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Diese
Erfindung bezieht sich auf die automatisierte Datensammlung, -überwachung,
-analyse und -metrik mehrerer Vorrichtungen in einem Netzwerk.
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Es
ist eine große
Vielfalt von Techniken zum Handhaben jeder der einzelnen Technologien
bekannt, die in einer webbasierten gleichlaufenden Systemumgebung
verfügbar
sind. Einige Techniken konzentrieren sich beispielsweise auf die
Web-Client-Benutzerschnittstelle. Andere Techniken konzentrieren
sich auf die Daten des einfachen Netzwerkverwaltungsprotokolls (SNMP),
die vernetzte Kopierer, Drucker, Faxgeräte und Multifunktionsvorrichtungen
verwenden, um ihren Zustand und andere Daten gemeinsam zu nutzen.
Schließlich
konzentrieren sich andere Techniken auf unterschiedliche Verfahren zum
Kommunizieren über
das Internet oder zwischen Programmen und auf die Datenanalyse und
-verarbeitung für
die Metrik.
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In
einer gleichlaufenden Umgebung vernetzter Vorrichtungen, in der
sich die Daten, der Zustand und die Aktionen, die von zahlreichen
Vorrichtungen ausgeführt
werden, beinahe fortwährend
und in vielen Fällen
gleichzeitig ändern,
muss ein geordneter Satz von Regeln, Vorgehensweisen und Mechanismen
vorgesehen sein, um Daten zu interpretieren und sicherzustellen,
dass Zustandsinformationen effizient mitgeteilt werden. Bei Kopierern
können
ein oder mehrere Vorräte
zur Neige gehen, Abrechnungsdaten müssen mitgeteilt werden, Betriebswarnmeldungen
müssen
ausgegeben werden, die die erforderliche Reparatur für die Vorrichtung
betreffen, die Vorräte
der Netzwerkvorrichtungen können einer
Nachbestellung bedürfen,
wenn sie zur Neige gehen, wobei eine Nachbestellung automatisch
erzeugt werden soll, der Zustand einer Vorrichtung kann einer Aktualisierung
bedürfen,
präzise
statistische Informationen müssen
erzeugt werden und/oder es muss eine bestimmte Metrik angewendet
werden, die dabei hilfreich ist, die Daten zu bewerten, die von
zahlreichen Benutzern und Systemen verwendet werden.
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Gleichzeitig
kann es erforderlich sein, dass die Applikationstechnologie, wenngleich
sie webbasiert ist, eine Vielfalt von Technologien abdecken muss,
bei denen es eine nur geringe Einheitlichkeit bei Regeln oder Mechanismen
gibt. Beispielsweise unterscheiden sich die Technologie und die
Praxis der Verwendung einer Datenbank beträchtlich von der Erzeugung einer
Webseite, der einfachen Echtzeit-Netzwerkverwaltungsprotokoll-Datensammlung oder
von den Regeln und Praktiken der Zustandsmaschinen. Daher kann die
Expertise, die erforderlich ist, um eine Applikation aufzubauen,
die derartige unterschiedliche Technologien integriert, äußerst umfangreich
sein.
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Das
US-Patent 6.145.001A beschreibt ein Netzwerk-Verwaltungssystem zum
Verwalten einer Vielfalt unterschiedlicher verwalteter Netzwerke.
Es verwendet eine Anzahl von Netzwerkverwaltungs-Proxyagents und
Protokollen, um den Zustand der angeschlossenen verwalteten Netzwerke
zu untersuchen.
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Das
US-Patent 5.887.139A beschreibt eine konfigurierbare Graphikschnittstelle
und zugehörige Software
zum Veröffentlichen
von Daten, die aus einem Datenstrom bezogen werden. Eine Datenstrom-Applikation
befindet sich auf einem Server und führt dem Server und der Benutzerschnittstelle
Daten zu.
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Diese
Erfindung gibt Systeme und Verfahren an, die einen Großteil der
Komplexität überwinden, die
mit den zahlreichen Technologien, Disziplinen und/oder Betriebsvoraussetzungen
in einer Umgebung eines webbasierten gleichlaufenden Systems in Verbindung
stehen.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die die verschiedenen
Technologien in einer einfacheren und kohärenteren Weise vereinigen,
als dies durch die einzelnen Technologien an sich realisiert werden
kann.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die Web-Objekte
in einer webbasierten gleichlaufenden Systemumgebung verwenden.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die automatisch
ein oder mehrere Web-Objekte mit Hilfe einer Zustandsmaschine und Ereignismechanismen
erzeugen. In unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen
werden die Zustandsübergänge der
Web-Objekte in Echtzeit erzeugt und erfolgen die Übergänge in Echtzeit.
Bei unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen werden die Webseiten-Zustandsübergänge und
-Aktionen innerhalb dieser Zustandsmaschinen unabhängig von
der Interaktion des Benutzers ausgeführt.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die die Integrität persistenter
Web-Objekte verbessern, um eine verbesserte Online- und/oder Offline-Aktualisierung von
Daten zu ermöglichen,
die in den Webseiten eingebettet sind.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die eine große Zahl
von Anwendungen erlauben, bei denen ein oder mehrere Frontend-Webserver
oder entsprechende Systeme ein gemeinsames persistentes Web-Objekt
bearbeiten, während
die Konsistenz und die Integrität
von Daten im gemeinsamen persistenten Web-Objekt beibehalten werden.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die einen Lastausgleich über Frontend-Systeme
gestatten.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die simultane
alternative Ansichten eines gemeinsamen Web-Objektes zulassen.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die es jedem einer
Vielzahl von Benutzern, die das Lesen und Schreiben von Daten gemeinsam
nutzen, ob menschlich oder automatisiert, gestatten, auf die Web-Objekte
zuzugreifen, ohne die Ansichten und die Integrität der Daten anderer Benutzer
zu beeinflussen.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die Web-Objekte
benutzen, die aus vorlagengesteuerten Mechanismen bestehen, die
die Erzeugung, die dynamische Modifikation und/oder den Fortbestand
der einzelnen Web-Objekte, die die Webseiten bilden, deutlich vereinfachen.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren an, die Web-Objekte
verwenden, die aus vorlagengesteuerten Mechanismen bestehen, die
die Gleichzeitigkeit, die Konkurrenz und die Atomaritätsregeln
ermöglichen,
die zwischen einzelnen Web-Objekten anzuwenden sind, die die Webseiten bilden.
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Diese
Erfindung gibt getrennt Systeme und Verfahren einschließlich Web-Objekten an, die
Objekte, Zustandsmaschinen, Ereignisse und Aktionen innerhalb der
Zustände
verwenden.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen gemäß dieser
Erfindung automatisieren webbasierte gleichlaufende Systeme und
Verfahren die Datensammlung, -überwachung,
-analyse und/oder die Metrikerzeugung unabhängig von der Zusammenstellung
und der Anzeige des Zustandes und der Daten über vernetzte in einer Firma
befindliche Kopierer, Drucker, Faxgeräte, Multifunktionsgeräte und oder
eine andere bekannte, später
entwickelte, an ein Netzwerk anschließbare Vorrichtung. Webseiten,
die einen derartigen Zustand und Daten anzeigen, werden unter Verwendung
von Web-Objekten effektiv zusammengestellt.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen sammeln und stellen
die Systeme und Verfahren gemäß dieser
Erfindung die internen und/oder externen Zustands- und Vorrichtungsdaten von
einer Vielzahl von Netzwerkvorrichtungen entweder asynchron und/oder
synchron mit Hilfe einer Vielfalt von Technologien bereit, die ein
einfaches Netzwerk-Verwaltungsprotokoll, eine erweiterte Markup-Language
oder Webserver beinhalten, die in die Vorrichtungen eingebettet
oder diesen zugeordnet sind. Die Vorrichtungsdaten können in
einer Netzwerkdatenbank gespeichert sein.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen erzeugen die Systeme
und Verfahren gemäß dieser
Erfindung zur selben Zeit, zu der die Netzwerkvorrichtungsdaten
von den Netzwerkdiensten gesammelt werden, graphische, textartige,
statistisch metrische Informationen und/oder Zustandsinformationen
mit Hilfe der Netzwerkvorrichtungsdaten aus der zugrundeliegenden
Netzwerkdatenbank.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen werden zur selben
Zeit, zu der die Informationen erzeugt werden, die erzeugten Informationen
zusammengestellt und einer Vielzahl von Benutzern präsentiert
und/oder in einem Webbrowser zur Anzeige auf Verlangen zusammengestellt.
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Unterschiedliche
beispielhafte Ausführungsformen
der System und Verfahren gemäß dieser
Erfindung basieren auf der Erkennung von Problemen bei einer gleichzeitigen
Webapplikation in Echtzeit, wie etwa bei der Abdeckung zahlreicher
Technologien, und der Lösung
von Gleichzeitigkeits- und Konkurrenzbelangen zwischen mehreren
Benutzern und der Lösung
der Gleichzeitigkeit sich ändernder
Daten, so dass die Datenintegrität
verbessert oder beibehalten wird.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen verwenden die
Systeme und Verfahren gemäß dieser
Erfindung Web-Objekte, die explizite Beziehungen zwischen jedem
der Web-Objekte beinhalten, so dass die Kommunikation zwischen den Web-Objekten
mit Hilfe von Ereignissen und einem fixierten Satz von Regeln erreicht
wird, die den Web-Objekten zugeordnet sind. Diese Beziehungen und
die Regeldurchsetzung gestatten es, dass die Systeme und Verfahren
gemäß dieser
Erfindung regulär
erzeugt werden, ohne dass systemnahen Details komplexerer Art, wie
etwa der Datenbankverriegelung, Rechnung getragen werden muss. Diese
eingebauten Regeln vereinfachen die Erzeugung von Applikationen.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen von Systemen und
Verfahren gemäß dieser
Erfindung kann jedes der Vorlagen-Web-Objekte separat erzeugt werden,
wie etwa manuell oder mit einem Webseiten-Erstellungswerkzeug. Die Web-Objekte
werden kombiniert und dynamisch von den geeigneten Web-Objekt-Zuständen zur
Anzeige als Webseite durch den Webbrowser veröffentlicht. Bei unterschiedlichen
beispielhaften Ausführungsformen
wird die Darstellung eines Web-Objektes von dessen Inhalt getrennt,
indem Layout- und Erscheinungsanweisungen in Vorlagen angeordnet
werden.
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Bein
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen gemäß dieser
Erfindung ist ein Framework zur Entwicklung der Web-Applikationen
vorgesehen. Dieses Framework unterscheidet sich von den Web-Applikationen
an sich, die innerhalb des Frameworks erzeugt und von diesem Ausgeführt werden.
Das Framework gemäß dieser
Ausführungsform
sollte im Gegensatz zu informellen Ad-Hoc-Verfahren stehen, um Web-Applikationen
zu erzeugen, die kein formales Framework oder keine Regeln aufweisen,
um das Verhalten der Web-Applikationen einzuschränken. Unterschiedliche beispielhafte
Ausführungsformen
gemäß dem Framework
dieser Erfindung stellen eine gleichlaufende webbasierte Metrikanzeige,
-analyse und -verwaltung der vernetzten Vorrichtung bereit.
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Durch
Angeben eines formalen Ansatzes verbessern unterschiedliche beispielhafte
Ausführungsformen
der Systeme und der Verfahren gemäß dieser Erfindung das Web-Applikationsverhalten
bei wichtigen Aspekten, wie etwa bei der gleichlaufenden Anfrageverwaltung,
wodurch Stillstands- und Beschleunigungszustände vermieden werden. Eine Web-Applikation,
die aus dem formalen Ansatz gemäß unterschiedlicher
beispielhafter Ausführungsformen
der Systeme und Verfahren dieser Erfindung resultiert, ist einfacher
zu verstehen und zu warten. Zudem wird bei unterschiedlichen beispielhaften
Ausführungsformen
der Systeme und der Verfahren dieser Erfindung der Neuentwurf von
Web-Applikationen vereinfacht und ist das Web-Applikationsverhalten besser
vorhersagbar.
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Unterschiedliche
Ausführungsformen
dieser Erfindung werden im Detail unter Bezugnahme auf die folgenden
Zeichnungen beschrieben.
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1 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine erste beispielhafte Ausführungsform
eines Metrik- und Zustandsdarstellungssystems gemäß dieser Erfindung
zeigt;
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2 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine beispielhafte entfernte Vorrichtung
darstellt, für die
Metrik- und Zustandsdaten durch das System von 1 dargestellt
werden;
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3 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das einen beispielhaften Datenprozessor
des Systems von 1 zeigt;
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4 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine beispielhafte Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung
des Systems von 1 zeigt;
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5 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das einen beispielhaften Web-Client
des Systems von 1 zeigt;
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6 ist
ein Flussdiagramm, das eine beispielhafte Ausführungsform eines Verfahrens
zur Darstellung von Metrik- und Zustandsinformationen gemäß dieser
Erfindung zeigt;
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7 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine beispielhafte Web- und Netzwerkumgebung
von Web-Objekten gemäß dieser
Erfindung darstellt, wobei mehrere Vorrichtungen, Web-Clients und Web-Objektvorlagen
mit ihren eigenen Zustandsmaschinen, Ereignissen und eingebetteten
Web-Objekten enthalten sind;
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8 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das ein einzelnes Web-Objekt und einen
einzelnen Web-Client gemäß der Web-
und Netzwerkumgebung von 7 zeigt;
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9 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das mehrere Web-Objekte und mehrere
Web-Clients gemäß der Web-
und Netzwerkumgebung von 7 zeigt;
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10 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine beispielhafte Anwendung eines
Metrik- und Zustandsdarstellungssystems gemäß dieser Erfindung zeigt;
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11 zeigt
eine erste beispielhafte Ausführungsform
einer Webseitendarstellung eines Web-Objektes, das eine Unterstützungs-Zustandsmaschine
enthält
und mit einfachem HTML-Text veröffentlicht
ist; und
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12 zeigt
eine zweite beispielhafte Ausführungsform
einer Webseitendarstellung eines Web-Objektes mit seiner Unterstützungs-Zustandsmaschine,
die ein eingebettetes Web-Objekt und dessen unterstützende Zustandsmaschine
enthält.
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Gemäß unterschiedlicher
beispielhafter Ausführungsformen
dieser Erfindung ist ein Framework zum Entwickeln von Web-Applikationen
bereitgestellt. Dieses Framework stellt eine Laufzeitmaschine oder
eine virtuelle Maschine für
Web-Objekte bereit. Gemäß unterschiedlicher
beispielhafter Ausführungsformen
dieser Erfindung sind Web-Objekte vorlagengesteuerte Mechanismen,
die Webseiten mit Hilfe von Objekten, gleichlaufenden Zustandsmaschinen,
Ereignissen und Aktionen innerhalb von Zuständen zusammenstellen. Die Web-Objekte
definieren explizite Beziehungen jeweils zwischen den gleichlaufenden
Zustandsmaschinen, den Ereignissen und Aktionen innerhalb von Zuständen. Die Web-Objekte
stellen eine persistente Zustandsmaschinenansicht von Web-Applikationskomponenten bereit.
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Ereignisse
ermöglichen
die Sendung von Nachrichten und/oder Informationen zu den Web-Objekten.
Web-Objekte können
Ereignisse von externen Quellen, wie etwa Webbrowsern, oder von
anderen Web-Objekten empfangen. Bei unterschiedlichen beispielhaften
Ausführungsformen
kann jedes Web-Objekt Daten enthalten und/oder einen Bestimmungsort
festlegen.
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Zustände eines
Web-Objektes stellen eine Historie vergangener Ereignisse bereit,
wodurch das Web-Objekt das Ansprechen dieses Web-Objektes auf ein
neues Ereignis auf der Basis der Historie vergangener Ereignisse
dieses Web-Objektes
modifizieren kann. Somit sind bei unterschiedlichen beispielhaften
Ausführungsformen
die Web-Objekte in der Lage, Ereignisse zu empfangen und zu senden,
die bewirken können,
dass die Web-Objekte ihren Zustand ändern und Aktionen ausführen, die
mit diesem Zustand in Verbindung stehen.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen legen Aktionen,
die innerhalb eines Web-Objektes definiert sind, fest, wie das Web-Objekt
auf Ereignisse reagiert, die vom Web-Objekt empfangen werden. Ereignisse
können
beispielsweise bewirken, dass das Web-Objekt Daten modifiziert, die
in diesem Web-Objekt und/oder in anderen Web-Objekten enthalten
sind. Alternativ oder zusätzlich
können
Ereignisse bewirken, dass dieses Web-Objekt seinen Zustand ändert und/oder
ein Ereignis erzeugt. Das erzeugte Ereignis kann zu einer externen
Einheit, wie etwa einem Webbrowser, oder zu einem weiteren Web-Objekt
gesendet werden. Beispielsweise können Aktionen eines Web-Objektes
innerhalb eines Zustandes Lese- und Schreibdaten von einer oder
mehreren externen Vorrichtungen sammeln und anschließend diese
Daten in einem Webbrowser anzeigen, in andere Web-Objekte schreiben
und/oder in die externe Vorrichtung schreiben.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen der Systeme und
Verfahren gemäß dieser
Erfindung enthalten die Web-Objekt-Systeme einen Mechanismus für die Persistenz
des Web-Objektes. Dieser Persistenzmechanismus ermöglicht es
einem Web-Objekt, seinen Zustand über die Zeit unabhängig von
Anfragen beizubehalten, die das Web-Objekt empfängt. Beispielsweise kann der
Zustand des Web-Objektes in einem Permanentspeichermechanismus,
wie etwa einer zugrundeliegenden Datenbank, gespeichert werden.
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Gemäß unterschiedlicher
beispielhafter Ausführungsformen
dieser Erfindung enthalten die Web-Objektsysteme zudem eine Ereignis-Absendeeinrichtung
als Teil der Laufzeitsoftware. Die Ereignis-Absendeeinrichtung ordnet
die Ereignisse in einer Warteschlange an und sendet jedes Ereignis
in einer vorhersagbaren Art und Weise zum Bestimmungsort, der durch
dieses spezielle Ereignis festgelegt ist. Wenn beispielsweise Ereignisse
von externen Quellen, wie etwa HTTP-Anfragen von Webbrowsern, erzeugt werden,
werden die Ereignisse in der Ereigniswarteschlange in der Reihenfolge
angeordnet, in der die Ereignisse erzeugt werden. Die Ereignis-Absendeeinrichtung
sendet jedes Ereignis aus der Ereigniswarteschlange zum festgelegten
Bestimmungsort, der das Ereignis und dessen Daten empfängt.
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Gemäß unterschiedlicher
beispielhafter Ausführungsformen
der Systeme und Verfahren dieser Erfindung enthalten die Web-Objektsysteme
zudem einen Verriegelungsmechanismus. Dieser Verriegelungsmechanismus
stellt sicher, dass Web-Objekte in korrekter Weise die geeigneten Übergänge zwischen Zuständen ausführen und
dass Aktionen, die in innerhalb eines Zustandes ausgeführt werden,
nicht unterbrochen werden. Dadurch wird eine mögliche Beschädigung von
Daten und/oder Aktionen durch andere Aktionen, Ereignisse und/oder
Web-Objekte verringert.
Bei unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen der Systeme und
Verfahren gemäß dieser
Erfindung gestattet somit der Verriegelungsmechanismus nicht die
Unterbrechung eines Web-Objektes durch andere Ereignisse, während das
Web-Objekt Zustände ändert und/oder
Aktionen ausführt.
Das Web-Objekt kann weitere Ereignisse nur verarbeiten, nachdem
das Web-Objekt seinen Zustand geändert
und/oder seine Aktionen abgeschlossen hat. Zustandsänderungen
der Web-Objekte sind somit atomar, so dass sie nicht mit anderen Ereignissen
und Zustandsänderungen
im selben Web-Objekt oder anderen Web-Objekten und den Daten, auf
die sie sich beziehen, verschachtelt oder von diesen unterbrochen
werden können
und in ihrer Einheit abgeschlossen werden müssen. Die Web-Objekt-Laufzeitkomponente
der Systeme und Verfahren gemäß dieser
Erfindung verwaltet die Details, die erforderlich sind, um die Atomarität sicherzustellen,
so dass die Web-Objekte nicht separat die Atomarität anwenden
müssen.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen der Systeme und
Verfahren gemäß dieser
Erfindung enthalten die Web-Objektsysteme zudem ein Vorlagenerzeugungssystem
oder eine Vorrichtung, die eine oder mehrere externe Darstellungen
der Web-Objekte bereitstellt, wie etwa eine Webseite, die in HTML
codiert ist. Die externe Darstellung eines Web-Objektes kann persistent
sein, so dass die Darstellung nicht fortwährend neu generiert werden
muss. Das heißt,
anstelle die gesamte externe Darstellung neu zu generieren, müssen lediglich jene
Web-Objekte neu generiert werden, die eine Aktualisierung erfordern.
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Bei
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen der Systeme und
Verfahren gemäß dieser
Erfindung gestatten die Web-Objektsysteme die Erzeugung größerer, komplexerer,
gleichlaufender Kommunikations-Web-Objekte aus einzelnen Web-Objekten
durch Kombinieren der Darstellungen der einzelnen Web-Objekte zu größeren Darstellungen.
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Die
Kommunikationssysteme und -verfahren, die mit dieser Erfindung in
Verbindung stehen, sind in der europäischen Patentveröffentlichung
No. 1195681 weiter erläutert.
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1 zeigt
ein Funktionsblockschaltbild einer ersten beispielhaften Ausführungsform
eines Metrik- und Zustands-Darstellungssystems 100 gemäß dieser
Erfindung. Wie es in 1 gezeigt ist, können Komponenten
des Metrik- und Zustands-Darstellungssystems 100 über ein
verteiltes Netzwerk 101 kommunizieren. Das verteilte Netzwerk 101 kann beispielsweise
ein Intranet, ein Extranet, ein lokales Netzwerk, ein innerstädtisches
Netzwerk, ein Weitverkehrsnetz, ein Satellitenkommunikationsnetzwerk,
ein Infrarotkommunikationsnetzwerk, das Internet, das World Wide
Web oder ein beliebiges anderes bekanntes, später entwickeltes, verteiltes
Netzwerk sein.
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Das
Metrik- und Zustands-Darstellungssystem 100 enthält wenigstens
eine entfernte Vorrichtung 200. Bei unterschiedlichen Ausführungsformen enthält die entfernte
Vorrichtung 200 eine oder mehrere Vorrichtungen, wie etwa
vernetzte Kopierer, Drucker, Faxgeräte, Multifunktionsgeräte oder
eine beliebige andere bekannte, später entwickelte Vorrichtung,
die mit einem Netzwerk verbunden werden kann. Das Metrik- und Zustands-Darstellungssystem 100 enthält zudem
einen Datenprozessor 300, eine Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 und
wenigstens einen Web-Client 500. Bei unterschiedlichen
Ausführungsformen
dieser Erfindung werden Metrik- und/oder Zustandsdaten über die
entfernte Vorrichtung 200 gesammelt und vom Datenprozessor 300 verarbeitet
und anschließend
zur Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 gesendet.
Die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 greift
auf eine Darstellung, wie etwa eine Webseite, zu oder erzeugt diese
aus Daten, die vom Datenprozessor 300 verarbeitet werden und/oder
in Vorlagen enthalten sind. Die Darstellung wird erzeugt, wie sie
vom Web-Client 500 angefragt wird.
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2 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
der entfernten Vorrichtung 200, die in 1 dargestellt
ist. Wie in 2 gezeigt, enthält die entfernte Vorrichtung 200 einen
Controller 210, einen Speicher 210, eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 230 und eine
Verwaltungsinformationsdatenbank für ein einfaches Netzwerkverwaltungsprotokoll
(SNMP MIB) 240. Bei der beispielhaften Ausführungsform,
die in 2 gezeigt ist, kann die entfernte Vorrichtung 200 zudem
einen oder mehrere Sensoren 250, einen Analog-/Digitalwandler 260 und/oder
eine Voranalyseschaltung oder -routine 270 enthalten. Die
Elemente der entfernten Vorrichtung 200 können über eine
Verbindung 201 miteinander verbunden sein. Die Verbindung 201 kann
aus einer oder mehreren drahtgebundenen oder drahtlosen Verbindungen oder
einem beliebigen anderen bekannten oder später entwickelten Element oder
Elementen bestehen, die in der Lage sind, elektronische Daten den
angeschlossenen Elementen 210 bis 270 zuzuführen oder von
diesen abzuführen.
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Die
Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 230 kann ein bekannter
oder später
entwickelter Mechanismus, wie etwa ein Server oder ein Client sein,
der in der Lage ist, Daten von der entfernten Vorrichtung 240 über das
verteilte Netzwerk 101 zuzustellen und Daten von entfernten
Vorrichtungen zu empfangen, die mit dem verteilten Netzwerk 101 verbunden
sind. In ähnlicher
Weise können
die Sensoren 250 aus einem beliebigen bekannten oder später entwickelten Mechanismus
oder Mechanismen bestehen, die in der Lage sind, Daten zu erfassen,
die zur entfernten Vorrichtung 200 gehören.
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Während des
Betriebs werden Daten, die zur entfernten Vorrichtung 200 gehören, wie
etwa Metrik- und Statusdaten, vom Controller 210 von einem
oder mehreren Speichen 220, dem einen oder mehreren Sensoren 250 und/oder
beliebigen anderen Datenquellen gesammelt, die die Typen von Daten
bereitstellen, die oben beschrieben wurden und von den Betriebseigenschaften
der entfernten Vorrichtung 200 abgeleitet werden. Die Daten
werden vom Controller 210 zu einem Format verarbeitet,
das von der Voranalyseschaltung oder -routine 270 erkannt
werden kann, und zur Voranalyseschaltungs oder -routine 270 weitergeleitet.
Beispielsweise kann der Controller 210 die gesammelten
Daten verarbeiten, indem er die analogen Daten, die von dem einen
oder mehreren Sensoren 250 empfangen werden, diskret zu qualitativen
Werten abtastet, oder indem er derartige analoge Daten mit Hilfe
des Analog-/Digitalwandlers 260 digitalisiert. Alternativ
kann der Controller 210 die gesammelten Daten durch Übersetzen
von Vorrichtungssignalen in diskrete Ereignissequenzen verarbeiten,
wie es in der vorläufigen
US-Anmeldung No. 60/154.016
beschrieben ist, die hier in ihrer Gesamtheit durch Bezugnahme enthalten
ist, und die von der Voranalyseschaltung oder -routine 270 erkannt
werden können.
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Wengleich
eine bestimmte Datenverarbeitung durch die entfernte Vorrichtung 200 bewerkstelligt
werden kann, werden die Daten vom Datenprozessor 300 des
Metrik- und Zustands-Darstellungssystems 100 weiter verarbeitet. 3 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
des Datenprozessors 300, der in 1 gezeigt
ist. Wie es in 3 dargestellt ist, enthält bei unterschiedlichen
beispielhaften Ausführungsformen
der Datenprozessor ein oder mehrere Web-Objekte 310, die
Daten von der entfernten Vorrichtung 200 sammeln. Die Web-Objekte 310 sammeln die
Daten mit Hilfe eines herkömmlichen
Netzwerkverwaltungs- oder Web-Protokolls 320,
wie etwa mit SNMP, HTML über
HTTP oder einer erweiterten Markup-Language (XML) über HTTP, aus
dem verteilten Netzwerk 101. Der Datenprozessor 300 enthält zudem
eine Netzwerk-Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 330, die
sich dazu eignet, Daten über
das verteilte Netzwerk 101 zu empfangen und oder zu senden.
Die Elemente des Datenprozessors 300 können durch eine Verbindung 301 miteinander
verbunden sein. Die Verbindung 301 kann aus einer oder
mehreren drahtgebundenen oder drahtlosen Verbindungen oder einem
beliebigen anderen bekannten oder später entwickelten Element oder
Elementen bestehen, die in der Lage sind, elektronische Daten den
verbundenen Elementen 310 bis 330 zuzuführen oder
von diesen abzuführen.
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Die
Netzwerk-Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 330 kann ein beliebiger
bekannter oder später entwickelter
Mechanismus, wie etwa ein Server oder ein Client, sein, der in der
Lage ist, auf Daten über
die entfernte Vorrichtung 200, die über das verteilte Netzwerk 101 zugestellt
werden, zuzugreifen und/oder Daten über das verteilte Netzwerk 101 zu
senden. Der Betrieb der Web-Objekte 310 wird im folgenden detaillierter
erläutert.
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4 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
der Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400,
die in 1 dargestellt ist. Wie in 4 gezeigt,
enthält
bei unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 eines
oder mehrere darzustellende Web-Objekte 410 oder greift
wenigstens auf diese zu. Die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 enthält eine
oder mehrere Schablonen 420, die von einem oder mehreren
der Web-Objekte 410 veröffentlicht
werden können.
Die Vorlagen 420 können
von einem Web-Server 440 verwendet werden, um eine Darstellung
eines oder mehrerer der Web-Objekte 410, wie etwa eine
Webseite, zu erzeugen, die über
das verteilte Netzwerk 101 gesendet werden kann. Die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 enthält eine
Netzwerk-Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 430, die verwendet
werden kann, um Daten über
das verteilte Netzwerk 101 zu senden und/oder zu empfangen. Die
Elemente der Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 können durch
eine Verbindung miteinander verbunden sein. Die Verbindung 401 kann
aus einer oder mehreren drahtgebundenen oder drahtlosen Verbindungen
oder einem beliebigen anderen bekannten oder später entwickelten Element oder
Elementen bestehen, die in der Lage sind, elektronische Daten den
angeschlossenen Elementen 410 bis 440 zuzuführen und
von diesen Abzuführen.
Die Netzwerk-Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 430 kann
ein beliebiger bekannter oder später
entwickelter Mechanismus, wie etwa ein Server oder ein Client sein,
der in der Lage ist, auf die Daten über die Web-Objekte 410 oder
die Web-Objekte 410 an sich zuzugreifen und die Darstellung über das
verteilte Netzwerk 101 zu senden. Der Betrieb der Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 wird
im folgenden detaillierter erläutert.
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Es
sollte verständlich
sein, dass die Web-Objekte 410, die in 4 dargestellt
sind, dieselben Elemente sein können,
wie die Web-Objekte 310, die in 3 gezeigt
sind. Wenngleich der Datenprozessor 300 und die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 getrennt
dargestellt sind, sollte es somit verständlich sein, dass der Datenprozessor 300 und
die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 in
derselben Vorrichtung und/oder Software ausgeführt sein können. Die Unterscheidung zwischen
dem Datenprozessor 300 und der Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 400 dient
lediglich der Beschreibung und ist nicht einschränkend.
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5 zeigt
eine beispielhafte Ausführungsform
des Web-Clients 500 aus 1. Wie es
in 5 gezeigt ist, enthält der Web-Client 500 in
unterschiedlichen beispielhaften Ausführungsformen einen Controller 510,
einen Speicher 520, eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 530,
eine Datenspeichervorrichtung 540 und eine Anzeigevorrichtung. Die
Elemente des Web-Clients 500 können durch eine Verbindung 501 miteinander
verbunden sein. Die Verbindung 501 kann aus einer oder
mehreren drahtgebundenen oder drahtlosen Verbindungen oder einem
beliebigen anderen bekannten oder später entwickelten Element oder
Elementen bestehen, die in der Lage sind, den angeschlossenen Elementen 510 bis 550 elektronische
Daten zuzuführen
und von diesen abzuführen.
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Die
Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 530 kann ein beliebiger
bekannter oder später
entwickelter Mechanismus, wie etwa ein Server oder ein Client sein,
der wenigstens in der Lage ist, Daten vom verteilten Netzwerk 101 zu
empfangen.
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Im
Betrieb kann der Speicher 520 eine Webbrowser-Applikation
beinhalten, die vom Controller 510 ausgeführt wird.
Eine Anfrage vom Webbrowser wird über das verteilte Netzwerk 101 durch
die Eingangs-/Ausgangsschnittstelle 530 gesendet. Die Anfrage
bewirkt die Darstellung eines oder mehrerer Web-Objekte 310 und/oder 410 und/oder,
dass die Vorlagen 420 dem Web-Client 500 zugeführt werden. Die
Web-Objekte 310 und/oder 410 und/oder die Vorlagen 420 können einem
Benutzer auf der Anzeigevorrichtung 550 angezeigt werden.
Die Web-Objekte 310 und/oder 410 und/oder
die Vorlagen 420 können zudem
von der Datenspeichervorrichtung 540 gespeichert und später angezeigt
werden. Der Controller 510 kann zudem periodische Anfragen
erzeugen, um die abgerufenen Web-Objekte 310 und/oder 410 und/oder
die Vorlagen 420 zu aktualisieren. Somit können aktuelle
Daten, die sich auf die entfernte Vorrichtung 200 beziehen,
wie etwa Metrik- und Zustandsdaten, einem Benutzer auf Anfrage als
Darstellung eines oder mehrerer der Web-Objekte 310 und/oder 410 und/oder
der Vorlagen 420 dargestellt werden.
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6 ist
ein Flussdiagramm, das eine beispielhafte Ausführungsform eines Verfahrens
zum Darstellen von Metrik- und Zustandsdaten gemäß dieser Erfindung zeigt. Ausgehend
von Schritt S100 schreitet die Steuerung zu Schritt S200 fort, bei
dem Daten, wie etwa Metrik- und Zustandsdaten von einer oder mehreren
entfernten Vorrichtungen gesammelt werden. Die entfernten Vorrichtungen
können
vernetzte Vorrichtungen sein, wobei die Daten mit Hilfe eines herkömmlichen
Netzwerkverwaltungsprotokolls oder eines proprietären, vorrichtungsspezifischen,
von einem Hersteller festgelegten Protokolls abgerufen werden können. Bei
unterschiedlichen Ausführungsformen
dieser Erfindung werden die Daten in einem regulären oder irregulären Intervall
von den entfernten Vorrichtungen gepollt. Alternativ oder zusätzlich können die
Daten nach Bedarf gepollt werden. Als nächstes werden in Schritt S300
die gesammelten Daten zu einem oder mehreren persistenten Web-Objekten
gesendet. Die Steuerung schreitet anschließend zu Schritt S400 fort.
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Bei
Schritt S400 werden die gesendeten Daten verarbeitet. Wie es im
folgenden erläutert
wird, werden bei unterschiedlichen Ausführungsformen die Daten von
einem einen oder den mehreren Web-Objekten verarbeitet. Beispielsweise
können Aktivitäten, wie
etwa die Ermittlung von laufenden Summen, die Aktualisierung von
Graphen, die Änderung
bestehender Kalkulationstabellen und dergleichen, beinhaltet sein.
Anschließend
werden in Schritt S500 die verarbeiteten Daten beispielsweise in
einem oder mehreren der Web-Objekte für den späteren Abruf gespeichert. Als
nächstes
wird in Schritt S600 auf die gespeicherten Daten zugegriffen. Auf die
Daten kann automatisch zugegriffen werden, oder es wird auf sie
bei Anfrage, wie etwa bei einer Anfrage durch einen Web-Client,
zugegriffen, der Metrik- und/oder Zustandsdaten darstellt. Die Steuerung
schreitet anschließend
zu Schritt S700 fort.
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Bei
Schritt S700 werden mit Hilfe der Daten, auf die zugegriffen wurde,
eine oder mehrere Vorlagen erzeugt und/oder aktualisiert. Bei unterschiedlichen
Ausführungsformen
dieser Erfindung werden die Vorlagen durch eines oder mehrere der
Web-Objekte veröffentlicht
und bilden somit eine Darstellung der Web-Objekte. Die erzeugten
und/oder aktualisierten Vorlagen können für die spätere Darstellung gespeichert
werden. Als nächstes
wird in Schritt S800 auf die erzeugten und/oder aktualisierten Vorlagen
zugegriffen. Auf die Vorlagen kann beispielsweise durch einen Web-Server
zugegriffen werden. Anschließend
werden in Schritt S900 mit Hilfe der Vorlagen eine oder mehrere
Webseiten erzeugt und aktualisiert. Bei unterschiedlichen Ausführungsformen dieser
Erfindung werden die vorlagenbasierten Darstellungen mit anderen
vorlagenbasierten Darstellungen kombiniert. Die erzeugten und/oder
aktualisierten Webseiten definieren eine Darstellung der Daten von
der entfernten Vorrichtung, wie etwa Metrik- und Zustandsdaten,
und sind zu Betrachtung durch einen oder mehrere Web-Clients beispielsweise über ein verteiltes
Netzwerk verfügbar.
Die Steuerung schreitet anschließend zu Schritt S1000 fort,
bei dem der Vorgang endet. Wenngleich diese Verarbeitungsschritte
serielle ausgeführt
dargestellt sind, können diese
Vorgänge
tatsächlich
zeitgleich parallel in jedem der Elemente 100, 200, 300, 400 und 500 ausgeführt werden.
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Wie
es in 7 bis 10 gezeigt ist, wird die Integrität der Daten
durch den Vorgang bewahrt.
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7 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das einen beispielhafte Web- und Netzwerkumgebung 7000 von
Web-Objekten gemäß dieser
Erfindung darstellt, enthaltend mehrere vernetzte Vorrichtungen 7200,
einen Datenprozessor/eine Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 und mehrere
Web-Clients 7500, die allesamt durch ein Netzwerk 7100,
wie etwa das Internet, verbunden sind. Der Datenprozessor/die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 enthält mehrere Web-Objekte 7310, 7320 und 7330.
Jedes Web-Objekt 7310, 7320 und 7330 hat
seine eigene Vorlage 7312, 7322 bzw. 7332 und
Zustandsmaschine 7314, 7324 bzw. 7334.
Der Datenprozessor/die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 enthält zudem
eine Datenbank 7340 oder eine andere Datenspeichervorrichtung
sowie eine oder mehrere Laufzeit-Unterstützungsschaltungen,
-routinen oder -verwaltungseinrichtungen 7350. Der Datenprozessor/die
Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 kann
als eine beliebige geeignete computerbasierte Vorrichtung, wie etwa
als Web-Server, ausgeführt sein.
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Die
Web-Clients 7500 können
als beliebige Vorrichtung ausgeführt
sein, die in der Lage ist, Informationen vom Netzwerk 7100 zu
empfangen und einem Benutzer Informationen anzuzeigen. Die Web-Clients 7500 können beispielsweise
Workstations 7510, wie etwa PCs, sein, die jeweils einen
Monitor oder eine Bildschirmanzeigevorrichtung 7520 enthalten.
Es sollte jedoch verständlich
sein, dass die Web-Clients 7500 andere Vorrichtungen, wie
etwa ein in der Hand zu haltender PDA (Personal Digital Assistant),
ein digitales Mobiltelefon oder ein eingebetteter Webbrowser in
einem Verbrauchergerät,
wie etwa einem CD-Abspielgerät, einem
DVD-Abspielgerät
oder einem Mikrowellenherd, sein können.
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Während des
Betriebs erzeugen und senden einer oder mehrere der Web-Clients 7500 eine
Anfrage nach Informationen über
das Netzwerk 7100. Die Workstations 7510 können beispielsweise
auf Hyperlinks zugreifen, die in einem Webbrowser angezeigt werden.
Die Anfrage wird vom Datenprozessor/der Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 empfangen
und von einem oder mehre ren der Web-Objekte 7310, 7320 und/oder 7330 mit
Hilfe der Zustandsmaschinen 7314, 7324 und/oder 7334 verarbeitet.
Zustandsdaten für
die Zustandsmaschinen 7314, 7324 und 7334 werden
aus der Datenbank 7340 gelesen und dort gespeichert. Regeln
und Mechanismen für
den Betrieb der Web-Objekte 7310, 7320 und/oder 7330 und
ihrer Zustandsmaschinen 7314, 7324 und/oder 7334 werden
von den Laufzeit-Unterstützungsschaltungen,
-routinen oder -verwaltungseinrichtungen 7350 bereitgestellt.
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Daten
von den vernetzten Vorrichtungen 7200 werden zum Datenprozessor/zur
Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 entweder
automatisch oder je nach Bedarf durch den Datenprozessor/die Web-Objekt-Darstellungserzeugungseinrichtung 7300 gesendet
und in der Datenbank 7340 zur Verwendung durch die Web-Objekte 7310, 7320 und/oder 7330 in
ihren Zustandsmaschinen 7314, 7324 und/oder 7334 gespeichert.
Die Web-Objekte 7310, 7320 und/oder 7330 erzeugen und
veröffentlichen
die Schablonen 7312, 7322 und/oder 7332 mit
Daten aus den Zustandsmaschinen 7314, 7324 und 7334 und/oder
der Datenbank 7340. Die Vorlagen 7312, 7322 und/oder 7332 werden
anschließend
in einem geeigneten Format, wie etwa HTML, XML, XHTML, PDF oder
einem beliebigen anderen geeigneten bekannten oder später entwickelten
Format zu den Web-Clients 7500 entweder einzeln oder kombiniert
gesendet, um eine geeignete Darstellung der angefragten Informationen
auszubilden. Die angefragten Informationen können auf der (den) Bildschirmanzeigevorrichtung(en) 7520 als Webseite
dargestellt werden, die durch Darstellungen der Web-Objekte 7310, 7320 und/oder 7330 oder
die angezeigten Objekte 7521, 7522 und/oder 7523 ausgebildet
wird.
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8 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das ein einzelnes Web-Objekt 7310 und
einen einzelnen Web-Client 7530 gemäß der Web- und Netzwerkumgebung 7000 darstellt,
die in 7 gezeigt ist. Die Anfrage nach Informationen
durch den Web-Client 7530 wird
zum Web-Objekt 7310 über
das Netzwerk 7100 gesendet und als ein Ereignis 1 empfangen. Das
Web-Objekt 7310 befindet sich in einem Zustand 1, einem
bestimmten Zustand, wenn das Ereignis 1 empfangen wird. Dieser bestimmte
Zustand spiegelt die vergangene Historie des Web-Objektes 7310 wider.
Die Statusmaschine 7314 ist abstrakt als Ereignis-/Zustandsdiagramm
gezeigt, um die Reaktion des Web-Objektes 7310 auf Ereignisse
auf Basis der vergangenen Historie von Ereignissen darzustellen.
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Empfängt das
Web-Objekt 7310 das Ereignis 1, erzeugt die Zustandsmaschine 7314 eine
oder mehrere Aktionen innerhalb dieses Zustands, wie etwa eine Aktion
1. Die Aktion 1 kann das Empfangen und Handhaben von Daten der entfernten
Vorrichtung zum Anzeigen, das Speichern von Daten in der Datenbank
oder das Senden einer E-Mail zu einem Teilnehmer der Vorrichtung
des Ereignisses sein. Nachdem das Web-Objekt 7310 die Aktion
1 abgeschlossen hat wechselt das Web-Objekt 7310 vom Zustand
1 zum Zustand 2.
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Die
Laufzeit-Unterstützungsschaltung,
-routine oder -verwaltungseinrichtung 7350 stellt sicher, dass
das Web-Objekt 7310 das Ereignis 1 automatisch verarbeitet,
so dass die Verarbeitung nicht unterbrochen werden kann. Mit anderen
Worten ist es dem Web-Objekt 7310 nicht gestattet, ein
anderes Ereignis zu verarbeiten, solange das Ereignis 1 nicht verarbeitet
ist und das Web-Objekt 7310 nicht vom Zustand 1 in den
Zustand 2 gewechselt hat.
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Im
Zustand 2 kann die Zustandsmaschine 7314 eine oder mehrere
Aktionen, wie etwa eine Aktion 2 und/oder ein Ereignis 2 erzeugen.
Hat das Web-Objekt 7310 die Aktion 2 abgeschlossen, wechselt
das Web-Objekt 7310 vom Zustand 2 zu Zustand 3. In Abhängigkeit
der vergangenen Historie des Web-Objektes 7310 werden unterschiedliche
Ereignisse erzeugt und Verarbeitet und unterschiedliche Aktionen
ausgeführt.
Die Laufzeit-Unterstützungsschaltungs,
-routine- oder -verwaltungseinrichtung 7350 verwaltet die
Verarbeitung durch Erzeugen einer Ereigniswarteschlange, die auf First-In-First-Out-Basis
arbeitet. Die Ereigniswarteschlange kann von einer Ereignis-Absendeeinrichtung
verwaltet werden, die Ereignisse von der Warteschlange zu festgelegten
Bestimmungsorten in der Reihenfolge sendet, in der sie empfangen
werden, wodurch ein garantiertes Ereigniszustellungssystem bereitgestellt
ist, so dass Web-Objekte diese Funktionalität nicht implementieren oder
neuerfinden müssen.
Mit Hilfe der Zustandsmaschine 7314 aktualisiert sich das
Web-Objekt 7310 automatisch, so dass die Daten der entfernten
Vorrichtung, die als angezeigtes Objekt 7521 dem Web-Client 7530 angezeigt werden,
aktuell sind.
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9 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das mehrere Web-Objekte 7324 und 7334 sowie
mehrere Web-Clients 7540 und 7550 gemäß der Web-
und Netzwerkumgebung 7000 aus 7 darstellt.
Der Betrieb des Web-Objektsystems, das in 9 dargestellt
ist, ist identisch mit dem Betrieb des Web-Objektsystems, das oben
im Bezug auf 8 beschrieben wurde, mit der
Ausnahme, dass Ereignisse und/oder Aktionen des Web-Objektes 7324 verwendet
werden, um das Web-Objekt 7334 zu
aktualisieren und umgekehrt. Die Laufzeit-Unterstützungsschaltung, -routine oder
-verwaltungseinheit 7350 verwaltet die Verarbeitung von
Ereignissen durch die Web-Objekte 7324 und 7334,
so dass Stillstands- und Beschleunigungszustände vermieden werden, wenn
eine Zustandsmaschine eines Web-Objektes Daten in ein weiteres Web-Objekt
schreibt oder daraus liest.
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Zudem
kann sich das angezeigte Objekt 7522, das vom Web-Client 7450 erzeugt
wird, vom angezeigten Objekt 7523 unterscheiden, das vom Web-Client 7550 erzeugt
wird. Beispielsweise können
sich die Informationen, die jeweils von den Web-Clients 7540 und 7550 abgefragt
werden, voneinander unterscheiden. Weiterhin können sich die angezeigten Objekte 7522 und 7523 in
Erscheinung und Inhalt unterscheiden, da sich die Vorlagen 7322 und 7332,
die jeweils von den Web-Objekten 7324 und 7334 veröffentlicht
werden, unterscheiden.
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10 ist
ein Funktionsblockschaltbild, das eine beispielhafte Anwendung eines
Metrik- und Zustandsdarstellungssystems gemäß dieser Erfindung zeigt. Die
Anwendung läuft
auf dem Microsoft NT-Server-Betriebssystem in einer Oracle Applikationsserverumgebung
B, die der Anwendung Webdiensteinrichtungen bereitstellt. Die Web-Objekt-Laufzeit
E wird mit Hilfe von Java Servlets, wie sie vom Java-Servlet-Modul D unterstützt werden, das
von Oracle zur Verfügung
gestellt ist, und einer Oracle-Datenbank J implementiert. Die Laufzeit
wird verwendet, um Web-Objekte
auszuführen,
die als zusätzliche
Java-Servlets H implementiert werden. Die Web-Objekte kommunizieren
mit vernetzten Druckvorrichtungen I und pollen Daten von diesen
Vorrichtungen. Die Web-Objekte verwenden einen Vorlagen-Parser G, um Darstellungen
ihrer selbst für
die Anzeige in einem Webbrowser A auszubilden, mit Hilfe des Webservers
B zur Kommunikation mit dem Webbrowser A.
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11 zeigt
eine beispielhafte Webseitendarstellung eines Web-Objektes, das
eine Unterstützungs-Zustandsmaschine
enthält
und mit einfachem HTML-Text veröffentlicht
wird.
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12 zeigt
eine weitere beispielhafte Webseitendarstellung eines Web-Objektes
mit seiner Unterstützungs-Zustandsmaschine,
die ein eingebettetes Webobjekt und seine unterstützendes
Zustandsmaschine enthält.