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DE60128659T2 - Verfahren zur reparatur von lithographischen masken unter verwendung eines strahls geladener teilchen - Google Patents

Verfahren zur reparatur von lithographischen masken unter verwendung eines strahls geladener teilchen Download PDF

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DE60128659T2
DE60128659T2 DE60128659T DE60128659T DE60128659T2 DE 60128659 T2 DE60128659 T2 DE 60128659T2 DE 60128659 T DE60128659 T DE 60128659T DE 60128659 T DE60128659 T DE 60128659T DE 60128659 T2 DE60128659 T2 DE 60128659T2
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David C. Concord FERRANTI
Sharon M. Lynnfield SZELAG
James David West Roxbury CASEY
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FEI Co
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F1/00Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
    • G03F1/68Preparation processes not covered by groups G03F1/20 - G03F1/50
    • G03F1/72Repair or correction of mask defects
    • G03F1/74Repair or correction of mask defects by charged particle beam [CPB], e.g. focused ion beam
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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Description

  • Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Bearbeitung mit einem Strahl geladener Teilchen und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Entfernung von Material von einer Halbleiter-Lithographiemaske.
  • Hintergrund und Zusammenfassung der Erfindung
  • Systeme mit fokussiertem Ionenstrahl (FIB) werden aufgrund ihrer Fähigkeit, mit großer Präzision abzubilden, zu ätzen, zu fräsen, abzuscheiden und zu analysieren, verbreitet in Fertigungsvorgängen im mikroskopischen Maßstab verwendet. Ionensäulen an FIB-Systemen, die zum Beispiel Galliumflüssigmetall-Ionenquellen (LMIS) verwenden, können eine laterale Abbildungsauflösung von fünf bis sieben Nanometern Abbildungsauflösung liefern. Aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Präzision haben FIB-Systeme in der Industrie integrierter Schaltungen (IC) als notwendige Werkzeuge zur Verwendung in der Verfahrensentwicklung, Lithographiemaskenreparatur, Ausfallsanalyse und Fehlercharakterisierung universelle Akzeptanz erlangt.
  • Ein Schritt in der Fertigung integrierter Schaltungen umfaßt die Verwendung der Lithographie. Ein Halbleitersubstrat, auf dem Schaltungen gebildet werden, wird typischerweise mit einem Material, wie einem Photoresist überzogen, das seine Löslichkeit ändert, wenn es Strahlung ausgesetzt wird. Ein Lithographiewerkzeug, wie eine Maske oder ein Retikel, das zwischen der Strahlungsquelle und dem Halbleitersubstrat angeordnet ist, wirft einen Schatten, um zu steuern, welche Bereiche des Substrats der Strahlung ausgesetzt werden. Nach der Belichtung wird das Photoresist entweder von den belichteten oder den un belichteten Bereichen entfernt, wobei eine gemusterte Schicht des Photoresists auf dem Wafer zurückbleibt, die Teile des Wafers während eines anschließenden Ätz- oder Diffusionsprozesses schützt.
  • Der Ausdruck Maske wird hierin allgemein verwendet, um jedes Lithographiewerkzeug zu bezeichnen, unabhängig vom Typ der Belichtungsstrahlung und unabhängig davon, ob das Bild der Maske einmal gedruckt wird oder über das Substrat abgestuft wird. Eine Maske weist typischerweise eine gemusterte Schicht aus einem Absorbermaterial, wie Chrom oder Molybdänsilicid, auf einem Substrat wie Quarz auf. Wenn das Muster auf der Maske gebildet wird, ist es nicht ungewöhnlich, daß die Maske Fehler aufweist, wie daß Absorbermaterial in Bereichen abgeschieden ist, die durchsichtig sein sollten, oder daß Absorber in Bereichen fehlt, die undurchsichtig sein sollten. Die hohe Auflösung der FIB-Systeme macht sie zur Entfernung des Absorbers aus Bereichen einer Maske ideal, die durchsichtig sein sollten.
  • Die Verwendung eines FIB-Systems zur Entfernung von undurchsichtigem Material von einer Maske wird zum Beispiel in US-Pat.-Nr. 6,042 738 von Casey u.a. zur „Pattern Film Repair Using a Focused Particle Beam System" beschrieben, das an FEI Company, Hillsboro, Oregon, dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung übertragen ist. Die FEI Company stellt Systeme mit fokussiertem Ionenstrahl her, wie die FIB-Systeme der Modellreihe 800, die Software spezifisch zur Erleichterung der Maskenreparatur aufweisen.
  • Wenn ein FIB-System verwendet wird, um undurchsichtiges Material von einer Maske zu entfernen, wird die Maske auf einem Objekttisch angeordnet, der zum Beispiel unter Verwendung von Positionsinformationen aus einer vorhergehenden Untersuchung verfahren wird, so daß der Fehler innerhalb des Bereichs liegt, der durch den Ionenstrahl abgetastet wird. Der Strahl tastet dann die Oberfläche des Bereichs um den Fehler ab, um ein Bild zu erzeugen. Der Fehlerbereich wird gekennzeichnet, und der Ionenstrahlstrom wird erhöht, um das undurchsichtige Material zu beseitigen.
  • Idealerweise sollte nach der Entfernung von versehentlich abgeschiedenen Absorbermaterial der Substratbereich, von dem das Fehlermaterial entfernt wurde, dieselben Eigenschaften aufweisen, wie sie der Bereich gehabt hätte, wenn der Bereich ohne Fehler hergestellt worden wäre. Leider ändert der Entfernungsprozeß zufällig und unvermeidbar die Eigenschaften des Substrats. Zum Beispiel verliert in einer Photolithographiemaske, die einen Chromabsorber auf einem Quarzsubstrat verwendet, der Quarz an der Stelle, wo der Fehler entfernt wurde, typischerweise etwas seiner Transparenz. Dieser Verlust ist insbesondere für sehr kurze Belichtungslichtwellenlängen bedeutsam, die in modernen Photolithographiewerkzeugen verwendet werden, wobei der Verlust der Transparenz typischerweise zwischen 3 Prozent und 10 Prozent liegt.
  • Überätzung, insbesondere an den Kanten der Reparatur ist ein Hauptfaktor beim Verlust der Transparenz. Diese Erscheinung ist als „Flußbettbildung" bekannt, da die geätzten Kanten Flußbetten ähneln, wenn sie mit einem Elektronenmikroskop betrachtet werden.
  • In „Advancements in Focused Ion Beam Repair of MoSiON Phase Shifting Masks", J. Lessing et al., Proceedings of the SPIE Symposium an Photomask and X-ray Mask Technology VI, Yokohama Japan, SPIE B. 3748, S. 609-622, wird insbesondere auf Seite 610 unter dem Abschnitt „Experimental" ein Ansatz zum Minimieren des Flußbetteffekts beschrieben. Das beschriebene Verfahren entfernt zuerst den Mittenabschnitt des undurchsichtigen Fehlers, und wendet dann eine niedrige Ionendosis auf die Außenkanten an, um die Reparatur zu vollenden. Diese Technik ist als eine „eingerahmte Reparatur" bekannt. Das FIB-System der Modellreihe 800 von FEI Company kann eine eingerahmte Reparatur nach Spezifikation des Bedieners durchführen. Selbst wenn eine eingerahmte Reparatur verwendet wird, sind immer noch Flußbetten vorhanden. Es werden auf Seite 611 von „Advancements in Focused Ion Beam Repair of MoSiON Phase Shifting Masks" (unter „Discussion of results" „Minimum riverbeds") Tiefen unter 4 nm berichtet, obwohl der Erfinder feststellte, daß Tiefen von 20 nm typischer sind.
  • Andere Faktoren, von denen angenommen wird, daß sie zum Verlust der Transparenz beitragen, umfassen die Implantation von Gallium aus dem Ionenstrahl in das Quarzsubstrat und eine Schädigung am Quarz selbst, infolge einer Ätzung am Chrom vorbei oder infolge einer kristallinen Schädigung, die durch den Aufprall der schweren Galliumionen verursacht wird. US-Pat. Nr. 6,042,738 beschreibt die Verwendung eines Reinigungsgases mit dem fokussierten Ionenstrahl, um die Transparenz des Substrats nach der Entfernung eines undurchsichtigen Fehlers zu verbessern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, Material von einem Substrat zu entfernen, während Änderungen der Eigenschaften des Substrats minimiert oder beseitigt werden.
  • Die Anmelder haben entdeckt, daß die Auswirkungen der Materialentfernung auf dem Substrat durch einen fokussierten Ionenstrahl auf ein Substrat minimiert werden, wenn sich der Ionenstrahl anfänglich in einem Muster bewegt, das eine unebene Oberfläche erzeugt. Zum Beispiel könnte sich der Strahl in einem Muster bewegen, in dem die Probe an einer Reihe nichtzusammenhängender Punkte gefräst wird, um eine Reihe von Löchern zu erzeugen, statt sich in einem herkömmlichen Muster von überlappenden Pixeln zu bewegen. In einem anschließenden Frässchritt bewegt sich der Strahl in einem Muster, wie einem Muster aus überlappenden oder nahezu überlappenden Pixeln, um eine verhältnismäßig einheitliche, planare Oberfläche zu erzeugen. Während des anschließenden Frässchritts wird vorzugsweise ein Ätzverstärkungsgas verwendet.
  • Die vorliegende Erfindung vermindert die Größe der Flußbetten und liefert verglichen mit Reparaturverfahren des Stands der Technik eine erhöhte Substrattransparenz am reparierten Bereich. In einigen Ausführungsformen reduzierte die Erfindung die Dauer, während derer sich die Maske unter dem Ionenstrahl befinden mußte, wodurch die Produktionsraten erhöht wurden.
  • Die Erfindung ist nicht auf einen bestimmten Typ von Masken- oder Substratmaterialien beschränkt, obwohl die Vorteile der Erfindung beim Fräsen von Chrom auf einem Quarzsubstrat besonders deutlich sind.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Für ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorteile wird nun auf die folgenden Beschreibungen Bezug genommen, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen vorgenommen werden. Es zeigen:
  • 1 schematisch ein typisches System mit einem fokussierten Ionenstrahl, das in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung verwendet wird.
  • 2 einen Ablaufplan, der ein bevorzugtes Verfahren der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 3 einen stark vergrößerten Abschnitt einer Maske, mit einem undurchsichtigen Fehler.
  • Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
  • In 1 umfaßt ein System 8 mit einem fokussierten Ionenstrahl eine evakuierte Hülle 10 mit einem oberen Halsabschnitt 12, in dem sich eine Flüssigmetallionenquelle 14 und eine Fokussiersäule 16 befinden, die Extraktionselektroden und ein elektrostatisches optisches System enthält. Ein Ionenstrahl 18 geht von der Quelle 14 durch die Säule 16 und zwischen elektrostatischen Ablenkeinrichtungen, die schematisch bei 20 angezeigt werden, zu einer Probe 22, die zum Beispiel eine Photolithographiemaske aufweist, die auf einem beweglichen X-Y-Objekttisch 24 in einer unteren Kammer 26 angeordnet ist. Es wird eine Ionenpumpe 28 zum Evakuieren des Halsabschnitts 12 eingesetzt.
  • Die Kammer 26 wird mit einem Turbomolekular- und mechanischen Pumpsystem 30 unter der Kontrolle einer Vakuumsteuereinrichtung 32 evakuiert. Das Vakuumsystem stellt in der Kammer 26 ein Vakuum zwischen annähernd 1 × 10–7 Torr und 5 × 10–4 Torr bereit. Wenn ein Ätzhilfs- oder ein Ätzverzögerungsgas verwendet wird, beträgt der Kammerrestdruck typischerweise etwa 1 × 10–5 Torr.
  • Es ist eine Hochspannungsstromversorgung 34 mit der Flüssigmetallionenquelle 14 sowie mit geeigneten Elektroden in der Fokussiersäule 16 verbunden, um einen Ionenstrahl 18 mit annähernd 1 keV bis 60 keV zu bilden und ihn nach unten zu richten. Es ist eine Ablenksteuereinrichtung und -Verstärker 36, der gemäß eines vorgeschriebenen Musters betrieben wird, das durch einen Mustergenerator 38 bereitgestellt wird, mit Ablenkplatten 20 gekoppelt, wodurch der Strahl 18 so gesteuert werden kann, daß er entsprechendes Muster auf der Oberseite der Probe 22 zeichnet. Das zu zeichnende Muster wird unten im Detail beschrieben. In einigen Systemen sind die Ablenkplatten vor der letzten Linse angeordnet, was in der Technik wohlbekannt ist.
  • Die Quelle 14 liefert typischerweise einen Metallionenstrahl aus Gallium, obwohl andere Ionenquellen, wie eine Multicusp- oder eine andere Plasmaionenquelle verwendet werden können. Die Quelle kann typischerweise in einem, unter einem Zehntel Mikrometer breiten Strahl auf die Probe 22 fokussiert werden, um entweder die Oberfläche 22 durch Ionenfräsen, verstärktes Ätzen, Materialabscheidung, oder zum Zwecke der Abbildung auf der Oberfläche 22 zu modifizieren. Ein Vervielfacher 40 für geladene Teilchen, der zur Detektion einer Sekundärionen- oder Elektronenemission zur Abbildung verwendet wird, ist mit einer Videoschaltung und einem Verstärker 42 verbunden, wobei der letztgenannte, der Treibersignale für einen Videomonitor 44 liefert, außerdem Ablenksignale von der Steuereinrichtung 36 empfängt. Die Stelle des Vervielfachers 40 für geladene Teilchen in der Kammer 26 kann in verschiedenen Ausführungsformen variieren. Zum Beispiel kann ein bevorzugter Vervielfacher 40 für geladene Teilchen koaxial mit dem Ionenstrahl sein und ein Loch aufweisen, um den Ionenstrahl durchgehen zu lassen. Das FIB-System 8 ist optional mit einem Rasterelektronenmikroskop 41, zusammen mit seiner Stromversorgung und Steuerungen 45 versehen.
  • Es erstreckt sich optional ein Fluidzufuhrsystem 46 in die untere Kammer 26, um gasförmigen Dampf einzuleiten und zur Probe 22 zu richten. US-Pat. Nr. 5,851,413 von Casella u.a. für „Gas Delivery Systems For Particle Beam Processing", das an den Rechtsnachfolger der vorliegenden Erfindung übertragen ist, beschreibt ein geeignetes Fluidzufuhrsystem 46.
  • Es wird eine Tür 60 geöffnet, um die Probe 22 auf dem Objekttisch 24 einzusetzen, der geheizt oder gekühlt werden kann, und um außerdem das Reservoir 50 zu bedienen. Die Tür wird verriegelt, so daß sie nicht geöffnet werden kann, wenn sich das System unter Vakuum befindet. Die Hochspannungsstromversorgung liefert zur Erregung und Fokussierung des Ionenstrahls 18 eine geeignete Beschleunigungsspannung an die Elektroden in der Ionenstrahlsäule 16. Wenn er die Probe trifft, wird Material zerstäubt, das physikalisch aus der Probe ausgestoßen wird. Systeme mit einem fokussierten Ionenstrahl sind zum Beispiel von FEI Company, Hillsboro, Oregon, dem Rechtsnachfolger der vorliegenden Anmeldung kommerziell erhältlich.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bewirken Signale, die an den Ablenksteuereinrichtung und -Verstärker 36 angelegt werden, daß sich der fokussierte Ionenstrahl innerhalb eines Fehlerbereichs auf einer Maske in einer Weise bewegt, die die Auswirkung der Reparatur auf die Maske reduziert.
  • 2 ist ein Ablaufplan, der die Schritte einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Schritt 212 zeigt, daß der Objekttisch so bewegt oder gelenkt wird, daß sich der Fehler unter dem Ionenstrahl befindet. Im Schritt 214 wird ein Fehlerbereich gekennzeichnet. Es können verschiedene Techniken verwendet werden, um den Fehlerbereich zu bestimmen. Zum Beispiel wird in einem FIB-System der FEI-Accura-Reihe, das die IntuitIONTM-Software verwendet, der Fehlerbereich gekennzeichnet, indem zuerst eine Box auf der Anzeige gezeichnet wird, die die Bereiche der undurchsichtigen Fehler und durchsichtigen Nicht-Fehler umfaßt. Die undurchsichtigen Bereiche erscheinen auf dem Anzeigeschirm heller, da der Sekundärelektronenstrom, der aus dem Chrombereich kommt, größer als der Sekundärelektronenstrom ist, der aus den Quarzbereichen kommt. Um den Fehlerbereich zu kennzeichnen, identifiziert das System au tomatisch den fehlerhaften, undurchsichtigen Bereich durch den größeren Sekundärelektronenstrom. Falls notwendig, kann der Systembediener den Schwellenwert einstellen, der durch das System verwendet wird, um zwischen Fehler- und durchsichtigen Bereichen zu differenzieren, und kann außerdem manuell den gekennzeichneten Fehlerbereich einstellen. Die IntuitIONTM-Software enthält ein „Kantenverriegelungs-"Merkmal, das eine Kante des gekennzeichneten Fehlerbereichs automatisch mit einer Bezugskante des undurchsichtigen Materials ausrichten wird, so daß die Reparatur Material bis zur Bezugskante entfernen wird, jedoch nicht darüber hinaus.
  • In Schritt 216 wird ein „Rahmen" oder eine Begrenzung im Fehlerbereich gekennzeichnet. Der Rahmen weist vorzugsweise eine Breite von etwa zwei Pixeln auf, obwohl die bevorzugte Breite des Rahmens mit dem Maskenaufbau variieren kann. 3 zeigt einen vergrößerten Abschnitt einer Maske 310 mit einer undurchsichtigen Region 314, einer durchsichtigen Region 316, und einer undurchsichtigen Fehlerregion 318, mit einem Rahmenbereich 320, der in der undurchsichtigen Fehlerregion 318 gekennzeichnet ist. Die IntuitIONTM-Software ermöglicht es dem Bediener, eine Rahmenbreite einzustellen. Wenn das Kantenverriegelungsmerkmal verwendet wird, kann ein Kantenverriegelungsfaktor von zum Beispiel –0,1 verwendet werden, um einen ähnlichen Begrenzungsbereich 321 angrenzend an eine Bezugskante 322 bereitzustellen.
  • In Schritt 220 wird der Ionenstrahl auf die Fehlerregion 318 mit der Ausnahme des Rahmenbereichs 320 und 321 gerichtet, um zu beginnen, den Fehler zu entfernen und eine unebene Oberfläche zu erzeugen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Pixel- oder Verweilpunktabstand im Schritt 220 größer als die Strahlfleckgröße, um eine Reihe von Löchern in der Fehlerregion 318 zu erzeugen. Der Pixelabstand liegt vorzugsweise zwischen etwa dem 2 und 15 fachen des Strahldurchmessers oder der Fleckgröße, gemessen als der Durchmesser, bei dem die Strahlintensität auf fünfzig Prozent der maximalen Intensität fällt. Zum Beispiel wurden Pixelabstände von zwischen 75 nm und 175 nm erfolgreich mit einem bevorzugten Strahldurchmesser von 35 nm verwendet, obwohl der bevorzugte Abstand von der Anwendung abhängen wird.
  • Der Pixelabstand sollte vorzugsweise so gestaltet sein, daß er der gefrästen Oberfläche eine hügelige Textur verleiht, das heißt, nicht so groß, daß große ebene Bereiche zurückbleiben und nicht so klein, daß der gefräste Bereich nach dem Schritt 220 eben ist. Experimentelle Ergebnisse zeigen, daß die Transparenz des reparierten Bereichs hinsichtlich des genauen verwendeten Pixelabstands nicht besonders empfindlich ist. Da die Ionenstrahlintensität typischerweise eine Gaußsche oder „glockenförmige" Stromdichteverteilung aufweist, sind die Löcher ebenfalls Gauß-förmig, und die Spitzen der Regionen zwischen den Löchern können außerdem so gefräst werden, daß sie niedriger als ihre Höhe vor dem Schritt 220 sind.
  • Der Schritt 220 erzeugt eine unebene Oberfläche, das heißt, eine Oberfläche mit Topographievariationen, die bedeutend genug sind, um das Ionenstrahlfräsen zu steigern. Der Minimalpegel der Unebenheit kann mit der Dicke und dem Typ des Materials variieren, das gefräst wird. Die bevorzugte Variation der Oberflächentopographie ist größer als 50 nm und bevorzugter größer als 70 nm.
  • Die Ionenstrahlfleckgröße kann für einige Anwendungen auf etwa 0,15 μm erhöht werden, und es können Strahlen von nicht weniger als 0,8 μm oder größer erzielt werden, falls erwünscht. Wenn die Option der eingerahmten Reparatur in der IntuitIONTM-Software verwendet wird, ist es notwendig, die Reparatur nach dem Fräsen des Inneren des Fehlers 318 zu streichen, so daß der Rahmen 320 im Schritt 220 nicht gefräst wird.
  • Das Fräsen wird im Schritt 220 vorzugsweise ohne die Verwendung eines Ätzhilfsgases durchgeführt. Indem kein Gas im Schritt 220 verwendet wird, kann die Zeitspanne, in der der Ionenstrahl zu jedem Pixel zurückkehren kann, das heißt, die Auffrischzeit gesenkt werden, da es überflüssig ist, darauf zu warten, daß zusätzliche Gasmoleküle auf der Substratoberfläche absorbiert werden. Die Ionenstrahlverweilzeit kann ebenfalls erhöht werden, da sie nicht durch die Menge des absorbierten Gases beschränkt ist, das am Verweilpunkt verfügbar ist. Die Reparaturzeit kann daher erheblich reduziert werden. In einem Test wurde die Reparaturzeit um fünfzehn Prozent reduziert.
  • In Schritt 220 wurden die Löcher im Chrom bis zu zwischen etwa siebzig Prozent und etwa neunzig Prozent der Chromdicke gefräst. Es ist wünschenswert, einen großen Anteil der Chromtiefe im Schritt 220 zu fräsen, da das Fräsen verhältnismäßig schnell geht, jedoch sollte die Tiefe des Fräsens nicht so groß sein, daß das Chrom bis zu einem Punkt verdünnt wird, an dem eine bedeutende Menge Gallium in das Substrat implantiert wird. Ein Wert im Bereich von 50% bis 95% der Tiefe kann in vielen Anwendungen nützlich sein, und ein Wert außerhalb dieses Bereichs kann in einigen Anwendungen nützlich sein. Der optimale Pixelabstand und Tiefe des Fräsens in Schritt 220 wird von der Strahlgröße und Eigenschaften der Maske, wie dem Absorber- und Substratmaterialien und der Dicke des Absorbers abhängen.
  • Im Schritt 224 wird der Ionenstrahl auf Pixel im gesamten Fehlerbereich einschließlich des Rahmenbereichs 320 und 321 gerichtet, wobei ein Pixelabstand verwendet wird, der ausreichend klein ist, um einen glatten Boden auf dem gefrästen Bereich zu erzeugen. Wenn das Kantenverriegelungsmerkmal verwendet wird, wird der Kantenverriegelungsfaktor nun auf null gesetzt, so daß sich das Fräsen auf die Bezugskante 322 erstreckt. Während der Ionenstrahl im Schritt 224 angewendet wird, wird vorzugsweise ein Ätzverstärkungsgas auf den Auftreffbereich des Ionenstrahls gerichtet, um das Fräsen zu unterstützen. Ätzverstärkungsgase können Halogene enthalten und sind typischerweise für das bestimmte Material spezifisch, das geätzt wird. Ein bevorzugtes Ätzverstärkungsgas zum Ätzen von Chrom weist molekulares Brom auf. Xenondifluorid wäre gut zum Ätzen von MoSiON und anderen Dämpfungsmaterialien geeignet. Es kann zum Brom oder einem anderen Ätzmittel Wasserdampf hinzugefügt werden, vorzugsweise in einem molaren Verhältnis von 10:1 von Brom zu Wasser, um die Ätzung von Quarz zu reduzieren.
  • Es können ein oder mehrere zusätzliche Zwischenfrässchritte zwischen dem Schritt 220 und dem Schritt 224 verwendet werden. Die Zwischenschritte verwenden typischerweise einen Pixelabstand zwischen jenem des Schrittes 220 und jenem des Schrittes 224. Wenn mehrere Zwischenschritte verwendet werden, vermindert sich der Pixelabstand typischerweise mit jedem anschließenden Schritt. Einige der in den verschiedenen Schritten gefrästen Löcher werden typischerweise vorher gefräste Löcher überlappen. Bei der Beendigung der mehreren Schritte ist jedoch die Menge des von jedem Punkt in der Probe entfernten Materials annähernd gleich, um einen verhältnismäßig einheitlichen, planaren Boden über den gesamten gefrästen Bereich zu erzeugen.
  • In beiden Schritten 220 und 224 bewegt sich der Ionenstrahl zwischen Pixelorten, wobei er an jedem Pixelort für einen vorgegebene Verweilzeit verweilt, und zu jedem Ort periodisch zurückkehrt, bis eine vorgeschrieben Ionendosis abgegeben worden ist. Es werden typischerweise derselbe Pixelabstand und dieselben Dosen für Fehler verschiedener Größen verwendet, obwohl diese Parameter ebenso wie andere Strahleinstellungen für unterschiedliche Anwendungen geändert werden können. Beide Schritte setzen vorzugsweise eine Blende von 75 μm in der ionenoptischen Säule ein und verwenden einen Strahlstrom von 35 pA. In beiden Schritten bewegt sich der Strahl vorzugsweise in einem Schlangenmuster, das heißt, die Abtastrichtung wird an jedem Ende jeder abgetasteten Reihe umgekehrt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform verweilt der Strahl während des Schritts 220 an jedem Pixelort für annähernd 500 μs, und die minimale Auffrischzeit, das heißt, die minimale Zeit, die zugelassen wird, damit der Strahl zu einem gegebenen Pixelort in einer anschließenden Abtastung zurückkehrt, wird auf 10 μs eingestellt, wodurch die Verzögerung zwischen Rastern minimiert wird. Im Schritt 224 beträgt der Pixelabstand etwa 0,04 μm, und die Verweilzeit beträgt etwa 0,35 μs. Die Auffrischzeit wird von etwa 6000 μs erhöht, um Zeit zuzulassen, damit Gasmoleküle zwischen aufeinanderfolgenden Rastern absorbiert werden. In Schritt 224 kann der Ablauf so programmiert werden, daß pausiert wird, nachdem festgelegte Prozentanteile, wie 40%, 60%, 80% oder 90%, der Ionendosis abgegeben sind. Diese Pause ermöglicht es dem Systembediener, den Fortschritt der Reparatur zu betrachten und sicherzustellen, daß der Reparaturvorgang nicht erheblich in das Substrat ätzt, nachdem das Fehlermaterial entfernt ist. In einigen Ausführungsformen kann SIMS verwendet werden, um das Material zu analysieren, das von der Maske zerstäubt wird, um festzustellen, ob das Absorbermaterial entfernt worden ist.
  • Die Anmelder verwendeten die Technik für mehrere Reparaturen an typischen Photolithographiemasken, die ein Quarzsubstrat und eine 100 nm dicke Chromschicht als den Absorber aufwiesen.
  • Tabelle 1 zeigt die für Schritt 220 verwendeten FIB-Systemparameter. Tabelle 2 zeigt die für Schritt 224 verwendeten FIB-Systemparameter. Tabelle 3 zeigt die unterschiedlichen Pixelabstände und die Frästiefe im Schritt 220 im Verhältnis zur Gesamtchromdicke und die gemessene Transparenz und Tiefe der Überätzung an der Kante der Reparatur, das heißt die „Flußbettbildung".
    Parameter Einstellung
    Blende 75 μm
    Strahlstrom 35 pA
    Verweilzeit 500 μs
    Rücklauf 10 μs
    Min. Auffrischung 10 μs
    Gas Keins
    Technik Rahmen – Dosis auf Rahmen = 0,0 Rahmenbreite = 2 × Pixelabstand Kantenverriegelungsfaktor = –0,1
    Tabelle 1. Konstanten für Schritt 220
    Parameter Einstellung
    Blende 75 μm
    Strahlstrom 35 pA
    Pixelabstand 0,04 μm
    Verweilzeit 0,35 μs
    Rücklauf 10 μs
    Min. Auffrischung 6000 μs
    Gas Nur Br – HCIG 1,8 e–5
    Technik Intervalle – 0,40, 0,60, 0,80, 0,90 Kantenverriegelung = 0,0
    Tabelle 2. Konstanten für Schritt 224
    Pixelabstand (nm) Tiefe (% Cr) Ist- Ionendosis (nC/μm2) Kante (nm) Durch- Transparenz (%) AIMS Quer- Transparenz (%) AIMS Min. Fluß bett-Tiefe (nm) Max. Fluß bett-Tiefe (nm)
    1 175 0,8 0,106 3,3 99,3 99 10 –2
    2 175 0,9 0,119 4,5 96,7 96,7 –2 –10
    3 125 0,9 0,14 9,9 98,8 96,9 –13 –25
    4 100 0,8 0,246 28,3 97,6 95,1 –7 –30
    5 150 0,8 0,114 17,7 98,6 95,9 –5 –12
    6 150 0,9 0,129 12 98,1 95,5 –8 –17
    7 100 0,9 0,277 4,2 98,4 95,4 –1 –20
    8 75 0,7 0,328 –5,7 97,8 95,5 –7 –17
    9 100 0,7 0,216 19,2 97,8 96,1 4 –4
    10 75 0,9 0,422 15 98 93,8 –13 –14
    11 125 0,8 0,124 24,2 97,7 94,9 –2 –7
    12 75 0,8 0,375 3 98,8 95,7 –2 –2
    13 175 0,7 0,092 34 96,7 95,2 9 11
    14 150 0,7 0,1 5,4 97 93,4 1 1
    15 125 0,7 0,109 –22,2 99 93,6 2 –8
  • Tabelle 3
  • Die Transparenzen wurden unter Verwendung von Licht mit einer Wellenlänge von 248 nm in einem Aerial Image Measurement System (AIMS) gemessen, und Flußbett-Tiefen wurden unter Verwendung eines Rasterkraftmikroskops (AFM) gemessen. „Durch-Transparenzen" wurden durch die reparierte Region längs einer Linie senkrecht zur benachbarten, fehlerfreien Chromlinie gemessen (z.B. Linie 322 der 3), und „Quer-Transparenzen" wurden längs einer Linie parallel zur benachbarten, fehlerfreien Chromlinie durch die reparierte Region gemessen. Positive Werte für die Flußbettbildung zeigen Restmaterial auf dem Substrat an, wohingegen negative Werte ein wirkliches Flußbett oder einen abgesenkten Bereich anzeigen.
  • Es wurden Flußbetten weit unter 20 nm erreicht, mit in vielen Fällen Flußbetten unter 15 nm, unter 10 nm und sogar unter 5 nm. Die Durch-Transparenzen waren alle größer als 95%, wobei die meisten größer als 96% oder 97%, und etliche größer als 98% waren. Die „Kanten"-Säule der Tabelle 3 zeigt an, wie eng die Kante der durchsichtigen reparierten Region mit ihrer beabsichtigten Kante ausgerichtet ist, zum Beispiel die Linie 322 der 3. Der Kantenwert ist positiv, wenn die Chromlinie, die dem reparierten Bereich benachbart ist, dicker als dieselbe Linie ist, die vom reparierten Bereich entfernt ist, und negativ, wenn die Chromlinie, die dem reparierten Bereich benachbart ist, dünn ist. Im Schritt 224 wurde der Kammerdruck mit einem Glühkathodenionisationsvakuummeter (HGIG) als 1,8 × 10–5 Torr gemessen. Die Anmelder glauben, daß sich die Zunahme der Transparenz hauptsächlich von der Reduzierung der Flußbetten ableitet, statt von der reduzierten Galliumimplantation.
  • Die Anmelder haben außerdem festgestellt, daß die Frässpezifikationen, das heißt der Pixelabstand, Dosis, Ionenenergie, Strahlgröße und andere Parameter jeder Frässchrittbox sowie die Anzahl der verwendeten Schritte variiert werden können, um das Fräsen abhängig von den Maskeneigenschaften zu optimieren, die das Absorbermaterial und die Dicke umfassen. Die Spezifikation jeder Fräsbox und die Anzahl der Boxen können experimentell bestimmt werden, wobei das oben bereitgestellte Beispiel und die Information als ein Leitfaden dienen.
  • Obwohl in den oben beschriebenen Mustern das Fräsen in rechteckigen Anordnungen mit festen Pixelabständen in jeder Box durchgeführt wird, ist die Erfindung nicht auf diese Ausführungsform beschränkt. Zum Beispiel kann der Pixelabstand allmählich reduziert werden, anstatt in diskreten Schritten reduziert zu werden, und die Fräsorte müssen nicht in einem rechteckigen oder regelmäßigen Muster verteilt sein, solange die Pixel weit genug beabstandet sind, um die Transparenz zu erhalten und die Materialmenge, die schließlich von jedem Punkt entfernt wird, etwa dieselbe ist, um einen ebenen, glatten, planaren Boden zu erzeugen. Der Pixelabstand könnte sogar unverändert bleiben, wobei sich die Pixelorte in anschließenden Abtastungen ändern, um einen ebenen, glatten, planaren Boden zu erzeugen.
  • Obwohl die Erfindung bezüglich der Maskenreparatur beschrieben worden ist, könnte sie in jeder Anwendung verwendet werden, in der es erwünscht ist, Material mit einer minimalen Auswirkung auf das darunterliegende Material zu entfernen.
  • Wo sich diese Anmeldung auf die Entfernung von undurchsichtigem Material bezieht, ist es beabsichtigt, andere Materialien einzuschließen, wie Phasenverschiebungsmaterialien, die auf einer Maske verwendet werden.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung und ihre Vorteile im Detail beschrieben worden sind, sollte es sich verstehen, daß verschiedene Änderungen, Ersetzungen und Abänderungen an den hierin beschriebenen Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne den Geist und Rahmen der Erfindung zu verlassen, der durch die beigefügten Ansprüche definiert ist. Überdies ist es nicht beabsichtigt, daß der Rahmen der vorliegenden Anmeldung auf die besonderen Ausführungsformen des Verfahrens beschränkt ist, wobei die Erfindung durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (11)

  1. Verfahren zum Entfernen von Material von einem Bereich eines Substrats (22) unter Verwendung eines fokussierten Ionenstrahls (18), wobei der fokussierte Ionenstrahl einen Strahldurchmesser aufweist und der Bereich eine innere Region (318) und eine Grenzregion (320) aufweist, wobei das Verfahren aufweist: • Entfernen von Material aus dem Bereich durch Richten des fokussierten Ionenstrahls (18) auf eine erste Gruppe von Pixelorten in dem Bereich, wobei die Pixelorte der ersten Gruppe durch einen Abstand getrennt sind, der ausreichend klein ist, um eine im wesentlichen ebene Oberfläche zu erzeugen, wobei der Strahl sowohl auf die innere Region (318) als auch auf die Grenzregion (320) gerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Richten des fokussierten Ionenstrahls auf die erste Gruppe von Pixelorten, • der Strahl auf eine Anfangsgruppe von Pixelorten gerichtet wird, die sich nur in der inneren Region (318) befinden, wobei die Pixel in der Anfangsgruppe durch einen Abstand getrennt sind, der größer als der Strahldurchmesser ist und größer als der Abstand ist, der die Pixel in der erste Gruppe von Pixeln trennt, wobei die Dicke des entfernten Materials zwischen 50% und 95% der Dicke beträgt, die nach der Vollendung des Verfahrens entfernt ist, wodurch eine rauhe Oberfläche in der inneren Region, (318) erzeugt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, in dem das Substrat (22) eine Lithographiemaske ist und der Bereich ein Fehlerbereich auf der Maske ist.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner das Leiten eines Gases zu dem Bereich aufweist, während der fokussierte Ionenstrahl auf die erste Gruppe von Pixelorten gerichtet wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, in dem das Leiten eines Gases zu dem Bereich das Leiten eines Gases aufweist, das Brom aufweist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem der Abstand zwischen den Pixelorten der Anfangsgruppe von Pixelorten größer als das 1,5-fache des Strahldurchmessers ist und kleiner als das fünfzehnfache des Strahldurchmessers ist.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in die Dicke des Materials, das vor dem Richten des fokussierten Ionenstrahls auf die erste Gruppe von Pixelorten entfernt wird, zwischen 70% und 90% der zu entfernenden Dicke beträgt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem die Grenzregion eine durchschnittliche Breite von weniger als dem fünffachen des Abstands aufweist, der die Pixelorte der Anfangsgruppe von Pixelorten trennt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner das Richten des fokussierten Ionenstrahls auf zusätzliche Pixelorte im Fehlerbereich aufweist, wobei die zusätzlichen Pixelorte durch einen Abstand voneinander beabstandet sind, der kleiner als der Abstand zwischen den Pixelorten der Anfangsgruppe von Pixelorten und größer als der Ab stand zwischen den Pixelorten der ersten Gruppe von Pixelorten ist.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem der Bereich Chrom aufweist.
  10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in dem das Substrat (22) Quarz aufweist.
  11. Computerlesbare Medien, die Computerbefehle zum Ausführen der Schritte nach Anspruch 1 aufweisen.
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