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DE60128680T2 - Schrägscheibenpumpe - Google Patents

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DE60128680T2
DE60128680T2 DE60128680T DE60128680T DE60128680T2 DE 60128680 T2 DE60128680 T2 DE 60128680T2 DE 60128680 T DE60128680 T DE 60128680T DE 60128680 T DE60128680 T DE 60128680T DE 60128680 T2 DE60128680 T2 DE 60128680T2
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DE
Germany
Prior art keywords
rotor
rotary pump
pump according
valve
cover
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60128680T
Other languages
English (en)
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DE60128680D1 (de
Inventor
Dana Delta Trousil
Jan Vancouver Kuyper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Teleflex Canada Ltd
Original Assignee
Teleflex Canada Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Teleflex Canada Ltd filed Critical Teleflex Canada Ltd
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Publication of DE60128680D1 publication Critical patent/DE60128680D1/de
Publication of DE60128680T2 publication Critical patent/DE60128680T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • F04B1/2064Housings
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Description

  • TECHNISCHER HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung betrifft Taumelscheibenpumpen und insbesondere Taumelscheibenpumpen, die als Steuerpumpen bei Wasserfahrzeugen verwendet werden.
  • Taumelscheibenpumpen werden herkömmlicherweise in Steuersystemen von Wasserfahrzeugen verwendet. Eine derartige Pumpe ist physisch am Steuerrad befestigt und weist eine Antriebswelle auf, die durch Betätigung des Steuerrads gedreht wird. Wenn das Steuerrad gedreht wird, drückt die Pumpe Hydraulikfluid zum Heck des Schiffs, wo das Druckfluid einen mit dem Steuerruder verbundenen Steuerzylinder oder – bei Außenbordmotorantrieben oder Innenbord-/Außenbordantrieben – eine Vortriebseinheit bewegt.
  • In der Vergangenheit wurden verschiedene Ausgestaltungen von Taumelscheibenpumpen für verschiedene Klassen von Wasserfahrzeugen verwendet. Diese Pumpen weisen typischerweise eine Taumelscheibe auf, die an einem Teil angeordnet sind, das mit einem nach außen von diesem abstehenden Zapfen versehen ist. Um den Zapfen herum ist ein Rotor drehbar angeordnet, der mehrere Zylinderbohrungen aufweist. In den Zylinderbohrungen sind Kolben hin- und herbewegbar angeordnet. Die der Taumelscheibe gegenüberliegenden Enden der Zylinderbohrungen sind herkömmlicherweise derart ausgebildet, dass die Zylinderbohrungen gegen Hochdruck-Hydraulikfluid abgedichtet sind.
  • Es wurden mehrere unterschiedliche Ausgestaltungen entwickelt, um benachbarte Zylinderbohrungen in Bezug auf das Hochdruck-Hydraulikfluid voneinander zu isolieren. Beispielsweise sind bei einigen herkömmlichen Ausgestaltungen die Rotoren an dem der Taumelscheibe gegenüberliegen den Ende des Rotors geschlossen, indem die Zylinderbohrungen als Blindlöcher vorgesehen sind. Dadurch wird eine wirksame Dichtung gebildet. Jedoch ist eine präzise Bearbeitung der Rotoren nur unter Schwierigkeiten durchführbar, und folglich sind die Rotoren relativ kostenaufwendig. Ein Beispiel eines derartigen Pumpenkonzepts ist in US-4,092,905 beschrieben. Gemäß einer weiteren bekannten Ausgestaltung wird ein Rotor mit offenendigen Zylindern verwendet; dabei muss jedoch die Abdeckung der Pumpe stark genug sein, um dem hohen Druck des von der Pumpe druckbeaufschlagten Hydrauliköls standzuhalten. Folglich muss die Abdeckung aus dickem Kunststoff oder Metall ausgebildet sein und durch starke Befestigungsteile in Position gehalten werden. Dementsprechend werden die Herstellung und die Montage der Abdeckung relativ kostenaufwendig.
  • US-2,211,148 beschreibt einen mit Heißgas oder -fluid angetriebenen Mehrzylinder-Drehventil-Motor. Ein innerer Körper weist eine Abtriebswelle, mehrere zylindrische Kammern, eine entsprechende Anzahl von Gleitkolben, wobei sich in jeder Kammer ein Kolben befindet, und eine Schwenkplatte zum Ausüben einer Reaktionskraft auf die Kolben auf, wobei sämtliche dieser Teile drehbar in einem Gehäuse angeordnet sind. Eine in dem Gehäuse angeordnete Stange leitet druckbeaufschlagtes Gas durch ein Drehventil zu dem inneren Körper, um das Druckgas sequentiell den Zylinderkammern zuzuführen. Der auf den Kolben ausgeübte Gasdruck erzeugt zusammen mit der gegen eine winklige Schwenkplatte ausgeübten Kolbenkraft ungehemmte Reaktionskräfte, die dazu tendieren, die Schwenkplatte und den inneren Köper zu drehen. Eine an dem inneren Körper befestigte Abtriebswelle dreht sich, um Nutzleistung zu liefern.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Taumelscheibenpumpe zu schaffen, die wirtschaftlich in Herstellung und Montage ist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Taumelscheibenpumpe, die robust ausgestaltet ist und zuverlässig funktioniert.
  • ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
  • Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Rotationspumpe geschaffen, die einen Rotor mit einem ersten Ende, einem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende, einer zentralen Bohrung und mehreren Zylinderbohrungen aufweist, welche um die zentralen Bohrung herum angeordnet sind und sich vollständig durch den Rotor hindurch von dem ersten Ende zu dem zweiten Ende erstrecken. Es sind mehrere Kolben vorgesehen, wobei jeder Kolben hin- und herbewegbar in einer der Zylinderbohrungen aufgenommen ist. Ein Taumelscheibenteil weist eine nahe dem zweiten Ende des Rotors angeordnete Taumelscheibe auf. Durch das Taumelscheibenteil und die zentrale Bohrung des Rotors erstreckt sich ein Zapfen. Der Rotor ist drehbar an dem Zapfen gelagert. Mit dem ersten Ende des Rotors ist eine Endkappe verbunden. Die Endkappe verschließt die Zylinderbohrungen an dem ersten Ende des Rotors. Eine Antriebswelle ist fest mit der Endkappe verbunden und erstreckt sich von dem Rotor weg. Es ist eine Abdeckung vorgesehen, die eine die Antriebswelle drehbar aufnehmende Öffnung aufweist. Die Abdeckung verläuft um die Endkappe und den Rotor herum und ist mit dem Taumelscheibenteil verbunden.
  • Vorzugsweise ist ein Lager zwischen dem Zapfen und dem Motor angeordnet.
  • Bei der Ausführungsform weist die Abdeckung mehrere im Abstand voneinander angeordnete Vorsprünge auf, und das Taumelscheibenteil weist mehrere im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen auf. Die Vorsprünge greifen in die Ausnehmungen ein, um die Abdeckung mit dem Taumelscheibenteil zu verbinden.
  • Gemäß der Erfindung ausgebildete Drehpumpen bieten im Vergleich mit dem Stand der Technik signifikante Vorteile. Sie lassen sich leicht zusammenfügen und sind kostengünstig in der Herstellung, wobei sie dennoch einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten. Dies wird durch Verwendung einer speziellen Abdichtung erzielt, wobei die Abdeckung keine maschinierten Öffnungen zur Aufnahme der Antriebswelle benötigt.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen ist Folgendes gezeigt:
  • 1 zeigt eine explodierte perspektivische Ansicht eines Teils einer Pumpe gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, wobei der Rotor, die Endkappe, die Antriebswelle, die Abdeckung und diesen zugeordnete Bauteile gezeigt sind;
  • 2 zeigt eine explodierte perspektivische Ansicht des Rests der Pumpe gemäß 1 einschließlich der Kolben, des Taumelscheibenteils und des Zapfens und des mit der Pumpe verbundenen Ventils;
  • 3 zeigt eine bereichsweise geschnittene Teilansicht eines Teils der Endkappe, eines Teil des Zapfens und des Rotors, der eine der Zylinderbohrungen und einen der Kolben aufweist;
  • 4 zeigt eine vertikale Teilansicht eines Teils der Abdeckung und eines der Vorsprünge der Abdeckung;
  • 5 zeigt eine geschnittene Teilansicht des Taumelscheibenteils, wobei eine der Ausnehmungen des Taumelscheibenteils gezeigt ist, die einen der Vorsprünge der Abdeckung aufnimmt;
  • 6 zeigt eine Schnittansicht des Rotors, die teilweise weggebrochen ist, um zwei der Zylinderbohrungen des Rotors und die darin angeordneten O-Ringe zu zeigen;
  • 7 zeigt einen Längsschnitt der Pumpe und des mit ihr verbundenen Ventils;
  • 8 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht der Pumpe mit Darstellung von Einzelheiten der Dichtungen zwischen der Antriebswelle und der Abdeckung; und
  • 9 zeigt eine vergrößerte Schnittansicht des Verriegelungsventils der Pumpe.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Die Zeichnungen, von denen zunächst 1 und 2 zu erläutern sind, zeigen eine Rotations-Taumelscheibenpumpe 20 des für Steuersysteme von Wasserfahrzeugen verwendeten Typs, wobei die Pumpe jedoch auch für andere Zwecke verwendet oder für andere Zwecke angepasst werden könnte. Die Pumpe weist eine Antriebswelle 22 auf. Bei Anwendungsfällen zur Steuerung von Wasserfahrzeugen ist das (nicht gezeigte) Steuerrad an der Welle angeordnet. In dem hier vorliegenden Beispiel ist die Welle fest an einer Endkappe 24 angeordnet.
  • Die Pumpe weist einen Rotor 26 mit einem ersten Ende 28 und einem zweiten Ende 30 auf. Es sind eine zentrale Bohrung 32 und mehrere Zylinderbohrungen 34 vorgesehen, die um die zentrale Bohrung herum angeordnet sind und sich vollständig durch den Rotor hindurch von dem ersten Ende 28 zu dem zweiten Ende 30 erstrecken, wie 3 zeigt. Gemäß 3 und 7 sind mehrere Kolben 40 jeweils hin- und herbewegbar in einer der Zylinderbohrungen aufgenommen. Von jeder Zylinderbohrung 34 verläuft ein Durchlass 41 durch den Rotor hindurch zu der zentralen Bohrung 32 des Rotors.
  • Ein Taumelscheibenteil 44 ist mit einem Kugeldrucklager 46 versehen. Ein Zapfen 50 ist starr mit der Mitte des Taumelscheibenteils verbunden und steht nach außen von diesem ab. Gemäß 3 und 7 erstreckt sich der Zapfen durch die zentrale Bohrung 32 des Rotors. Jeder der Kolben weist ein gerundetes Ende 43 auf, das gleitend mit der Taumelscheibe zusammengreift.
  • Die Endkappe 24 ist mit dem ersten Ende 28 des Rotors verbunden, wozu in dem vorliegenden Beispiel mehrere Imbus-Kopfschrauben 54 verwendet werden. Die Schrauben verlaufen durch in der Endkappe ausgebildete Öffnungen 56 und sind durch Gewindeeingriff in Öffnungen 58 des Rotors aufgenommen. Gemäß 3 und 7 schließt die Endkappe 24 die Zylinderbohrungen an dem ersten Ende des Rotors ab.
  • Jede der Zylinderbohrungen 34 weist eine ringförmige Ausnehmung 60 nahe dem ersten Ende 28 des Rotors auf. In jeder Ausnehmung ist ein O-Ring 62 vorgesehen, der zwischen der Endkappe 24 und dem Rotor 26 zusammengedrückt ist, um jede Zylinderbohrung zwischen dem Rotor und der Endkappe hydraulisch abzudichten.
  • Gemäß 3 und 7 ist ein Lager, bei dem es sich in diesem Fall um ein Nadeldrucklager 70 handelt, gegen die Endkappe 24 positioniert. An demjenigen Ende der Endkappe, das zu dem das Lager aufnehmenden Rotor gerichtet ist, ist eine ringförmige Ausnehmung 72 vorgesehen. Der Zapfen 50 weist einen schmaleren Vorsprung 76 auf, der sich durch das Lager hindurch erstreckt und das Lager drehbar hält. In der Nut 82 am Ende des Zapfens ist ein kreisbogenförmiger Clip 80 aufgenommen, um das Lager und somit die Vorrichtung aus Führung und Endkappe in korrekter gegenseitiger Beziehung an dem Zapfen zu sichern.
  • Die Pumpe weist eine in 1 und 7 gezeigte Abdeckung 86 auf, die um die Endkappe 24 und den Rotor verläuft. Die Abdeckung ist ein hohles Gehäuse mit einem offenen Ende 88 und einem gegenüberliegenden En de 90, das mit Ausnahme einer zentralen Öffnung 92 geschlossen ist. Bei dem vorliegenden Beispiel besteht die Abdeckung aus glasfaserverstärktem Polyamid, obwohl ersatzweise auch andere Materialien verwendet werden können. Die Antriebswelle 22 erstreckt sich durch die zentrale Öffnung und ist mittels einer Dichtvorrichtung 94 abgedichtet, die mit Hilfe einer Unterlegscheibe 96 in Position gehalten ist. Die Unterlegscheibe ist mittels mehrerer in 1 gezeigter Schrauben 97 in Position gehalten, die durch Öffnungen 98 der Unterlegscheibe und Öffnungen 100 der Abdeckung verlaufen. Von der Abdeckung stehen gemäß 1 und 4 mehrere Vorsprünge 102 nach außen um das offene Ende 88 ab.
  • In 8 ist die Dichtvorrichtung 94 detaillierter gezeigt. Gemäß der Erfindung weist diese Dichtvorrichtung ein ringförmiges Dichtungsrückhalteteil 99 mit einem nach innen weisenden ringförmigen Kanal 101 auf. In dem vorliegenden Beispiel ist das Rückhalteteil aus starrem Kunststoff ausgebildet und besteht aus zwei Komponenten 103 und 105, die bei dieser Ausführungsform durch Schweißen miteinander verbunden sind. In dem Kanal 101 ist eine elastische Ringdichtung 107 aufgenommen, die gemäß dem vorliegenden Beispiel im Querschnitt quadratisch ist. Das Rückhalteteil 99 ist in der Ausnehmung 109 der Abdeckung aufgenommen. Die Ausnehmung ist im Durchmesser größer als das Rückhalteteil 99, so dass ein Spalt 111 belassen wird, der eine begrenzte Verschiebung der Dichtvorrichtung 94 relativ zu der Abdeckung zulässt. In einer in der Abdeckung vorgesehenen ringförmigen Ausnehmung 115 ist ein O-Ring 113 aufgenommen, der zwischen der Ausnehmung 115 der Abdeckung und dem Rückhalteteil 99 zusammengedrückt ist. Die aufgrund des Spalts 111 ermöglichte begrenzte Verschiebung der Dichtungsvorrichtung bedeutet, dass die Antriebswelle und die in der Abdeckung ausgebildete zentrale Öffnung 92 nicht präzise maschiniert zu werden brauchen, da sich das Rückhalteteil relativ zu dem Gehäuse verschieben kann und somit die Dichtung 107 fest gegen die Antriebswelle 22 gehalten wird, um ein Entweichen von Fluid nach außen entlang der Antriebswelle zu verhindern. Ein Austritt um das Rückhalteteil 99 herum wird durch den O-Ring 113 verhindert.
  • Das Taumelscheibenteil 44 weist gemäß 2 mehrere Ausnehmungen 106 auf. Diese entsprechen in Anzahl und Position den Vorsprüngen 102 an der Abdeckung. Gemäß 5 greifen die Vorsprünge 102 in die Ausnehmungen ein, um die Abdeckung an dem Taumelscheibenteil zu sichern. Keile 108 verhindern ein Ausrücken der Vorsprünge aus den Ausnehmungen.
  • Es ist ersichtlich, dass die Abdeckung 86 weder einem hohen hydraulischen Druck ausgesetzt ist noch andere signifikante physische Belastungen erfährt. Ihre Funktion ist hauptsächlich die einer Schutzabdeckung und besteht ferner darin, ein Entweichen von Hochdruck-Hydraulikfluid zu verhindern. Deshalb ist die Abdeckung bei dem vorliegenden Beispiel nur aus einem relativ leichtgewichtigen Kunststoff gebildet. Anstelle von Kunststoff können auch andere Materialien verwendet werden, z.B. Aluminium, andere Metalle oder Verbundstoffe. Ferner kann die Abdeckung, da sie keinen signifikanten Belastungen ausgesetzt ist, an dem Taumelscheibenteil mittels der Vorsprünge 102 befestigt werden, die einfach über den Ausnehmungen 106 einschnappen. Es sind keine aufwendigeren Verbindungsteile wie z.B. Bolzen erforderlich. Somit kann man während des Zusammenbaus der Pumpe die Abdeckung einfach in Position schnappen lassen, indem man sie auf das Taumelscheibenteil drückt, wodurch im Vergleich mit Vorrichtungen, bei denen Bolzen oder ähnliche Befestigungsteile erforderlich sind, Montagezeit und -kosten eingespart werden.
  • Gemäß 7 weist der Zapfen 50 ein Paar längsverlaufender Bohrungen 120 und 122 auf, die sich durch ihn hindurch erstrecken. Von den Bohrungen 120 und 122 verlaufen Schlitze 124 bzw. 126 durch die Wand des Zapfens. Wenn die Zylinderbohrungen 34 in eine mit den Schlitzen ausgerichtete Position gedreht sind, befinden sich die Schlitze in Ausrichtung mit den im Rotor ausgebildeten Durchlässen 41, um eine Fluidverbindung zwischen den Zylinderbohrungen und den Bohrungen 120 und 122 des Zapfens zuzulassen. Die Bohrungen weisen innere Enden 128 und 130 auf, die mit Rückschlagventilen 132 und 133 versehen sind. Jedes der Rückschlagventile weist eine Kugel 136 auf, die mittels einer Feder 140 gegen einen Durchlass 138 vorgespannt ist.
  • Durch jeden der Durchlässe 120 und 122 erstreckt sich ein Langteil 141 zum Halten der Feder. In dem vorliegenden Beispiel ist das Teil im Schnitt X-förmig, kann jedoch auch röhrenförmig oder mit anderer Form ausgebildet sein.
  • Gemäß 2 ist ein Verriegelungsventil 150 durch mehrere Stifte 152 mit dem Taumelscheibenteil 44 verbunden. In der Ausnehmung 156 des Taumelscheibenteils ist gemäß 7 eine elastische Dichtung 154 aufgenommen, die zwischen dem Taumelscheibenteil und dem Ventil mittels der Stifte zusammengerückt ist.
  • Zwei O-Ringe 160 und 162 sind zwischen dem Ventil und dem Zapfen um die Durchlässe 120 bzw. 122 herum zusammengedrückt. Die Langteile 141 erstrecken sich von den Federn 140 zu dem Ventil.
  • Das Ventil 150 ist von seiner Struktur her im Wesentlichen herkömmlich ausgebildet und weist einen Körper 164 mit einer Bohrung 168 auf, in der ein Ventilschieber 166 hin- und herbewegbar angeordnet ist. Das Ventil ist im Wesentlichen vom herkömmlichen Typ und ist dem Ventil gemäß dem United States Patent Nr. 4,669,494 von McBeth ähnlich; deshalb werden hier nur die Unterschiede zwischen diesem Ventil und dem Ventil gemäß McBeth beschrieben werden. Der Schieber weist an seinen einander gegenüberliegenden Enden Vorsprünge 170 und 172 auf, die in Abhängigkeit von der Position des Schiebers mit den Kugeln 180 und 182 von Rückschlagventilen 184 und 186 zusammengreifen können. Durch den Körper hindurch verlaufen Durchlässe 190 und 192, die an einem Ende mit den Bohrungen 120 und 122 und an dem gegenüberliegenden Ende mit der Bohrung 168 in Verbindung stehen.
  • Das Ventil 150 unterscheidet sich von dem Ventil gemäß dem United States Patent Nr. 4,669,494 dadurch, dass es keinen separaten Rücklaufport benötigt, um ein Strömen von Fluid zu oder aus dem Tankdurchlass zu ermöglichen. Der Ventilkörper weist gemäß 9 einen Rand 171 nahe dem Durchlass 192 und der Bohrung 166 auf. Wenn bei einer gemäß der Darstellung in 9 nach links hin erfolgenden Verschiebung des Schiebers der an dem Landbereich 167 des Schiebers ausgebildete Rand 169 von dem Rand 171 des Körpers abrückt, kann das durch die Pfeile 177 angedeutete Rücklauffluid in den Tankdurchlass 173 eintreten. Dies beseitigt die Notwendigkeit eines separaten Rücklaufports für den Tankdurchlass und ermöglicht eine leichtere und kostengünstigere Herstellung des Ventils. Ein ähnlicher Rand 175 ist nahe dem Durchlass 190 vorgesehen.
  • Durchlässe 200 und 202 verlaufen von den Rückschlagventilen 184 und 186 zu dem Taumelscheibenteil 44, wo sie mit Durchlässen 204 und 206 in Verbindung stehen, welche eine Verbindung mit dem zwischen der Abdeckung und dem Rotor gelegenen Raum 210 bilden. Jeder der Durchlässe 200 und 202 ist mit einem Rückschlagventil 220 versehen, das eine von einer Feder 224 vorgespannte Kugel 222 aufweist.
  • Bei Betrieb wird die Antriebswelle 22 von den Lenkrad gedreht, und zwar entsprechend der Richtung, in die das Schiff gesteuert werden soll. Dies bewirkt, dass sich einige der Kolben 40, z.B. der Kolben 40.1 von 7 relativ zur Darstellung in der Zeichnung nach oben bewegen, während das gekrümmte Ende 43 unter Aufsitz auf der winkligen Taumelscheibe bewegt. Der Kolben bewegt sich zu der Endkappe 24 und pumpt Fluid durch den Durchlass 41 und den Schlitz 126 in den längsverlaufenden Durchlass 120. Das druckbeaufschlagte Fluid tritt durch den in dem Ventil 150 ausgebildeten Durchlass 190, um in die Bohrung 168 zu gelangen. Dieses Druckfluid löst bewegt die Kugel 180 aus ihrem Sitz, so dass das Druckfluid durch den Durchlass 250, der mit dem entsprechenden Steuerzylinder des Schiffs verbunden ist, aus dem Ventil austreten kann. Gleichzeitig verschiebt das Druckfluid den Schieber 166, um die Kugel 182 aus ihrem Sitz heraus zu bewegen und zu ermöglichen, dass Fluid von der anderen Seite des Steuerzylinders durch den Durchlass 122, den Schlitz 126 und den Durchlass 41 in die in 7 rechts gezeigte Zylinderbohrung 34 zurückkehrt.
  • In bestimmten Situationen kann der Fall eintreten, dass der sich Steuerzylinder nicht im Gleichgewicht befindet. Dies geschieht, wenn die Kolbenstange nur durch ein Ende des Zylinders hindurch von ihrem Kolben absteht. Folglich sind die Wirkungsbereiche des Kolbens an den gegenüberliegenden Seiten verschieden. Somit unterscheidet sich das Volumen des an einer Seite einströmenden Fluids von dem an der entgegengesetzten Seite ausströmenden Fluidvolumen. Falls das zu einer der Zylinderbohrungen 34 des Rotors rückströmende Fluidvolumen unzureichend ist, dann gelangt die entsprechende Kugel 136 in die Öffnungsposition, um Fluid aus dem Reservoir in den Durchlass 138 eintreten zu lassen.
  • Falls hingegen das Volumen des rückströmenden Fluids zu groß ist, dann wird der Schieber weiter über den Rand 171 oder 175 hinaus geschoben, um das überschüssige Fluid durch den Durchlass 173 in das Reservoir zurückströmen zu lassen.
  • Anhand von 7 ist ersichtlich, dass bei dieser Ausführungsform ein Entweichen von Fluid, das bei herkömmlichen Vorrichtungen auftrat, wirksam verhindert wird. Obwohl die Abdeckung 86 aus Kunststoff bestehen kann, kann das gesamte Hochdruckfluid aus der Pumpe von Metallteilen umschlossen sein, zu denen der Rotor 26, der Zapfen und das Ventil 150 zählen. Der Rotor besteht bei diesem Beispiel aus Metall, was auch für die Kolben 34 gilt, so dass das über den Kolben befindliche Fluid von den Metallteilen umschlossen ist. Das Fluid erstreckt sich durch die Durchlässe 41 in den Zapfen, der ebenfalls aus Metall besteht. Innerhalb des Zapfens ist das Fluid in den Bohrungen 120 und 122 eingeschlossen. Das äußere Ende des Zapfens ist gegen den ebenfalls aus Metall bestehenden Körper 164 des Ventils abgedichtet. Das in dem Ventil befindliche Hochdruckfluid ist somit von Metallteilen umschlossen.
  • In dem System ist Niedrigdruckfluid eingeschlossen. Dieses befindet sich in dem zwischen der Abdeckung 84 und dem Rotor gelegenen Raum 210, in den Durchlässen 128 und 130 sowie in den Hohlräumen über dem Kugelkranz 70 und um diesen herum, in den Durchlässen 204 und 206 sowie in dem Raum zwischen der Taumelscheibe und dem Zapfen und den darunterliegenden Rückschlagventilen, zwischen den Kolben und dem Rotor und zwischen dem Zapfen und dem Rotor und dem Taumelscheibenteil. Die Dichtung 154 jegliche Leckbildung in den Bereichen, in denen der Ventilkörper mit dem Taumelscheibenteil verbunden ist. Der einzige mögliche Weg für ein Entweichen von Fluid aus der Pumpe nach dem Befestigen des Ventils könnte entlang der Antriebswelle 22 um die Öffnung 92 herum verlaufen. Dieser Leckweg wird jedoch durch die Dichtung 99 blockiert. Dadurch wird an dem Durchlass eine dichte Verbindung mit dem entsprechenden Durchlass an der anderen Seite des Ventils erzielt. Im Gegensatz zu einigen herkömmlichen Pumpen dieses Typs existiert kein leicht gangbarer Weg für ein Entweichen von Fluid aus der Pumpe, z.B. zwischen dem Zapfen und dem Taumelscheibenteil.
  • Fachleuten wird ersichtlich sein, dass zahlreiche der hier beschriebenen Einzelheiten nur als Beispiele und nicht im Sinne einer Beschränkung des Schutzumfangs der Erfindung aufzufassen sind, der sich aus den folgenden Ansprüche ergibt.

Claims (23)

  1. Rotationspumpe mit: einem Rotor (26) mit einem ersten Ende (28), einem dem ersten Ende (28) gegenüberliegenden zweiten Ende (30), und mehreren um den Rotor (26) herum angeordneten und diesem ausgebildeten Zylinderbohrungen (34); mehreren Kolben (40), wobei jeder Kolben (40) hin- und herbewegbar in einer der Zylinderbohrungen (34) aufgenommen ist; einem Taumelscheibenteil (44) mit einer nahe dem zweiten Ende (30) des Rotors (26) angeordneten Taumelscheibe; einer Antriebswelle (22), die in Antriebsverbindung mit dem Rotor (26) angeordnet ist und von dem Taumelscheibenteil (44) absteht; einer Abdeckung (86) mit einer die Antriebswelle (22) drehbar aufnehmenden Öffnung (92), wobei die Abdeckung (86) um den Rotor (26) herum verläuft und mit dem Taumelscheibenteil (44) verbunden ist; einem die Antriebswelle (22) umgebenden Dichtungsteil (94), das zwischen der Antriebswelle (22) und der Abdeckung (86) angeordnet ist; dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsteil (94) eine von einem Rückhalteteil (99) gehaltene elastische Dichtung (107) aufweist und die Abdeckung (86) eine Ausnehmung (109) aufweist, die das Rückhalteteil (99) lose aufnimmt und eine begrenzte Bewegung des Rückhalteteils (99) relativ zu der Abdeckung (86) zulässt.
  2. Rotationspumpe nach Anspruch 1, bei der die mehreren Zylinderbohrungen (34) vollständig durch den Rotor (26) hindurch von dem ersten Ende (28) zu dem zweiten Ende (30) verlaufen.
  3. Rotationspumpe nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Rotor (26) eine zentrale Bohrung (32) aufweist, um die herum die mehreren Zylinderbohrungen (34) angeordnet sind.
  4. Rotationspumpe nach Anspruch 2 oder 3, ferner mit einer Endkappe (24), die mit dem ersten Ende (28) des Rotors (26) verbunden ist, wobei die Endkappe (24) die Zylinderbohrungen (34) an dem ersten Ende (28) des Rotors (26) verschließt.
  5. Rotationspumpe nach Anspruch 4, bei der die Antriebswelle (22) fest mit der Endkappe (24) verbunden ist.
  6. Rotationspumpe nach Anspruch 4 oder 5 in Kombination mit Anspruch 3, ferner mit einem Zapfen (50), der durch die zentrale Bohrung (32) des Rotors (26) verläuft und in der Endkappe (24) endet, wobei der Rotor (26) und die Endkappe (24) auf dem Zapfen (50) drehbar sind.
  7. Rotationspumpe nach Anspruch 6, bei der sich der Zapfen (50) durch das Taumelscheibenteil (44) erstreckt.
  8. Rotationspumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abdeckung (86) mehrere im Abstand voneinander angeordnete Vorsprünge (102) aufweist und das Taumelscheibenteil (44) mehrere im Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen (106) aufweist, wobei die Vorsprünge (102) in die Ausnehmungen (106) eingreifen, um die Abdeckung (86) mit dem Taumelscheibenteil (44) zu verbinden.
  9. Rotationspumpe nach Anspruch 8 in Kombination mit Anspruch 6, mit einem Verriegelungsventil (150), das mit dem Taumelscheibenteil (44) an dessen der Abdeckung (86) entgegengesetzten Seite verbunden ist, wobei das Verriegelungsventil (150) einen Körper (164) aufweist und der Zapfen (50) durch das Taumelscheibenteil (44) verläuft und dichtend mit dem Körper (164) zusammengreift.
  10. Rotationspumpe nach Anspruch 9, bei der der Zapfen (50) zwei längsverlaufende Durchlässe und Öffnungen (120126) aufweist, die nahe dem Rotor (26) nach außen verlaufen, wobei der Rotor (26) von jeder seiner Zylinderbohrungen (34) zu dem Zapfen (50) hin einen Durchlass (41) aufweist und wobei die Durchlässe (41) des Rotors (26) mit den in dem Zapfen (50) ausgebildeten Öffnungen (124, 126) ausgerichtet sind, wodurch Fluid zwischen den in dem Zapfen (50) ausgebildeten längsverlaufenden Durchlässen (120, 122) und den Zylinderbohrungen (34) hindurchtritt.
  11. Rotationspumpe nach Anspruch 10, bei der das Ventil (150) eine Durchgangsbohrung (168) und zwei Ventildurchlässe (190,192) aufweist, die durch das Ventil verlaufen und mit der Bohrung (168) verbunden sind, wobei jeder der Ventildurchlässe (190, 192) mit einem der Durchlässe (120, 122) des Zapfens (50) verbunden ist, der Ventilkörper (164) nahe jedem Ventildurchlass (190, 192) entlang der Bohrung (168) einen Rand (171, 175) aufweist und einen Tankdurchlass (173) aufweist, wobei der Tankdurchlass (173) mit jedem Ventildurchlass (190, 192) verbunden ist, wenn ein Landbereich (167) eines Kolbens (166) des Ventils (150) an dem Rand (171, 175) vorbeigeschoben worden ist.
  12. Rotationspumpe nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 11, bei dem der Zapfen (50), der Rotor (26), die Kolben (40) und der Ventilkörper (164) aus Metall bestehen, so dass mittels der Kolben (40) gepumptes Hochdruckfluid von Metallteilen umschlossen ist.
  13. Rotationspumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abdeckung (86) aus Kunststoff besteht.
  14. Rotationspumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Rückhalteteil (99) einen nach innen gerichteten Kanal (101) aufweist, der die Dichtung (107) aufnimmt.
  15. Rotationspumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer elastischen Dichtung (113) zwischen dem Dichtungsteil (94) und der Abdeckung (86).
  16. Rotationspumpe nach einem der Ansprüche 6 bis 15, mit einem Lager (70) zur Lagerung des Zapfens (50) und des Rotors (26) relativ zueinander.
  17. Rotationspumpe nach Anspruch 16, mit einem Rückhalteteil (80) zur Sicherung des Lagers (70) an dem Zapfen (50).
  18. Rotationspumpe nach Anspruch 17, bei der das Lager (70) ein Drucklager (z.B. ein Nadellaufring oder ein Kugellaufring) ist und das Rückhalteteil (80) ein Clip (z.B. ein Kreisclip oder ein C-Clip) ist.
  19. Rotationspumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 18, bei der um jede der Zylinderbohrungen (34) herum und zwischen dem Rotor (26) und der Endkappe (24) eine Dichtung (62) vorgesehen ist.
  20. Rotationspumpe nach Anspruch 19, bei der jede der Dichtungen (62) ein O-Ring ist.
  21. Rotationspumpe nach Anspruch 5 oder nach einem der Ansprüche 6 bis 20 in Kombination mit Anspruch 5, bei der die Endkappe (24) durch Befestigungselemente (54) mit dem Rotor (26) verbunden ist.
  22. Rotationspumpe nach Anspruch 21, bei der die Befestigungselemente (54) Stifte sind.
  23. Rotationspumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 22, bei der die Endkappe (24) lösbar an dem Rotor (26) befestigt ist.
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