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DE60127221T2 - Radiale Feststellvorrichtung für Drehmoment-Überlastkupplungsvorrichtung - Google Patents

Radiale Feststellvorrichtung für Drehmoment-Überlastkupplungsvorrichtung Download PDF

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DE60127221T2
DE60127221T2 DE60127221T DE60127221T DE60127221T2 DE 60127221 T2 DE60127221 T2 DE 60127221T2 DE 60127221 T DE60127221 T DE 60127221T DE 60127221 T DE60127221 T DE 60127221T DE 60127221 T2 DE60127221 T2 DE 60127221T2
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DE
Germany
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spring
plate spring
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drive
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DE60127221T
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Inventor
Daryl J. Kewaskum Jaeger
Scott J. Hartford Zangl
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Weasler Engineering Inc
Original Assignee
Weasler Engineering Inc
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/04Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type
    • F16D7/06Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • F16D7/10Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving radially between engagement and disengagement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Erfindungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft Drehmoment übertragende Kupplungen für Antriebsstränge und insbesondere eine Drehmomentüberlastkupplung für einen Antriebsstrang.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine angetriebene Welle eines landwirtschaftlichen Geräts wird mit einer Zapfwelle eines Traktors durch wenigstens eine Universalverbindung verbunden, um die saubere Übertragung von Torsionskräften zwischen der Antriebswelle und der getriebenen Welle sicherzustellen. Wenn ein landwirtschaftliches Gerät an einen Traktor angekuppelt wird, ist es häufig wünschenswert, das Drehmoment, welches durch den Antriebsstrang übertragen werden kann, zu begrenzen. Wenn dies nicht erfolgt, kann dies zu übermäßigen Torsionskräften führen, was zu einer Zerstörung der Wellen oder anderen Elemente des Geräts oder des Traktors führt.
  • Es sind unterschiedliche Arten von das Drehmoment begrenzenden Kupplungen bekannt, beispielsweise Reibungs-, Abscher- und Klinkenkupplungen. Reibungskupplungen übertragen das Drehmoment durch eine Reibungsschnittstelle und haben die Tendenz, in einer unerwünschten Rate zu verschleißen und Wärme zu erzeugen, wenn die Kupplung auskuppelt. Zusätzlich geben typische Reibungskupplungen der Bedienungs- Person keine Warnung oder kein Signal, wenn sie auskuppeln. Als Ergebnis kann die Kupplung sich abnutzen, oder es kann während des Betriebs Zeit verloren gehen, wenn der Benutzer unter dem falschen Eindruck steht, dass das landwirtschaftliche Gerät wie erwartete arbeitet.
  • Frühere Verfahren zur Begrenzung des Drehmoments umfassen zusätzlich Abschervorrichtungen, bei denen ein Abscherstift abgeschert wird, wenn das Drehmoment eine gewisse Höhe überschreitet. In solchen Vorrichtungen wird ein Stift oder Bolzen abgeschert und muss jedes Mal dann ersetzt werden, wenn die Drehmomentgrenze überschritten wurde.
  • Klinkenkupplungen schaffen einen Positionseingriff, alarmieren einen Benutzer, wenn der Drehmomentschwellwert überschritten wird, und erfordern ein geringes oder kein Eingreifen des Benutzers, um die Vorrichtung wieder in Betrieb zu setzen, nachdem der Drehmomentschwellwert überschritten wurde. Das US-Patent 5,733,196 offenbart eine solche Vorrichtung, die eine Kupplung zeigt, bei der ein Außengehäuse an der einen der Wellen befestigt ist und ein inneres Gehäuse an der anderen befestigt ist. Im Einzelnen werden das innere und das äußere Gehäuse eingekuppelt, wenn ein Satz von Klauen sich von einer innen liegenden Position, in welcher diese vollständig innerhalb einer Öffnung im inneren Gehäuse sind, in eine ausgerückte Position bewegen, in welcher die Klauen teilweise in der Öffnung sowie auch in einer Aussparung in dem äußeren Gehäuse angeordnet sind, so dass die zwei Wellen gekuppelt sind und zusammen drehen. Wenn die Torsionskräfte zwischen den zwei Wellen einen vorbestimmten Schwellenwert überschreiten, gleiten die Klauen radial nach innen in die ausgekuppelte Position gegen die Kraft einer Tellerfeder, die axial wirkt. Wenn die Kupplung einmal ausgekuppelt ist, bewegt eine radiale Feder einen mehrteilig segmentierten Schaltring, um das Wiedereinkuppeln der Klauen in die Aussparung zu blockieren, so dass die Klauen so lange nicht wieder einkuppeln, bis die Geschwindigkeit ausreichend niedrig ist, um ein abruptes Überlagern oder Rucken beim Wiedereinkuppeln zu vermeiden.
  • KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine Drehmoment begrenzende Kupplung, bei der ein abruptes Überlagern oder Rucken beim Wiedereinkuppeln verhindert wird, ohne dass an dem Mechanismus zusätzliche Teile eingeführt werden. In einer Kupplung gemäß der Erfindung ist das Federelement eine regressive Tellerfeder, deren Widerstand dramatisch sinkt, wenn sie über einen gewissen Punkt hinaus komprimiert wird, wie dies auftritt, wenn die Kupplung ausgekuppelt wird. Die kleine Restfederkraft bei ausgekuppelter Kupplung ist jedoch ausreichend, um die treibenden Elemente radial nach außen vorzuspannen, um die Kupplung wieder mit einer relativ kleinen Anfangswiedereinkupplungskraft einzukuppeln, wenn die relative Geschwindigkeit und das Drehmoment zwischen den treibenden und angetriebenen Wellen ausreichend klein oder Null sind. Die Wiedereinkupplungskraft ist auch ausreichend, um zu bewirken, dass die treibenden Elemente rattern, wenn sie die Aussparungen in dem Außenelement passieren, um die Betriebsperson zu warnen, dass die Kupplung ausgekuppelt hat.
  • In einer bevorzugten Form ist die Feder in der eingekuppelten Position auf eine Kraft vorgespannt, die die maximale Kraft nicht erreicht, beispielsweise auf 40–80% der maximalen Kraft, die die Feder erreichen kann, was typischerweise bei einer Abbiegung von weniger als 50% der Höhe (Höhe = Gesamtlänge – Dicke) der Feder auftritt. Die Maximalkraft tritt typischerweise bei ungefähr 50% Abbiegung auf, so dass die Kraft, welche durch die Feder anfänglich ausgeübt wird, steigt, wenn die treibenden Elemente sich radial nach innen zum Auskuppeln bewegen. Nachdem die Maximalkraft überschritten ist, läßt die Kraft nach und kann deutlich sinken, wenn die Biegung über die Maximalkraft hinaus ausreichend ist. Daher kann die Tellerfeder vorzugsweise in die flache Form und über diese hinaus biegen, so dass sie in der ausgekuppelten Position konkav ist und nur eine sehr kleine Kraft ausübt, um die treibenden Elemente zurück in die Wiedereinkupplung vorzuspannen.
  • Vorzugsweise ist das Verhältnis von Höhe zu Dicke der Feder so gewählt, dass es so hoch wie möglich ist, während noch möglich ist, dass die Feder zurückfedert, nachdem sie über ihre ebene Position in eine konkave Form hinweg gebogen ist. Somit sollte das Höhe-Dicke-Verhältnis im Bereich von ungefähr 2,3 bis 2,8 und vorzugsweise zwischen 2,6 und 2,8 sein.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung gleitet ein Betätigungsring auf den treibenden Elementen und ist durch die Feder vorgespannt, um die treibenden Elemente in die Ausnehmungen des Außengehäuses vorzuspannen. An der Seite der Feder gegenüber dem Betätigungsring hält eine Druckplatte die Feder axial zurück. Die Druckplatte hat eine konkave oder anders radial nach innen zurücktretende Fläche, die es ermöglicht, dass die Feder in der ausgekuppelten Position eine konkave Form einnimmt. Die Druckplatte verhindert auch, dass die Feder zerstört wird, indem sie in eine extrem konkave Form überbogen wird.
  • Diese und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen hervor.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine Seitenansicht eines Anschlussstücks, das eine bevorzugte Ausführungsform einer Drehmoment begrenzenden Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet;
  • 2 ist eine Ansicht im Schnitt des in der 1 dargestellten Anschlussstücks in einer Radialebene gesehen, in eingekuppelter Position;
  • 3 ist eine explosionsartige Baugruppenansicht zur Erläuterung einer Lager-Naben-Unterbaugruppe des Anschlussstücks, das von einer Kupplungsunterbaugruppe des Anschlussstücks ausgebaut ist;
  • 4 ist eine explosionsartige Baugruppenansicht der Kupplungsunterbaugruppe;
  • 5 ist eine Ansicht im Schnitt gesehen in der Ebene gemäß der Linie 5-5 in 7 der Kupplungsunterbaugruppe in der ausgekuppelten Position;
  • 6 ist eine Ansicht im Schnitt gesehen in der Ebene gemäß der Linie 6-6 in 2 des Anschlussstücks in der eingekuppelten Position;
  • 7 ist eine Ansicht im Schnitt der Kupplung gesehen in der Ebene gemäß der Linie 7-7 aus 5 in der ausgekuppelten Position; und
  • 8 ist eine grafische Darstellung der charakteristischen Kurve des Drehmoments bezogen auf die Zeit für eine Kupplung, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Mit Bezug auf die 13 hat eine Anschlussstückbaugruppe 20 eine Drehmomentüberlastkupplung 22 und eine Gabellager/Naben-Baugruppe 12. Die Drehmomentüberlastkupplung 22 hat ein ringförmiges Außengehäuse 24, das mit dem Gabellager 26 der Baugruppe 12 durch Bolzen 28 verbunden ist, die sich durch die Schenkel 30 des Gabellagers 26 erstrecken.
  • Mit Bezug auf 2 ist die Nabe 32 der Baugruppe 12 vorzugsweise mit Keilen versehen, wie bei 34 gezeigt, die mit den Keilen auf der Welle zusammenpassen, um mit der Nabe 32 verbunden zu werden, und kann, wie bei 36 gezeigt, geschlitzt sein und mit Bolzen versehen sein, um diese an der Welle zur axialen Fixierung zu klemmen, beispielsweise um sie in eine Geräteeingangswelle oder Zapfwelle eines Traktors zu klemmen. Es kann alternativ eine Längskeilverbindung oder irgendeine andere geeignete Drehantriebsverbindung verwendet werden. Die Nabe 32 erstreckt sich durch das Loch 38 der Kupplung 22, und am innen liegenden Ende der Nabe ist ein sich axial erstreckender Flansch 40 ausgebildet und begrenzt eine äußere Kugellagerbahn 42 an seinem Innendurchmesser, und die Innenwand 46 ist an dem Außendurchmesser des innen liegenden Endes des Gabellagers 26 begrenzt. In das Gewindeloch 43 im Flansch 40, das sich zu den Bahnen 42, 46 hin öffnet, so dass die Kugeln 44 in die Bahn eingefüllt werden können, ist eine Einsteckschraube (nicht dargestellt) eingeschraubt. Das durch die Kugeln 44 in den Bahnen 42 und 46 gebildete Antireibungslager ermöglicht eine relative Rotation zwischen dem Gabellager 26 und der Nabe 32, wobei das Gabellager 26 und die Nabe 32 axial aneinander befestigt sind. Zur Schmierung des Lagers ist ein Schmiernippel 47 (1 und 3) vorgesehen.
  • Wie vorstehend beschrieben, ist das Gabellager 26 durch Schraubbolzen 28 an das Außengehäuse 24 geschraubt, wie dies ferner in der 3 dargestellt ist. Die Löcher 50 in dem Gabellager 26 sind so gestaltet, dass sie ein Universalkreuzgelenk aufnehmen, welches an einer anderen Universalkreuzgelenkgabel (nicht gezeigt) befestigt ist. Das Universalkreuzgelenk wird dann mit einem landwirtschaftlichen Antriebsstrang verbunden, der durch die Zapfwelle eines Traktors angetrieben wird, wie dies in dem US-Patent 5,681,222 beschrieben ist.
  • Ein ringförmiges innen liegendes Antriebsgehäuse 52 der Kupplung 22 hat einen Kragen 54 mit radial nach innen ragenden Zungen 56 an seiner Innenfläche, die mit Vorsprüngen 33 an der Nabe 32 kämmen, um zwischen dem Innengehäuse 52 und der Nabe 32, die mit der Zapfwelle des Traktors verbunden ist, eine treibende Verbindung zu schaffen. Die Vorsprünge 33 sind beträchtlich kleiner als die Zwischenräume zwischen den Zungen 56, um einen begrenzten Bereich einer freien Bewegung zwischen der Gabel 26 und der Nabe 32 zu schaffen, um die Keile 34 zur Welle, mit der sie zu verbinden sind, ausrichten zu können, wie dies vollständig in dem US-Patent Nr. 5,681,222 beschrieben ist.
  • Mit Bezug auf 4 ist der ringförmige Kragen 54 des inneren Gehäuses 52 an seinem am weitesten außen liegenden Ende einstückig mit einem sich radial nach außen erstreckenden Segment 58 verbunden, das ferner einstückig mit einem sich axial erstreckenden Flansch 60 verbunden ist. Der Flansch 60 hat drei darin ausgebildete Öffnungen 62, die jeweils Seitenwände 64 haben. Jede Öffnung 62 ist dabei so geformt, dass sie eine Klaue 66 aufnehmen kann. Jede Klaue 66 hat eine abgeschrägte Fläche 68, die an einer passend abgeschrägten Fläche 70 eines ringförmigen Betätigungsrings 72 anschlägt. In der Nähe des Betätigungsrings 72 ist ein ringförmiges regressives Tellerfederelement 74 angeordnet. Wie im Folgenden im Einzelnen beschrieben, übt das Federelement 74 auf den Betätigungsring 72 eine solche axiale Vorspannkraft aus, dass dieser die Tendenz hat, die Klauen 66 radial nach außen zu drücken. eine Druckplatte 76 ist neben dem Federelement 74. angeordnet und hat eine kegelstumpfförmige konkave Fläche 80, die für das Federelement 74 einen ausreichenden Spalt bildet, damit sich dieses zwischen einer zusammengedrückten oder entkoppelten Position, wie in der 5 gezeigt, und einer ausgedehnten oder eingekuppelten Position, wie in der 2 gezeigt, bewegen kann. Die Oberfläche 90 verhindert auch, dass das Federelement 74 in eine extreme konkave Form überbogen wird, da die Feder nicht weiter als es die Form der Oberfläche 80 zulässt gebogen werden kann.
  • Mit Bezug auf 5 liegt ein O-Dichtungsring 84 in einer Ringnut 82, die an der Außenkante des Halteelements 76 ausgebildet ist, um Schmiermittel abzudichten, welches aus dem Inneren des Gehäuses 24 entweichen kann. Der Schmiernippel 87 (1 und 3) ermöglicht ein Schmieren des Inneren des Gehäuses 24. Sprengringe 88 und 94 sitzen in entsprechenden Nuten in dem jeweiligen Außengehäuse 24 und Innengehäuse 52, um die Druckplatte 76 an einer Bewegung axial nach außen zu hindern. Die Ringe 88 und 94 passen in entsprechende Hinterschneidungen 86 und 92 in der Außenfläche der Druckplatte 76. Die Druckplatte 76 liegt an der Außenkante der Feder 76 an und hat eine konkave kegelstumpfförmige Fläche 80, die der Feder 74 zugewandt ist, um der Feder 74 in der ausgekoppelten Position der Feder 74 wie in 5 gezeigt einen Spalt zu geben.
  • Bezug nehmend auf die 68 spannt im Betrieb die regressive Tellerfeder 74 den Nockenring 72 axial nach innen auf die Klauen 66 zu, wodurch bewirkt wird, dass die Klauen 66 radial nach außen entlang der abgeschrägten Fläche 70 gleiten. Wenn demgemäß die Öffnung 62 zu einer Ausnehmung 97 in dem Außengehäuse bei einer gewissen ausreichend niedrigen Geschwindigkeit und ausreichend niedrigem Drehmoment fluchtet, bewegen sich die Klauen 66 radial nach außen und in die Ausnehmungen 97, wodurch das Innengehäuse 52 und das Außengehäuse 24 mechanisch gekoppelt werden. Weil die Wände, welche die Seiten der Ausnehmungen 97 begrenzen, abgeschrägt sind, um mit den abgeschrägten Flächen 67 der Klaue 66 zusammenzupassen, werden, wenn das relative Drehmoment zwischen den zwei Gehäusen 24 und 52 größer wird, die Klauen 66 radial nach innen verschoben, wenn sie entlang den abgeschrägten Flächen der Ausnehmungen 97 gleiten. Wenn die Torsionskräfte zwischen den zwei Wellen die maximale Drehmomentgrenze der Kupplung überschreiten, werden die Klauen 66 vollständig aus den Ausnehmungen 97 herausgezogen, und die Kupplung 22 befindet sich in der ausgekuppelten Position (5 und 7), wobei die zwei Gehäuse 24 und 52 relativ zueinander drehen können. Die Federkraft ist daher so ausgewählt, dass sie einer maximalen Drehmomentgrenze entspricht, welche die Kupplung 22 übertragen kann, so dass jegliche Torsionskräfte, welche diese Grenze überschreiten, die Kupplung 22 auskuppeln.
  • Die Tellerfeder 74 ist regressiv und ist durch einen Abbiegebereich vorgespannt, der den Vorteil ihrer regressiven Charakteristik annimmt. Damit die Tellerfeder 74 regressiv ist, muss sie eine Charakteristik haben, bei der die Biegung der Feder über ihre maximale Kraft hinausgehend erhöht wird, so dass die Feder fortgesetzt eine Kraft ausübt, obwohl sie gegenüber dem Maximum reduziert ist. Vorzugsweise übt die Feder fortgesetzt eine axiale Kraft zur Abbiegung über das Maximum hinaus für eine Abbiegung aus, die so groß wie möglich ist, selbst wenn die Feder eine über die ebene Form hinausgehende Form einnimmt, so dass die Kraft in der vollständig ausgekuppelten Position sehr klein wird, wie dies in den 5 und 7 gezeigt ist. Zusätzlich sollte die Neigung der Kurve Kraft bezogen auf die Biegung nach dem Maximum so steil als möglich sein, so dass, wenn das Auskuppeln beginnt, dies schnell fortschreitet. Um die vorliegende Erfindung in die Praxis umzusetzen, sollten regressive Federn, die ein Verhältnis von Höhe (gleich der unzusammengedrückten Gesamtaxiallänge der Feder minus der Dicke) zu Dicke von ungefähr 2,3 bis 2,8 haben, verwendet werden, wobei 2,6 bis 2,8 vorzuziehen und 2,7 als zweckmäßig im Gebrauch herausgefunden worden ist. Dieses Verhältnis sollte innerhalb praktischer Grenzen so hoch wie möglich sein, jedoch nicht so hoch sein, dass die Feder, nachdem sie über die ebene Position hinaus abgebogen worden ist, nicht wieder zurückkehrt. Im Allgemeinen führen Höhe-Dicke-Verhältnisse größer als ungefähr 2,8 dazu, dass die Feder nicht in die ebene Position zurückkehrt, und bei Verhältnissen kleiner als ungefähr 2,3 ist der Grad der Regression nicht ausreichend, um eine praktische Anwendung bei der Erfindung zu ermöglichen.
  • In der bevorzugten Ausführungsform ist die Tellerfeder 74 so vorgespannt, dass sie eine anfängliche Axiallast von beispielsweise ungefähr 160–270 kg (40–80% des typischen Maximums) in der vollständig eingekoppelten Position ausübt, in welcher die Klauen 66 vollständig in die Ausnehmungen 67 eingerastet sind (6). In dieser Position befindet sich die Tellerfeder 74 in einer normal konvexen kegelstumpfförmigen Form in der in der 2 gezeigten Richtung. Wenn das Drehmoment zwischen dem inneren und dem äußeren Gehäuse 52 und 24 über die Grenze hinaus erhöht wird, bei der das Auskuppeln beginnt, beginnen die Klauen 66 aus den Ausnehmungen 97 zu gleiten, und die Tellerfeder 74 wird von ihrer anfänglich vollständig eingekuppelten Kompressionsvorspannung bei der bevorzugten Ausführungsform 160–270 kg, mehr zusammengedrückt, und zwar auf ein Maximum bei einer gewissen Abbiegung, das bei der bevorzugten Ausführungsform ungefähr 318–340 kg ist. Sie erzielt ihr Maximum bei einer Gesamtabbiegung von ungefähr 50% ihrer nicht zusammengedrückten Höhe. Über diese hinausgehend wird die Kraft, welche von der Feder 74 ausgeübt wird, auf ein niedrigeres Maß als die anfänglich vollständig eingekoppelte Vorspannung sinken. Wenn die Feder 74 weiter abgebogen wird, wird die Maximallast zum Zeitpunkt, zu welchem die Feder eine ebene Form einnimmt, nahezu halbiert, und eine weitere Abbiegung der Feder 74 über ihre ebene Form hinaus in eine konkave kegelstumpfförmige Form, wie in der 5 gezeigt, führt zu einer weiteren Reduktion der Federkraft. In der vollständig ausgekuppelten Position der Klauen 66 (5 und 7) ist die Kraft sehr gering, beispielsweise 5–10 kg, aber die Kraft wird immer noch in der Richtung ausgeübt, um die Klauen 66 in die Ausnehmungen 97 zurückzuführen.
  • Das Ergebnis ist eine Kurve Drehmoment bezogen auf die Zeit, wie in der 8 gezeigt. Wie zu ersehen ist, tritt das Auskuppeln in ungefähr 3,3 Sekunden sehr abrupt auf, und das Wiedereinkuppeln tritt ohne signifikante Versuche durch die Kupplung zum Wiedereinkuppeln bei höheren Drehmomenten solange nicht auf, bis ein sehr niedriges Drehmoment oder ein Drehmoment gleich Null auftritt. Dies ist deshalb der Fall, weil die von der Feder 74 im ausgekuppelten Zustand ausgeübte Kraft nicht ausreicht, um die Kupplung bei etwas Anderem als einem sehr niedrigen Drehmoment wieder einzukuppeln. Wenn sie jedoch erst einmal wieder eingekuppelt ist, dehnt sich die Feder aus, so dass relativ hohe Drehmomente, beispielsweise annähernd 2000 Nm gemäß 8, übertragen werden können.
  • Obwohl die von der Feder 74 in der vollständig ausgekuppelten Position ausgeübte Kraft klein ist, reicht sie aus, um die Klauen 66 zurück in die Ausnehmungen 97 mit ausreichender Kraft zurückzuzwängen, um ein Rattergeräusch zu erzeugen, um die Bedienungsperson zu warnen, dass die Kupplung ausgekuppelt ist und um das Problem zu korrigieren, welches aus einer Drehmomentüberlastung resultiert. Nachdem das Problem korrigiert worden ist, stoppt die Bedienungsperson den Antriebsstrang oder verlangsamt diesen ausreichend, um das Drehmoment auf eine Höhe zu reduzieren, bei der das Wiedereinkuppeln der Klauen in die Ausnehmungen 97 möglich ist.

Claims (9)

  1. Drehmoment-Überlastkupplung (22) mit einem äußeren Element (24) und einem inneren Element (52) radial innerhalb des äußeren Elementes (24) und zumindest einer Klinke (66) zwischen dem inneren Element (52) und dem äußeren Element (24), die die Elemente in Antriebs-Dreheingriff miteinander unterhalb eines gewissen Überlastdrehmomentes zwischen den Elementen hält, wobei die Klinke (66) ein Antriebselement (66) aufweist, das radial in einer Öffnung in dem inneren Element zwischen einer Eingriffsposition gleitet, in der das Antriebselement in einer Ausnehmung (97) des äußeren Elementes (24) in Antriebseingriff mit der Ausnehmung (97) sitzt, und einer Löseposition, in der das Antriebselement (66) aus der Ausnehmung (97) zurückgezogen ist und das äußere Element (24) kontinuierlich relativ zu dem inneren Element (52) drehbar ist, wobei das Antriebselement radial nach außen bewegt wird, um in die Ausnehmung einzugreifen, durch einen Mechanismus einschließlich einer Tellerfeder (74), die eine axiale Federkraft ausübt, die das Antriebselement in die Eingriffsposition vorspannt, dadurch gekennzeichnet dass die Tellerfeder (74) derart rückläufig ist, dass die durch die Tellerfeder (74) aufgebrachte Federkraft in der Löseposition geringer ist als in der Eingriffsposition.
  2. Kupplung nach Anspruch 1, wobei die Federkraft aus der Eingriffsposition ansteigt, wenn sich das Antriebselement radial nach innen bewegt, bis eine maximal Federkraft erreicht wird, wobei bei einer weiteren radialen Innenbewegung des Antriebselementes die Federkraft abnimmt.
  3. Kupplung nach Anspruch 1, wobei eine erste Oberfläche der Tellerfeder sich von einer konvexen Form in der Eingriffsposition in eine flache Form ändert, wenn sich das Antriebselement der Löseposition nähert.
  4. Kupplung nach Anspruch 3, wobei in der Löseposition des Antriebselementes die erste Oberfläche der Tellerfeder eine konkave Form aufweist.
  5. Kupplung nach Anspruch 1, wobei der Mechanismus einen Betätigungsring (72) axial zwischen den Antriebselementen und der Tellerfeder aufweist, wobei die Tellerfeder (74) den Betätigungsring (72) derart vorspannt, um das Antriebselement (66) auf den Betatigungsring (72) radial nach außen mit zunehmen.
  6. Kupplung nach Anspruch 1, wobei die Tellerfeder (74) axial durch ein Haltelement (76) gehalten wird, wobei eine Oberfläche (80) des Halteelementes (76), die auf die Tellerfeder (74) zugerichtet ist, radial nach innen zurücktritt, um es der Tellerfeder (74) zu ermöglichen, in der Löseposition des Antriebselementes (66) eine konkave Form einzunehmen.
  7. Kupplung nach Anspruch 1, wobei die Tellerfeder in der Löseposition sich in eine etwa flache Form oder darüber hinaus verbiegt.
  8. Kupplung nach Anspruch 1, wobei die Tellerfeder ein Höhen-Dicke-Verhältnis im Bereich von 2,3 bis 2,8 aufweist.
  9. Kupplung nach Anspruch 1, wobei die Tellerfeder ein Höhen-Dicken-Verhältnis von 2,6 oder mehr aufweist.
DE60127221T 2000-10-13 2001-01-23 Radiale Feststellvorrichtung für Drehmoment-Überlastkupplungsvorrichtung Expired - Lifetime DE60127221T2 (de)

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