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DE60126825T2 - Rollvorrichtung mit selbstantrieb zur reinigung einer eingetauchten fläche mit einem oder mehreren lösbaren rollgliedern - Google Patents

Rollvorrichtung mit selbstantrieb zur reinigung einer eingetauchten fläche mit einem oder mehreren lösbaren rollgliedern Download PDF

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Publication number
DE60126825T2
DE60126825T2 DE60126825T DE60126825T DE60126825T2 DE 60126825 T2 DE60126825 T2 DE 60126825T2 DE 60126825 T DE60126825 T DE 60126825T DE 60126825 T DE60126825 T DE 60126825T DE 60126825 T2 DE60126825 T2 DE 60126825T2
Authority
DE
Germany
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sections
frame
section
rolling
rolling member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60126825T
Other languages
English (en)
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DE60126825D1 (de
Inventor
Philippe Les Serres PICHON
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zodiac Pool Care Europe SAS
Original Assignee
Zodiac Pool Care Europe SAS
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Filing date
Publication date
Application filed by Zodiac Pool Care Europe SAS filed Critical Zodiac Pool Care Europe SAS
Publication of DE60126825D1 publication Critical patent/DE60126825D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60126825T2 publication Critical patent/DE60126825T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/14Parts, details or accessories not otherwise provided for
    • E04H4/16Parts, details or accessories not otherwise provided for specially adapted for cleaning
    • E04H4/1654Self-propelled cleaners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer in eine Flüssigkeit eingetauchten Fläche, wie z.B. den Boden oder die Seitenwände eines Schwimmbeckens, die wenigstens mit einem Rollglied und/oder einem abnehmbaren rotativen Bürstenglied ausgerüstet ist. Die Erfindung erstreckt sich auf ein Abbau- und Aufbauverfahren des Rollgliedes und/oder des Bürstengliedes für die Wartung des genannten Gliedes.
  • Manche Vorrichtungen zur Reinigung von Schwimmbecken sind vom rollenden und vom Typ mit Selbstantrieb: Sie umfassen Rollglieder, die um transversale Rotationsachsen rotieren (d.h. lotrecht zur Fahrtrichtung der Vorrichtung und wenigstens deutlich parallel zu der Fläche, auf der sie sich verschiebt), und die in Rotation um ihre Achse durch einen oder mehrere (in die Vorrichtung integrierte(n) oder externe(n), hydraulische(n) oder elektrische(n), durch ein wasserdichtes, in das Schwimmbecken eintauchendes Kabel versorgte(n)) Motor(en) angetrieben werden.
  • Einige Vorrichtungen zur Reinigung von Schwimmbecken sind darüber hinaus mit um transversale Achsen rotierenden Bürstengliedern ausgerüstet, die zum Abtasten der eingetauchten Oberfläche bestimmt sind, um die eventuell auf der genannten Oberfläche abgelagerten bzw. inkrustierten Unreinheiten zu entfernen. Diese in freier Rotation belassenen Bürstenglieder haben nur eine geringe Wirksamkeit: Sie drehen sich in Abhängigkeit von der Verschiebung des Roboters, ohne die eingetauchte Fläche zu bürsten. Deshalb werden sie im Allgemeinen durch wenigstens einen Motor über eine mechanische Übertragung in Rotation angetrieben und dienen damit ebenfalls als Rollglieder. Infolgedessen beinhaltet der Ausdruck „Rollglied" in der gesamten Folge die von wenigstens einem Motor über eine mechanische Übertragung in Rotation angetriebenen Bürstenglieder.
  • Die bekannten Rollglieder der rollenden Vorrichtungen mit Selbstantrieb zur Reinigung werden in der Tat durch eine oder mehrere Motorwellen in Rotation angetrieben, deren rotierende Bewegung an die genannten Organe durch eine oder mehrere mechanische Übertragungsvorrichtung(en) übertragen wird, Z. B. mit Ritzeln und/oder zusammenwirkenden Riemen mit wenigstens einem der axialen Enden des Rollgliedes.
  • Die einer kontinuierlichen Reibung mit den Wänden des Schwimmbeckens unterzogenen Rollflächen der Rollglieder nutzen sich relativ schnell ab und müssen regelmäßig ersetzt werden. Die Rollglieder sind von zwei Typen: Sie sind entweder vom Typ mit lateral aus der Vorrichtung hervorstehenden Rotationswelle (Räder oder Rollen oder auch laterale Raupenketten) auf der Seite und damit leicht zugänglich und lateral abbaubar, oder vom Typ mit an ihren beiden axialen Enden geführter und wenigstens an einem der genannten Enden angetriebener und damit zwischen den Führungsmitteln eingebauter (mit Antriebsmitteln in Rotation) Rotationswelle (Rollen, mediane(s) Rad/Räder, usw.), die mit dem Gestell der Vorrichtung fest verbunden sind (die beiden axialen Enden der Rotationswelle werden z.B. jeweils auf einem Lager oder einem Ritzel befestigt, das zu einem latera len Ritzelzug zur Übertragung der Motorbewegung gehört). Die Bürstenglieder sind in den meisten Fällen vom zweiten zuvor beschriebenen Typ. In der gesamten Folge werden derartige Organe des zweiten Typs als „doppelte Endführung" bezeichnet. Der Austausch eines Rollgliedes und/oder Bürstengliedes mit doppelter Endführung ist langwierig und komplex: da das genannte Glied zwischen Führungsmitteln eingebaut ist und im Allgemeinen zwischen zwei lateralen, die genannten Führungsmittel tragenden Wänden, erfordert sein Abbau den Abbau des Gestells, dessen unterschiedliche Bestandteile durch Schrauben und Bolzen zusammengebaut sind, um das genannte Rollglied und/oder Bürstenglied zu lösen. Während dieser Wartungsoperationen ist die Vorrichtung vollständig stillgelegt und damit für die Reinigung des Schwimmbeckens nicht verfügbar, was die für die Wartung der genannten Geräte zugestandenen Budgets erheblich belastet.
  • Die Patentschrift FR2584442 beschreibt eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer in eine Flüssigkeit eingetauchten Fläche mit Rädern, die durch eine Antriebs- und Übertragungsvorrichtung angetrieben werden und die anschließend ein transversales Rollglied antreibt.
  • Um diese Nachteile zu beheben, umfassen einige bekannte Vorrichtungen Rollglieder, die aus einer an ihren beiden Enden an Führungsmitteln (und Antriebsmitteln) befestigte Trägerwelle und wenigstens aus einer im Kontakt mit dem Boden (Schaum, Bürste, usw.) stehenden elastischen peripherischen Ausrüstung, die von der Trägerwelle ohne den Abbau derselben entfernt werden kann, gebildet sind. Zu diesem Zweck weist die Ausrüstung die Form eines Vlieses oder Bandes auf und/oder weist über ihre gesamte Länge eine Montageöffnung auf, so dass sie durch Einrollen oder Umwickeln und anschließendes Befestigen der Endränder in Längsrichtung mithilfe von zu diesem Zweck vorgesehenen, auf der Länge der Ausrüstung verteilten Befestigungsmitteln (peripherische Klebebänder, Haken an den Längsrändern der inneren zylindrischen Oberfläche der Ausrüstung [mit der Trägerwelle in Kontakt stehende Oberfläche]) auf der Trägerwelle angebracht werden kann. Einige dieser Ausrüstungen besitzen auf ihrer zylindrischen inneren Oberfläche Mittel zur Verstärkung der Haftung der Ausrüstung auf der Welle (rutschfeste Bänder, Klebebänder, usw.), um den Antrieb der genannten Ausrüstung durch die Welle in Rotation zu gewährleisten. Weitere Ausrüstungen werden mit der Welle durch ihr Montageverfahren fest verbunden: Befestigung unter Spannung, so dass jegliches Spiel zwischen der Ausrüstung und der Welle unterbunden wird.
  • Die Erfinder haben jedoch aufgezeigt, dass diese Lösung, die den Austausch des Verschleißteils eines Rollgliedes zulässt, nämlich die Ausrüstung(en), ohne den Abbau der Trägerwelle und damit des Gestells, immer noch Nachteile aufweist. Der Aufbau einer Ausrüstung wird durch die praktische Unzugänglichkeit der Längsränder der zylindrischen inneren Oberfläche erschwert, wenn die Ausrüstung zurückgebogen und bereit zur Befestigung ist, insbesondere in dem Fall einer eine gewisse Dicke aufweisenden zylindrischen Ausrüstung. Der Aufbau und die Befestigung der Ausrüstung auf der Welle sind eine langwierige und heikle Operation, und zwar umso mehr, als die Befestigungsvorrichtungen der Längsränder zahlreich sind (eine hohe Anzahl von auf der gesamten Länge der Ausrüstung verteilten Vorrichtungen – z.B. mit Haken – ist in der Tat notwendig, um die Welle und die Ausrüstung effektiv fest zu befestigen). In dem Fall von auf der Höhe oder in der Nähe der inneren zylindrischen Oberfläche der Ausrüstung platzierten Haken sind diese Haken schwer zugänglich. In dem Fall von Klebebändern erfordert der Aufbau die Geschicklichkeit des Nutzers für eine ordnungsgemäße Positionierung der Ausrüstung und der Klebebänder. In allen Fällen ist diese Befestigung nicht perfekt und es ergibt sich daraus eine nicht absolut zylindrische Rollfläche. Diese zylindrische peripherische Rollfläche der Ausrüstung, die zum Kontakt mit den Wänden des Schwimmbeckens bestimmt ist, weist nämlich einen die Vorrichtung bei der Verschiebung destabilisierenden Bruch auf der Höhe der Montageöffnung auf.
  • Aus allen diesen Gründen zielt die Erfindung darauf ab, eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer eingetauchten Fläche vorzuschlagen, deren Rollorgane vom Typ mit doppelter Endführung sind, jedoch angepasst sind, um den Austausch ihrer Rollfläche(n) zu erlauben, ohne dass es notwendig wäre, irgendeinen Teil des Gestells abzubauen oder Ausrüstungen zum Aufbau durch Umwickeln oder Einrollen zu diesem Zweck zu verwenden. Die Erfindung zielt daher darauf ab, eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung vorzuschlagen, deren Rollglieder mit röhrenförmigen Ausrüstungen bestückt oder nicht bestückt sind, deren Wartung jedoch insbesondere im Fall von Verschleiß einfach und schnell ist.
  • Unter „röhrenförmiger Ausrüstung" wird eine Ausrüstung mit einem zylindrischen äußeren, eine Rollfläche bildenden Revolutionsmantel und einem zur Aufnahme einer Trägerwelle bestimmten axialen hohlen Kern verstanden. Die röhrenförmige Ausrüstung ohne längliche Aufbauöffnung wird durch Einführung und axiales Gleiten der Welle in dem zentralen Kern der Ausrüstung auf der Welle angebracht. Unter „Rollglied ohne Ausrüstung" wird ein Rollglied verstanden, dessen Trägerwelle und Rollfläche(n) durch ein und dasselbe Stück und eine Gruppe von untrennbaren Stücken gebildet werden.
  • Die Erfindung zielt ebenfalls darauf ab, eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb vorzuschlagen, bei der der Austausch einer röhrenförmigen Ausrüstung eines Rollgliedes oder der Austausch eines Rollgliedes ohne Ausrüstung eine einfache und schnelle Operation ist, die ohne verlängerten Stillstand der Vorrichtung erfolgt.
  • Die Erfindung zielt ebenfalls darauf ab, eine derartige Vorrichtung vorzuschlagen, deren Kosten, Gewicht, Platzverbrauch, Leistungen, Zuverlässigkeit und Lebensdauer denen der bisherigen bekannten Vorrichtungen entsprechen.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer in eine Flüssigkeit eingetauchten Fläche mit
    • – wenigstens einem transversalen Rollglied mit zwei axialen Enden, durch die es rotierend auf einem Gestell um eine transversale Rotationsachse montiert ist,
    • – Führungsmitteln des Rollgliedes in Rotation mit Antriebsmitteln des genannten Gliedes in Rotation durch wenigstens eines seiner axialen Enden und von dem wenigstens einer als Führungsmittel auf einem Gestell bezeichneter Teil auf dem Gestell angebracht ist,
  • dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel angepasst sind, um ohne jeglichen Abbau im Verhältnis zum Gestell der Führungsmittel auf dem Gestell und ohne jeglichen Abbau des Gestells selbst wenigstens die Verschiebung des Rollgliedes zwischen einer so genannten Arbeitsposition, in der das Rollglied mit den Führungsmitteln für seinen Antrieb in Rotation um die transversale Achse zusammenarbeitet, und einer so genannten Wartungsposition erlaubt, die angepasst ist, um den Austausch wenigstens eines eine Rollfläche des Rollgliedes bildenden Stücks zu ermöglichen. In der Wartungsposition ist das Rollglied von wenigstens einem Teil der Führungsmittel gelöst und im Verhältnis zum Gestell verschoben, um z.B. den Austausch einer Ausrüstung, eines Abschnitts oder des gesamten Rollgliedes zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den vorherigen Vorrichtungen erfolgt die Verschiebung des Rollgliedes in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in der Wartungsposi tion ohne Abbau, im Verhältnis zum Gestell, der Führungsmittel auf dem an den axialen Enden des genannten Organs intervenierenden Gestell, und insbesondere der Antriebsmittel auf dem Gestell.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß sind die Führungsmittel angepasst, um einem Nutzer die manuelle Verschiebung und ohne Werkzeug des Rollgliedes zwischen seiner Arbeitsposition und seiner Wartungsposition zu erlauben.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß sind die Führungsmittel angepasst, damit das. Rollglied in seiner Wartungsposition vollkommen vom Gestell lösbar ist. Die Führungsmittel sind in diesem Fall angepasst, damit die beiden axialen Enden des Rollgliedes in der Wartungsposition frei sind und insbesondere von den Führungsmitteln auf dem Gestell gelöst sind (wozu auch die Antriebsmittel auf dem Gestell gehören).
  • In einem vorteilhaften Realisierungsmodus der Erfindung sind die Führungsmittel angepasst, um sich zwischen einer so genannten Verankerungsposition, in der sie das Rollglied in der Arbeitsposition festhalten, und einer so genannten Lösungsposition, in der sie die Verschiebung des Rollgliedes zwischen seiner Arbeitsposition und seiner Wartungsposition zulassen, zu bewegen. Wenigstens ein Teil der Führungsmittel ist daher mobil oder abnehmbar, um die Verschiebung oder den Abbau eines Teils oder des gesamten Rollgliedes zu ermöglichen.
  • In einem besonders vorteilhaften Realisierungsmodus und gemäß der Erfindung:
    • – umfasst das Rollglied zwei Abschnitte in gegenseitiger axialer Verschiebung, wenn das genannte Glied sich in der Arbeitsposition befindet, wobei jeder Abschnitt ein als Anschlussende bezeichnetes axiales Ende aufweist, durch das es in der Arbeitsposition mit dem anderen Abschnitt verbunden ist, und ein als Führungsende bezeichnetes, einem axialen Ende des Rollgliedes entsprechendes, gegenüberliegendes axiales Ende,
    • – umfassen die Führungsmittel so genannte abnehmbare intermediäre Festhaltemittel, die angepasst sind, um in der Arbeitsposition jeden Abschnitt an seinem Anschlussende festzuhalten und um in der Wartungsposition das genannte Abschlussende freizugeben, um die Verschiebung des Abschnitts zu erlauben.
  • Die Antriebsmittel umfassen auf bekannte Weise z.B. zwei vom Gestell getragene, sich jeweils in der axialen Verlängerung jedes Abschnitts befindende und zu einer zur Übertragung der rotierenden Motorbewegung wenigstens einer Motorwelle angepassten mechanischen Übertragungsvorrichtung gehörende Übertragungselemente (z.B. Lager oder Ritzel). In einem Ausführungsmodus der Erfindung ist das Führungsende jedes Abschnitts dem gegenüberliegenden Übertragungselement durch eine Verbindung zugeordnet, die angepasst ist, um den Abschnitt und das genannte Übertragungselement in Rotation um die transversale Achse fest zu befestigen und das Schwenken des Abschnitts um wenigstens eine lotrechte Achse der transversalen Achse zu erlauben. Diese Verbindung ist Z. B. eine Schwenkverbindung oder homokinetische Verbindung (Kardangelenk). In der Arbeitsposition sind die Abschnitte in axialer Verlängerung zueinander, in dieser Position durch alle die Verbindungsenden der beiden Abschnitte verbindenden abnehmbaren intermediären Festhaltemittel unterworfen, wie z.B. einen Dübel, wenn einer der Abschnitte einen teilweisen Abdeckungsbereich des anderen Abschnitts aufweist, oder eine offene elastische Manschette oder einen zum Abdecken der Verbindungsenden der beiden Abschnitte angepassten Ring. In der Wartungsposition wurden die Abschnitte einem Schwenken um eine lotrechte Achse zur transversalen Achse unterzogen und ihr Verbindungsende ist frei. Dieser Realisierungsmodus ist besonders an jedes Rollglied mit röhrenförmiger Ausrüstung angepasst. Wenn die Abschnitte sich in der Wartungsposition befinden, wird/werden die röhrenförmige(n) Ausrüstung(en) problemlos von ihrer Trägerwelle getrennt, indem man sie zum freien Verbindungsende gleiten lässt.
  • In einem weiteren vorteilhaften und bevorzugten Ausführungsmodus und gemäß der Erfindung sind die Abschnitte koaxial teleskopisch, wobei die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel angepasst sind, um in einer Verankerungsposition eine bestimmte Beabstandung zwischen den beiden ihrer Arbeitsposition entsprechenden Abschnitten zu halten und in einer Lösungsposition den Abschnitten das Gleiten ineinander zwischen ihrer Arbeitsposition und ihrer Wartungsposition zu ermöglichen, in der die Führungsenden der beiden Abschnitte vom Gestell und die Führungsmittel auf dem Gestell gelöst sind (darunter auch die Antriebsmittel auf dem Gestell).
  • In diesem Realisierungsmodus umfasst jeder Abschnitt z.B. einen Haupt-Trägerzylinder mit kreisförmigem oder polygonalem Querschnitt, der mit einer röhrenförmigen Ausrüstung mit zentralem hohlem Kern mit demselben Querschnitt wie der Haupt-Trägerzylinder ausgerüstet ist. Die Haupt-Trägerzylinder der beiden Abschnitte weisen darüber hinaus identische Abschnitte auf. Ein erster Abschnitt umfasst an seinem Verbindungsende einen sekundären Zylinder mit verkürzter Länge, der steif am Haupt-Trägerzylinder in der axialen Verlängerung desselben befestigt ist und dessen Querschnitt einen geringeren Platzverbrauch aufweist als der des Abschnitts des Haupt-Trägerzylinders, so das dieser sekundäre Zylinder in den Haupt-Trägerzylinder des zweiten Abschnitts eindringen und darin gleiten kann.
  • Die Führungsmittel umfassen vorteilhaft zu den zum Antreiben des Führungsendes wenigstens einer der Abschnitte angepassten Antriebsmitteln auf dem Gestell vorteilhaft Endmittel auf dem radialen Führungsgestell des Führungsendes jedes Abschnitts (in einer lateralen Wand des Gestells ausgesparte Öffnung, die z.B. das genannte Führungsende aufnimmt). Die Wartungsposition der Abschnitte entspricht Z. B. einer maximalen Vertiefung des sekundären Zylinders des ersten Abschnitts in dem Haupt-Trägerzylinder des zweiten Abschnitts. Es ist anzumerken, dass es sich um jede intermediäre Position handeln kann, sobald die Führungsenden der Abschnitte in dieser Position von den Endmitteln auf dem radialen Führungsgestell und den Antriebsmitteln auf dem Gestell gelöst werden können. Die Arbeitsposition entspricht einer relativen Beabstandung der Hauptzylinder der Abschnitte, die den Führungsenden der genannten Abschnitte die Zuordnung zu den Endmitteln auf dem radialen Führungsgestell und den Antriebsmitteln auf dem Gestell erlaubt.
  • Die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel umfassen z.B. eine Rückholfelder. In einer vorteilhaften Variante sind die an ihrem Verbindungsende axiale Anschlagmittel aufweisenden Abschnitte, wobei die Anschlagmittel der beiden Abschnitte in der transversalen Richtung gegenüberliegen, und die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel angepasst, um sich in der Verankerungsposition zwischen den Anschlagmitteln der beiden Abschnitte einzufügen.
  • In dem Fall des letzten, zuvor genannten Realisierungsmodus, werden die axialen Anschlagmittel z.B. beim ersten Abschnitt aus den an der Verbindung der Haupt- und sekundären Trägerzylinder auftretenden radialen Absatz und beim zweiten Abschnitt aus der radialen Endkante seines Verbindungsendes gebildet, wobei die Dicke des Haupt-Trägerzylinders dieses zweiten Abschnitts auf der genannten radialen Endkante eine Krone bildet, die gegen den radialen Absatz des ersten Abschnitts zum Anschlag kommt, wenn der erste Abschnitt in den zweiten eingeführt und zum Gleiten gebracht wird. In einem weiteren Ausführungsmodus umfassen die Anschlagmittel jedes Abschnitts einen sich radial hervorstehend aus dem Abschnitt an seinem Verbindungsende erstreckenden Bund. Die obengenannten radial hervorste henden Anschlagmittel weisen einen Anschlag an allen abnehmbaren intermediären Festhaltemitteln auf, der zwischen den Anschlagmitteln jedes Abschnitts angeordnet ist, was den genannten abnehmbaren intermediären Festhaltemitteln somit das Festhalten der beiden beabstandeten Abschnitte in ihrer Arbeitsposition erlaubt.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß umfassen die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel einen sich gegenüber den Verbindungsenden der Abschnitte befindenden und auf dem Gestell derart angebrachten. Steg, dass dieser um eine transversale Achse schwenken kann und dessen Abmessung gemäß der transversalen Richtung der transversalen Distanz zwischen den Anschlagmitteln entspricht, wenn die Abschnitte sich in der Arbeitsposition befinden. In der Verankerungsposition ist der Steg gegen die Verbindungsenden der Abschnitte heruntergeklappt und zwischen den Anschlagmitteln eingefügt, mit denen er zusammenwirkt, um die voneinander beabstandeten Abschnitte festzuhalten. In seiner Lösungsposition ist der Steg von den Verbindungsenden der Abschnitte beabstandet: er steht nicht mehr mit den Anschlagmitteln in Kontakt und lässt damit das relative Gleiten der Abschnitte von ihrer Arbeitsposition bis zu ihrer Wartungsposition zu.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß umfassen die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel ebenfalls ein auf dem Gestell gegenüber dem Steg befestigtes halbes Führungslager, wobei das genannte halbe Führungslager und der Steg angepasst sind, um die Verbindungsenden der Abschnitte radial zu führen, wenn der Steg sich in der Verankerungsposition befindet, und insbesondere den genannten Enden auf ihrer gesamten Peripherie eine radiale Führung zu bieten. Sie erstrecken sich gemäß den Winkelabschnitten, die sich um zylindrische Verbindungsenden vervollständigen und damit ein Führungslager in Rotation bilden. Vorteilhaft und erfindungsgemäß besitzen das halbe Führungslager und der Steg reversible Befestigungsmittel des genannten Stegs auf dem genannten halben Führungslager, wenn der Steg sich in der Verankerungsposition befindet. Das halbe Führungslager weist z.B. eine Einkerbung auf, in die eine entsprechende, sich auf dem Steg befindende Rippe eingefügt wird, wenn dieser sich in der Verankerungsposition befindet, so dass der genannte Steg in dieser Position festgehalten wird.
  • In einem vorteilhaften Realisierungsmodus der Erfindung weisen die beiden Abschnitte mindestens deutlich gleiche Längen auf. In dem Fall der abnehmbaren intermediären Festhaltemittel mit einem Steg und einem halben Führungslager werden diese dann auf einer transversalen (z.B. oberen vertikalen oder horizontalen) Wand des Gestells in einer im Verhältnis zum Rollglied wenigstens deutlich zentralen Position angebracht.
  • In einem Realisierungsmodus der Erfindung weist einer der Abschnitte eine praktisch gleiche Länge wie die Gesamtlänge des Rollgliedes auf und trägt die gesamte Rollfläche des Gliedes. Der andere Abschnitt weist keine Rollfläche auf und hat eine verkürzte Länge: Er dient nur zum Aufbau und Abbau des Rollgliedes.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß umfassen die Antriebsmittel Kopplungsmittel eines Übertragungselements der Bewegung wenigstens einer Motorwelle mit dem Führungsende wenigstens einer der Abschnitte, Kopplungsmittel, von denen ein als Kopplungsmittel auf dem Abschnitt bezeichneter Teil fest mit dem Abschnitt verbunden ist, und ein verbundener, als Kopplungsmittel auf dem Gestell bezeichneter Teil fest mit dem Übertragungselement verbunden ist und damit vom Gestell getragen wird, wobei die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt und die Kopplungsmittel auf dem Gestell angepasst sind, um durch einfaches relatives Einsetzen zusammenzuwirken.
  • In einem bevorzugten Realisierungsmodus der Erfindung umfassen die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt Klauenmittel, insbesondere vom Typ mit Nut, und Kopplungsmittel auf dem Gestell mit verbundenen Klauenmitteln, insbesondere vom Typ mit Rippen, die aus einem Ausgangszapfen einer lateralen Übertragungsvorrichtung hervorstehen, wobei der genannte Zapfen sich in der axialen Verlängerung des Abschnitts befindet. Wenn die Abschnitte sich in der Arbeitsposition befinden, wirken die Klauenmittel auf dem Abschnitt und die verbundenen Klauenmittel auf dem Gestell (genauer gesagt auf dem Zapfen) derart zusammen, dass der Abschnitt und der Zapfen in Rotation um die transversale Achse fest befestigt werden. Wenn die Abschnitte sich in der Wartungsposition befinden, sind die Klauenmittel auf dem Abschnitt und die verbundenen Klauenmittel auf dem Zapfen gelöst.
  • In einem vorteilhaften Realisierungsmodus ist jeder der beiden Abschnitte bei jedem Rollglied in der Arbeitsposition mit einem sich gegenüber seinem Führungsende befindenden Übertragungselement gekoppelt. Jeder Abschnitt wird bevorzugt mit einem Ausgangszapfen einer lateralen Übertragungsvorrichtung durch Kopplungsmittel gekoppelt, die zur festen Befestigung in Rotation des Abschnitts und des Zapfens geeignet sind.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung dann zwei unabhängige, zum Antreiben jedes der Abschnitte des Rollglieds angepasste unabhängige Motoren (in dem Fall eines einzigen Rollgliedes) oder aller sich auf einer und derselben Seite der Vorrichtung befindenden Abschnitte (in dem Fall einer Vorrichtung mit unterschiedlichen Rollgliedern). Eine derartige Vorrichtung erlaubt den unabhängigen Betrieb der sich auf jeder Seite der Vorrichtung befindenden Rollglieder und die Änderung der Bahn der Vorrichtung durch Änderung der Rotationsrichtung der Gruppe der sich auf einer und derselben Seite des Geräts befindenden Abschnitte.
  • Als Variante ist für jedes Rollglied ein erster der beiden Abschnitte mit einem sich gegenüber seinem Führungsende befindenden Übertragungselement gekoppelt, und der zweite Abschnitt weist eine freies Führungsende in Rotation auf, wobei die Verbindungsenden der beiden Abschnitte verbundene Kopplungsmittel besitzen, die angepasst sind, um den Antrieb des zweiten Abschnitts durch den ersten zu erlauben. Beispielhaft können diese Kopplungsmittel zwei Verbindungsansätze mit quadrati schem oder polygonalem Querschnitt oder ein Befestigungsdübel der teleskopischen Verbindungsenden sein.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß bestehen die Führungsmittel und das Rollglied aus steifen synthetischen Materialien, die dem Umfeld widerstehen, in dem sich die Vorrichtung bewegt (gechlortes Wasser eines Schwimmbeckens ...).
  • Die Erfindung erstreckt sich auf ein Wartungsverfahren eines Rollgliedes einer erfindungsgemäßen Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer eingetauchten Fläche, dadurch gekennzeichnet, dass die folgenden Operationen ausgeführt werden:
    • – in einer als Abbaustufe bezeichneten Stufe wird das Rollglied von seiner Arbeitsposition bis zu seiner Wartungsposition verschoben,
    • – dann wird in einer Austauschstufe bezeichneten Stufe das Rollglied ganz oder teilweise und insbesondere wenigstens ein eine Rollfläche des Rollgliedes bildendes Stück ersetzt,
    • – dann wird in einer als Zusammenbaustufe bezeichneten Stufe das Rollglied ab seiner Wartungsposition bis zu seiner Arbeitsposition verschoben.
  • Vorteilhaft und erfindungsgemäß werden in dem Fall des Rollgliedes mit zwei teleskopischen Abschnitten die folgenden Operationen durchgeführt:
    • – in der Abbaustufe werden die Führungsmittel und insbesondere die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel ab ihrer Verankerungsposition bis zu ihrer Lösungsposition manövriert, und die Abschnitte werden ineinander von ihrer Arbeitsposition bis zu ihrer War tungsposition zum Gleiten gebracht, so dass die Führungsenden der Abschnitte vom Gestell gelöst werden,
    • – in der Austauschstufe werden fakultativ die Abschnitte voneinander an ihrem Anschlussende zum Zwecke des vollständigen oder teilweisen Austauschs eines Abschnitts/mehrerer Abschnitte getrennt, und die Abschnitte werden erneut durch ihr Anschlussende verbunden,
    • – in der Zusammenbaustufe werden die Abschnitte in ihre Wartungsposition gebracht, wobei die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt den verbundenen Kopplungsmitteln auf dem Gestell gegenüber liegen, die Abschnitte werden ab ihrer Wartungsposition bis zu ihrer Arbeitsposition zum Gleiten gebracht, so dass die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt mit den Kopplungsmitteln auf dem Gestell verbunden werden, und die Führungsmittel und insbesondere die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel werden ab ihrer Lösungsposition bis zu ihrer Verankerungsposition manövriert.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer eingetauchten Fläche und ein Wartungsverfahren der Rollglieder der Vorrichtung, gekennzeichnet in Verbindung mit allen oben oder nachstehend genannten Merkmalen oder eines Teils davon.
  • Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der Lektüre der nachstehenden Beschreibung deutlich, die sich auf die beigefügten Figuren bezieht, die bevorzugte Realisierungsmodi der Er findung darstellen, die nur beispielhaft und nicht einschränkend genannt werden und in denen:
  • 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines Realisierungsmodus der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist,
  • 2 eine schematische perspektivische explodierte Ansicht des Realisierungsmodus der 1 ist,
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines erfindungsgemäßen Rollgliedes ohne seine Ausrüstung ist,
  • 4 eine Ansicht von unten eines Realisierungsmodus der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, von der ein herausgezogener Teil einen horizontalen Schnitt des Auftreffbereichs eines Abschnitts und eines Ausgangszapfens einer lateralen Übertragungskassette darstellt,
  • 5 eine horizontale Schnittansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, die ein von den Führungsmitteln und damit vom Gestell gelöstes Rollglied in Wartungsposition darstellt,
  • 6 eine horizontale Schnittansicht eines Teils eines erfindungsgemäßen Rollglieds in Arbeitsposition ist, wobei die Führungsmittel sich in der Lösungsposition befinden,
  • 7 eine horizontale Schnittansicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, die ein Rollglied in Arbeitsposition darstellt, wobei die Führungsmittel sich in der Verankerungsposition befinden.
  • Die 1 und 2 stellen einen erfindungsgemäßen Realisierungsmodus einer als Roboter bezeichneten Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer eingetauchten Fläche, insbesondere einer Schwimmbeckenwand, mit einem Gestell mit einer oberen Haube 1 dar, dem ein Griff 48, zwei transversale vordere und hintere Wände 5 und 6 deutlich vertikal und im unteren Teil durch eine untere Wand verbunden (sichtbar in 4), zwei laterale Endwände 7a und 8a, und zwei laterale intermediäre Wände 7b und 8b zugeordnet sind, wobei die lateralen End- und intermediären Wände 7a und 7b eine linke laterale Übertragungskassette 7 definieren, und die Wände 8a und 8b eine rechte laterale Übertragungskassette definieren.
  • Es ist anzumerken, dass die aus Vereinfachungsgründen verwendeten Begriffe „vorderer", „hinterer", und „rechter" nicht notwendigerweise den im Verhältnis zur Verschiebungsrichtung des Roboters definierten vorderen, hinteren, linken und rechten Abschnitten des Roboters entsprechen, da der Roboter symmetrisch ist und sich in den beiden Richtungen verschieben kann, wie nachstehend erläutert werden wird.
  • Die Gruppe dieser Wände definiert ein eine Aufnahme bildendes steifes Gestell, das ein Motorgehäuse 9 aus steifem synthetischem Material umschließt und zwei unabhängige Motoren integriert, einen auf jeder Seite, wobei einer der Motoren eine transversale rotative Motorwelle 10 antreibt und der andere Motor eine gegenüberliegende Motorwelle 11 antreibt, die im Verhältnis zur medianen Längsebene des Roboters zur Welle 10 sym metrisch ist. Die Welle 10 bzw. 11 tritt transversal aus dem Motorgehäuse 9 heraus und ist mit einem in die laterale Übertragungskassette 7 bzw. 8 eintretenden Zapfen verbunden.
  • Es ist ebenfalls anzumerken, dass das Motorgehäuse 9 im zentralen Teil einen dritten, einen Pumpschraubenrad 12 antreibenden Elektromotor umschließt, das einen Wassersog beim Wassereingang mit Klappen 50 erzeugt, die in der unteren Wand 4 (siehe 4) eingelassen sind. Das derart angesaugte Wasser durchquert einen von der unteren Wand 4 getragenen Filterbeutel 13 und wird von jeder Unreinheit gereinigt auf der Höhe eines oberen Gitters 14 wieder ausgestoßen. Die drei Motoren werden elektrisch über das wasserdichte Kabel 49 versorgt.
  • Die laterale Übertragungskassette 7 (bzw. 9) umschließt eine Übertragungsvorrichtung, die angepasst ist, um die rotative Bewegung der Motorwelle 10 (bzw. 11) auf vordere und hintere Rollglieder 15 und 16 zu übertragen. Die Übertragungskassette 7 (bzw. 8) umfasst insbesondere einen (nicht sichtbaren) Eingangszapfen und zwei Ausgangszapfen 35 und 37 (bzw. 36 und 38), die insbesondere in 5 erscheinen und alle im Verhältnis zu den Wänden 7a und 7b der Kassette 7 (bzw. 8a und 8b der Kassette 8) um transversale Achsen frei rotierend sind. Der Eingangszapfen der Kassette 7 (bzw. 8) ist dazu bestimmt, mit der Motorwelle 10 (bzw. 11) über eine Öffnung der Wand 7b (bzw. 8b) und über nachstehend beschriebene Mittel gekoppelt zu werden, d.h. in Rotation fest befestigt zu werden, und die Ausgangszapfen 35 und 37 (bzw. 36 und 38) sind dazu bestimmt, mit den linken Abschnitten 17 und 19 (bzw. den rechten 18 und 20) der Rollglieder 15 und 16 über dieselbe Wand 7b (bzw. 8b) gekoppelt zu werden. Der Eingangszapfen wird in Rotation durch die Motorwelle 10 (bzw. 11) angetrieben, und sein rotierender Antrieb wird gleichzeitig mit den beiden Ausgangszapfen 35 und 37 (bzw. 36 und 38) über einen in der Kassette 7 (bzw. 8) untergebrachten (nicht dargestellten) Ritzelzug übertragen. Die Eingangs- und Ausgangszapfen der Kassette 7 (bzw. 8) sind darüber hinaus untereinander durch eine Raupenkette 39 (bzw. 40) verbunden.
  • Da die Motorwellen 10 und 11 jeweils durch einen unabhängigen reversiblen Motor gesteuert werden, können sich die linken Abschnitte 17 und 19 in einer umgekehrten Richtung zur Rotationsrichtung der rechten Abschnitte 18 und 20 drehen, was es erlaubt, den Roboter vor Ort um eine die medianen Ebenen in transversaler und Längsrichtung durchquerende vertikale Achse schwenken zu lassen. Wenn den Motorwellen 10 und 11 eine und dieselbe Richtung und eine und dieselbe Rotationsgeschwindigkeit auferlegt wird, fährt der Roboter geradlinig vor (oder zurück). Wenn den Motorwellen 10 und 11 eine und dieselbe Rotationsrichtung und unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten auferlegt werden, kann dem Roboter eine komplexe gekrümmte Bahn verliehen werden. Die endgültige Bahn kann gemäß einem vordefinierten oder zufälligen Schema programmiert sein.
  • Die linken 17 und rechten 18 Abschnitte des Rollgliedes 15 umfassen jeweils Trägerwellen 17a und 18a mit Ausrüstungen 21 und 22. Die linken 19 und rechten 20 Abschnitte des Rollgliedes 16 umfassen jeweils Trägerwellen 19a und 20a und die Ausrüstungen 23 und 24 (sichtbar in 4). Die vier Ausrüstungen sind identisch und aus synthetischem Schaumstoff hergestellt oder werden aus Bürsten gebildet. Wenn sie mit den zu reinigenden Oberflächen in Kontakt sind, werden sie für ihre relativ rasche Abnutzung verantwortlichen kontinuierlichen Reibungen unterzogen und müssen daher regelmäßig ausgetauscht werden. Die linken 17 und rechten 18 Abschnitte (bzw. 19 und 20) werden untereinander durch ihr jeweiliges Verbindungsende 30 und 34 (5) zusammengebaut und mithilfe von abnehmbaren intermediären Festhaltemitteln 25 und 26 (bzw. 27 und 28, 4) in der Arbeitsposition gehalten, wie nachstehend erläutert werden wird.
  • 3 zeigt im Detail einen Realisierungsmodus einer der linken Abschnitte 17 oder 19. Er setzt sich aus drei Teilen zusammen: einem zylindrischen, hohlen, zentralen Korpus 29, an dessen axialen Enden zwei Ansätze 30 und 31 eingreifen. Der Ansatz 30 bildet das Verbindungsende des Abschnitts 17. Er umfasst einen zylindrischen Teil 30a mit leicht geringerem Durchmesser als dem des zentralen Korpus 29, um das Eingreifen des genannten Teils 30a in den genannten Korpus 29 zu erlauben, einen Anschlagsbund 30b, gegen den die intermediären Festhaltemittel und insbesondere der Haken 25 zum Aufstützen kommen sollen und darüber hinaus als Führung für die Ausrüstung dienen, und einen zweiten zylindrischen Teil 30c mit einem noch geringeren Durch messer, der zur Aufnahme des Verbindungsendes des anderen Abschnitts bestimmt ist. Der Ansatz 31 bildet das Führungsende des Abschnitts 17. Er umfasst einen zylindrischen Teil 31a mit leicht geringerem Durchmesser als dem des zentralen Körpers 29, um das Eingreifen des genannten Teils 31a in den genannten Korpus 29 zu erlauben, einen Anschlagsbund 31b, der dazu bestimmt ist, gegen das Ende des gegenüberliegenden zentralen Körpers 29 zum Aufstützen zu kommen, und darüber hinaus zur Führung für die Ausrüstung dient, und ein die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt des genannten Abschnitts 17 bildendes Klauenkreuz 31c, das dazu bestimmt ist, mit vier aus dem gegenüberliegenden Zapfen 35 hervorstehenden Klauenstiften 35a verbunden zu werden, die die auf dem Gestell (oder genauer gesagt auf dem Zapfen) verbundene Kopplungsmittel bilden. Die Verbindung der Kopplungsmittel 31c auf dem Abschnitt und 35a auf dem Zapfen erfolgt durch einfaches relatives Einsetzen und wird in 4 dargestellt.
  • Die Ansätze 30 und 31 werden steif auf dem zentralen Körper 29 auf der Höhe ihres zylindrischen Teils 30a und 31a durch Verbindungen per Hindernis (nicht dargestellte Dübel, Schrauben, usw.) und/oder durch Reibung (Einfassung, usw.) befestigt, so dass die drei Teile des Abschnitts fest befestigt sind, insbesondere in Rotation.
  • Der rechte Abschnitt 18 (oder 20) wird ebenfalls aus drei in den 5, 6, und 7 sichtbaren Teilen 32, 33 und 34 gebildet. Der Korpus 32 und der zur Kopplung mit dem Zapfen 36 bestimmte Führungsansatz 33 sind mit denen des Abschnitts 17 identisch. Der Verbindungsansatz 34 umfasst ebenfalls drei insgesamt zylindrische koaxiale Teile, und zwar einen Zylinder 34a, mit einem leicht geringeren Durchmesser als den des zentralen Körpers 32, um das Eingreifen des genannten Zylinders 34a in den genannten Körper 32 zu erlauben, einen Anschlagsbund 34b in der Verlängerung des Zylinders 34a und einen Zylinder 34c, zum Eingreifen in den zylindrischen Teil 30c des Ansatzes 30 des Abschnitts 17 und der axial aus dem Anschlagsbund 34b hervorsteht. Die drei Teile 34a, 34b und 34c des rechten Abschnitts 18 sind untereinander steif auf identische Weise wie die des linken Abschnitts 17 befestigt.
  • Die 5, 6 und 7 stellen das Aufbauverfahren des Rollgliedes 15 auf den Wänden 7b und 8b des Gehäuses dar, in Entsprechung mit den Zapfen 35 und 36. Wie in 5 dargestellt, sind der linke 17 und rechte 18 Abschnitt ineinander gemäß den Pfeilen 43 vertieft, bis die Bünde 30b und 34b der Verbindungsenden der genannten Abschnitte zum Anschlag kommen. Die relative Position der Abschnitte in dieser Figur ist die so genannte Wartungsposition. Die derart gebildete Gruppe wird derart zwischen die Wände 7b und 8b (Pfeile 44) plaziert, dass der Führungsansatz 31 (bzw. 33) sich gegenüber einer in der Wand 7b (bzw. 8b) ausgesparten Öffnung 7c (bzw. 8c) befindet und die Endmittel auf dem radialen Führungsgestell des Abschnitts bildet. Durch diese selbe Öffnung werden die Kopplungsmittel 31c (bzw. 33c) auf dem Abschnitt darüber hinaus mit den verbundenen Kopplungsmitteln 35a (bzw. 36a) auf dem Zapfen (der aus dem Zapfen 35 (bzw. 36) hervorsteht) zugeordnet. Zu diesem Zweck werden der linke 17 und der rechte 18 Abschnitt eventuell leicht um ihre Achse gedreht, um die Klauenkreuze 31c und 33c der Abschnitte 17 und 18 in Entsprechung mit den Kreuzungspions 35a und 36a der Zapfen 35 und 36 zu präsentieren.
  • Die beiden Abschnitte werden dann gemäß den Pfeilen 45 wie in 6 dargestellt derart beabstandet, dass die Klauenkreuze 31c und 33c mit den Klauenpions 35a und 36a verbunden sind, und der Steg wird zum halben Führungslager 26 gemäß dem Pfeil 46 umgeschlagen. Die abnehmbare intermediäre Festhaltevorrichtung 25, 26 wird durch einfachen Druck des freien Endes des Stegs auf dem halben Führungslager verriegelt, wobei letzterer eine zur Aufnahme einer auf dem Steg 25 vorhandenen Rippe 25a angepasste Einkerbung 26a (siehe 2) aufweist. Die Bünde 30b und 34b kommen dann gegen den Steg 26 (7, Pfeile 47) zum Anschlag, was das Festhalten der Abschnitte in der Arbeitsposition erlaubt.
  • Der Abbau des Rollgliedes 15 erfolgt durch Wiederholen der vorherigen Operationen in umgekehrter Reihenfolge. Diese nimmt nur einige Sekunden in Anspruch und erlaubt einen raschen Austausch der Ausrüstungen 21 und 22: Da das Rollglied von den Wänden 7b und 8b und den Zapfen 35 und 36 getrennt ist (5), wird die röhrenförmige Ausrüstung 21 (bzw. 22) axial bis zu ihrer vollständigen Trennung der Trägerwelle 17a (bzw. 18a) zum Gleiten gebracht. Dies wird durch die Wahl der Herstellungsmaterialien der Ausrüstung ermöglicht: Der verwendete elastische und leicht ausziehbare Schaumstoff lässt eine Vergrößerung des Durchmessers des zentralen hohlen Kerns der Ausrüstung durch einfachen radialen, vom Wartungsbeauftragten auf der genannten Ausrüstung ausgeübten Zug zu, wobei die Vergrößerung es ermöglicht, die Ausrüstung auf dem Anschlagsansatz 31b (bzw. 33b) oder 30b (bzw. 34b) gleiten zu lassen. Ist dies nicht der Fall, wird der Ansatz 31 (bzw. 33) durch Abschrauben z.B. der ihn am Abschnitt 17 (bzw. 18) festhaltenden Befestigungsschrauben abgebaut. In dem Fall von Rollgliedern ohne Ausrüstung ist es ein Leichtes, den einen oder alle beide Abschnitt(e) vollständig auszutauschen und sie in der Arbeitsposition wie zuvor erläutert erneut zu plazieren, sobald das genannte Glied vom Gestell und seinen unterschiedlichen Führungsmitteln gelöst ist.
  • Das erfindungsgemäße Wartungsverfahren erlaubt den teilweisen oder vollständigen Austausch eines Rollgliedes auf einfache und rasche Weise, ohne die Antriebsmittel auf dem Gestell (laterale Übertragungskassetten 7 und 8, Zapfen 35, 36, 37 und 38, usw.) oder irgendeinen Teil des Gestells der Vorrichtung abzubauen.
  • Es versteht sich von selbst, dass die Erfindung Gegenstand von zahlreichen Varianten im Verhältnis zu den zuvor beschriebenen und in den Figuren dargestellten, beispielhaft und nicht einschränkend genannten Realisierungsmodi sein kann.
  • Insbesondere umfasst jeder Abschnitt in einer ersten Variante zum Beispiel Haupt-Trägerzylinder mit kreisförmigem oder polygonalem Querschnitt versehen mit einer röhrenförmigen Ausrüstung mit hohlem zentralem Kern, die denselben Querschnitt aufweist wie der Hauptträgerzylinder. Ein erster Abschnitt weist an seinem Verbindungsende einen sekundären Zylinder verkürzter Länge auf, der steif am Haupt-Trägerzylinder in der axialen Verlängerung desselben befestigt ist und dessen Querschnitt einen geringeren Platzverbrauch aufweist als der des Querschnitts des Haupt-Trägerzylinders, so dass dieser sekundäre Zylinder in den Haupt-Trägerzylinder des zweiten Abschnitts eingeführt werden und darin gleiten kann.
  • In dieser Variante werden die Mittel mit axialem Anschlag für den ersten Abschnitt aus dem an der Verbindungsstelle des Hauptträgerzylinders und des sekundären Zylinders auftretenden radialen Ansatz gebildet und für den zweiten Abschnitt aus der radialen Endkante seines Verbindungsendes, wobei die Dicke des Haupt-Trägerzylinders dieses zweiten Abschnitts auf der genannten radialen Endkante eine gegen den radialen Ansatz des ersten Abschnitts zum Anschlag kommende Krone bildet, wenn der erste Abschnitt in den zweiten eingeführt und dort zum Gleiten gebracht wird. Auf mit dem unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschriebenen Beispiel identische Weise umfassen die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel einen Steg und ein halbes Führungslager, wobei diese zwischen den radialen Ansatz des ersten Abschnitts und der radialen Endkante des zweiten Abschnitts in der Verankerungsposition eingefügt werden.
  • Es ist anzumerken, dass die Abschnitte nicht notwendigerweise teleskopisch sind. So sind die Abschnitte in einer zweiten erfindungsgemäßen Variante in der Arbeitsposition in axialer Verlängerung von einander an ihrem Verbindungsende nebeneinander angeordnet und in dieser Position allen die Verbindungsenden der beiden Abschnitte verbindenden, wie z.B. einem Dübel, abnehmbaren intermediären Festhaltemittel unterworfen, wenn einer der Abschnitte einen teilweisen Abdeckungsbereich des anderen Abschnitts aufweist, oder eine offene elastische Manschette oder einen Bund, der angepasst ist, um die Verbindungsenden der beiden Abschnitte abzudecken. Das Führungsende jedes Abschnitts ist mit einem Übertragungselement (Ritzel, Lager, usw.) gegenüber durch eine Verbindung zugeordnet, die angepasst ist, um den Abschnitt und das genannte Übertragungselement in Rotation um die transversale Achse fest zu befestigen und das Schwenken des Abschnitts um wenigstens eine lotrechte Achse zur transversalen Achse zu erlauben. Diese Verbindung ist z.B. eine Schwenk- oder homokinetische Verbindung (Kardangelenk). Um die Abschnitte von ihrer Arbeitsposition bis zu ihrer Wartungsposition zu verschieben, werden die ursprünglich von den abnehmbaren intermediären Festhaltemitteln festgehaltenen Verbindungsenden gelöst, und die genannten Abschnitte werden einem Schwenken um eine lotrechte Achse zur transversalen Achse unterzogen. Das Verbindungsende jedes Abschnitts ist dann gelöst. Dieser Realisierungsmodus ist insbesondere für jedes Rollglied mit röhrenförmiger Ausrüstung angepasst. Wenn sich die Abschnitte in der Wartungsposition befinden, werden die röhrenförmige(n) Ausrüstung(en) problemlos von ihrer Trägerwelle gelöst, indem man sie zum freien Verbindungsende gleiten lässt.

Claims (19)

  1. Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer in einer Flüssigkeit eingetauchten Fläche, mit: wenigstens einem transversalen Rollglied (15) mit zwei axialen Enden (31, 33), durch die es rotierend auf einem Gestell um eine transversale Rotationsachse montiert ist, – Führungsmitteln (35, 36, 25, 26, 31c, 33c) des Rollglieds in Rotation mit Antriebsmitteln (35, 36, 31c, 33c) des genannten Gliedes in Rotation durch wenigstens eines seiner axialen Enden und von dem wenigstens ein, als Führungsmittel auf einem Gestell bezeichneter Teil (35, 36, 25, 26) von dem Gestell getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (35, 36, 25, 26, 31c, 33c) angepasst sind, um ohne jeglichen Abbau im Verhältnis zum Gestell der Führungsmittel auf dem Gestell (35, 36, 25, 26) und ohne jeglichen Abbau des Gestells selbst wenigstens die Verschiebung des Rollgliedes (15) zwischen einer so genannten Arbeitsposition, in der das Rollglied mit den Führungsmitteln für seinen Antrieb in Rotation um die transversale Achse zusammenarbeitet, und einer so genannten Wartungsposition erlaubt, die angepasst ist, um den Austausch wenigstens eines eine Rollfläche des Rollgliedes bildenden Stücks (21, 22) zu ermöglichen.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (35, 36, 25, 26, 31c, 33c) angepasst sind, um einem Nutzer die manuelle Ver schiebung und die Verschiebung ohne Werkzeug des Rollgliedes zwischen seiner Arbeitsposition und seiner Wartungsposition zu erlauben.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (35, 36, 25, 26, 31c, 33c) angepasst sind, damit dass Rollglied in der Wartungsposition vom Gestell vollkommen abnehmbar ist.
  4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (25, 26) angepasst sind, um sich zwischen einer so genannten Verankerungsposition, in der sie das Rollglied (15) in der Arbeitsposition festhalten, und einer so genannten Lösungsposition, in der sie die Verschiebung des Rollglieds (15) zwischen seiner Arbeitsposition und seiner Wartungsposition zulassen, bewegen zu können.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass: – das Rollglied (15) zwei Abschnitte (17, 18) in gegenseitiger axialer Verlängerung umfasst, wenn das genannte Glied sich in der Arbeitsposition befindet, wobei jeder Abschnitt (17, 18) ein als Anschlussende bezeichnetes axiales Ende (30, 34) aufweist, durch das es in der Arbeitsposition mit dem anderen Abschnitt verbunden ist, und ein als Führungsende bezeichnetes, einem axialen Ende des Rollgliedes entsprechendes, gegenüberliegendes axiales Ende (31, 33), – die Führungsmittel so genannte abnehmbare intermediäre Festhaltemittel (25, 26) umfassen, die angepasst sind, um in der Arbeitsposition jeden Abschnitt (17, 18) an seinem Anschlussende (30, 34) festzuhalten und um in der Wartungsposition das genannte Anschlussende (30, 34) freizugeben, um die Verschiebung des Abschnitts zu erlauben.
  6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (17, 18) teleskopisch koaxial sind, wobei die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel (25, 26) angepasst sind, um in einer Verankerungsposition eine bestimmte Beabstandung zwischen den ihrer Arbeitsposition entsprechenden zwei Abschnitten (17, 18) und einer Lösungsposition zu halten, die den Abschnitten (17, 18) das gegenseitige Gleiten zwischen ihrer Arbeitsposition und ihrer Wartungsposition erlauben, in der die Führungsenden (31, 33) der zwei Abschnitte vom Gestell und den Führungsmitteln auf dem Gestell (35, 36) gelöst sind.
  7. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte (17, 18) an ihrem Anschlussende (30, 34) axiale Anschlagmittel (30b, 34b) aufweisen, wobei die Anschlagmittel (30b, 34b) der zwei Abschnitte gegenüber in der transversalen Richtung liegen und dass die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel (25, 26) angepasst sind, um sich in der Verankerungsposition zwischen den Anschlagsmitteln (30b, 34b) der beiden Abschnitte einzufügen.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel (25, 26) einen sich gegenüber der Anschlussenden (30, 34) der Abschnitte (17, 18) befindenden und auf dem Gestell derart angebrachten Steg (25) umfassen, dass dieser um eine transversale Achse schwenken kann und dessen Abmessung in der transversalen Richtung dem transversalen Abstand zwischen den Anschlagsmitteln (30b, 34b) entspricht, wenn die Abschnitte (17, 18) sich in der Arbeitsposition befinden.
  9. Vorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die abnehmbaren intermediären Festhaltemittel (25, 26) ein auf dem Gestell gegenüber vom Steg (25) befestigtes halbes Führungslager (26) umfassen, wobei das genannte halbe Führungslager (26) und der genannte Steg (25) angepasst sind, um die Anschlussenden (30, 34) der Abschnitte radial zu führen, wenn der Steg (25) sich in der Verankerungsposition befindet.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das halbe Führungslager (26) und der Steg (25) Mittel (26a, 25a) zur reversiblen Befestigung des genannten Stegs (25) auf dem genannten halben Führungslager (26) besitzen, wenn der Steg sich in der Verankerungsposition befindet.
  11. Vorrichtung gemäß Anspruch 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Abschnitte (17, 18) wenigstens gleiche Längen aufweisen.
  12. Vorrichtung gemäß Anspruch 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel Kopplungsmittel (35a, 36a, 31c, 33c) eines Übertragungselements (35, 36) der Bewegung einer Motorwelle mit dem Führungsende (31, 33) wenigstens eines der Abschnitte umfassen, von dem ein als Kopplungsmittel auf dem Abschnitt bezeichneter Teil (31c, 33c) mit dem Abschnitt fest verbunden ist, und ein als Kopplungsmittel auf dem Gestell be zeichneter verbundener Teil (35a, 36a) vom Gestell getragen wird, wobei die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt (31c, 33c) und die Kopplungsmittel auf dem Gestell (35a, 36a) angepasst sind, um durch einfaches relatives Einsetzen zusammenzuwirken.
  13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt (31c, 33c) Klauenkupplungsmittel, insbesondere vom Typ mit Nut, umfassen und dass die Kopplungsmittel auf dem Gestell (35a, 36a) verbundene Klauenkupplungsmittel umfassen, insbesondere vom Typ mit Rippen, die aus einem Ausgangszapfen (35, 36) einer lateralen Übertragungsvorrichtung hervorstehen, wobei der genannte Zapfen (35, 36) sich in der axialen Verlängerung des Abschnitts (17, 18) befindet.
  14. Vorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der zwei Abschnitte (17, 18) für jedes Rollglied an einem sich gegenüber seinem Führungsende (31, 33) befindenden Übertragungselement (35, 36) angekoppelt ist.
  15. Vorrichtung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei unabhängige Motoren umfasst, die angepasst sind, um einen der Abschnitte (17) des Rollgliedes (15) oder die Gruppe der sich auf ein und derselben Seite der zu unterschiedlichen Rollgliedern (15, 16) gehörenden Vorrichtung befindenden Abschnitte (17, 19) anzutreiben.
  16. Vorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster der zwei Abschnitte an einem sich gegenüber seinem Führungsende befindenden Übertragungselement angekoppelt ist und dass der zweite Abschnitt ein in Rotation freies Führungsende aufweist, wobei die Anschlussenden der zwei Abschnitte verbundene Kopplungsmittel besitzen, die angepasst sind, um den Antrieb des zweiten Abschnitts durch den ersten zu erlauben.
  17. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel (35, 36, 37, 38, 25, 26, 27, 28) und das/die Rollorgan(e) (15, 16) aus steifem synthetischen Material sind.
  18. Wartungsverfahren eines Rollgliedes einer Rollvorrichtung mit Selbstantrieb zur Reinigung einer eingetauchten Fläche gemäß Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die folgenden Operationen ausgeführt werden: – in einer als Abbaustufe bezeichneten Stufe wird das Rollglied (15, 16) von seiner Arbeitsposition bis zu seiner Wartungsposition verschoben, – dann wird in einer als Austauschstufe bezeichneten Stufe das Rollorgan ganz (15, 16) oder teilweise (21, 22, 23, 24) ersetzt, – dann wird in einer als Zusammenbaustufe bezeichneten Stufe das Rollglied ab seiner Wartungsposition bis zu seiner Arbeitsposition verschoben.
  19. Wartungsverfahren gemäß Anspruch 18 für die Wartung eines Rollgliedes einer Vorrichtung gemäß Anspruch 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die folgenden Operationen durchgeführt werden: – in der Abbaustufe werden die Führungsmittel (25) ab ihrer Verankerungsposition bis zu ihrer Lö sungsposition manövriert, und die Abschnitte (17, 18) werden ineinander von ihrer Arbeitsposition bis zu ihrer Wartungsposition zum Gleiten gebracht, so dass die Führungsenden (31, 33) der Abschnitte vom Gestell gelöst werden, – in der Austauschstufe werden fakultativ die Abschnitte voneinander an ihrem Anschlussende (30, 34) zum Zwecke des vollständigen (17, 18) oder teilweisen (21, 22) Austauschs eines Abschnitts/mehrer Abschnitte getrennt, und die Abschnitte werden erneut durch ihr Anschlussende (30, 34) verbunden, – in der Zusammenbaustufe werden die Abschnitte in ihre Wartungsposition gebracht, wobei die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt (31c, 33c) den verbundenen Kopplungsmitteln auf dem Gestell (35a, 36a) gegenüber liegen, die Abschnitte (17, 18) werden ab ihrer Wartungsposition bis zu ihrer Arbeitsposition zum Gleiten gebracht, so dass die Kopplungsmittel auf dem Abschnitt (31c, 33c) mit den Kopplungsmitteln auf dem Gestell (35a, 36a) verbunden werden, und die Führungsmittel (25) von ihrer Lösungsposition bis zu ihrer Verankerungsposition manövriert werden.
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