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DE60127814T2 - Analoger reflektierender vorverzerrer für leistungsverstärker - Google Patents

Analoger reflektierender vorverzerrer für leistungsverstärker Download PDF

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DE60127814T2
DE60127814T2 DE60127814T DE60127814T DE60127814T2 DE 60127814 T2 DE60127814 T2 DE 60127814T2 DE 60127814 T DE60127814 T DE 60127814T DE 60127814 T DE60127814 T DE 60127814T DE 60127814 T2 DE60127814 T2 DE 60127814T2
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DE
Germany
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circuit
linear
compensation
compensation circuit
relative phase
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DE60127814T
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Alina Oramas Alvarez
Thorsten Nygren
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Telefonaktiebolaget LM Ericsson AB
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/32Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion
    • H03F1/3241Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion using predistortion circuits
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F2200/00Indexing scheme relating to amplifiers
    • H03F2200/198A hybrid coupler being used as coupling circuit between stages of an amplifier circuit

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Microwave Amplifiers (AREA)

Description

  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Leistungsverstärker. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorverzerrungsschaltung zum Linearisieren von Leistungsverstärkern.
  • Mit der drahtlosen Kommunikation, dem Kabelfernsehen oder CATV (Community Antenna Television), Glasfaser- und ähnlichen Systemen, die sich mit großer Geschwindigkeit vermehren, nehmen auch die zugehörigen Mehrfachträger- oder sonstigen üblichen Anwendungen für Leistungsverstärker auf signifikante Weise zu. Mit der Zunahme solcher Systeme geht eine entsprechend steigende Nachfrage nach effizienten und linearen Leistungsverstärkern für die Speisung solcher Systeme sowie der zugehörigen Sendeanlagen einher.
  • Ein Grundproblem des Leistungsverstärkeraufbaus ist das Verhalten eines bei Amplituden- und Phasensättigungspegeln betriebenen Leistungsverstärkers. Bei solchen Leistungsbedarfspegeln, die eine Leistungsabgabe mit Pegeln in der Nähe des Sättigungsbereiches erfordern, können Leistungsverstärker drastische Änderungen der Amplituden- und Phasencharakteristika erfahren, welche die Verzerrung durch Zwischenmodulation IM (Intermodulation) erhöhen. Es ist generell erstrebenswert, dass Leistungsverstärker mehr Ausgangsleistung erzeugen und für einen gegebenen Verzerrungspegel mit höheren Wirksamkeitspegeln arbeiten. Verzerrung beruht in der Regel auf Nichtlinearitäten in Verbindung mit Übertragungscharakteristika der aktiven oder Durchlasselemente im Verstärker bei Signalfrequenzen. Obgleich es möglich ist, die Verzerrung zu reduzieren, indem die Verstärker in einem kleineren eher linearen Bereich betrieben werden, der nur einen Anteil der möglichen Ausgangsleistung darstellt, ist es oftmals wünschenswert, mit der höchstmöglichen Ausgangsleistung arbeiten zu können, damit die betriebliche Leistungsfähigkeit erhöht wird.
  • Eine Lösung für bekannte Verzerrungscharakteristika in Verbindung mit einem Verstärker, der außerhalb seines linearen Bereichs betrieben werden soll, besteht in der "Vorverzerrung" des Signals, um die bekannten Verzerrungscharakteristika zu kompensieren. Eine derartige Vorverzerrung geht allerdings häufig mit Amplituden- und Phasenverzerrung, Gruppenlaufzeit und dergleichen einher. Mehrere solcher Vorverzerrer sind bekannt.
  • Ein Vorverzerrer kann im Allgemeinen von ausstrahlender oder reflektierender Art sein und in der Regel einen linearen und nichtlinearen Zweig umfassen. Durch Kombinieren der durch die linearen und nichtlinearen Zweige verbreiteten Signale können sowohl Amplituden- als auch Phasenschwankungen eines Leistungsverstärkers korrigiert werden. Eine derartige Lösung wird in der französischen Patenschrift FR-2 684 820 vorgeschlagen.
  • Der darin beschriebene reflektierende Linearisierer zur Vorverzerrung weist einen linearen und einen nichtlinearen Zweig auf, so wie beispielsweise in 1 dargestellt. Der lineare Zweig kann eine Drossel 110, die mit der Erde 102 verbunden ist, beinhalten, die eine reflektierende Welle proportional zur Amplitude des Eingangs der einfallenden Welle am Eingangsknoten 101 erzeugt. Der zweite Zweig kann das Dämpfungselement 130 nebst zwei Schottky-Dioden 121 und 122 in Antiparallelschaltung, die mit der Erde 102 verbunden sind, beinhalten, so dass eine reflektierende Welle am Kombinator 140 erzeugt wird, die infolge des Diodenwiderstandes der Nichtlinearität Amplituden- und Phasenabweichungen bei höheren Leistungen erzeugt. Die zwei reflektierenden Wellen können vektoriell am Kombinator 140 kombiniert werden, um das Ansprechverhalten des Linearisierers und einen entsprechenden kompensierten Signalausgang am Ausgangsknoten 141 zu erzeugen.
  • Mit dem zuvor angesprochenen Linearisierer treten allerdings Probleme auf. Ein Problem besteht darin, dass die Amplituden- und Phasencharakteristika nicht geändert werden können, um sie an geänderte Signalzustände anzupassen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass für die Dioden in Antiparallelschaltung, die in Linearisierern nach dem Stand der Technik üblich sind, eine genaue Vorspannung schwierig zu erreichen ist. Ein weiteres Problem ist, dass Richtleitungen oder Anpassungsnetzwerke zur positiven Impedanzanpassung zwischen der Verstärkerschaltung und dem Linearisierer benutzt werden müssen, welche möglicherweise die Verzerrung noch erhöhen und eventuell eine Kompensation der zusätzlichen Übertragungscharakteristika erfordern.
  • Eine weitere reflektierende Vorrichtung nach dem Stand der Technik kann man in der US-Patentschrift Nr. 5,146,177 von Katz u.a. finden. Diese Patentschrift beschreibt einen symmetrischen reflektierenden nichtlinearen Prozessor, der Feldeffekttransistoren FETs (Field-Effect Transistors) verwendet. Aktive FETs sind mit dem Hybridkoppler 14 verbunden, um eine nichtlineare Änderung von Signalen durchzuführen. Es besteht jedoch ein Problem, weil die Erzeugung und der Betrieb aktiver FET-Vorrichtungen komplizierter ist. Katz bestätigt in der Tat die von einfacheren Lösungen gebotenen Vorteile hinsichtlich der Einfachheit, Kosten und Zuverlässigkeit und bestätigt darüber hinaus, dass herkömmliche passive Lösungen zusätzliche Impedanzanpassungsschaltungen erfordern. Andere Vorverzerrer, die 90-Grad-Hybridschaltungen verwenden sind aus der EP 844 493 , EP 277 636 , JP 56 083 104 und FR 2 696 295 bekannt.
  • Man sieht, dass, obgleich bestimmte Verzerrungsprobleme anhand üblicher Vorverzerrer gelöst werden können, für die beispielsweise auf Impedanzfehlanpassung und mangelnder Anwendbarkeit beruhende Problematik keine geeigneten Lösungen bereitstehen. Man wird folglich auf dem Fachgebiet einen adaptiven Vorverzerrer, der in der Lage ist, Nichtlinearität ohne zusätzlichen Impedanzanpassungsbedarf zu kompensieren, zu schätzen wissen.
  • KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Zur Erreichung einer adaptativen Vorverzerrung ohne die begleitenden Nachteile und Ausführungsmängel, so wie sie, wie zuvor angesprochen, aus dem Stand der Technik bekannt sind, wird ein analoger reflektierender Vorverzerrer beschrieben zur Kompensation der Phasen- und Amplitudenschwankungen, die einem Eingangssignal durch eine oder mehrere nichtlineare Übertragungscharakteristika aufgezwungen werden, beispielsweise durch einen im oder in der Nähe des Sättigungsbereiches betriebenen Leistungsverstärker.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft folglich einen reflektierenden Vorverzerrer zur Kompensation von Phasen- und Amplitudenschwankungen auf einem Eingangssignal, die durch eine oder mehrere nichtlineare Übertragungscharakteristika verursacht werden, wobei der Vorverzerrer umfasst:
    • – eine Hybridschaltung mit einer Eingangsklemme, einer Ausgangsklemme und mindestens zwei relativen Phasenklemmen, die um 90 Grad getrennt sind,
    • – eine erste Kompensationsschaltung, die an eine der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die erste Kompensationsschaltung eine erste Kombination linearer und passiver nichtlinearer Schaltungselemente beinhalten, und
    • – eine zweite Kompensationsschaltung, die mit der ersten Kompensationsschaltung identisch ist, welche an eine andere der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die zweite Kompensationsschaltung eine zweite Kombination linearer und passiver nichtlinearer Schaltungselemente beinhaltet, wobei die Hybridschaltung sowohl ein lineares als auch ein nichtlineares Signal durch den Betrieb der ersten und zweiten Kompensationsschaltungen ausgibt, wobei der reflektierende Vorverzerrer dadurch gekennzeichnet ist, dass er ferner umfasst:
    • – eine erste Vorspannungssteuerschaltung zur Steuerung eines Vorspannungspegels in der ersten Kompensationsschaltung und
    • – eine zweite Vorspannungssteuerschaltung zur Steuerung eines Vorspannungspegels in der zweiten Kompensationsschaltung.
  • KURZDARSTELLUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden durch Lesen der folgenden näheren Beschreibung verständlich in Verbindung mit den Zeichnungen, welche zeigen:
  • 1 einen Schaltplan, der einen beispielhaften Linearisierer nach dem Stand der Technik veranschaulicht, und
  • 2 einen Schaltplan, der eine beispielhafte reflektierende Vorverzerrerschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
  • NÄHERE BESCHREIBUNG
  • Die verschiedenen Merkmale werden nun unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert, in welchen identische Bauteile mit denselben Bezugsnummern bezeichnet sind.
  • Der analoge reflektierende Vorverzerrer gemäß der Erfindung wird somit als Lösung für die zuvor angesprochenen Probleme beschrieben.
  • Ein beispielhafter Vorverzerrer 200 gemäß der vorliegenden Erfindung ist in 2 dargestellt. In einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung können die angesprochenen Probleme anhand des gezeigten Schaltungsanteils 230, der an eine relative Phasenklemme 251 von 180 Grad der Hybridschaltung 250 gekoppelt ist. Die Hybridschaltung 250 sollte vorzugsweise eine Hybridschaltung von "90 Grad" sein, was bedeutet, dass die relativen Phasenklemmen um relative 90 Grad abweichen. Der Schaltungsanteil 230 kann passive nichtlineare Elemente aufweisen, beispielsweise das Diodenpaar 234, das vorzugsweise Schottky-Dioden in Parallelschaltung mit dem Widerstand 232 und 233 beinhalten soll, um den Gleichstrom-Rückkreis einzustellen, der vorzugsweise niedrig sein soll, und die Kapazität 231. Es sollte ferner beachtet werden, dass, obgleich die passiven nichtlinearen Elemente, beispielsweise das Diodenpaar 234, als ein Diodenpaar dargestellt sind, auch eine oder mehr Dioden verwendet werden können. Des Weiteren ist es wichtig, zur Kenntnis zu nehmen, dass beim Einsatz von mehr als einer Diode die Diodenkonfiguration anders als eine Konfiguration in Antiparallelschaltung gestaltet ist, da, obgleich Konfigurationen in Antiparallelschaltung einen effektiven Kurzschluss für den Gleichstrom zur Verfügung stellen, Konfigurationen in Antiparallelschaltung keine Vorspannung aufweisen können und folglich nicht angepasst werden können, um den Betrieb des Vorverzerrers zur Anpassung des Punktes, an welchem der nichtlineare Betrieb des Verstärkers auftritt, einzustellen. Um also Vorspannungspegel so einzustellen, dass beispielsweise die Kompensationscharakteristika des Schaltungsanteils 230 am Sättigungspunkt oder nichtlinearen Verhaltenspunkt des Eingangssignals oder des Leistungsverstärkers auftreten, ist das Vorspannungsnetzwerk 210 in der Darstellung an den Eingangsknoten 253 der Hybridschaltung 250 gekoppelt, um die Gleichstrom-Vorspannungspegel in Verbindung mit der Gleichstromspeisung +V 203 zur Vorspannung des Schaltungsanteils 230 anzupassen. Es sollte beachtet werden, dass, obgleich das Vorspannungsnetzwerk 210 in der Darstellung an den Eingangsknoten 253 gekoppelt ist, es zur Einstellung der Vorspannung oder deren Betriebspunkt in verschiedenen Konfigurationen an den Schaltungsanteil 230 gekoppelt werden kann, beispielsweise direkt an das Diodenpaar 234.
  • Um außerdem Signalreflektierungen gemäß der vorliegenden Erfindung zur Verfügung zu stellen, kann der Schaltungsanteil 240 vorzugsweise gleich dem oder identisch mit dem Schaltungsanteil 230 sein, kann zum Bespiel auf einer relativen Phasenklemme von –90 Grad der Hybridschaltung 250 angeordnet sein, die nichtlineare Elemente aufweist, beispielsweise das Diodenpaar 244 in Parallelschaltung, das vorzugsweise Schottky-Dioden in Parallelschaltung mit dem Widerstand 242 und 243 beinhaltet, die Kapazität 241. Genauso wie beim Schaltungsanteil 230 sollte zur Kenntnis genommen werden, dass das Diodenpaar 244, obgleich die passiven nichtlinearen Elemente, beispielsweise das Diodenpaar 244, als ein Diodenpaar dargestellt sind, auch eine oder mehr Dioden verwendet werden können. Ferner ist es wichtig, zu beachten, dass beim Einsatz von mehr als einer Diode für das passive nichtlineare Element, die Diodenkonfiguration aus den bereits zuvor dargelegten Gründen anders als eine Konfiguration in Antiparallelschaltung in Bezug auf das Diodenpaar 234 gestaltet ist. Dementsprechend ist das Vorspannungsnetzwerk 220 zur Anpassung von Gleichstromvorspannungspegeln in Verbindung mit der Gleichstromspeisung +V 203 zur Einstellung der Spannungspegel im Kompensationsschaltungsanteil 240, so wie zuvor in Bezug auf das Vorspannungsnetz 210 und den Schaltungsanteil 230 beschrieben, vorzusehen. Der Ausgang 206 kann das vorverzerrte Signal in Verbindung mit dem Eingangssignal 201 aufweisen und beispielsweise an eine Verstärkerstufe zwecks späterer Verstärkung ausgegeben werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung besteht die Möglichkeit, Amplituden- und Phasenverzerrung unabhängig voneinander vorzuverzerren oder zu korrigieren. Es sollte beachtet werden, dass Einflussgrößen wie beispielsweise der Wert der Kapazität 231 und 241, die Längen 234a und 244a der Leitung zwischen den Diodenpaaren 234 und 244 in Beziehung zum Wert der Widerstände 232, 233 und 242, 243 in die Ermittlung der Phasenverschiebung des Vorverzerrers 200 einbezogen werden können. Die Amplitudenvorverzerrung des Vorverzerrers 200 kann durch Änderung des Wertes der Widerstände 232, 233 und 242, 243 angepasst werden Darüber hinaus kann sowohl die Amplitudenvorverzerrung als auch die Phasenvorverzerrung weiter eingestellt werden, indem die Vorspannungswerte der Diodenpaare 234 und 244 und die zugehörigen Vorspannungspegel geändert werden. Im Unterschied zu Konfigurationen in Antiparallelschaltung nach dem Stand der Technik können die Diodenpaare 234 und 244 mit der genauen Vorspannung versehen werden, beispielsweise indem die Gleichstrompegel in den Vorspannungsnetzwerken 210 und 220 eingestellt werden.
  • Dank der Kombination nichtlinearer und linearer Bauteile ist es folglich möglich sowohl die Amplitude als auch die Phase durch Reflektierung von nur einem einzigen Port zu kompensieren. Der Eingang und Ausgang lässt sich mit einer Hybridschaltung von 90 Grad oder einem Zirkulator anpassen. Die Vorspannung kann dazu dienen, um Schwankungen in den Verstärkercharakteristika in Bezug auf die Temperatur, Materialien und dergleichen zu kompensieren.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme besonderer Ausführungsformen dargestellt. Für den Fachmann ist es jedoch leicht ersichtlich, dass außer diesen angesprochenen andere spezifische Ausführungsformen möglich sind. Zu diesem Zweck braucht man sich nicht vom Rahmen der Erfindungsidee zu entfernen. Die zuvor beschriebenen Ausführungsformen dienen nur zur Veranschaulichung und sollten in keiner Weise als einschränkend betrachtet werden. Der Geltungsbereich der Erfindung wird eher durch die anhängenden Ansprüche als durch die vorhergehende Beschreibung dargestellt, und alle Abweichungen und gleichbedeutenden Varianten, die im Rahmen der Ansprüche bleiben, gelten als darin einbezogen.

Claims (4)

  1. Reflektierender Vorverzerrer zur Kompensation von Phasen- und Amplitudenschwankungen auf einem Eingangssignal, die durch eine oder mehrere nichtlineare Übertragungscharakteristika verursacht werden, wobei der Vorverzerrer umfasst: – eine Hybridschaltung (250) mit einer Eingangsklemme (201), einer Ausgangsklemme (206) und mindestens zwei relativen Phasenklemmen (251, 252), die um 90 Grad getrennt sind, – eine erste Kompensationsschaltung (230), die an eine (251) der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die erste Kompensationsschaltung eine erste Kombination linearer (231, 232, 233) und passiver nichtlinearer (234) Schaltungselemente beinhaltet, und – eine zweite Kompensationsschaltung 240), die mit der ersten Kompensationsschaltung identisch ist, welche an eine andere (252) der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die zweite Kompensationsschaltung eine zweite Kombination linearer und passiver nichtlinearer Schaltungselemente beinhaltet, wobei die Hybridschaltung sowohl ein lineares als auch ein nichtlineares Signal durch den Betrieb der ersten und zweiten Kompensationsschaltungen ausgibt, wobei der reflektierende Vorverzerrer dadurch gekennzeichnet ist, dass er ferner umfasst: – eine erste Vorspannungssteuerschaltung (210) zur Steuerung eines Vorspannungspegels in der ersten Kompensationsschaltung und – eine zweite Vorspannungssteuerschaltung (220) zur Steuerung eines Vorspannungspegels in der zweiten Kompensationsschaltung.
  2. Reflektierender Vorverzerrer nach Anspruch 1, wobei die ersten und zweiten nichtlinearen Schaltungselemente eine oder mehrere Dioden beinhalten, wobei, wenn die Anzahl von einer oder mehr Dioden mehr als eine Diode ist, dann die mehr als eine Dioden nicht in einer antiparallelen Beziehung konfiguriert sind.
  3. Verfahren zur Kompensation von Phasen- und Amplitudenschwankungen auf einem Eingangssignal, das durch eine oder mehrere nichtlineare Übertragungscharakteristika verursacht wird, umfassend: – Richten eines Eingangssignals durch eine Hybridschaltung, die eine Eingangsklemme, eine Ausgangsklemme und mindestens zwei relative Phasenklemmen, die um 90 Grad getrennt sind, aufweist, – Verarbeiten des Eingangssignals durch eine erste Kompensationsschaltung, die an eine der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die erste Kompensationsschaltung eine erste Kombination linearer und passiver nichtlinearer Schaltungselemente beinhaltet; und – Erzeugen eines Ausgangssignals von einer zweiten Kompensationsschaltung, die identisch mit der ersten Kompensationsschaltung ist, welche an einer andere der mindestens zwei relativen Phasenklemmen gekoppelt ist, wobei die zweite Kompensationsschaltung eine zweite Kombination linearer und passiver nichtlinearer Schaltungselemente aufweist, wobei die Hybridschaltung sowohl ein lineares und ein nichtlineares Signal durch den Betrieb der ersten und zweiten Kompensationsschaltungen ausgibt, wobei das Verfahren dadurch gegenzeichnet ist, dass es ferner umfasst: – Steuerung eines Vorspannungspegels in der ersten Kompensationsschaltung mit einer ersten Vorspannungssteuerschaltung; und – Steuerung eines Vorspannungspegels in der zweiten Kompensationsschaltung mit einer zweiten Vorspannungssteuerschaltung.
  4. Verfahren nach Anspruch 4, beinhaltend das Anpassen des Ausgangssignals durch Einstellen des Vorspannungspegels mit der ersten Vorspannungssteuerschaltung und der zweiten Vorspannungssteuerschaltung.
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