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Allgemeiner Stand der Technik
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fingerabdruck-/Handabdruckbildvergleichsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1, ein entsprechendes Verfahren und ein Aufzeichnungsmedium, das
ein Fingerabdruck-/Handabdruckbildvergleichsprogramm speichert.
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Verschiedene
Bildvergleichsvorrichtungen zum Vergleichen von Fingerabdruckbildern
sind bekannt. Beispielsweise wird in der Fingerabdruckvergleichsvorrichtung,
die in Kobayashi "A
Fingerprint Verification Method Using Thinned Image Pattern Matching", THE TRANSACTIONS
OF THE INSTITUTE OF ELECTRONICS, INFOMATION AND COMMUNICATION ENGINEERS
(D-II), vol. J79-D-II, no.3, Seiten 330–340, März 1996, offenbart ist, ein Mustervergleich
der Fingerabdruckbilder selbst durchgeführt, um zu prüfen, ob
es sich bei den beiden Bildern um identische oder unterschiedliche
Fingerabdruckbilder handelt. 42 zeigt
die Anordnung einer Fingerabdruckvergleichsvorrichtung unter Verwendung
eines solchen Mustervergleichs. Die Fingerabdruckvergleichsvorrichtung
umfasst eine Bildeingabeeinheit 101, eine Bilddatenbank 201 und eine
Bildverarbeitungseinheit 305.
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Die
Bildeingabeeinheit 101 erkennt die Erhöhungen/Vertiefungen der Haut
eines Fingers, der auf einem Sensor platziert wird, unter Verwendung
des Sensors und führt
Bildverarbeitung wie eine Analog-/Digitalwandlung und Binarisierung
für eine
Signalausgabe von dem Sensor aus. Eine Ausgabe von der Bildeingabeeinheit 101 ist
ein Binärbild,
das Erhöhungen
der Fingerhaut durch Pixel darstellt, die eine Leuchtdichte entsprechend
Schwarz (schwarze Pixel) aufweisen und Vertiefungen der Fingerhaut durch
Pixel darstellt, die eine Leuchtdichte entsprechenden Weiß (weiße Pixel)
aufweisen. Es ist zu beachten, dass eine Erhöhung der Fingerhaut durch ein weißes Pixel
dargestellt werden kann und eine Vertiefung der Fingerhaut durch
ein schwarzes Pixel dargestellt werden kann.
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Die
Bilddatenbank 201 speichert Fingerabdruckbilder, die im
Voraus als registrierte Daten erworben wurden. Die Bilder, die in
der Bilddatenbank 201 gespeichert sind, werden als registrierte
Bilder bezeichnet.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 305 vergleicht das Testbild, das
von der Bildeingabeeinheit 101 ausgegeben wird, mit dem
registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 201 ausgegeben
wird, um zu prüfen, ob
die zwei Bilder identische oder unterschiedliche Fingerabdruckbilder
sind. Um die Bestimmungsgenauigkeit (Vergleichsgenauigkeit) zu verbessern, umfasst
die Bildverarbeitungseinheit 305 ein Bildtransformationsmittel 15,
ein Vergleichsmittel 23, ein Mittel zur Extraktion eines
maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 32 und
ein Bestimmungsmittel 53.
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Das
Bildtransformationsmittel 15 versetzt (verschiebt) und
dreht jedes Pixel eines eingegebenen Testbilds um einen vorbestimmten Änderungsbetrag
und gibt das sich ergebende Testbild aus. Das Vergleichsmittel 23 vergleicht
die Leuchtdichtewerte von Pixeln an entsprechenden Positionen in
dem Testbild, das von dem Bildtransformationsmittel 15 ausgegeben
wird, und dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 201 ausgegeben
wird, ermittelt die Gesamtsumme der Anzahl Pixel, deren Leuchtdichtewerte
miteinander innerhalb eines vorbestimmten Vergleichsbereichs übereinstimmen
und erhält
den Ähnlichkeitsgrad
(Übereinstimmungsverhältnis) zwischen
dem Testbild und dem registrierten Bild auf Basis der als Gesamtsumme
ermittelten Anzahl übereinstimmender
Pixel und der Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds. Das
Vergleichsmittel 23 gibt außerdem einen Translationsbetrag 408 an
das Transformationsmittel 15 aus, damit das Bildtransformationsmittel 15 wiederholt
eine Translation und Rotation ausführt und wiederholt selbst einen
Vergleich durch sich selbst ausführt,
bis der Translationsbetrag außerhalb
eines vorbestimmten Bereichs liegt.
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Das
Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 32 erhält den maximalen
Wert (maximales Übereinstimmungsverhältnis) von
den Übereinstimmungsverhältnissen,
die von dem Vergleichsmittel 23 ausgegeben werden und gibt
ihn aus.
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Das
Bestimmungsmittel 53 vergleicht das maximale Übereinstimmungsverhältnis mit
einem vorbestimmten Schwellenwert. Wenn das maximale Übereinstimmungsverhältnis gleich
oder größer als der
Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 53, dass
die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn das maximale Übereinstimmungsverhältnis kleiner
als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 53,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
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43 zeigt die Vergleichsoperationen der Fingerabdruckvergleichsvorrichtung
von 42. Zuerst ermittelt die Bildeingabeeinheit 101 den
Fingerabdruck eines Fingers, der auf den Sensor platziert wird,
und erzeugt ein Testbild (Schritt S51). Nach Empfang des Testbilds
von der Bildeingabeeinheit 101 (Schritt S52) und dem registrierten
Bild von der Bilddatenbank 201 (Schritt S53) veranlasst
die Bildverarbeitungseinheit 305 das Vergleichsmittel 23, das
Testbild, das von dem Bildtransformationsmittel 15 ausgegeben
wurde, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 201 ausgegeben
wurde, zu vergleichen/zu kollationieren, so dass Übereinstimmungsverhältnisse
erhalten werden (Schritt S55), während
das Bildtransformationsmittel 15 veranlasst wird, das Testbild
zu versetzen und zu drehen (Schritt S54).
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Die
Bildverarbeitungseinheit 305 veranlasst dann das Mittel
zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 32,
das maximale Übereinstimmungsverhältnis von
den Übereinstimmungsverhältnissen
zu erhalten (Schritte S56 und S57). Die Bildverarbeitungseinheit 305 wiederholt
die zuvor genannte Translationsoperation und den Vergleich/die Kollation
bis der Translationsbetrag außerhalb
eines vorbestimmten Bereichs liegt (NO in Schritt S58).
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Schließlich bestimmt
das Bestimmungsmittel 53 der Bildverarbeitungseinheit 305,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind, wenn ein maximales Übereinstimmungsverhältnis 417 gleich oder
größer als
der Schwellenwert ist (YES in Schritt S59). Wenn das maximale Übereinstimmungsverhältnis 417 kleiner
als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 53,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
Es ist zu beachten, dass die Bildverarbeitung, die von dem Bildtransformationsmittel 15 ausgeführt wird,
für ein registriertes
Bild anstelle eines Testbilds ausgeführt werden kann.
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In
der herkömmlichen
Fingerabdruckvergleichsvorrichtung unter Verwendung von Mustervergleichen
muss das Verhältnis
der Anzahl schwarzer Pixel zur Gesamtzahl Pixel jedes Testbilds
konstant gehalten werden, da ein maximales Übereinstimmungsverhältnis, das
als Bestimmungsindex verwendet wird, aus der Anzahl übereinstimmender
Pixel erhalten wird. Wenn beispielsweise das Verhältnis der
Anzahl schwarzer Pixel zur Gesamtzahl Pixel auf 50% eingestellt
wird, wird das maximale Übereinstimmungsverhältnis beim
Vergleich zwischen zwei Fingerabdruckbildern, die von unterschiedlichen
Fingern erhalten werden (Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich) idealerweise
50%. Im Gegensatz dazu wird das maximale Übereinstimmungsverhältnis beim Vergleich
zwischen zwei Fingerabdruckbildern, die von einem einzelnen Finger
erworben wurden (Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich) idealerweise 100%. Aufgrund
eines Positionsversatzes oder Ähnlichem wird
dieses Verhältnis
in der Praxis jedoch wesentlich geringer als 100%. Folglich wird
die Differenz des maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
zwischen Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich und Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich
gering. Aus diesem Grund ist es in einer herkömmlichen Fingerabdruckvergleichsvorrichtung
unter Verwendung eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
als Bestimmungsindex schwierig, einen Schwellenwert zum Bestimmen
identischer oder unterschiedlicher Fingerabdruckbilder zu setzen,
was zu einer Verschlechterung der Vergleichsgenauigkeit führt.
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US 4 983 036 offenbart eine
Fingerabdruckvergleichsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1.
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US 5 633 947 offenbart eine
verwandte Fingerabdruckvergleichsvorrichtung.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bildvergleichsverfahren und
eine Vorrichtung bereitzustellen, die die Vergleichsgenauigkeit
im Vergleich zum Stand der Technik verbessern können, und ein Aufzeichnungsmedium,
das ein Bildvergleichsprogramm speichert.
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Um
die zuvor genannte Aufgabe zu erfüllen, wird erfindungsgemäß eine Bildvergleichsvorrichtung mit
den Merkmalen von Anspruch 1 bereitgestellt.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 1 zeigt;
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3A und 3B sind
Grafiken, die die Beziehung zwischen dem Translationsbetrag eines Testbilds
und dem Übereinstimmungsverhältnis in der
ersten Ausführumgsform
der vorliegenden Erfindung zeigen;
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4A bis 4D sind
vergrößerte Ansichten,
die Fingerabdrücke
zeigen, um das Prinzip der ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zu erklären;
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5 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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6 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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7 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 6 zeigt;
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8A und 8B sind
Grafiken, die die Beziehung zwischen dem Translationsbetrag eines Testbilds
und dem Übereinstimmungsverhältnis in der
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen;
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9 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer vierten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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10 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 9 zeigt;
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11 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer fünften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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12A und 12B sind
Flussdiagramme, die die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 11 zeigen;
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13 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer achten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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14A und 14B sind
Flussdiagramme, die die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 13 zeigen;
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15 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer neunten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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16A und 16B sind
Flussdiagramme, die die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
von 15 zeigen;
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17 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer zehnten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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18 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer elften
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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19 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation der elften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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20A und 20B sind
Ansichten, die den Vergleich in einer Mehrzahl Vergleichsbereiche mit
optimalen Korrekturbeträgen
zeigen, um die elfte Ausführungsform
zu erklären;
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21A und 21B sind
Ansichten zum Erklären
eines tatsächlichen
Fingerabdruckvergleichs, um die elfte Ausführungsform zu erklären;
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22 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer zwölften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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23 ist
ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation der zwölften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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24 ist
ein Blockdiagramm, das eine Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer
dreizehnten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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25A und 25B sind
Flussdiagramme, die die Vergleichsoperation der dreizehnten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen;
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26 ist
ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Bildvergleichsvorrichtung
gemäß einer 16.
Ausführungsform
zeigt;
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27 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 16. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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28A bis 28C sind
Ansichten, die die Änderungen
der Erhöhungsbreite
eines Testbilds zeigen, um die 16. Ausführungsform zu erklären;
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29 ist eine schematische Ansicht, die eine Überlagerung
von Testbildern in Teilbereichen mit optimaler Positionskorrektur
zeigt, um die 16. Ausführungsform
zu erklären;
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30 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 17.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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31 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 17. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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32 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 18.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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33 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 18. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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34 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 19.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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35 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 19. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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36 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 20.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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37 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 20. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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38 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 23.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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39 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 23. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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40 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
Bildvergleichsvorrichtung gemäß einer 24.
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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41 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der 24. Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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42 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer
herkömmlichen
Fingerabdruckvergleichsvorrichtung zeigt; und
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43 ist ein Flussdiagramm, das die Vergleichsoperation
der Fingerabdruckvergleichsvorrichtung von 42 zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Gemäß dem Grundkonzept
der vorliegenden Erfindung wird zum Ermöglichen des Vergleichs für das erste
oder zweite Bild eine Bildverarbeitung ausgeführt, wobei das erste und zweite
Bild nach dieser Bildverarbeitung verglichen/kollatiert werden,
um die Ähnlichkeitsgrade
(Übereinstimmungsverhältnisse) zu
erhalten, wobei ein Wert erhalten wird, der mindestens dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis zugehörig ist,
wodurch bestimmt wird, ob das erste und zweite Bild identisch sind.
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Als
diese Bestimmungsverarbeitung, zusätzlich zum Verfahren einer
Bestimmung durch Erhalten eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses selbst,
können
beispielsweise die folgenden Verfahren verwendet werden: Ein Verfahren
zum Vornehmen einer Bestimmung auf Basis der Differenz zwischen
dem Maximal- und Minimalwert und ein Verfahren zum Vornehmen einer
Bestimmung auf Basis des Quotienten des Maximal- und Minimalwerts.
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Als
Bildverarbeitung werden zusätzlich
zur Positionskorrektur des ersten und zweiten Bilds die Operation
des wiederholten Verschmälerns
und Verbreiterns von Bildern und Ähnliches selektiv ausgeführt, um
den Ähnlichkeitsgrad
(Übereinstimmungsverhältnis) zu
erhöhen.
Als Vergleichs-/Kollationsoperation wird die Operation des Vergleichens/Kollatierens
ganzer Bilder miteinander oder die Operation des sequenziellen Vergleichens/Kollatierens
partiell ausgewählter
Bereiche von Bildern ausgewählt.
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Nachfolgend
wird die Erfindung in Zusammenhang mit den Ausführungsformen beschrieben. In
den folgenden Ausführungsformen
sind die Fingerabdruckbilder als Bilder beschrieben.
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(Erste Ausführungsform)
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1 zeigt
eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Bildvergleichsvorrichtung umfasst
eine Bildeingabeeinheit 100, eine Bilddatenbank 200 und
eine Bildverarbeitungseinheit 300.
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Die
Bildeingabeeinheit 100 erfasst Erhöhungen/Vertiefungen der Haut
eines Fingers, der auf den Sensor (nicht gezeigt) der Vorrichtung
platziert wird, und führt
eine Bildverarbeitung wie eine Analog-/Digital-Bildwandlung (A/D-Wandlung)
und Binarisierung für
eine Signalausgabe von dem Sensor aus. Eine Ausgabe von der Bildverarbeitungseinheit 100 ist
ein Binärbild,
das eine Erhöhung
der Fingerhaut durch ein Pixel darstellt, das eine Leuchtdichte
entsprechend Schwarz (schwarzes Pixel) aufweist und eine Vertiefung
der Fingerhaut durch ein Pixel, das eine Leuchtdichte entsprechend
Weiß (weißes Pixel)
aufweist. Die Bildausgabe von der Bildeingabeeinheit 100 wird
nachfolgend als Testbild bezeichnet.
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Die
Bildeingabeeinheit 100 umfasst einen Kapazitätserfassungs-Fingerabdrucksensor
zum Abtasten eines Fingerabdruck-Erhöhungs-/Vertiefungsmusters durch
Erfassen der Kapazitäten,
die zwischen den Elektroden kleiner Sensoreinheiten gebildet werden,
die zweidimensional auf einem LSI-Chip angeordnet sind, und der
Haut eines Fingers, der die Elektroden durch einen Isolierfilm berührt, einen A/D-Wandler
zum A/D-Wandeln eines Ausgangssignals vom Sensor, einen Prozessor
zum Ausführen der
Bildverarbeitung wie die Binarisierung für Ausgabedaten vom A/D-Wandler
und eine Speichereinheit wie einen Halbleiterspeicher zum Speichern
von Bilddaten. Ein solcher Kapazitätserfassungs-Fingerabdrucksensor
ist in M. Tartagni and R. Guerrieri, "A fingerprint sensor based an the feedback
capacitive sensing scheme",
IEEE J. Solid-State Circuits, Vol. 33, Seiten 133–142, Jan.
1998 offenbart.
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Die
Bilddatenbank 200 speichert Fingerabdruckbilder, die im
Voraus als registrierte Daten erworben wurden. Die Bilddatenbank 200 ist
durch eine Speichereinheit wie eine Festplatteneinheit oder einen
nicht flüchtigen
Speicher gebildet. Jedes Bild, das in der Bilddatenbank 200 gespeichert
ist, wird nachfolgend als registriertes Bild bezeichnet.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 300 vergleicht/kollatiert das
Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 ausgegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben wird,
um zu bestimmen, ob die beiden Bilder identische Fingerabdruckbilder
oder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind. Zum Verbessern der
Bestimmungsgenauigkeit (Vergleichsgenauigkeit) umfasst die Bildverarbeitungseinheit 300 ein
Bildtransformationsmittel 10, ein Vergleichsmittel 20,
ein Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30,
ein Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31,
ein Berechnungsmittel 40 und ein Bestimmungsmittel 50.
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Das
Bildtransformationsmittel 10 gibt ein Testbild aus, das
durch Versetzen (Verschieben) jedes Pixels eines eingegebenen Testbilds
von der ursprünglichen
Position (die Position, die eingestellt wird, wenn das Bild von
der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wird) um einen vorbestimmten
Betrag (für
jede Vergleichseinheit) gemäß einem
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 erhalten
wird. Die Verschiebeoperation durch das Bildtransformationsmittel 10 wird
beschrieben. Zuerst wird ein Koordinatensystem für das Testbild eingestellt.
Dann wird eine lineare Transformation ausgeführt, um die Koordinaten jedes
Pixels zu versetzen, das durch dieses Koordinatensystem bestimmt
ist. Schließlich
wird ein Bild auf Basis der Koordinaten jedes Pixels nach der linearen
Transformation rekonstruiert, wodurch ein versetztes Testbild für jede Vergleichseinheit
erzeugt wird.
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Das
Vergleichsmittel 20 vergleicht/kollatiert die Leuchtdichtewerte
der jeweiligen Pixel an entsprechenden Positionen in dem Testbild,
das von dem Bildtransformationsmittel 10 ausgegeben wurde,
und dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben
wurde, und ermittelt die Gesamtsumme der schwarzen Pixel, deren
Leuchtdichtewerte in einem vorbestimmten Vergleichsbereich miteinander übereinstimmen.
Das Vergleichsmittel 20 dividiert dann die Gesamtanzahl
der übereinstimmenden
Pixel durch die Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds,
um das Ähnlichkeitsmaß (Übereinstimmungsverhältnis) zwischen
dem Testbild und dem registrierten Bild zu erhalten. Es ist zu beachten, dass
die Anzahl übereinstimmender
Pixel×2/(die
Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds + die Anzahl schwarzer
Pixel des Testbilds) als Übereinstimmungsverhältnis eingestellt
werden können.
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Wenn
der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen Position zur gegenwärtigen Position
(die Position, die eingestellt ist, nachdem die Translation durch
das Bildtransformationsmittel 10 ausgeführt worden ist) innerhalb eines
vorbestimmten Bereichs liegt, gibt das Vergleichsmittel 20 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 zum
Bezeichnen des Bewegungsbetrags des Testbilds für jede Bewegungsoperation an
das Bildtransformationsmittel 10 aus, wodurch die Translation
des Testbilds und die Berechnung eines Übereinstimmungsverhältnisses
erneut ausgeführt
wird. Das Bildtransformationsmittel 10 versetzt das Testbild
um den Betrag, der durch das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 bezeichnet
wird.
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Das
Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 erhält ein maximales Übereinstimmungsverhältnis 411 von
den Übereinstimmungsverhältnissen 410,
die von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben werden, und
gibt das erhaltene Übereinstimmungsverhältnis aus.
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Das
Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 erhält ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 von
den Übereinstimmungsverhältnissen 410,
die von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben werden, und
gibt das erhaltene Übereinstimmungsverhältnis aus.
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Das
Berechnungsmittel 40 berechnet die Differenz (Übereinstimmungsverhältnisdifferenz) 413 zwischen
dem maximalen Übereinstimmungsverhältnis 411,
das von dem Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 ausgegeben
wird, und dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis 412,
das von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 ausgegeben
wird. Diese Differenz kann ein Absolutwert sein.
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Das
Bestimmungsmittel 50 vergleicht die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 mit
einem vorbestimmten Schwellenwert 415. Wenn die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 gleich
dem oder größer als
der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 kleiner
als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
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2 zeigt
die Vergleichsoperation, die von der Bildvergleichsvorrichtung von 1 ausgeführt wird.
Zuerst erfasst die Bildeingabeeinheit 100 den Fingerabdruck
eines Fingers, der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein
Testbild (Schritt S1). Die Bildverarbeitungseinheit 300 empfangt
das Testbild von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt S2).
Nach Empfang eines registrierten Bilds von der Bilddatenbank 200 (Schritt
S3) versetzt die Bildverarbeitungseinheit 300 das Testbild
für jede
Vergleichseinheit unter Verwendung des Bildtransformationsmittels 10 (Schritt
S4).
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Das
Vergleichsmittel 20 vergleicht/kollatiert das Testbild,
das von dem Bildtransformationsmittel 10 ausgegeben wurde,
mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben
wurde, um das Übereinstimmungsverhältnis 410 zu
erhalten und speichert es, wenn notwendig (Schritt S5).
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Das
Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 prüft, ob das Übereinstimmungsverhältnis 410,
das von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben wird, ein Maximalwert ist
(Schritt S6). Wenn der ausgegebene Wert ein Maximalwert ist, speichert
das Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 den Maximalwert
als maximales Übereinstimmungsverhältnis 411 (Schritt
S7).
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Das
Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 prüft, ob das Übereinstimmungsverhältnis 410,
das von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben wird, ein Minimalwert
ist (Schritt S8). Wenn der ausgegebene Wert ein Minimalwert ist,
speichert das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 den Minimalwert
als minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 (Schritt
S9).
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Das
Vergleichsmittel 20 prüft
außerdem,
ob der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen Position zur derzeitigen
Position innerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt (Schritt S10). Wenn
der Bewegungsbetrag innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt,
gibt das Vergleichsmittel 20 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 an das
Bildtransformationsmittel 10 aus. Auf diese Weise wird
die Verarbeitung in den Schritten S4 bis S9 wiederholt, solange
der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen Position zur derzeitigen Position
innerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt.
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Wenn
der Bewegungsbetrag des Testbilds den vorbestimmten Bereich überschreitet
(NO in Schritt S10), berechnet das Berechnungsmittel 40 die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413,
die die Differenz zwischen dem maximalen Übereinstimmungsverhältnis 411 und
dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis 412 ist
(Schritt S11).
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Das
Bestimmungsmittel 50 vergleicht die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 mit
dem vorbestimmten Schwellenwert 415 (Schritt S12). Wenn
die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 gleich
dem oder größer als
der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn die Übereinstimmungsverhältnisdifferenz 413 kleiner
als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
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Jede
der 3A und 3B zeigt
die Beziehung zwischen dem Translationsbetrag des Testbilds, das
durch das Bildtransformationsmittel 10 versetzt wird, und
den Übereinstimmungsverhältnissen 410,
die von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben werden. 3A zeigt
den Vergleich von Fingerabdruckbildern, die von dem gleichen Finger
erworben wurden (Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich). 3B zeigt
den Vergleich von Fingerabdruckbildern, die von unterschiedlichen
Fingern erworben wurden (Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich). Mit Bezug
auf 3A und 3B ergibt
sich, wenn Da und Db miteinander verglichen werden, dass sich die Übereinstimmungsverhältnisdifferenzen
(Da und Db) im Benutzer-Zu-Benutzer- Vergleich und Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
eindeutig voneinander unterscheiden. Der Grund für diesen Unterschied wird mit
Bezug auf 4A bis 4D beschrieben.
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4A und 4B zeigen
einen Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich. 4B zeigt
einen Fall, in dem das Testbild von 4A in
die Richtung versetzt wird, die durch den Pfeil angegeben ist. 4C zeigt
einen Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich. 4D zeigt
einen Fall, in dem das Testbild von 4C in die
Richtung versetzt wird, die durch den Pfeil angegeben ist.
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Im
Falle eines Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleichs gibt es eine Tendenz,
dass ein minimales Übereinstimmungsverhältnis in
Nähe der
Position erhalten wird, bei der ein maximales Übereinstimmungsverhältnis von 4A erhalten
wird, da Fingerabdruck-Erhöhungen
(schwarze Pixel) eines registrierten Bilds und eines Testbilds die
gleiche Periodizität
aufweisen, wie in 4B gezeigt. Im Gegensatz dazu
nimmt im Falle eines Benutzer-Zu-Anderen-Vergleichs,
bei dem sich die Fingerabdruck-Erhöhungen eines registrierten
Bilds und eines Testbilds in der Periodizität unterscheiden, die Anzahl übereinstimmender
Pixel zu, wenn sich ein registriertes Bild und ein Testbild überlagern,
wie in 4C und 4D gezeigt,
und es gibt keine Tendenz, wie die im Falle eines Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleichs beschriebene.
Dieser Unterschied verursacht eine große Bestimmungsindexdifferenz
(Übereinstimmungsverhältnisdifferenz)
zwischen dem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich und dem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich.
Wie zuvor beschrieben, kann in dieser Ausführungsform die Bestimmungsindexdifferenz
zwischen einem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich und einem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
erhöht
werden. Dies macht es möglich,
die Vergleichspräzision
zu verbessern.
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(Zweite Ausführungsform)
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5 zeigt
eine zweite Ausführungsform. Die
gleichen Bezugszeichen wie in 2 bezeichnen
die gleichen Teile in 5. Die Anordnung der Bildvergleichsvorrichtung
in 5 der gezeigten Ausführungsform ist fast die gleiche
wie die der ersten Ausführungsform
und wird daher mit Bezug auf 1 beschrieben.
Die Unterschiede zwischen dieser Ausführungsform und der ersten Ausführungsform
sind, dass ein Berechnungsmittel 40 einer Bildverarbeitungseinheit 300 den
Quotienten durch Dividieren eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 411 durch
ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 erhält, anstatt
eine Übereinstimmungsverhältnisdifferenz
(Da und Db) zu erhalten, und ein Bestimmungsmittel 50 vergleicht
den Übereinstimmungsverhältnis-Quotienten,
der von dem Berechnungsmittel 40 ausgegeben wird, als Bestimmungsindex,
mit einem vorbestimmten Schwellenwert 415.
-
Der
Betrieb der Bildvergleichsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
wird als Nächstes beschrieben.
Die Verarbeitung in den Schritten S1 bis S10 ist die gleiche wie
die in der ersten Ausführungsform.
Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen
Position zur derzeitigen Position einen vorbestimmten Bereich überschreitet
(NEIN in Schritt S10), berechnet das Berechnungsmittel 40 einen
Quotienten durch Dividieren des maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 411 durch
das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 (Schritt
S13).
-
Das
Bestimmungsmittel 50 vergleicht diesen Übereinstimmungsverhältnis-Quotienten
mit dem vorbestimmten Schwellenwert 415' (Schritt S14). Wenn der Übereinstimmungsverhältnis-Quotient gleich
oder größer als
der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn der Übereinstimmungsverhältnis-Quotient
kleiner als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
In dieser Ausführungsform
kann, wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 zwischen
dem Testbild und dem registrierten Bild um zwei oder mehr Größenordnungen
kleiner ist als das maximale Übereinstimmungsverhältnis 411,
die Bestimmungsindexdifferenz zwischen dem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich
und dem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich erhöht werden, wodurch die Vergleichsgenauigkeit
verbessert wird.
-
(Dritte Ausführungsform)
-
In 6 bezeichnen
die gleichen Bezugszeichen wie in 1 die gleichen
Teile. Die Unterschiede zwischen dieser Ausführungsform und der ersten Ausführungsform
sind, dass eine Bildverarbeitungseinheit 301 nicht das
Berechnungsmittel 40 und ein Bestimmungsmittel 51 anstelle
des Bestimmungsmittels 50 aufweist, das ein maximales Übereinstimmungsverhältnis 411 beziehungsweise
ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 mit
vorbestimmten Schwellenwerten vergleicht und bestimmt, dass das Testbild
und das registrierte Bild identische Fingerabdruckbilder sind, nur
wenn das maximale Übereinstimmungs verhältnis 411 gleich
einem oder größer als
ein erster Schwellenwert 416 ist und das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 kleiner
als ein zweiter Schwellenwert 417 ist (erster Schwellenwert
= zweiter Schwellenwert).
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7 zeigt
die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform.
Die gleichen Bezugszeichen wie in 2 bezeichnen
die gleiche Verarbeitung in 7. Die Verarbeitung
in den Schritten S1 bis S10 ist die gleiche, wie die in der ersten
Ausführungsform.
Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen Position
zur derzeitigen Position einen vorbestimmten Bereich überschreitet
(NEIN in Schritt S10), vergleicht das Bestimmungsmittel 51 das
maximale Übereinstimmungsverhältnis 411,
das von einem Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 mit
einem vorbestimmten ersten Schwellenwert ausgegeben wird (Schritt
S15). Wenn das maximale Übereinstimmungsverhältnis 411 kleiner
als der erste Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 51,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
-
Wenn
in Schritt S15 bestimmt wird, dass das maximale Übereinstimmungsverhältnis 411 gleich dem
oder größer als
der erste Schwellenwert 416 ist, vergleicht das Bestimmungsmittel 51 das
minimale Übereinstimmungsverhältnis 412,
das von dem Mittel zu Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 mit
dem vorbestimmten zweiten Schwellenwert 417 ausgegeben
wird (Schritt S16). Wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 kleiner
als der zweite Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 51,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 gleich dem
oder größer als
der zweite Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 51,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
-
Jede
der 8A und 8B zeigt
die Beziehung zwischen dem Translationsbetrag des Testbilds, das
von einem Bildtransformationsmittel 10 versetzt wird, und
den Übereinstimmungsverhältnissen 410,
die von einem Vergleichsmittel 20 ausgegeben werden. 8A zeigt
den Vergleich von Fingerabdruckbildern, die von dem gleichen Finger
erhalten wurden (Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich). 8B zeigt
den Vergleich von Fingerabdruckbildern, die von unterschiedlichen
Fingern erworben wurden (Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich). In der
herkömmlichen Vergleichsvorrichtung,
die in 42 gezeigt ist, kann ein Schwellenwert
nur in einem Übereinstimmungsverhältnisbereich
Dc eingestellt werden, der in 8A und 8B gezeigt
ist. Im Gegensatz dazu können
in dieser Ausführungsform,
da ein minimales Übereinstimmungsverhältnis als
ein Bestimmungsindex sowie ein maximales Übereinstimmungsverhältnis hinzugefügt werden,
Schwellenwerte in beiden Bereichen Dc und Dd eingestellt werden,
die in 8A und 8B gezeigt
sind.
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Wie
zuvor beschrieben, kann gemäß der dritten
Ausführungsform,
die in 6, 7, 8A und 8B gezeigt
ist, ein breiterer Bereich eingestellt werden, in dem Schwellenwerte
eingestellt werden können.
Dies macht es möglich,
die Vergleichsgenauigkeit zu verbessern. Wenn der erste und zweite
Schwellenwert 416 und 417 gemäß den gleichen Werten eingestellt
werden, wird der Wert entweder im Bereich Dc eingestellt (insbesondere
der Bereich zwischen dem maximalen Übereinstimmungsverhältnis im
Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich (ausschließlich) und dem maximalen Übereinstimmungsverhältnis im
Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich (einschließlich)) oder im Bereich Dd
(insbesondere der Bereich zwischen dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis im
Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich (einschließlich) und dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis im
Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich (ausschließlich)). Wenn der erste und
zweite Schwellenwert so eingestellt sind, dass sie unterschiedliche
Werte sind, kann der erste Schwellenwert innerhalb des Bereichs Dc
eingestellt werden und der zweite Schwellenwert kann innerhalb des
Bereichs Dd eingestellt werden.
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(Vierte Ausführungsform)
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9 zeigt
eine vierte Ausführungsform,
wobei die gleichen Bezugszeichen wie in 6 die gleichen
Teile bezeichnen. Die Unterschiede zwischen dieser Ausführungsform
und der dritten Ausführungsform
sind, dass eine Bildverarbeitungseinheit 302 nicht das
Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 und
ein Bestimmungsmittel 52 anstelle des Bestimmungsmittels 51 aufweist,
das bestimmt, dass ein Testbild und ein registriertes Bild identische
Fingerabdruckbilder sind, wenn ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 kleiner
ist als ein Schwellenwert.
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10 zeigt
die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform.
Die gleichen Bezugszeichen wie in 2 bezeichnen
die gleiche Verarbeitung in 10. Die Verarbeitung
in den Schritten S1 bis S5 und S8 bis S10 ist die gleiche wie die
in der ersten Ausführungsform.
Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds von der anfänglichen
Position zur derzeitigen Position einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet (NEIN
in Schritt S10), vergleicht das Bestimmungsmittel 52 das
minimale Übereinstimmungsverhältnis 412,
das von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 mit
einem vorbestimmten Schwellenwert ausgegeben worden ist (Schritt
S17). Wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 kleiner
als ein Schwellenwert 417 ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 52,
dass die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder sind. Wenn das
minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 gleich
dem oder größer als
der Schwellenwert 417 ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 52,
dass die zwei Bilder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind.
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In
der vierten Ausführungsform,
die in 9 und 10 gezeigt sind, kann die Bildverarbeitung durch
Auslassen des Mittels zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses 30 vereinfacht
werden. Dies macht es möglich,
die Bildverarbeitungszeit im Vergleich zur ersten Ausführungsform
zu verkürzen.
In dieser Ausführungsform
muss ein Schwellenwert in dem Bereich Dd in 8A und 8B eingestellt
werden (insbesondere der Bereich zwischen dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis beim
Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
(einschließlich)
und dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis beim
Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich (ausschließlich).
-
(Fünfte
Ausführungsform)
-
In 11 bezeichnen
die gleichen Bezugszeichen die gleichen Teile wie in 1.
Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform durch die folgenden
Punkte. Zunächst umfasst
ein Bildverarbeitungsmittel 303 ein Bildtransformationsmittel 11,
ein Vergleichsmittel 21 und ein Speichermittel 60 als
Mittel zum groben Korrigieren des relativen Positionsversatzes zwischen
einem registrierten Bild und einem Testbild und veranlasst das Speichermittel 60,
einen Bewegungsbetrag zu speichern, wenn ein maximales Übereinstimmungsverhältnis erhalten
wird, während
das Bildtransformationsmittel 11 und das Vergleichsmittel 21 eine
Translation, beziehungsweise einen Vergleich/eine Kollation ausführen. Zweitens
wird ein Bewegungsbetrag von dem Speichermittel 60 an ein
Bildtransformationsmittel 12 entsprechend dem Bildtransformationsmittel 10 in
der ersten Ausführungsform
ausgegeben, und das Bildtransformationsmittel 12 wird veranlasst, die
Translation des Testbilds von der zweiten anfänglichen Position basierend
auf dem Bewegungsbetrag und der ersten anfänglichen Position zu starten.
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Das
Bildtransformationsmittel 11 gibt das Testbild aus, das
durch Versetzen jedes Pixels eines eingegebenen Testbilds von der
ersten anfänglichen Position
(die Position, die eingestellt ist, wenn es von einer Bildeingabeeinheit 100 eingegeben
wird) um einen vorbestimmten Betrag gemäß einem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 (wird
später
beschrieben) eingegeben wird.
-
Das
Vergleichsmittel 21 vergleicht/kollatiert die Leuchtdichtewerte
der jeweiligen Pixel an entsprechenden Positionen in dem Testbild,
das von dem Bildtransformationsmittel 11 ausgegeben wurde,
und dem registrierten Bild, das von einer Bilddatenbank 200 ausgegeben
wurde, und erstellt die Gesamtsumme der Anzahl schwarzer Pixel,
deren Leuchtdichtewerte miteinander in einem vorbestimmten Vergleichsbereich übereinstimmen.
Das Vergleichsmittel 21 dividiert dann die als Gesamtsumme ermittelte
Anzahl übereinstimmender
Pixel durch die Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds,
um ein Übereinstimmungsverhältnis 414 zwischen
dem Testbild und dem registrierten Bild zu erhalten.
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Außerdem gibt
das Vergleichsmittel 21 ein Bewegungsbetragsignal 403 aus,
das den Bewegungsbetrag des Testbilds von der ersten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position (die Position, die eingestellt
ist, nachdem die Translation durch das Bildtransformationsmittel 11 ausgeführt worden
ist) darstellt, an das Speichermittel 60 aus. Wenn der
Bewegungsbetrag innerhalb eines ersten vorbestimmten Bereichs liegt,
gibt das Vergleichsmittel 21 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 zum
Bezeichnen des Bewegungsbetrags des Testbilds für jede Bewegungsoperation an
das Bildtransformationsmittel 11 aus.
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Das
Bildtransformationsmittel 11 versetzt das Testbild um den
Betrag, der durch das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 bezeichnet
wird. In diesem Fall ist der Bereich der gleiche wie der Bereich,
der für
das Vergleichsmittel 20 in der ersten Ausführungsform
eingestellt ist.
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Das
Speichermittel 60 speichert das Bewegungsbetragsignal 403,
das von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, wenn das Übereinstimmungsverhältnis 414,
das von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, maximal
wird, und gibt es als Bewegungsbetragsignal 404 an das
Bildtransformationsmittel 12 aus.
-
Das
Bildtransformationsmittel 12 bewegt die Testbildeingabe
von der Bildeingabeeinheit 100 zur zweiten anfänglichen
Position, die durch Addieren des Bewegungsbetrags, der durch das
Bewegungsbetragsignal 404 dargestellt wird, zur ersten
anfänglichen
Position eingestellt wird, und gibt das Testbild aus, das durch
Versetzen jedes Pixels des Testbilds um einen vorbestimmten Betrag
gemäß einem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 erhalten wird.
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Ein
Vergleichsmittel 22 erhält
ein Übereinstimmungsverhältnis 410 zwischen
dem Testbild, das von dem Bildtransformationsmittel 12 ausgegeben wurde,
und dem registrierten Bild, das von der Bilddatenband 200 ausgegeben
wurde, auf gleiche Weise wie das erste Vergleichsmittel 20.
Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds von der zweiten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position (die Position, die eingestellt
ist, nachdem die Translation durch das Bildtransformationsmittel 12 ausgeführt worden
ist) innerhalb eines vorbestimmten zweiten Bereichs liegt, gibt
das Vergleichsmittel 22 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 zum
Bezeichnen des Bewegungsbetrags des Testbilds für jede Bewegungsoperation aus.
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Das
Bildtransformationsmittel 12 versetzt das Testbild um den
Betrag, der durch das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 bezeichnet
wird. In diesem Fall ist der Bereich so eingestellt, dass er schmaler
ist, als der Bereich für
das Bildtransformationsmittel 11.
-
12 zeigt die Vergleichsoperation der Bildvergleichsvorrichtung
gemäß der fünften Ausführungsform,
die in 11 gezeigt ist. Die gleichen
Bezugszeichen wie in 2 bezeichnen die gleiche Verarbeitung
in 12.
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Zuerst
erfasst die Bildeingabeeinheit 100 den Fingerabdruck eines
Fingers, der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein Testbild
(Schritt S1). Nach Empfang des Testbilds von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt
S18) und einem registrierten Bild von der Bilddatenbank 200 (Schritt
S19) veranlasst ein Bildverarbeitungsmittel 303 das Bildtransformationsmittel 11,
das Testbild zu versetzen (Schritt S20). Das Vergleichsmittel 21 vergleicht/kollatiert
das Testbild, das von dem Bildtransformationsmittel 11 ausgegeben
wurde, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben
wurde, um das Übereinstimmungsverhältnis 414 zu
erhalten (Schritt S21).
-
Das
Speichermittel 60 prüft,
ob das Übereinstimmungsverhältnis 414,
das von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wurde, ein Maximalwert
ist (Schritt S22). Wenn das Übereinstimmungsverhältnis 414 ein
Maximalwert ist, speichert das Speichermittel 60 das Bewegungsbetragsignal 403,
das von dem Vergleichsmittel 21 zu diesem Zeitpunkt ausgegeben wird
(Schritt S23).
-
Das
Vergleichsmittel 21 prüft,
ob der Bewegungsbetrag des Testbilds von der ersten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position innerhalb des ersten Bereichs
liegt (Schritt S24). Wenn der Bewegungsbetrag innerhalb des ersten
Bereichs liegt, gibt das Vergleichsmittel 21 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 an
das Bildtransformationsmittel 11 aus. Die Verarbeitung
in den Schritten S20 bis S23 wird auf diese Weise solange wiederholt,
wie der Bewegungsbetrag des Testbilds von der ersten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position innerhalb des ersten Bereichs
liegt. Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds den ersten Bereich überschreitet (NEIN
in Schritt S24), gibt das Speichermittel 60 das gespeicherte
Bewegungsbetragsignal 403 als Bewegungsbetragsignal 404 aus.
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Wenn
der Bewegungsbetrag des Testbilds den ersten Bereich überschreitet,
bewegt das Bildtransformationsmittel 12 das Testbild, das
von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wurde, zur zweiten
anfänglichen
Position, die durch Addieren des Bewegungsbetrags, der durch das
Bewegungsbetragsignal 404 dargestellt ist, zur ersten anfänglichen Position
eingestellt wird (Schritt S25). Das Bildtransformationsmittel 12 versetzt
dann das Testbild gemäß dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 (Schritt
S26).
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Das
Vergleichsmittel 22 erhält
das Übereinstimmungsverhältnis 410 durch
Vergleichen/Kollatieren des Testbilds, das von dem Bildtransformationsmittel 12 ausgegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben
wird (Schritt S27). Die Verarbeitung in den Schritten S6 bis S9
ist die gleiche wie die in der ersten Ausführungsform. Das Vergleichsmittel 22 prüft, ob der
Bewegungsbetrag des Testbilds von der zweiten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position innerhalb des zweiten Bereichs
liegt (Schritt S28). Wenn der Bewegungsbetrag innerhalb des zweiten
Bereichs liegt, gibt das Vergleichsmittel 22 das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 an
das Bildtransformationsmittel 12 aus. Die Verarbeitung
in den Schritten S26, S27 und S6 bis S9 wird auf diese Weise solange wiederholt,
wie der Bewegungsbetrag des Testbilds von der zweiten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position innerhalb des zweiten Bereichs
liegt. Die Verarbeitung in den Schritten S11 und S12 ist die gleiche,
wie in der ersten Ausführungsform.
-
In
der fünften
Ausführungsform,
die in 11 und 12 gezeigt
ist, wird ein maximales Übereinstimmungsverhältnis in
dem ersten Bereich erhalten, um den relativen Positionsversatz zwischen
einem registrierten Bild und einem Testbild zu korrigieren, und
die gleiche Verarbeitung wie die, die in der ersten Ausführungsform
beschrieben ist, wird in dem zweiten Bereich ausgeführt, der
schmaler ist als der erste Bereich, wobei die Position, an der dieses
maximale Übereinstimmungsverhältnis erhalten
wird, als zweite anfänglichen
Position eingestellt wird. Wenn daher der erste Bereich so eingestellt
ist, dass er gleich dem Bereich ist, der für das erste Vergleichsmittel 20 in
der ersten Ausführungsform
eingestellt ist, ist nur erforderlich, dass ein maximales Übereinstimmungsverhältnis im
ersten Bereich erhalten wird. Dies macht es möglich, die Bildverarbeitungszeit
im Vergleich zur ersten Ausführungsform zu
verkürzen.
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(Sechste Ausführungsform)
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In
der fünften
Ausführungsform,
die in 11 und 12 gezeigt
ist, ist der Vergleichsbereich, in dem das Vergleichsmittel 21 ein Übereinstimmungsverhältnis erhält, so eingestellt,
dass er die gleiche Größe wie der
Vergleichsbereich aufweist, in dem das Vergleichsmittel 22 ein Übereinstimmungsverhältnis erhält. Der
zweite Vergleichsbereich, in dem das Vergleichsmittel 21 ein Übereinstimmungsverhältnis erhält, kann
jedoch so eingestellt sein, dass er schmaler ist als der erste Vergleichsbereich, in
dem das Vergleichsmittel 22 ein Übereinstimmungsverhältnis erhält. Auch
in diesem Fall bleiben die Anordnung und die Vergleichsoperation
der Bildvergleichsvorrichtung die gleichen, wie in 11 und 12 gezeigt. Wie zuvor beschrieben, kann
in dieser Ausführungsform,
da die Anzahl zu vergleichender/zu kollatierender Pixel verringert
werden kann, indem der relative Positionsversatz zwischen einem registrierten
Bild in einem Testbild grob korrigiert wird, die Bildverarbeitungszeit
im Vergleich zur fünften
Ausführungsform
verkürzt
werden.
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(Siebte Ausführungsform)
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In
der fünften
Ausführungsform,
die in 11 und 12 gezeigt
ist, erfolgt keine Bezugnahme auf den Unterschied zwischen dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402, das
von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, um den relativen Positionsversatz
zwischen einem registrierten Bild und einem Testbild grob zu korrigieren,
und dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401, das von
dem Vergleichsmittel 220 ausgegeben wird, um ein maximales
und ein minimales Übereinstimmungsverhältnis zu
erhalten. Der Bewegungsbetrag für
jede Bewegungsoperation, die durch das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 dargestellt
ist, kann jedoch größer sein
als der, der durch das Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 dargestellt
ist. Auch in diesem Fall bleiben die Anordnung und die Vergleichsoperation
der Bildvergleichsvorrichtung die gleichen, wie in 11 und 12 gezeigt.
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Wie
zuvor beschrieben, kann in dieser Ausführungsform, da der Bewegungsbetrag
eines Testbilds für
jede Bewegungsoperation beim groben Korrigieren des relativen Positionsversatzes
zwischen einem registrierten Bild und dem Testbild so eingestellt
wird, dass er groß ist,
die Anzahl Male, die ein Bildtransformationsmittel 11 eine
Translation ausführt,
und die Anzahl Male, die ein Vergleichsmittel 21 einen
Vergleich/eine Kollation ausführt,
herabgesetzt werden, wodurch die Bildverarbeitungszeit im Vergleich
zur fünften
Ausführungsform
verkürzt
wird.
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In
jeder der fünften
bis siebten Ausführungsform
wird die Anordnung der Bildverarbeitungseinheit 300 in
der ersten Ausführungsform
als Grundanordnung des Bildverarbeitungsmittels 303 verwendet. Die
Anordnung jeder der zweiten bis vierten Ausführungsform kann jedoch verwendet
werden. Das heißt,
das Bildtransformationsmittel 12 kann anstelle des Bildtransformationsmittels 10,
das in 6 und 9 gezeigt ist, verwendet werden,
und das Bewegungsbetragsignal 404 von dem Speichermittel 60 kann
dem Bildtransformationsmittel 12 zugeführt werden.
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(Achte Ausführungsform)
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Die
gleichen Bezugszeichen wie in 1 bezeichnen
die gleichen Teile in 13. Die achte Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass eine
Bildverarbeitungseinheit 304 ein Referenzpunkterfassungsmittel 70 und ein
Korrekturbetragberechnungsmittel 80 als Mittel zum groben
Korrigieren des relativen Positionsversatzes zwischen einem registrierten
Bild und einem Testbild umfasst. Der Bewegungsbetrag wird von dem
Korrekturbetragberechnungsmittel 80 an ein Bildtransformationsmittel 13 entsprechend
dem Bildtransformationsmittel 10 in der ersten Ausführungsform
ausgegeben, um das Bildtransformationsmittel 13 zu veranlassen,
mit dem Versetzen des Testbilds von der zweiten anfänglichen
Position auf Basis des Bewegungsbetrags und der ersten anfänglichen
Position zu beginnen.
-
Das
Referenzpunkterfassungsmittel 70 erfasst Referenzpunkte,
das heißt
angenäherte
zentrale Punkte des Testbilds, das von der Bildeingabeeinheit 100 ausgegeben
wurde, und des registrierten Bilds, das von einer Bilddatenbank 200 ausgegeben wurde,
und gibt Koordinaten 420 des Referenzpunkts des Testbilds
und Koordinaten 421 des Referenzpunkts des registrierten
Bilds aus. Suchen nach angenäherten
zentralen Punkten können
durch das Verfahren des sequenziellen Annäherns der zentralen Position
unter Verwendung der Anzahl Schnittlinien parallel zu den jeweiligen
Seiten eines Rechtecks implementiert werden (Ito et al., "A Classification
Method for Fingerprint Images with Consideration Given to Central
Points", IEICE Report.
PRU89-79, Seiten 15–22,
1989) oder Ähnliches.
In einem Fingerabdruckbild befindet sich ein angenäherter zentraler Punkt
an einer Position, an der die Krümmung
eines Fingerabdrucks groß ist.
-
Das
Korrekturbetragberechnungsmittel 80 erhält den Translationsbetrag des
Testbilds, der erforderlich ist, um zu veranlassen, dass die Position des
Referenzpunkts des Testbilds, das von dem Referenzpunkterfassungsmittel 70 erfasst
wird, mit der Position des Referenzpunkts des registrierten Bilds übereinstimmt,
und gibt ein Bewegungsbetragsignal 407 aus, das diesen
Translationsbetrag darstellt. Das Korrekturbetragberechnungsmittel 80 kann
durch ein Verfahren zum Erhalten eines Translationsbetrags durch
Berechnen der Differenz zwischen dem Positionsvektor des Referenzpunkts
des Testbilds und dem Positionsvektor des Referenzpunkts des registrierten
Bilds implementiert werden.
-
Das
Bildtransformationsmittel 13 bewegt das Testbild, das von
einer Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wurde, zur zweiten
anfänglichen
Position, die durch Addieren des Bewegungsbetrags, der durch das
Bewegungsbetragsignal 407 dargestellt wird, zur ersten
anfänglichen
Position eingestellt wird, und gibt das Testbild aus, das durch
Versetzen jedes Pixels des Testbilds um einen vorbestimmten Betrag
gemäß einem
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 erhalten wird.
-
14 zeigt die Vergleichsoperation der Ausführungsform
von 13. Die gleichen Bezugszeichen wie in 2 bezeichnen
die gleichen Teile. Zuerst erfasst die Bildeingabeeinheit 100 den
Fingerabdruck eines Fingers, der auf den Sensor platziert wurde,
und erzeugt ein Testbild (Schritt S1). Nach Empfang des Testbilds
von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt S29) und eines
registrierten Bilds von der Bilddatenbank 200 (Schritt
S30) veranlasst die Bildverarbeitungseinheit 304 das Referenzpunkterfassungsmittel 70,
Referenzpunkte des Testbilds und des registrierten Bilds zu erfassen
(Schritt S31).
-
Das
Korrekturbetragberechnungsmittel 80 erhält den Translationsbetrag des
Testbilds, das erforderlich ist, um zu veranlassen, dass die Position des
Referenzpunkts des Testbilds mit der Position des Referenzpunkts
des registrierten Bilds übereinstimmt
und gibt das Bewegungsbetragsignal 407 aus, das durch diesen
Translationsbetrag dargestellt wird (Schritt S32). Das Bildtransformationsmittel 13 bewegt
das Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben
wurde, zur zweiten anfänglichen
Position, die durch Addieren des Bewegungsbetrags, der durch das
Bewegungsbetragsignal 407 dargestellt wird, zur ersten
anfänglichen
Position eingestellt wird (Schritt S33). Das Bildtransformationsmittel 13 versetzt
das Testbild gemäß dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 (Schritt
S34). Die Verarbeitung in den Schritten S5 bis S12 ist die gleiche, wie
die in der ersten Ausführungsform.
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Um
den relativen Positionsversatz zwischen dem registrierten Bild und
dem Testbild grob zu korrigieren, erfasst das Referenzpunkterfassungsmittel 70 die
Referenzpunkte des Testbilds und des registrierten Bilds, und die
in der ersten Ausführungsform beschriebene
Verarbeitung wird nach Einstellen der Position ausgeführt, an
der die Referenzpunkte miteinander als zweite anfängliche
Position übereinstimmen.
Dies ermöglicht
es, die Bildverarbeitungszeit im Vergleich zur ersten Ausführungsform
zu verkürzen.
-
In
der achten Ausführungsform
wird die Anordnung der Bildverarbeitungseinheit 300 als Grundanordnung
der Bildverarbeitungseinheit 304 verwendet. Die Anordnung
in jeder der zweiten bis vierten Ausführungsform kann jedoch verwendet werden.
Das heißt,
das Bildtransformationsmittel 13 kann anstelle des Bildtransformationsmittels 10 verwendet
werden, das in 6 und 9 gezeigt
ist, und das Bewegungsbetragsignal 407 kann von dem Korrekturbetragberechnungsmittel 80 an
das Bildtransformationsmittel 13 geliefert werden.
-
(Neunte Ausführungsform)
-
Wie
in 15 gezeigt, können
die Anordnungen der fünften
und achten Ausführungsform kombiniert
werden. Die gleichen Bezugszeichen wie in 11 und 13 bezeichnen
die gleichen Teile in 15.
-
Ein
Bildtransformationsmittel 14 addiert den Bewegungsbetrag,
der durch ein Bewegungsbetragsignal 407 dargestellt wird,
zur ersten anfänglichen Position,
um die neue erste anfängliche
Position einzustellen, und bewegt ein Testbild, das von einer Bildeingabeeinheit 105 eingegeben
wurde, zur neuen ersten anfänglichen
Position. Das Bildtransformationsmittel 14 gibt das Testbild
aus, das durch Versetzen jedes Pixels des Testbilds um einen vorbestimmten
Betrag gemäß einem
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 erhalten wird.
-
16 zeigt die Vergleichsoperation der neunten
Ausführungsform.
Die gleichen Bezugszeichen wie in 2, 12 und 14 bezeichnen
die gleiche Verarbeitung in 16. Die
Verarbeitung in den Schritten S1 und S29 bis S32 ist die gleiche,
wie in der achten Ausführungsform.
Das Bildtransformationsmittel 14 bewegt die Testbildeingabe
von der Bildeingabeeinheit 100 zur neuen ersten anfänglichen
Position, die durch Addieren des Bewegungsbetrags, der durch das
Bewegungsbetragsignal 407 dargestellt wird, zur ersten
anfänglichen
Position eingestellt wird (Schritt S35). Das Bildtransformationsmittel 14 versetzt
dieses Testbild gemäß dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 (Schritt
S36).
-
Die
Verarbeitung in den Schritten S22 bis S24, S2, S3, S25 bis S27,
S6 bis S9, S28, S11 und S12 ist die gleiche wie in der fünften Ausführungsform.
-
Wie
zuvor beschrieben, kann diese Ausführungsform sowohl den Verarbeitungsgeschwindigkeits-Erhöhungseffekt
der fünften
Ausführungsform als
auch den Verarbeitungsgeschwindigkeits-Erhöhungseffekt der achten Ausführungsform
erhalten.
-
(Zehnte Ausführungsform)
-
17 zeigt,
dass die Anordnung der Bildvergleichsvorrichtung gemäß jeder
der ersten bis neunten Ausführungsform
von einem Computer 306 implementiert werden kann. Der Computer 306 umfasst
eine CPU 400, ein ROM (Read Only Memory) 401,
ein RAM (Random Access Memory) 402, eine Hilfsspeichereinheit 403 wie
eine Diskettenlaufwerkeinheit, eine Hilfsspeichereinheit großer Kapazität 404 wie
eine Festplatteneinheit, eine Schnittstelleneinheit 405 für die Schnittstellenbildung
mit einer Anzeigeeinheit 408 zum Ausgeben von Videoinformationen,
eine Schnittstelleneinheit 406 für die Schnittstellenbildung
mit einer Tastatur 409 und eine Schnittstelleneinheit 407 für die Schnittstellenbildung mit
einer Bildeingabeeinheit 100.
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Eine
Bilddatenbank 200 kann durch das RAM 402 oder
die Hilfsspeichereinheit 404 implementiert werden.
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Ein
Programm zum Implementieren eines Bildvergleichsverfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung
wird in einem Zustand bereitgestellt, in dem es auf einem Aufzeichnungsmedium
wie einer Diskette, einer CD-ROM oder einer Speicherkarte aufgezeichnet
wird. Wenn dieses Aufzeichnungsmedium in die Hilfsspeichereinheit 403 des
Computers 306 eingelegt wird, wird das auf dem Medium aufgezeichnete
Programm gelesen. Die CPU 400 schreibt das Leseprogramm
auf das RAM 402 oder die Hilfsspeichereinheit 404 und
führt eine
Verarbeitung aus wie die, die in der ersten bis neunten Ausführungsform
gemäß diesem
Programm beschrieben ist. Auf diese Weise kann eine Verarbeitung
wie in der ersten bis neunten Ausführungsform realisiert werden.
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Jedes
der Vergleichsmittel 20 bis 22 bestimmt schwarze
Pixel in einem Testbild und einem registrierten Bild, die Leuchtdichtewerte
aufweisen, die vollständig
miteinander als übereinstimmende
Pixel übereinstimmen.
Weiße
Pixel, deren Leuchtdichtewerte vollständig miteinander übereinstimmen, können jedoch
als übereinstimmende
Pixel bestimmt werden, wobei die Anzahl übereinstimmender Pixel/die
Anzahl weißer
Pixel eines registrierten Bilds oder die Anzahl übereinstimmender Pixel×2/(die
Anzahl weißer
Pixel eines registrierten Bilds + die Anzahl weißer Pixel eines Testbilds)
als Übereinstimmungsverhältnis eingestellt
werden können.
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In
jeder zuvor beschriebenen Ausführungsform
werden Binärbilder
als registriertes Bild und Testbild verwendet. Es können jedoch
beispielsweise Graustufenbilder mit 256 Ebenen vor der
Binarisierung verwendet werden. In diesem Fall können Pixel eines Testbilds
und eines registrierten Bilds, die Leuchtdichtewerte-Unterschiede
innerhalb eines bestimmten Bereichs aufweisen, als übereinstimmende Pixel
bestimmt werden.
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Jedes
Bildtransformationsmittel 10 bis 14 versetzt ein
Testbild, um den Positionsversatz zwischen dem Testbild und einem
registrierten Bild zu korrigieren. Das Testbild kann jedoch gedreht
werden oder versetzt und gedreht werden. Wenn das Testbild versetzt
und verdreht werden soll, kann nicht nur ein Positionsversatz sondern
auch ein Winkelversatz korrigiert werden. Sowohl die Translation
als auch die Rotation kann auf folgende Weise ausgeführt werden.
Beispielsweise wird ein Testbild zuerst um einen vorbestimmten Winkel
gedreht und dann wiederholt versetzt, wie zuvor beschrieben. Wenn
der gesamte Translationsbetrag einen vorbestimmten Bereich überschreitet,
wird das Testbild erneut um einen vorbestimmten Winkel gedreht und
die Translation des Testbilds wird wiederholt.
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Wenn
sowohl eine Translation als auch Rotation auszuführen sind, muss jedoch sowohl
ein Translationsbetragbereich als auch ein Drehwinkelbereich für jedes
der Vergleichsmittel 20 bis 22 eingestellt werden.
Wenn der Bewegungsbetrag eines Testbilds von der ersten oder zweiten
anfänglichen Position
zur derzeitigen Position innerhalb eines vorbestimmten Translationsbetragbereichs
liegt, gibt jedes der Vergleichsmittel 20 bis 22 das
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 oder 402 zum
Bezeichnen des Bewegungsbetrags des Testbilds für jede Rotationsoperation aus.
Wenn der Drehwinkel des Testbilds von der ersten oder zweiten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position innerhalb eines vorbestimmten
Drehwinkelbereichs liegt, gibt jedes der Vergleichsmittel 20 bis 22 ein
Rotationswinkel-Bezeichnungssignal
zum Bezeichnen des Rotationswinkels des Testbilds für jede Rotationsoperation aus.
Wenn nur eine Rotationsoperation auszuführen ist, wird ein Rotationswinkel-Bezeichnungssignal ausgegeben.
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Jedes
der Bildtransformationsmittel 10 bis 14 versetzt
das Testbild gemäß dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 oder 402 und
dreht das Testbild gemäß dem Rotationswinkel-Bezeichnungssignal.
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Wenn
sowohl eine Translation als auch eine Rotation auszuführen ist,
gibt das Vergleichsmittel 21 ein Bewegungsbetragsignal 403 aus,
das den Bewegungsbetrag des Testbilds von der ersten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position darstellt, und ein Winkelsignal,
das den Rotationswinkel des Testbilds von der ersten anfänglichen
Position zur derzeitigen Position darstellt. Ein Speichermittel 60 speichert
das Bewegungsbetragsignal 403 und das Winkelsignal, das
von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, wenn ein Übereinstimmungsverhältnis 414 maximal
wird, und gibt sie an ein Bildtransformationsmittel 12 aus.
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Wenn
sowohl eine Translation als auch eine Rotation auszuführen sind,
erhält
ein Referenzpunkterfassungsmittel 70 außerdem eine Mehrzahl Referenzpunkte
von jedem registrierten Bild und jedem Testbild. Ein Korrekturbetragberechnungsmittel 80 erhält dann
den Rotationswinkel des Testbilds, der erforderlich ist, um zu veranlassen,
dass die Positionen der Referenzpunkte des Testbilds mit den Positionen
der Referenzpunkte des registrierten Bilds übereinstimmen, und gibt das
Winkelsignal aus, das diesen Rotationswinkel darstellt. Jedes der
Bildtransformationsmittel 12 bis 14 stellt durch
Addieren des Rotationswinkels, der durch das Drehwinkelsignal dargestellt
wird, das von dem Speichermittel 60 oder dem Korrekturbetragberechnungsmittel 80 ausgegeben
wird, zur ersten anfänglichen
Position, eine neue erste oder zweite anfängliche Position ein.
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Außerdem kann
jedes der Bildtransformationsmittel 10 bis 14 eine
Verarbeitung für
ein registriertes Bild anstelle eines Testbilds ausführen.
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Gemäß der ersten
bis zehnten Ausführungsform
der zuvor beschriebenen vorliegenden Erfindung kann unter Verwendung
mindestens des Mittels zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
die Differenz im Bestimmungsindex (Übereinstimmungsverhältnisdifferenz)
zwischen dem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich und dem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
im Vergleich zum Stand der Technik erhöht werden, und somit kann die Vergleichsgenauigkeit
verbessert werden. Außerdem kann
die Differenz im Bestimmungsindex (Übereinstimmungsverhältnisdifferenz)
zwischen dem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich und dem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
werter erhöht
werden, und die Vergleichsgenauigkeit kann unter Verwendung des
Bildtransformationsmittels, des Vergleichsmittels, des Mittels zur
Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses,
des Mittels zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses,
des Berechnungsmittels zum Erhalten der Differenz zwischen dem maximalen Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses ausgegeben
wird, und dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses ausgegeben
wird, und des Bestimmungsmittels zum Bestimmen, dass das erste und
zweite Bild identische Bilder sind, weiter verbessert werden, wenn
die Differenz, die von dem Berechnungsmittel ausgegeben wird, gleich
oder größer als
ein vorbestimmter Schwellenwert ist.
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Wenn
das minimale Übereinstimmungsverhältnis zwischen
dem ersten und zweiten Bild um zwei oder mehr Größenordnungen kleiner ist als
das maximale Übereinstimmungsverhältnis, kann
die Bestimmungsindexdifferenz (Übereinstimmungsverhältnisdifferenz)
zwischen einem Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich und einem Benutzer-Zu-Anderen-Vergleich
erhöht
werden und die Vergleichsgenauigkeit kann unter Verwendung des Bildtransformationsmittels,
des Vergleichsmittels, des Mittels zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses, des
Mittels zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses,
des Berechnungsmittels zum Erhalten des Quotienten, der durch Dividieren des
maximalen Übereinstimmungsverhältnisses,
das von dem Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
ausgegeben wird, durch das minimale Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
ausgegeben wird, berechnet wird, und des Bestimmungsmittels zum
Bestimmen, dass das erste und zweite Bild identische Bilder sind,
wenn der Quotient, der von dem Berechnungsmittel ausgegeben wird,
gleich oder größer ist
als ein vorbestimmter Schwellenwert, verbessert werden.
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Der Übereinstimmungsverhältnisbereich,
in dem ein Schwellenwert eingestellt werden kann, kann erweitert
werden, und die Vergleichsgenauigkeit kann unter Verwendung des
Bildtransformationsmittels, des Vergleichsmittels, des Mittels zur
Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses,
des Mittels zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
und des Bestimmungsmittels zum Bestimmen, dass das erste und zweite Bild
identische Bilder sind, wenn das maximale Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Mittel zur Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
ausgegeben wird, gleich oder größer als
ein vorbestimmter erster Schwellenwert ist, und dem minimalen Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
ausgegeben wird, kleiner als ein vorbestimmter zweiter Schwellenwert
ist (erster Schwellenwert ≥ zweiter
Schwellenwert), verbessert werden.
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Die
Verarbeitung kann unter Verwendung des Bildtransformationsmittels,
des Vergleichsmittels, des Mittels zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
und des Bestimmungsmittels zum Bestimmen, dass das erste und zweite Bild
identische Bilder sind, vereinfacht werden, wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis, das
vom Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
ausgegeben wird, kleiner als ein vorbestimmter Schwellenwert ist,
wobei die Extraktion eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses ausgelassen
wird. Dies ermöglicht
es, die Verarbeitungszeit zu verkürzen.
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Außerdem umfasst
diese Vorrichtung das zweite Bildtransformationsmittel, das zweite
Vergleichsmittel und das Speichermittel. Der in dem Bildtransformationsmittel
voreingestellte Bereich ist so eingestellt, dass er schmaler ist
als der Bereich, der in dem zweiten Bildtransformationsmittel voreingestellt
ist. Das Bildtransformationsmittel bewegt das erste Bild zur zweiten
anfänglichen
Position, die durch Addieren des Translationsbetrags, des Rotationswinkels
oder des Translationsbetrags und Rotationswinkels, die in dem Speichermittel
gespeichert sind, zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird. Danach wird mindestens eine Bildverarbeitung der
Translationsverarbeitung und Rotationsverarbeitung für das erste
Bild ausgeführt.
Mit dieser Operation sind das zweite Bildtransformationsmittel,
das zweite Vergleichsmittel und das Speichermittel, die verwendet
werden, um den relativen Positionsversatz zwischen dem registrierten
Bild und dem Testbild grob zu korrigieren, nur erforderlich, um
ein maximales Übereinstimmungsverhältnis zu
erhalten. Daher kann die Verarbeitungszeit verkürzt werden.
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Indem
der Vergleichsbereich, in dem das zweite Vergleichsmittel Übereinstimmungsverhältnisse
erhält,
schmaler gemacht wird als der Vergleichsbereich, in dem das Vergleichsmittel Übereinstimmungsverhältnisse
erhalten hatte, kann die Anzahl Pixel, die zu vergleichen/kollatieren
ist, verringert werden, wenn der relative Positionsversatz zwischen einem
registrierten Bild und einem Testbild grob korrigiert werden kann.
Dies ermöglicht
es, die Verarbeitungszeit zu verkürzen.
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Der
Translationsbetrag, der Rotationswinkel oder der Translationsbetrag
und Rotationswinkel für jede
Bewegungsoperation für
das erste Bild, die von dem zweiten Bildtransformationsmittel ausgeführt wird,
werden so eingestellt, dass sie größer sind als der Translationsbetrag,
der Rotationswinkel oder der Translationsbetrag und Rotationswinkel
für jede
Bewegungsoperation für
das erste Bild, die von dem Bildtransformationsmittel ausgeführt wird,
wodurch der Bewegungsbetrag für
jede Bewegungsoperation für
das Testbild erhöht
wird, die ausgeführt
wird, um den Positionsversatz zwischen dem registrierten Bild und
dem Testbild grob zu korrigieren. Dies ermöglicht es, die Anzahl Male
zu verringern, die das zweite Bildtransformationsmittel eine Translationsverarbeitung
ausführt,
und die Anzahl Male zu verringern, die das zweite Vergleichsmittel
einen Vergleich/eine Kollation ausführt, und somit die Verarbeitungszeit
zu verkürzen.
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Außerdem umfasst
die Vorrichtung das Referenzpunkterfassungsmittel und das Korrekturbetragberechnungsmittel.
Das Bildtransformationsmittel bewegt das erste Bild zur zweiten
anfänglichen Position,
die durch Addieren des Translationsbetrags, des Rotationswinkels
oder des Translationsbetrags und Rotationswinkels, die durch das
Korrekturbetragberechnungsmittel erhalten werden, zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird. Danach wird mindestens eine Bildverarbeitung
der Translationsverarbeitung und Rotationsverarbeitung für das erste Bild
ausgeführt.
Dies ermöglicht,
dass das Referenzpunkterfassungsmittel Referenzpunkte des Testbilds und
des registrierten Bilds erfasst, um den Positionsversatz zwischen
dem registrierten Bild und dem Testbild grob zu korrigieren. Die
Position, bei der diese Referenzpunkte miteinander übereinstimmen, wird
als die zweite anfängliche
Position eingestellt. Dies ermöglicht
es, die Bildverarbeitungszeit zu verkürzen.
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Darüber hinaus
umfasst die Vorrichtung das Referenzpunkterfassungsmittel und das
Korrekturbetragberechnungsmittel. Das zweite Bildtransformationsmittel
bewegt das erste Bild zur neuen ersten anfänglichen Position, die durch
Addieren des Translationsbetrags, des Rotationswinkels oder des
Translationsbetrags und Rotationswinkels, die von dem Korrekturbetragberechnungsmittel
erhalten werden, zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird. Danach wird mindestens eine Bildverarbeitung
der Translationsverarbeitung und Rotationsbearbeitung für das erste
Bild ausgeführt.
Dies ermöglicht
es, gleichzeitig sowohl den Verarbeitungsgeschwindigkeits-Erhöhungseffekt
zu erhalten, der auf dem zweiten Bildtransformationsmittel, dem
zweiten Vergleichsmittel und dem Speichermittel basiert, als auch
den Verarbeitungsgeschwindigkeit-Erhöhungseffekt, der auf dem Referenzpunkterfassungsmittel
und dem Korrekturbetragberechnungsmittel basiert.
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(Elfte Ausführungsform)
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In 18 bezeichnen
die gleichen Bezugszeichen wie in 9 die gleichen
Teile. Die elfte Ausführungsform
unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform darin, dass eine
Bildverarbeitungseinheit 307A ein Bildbezeichnungsmittel 65 umfasst.
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Die
Bildvergleichsvorrichtung ist aufgebaut aus einer Bildeingabeeinheit 100,
einer Bilddatenbank 200 und der Bildverarbeitungseinheit 307A,
wie in 18 gezeigt.
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Die
Bildeingabeeinheit 100 erfasst die Erhöhungen/Vertiefungen der Haut
eines Fingers, der auf den Sensor platziert wird, unter Verwendung
des Sensors und führt
eine Analog-/Digital-Wandlung
und eine Binarisierung des Signals aus, das von dem Sensor ausgegeben
wird. Eine Ausgabe von der Bildeingabeeinheit 100 ist ein
Binärbild,
das eine Erhöhung
der Fingerhaut um ein Pixel darstellt, das einen Leuchtdichtewert
entsprechend Schwarz (schwarzes Pixel) aufweist und eine Vertiefung
der Fingerhaut durch ein Pixel darstellt, das einen Leuchtdichtewert
entsprechend Weiß (weißes Pixel) aufweist.
In der folgenden Beschreibung wird dieses Bild als Testbild bezeichnet.
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Die
Bilddatenbank 200 speichert ein Fingerabdruckbild, das
im Voraus als registrierte Daten (registrierte Bilder) erworben
wird.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 307A vergleicht/kollatiert das
Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 eingegeben wird,
und bestimmt, ob die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder
oder unterschiedliche Fingerabdruckbilder sind. Um die Bestimmungsgenauigkeit (Vergleichsgenauigkeit)
zu verbessern, umfasst die Bildverarbeitungseinheit 307A ein
erstes Bildtransformationsmittel 10, das Bereichsbezeichnungsmittel 65,
ein erstes Vergleichsmittel 20, ein Mittel zur Extraktion
eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31,
ein Berechnungsmittel 40 und ein Bestimmungsmittel 50.
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Das
Bildtransformationsmittel 10 empfangt ein Testbild, versetzt
(verschiebt) jedes Pixel des eingegebenen Testbilds um einen vorbestimmten Änderungsbetrag
und gibt das sich ergebende Testbild aus. Das Bereichsbezeichnungsmittel 65 gibt
sequenziell eine Mehrzahl vorbestimmter partieller Vergleichsbereiche
eines Bereichs aus, in dem ein registriertes Bild und ein Referenzbild
mit dem Vergleichsmittel 20 verglichen werden.
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Das
Vergleichsmittel 20 vergleicht/kollatiert die jeweiligen
Pixel an entsprechenden Positionen in dem Testbild, das von dem
Bildtransformationsmittel 10 eingegeben wird und dem registrierten
Bild, das von der Bilddatenbank 200 eingegeben wird, und
ermittelt die Gesamtzahl Pixel, deren Leuchtdichtewerte miteinander
in dem partiellen Vergleichsbereich übereinstimmen, der von dem
Bereichbezeichnungsmittel 65 ausgegeben wird. Das Vergleichsmittel 20 erhält dann
das Ähnlichkeitsmaß (Übereinstimmungsverhältnis) zwischen
den zwei Bildern von der Anzahl übereinstimmender
Pixel und der Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds. Außerdem gibt
das Vergleichsmittel 20 einen Translationsbetrag 401 an
das Bildtransformationsmittel 10 aus, um die Translation
durch das Bildtransformationsmittel 10 und den Vergleich/die
Kollation durch das Vergleichsmittel 20 zu wiederholen,
bis der Translationsbetrag außerhalb
eines vorbestimmten Bereichs liegt.
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Das
Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 erhält ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 von
den Übereinstimmungsverhältnissen 410,
die von dem Vergleichsmittel 20 ausgegeben werden. Das
Berechnungsmittel 40 berechnet den Durchschnitt der minimalen Übereinstimmungsverhältnisse 412 (minimaler Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416)
in den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen, die von dem Mittel
zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 ausgegeben werden.
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Das
Bestimmungsmittel 50 vergleicht den minimalen Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416 mit
einem vorbestimmten Schwellenwert. Wenn der minimale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416 gleich
oder geringer ist als der Schwellenwert, bestimmt das Bestimmungsmittel 50 "beide Fingerabdrücke sind
identisch". Wenn
der minimale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416 größer als
der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50 "beide Fingerabdrücke sind unterschiedlich".
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19 zeigt
die Vergleichsoperation der elften Ausführungsform. In Schritt S1 erfasst
die Bildeingabeeinheit 100 den Fingerabdruck eines Fingers,
der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein Testbild. In
Schritt S2 wird das Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 erzeugt
wird, an die Bildverarbeitungseinheit 307A gesendet. Ein
registriertes Bild, das in der Bilddatenbank 200 gespeichert
ist, wird ebenfalls an die Bildverarbeitungseinheit 307A gesendet
(Schritt S3).
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Die
Bildverarbeitungseinheit 307A wandelt das Testbild, das
von der Bildeingabeeinheit 100 ausgegeben wird, unter Verwendung
des Bildtransformationsmittels 10 in Bilddaten und vergleicht/kollatiert
das transformierte Testbild mit dem registrierten Bild, das von
der Bilddatenbank 200 ausgegeben wird, um zu prüfen, ob
die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder oder unterschiedliche
Fingerabdruckbilder sind.
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Das
Bildtransformationsmittel 10 gibt das Testbild aus, während es
es gemäß dem Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 um
einen vorbestimmten Betrag versetzt (für jede Vergleichseinheit) und
den Translationsbetrag innerhalb eines vorbestimmten Bereichs ändert, um
die Bestimmungsgenauigkeit (Vergleichsgenauigkeit) zu verbessern.
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Das
Vergleichsmittel 20 vergleicht/kollatiert die Ausgabe (Testbild)
von dem Bildtransformationsmittel 10 mit dem registrierten
Bild, um das Ähnlichkeitsmaß (Übereinstimmungsverhältnis) zwischen dem
Testbild und dem registrierten Bild zu erhalten (Schritt S105).
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Während das
Vergleichsmittel 20 wiederholt eine Vergleichsoperation
in den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen ausführt, die
von dem Bereichsbezeichnungsmittel 65 ausgegeben wurden,
was ein charakteristisches Merkmal dieser Ausführungsform ist, extrahiert
das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 in
diesem Fall minimale Übereinstimmungsverhältnisse
entsprechend den jeweiligen Vergleichsbereichen (Schritt S8), und
die minimalen Übereinstimmungsverhältnisse
werden gespeichert (Schritt S109).
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Der
Fluss fährt
dann fort mit Schritt S110, um zu prüfen, ob es einen anderen Bereich
zum Vergleichen gibt. Bei JA in Schritt S110 kehrt der Fluss zurück zu Schritt
S105. Bei NEIN in Schritt S110 fahrt der Fluss fort mit Schritt
S111, um die minimalen Übereinstimmungsverhältnisse 412 entsprechend den
jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen, die von dem Mittel zur
Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 unter
Verwendung des Berechnungsmittels 40 ausgegeben werden,
zu mitteln, wobei ein minimaler Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
erhalten wird.
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Wenn
der minimale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416,
der von dem Berechnungsmittel 40 ausgegeben wird, gleich
dem oder kleiner als der Schwellenwert ist, wird bestimmt "beide Fingerabdrücke sind
identisch". Wenn
der minimale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416 größer als
der Schwellenwert ist, wird bestimmt "die Fingerabdrücke sind unterschiedlich".
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Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von jeder zuvor beschriebenen Ausführungsform
darin, dass während
das Vergleichsmittel 20 der Bildverarbeitungseinheit 307A den
Vergleich/die Kollation in den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen wiederholt,
die durch das Bereichsbezeichnungsmittel 65 bezeichnet
sind, und das Bildtransformationsmittel 10 die Translation
wiederholt, minimale Übereinstimmungsverhältnisse
mit optimalen Translationsbeträgen
in den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen erhalten werden,
und die Ergebnisse gemittelt werden.
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Die
Bildeingabeeinheit 100 umfasst einen Kapazitätserfassungs-Fingerabdrucksensor
zum Abtasten eines Fingerabdruck-Erhöhungs-/Vertiefungsmusters durch
Erfassen der Kapazitäten,
die zwischen den Elektroden kleiner Sensoreinheiten, die zweidimensional
auf einem LSI-Chip angeordnet sind, und der Haut eines Fingers,
der Elektroden durch einen Isolierfilm berührt, gebildet werden (offenbart
in beispielsweise M. Tartagni und R. Guerrieri, "A fingerprint sensor based an the feedback
capacitive sensing scheme",
IEEE J. Solid-State Circuits, Vol. 33, Seiten 133–142, Jan.
1998), einen Analog-/Digitalwandler, einen Prozessor zum Ausführen der
Bildverarbeitung wie Binarisierung und einer Speichereinheit wie
einen Halbleiterspeicher.
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Die
Datenbank 200 kann durch eine Speichereinheit wie eine
Festplatteneinheit oder einen nicht flüchtigen Speicher ausgeführt sein.
Die Bildverarbeitungseinheit 307 kann durch einen Prozessor
und eine Speichereinheit wie einen Halbleiterspeicher implementiert
sein.
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Ein
Verfahren zum Implementieren des Bildtransformationsmittels 10 wird
nachfolgend beschrieben. Zuerst wird ein Koordinatensystem für ein Testbild
im Voraus eingestellt. Dann wird lineare Transformation ausgeführt, um
die Koordinaten jedes Pixels, das durch dieses Koordinatensystem
bestimmt wird, zu versetzen. Schließlich wird ein Bild auf Basis
der Koordinaten jedes Pixels nach der linearen Transformation rekonstruiert.
Es ist zu beachten, dass das Bildtransformationsmittel 10 die
zuvor genannte Verarbeitung für
ein registriertes Bild anstelle eines Testbilds ausführen kann.
Bei der linearen Transformation, die durch das Bildtransformationsmittel 10 ausgeführt wird,
kann durch Ausführen
von Rotations-Transformation
sowie Translation auch ein Winkelversatz korrigiert werden.
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Das
Bereichsbezeichnungsmittel 65 kann durch ein Verfahren
des Ausgebens der Koordinaten des unteren linken Scheitelpunkts
und oberen rechten Scheitelpunkts jedes partiellen Vergleichsbereichs
an das Vergleichsmittel 20 und durch Bezeichnen eines Bereichs
implementiert werden, in dem das minimale Übereinstimmungsverhältnis in
jedem partiellen Vergleichsbereich in Bezug auf das Mittel zur Extraktion
eines minimalen Übereinstimmungsbereichs 31 gespeichert
wird.
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20A und 20B zeigen,
wie die Position eines Referenzbilds um einen optimalen Translationsbetrag
für jeden
der partiellen Vergleichsbereiche CA und DB korrigiert wird und
dann das sich ergebende Bild mit einem registrierten Bild in der
elften Ausführungsform
verglichen wird.
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Mit
Bezug auf 20A und 20B stellt der
schraffierte Abschnitt GA ein registriertes Bild dar, und der graue
Abschnitt GB stellt ein Referenzbild nach der Positionskorrektur
mit optimalen Translationsbeträgen
dar. Der Karomusterbereich GC stellt einen Bereich für den Vergleich/die
Kollation dar. Mit Bezug auf 20A und 20B ist der Vergleichsbereich in die oberen und
unteren partiellen Vergleichsbereiche CA und CB eingeteilt. Bei
der Kollation unterscheidet sich der optimale Translationsbetrag
für den
Bereich der oberen Hälfte
von dem der Bereich der unteren Hälfte. Jede der 21A und 21B zeigt
das Ergebnis, das durch Kollation nach Versetzen eines tatsächlichen
Fingerabdruckbilds in die Richtung erhalten wird, die durch den
Pfeil in Bezug auf ein registriertes Bild angegeben ist.
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Mit
Bezug auf 21A und 21B ist
das Referenzbild durch relativ breite Grauabschnitte (GB) angegeben,
wobei das registrierte Bild durch die schwarzen Linien (GA) angegeben
ist. Die kreisförmigen
Abschnitte geben an, wie partielle nicht übereinstimmende Abschnitte,
die durch die Verzerrungen der Haut eines Fingers verursacht werden,
korrigiert werden. Durch Ausführen
eines Vergleichs mit unterschiedlichen Translationsbeträgen jeweils
für die
Bereiche der oberen und unteren Hälfte, die in 21A und 21B gezeigt
sind, können
die Bilder in den kreisförmigen
Abschnitten, die beim Stand der Technik nicht miteinander übereinstimmen,
dazu gebracht werden, miteinander überein zu stimmen. Das heißt gemäß dieser
Ausführungsform
kann der maximale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt beim
Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich durch Korrigieren teilweise nicht übereinstimmender
Abschnitte, die durch die Verzerrung der Haut eines Fingers verursacht
werden, erhöht
werden. Die Vergleichsgenauigkeit kann durch Erhöhen des maximalen Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitts
verbessert werden.
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(Zwölfte
Ausführungsform)
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22 zeigt
eine zwölfte
Ausführungsform, die
sich von der elften Ausführungsform
darin unterscheidet, dass eine Bildverarbeitungseinheit 307B ein
Auswahlmittel 70 umfasst.
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23 zeigt
ein Vergleichsverfahren dieser zwölften Ausführungsform. Das Verfahren unterscheidet
sich von dem der elften Ausführungsform darin,
dass das Auswahlmittel 70 an die Ausgangsstufe eines Mittels
zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 angeschlossen ist,
um die minimalen Übereinstimmungsverhältnisse 412 in
den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen (m Bereiche) miteinander
zu vergleichen, die von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 extrahiert
worden sind, und die n (n < m)
minimalen Übereinstimmungsverhältnisse
in steigender Reihenfolge sequenziell auszugeben (Schritt S112).
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Das
Berechnungsmittel 40 mittelt nur die minimalen Übereinstimmungsverhältnisse 417,
die von dem Auswahlmittel 70 bis zum n-ten minimalen Übereinstimmungsverhältnis in
steigender Reihenfolge ausgegeben werden, und gibt den sich ergebenden minimalen Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
an (Schritt S111).
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Der
minimale Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
beim Benutzer-Zu-Benutzer-Vergleich
kann weiter durch Ausschließen
eines partiellen Vergleichsbereichs herabgesetzt werden, der in hohem
Maße verformt
wurde, was zu einer Schwierigkeit beim Vornehmen einer Korrektur
von Zielen führt,
für die
minimale Übereinstimmungsverhältnisse
gemittelt werden. Die Vergleichsgenauigkeit kann durch Herabsetzen
des minimalen Übereinstimmungsverhältnisses
verbessert werden.
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(Dreizehnte Ausführungsform)
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24 zeigt
ein Anwendungsbeispiel der elften Ausführungsform, die in 18 gezeigt
ist. Die Ausführungsform
unterscheidet sich von der fünften Ausführungsform
in folgenden Punkten. Zuerst umfasst eine Bildverarbeitungseinheit 307C ein
zweites Bildtransformationsmittel 11, ein Vergleichsmittel 21 und
ein Speichermittel 60 als Mittel zum groben Korrigieren
des relativen Positionsversatzes zwischen einem registrierten Bild
und einem Testbild und veranlasst das Speichermittel 60,
den Translationsbetrag zu speichern, der eingestellt ist, wenn ein
maximales Übereinstimmungsverhältnis während der Ausführung einer
Translation durch das zweite Bildtransformationsmittel 11 und
eines Vergleichs/einer Kollation durch das Vergleichsmittel 21 erhalten
wird. Zweitens wird ein Translationsbetrag 404 von dem Speichermittel 60 an
ein Bildtransformationsmittel 12 entsprechend dem Bildtransformationsmittel 10 in der
elften Ausführungsform
ausgegeben, um das Versetzen des Testbilds von der zweiten anfänglichen
Position zu starten, die durch Addieren des Translationsbetrags
zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird. Die gleichen Bezugszeichen wie in 11 bezeichnen
die gleichen Teile in 24.
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Das
zweite Bildtransformationsmittel 11 empfängt ein
Testbild, versetzt (verschiebt) jedes Pixel des empfangenen Bilds
um einen vorbestimmten Änderungsbetrag
und gibt das sich ergebende Testbild aus.
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Das
Vergleichsmittel 21 ermittelt die Gesamtzahl der Pixel,
deren Leuchtdichtewerte miteinander in einem vorbestimmten Vergleichsbereich
in dem Testbild, das von dem zweiten Bildtransformationsmittel 11 eingegeben
wird, und dem registrierten Bild, das von einer Bilddatenbank 200 eingegeben wird, übereinstimmen
und erhält
ein Übereinstimmungsverhältnis zwischen
den zwei Bildern auf Basis der Anzahl übereinstimmender Pixel und
der Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds.
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Das
Vergleichsmittel 21 gibt einen Translationsbetrag an das
zweite Bildtransformationsmittel 11 aus, um eine Translation
durch das zweite Bildtransformationsmittel 11 und einen
Vergleich/eine Kollation durch das Vergleichsmittel 21 zu
wiederholen, bis sich der Translationsbetrag und der Rotationswinkel außerhalb
eines eingestellten Bereichs befinden. Der erste eingestellte Bereich
entspricht dem Translationsbetrag in der elften Ausführungsform.
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Das
Speichermittel 60 speichert einen Translationsbetrag 414,
wenn ein Übereinstimmungsverhältnis 403,
das von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, einen
maximalen Wert aufweist.
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Das
Bildtransformationsmittel 12 bewegt das Testbild, das von
einer Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wird, zur zweiten
anfänglichen
Position, die durch Addieren des Translationsbetrags, der von dem
Korrekturbetragberechnungsmittel 80 ausgegeben wird, zur
ersten anfänglichen
Position, eingestellt wird, ändert
dann das Testbild um einen vorbestimmten Betrag gemäß einem
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 401 und gibt das
sich ergebende Testbild aus.
-
25A und 25B zeigen
ein Vergleichsverfahren der dreizehnten Ausführungsform, gleiche Bezugszeichen
wie in den 12 und 18 bezeichnen
die gleiche Verarbeitung.
-
In
Schritt S1 erfasst die Bildeingabeeinheit 100 den Fingerabdruck
eines Fingers, der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein
Testbild. Die Bildverarbeitungseinheit 307C empfangt das
Testbild von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt S18) und
ein registriertes Bild von der Bilddatenbank 200 (Schritt S19),
und versetzt das Testbild unter Verwendung des zweiten Bildtransformationsmittels 11 (Schritt S20).
-
Das
Vergleichsmittel 21 erhält
ein Übereinstimmungsverhältnis durch
Vergleichen/Kollatieren des Testbilds, das von dem zweiten Bildtransformationsmittel 11 ausgegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 ausgegeben wird
(Schritt S21). Das Speichermittel 60 prüft, ob das Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, ein Maximalwert ist
(Schritt S22) und wenn es ein Maximalwert ist, speichert es das
Translationsbetragsignal 414, das von dem Vergleichsmittel 21 zu
dieser Zeit ausgegeben wird (Schritt S23).
-
Wenn
der Bewegungsbetrag in Bezug auf die erste anfängliche Position innerhalb
eines eingestellten Bereichs liegt, gibt das Vergleichsmittel 21 das
Translationsbetrag-Bezeichnungssignal 402 aus (Schritt
S24). Wenn der Bewegungsbetrag des Testbilds den ersten eingestellten
Bereich überschreitet, gibt
das Speichermittel 60 den gespeicherten Translationsbetrag 414 als
Bewegungsbetragsignal 404 an das Bildtransformationsmittel 12 aus.
-
Wenn
der Bewegungsbetrag des Testbilds den ersten Bereich überschreitet,
bewegt das Bildtransformationsmittel 12 das Testbild, das
von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wird, zur zweiten anfänglichen
Position (Schritt S26), die durch Addieren des Bewegungsbetrags,
der durch das Bewegungsbetragsignal 404 dargestellt ist,
zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird (Schritte S2, S3 und S25). Das Testbild,
das gemäß dem Translationsbetragsignal 401,
das von dem Vergleichsmittel 22 ausgegeben wird, zur zweiten
anfänglichen
Position bewegt wird, wird mit dem registrierten Bild verglichen/kollatiert.
Die nachfolgende Verarbeitung ist die gleiche, wie die in der elften
Ausführungsform
und somit wird eine Beschreibung davon ausgelassen.
-
Das
Bildtransformationsmittel 12 kann durch das gleiche Verfahren
implementiert werden, wie das für
das zweite Bildtransformationsmittel 11. Das Bildtransformationsmittel 12 kann
eine Bildverarbeitung für
ein registriertes Bild anstelle eines Testbilds ausführen. Obgleich
das Verfahren des Versetzens (Verschiebens) eines Testbilds zuvor
beschrieben worden ist, kann auch ein Winkelversatz durch Ausführen von
Rotationsbearbeitung sowie Translation durch lineare Transformation
korrigiert werden, die durch das zweite Bildtransformationsmittel 11 ausgeführt wird.
Das Speichermittel 60 kann durch ein Verfahren des Speicherns
des Translationsbetrags implementiert werden, wenn ein maximales Übereinstimmungsverhältnis erhalten
wird.
-
In
dieser Ausführungsform
kann, indem der zweite Einstellungsbereich der Translationsbetrage, der
von dem Vergleichsmittel 22 ausgegeben wird, schmaler eingestellt
wird als der zweite Einstellungsbereich der Translationsbeträge, der
von dem Vergleichsmittel 21 ausgegeben wird, die Verarbeitung des
Extrahierens eines maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
durch Ermitteln der Gesamtzahl übereinstimmender
Pixel in einer Mehrzahl partieller Vergleichsbereiche herabgesetzt
werden.
-
Dies
ermöglicht
es, die Verarbeitungszeit zu verkürzen.
-
(Vierzehnte Ausführungsform)
-
Die
Veranschaulichung der Anordnung der 14. Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird ausgelassen, weil sie der 13. Ausführungsform entspricht,
wie in 24 gezeigt. Eine Darstellung des
Vergleichsverfahrens in der 14. Ausführungsform wird ausgelassen,
weil es im Wesentlichen das gleiche ist wie das in der 13. Ausführungsform.
-
Die
14. Ausführungsform
unterscheidet sich von der 13. Ausführungsform darin, dass der Änderungsbetrag
des Translationsbetrags für
jede Bewegungsoperation, der von einem Vergleichsmittel 21 ausgegeben
wird, so eingestellt ist, dass er größer ist, als der Änderungsbetrag
des Translationsbetrags und des Rotationswinkels für jede Bewegungs operation,
der von einem Vergleichsmittel 42 ausgegeben wird, um einen
Positionsversatz grob zu korrigieren.
-
In
dieser Ausführungsform
kann die Anzahl Male, die ein zweites Bildtransformationsmittel 11 eine
Translation zur groben Korrektur ausführt, und die Anzahl Male, die
das Vergleichsmittel 21 einen Vergleich/eine Kollation
ausführt,
herabgesetzt werden und somit kann die Verarbeitungszeit verkürzt werden.
-
(Fünfzehnte
Ausführungsform)
-
Eine
Veranschaulichung der Anordnung der 15. Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung wird ausgelassen, weil sie der 13. Ausführungsform entspricht,
die in 24 gezeigt ist. Die Veranschaulichung
des Vergleichsverfahrens der 15. Ausführungsform wird ausgelassen,
weil es im Wesentlichen das gleiche ist, wie in der 13. Ausführungsform, die
in 25 gezeigt ist.
-
Die
15. Ausführungsform
unterscheidet sich von der 13. Ausführungsform darin, dass die
Fläche eines
Vergleichsbereichs, der von dem Vergleichsmittel 21 im
Voraus eingestellt wurde, so eingestellt ist, dass sie kleiner ist
als die Gesamtfläche
der partiellen Vergleichsbereiche, die für Bereichsbezeichnungsmittel 65 im
Voraus eingestellt wurden, um eine grobe Positionskorrektur auszuführen.
-
In
dieser Ausführungsform
kann, indem der relative Positionsfehler zwischen einem registrierten Bild
und einem Testbild grob korrigiert wird, die Anzahl zu vergleichender/zu
kollatierender Pixel herabgesetzt werden, wodurch die Bildverarbeitungszeit verkürzt wird.
-
In
der elften bis 15. Ausführungsform
sind die zu vergleichenden Bilder Fingerabdruckbilder. Wenn sich
jedoch ein Bild verformt, weil die Form eines weichen Objekts, wie
der Nasenabdruck eines Tieres, von einer Kontakterfassungseinheit
erfasst wird, kann die Vergleichsgenauigkeit durch Anordnen dieser
Ausführungsform
verbessert werden.
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Es
ist zu beachten, dass die Bildvergleichsvorrichtungen, die ausgestaltet
sind, um Bildverformung aufgrund von Verzerrung zu handhaben, in
den
japanischen Patent-Auslegeschriften
Nr. 5-242222 und
9-282458 offenbart
sind.
-
Gemäß der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 5-242222 ist ein Testbild in partielle Vergleichsbereiche
eingeteilt, und die Bestimmung wird auf Basis der Anzahl partieller
Vergleichsbereiche ausgeführt,
die einen Schwellenwert nach dem Merkmalsvergleich überschreiten.
Bei diesem Verfahren wird ein Merkmalsvergleich für jeden
partiellen Bereich ausgeführt,
um zu prüfen,
ob die zwei Fingerabdrücke
identisch sind oder nicht. Das Verfahren unterscheidet sich im Wesentlichen
von einem Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung darin, dass keine Bestimmung des Übereinstimmens/Nichtübereinstimmens
in jeder partiellen Vergleichsbereichseinheit ausgeführt wird,
wobei eine Bestimmung des Übereinstimmen/Nichtübereinstimmens unter
Verwendung des Durchschnitts des maximalen Übereinstimmungsverhältnisses
in den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen als Index ausgeführt wird.
-
Gemäß der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 9-282458 wird ein Testbild in partielle Vergleichsbereiche
geteilt, und die partiellen Vergleichsbereiche eines Testbilds werden
mit den partiellen Vergleichsbereichen des registrierten Bilds auf Basis
relativer Positionen von den Mittelpositionen in Verbindung gebracht,
um die Korrelationswerte zwischen den entsprechenden partiellen
Vergleichsbereichen zu erhalten, wodurch eine Übereinstimmung/Nichtübereinstimmung
bestimmt wird. Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich vom
Stand der Technik im Wesentlichen darin, das entweder das registrierte
oder das Testbild in partielle Vergleichsbereiche geteilt wird und
das andere Bild im Ganzen als Vergleichsbereich verwendet wird,
wodurch ein maximales Übereinstimmungsverhältnis erhalten
wird.
-
Eine
Bildvergleichsvorrichtung zum Ausführen eines Vergleichs nach
dem Schneiden eines Bilds in eine Mehrzahl Bilder ist in der
japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 10-214343 offenbart. Gemäß der
japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr.
10-214343 wird die Verteilung von Übereinstimmungsverhältnissen,
die durch Ausführen
eines Vergleichs/einer Kollation erhalten werden, während des Scannens
jedes geschnittenen Bilds auf dem anderen Bild gespeichert, und
eine Übereinstimmung/Nichtübereinstimmung
wird von dem ermittelten Gesamtergebnis der Übereinstimmungsverhältnisverteilungen
bestimmt. Gemäß dieser
Technik werden Übereinstimmungsverhältnisverteilungen
in einer Speichereinheit gespeichert, wobei die Positionsbeziehung
zwischen den Übereinstimmungsverhältnisverteilungen
im Voraus gespeichert werden müssen.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von dem Stand der Technik
im Wesentlichen darin, dass Bilder miteinander verglichen/kollatiert werden,
wobei nur maximale Übereinstimmungsverhältnisse
entsprechend den jeweiligen partiellen Vergleichsbereichen gespeichert
werden, wodurch die Übereinstimmung/Nichtübereinstimmung
mit einfacher Bildverarbeitung bestimmt wird.
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Jede
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die nachfolgend beschrieben wird, unterscheidet
sich von der Bildvergleichsvorrichtung gemäß jeder zuvor beschriebenen
Ausführungsform
in folgenden Punkten. Um einen Positionsversatz und einen Winkelversatz
zu korrigieren, wird für
das erste Bild mindestens Translation oder Rotation ausgeführt. Beim
Prozess des wiederholten Erhaltens der Ähnlichkeitsmaße (Übereinstimmungsverhältnisse) durch
Vergleichen/Kollatieren des ersten und zweiten Bildes wird eine
Kollation ausgeführt,
während
die Linienbreite des zweiten Bilds durch Bildverarbeitung herabgesetzt
oder erhöht
wird. Die Übereinstimmungsverhältnisse,
die durch Kollation erhalten werden, werden gemittelt.
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(Sechzehnte Ausführungsform)
-
26 zeigt
eine Bildvergleichsvorrichtung, umfassend eine Bildeingabeeinheit 100,
eine Bilddatenbank 200 und eine Bildverarbeitungseinheit 308A.
-
Wie
in den zuvor erwähnten
Ausführungsformen
erfasst die Bildeingabeeinheit 100 die Erhöhungen/Vertiefungen
der Haut eines Fingers, der auf den Sensor platziert wird unter
Verwendung des Sensors und führt
eine Bildverarbeitung wie eine Analog-/Digital-Bildwandlung und eine Binarisierung
für ein
Signal aus, das von dem Sensor ausgegeben wird. Eine Ausgabe von
der Bildeingabeeinheit 100 ist ein Binärbild, das eine Erhöhung der
Fingerhaut durch ein Pixel darstellt, das eine Leuchtdichte entsprechend Schwarz
aufweist (schwarzes Pixel) und das eine Vertiefung der Fingerhaut
durch ein Pixel darstellt, das eine Leuchtdichte entsprechend Weiß aufweist (weißes Pixel).
Ein Bild, das von der Bildeingabeeinheit 100 ausgegeben
wird, wird nachfolgend als Testbild bezeichnet.
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Die
Bilddatenbank 200 speichert Fingerabdruckbilder, die im
Voraus als registrierte Daten erworben wurden. Die in der Bilddatenbank 200 gespeicherten
Bilder werden als registrierte Bilder bezeichnet.
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Die
Bildverarbeitungseinheit 308A vergleicht/kollatiert das
Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von der Bilddatenbank 200 eingegeben wird,
um zu prüfen,
ob die zwei Bilder identische Fingerabdruckbilder oder unterschiedliche
Fingerabdruckbilder sind. Um die Bestimmungsgenauigkeit (Vergleichsgenauigkeit)
zu verbessern, umfasst die Bildverarbeitungseinheit 308A ein
Bildverarbeitungsmittel 600, ein Bildtransformationsmittel 13,
ein Vergleichsmittel 23, ein Berechnungsmittel 43,
ein Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31,
und ein Bestimmungsmittel 50. Die 16. Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, dass die
Bildverarbeitungseinheit 308A das Bildverarbeitungsmittel 600 und
das Berechnungsmittel 43 aufweist.
-
Das
Bildverarbeitungsmittel 600 schneidet einen Kantenabschnitt
einer Erhöhung
weg, um ein zweites Testbild auszugeben, dessen Erhöhungsbreite
herabgesetzt ist. Das Bildtransformationsmittel 13 empfangt
ein registriertes Bild, versetzt (verschiebt) jedes Pixel des empfangenen
registrierten Bilds um einen vorbestimmten Änderungsbetrag und gibt das
sich ergebende registrierte Bild aus. Das Vergleichsmittel 23 vergleicht/kollatiert
Pixel an entsprechenden Positionen in dem Testbild, das von dem
Bildverarbeitungsmittel 600 eingegeben wird, und dem registrierten
Bild, das von dem Bildtransformationsmittel 13 eingegeben
wird, und ermittelt die Gesamtzahl Pixel, deren Leuchtdichtewerte
miteinander in einem vorbestimmten Vergleichsbereich übereinstimmen,
wodurch das Ähnlichkeitsmaß (Übereinstimmungsverhältnis) zwischen
den zwei Bildern auf Basis der Anzahl übereinstimmender Pixel und
der Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds erhalten wird.
-
Das
Vergleichsmittel 23 gibt ein Testbild-Meldesignal 417 an
das Bildverarbeitungsmittel 600 aus, um das Bildverarbeitungsmittel 600 dazu
zu bringen, einen Kantenabschnitt weg zu schneiden und außerdem einen
Selbstvergleich/eine Kollation auszuführen, bis die Erhöhungsbreite
fast gleich einem Pixel wird. Außerdem gibt das Vergleichsmittel 23 einen Translationsbetrag 418 an
das Bildtransformationsmittel 13 aus, um die Translation
durch das Bildtransformationsmittel 13 und den Vergleich/die
Kollation durch das Vergleichsmittel 23 zu wiederholen,
bis der Translationsbetrag und der Rotationswinkel außerhalb
eines vorbestimmten Bereichs liegen. Diese Vergleichs-/Kollationsverarbeitung
wird wiederholt, bis kein Vergleichsbereich übrig ist.
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Das
Berechnungsmittel 41 berechnet den Durchschnitt (Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt 416)
der Übereinstimmungsverhältnisse 410 in
Bezug auf Testbilder, die unterschiedliche Linienbreiten aufweisen,
die von dem Vergleichsmittel 23 ausgegeben werden, und
gibt ihn aus. Das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 erhält ein minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 von
den Übereinstimmungsverhältnissen 416,
die von dem Berechnungsmittel 43 ausgegeben werden. Das
Bestimmungsmittel 50 vergleicht das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 mit
einem vorbestimmten Schwellenwert 415. Wenn das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 gleich
oder geringer ist als der Schwellenwert, bestimmt das Bestimmungsmittel 50 "die zwei Fingerabdrücke sind
identisch". Wenn
das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 größer als
der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50 "die zwei Fingerabdrücke sind
unterschiedlich".
-
27 zeigt die Vergleichsoperation der 16. Ausführungsform.
-
Zuerst
erfasst die Bildeingabeeinheit 100 den Fingerabdruck eines
Fingers, der auf den Sensor platziert wird (Schritt S1) und erzeugt
ein Testbild. In den Schritten S2 und S3 werden das Testbild, das von
der Bildeingabeeinheit 100 erzeugt wird, und ein registriertes
Bild, das in der Bilddatenbank 200 gespeichert ist, an
die Bildverarbeitungseinheit 308A gesendet.
-
In
der Bildverarbeitungseinheit 308A versetzt (verschiebt)
das Bildtransformationsmittel 13 das registrierte Bild,
das von der Bilddatenbank 200 eingegeben wird und gibt
das sich ergebende Bild aus (Schritt S151). In Schritt S152 vergleicht/kollatiert
das Vergleichsmittel 23 wiederholt das Testbild, das von
dem Bildverarbeitungsmittel 600 ausgegeben wird, mit dem
registrierten Bild, das von dem Bildtransformationsmittel 13 ausgegeben
wird, um Übereinstimmungsverhältnisse
auszugeben.
-
In
Schritt S153 schneidet das Bildverarbeitungsmittel 600 einen
Kantenabschnitt einer Erhöhung
des Testbilds weg, das von der Bildeingabeeinheit 100 eingegeben
wird, um ein zweites Testbild zu erzeugen, dessen Erhöhungsbreite
herabgesetzt ist (beispielsweise um ein Pixel) und sendet es an
das Berechnungsmittel 43.
-
In
Schritt S154 gibt das Vergleichsmittel 23, wenn die Erhöhung des
Testbilds kein O-Pixel ist, das Testbild-Meldesignal 417 an
das Bildverarbeitungsmittel 600 aus. Der Fluss kehrt dann
zu Schritt S152 zurück,
bei dem das Vergleichsmittel 23 das Testbild, das von dem
Bildverarbeitungsmittel 600 ausgegeben wird, mit dem registrierten
Bild, das von dem Bildtransformationsmittel 13 ausgegeben
wird, vergleicht und ein Übereinstimmungsverhältnis ausgibt. In
Schritt S153 wird die Breite der Erhöhung des Testbilds herabgesetzt
(beispielsweise um ein Pixel). Der Fluss fährt dann fort mit Schritt 154.
-
Das
Vergleichen/Kollatieren durch das Vergleichsmittel 23 und
das Schneiden der Kantenabschnitte durch das Bildverarbeitungsmittel 600 werden
wiederholt, bis in Schritt S154 bestimmt wird, dass die Breite der
Erhöhung
des Testbilds O Pixel wird.
-
Wenn
die Breite der Erhöhung
des Testbilds O Pixel wird, mittelt das Berechnungsmittel 43 die Übereinstimmungsverhältnisse,
die von dem Vergleichsmittel 23 ausgegeben werden, für die jeweiligen
Testbilder in Schritt S155. Dieser Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
wird an das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 gesendet.
-
In
Schritt S8 prüft
das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31, ob
der Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt, der
von dem Berechnungsmittel 43 ausgegeben wird, im Prozess
der wiederholten Verarbeitung, die von dem Bildverarbeitungsmittel 600 und
dem Vergleichsmittel 23 ausgeführt wird, ein Minimalwert ist. Bei
JA in Schritt S8 speichert das Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 diesen
Wert als minimales Übereinstimmungsverhältnis 412 (Schritt
S9).
-
Wenn
der zuvor genannte Translationsbetrag innerhalb des eingestellten
Bereichs liegt, wird die herabgesetzte Erhöhungsbreite des Testbilds in Schritt
S156 erneut gespeichert und der Fluss kehrt zu Schritt S151 zurück, um das
registrierte Bild erneut zu versetzen. Wenn der Translationsbetrag
einen eingestellten Wert überschreitet,
kehrt der Fluss zu Schritt S12 zurück, um eine Bestimmungsverarbeitung
auszuführen.
-
Wenn
in Schritt S12 bestimmt wird, dass das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412,
das von dem Mittel zur Extraktion eines minimalen Übereinstimmungsverhältnisses 31 ausgegeben
wird, gleich oder größer als
der Schwellenwert 415 ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50 "beide Fingerabdrücke sind
identisch".
-
Wenn
das minimale Übereinstimmungsverhältnis 412 kleiner
als der Schwellenwert ist, bestimmt das Bestimmungsmittel 50"die beiden Fingerabdrücke sind
unterschiedlich".
-
Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von der zuvor genannten Ausführungsform darin, dass das
Bildverarbeitungsmittel 600 der Bildverarbeitungseinheit 308A die
Breite einer Erhöhung
herabsetzt und das Berechnungsmittel 43 die Übereinstimmungsverhältnisse
in Bezug auf eine Mehrzahl Testbilder ermittelt, die unterschiedliche
Erhöhungsbreiten
aufweisen, die durch wiederholten Vergleich/Kollation erhalten werden,
der/die von dem Vergleichsmittel 23 ausgeführt werden,
und den Durchschnitt ausgibt.
-
Die
Bildeingabeeinheit 100 kann durch einen Kapazitätserfassungs-Fingerabdrucksensor
zum Abtasten eines Fingerabdrucks-Erhöhungs-/Vertiefungsmusters durch
Erfassen der Kapazitäten,
die zwischen den Elektroden kleiner Sensoreinheiten, die zweidimensional
auf einem LSI-Chip angeordnet sind, und der Haut eines Fingers,
der die Elektroden durch einen Isolierfilm berührt (offenbart beispielsweise
in M. Tartagni und R. Guerrieri "A
fingerprint sensor based an the feedback capacitive sensing scheme", IEEE J. Solid-State
Circuits, Vol. 33, Seiten 133–142,
Jan. 1998), einen Analog-/Digital-Wandler, einen Prozessor zum Ausführen von
Bildverarbeitung wie Binarisierung und eine Speichereinheit wie ein
Halbleiterspeicher implementiert werden. Die Bilddatenbank 200 kann
durch eine Speichereinheit wie eine Festplatteneinheit oder einen
nicht flüchtigen
Speicher verwirklicht sein.
-
Die
Bildverarbeitungseinheit 308A kann durch einen Prozessor
und eine Speichereinheit wie ein Halbleiterspeicher implementiert
sein. Ein Bildtransformationsmittel 10 kann durch Ausführen von Kontraktion
implementiert werden, bei der, wenn mindestens ein weißes Pixel
zwischen benachbarten Pixeln (vier oder acht benachbarte Pixel)
um ein Zielpixel vorhanden ist, das weiße Pixel als Zielpixel eingestellt
wird. Es ist zu beachten, dass das Bildverarbeitungsmittel 600 anstatt
des registrierten Bilds eine Verarbeitung für das registrierte Bild nach
der Verarbeitung ausführen
kann, die von dem Bildtransformationsmittel 13 ausgeführt wird.
Ein Verfahren zum Implementieren des Bildtransformationsmittels 13 wird nachfolgend
beschrieben.
-
Zuerst
wird ein Koordinatensystem für
ein Testbild eingestellt. Die Koordinaten jedes Pixels, die durch
das eingestellte Koordinatensystem bestimmt sind, werden linear
transformiert, um versetzt zu werden. Schließlich wird auf Basis der Koordinaten
jedes Pixels nach der linearen Transformation ein Bild rekonstruiert.
In der linearen Transformation, die von dem Bildtransformationsmittel 13 ausgeführt wird, kann
auch ein Winkelversatz durch Addieren von Rotationstransformation
korrigiert werden. In dieser Ausführungsform führt das
Bildverarbeitungsmittel 600 eine Verarbeitung für ein registriertes
Bild aus, und das Bildtransformationsmittel 13 führt eine
Verarbeitung für
ein Testbild aus. Das Bildtransformationsmittel 13 kann
jedoch eine Verarbeitung für
ein registriertes Bild ausführen,
und das Bildverarbeitungsmittel 600 kann eine Verarbeitung
für ein
Testbild ausführen.
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28A bis 28C zeigen
eine Mehrzahl Testbilder, die unterschiedliche Erhöhungsbreiten aufweisen,
die von dem Bildverarbeitungsmittel 600 in der 16. Ausführungsform
ausgegeben werden. 29 summiert eine Mehrzahl Male
von Kollation zwischen Testbildern, die unterschiedliche Linienbreiten
aufweisen, und einem registrierten Bild, um anzuzeigen, dass der
Vergleich zwischen den Bildern, die unterschiedliche Linienbreiten
aufweisen, und dem registrierten Bild einen Gewichtungseffekt aufweisen.
-
28A zeigt das Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 selbst
ausgegeben wird. 28B und 28C zeigen
sequenziell eine Abnahme der Erhöhungsbreite
eines Testbilds.
-
Wenn
die Pixel eines registrierten Bilds und eines Testbilds, die sich
neben einem skelettierten Abschnitt befinden, miteinander übereinstimmen, werden
die Pixel als übereinstimmende
Pixel nach einer Mehrzahl Male des Vergleichs gezählt. Daher wird
das minimale Übereinstimmungsverhältnis nur nahe
100%, wenn ein Testbild, das fast bis zu einem skelettierten Abschnitt
verschmälert
ist, wie in 28C gezeigt, mit einem registrierten
Bild übereinstimmt.
In dieser Ausführungsform
ist durch stärkeres
Gewichten übereinstimmender
Pixel nahe dem skelettierten Abschnitt des Testbilds als übereinstimmende
Pixel nahe einem Kantenabschnitt das minimale Übereinstimmungsverhältnis beim
Benutzer-zu-Benutzer-Vergleich
niedrig unterdrückt,
um die Vergleichsgenauigkeit zu verbessern.
-
(Siebzehnte Ausführungsform)
-
30 zeigt die 17. Ausführungsform, die sich von der
16. Ausführungsform
darin unterscheidet, dass ein Bildverarbeitungsmittel 601 ein
Verschmälerungsmittel 610 und
ein Expansionsmittel 620 umfasst, und 31 zeigt das Vergleichsverfahren davon.
-
Diese
Ausführungsform
unterscheidet sich von der 16. Ausführungsform in Folgendem:
Zunächst führt das
Verschmälerungsmittel 610 in dem
Bildverarbeitungsmittel 601 eine Verschmälerungsverarbeitung
aus, um die Erhöhungsbreite
eines Testbilds einheitlich auf eine Breite entsprechend einem Pixel
eines skelettierten Abschnitts zu verringern (verschmälertes Bild),
das eine Linienbreite entsprechend ungefähr einem Pixel aufweist (Schritt S161).
Zweitens gibt das Expansionsmittel 620 ein zweites Testbild
aus, während
das eingegebene verschmälerte
Bild, das von dem Verschmälerungsmittel 610 in
der Richtung der Breite eingegeben wird, fett gemacht wird (Schritt
S162). In Schritt S152 erhält das
Vergleichsmittel 23 ein Übereinstimmungsverhältnis, während es
das zweite Testbild, das von dem Expansionsmittel 620 ausgegeben
wird, mit dem registrierten Bild, das von dem Bildtransformationsmittel 13 ausgegeben
wurde, vergleicht/kollatiert.
-
Wenn
die Breite einer Erhöhung
des zweiten Testbilds geringer ist, als eine Breite entsprechend
einer vorbestimmten Anzahl Pixel (Schritt S163), kehrt der Fluss
zu Schritt S162 zurück,
um die Erhöhungsbreite
des zweiten Testbilds um ein Pixel zu verringern. Wenn die Erhöhungsbreite
des zweiten Testbilds gleich einem eingestellten Wert (Pixelzählung) wird,
führt der
Fluss mit Schritt S164 fort, bei dem ein Berechnungsmittel 43 den
Durchschnitt von Übereinstimmungsverhältnissen
erhält
und ihn ausgibt. Die nachfolgende Operation ist die gleiche wie
die in der 16. Ausführungsform.
-
Das
Verschmälerungsmittel 610 kann
durch ein Verfahren des sequenziellen Löschens schwarzer Pixel implementiert
werden, die sich außerhalb eines
Satzes schwarzer Pixel befinden, während die Konnektivität (vier
oder acht Anschlüsse)
schwarzer Pixel beibehalten wird (Hilditch-Verschmälerungsschema).
-
Das
Expansionsmittel 620 kann durch Ausführen einer Expansionsverarbeitung
implementiert werden, bei der, wenn mindestens ein schwarzes Pixel
zwischen benachbarten Pixeln (vier oder acht benachbarte Pixel)
um ein Zielpixel vorhanden ist, das schwarze Pixel als Zielpixel
eingestellt wird.
-
Durch
einmaliges Verschmälern
eines Testbilds und dann Fettmachen des Bilds durch Expansionsverarbeitung
kann selbst ein Testbild, das von einer Person erfasst wird, deren Erhöhungsbreite
gering ist, so gesteuert werden, dass es eine optimale Erhöhungsbreite
aufweist. Durch Optimieren der Erhöhungsbreite kann die Vergleichsgenauigkeit
verbessert werden
-
(Achtzehnte Ausführungsform)
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32 zeigt die 18. Ausführungsform, die sich von der
in 26 bis 29 gezeigten
darin unterscheidet, dass eine Bildverarbeitungseinheit 308C ein
Speichermittel 700 umfasst. Das Speichermittel 700 speichert
alle Testbilder, die unterschiedliche Erhöhungsbreiten aufweisen, die
von einem Bildverarbeitungsmittel 600 ausgegeben werden.
Ein Testbild wird von dem Speichermittel 700 gemäß einem
Signal 417 zum Melden der Eingabe eines Testbilds von einem
Vergleichsmittel 23 ausgegeben.
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33 zeigt ein Vergleichsverfahren der 18. Ausführungsform.
Diese Ausführungsform
unterscheidet sich von der 16. Ausführungsform, die in 27 gezeigt ist, durch Folgendes: Zunächst werden
alle Testbilder, die unterschiedliche Linienbreiten aufweisen, die
von einem Bildverarbeitungsmittel 600 ausgegeben werden,
in einem Speichermittel 700 gespeichert. Zweitens werden
Testbilder, die unterschiedliche Linienbreiten aufweisen, sequenziell von
dem Speichermittel 700 gemäß einem Signal zum Melden der
Eingabe des Testbilds, das von einem Vergleichsmittel 23 ausgegeben
wird, ausgegeben.
-
Der
Fingerabdruck eines Fingers, der auf den Sensor einer Bildeingabeeinheit 100 platziert wird,
wird erfasst (Schritt S1). Die Bildeingabeeinheit 100 sendet
dann das Testbild basierend auf dem erfassten Fingerabdruck an die
Bildverarbeitungseinheit 308C (Schritt S2).
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Nachdem
das Testbild in dem Speichermittel 700 gespeichert ist
(Schritt S171), gibt die Bildverarbeitungseinheit 308C das
Bild aus, das durch Herabsetzen der Erhöhungslinienbreite des Testbilds
um ein Pixel erhalten wird (Schritt S172). In Schritt S173 wird
geprüft,
ob die Erhöhungslinienbreite
des Testbilds gleich einem vorbestimmten Wert ist (z.B. einem Pixel)
oder nicht. Wenn die Erhöhungsbreite nicht
dem vorbestimmten Wert entspricht, kehrt der Fluss zu Schritt S171
zurück,
um das Testbild zu speichern, das durch Herabsetzen der Erhöhungsbreite
erhalten wird. Der Fluss führt
dann fort mit Schritt S172, um die Erhöhungsbreite des Testbilds herabzusetzen.
Nachfolgend wird die zuvor genannte Operation wiederholt.
-
Wenn
in Schritt S173 bestimmt wird, dass die Breite des Testbilds gleich
dem vorbestimmten Wert ist, fährt
der Fluss mit Schritt S3 fort, um das registrierte Bild von einer
Bilddatenbank 200 an ein Bildtransformationsmittel 13 der
Bildverarbeitungseinheit 308C einzugeben, und eine Translation
wird ausgeführt.
-
Der
Fluss führt
dann fort mit Schritt S152. Das Vergleichsmittel 23 vergleicht/kollatiert
das registrierte Bild von dem Bildtransformationsmittel 13 mit
einem Testbild von dem Speichermittel 700, um ein Übereinstimmungsverhältnis zu
erhalten und sendet das erhaltene Übereinstimmungsverhältnis an
ein Berechnungsmittel 43.
-
Wenn
in Schritt S174 bestimmt wird, dass andere Testbilder in dem Speichermittel 700 gelassen
werden, kehrt der Fluss zu Schritt S153 zurück, um sequenziell eine Vergleichs-/Kollationsoperation für das nächste Identifikationsziel
auszuführen,
das in dem Speichermittel 700 gespeichert ist.
-
Wenn
in Schritt S174 bestimmt wird, dass keine anderen Testbilder in
dem Speichermittel 700 gelassen wurden, kehrt der Fluss
zu Schritt S175 zurück,
um einen Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
unter Verwendung des Berechnungsmittels 43 zu erhalten.
Danach fährt
der Fluss mit Schritt S8 fort, um die gleiche Operation wie in der
16. Ausführungsform
auszuführen.
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Da
in dieser Ausführungsform
das Bildverarbeitungsmittel beim Prozess des Wiederholens der Operationen,
die von dem Bildtransformationsmittel 13 und dem Vergleichsmittel 23 ausgeführt werden, ausgelassen
werden kann, nachdem ein Testbild erzeugt worden ist, dessen Linienbreite
von dem Bildverarbeitungsmittel voreingestellt wurde, kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit
erhöht
werden.
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(Neunzehnte Ausführungsform)
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34 zeigt die 19. Ausführungsform, die sich von der
in den 26 und 27 gezeigten durch
Folgendes unterscheidet: Zunächst
umfasst eine Bildverarbeitungseinheit 308D ein Bildtransformationsmittel 14,
ein Vergleichsmittel 24 und ein Speichermittel 61 als
Mittel zum groben Korrigieren des relativen Positionsversatzes zwischen
einem registrierten Bild und einem Testbild, wobei ein Translationsbetrag,
der eingestellt wird, wenn ein maximales Übereinstimmungsverhältnis beim
Prozess der wiederholten Translation, die von dem Bildtransformationsmittel 14 ausgeführt wird,
und des Vergleichs/der Kollation, die von dem Vergleichsmittel 24 ausgeführt werden,
erhalten wird, in dem Speichermittel 61 gespeichert wird.
Zweitens wird ein Translationsbetrag 425 von dem Speichermittel 61 an
das Bildtransformationsmittel 14 entsprechend dem Bildtransformationsmittel 13 in
der 16. Ausführungsform
ausgegeben, um zu veranlassen, dass das Bildtransformationsmittel 14 das
Versetzen des Testbilds von der zweiten anfänglichen Position, die durch
Addieren des Translationsbetrags 425 zur ersten anfänglichen Position
eingestellt wird, zu beginnen.
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Das
Bildtransformationsmittel 14 empfangt das Testbild und
gibt das Testbild aus, das durch Versetzen (Verschieben) jedes Pixels
des eingegebenen Bilds um einen vorbestimmten Änderungsbetrag erhalten wird.
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Das
Vergleichsmittel 24 ermittelt die Gesamtzahl Pixel, deren
Leuchtdichtewerte miteinander übereinstimmen,
innerhalb eines vorbestimmten Vergleichsbereichs, in dem Testbild,
das von einer Bildeingabeeinheit 100 eingegeben wird, und
dem registrierten Bild, das von einer Bilddatenbank 200 eingegeben
wird, und erhält
ein Übereinstimmungsverhältnis zwischen
den zwei Bildern von der Anzahl übereinstimmender
Pixel und der Anzahl schwarzer Pixel des registrierten Bilds. Außerdem gibt
das Vergleichsmittel 24 einen Translationsbetrag an das Bildtransformationsmittel 14 aus,
um die Translation durch das Bildtransformationsmittel 14 und
den Vergleich/die Kollation durch das Vergleichsmittel 24 zu wiederholen,
bis der Translationsbetrag außerhalb eines
ersten eingestellten Bereichs liegt. Der erste eingestellte Bereich
ist gleich dem Translationsbereich in der 16. Ausführungsform.
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Das
Speichermittel 61 speichert einen Translationsbetrag 422,
der eingestellt wird, wenn ein Übereinstimmungsverhältnis 424,
das von dem Vergleichsmittel 420 ausgegeben wird, maximal
wird.
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Ein
Bildtransformationsmittel 13 bewegt das Testbild, das von
dem Bildverarbeitungsmittel 600 eingegeben wird, zur zweiten
anfänglichen
Position, die durch Addieren des Translationsbetrags 425,
der von dem Speichermittel 61 ausgegeben wird, zur ersten anfänglichen
Position eingestellt wird, ändert
das Testbild um einen vorbestimmten Betrag gemäß einem Translationsbezeichnungssignal 417 und
gibt dann das sich ergebende Testbild aus.
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35 zeigt ein Vergleichsverfahren der 19. Ausführungsform
von 34.
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Die
Bildeingabeeinheit 100 erfasst den Fingerabdruck eines
Fingers, der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein Testbild
(Schritt S1). Die Bildverarbeitungseinheit 308D empfängt das
Testbild von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt S2) und
ein registriertes Bild von der Bilddatenbank 200 (Schritt S3)
und versetzt das registrierte Bild unter Verwendung des Bildtransformationsmittels 14 (Schritt S188).
Das Vergleichsmittel 24 vergleicht/kollatiert das registrierte
Bild, das von dem Bildtransformationsmittel 14 ausgegeben
wurde, mit dem Testbild, das von der Bildeingabeeinheit 100 ausgegeben wird,
um ein Übereinstimmungsverhältnis zu
erhalten (Schritt S189). Wenn in Schritt S181 bestimmt wird, dass
das Übereinstimmungsverhältnis, das
von dem Vergleichsmittel 24 ausgegeben wird, ein Maximalwert
ist, speichert das Speichermittel 61 den Translationsbetrag 422,
der von der Vergleichsmittel 24 zu dieser Zeit ausgegeben
wurde (Schritt S182).
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Wenn
in Schritt S183 bestimmt wird, dass der Bewegungsbetrag in Bezug
auf die erste anfängliche
Position innerhalb eines eingestellten Bereichs liegt, gibt das
Vergleichsmittel 24 ein Translationsbezeichnungssignal 421 aus.
Wenn der Bewegungsbetrag des registrierten Bilds den ersten eingestellten Bereich überschreitet,
fährt der
Fluss mit Schritt S3 fort, bei dem das Speichermittel 61 den
gespeicherten Translationsbetrag 422 als Translationsbetragsignal 425 ausgibt.
Wenn der Bewegungsbetrag des registrierten Bilds den ersten Bereich überschreitet, setzt
das Bildtransformationsmittel 13 eine zweite anfängliche
Position durch Addieren des Bewegungsbetragsignals 425 zur
ersten anfänglichen
Position ein (Schritt S184) und bewegt das registrierte Bild, das
von der Bilddatenbank 200 eingegeben wird, zur zweiten
anfänglichen
Position. Gemäß dem Translationsbetragsignal 417,
das von dem Vergleichsmittel 23 ausgegeben wird, wird das
registrierte Bild, das zur zweiten anfänglichen Position bewegt wurde,
versetzt (Schritt S185).
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Ein
Vergleichsmittel 23 vergleicht/kollatiert das Testbild
von der Bildeingabeeinheit 100 mit dem registrierten Bild,
um ein Übereinstimmungsverhältnis zwischen
den zwei Bildern zu erhalten (Schritt S187). Danach fährt der
Fluss mit Schritt S153 fort. Die nachfolgende Verarbeitung ist die
gleiche wie in der 16. Ausführungsform,
die in 27 gezeigt ist und somit wird
eine Beschreibung davon ausgelassen.
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Das
Bildtransformationsmittel 13 kann durch ein Verfahren implementiert
werden, das dem Bildtransformationsmittel 14 ähnlich ist.
Das Bildtransformationsmittel 13 kann eine Verarbeitung
für ein
Testbild anstelle eines registrierten Bilds ausführen. Das Verfahren des Versetzens
(Verschiebens) eines registrierten Bilds ist beschrieben worden.
Ein Winkelversatz kann durch Addieren von Rotationsverarbeitung
zur linearen Transformation, die durch das Bildtransformationsmittel 14 ausgeführt wird,
sowie Translation ebenfalls korrigiert werden. Das Speichermittel 61 kann
durch ein Verfahren des Speicherns des Translationsbetrags 422 implementiert werden,
der eingestellt wird, wenn das Übereinstimmungsverhältnis maximal
wird.
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Wenn
der zweite eingestellte Bereich von Translationsbeträgen, die
von dem Vergleichsmittel 23 ausgegeben werden, so eingestellt
ist, dass er schmaler ist als der erste eingestellte Bereich von Translationsbeträgen, die
von dem Vergleichsmittel 24 ausgegeben werden, kann in
dieser Ausführungsform
die Verarbeitung des/der sich wiederholenden Vergleichs/Kollation
für eine
Mehrzahl Testbilder, die unterschiedliche Erhöhungsbreiten aufweisen, herabgesetzt
werden. Die Verarbeitungszeit kann somit verkürzt werden.
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(Zwanzigste Ausführungsform)
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36 zeigt eine Ausführungsform, die sich von der
19. Ausführungsform,
die in 34 und 35 gezeigt
ist, darin unterscheidet, dass eine Bildverarbeitungseinheit 308E ein
Speichermittel 701 umfasst und ein Bildverarbeitungsmittel 601 durch
ein Verschmälerungsmittel 610 und
ein Expansionsmittel 620 gebildet ist. Das Speichermittel 701 kann
durch das gleiche Verfahren wie in der 18. Ausführungsform implementiert sein.
Das Verschmälerungsmittel 610 und
das Expansionsmittel 620 können durch das gleiche Verfahren
wie in der 17. Ausführungsform
implementiert sein, die in 30 gezeigt
ist.
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37 zeigt ein Vergleichsverfahren, das sich
von dem in der 19. Ausführungsform,
die in 35 gezeigt ist, durch Folgendes
unterscheidet: Um einen Positionsversatz grob zu korrigieren, empfangt
ein Vergleichsmittel 24 ein Testbild, dessen Erhöhungsbreite
im Voraus durch Verschmälern
des Bilds und Fettmachen unter Verwendung des Expansionsmittels
auf einen optimalen Wert gesteuert wird.
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Eine
Bildeingabeeinheit 100 erfasst den Fingerabdruck eines
Fingers, der auf den Sensor platziert wird, und erzeugt ein Testbild
(Schritt S1). Die Bildverarbeitungseinheit 308E empfangt
das Testbild von der Bildeingabeeinheit 100 (Schritt S2).
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Die
Bildverarbeitungseinheit 308E gibt das Testbild in das
Verschmälerungsmittel 610 ein.
In Schritt S192 veranlasst ein Bildverarbeitungsmittel 601 das
Verschmälerungsmittel 610,
die Erhöhungsbreite
des Testbilds auf einen Wert entsprechend ungefähr einem Pixel zu verringern
und veranlasst das Speichermittel 701, sie zu speichern.
In Schritt S194 wird das verschmälerte
Testbild um ein Pixel fetter gemacht. In Schritt S195 wird geprüft, ob die
Erhöhungsbreite
des Bilds gleich einem vorbestimmten Wert ist. Bei NEIN in Schritt
S195 kehrt der Fluss zu Schritt S193 zurück, um das Speichermittel 701 zu veranlassen,
die Erhöhungsbreite
zu speichern. Wenn, nachdem die gleiche Operation wiederholt worden
ist, wie zuvor beschrieben, in Schritt S195 bestimmt wird, dass
die Erhöhungsbreite
des Testbilds gleich dem vorbestimmten Wert wird, fährt der Fluss
mit Schritt S3 fort, um die gleiche Verarbeitung auszuführen wie
in 33.
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In
dieser Ausführungsform
steuert, wenn das Vergleichsmittel 24 einen Vergleich/eine
Kollation zur groben Korrektur ausführt, das Bildverarbeitungsmittel
die Erhöhungsbreite
eines Testbilds, um die Genauigkeit der groben Positionskorrektur
zu verbessern, wodurch die Vergleichsgenauigkeit verbessert wird.
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(Einundzwanzigste Ausführungsform)
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Die
Anordnung der 21. Ausführungsform
ist die gleiche wie die der 19. Ausführungsform, die in 34 gezeigt ist, und daher wird eine Beschreibung davon
ausgelassen. Außerdem
ist das Vergleichsverfahren in der 21. Ausführungsform das gleiche wie in
der 19. Ausführungsform,
das in 35 gezeigt ist, und somit wird
ihre Beschreibung ausgelassen.
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Die
21. Ausführungsform
unterscheidet sich von der 19. Ausführungsform in folgendem Punkt. Um
einen Positionsversatz grob zu korrigieren, wird der Änderungsbetrag
des Translationsbetrags für jede
Bewegungsoperation, die von einem Vergleichsmittel 24 ausgegeben
wird, so eingestellt, dass sie größer ist als die Änderung
des Translationsbetrags und Rotationswinkels für jede Bewegungsoperation, die
von einem Vergleichsmittel 23 ausgegeben wird, um nach
der Gewichtung einen Vergleich auszuführen.
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In
dieser Ausführungsform
kann, da die Translation und Rotation, die von dem Bildtransformationsmittel 14 zur
groben Korrektur ausgeführt werden,
und da die Anzahl Male, die das Vergleichsmittel 24 einen
Vergleich/eine Kollation ausführt,
herabgesetzt werden kann, die Verarbeitungszeit verkürzt werden.
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(Zweiundzwanzigste Ausführungsform)
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Die
Anordnung der 22. Ausführungsform
ist die gleiche wie die der 19. Ausführungsform, die in 34 gezeigt ist, und das Vergleichsverfahren davon
ist das gleiche wie das in der 19. Ausführungsform, das in 35 gezeigt ist. Somit wird deren Beschreibung
ausgelassen.
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Die
22. Ausführungsform
unterscheidet sich von der 19. Ausführungsform in folgendem Punkt. Die
Fläche
eines Vergleichsbereichs, der für
ein Vergleichsmittel 24 im Voraus eingestellt wird, ist
so eingestellt, dass sie kleiner ist als die Fläche eines Vergleichsbereichs,
der für
ein Vergleichsmittel 23 im Voraus eingestellt wird, um
nach der Gewichtung einen Vergleich auszuführen.
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Durch
das grobe Korrigieren des relativen Positionsversatzes zwischen
einem registrierten Bild und einem Testbild kann die Anzahl Pixel,
die miteinander verglichen/kollatiert werden soll, herabgesetzt werden,
wodurch die Verarbeitungszeit verkürzt wird.
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(Dreiundzwanzigste Ausführungsform)
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In
der 23. Ausführungsform
kann wie in der ersten Ausführungsform,
die in 1 und 2 gezeigt ist, wenn der Unterschied
zwischen einem minimalen Übereinstimmungsverhältnis und
einem maximalen Übereinstimmungsverhältnis erhalten
wird und die zwei Bilder als identische Fingerabdruckbilder bestimmt
werden, wenn der Unterschied größer als
ein Schwellenwert ist, eine Vergleichs-/Kollationsoperation teilweise
unter Verwendung des Bereichbezeichnungsmittels und des Verfahrens
der 11. Ausführungsform,
das in 18 und 19 gezeigt
ist, wiederholt werden.
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Die
Anordnung und das Verfahren dieser Ausführungsform sind in 38 und 39 gezeigt. Da
die jeweiligen Elemente und Schritte in dieser Ausführungsform
die gleichen sind wie die in der zuvor aufgeführten Ausführungsform, bezeichnen die gleichen
Bezugszahlen und -zeichen wie in der zuvor genannten Ausführungsform
die gleichen Elemente und Schritte in dieser Ausführungsform.
Mit Bezug auf 38 wird eine Bildverarbeitungseinheit 307A' durch Addieren
einer Schaltung zum Erhalten der Differenz zwischen einem maximalen Übereinstimmungsverhältnis und
einem minimalen Übereinstimmungsverhältnis, die
in 1 gezeigt ist, zur Anordnung, die in 18 gezeigt
ist, erhalten. Mit Bezug auf 39 werden
die Schritte S206 bis S212 neu addiert oder nach teilweisen Änderungen
des Verfahrens, das in 19 gezeigt ist, addiert, um
die Differenz zwischen einem maximalen Übereinstimmungsverhältnis und
einem minimalen Übereinstimmungsverhältnis zu
erhalten.
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(Vierundzwanzigste Ausführungsform)
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In
der 24. Ausführungsform
werden der 23. Ausführungsform,
die in 38 und 39 gezeigt ist,
die Bildverschmälerungs-
und Expansionsverarbeitung hinzugefügt.
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40 und 41 zeigen
die Anordnung und das Verfahren der 24. Ausführungsform. Da die jeweiligen
Elemente und Schritte in dieser Ausführungsform die gleichen sind,
wie die in der zuvor genannten Ausführungsform, bezeichnen die
gleichen Bezugszahlen und -zeichen wie in der zuvor genannten Ausführungsform
die gleichen Elemente und Schritte in dieser Ausführungsform.
Mit Bezug auf 40 wird eine Bildverarbeitungseinheit 308A' durch Addieren
eines Bildverarbeitungsmittels 600 und eines Bildtransformationsmittels 13 (entsprechend
dem Bildtransformationsmittel 10) in 26 zu
der Anordnung, die in 38 gezeigt ist, erhalten. Mit
Bezug auf 41 werden die Schritte S301
bis S303 neu hinzugefügt
oder nach teilweisen Änderungen
des Verfahrens, das in 39 gezeigt
ist, hinzugefügt,
um eine Bildverschmälerungs-
und Expansionsverarbeitung auszuführen. Genauer gesagt wird in
Schritt S301 die Erhöhungsbreite
eines Testbilds um ein Pixel herabgesetzt, um ein neues Testbild
zu erzeugen. In Schritt S302 wird geprüft, ob die Erhöhungsbreite
0 ist. Bei NEIN in Schritt S302, fährt der Fluss mit Schritt S105
fort. Wenn in Schritt S105 bestimmt wird, dass die Erhöhungsbreite
0 wird, kehrt der Fluss zu Schritt S303 zurück, um einen Übereinstimmungsverhältnis-Durchschnitt
zu erhalten. Der Fluss fährt
dann fort mit Schritt S206.