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DE60127723T2 - Verankerungsanordnung zur verankerung des randes eines pressmantel - Google Patents

Verankerungsanordnung zur verankerung des randes eines pressmantel Download PDF

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DE60127723T2
DE60127723T2 DE60127723T DE60127723T DE60127723T2 DE 60127723 T2 DE60127723 T2 DE 60127723T2 DE 60127723 T DE60127723 T DE 60127723T DE 60127723 T DE60127723 T DE 60127723T DE 60127723 T2 DE60127723 T2 DE 60127723T2
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DE
Germany
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cloth
press
ring
conical surface
peripheral edge
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DE60127723T
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DE60127723D1 (de
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Fabrizio Tonello
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PMT Italia Paper Machinery SpA
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PMT Italia Paper Machinery SpA
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Publication date
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses
    • D21F3/0209Wet presses with extended press nip
    • D21F3/0218Shoe presses
    • D21F3/0227Belts or sleeves therefor
    • D21F3/0245Means for fixing the sleeve to the roller end

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  • Paper (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung.
  • Gebiet der Erfindung.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines Umfangrandes eines Pressentuches. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines Umfangsrandes eines Pressentuches in einer geschlossenen Schuhpresse.
  • Hintergrundinformation.
  • Schuhpressen enthalten typischerweise ein schleifenförmiges Pressentuch, das sich durch einen verlängerten Spalt, der zwischen einer drehbaren Gegenwalze und einem zusammenwirkenden Pressenschuh gegeben ist, erstreckt. Eine zu pressende Bahn wird zwischen zwei Pressfilzen getragen, sodass die Filze und die Bahn, die zwischen den Filzen angeordnet ist, durch den verlängerten Spalt hindurchtreten, sodass Wasser aus der Bahn gepresst wird.
  • Einer der Vorteile der Schuhpresse gegenüber der herkömmlicheren Walzenpresse, die zusammenwirkende Presswalzen enthält, ist, dass die Verweilzeit in der Anordnung mit dem verlängerten Spalt größer ist, als die Verweilzeit der Bahn, die durch den Spalt hindurchgeht, der durch die Gegendrehwalzen einer Walzenpresse gebildet wird.
  • Vor kurzem wurden Schuhpressen entwickelt, in welchen die geschlossene Schleife des Pressentuches den länglichen Pressenschuh vollständig einschließt. Einer der Vorteile bei der Bereitstellung eines geschlossenen Schuhs beinhaltet die Beschränkung von Schmiermittelnebel. Ein solcher Nebel wird als Folge von Schmiermittel erzeugt, das zwischen der Oberfläche des Schuhs und dem darüber gleitenden Pressentuch aufgebracht wird. Ein solcher Schmiermittelnebel könnte, wenn er nicht eingeschlossen ist, die Oberfläche der resultierenden Bahn verunreinigen. Ferner könnte ein solcher Ölnebel eine Rutschgefahr auf umliegen Gehwegen und eine potentielle Feuergefahr darstellen.
  • Dennoch müssen im Betrieb einer solchen geschlossenen Schuhpresse solche Pressentücher ausgetauscht werden, wenn sie abgenutzt sind und es ist unbedingt erforderlich, dass die Entfernung eines abgenutzten Pressentuchs und das Ersetzen desselben durch ein neues Tuch so rasch wie möglich durchgeführt wird. Und die Ränder des neuen Tuches müssen verlässlich und sicher an den drehbaren Köpfen der geschlossenen Schuhpresse verankert werden. Viele Schuhpressen arbeiten mit Hochgeschwindigkeit. Folglich können die Kosten der Stillstandszeit, die für das Wechseln des Pressentuches benötigt wird, so hoch wie $60.000 pro Stunde sein.
  • Die Anordnungen des Standes der Technik zum Austauschen eines Pressentuches waren relativ komplex und lieferten nicht immer eine verlässliche Verankerung der Umfangsränder des Pressentragetuchs.
  • Es ist daher ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine Verankerungsvorrichtung zu schaffen, die die Probleme, die den Anordnungen des Standes der Technik anhaften, löst.
  • Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer Verankerungsvorrichtung, die den Umfangsrand eines Pressentuches an einem drehbaren Kopf sicher verankert.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer Verankerungsvorrichtung, die das Auswechseln des Tuches erleichtert.
  • Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer Verankerungsvorrichtung, die das Walken des Presstuches begünstigt.
  • Die DE-U-29702362 offenbart eine Presswalze zur Behandlung einer Materialbahn in einem mit einer Gegenfläche gebildeten Pressspalt mit einem Walzenmantel, einem diesen durchsetzenden Träger, wenigstens einem hydrodynamischen und/oder hydrostatischen Stützelement, durch das der Walzenmantel im Bereich des Pressspalts auf dem Träger abgestützt ist, und zwei drehbar am Träger gelagerten Stirnwänden, an welchen Stirnwänden die beiden Endabschnitte des Walzenmantels dichtend befestigt sind, wobei wenigstens einer der beiden Endabschnitte an der betreffenden Stirnwand festgeklemmt ist. Es ist ein Klemmring zum Festklemmen eines entsprechenden Endabschnittes des Walzenmantels vorgesehen. Der Klemmring ist auf einem sich ins Walzeninnere erstreckenden, zumindest abschnittsweise zylindrischen Teil der betreffenden Stirnwand montiert und geführt. Die betreffende Stirnwand ist im Umfangsbereich mit einer zur gegenüberliegenden Wand hin offenen Ringnut versehen. Der Klemmring hat einen sich axial nach außen verjüngenden, in die Ringnut eingreifenden Keilabschnitt, welcher Keilschnitt eine konische Außenumfangsfläche hat, die mit einer konischen Gegenfläche zusammenwirkt um den jeweiligen Endabschnitt des Walzenmantels in der Ringnut festzuklemmen.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann durch Betrachtung der detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die hier enthalten ist, leicht offensichtlich.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Bei einer geschlossenen Schuhpresse mit einem Pressentuch, das sich durch einen verlängerten Spalt, der zwischen einer Gegenwalze und einem Pressenschuh ausgebildet ist, erstreckt, ist eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines Umfangsrandes des Pressentuches vorgesehen. Die Verankerungsvorrichtung enthält einen drehbaren Kopf, der eine konische Umfangsfläche zur Abstützung des Tuches bildet. Ein Ring bildet eine konkave Oberfläche, die mit der konischen Oberfläche des drehbaren Kopfes so zusammenwirkt, dass der Umfangsrand des Tuches zwischen der konischen Oberfläche des Kopfes und der konkaven Oberfläche des Ringes verankert wird. Und ein Bolzen erstreckt sich radial vom Ring nach innen, wobei der Bolzen in eine Öffnung eingreift, die von dem Umfangsrand des Tuches gebildet wird. Zusätzlich verlaufen eine Vielzahl von Widerhaken von der konkaven Oberfläche weg um das Verankern des Umfangsrandes des Tuches in Anlage an die konische Oberfläche des drehbaren Kopfs zu unterstützen. Es ist ein Mechanismus vorgesehen um die konische Oberfläche des Kopfs von dem Pressenschuh in Axialrichtung wegzudrängen, sodass sich die konische Oberfläche in Richtung zu der konkaven Oberfläche des Rings bewegt, wodurch der Umfangsrand des Tuches zwischen der konischen Oberfläche des Kopfs und der konkaven Oberfläche des Rings festgeklemmt wird. Die Anordnung ist so ausgebildet, dass dann wenn das Tuch durch den verlängerten Spalt läuft und während des anschließenden Walkens des Tuches der Umfangsrand des Tuches fest an der konischen Oberfläche des drehbaren Kopfs verankert ist.
  • In einer spezielleren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat der drehbare Kopf eine schreibenförmige Konfiguration und der Kopf dreht um eine Drehachse.
  • Ferner enthält die konische Oberfläche einen ersten Bereich, der einen Radius hat, der in Axialrichtung zu dem Pressenschuh hin zunimmt, und einen zweiten Bereich, der zwischen dem ersten Bereich und dem Pressenschuh angeordnet ist. Der zweite Bereich hat einen weiteren Radius, der in Axialrichtung abnimmt.
  • Ferner umgrenzt die konische Oberfläche eine ringförmige Nut, die zwischen dem ersten und zweiten Bereich angeordnet ist. Die Vorrichtung weist ferner eine ringförmige Dichtung auf, die in der ringförmigen Nut angeordnet ist. Die ringförmige Dichtung wirkt mit dem Tuch abdichtend so zusammen, dass während des Walkens des Tuches die ringförmige Dichtung den Pressenschuh im Inneren des Pressentuches dicht abschließt.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung enthält ferner einen Anschlag, der an dem drehbaren Kopf abnehmbar befestigt ist, sodass der drehbare Kopf zwischen dem Anschlag und dem Pressenschuh angeordnet ist. Der Anschlag ist vorgesehen um die Bewegung des Ringes axial weg von der konischen Oberfläche bei einem Versagen des Pressentuchs zu begrenzen.
  • Ferner enthält der Ring ein erstes Element, das die konkave Oberfläche bildet, und ein zweites Element, das sich vom ersten Element ausgehend erstreckt. Das zweite Element erstreckt sich in Axialrichtung weg von der konischen Oberfläche.
  • Ein Bolzen verläuft von dem zweiten Element radial nach innen, wobei der Bolzen in eine Öffnung eingreift, die durch den Umfangsrand des Tuches gebildet wird.
  • Zusätzlich enthält der Ring eine Vielzahl von Flügeln, die sich von dem zweiten Element radial nach innen erstrecken. Jeder der Flügel ist in Umfangsrichtung um den drehbaren Kopf herum beabstandet, wobei die Anordnung derart ist, dass der Bolzen zwischen benachbarten Flügeln der Vielzahl von Flügeln angeordnet ist.
  • Jeder Flügel der Vielzahl von Flügeln, ist in einem Zwischenraum angeordnet, der zwischen benachbarten Laschen gelegen ist, die vom Umfangsrand des Tuches gebildet werden.
  • Der zwischen den benachbarten Flügeln angeordnete Bolzen erstreckt sich durch die von einer der Laschen gebildete Öffnung.
  • Insbesondere ist der Bolzen in einer Durchführungsdichtung angeordnet, die sich durch die von der Lasche des Tuchs gebildete Öffnung erstreckt.
  • Zusätzlich enthält die Vorrichtung ferner eine Vielzahl von Widerhaken, die sich von der konkaven Oberfläche des Ringes weg zu dem Umfangsrand des Tuches hin erstrecken, um das Verankern des Umfangsrandes des Tuches an der konischen Oberfläche des drehbaren Kopfs zu unterstützen.
  • Die Widerhaken sind in einer von dem Pressenschuh wegführenden Richtung geneigt, sodass während des Walkens des Tuches die Widerhaken das Verankern des Umfangsrandes des Tuches an der konischen Oberfläche verstärken.
  • Viele Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann bei Betrachtung der detaillierten Beschreibung, die im Folgenden enthalten ist und in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen, leicht offensichtlich. Solche Modifikationen und Variationen fallen jedoch in den Geist und den Umfang der vorliegenden Erfindung wie sie durch die angehängten Ansprüche definiert ist.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Seitenansicht einer geschlossenen Schuhpresse gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Teilansicht entlang der Linie 2-2 aus 1;
  • 3 ist eine vergrößerte Teilansicht entlang der Linie 3-3 aus 2;
  • 4 ist eine Teilansicht entlang der Linie 4-4 aus 1; und
  • 5 ist eine Teilansicht von oben in einem verringerten Maßstab, die einen Teil des Tuches zeigt.
  • Gleiche Referenzzeichen beziehen sich auf gleiche Teile in den verschiedenen Ansichten der Zeichnungen.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Seitenansicht einer geschlossenen Schuhpresse, die allgemein mit 10 bezeichnet ist, gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem Pressentuch 12, das sich durch einen verlängerten Spalt N, der zwischen einer Gegenwalze 14 und einem länglichen Pressenschuh 16 gebildet ist, erstreckt.
  • 2 ist eine Ansicht entlang der Linie 2-2 aus 1. Wie in 2 gezeigt, ist eine Verankerungsvorrichtung, die allgemein mit 18 bezeichnet ist, gemäß der vorliegenden Erfindung für die Verankerung eines Umfangsrandes 20 des Pressentuches 12 vorgesehen. Die Verankerungsvorrichtung 18 enthält einen drehbaren Kopf 22, der eine konische Umfangsoberfläche, die im allgemeinen mit 24 bezeichnet ist, zur Unterstützung des Tuches 12 bildet. Ein Ring, der allgemein mit 26 bezeichnet ist, bildet eine konkave Oberfläche 28, die mit der konischen Oberfläche 24 des drehbaren Kopfes 22 zusammenarbeitet, sodass der Umfangsrand 20 des Tuches 12 zwischen der konischen Oberfläche 24 des Kopfes 22 und der konkaven Oberfläche 28 des Ringes 26 verankert ist. Ein Mechanismus 30, wie ein hydraulischer Zylinder, ist vorgesehen um die konische Oberfläche 24 des Kopfes 22 axial weg vom Pressenschuh 16, wie durch den Pfeil 32 angezeigt, zu zwingen, sodass die konische Oberfläche 24 sich zur konkaven Oberfläche 28 des Rings 26 bewegt, sodass der Umfangsrand 20 des Tuches 12 zwischen der konischen Oberfläche 24 des Kopfes 22 und der konkaven Oberfläche 28 des Ringes 26 festgeklemmt wird. Die Anordnung ist so aufgebaut, dass, wenn das Tuch 12 sich durch den verlängerten Spalt N erstreckt und während des folgenden Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil F angezeigt, der Umfangsrand 20 des Tuches 12 fest an der konischen Oberfläche 24 des drehbaren Kopfes 22 verankert ist.
  • In einer spezielleren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat der drehbare Kopf 22 eine scheibenförmige Konfiguration und der Kopf 22 dreht um eine Drehachse 34.
  • Und die konische Oberfläche 24 enthält einen ersten Bereich 36 mit einem Radius 38, der in Axialrichtung, wie durch den Pfeil 40 angezeigt, zum Pressenschuh 16 hin zunimmt und einem zweiten Bereich 42, der zwischen dem ersten Bereich 36 und dem Pressenschuh 16 angeordnet ist. Der zweite Bereich 42 der konischen Oberfläche 24 hat einen weiteren Radius 44, der in Axialrichtung 40 abnimmt.
  • Ferner begrenzt die konische Oberfläche 24 eine ringförmige Nut 46, die zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich 36 und 42 angeordnet ist und die Vorrichtung 18 enthält ferner eine ringförmige Dichtung 48, wie einen O-Ring, die in der ringförmigen Nut 46 angeordnet ist. Die ringförmige Dichtung 48 arbeitet dichtend mit dem Tuch 12 zusammen, sodass während des Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil F angezeigt, die ringförmige Dichtung 48 den Pressenschuh in dem Pressentuch 12 abdichtet.
  • Die Vorrichtung 18 gemäß der vorliegenden Erfindung enthält ferner einen Anschlag 50, der an dem drehbaren Kopf 22 abnehmbar befestigt ist, sodass der drehbare Kopf 22 zwischen dem Anschlag 50 und dem Pressenschuh 16 angeordnet ist. Der Anschlag 50 ist vorgesehen, um die Bewegung des Rings 26 axial weg von der konischen Oberfläche 24 in eine Richtung, die durch Pfeil 52 angezeigt ist, im Falle eines Versagens des Pressentuches 12 zu begrenzen.
  • Ferner enthält der Ring 26 ein erstes Element 54, das eine konkave Oberfläche 28 bildet, und ein zweites Element 56, das von dem ersten Element 54 ausgeht, wobei das zweite Element 56 sich von der konischen Oberfläche 24 axial weg erstreckt.
  • Ein Bolzen 58 erstreckt sich radial vom zweiten Element 56 nach innen, wobei der Bolzen 58 in eine Öffnung 60, die durch den Umfangsrand 20 des Tuches 12 gebildet wird, eingreift.
  • 3 ist eine vergrößerte Ansicht entlang der Linie 3-3 aus 2, wobei der Anschlag 50 zur Klarheit entfernt wurde. Wie in 3 gezeigt, enthält der Ring 26 eine Vielzahl von Flügeln 62, 63 und 64, die sich vom zweiten Element 56 des Ringes 26 radial nach innen erstrecken. Jeder der Flügeln 6264 ist in Umfangsrichtung um den drehbaren Kopf 22 beabstandet, wobei die Anordnung so ist, dass der Bolzen 58 zwischen benachbarten Flügeln 62 und 63 der Vielzahl von Flügeln 6264 angeordnet ist.
  • Jeder Flügel, wie Flügel 63, der Vielzahl von Flügeln 6264 ist in einem Zwischenraum 66, der zwischen benachbarten Laschen 68 und 70 gebildet ist, die jeweils vom Umfangsrand 20 des Tuches 12 gebildet sind, angeordnet.
  • Und der zwischen den benachbarten Flügeln 62 und 63 angeordnete Bolzen 58 erstreckt sich durch die Öffnung 60, die durch eine der Laschen 68 begrenzt wird.
  • Insbesondere ist der Bolzen 58 in einer Durchführungsdichtung 72 angeordnet, die sich durch die Öffnung 60 erstreckt, die durch die Lasche 68 des Tuches 12 begrenzt wird.
  • 4 ist eine Ansicht entlang der Linie 4-4 aus 1. Wie in 4 gezeigt, enthält die Vorrichtung 18 ferner eine Vielzahl von Widerhaken 74, 75 und 76, die sich von der konkaven Oberfläche 28 weg zum Umfangsrand 20 des Tuches 12 erstrecken, um zur Verankerung des Umfangsrandes 20 des Tuches 12 an der konischen Oberfläche 24 des drehbaren Kopfes 22 beizutragen.
  • Die Widerhaken 7476 sind in der Richtung 52 weg vom Pressenschuh 16 geneigt, sodass während des Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil F in 2 gezeigt, die Widerhaken 7476 die Verankerung des Umfangsrandes 20 des Tuches 12 an der konischen Oberfläche 24 verstärken.
  • 5 ist eine Teilansicht von oben in reduziertem Maßstab, die einen Teil des Tuches 12 und den Rand 20 davon zeigt. Wie in 5 gezeigt, enthält der Rand 20 des Tuches 12 die Laschen 68 und 70. Jede der Laschen 68 und 70 begrenzt eine Öffnung 60 für die Anordnung eines entsprechenden Bolzens 58 des Rings 26 darin.
  • Im Betrieb der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Schuh entlastet und der Anschlag 50 wird von beiden Seiten der Schuhpresse entfernt. Und der Druck im Mechanismus 30, der vorzugsweise ein hydraulischer Zylinder ist, wird entlastet. Entsprechend wird jede Spannung im Tuch 12 gelöst. Als nächstes werden die Laschen 68 und 70 vom zweiten Element 56 des Ringes 26 weggezogen, sodass die Bolzen 58 von ihrem Eingriff in die Öffnungen 60 gelöst werden. Der Ring 26 wird dann in die Richtung 52 axial bewegt und die Widerhaken 7476 können über die äußere Oberfläche des Randes 20 des Tuches 12 gleiten. Das zylindrische Tuch wird dann von der Schuhpresse entfernt, indem das Tuch 12 axial in die Richtung 40, wie in 2 gezeigt, bewegt wird, sodass das Tuch vom Kopf 22 und vom Bereich zwischen der Gegenwalze 14 und dem Pressschuh 16 gleitet.
  • Um danach ein neues Tuch einzupassen, wird das neue Tuch 12 axial in die Richtung 52 bewegt bis der Rand 20 des Tuches 12 über die konische Oberfläche 24 des Kopfes 22 gleitet. Der Ring 26 wird dann in die Richtung 40 bewegt und jede der Laschen 68 und 70 wird so gesteuert, dass jeder Bolzen 58 in eine entsprechende Öffnung 60 in den Laschen 68 und 70 und den verbleibenden Laschen eingreift. Wenn alle Bolzen erfolgreich in ihre entsprechenden Öffnungen 60 gesetzt wurden, wird an der gegenüberliegenden Seite der Schuhpresse ein Ring ebenso angepasst, sodass an beiden Seiten der Presse die Ringe mit jedem Bolzen in einer entsprechenden Öffnung des Randes des Tuches angeordnet platziert sind. Wenn das Tuch korrekt ausgerichtet wurde, wird hydraulischer Druck auf den Mechanismus 30 aufgebracht, sodass der Kopf 22, wie durch den Pfeil 32 angegeben, nach außen gezwungen wird, sodass die Widerhaken 7476 in die äußere Oberfläche des Randes 20 des Tuches 12 zur Verstärkung der Verankerung des Umfangsrandes 20 auf beiden Seiten der Presse eingreifen. Zusätzlich kommen, wenn das Tuch durch den Mechanismus 30 gespannt wird, die Dichtung 48 und die innere Oberfläche des Tuches in dichtende Verbindung zueinander, sodass jegliches Schmiermittel, das an der inneren Oberfläche des Tuches angeordnet ist, in den Grenzen des Tuches 12 eingeschlossen ist, sodass ein Beflecken der Bahn und eine Verunreinigung der Umgebung mit Ölnebel verhindert wird. Schließlich werden die Anschläge 50 auf beiden Seiten der Presse wieder angeordnet, sodass im Betrieb der Presse nur eine begrenzte Bewegung des Ringes 26 vom Schuh 16 weg im Falle der Auflösung des Tuches möglich wäre.
  • Das Basiskonzept der vorliegenden Erfindung enthält ein „Selbstklemm"-Prinzip. Das „Selbstklemm"-Prinzip bedeutet, dass je mehr man drückt, desto fester wird das Festklemmen. Ein solches Festklemmen beruht auf der „Konus in Konus" Geometrie der konischen und konkaven Oberflächen zusammen mit den axialen Befestigungssystemen, welche die Bolzen und die Widerhaken enthalten. In dem System gemäß der vorliegenden Erfindung drückt der Kolben des Andruckmechanismus die innere konische Oberfläche um die konische Oberfläche des Kopfes in die äußere konkave Oberfläche des Ringes zu drängen. Die Reaktion der äußeren konkaven Oberfläche des Rings auf die axiale Kraft, die durch die innere konische Oberfläche des Kopfes ausgeübt wird, ist durch die Resultierende der Tuchspannung selbst gegeben. Das Tuch ist (axial) an den äußeren Ring 26 durch zwei verschiedene System, wie folgt, gebunden und befestigt:
    • 1) Die Bolzen 58: Die Bolzen 58 geben zuallererst die korrekte Ausrichtung des Tuches 12 gegenüber dem Kopf 22 unmittelbar nach der Installation. Und die Bolzen 58 geben die erste axiale Verbindung zwischen dem Tuch 12 und dem äußeren Ring 26 wenn der Kolbenmechanismus 30 zu drücken beginnt und wenn das Tuch 12 aufgrund seiner eigenen Spannung zu ziehen beginnt.
    • 2) Die Widerhaken 7476: Nachdem die konische Oberfläche 24 und die konkave Oberfläche 28 sich näher kommen und beginnen das Tuch 12 festzuklemmen, beginnen die Widerhaken 7476 im Inneren der äußeren konkaven Ringfläche 28 in die Tuchoberfläche einzudringen, wodurch sie der Verbindung zwischen dem äußeren Ring 26 und dem Tuch 12 weitere Festigkeit geben. Der Eingriff der Widerhaken 7476 in das Tuchmaterial und in das innere textile Material des Tuches geben den notwendigen axialen Widerstand um den höchsten Niveaus der Tuchspannung zu widerstehen. Ein solcher axialer Widerstand würde durch die Bolzen alleine nicht gegeben sein.
  • In den Zeichnungen wird der Fachmann wahrnehmen, dass die Dicke des Schuhpressentuches in 1 übertrieben wurde, um den Betrieb der Presse 10 hervorzuheben. Ferner könnte, obwohl in den 1, 2 und 4 die Presse 10 mit zwei Pressfilzen F1 und F2 zum jeweiligen Unterstützen der Bahn W dargestellt ist, eine Einzelfilzanordnung verwendet werden. Und das Tuch 12 könnte ein belüftetes Tuch mit einer Vielzahl von Nuten oder blind gebohrten Löchern in der oberen Oberfläche zur Drainage sein.
  • Zusätzlich könnten die Widerhaken, obwohl es bevorzugt ist, dass die Widerhaken sich vom Ring 26 nach innen erstrecken, sich alternativ von der konischen Oberfläche 24 des Kopfes 22 erstrecken.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine einzigartige Anordnung um den Rand eines Presstuches sicher zu platzieren und zu verankern, sodass das Auswechseln eines Tuches stark vereinfacht wird.

Claims (12)

  1. Verankerungsvorrichtung (18) zum Gebrauch in einer geschlossenen Schuhpresse (10), die ein Pressentuch (12) hat, das durch einen zwischen einer Stützwalze (14) und einem Pressenschuh (16) definierten verlängerten Spalt verläuft, wobei die Verankerungsvorrichtung (18) einen Umfangsrand (20) des Pressentuchs (12) einspannt, wobei die Verankerungsvorrichtung folgendes aufweist: einen drehbaren Kopf (22), der eine Umfangsoberfläche (24) zur Abstützung des Tuchs (12) definiert; einen Ring (26), der eine Oberfläche (28) definiert, die mit der Oberfläche (24) des drehbaren Kopfes so zusammenwirkt, dass der Umfangsrand (20) des Tuchs (12) zwischen der Oberfläche des Kopfs und der Oberfläche des Rings eingespannt wird, dadurch gekennzeichnet dass die Umfangsoberfläche des Kopfes konisch ist und die Oberfläche des Rings konkav ist; ein Bolzen (58) von dem Ring (26) radial nach innen verläuft, wobei der Bolzen (58) in eine Öffnung eingreift, die von dem Umfangsrand (20) des Tuchs (12) definiert ist; eine Vielzahl von Widerhaken von der konkaven Oberfläche weg verlaufen, um die Festlegung des Umfangsrands des Tuchs in Anlage an der konischen Oberfläche des Kopfes zu unterstützen; und eine Einrichtung (30) vorgesehen ist, um die konische Oberfläche (24) des Kopfs von dem Pressenschuh (16) in Axialrichtung wegzudrängen, so dass sich die konische Oberfläche in Richtung zu der konkaven Oberfläche (28) des Rings (26) bewegt, wodurch der Umfangsrand des Tuchs zwischen der konischen Oberfläche des Kopfs und der konkaven Oberfläche des Rings festgeklemmt wird, wobei die Anordnung so ausgebildet ist, dass dann, wenn das Tuch durch den verlängerten Spalt verläuft, und während des anschließenden Walkens des Tuchs der Umfangsrand des Tuchs an der konischen Oberfläche des drehbaren Kopfs fest verankert ist.
  2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der drehbare Kopf (22) scheibenförmige Konfiguration hat und der Kopf um eine Drehachse dreht.
  3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die konische Oberfläche (24) folgendes aufweist: einen ersten Bereich, der einen Radius hat, der in Axialrichtung zu dem Pressenschuh hin zunimmt; einen zweiten Bereich, der zwischen dem ersten Bereich und dem Pressenschuh angeordnet ist und einen weiteren Radius hat, der in Axialrichtung abnimmt.
  4. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 3, wobei die konische Oberfläche (24) eine ringförmige Nut definiert, die zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich angeordnet ist, wobei die Vorrichtung ferner eine ringförmige Dichtung aufweist, die in der ringförmigen Nut angeordnet ist, wobei die ringförmige Dichtung mit dem Tuch abdichtend so zusammenwirkt, dass während des Walkens des Tuchs die ringförmige Dichtung den Pressenschuh im Inneren des Pressentuchs dicht abschließt.
  5. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner einen Anschlag aufweist, der an einem drehbaren Kopf (22) abnehmbar befestigt ist, so dass der drehbare Kopf zwischen dem Anschlag und dem Pressenschuh angeordnet ist, wobei der Anschlag bei einem Ausfall des Pressentuchs eine Bewegung des Rings axial weg von der konischen Oberfläche begrenzt.
  6. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Ring (26) ein erstes Element, das die konkave Oberfläche (28) definiert, und ein zweites Element aufweist, das von dem ersten Element ausgeht und sich in Axialrichtung weg von der konischen Oberfläche erstreckt, wobei der Bolzen (58) von dem zweiten Element radial nach innen verläuft.
  7. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 6, wobei der Ring (26) ferner eine Vielzahl von Flügeln aufweist, die sich von dem zweiten Element radial nach innen erstrecken, wobei jeder dieser Flügel in Umfangsrichtung um den drehbaren Kopf herum beabstandet ist, wobei die Anordnung derart ist, dass der Bolzen (58) zwischen benachbarten Flügeln der Vielzahl von Flügeln angeordnet ist.
  8. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei jeder Flügel der Vielzahl von Flügeln in einem Zwischenraum angeordnet ist, der zwischen benachbarten Laschen definiert ist, die von dem Umfangsrand des Tuchs definiert sind.
  9. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei der zwischen den benachbarten Flügeln angeordnete Bolzen sich durch die von einer der Laschen definierte Öffnung erstreckt.
  10. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 9, wobei der Bolzen in einer Durchführungsdichtung angeordnet ist, die sich durch die von der Lasche des Tuchs definierte Öffnung erstreckt.
  11. Verankerungsvorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Vielzahl von Widerhaken sich von der konkaven Oberfläche (28) weg zu dem Umfangsrand des Tuchs hin erstrecken, um die Festlegung des Umfangsrands des Tuchs an der konischen Oberfläche (24) des drehbaren Kopfs zu unterstützen.
  12. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Widerhaken in einer von dem Pressenschuh wegführenden Richtung geneigt sind, so dass während des Walkens des Tuchs die Widerhaken die Festlegung des Tuchs an der konischen Oberfläche verstärken.
DE60127723T 2001-02-13 2001-02-13 Verankerungsanordnung zur verankerung des randes eines pressmantel Expired - Lifetime DE60127723T2 (de)

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