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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein organisches Polymer und dessen
Verwendungen, wie z.B. in einer optischen Anordnung.
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Eine
typische Anordnung zum Emittieren von Licht umfasst eine Anodenelektrode,
eine Kathodenelektrode und eine zwischen den Elektroden gelegene
lichtemittierende Schicht. Löcher
und Elektronen, die von den Elektroden injiziert werden, vereinigen
sich in der lichtemittierenden Schicht unter Aussendung von Strahlung.
Organische Elektrolumineszenzanordnungen, bei denen ein organisches
Material zur Lichtemission verwendet wird, sind bekannt. Die WO
90/13148 beschreibt beispielsweise eine derartige Anordnung, die
eine Halbleiterschicht mit einem Polymerfilm umfasst, der mindestens
ein zwischen den Elektroden gelegenes konjugiertes Polymer umfasst.
Der Polymerfilm umfasst in diesem Fall einen Poly(para-phenylenvinylen)-Film,
der zur Lichtemission fähig
ist, wenn Elektronen und Löcher
darin injiziert werden.
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Bekannte
Anordnungsstrukturen können
auch eine zwischen der Kathode und der lichtemittierenden Schicht
gelegene Elektronentransportschicht aufweisen. Dies stellt ein Zwischenenergieniveau
bereit, das den von der Kathode injizierten Elektronen behilflich
ist, zum LUMO-(niedrigstes unbesetztes Molekülorbital)-Niveau des die lichtemittierende
Schicht bildenden Materials zu gelangen. Geeigneterweise besitzt
die Elektronentransportschicht ein LUMO-Energieniveau zwischen den
LUMO-Energieniveaus der Kathode und der lichtemittierenden Schicht.
Eine Anordnung, die eine Elektronentransportschicht enthält, ist
beispielsweise in J. App. Phys., 1996, 79(11), S. 8808-8814 und
dortigen Verweisen, beschrieben.
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Entsprechend
können
bekannte Anordnungsstrukturen auch eine zwischen der Anode und der
lichtemittierenden Schicht gelegene Lochtransportschicht aufweisen.
Anordnungen, die in Applied Physics Letters, 51, 913-915 (1987),
beschrieben sind, bestehen aus einer Lochtransportschicht aus einem
aromatischen Diamin und einer emittierenden Schicht aus 8-Hydroxychinolinaluminium.
ITO wird als die Loch injizierende Elektrode und eine Magnesium-Silberlegierung als
die Elektronen injizierende Elektrode verwendet.
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In
US 5 728 801 sind Poly(arylamine)
als nützliche
Ladungstransportschichten in lichtemittierenden Dioden beschrieben.
Das Dokument offenbart ferner, dass Triarylamine als Ladungstransportmaterialien
verwendet werden, insbesondere als Materialien zum Transport von
positiver Ladung, weil sie leicht zu dem entsprechenden Radikalkation
oxidiert werden. In diesem Dokument wird der Nutzen der Möglichkeit,
diese Polymere in Filmform einzusetzen, besprochen.
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Ein
mit mehrschichtigen Anordnungen verbundener Nachteil ist, dass wenn
die Schichten aus Lösung abgeschieden
werden, es schwer zu vermeiden ist, dass eine Schicht unterbrochen
wird, wenn die Nächste abgeschieden
wird. Es können
Probleme mit Hohlräumen
oder Material entstehen, die bzw. das zwischen der erhöhten Anzahl
von Zwischenschichtgrenzen eingeschlossen sind bzw. ist.
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Diesem
Problem hat man sich im Stand der Technik gewidmet. Eine Lösung bestand
darin, eine Mischung aus mindestens zwei verschiedenen Materialien
in jeder Schicht zu verwenden. Eine Mischung konnte beispielsweise
ein Material zum Transport von positiven Ladungsträgern und
ein zweites Material zum Transport von negativen Ladungsträgern umfassen.
Eine derartige Mischung ist in WO99/48160 beschrieben. Dieses Dokument
offenbart beispielsweise eine emittierende Schicht, die ein Dreikomponentengemisch
ist aus F8 (Poly(2,7-(9,9-di-n-octylfluoren))),
das mit F8BT (Poly(2,7-(9,9-di-n-octylfluoren)-3,6-benzothiadiazol))
im Verhältnis
19:1 vermischt ist, worauf das Gemisch mit TFB (Poly(2,7-(9,9-di-n-octylfluoren)-(1,4-phenylen-((4-secbutylphenyl)imino)-1,4-phenylen)))
im Verhältnis
4:1 vermischt wird.
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Eine
zweite Lösung,
die für
dieses Problem vorgeschlagen wurde, war ein einziges Material bereitzustellen,
das zum Transport von negativen Ladungsträgern in der Lage ist, und das
auch in der Lage ist (a) zum Transport von positiven Ladungsträgern und/oder
(b) zur Aufnahme und Vereinigung von positiven und negativen Ladungsträgern unter
Erzeugung von Licht. Ein derartiges Material ist aus PCT/GB00/00911
bekannt. Dieses Dokument offenbart ein organisches Polymer mit einer
Vielzahl an Bereichen über
die Länge
des Polymergerüsts,
bei dem jeder Bereich einen Bandabstand hat, der sich von dem anderer
Bereiche so unterscheidet, dass das Polymer in der Lage ist, mehr
als eine der vorstehend genannten Funktionen auszuführen. Ein Polymer,
das in diesem Dokument beschrieben ist, ist nachfolgend gezeigt:
das Verhältnis von
n zu m beträgt
etwa 10.
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Es
ist ersichtlich, dass das Grundgerüst des obigen Polymers nicht über seine
Länge konjugiert
ist, da die Stickstoffatome im Polymergerüst als Knoten wirken, die eine
vollständige
Konjugation verhindern und folglich eine Ladungstransportbarriere
darstellen und einen wirksamen Ladungstransport von negativen Ladungsträgern verhindern.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Lösung für das vorstehende
Problem anzugeben. Folglich stellt die vorliegende Erfindung ein
Polymer mit einem Bereich bereit, der ein konjugiertes Gerüst aufweist,
das zum Transport negativer Ladungsträger in der Lage ist, wobei
der Bereich eine Mehrzahl sich wiederholender Struktureinheiten
aufweist, von denen jede eine Kerngruppe aufweist, die eine
Gruppe,
die mit mindestens einer daran hängenden
Gruppe X substituiert ist, umfasst und wobei die
mindestens
einen Teil des Polymergerüsts
bilden, wobei jedes Ar' eine
aromatische oder heteroaromatische Gruppe und jedes X NAr
2 umfassen, worin jedes Ar gleich oder verschieden
ist und unabhängig
voneinander eine substituierte oder unsubstituierte aromatische
oder heteroaromatische Gruppe umfasst und N mit dem Polymergerüst konjugiert
ist, mit der Maßgabe,
dass der Bereich eine sich wiederholende Struktureinheit der Formel
(XXV):
nicht enthält, worin:
Ar
2 Arylen, Heteroarylen, substituiertes Arylen
oder substituiertes Heteroarylen mit einem bis drei aromatischen
Ringen bedeutet;
R
1 der Arylaminsubstituent
ist und die Formel -Ar
1-N(R
4R
5) besitzt, worin Ar
1 die
Bedeutung von Ar besitzt und R
4 und R
5 unabhängig
voneinander ein Kohlenwasserstoff-, substituierter Kohlenwasserstoff-,
Heteroatom-enthaltender Kohlenwasserstoff- oder substituierter Heteroatom-enthaltender
Kohlenwasserstoff-Rest ist; und
R
2 und
R
3 unabhängig
voneinander ausgewählt
sind aus der aus Hydrido, Halogeno, Cyano, Kohlenwasserstoffrest,
substituierter Kohlenwasserstoffrest, Heteroatom-enthaltender Kohlenwasserstoffrest
und substituierter Heteroatomenthaltender Kohlenwasserstoffrest
bestehenden Gruppe oder worin R
2 und R
3 zusammen eine Dreifachbindung bilden.
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Mit
konjugiertem Gerüst
wird ein Gerüst
bezeichnet, das ein delokalisiertes n-Elektronensystem über seine Länge besitzt; das delokalisierte
n-Elektronensystem verleiht dem Polymer halbleitende Eigenschaften und
schenkt ihm die Fähigkeit,
positive und negative Ladungsträger
mit hoher Beweglichkeit entlang der Polymerkette zu unterstützen.
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Das
konjugierte Gerüst
enthält
keine Knoten, die dem negativen Ladungstransport ein Hindernis entgegenstellen.
In Sinne der vorliegenden Erfindung kann ein derartig konjugiertes
Gerüst
als vollständig
konjugiert bezeichnet werden.
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Das
erfindungsgemäße Polymer
besteht vorzugsweise aus einem einzigen "Bereich" oder einer Mehrzahl von "Bereichen", die vielleicht
durch einen Knoten getrennt sein können, der eine vollständige Konjugation verhindert.
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Vorzugsweise
ist der Bereich zusätzlich
entweder zum Transport von positiven Ladungsträgern im Polymer in der Lage
oder zur Vereinigung von positiven und negativen Ladungsträgern im
Polymer unter Erzeugung von Licht.
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Man
glaubt, dass wenn der Bereich zur Aufnahme und Vereinigung von positiven
und negativen Ladungsträgern
unter Erzeugung von Licht in der Lage ist, die Polymere am nützlichsten
bei der Erzeugung von "blauem" Licht sein werden.
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Bei
dem definierten Bereich des erfindungsgemäßen Polymers besteht für die Elektronenbewegung im
Polymergerüst
kein Hindernis. Folglich ist der Bereich äußerst effizient beim Transport
von negativen Ladungsträgern.
Darüber
hinaus sind jegliche Löcher,
die auf dem Stickstoff bzw. den Stickstoffen der NAr2-Gruppe(n) ansässig sind,
mit dem Polymergerüst
konjugiert. Mit anderen Worten ausgedrückt, ist der Stickstoff bzw. sind
die Stickstoffe konjugiert mit dem Polymergerüst verbunden. Dies gestattet,
im Vergleich zur Vereinigung eines Lochs, das auf einem am Polymergerüst hängenden
Stickstoff ansässig
ist, der mit dem Polymergerüst nicht
konjugiert ist, eine leichte Loch-Elektronen-Vereinigung in dem
erfindungsgemäßen Polymer.
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Wenn
das erfindungsgemäße Polymer
in einer Elektrolumineszenzanordnung verwendet wird, wird die Anordnungseffizienz
gesteigert und die Materialsynthese minimiert.
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Bei
einer speziellen Ausführungsform
enthält
das Polymergerüst
keine Stickstoffatome.
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Die
Anzahl der an Ar' hängenden
Gruppen X beträgt
vorzugsweise 1 oder 2. Weitere an Ar' hängende Gruppen
X sind jedoch nicht ausgenommen. Die Anzahl der möglichen
hängenden
Gruppen X wird überwiegend
durch sterische Effekte begrenzt.
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Beim
erfindungsgemäßen Polymer
weist jede Kerngruppe vorzugsweise die Formel:
auf, worin
X und X' gleich
oder verschieden sind und jeweils die nachfolgend angegebene Bedeutung
für X aufweisen.
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Es
wird beim erfindungsgemäßen Polymer
bei einigen Ausführungsformen
ferner bevorzugt, dass der Bereich zwei Kerngruppen umfasst, die
im Polymergerüst
durch eine direkte kovalente Bindung verbunden sind. Folglich könnte der
Bereich zum Beispiel eine Gruppe mit der Formel:
umfassen, worin jedes Ar' und jedes X gleich
oder verschieden sind.
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Vorzugsweise
sind X und X' zum
Transport positiver Ladungsträger
im Polymer in der Lage.
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Bei
NAr2 umfasst jedes Ar vorzugsweise eine
substituierte oder unsubstituierte Aryl- oder Heteroarylgruppe.
Bevorzugter umfasst jedes Ar mindestens eine Phenyl- oder Pyridylgruppe.
Diese Gruppen sind wegen der leichteren Synthese bevorzugt.
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Es
ist beabsichtigt, dass jedes Ar in NAr2 üblicherweise
gleich ist.
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Bezug
nehmend auf Ar' umfasst
Ar' vorzugsweise
eine Aryl- oder Heteroarylgruppe. Das soll den Elektronentransport
entlang des Polymergerüsts
weiter vereinfachen. Aus diesem Grund umfasst Ar' am meisten bevorzugt eine Phenylgruppe.
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Bei
einer Ausführungsform
umfasst Ar' keine
Fluorengruppe.
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Bei
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Kerngruppe
eine Formel:
auf.
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Bevorzugter
weist die Kerngruppe eine Formel:
auf.
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Noch
bevorzugter weist die Kerngruppe eine Formel:
auf.
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Man
kann sich vorstellen, dass ein Polymer gemäß diesem Aspekt äußerst nützlich zum
Transport negativer Ladungsträger
und zur Aufnahme und Vereinigung von positiven und negativen Ladungsträgern unter Erzeugung
von Licht ist. Jedes erfindungsgemäße Polymer kann jedoch diese
Eigenschaften aufweisen. Im Allgemeinen wird bevorzugt, dass wenn
ein erfindungsgemäßes Polymer
und insbesondere der definierte Bereich die Fähigkeit zur Aufnahme und Vereinigung
von positiven und negativen Ladungsträgern unter Erzeugung von Licht
hat, das Polymer oder der Bereich zur Erzeugung von hell "blauem" Licht, insbesondere
mit einer Wellenlänge
im Bereich von 410 nm bis 650 nm, vorzugsweise etwa 460 nm, in der
Lage ist.
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Bei
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Kerngruppe
eine Formel:
auf.
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X
und X' stehen vorzugsweise
zueinander in ortho- oder para-Stellung. Dies ermöglicht einen äußerst effizienten
Löchertransport
innerhalb des definierten Bereichs des Polymers.
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Gemäß diesem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Kerngruppe vorzugsweise
eine Formel:
auf.
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Bevorzugter
weist die Kerngruppe eine Formel:
auf.
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Noch
bevorzugter weist die Kerngruppe eine Formel:
auf.
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Es
versteht sich, dass die in den vorstehenden Formeln gezeigten anhängenden
Phenylgruppen substituiert oder unsubstituiert sein können. Mögliche Substituenten
würden
eine Alkyl-, Aryl-, Arylalkyl-, Alkylaryl-, Alkoxy-, Aryloxy- oder
Haloalkylgruppe, insbesondere CF3, einschließen.
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Die
Erfinder haben festgestellt, dass ein weitaus verbesserter Lochtransport
in den definierten Bereichen des erfindungsgemäßen Polymers erreicht werden
kann, wenn die Kerngruppe ein Bis(triaryl)amin, insbesondere ein
para-Bis(triaryl)amin,
ist. Insbesondere kann die Kerngruppe eine Formel:
aufweisen.
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Um
den Lochtransport im Polymer weiter zu verbessern, ist die Kerngruppe
noch bevorzugter ortho-Bis(triaryl)amin und weist vorzugsweise die
Formel:
auf.
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Arylamino
substituierte Biphenyle (d.h. "Amin"-Einheiten) sind
ebenfalls bevorzugt.
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Noch
bevorzugter weist die Kerngruppe eine Formel (die substituiert oder
unsubstituiert ist):
auf.
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Bei
dem erfindungsgemäßen Polymer
umfasst die sich wiederholende Struktureinheit vorzugsweise zusätzlich zu
der Kerngruppe eine oder mehrere Gruppen G im Polymergerüst. Jedes
G kann gleich oder verschieden sein und unabhängig voneinander eine substituierte
oder unsubstituierte aromatische oder heteroaromatische Gruppe umfassen.
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Wenn
die sich wiederholende Struktureinheit eine oder mehrere Gruppen
G umfasst, besitzt die sich wiederholende Struktureinheit vorzugsweise
eine Formel:
worin 0 ≤ n ≤ 5 ist. Vorzugsweise ist n =
1 oder 2.
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Aus
denselben Gründen,
wie vorstehend im Zusammenhang mit Ar' besprochen wurde, umfasst jedes G vorzugsweise
unabhängig
voneinander eine substituierte oder unsubstituierte Aryl- oder Heteroarylgruppe. Bevorzugte
Gruppen G schließen
Thienyl, Phenyl, Pyridyl und Furan ein. Diese Gruppen tragen zum
Ausmaß der
Konjugation in dem definierten Bereich bei und können folglich dazu verwendet
werden, um zumindest teilweise den Bandabstand des Polymers zu steuern
und den Elektronentransport entlang des Polymergerüsts zu fördern. Bevorzugtere
Gruppen G schließen
Thienyl- und Phenylgruppen ein.
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Wenn
die sich wiederholende Struktureinheit oder der Bereich eine oder
mehrere Gruppen G umfasst, kann eine bevorzugte sich wiederholende
Struktureinheit oder ein bevorzugter Bereich eine Gruppe mit einer Formel:
aufweisen, d.h. in Formel
XVI ist n = 1,
zum Beispiel
oder
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Bei
Formel XVIII oder Formel XIX besitzen Ar' und X vorzugsweise die bei einer vorstehend
beschriebenen bevorzugten Ausführungsform
angegebene Bedeutung.
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Bei
den vorstehenden Formeln XVII bis XIX ist jedes G vorzugsweise eine
heteroaromatische Gruppe, vorzugsweise eine substituierte oder unsubstituierte
Thiophengruppe. Bevorzugte Substituentengruppen an G schließen Alkyl-,
Alkoxy-, Aryl- und Heteroarylgruppen ein.
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Man
hat festgestellt, dass Polymere, bei denen eine sich wiederholende
Struktureinheit oder ein Bereich die in einer der vorstehenden Formeln
XVII bis XIX angegebene Gruppe umfasst, effizient Licht emittieren,
wenn sie als eine optische Anordnung verwendet werden. Man hat festgestellt,
dass die Einführung
der Gruppen G in diese Polymere das Ionisierungspotential des Polymers
herabsetzt.
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Durch
geeignete Auswahl von Ar',
X, G und deren optionalen Substituenten kann der Bandabstand und
folglich die Transporteigenschaften und die Emissionsfarbe des Polymers
eingestellt werden. Demgemäß weisen bevorzugtere
Gruppen, die gegebenenfalls weiter substituiert sein können, folgende
Formeln auf:
worin
R bis R
11 gleich oder verschieden sein können und
jedes unabhängig
voneinander aus der aus Wasserstoff oder substituierten oder unsubstituierten
Alkyl-, Perfluoralkyl-, Alkylaryl- Arylalkyl-, Heteroaryl-, Aryl-,
Alkoxy-, Thioalkyl- oder
Cyanogruppen bestehenden Gruppe ausgewählt ist. Diese sind bevorzugt,
weil sie sich als Hilfsmittel zur Auswahl des HOMO-Niveaus und/oder
zur Verbesserung der Löslichkeit
des Polymers eignen. Bevorzugter sind R bis R
11 unabhängig voneinander
aus der aus Wasserstoff, substituiertem oder unsubstituiertem Alkyl,
Aryl oder Heteroalkyl bestehenden Gruppe ausgewählt. In dieser Hinsicht sind
?-Gruppen bevorzugt.
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Ein
Beispiel für
ein erfindungsgemäßes Polymer,
bei dem die sich wiederholende Struktureinheit zwei Gruppen G umfasst
und bei dem G Ar ist, ist nachfolgend gezeigt:
Schema
2: Metallkatalysierte Polymerisation
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Bei
dem vorstehenden Schema wird das ortho-Bis(triaryl)amin durch eine
Metall vermittelte Kupplung eines aromatischen Bisboronsäureesters
mit Dibrombenzothiadiazol weiter zu einer Trimereinheit derivatisiert.
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Während ein
erfindungsgemäßes Polymer
jedes Polymer, wie ein Homopolymer, Copolymer, Terpolymer oder Oligomer,
einschließt,
umfasst das erfindungsgemäße Polymer
vorzugsweise ein Copolymer. In dieser Hinsicht kann ein Copolymer
so definiert sein, dass es aus zwei oder mehr verschiedenen Monomeren
hergestellt wurde. Wenn das Copolymer ein regelmäßig alternierendes Copolymer
ist, kann das Polymer so definiert sein, dass es nur eine sich wiederholende
Struktureinheit aufweist. Mit anderen Worten, ein regelmäßig alternierendes
AB-Polymer, das aus den Monomeren A und B hergestellt wurde, kann
so definiert sein, dass es eine sich wiederholende Struktureinheit
AB aufweist.
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Bevorzugte
Copolymere sind 1:1 Copolymere, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt.
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Ein
weiteres bevorzugtes Copolymer weist folgende Formel auf:
worin
x + y = 1, x ≥ 0,3
und y ≤ 0,7
ist; vorzugsweise 0,4 ≤ x ≤ 0,98 und
0,02 ≤ y ≤ 0,6; die
Kerngruppe ist wie in einer vorstehenden Ausführungsform definiert; 2 ≤ n ≤ 1000; und
das Copolymer kann ein regelmäßig alternierendes,
ein Block- oder
ein statistisches Copolymer sein.
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Besonders
bevorzugte Copolymere weisen eine Formel:
auf, worin
x, y und n wie im Zusammenhang mit Formel XXII definiert sind. Die
Formeln XVIII und XIX können ferner
die in den Formeln XXIII und XXIV angegebene Bedeutung aufweisen,
wie in den Formeln XX bzw. XXI gezeigt ist. Bei bevorzugten Polymeren
mit den Formeln XXIII und XXIV ist x = y = 0,5 (d.h. 1:1 Copolymere).
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Bei
der vorliegenden Erfindung, bei der das erfindungsgemäße Polymer
ein Copolymer ist, umfasst ein bevorzugtes Comonomer Fluoren. Ein
beispielhaftes erfindungsgemäßes Polymer
ist nachfolgend gezeigt:
worin
2 ≤ n ≤ 1000 und
R jede geeignete Substituentengruppe ist, wie z.B. Alkyl, Alkoxy,
Aryl, Arylalkyl, Alkylaryl oder dergleichen. Vorzugsweise beträgt n etwa
100.
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Für jedes
erfindungsgemäße Polymer
liegt der Polymerisationsgrad vorzugsweise im Bereich von 2 bis
1000, vorzugsweise im Bereich von 20 bis 200, und noch bevorzugter
bei etwa 100.
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Zwei
weitere erfindungsgemäße Polymere
sind nachfolgend gezeigt:
worin
vorzugsweise x ≥ 0,5,
y ≤ 0,5 und
n wie vorstehend definiert ist.
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Besonders
bevorzugte Verhältnisse
von x:y betragen 1:1 und ungefähr
90:10. Bei den vorstehenden Polymeren werden zur Erleichterung der
Herstellung die Fluorengruppen als Comonomere zusammen mit einem
der nachfolgend gezeigten erfindungsgemäßen Monomere bereitgestellt:
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Geeigneterweise
würden
die Fluoren-enthaltenden Comonomere zwei reaktive Borderivatgruppen enthalten,
zur Umsetzung mit den reaktiven Bromgruppen an den erfindungsgemäßen Monomeren
unter geeigneten Polymerisationsbedingungen.
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Im
Allgemeinen sind mehrere verschiedene Polymerisationsverfahren bekannt,
die zur Herstellung von Polymeren gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet werden können.
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Ein
geeignetes Verfahren wird in PCT/GB00/00771 offenbart. Diese beschreibt
ein Verfahren zur Herstellung eines konjugierten Polymers, das das
Polymerisieren in einem Reaktionsgemisch umfasst von (a) einem aromatischen
Monomer mit mindestens zwei funktionellen Borderivatgruppen, die
aus einer Boronsäuregruppe,
einer Boronsäureestergruppe
und einer Borangruppe ausgewählt
sind, und einem aromatischen Monomer mit mindestens zwei reaktiven
funktionellen Halogenidgruppen; oder (b) einem aromatischen Monomer mit
einer reaktiven funktionellen Halogenidgruppe und einer funktionellen
Borderivatgruppe, die aus einer Boronsäuregruppe, einer Boronsäureestergruppe
und einer Borangruppe ausgewählt
ist, wobei das Reaktionsgemisch eine katalytische Menge eines Katalysators,
der zum Katalysieren der Polymerisation der aromatischen Monomere
geeignet ist, und eine organische Base in einer Menge umfasst, die
ausreicht, um die funktionellen Borderivatgruppen in anionische
-BX3-Gruppen überzuführen, worin X, jeweils unabhängig, aus
der aus F und OH bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
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Ein
anderes Polymerisationsverfahren wird in
US 5 777 070 beschrieben. Dieses Verfahren
ist allgemein als "Suzuki-Polymerisation" bekannt. Das Verfahren
betrifft die Umsetzung von Monomeren mit zwei reaktiven Gruppen,
die aus Boronsäure,
Boronsäureester
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Boranen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
und deren Kombinationen ausgewählt
sind, mit aromatischen funktionellen Dihalogenidmonomeren oder von
Monomeren miteinander, die eine reaktive Boronsäure-, Boronsäure-, Boronsäureester- oder
Borangruppe und eine reaktive funktionelle Halogenidgruppe aufweisen.
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Ein
weiteres Polymerisationsverfahren ist aus "Macromolecules", 31, 1099-1103 (1998) bekannt. Die Polymerisationsreaktion
betrifft die nickelvermittelte Kupplung von Dibromidmonomeren. Dieses
Verfahren ist allgemein als "Yamamoto-Polymerisation" bekannt.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch ein Monomer zur Verwendung in
einer Polymerisationsreaktion bereit, welches eine oder mehrere
reaktive Gruppen und eine sich wiederholende Struktureinheit umfasst,
welche die in einem der vorstehenden Aspekte angegebene Bedeutung
aufweist. Bevorzugte reaktive Gruppen schließen Halogenid- oder reaktive
Borderivatgruppen ein. Insbesondere Brom-, Boronsäure-, Boronsäureester-
und Borangruppen sind bevorzugt.
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Es
gibt mehrere Zugänge
zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Monomers, das eine ortho-Bis(triaryl)amingruppe
umfasst. Zunächst
könnte
das Monomer durch Reduktion oder Hydrolyse von Dibrombenzothiadiazol
hergestellt werden, gefolgt von der Kupplung mit dem Diamin von
verschiedenen aromatischen Spezies durch Verwenden von metallkatalysierten
Kupplungen, z.B. der modifizierten Ullmann-Reaktion. Eine derartige
Reaktion wird nachfolgend gezeigt:
Schema
1: Allgemeine Synthese von ortho-Bistriarylamineinheiten
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Dieses
Monomer kann dann in ein konjugiertes Polymer eingebaut werden,
wie nachfolgend gezeigt ist:
Schema
2: Metallkatalysierte Polymerisation
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Zusätzlich zu
den vorstehend offenbarten Monomeren ist ein weiteres erfindungsgemäßes Monomer:
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Ein
allgemeines Reaktionsschema zur Herstellung dieses Monomers ist
nachfolgend gezeigt:
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Dieses
Produkt kann nach Stille an ein heterocyclisches Zinnderivat unter
Erhalt einer gewünschten Trimereinheit,
z.B.
gekuppelt
werden.
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Das
Monomer kann dann in ein konjugiertes Polymer eingebaut werden,
wie nachfolgend gezeigt ist:
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Weitere
Reaktionsschemata zur Herstellung von erfindungsgemäßen Monomeren
sind nachfolgend gezeigt:
Allgemeines
Schema zu Orthotriarylaminen
Allgemeines
Schema zu Trimeren von Orthotriarylaminen
Allgemeines
Schema zu Bisorthotriarylaminen
Allgemeines
Schema zu Trimeren von Bisorthotriarylaminen
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Die
vorstehend gezeigten Reaktionsschemata können modifiziert werden, um
ein Derivat von jedem erfindungsgemäßen Monomer herzustellen, das
in den Reaktionsschemata gezeigt ist.
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Die
Anwesenheit der Gruppen G in dem erfindungsgemäßen Monomer erleichtert die
Polymerisation des Monomers. Der Grund dafür besteht darin, dass die sterische
Hinderung zwischen den Gruppen X, die NAr2 und
die reaktiven Gruppen (z.B. Brom) umfassen, verringert ist.
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Die
vorliegende Erfindung stellt ferner die Verwendung eines erfindungsgemäßen Monomers
zum Transport negativer Ladungsträger in einem Polymer, zum Transport
positiver Ladungsträger
in einem Polymer und/oder zur Aufnahme und Vereinigung positiver
und negativer Ladungsträger
unter Erzeugung von Licht in einem Polymer bereit.
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Die
Verwendung eines erfindungsgemäßen Polymers
als ein Bestandteil einer optischen Anordnung wird ebenfalls bereitgestellt.
Vorzugsweise umfasst die optische Anordnung eine Elektrolumineszenzanordnung.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird auch eine optische Anordnung oder ein Teil dafür bereitgestellt,
die bzw. das ein Substrat und ein erfindungsgemäßes Polymer umfasst, welches
von dem Substrat getragen wird. Vorzugsweise umfasst die optische
Anordnung eine Elektrolumineszenzanordnung.
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Eine
erfindungsgemäße Elektrolumineszenzanordnung
kann umfassen:
eine erste Ladungsträgerinjektionsschicht zum Injizieren
von positiven Ladungsträgern;
eine
zweite Ladungsträgerinjektionsschicht
zum Injizieren von negativen Ladungsträgern;
eine lichtemittierende
Schicht, die sich zwischen den Ladungsträgerinjektionsschichten befindet,
zur Aufnahme und Vereinigung von positiven und negativen Ladungsträgern unter
Erzeugung von Licht; und
ein erfindungsgemäßes Polymer zum Transport von
negativen Ladungsträgern
und gegebenenfalls (a) zum Transport von positiven Ladungsträgern und/oder
(b) zur Aufnahme und Vereinigung von positiven und negativen Ladungsträgern unter
Erzeugung von Licht, das sich entweder zwischen der zweiten Ladungsträgerinjektionsschicht
und der lichtemittierenden Schicht oder in der lichtemittierenden
befindet.
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Schließlich stellt
die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Polymers
bereit, das einen Schritt umfasst, bei dem ein erstes Monomer, das
ein erfindungsgemäßes Monomer
ist, mit einem zweiten Monomer, das gleich oder vom ersten Monomer
verschieden sein kann, unter Bedingungen umgesetzt wird, die die
Monomere polymerisieren lassen. Derartige Bedingungen sind einem
Fachmann auf diesem Gebiet wohlbekannt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun ausführlich beschrieben:
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Beispiele:
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Beispiel
1: Herstellung von Dibromnitrobenzol
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Eine
gekühlte
(–10°C) H
2SO
4-Lösung (200
ml) wurde mit fein gemahlenem 1,4-Dibrombenzol (94,2 g) versetzt.
Die Suspension wurde bei der Zugabe einer gekühlten Lösung von H
2SO
4/HNO
3 (100:160 ml)
unter 10°C
gehalten. Unter Rühren
ließ man
das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur erwärmen. Nach 24 h wurde die Reaktion
durch Gießen
der Suspension auf Eis abgeschreckt. Das Produkt fiel aus und wurde
durch Filtration gesammelt. Das feste Produkt wurde dann kräftig in
Wasser gerührt
(zweimal), wonach das Produkt abfiltriert und an Luft getrocknet
wurde. Man erhielt 91,3 g (82%). Es wurde aus Methanol umkristallisiert,
und die Reinheit nach einmal Umkristallisieren ist >98% (durch HPLC);
1H-NMR (CDCl
3) 7,99
(1H, d, J 2,4), 7,62 (1H, d, J 8,4), 7,57 (1H, dd, J 8,8, 2,0),
Ref: J.A.C.S, 1994, 116, 11723. Beispiel
2: Herstellung von Dibromanilin
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2,5-Dibromnitrobenzol
(53,7 g, 24,9 mmol) in EtOH (180 ml) wurde langsam (über 0,5
h) zu einer Lösung
aus Zinn(II)chlorid Dihydrat (327 g) in cHCl (272 ml) hinzugefügt. Nach
vollständiger
Zugabe erwärmt
sich die Reaktion auf ~ 60°C
und sinkt dann ab. Das Rühren
wird für
weitere 18 h fortgesetzt, und dann wird das Produkt abfiltriert.
Der rohe Feststoff wird dann in EtOH (95%) suspendiert, mit 50%iger
NaOH (250 ml) behandelt und weitere 30 Minuten kräftig gerührt. Das
Produkt wird dann abfiltriert, mit 50%iger NaOH (2 × 100 ml)
gewaschen und an der Luft trocknen gelassen. Man erhielt 28,86 g
(60% Ausbeute);
1N-NMR (CDCl
3)
7,24 (1H, d, J 8,8), 6,89 (1H, d, J 2,0), 6,73 (1H, dd, J 8,4, 2,4),
4,05 (2H, brs);
13C-NMR (CDCl
3)
107,968, 118,345, 121,966, 122,378, 133,837, 145,517. Ref: J.A.C.S,
1994, 116, 11723. Beispiel
3: Herstellung von Amin 1 über
die modifizierte Ullmann-Reaktion
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Eine
Suspension aus Kupferchlorid (549 mg, 10%) und 1,10-Phenanthrolin
(1,0 g, 10%) in Toluol (250 ml) wurde auf 130°C erhitzt. Nach 0,5 h wurden
Iodbenzol (22 ml, 196,5 mmol) 2,2-Dibromanilin (13,9 g, 55,7 mmol)
und KOH-Plättchen (21,9
g, 547,5 mmol) zu der Lösung
hinzugefügt
und das Erhitzen wurde bei ~ 170°C
für 26
h fortgesetzt. Man hat festgestellt, dass die Temperatur während der
letzten Stunde auf 185°C angestiegen
ist. Mittels GC-MS Überwachung
konnte eine Debromierung des Produkts beobachtet werden. Nach einer
wässrigen
Standardaufarbeitung, gefolgt von Säulenchromatographie (eluieren
mit Hexan) und schließlich
Umkristallisieren aus IPA/Aceton erhielt man 2,58 g (11% Ausbeute;
99,9% mittels HPLC);
1H-NMR (CDCl
3) 7,49 (1H, d, J 8,8), 7,34 (1H, d, J 2,4),
7,26-7,19 (5H, m), 7,00 (2H, t, J 7,6), 6,97 (4H, t, J 7,2); Beispiel
4: Protokoll zur Herstellung von FS-Amin 1
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Eine
Suspension aus F8-Diester (4,46 g, 8,4 mmol), Amin 1 (3,39 g, 8,4
mmol) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (29 mg) in Toluol
(42 ml) wurde mit Stickstoff entgast. Nach 0,5 h wurde Tetraethylammoniumhydroxid
(28 ml) zu dem Reaktionsgemisch hinzugefügt und die Suspension wurde
auf ~ 115°C
erwärmt
(Außentemperatur).
Die Reaktion wurde nach 24 h durch Brombenzol (1 ml) mit einer Endkappe
versehen. Das Rühren
bei 115°C
wurde für
1 h beibehalten und dann wurde Phenylboronsäure (1,5 g) hinzugefügt und das
Rühren
wurde für
weitere 1,5 h fortgesetzt. Nachdem das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt
war, wurde das Polymer in Methanol (3 l) ausgefällt. Das Polymer wurde abfiltriert
und wieder in Toluol (250 ml) aufgelöst. Eine Lösung aus Dithiocarbaminsäure (30
g) in H2O (120 ml) wurde zu der Toluollösung hinzugefügt. Das
Salzgemisch wurde 18 h lang auf 65°C erwärmt, und anschließend wurde
die wässrige Schicht
entfernt. Die organische Phase wurde durch eine Aluminiumoxid/Kieselgel-Säule geleitet,
wobei das Polymer mit Toluol eluiert wurde. Das ToIuoI wurde auf
250 ml eingeengt und dann in Methanol (4 l) ausgefällt. Das
Polymer wurde abfiltriert und gründlich
getrocknet. Man erhielt 3,81 g; Mp 80.000.
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Beispiel 5: Eine optische
Anordnung
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Eine
geeignete Anordnungsstruktur ist in 1 gezeigt.
Die Anode 2 ist eine Schicht aus transparentem Indium-Zinn-Oxid
("ITO"), die auf ein Glas-
oder Kunststoffsubstrat 1 aufgebracht ist. Die Anodenschicht 2 weist
eine Dicke zwischen 1 000 und 2 000 Å auf, normalerweise etwa 1
500 Å.
Die Kathode 5 ist eine Ca-Schicht mit einer Dicke von ungefähr 1 500 Å. Zwischen
den Elektroden befindet sich eine lichtemittierende Schicht 4 mit
einer Dicke bis etwa 1 000 Å.
Die emittierende Schicht 4 umfasst beispielsweise zwischen
0,5 und 30 Gew.-% des erfindungsgemäßen Polymeres, wobei der Rest
der emittierenden Schicht aus Lochtransportmaterial und/oder emittierendem
Material besteht. Die Anordnung enthält vorteilhafterweise eine
Lochtransportmaterialschicht 3 aus PEDOT mit einer Dicke
von etwa von 1 000 Å.
Die Schicht 6 ist eine verkapselnde Schicht geeigneter
Dicke.