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Hintergrund der Erfindung.
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Gebiet der Erfindung.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Verankerungsvorrichtung zum
Verankern eines Umfangrandes eines Pressentuches. Insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern
eines Umfangsrandes eines Pressentuches in einer geschlossenen Schuhpresse.
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Hintergrundinformation.
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Schuhpressen
enthalten typischerweise ein schleifenförmiges Pressentuch, das sich
durch einen verlängerten
Spalt, der zwischen einer drehbaren Gegenwalze und einem zusammenwirkenden
Pressenschuh gegeben ist, erstreckt. Eine zu pressende Bahn wird
zwischen zwei Pressfilzen getragen, sodass die Filze und die Bahn,
die zwischen den Filzen angeordnet ist, durch den verlängerten
Spalt hindurchtreten, sodass Wasser aus der Bahn gepresst wird.
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Einer
der Vorteile der Schuhpresse gegenüber der herkömmlicheren
Walzenpresse, die zusammenwirkende Presswalzen enthält, ist,
dass die Verweilzeit in der Anordnung mit dem verlängerten
Spalt größer ist,
als die Verweilzeit der Bahn, die durch den Spalt hindurchgeht,
der durch die Gegendrehwalzen einer Walzenpresse gebildet wird.
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Vor
kurzem wurden Schuhpressen entwickelt, in welchen die geschlossene
Schleife des Pressentuches den länglichen
Pressenschuh vollständig einschließt. Einer
der Vorteile bei der Bereitstellung eines geschlossenen Schuhs beinhaltet
die Beschränkung
von Schmiermittelnebel. Ein solcher Nebel wird als Folge von Schmiermittel
erzeugt, das zwischen der Oberfläche
des Schuhs und dem darüber
gleitenden Pressentuch aufgebracht wird. Ein solcher Schmiermittelnebel
könnte,
wenn er nicht eingeschlossen ist, die Oberfläche der resultierenden Bahn
verunreinigen. Ferner könnte
ein solcher Ölnebel
eine Rutschgefahr auf umliegen Gehwegen und eine potentielle Feuergefahr
darstellen.
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Dennoch
müssen
im Betrieb einer solchen geschlossenen Schuhpresse solche Pressentücher ausgetauscht
werden, wenn sie abgenutzt sind und es ist unbedingt erforderlich,
dass die Entfernung eines abgenutzten Pressentuchs und das Ersetzen desselben
durch ein neues Tuch so rasch wie möglich durchgeführt wird.
Und die Ränder
des neuen Tuches müssen
verlässlich
und sicher an den drehbaren Köpfen
der geschlossenen Schuhpresse verankert werden. Viele Schuhpressen
arbeiten mit Hochgeschwindigkeit. Folglich können die Kosten der Stillstandszeit,
die für
das Wechseln des Pressentuches benötigt wird, so hoch wie $60.000
pro Stunde sein.
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Die
Anordnungen des Standes der Technik zum Austauschen eines Pressentuches
waren relativ komplex und lieferten nicht immer eine verlässliche Verankerung
der Umfangsränder
des Pressentragetuchs.
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Es
ist daher ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine Verankerungsvorrichtung
zu schaffen, die die Probleme, die den Anordnungen des Standes der
Technik anhaften, löst.
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Ein
anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer
Verankerungsvorrichtung, die den Umfangsrand eines Pressentuches
an einem drehbaren Kopf sicher verankert.
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Ein
weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer
Verankerungsvorrichtung, die das Auswechseln des Tuches erleichtert.
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Ein
anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen einer
Verankerungsvorrichtung, die das Walken des Presstuches begünstigt.
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Die
DE-U-29702362 offenbart eine Presswalze zur Behandlung einer Materialbahn
in einem mit einer Gegenfläche
gebildeten Pressspalt mit einem Walzenmantel, einem diesen durchsetzenden Träger, wenigstens
einem hydrodynamischen und/oder hydrostatischen Stützelement,
durch das der Walzenmantel im Bereich des Pressspalts auf dem Träger abgestützt ist,
und zwei drehbar am Träger
gelagerten Stirnwänden,
an welchen Stirnwänden
die beiden Endabschnitte des Walzenmantels dichtend befestigt sind,
wobei wenigstens einer der beiden Endabschnitte an der betreffenden
Stirnwand festgeklemmt ist. Es ist ein Klemmring zum Festklemmen
eines entsprechenden Endabschnittes des Walzenmantels vorgesehen.
Der Klemmring ist auf einem sich ins Walzeninnere erstreckenden,
zumindest abschnittsweise zylindrischen Teil der betreffenden Stirnwand
montiert und geführt.
Die betreffende Stirnwand ist im Umfangsbereich mit einer zur gegenüberliegenden
Wand hin offenen Ringnut versehen. Der Klemmring hat einen sich
axial nach außen verjüngenden,
in die Ringnut eingreifenden Keilabschnitt, welcher Keilschnitt
eine konische Außenumfangsfläche hat,
die mit einer konischen Gegenfläche zusammenwirkt
um den jeweiligen Endabschnitt des Walzenmantels in der Ringnut
festzuklemmen.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dem Fachmann
durch Betrachtung der detaillierten Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die hier enthalten ist, leicht offensichtlich.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Bei
einer geschlossenen Schuhpresse mit einem Pressentuch, das sich
durch einen verlängerten
Spalt, der zwischen einer Gegenwalze und einem Pressenschuh ausgebildet
ist, erstreckt, ist eine Verankerungsvorrichtung zum Verankern eines
Umfangsrandes des Pressentuches vorgesehen. Die Verankerungsvorrichtung
enthält
einen drehbaren Kopf, der eine konische Umfangsfläche zur
Abstützung
des Tuches bildet. Ein Ring bildet eine konkave Oberfläche, die
mit der konischen Oberfläche
des drehbaren Kopfes so zusammenwirkt, dass der Umfangsrand des
Tuches zwischen der konischen Oberfläche des Kopfes und der konkaven
Oberfläche
des Ringes verankert wird. Und ein Bolzen erstreckt sich radial
vom Ring nach innen, wobei der Bolzen in eine Öffnung eingreift, die von dem
Umfangsrand des Tuches gebildet wird. Zusätzlich verlaufen eine Vielzahl von
Widerhaken von der konkaven Oberfläche weg um das Verankern des
Umfangsrandes des Tuches in Anlage an die konische Oberfläche des
drehbaren Kopfs zu unterstützen.
Es ist ein Mechanismus vorgesehen um die konische Oberfläche des
Kopfs von dem Pressenschuh in Axialrichtung wegzudrängen, sodass
sich die konische Oberfläche
in Richtung zu der konkaven Oberfläche des Rings bewegt, wodurch
der Umfangsrand des Tuches zwischen der konischen Oberfläche des
Kopfs und der konkaven Oberfläche
des Rings festgeklemmt wird. Die Anordnung ist so ausgebildet, dass
dann wenn das Tuch durch den verlängerten Spalt läuft und
während
des anschließenden
Walkens des Tuches der Umfangsrand des Tuches fest an der konischen
Oberfläche des
drehbaren Kopfs verankert ist.
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In
einer spezielleren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat der drehbare Kopf eine schreibenförmige Konfiguration
und der Kopf dreht um eine Drehachse.
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Ferner
enthält
die konische Oberfläche
einen ersten Bereich, der einen Radius hat, der in Axialrichtung
zu dem Pressenschuh hin zunimmt, und einen zweiten Bereich, der
zwischen dem ersten Bereich und dem Pressenschuh angeordnet ist.
Der zweite Bereich hat einen weiteren Radius, der in Axialrichtung
abnimmt.
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Ferner
umgrenzt die konische Oberfläche eine
ringförmige
Nut, die zwischen dem ersten und zweiten Bereich angeordnet ist.
Die Vorrichtung weist ferner eine ringförmige Dichtung auf, die in
der ringförmigen
Nut angeordnet ist. Die ringförmige
Dichtung wirkt mit dem Tuch abdichtend so zusammen, dass während des
Walkens des Tuches die ringförmige
Dichtung den Pressenschuh im Inneren des Pressentuches dicht abschließt.
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Die
Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
ferner einen Anschlag, der an dem drehbaren Kopf abnehmbar befestigt
ist, sodass der drehbare Kopf zwischen dem Anschlag und dem Pressenschuh
angeordnet ist. Der Anschlag ist vorgesehen um die Bewegung des
Ringes axial weg von der konischen Oberfläche bei einem Versagen des Pressentuchs
zu begrenzen.
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Ferner
enthält
der Ring ein erstes Element, das die konkave Oberfläche bildet,
und ein zweites Element, das sich vom ersten Element ausgehend erstreckt.
Das zweite Element erstreckt sich in Axialrichtung weg von der konischen
Oberfläche.
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Ein
Bolzen verläuft
von dem zweiten Element radial nach innen, wobei der Bolzen in eine Öffnung eingreift,
die durch den Umfangsrand des Tuches gebildet wird.
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Zusätzlich enthält der Ring
eine Vielzahl von Flügeln,
die sich von dem zweiten Element radial nach innen erstrecken. Jeder
der Flügel
ist in Umfangsrichtung um den drehbaren Kopf herum beabstandet,
wobei die Anordnung derart ist, dass der Bolzen zwischen benachbarten
Flügeln
der Vielzahl von Flügeln
angeordnet ist.
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Jeder
Flügel
der Vielzahl von Flügeln,
ist in einem Zwischenraum angeordnet, der zwischen benachbarten
Laschen gelegen ist, die vom Umfangsrand des Tuches gebildet werden.
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Der
zwischen den benachbarten Flügeln
angeordnete Bolzen erstreckt sich durch die von einer der Laschen
gebildete Öffnung.
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Insbesondere
ist der Bolzen in einer Durchführungsdichtung
angeordnet, die sich durch die von der Lasche des Tuchs gebildete Öffnung erstreckt.
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Zusätzlich enthält die Vorrichtung
ferner eine Vielzahl von Widerhaken, die sich von der konkaven Oberfläche des
Ringes weg zu dem Umfangsrand des Tuches hin erstrecken, um das
Verankern des Umfangsrandes des Tuches an der konischen Oberfläche des
drehbaren Kopfs zu unterstützen.
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Die
Widerhaken sind in einer von dem Pressenschuh wegführenden
Richtung geneigt, sodass während
des Walkens des Tuches die Widerhaken das Verankern des Umfangsrandes
des Tuches an der konischen Oberfläche verstärken.
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Viele
Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung werden
dem Fachmann bei Betrachtung der detaillierten Beschreibung, die
im Folgenden enthalten ist und in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen,
leicht offensichtlich. Solche Modifikationen und Variationen fallen
jedoch in den Geist und den Umfang der vorliegenden Erfindung wie
sie durch die angehängten
Ansprüche
definiert ist.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht einer geschlossenen Schuhpresse gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine Teilansicht entlang der Linie 2-2 aus 1;
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3 ist
eine vergrößerte Teilansicht
entlang der Linie 3-3 aus 2;
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4 ist
eine Teilansicht entlang der Linie 4-4 aus 1; und
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5 ist
eine Teilansicht von oben in einem verringerten Maßstab, die
einen Teil des Tuches zeigt.
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Gleiche
Referenzzeichen beziehen sich auf gleiche Teile in den verschiedenen
Ansichten der Zeichnungen.
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Detaillierte Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht einer geschlossenen Schuhpresse, die allgemein
mit 10 bezeichnet ist, gemäß der vorliegenden Erfindung
mit einem Pressentuch 12, das sich durch einen verlängerten Spalt
N, der zwischen einer Gegenwalze 14 und einem länglichen
Pressenschuh 16 gebildet ist, erstreckt.
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2 ist
eine Ansicht entlang der Linie 2-2 aus 1. Wie in 2 gezeigt,
ist eine Verankerungsvorrichtung, die allgemein mit 18 bezeichnet
ist, gemäß der vorliegenden
Erfindung für
die Verankerung eines Umfangsrandes 20 des Pressentuches 12 vorgesehen.
Die Verankerungsvorrichtung 18 enthält einen drehbaren Kopf 22,
der eine konische Umfangsoberfläche,
die im allgemeinen mit 24 bezeichnet ist, zur Unterstützung des
Tuches 12 bildet. Ein Ring, der allgemein mit 26 bezeichnet
ist, bildet eine konkave Oberfläche 28,
die mit der konischen Oberfläche 24 des
drehbaren Kopfes 22 zusammenarbeitet, sodass der Umfangsrand 20 des
Tuches 12 zwischen der konischen Oberfläche 24 des Kopfes 22 und
der konkaven Oberfläche 28 des
Ringes 26 verankert ist. Ein Mechanismus 30, wie
ein hydraulischer Zylinder, ist vorgesehen um die konische Oberfläche 24 des
Kopfes 22 axial weg vom Pressenschuh 16, wie durch
den Pfeil 32 angezeigt, zu zwingen, sodass die konische
Oberfläche 24 sich
zur konkaven Oberfläche 28 des
Rings 26 bewegt, sodass der Umfangsrand 20 des
Tuches 12 zwischen der konischen Oberfläche 24 des Kopfes 22 und
der konkaven Oberfläche 28 des
Ringes 26 festgeklemmt wird. Die Anordnung ist so aufgebaut,
dass, wenn das Tuch 12 sich durch den verlängerten
Spalt N erstreckt und während
des folgenden Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil
F angezeigt, der Umfangsrand 20 des Tuches 12 fest
an der konischen Oberfläche 24 des
drehbaren Kopfes 22 verankert ist.
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In
einer spezielleren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hat der drehbare Kopf 22 eine
scheibenförmige
Konfiguration und der Kopf 22 dreht um eine Drehachse 34.
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Und
die konische Oberfläche 24 enthält einen
ersten Bereich 36 mit einem Radius 38, der in Axialrichtung,
wie durch den Pfeil 40 angezeigt, zum Pressenschuh 16 hin
zunimmt und einem zweiten Bereich 42, der zwischen dem
ersten Bereich 36 und dem Pressenschuh 16 angeordnet
ist. Der zweite Bereich 42 der konischen Oberfläche 24 hat
einen weiteren Radius 44, der in Axialrichtung 40 abnimmt.
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Ferner
begrenzt die konische Oberfläche 24 eine
ringförmige
Nut 46, die zwischen dem ersten und dem zweiten Bereich 36 und 42 angeordnet
ist und die Vorrichtung 18 enthält ferner eine ringförmige Dichtung 48,
wie einen O-Ring, die in der ringförmigen Nut 46 angeordnet
ist. Die ringförmige
Dichtung 48 arbeitet dichtend mit dem Tuch 12 zusammen,
sodass während
des Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil F angezeigt,
die ringförmige
Dichtung 48 den Pressenschuh in dem Pressentuch 12 abdichtet.
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Die
Vorrichtung 18 gemäß der vorliegenden Erfindung
enthält
ferner einen Anschlag 50, der an dem drehbaren Kopf 22 abnehmbar
befestigt ist, sodass der drehbare Kopf 22 zwischen dem
Anschlag 50 und dem Pressenschuh 16 angeordnet
ist. Der Anschlag 50 ist vorgesehen, um die Bewegung des Rings 26 axial
weg von der konischen Oberfläche 24 in
eine Richtung, die durch Pfeil 52 angezeigt ist, im Falle
eines Versagens des Pressentuches 12 zu begrenzen.
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Ferner
enthält
der Ring 26 ein erstes Element 54, das eine konkave
Oberfläche 28 bildet,
und ein zweites Element 56, das von dem ersten Element 54 ausgeht,
wobei das zweite Element 56 sich von der konischen Oberfläche 24 axial
weg erstreckt.
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Ein
Bolzen 58 erstreckt sich radial vom zweiten Element 56 nach
innen, wobei der Bolzen 58 in eine Öffnung 60, die durch
den Umfangsrand 20 des Tuches 12 gebildet wird,
eingreift.
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3 ist
eine vergrößerte Ansicht
entlang der Linie 3-3 aus 2, wobei
der Anschlag 50 zur Klarheit entfernt wurde. Wie in 3 gezeigt,
enthält der
Ring 26 eine Vielzahl von Flügeln 62, 63 und 64, die
sich vom zweiten Element 56 des Ringes 26 radial
nach innen erstrecken. Jeder der Flügeln 62–64 ist in
Umfangsrichtung um den drehbaren Kopf 22 beabstandet, wobei
die Anordnung so ist, dass der Bolzen 58 zwischen benachbarten
Flügeln 62 und 63 der Vielzahl
von Flügeln 62–64 angeordnet
ist.
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Jeder
Flügel,
wie Flügel 63,
der Vielzahl von Flügeln 62–64 ist
in einem Zwischenraum 66, der zwischen benachbarten Laschen 68 und 70 gebildet ist,
die jeweils vom Umfangsrand 20 des Tuches 12 gebildet
sind, angeordnet.
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Und
der zwischen den benachbarten Flügeln 62 und 63 angeordnete
Bolzen 58 erstreckt sich durch die Öffnung 60, die durch
eine der Laschen 68 begrenzt wird.
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Insbesondere
ist der Bolzen 58 in einer Durchführungsdichtung 72 angeordnet,
die sich durch die Öffnung 60 erstreckt,
die durch die Lasche 68 des Tuches 12 begrenzt
wird.
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4 ist
eine Ansicht entlang der Linie 4-4 aus 1. Wie in 4 gezeigt,
enthält
die Vorrichtung 18 ferner eine Vielzahl von Widerhaken 74, 75 und 76,
die sich von der konkaven Oberfläche 28 weg zum
Umfangsrand 20 des Tuches 12 erstrecken, um zur
Verankerung des Umfangsrandes 20 des Tuches 12 an
der konischen Oberfläche 24 des
drehbaren Kopfes 22 beizutragen.
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Die
Widerhaken 74–76 sind
in der Richtung 52 weg vom Pressenschuh 16 geneigt,
sodass während
des Walkens des Tuches 12, wie durch den Pfeil F in 2 gezeigt,
die Widerhaken 74–76 die
Verankerung des Umfangsrandes 20 des Tuches 12 an
der konischen Oberfläche 24 verstärken.
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5 ist
eine Teilansicht von oben in reduziertem Maßstab, die einen Teil des Tuches 12 und den
Rand 20 davon zeigt. Wie in 5 gezeigt,
enthält
der Rand 20 des Tuches 12 die Laschen 68 und 70.
Jede der Laschen 68 und 70 begrenzt eine Öffnung 60 für die Anordnung
eines entsprechenden Bolzens 58 des Rings 26 darin.
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Im
Betrieb der Vorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird der Schuh entlastet und der Anschlag 50 wird
von beiden Seiten der Schuhpresse entfernt. Und der Druck im Mechanismus 30,
der vorzugsweise ein hydraulischer Zylinder ist, wird entlastet.
Entsprechend wird jede Spannung im Tuch 12 gelöst. Als
nächstes
werden die Laschen 68 und 70 vom zweiten Element 56 des
Ringes 26 weggezogen, sodass die Bolzen 58 von
ihrem Eingriff in die Öffnungen 60 gelöst werden.
Der Ring 26 wird dann in die Richtung 52 axial
bewegt und die Widerhaken 74–76 können über die äußere Oberfläche des
Randes 20 des Tuches 12 gleiten. Das zylindrische
Tuch wird dann von der Schuhpresse entfernt, indem das Tuch 12 axial
in die Richtung 40, wie in 2 gezeigt,
bewegt wird, sodass das Tuch vom Kopf 22 und vom Bereich
zwischen der Gegenwalze 14 und dem Pressschuh 16 gleitet.
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Um
danach ein neues Tuch einzupassen, wird das neue Tuch 12 axial
in die Richtung 52 bewegt bis der Rand 20 des
Tuches 12 über
die konische Oberfläche 24 des
Kopfes 22 gleitet. Der Ring 26 wird dann in die
Richtung 40 bewegt und jede der Laschen 68 und 70 wird
so gesteuert, dass jeder Bolzen 58 in eine entsprechende Öffnung 60 in
den Laschen 68 und 70 und den verbleibenden Laschen eingreift.
Wenn alle Bolzen erfolgreich in ihre entsprechenden Öffnungen 60 gesetzt
wurden, wird an der gegenüberliegenden
Seite der Schuhpresse ein Ring ebenso angepasst, sodass an beiden
Seiten der Presse die Ringe mit jedem Bolzen in einer entsprechenden Öffnung des
Randes des Tuches angeordnet platziert sind. Wenn das Tuch korrekt
ausgerichtet wurde, wird hydraulischer Druck auf den Mechanismus 30 aufgebracht,
sodass der Kopf 22, wie durch den Pfeil 32 angegeben,
nach außen
gezwungen wird, sodass die Widerhaken 74–76 in
die äußere Oberfläche des
Randes 20 des Tuches 12 zur Verstärkung der
Verankerung des Umfangsrandes 20 auf beiden Seiten der
Presse eingreifen. Zusätzlich kommen,
wenn das Tuch durch den Mechanismus 30 gespannt wird, die
Dichtung 48 und die innere Oberfläche des Tuches in dichtende
Verbindung zueinander, sodass jegliches Schmiermittel, das an der
inneren Oberfläche
des Tuches angeordnet ist, in den Grenzen des Tuches 12 eingeschlossen
ist, sodass ein Beflecken der Bahn und eine Verunreinigung der Umgebung
mit Ölnebel
verhindert wird. Schließlich werden
die Anschläge 50 auf
beiden Seiten der Presse wieder angeordnet, sodass im Betrieb der
Presse nur eine begrenzte Bewegung des Ringes 26 vom Schuh 16 weg
im Falle der Auflösung
des Tuches möglich
wäre.
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Das
Basiskonzept der vorliegenden Erfindung enthält ein „Selbstklemm"-Prinzip. Das „Selbstklemm"-Prinzip bedeutet,
dass je mehr man drückt, desto
fester wird das Festklemmen. Ein solches Festklemmen beruht auf
der „Konus
in Konus" Geometrie der
konischen und konkaven Oberflächen
zusammen mit den axialen Befestigungssystemen, welche die Bolzen
und die Widerhaken enthalten. In dem System gemäß der vorliegenden Erfindung
drückt der
Kolben des Andruckmechanismus die innere konische Oberfläche um die
konische Oberfläche
des Kopfes in die äußere konkave
Oberfläche
des Ringes zu drängen.
Die Reaktion der äußeren konkaven Oberfläche des
Rings auf die axiale Kraft, die durch die innere konische Oberfläche des
Kopfes ausgeübt wird,
ist durch die Resultierende der Tuchspannung selbst gegeben. Das
Tuch ist (axial) an den äußeren Ring 26 durch
zwei verschiedene System, wie folgt, gebunden und befestigt:
- 1) Die Bolzen 58: Die Bolzen 58 geben
zuallererst die korrekte Ausrichtung des Tuches 12 gegenüber dem
Kopf 22 unmittelbar nach der Installation. Und die Bolzen 58 geben
die erste axiale Verbindung zwischen dem Tuch 12 und dem äußeren Ring 26 wenn
der Kolbenmechanismus 30 zu drücken beginnt und wenn das Tuch 12 aufgrund
seiner eigenen Spannung zu ziehen beginnt.
- 2) Die Widerhaken 74–76: Nachdem die konische Oberfläche 24 und
die konkave Oberfläche 28 sich
näher kommen
und beginnen das Tuch 12 festzuklemmen, beginnen die Widerhaken 74–76 im
Inneren der äußeren konkaven
Ringfläche 28 in
die Tuchoberfläche
einzudringen, wodurch sie der Verbindung zwischen dem äußeren Ring 26 und
dem Tuch 12 weitere Festigkeit geben. Der Eingriff der
Widerhaken 74–76 in
das Tuchmaterial und in das innere textile Material des Tuches geben
den notwendigen axialen Widerstand um den höchsten Niveaus der Tuchspannung
zu widerstehen. Ein solcher axialer Widerstand würde durch die Bolzen alleine
nicht gegeben sein.
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In
den Zeichnungen wird der Fachmann wahrnehmen, dass die Dicke des
Schuhpressentuches in 1 übertrieben wurde, um den Betrieb
der Presse 10 hervorzuheben. Ferner könnte, obwohl in den 1, 2 und 4 die
Presse 10 mit zwei Pressfilzen F1 und F2 zum jeweiligen
Unterstützen der
Bahn W dargestellt ist, eine Einzelfilzanordnung verwendet werden.
Und das Tuch 12 könnte
ein belüftetes
Tuch mit einer Vielzahl von Nuten oder blind gebohrten Löchern in
der oberen Oberfläche
zur Drainage sein.
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Zusätzlich könnten die
Widerhaken, obwohl es bevorzugt ist, dass die Widerhaken sich vom
Ring 26 nach innen erstrecken, sich alternativ von der
konischen Oberfläche 24 des
Kopfes 22 erstrecken.
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Die
vorliegende Erfindung schafft eine einzigartige Anordnung um den
Rand eines Presstuches sicher zu platzieren und zu verankern, sodass das
Auswechseln eines Tuches stark vereinfacht wird.