-
Die
Erfindung betrifft einen Drucktaster, umfassend einen einen Träger bildenden
Körper,
ein bewegliches Steuerelement, das eine feste Ruhestellung und mindestens
eine Betätigungsstellung
aufweist, und eine elektrische Kontaktvorrichtung, die dazu bestimmt
ist, durch eine Stellungsänderung
des Steuerelements betätigt
zu werden.
-
Ein
Drucktaster des Standes der Technik umfaßt einen Körper, in dem ein bewegliches
Element gleitet, um einen elektrischen Kontakt zu betätigen. Auf
bekannte Weise schiebt eine Rückstellfeder,
die in dem Körper
zwischen dem beweglichen Element und dem Boden des Körpers angeordnet
ist, das bewegliche Element in eine feste Stellung zurück oder hält es in
dieser. Im Allgemeinen wirkt das bewegliche Element direkt auf den
elektrischen Kontakt ein, wenn das Element am Anschlag ist. Solche
Drucktaster sind in den Patentanmeldungen
EP 0 605 132 und
EP 0 567 357 beschrieben.
-
Die
Taster des Standes der Technik funktionieren gut, solange das Steuerelement
im Allgemeinen kreisförmig
mit geringem Durchmesser ist. Sobald die Fläche des Steuerelements eine
größere Oberfläche erfordert,
müssen
die nach bekannten Ausführungsarten
hergestellten Drucktaster große Tiefen
aufweisen, um ein gutes Gleiten des Steuerelements ohne Gefahr eines
Blockierens zu gewährleisten.
So ist eine zu große
Tiefe nicht für
Anlagen, die ein verringertes Volumen erfordern, geeignet.
-
Ferner
ist mit Drucktastern des Standes der Technik, wenn die Oberfläche des
Steuerelements groß sein
muß, die
Steuermöglichkeit
nicht über
die gesamte Oberfläche
im Wesentlichen einheitlich. Oft muß in die Mitte des Steuerelements
gedrückt
werden, um den Drucktaster zu betätigen, wobei das Drücken auf
den Rand schwierig oder wirkungslos ist. Es gibt Drucktaster mit
großen
Abmessungen, die Kippsteuerelemente aufweisen, die auf eine Seite kippen.
Auch in diesem Fall ist es erforderlich, auf die zum Kippen entgegengesetzte
Seite zu drücken,
um den Drucktaster zu betätigen,
wobei jedes Drücken auf
der Kippseite wirkungslos ist.
-
Die
Erfindung betrifft einen Drucktaster, der eine große Oberfläche des
Steuerelements und ein wirksames Drücken auf die gesamte Oberfläche des Steuerelements
ermöglicht.
-
Ein
erfindungsgemäßer Drucktaster
umfaßt einen
einen Träger
bildenden Körper,
ein bewegliches Steuerelement, das eine feste Ruhestellung und mindestens
eine Betätigungsstellung
aufweist, und eine elektrische Kontaktvorrichtung, die dazu bestimmt
ist, durch eine Stellungsänderung
des Steuerelements mit Hilfe von Betätigungsmitteln betätigt zu werden,
die mindestens ein Ende aufweisen, das dazu bestimmt ist, auf die
elektrische Kontaktvorrichtung einzuwirken, wobei die Betätigungsmittel
mindestens eine auf dem Körper
aufliegende Stützfläche und
mindestens eine annähernd
parallel zu einer Vorderseite des Steuerelements angeordnete biegsame Zunge
mit einem Ende aufweisen, wobei am beweglichen Steuerelement ein
Stützbereich
ausgebildet ist, um auf die Zunge(n) der Betätigungsmittel zwischen der
auf dem Körper
aufliegenden Stützfläche und
dem Ende zu drücken.
-
Bei
einer besonderen Ausführungsart
umfassen die Betätigungsmittel
mindestens eine biegsame Zunge, die im wesentlichen parallel zu
einer Vorderseite des Steuerelements angeordnet ist.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsart
umfassen die Betätigungsmittel
mindestens drei biegsame Zungen, die durch eine mechanische Verbindung verbunden
sind, die dazu bestimmt ist, eine auf dem Körper aufliegende Stützfläche zu bilden,
wobei die biegsamen Zungen Enden aufweisen, die zur Mitte des kreisförmigen Bereichs
gerichtet sind, um auf die Kontaktvorrichtung einzuwirken.
-
Vorzugsweise
ist das Ende der biegsamen Zungen zu der der elektrischen Kontaktvorrichtung abgewandten
Seite hin umgebogen.
-
Vorzugsweise
haben die biegsamen Zungen eine Form, die geeignet ist, eine vorbestimmte
taktile und akustische Wirkung zu erzeugen.
-
Vorzugsweise
umfaßt
das Steuerelement mindestens einen äußeren Kragen, der sich auf
dem Träger
abstützt
und eine Kippbewegung des Steuerelements ermöglicht.
-
Vorzugsweise
umfaßt
das bewegliche Steuerelement mindestens einen Vorsprung, der auf
einer einer Vorderseite gegenüber
liegenden Seite angeordnet ist, umfaßt, um auf mindestens eine
Zunge der Betätigungsmittel
zu drücken.
-
Vorzugsweise
ist der Vorsprung im wesentlichen kreisförmig, um es dem Steuerelement
zu ermöglichen,
auf mindestens eine Zunge der Betätigungselemente zu drücken, unabhängig von
dessen Stellung zu dem einen Träger
bildenden Körper.
-
Ein
Drucktaster gemäß einer
besonderen Ausführungsart
der Erfindung umfaßt
Mittel, um eine Drehung des Antriebselements entlang einer Achse senkrecht
auf die Vorderseite des Steuerelements zu verhindern.
-
Vorzugsweise
ist mindestens eine biegsame Zunge der Betätigungsmittel eine Blattfeder,
die es ermöglicht,
das Steuerelement wieder in seine Ruhestellung zu drücken.
-
Bei
einer ersten Variante ist mindestens eine biegsame Zunge der Betätigungsmittel
eine Zunge aus einem metallischen Material.
-
Bei
einer zweiten Variante ist mindestens eine biegsame Zunge der Betätigungsmittel
eine Zunge aus Kunststoff, die fest mit dem einen Träger bildenden
Körper
verbunden ist.
-
Vorzugsweise
umfaßt
das Steuerelement eine Fronttaste mit einer Oberfläche von
mehr als 15 Quadratzentimetern.
-
Vorzugsweise
umfaßt
das Steuerelement eine kreisförmige
Fronttaste mit einem Durchmesser von mehr als 30 mm.
-
Ein
Drucktaster gemäß einer
besonderen Ausführungsart
der Erfindung umfaßt
Leuchtanzeigemittel.
-
Weitere
Vorteile und Merkmale gehen deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung
von besonderen Ausführungsarten
der Erfindung hervor, die als nicht einschränkende Beispiele dienen und
in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, wobei:
-
1 eine
Ansicht eines Drucktasters nach dem Stand der Technik darstellt;
-
2 ein
mechanisches Schema eines Drucktasters gemäß einer Ausführungsart
der Erfindung darstellt;
-
3 eine
Betätigungsvorrichtung
eines Drucktasters gemäß einer
Ausführungsart
der Erfindung darstellt;
-
4 einen
auseinander gezogenen Perspektivschnitt eines Drucktasters gemäß einer
ersten Ausführungsart
der Erfindung darstellt;
-
5 eine
Schnittansicht eines Drucktasters nach der ersten in 4 dargestellten
Ausführungsart
der Erfindung darstellt;
-
6 eine
Vorderansicht eines Drucktasters nach der ersten in 4 dargestellten
Ausführungsart
darstellt;
-
7 einen
auseinander gezogenen Perspektivschnitt eines Drucktasters gemäß einer
zweiten Ausführungsart
der Erfindung darstellt.
-
Der
in 1 dargestellte Drucktaster umfaßt einen
einen Träger
bildenden Körper 1,
ein Steuerelement 2, das dazu bestimmt ist, auf eine elektrische Kontaktvorrichtung 3 einzuwirken.
Das Steuerelement 2 wird durch eine Spiralfeder 4,
die auf dem Boden des Körpers 1 aufliegt,
in eine Ruhestellung gedrückt.
Ein Betätigen
des Steuerelements drückt
die Feder zusammen und ermöglicht
es dem Element, den elektrischen Kontakt 3 zu steuern.
-
Solche
Drucktaster des Standes der Technik ermöglichen weder Körper von
kleiner Dicke noch Steuerelemente, die eine große Oberfläche und eine Möglichkeit
des Drückens
auf die gesamte Oberfläche
bieten.
-
In
einem Drucktaster gemäß einer
Ausführungsart
der Erfindung, die in 2 dargestellt ist, hat die Betätigungsvorrichtung 5 mindestens
eine Abstützfläche 6 auf
dem Körper
und mindestens ein Ende 7, das dazu bestimmt ist, auf die
elektrische Kontaktvorrichtung 3 einzuwirken. Das Steuerelement 2 umfaßt einen
Stützbereich 8,
um auf die Betätigungsvorrichtung 5 zwischen
der Abstützfläche auf
dem Körper 6 und
dem Ende 7 zu drücken.
-
Der
Bereich 8, der auf einer zur Vorderseite gegenüber liegenden
Seite angeordnet ist, kann ein Vorsprung in Form eines Hakens sein.
Bei einer weiteren Ausführungsart
kann der Vorsprung 8 kreisförmig sein.
-
Vorzugsweise
verfügt
das Element 2 über eine
Fronttaste 9 mit einer großen Frontfläche, um sie für einen
Benutzer leicht zugänglich
zu machen. Beispielsweise kann die Oberfläche der Fronttaste 9 größer als
15 Quadratzentimeter sein.
-
Auf
dem äußeren Teil
des Elements 2 ermöglicht
es ein Kragen 10 dem Steuerelement, eine Kippbewegung um
seine Kontur auszuführen.
-
Bei
der Ausführungsart
der 2 umfaßt
die Betätigungsvorrichtung
mindestens eine biegsame Zunge 11, die im wesentlichen
parallel zu einer Vorderseite oder einer Fronttaste 9 des
Steuerelements 2 angeordnet ist. Ein Ende 12 der
biegsamen Zunge 11, das dazu bestimmt ist, auf die elektrische
Kontaktvorrichtung 3 einzuwirken, ist zur Mitte des Drucktasters
gerichtet. Ein anderes Ende 13 der Zunge ist zum Körper des
Drucktasters gerichtet, um die Abstützung 6 durchzuführen.
-
Um
den Verschleiß der
elektrischen Kontaktvorrichtung zu vermeiden, ist das Ende 12 der
biegsamen Zunge 11 zu der der elektrischen Kontaktvorrichtung
abgewandten Seite hin umgebogen.
-
Um
die biegsamen Zungen zu verbinden, umfaßt die Betätigungsvorrichtung eine mechanische
Verbindung 14, die dazu bestimmt ist, auf dem Körper 6 abgestützt zu sein.
-
Eine
weitere Funktion mindestens einer biegsamen Zunge besteht darin,
das Steuerelement in einer Ruhestellung zu halten. So ist bei einer
Ausführungsart
mindestens eine Zunge eine Blattfeder, die es ermöglicht,
das Steuerelement in seine zum Boden des Körpers entgegengesetzte Stellung
zu drücken.
-
Vorzugsweise
umfaßt
eine Betätigungsvorrichtung
mindestens drei biegsame Zungen 11, um ein im Wesentlichen
einheitliches Berühren
auf der gesamten Oberfläche
der Vorderseite des Steuerelements zu gewährleisten. In 3 umfaßt eine
Betätigungsvorrichtung
vier biegsame Zungen 11, die durch eine kreisförmige mechanische
Verbindung 14 verbunden sind. In dieser Figur sind Stützbereiche 8 im
wesentlichen in der Mitte der biegsamen Zungen angeordnet. Allerdings
ist es möglich,
diese Stützbereiche
näher zur
Mitte oder hingegen nach außen
hin anzuordnen, um ein anderes Berühren, beispielsweise einen
anderen Verlauf oder Druck, zu erhalten. Je nach der Form der biegsamen
Zungen ist es möglich, auch
eine taktile und akustische Wirkung vorzubestimmen. Diese Wirkungen
können
auch Merkmale der elektrischen Kontaktvorrichtung 3 berücksichtigen.
-
4 zeigt
einen auseinander gezogenen Perspektivschnitt eines Drucktasters
gemäß einer Ausführungsart
der Erfindung. In dieser Ansicht hat der Körper 1 eine im Wesentlichen
quadratische äußere Form 15 und
eine kreisförmige
Innenlagerung 16. Die elektrische Unterbrechungsvorrichtung 3 ist auf
einer gedruckten Schaltung angeordnet, die dazu bestimmt ist, am
Boden des Körpers
durch mit Befestigungshaken versehene biegsame Laschen gehalten
zu werden. In Drucktastern dichten Typs ist eine optionale Dichtung 18 auf
einer Basis des Körpers vorgesehen.
-
Eine
Betätigungsvorrichtung 5 umfaßt Laschen 11 und
eine mechanische Verbindung 14, die in den kreisförmigen Innenbereich
des Körpers
eingeführt
werden. Mit der mechanischen Verbindung 14 fest verbundene
Halteeinrichtungen 19 ermöglichen es, die Vorrichtung 5 im
Körper
zu positionieren, ohne daß die
Gefahr einer Beschädigung
der Zungen besteht. Das Steuerelement ist kreisförmig mit einem äußeren Teil,
der eine Fronttaste 9 bildet. Vorzugsweise hat die kreisförmige Fronttaste
einen größeren Durchmesser
als 30 mm, beispielsweise 50 mm.
-
Das
Steuerelement 2 umfaßt
einen äußeren Kragen 10,
der auf dem Träger
aufliegt und ein Kippen des Steuerelements ermöglicht. Bei dieser Ausführungsart
ist der Kragen auf der kreisförmigen
Kontur des Elements 2 angeordnet. Die Vorderseite des Steuerelements
kann eine Öffnung 20 für eine Leuchtanzeige
umfassen. Diese Öffnung 20 kann durch
einen Deckel 21 von derselben Farbe wie der Taster oder
durch einen durchscheinenden Deckel 21, um das Licht einer
Leuchtanzeige durchzulassen, abgedeckt sein.
-
Um
zu vermeiden, daß sich
die Öffnung 20 in bezug
auf eine Leuchtanzeige verschiebt, oder daß Aufschriften auf den Taster
nicht an der richtigen Stelle sind, umfaßt der Drucktaster Mittel,
um die Drehung des Steuerelements entlang einer zur Vorderseite
des Steuerelements senkrechten Achse zu vermeiden. Diese Mittel
können
die Form von Kerben 26 auf dem Steuerelement aufweisen.
Sie können
auch eine Funktion einer Unverwechselbarkeitseinrichtung erfüllen.
-
In 4 kann
ein Rahmen 22 von im wesentlichen quadratischer Form auf
dem Körper
angeordnet werden, der das Steuerelement umgibt. Die 5 und 6 zeigen
dieselbe Ausführungsart
wie jene der 4.
-
In 7 hat
der Drucktaster eine andere Form. In dieser Ansicht hat der Körper 1 eine
im wesentlichen kreisförmige äußere Form 23,
wobei eine Innenlagerung 16 und ein Rahmen 22 ebenfalls
im wesentlichen kreisförmig
sind. Bei dieser Ausführungsart
umfaßt
der Drucktaster eine Befestigungsvorrichtung 24, um ihn
auf einem Träger
zu halten oder zu befestigen. In dieser Figur umfaßt der Drucktaster
eine zweite Taste 25, die dazu bestimmt ist, auf eine erste
Taste 9 einzuwirken. In diesem Fall wird die erste Taste 9 direkt
auf die Betätigungsvorrichtung 5 ein,
und die zweite Taste wirkt auf die erste ein. Die zweite Taste kann
austauschbar oder von unterschiedlicher Form sein, in Abhängigkeit
von der ihr übertragenen
Funktion, insbesondere bei der Installation des Drucktasters.
-
Um
auf die Betätigungsvorrichtung
einzuwirken, umfaßt
das bewegliche Steuerelement mindestens einen Vorsprung 8,
der auf einer zur Vorderseite gegenüber liegenden Seite angeordnet
ist, um auf mindestens eine Zunge der Betätigungsvorrichtung zu drücken. Vorzugsweise
ist der Vorsprung im wesentlichen kreisförmig, um es dem Steuerelement
zu ermöglichen,
auf mindestens eine Zunge der Betätigungsvorrichtung unabhängig von
seiner Stellung in Bezug zu dem einen Träger bildenden Körper zu
drücken.
-
Bei
den oben beschriebenen Ausführungsarten
sind die Stellungen der Zungen der Betätigungsvorrichtung im wesentlichen
parallel zur Tastenfläche 9.
Allerdings ist es bei weiteren Ausführungsarten der Erfindung möglich, andere
Zungenanordnungen vorzusehen. Beispielsweise können Zungen Enden aufweisen,
die auf die elektrische Kontaktvorrichtung einwirken, wobei sie
weiter von der Vorderseite einer Taste entfernt sind als Abstützungspunkte
auf dem Körper,
die nun zu der Vorderseite der Taste näher sind.
-
Die
Zungen der Betätigungsvorrichtung
können
metallisch oder aus anderen Materialien sein, die eine Blattfeder
bilden können.
Beispielsweise können
die Zungen aus Kunststoff und Teil des den Träger bildenden Körpers 1 sein.
In diesem Fall ist der Körper 1 beispielsweise
aus starrem Kunststoff hergestellt.
-
Die
Zungen einer selben Betätigungsvorrichtung
können
unterschiedliche Längen
aufweisen, insbesondere um an besondere Tastenformen angepaßt zu werden.
-
Die
Tasten können
unterschiedliche Formen aufweisen. Sie können insbesondere kreisförmig, elliptisch,
quadratisch, rechteckig, dreieckig sein oder andere Formen haben.