist, ist der Permanentmagnet 7 an
der Antriebsachse 5 über
eine Klebeschicht 9 befestigt und ist an der Antriebsachse 5 über ein
zylindrisches Element 10 befestigt, das eine geringe Härte verglichen mit
derjenigen der Antriebsachse 5 besitzt. Demzufolge dient,
gerade dann, wenn eine starke Impulskraft auf den Anker 1 aufgebracht
wird, die Klebeschicht 9 dazu, die Impulskraft so zu absorbieren, dass
die Impulskraft, die auf den Permanentmagneten 7 aufgebracht
wird, ausreichend abgeschwächt wird.
Folglich kann eine ausreichende Zuverlässigkeit beibehalten werden.
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Zusätzlich ist,
da, in der zweiten Ausführungsform,
der Permanentmagnet 7 mit dem zylindrischen Element 10,
das aus einem Material mit nichtmagnetischer Eigenschaft gebildet,
ist, wie beispielsweise Aluminium, gehalten ist, keine Möglichkeit
vorhanden, dass das Magnetfeld aufgrund des Vorhandenseins des Permanentmagneten 7 durch
ein Material mit magnetischer Eigenschaft, das in einer Nähe zu dem
Permanentmagneten 7 vorhanden ist, gestört wird. Hierbei ist, da der
Spaltabschnitt G, der als ein magnetisches Abschirmelement dient,
um das untere Ende des Permanentmagneten 7 herum gebildet
ist, keine Möglichkeit
vorhanden, dass das Magnetfeld, das durch den Permanentmagneten 7 entwickelt wird,
durch das Vorhandensein der Antriebsachse 5, die das Material
mit magnetischer Eigenschaft ist, gestört wird.
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In
der Positionserfassungsvorrichtung, bei der das Befestigungsverfahren
in jeder bevorzugten Ausführungsform
anwendbar ist, wird das Magnetfeld, das durch den Permanentmagneten 7 erzeugt ist,
so erfasst, dass die Position des Permanentmagneten erfasst werden
kann.
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Demzufolge
wird, wenn ein bestimmtes, magnetisches Material in der Nähe des Permanentmagneten 7 vorhanden
ist, ein unnötiger
magnetischer Pfad so gebildet, dass dabei ein Fehler in der Symmetrie
einer Magnetfeldverteilung zu Magnetpolen des Permanentmagneten 7 auftritt.
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Dieser
Fehler in der Symmetrie tritt in einer Form einer Verringerung der
Stärke
eines Magnetfelds in der Nähe
der Magnetpole des Permanentmagneten 7 nahe dem Material
mit magnetischer Eigenschaft auf. Folglich ergibt sich eine Verringerung
in der Empfindlichkeit der Messung der Position.
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4 stellt
ein Messergebnis einer Beziehung zwischen einer Länge eines
Spaltabschnitts G und des Messfehlers dar.
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Es
wird ersichtlich werden, dass kein praktisches Problem dann auftritt,
wenn die Länge
des Spaltabschnitts G gleich zu oder länger als 0,8 Millimeter ist.
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Es
ist anzumerken, dass das magnetische Abschirmmaterial, wie beispielsweise
Permalloy (Ni mit 77 bis 85%, Fe mit 10 bis 20% und Cr mit 2 bis
zu 4% (oder Mo mit 4%)), in den Spaltabschnitt G so eingesetzt oder
eingefüllt
werden kann, dass die Spaltlänge
davon verkürzt
wird.
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Folglich
kann in der zweiten, bevorzugten Ausführungsform, die in 3 dargestellt
ist, eine korrekte Bildung des Magnetfelds, die erforderlich ist, um
eine hoch genaue Erfassung der Position mittels des Permanentmagneten 7 zu
erhalten, positiv und einfach erreicht werden. Folglich kann eine
hoch genaue Positionsmessung unter einer ausreichenden Messempfindlichkeit
einfach erreicht werden.
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Es
ist anzumerken, dass das elektromagnetisch betätigte Motorventil-Antriebssystem
das elektromagnetische Stellglied 100 und die Steuereinheit besitzt
und dass das elektromagnetische Stellglied 100, das in 1 dargestellt
ist, in jedem Zylinder des elektronisch gesteuerten Verbrennungsmotors angeordnet
ist.