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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein optisches Plattenmedium, das
eine Datenaufzeichnung mit hoher Dichte ermöglicht, und ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Aufzeichnen von Daten auf das optische Plattenmedium
oder zum Wiedergeben von Daten von dem optischen Plattenmedium.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
letzter Zeit hat sich die Aufzeichnungsdichte von optischen Plattenmedien
schnell erhöht.
Bei optischen Plattenmedien, die Daten digital aufzeichnen können, erfolgen
Aufzeichnung, Wiedergabe und Verwaltung der Daten in der Regel in
Block-Einheiten, wobei jeder Block eine vorgeschriebene Bytelänge hat
(dieser Block wird als „Datenblock" bezeichnet). Jeder
Datenblock erhält
Adressinformationen. Aufzeichnung und Wiedergabe der Daten erfolgen
durch Referenzieren der Adressinformationen.
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Zum
Aufzeichnen von Daten auf ein optisches Plattenmedium werden Nutzerdaten,
wie beispielsweise zu speichernde Audio-, Video- und Computer-Daten,
mit redundanten Daten versehen, wie beispielsweise einem Fehlerkorrekturcode
(Paritätscode),
der zum Erkennen oder Korrigieren eines Datenfehlers beim Lesen der
gespeicherten Daten verwendet wird. Die mit den redundanten Daten
versehenen Nutzerdaten werden nach einem Modulationscodesystem transformiert,
das für
die Eigenschaften von Aufzeichnungs- und Wiedergabesignalen für das optische
Plattenmedium geeignet ist. Auf das optische Plattenmedium wird
der transformierte Datenbitstrom aufgezeichnet. Ein bekanntes Modulationscodesystem,
das häufig
für optische
Plattenmedien verwendet wird, ist der lauflängenbegrenzte Code.
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Ein
lauflängenbegrenzter
Code legt den transformierten Datenbitstrom so fest, dass die Anzahl
von „0"-Bits, die sich zwischen
zwei „1"-Bits in einer Bitfolge
befinden, auf eine vorgegebene Anzahl begrenzt wird. Die Anzahl
von „0"-Bits, die sich zwischen „1"-Bits befinden, wird
als „Null-Run" bezeichnet. Ein
Intervall (Länge)
zwischen einem „1"-Bit und dem nächsten „1"-Bit in einem Datenbitstrom
(Codefolge) wird als „Inversionsintervall" bezeichnet. Durch
die Begrenzung des Null-Run werden die Grenzen, d. h. der Höchstwert
und der Mindestwert, des Inversionsintervalls eines Datenbitstroms
begrenzt. Der Höchstwert
wird als „maximales
Inversionsintervall k" und „minimales
Inversionsintervall d" bezeichnet.
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Wenn
ein Datenbitstrom durch Markierungspositionsaufzeichnung (PPM: Pit
Position Modulation) auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet
wird, entspricht das Bit „1" des Datenbitstroms
einer Aufzeichnungsmarkierung, und ein Null-Run „0" entspricht einer Leerstelle. Wenn ein
Datenbitstrom durch Markierungslängenaufzeichnung
(PWM: Pulse Width Modulation) auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet wird,
wird der Aufzeichnungszustand, d. h., ob eine Aufzeichnungsmarkierung
oder eine Leerstelle auf das optische Plattenmedium aufgezeichnet
werden soll, umgeschaltet, wenn ein „1"-Bit des Datenbitstroms erscheint. Bei
der Markierungslängenaufzeichnung
entspricht das Inversionsintervall der Länge einer Aufzeichnungsmarkierung
oder der Länge
einer Leerstelle.
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Wenn
beispielsweise der Mindestwert der physischen Größe von Markierungen, die auf
einem optischen Plattenmedium ausgebildet werden können (dieser
Mindestwert wird als „Markierungseinheit" bezeichnet), bei
der Markierungspositionsaufzeichnung und der Markierungslängenaufzeichnung
gleichgroß ist,
benötigt
die Markierungspositionsaufzeichnung 3 Markierungseinheiten zum
Aufzeichnen von Daten mit einer minimalen Codelänge (3 Bit „100" eines Datenbitstroms), während die
Markierungslängenaufzeichnung
nur eine Markierungseinheit benötigt.
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Wenn
ein lauflängenbegrenzter
Code mit einem minimalen Inversionsintervall von d = 2 verwendet wird,
ist die Anzahl von Bits je Längeneinheit
der Spur des optischen Plattenmediums bei der Markierungslängenaufzeichnung
größer als
bei der Markierungspositionsaufzeichnung. Und zwar ist die Aufzeichnungsdichte bei
der Markierungslängenaufzeichnung
höher als
bei der Markierungspositionsaufzeichnung.
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In
der Regel wird beim Aufzeichnen eines in einen Modulationscode transformierten
Datenbitstroms auf ein optisches Plattenmedium oftmals ein Synchronisationsmuster
in den Datenbitstrom in jedem festgelegten Zyklus des Datenbitstroms
eingefügt.
Dieses Synchronisationsmuster führt
eine entsprechende Datensynchronisation durch, wenn der Datenbitstrom
gelesen wird. Bei einem bekannten Verfahren zum Einfügen von Synchronisationsmustern
wird ein Synchronisationsmuster mit einer Folge, die nicht in einer
Modulationscodefolge vorkommt, am Beginn eines als Rahmenbereich
bezeichneten Bereichs, der eine festgelegte Bytelänge hat,
eingefügt.
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Von
den Datenformaten für
optische Aufzeichnungs-Plattenmedien, die vor kurzem in die Praxis überführt worden
sind, wird nachstehend das DVD-RW-Datenformat kurz beschrieben.
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Beim
DVD-RW-Datenformat werden Adressinformationen nach Prepits angeordnet,
die sich auf einem Land zwischen zwei benachbarten Rillenspuren
befinden, in die Daten aufgezeichnet werden sollen. Die Daten werden
kontinuierlich in die Rillenspuren aufgezeichnet. Ein ECC-Block,
der die minimale Einheit zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Daten
ist, enthält
mehrere als Datenrahmenbereiche bezeichnete Bereiche, die jeweils
eine feste Bytelänge
haben. Ein Datenrahmenbereich enthält einen Synchronisationsinformationenbereich,
der am Beginn des Datenrahmenbereichs vorgesehen ist, und einen
Datenbereich. Die Aufzeichnung oder Wiedergabe von Daten wird in
dem Datenbereich in dem Datenrahmenbereich begonnen oder beendet,
der sich am Beginn jedes ECC-Blocks befindet. Eine Operation zum
weiteren Aufzeichnen von Daten in einen ECC-Bock neben dem ECC-Block,
in den bereits Daten aufgezeichnet worden sind, wird als „Verknüpfen" bezeichnet. Ein
Datenrahmenbereich, der einer Position entspricht, an der die Datenaufzeichnung
begonnen und beendet wird, wird als „Verknüpfungsrahmenbereich" bezeichnet.
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44 zeigt ein Datenformat einer Verknüpfungsposition
und deren Umgebung bei einer herkömmlichen DVD-RW. Bei einer
DVD-RW umfasst ein ECC-Block 16 Sektoren, und ein Sektor umfasst
26 Rahmenbereiche. Die minimale Einheit für die Datenaufzeichnung ist
ein ECC-Block. Die Datenaufzeichnung wird an einem Datenbereich
DATA eines vorderen Rahmenbereichs (Verknüpfungsrahmenbereich) eines
vorderen Sektors S0 eines ECC-Blocks begonnen und beendet. 44 zeigt die Position, an der die Datenaufzeichnung
begonnen und beendet wird, als „Startposition der Datenaufzeichnung". In dem in 44 gezeigten Beispiel wird das Verknüpfen so
durchgeführt,
dass die Datenaufzeichnung am 16. Byte vom Beginn des Verknüpfungsrahmenbereichs
beendet wird und zwischen dem 15. Byte und dem 17. Byte vom Beginn
des Verknüpfungsrahmenbereichs
begonnen wird.
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In
den Verknüpfungsrahmenbereich,
in dem die Datenaufzeichnung begonnen und beendet wird, werden Daten
diskontinuierlich aufgezeichnet. Daher können Daten, die von der Position,
an der die Verknüpfung beginnt
(Startposition), bis zum nächsten
Rahmenbereich aufgezeichnet werden, nicht gelesen werden, da keine
exakte Bit-Synchronisation realisiert werden kann. Und wenn die
geringe Genauigkeit der Verknüpfung dazu
führt,
dass die Länge
des Rahmenbereichs größer oder
kleiner als die vorgegebene Länge
wird, oder wenn durch eine wiederholte Verknüpfungsaufzeichnung in denselben
Rahmenbereich die Qualität
des Signals in dem Rahmenbereich gemindert wird, werden Signalwiedergabesysteme
zum Level-Slicing,
PLL oder dergleichen instabil, wenn die an der Verknüpfungsposition
und in deren Nähe
aufgezeichneten Daten wiedergegeben werden. Im schlimmsten Fall
besteht die Gefahr, dass Daten in mehreren Rahmenbereichen nach der
Verknüpfungsposition
nicht gelesen werden können.
In diesem Fall kann keine Fehlerkorrektur durchgeführt werden,
sodass es möglicherweise
zu einem Lesefehler kommt. Wenn die Positionsgenauigkeit beim Durchführen der
Verknüpfung
weniger als ein Bit beträgt,
erhöht
sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten exakt gelesen werden.
Aber die Toleranz von weniger als einem Bit ist schwer zu realisieren
und ist daher mit zunehmender Datenaufzeichnungsdichte nicht erreichbar.
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In
Anbetracht der vorgenannten Probleme hat die vorliegende Erfindung
das Ziel, ein Aufzeichnungsmedium, ein Aufzeichnungsverfahren, ein
Wiedergabeverfahren, eine Aufzeichnungsvorrichtung und eine Wiedergabevorrichtung
bereitzustellen, um eine stabile Datenaufzeichnung und -wiedergabe
auch an einer Start- und Endposition der Datenaufzeichnung zu ermöglichen.
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Beschreibung
der Erfindung
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Nach
einem Aspekt der Erfindung wird ein Aufzeichnungsmedium mit einem
Aufzeichnungsbereich bereitgestellt.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft also ein Aufzeichnungsmedium, ein
Aufzeichnungsverfahren, eine Aufzeichnungsvorrichtung, ein Wiedergabeverfahren
und eine Wiedergabevorrichtung, die in den beigefügten Ansprüchen dargelegt
sind, wobei sich EP-A-0837471
in den Oberbegriffen widerspiegelt.
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Nachstehend
wird eine Funktion der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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Bei
einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmedium
weist ein Aufzeichnungsbereich einen ersten Bereich und einen zweiten
Bereich auf. Der erste Bereich weist einen Rahmenbereich auf. In
den Rahmenbereich werden eine zweite Synchronisationscodefolge und
mindestens ein Teil der Daten aufgezeichnet. Der zweite Bereich
weist einen Bereich auf, in den eine dritte Synchronisationscodefolge
und eine vierte Synchronisationscodefolge aufgezeichnet werden.
Auf diesem Aufzeichnungsmedium kann mit einer zusätzlichen
Datenaufzeichnung (Verknüpfung)
begonnen werden, wobei eine Position in der vierten Synchronisationscodefolge
als Startposition angesehen wird. Dadurch erfolgt keine zusätzliche
Datenaufzeichnung in den Rahmenbereich, in dem Daten aufgezeichnet
sind. Daher kann die Datenaufzeichnung und -wiedergabe auch an der Startposition
und der Endposition der Datenaufzeichnung stabil durchgeführt werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Draufsicht eines beschreibbaren optischen Plattenmediums (Aufzeichnungsmediums) 101 nach
einem ersten Beispiel, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung
ist.
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2 zeigt
ein Datenformat von Datenblöcken 103 des
optischen Plattenmediums 101.
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3 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in einen ersten Synchronisationsbereich PA aufgezeichnet werden
soll (PA-Muster), das in dem ersten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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4 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in einen zweiten Synchronisationsbereich VFO aufgezeichnet
werden soll (VFO-Muster), das in dem ersten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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5 zeigt
ein beispielhaftes Muster, das in den zweiten Synchronisationsbereich
VFO aufgezeichnet werden soll, wenn Tmin = 3 und Tmin = 2 ist.
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6 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in einen dritten Synchronisationsbereich SY aufgezeichnet werden
soll (SY-Muster), das in dem ersten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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7A zeigt
ein beispielhaftes Aufzeichnungsmuster an einer Startposition eines
normalen Rahmenbereichs (d. h., eines zweiten Rahmenbereichs) in
dem ersten Beispiel.
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7B zeigt
ein beispielhaftes Aufzeichnungsmuster an einer Startposition eines
Verknüpfungsrahmenbereichs
(d. h., eines ersten Rahmenbereichs) in dem ersten Beispiel.
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8 zeigt
eine Draufsicht eines beschreibbaren optischen Plattenmediums (Aufzeichnungsmediums) 3101 nach
einem zweiten Beispiel, das eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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9 zeigt
ein Beispiel für
ein Datenformat des optischen Plattenmediums 3101 in dem
zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung.
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10 zeigt
ein Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in einem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind.
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11 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das vorzugsweise als Synchronisationscodefolge in dem
zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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12 zeigt
ein spezielles Beispiel für
ein SY0-Muster und ein SY-Muster in dem zweiten Beispiel der vorliegenden
Erfindung.
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13 zeigt
schematisch Code-Abstände
zwischen verschiedenen Arten von Synchronisationscodefolgen (Mustern).
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14 zeigt
einen beispielhaften inneren Aufbau eines Rahmenbereichs F0.
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15 zeigt
spezielle Beispiele für
ein SY0-Muster, ein SY-Muster und ein PA-Muster in dem zweiten Beispiel
der vorliegenden Erfindung.
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16 zeigt
weitere spezielle Beispiele für
ein SY0-Muster, ein SY-Muster und ein PA-Muster in dem zweiten Beispiel der vorliegenden
Erfindung.
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17 zeigt
ein weiteres Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in dem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind.
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Die 18A bis 18D zeigen
Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in einem Sektor
enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden sollen,
in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden.
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Die 19A bis 19C zeigen
Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in einem Sektor
enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden sollen,
in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden.
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20 zeigt
ein weiteres Beispiel, in dem Synchronisationscodefolgen, die in
die in einem Sektor enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet
werden sollen, in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden.
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21 zeigt
ein weiteres Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in dem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind.
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Die 22A bis 22C zeigen
Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in einem Sektor
enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden sollen,
in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden, wenn vier Arten
von Mustern SY0, SY1, SY2 und SY3 verwendet werden.
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23 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums (Aufzeichnungsmediums) 401 nach
einem dritten Beispiel, das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung
ist.
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24 zeigt ein Datenformat eines Datenblocks 403 des
optischen Plattenmediums 401 (23) nach
dem dritten Beispiel.
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25 zeigt ein Beispiel für ein Muster, das in einen
vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden soll (PS-Muster),
das in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt wird.
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26 zeigt ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), das in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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27 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), das in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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28 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), das in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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29 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), das in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt
wird.
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30 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster).
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31 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster).
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32 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums 701 nach einem vierten Beispiel,
das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.
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33 zeigt ein Datenformat eines Datenblocks 703 des
optischen Plattenmediums 701 nach dem vierten Beispiel.
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Die 34A und 34B zeigen
weitere Beispiele für
die Gestaltung eines ersten Rahmenbereichs 801a in dem
vierten Beispiel.
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35 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums 1001 nach einem fünften Beispiel,
das nicht Bestandteil der vorliegenden Erfindung ist.
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36 zeigt ein Datenformat von Datenblöcken 1003a,
die in einem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 des
optischen Plattenmediums 1001 in dem fünften Beispiel enthalten sind.
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37 zeigt ein Datenformat von Datenblöcken 1003b,
die in einem wiederbeschreibbaren Bereich 1005 des optischen
Plattenmediums 1001 in dem fünften Beispiel enthalten sind.
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38 zeigt den Aufbau einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung
(Aufzeichnungsvorrichtung) 1710 nach einem sechsten Beispiel
der vorliegenden Erfindung.
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39 zeigt den inneren Aufbau eines Mustererkennungs-
und -synchronisationsabschnitts 1703.
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40 zeigt ein weiteres Beispiel für den inneren
Aufbau des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703.
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41 zeigt die Beziehung zwischen dem Datenformat
des optischen Plattenmediums 3101 und den Positionsinformationen.
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42 zeigt den Aufbau einer Informationswiedergabevorrichtung
(Wiedergabevorrichtung) 1810 nach einem siebenten Beispiel
der vorliegenden Erfindung.
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43 zeigt Betriebswellenformen verschiedener Zeitsteuersignale,
die beim Wiedergeben von Daten verwendet werden, die in den ersten
Rahmenbereich LF, der dem Verknüpfungsrahmen
entspricht, und in dessen Umgebung aufgezeichnet werden.
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44 zeigt ein Datenformat einer Verknüpfungsposition
und deren Umgebung bei einer herkömmlichen DVD-RW.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung anhand von erläuternden Beispielen unter Bezugnahme auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. In dieser Patentbeschreibung bezeichnen
die Begriffe „Start" und „Ende" relative Positionen
entlang von Informationsspuren eines optischen Plattenmediums. Eine
Position, an der Daten in einer Zone entlang einer Informationsspur
zuerst aufgezeichnet und wiedergegeben werden, wird als „Beginn" der Zone (oder als
Beginn der in die Zone aufgezeichneten Daten) bezeichnet, und eine Position,
an der Daten in einer Zone entlang einer Informationsspur zuletzt
aufgezeichnet oder wiedergegeben werden, wird als „Ende" der Zone (oder als
Ende der in die Zone aufgezeichneten Daten) bezeichnet. In dem Fall,
dass es einen Bereich A und einen Bereich B entlang einer Informationsspur
gibt und die Datenaufzeichnung oder -wiedergabe in dem Bereich A
nach dem Bereich B erfolgt, wird der Bereich A als „hinter" dem Bereich B liegend
bezeichnet und der Bereich B wird als „vor" dem Bereich liegend bezeichnet. Die
Formulierung, dass ein Bereich „hinter" oder „vor" dem anderen Bereich liegt, bedeutet
nicht unbedingt, dass die beiden Bereiche aneinandergrenzen. Wenn
der Bereich hinter dem Bereich B liegt und der Bereich A an den
Bereich B angrenzt, wird der Bereich A als Bereich unmittelbar nach
dem Bereich B bezeichnet.
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In
dieser Patentbeschreibung stellt der Begriff „Rahmenbereich" einen speziellen
Bereich auf einer Informationsspur eines optischen Plattenmediums
dar. In den Rahmenbereich werden eine vorgegebene Datenmenge und/oder
eine vorgegebene Codefolgenmenge aufgezeichnet. Die in den Rahmenbereich
aufgezeichneten Daten oder Codefolge werden als „Rahmen" bezeichnet. In dieser Patentbeschreibung
stellt der Begriff „Sektor" ebenfalls einen
speziellen Bereich auf einer Informationsspur eines optischen Plattenmediums
dar, und ein Sektor enthält
mehrere der vorgenannten Rahmenbereiche.
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Beispiel 1
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1 zeigt
eine Draufsicht eines beschreibbaren optischen Plattenmediums (Aufzeichnungsmediums) 101 nach
einem ersten Beispiel. Auf einer Aufzeichnungsfläche des optischen Plattenmediums 101 ist eine
Aufzeichnungsspur 102 (Aufzeichnungsbereich) spiralförmig ausgebildet.
Die Aufzeichnungsspur 102 ist in Datenblöcke 103 unterteilt.
Mit anderen Worten, die Datenblöcke 103 sind
auf der Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 101 zusammenhängend in
Umfangsrichtung so angeordnet, dass sie die Informationsspur 102 bilden.
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2 zeigt
ein Datenformat der Datenblöcke 103 des
optischen Plattenmediums 101. Wie in 2 gezeigt,
enthält
jeder Datenblock 103 einen ersten Rahmenbereich 201 an
seinem Beginn und daran anschließend mehrere zweite Rahmenbereiche 202.
Der erste Rahmenbereich 201 und die zweiten Rahmenbereiche 202 bilden
einen Datenblock 103. In 2 liegt
ein rechts gezeigter Bereich hinter einem links gezeigten Bereich.
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Die
Informationsspur 102 des optischen Plattenmediums 101 enthält also
mehrere zweite Rahmenbereiche 202 (die kollektiv als erster
Bereich bezeichnet werden) und einen ersten Rahmenbereich 201 (zweiter Bereich),
die in einem Datenblock enthalten sind.
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Der
erste Rahmenbereich 201 enthält einen ersten Synchronisationsbereich
PA an seinem Beginn und daran anschließend einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO.
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Der
zweite Rahmenbereich 202 (Rahmenbereich) enthält einen
dritten Synchronisationsbereich SY an seinem Beginn und daran anschließend einen
Datenbereich DATA. Der dritte Synchronisationsbereich SY ist ein
Bereich, in den ein SY-Muster (zweite Synchronisationscodefolge)
aufgezeichnet werden soll. Der Datenbereich DATA ist ein Bereich,
in den mindestens ein Teil der in das Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnenden Nutzerdaten
aufgezeichnet werden soll. Mit anderen Worten, der zweite Rahmenbereich 202 (Rahmenbereich)
enthält
einen Bereich, in den ein SY-Muster (zweite Synchronisationscodefolge)
und mindestens ein Teil der Nutzerdaten aufgezeichnet werden sollen.
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Nachstehend
wird die Funktion jedes Bereichs beschrieben. Zunächst dient
der Datenbereich DATA zum Aufzeichnen eines Datenbitstroms, der
Nutzerdaten enthält.
Der Datenbitstrom enthält
einen Paritätscode,
der zum Erkennen oder Korrigieren eines Datenfehlers beim Lesen
der Daten verwendet wird. Der Paritätscode ist in einem anderen
Bereich als die Nutzerdaten enthaften. Der Datenbitstrom wird nicht
als Binärdaten
an sich aufgezeichnet, sondern wird mit einem Modulationssystem
transformiert, das die Eigenschaften eines Aufzeichnungs- und Wiedergabesignals
des optischen Plattenmediums vor der Aufzeichnung abgleicht.
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Hier
wird unterstellt, dass ein transformierter Datenbitstrom eine Codefolge
ist, die auf den minimalen Run (minimales Inversionsintervall) d
und den maximalen Run (maximales Inversionsintervall) k begrenzt
ist, und die Codefolge durch Teilen des eingegebenen Datenbitstroms
in Blöcke,
die jeweils Einheiten von (m × i) Bit
haben, und anschließendes
Transformieren jedes Blocks der Eingangsdaten in eine Codefolge
mit Einheiten von (n × i)
Bit erhalten wird. Hierbei sind d und k jeweils eine natürliche Zahl,
die d < k erfüllt, m und
n sind jeweils eine natürliche
Zahl, die m < n
erfüllt,
und i ist natürliche
Zahl, die 1 ≤ i ≤ r erfüllt. Insbesondere
wenn r = 1 ist, wird dieses Transformationssystem als System mit
Codes fester Länge
bezeichnet, und wenn r ≤ 1
ist (i kann mehrere Werte haben), wird dieses Transformationssystem
als System mit Codes variabler Länge
bezeichnet.
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Wenn
eine Codefolge mit dem NRZ-Format (NRZ: Non Return to Zero) aufgezeichnet
wird, entspricht das Bit „1" der Codefolge einer
Aufzeichnungsmarkierung und die Nullen eines Null-Run entsprechen
einer Leerstelle. Bei einem optischen Plattenmedium werden Aufzeichnungsmarkierungen
und Leerstellen voneinander dadurch unterschieden, ob die Pits konvex
oder konkav sind, oder sie werden durch den Unterschied im Reflexionsgrad
unterschieden, der von der Phasenumwandlung in einer Aufzeichnungsschicht
verursacht wird. Wenn die Codefolge mit dem NRZI-Format (NRZI: Non
Return to Zero Interval) aufgezeichnet wird, wird der Aufzeichnungszustand,
d. h., ob eine Aufzeichnungsmarkierung oder eine Leerstelle aufgezeichnet
werden soll, umgeschaltet, wenn ein „1"-Bit des Datenbitstroms erscheint. Bei
der Markierungslängenaufzeichnung
entspricht das Inversionsintervall der Länge einer Aufzeichnungsmarkierung
oder der Länge
einer Leerstelle.
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Wenn
man annimmt, dass der Mindestwert der Größe von Markierungen, die auf
einer Aufzeichnungsschicht eines optischen Plattenmediums ausgebildet
werden können
(dieser Mindestwert wird als „Markierungseinheit" bezeichnet), bei
der NRZ-Aufzeichnung und der NRZI-Aufzeichnung gleichgroß ist, benötigt die NRZ-Aufzeichnung
3 Markierungseinheiten zum Aufzeichnen von Daten mit einer minimalen
Codelänge
(3 Bit „100" eines Datenbitstroms), während die
NRZI-Aufzeichnung nur eine Markierungseinheit benötigt. Wenn
ein lauflängenbegrenzter
Code mit einem minimalen Inversionsintervall von d = 2 verwendet
wird, ist die Anzahl von Bits je Längeneinheit der Spur des optischen
Plattenmediums bei der NRZI-Aufzeichnung
größer als
bei der NRZI-Aufzeichnung. Und zwar ist die Aufzeichnungsdichte
bei der NRZI-Aufzeichnung höher
als bei der NRZ-Aufzeichnung.
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Im
ersten Beispiel wird die Markierungslängenaufzeichnung unter Verwendung
eines lauflängenbegrenzten
Codes mit den Parametern d = 2, k = 10, m = 8, n = 16 und r = 1
für die
Modulation durchgeführt.
Mit anderen Worten, der in den Datenbereich DATA des optischen Plattenmediums 101 (1)
aufgezeichnete Datenbitstrom enthält Aufzeichnungsmarkierungen
und Aufzeichnungsleerstellen mit einer minimalen Länge von
Tmin = 3 Bit und einer maximalen Länge von Tmax = 11 Bit.
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Der
erste Synchronisationsbereich PA ist zum Identifizieren des Beginns
des ersten Rahmenbereichs 201 vorgesehen und hat vorzugsweise
ein aufgezeichnetes Muster, das in einem Datenbitstrom, der zumindest
in den Datenbereich DATA aufgezeichnet werden soll, nicht vorkommt.
Durch Aufzeichnen eines Musters, das in dem Datenbereich DATA nicht
vorkommt, in den ersten Synchronisationsbereich PA kann der erste
Synchronisationsbereich PA problemlos von dem Datenbereich DATA
unterschieden werden, wenn der Datenbitstrom gelesen wird.
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Der
zweite Synchronisationsbereich VFO ist zum Realisieren von stabilen
Operationen von Datenwiedergabesystemen beim Lesen jedes Datenblocks 103 vorgesehen.
Die Datenwiedergabesysteme betreffen beispielsweise einen Abschnitt
zum Level-Slicing eines Wiedergabesignals RF (Hochfrequenz), das
aus dem Datenblock 103 gelesen wird, und einen PLL-Abschnitt
(PLL: Phase Locked Loop; Phasenregelkreis) zum Extrahieren eines
Bitsynchronisationstakts aus den Level-gesliceten Daten. Um stabile
Operationen der Datenwiedergabesysteme zu realisieren, erfüllen die
in den zweiten Synchronisationsbereich VFO aufgezeichneten Muster
vorzugsweise die nachstehenden Bedingungen 1 bis 3:
- – Bedingung
1: Es werden eine ausreichende Amplitude und ein ausreichendes Signal-Rausch-Verhältnis des
Wiedergabesignals RF gewährleistet.
- – Bedingung
2: Die Häufigkeit
der Umschaltung zwischen Aufzeichnungsmarkierung und -leerstelle
ist ausreichend.
- – Bedingung
3: Der DSV-Wert (DSV: Digital Sum Value; digitaler Summenwert) des
Musters ist so nahe an null wie möglich.
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Die
Bedingung 1 dient zum einwandfreien Erhalten von Level-gesliceten
Daten aus dem Wiedergabesignal RF. Wenn die Amplitude des Wiedergabesignals
RF zu klein ist oder sein Signal-Rausch-Verhältnis zu klein ist, wird das
Signal nicht genau Level-geslicet oder das Signal wird durch den
Einfluss des Rauschens der Datenwiedergabesysteme in fehlerhafte
Daten Level-geslicet.
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Die
Bedingung 2 dient zum stabilen und schnellen Erhalten eines Bitsynchronisationstakts
aus den Level-gesliceten Daten. Wenn die Taktfrequenz/-phase von
dem PLL-Abschnitt in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO verriegelt
wird, können
die Informationen für
den Frequenz-Phasen-Vergleich öfter
erhalten werden, da die Häufigkeit
der Umschaltung zwischen Aufzeichnungsmarkierung und -leerstelle
größer ist.
Dadurch kann die Taktfrequenz/-phase schneller verriegelt werden.
Wenn die Häufigkeit
der Umschaltung zwischen Aufzeichnungsmarkierung und -leerstelle
zu gering ist, können
die Informationen für
den Frequenz-Phasen-Vergleich nicht erhalten werden. Dadurch wird
die Taktfrequenz/-phase langsamer oder instabiler verriegelt.
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Die
Bedingung 3 dient zum stabilen Level-Slicing des Wiedergabesignals
RF. In dem Fall, dass ein Gleichstromrückkopplungssystem (zur Durchführung der
Rückkopplungsregelung
des Slicing-Levels mit einer Gleichstrom-Komponente der Level-gesliceten
Daten) verwendet wird, das im Allgemeinen als Level-Slicing-System
benutzt wird, schwankt der Slicing-Level stark oder weicht stark
von der Mitte des Wiedergabesignals RF ab, wenn der DSV-Wert des
Musters stark schwankt oder streut. Dadurch können die Level-gesliceten Daten
nicht stabil erhalten werden. Ein DSV-Wert des Musters, der so nahe
wie möglich
an 0 liegt, wird für das
Gleichstromrückkopplungssystem
bevorzugt.
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Der
dritte Synchronisationsbereich SY ist zum Identifizieren des Beginns
jedes zweiten Rahmenbereichs 202 vorgesehen. Wie bei dem
ersten Synchronisationsbereich PA zum Identifizieren des Beginns
des ersten Rahmenbereichs 201 sollte ein Muster, das zumindest
nicht in einem Datenbitstrom vorkommt, der in den Datenbereich DATA
aufgezeichnet werden soll, in den dritten Synchronisationsbereich
SY aufgezeichnet werden. Durch Aufzeichnen eines Musters, das in
dem Datenbereich DATA nicht vorkommt, in den dritten Synchronisationsbereich
SY kann der dritte Synchronisationsbereich SY problemlos von dem
Datenbereich DATA unterschieden werden, wenn der Datenbitstrom gelesen
wird.
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3 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in einen ersten Synchronisationsbereich PA aufgezeichnet werden
soll (PA-Muster), wobei dieses Beispiel in dem ersten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Ein Merkmal des in 3 gezeigten
PA-Musters ist, dass das Muster eine Aufzeichnungsmarkierung oder
eine Leerstelle mit einer Länge
von 14 Kanalbits (14T) enthält,
was eine Kanalbitlänge
von (Tmax + 3) ist. In dem ersten Beispiel beträgt, wie vorstehend dargelegt,
die maximale Markierungs-/Leerstellenlänge Tmax eines in den Datenbereich
DATA aufzuzeichnenden Datenbitstroms 11 Kanalbits (11T), was um
3 Bit von den in dem ersten Synchronisationsbereich PA enthaltenen
14T abweicht. Selbst wenn es aufgrund des Einflusses des bei der Wiedergabe
erzeugten Rauschens zu einer Flankenverschiebung von 1 Kanalbit
kommt und sich dadurch die 14T-Markierung (oder die 14T-Leerstelle)
in dem ersten Synchronisationsbereich auf 13 Kanalbits verkürzt und sich
die 11T-Markierung (oder die 11T-Leerstelle)
in dem Datenbereich DATA auf 12 Kanalbits verlängert, besteht immer noch eine Differenz
von 1 Kanalbit zwischen der Markierung (oder der Leerstelle) in
dem ersten Synchronisationsbereich und der Markierung (oder der
Leerstelle) in dem Datenbereich DATA. Dadurch wird trotz der Flankenverschiebung
von etwa einem Bit eine ausreichende Fehlergrenze bereitgestellt,
um zu vermeiden, dass das 11T-Muster in dem Datenbereich DATA fehlerhaft
als Muster in dem ersten Synchronisationsbereich PA erkannt wird.
Auf diese Weise wird das PA-Muster zum Identifizieren des Beginns
des nachfolgenden VFO-Musters verwendet.
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Bei
dem in 3 gezeigten Beispiel ist eine 4T-Markierung/Leerstelle
unmittelbar nach der 14T-Markierung/Leerstelle angeordnet. Durch
Verwenden von (14T + 4T) als Erkennungsmuster beim Lesen der Daten in
dem Datenblock 103 kann die Wahrscheinlichkeit einer fehlerhaften
Erkennung gegenüber
der alleinigen Verwendung von 14T als Erkennungsmuster verringert
werden. Durch zusätzliche
Verwendung von (15T + 3T) oder (13T + 5T) zu (14T + 4T) für das Erkennungsmuster
kann auch beim Auftreten einer Flankenverschiebung am hinteren Ende
von 14T vermieden werden, dass 14T nicht erkannt wird, und die Wahrscheinlichkeit
einer fehlerhaften Erkennung kann so gering wie möglich gehalten
werden.
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Dadurch
kann ein PA-Muster problemlos von dem hinter ihm liegenden VFO-Muster
oder einem anderen in den Datenbereich DATA aufgezeichneten Muster
unterschieden werden. Mit der Wiedergabevorrichtung oder der Aufzeichnungsvorrichtung,
die das PA-Muster erkennt, wird es möglich, das Ende des Datenbereichs DATA
in einem vor dem PA-Muster liegenden Datenblock zu ermitteln oder
den Beginn des zweiten Synchronisationsbereichs VFO nach dem PA-Muster
oder den Beginn des hinter dem zweiten Synchronisationsbereich VFO
liegenden Datenblocks zu prädizieren.
Spezielle Beispiele, in denen das in den ersten Synchronisationsbereich
aufgezeichnete PA-Muster zur Wiedergabe- oder Aufzeichnungssteuerung
verwendet wird, werden später
in einem sechsten und einem siebenten Beispiel beschrieben. Das
PA-Muster stellt den Beginn des ersten Rahmenbereichs (zweiter Bereich)
dar.
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In 3 wird
das Muster in dem ersten Synchronisationsbereich PA mit dem NRZ-Format als {10010010010001000000000000010001}
dargestellt. Durch Hinzufügen,
unmittelbar vor (14T + 4T), der Folge (3T + 3T + 3T + 4T), die wie
beim Modulationscode die Lauflängenbegrenzung
d = 2 und k = 10 erfüllt
(Begrenzung des Null-Run, d. h., der Anzahl von zusammenhängenden „0"-Bits), entsteht
ein Muster mit insgesamt 32 Kanalbits (d. h. 2 Byte). Vorzugsweise
erfüllt
die Folge, die unmittelbar vor 14T liegt, die gleiche Lauflängenbegrenzung
wie die des Modulationscodes, aber die vorliegende Erfindung ist
nicht darauf beschränkt. Das
Muster des ersten Synchronisationsbereichs PA ist nicht auf ein
einziges Muster beschränkt,
sondern kann aus mehreren Mustern ausgewählt werden. Es werden beispielsweise
mehrere Muster erzeugt, die unterschiedliche Null-Runs (Anzahl von
zusammenhängenden „0"-Bits) am Beginn
des Musters haben. Aus den mehreren Mustern wird ein Muster so ausgewählt, dass
das ausgewählte
Muster die gleiche Lauflängenbegrenzung
wie das des Modulationscodes beim Verknüpfen mit dem Null-Run erfüllt, der
durch die Modulation des unmittelbar vorhergehenden Bytes entsteht
(letzter Null-Run). Alternativ haben mehrere Muster verschiedene
DSV-Werte, und ein Muster wird so ausgewählt, dass der DSV-Wert nach
dem Auswählen
am niedrigsten ist. Der DSV-Wert nach dem Auswählen ist die Summe aus dem
DSV-Wert der Folge unmittelbar vor dem ausgewählten Muster und dem DSV-Wert
des ausgewählten
Musters.
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4 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in den zweiten Synchronisationsbereich VFO aufgezeichnet
werden soll (VFO-Muster), wobei das Beispiel in dem ersten Beispiel
besonders bevorzugt wird. Ein Merkmal des in 4 gezeigten
VFO-Musters ist, dass das Muster wiederholte 4-Kanalbit-Aufzeichnungsmarkierungen
und -Leerstellen enthält.
Das in 4 gezeigte Muster erfüllt die vorgenannten Bedingungen
1 bis 3.
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Das
Muster, das eine Einzellänge
von 4T hat, gewährleistet
eine ausreichende Amplitude des Wiedergabesignals RF (Bedingung
1). Zwar ist ein Muster, das die größte Häufigkeit von Markierungs-/Leerstellen-Umschaltungen
liefert, ein Muster mit einer Einzellänge von 3 Kanalbits (minimale
Länge),
aber ein Muster mit einer Einzellänge von 4T wird aus folgendem
Grund als bevorzugt angesehen. Bei den Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Eigenschaften eines
optischen Plattenmediums, das eine hohe Aufzeichnungsdichte realisiert,
ist die Amplitude eines Wiedergabesignals RF mit einem Bit minimaler
Länge im
Allgemeinen wesentlich kürzer als
die längere
Markierung/Leerstelle. Daher kann mit einer Länge von 3 Kanalbits kein Wiedergabesignal
RF erhalten werden, das stabil Level-geslicet werden kann. Daher
wird ein Muster mit einer Einzellänge von 4T als Muster angesehen,
das besser zur Erfüllung
der beiden Bedingungen 1 und 2 geeignet ist. Da ein Muster mit einer
Einzellänge
von 4T einen DSV von 0 haben kann, erfüllt das Muster auch die Bedingung
3.
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Das
in den zweiten Synchronisationsbereich VFO aufzuzeichnende Muster
ist nicht auf ein Muster mit einer Einzellänge von 4T beschränkt. Vorzugsweise
wird ein Muster, das alle Bedingungen 1 bis 3 erfüllt, aufgezeichnet,
aber die Bedingungen können
mit Prioritätsebenen
entsprechend den Aufzeichnungs- und Wiedergabe-Eigenschaften des
optischen Plattenmediums versehen werden. Beispielsweise kann bei
einem optischen Plattenmedium, das eine ausreichende Amplitude eines
Wiedergabesignals RF liefert (Bedingung 1), mit einer Aufzeichnungsmarkierung
oder Leerstelle, die eine Mindestlänge von 3T hat, ein Muster
mit wiederholten 3T-Aufzeichnungsmarkierungen oder -Leerstellen
verwendet werden. Dadurch kann die Häufigkeit von Markierungs-/Leerstellen-Umschaltungen
gegenüber
einem Muster mit einer Einzellänge
von 4T erhöht
werden (Bedingung 2). Auf diese Weise erhält Bedingung 2 eine höhere Prioritätsebene
als Bedingung 1, und der Daten-PLL kann schneller verriegelt werden.
Alternativ kann bei einem optischen Plattenmedium, das auch mit einem
Muster mit einer Einzellänge
von 4T keine ausreichende Amplitude eines Wiedergabesignals RF liefert, ein
Muster mit wiederholten 5T-Aufzeichnungsmarkierungen oder -Leerstellen
verwendet werden. In diesem Fall erhält Bedingung 1 eine höhere Prioritätsebene
als Bedingung 2, d. h. obwohl die Häufigkeit von Markierungs-/Leerstellen-Umschaltungen
im Vergleich zu einem Muster mit einer Einzellänge von 4T verringert wird, kann
die Genauigkeit des Level-Slicing von Daten verbessert werden.
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5 zeigt
ein beispielhaftes Muster, das in den zweiten Synchronisationsbereich
VFO aufgezeichnet werden soll, wenn Tmin = 3 und Tmin = 2 ist. Wenn
in dem in 5 gezeigten Beispiel Tmin =
3 ist, wird ein Muster mit wiederholten 4T-Aufzeichnungsmarkierungen
und -Leerstellen verwendet, und wenn Tmin = 2 ist, wird ein Muster
mit wiederholten 3T-Aufzeichnungsmarkierungen
und -Leerstellen verwendet.
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Somit
liefert ein Muster mit einer Einzellänge von (Tmin + 1) Kanalbits
eine ausreichende Amplitude eines Wiedergabesignals RF und erfüllt dadurch
Bedingung 1.
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Wenn
ein 8/16-Modulationssystem verwendet wird, ist Tmin = 3 und 1 Byte
= 16 Kanalbits. Somit werden 4T-Markierungen- oder -Leerstellen
4-mal je Byte wiederholt. Da die Länge des zweiten Synchronisationsbereichs
VFO in dem ersten Beispiel 91 Byte beträgt, werden 4T-Markierungen-
oder -Leerstellen 364-mal (= 91 × 4) wiederholt.
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Das
8/16-Modulationssystem ist ein System zum Transformieren von 8-Bit-Binärdaten in
ein Codewort mit 16 Kanalbits. Das 8/16-Modulationssystem ist beispielsweise
in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 8-31100 näher beschrieben.
Bei dem 8/16-Modulationssystem
werden mehrere Transformationstabellen 8-Bit-Vormodulationsdaten
zugewiesen, und die Transformationstabellen werden so geschaltet,
dass die 8-Bit-Vormodulationsdaten
so in einen Code transformiert werden, dass die modulierte Codefolge
so wenige Niederfrequenzkomponenten wie möglich hat. Die Transformationstabellen
werden so geschaltet, dass die Bedingungen für das minimale Inversionsintervall
d = 2 und das maximale Inversionsintervall k = 11 erfüllt werden und
dabei der DSV-Absolutwert in der Codefolge minimiert wird.
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6 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das in einen dritten Synchronisationsbereich SY aufgezeichnet werden
soll (SY-Muster), wobei das Beispiel in dem ersten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Ein Merkmal des in 6 gezeigten
SY-Musters ist, dass das Muster eine Aufzeichnungsmarkierung oder
eine Leerstelle mit einer Länge
von 14 Kanalbits (14T) enthält,
was eine Kanalbitlänge
von (Tmax + 3) ist. Die Länge
von 14T weicht um 3 Kanalbits von der maximalen Markierungs-/Leerstellenlänge Tmax
von 11 (11T) eines in den Datenbereich DATA aufzuzeichnenden Datenbitstroms
ab. Dadurch wird trotz der Flankenverschiebung von etwa einem Bit
eine ausreichende Fehlergrenze bereitgestellt, um zu vermeiden,
dass das 11T-Muster
in dem Datenbereich DATA fehlerhaft als Muster in dem dritten Synchronisationsbereich
SY erkannt wird, wie vorstehend unter Bezugnahme auf 3 für das Muster
dargelegt worden ist, das in den ersten Synchronisationsbereich PA
aufgezeichnet werden soll. Auf diese Weise wird das SY-Muster zum
Identifizieren (oder Darstellen) des Beginns des zweiten Rahmenbereichs 202 (Rahmenbereichs)
verwendet.
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Nachstehend
wird ein Verfahren zum Erkennen einer absoluten Position (nachstehend
als „Adresse" bezeichnet) in der
Informationsspur 102 aus dem optischen Plattenmedium 101 in
dem ersten Beispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben. Um Daten
an einer vorgegebenen Adresse auf einem beschreibbaren optischen
Plattenmedium aufzuzeichnen, muss eine Aufzeichnungsvorrichtung
vor der Aufzeichnung der Daten Informationen zu der vorgegebenen
Adresse lesen und nach der Position suchen, an der die Daten aufgezeichnet
werden sollen. Um Adressinformationen in einem Bereich zu erhalten,
in dem keine Daten aufgezeichnet worden sind, müssen die Adressinformationen
vorformatiert werden. Bei einem beispielhaften Vorformatierungsverfahren
werden die Adressinformationen durch Prepits dargestellt, die unter
Verwendung der konvexen und konkaven Teile der Aufzeichnungsfläche definiert
werden, oder die Adressinformationen werden durch die Art und Weise
des Mäanderns
dargestellt, in der Rillen zur Herstellung der Informationsspur 102 ausgebildet
werden.
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In
der vorliegenden Erfindung kann jedes Verfahren zum Erhalten der
Adressinformationen in dem optischen Plattenmedium 101 verwendet
werden. Wenn nicht ausdrücklich
in dieser Patentbeschreibung angegeben, werden jedem Datenblock
eigene Adressinformationen zugewiesen, und die Adressinformationen
für jeden
Datenblock werden durch Zugreifen auf einen vorgegebenen Teil der
Informationsspur 102 erhalten.
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Nachstehend
wird nochmals unter Bezugnahme auf 2 ein Verfahren
zum Aufzeichnen von Daten mit dem vorgenannten Datenformat auf das
optische Plattenmedium 101 (1) beschrieben.
Auf das optische Plattenmedium 101 werden Daten unter Verwendung
des Datenblocks 103 als minimale Einheit aufgezeichnet.
Eine Datenaufzeichnungsserie wird in dem zweiten Synchronisationsbereich
VFO des ersten Rahmenbereichs 201 begonnen und beendet.
Hier wird der erste Rahmenbereich 201, der eine Position
enthält, an
der Daten zusätzlich
aufgezeichnet werden, als „Verknüpfungsrahmenbereich" bezeichnet.
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Wenn
Zusatzdaten ab der Endposition einer Datenaufzeichnungsserie aufgezeichnet
werden, werden die Startposition der Zusatzdatenaufzeichnung und
die Endposition der Zusatzdatenaufzeichnung so festgelegt, dass
stets die Beziehung S ≤ E
unter den folgenden Bedingungen erfüllt wird. Die Startposition
der Zusatzdatenaufzeichnung ist ein S-tes Byte des zweiten Synchronisationsbereichs
VFO des ersten Rahmenbereichs 201, der ein Verknüpfungsrahmenbereich
ist („S" ist eine rationale
Zahl, die kleiner als die Anzahl von Bytes ist, die die Länge des
zweiten Synchronisationsbereichs VFO darstellen). Die Endposition
der Zusatzdatenaufzeichnung ist ein E-tes Byte des zweiten Synchronisationsbereichs
VFO („E" ist eine rationale
Zahl, die kleiner als die Anzahl von Bytes ist, die die Länge des
zweiten Synchronisationsbereichs VFO darstellen). Dadurch, dass
die Startposition und die Endposition der Zusatzdatenaufzeichnung
auf diese Weise festgelegt werden, enthält der Teil, in den die Daten
zusätzlich
aufgezeichnet werden, keinen Bereich, der ohne aufgezeichnetes Muster
(VFO-Muster) bleibt. Wenn ein Bereich ohne aufgezeichnetes VFO-Muster
bleibt, besteht die unerwünschte
Möglichkeit,
dass die Wiedergabesysteme nicht exakt verriegelt werden.
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Die
Differenz zwischen S und E wird vorzugsweise unter Berücksichtigung
verschiedener Schwankungsfehler-Faktoren einer Treibervorrichtung
ermittelt. In einem idealen Zustand, wo der Schwankungsfehler null
ist, wird die Anzahl von Bytes, die durch (S – E) gegeben ist, in denselben
Bereich aufgezeichnet, wenn die Aufzeichnung von Daten beendet wird,
und auch, wenn die Aufzeichnung begonnen wird. Dadurch werden die
Daten, die bereits in diesem Bereich aufgezeichnet sind, mit aktuell
aufgezeichneten Daten überschrieben. Daher
sollte die durch (S – E)
gegebene Anzahl von Bytes als obere Grenze der Schwankungsfehler-Faktoren oder höher festgelegt
werden. In diesem Fall kann eine Zusatzdatenaufzeichnung auch bei
einem maximalen Schwankungsfehler durchgeführt werden, ohne dass ein Bereich
ohne aufgezeichnetes VFO-Muster bleibt.
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Wenn
das optische Plattenmedium 101 ein wiederbeschreibbares
optisches Plattenmedium ist, das unter Verwendung eines Phasenumwandlungs-Aufzeichnungsmaterials
oder dergleichen hergestellt wird, kann das Wiederholen der Zusatzdatenaufzeichnung
mit einer großen
Häufigkeit
zu einer Qualitätsminderung der
Aufzeichnungsschicht führen.
Um die Qualitätsminderung
der Aufzeichnungsschicht zu minimieren und die Überschreibbarkeit dennoch zu
verbessern (die Häufigkeit
zu erhöhen,
mit der Daten in derselben Spur aufgezeichnet werden können), können die
Startposition und die Endposition der Datenaufzeichnung in einem vorgegebenen
Bereich immer dann beliebig geändert
werden, wenn Daten aufgezeichnet werden. In diesem Fall muss die
Länge des
ersten Datenbereichs 201 nicht unbedingt eine feste Bytelänge sein.
Der Grund hierfür
ist, dass sich die Länge
des zweiten Synchronisationsbereichs VFO aufgrund der Änderung
der Startposition und der Endposition der Datenaufzeichnung ändert. In
welchem Umfang die Startposition und die Endposition der Datenaufzeichnung
geändert
werden sollten, wird vorzugsweise unter Berücksichtigung der Länge des
zweiten Synchronisationsbereichs VFO, der zum Verriegeln der Wiedergabesysteme
benötigten
Zeit, der Qualitätsminderungseigenschaften
der Aufzeichnungsschicht und dergleichen festgelegt.
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Erfindungsgemäß ist der
Rahmenbereich, in dem die Zusatzdatenaufzeichnung begonnen wird,
d. h. der Verknüpfungsrahmenbereich,
der erste Rahmenbereich 201, der keinen Datenbereich DATA
enthält.
Dadurch wird auch eine Zusatzdatenaufzeichnung nicht diskontinuierlich
durchgeführt.
Daher wird die unerwünschte
Möglichkeit
eliminiert, dass zusätzlich
aufgezeichnete Daten nicht gelesen werden und dadurch Daten, die
in einen einzigen Rahmenbereich aufgezeichnet werden, verloren gehen.
Gegenüber
dem herkömmlichen
optischen Plattenmedium, bei dem die Verknüpfung in einem Datenbereich
DATA erfolgt (zusätzliche Daten
werden in den Datenbereich DATA aufgezeichnet), kann die Lesefehlergrenze
bei den zusätzlich
aufgezeichneten Daten wesentlich verbessert werden. Dadurch können die
Datenaufzeichnung und -wiedergabe auch an der Startposition und
der Endposition der Datenaufzeichnung stabil durchgeführt werden.
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Wie
aus 2 zu erkennen ist, zeichnet eine Aufzeichnungsvorrichtung
Daten wie folgt auf das optische Plattenmedium 101 auf.
Zunächst
wird ein in 2 gezeigter Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 (erste Synchronisationscodefolge,
die zum stabilen Wiedergeben von Daten vorgesehen ist) in den ersten
Rahmenbereich 201 (dritter Bereich) in der Informationsspur 102 aufgezeichnet,
und dann wird der mindestens eine zweite Rahmenbereich 202 aufgezeichnet.
Deshalb liegt der Bereich (erster Bereich), in dem mindestens ein zweiter
Rahmen ist hinter dem ersten Rahmenbereich 201 (dritter
Bereich). Der erste Rahmenbereich 201 (dritter Bereich)
enthält
einen Bereich, in den ein Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 (erste
Synchronisationscodefolge) aufgezeichnet werden soll.
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Der
zweite Rahmenbereich 202 enthält das SY-Muster (zweite Synchronisationscodefolge)
zum Identifizieren des Beginns des zweiten Rahmenbereichs 202 und
mindestens eines Teils der aufzuzeichnenden Daten (Daten, die in
den Datenbereich DATA aufgezeichnet werden sollen). In dem Fall,
dass die Daten, die auf das optische Plattenmedium 101 aufgezeichnet
werden sollen, mehreren Datenblöcken 103 entsprechen, wird
der erste Rahmenbereich 201 an der Grenze von zwei benachbarten
Datenblöcken 103 vorgesehen,
sodass das PA-Muster und das VFO-Muster aufgezeichnet werden. Wenn
die Datenaufzeichnung auf das optische Plattenmedium 101 beendet
ist, wird ein PA-Muster (dritte Synchronisationscodefolge) nach
dem mindestens einen zweiten Rahmenbereich 202 aufgezeichnet.
Dann wird ein in 2 gezeigter Aufzeichnungsende-VFO-Teil 2101 (vierte
Synchronisationscodefolge, die für
eine stabile Datenaufzeichnung vorgesehen ist) aufgezeichnet. Das
PA-Muster und der Aufzeichnungsende-VFO-Teil 2101 werden
in einen ersten Rahmenbereich 201 (zweiter Bereich) aufgezeichnet.
Dieser erste Rahmenbereich 201 (zweiter Bereich) ist von
dem ersten Rahmenbereich 201 (dritter Bereich), in den
der Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 aufgezeichnet wurde,
als die Aufzeichnung begonnen wurde, verschieden und ist hinter
dem ersten Bereich vorgesehen. Der erste Rahmenbereich 201 (zweiter
Bereich) enthält
einen Bereich, in den das PA-Muster (dritte Synchronisationscodefolge)
und der Aufzeichnungsende-VFO-Teil 2101 (vierter Bereich)
aufgezeichnet werden sollen.
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Um
die Startposition der zusätzlichen
Aufzeichnung beliebig zu ändern,
kann die Länge
des Aufzeichnungsstart-VFO-Teils 2102 (die erste Synchronisationscodefolge,
die für
eine stabile Wiedergabe von Daten vorgesehen ist), der in 2 in
dem VFO-Muster gezeigt ist, beliebig festgelegt werden. Um die Endposition der
zusätzlichen
Aufzeichnung beliebig zu ändern,
kann die Länge
des Aufzeichnungsende-VFO-Teils 2101 (die vierte Synchronisationscodefolge,
die für
eine stabile Wiedergabe von Daten vorgesehen ist), der in 2 in
dem VFO-Muster gezeigt ist, beliebig festgelegt werden. Wenn die
Startposition oder die Endposition der Aufzeichnung beliebig geändert wird,
ist es nicht unbedingt erforderlich, die Länge des Aufzeichnungsende-VFO-Teils 2101 oder
des Aufzeichnungsstart-VFO-Teils 2102 beliebig zu ändern. Wie
vorstehend dargelegt, kann die Position, an der Daten aufgezeichnet
werden sollen, mittels vorformatierter Adressinformationen unabhängig davon
erhalten werden, ob die Daten bereits aufgezeichnet worden sind
oder nicht. Dadurch können
die Startposition oder die Endposition der Aufzeichnung in Bezug
auf die absolute Position bei dem optischen Plattenmedium 101,
die durch Wiedergeben der Adressinformationen erhalten wird, beliebig
geändert werden.
In diesem Fall sollte sich das Ende des Aufzeichnungsende-VFO-Teils 2101 hinter
dem Beginn des Aufzeichnungsstart-VFO-Teils 2102 befinden.
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Wie
vorstehend dargelegt, werden die Startposition und die Endposition
der Zusatzdatenaufzeichnung so festgelegt, dass stets die Beziehung
S ≤ E erfüllt wird.
Daher wird mindestens ein Teil des Aufzeichnungsende-VFO-Teils 2101 (die
vierte Synchronisationscodefolge), der bereits auf das optische
Plattenmedium 101 aufgezeichnet worden ist, mit dem Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 (die
erste Synchronisationscodefolge) des VFO-Musters überschrieben,
das aufgezeichnet wird, wenn die Zusatzdatenaufzeichnung durchgeführt wird.
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Wie
vorstehend dargelegt, enthält
in dem ersten Beispiel ein Datenblock, der die minimale Einheit
für die
Aufzeichnung und Wiedergabe ist, einen ersten Rahmenbereich am Beginn
und einen Rahmenbereich, der nach dem ersten Rahmenbereich angeordnet
ist. Der erste Rahmenbereich enthält einen ersten Synchronisationsbereich
(PA) und einen zweiten Synchronisationsbereich (VFO). Der zweite
Rahmenbereich enthält
einen dritten Synchronisationsbereich (SY) und einen Datenbereich
(DATA) zum Aufzeichnen von Daten. Aufgrund dieses Aufbaus kann die
Datenaufzeichnung (Verknüpfung)
in dem zweiten Synchronisationsbereich (VFO) in dem ersten Rahmenbereich
(Verknüpfungsrahmenbereich)
begonnen und beendet werden. Verschiedene Schwankungsfaktoren bei
der Datenaufzeichnung können
in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO gedämpft werden, und dadurch können stets
eine stabile Datenaufzeichnung und -wiedergabe bereitgestellt werden.
Der Overhead kann mit etwas mehr als einem Rahmen je Datenblock
kleingehalten werden.
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Daher
ist es nicht erforderlich, die Positionsgenauigkeit auf weniger
als ein Kanalbit genau festzulegen. Daher kann eine Treibervorrichtung
mit einem einfachen Aufbau gestaltet werden, und dadurch können die
Herstellungskosten für
die Treibervorrichtung gesenkt werden.
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7A zeigt
ein beispielhaftes Aufzeichnungsmuster für eine Startposition eines normalen
Rahmenbereichs (d. h., der zweite Rahmenbereich 202), und 7B zeigt
ein beispielhaftes Aufzeichnungsmuster für eine Startposition eines
Verknüpfungsrahmenbereichs
(d. h., der erste Rahmenbereich 201) jeweils in dem ersten
Beispiel der vorliegenden Erfindung. Die in den 7A und 7B gezeigten
Beispiele werden erhalten, wenn ein lauflängenbegrenzter Code mit den
Parametern d = 1, k = 9 und n/m = 1,5 für die Modulation des Datenbereichs
verwendet wird.
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In 7A bezieht
sich die Startposition des normalen Rahmenbereichs auf den Beginn
des zweiten Rahmenbereichs 202 (2) entsprechend
dem Datenformat des ersten Beispiels der vorliegenden Erfindung.
Am Beginn des zweiten Rahmenbereichs 202 ist der dritte
Synchronisationsbereich SY vorgesehen, der eine Länge von
zwei Byte (d. h. 24 Kanalbits) hat. Der Datenbereich DATA ist ab
dem dritten Byte vorgesehen. Bei dem SY-Muster des dritten Synchronisationsbereichs
SY entspricht das unterstrichene Teilmuster „10000000000001001" dem Muster (Tmax
+ 3)·(Tmin
+ 1) in einem lauflängenbegrenzten
Code mit den Parametern d = 1 und k = 9. „YYYYYY" am Beginn des SY-Musters (links in 7A)
wird vorzugsweise so festgelegt, dass es unter Berücksichtigung
der Verknüpfung
mit dem unmittelbar vorhergehenden Datenbereich DATA die Lauflängenbegrenzung
d = 1 und k = 9 erfüllt.
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In 7B bezieht
sich die Startposition des Verknüpfungsrahmenbereichs
auf den Beginn des ersten Rahmenbereichs 201 entsprechend
dem Datenformat des ersten Beispiels der vorliegenden Erfindung.
Am Beginn des ersten Rahmenbereichs 201 ist der erste Synchronisationsbereich
PA vorgesehen, der eine Länge von
zwei Byte (d. h. 24 Kanalbits) hat. Der zweite Synchronisationsbereich
VFO ist ab dem dritten Byte vorgesehen. Das unterstrichene Teilmuster „10000000000001000001" in dem ersten Synchronisationsbereich
PA und dem zweiten Synchronisationsbereich VFO entspricht dem Muster
(Tmax + 3)·(Tmin
+ 4) in einem lauflängenbegrenzten
Code mit den Parametern d = 1 und k = 9. Zwischen dem eindeutigen
Muster des Verknüpfungsrahmenbereichs,
d. h. dem Muster (Tmax + 3)·(Tmin
+ 4), und dem eindeutigen Muster des normalen Rahmenbereichs, d.
h. dem Muster (Tmax + 3)·(Tmin
+ 1), besteht der Zusammenhang, dass die Länge von der Startposition bis
zur Startposition von (Tmax + 3) gleich ist (8 Kanalbits) und die
Endposition von (Tmax + 3) gleich ist.
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In 7B wird „YYYYYY" am Beginn vorzugsweise
so festgelegt, dass es unter Berücksichtigung
der Verknüpfung
mit dem unmittelbar vorhergehenden Datenbereich DATA die Lauflängenbegrenzung
d = 1 und k = 9 erfüllt. „YYYYYY" in 7B kann
genau gleich dem „YYYYYY" in dem SY-Muster
von 7A sein. Auch in diesem Fall kann der Code-Abstand
zwischen dem PA-Muster und dem SY-Muster immer noch 3 sein, da das
Muster unmittelbar nach (Tmax + 3) in dem SY-Muster (Tmin + 1) ist,
während
das Muster unmittelbar nach (Tmax + 3) in dem PA-Muster (Tmin +
4) ist.
-
Dadurch
kann die Anzahl von Arten von Mustern, die durch die Länge des
Musters unmittelbar nach (Tmax + 3) unterschieden werden können, auch
dann erhöht
werden, wenn beispielsweise das SY-Muster und das PA-Muster jeweils
eine Länge
von 2 Byte haben und daher viele Arten von Mustern nicht erzeugt
werden können,
wenn (Tmax + 3) in der 2-Byte-Länge enthalten
ist. Somit kann der Freiheitsgrad der Verwendung von Muster vergrößert werden.
-
Wenn
der Freiheitsgrad der Verwendung von Mustern vergrößert wird,
kann auch die Anzahl von Arten von Mustern erhöht werden, die als SY-Muster
oder PA-Muster verwendbar sind, während der Code-Abstand auf
2 oder mehr gehalten wird, oder es kann umgekehrt der Code-Abstand
auf 3 oder mehr vergrößert werden, während die
Anzahl von Arten von Mustern, die als SY-Muster oder PA-Muster verwendbar
sind, beibehalten wird.
-
Nachstehend
werden die Bytelänge
des ersten Rahmenbereichs 201 und des zweiten Rahmenbereichs 202 und
die Anzahl der zweiten Rahmenbereiche 202 in jedem Datenblock 103 in
diesem Beispiel beschrieben.
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Vorzugsweise
sind die Bytelänge
des ersten Rahmenbereichs 201 und die Bytelänge des
zweiten Rahmenbereichs 202 im Wesentlichen miteinander
identisch oder die Bytelänge
eines der Bereiche beträgt
im Wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches der Bytelänge des
anderen Bereichs. Dadurch, dass die Bytelänge des ersten Rahmenbereichs 201 oder
des zweiten Rahmenbereichs 202 so festgelegt wird, dass
sie im Wesentlichen ein ganzzahliges Vielfaches der Bytelänge des
anderen Bereichs beträgt,
wird es möglich,
die gleichen Schaltungen (Zeiterzeugungsschaltung und dergleichen)
einer Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung beispielsweise
zur Daten-Erzeugung in beiden Rahmenbereichen zu verwenden, wenn
Daten aufgezeichnet werden, und zur Rahmen-Interpolation in beiden
Rahmenbereichen zu verwenden, wenn Daten wiedergegeben werden. Dadurch
kann der Umfang der Aufzeichnungs-/Wiedergabevorrichtung verringert
werden, und somit können
die Kasten gesenkt werden. In dem ersten Beispiel der vorliegenden
Erfindung haben der erste Rahmenbereich 201 und der zweite
Rahmenbereich 202 jeweils eine Länge von 93 Byte. Alternativ
kann die Bytelänge
des ersten Rahmenbereichs 201 etwa ein ganzzahliges Vielfaches
der Bytelänge
des zweiten Rahmenbereichs 202 betragen.
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In
dem Fall, dass der erste Rahmenbereich 201 eine Länge von
93 Byte hat, ist das in 3 gezeigte Muster in dem ersten
Synchronisationsbereich PA angeordnet und das in 4 gezeigte
Muster ist in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO angeordnet,
und der erste Synchronisationsbereich PA hat eine Länge von
2 Byte und der zweite Synchronisationsbereich VFO hat eine Länge von
91 Byte. In diesem Fall enthält das
Muster in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO 4T-Aufzeichnungsmarkierungen
oder -Leerstellen, die 182-mal wiederholt werden.
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In
dem ersten Beispiel beträgt
die Anzahl der zweiten Rahmenbereiche 202 in jedem Datenblock 103 208.
Diese Anzahl bestimmt die Häufigkeit,
mit der der erste Rahmenbereich 201 eingefügt wird,
und die Datengröße des Datenblocks 103.
Wenn diese Anzahl groß ist,
ist der Overhead (redundanter Teil des Formats), der von dem ersten
Rahmenbereich 201 verursacht wird, der den Datenbereich
DATA nicht hat, klein, und dadurch wird der Effekt erzielt, dass
sich die Speicherkapazität
des optischen Plattenmediums 101 vergrößert. Diese große Anzahl
ist jedoch nachteilig, wenn Daten mit geringer Größe verarbeitet
werden, da die Datengröße des Datenblocks 103 zunimmt.
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Wie
in 2 gezeigt, enthält ein ECC-Block vier zusammenhängende Datenblöcke 103.
In diesem Fall beträgt
die Anzahl der zweiten Rahmenbereiche 202 je ECC-Block
208 × 4
= 832. Der ECC-Block ist als Codiereinheit eines Fehlerkorrekturcodes
definiert. Wenn beispielsweise ein bekannter Produktcode unter Verwendung
eines bekannten Reed-Solomon-Codes
zweidimensional als Fehlerkorrekturcode erzeugt wird, ist der ECC-Block
die Einheit des Produktcodes. Wenn der dritte Synchronisationsbereich
SY eine Länge
von 2 Byte hat, beträgt
die Gesamtgröße alter
Datenbereiche DATA für
jeden ECC-Block 91 × 832
= 75.712 Byte. In dem ersten Beispiel der vorliegenden Erfindung
werden 65.536 Byte der 75.712 Byte für Nutzerdaten verwendet, und
die übrigen
Bytes werden redundanten Daten, wie etwa der Fehlerkorrektur, einem
Block-Identifikations-ID und dergleichen, zugewiesen.
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Durch
Erzeugen eines ECC-Blocks, der einen Fehlerkorrekturcode aus einer
ganzen Zahl von Datenblöcken
erzeugt, die jeweils die minimale Einheit einer Datenaufzeichnungsserie
sind, wird der Effekt des Erleichterns der Verwaltung der Aufzeichnungsdaten
in einer Treibervorrichtung (Aufzeichnungsvorrichtung oder Wiedergabevorrichtung)
erzielt. In dem ersten Beispiel ist 1 ECC-Block = 4 Datenblöcke, aber
die vorliegende Erfindung ist nicht darauf beschränkt. Eine ähnliche
Wirkung wird dann erzielt, wenn die Anzahl von Datenblöcken, die
in einem ECC-Block enthalten sind, geändert wird. Beispielsweise
kann ein ECC-Block einen Datenblock enthalten. In dem ersten Beispiel
hat jedoch die Anzahl der in einem ECC-Block enthaltenen Datenblöcke zwangsläufig eine
obere Grenze, da der vordere Rahmenbereich jedes Datenblocks der
erste Rahmenbereich 201 (d. h. redundante Daten) ist, der
keinen Datenbereich DATA enthält.
Die Anzahl von in einem ECC-Block enthaltenen Datenblöcken wird
vorzugsweise unter Berücksichtigung
des Fehlerkorrekturvermögens
der Treibervorrichtung und des Overheads auf einen Wert festgelegt,
der für
den Verwendungszweck des optischen Plattenmediums 101,
die Leistungsfähigkeit
der Treibervorrichtung und dergleichen geeignet ist.
-
Unabhängig von
dem zweiten Rahmenbereich 202 braucht das in den dritten
Synchronisationsbereich SY aufgezeichnete Muster nicht identisch
zu sein. Beispielsweise kann der zweite Rahmenbereich 202,
der sich an den ersten Rahmenbereich 201 in jedem Datenblock 103 anschließt, ein
spezielles Muster haben, das von dem in den anderen zweiten Rahmenbereich 202 aufgezeichneten
Muster verschieden ist. Auf diese Weise kann das vorgenannte spezielle
Muster von der Treibervorrichtung identifiziert werden. Daher kann
der erste Datenbereich DATA in jedem Datenblock 103 mit
einer höheren
Genauigkeit erkannt werden, was die Zuverlässigkeit der Treibervorrichtung
erhöht.
In einem zweiten Beispiel, das nachstehend beschrieben wird, ist das
am Beginn eines von mehreren zweiten Rahmenbereichen 202 aufgezeichnete
SY-Muster von dem am Beginn der anderen zweiten Rahmenbereiche 202 aufgezeichneten
SY-Muster verschieden.
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In
dem ersten Beispiel enthält
der erste Rahmenbereich (erster Bereich und dritter Bereich) einen
ersten Synchronisationsbereich PA und einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO, aber er kann auch andere Synchronisationscodefolgen oder Datenbitströme enthalten.
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Beispiel 2
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8 zeigt
eine Draufsicht eines beschreibbaren optischen Plattenmediums (Aufzeichnungsmediums) 3101 nach
einem zweiten Beispiel, das eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt. Wie in 8 gezeigt, ist auf einer Aufzeichnungsfläche des
optischen Plattenmediums 3101 eine Aufzeichnungsspur 3102 (Aufzeichnungsbereich)
spiralförmig
ausgebildet. Die Aufzeichnungsspur 3102 ist in Datenblöcke 301 unterteilt.
Mit anderen Worten, auf der Aufzeichnungsfläche des optischen Plattenmediums 3101 sind
die Datenblöcke 301 zusammenhängend so
in Umfangsrichtung angeordnet, dass sie die Informationsspur 3102 bilden.
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9 zeigt
ein Beispiel für
ein Datenformat des optischen Platenmediums 3101 in dem
zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung. In 9 tragen
Elemente, die mit den Elementen identisch sind, die vorstehend unter
Bezugnahme auf 2 beschrieben worden sind, Bezugssymbole,
die mit denen von 2 identisch sind, und werden
nicht näher
beschrieben. In 9 liegt ein Bereich, der rechts
dargestellt ist, hinter einem Bereich, der links dargestellt ist.
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Wie
in 9 gezeigt, enthält jeder Datenblock 301 einen
ersten Rahmenbereich 201 und 8 Sektoren 3103.
Vier Datenblöcke 301 bilden
einen ECC-Block 302. Somit enthält ein ECC-Block 32 Sektoren.
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Mehrere
zweite Rahmenbereiche, die in jedem Datenblock 301 enthalten
sind, sind in mehrere Sektoren 3103 unterteilt, die jeweils
26 zweite Rahmenbereiche enthalten.
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Jeder
Sektor 3103 (vierter Bereich) enthält 26 zweite Rahmenbereiche.
Jeder Rahmenbereich hat eine Länge
von 93 Byte. Der Rahmenbereich, der am Beginn des Sektors 3103 angeordnet
ist, wird mit dem Bezugssymbol F0 dargestellt, und die übrigen 25
Rahmenbereiche werden mit den Bezugssymbolen F1, F2, ... F24 und
F25 dargestellt.
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Der
Rahmenbereich F0 enthält
einen Synchronisationsbereich SY0 (dritter Synchronisationsbereich) an
seinem Beginn und daran anschließend einen Datenbereich DATA.
Die Rahmenbereiche F1 bis F25 enthalten jeweils einen Synchronisationsbereich
SY (der dritte Synchronisationsbereich) an ihrem Beginn und daran
anschließend
einen Datenbereich DATA. Der Synchronisationsbereich SY0 und der
Synchronisationsbereich SY haben jeweils eine Länge von 2 Byte. Somit beträgt die Länge aller
Datenbereiche DATA in dem Rahmenbereich F0 und den Rahmenbereichen
F1 bis F25 jeweils 91 Byte.
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Die
Gesamtanzahl von Bytes aller Datenbereiche DATA in jedem Sektor 3103 beträgt 91 × 26 = 2366 Byte.
Die Nutzerdaten, die in jeden Sektor aufgezeichnet werden sollen,
haben eine Länge
von 2048 Byte, und redundante Daten, wie etwa Adressinformationen
zum Identifizieren der Aufzeichnungsposition der Daten, ein Paritätscode,
der zum Erkennen oder Korrigieren eines Fehlers verwendet wird,
und dergleichen, haben eine Länge
von 318 Byte. Die Nutzerdaten und die redundanten Daten umfassen
insgesamt 2366 Byte.
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Der
in den Datenbereich DATA aufzuzeichnende Datenbitstrom wird nicht
als Binärdaten
an sich aufgezeichnet, sondern wird mit einem Modulationssystem
transformiert, das die Eigenschaften eines Aufzeichnungs- und Wiedergabesignals
des optischen Plattenmediums vor der Aufzeichnung abgleicht. Hier
wird unterstellt, dass die NRZI-Aufzeichnung unter Verwendung eines
8/16-Modulationssystems durchgeführt
wird. Der in jeden Datenbereich DATA aufzuzeichnende Datenbitstrom
hat eine Länge
von 91 × 16
= 1456 Kanalbits und enthält
Aufzeichnungsmarkierungen oder -Leerstellen mit einer Mindestlänge Tmin
von 3 Bit und einer Höchstlänge Tmax
von 11 Bit.
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Der
Synchronisationsbereich SY0 ist zum Identifizieren des Beginns des
Rahmenbereichs F0 vorgesehen und hat vorzugsweise ein aufgezeichnetes
Muster, das in mindestens einem Datenbitstrom, der in den Datenbereich
DATA aufgezeichnet werden soll, nicht vorkommt. Durch Aufzeichnen
eines Musters in den Synchronisationsbereich SY0, das in dem Datenbereich
DATA nicht vorkommt, kann der Synchronisationsbereich SY0 problemlos
von dem Datenbereich DATA unterschieden werden, wenn der Datenbitstrom
gelesen wird.
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Jeder
Synchronisationsbereich SY ist zum Identifizieren des Beginns des
jeweiligen zweiten Rahmens der zweiten Rahmenbereiche F1 bis F25
vorgesehen. Jeder Synchronisationsbereich SY hat wie der Synchronisationsbereich
SY0 in dem Rahmenbereich F0 vorzugsweise ein aufgezeichnetes Muster,
das in mindestens einem Datenbitstrom, der in den Datenbereich DATA
aufgezeichnet werden soll, nicht vorkommt. Durch Aufzeichnen eines
Musters in den Synchronisationsbereich SY, das in dem Datenbereich
DATA nicht vorkommt, kann der Synchronisationsbereich SY problemlos
von dem Datenbereich DATA unterschieden werden, wenn der Datenbitstrom
gelesen wird. Nachstehend wird das Muster, das in den Synchronisationsbereich
SY oder den Synchronisationsbereich SY0 aufgezeichnet wird, auch
als „Synchronisationscodefolge" bezeichnet.
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10 zeigt
ein Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in dem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind. Die Synchronisationscodefolgen
werden in zwei Arten, und zwar das SY0-Muster und das SY-Muster, unterteilt.
Das SY-Muster ist in dem zweiten bis 26. Rahmenbereich angeordnet.
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11 zeigt
ein Beispiel für
ein Muster, das vorzugsweise als Synchronisationscodefolge in dem
zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Das
in 11 gezeigte Muster enthält eine Aufzeichnungsmarkierung
oder eine Leerstelle mit einer Länge
von 14 Kanalbits (14T), was eine Kanalbitlänge von (Tmax + 3) ist. Wie
vorstehend dargelegt, beträgt
in dem zweiten Beispiel die maximale Markierungs-/Leerstellenlänge Tmax
eines in den Datenbereich DATA aufzuzeichnenden Datenbitstroms 11
Kanalbits (11T), was ein Unterschied von 3 Bit zu den 14T ist, die
in der Synchronisationscodefolge enthalten sind. Selbst wenn es
aufgrund des Einflusses des bei der Wiedergabe erzeugten Rauschens
zu einer Flankenverschiebung von 1 Kanalbit kommt und sich dadurch
die 14T-Markierung (oder die 14T-Leerstelle) in der Synchronisationscodefolge auf
13 Kanalbits verkürzt
und sich die 11T-Markierung
(oder die 11T-Leerstelle) in dem Datenbereich DATA auf 12 Kanalbits
verlängert,
besteht immer noch eine Differenz von 1 Kanalbit zwischen der Markierung
(oder der Leerstelle) in der Synchronisationscodefolge und der Markierung
(oder der Leerstelle) in dem Datenbereich DATA. Dadurch wird trotz
der Flankenverschiebung von etwa einem Bit eine ausreichende Fehlergrenze
bereitgestellt, um zu vermeiden, dass das 11T-Muster in dem Datenbereich
DATA fehlerhaft als Muster in der Synchronisationscodefolge erkannt
wird.
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Um
das SY0-Muster von dem SY-Muster zu unterscheiden, sollte vorzugsweise
ein Code-Abstand zwischen beiden von 2 oder mehr vorgesehen werden.
Hier ist der Code-Abstand
die Anzahl von Bits, die zwischen den beiden Datenbitströmen liegt.
Bei der NRZ-Aufzeichnung
wird der Code-Abstand von dem Datenbitstrom bei der NRZ-Darstellung
bestimmt. Bei der NRZI-Aufzeichnung wird der Code-Abstand von dem
Datenbitstrom bei der NRZI-Darstellung bestimmt. Wenn der Code-Abstand
zwischen dem SY0-Muster und dem SY-Muster gleich oder größer als
2 ist, wird ein Muster nicht fehlerhaft als das andere Muster identifiziert,
wenn ein 1-Bit-Verschiebungsfehler beim Lesen eines der Muster auftritt.
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Wenn
der Code-Abstand gleich oder größer als
3 ist, wird das Identifikationsvermögen weiter verbessert. Wenn
sich beispielsweise bei einem Code-Abstand von 2 das SY0-Muster
und das SY-Muster um ein Bit aufeinander zu verschieben, werden
die beiden Muster identisch und können nicht mehr voneinander
unterschieden werden. Wenn sich hingegen bei einem Code-Abstand
von 3 oder größer das
SY0-Muster und das SY-Muster um ein Bit aufeinander zu verschieben,
besteht nach immer eine Differenz, die gleich oder größer als
ein Bit ist, und die beiden Muster können voneinander unterschieden
werden. Daher können
das SY0-Muster und das SY-Muster stets voneinander unterschieden
werden, wenn die Toleranz eines 1-Bit-Fehlers beibehalten wird. Es können mehrere
Arten von SY-Mustern verwendet werden, solange der Code-Abstand
zwischen dem SY0-Muster und jedem der SY-Muster gleich oder größer als
2 ist.
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12 zeigt
ein spezielles Beispiel für
das SY0-Muster und das SY-Muster in dem zweiten Beispiel der vorliegenden
Erfindung. Das SY0-Muster und das SY-Muster haben jeweils eine Länge von
2 Byte (d. h. 32 Kanalbits), und beide enthalten ein gemeinsames
eindeutiges Muster (14T + 4T). Ein Vorteil der Übereinstimmung der Länge der
beiden Muster und des Bewirkens, dass die beiden Muster ein gemeinsames
eindeutiges Muster enthalten, besteht darin, dass eine Vorrichtung
zum Erkennen der Muster vereinfacht werden kann, da die Vorrichtung
ein gemeinsames Mustererkennungssystem für die zwei Muster enthalten
kann.
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Das
eindeutige Muster entspricht dem Muster (Tmax + 3)·(Tmin
+ 1) bei dem 8/16-Modulationssystem. Das
Mustererkennungsvermögen
wird dadurch verbessert, dass eine Leerstelle (oder eine Markierung)
mit (Tmin + 1) Bit unmittelbar nach einer Markierung (oder einer
Leerstelle) mit (Tmax + 3) Bit angeordnet wird. Mit anderen Worten,
dadurch, dass (14T + 4T) als Erkennungsmuster beim Lesen der Daten
in dem Datenblock 3103 verwendet wird, kann die Wahrscheinlichkeit
einer fehlerhaften Erkennung gegenüber der Verwendung von nur
14T als Erkennungsmuster verringert werden. Durch zusätzliche
Verwendung von (15T + 3T) oder (13T + 5T) zu (14T + 4T) kann auch
beim Auftreten einer Flankenverschiebung am hinteren Ende von 14T
vermieden werden, dass 14T nicht erkannt wird, und die Wahrscheinlichkeit
einer fehlerhaften Erkennung kann so gering wie möglich gehalten
werden.
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12 zeigt
vier Arten von Mustern, die als SY0-Muster verwendet werden können, und
vier Arten von Mustern, die als SY-Muster verwendet werden können (zwei
Arten für
den Zustand 1 und den Zustand 2 und zwei Arten für den Zustand 3 und den Zustand
4). Hier stellen die Zustände
1 bis 4 Indexinformationen dar, die angeben, welche von mehreren
Transformationstabellen des 8/16-Modulationssystems gewählt werden
soll. Die Muster für
den Zustand 1 und den Zustand 2 haben die Besonderheit, dass der
Null-Run auf der MSB-Seite (links in 12) 2
oder 3 ist. Die Muster für
den Zustand 3 und den Zustand 4 haben die Besonderheit, dass der
Null-Run auf der MSB-Seite (links in 12) 0
ist, d. h., das MSB beginnt mit einem „1"-Bit.
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Nachstehend
wird beschrieben, wie die Auswahl aus den vier SY0-Mustern erfolgt.
Wenn das Ergebnis der Modulation unmittelbar vor dem Synchronisationsbereich
SY0, d. h., es wird der nächste
Zustand nach dem letzten Datenbyte in dem Datenbereich DATA in dem
Rahmenbereich F25 moduliert, 1 oder 2 ist, werden der Zustand 1
und der Zustand 2 gewählt.
Andernfalls werden der Zustand 3 und der Zustand 4 gewählt. Auf diese
Weise kann der Null-Run
in einem vorgegebenen Bereich von 2 bis 10 an der Stelle liegen,
an der das letzte Byte des Rahmenbereichs F25 mit dem SY0-Muster
verknüpft
wird. Bei dem SY-Muster erfolgt die Auswahl in ähnlicher Weise.
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Nachstehend
wird beschrieben, wie eine erste Auswahlcodefolge (in der linken
Hälfte
von 12 gezeigt) oder eine zweite Auswahlcodefolge
(in der rechten Hälfte
von 12 gezeigt) ausgewählt wird. Bei der ersten Auswahlcodefolge
ist CDS (Codeword Digital Sum; Codewort-Digitalsumme) ein positiver
Wert, und bei der zweiten Auswahlcodefolge ist CDS ein negativer
Wert. Hier ist CDS ein Wert, der durch Addieren aller Bits in der
Codefolge (Muster) erhalten wird, die durch NRZI-Transformation
der Codefolge erhalten wird, wenn unterstellt wird, dass das MSB
1 ist. Die Addition wird mit einem „1"-Bit von +1 und einem „0"-Bit von –1 durchgeführt. Und
zwar ist die Summe aus dem unmittelbar vorhergehenden DSV-Wert und
der CDS der Codefolge der DSV-Wert nach dem Auswählen der Codefolge. Da das
Vorzeichen der CDS der ersten Auswahlcodefolge und das der zweiten
Auswahlcodefolge einander entgegengesetzt sind, kann durch die Auswahl
einer der Auswahlcodefolgen der Wert von DSV näher an null liegen. Dadurch
kann der DSV-Wert effektiv gesteuert werden.
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Nachstehend
wird das markanteste Merkmal der Muster in 12 beschrieben.
Das markanteste Merkmal besteht darin, dass die Code-Abstände zwischen
den vier Arten von Mustern, die als SY0-Muster verwendet werden
können,
und den vier Arten von Mustern, die als SY-Muster verwendet werden
können,
alle gleich oder größer als
2 sind (bei der NRZI-Darstellung).
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Beispielsweise
wird der Code-Abstand zwischen dem unterstrichenen Muster, „10010001000001000000000000010001", von den als SY0-Muster
verwendbaren Mustern und jedem der vier als SY-Muster verwendbaren
Muster geprüft.
Der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster
und dem Muster „00010000000001000000000000010001" bei der NRZI-Darstellung
ist 7. Dieser Code-Abstand wird durch Vergleichen eines Musters „11100001111110
...", das durch
NRZI-Transformation des erstgenannten Muster erhalten wird, das
mit einem „1"-Bit beginnt, mit
einem Muster „00011111111110
..." ermittelt,
das durch NRZI-Transformation des letztgenannten Musters erhalten
wird, das mit einem „0"-Bit beginnt.
-
Ebenso
ist der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster
und dem Muster „00100000001001000000000000010001" 4, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem Muster „10001000010001000000000000010001" ist 3, und der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem Muster „10001000000001000000000000010001" ist 6. Somit erfüllen alle
Code-Abstände
die Bedingung, gleich oder größer als
2 zu sein. Dadurch, dass alle Code-Abstände der SY0-Muster und der SY-Muster auf 2 oder
größer gehalten
werden, kann die Wahrscheinlichkeit einer fehlerhaften Identifikation
der beiden Muster auch dann verringert werden, wenn ein Fehler,
wie etwa eine Bitverschiebung oder dergleichen, auftritt. Dadurch,
dass nur der vordere Rahmenbereich F0 des Sektors 3103 von
den anderen Rahmenbereichen F1 bis F25 unterschieden wird, kann
der Beginn des Sektors 3103 problemlos erkannt werden.
Ein Muster, das in den Synchronisationsbereich SY am Beginn jedes
der Rahmenbereiche F1 bis F25 aufgezeichnet werden soll, kann eines
von mehreren Mustern sein, die ein Muster mit (Tmax + 3) Bit und
ein Muster mit (Tmin + 1) Bit enthalten und die Bedingung erfüllen, dass
der Code-Abstand von
dem SY0-Muster gleich oder größer als
2 ist.
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13 zeigt
schematisch verschiedene Code-Abstände zwischen den Arten von
Synchronisationscodefolgen (Mustern). 13 zeigt
die Beziehung zwischen der Synchronisationscodefolge SY0 (SY0-Muster) und
der Synchronisationscodefolge SY (SY-Muster). Wenn der Code-Abstand zwischen
ihnen nur 1 ist, führt das
Auftreten eines 1-Bit-Fehlers
beim Lesen des SY0-Musters dazu, dass das SY0-Muster als mit dem SY-Muster
identisches Muster gelesen wird. Daher kann beim Auftreten eines
1-Bit-Fehlers die Art des gelesenen Musters auch nicht mit einer
Bestimmung mit vollständiger Übereinstimmung
(Bestimmungsverfahren, bei dem festgelegt wird, dass die beiden
Muster nur dann miteinander identisch sind, wenn die gesamten Muster
vollständig
miteinander übereinstimmen)
bestimmt werden.
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Wenn
der Code-Abstand zwischen dem SY0-Muster und dem SY-Muster 2 ist,
führt das
Auftreten eines 1-Bit-Fehlers in einem der Muster nicht dazu, dass
die beiden Muster miteinander identisch sind. Auch wenn ein 1-Bit-Fehler
in beiden Mustern auftritt, kann die Art des gelesenen Musters ermittelt
werden, solange die Bestimmung mit vollständiger Übereinstimmung verwendet wird.
Daher ist eine Bestimmung der Arten von Synchronisationscodefolgen
mit der Bestimmung mit vollständiger Übereinstimmung
möglich.
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Wenn
der Code-Abstand zwischen dem SY0-Muster und dem SY-Muster 3 ist,
bleibt auch beim Auftreten eines 1-Bit-Fehlers in beiden Mustern
der Code-Abstand immer noch 1. Daher kann auch bei Verwendung eines
Bestimmungsverfahrens, das einen 1-Bit-Fehler zulässt, die
Art des gelesenen Musters bestimmt werden. Wenn eine Bestimmung
mit vollständiger Übereinstimmung
verwendet wird, kann auch ein 2-Bit-Fehler zugelassen werden.
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Aus
der vorstehenden Beschreibung geht hervor, dass bei Verwendung eines
Code-Abstands zwischen
den Arten von Synchronisationscodefolgen von 3 oder größer die
Zuverlässigkeit
höher als
bei Verwendung eines Code-Abstands von 2 ist.
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14 zeigt
eine beispielhafte innere Gestaltung eines Rahmenbereichs F0. In
dem in 9 gezeigten Beispiel wird der Datenbereich DATA
einfach unmittelbar nach dem Synchronisationsbereich SY0 angeordnet.
Im Gegensatz dazu sind in dem in 14 gezeigten
Beispiel ein Datenpositions-Identifikationsbereich DataID und ein
Fehlerkorrekturbereich Parity für
den Datenpositions-Identifikationsbereich unmittelbar nach dem Synchronisationsbereich
SY0 vorgesehen. Aufgrund dieser Gestaltung kann der Inhalt des Datenpositions- Identifikationsbereichs
DataID unmittelbar nach dem Erkennen des in den Synchronisationsbereich
SY0 aufgezeichneten SY0-Musters gelesen werden. Der Inhalt des Datenpositions-Identifikationsbereichs
DataID kann beispielsweise eine Sektorennummer umfassen. In diesem
Fall kann die Position des Sektors allein durch Lesen des Datenpositions-Identifikationsbereichs
DataID ermittelt werden. Daher kann die Position des Sektors allein
durch Erkennen des SY0-Musters identifiziert werden, wodurch die
Wiedergabevorrichtung den Sektor problemlos und schnell erkennen
kann.
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15 zeigt
spezielle Beispiele für
das SY0-Muster, das SY-Muster und das PA-Muster in dem zweiten Beispiel
der vorliegenden Erfindung. Das SY0-Muster und das SY-Muster sind
genau die Gleichen wie die, die vorstehend unter Bezugnahme auf 12 beschrieben
wurden, und sie werden nicht näher
beschrieben.
-
Das
PA-Muster wird nach einem ähnlichen
Verfahren wie dem Verfahren bestimmt, das für das SY0-Muster und das SY-Muster
verwendet wird, die vorstehend unter Bezugnahme auf 12 beschrieben wurden.
Das PA-Muster hat eine Länge
von 2 Byte (d. h. 32 Kanalbits). Entsprechend dem 8/16-Modulationssystem
sind eine Zustandssteuerung (Auswahl der Muster für den Zustand
1 und den Zustand 2 oder der Muster für den Zustand 3 und den Zustand
4) sowie eine DSV-Steuerung (Auswahl der Muster, deren CDS-Vorzeichen
einander entgegengesetzt, d. h. positiv und negativ, sind) möglich. Die
DSV-Steuerung unterdrückt
die Gleichstromkomponenten des modulierten Datenbitstroms.
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Das
SY0-Muster, das SY-Muster und das PA-Muster enthalten alle ein gemeinsames
eindeutiges Muster (14T + 4T). Ein Vorteil des Umstands, dass die
drei Muster die gleiche Bit-Anzahl
haben und ein gemeinsames eindeutiges Muster enthalten, besteht
darin, dass eine Vorrichtung zum Erkennen der Muster vereinfacht
werden kann, da die Vorrichtung ein gemeinsames Mustererkennungssystem
für die
drei Muster aufweisen kann.
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Das
markanteste Merkmal der Muster in 15 besteht
darin, dass die Code-Abstände
zwischen den vier Arten von Mustern, die als SY0-Muster verwendet
werden können,
den vier Arten von Mustern, die als SY-Muster verwendet werden können, und
den vier Arten von Mustern, die als PA-Muster verwendet werden können, alle
gleich oder größer als
2 sind (bei der NRZI-Darstellung).
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Beispielsweise
wird der Code-Abstand zwischen dem unterstrichenen Muster, „00000010010001000000000000010001", von den als PA-Muster
verwendbaren Mustern und jedem der vier als SY0-Muster verwendbaren
Muster und jedem der vier als SY-Muster verwendbaren Muster geprüft. Der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY0-Muster „00100100001001000000000000010001" bei der NRZI-Darstellung ist 4.
Dieser Code-Abstand wird durch Vergleichen eines Musters „11111100011110
...", das durch
NRZI-Transformation des erstgenannten Musters erhalten wird, das
mit einem „1"-Bit beginnt, mit
einem Muster „00111000001110
..." ermittelt,
das durch NRZI-Transformation des letztgenannten Musters erhalten
wird, das mit einem „0"-Bit beginnt.
-
Ebenso
ist der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster
und dem SY0-Muster „00010000100001000000000000010001" 4, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY0-Muster „10010001000001000000000000010001" ist 5, und der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY0-Muster „10000000010001000000000000010001" ist 6. Somit erfüllen alle
Code-Abstände
die Bedingung, gleich oder größer als
2 zu sein. Der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen
Muster und dem SY-Muster „00010000000001000000000000010001" ist 6, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY-Muster „00100000001001000000000000010001" ist 5, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY-Muster „10001000010001000000000000010001" ist 3, und der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY-Muster „10001000000001000000000000010001" ist 7. Somit erfüllen alle
Code-Abstände
die Bedingung, gleich oder größer als
2 zu sein.
-
Vorstehend
sind spezielle Beispiele für
das SY0-Muster, das SY-Muster und das PA-Muster für den Fall beschrieben worden,
dass der modulierte Datenbitstrom auf Tmin = 3 und Tmax = 11 lauflängenbegrenzt ist.
Nachstehend werden unter Bezugnahme auf 16 spezielle
Beispiele für
das SY0-Muster, das SY-Muster und das PA-Muster für den Fall
beschrieben worden, dass Tmin = 2 und Tmax = 8 sind. Die nachstehend beschriebenen
Muster werden besonders bevorzugt, wenn beispielsweise der Datenbereich
DATA unter Verwendung eines so genannten (1-7)-Modulationssystems,
d. h. eines lauflängenbegrenzten
Codesystems mit den Parametern d = 1, k = 7, m = 2 und n = 3, transformiert
wird.
-
16 zeigt,
wie vorstehend dargelegt, spezielle Beispiele für das SY0-Muster, das SY-Muster und das PA-Muster,
die in dem zweiten Beispiel der vorliegenden Erfindung bevorzugt
werden. Die in 16 gezeigten Muster haben alle
das Merkmal, dass sie ein unterstrichenes Muster „100000000001001" in der NRZ-Darstellung
enthalten. Das gemeinsame Muster entspricht dem Muster (Tmax + 3)·(Tmin
+ 1) des (1-7)-Modulationssystems. Ein Vorteil des Vorsehens dieses
gemeinsamen eindeutigen Musters ist vorstehend in dem ersten Beispiel
dargelegt worden.
-
In
dem in 16 gezeigten Beispiel sind vier
Arten von Mustern, die als SY0-Muster verwendbar sind, vier Arten
von Mustern, die als SY-Muster verwendbar sind, und vier Arten von
Mustern, die als PA-Muster verwendbar sind, vorgesehen (zwei Arten
für den
Fall, dass das LSB des unmittelbar vorhergehenden Codeworts „0" ist, d. h. in dem
Fall, dass keine Inversion an dem LSB durch die NRZI-Darstellung
erfolgt; und zwei Arten für
den Fall, dass das LSB des unmittelbar vorhergehenden Codeworts „1" ist, d. h. in dem
Fall, dass eine Inversion an dem LSB durch die NRZI-Darstellung
erfolgt). Die Klassifikation aufgrund des LSB des unmittelbar vorhergehenden
Codeworts entspricht einem Tmin von 2 bei dem (1-7)-Modulationssystem.
Mit anderen Worten, dadurch, dass die vorstehend beschriebene Auswahl
aufgrund dessen, ob der Null-Run auf der LSB-Seite 0 oder gleich
oder größer als
1 ist, durchgeführt
wird, wenn die unmittelbar vorhergehenden Daten moduliert werden,
kann die Lauflängenbegrenzung
an der Verknüpfungsstelle
erfüllt
werden.
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Die
erste Auswahlcodefolge (in der linken Hälfte von 16 gezeigt)
hat eine CDS mit einem positiven Wert, und die zweite Auswahlcodefolge
(in der rechten Hälfte
von 16 gezeigt) hat einen CDS mit einem negativen
Wert. Dadurch kann der DSV-Wert effektiv gesteuert werden, wie vorstehend
unter Bezugnahme auf 15 beschrieben worden ist.
-
Das
markanteste Merkmal der Muster in 16 besteht
darin, dass die Code-Abstände
zwischen den vier Arten von Mustern, die als SY0-Muster verwendet
werden können,
den vier Arten von Mustern, die als SY-Muster verwendet werden können, und
den vier Arten von Mustern, die als PA-Muster verwendet werden können, alle
gleich oder größer als
2 sind (bei der NRZI-Darstellung).
-
Beispielsweise
wird der Code-Abstand zwischen dem linken oberen Muster, „0100000001000000000010001", von den als SY0-Muster
verwendbaren Mustern und jedem der vier als SY-Muster verwendbaren
Muster und jedem der vier als PA-Muster verwendbaren Muster geprüft. Der
Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und
dem SY-Muster „0100010101000000000010001" bei der NRZI-Darstellung
ist 2. Dieser Code-Abstand
wird durch Vergleichen eines Musters „1000000001 ...", das durch NRZI-Transformation des
erstgenannten Musters erhalten wird, das mit einem „1"-Bit beginnt, mit
einem Muster „1000011001
..." ermittelt,
das durch NRZI-Transformation des letztgenannten Musters erhalten
wird, das mit einem „1"-Bit beginnt.
-
Ebenso
ist der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster
und dem SY-Muster „010010000100000000001001" 4, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY-Muster „101010000100000000001001" ist 3, und der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem SY-Muster „1000100001000000000010001" ist 3. Somit erfüllen alle
Code-Abstände
die Bedingung, gleich oder größer als
2 zu sein. Der Code-Abstand zwischen dem vorgenannten unterstrichenen
Muster und dem PA-Muster „010101000100000000001001" ist 2, der Code-Abstand zwischen dem
vorgenannten unterstrichenen Muster und dem PA-Muster „010101010100000000001001" ist 5, der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem PA-Muster „100010100100000000001001" ist 3, und der Code-Abstand
zwischen dem vorgenannten unterstrichenen Muster und dem PA-Muster „101010100100000000001001" ist 3. Somit erfüllen alle
Code-Abstände
die Bedingung, gleich oder größer als
2 zu sein.
-
Dadurch,
dass alle Code-Abstände
zu den SY0-Mustern, den SY-Mustern und den PA-Mustern auf 2 oder größer gehalten
werden, kann die Wahrscheinlichkeit einer fehlerhaften Identifikation
der drei Muster auch dann verringert werden, wenn ein Fehler, wie
etwa eine Bitverschiebung oder dergleichen, auftritt. Dadurch kann
der vordere Rahmenbereich F0 des Sektors 3103 von den anderen
Rahmenbereichen F1 bis F25 unterschieden werden, was die Erkennung
des Beginns des Sektors 3103 erleichtert.
-
Der
erste Rahmenbereich 201, der dem Verknüpfungsrahmenbereich entspricht,
kann von den anderen Rahmenbereichen sicher unterschieden werden,
was die Erkennung der Verknüpfungsposition
erleichtert. Durch Erkennen der Verknüpfungsposition kann die Diskontinuität von Daten,
die durch Verknüpfen
verursacht wird, entsprechend problemlos verarbeitet werden. Der
Prozess, der von einer Aufzeichnungsvorrichtung bei der Zusatzdatenaufzeichnung
durchgeführt
wird, und der Prozess, der in dem Verknüpfungsrahmenbereich von einer
Wiedergabevorrichtung durchgeführt
wird, werden nachstehend in dem sechsten bzw. siebenten Beispiel
beschrieben.
-
17 zeigt
ein weiteres Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in dem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind. In dem in 17 gezeigten
Beispiel ist das SY0-Muster in dem vorderen Rahmenbereich des Sektors 3103 angeordnet.
In den nachfolgenden Rahmenbereichen sind {SY1·SY1·SY2·SY1·SY1·SY2·SY1 ... SY1·SY2·SY1} fortschreitend
ab dem unmittelbar nachfolgenden Rahmenbereich angeordnet. In diesem
Beispiel ist ein SY2-Muster außer
in dem vorderen Rahmenbereich mit einer Häufigkeit von eins in drei zusammenhängenden
Rahmenbereichen angeordnet.
-
Die 18A bis 18D zeigen
Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in einem Sektor
enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden sollen,
in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden. 18A entspricht der Anordnung der Synchronisationscodefolgen,
die vorstehend unter Bezugnahme auf 10 beschrieben
worden ist. Bei dem in 18A gezeigten
Beispiel ist nur die Synchronisationscodefolge (SY0-Muster), die in dem
vorderen Rahmenbereich angeordnet ist, von einer anderen Art als
die der Synchronisationscodefolgen (SY-Muster), die in den anderen
Rahmenbereichen angeordnet sind. Daher ist es in dem Fall, dass aufgrund
eines Fehlers einer Aufzeichnungsfläche des optischen Plattenmediums
oder dergleichen ein Rahmenschlupf an einer Position in dem Sektor
auftritt, schwierig, die Position des Rahmenbereichs, der gerade gelesen
wird, zu ermitteln, bis das nächste
SY0-Muster erkannt wird.
-
Bei
der Anordnung von 18B, bei der drei Arten von
Mustern SY0, SY1 und SY2 verwendet werden, kann durch Prüfen einer
Anordnung aus mindestens drei zusammenhängenden Rahmenbereichen (beispielsweise
{SY1·SY2·SY1})
ermittelt werden, ob ein Vorwärts-Rahmenschlupf
oder ein Rückwärts-Rahmenschlupf
aufgetreten ist. Da zu erwarten ist, dass das SY0-Muster unmittelbar
nach der Anordnung {SY1·SY2·SY1} erkannt
wird, kann der Beginn des Sektors zuverlässiger als in dem Fall erkannt
werden, dass nur das SY0-Muster erkannt wird.
-
Eine
effektive Anordnung aus den drei Arten von Mustern SY0, SY1 und
SY2 ist nicht auf die vorgenannte Anordnung beschränkt. Die
Anordnung unmittelbar nach dem SY0-Muster kann {SY1·SY2·SY1·SY1·SY2 ...},
wie in 18C gezeigt, oder {SY2·SY1·SY1·SY2·SY1 ...}
sein. Es kann eine ähnliche
Wirkung wie die vorgenannte Wirkung erzielt werden. Alternativ kann
ein Zyklus vier oder mehr Muster enthalten. 18D zeigt
ein solches Beispiel, d. h. {SY1·SY1·SY1·SY2·SY1·SY1·SY1·SY2 ...}.
-
Die
vorstehend beschriebene Art und Weise der Anordnung von Synchronisationscodefolgen
in den zweiten Rahmenbereichen kann wie folgt verallgemeinert werden.
Das SY2-Muster wird am Beginn des M-ten Rahmenbereichs des Sektors
angeordnet, und das SY1-Muster wird am Beginn jedes der anderen
Rahmenbereiche angeordnet. Hier erfüllt „M" die Bedingung M = J·K + L, wobei M eine natürliche Zahl
ist, die gleich oder kleiner als N ist (N ist die Gesamtanzahl von
zweiten Rahmenbereichen, die in einem Sektor enthalten sind, und
ist eine Ganzzahl, die gleich oder größer als 3 ist), J und L Konstanten
sind (J ist eine Ganzzahl, die gleich oder größer als 2 ist, und L ist eine
natürliche
Zahl, die gleich oder kleiner als J ist), und K eine Ganzzahl ist,
die gleich oder größer als
0 ist. Wenn die Muster in dieser Weise angeordnet werden, kann durch
Prüfen einer
Anordnung aus mindestens J zusammenhängenden Rahmenbereichen ermittelt
werden, ob bis zu (J – 1)
Vorwärts-Rahmenschlüpfe oder
bis zu (J – 1)
Rückwärts-Rahmenschlüpfe aufgetreten
sind.
-
Die
in den 18B und 18C gezeigten
Beispiele entsprechen dem Fall, dass N = 26, J = 23 und K = 0 bis
8 ist.
-
Wenn
drei Arten von Mustern in einem Zyklus aus vier Mustern (vier Rahmenbereiche)
wiederholt werden, können
bis zu zwei Rahmenschlüpfe
durch Prüfen
einer Anordnung aus mindestens vier zusammenhängenden Rahmenbereichen ermittelt
werden. Wenn die Anzahl von Rahmenbereichen, die in einem Zyklus
enthalten sind, auf 5, 6, ... erhöht wird, steigt auch die Anzahl
von Rahmenschlüpfen,
die erkannt werden können. Aber
wenn die Anzahl von Rahmenbereichen, die in einem Zyklus enthalten
sind, erhöht
wird, steigt auch die Anzahl von zusammenhängenden Rahmenbereichen einer
Anordnung, die geprüft
werden müssen.
Daher dauert es länger,
den Rahmenschlupf zu ermitteln. Wenn die Anzahl von Bits eines Fehlers
zu hoch ist, ist es schwierig, die Anordnung zu prüfen, und
die Zuverlässigkeit
der Wiedergabevorrichtung kann unerwünscht beeinträchtigt werden.
Daher wird der Zyklus der Rahmenbereiche so festgelegt, dass er
entsprechend der Höchstanzahl
von Rahmenschlüpfen,
die erkannt werden sollten, oder anderen Elementen, die von der
Wiedergabevorrichtung benötigt
werden, optimal ist.
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Die 19A bis 19C zeigen
weitere Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in
einem Sektor enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden
sollen, in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden. 19A ist mit 18A identisch
und ist für
Bezugszwecke vorgesehen. In 19B ist
nur die Synchronisationscodefolge (SY2-Muster), die in dem letzten
Rahmenbereich angeordnet ist, von einer anderen Art als die der
Synchronisationscodefolgen (SY1-Muster), die in den anderen Rahmenbereichen
angeordnet sind. In diesem Fall kann die Zuverlässigkeit der Erkennung des
Beginns des Sektors durch Erkennen einer Anordnung aus drei zusammenhängenden
Mustern {SY1·SY2·SY1} gegenüber dem
Fall verbessert werden, dass nur das SY0-Muster erkannt wird. Alternativ
kann, wie in 19C gezeigt, die andere Synchronisationscodefolge (SY2-Muster) in den letzten
mehreren Rahmenbereichen des Sektors anstatt in dem letzten einen
Rahmenbereich des Sektors angeordnet werden.
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20 zeigt
ein weiteres Beispiel, in dem Synchronisationscodefolgen, die in
die in einem Sektor enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet
werden sollen, in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden. Bei dem in 20 gezeigten
Beispiel ist die Synchronisationscodefolge (SY2-Muster), die in
einem mittleren Rahmenbereich des Sektors angeordnet ist, von einer
anderen Art als die der Synchronisationscodefolgen (SY1-Muster),
die in den anderen Rahmenbereichen angeordnet sind. Wenn beispielsweise
das SY2-Muster in dem 14. Rahmenbereich des Sektors angeordnet ist,
wird das Muster (SY2-Muster) einer anderen Art als die Art der anderen
Muster (SY1-Muster) alle 1/2 Sektoren (13 Rahmenbereiche) aufgezeichnet.
Dadurch kann der Beginn des Sektors schneller und mit einer höheren Zuverlässigkeit
erkannt werden. In dem Fall, dass zwei Arten von Mustern SY0 und
SY verwendet werden, muss das SY0-Muster für mehrere zusammenhängende Sektoren
erkannt werden, um den Beginn der Sektoren mit einer höheren Zuverlässigkeit
zu erkennen. In dem Fall, dass drei Arten von Mustern SY0, SY1 und
SY2 in der in 20 gezeigten Weise angeordnet
sind, kann der Beginn der Sektoren nur dadurch mit einer höheren Zuverlässigkeit
erkannt werden, dass die Anordnung {SY0·SY2} erkannt wird.
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Wie
vorstehend dargelegt, kann durch entsprechendes Anordnen von drei
Arten von Synchronisationscodefolgen in mehreren Rahmenbereichen,
die in einem Sektor enthalten sind, die Zuverlässigkeit der Erkennung des
Beginns des Sektors gegenüber
dem Fall verbessert werden, dass nur zwei Arten von Synchronisationscodefolgen
verwendet werden.
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Wenn
drei Arten von Synchronisationscodefolgen verwendet werden, wird
eine höhere
Zuverlässigkeit dadurch
erzielt, dass alle Code-Abstände
auf 2 oder größer (oder
auf 3 oder größer) eingestellt
werden. Solange das SY0-Muster von den anderen beiden Arten von Mustern
einen Code-Abstand von 2 (oder 3) oder größer hat, wird die Wirkung erzielt,
dass die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns des Sektors verbessert wird.
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Nachstehend
werden Beispiele für
die Anordnung in dem Fall beschrieben, dass vier Arten von Synchronisationscodefolgen
verwendet werden.
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21 zeigt
ein weiteres Beispiel für
Synchronisationscodefolgen, die am Beginn jedes der in dem Sektor 3103 (9)
enthaltenen 26 Rahmenbereiche angeordnet sind. Bei dem in 21 gezeigten
Beispiel enthält
ein Sektor 26 Rahmenbereiche. Es sind vier Arten von Synchronisationscodefolgen
SY0, SY1, SY2 und SY3 in den 26 Rahmenbereichen angeordnet. In dem
ersten Rahmenbereich ist das SY0-Muster angeordnet. In den nachfolgenden
Rahmenbereichen sind {SY1·SY2·SY3·SY1·SY2·SY3 ...
SY1·SY2
SY3·SY1}
fortschreitend ab dem zweiten Rahmenbereich angeordnet. In diesem
Beispiel sind das SY2-Muster
und das SY3-Muster außer
in dem vorderen Rahmenbereich jeweils mit einer Häufigkeit
von eins in drei zusammenhängenden Rahmenbereichen
angeordnet.
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Die 22A bis 22C zeigen
Beispiele, in denen Synchronisationscodefolgen, die in die in einem Sektor
enthaltenen zweiten Rahmenbereiche aufgezeichnet werden sollen,
in der Reihenfolge angeordnet sind, in der die Synchronisationscodefolgen
auf ein optisches Plattenmedium aufgezeichnet werden, wenn vier Arten
von Mustern SY0, SY1, SY2 und SY3 verwendet werden. 22A entspricht der Anordnung der Synchronisationscodefolgen,
die vorstehend unter Bezugnahme auf 21 beschrieben
worden ist. Bei dem in 22 gezeigten
Beispiel kann durch Prüfen
einer Anordnung aus mindestens drei zusammenhängenden Rahmenbereichen (beispielsweise
{SY1·SY2·SY3})
ermittelt werden, ob ein Vorwärts-Rahmenschlupf oder
ein Rückwärts-Rahmenschlupf
aufgetreten ist. Da zu erwarten ist, dass das SY0-Muster unmittelbar
nach der Anordnung {SY1·SY2·SY1} erkannt
wird, kann der Beginn des Sektors zuverlässiger als in dem Fall erkannt
werden, dass nur das SY0-Muster erkannt wird.
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Alternativ
kann, wie in 22B gezeigt, nur die Synchronisationscodefolge
(SY3-Muster) in dem letzten Rahmenbereich des Sektors von einer
anderen Art als die Art der in den anderen Rahmenbereichen angeordneten
Synchronisationscodefolgen sein, um die Erkennung des SY0-Musters
des nächsten
Sektors zu gewährleisten.
In diesem Fall kann beispielsweise dadurch, dass die Anordnung {SY2·SY3·SY0} erkannt
wird, die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns des Sektors gegenüber dem Fall verbessert werden,
dass nur das SY0-Muster erkannt wird. Bei den anderen Rahmenbereichen
kann auch ein Rahmenschlupf an einer Position in dem Sektor erkannt
werden, wenn die Anordnung {SY1·SY1·SY2} wiederholt wird, wie
vorstehend unter Bezugnahme auf die 18B bis 18D beschrieben worden ist.
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Als
weitere Alternative kann, wie in 22C gezeigt,
nur die Synchronisationscodefolge (SY3-Muster) in einem mittleren
Rahmenbereich des Sektors von einer anderen Art als die Art der
in den anderen Rahmenbereichen angeordneten Synchronisationscodefolgen
sein. In den anderen Rahmenbereichen kann die Anordnung {SY1·SY1·SY2} wiederholt
werden. In diesem Fall kann die Zuverlässigkeit der Erkennung des
Beginns des Sektors dadurch verbessert werden, dass die Anordnung,
die das SY3-Muster enthält,
alle 1/2 Sektoren geprüft
wird. Außerdem
kann die Zuverlässigkeit
der Erkennung eines Rahmenschlupfes verbessert werden.
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Wie
vorstehend dargelegt, kann durch entsprechendes Anordnen von vier
Arten von Synchronisationscodefolgen in mehreren Rahmenbereichen,
die in einem Sektor enthalten sind, zusätzlich zu der Wirkung, die
durch Verwendung von drei Arten von Synchronisationscodefolgen erzielt
wird, auch die Rahmensynchronisations-/Sektorsynchronisationsleistung verbessert
werden.
-
Wenn
vier Arten von Synchronisationscodefolgen verwendet werden, wird
eine höhere
Zuverlässigkeit dadurch
erzielt, dass alle Code-Abstände
auf 2 oder größer (oder
auf 3 oder größer) eingestellt
werden. Solange das SY0-Muster von den anderen drei Arten von Mustern
einen Code-Abstand von 2 (oder 3) oder größer hat, wird die Wirkung erzielt,
dass die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns des Sektors verbessert wird.
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Wie
vorstehend dargelegt, enthält
bei dem optischen Plattenmedium 3101 nach dem zweiten Beispiel der
vorliegenden Erfindung eine erste Dateneinheit (Sektor) einen vorderen
Rahmenbereich (F0) und mindestens einen Rahmenbereich (F1 bis F25),
der nach dem vorderen Rahmenbereich (F0) angeordnet sind. Der vordere
Rahmenbereich (F0) enthält
einen Bereich, in den das SY0-Muster aufgezeichnet werden soll,
und einen Datenbereich (DATA), in den Nutzerdaten aufgezeichnet
werden sollen. Jeder des mindestens einen Rahmenbereichs (F1 bis
F25) enthält
einen Bereich, in den das SY-Muster aufgezeichnet werden soll, und
einen Datenbereich (DATA), in den Nutzerdaten aufgezeichnet werden
sollen. Das SY0-Muster und das SY-Muster haben eine identische Länge und
sind so eingestellt, dass der Code-Abstand zwischen ihnen 2 oder
größer ist.
-
Insbesondere
hat das SY-Muster (zweite Synchronisationscodefolge), das in dem
vorderen Rahmenbereich F0 der 26 (eine vorgegebene Anzahl) Rahmenbereiche
(F0 bis F25) angeordnet ist, einen Code-Abstand von der Synchronisationscodefolge,
die in jedem der anderen Rahmenbereiche (F1 bis F25) angeordnet ist,
von 2 oder größer.
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Aufgrund
dieser Gestaltung wird das SY0-Muster bei der Datenwiedergabe leicht
erkannt, und dadurch kann der Beginn der ersten Dateneinheit (Sektor)
schnell und leicht erkannt werden.
-
In
dem Fall, dass der Code-Abstand zwischen dem SY0-Muster und dem
SY-Muster gleich oder größer als
3 ist, wird die Wahrscheinlichkeit der fehlerhaften Erkennung des
SY0-Musters als
SY-Muster oder umgekehrt gegenüber
dem Fall, dass der Code-Abstand 2 beträgt, weiter verringert. Das
SY0-Muster und das SY1-Muster können
auch bei einem 1-Bit-Fehler voneinander unterschieden werden. Dadurch
können
die Stabilität
der Rahmensynchronisation-/Sektorsynchronisation
und die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns der ersten Dateneinheit (Sektor) weiter
verbessert werden. Auf diese Weise kann die Zuverlässigkeit
der Wiedergabevorrichtung erhöht
werden.
-
Durch
Anordnen von mindestens zwei Arten von Synchronisationscodefolgen
(SY1 und SY2, oder SY1, SY2 und SY3) in dem mindestens einen Rahmenbereich
nach dem vorderen Rahmenbereich können Informationen zu einer
Anordnung von Synchronisationscodefolgen in zusammenhängenden
Rahmenbereichen der Rahmenbereiche F1 bis F25 erhalten werden. Diese
Informationen können
zum Vorhersagen des Auftretens des SY0-Musters in der nächsten Dateneinheit
(Sektor) oder zum Erkennen und Korrigieren eines von einer Entriegelung
des PLL-Abschnitts verursachten Rahmenschlupfes verwendet werden.
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Vorzugsweise
werden die Code-Abstände
zwischen dem SY0-Muster in dem vorderen Rahmenbereich der ersten
Dateneinheit (Sektor) und den anderen Synchronisationscodefolgen
(SY1 und SY2, oder SY1, SY2 und SY3) auf 2 (oder 3) oder größer festgelegt.
Noch besser ist es, die Code-Abstände zwischen allen verschiedenen
Arten von Synchronisationscodefolgen auf 2 (oder 3) oder größer festzulegen.
Auf diese Weise können
die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns eines Sektors und die Zuverlässigkeit
der Rahmensynchronisation, die durch eine Störung, wie etwa Entriegelung
des PLL-Abschnitts oder dergleichen, verursacht wird, weiter verbessert
werden.
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Eine
vorgegebene Anzahl von ersten Dateneinheiten (Sektoren) bildet eine
zweite Dateneinheit (Datenblock). Der erste Rahmenbereich 201 ist
in jeder zweiten Dateneinheit (Datenblock) angeordnet. Ein PA-Muster
ist am Beginn des ersten Rahmenbereichs 201 angeordnet.
Das SY0-Muster und die SY1-Muster sind in ihrer Bitlänge identisch
und sind in einem Code-Abstand von 2 oder größer voneinander entfernt angeordnet.
Aufgrund dieser Gestaltung kann das PA-Muster bei der Datenwiedergabe
leicht erkannt werden, und der Beginn jeder zweiten Dateneinheit
(Datenblock) kann schnell und leicht erkannt werden. Die Startposition und
die Endposition einer Datenaufzeichnungsserie (Verknüpfung) werden
in dem ersten Rahmenbereich 201 (Verknüpfungsrahmenbereich) festgelegt.
Daher kann die Zuverlässigkeit
der Verknüpfung
(zusätzliche
Aufzeichnung) verbessert werden, und die Wiedergabe von Daten, die
an der Verknüpfungsposition
und in deren Nähe
aufgezeichnet werden, kann stabil und mit hoher Geschwindigkeit
durchgeführt
werden.
-
In
dem zweiten Beispiel enthält
der erste Rahmenbereich (erster Bereich und dritter Bereich) einen ersten
Synchronisationsbereich PA und einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO, aber er kann auch andere Synchronisationscodefolgen oder Datenbitströme enthalten.
In den vorstehend beschriebenen bevorzugten Beispielen werden das
Synchronisationsmuster PA, das in den ersten Rahmenbereich aufgezeichnet
werden soll, das Synchronisationsmuster SY0, das in den zweiten
Rahmenbereich aufgezeichnet werden soll, der sich am Beginn jedes Sektors
befindet, und das Synchronisationsmuster SY, das in andere zweite
Rahmenbereiche als den zweiten Rahmenbereich aufgezeichnet werden
soll, der sich am Beginn jedes Sektors befindet, so festgelegt,
dass sie die gleiche Länge
haben und einen Code-Abstand voneinander von 2 oder größer haben.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt.
-
Beispiel 3
-
23 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums 401 nach einem dritten Beispiel.
Auf einer Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 401 ist eine Aufzeichnungsspur 402 spiralförmig ausgebildet.
Die Aufzeichnungsspur 402 ist in Datenblöcke 403 unterteilt.
Mit anderen Worten, auf der Aufzeichnungsfläche des optischen Plattenmediums 401 sind
die Datenblöcke 403 zusammenhängend so in
Umfangsrichtung angeordnet, dass sie die Informationsspur 402 bilden.
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24 zeigt ein Datenformat des Datenblocks 403 des
optischen Plattenmediums 401 (23)
nach dem dritten Beispiel. Wie in 24 gezeigt,
ist ein erster Rahmenbereich 501 am Beginn jedes Datenblocks 403 angeordnet,
und mehrere zweite Rahmenbereiche 502 sind nach dem ersten
Rahmenbereich 501 angeordnet. Der erste Rahmenbereich 501 und
die mehreren zweiten Rahmenbereiche 502 bilden einen Datenblock 403.
In 24 liegt ein rechts gezeigter Bereich hinter einem
links gezeigten Bereich.
-
Der
erste Rahmenbereich 501 enthält einen ersten Synchronisationsbereich
PA an seinem Beginn, daran anschließend einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO und daran anschließend
einen vierten Synchronisationsbereich PS an seinem Ende. Jeder der
zweiten Rahmenbereiche 502 enthält einen dritten Synchronisationsbereich
SY an seinem Beginn und daran anschließend einen Datenbereich DATA.
-
In
dem dritten Beispiel haben der erste Synchronisationsbereich PA,
der zweite Synchronisationsbereich VFO, der dritte Synchronisationsbereich
SY und der Datenbereich DATA die gleichen Funktionen wie die in
dem ersten Beispiel, und sie werden nicht näher beschrieben. Das dritte
Beispiel unterscheidet sich von dem ersten Beispiel dadurch, dass
der vierte Synchronisationsbereich PS am Ende des ersten Rahmenbereichs 501 vorgesehen
ist.
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Der
vierte Synchronisationsbereich PS hat die Funktion, die Wiedergabevorrichtung
grundsätzlich
bei der Erkennung des Beginns des zweiten Rahmenbereichs 502 zu
unterstützen,
wenn jeder Datenblock 403 gelesen wird (insbesondere wenn
ein Datenblock 403a gelesen wird, der dem Beginn der zusätzlich aufgezeichneten
Daten entspricht). Die Daten werden wie folgt in den Datenblock 403a aufgezeichnet.
Die Daten werden gleichzeitig mit einem Datenblock 403,
der unmittelbar vor dem Datenblock 403a liegt, in einen
ersten Synchronisationsbereich PAa und einen ersten Teil eines zweiten
Synchronisationsbereichs VFOa in einem ersten Rahmenbereich 501a (das
E-te Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten Synchronisationsbereichs PAa)
aufgezeichnet. Und zwar werden das PA-Muster und der Aufzeichnungsende-VFO-Teil 2101 in
den ersten Rahmenbereich 501a aufgezeichnet. Die zusätzliche
Aufzeichnung (Verknüpfung)
erfolgt in den Datenblock 403a ab der Position, an der
die vorhergehende Aufzeichnung beendet wird [ab dem S-ten Byte (S ≤ E), gerechnet
ab dem Beginn des ersten Synchronisationsbereichs PAa]. Und zwar
werden der Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 und
das PS-Muster in den ersten Rahmenbereich 501a (dritter
Bereich) aufgezeichnet. Der dritte Bereich enthält einen Bereich, in den der
Aufzeichnungsstart-VFO-Teil 2102 aufgezeichnet werden soll,
und den vierten Synchronisationsbereich PS, in den die fünfte Synchronisationscodefolge
(PS-Muster) aufgezeichnet werden soll.
-
In 24 ist der zweite Rahmenbereich, der sich unmittelbar
an den ersten Rahmenbereich 501a anschließt, mit
dem Bezugssymbol 502a dargestellt. Der zweite Rahmenbereich 502a und
der übrige
zweite Rahmenbereich 502 haben eine ähnliche Gestaltung wie der
zweite Rahmenbereich 202, der vorstehend unter Bezugnahme
auf 2 beschrieben worden ist. In der nachstehenden
Beschreibung wird der dritte Synchronisationsbereich SY, der in
dem zweiten Rahmenbereich 502a enthalten ist, insbesondere
durch „SYa" dargestellt.
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Wie
vorstehend im Abschnitt „Hintergrund
der Erfindung" dargelegt
worden ist, ist eine Wiedergabevorrichtung mit verschiedenen Fehlerfaktoren
verbunden, wie etwa Rotationsjitter eines Plattenmotors zum Drehen
eines optischen Plattenmediums, Frequenz eines Aufzeichnungskanal-Taktgebers
und dergleichen. Diese Fehlerfaktoren führen zu einer Diskontinuität an der
Startposition der Zusatzdatenaufzeichnung, die in dem zweiten Synchronisationsbereich
VFOa erfolgt. Daher ändert
sich die Länge
des ersten Rahmenbereichs 501a um einen Fehler (Diskontinuität) gegenüber der
Länge des
ersten Rahmenbereichs 501 jedes der Datenblöcke 403.
Wenn das geschieht, ist es schwierig, den dritten Synchronisationsbereich
SYa, der sich am Beginn des zweiten Rahmenbereichs 502a befindet,
fehlerfrei zu erkennen, auch wenn Level-Slicing und Verriegeln der
Taktgeberfrequenz/Phase von dem PLL-Abschnitt zuverlässig durchgeführt werden,
wenn die Wiedergabevorrichtung Daten unter Verwendung des zweiten
Synchronisationsbereichs VFO liest. Wenn der dritte Synchronisationsbereich
SYa nicht fehlerfrei erkannt wird, kann ein Datenbereich DATAa,
der sich an den dritten Synchronisationsbereich SYa anschließt, nicht
fehlerfrei moduliert werden. Dadurch entsteht ein Lesefehler.
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In
dem dritten Beispiel wird zusätzlich
der vierte Synchronisationsbereich PS verwendet, um den Beginn des
zweiten Rahmenbereichs 501a zuverlässig zu erkennen. Solange der
vierte Synchronisationsbereich PS erkannt wird, kann der Datenbereich
DATAa auch dann fehlerfrei moduliert werden, wenn der dritte Synchronisationsbereich
SYa nicht fehlerfrei erkannt wird. Dadurch kann die Fehlerbeständigkeit
erhöht
werden.
-
In
dem dritten Beispiel wird eine Markierungslängenaufzeichnung unter Verwendung
eines lauflängenbegrenzten
Codes mit den Parametern d = 2, k = 10, m = 8, n = 16 und r = 1
für die
Modulation durchgeführt. Und
zwar enthält
der in den Datenbereich DATA aufzuzeichnende Datenbitstrom Aufzeichnungsmarkierungen oder
Leerstellen mit einer Tmin von 3 Bit und einer Tmax von 11 Bit.
-
25 zeigt ein Beispiel für ein Muster, das in einen
vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden soll (PS-Muster),
wobei das Beispiel in dem dritten Beispiel besonders bevorzugt wird.
Das in 25 gezeigte Muster ist in der
NRZ-Darstellung {0000 0100 0100 1000 0010 0001 0010 0000 1000 0010 0001
0000}. Das Muster hat insgesamt 48 Kanalbits. Das Muster hat folgende
Merkmale: (I) starke Autokorrelation, (II) DSV = 0, und (III) ein
Teilmuster, das durch Dividieren des Musters durch 4 Bit erhalten
wird, ist ein Muster der fünf
Arten 0000, 1000, 0100, 0010 oder 0001. Wenn ein lauflängenbegrenzter
Code mit den Parametern d = 2, k = 10, m = 8, n = 16 und r = 1 für die Modulation
des Datenbereichs DATA verwendet wird, hat das in 25 gezeigte Muster eine Länge von 3 Byte. Dieses Muster
wird bevorzugt, wenn der unmittelbar vorhergehende zweite Synchronisationsbereich
VFO wiederholte 4T-Aufzeichnungsmarkierungen oder -Leerstellen hat.
Das Muster ist in dem japanischen Patent Nr. 3098258 näher beschrieben.
-
26 zeigt ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), wobei das Beispiel in dem dritten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Das in 26 gezeigte
Muster ist in der NRZ-Darstellung
{00000 00000 10000 00000 01000 00000 00100 00000 00010}. Das Muster
hat insgesamt 45 Kanalbits. Das Muster hat folgende Merkmale: (I)
es enthält
11T-Aufzeichnungsmarkierungen
und 11T-Leerstellen, die abwechselnd zweimal wiederholt werden,
und (II) es hat einen DSV-Absolutwert von nur 1. Wenn ein lauflängenbegrenzter
Code mit den Parametern d = 2, k = 10, m = 8, n = 15 und r = 1 für die Modulation
des Datenbereichs DATA verwendet wird, hat das in 26 gezeigte Muster eine Länge von 3 Byte. Dieses Muster
wird besonders bevorzugt, wenn die modulierte Folge keine 11T-Aufzeichnungsmarkierungen
oder -Leerstellen, die viermal oder mehr wiederholt werden, enthält, da dieses
Muster einen ausreichenden Code-Abstand von allen Arten von Mustern
ermöglicht,
die in dem Datenbereich DATA und in anderen Bereichen vorkommen
können,
und sehr beständig
gegen fehlerhafte Erkennung ist.
-
27 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), wobei das Beispiel in dem dritten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Das in 26 gezeigte
Muster ist in der NRZ-Darstellung
{000 000 000 010 000 001 000 000 100 000 000 001}. Das Muster hat
insgesamt 36 Kanalbits. Das Muster hat folgende Merkmale: (I) es
enthält
ein Muster 11T·7T·7T·11T, und
(II) es hat einen DSV von 0. Wenn ein lauflängenbegrenzter Code mit den
Parametern d = 2, k = 7, m = 2, n = 3 und r = 1 für die Modulation
des Datenbereichs DATA verwendet wird, hat das in 27 gezeigte Muster eine Länge von 3 Byte. Dieses Muster
wird besonders bevorzugt, da dieses Muster, das zwei Muster (Tmax
+ 3) = 11T (Tmax ist das maximale Inversionsintervall) enthält, einen
ausreichenden Code-Abstand zwischen allen Arten von Mustern ermöglicht,
die in dem Datenbereich DATA und in anderen Bereichen vorkommen
können,
und dadurch sehr beständig
gegen fehlerhafte Erkennung ist.
-
Ein
Verfahren zum Aufzeichnen von Daten auf das optische Plattenmedium 401 mit
dem vorgenannten Datenformat ist dem in dem ersten Beispiel beschriebenen
Verfahren ähnlich
und wird nicht näher
beschrieben.
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28 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), wobei das Beispiel in dem dritten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Das in 28 gezeigte
Muster ist in der NRZ-Darstellung {00000000000100000000000100000000001000000000001}.
Das Muster hat insgesamt 48 Kanalbits. Das Muster hat folgende Merkmale:
(I) es enthält
12T-Aufzeichnungsmarkierungen
und 12T-Leerstellen, die abwechselnd zweimal wiederholt werden,
und (II) es hat eine CDS von 0. Wenn das 8/16-Modulationssystem
für den
Datenbereich DATA verwendet wird, kommt 12T, das (Tmax + 1) Bit
ist, in keinem Datenbitstrom in dem Datenbereich DATA vor. Wenn
das Muster von 12T-Aufzeichnungsmarkierungen und 12T-Leerstellen viermal wiederholt
wird, kann der Code-Abstand zwischen diesem Muster und dem Datenbitstrom,
der durch die 8/16-Modulation erhalten wird, wesentlich vergrößert werden.
Daher ist das in 28 gezeigte Muster sehr beständig gegen
fehlerhafte Erkennung.
-
Wenn
das 8/16-Modulationssystem verwendet wird, hat das in 28 gezeigte Muster eine Länge von 3 Byte. Wenn ein erster
Rahmenbereich 501a (24)
eine Länge
von 93 Byte hat und die dritte Synchronisationscodefolge PA eine
Länge von
2 Byte hat, hat der zweite Synchronisationsbereich VFOa (24) eine Länge
von 88 Byte.
-
29 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster), wobei das Beispiel in dem dritten Beispiel besonders
bevorzugt wird. Das in 29 gezeigte
Muster ist in der NRZ-Darstellung {00000000100000000000010000000000010000000010}.
Das Muster hat insgesamt 45 Kanalbits. Das Muster hat folgende Merkmale:
(I) es enthält
ein Muster 9T·13T·13T·9T, und
(II) es hat einen DSV-Absolutwert von nur 1. Wenn ein lauflängenbegrenzter
Code mit den Parametern d = 2, k = 10, m = 8, n = 15 und r = 1 für die Modulation
des Datenbereichs DATA verwendet wird, hat das in 29 gezeigte Muster eine Länge von 3 Byte.
-
Dieses
Muster enthält
ein Muster mit (Tmax + 2) Bit und ein Muster mit (Tmax – 2) Bit,
die jeweils zweimal wiederholt werden. Daher kann wie bei dem in 28 gezeigten Muster der Code-Abstand zwischen
dem in 29 gezeigten Muster und dem
modulierten Datenbitstrom wesentlich vergrößert werden. Außerdem ist das
in 29 gezeigte Muster eine Kombination aus langen
Aufzeichnungsmarkierungen und langen Leerstellen, hat aber ein durchschnittliches
Inversionsintervall, d. h., eine Flanke, die für den von dem Daten-PLL durchgeführten Phasenvergleich
benötigt
wird, tritt alle Tmax auf. Das ist gleich der Höchstfrequenz, bei der die Flanke
auftritt, und somit hat eine Flanke, die in dem Daten-PLL der Wiedergabevorrichtung
längere
Zeit nicht erkannt wird, keinen negativen Einfluss.
-
Da
die langen Aufzeichnungsmarkierungen als (Tmax – 2)·(Tmax + 2)·(Tmax
+ 2)·(Tmax – 2) geordnet sind,
kann ein Teilmuster mit einer höheren
Zuverlässigkeit
erkannt werden. Anstatt das gesamte Muster, das in der fünften Synchronisationscodefolge
PS aufgezeichnet ist, mit einem Verfahren zu erkennen, das die vollständige Übereinstimmung
verwendet, kann nur die erste Hälfte
des Musters, d. h. (Tmax – 2)·(Tmax
+ 2), erkannt werden, oder es kann nur die zweite Hälfte des
Musters, d. h. (Tmax + 2)·(Tmax – 2), erkannt
werden. Der Grund hierfür
ist, dass auch die erste Hälfte
oder die zweite Hälfte
einen ausreichenden Code-Abstand von allen Arten von Mustern, die
in dem Datenbereich DATA und den anderen Bereichen vorkommen können, aufrechterhalten
kann. Daher ist das in 29 gezeigte
Muster sehr beständig
gegen fehlerhafte Erkennung, und es wird besonders bevorzugt.
-
30 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster). Das in 30 gezeigte
Muster wird besonders bevorzugt, wenn beispielsweise ein lauflängenbegrenzter
Code mit den Parametern d = 1, k = 7, m = 2 und n = 3 (das sogenannte (1-7)-Modulationssystem)
für die
Modulation des Datenbereichs DATA verwendet wird.
-
Das
in 30 gezeigte Muster ist in der NRZ-Darstellung {001000001000000001000000000010000010}.
Das Muster hat insgesamt 36 Kanalbits. Das Muster hat folgende Merkmale:
(I) es enthält
ein Muster 6T·10T·10T·6T, und
(II) es hat eine CDS von 0. Bei einem bekannten (1-7)-Modulationssystem,
bei dem 8-Bit-Binärdaten
in ein 12-Bit-Codewort
transformiert werden, hat das in 30 gezeigte
Muster eine Länge
von 3 Byte.
-
Da
die langen Aufzeichnungsmarkierungen als (Tmax – 2)·(Tmax + 2)·(Tmax
+ 2)·(Tmax – 2) geordnet sind,
kann ein Teilmuster mit einer höheren
Zuverlässigkeit
erkannt werden. Anstatt das gesamte Muster, das in der fünften Synchronisationscodefolge
PS aufgezeichnet ist, mit einem Verfahren zu erkennen, das die vollständige Übereinstimmung
verwendet, kann nur die erste Hälfte
des Musters, d. h. (Tmax – 2)·(Tmax
+ 2), erkannt werden, oder es kann nur die zweite Hälfte des
Musters, d. h. (Tmax + 2)·(Tmax – 2), erkannt
werden. Der Grund hierfür
ist, dass auch die erste Hälfte
oder die zweite Hälfte
einen ausreichenden Code-Abstand von allen Arten von Mustern, die
in dem Datenbereich DATA und den anderen Bereichen vorkommen können, aufrechterhalten
kann. Daher ist das in 30 gezeigte
Muster sehr beständig
gegen fehlerhafte Erkennung, und es wird besonders bevorzugt.
-
31 zeigt noch ein weiteres Beispiel für ein Muster,
das in den vierten Synchronisationsbereich PS aufgezeichnet werden
soll (PS-Muster). Das in 31 gezeigte
Muster ist {010010000000010000000000001000000000001000000010} in
der NRZ-Darstellung.
Das Muster hat insgesamt 48 Kanalbits. Das Muster hat das Merkmal,
dass es ein Muster 8T·12T·12T·8T enthält. Das
Muster wird besonders bevorzugt, wenn ein lauflängenbegrenzter Code mit den
Parametern d = 1, k = 9 und n/m = 1,5 für die Modulation des Datenbereichs
DATA verwendet wird. Wie das in 30 gezeigte
Muster enthält
dieses Muster (Tmax – 2)·(Tmax
+ 2)·(Tmax
+ 2)·(Tmax – 2) und
ist dadurch sehr beständig
gegen fehlerhafte Erkennung. Dadurch, dass die NRZI-Aufzeichnung
einer 8T-Aufzeichnungsmarkierung
oder -Leerstelle zusammen mit zwei 3T-Aufzeichnungsmarkierungen
oder -Leerstellen, die sich zwischen der 8T-Aufzeichnungsmarkierung
oder -Leerstelle befinden, durchgeführt wird, ist die Gesamtlänge der
Aufzeichnungsmarkierungsteile gleich der Gesamtlänge der Leerstellenteile (wenn
CDS = 0 ist). Das in 31 gezeigte Muster ist in Umfangsrichtung
symmetrisch. Daher kann das in 31 gezeigte
Muster auch dann stabil erkannt werden, wenn eine Asymmetrie auftritt
(bei der die Amplitude der Aufzeichnungsmarkierungsteile asymmetrisch
zu der Amplitude der Leerstellenteile ist; eine bekannte Erscheinung
der Qualitätsminderung
des Wiedergabesignals, die entsteht, wenn sich die Leistung für die Datenaufzeichnung
auf das optische Plattenmedium ändert).
-
Da
das in 31 gezeigte Muster mit 3T beginnt,
ist die Kontinuität
an der Verknüpfungsposition
hervorragend (sie erfüllt
problemlos die Lauflängenbegrenzung),
wenn das Muster in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO unmittelbar
vor der vierten Synchronisationscodefolge PS (Tmin + 1), d. h. eine
Wiederholung von 3T, ist.
-
Wie
vorstehend dargelegt, enthält
der erste Rahmenbereich 501, der einem Verknüpfungsrahmenbereich
entspricht, einen ersten Synchronisationsbereich PA, einen zweiten
Synchronisationsbereich VFO und einen vierten Synchronisationsbereich
PS. Aufgrund dieser Gestaltung können
die in den zweiten Rahmenbereich 502 aufgezeichneten Daten
auch dann stabil gelesen werden, wenn sich die Länge eines Rahmenbereichs durch
verschiedene Schwankungsfehlerfaktoren einer Treibervorrichtung ändert. Dadurch
kann ein optisches Plattenmedium mit einer hohen Beständigkeit
gegen Fehler mit einem kleinstmöglichen
Overhead realisiert werden. Auf diese Weise kann die Zuverlässigkeit
der Wiedergabevorrichtung hoch gehalten werden.
-
Bei
dem in 24 gezeigten Beispiel ist der
Datenblock 403a als Datenblock dargestellt, der keinen Sektor
enthält.
Der Datenblock 403a kann aber einen Sektor haben, wie vorstehend
unter Bezugnahme auf 9 dargelegt worden ist. Der
vordere Rahmenbereich jedes Sektors und die anderen Rahmenbereiche
können
verschiedene Synchronisationscodefolgen (SY0 und SY) haben, die
dort aufgezeichnet sind, wie ebenfalls vorstehend unter Bezugnahme
auf 9 dargelegt worden ist. In diesem Fall kann der
Beginn des Sektors oder des Datenblocks leichter erkannt werden,
wodurch die Zuverlässigkeit
der Wiedergabe der Informationsaufzeichnung wesentlich verbessert
wird.
-
Wie
vorstehend dargelegt, ist in dem dritten Beispiel die Informationsspur 402 des
optischen Plattenmediums 401 in Datenblöcke 403 (403a)
unterteilt, die jeweils eine Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinheit sind.
Jeder Datenblock 403 (403a) enthält einen
ersten Rahmenbereich 501 (501a), der sich an dessen
Beginn befindet, und mindestens einen zweiten Rahmenbereich 502,
der nach dem ersten Rahmenbereich 501 (501a) angeordnet
ist. Jeder erste Rahmenbereich 501 (501a) enthält einen
ersten Synchronisationsbereich PA, einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO und einen vierten Synchronisationsbereich PS. Jeder zweite Rahmenbereich 502 enthält einen
dritten Synchronisationsbereich SY und einen Datenbereich DATA,
in den Nutzerdaten aufgezeichnet werden sollen. Die Datenaufzeichnung
(Verknüpfung)
wird in dem zweiten Synchronisationsbereich VFO des ersten Rahmenbereichs 501a (Verknüpfungsrahmenbereich)
begonnen und beendet. Daher wird auch dann, wenn die Daten diskontinuierlich
aufgezeichnet werden, diese Diskontinuität in dem zweiten Synchronisationsbereich
VFO gedämpft.
In dem dritten Beispiel der vorliegenden Erfindung ist ein vierter
Synchronisationsbereich PS nach dem zweiten Synchronisationsbereich
VFO des ersten Rahmenbereichs 501 (501a) angeordnet.
In dem vierten Synchronisationsbereich PS ist ein PS-Muster (fünfte Synchronisationscodefolge)
zum Identifizieren des Endes des VFO-Musters aufgezeichnet. Die Identifikation
des Endes des VFO-Musters entspricht der Identifikation des Endes
der ersten Synchronisationscodefolge (der Teil 2102 in 1),
die in dem ersten Beispiel beschrieben worden ist. Da die Synchronisationsinformationen
vor und nach der Verknüpfung
(die Daten in dem ersten Synchronisationsbereich PA und dem vierten
Synchronisationsbereich PS) auf diese Weise verstärkt werden,
können
die Daten stets stabil wiedergegeben werden. Das PS-Muster dient
zum Festlegen des Beginns aller Rahmenbereiche des mindestens einen
zweiten Rahmenbereichs (erster Bereich), in den der mindestens eine
zweite Rahmen (kollektiv als Daten des ersten Bereichs bezeichnet)
aufgezeichnet wird (d. h., zum Festlegen des Beginns der aufgezeichneten
Daten des ersten Bereichs). Der erste Bereich ist hinter dem vierten
Synchronisationsbereich PS angeordnet.
-
In
dem dritten Beispiel enthält
der erste Rahmenbereich (erster und dritter Bereich) einen ersten
Synchronisationsbereich PA, einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO und einen vierten Synchronisationsbereich PS, aber er kann auch
andere Synchronisationscodefolgen oder Datenbitströme enthalten.
-
Beispiel 4
-
32 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums 701 nach einem vierten Beispiel.
Auf einer Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 701 ist eine Aufzeichnungsspur 702 spiralförmig ausgebildet.
Die Aufzeichnungsspur 702 ist in Datenblöcke 703 unterteilt.
Mit anderen Worten, auf der Aufzeichnungsfläche des optischen Plattenmediums 701 sind
die Datenblöcke 703 zusammenhängend so in
Umfangsrichtung angeordnet, dass sie die Informationsspur 702 bilden.
-
33 zeigt ein Datenformat des Datenblocks 703 des
optischen Plattenmediums 701 nach dem vierten Beispiel.
Wie in 33 gezeigt, ist ein erster
Rahmenbereich 801 am Beginn jedes Datenblocks 703 angeordnet,
und mehrere zweite Rahmenbereiche 802 sind nach dem ersten
Rahmenbereich 801 angeordnet. Der erste Rahmenbereich 801 und
die mehreren zweiten Rahmenbereiche 802 bilden einen Datenblock 703. In 33 liegt ein rechts gezeigter Bereich hinter einem
links gezeigten Bereich.
-
Der
erste Rahmenbereich 801 enthält einen ersten Synchronisationsbereich
PA an seinem Beginn und daran anschließend einen Spezialdatenbereich
DASP. Jeder zweite Rahmenbereich 802 enthält einen
dritten Synchronisationsbereich SY an seinem Beginn und daran anschließend einen
Datenbereich DATA.
-
In
dem vierten Beispiel haben der erste Synchronisationsbereich PA,
der dritte Synchronisationsbereich SY und der Datenbereich DATA
die gleichen Funktionen wie die in dem ersten Beispiel, und sie
werden nicht näher
beschrieben. Das vierte Beispiel unterscheidet sich von dem ersten
Beispiel dadurch, dass der Spezialdatenbereich DASP in dem ersten
Rahmenbereich 801a vorgesehen ist, der am Beginn des ECC-Blocks
(der erste Rahmenbereich, der in einem vorderen Datenblock 703a des
ECC-Blocks enthalten ist) anstatt in dem zweiten Synchronisationsbereich
VFO in dem ersten Rahmenbereich 201 angeordnet ist. Der erste
Rahmenbereich 801 jedes der Datenblöcke kann mit Ausnahme des vorderen
Datenblocks des ECC-Blocks eine ähnliche
Gestaltung wie der erste Rahmenbereich 801a haben.
-
In
dem vierten Beispiel enthält,
wie in 33 gezeigt, ein ECC-Block 804,
der einen Fehlerkorrekturcode bildet, vier zusammenhängende Datenblöcke 703.
Der Fehlerkorrekturcode berücksichtigt
nur die Datenbereiche DATA, die in den vier zusammenhängenden
Datenblöcken 703 enthalten
sind, und berücksichtigt nicht
den Spezialdatenbereich DASP.
-
In
den Spezialdatenbereich DASP wird ein Datenbitstrom aufgezeichnet,
der Spezialdaten enthält,
die einen anderen Verwendungszweck als die Nutzerdaten haben, die
in den Datenbereich DATA aufgezeichnet werden. Die in den Spezialdatenbereich
DASP aufgezeichneten Daten können
als Daten verarbeitet werden, die von den in den Datenbereich DATA
aufgezeichneten Daten unabhängig
sind. Daher erfordert das Lesen der in dem Spezialdatenbereich DASP
aufgezeichneten Daten nicht, dass die Daten, die in dem Datenbereich DATA
in demselben Datenblock 703 aufgezeichnet sind, gelesen
oder fehlerkorrigiert usw. werden müssen.
-
In
jedem Datenblock ist mindestens ein Spezialdatenbereich DASP vorgesehen.
In jedem ECC-Block sind mehrere Spezialdatenbereiche DASP vorgesehen.
Daher können
in den Spezialdatenbereich DASP Daten aufgezeichnet werden, die
Informationen darstellen, die dem jeweiligen Datenblock oder ECC-Block
entsprechen (Spezialdaten).
-
Der
Spezialdatenbereich DASP kann beispielsweise für folgende Zwecke verwendet
werden:
- – Verwendungszweck
1: Datenattribut von Nutzerdaten, die in den Datenbereich DATA des
jeweiligen Datenblocks aufgezeichnet werden.
- – Verwendungszweck
2: Informationen, die ein Verfahren zum Aufzeichnen von Daten oder
zum Aufzeichnen von Eigenschaften des jeweiligen Datenblocks betreffen.
-
Der
Verwendungszweck 1 ist das Aufzeichnen des Attributs der aufgezeichneten
Nutzerdaten auf Datenblock-Datenblock-Basis. Das Attribut wird unabhängig von
den Nutzerdaten erhalten, die in dem Datenbereich DATA des jeweiligen
Datenblocks enthalten sind. Dadurch wird das Attribut ohne Lesen
der Nutzerdaten erhalten. Daher kann, wenn beispielsweise Informationen
zum Urheberrechtsschutz als Attribut enthalten sind, der Urheberrechtsschutz
unter Verwendung jedes Datenblocks als minimale Einheit kontrolliert
werden.
-
Der
Verwendungszweck 2 ist das Aufzeichnen von Informationen zu einem
Verfahren zum Aufzeichnen von Daten oder zum Aufzeichnen von Eigenschaften
des jeweiligen Datenblocks auf Datenblock-Datenblock-Basis. Diese
Informationen werden unabhängig
von den Nutzerdaten erhalten, die in dem Datenbereich DATA des jeweiligen
Datenblocks enthalten sind. Dadurch werden die Informationen ohne
Lesen der Nutzerdaten erhalten. Daher können die Informationen zu einem
Verfahren zum Aufzeichnen von Daten oder zum Aufzeichnen von Eigenschaften
des jeweiligen Datenblocks verwendet werden, wenn Daten in den jeweiligen Datenblock
oder einen anderen Datenblock aufgezeichnet werden.
-
Ein
ECC-Block enthält
mehrere Datenblöcke.
Die Daten werden auf einer ECC-Block-ECC-Block-Basis überschrieben. Der erste Rahmenbereich 801a,
der dem Beginn jedes ECC-Blocks
entspricht, wird als Verknüpfungsrahmenbereich
verwendet. Aufgrund dieser Gestaltung können mehrere Spezialdatenbereiche DASP
in einem ECC-Block angeordnet werden. Es ist effektiv, identische
Spezialdaten in alle in einem ECC-Block enthaltenen Spezialdatenbereiche
DASP aufzuzeichnen. Auf diese Weise können auch dann, wenn Spezialdaten,
die in einem Spezialdatenbereich DASP des ersten Rahmenbereichs 801a aufgezeichnet sind,
nicht gelesen werden können,
da sie überschrieben
worden sind und verlorengegangen sind, diese Spezialdaten, die in
einem anderen Spezialdatenbereich DATA aufgezeichnet sind, gelesen
werden. Dadurch können
die Spezialdaten zuverlässig
wiedergegeben werden.
-
Die 34A und 34B zeigen
weitere Beispiele für
die Gestaltung des ersten Rahmenbereichs 801a in dem vierten
Beispiel.
-
Bei
dem in 34A gezeigten Beispiel enthält der erste
Rahmenbereich 801a einen ersten Synchronisationsbereich
PA und einen zweiten Synchronisationsbereich VFO. Bei dem in 34B gezeigten Beispiel enthält der erste Rahmenbereich 801a einen
ersten Synchronisationsbereich PA, einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO und einen dritten Synchronisationsbereich PS.
-
In
diesen Beispielen ist der zweite Synchronisationsbereich VFO nur
in dem vorderen Rahmenbereich (der dem Verknüpfungsrahmenbereich entspricht)
am Beginn jedes ECC-Blocks
vorgesehen. Dadurch wird das Synchronisationsmuster, das zum Stabilisieren
der Wiedergabe der auf das optische Plattenmedium 701 aufgezeichneten
Daten benötigt
wird, verstärkt
(d. h., es wird ein Muster zur Gewährleistung der Synchronisation
bei der Wiedergabe aufgezeichnet). Der Spezialdatenbereich DASP
ist in dem ersten Rahmenbereich 801 am Beginn jedes der
Datenblöcke
mit Ausnahme des Datenblocks am Beginn jedes ECC-Blocks angeordnet. Dadurch
können
Daten auch an der Start-/Endposition der Datenaufzeichnung stabil
gelesen werden. Außerdem
können
Spezialdaten unabhängig
von den Nutzerdaten in jedem ECC-Block aufgezeichnet oder wiedergegeben
werden.
-
Bei
den in den 34A und 34B gezeigten
Beispielen enthält
der Rahmenbereich am Beginn jedes ECC-Blocks einen zweiten Synchronisationsbereich
VFO, um das Synchronisationsmuster zu verstärken. Die vorliegende Erfindung
ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Wenn Daten bei einer Datenaufzeichnungsserie in mehrere ECC-Blöcke aufgezeichnet
werden, kann der vordere Rahmenbereich jedes der zweiten und nachfolgenden
ECC-Blöcke
einen Spezialdatenbereich DASP haben, wobei der Rahmenbereich kein
verstärktes Synchronisationsmuster
hat.
-
In
dem vierten Beispiel sind der Fall, dass der erste Rahmenbereich
(erster und dritter Bereich) einen ersten Synchronisationsbereich
PA, einen zweiten Synchronisationsbereich VFO und einen vierten
Synchronisationsbereich PS enthält,
und der Fall beschrieben, dass der erste Rahmenbereich (erster und
dritter Bereich) einen ersten Synchronisationsbereich PA und einen
Spezialdatenbereich DASP enthält.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Der
erste Rahmenbereich kann beispielsweise den vierten Synchronisationsbereich
PS enthalten, wenn er den Spezialdatenbereich DASP enthält, oder
er kann andere Synchronisationscodefolgen oder Datenbitströme enthalten.
-
Beispiel 5
-
35 zeigt eine Draufsicht eines beschreibbaren
optischen Plattenmediums 1001 nach einem fünften Beispiel.
Auf einer Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 1001 ist eine Aufzeichnungsspur 1002 spiralförmig ausgebildet.
Die Aufzeichnungsspur 1002 ist in Datenblöcke 1003a und 1003b unterteilt.
Die Informationsspur 1002 ist in einen inneren Teil, einen
Zwischenteil und einen äußeren Teil
unterteilt. Der innere und der äußere Teil
sind jeweils ein Nur-Wiedergabe-Bereich 1004, der ausschließlich für die Wiedergabe
verwendet wird. Der Zwischenteil ist ein wiederbeschreibbarer Bereich 1005.
Jeder Datenblock 1003a, der in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 enthalten
ist, hat Pits, die darin bereits aufgezeichnet sind. Die Pits werden
beispielsweise unter Verwendung von konvexen und konkaven Teilen
der Aufzeichnungsfläche
ausgebildet. In jeden Datenblock 1003a, der in dem wiederbeschreibbaren
Bereich 1005 enthalten ist, sollen Daten mit einer Aufzeichnungsvorrichtung
aufgezeichnet werden.
-
36 zeigt ein Datenformat der Datenblöcke 1003a,
die in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 des optischen
Plattenmediums 1001 in dem fünften Beispiel enthalten sind.
Wie in 36 gezeigt, enthält jeder Datenblock 1003a einen
ersten Rahmenbereich 1101 und mehrere zweite Rahmenbereiche 1102,
die nach dem ersten Rahmenbereich 1101 angeordnet sind.
Der erste Rahmenbereich 1101 und die mehreren zweiten Rahmenbereiche 1102 bilden
einen Datenblock 1003a. In 36 liegt
ein rechts gezeigter Bereich hinter einem links gezeigten Bereich.
-
Der
erste Rahmenbereich 1001 enthält einen ersten Synchronisationsbereich
PA an seinem Beginn und daran anschließend einen Spezialdatenbereich
DASP. Jeder der zweiten Rahmenbereiche 1102 enthält einen
dritten Synchronisationsbereich SY an seinem Beginn und daran anschließend einen
Datenbereich DATA. Der erste Synchronisationsbereich PA, der dritte
Synchronisationsbereich SY und der Datenbereich DATA haben die gleichen
Funktionen wie die in dem ersten Beispiel und werden nicht näher beschrieben.
Der Spezialdatenbereich DASP hat die gleichen Funktionen wie der
in dem vierten Beispiel und wird nicht näher beschrieben.
-
37 zeigt ein Datenformat der Datenblöcke 1003b,
die in dem wiederbeschreibbaren Bereich 1005 des optischen
Plattenmediums 1001 in dem fünften Beispiel enthalten sind.
Wie in 37 gezeigt, hat jeder Datenblock 1003b die
gleiche Gestaltung wie der Datenblock 1003a. Jeder Datenblock 1003b enthält einen ersten
Rahmenbereich 1201 an seinem Beginn und mehrere zweite
Rahmenbereiche 1202, die nach dem ersten Rahmenbereich 1201 angeordnet
sind. Der erste Rahmenbereich 1201 und die mehreren zweiten
Rahmenbereiche 1202 bilden einen Datenblock 1003b.
In 37 liegt ein rechts gezeigter Bereich hinter einem links
gezeigten Bereich.
-
Der
erste Rahmenbereich 1201 enthält einen ersten Synchronisationsbereich
PA an seinem Beginn, einen sich daran anschließenden zweiten Synchronisationsbereich
VFO und einen vierten Synchronisationsbereich PS. Der zweite Rahmenbereich 1202 enthält einen dritten
Synchronisationsbereich SY an seinem Beginn und einen Datenbereich
DATA, der nach dem dritten Synchronisationsbereich SY angeordnet
ist.
-
Der
erste Synchronisationsbereich PA, der zweite Synchronisationsbereich
VFO, der Datenbereich DATA und der dritte Synchronisationsbereich
SY haben die gleichen Funktionen wie bei dem ersten Beispiel und
werden nicht näher
beschrieben. Der vierte Synchronisationsbereich PS hat die gleichen
Funktionen wie bei dem zweiten Beispiel und wird nicht näher beschrieben.
Der vierte Synchronisationsbereich PS kann wahlweise vorgesehen
werden.
-
Wie
in den 36 und 37 gezeigt,
sind der Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 und der wiederbeschreibbare
Bereich 1005 in Datenblöcke
unterteilt und haben eine einander ähnliche Gestaltung. Daher können Wiedergabeschritte
zumindest nach dem Erhalt einer Wiedergabe RF (Level-Slicing von
Daten, PLL, Demodulation und dergleichen) in fast der gleichen Weise
in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 und dem wiederbeschreibbaren
Bereich 1005 durchgeführt
werden, obwohl die beiden Bereiche Daten haben, die in unterschiedlichen
physischen Formen aufgezeichnet sind (d. h., die mit den konvexen
und konkaven Teilen der Aufzeichnungsfläche aufgezeichnet sind oder
durch die Phasenumwandlung der Aufzeichnungsschicht aufgezeichnet
sind). Daher braucht die Wiedergabevorrichtung nicht zwei verschiedene
Arten von Wiedergabeschaltungen, d. h., eine Wiedergabeschaltung
für die
Wiedergabebereiche und eine Wiedergabeschaltung für die wiederbeschreibbaren
Bereiche, zu enthalten. Dadurch kann die Gestaltung der Wiedergabeschaltung
vereinfacht werden, sodass die Kosten für die Wiedergabevorrichtung
gesenkt werden können.
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Der
Datenblock 1003a, der in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 enthalten
ist, und der Datenblock 1003b, der in dem wiederbeschreibbaren
Bereich 1005 enthalten ist, unterscheiden sich in der inneren
Gestaltung der ersten Rahmenbereiche 1101 und 1201 an
ihrem Beginn.
-
Der
erste Rahmenbereich 1201 eines vorderen Datenblocks jedes
ECC-Blocks, der in dem wiederbeschreibbaren Bereich 1005 enthalten
ist, entspricht einem Verknüpfungsrahmenbereich,
der die Start-/Endposition der Zusatzdatenaufzeichnung enthält. Wie
in dem ersten Beispiel näher
beschrieben worden ist, müssen bei
einer diskontinuierlichen Aufzeichnung von Daten an der Start-/Endposition
(Verknüpfungsrahmenbereich) der
Zusatzdatenaufzeichnung die nachfolgenden Datenblöcke fehlerfrei
wiedergegeben werden. Zu diesem Zweck enthält der erste Rahmenbereich 1201 den
ersten Synchronisationsbereich PA, den zweiten Synchronisationsbereich
VFO und den vierten Synchronisationsbereich PS, um die Synchronisationsinformationen
zu verstärken.
Außerdem
kann die Datenaufzeichnung in dem zweiten Synchronisationsbereich
VFO, in den keine Nutzerdaten aufgezeichnet werden sollen, begonnen
und beendet werden.
-
Der
erste Rahmenbereich 1101 in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 entspricht
einem Overhead-Bereich, in den keine Nutzerdaten aufgezeichnet werden
sollen. In diesem Bereich tritt keine Datendiskontinuität auf, da
Daten nicht neu geschrieben werden. Daher können in diesen Bereich Daten
aufgezeichnet werden, die Informationen darstellen, die dem jeweiligen
Block entsprechen (Spezialdaten), die unabhängig von den Nutzerdaten wiedergegeben
werden können.
Hierfür
ist der Spezialdatenbereich DASP nach dem ersten Synchronisationsbereich
PA vorgesehen, sodass Informationen, die unabhängig von den Nutzerdaten wiedergegeben
werden können,
aufgezeichnet werden können.
-
Bei
dem in 35 gezeigten Beispiel enthält das optische
Plattenmedium 1001 den Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 und
den wiederbeschreibbaren Bereich 1005. Das optische Plattenmedium 1001 kann
aber auch nur den Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 haben.
-
Wie
vorstehend dargelegt, haben bei dem optischen Plattenmedium 1001 in
dem fünften
Beispiel die Datenblöcke,
die in dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 enthalten sind,
und die Datenblöcke,
die in dem wiederbeschreibbaren Bereich 1005 enthalten
sind, die gleiche Rahmengestaltung. Das trägt zu einer Verringerung des
Umfangs der Wiedergabeschaltung einer Treibervorrichtung bei.
-
Bei
dem optischen Plattenmedium 1001 in dem fünften Beispiel
kann der erste Rahmenbereich 1101 in jedem Datenblock in
dem Nur-Wiedergabe-Bereich 1004 oder der erste Rahmenbereich 1201 in
einem Datenblock in dem wiederbeschreibbaren Bereich 1005,
der kein Verknüpfungsbereich
ist, einen Spezialdatenbereich DASP anstelle eines Bereichs zum
Verstärken
der Synchronisation enthalten. Dadurch können Informationen, die unabhängig von
den Nutzerdaten verarbeitet werden können, als Spezialdaten aufgezeichnet oder
wiedergegeben werden. Es können
beispielsweise Informationen zum Urheberrechtsschutz, Informationen,
die für
jede Treibervorrichtung spezifisch sind, oder Informationen für künftige Anwendungen
aufgezeichnet oder wiedergegeben werden. Das trägt wesentlich zu einer Erweiterung
der Einsatzmöglichkeiten
von optischen Plattenmedien und Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtungen
bei.
-
In
dem fünften
Beispiel sind der Fall, dass der erste Rahmenbereich (erster und
dritter Bereich) einen ersten Synchronisationsbereich PA, einen
zweiten Synchronisationsbereich VFO und einen vierten Synchronisationsbereich
PS enthält,
und der Fall beschrieben, dass der erste Rahmenbereich (erster und
dritter Bereich) einen ersten Synchronisationsbereich PA und einen
Spezialdatenbereich DASP enthält.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Der
erste Rahmenbereich kann beispielsweise den vierten Synchronisationsbereich
PS enthalten, wenn er den Spezialdatenbereich DASP enthält, oder
er kann andere Synchronisationscodefolgen oder Datenbitströme enthalten.
-
Beispiel 6
-
38 zeigt den Aufbau einer Informationsaufzeichnungsvorrichtung
(Aufzeichnungsvorrichtung) 1710 nach einem sechsten Beispiel
der vorliegenden Erfindung. Die Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 zeichnet
Informationen beispielsweise auf das optische Plattenmedium 101 (1),
das optische Plattenmedium 3101 (8), das
optische Plattenmedium 401 (23)
oder das optische Plattenmedium 1001 (35) auf. In der nachstehenden Beschreibung zeichnet
die Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 Informationen
auf das optische Plattenmedium 3101 auf, das in dem zweiten
Beispiel näher
beschrieben worden ist.
-
Ein
Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 zeichnet Daten auf
das optische Plattenmedium 3101 auf oder liest Daten, die
vorher auf das optische Plattenmedium 3101 aufgezeichnet
worden sind, oder Daten, die mit einer Vorrichtung auf das optische
Plattenmedium 3101 aufgezeichnet worden sind.
-
Der
Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 weist beispielsweise
Folgendes auf: eine Lichtquelle (beispielsweise einen Halbleiter-Laser)
zum optischen Aufzeichnen eines Signals; eine Treiberschaltung zum Ansteuern
der Lichtquelle entsprechend Aufzeichnungsdaten WTDT; ein optisches
System zum Auffangen von Licht, das von der Lichtquelle auf eine
Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 3101 abgestrahlt wird, oder
zum Detektieren von Licht, das von dem optischen Plattenmedium 3101 reflektiert
wird, und zum Lesen des Lichts als Signal; und einen optoelektrischen
Wandler zum Wiedergeben eines Lese-Signals als elektrisches Signal RF.
-
Ein
Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 verstärkt das
von dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 gelesene
Signal RF und Level-slicet das Signal RF mit der notwendigen Verarbeitung.
-
Ein
Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 erkennt
eine Synchronisationscodefolge entsprechend dem Datenformat des
optischen Plattenmediums 3101 unter Verwendung von Level-gesliceten Daten
RDDT, die mit dem Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 erhalten werden,
und identifiziert in Echtzeit die Positionsinformationen der Daten,
die gerade von dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 gelesen werden.
Die einzelnen internen Operationen des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703 werden
später
beschrieben.
-
Ein
Zeitsteuerabschnitt 1704 steuert den Betrieb eines ECC-Codierungsabschnitts 1705 und
eines Modulationsabschnitts 1706 so, dass aufzuzeichnende
Daten aufgrund von Positionsinformationen ADR, die durch die von
dem Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 durchgeführte Echtzeit-Identifikation
erhalten werden, an einer vorgegebenen Position des optischen Plattenmediums 3101 aufgezeichnet
werden. Außer
den Steueroperationen zum Aufzeichnen führt der Zeitsteuerabschnitt 1704 auch
eine Suchoperation zum Bewegen des Aufzeichnungs- und Wiedergabekopfes 1701 unter Verwendung
der Positionsinformationen ADR durch, sodass das Signal an einer
vorgegebenen Position des optischen Plattenmediums 3101 gelesen
oder aufgezeichnet werden kann.
-
Der
ECC-Codierungsabschnitt 1705 fügt redundante Daten, wie etwa
einen Fehlerkorrekturcode oder dergleichen, zu den aufzuzeichnenden
Nutzerdaten hinzu, die von außerhalb
der Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 eingegeben
werden, und codiert die resultierenden Daten in ein vorgegebenes
Format. Der ECC-Codierungsabschnitt 1705 gibt auch codierte
Daten ECCDT aufgrund eines Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignals
WTGT von dem Zeitsteuerabschnitt 1704 an den Modulationsabschnitt 1706 aus.
Der ECC-Codierungsabschnitt 1705 wirkt
als Empfangsabschnitt zum Empfangen von Nutzerdaten von außerhalb der
Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710.
-
Der
Modulationsabschnitt 1706 empfängt die von dem ECC-Codierungsabschnitt 1705 codierten
Daten ECCDT, moduliert die Daten ECCDT unter Verwendung eines vorgegebenen
Modulationssystems und gibt die erhaltenen Daten als Aufzeichnungsdaten
WTDT an den Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 aus.
-
Die
Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 in dem sechsten
Beispiel der vorliegenden Erfindung zeichnet Informationen durch
Zusammenwirken und Verknüpfen
der vorgenannten Elemente auf das optische Plattenmedium 3101 auf.
Um Daten, die nach dem Datenblock angeordnet sind, in den Daten
bereits aufgezeichnet worden sind, zusätzlich aufzuzeichnen (Verknüpfung),
müssen
die vorher aufgezeichneten Daten exakt aufgezeichnet werden.
-
Es
ist wichtig, dass die Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 die
Position der bereits aufgezeichneten Daten fehlerfrei erkennt und
mit dieser genau synchron arbeitet. Hierfür ist die Funktionsweise des Erkennens
der in dem zweiten Beispiel näher
beschriebenen verschiedenen Synchronisationscodefolgen unter Verwendung
der Level-gesliceten Daten, die mit dem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 und
dem Level-Slicing-Abschnitt 1702 wiedergegeben werden,
um fehlerfreie Positionsinformationen zu erhalten, d. h., die Funktionsweise
des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703, äußerst wichtig.
Die Positionsinformationen ADR enthalten beispielsweise eine Sektorenposition
SPt, eine Rahmenposition FPt und eine Byte-Position BPt.
-
39 zeigt ein Beispiel für den inneren Aufbau des Mustererkennungs-
und -synchronisationsabschnitts 1703, der folgende Elemente
aufweist.
-
Ein
SY0-Muster-Erkennungsabschnitt 1901 erkennt ein SY0-Muster
aus den Level-gesliceten
Daten RDDT und gibt ein SY0-Erkennungssignal SY0DET aus. Der SY0-Muster-Erkennungsabschnitt 1901 wirkt
als erster Erkennungsabschnitt zum Erkennen des SY0-Musters (zweite Synchronisationscodefolge).
-
Ein
PA-Muster-Erkennungsabschnitt 1902 erkennt ein PA-Muster
aus den Level-gesliceten
Daten RDDT und gibt ein PA-Erkennungssignal PADET aus. Der PA-Muster- Erkennungsabschnitt 1902 wirkt
als dritter Erkennungsabschnitt zum Erkennen des PA-Musters (dritte
Synchronisationscodefolge).
-
Ein
SY-Muster-Erkennungsabschnitt 1903 erkennt ein SY-Muster
aus den Level-gesliceten
Daten RDDT und gibt ein SY-Erkennungssignal SYDET aus.
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Ein
1-Rahmen-Timer 1904 identifiziert die Byte-Position ab
dem Beginn jedes Rahmenbereichs und gibt ein Byte-Positionssignal
BPt und einen Rahmensynchronisationsimpuls FRMPLS, der das Identifikationsergebnis
widerspiegelt, in Echtzeit aus. Der 1-Rahmen-Timer 1904 weist
beispielsweise einen ersten Zählabschnitt
(nicht dargestellt) zum Ermitteln der Anzahl von Bytes (93 Bytes)
oder der Anzahl von Kanalbits (1488 Kanalbits bei dem 8/16-Modulationssystem)
in einem Rahmenbereich und einen Byte-Positions-Erkennungsfenster-Erzeugungsabschnitt
(nicht dargestellt) zum Erzeugen eines Erkennungsfensters für eine Synchronisationscodefolge
auf. Der 1-Rahmen-Timer 1904 empfängt die Erkennungssignale SY0DET,
PADET und SYDET entsprechend von den Mustererkennungsabschnitten 1901 bis 1903 und
stellt durch entsprechendes Steuern des Erkennungsfensters mit dem
eingebauten Byte-Positions-Erkennungsfenster-Erzeugungsabschnitt den eingebauten
ersten Zählabschnitt
so ein, dass eine Synchronisationsverschiebung durch eine fehlerhafte
Erkennung des Musters vermieden wird. Der mit dem ersten Zählabschnitt
erhaltene Zählwert
(der die Byte-Position des Beginns des Rahmenbereichs darstellt)
wird als Byte-Positionssignal BPt ausgegeben, und ein Rahmensynchronisationsimpuls
FRMPLS wird an einer vorgegebenen Byte-Position einmal in einem
Rahmen (etwa alle 93 Byte) ausgegeben.
-
Der
1-Rahmen-Timer 1904 prädiziert
im Grunde die Position einer Synchronisationscodefolge aufgrund
des Ergebnisses der Mustererkennung der unmittelbar vorhergehenden
Synchronisationscodefolge und öffnet
das Erkennungsfenster während
eines Zeitraums, in dem die Erkennung der Synchronisationscodefolge erwartet
wird. Wenn ein Erkennungssignal für die Synchronisationscodefolge
während
dieses Zeitraums empfangen wird, stellt der 1-Rahmen-Timer 1904 fest,
dass die richtige Synchronisationscodefolge erkannt wird, und stellt
den Zählwert
BPt des ersten Zählabschnitts
auf einen vorgegebenen Wert ein. Der vorgegebene Wert ist nicht
unbedingt 0, sondern wird unter Berücksichtigung der für die Erkennung
erforderlichen Zeitverzögerung
festgelegt.
-
Die
Anzahl von Bytes in jedem Rahmen ist bei allen Rahmen gleich. Daher
steuert der Byte-Positions-Erkennungsfenster-Erzeugungsabschnitt
das Erkennungsfenster so, dass es sich eine vorgegebene Zeit in
jedem vorgegebenen Byte-Zyklus öffnet
(insbesondere etwa alle 93 Byte, was die Anzahl von Bytes in dem Rahmenbereich
ist). Die Breite des Erkennungsfensters kann unter Berücksichtigung
aller Schwankungsfaktoren (beispielsweise eine Jitter-Komponente,
die durch Rotationsschwankungen, Durchbiegung oder dergleichen des
optischen Plattenmediums 3101 erzeugt wird, oder eine Datendiskontinuität in dem Verknüpfungsrahmenbereich)
festgelegt werden, die das Signal-Lesen betreffen, das von dem Aufzeichnungs-
und Wiedergabekopf 1701 durchgeführt wird.
-
Ein
Rahmenzähler 1905 identifiziert
eine Rahmenposition in jedem Sektor und gibt ein Rahmenpositionssignal
FRt und einen Sektoren-Synchronisationsimpuls SCTPLS, der das Identifikationsergebnis
widerspiegelt, in Echtzeit aus. Der Rahmenzähler 1905 weist beispielsweise
einen zweiten Zählabschnitt
(nicht dargestellt) zum Ermitteln der Anzahl von Rahmen (26 bis
27 Rahmen) in einem Sektor und einen Rahmenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
(nicht dargestellt) zum Erzeugen eines Prädiktionsfensters für eine erste
Synchronisationscodefolge SY0 und eine dritte Synchronisationscodefolge
PA auf. Der Rahmenzähler 1905 empfängt den
Rahmensynchronisationsimpuls FRMPLS von dem 1-Rahmen-Timer 1904 und zählt den
eingebauten zweiten Zählabschnitt
aufwärts.
Der Rahmenzähler 1905 empfängt außerdem die
Erkennungssignale SY0DET und PADET von den entsprechenden Mustererkennungsabschnitten
und stellt durch entsprechendes Steuern des Prädiktionsfensters mit dem eingebauten
Rahmenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
den eingebauten zweiten Zählabschnitt
so ein, dass eine Synchronisationsverschiebung durch eine fehlerhafte
Erkennung des Musters vermieden wird.
-
Der
Rahmenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
erzeugt ein Prädiktionsfenster
jeweils für
das SY0-Muster und das PA-Muster unter Berücksichtigung der Reihenfolge,
in der diese Muster auftreten. Wie vorstehend in dem zweiten Beispiel
näher beschrieben
worden ist, wird jede Synchronisationscodefolge nur in einer vorgegebenen
Reihenfolge erkannt. Beispielsweise wird die zweite Synchronisationscodefolge SY0
einmal in einem Sektor erkannt (einmal in 26 Rahmenbereichen, oder
einmal in 27 Rahmenbereichen, wenn der ersten Rahmenbereich 201 in 9 enthalten
ist). Durch Nutzung dieses Umstands kann der Rahmenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
ein Prädiktionsfenster
für jede
Synchronisationscodefolge erzeugen.
-
Wenn
bei geöffnetem
Prädiktionsfenster
für das
SY0-Muster das Erkennungssignal SY0DET ausgegeben wird, setzt der
Rahmenzähler 1905 den
Zählwert
FPt des zweiten Zählabschnitts
auf 0. Wenn bei geöffnetem
Prädiktionsfenster
für das
PA-Muster das Erkennungssignal PADET ausgegeben wird, stellt der
Rahmenzähler 1905 den
Zählwert
FPt des zweiten Zählabschnitts
auf 26. Wenn kein Erkennungssignal ausgegeben wird, wird der Zählwert FPt
des zweiten Zählabschnitts
immer dann um eins erhöht,
wenn der Rahmensynchronisationsimpuls FRMPLS ausgegeben wird. Auf
diese Weise wird der Zählwert
des eingebauten zweiten Zählabschnitts
als Rahmenpositionssignal FPt ausgegeben, und ein Sektoren-Synchronisationsimpuls SCTPLS
wird an einer vorgegebenen Rahmenposition einmal in einem Sektor
(alle 26 bis 27 Rahmenbereiche) ausgegeben.
-
Ein
Sektorenzähler 1906 identifiziert
eine Sektorenposition in jedem Datenblock und gibt ein Sektorenpositionssignal
SPt, das das Identifikationsergebnis widerspiegelt, in Echtzeit
aus. Der Sektorenzähler 1906 weist
beispielsweise einen dritten Zählabschnitt
(nicht dargestellt) zum Ermitteln der Anzahl von Sektoren (8 Sektoren)
in einem Datenblock und einen Sektorenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
(nicht dargestellt) zum Erzeugen eines Prädiktionsfensters für die dritte
Synchronisationscodefolge PA auf. Der Sektorenzähler 1906 empfängt den
Sektorensynchronisationsimpuls SCTPLS von dem Rahmenzähler 1905 und zählt den
eingebauten dritten Zählabschnitt
aufwärts.
Der Sektorenzähler 1906 empfängt außerdem das
Erkennungssignal PADET von dem PA-Muster-Erkennungsabschnitt 1902 und
stellt durch entsprechendes Steuern des Prädiktionsfensters mit dem eingebauten
Sektorenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt den
eingebauten dritten Zählabschnitt
so ein, dass eine Synchronisationsverschiebung durch eine fehlerhafte Erkennung
des Musters vermieden wird.
-
Der
Sektorenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
erzeugt ein Prädiktionsfenster
für das PA-Muster
unter Berücksichtigung
der Reihenfolge, in der das Muster auftritt. Wie vorstehend in dem
zweiten Beispiel näher
beschrieben worden ist, tritt die dritte Synchronisationscodefolge
PA nur einmal in 8 Sektoren auf. Durch Nutzung dieses Umstands kann
der Sektorenpositions-Prädiktionsfenster-Erzeugungsabschnitt
ein Prädiktionsfenster
erzeugen.
-
Wenn
bei geöffnetem
Prädiktionsfenster
für das
PA-Muster das Erkennungssignal PADET ausgegeben wird, setzt der
Sektorenzähler 1906 den
Zählwert
SPt des dritten Zählabschnitts
auf 0. Wenn kein Erkennungssignal PADET ausgegeben wird, wird der
Zählwert
SPt des dritten Zählabschnitts
immer dann um eins erhöht,
wenn der Sektorensynchronisationsimpuls SCTPLS ausgegeben wird.
Auf diese Weise wird der Zählwert
des eingebauten dritten Zählabschnitts
als Sektorenpositionssignal SPt ausgegeben.
-
Der
Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 mit
dem vorstehenden inneren Aufbau erkennt jede Synchronisationscodefolge
(Muster), die in dem Datenformat enthalten ist, das in dem zweiten Beispiel
näher beschrieben
ist, unter Verwendung von Level-gesliceten
Daten RDDT, die aus dem optischen Plattenmedium 3101 gelesen
werden. Dadurch werden die Positionsinformationen der Lese-Daten,
d. h. die Sektorenposition SPt, die Rahmenposition FPt und die Byte-Position
BPt, in Echtzeit erhalten. Unter Verwendung dieser Positionsinformationen,
die von dem Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 ausgegeben
werden, kann der Zeitsteuerabschnitt 1704 (38) ein Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT ausgeben, das zumindest dem ECC-Codierungsabschnitt 1705 befiehlt,
eine Aufzeichnungsoperation auszuführen.
-
Der
in 39 gezeigte innere Aufbau ist lediglich ein Beispiel.
Der innere Aufbau des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703 ist
nicht hierauf beschränkt.
Bei dem in 39 gezeigten Beispiel werden
ein SY0-Muster, ein SY-Muster und ein PA-Muster als zu erkennende
Synchronisationscodefolgen verwendet. Zusätzlich kann ein PS-Muster,
das in dem dritten Beispiel beschrieben wird, verwendet werden.
In diesem Fall wird die Anzahl von zu erkennenden Mustern erhöht, und
dadurch werden die Synchronisationsleistung und die Positionsinformationen-Identifikationsleistung
verbessert. Das wird nachstehend unter Bezugnahme auf 40 beschrieben.
-
Es
können
nicht alle Positionsinformationen in dem optischen Plattenmedium 3101 mit
nur vier Arten von Synchronisationscodefolgen identifiziert werden.
Mit den vier Arten von Synchronisationscodefolgen können die
Sektorenposition, die Rahmenposition und die Byte-Position in jedem
Datenblock identifiziert werden, aber die Position des aktuell gelesenen
Datenblocks in einem optischen Plattenmedium kann nicht identifiziert werden.
Zum Identifizieren der Position des aktuell gelesenen Datenblocks
werden ID-Informationen benötigt. Beispielsweise
wird zu diesem Zweck der in 14 gezeigte
Datenpositions-Identifikationsbereich
DataID verwendet.
-
40 zeigt ein weiteres Beispiel für den inneren
Aufbau des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703,
der folgende Elemente enthält.
Der in 40 gezeigte innere Aufbau unterscheidet
sich von dem in 39 gezeigten inneren Aufbau
dadurch, dass weiterhin ein PS-Muster-Erkennungsabschnitt 2001 enthalten
ist. Elemente und zwischen den Elementen übertragene interne Signale,
die mit denen identisch sind, die vorstehend unter Bezugnahme auf 39 beschrieben worden sind, tragen Bezugssymbole, die
denen von 39 entsprechen, und werden
nicht näher
beschrieben.
-
Wie
in dem dritten Beispiel dargelegt, ist ein PS-Muster am Ende des
ersten Rahmenbereichs 501a, der Verknüpfungsposition, angeordnet,
um die Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns jedes Datenblocks zu verbessern. Wenn
der Datenblock Sektoren enthält,
muss der erste Rahmenbereich 501a unbedingt unmittelbar
vor dem zweiten Rahmenbereich am Beginn des Sektors angeordnet werden.
Daher kann das PS-Muster auch zur Verbesserung der Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns jedes Sektors verwendet werden. Da das
PS-Muster am Ende des ersten Rahmenbereichs 501a angeordnet
ist, kann das PS-Muster auch zum Verbessern der Zuverlässigkeit
der Erkennung des Beginns jedes Rahmenbereichs verwendet werden.
Der PS-Muster-Erkennungsabschnitt 2001 wirkt als vierter
Erkennungsabschnitt zum Erkennen des PS-Musters (fünfte Synchronisationscodefolge).
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Aus
den vorgenannten Gründen
wird ein Ausgangssignal PSDET von dem PS-Muster-Erkennungsabschnitt 2001, das
das Ergebnis der Erkennung des PS-Musters ist, in einen 1-Rahmen-Timer 2002,
einen Rahmenzähler 2003 und
einen Sektorenzähler 2004 eingegeben
und wird zur Positionsidentifikation in jedem der Zähler verwendet.
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41 zeigt die Beziehung zwischen dem Datenformat
des optischen Plattenmediums 3101 und den Positionsinformationen.
In 41 ist der erste Rahmenbereich durch „LF" dargestellt. Der
erste Rahmenbereich ist als Bereich dargestellt, der den in dem
dritten Beispiel beschriebenen vierten Synchronisationsbereich PS
hat. 41 zeigt beispielhafte Werte
der Positionsinformationen, d. h., für das Sektorenpositionssignal SPt,
das Rahmenpositionssignal FPt und das Byte-Positionssignal BPt,
in dem Zustand, in dem die Synchronisation hergestellt ist.
-
Das
Sektorenpositionssignal SPt nimmt Werte von 0 bis 7 fortschreitend
ab dem vorderen Sektor jedes Datenblocks an. In dem ersten Rahmenbereich
LF am Beginn des Datenblocks ist das Sektorenpositionssignal SPt
0.
-
Das
Rahmenpositionssignal FPt nimmt zwar Werte von 0 bis 25 fortschreitend
ab dem vorderen Sektor jedes Datenblocks an, aber der Wert des Rahmenpositionssignals
FPt in dem ersten Rahmenbereich LF ist 26. In allen Sektoren, die
in jedem Datenblock enthalten sind, liegt der Wert des Rahmenpositionssignals
FPt jedes der Rahmenbereiche (F0 bis F25) in dem Bereich von 0 bis
25.
-
Das
Byte-Positionssignal BPt hat einen Wert von 0 bis 92 fortschreitend
ab dem vorderen Sektor jedes Rahmenbereichs. In allen Rahmenbereichen,
die in jedem Sektor enthalten sind, ist der Wert des Byte-Positionssignals
BPt am Beginn des Rahmenbereichs 0. Der Wert des Byte-Positionssignals
BPt beim Durchgang durch das SY0-Muster, SY-Muster oder PA-Muster
ist 0 oder 1.
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41 zeigt auch eine beispielhafte Wellenform eines
Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignals WTGT,
das von dem Zeitsteuerabschnitt 1704 unter Verwendung der
Positionsinformationen (Positionssignale SPt, FPt und BPt) erzeugt
wird. Das in 41 gezeigte Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT dient zum Aufzeichnen von Daten in einen ECC-Block, d. h. vier
zusammenhängende
Datenblöcke.
Das Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT stellt eine Aufzeichnungsoperation auf dem H-Pegel dar. An dieser
Stelle gibt der ECC-Codierungsabschnitt 1705 ECC-codierte
Daten ECCDT an den Modulationsabschnitt 1706 aus.
-
Die
Zusatzdatenaufzeichnung erfolgt in den ersten Rahmenbereich, der
ein Verknüpfungsrahmenbereich
ist. Mit anderen Worten, die Datenaufzeichnung wird stets in dem
zweiten Synchronisationsbereich VFO des ersten Rahmenbereichs begonnen
und beendet. Daher wechselt das Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT am S-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs
LF (S = 8 bei dem in 41 gezeigten Beispiel) am Beginn
des Datenblocks, der sich am Beginn des ECC-Blocks befindet, vom L-Pegel auf den H-Pegel
(Beginn der Aufzeichnung). Das Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT wechselt am E-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten
Rahmenbereichs LF (E = 11 bei dem in 41 gezeigten
Beispiel) am Beginn des nächsten
ECC-Blocks vom H-Pegel auf den L-Pegel (Ende der Aufzeichnung).
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Wenn
eine entsprechende Synchronisation durchgeführt wird, sind in dem ersten
Rahmenbereich LF SPt = 0 und FPt = 26. Daher wird das Aufzeichnungsoperations-Zeitsteuersignal
WTGT vorzugsweise so gesteuert, dass es auf dem H-Pegel ist, wenn
in dem aktuellen ECC-Block (in den die Daten gerade aufgezeichnet
werden) {SPt = 0, FPt = 26 und BPt = S} sind, und so, dass es auf
dem L-Pegel ist, wenn in dem nächsten ECC-Block
{SPt = 0, FPt = 26 und BPt = E} sind.
-
Auf
diese Weise wirkt der Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 als
Erkennungsabschnitt zum Erkennen eines PA-Musters (dritte Synchronisationscodefolge).
Der Zeitsteuerabschnitt 1704 wirkt als Bestimmungsabschnitt
zum Bestimmen der Aufzeichnungsstartposition aufgrund des Beginns
des erkannten PA-Musters. Wie vorstehend unter Bezugnahme auf 2 dargelegt
worden ist, kann der Zeitsteuerabschnitt 1704 die Aufzeichnungsstartposition
immer dann beliebig bestimmen, wenn die Aufzeichnung durchgeführt wird.
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Der
ECC-Codierungsabschnitt 1705, der Modulationsabschnitt 1706 und
der Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 1701 wirken gemeinsam
als Aufzeichnungsabschnitt zum Durchführen eines Aufzeichnungsprozesses.
Wie vorstehend unter Bezugnahme auf 2 dargelegt
worden ist, enthält
der Aufzeichnungsprozess einen Schritt des Aufzeichnens des Aufzeichnungsstart-VFO-Teils 2102 (erste
zusätzliche
Synchronisationscodefolge, die zum stabilen Wiedergeben von Daten
verwendet wird) (2), einen Schritt des Aufzeichnens eines
zweiten Rahmens, einen Schritt des Aufzeichnens eines PA-Musters
und einen Schritt des Verarbeitens des Aufzeichnungsende-VFO-Teils 2101 (vierte
zusätzliche
Synchronisationscodefolge, die zum stabilen Wiedergeben von Daten
verwendet wird) in dem VFO-Muster (2). In dem
Fall, dass das optische Plattenmedium das Datenformat hat, das in
dem dritten Beispiel beschrieben worden ist, enthält der Aufzeichnungsprozess
einen Schritt des Aufzeichnens eines PS-Musters.
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Während der
Aufzeichnungsoperation wird nicht jede Synchronisationscodefolge
erkannt (oder die Steuerung wird so durchgeführt, dass nicht jede Synchronisationscodefolge
erkannt wird). Daher wird nicht jedes Positionssignal (SPt, FPt,
BPt) vorher festgelegt, und die Interpolation wird fortgesetzt.
-
Wie
vorstehend dargelegt, weist die Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 den
Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 zum
Erkennen eines SY0-Musters und eines PA-Musters aus den vorher aufgezeichneten
Daten für
den Fall auf, dass Daten zusätzlich
zu den Informationen aufgezeichnet werden, die vorher auf das optische
Plattenmedium aufgezeichnet worden sind (Verknüpfung), oder dass Daten überschrieben
werden. Die Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 weist
außerdem
den Zeitsteuerabschnitt 1704 zum Bestimmen des Zeitpunkts
des Beginns der Aufzeichnung von zusätzlichen Daten unter Verwendung
des Ergebnisses der Mustererkennung auf. Aufgrund dieser Gestaltung
können
Informationen durch Erkennen des Beginns der ersten Dateneinheit
(Sektor) oder der zweiten Dateneinheit (Datenblock) zusätzlich aufgezeichnet
oder überschrieben
werden, wenn Daten mit hoher Geschwindigkeit und stabil aufgezeichnet werden.
Auf diese Weise können
mit der Informationsaufzeichnungsvorrichtung eine wesentlich bessere
Positionsgenauigkeit bei der Aufzeichnung und somit eine höhere Zuverlässigkeit
erzielt werden.
-
Daher
können
mit der Informationsaufzeichnungsvorrichtung 1710 signifikante
Wirkungen erzielt werden, wenn sie für schnelle Datenspeichereinheiten
mit hoher Kapazität,
Videoplattenrecorder und Multimedia-Recorder verwendet wird.
-
Beispiel 7
-
42 zeigt den Aufbau einer Informationswiedergabevorrichtung
(Wiedergabevorrichtung) 1810 nach einem siebenten Beispiel
der vorliegenden Erfindung. Die Informationswiedergabevorrichtung 1810 gibt Informationen
wieder, die beispielsweise auf dem optischen Plattenmedium 101 (1),
dem optischen Plattenmedium 3101 (8), dem
optischen Plattenmedium 401 (23)
oder dem optischen Plattenmedium 1001 (35) aufgezeichnet sind. In der nachstehenden Beschreibung
gibt die Informationswiedergabevorrichtung 1810 Informationen
wieder, die auf dem optischen Plattenmedium 3101 aufgezeichnet
sind, das in dem zweiten Beispiel näher beschrieben worden ist.
In 42 sind der Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 und
der Mustererkennungs- und
-synchronisationsabschnitt 1703 mit denen identisch, die
vorstehend unter Bezugnahme auf 38 beschrieben
worden sind, und sie werden nicht näher beschrieben.
-
Ein
Wiedergabekopf 1801 liest Daten, die auf dem optischem
Plattenmedium 3101 aufgezeichnet sind. Der Wiedergabekopf 1801 weist
beispielsweise Folgendes auf: eine Lichtquelle zum Bestrahlen des
optischen Plattenmediums 3101 mit Licht (beispielsweise
ein Halbleiter-Laser); ein optisches System zum Erkennen von Licht,
das von einer Aufzeichnungsfläche
des optischen Plattenmediums 3101 reflektiert wird, und zum
Lesen des Lichts als Signal; und einen optoelektrischen Wandler
zum Wiedergeben des Lese-Signals als elektrisches Signal RF.
-
Ein
PLL-Abschnitt 1802 verwendet Level-geslicete Daten RDDT,
die mit dem Signal-Level-Slicing-Abschnitt
erhalten werden, um einen Bitsynchronisationstakt RDCLK wiederzugeben,
der mit der Position der Flanke der Level-gesliceten Daten RDDT
phasensynchron ist.
-
Ein
Demodulationsabschnitt 1804 demoduliert Wiedergabedaten
unter Verwendung der Level-gesliceten Daten RDDT und des Bitsynchronisationstakts
RDCLK und gibt demodulierte Daten DEMDT aus.
-
Ein
Zeitsteuerabschnitt 1803 gibt ein Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT an den Demodulationsabschnitt 1804 aus, sodass Daten,
die an einer vorgegebenen Position auf dem optischen Plattenmedium 3101 aufgezeichnet
sind, aufgrund der Positionsinformationen ADR wiedergegeben werden
können, die
durch die Echtzeit-Identifikation
erhalten werden, die von dem Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitt 1703 durchgeführt wird.
Das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal RDGT stellt eine Demodulationsoperation
an den Wiedergabedaten für
den Fall dar, dass es auf dem H-Pegel ist. Der Demodulationsabschnitt 1804 gibt
das demodulierte Signal DEMDT nur aus, wenn RDGT auf dem H-Pegel
ist.
-
Der
Zeitsteuerabschnitt 1803 gibt ein Level-Slicing-Steuerzeitsignal
SLGT zum Steuern des Modus des Level-Slicing an den Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 aus.
Das Level-Slicing-Steuerzeitsignal
SLGT stellt einen normalen Level-Slicing-Operationsmodus auf dem
H-Pegel dar. Der
Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 steuert den Level-Slicing-Pegel
unter Verwendung eines Wiedergabesignals RF, wenn das SLGT auf dem
H-Pegel ist. Wenn das SLGT auf dem L-Pegel ist, hält der Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702 den
Level-Slicing-Pegel auf dem Wert zu dem Zeitpunkt, zu dem SLGT auf
dem H-Pegel ist, und führt
keine Steuerung durch.
-
Der
Zeitsteuerabschnitt 1803 gibt ein PLL-Steuerzeitsignal
PLLGT zum Steuern des Modus des PLL-Phasenvergleichs an den PLL-Abschnitt 1802 aus.
Das PLL-Steuerzeitsignal PLLGT stellt einen normalen PLL-Folgemodus
auf dem H-Pegel dar. Wenn das Signal PLLGT auf dem H-Pegel ist,
steuert der PLL-Abschnitt 1802 den eingebauten PLL so,
dass er mit den Level-gesliceten Daten RDDT phasenverriegelt wird. Wenn
das Signal PLLGT auf dem L-Pegel ist, hält der PLL-Abschnitt 1802 den
PLL und führt
keine Steuerung durch.
-
Außer den
Steueroperationen für
die Wiedergabe führt
der Zeitsteuerabschnitt 1803 auch eine Suchoperation zum
Bewegen des Wiedergabekopfes 1801 unter Verwendung der
Positionsinformationen ADR durch, sodass das Signal an einer vorgegebenen
Position auf dem optischen Plattenmedium 3101 gelesen werden
kann.
-
Ein
ECC-Decodierungsabschnitt 1805 ruft erforderliche Daten
aus den demodulierten Daten DEMDT ab, korrigiert gegebenenfalls
die abgerufenen Daten unter Verwendung eines Fehlerkorrekturcodes,
wenn ein Fehler erkannt wird, und gibt die resultierenden Daten
als Nutzerdaten aus.
-
Der
Wiedergabekopf 1801, der Signal-Level-Slicing-Abschnitt 1702,
der PLL-Abschnitt 1802, der Demodulationsabschnitt 1804 und
der ECC-Decodierungsabschnitt 1805 wirken gemeinsam als
Wiedergabe-Abschnitt zum Wiedergeben verschiedener Synchronisationssignale,
die in einem Synchronisationsbereich des optischen Plattenmediums 3101 aufgezeichnet
sind, und mindestens eines Teils der Nutzerdaten, die in dem Datenbereich
DATA aufgezeichnet sind.
-
Die
Informationswiedergabevorrichtung 1810 gibt Informationen,
die auf dem optischen Platenmedium 3101 aufgezeichnet sind,
durch Zusammenwirken und Verknüpfen
der vorgenannten Elemente wieder. Es ist wichtig, dass die Informationswiedergabevorrichtung 1810 die
Position der bereits auf dem optischen Plattenmedium 1301 aufgezeichneten
Daten, die das in dem zweiten Beispiel beschriebene Datenformat
haben, fehlerfrei erkennt und mit dieser genau synchron arbeitet.
Hierfür
ist die Funktionsweise des Erkennens der in dem zweiten Beispiel
näher beschriebenen
verschiedenen Synchronisationscodefolgen unter Verwendung der Level-gesliceten
Daten, die mit dem Wiedergabekopf 1801 und dem Level-Slicing-Abschnitt 1702 wiedergegeben
werden, um fehlerfreie Positionsinformationen zu erhalten, d. h.,
die Funktionsweise des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703, äußerst wichtig.
Die Funktionsweise des Mustererkennungs- und -synchronisationsabschnitts 1703 ist
vorstehend unter Bezugnahme auf die 39 und 40 näher beschrieben
worden und wird hier nicht näher
beschrieben.
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43 zeigt Betriebswellenformen verschiedener Zeitsteuersignale,
die beim Wiedergeben von Daten verwendet werden, die in dem ersten
Rahmenbereich LF, der dem Verknüpfungsrahmen
entspricht, und in dessen Umgebung aufgezeichnet sind. Das Level-geslicete Steuerzeitsignal
SLGT wechselt an dem BR1-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten
Rahmenbereichs LF, vom H-Pegel zum L-Pegel, und wechselt an dem
BR2-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs
LF, vom L-Pegel zum H-Pegel. Wie das Level-geslicete Steuerzeitsignal
SLGT wechselt das PLL-Steuerzeitsignal PLLGT an dem BR1-ten Byte, gerechnet
ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs LF, vom H-Pegel zum L-Pegel,
und wechselt an dem BR3-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten
Rahmenbereichs LF, vom L-Pegel zum H-Pegel.
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Das
Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal RDGT wird nach verschiedenen
Verfahren in Abhängigkeit
davon gesteuert, ob der unmittelbar vorhergehende Datenblock demoduliert
werden soll oder nicht. Wenn der unmittelbar vorhergehende Datenblock
demoduliert wird, ist das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT auf dem H-Pegel (wie in 43 durch
die Strichlinie dargestellt) und wechselt an oder vor dem BR1-ten
Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs LF, vom
H-Pegel zum L-Pegel. Dann wechselt das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT an oder nach dem BR4-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des
ersten Rahmenbereichs LF, vom L-Pegel zum H-Pegel. Wenn der unmittelbar
vorhergehende Datenblock nicht demoduliert wird, ist das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT bereits am Beginn des ersten Rahmenbereichs LF auf LOW (wie
in 43 durch die Volllinie 43 dargestellt).
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Hier
wird unterstellt, dass die Endposition der Aufzeichnung das E-te
Byte ist, gerechnet ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs LF,
die Startposition der Aufzeichnung das S-te Byte ist, gerechnet
ab dem Beginn des ersten Rahmenbereichs LF (S und E sind rationale
Zahlen, die kleiner als 93 Byte sind und die Bedingung S ≤ E erfüllen), und
die Länge
der dritten Synchronisationscodefolge PA 2 Byte ist. Die Werte für BR1, BR2,
BR3 und BR4 werden so festgelegt, dass sie die Bedingungen 2 ≤ BR1 < S und E < BR2 < BR3 < BR4 < 93 erfüllen.
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Mit
anderen Worten, dadurch, dass das Level-Slicing-Steuerzeitsignal
SLGT mindestens ab dem E-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des ersten
Rahmenbereichs LF, bis zum S-ten Byte, gerechnet ab dem Beginn des
ersten Rahmenbereichs LF, auf den L-Pegel gesetzt wird, wird der
Level-Slicing-Pegel so gehalten, dass er in einem Abschnitt, in
dem die Qualität
des Wiedergabesignals RF möglicherweise
schlecht ist, nicht dem Wiedergabesignal RF folgt. Wie das Level-Slicing-Steuerzeitsignal
SLGT ist das PLL-Steuerzeitsignal PLLGT zumindest in einem Abschnitt,
in dem SLGT = LOW ist, auf dem L-Pegel. Der Punkt, an dem das PLL-Steuerzeitsignal
PLLGT vom L-Pegel zum H-Pegel wechselt, wird jedoch so festgelegt,
dass er nach dem Punkt liegt, an dem sich das Level-Slicing-Steuerzeitsignal
SLGT ändert.
Dadurch wird das Level-Slicing-Steuerzeitsignal SLGT ohne PLL-Steuerung
in einem Abschnitt gehalten, in dem die Qualität des Wiedergabesignals RF
möglicherweise
schlecht ist, und nachdem die Operation des Verfolgens des Level-Slicing
gestartet worden ist, wird der Phasenvergleich zwischen dem PLL
und den Level-gesliceten Daten RDDT wieder aufgenommen. Das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT wird wie das PLL-Steuerzeitsignal PLLGT so festgelegt, dass
es zumindest in einem Abschnitt, in dem PLLGT = LOW ist, auf dem
L-Pegel ist. Der Punkt, an dem das Demodulationsoperations-Zeitsteuersignal
RDGT vom L-Pegel zum H-Pegel wechselt, wird jedoch so festgelegt,
dass er nach dem Punkt liegt, an dem sich das PLL-Steuerzeitsignal
PLLGT ändert.
Dadurch wird die Demodulationsoperation in einem Abschnitt, in dem
die Qualität
des Wiedergabesignals RF möglicherweise
schlecht ist, nicht durchgeführt.
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Dadurch,
dass die verschiedenen vorgenannten Zeitsteuersignale in der vorstehend
beschriebenen Weise eingestellt werden, wird auch bei der Wiedergabe
von Daten, die in dem ersten Rahmenbereich LF (Verknüpfungsbereich)
oder in dessen Nähe
aufgezeichnet sind, vermieden, dass die durch Verknüpfen verursachte
Datendiskontinuität
oder die durch häufiges Überschreiben
von Daten verursachte Qualitätsminderung
der Aufzeichnungsschicht das Wiedergabeverarbeitungssystem der Informationswiedergabevorrichtung
beeinflusst. Dadurch können
Daten fehlerfrei wiedergegeben werden.
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Die
Wiedergabevorrichtung 1810 gibt die in dem Wiedergabereich
des optischen Plattenmediums 1001 (35)
aufgezeichneten Spezialdaten wie folgt wieder. Ein PA-Muster (weiteres
drittes Muster), das in dem ersten Synchronisationsbereich PA in
dem ersten Rahmenbereich 1101 (36)
aufgezeichnet ist, wird von dem PA-Muster-Erkennungsabschnitt 1902 (Erkennungsabschnitt)
erkannt. In Reaktion auf die Erkennung werden die in dem Spezialdatenbereich
DASP aufgezeichneten Spezialdaten wiedergegeben.
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Die
Wiedergabevorrichtung 1810 weist also den Mustererkennungs-
und -synchronisationsabschnitt zum Erkennen der zweiten Synchronisationscodefolge
(SY0-Muster) und der dritten Synchronisationscodefolge (PA-Muster)
sowie den Zeitsteuerabschnitt und den Demodulationsabschnitt zum
Bestimmen des Zeitpunkts des Beginns des Lesens von Informationen
unter Verwendung des Ergebnisses der Mustererkennung auf. Aufgrund
dieser Gestaltung kann die Wiedergabevorrichtung 1810 Informationen
durch Erkennen des Beginns der ersten Dateneinheit (Sektor) oder
der zweiten Dateneinheit (Datenblock) mit hoher Geschwindigkeit und
stabil wiedergeben. Somit kann die Informationswiedergabevorrichtung 1810 Daten
mit hoher Geschwindigkeit und stabil wiedergeben.
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Der
Zeitsteuerabschnitt 1704 und das Signal-Level-Slicing-Signal 1702 wirken
gemeinsam als Level-Slicing-Modus-Schaltabschnitt zum Umschalten
des Level-Slicing-Modus eines Wiedergabesignals des ersten Rahmenbereichs
LF in einem vorgegebenen Zeitraum unter Verwendung des Ergebnisses
der Mustererkennung. Der Zeitsteuerabschnitt 1704 und der
PLL-Abschnitt 1802 wirken gemeinsam als Taktwiedergabemodus-Schaltabschnitt
zum Wiedergeben eines Takts, der mit dem Wiedergabesignal Bit-synchron
ist. Aufgrund dieser Gestaltung können Informationen, die an
der Verknüpfungsposition
oder in deren Nähe
aufgezeichnet sind, auch dann stabil wiedergegeben werden, wenn
Daten diskontinuierlich sind oder die Qualität des Wiedergabesignals an
der Verknüpfungsposition
gemindert ist. Dadurch hat die Informationswiedergabevorrichtung 1810 eine
wesentlich höhere
Informationswiedergabezuverlässigkeit.
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Daher
können
mit der Informationswiedergabevorrichtung 1810 signifikante
Wirkungen erzielt werden, wenn sie für schnelle Datenspeichereinheiten
mit hoher Kapazität,
Videoplattenrecorder und Multimedia-Recorder verwendet wird.
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In
den vorstehend beschriebenen sieben Beispielen wird ein optisches
Plattenmedium als erfindungsgemäßes Informationsaufzeichnungsmedium
verwendet. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf ein optisches
Plattenmedium beschränkt.
Die vorliegende Erfindung kann beispielsweise auch für ein magnetisches Aufzeichnungsmedium,
wie etwa eine Festplatte, verwendet werden. Keines der vorstehend
beschriebenen Beispiele beschränkt
die vorliegende Erfindung. Die vorliegende Erfindung wird nur von
den Ansprüchen
beschränkt.
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Das
erfindungsgemäße Aufzeichnungsmedium
ist nicht auf ein Medium mit aufgezeichneten Daten oder ein Medium
ohne aufgezeichnete Daten beschränkt.
Daten können
in die gesamte Informationsspur des Aufzeichnungsmediums aufgezeichnet
werden, oder das Aufzeichnungsmedium kann keine aufgezeichneten Daten
haben. Das Aufzeichnungsmedium kann einen Bereich, in den Daten
aufgezeichnet werden, und einen Bereich haben, in den keine Daten
aufgezeichnet werden.
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Anwendungsmöglichkeiten
in der Industrie
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Bei
einem erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmedium
enthält
ein Aufzeichnungsbereich einen ersten Bereich und einen zweiten
Bereich. Der Bereich enthält
einen Rahmenbereich. In den Rahmenbereich werden eine zweite Synchronisationscodefolge
und mindestens ein Teil der Daten aufgezeichnet. Der zweite Bereich enthält einen
Bereich, in den eine dritte Synchronisationscodefolge und eine vierte
Synchronisationscodefolge aufgezeichnet werden sollen. Auf dieses
Aufzeichnungsmedium kann eine Zusatzdatenaufzeichnung (Verknüpfung) mit
einer Position in der vierten Synchronisationscodefolge als Startposition
durchgeführt
werden. Dadurch wird die Zusatzdatenaufzeichnung nicht in dem Rahmenbereich
durchgeführt,
in den die Daten aufgezeichnet werden. Daher können die Datenaufzeichnung
und -wiedergabe auch an der Startposition und der Endposition der
Datenaufzeichnung stabil durchgeführt werden.
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