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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden einer
Anschlussklemme mit einem Draht, wobei ein Drahtverbindungsabschnitt
der hülsenförmigen Anschlussklemme
vom Typ offene Hülse
an dessen gesamtem Rand gepresst wird, beispielsweise durch Rotationsformen,
und somit dauerhaft mit einem Leiterabschnitt des Drahtes in Kontakt gebracht
wird.
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Die
vorliegende Anmeldung basiert auf der japanischen Patentanmeldung
Nr. 2000-288529.
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8 zeigt
eine dazugehörige
Struktur zum Verbinden eines Drahtes mit einer Anschlussklemme.
Ein Paar Klemmstückabschnitte 56,
die sich von den gegenüberliegenden
Seitenkanten eines unteren Plattenabschnitts der Anschlussklemme 50 gerade nach
oben erstrecken, wird so gepresst, dass es an einem Endabschnitt
des Drahtes 44 (von dem der Mantel entfernt ist) an einem
Leiterabschnitt 45 befestigt wird, wodurch die Klemmstückabschnitte 56 mit
dem Leiterabschnitt 45 in Kontakt kommen.
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Die
Anschlussklemme 50 ist eine Pressklemme vom Typ offene
Hülse und
enthält
einen runden, plattenartigen elektrischen Kontaktabschnitt 46,
der an einem Ende ausgebildet ist, wobei das Paar Leiterklemmstückabschnitte 56 (die
als Drahtverbindungsabschnitte dienen) und ein Paar Mantelklemmstückabschnitte 43 hinter
den Klemmstückabschnitten 56 vorgesehen
sind. Durch die Mantelklemmstückabschnitte 43 am
hinteren Ende der Anschlussklemme erhöht sich die Festigkeit der
Fixierung der Anschlussklemme 50 am Draht 44,
und es wird selbst dann verhindert, dass der Leiterabschnitt 45 aus
der Anschlussklemme 50 herausgezogen wird, wenn eine große Zugkraft
auf die Anschluss-Klemme 50 und
den Draht 44 einwirkt.
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9 zeigt
ein Verfahren zum Verbinden der Anschlussklemme 50 mit
dem Draht 44. Das Paar Klemmstückabschnitte 46 wird
zwischen einer oberen Quetschzange (Crimper) 47 und einem
unteren Crimper-Amboss 48 (die gemeinsam eine Klemmvorrichtung
bilden) in eine allgemeine Brillenform gebracht, so dass die Drahtelemente
des Leiterab- 45 zwischen
dem Paar Klemmstückabschnitte 56 und dem
unteren Plattenabschnitt 49 zusammengedrückt werden.
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Allerdings
erstreckt sich bei diesem Verbindungsverfahren (Verbindungsaufbau)
mit Hilfe des Pressklemmabschnitts 50 das Paar Klemmstückabschnitte 56 von
den entgegengesetzten Seitenkanten des unteren Plattenabschnitts 49 abrupt
in einem nahezu rechten Winkel nach oben, weshalb mit einiger Wahrscheinlichkeit
an der Grenze zwischen jedem Klemmstückabschnitt 56 und
dem unteren Plattenabschnitt 49 ein Zwischenraum zwischen
dem Drahtverbindungsabschnitt und dem Leiterabschnitt 45 entsteht,
sich die Kontakfläche
des Drahtverbindungsabschnitts verringert und der elektrische Widerstand
zunimmt.
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Darüber hinaus
ist das Paar Klemmstückabschnitte 56 von
den entgegengesetzten Seiten nach innen eingerollt, weshalb die
Klemmbreite S der Anschlussklemme 50 größer ist als deren Klemmhöhe H, und
in dem Fall, dass eine Mehrzahl von Klemmabschnitten 50 nebeneinander
in einem Verbindungsgehäuse
aus Kunstharz aufgenommen wird, ist man mit dem Problem konfrontiert,
dass die Breite jeder Anschlussklemmen-Aufnahmekammer und somit die Gesamtbreite
des Verbinders (einschließlich
des Verbindergehäuses
und der Anschlussklemme 50) zunimmt. Außerdem müssen die Mantelklemmstückabschnitte 43 (6)
vorgesehen sein, um die Festigkeit der Anbringung der Anschlussklemme 50 an dem
Verbinder 45 zu vergrößern, was
das Problem eines komplizierten Aufbaus nach sich zieht. Ein weiteres
Problem besteht darin, dass es recht schwierig ist, diese Anschlussklemme
bei einem Draht mit großem
Durchmesser zu verwenden, da die Kontaktfläche der Klemmstückabschnitte 56 mit
dem Leiter 45 klein ist.
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Andererseits
ist, wie in 10 dargestellt, eine Anschlussklemme 51 vom
so genannten Typ geschlossene Hülse
zum Andrücken
eines Leiterabschnitts in Bereichen, die in den gleichen Abständen in
Umfangsrichtung zueinander beabstandet sind, speziell für einen
Draht 54 mit großem
Durchmesser verwendet worden. Diese Anschlussklemme 51 enthält einen
elektrischen Kontaktabschnitt 52 in Röhrenform, der an einem Ende
ausgebildet ist, und einen elektrischen Kontaktabschnitt 52 in
Röhrenform, der
an einem Ende ausgebildet ist, und einen Drahtverbindungsabschnitt 53 in
Röhrenform
am anderen Ende. Ein Leiterabschnitt an einem Endabschnitt des Drahtes 54,
von dem der Mantel entfernt ist, wird in den Drahtverbindungsabschnitt 53 eingeführt, und
in diesem Zustand wird der Drahtverbindungsabschnitt 53 in
Bereichen, die in Umfangsrichtung gleichmäßig zueinander beabstandet
sind, gepresst, bzw. zusammengedrückt, so dass ein Sechseck entsteht.
Ein dazugehöriger
Stecker (nicht abgebildet) wird in den elektrischen Kontaktabschnitt
(vorderer Abschnitt) 52 eingeführt bzw. eingeschraubt, um
mit diesem verbunden zu werden.
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11 zeigt
ein Verfahren zum Verbinden dieser Art Anschlussklemme 51 mit
dem Draht 54 (siehe geprüfte japanische Gebrauchsmodelloffenlegung
Nr. Sho. 50-43746).
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Bei
diesem Verbindungsverfahren wird der Leiter 61 des Drahtes 54 in
einen zylinderförmigen Drahtverbindungsabschnitt 62 der
Anschlussklemme eingeführt,
und in diesem Zustand wird der Drahtverbindungsabschnitt 62 von
einem Paar Pressformen, einer oberen und einer unteren, in eine
sechseckige Form gepresst, wodurch der Leiterabschnitt 51 eng mit
der Innenfläche
des Drahtverbindungsabschnitts 62 in Kontakt gebracht wird.
Jede dieser Pressformen 63 enthält drei Pressflächen 64 und
längliche Vorsprünge 65,
die jeweils auf der entsprechenden Pressfläche 64 ausgebildet
und über
die Breite mittig angeordnet sind. Jeder längliche Vorsprung 65 presst
einen mittleren Abschnitt der ent-sprechenden Seite der äußeren Randfläche des
sechseckigen Drahtverbindungsabschnitts 62 in radialer
Richtung, wodurch der Kontakt des Drahtverbindungsabschnitts 61 mit
dem Drahtverbindungsabschnitt 62 der Anschlussklemme verbessert
wird.
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Allerdings
entstand hierbei das Problem, dass die Kosten für die Quetsch-Anschlussklemme vom
Typ geschlossene Hülse
höher sind
als die für den
Pressklemmen-Anschluss 50 vom
Typ offene Hülse.
Wenn bei dem Verbindungsverfahren aus 9 der Drahtverbindungsabschnitt 62 der
Anschlussklemme von dem Paar Pressformen 63, der oberen
und der unteren, gepresst bzw. zusammengedrückt wird, werden darüber hinaus
große
auf die Mitte (Achse) des Leiterabschnitts 61 gerichtete Presskräfte (interne
Spannungen) ausgeübt,
während
die auf die entgegengesetzten Seitenabschnitte des Drahtverbindungsabschnitts
(rechts und links) einwirkenden Presskräfte (interne Spannungen) wahrscheinlich
verringert werden. Dadurch wurde es möglich, dass in einem Bündel aus
Drahtelementen des Leiterabschnitts 61 an den entgegengesetzten Seitenabschnitten
des Drahtverbindungsabschnitts 62 Zwischenräume bzw.
Lücken entstehen
und dass zwischen dem Leiterabschnitt 61 und dem Drahtverbindungsabschnitt 62 Lücken entstehen.
Wenn sich solche Lücken
entwickeln, kann der elektrische Widerstand möglicherweise zunehmen, so dass
die Erregungseffizienz geringer wird, weiterhin erwärmen sich
die Verbindungsabschnitte.
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Zudem
ist es wahrscheinlich, dass an den entgegengesetzten Seiten des
Drahtverbindungsabschnitts 62 (rechts und links) in den
Bereichen zwischen der oberen und der unteren Pressform 63 Grat 68 entsteht,
der das Aussehen des Drahtverbindungsabschnitts 62 beeinträchtigt;
darüber
hinaus nimmt die Breite des Drahtverbindungsabschnitts 62 zu.
Somit war viel Zeit und Arbeitsaufwand erforderlich, um diesen Grat
zu entfernen und so die genannten Nachteile zu vermeiden.
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Wenn
die an den Pressformen 63 (11) ausgebildeten
länglichen
Vorsprünge 65 relativ
groß sind,
nimmt der Querschnitt des Drahtleiterabschnitts 61 eine
weitgehend polygonale Form an, da die länglichen Abschnitte 65 den
Leiterabschnitt 61 in den sechs Bereichen in radialer Richtung
pressen. Im Ergebnis entsteht an jedem konvexen Abschnitt 67 des Drahtverbindungsabschnitts 62,
der zwischen jeweils zwei benachbarten konkaven Abschnitten 66 angeordnet
ist, die von den länglichen
Vorsprüngen 65 gebildet
werden, eine konzentrierte Spannung, so dass das Pressen des Leiterabschnitts
nicht gleichmäßig am gesamten
Rand erfolgt. Dadurch konnten sich Zwischenräume oder Spalten in dem Leiterabschnitt 61 entwickeln
(d. h. in dem Bündel
der Drahtelemente), weiterhin konnten Lücken zwischen dem Leiterabschnitt
und dem Drahtverbindungsabschnitt 62 der Anschlussklemme
entstehen.
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US-A-4
142 771 offenbart eine Anschlussklemme des Quetschtyps, bei der
die Hülse
doppelwandig ist, wobei die Innenwand aus demselben Blechmetall
gebildet wie die Außenwand
und integral damit ist.
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Angesichts
der obigen Probleme besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, ein
Verfahren zum Verbinden einer Anschlussklemme mit einem Draht zu
schaffen, mit dem ein Leiterabschnitt und ein Drahtverbindungsabschnitt
der Leiterklemme über eine
große
Kontaktfläche
fest miteinander in Kontakt gebracht werden können und sich weder zwischen dem
Leiterabschnitt und dem Drahtverbindungsabschnitt noch zwischen
dem Drahtelementen des Leiterabschnits ein Spalt bildet, wodurch
weiterhin eine Zunahme der Breite des Drahtverbindungsabschnitts verhindert
wird, so dass die Anschlussklemmen mit geringem Abstand angeordnet
werden können
und zudem das Herausziehen des Leiterabschnitts nach Anlegen einer
Zugkraft sicher verhindert wird.
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Um
die obige Aufgabe zu erreichen, wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ein Verfahren zum Verbinden einer Anschlussklemme mit
einem Draht bereitgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
umfasst:
Ausbilden von nach innen gerichteten Vorsprungsabschnitten
durch Biegen jeweils der distalen Enden eines Paares Klemmstückabschnitte,
die ineinander übergehen
und einen Drahtverbindungsabschnitt der Anschlussklemme bilden;
Anordnen
eines Leiterabschnitts des Drahtes auf den Innenseiten des Paares
Klemmstückabschnitte;
Pressen
des Paares von Klemmstückabschnitten;
Biegen
des ersten der Vorsprungsabschnitte nach innen mit einem starken
Winkel;
Biegen des zweiten der Vorsprungsabschnitte nach innen
mit einem flachen Winkel,
wobei, wenn der Pressschritt umgesetzt
ist, veranlasst wird, dass einer der vorstehenden Verlängerungsabschnitte,
der den ersten der Vorsprungsabschnitte enthält, in den Leiterabschnitt
des Drahtes eingreift, während
der andere der vorstehenden Verlängerungsabschnitte,
der den zweiten der Vorsprungsabschnitte enthält, in engem Kontakt mit einer
Außenumfangsfläche des
Leiterabschnitts gehalten wird, und gekennzeichnet ist durch
Pressen
des Paares Klemmstückabschnitte über den gesamten
Rand davon in eine Kreisform, so dass es sich in peripherer Richtung
erstreckt und die Außenform
des Paares Klemmstückabschnitte
einen kreisförmigen
Querschnitt erhält,
und
Ausbilden eines ersten der Vorsprungsabschnitte des Paares
von Klemmstückabschnitten,
um kürzer zu
sein als ein zweiter der Vorsprungsabschnitte.
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Vorzugsweise
ist ein distales Ende des anderen der vorstehenden Verlängerungsabschnitte
mit einem gebogenen proximalen Ende des einen der Verlängerungsabschnitte
verbunden, während
der andere der Verlängerungsabschnitte
veranlasst wird, in den Leiterabschnitt des Drahtes zu greifen.
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Vorzugsweise
weicht eine Eingreifrichtung des einen der vorstehenden Verlängerungsabschnitte
von einer Achse des Leiterabschnitts des Drahtes nach außen ab.
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Das
Verfahren kann vor dem Pressschritt des Weiteren das provisorische
Pressen des Paares von Klemmstückabschnitten
in eine gekrümmte Form,
so dass ein distales Ende des ersten der Vorsprungsabschnitte veranlasst
wird, geringfügig
in die äußere Randfläche des
Leiterabschnitts einzugreifen, und das Überlagern des zweiten der Vorsprungsabschnitte
auf der Außenseite
eines gebogenen proximalen Endes des ersten der Vorsprungsabschnitte umfassen.
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Die
obigen und weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden durch
die genaue Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen anhand der beiliegenden
Zeichnungen deutlicher, wobei:
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1 eine
auseinander gezogene Perspektivansicht ist, die eine Anschlussklemme
und einen Draht in deren jeweiliger Ausgangsform zeigt, die bei einem
Beispiel eines Aschlussklemmen-Draht-Verbindungsverfahrens zum Einsatz
kommen;
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2A bis 2C Querschnittsansichten sind,
die nacheinander die Arbeitsschritte des Verbindungsverfahrens für die Anschlussklemme
und den Draht zeigen;
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3 eine
Vorderansicht ist, die einen Arbeitsabschnitt der Rotations-Formmaschine
zeigt, die als Pressmaschine für
den gesamten Rand dient;
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4 eine
Querschnittsansicht (Erläuterungsansicht)
ist, die einen Nachteil verdeutlicht, der auftritt, wenn ein zylindrischer
Drahtverbindungsabschnitt einer Anschlussklemme an dessen gesamtem Rand
gepresst wird;
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5 eine
Querschnittsansicht (Erläuterungsansicht)
ist, die einen Drahtverbindungsabschnitt zeigt, der an dessen gesamten
Rand gepresst wird;
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6 eine
auseinander gezogene Perspektivansicht ist, die eine Anschlussklemme
und einen Draht in ihren jeweiligen ursprünglichen Zuständen zeigt,
die in der Ausführungs form
eines Anschlussklemmen-Draht-Verbindungsverfahrens der vorliegenden
Erfindung verwendet werden.
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7A bis 7C Querschnittansichten sind,
die nacheinander die Arbeitsschritte des Anschlussklemmen-Draht-Verbindungsverfahrens
zeigen;
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8 eine
Draufsicht ist, die eine Verbindungsstruktur zeigt, die einen dazugehörigen Press-Klemm-Anschluss
des Typs offene Hülse
verwendet;
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9 eine
Querschnittsansicht (Erläuterungsansicht)
ist, die ein Verbindungsverfahren zeigt;
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10 eine
Draufsicht ist, die eine Verbindungsstruktur zeigt, welche eine
dazugehörige Quetsch-Anschlussklemme
des geschlossenen Typs verwendet, und
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11 eine
Querschnittsansicht ist, die ein Verbindungsverfahren unter Verwendung
der Quetsch-Anschlussklemme zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEISPIELE UND AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nun
werden Beispiele und Ausführungsformen
der Erfindung anhand der Zeichnungen genauer beschrieben. 1 und 2A bis 2C zeigen ein
Beispiel eines Anschlussklemmen-Draht-Verbindungsverfahrens (einer
entsprechenden Struktur).
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Bei
diesem Verbindungsverfahren wird ein Leiterabschnitt 9 an
dem Abschnitt eines Drahtes 8, von dem der Mantel entfernt
ist, in einen im Allgemeinen v-förmigen
Drahtverbindungsabschnitt 7 einer Anschlussklemme 1 (1),
an deren entgegengesetzten Enden (2A) jeweils
Vorsprungsabschnitte 2 bzw. 3 ausgebildet sind,
eingelegt, so dass in diesem Zustand der Drahtverbindungsabschnitt 7 provisorisch
in eine weitgehend runde Form (2B) gepresst
wird und der Drahtverbindungsabschnitt 7 am gesamten Rand
radial nach innen (zur Mitte hin) gepresst wird, wodurch ein Paar
Verbindungs-Verlängerungsabschnitte 2' und 3' des Drahtverbindungsabschnitts 7 zur
Mitte des Drahtes hin in den Leiterabschnitt 9 eingreifen
(2C).
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Wie
in 1 abgebildet, weist die Anschlussklemme einen
elektrischen Kontaktabschnitt 11 mit quadratischer Röhrenform
auf, der an einem Ende eines rechteckigen Grundplattenabschnitts 10 ausgebildet
ist, und einen Drahtverbindungsabschnitt 7, der am anderen
Ende des Grundplattenabschnitts 10 ausgebildet ist. Der
elektrische Kontaktabschnitt 11 enthält eine periphere Wand 12,
die sich von dem Grundplattenabschnitt 10 erstreckt, und
einen federnden Kontaktstückabschnitt 13,
der innerhalb der periphe-ren Wand 12 vorgesehen ist. Die
periphere Wand 12 entsteht durch Biegen von Blech-abschnitten,
die sich horizontal von den gegenüberliegenden Seiten des Grundplatten-abschnitts 10 allgemein u-förmig erstrecken.
Die Form des elektrischen Kontaktabschnitts 11 ist nicht
auf die aus 1 beschränkt, sondern kann beispielsweise
eine Zylinderform oder eine Laschen(Stecker)-form aufweisen.
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Der
Drahtverbindungsabschnitt 7 wird ausgebildet, indem der
Endabschnitt des Grundplattenabschnitts 10 mit Blechabschnitten,
die sich horizontal von den gegenüberliegenden Seitenkanten erstrecken,
im mittleren Abschnitt in eine allgemeine V-Form gebogen wird und
weiterhin distale Endabschnitte eines Paares Klemmstückabschnitte (gegenüberliegende
Seitenabschnitte) 4 und 5 in einem Winkel von
etwa 90 Grad nach innen gebogen werden, so dass sie die Vorsprungsabschnitte 2 bzw. 3 bilden.
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Vorzugsweise
wird ein Bodenabschnitt 6 des Drahtverbindungsabschnitts 7,
der sich von dem Grundplattenabschnitt 10 aus erstreckt,
in eine im Allgemeinen bogenförmige
Form gekrümmt.
Jener Abschnitt der Anschlussklemme, der den Grundplattenabschnitt 10 mit
dem Drahtverbindungsabschnitt 7 verbindet, kann in eine ähnliche
Form wie der Bodenabschnitt 6 gebogen werden oder eine
geringere Breite aufweisen als der Grundplattenabschnitt 10.
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Vorzugsweise
wird ein distales Ende 2a, 3a jedes Vorsprungsabschnitts 2 und 3 von
einer sanft gekrümmten
Fläche
gebildet. Das Paar Klemmstückabschnitte 4 und 5 hat
in Höhenrichtung
die gleiche Länge
und den gleichen Neigungswinkel (Öffnungswinkel). Der Drahtverbindungsabschnitt 7 ist
symmetrisch zu einer Mittelebene der Anschlussklemme. Der Abstand
zwischen den distalen Enden 2a und 3a des Paares
Vorsprungsabschnitte 2 und 3 ist größer als
der Außendurchmesser
des Leiterabschnitts 9 des Drahtes 8, und der
Leiterabschnitt 7 kann durch den Spalt zwischen den distalen
Enden der Vorsprungsabschnitte 2 und 3 in den
Drahtverbindungsabschnitt 8 eingeführt werden. Die Länge des
Drahtverbindungsabschnitts 7 zwischen dem vorderen und dem
hinteren Ende (d. h. in Längsrichtung
der Anschlussklemme) ist genauso groß wie oder etwas kleiner als
die Länge
des Leiterabschnitts 9 (mit entferntem Mantel). Die Wanddicke
des Drahtverbindungsabschnitts 7 ist über die gesamte Fläche hinweg
gleichmäßig. Als
Alternative dazu können
die Vorsprungsabschnitte 2 und 3 eine geringere
Dicke bekommen als die Klemmstückabschnitte 4 und 5.
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In
den 2A bis 2C ist
der Prozess des Verbindens der Anschlussklemmen mit dem Draht dargestellt.
Zuerst wird der Leiterabschnitt 9 des Drahtes 8 zwischen
dem Paar Klemmstückabschnitten 4 und 5 des
Drahtverbindungsabschnitts 7 wie in 3A eingeführt. Er
kann von der Oberseite oder von hinten (d. h. in die v-förmige Öffnung)
eingeführt
werden. Der Draht 8 lässt
sich mühelos
einlegen, indem der Leiterabschnitt durch den oberen Spalt geführt wird.
Die äußere Randfläche des
Leiterabschnitts 9 wird mit Mittelabschnitten des Paares Klemmstückabschnitte 4 und 5 in
Kontakt gehalten, und der Leiterabschnitt 9 ist in einem
weitgehend mittigen Teil des Drahtverbindungsabschnitts 7 angeordnet.
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In
diesem Zustand wird der Drahtverbindungsabschnitt 4, 5 provisorisch
in eine gekrümmte Form
gepresst, wie in 2B dargestellt. Dieser provisorische
Pressvorgang erfolgt beispielsweise durch Pressen des Paares Klemmstückabschnitte 4 und 5 mit
einem rechten und einem linken gebogenen Presswerkzeug (nicht abgebildet)
von den gegenüberliegenden
Seiten. Das Paar Klemmstückabschnitte 4 und 5 kann
mit einer Zange manuell nach innen gedrückt werden.
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Durch
diesen provisorischen Pressvorgang werden der Bodenabschnitt 6 des
Drahtverbindungsabschnitts 7 und das Paar Klemmstückabschnitte 4 und 5 im
Allgemeinen zylindrisch verformt, und das Paar Vorsprungsabschnitte 2 und 3 wird
an den distalen Enden dieser Klemmstückabschnitte ausgebildet, greift
leicht in die äußere Randfläche des
Leiterabschnitts 9 ein, wobei deren Außenflächen 2b und 3b (2A)
miteinander verbunden sind, so dass der Leiterabschnitt 9 fest
zwischen dem Bodenabschnitt 6 und den distalen Enden der
Vorsprungsabschnitte 2 und 3 gehalten wird. Zwischen
der Innenfläche
jedes Klemmstückabschnitts 4 und 5 und
der äußeren Randfläche des
Leiterabschnitts 9 entsteht ein kleiner Spalt 14.
Wenn der Leiterabschnitt somit provisorisch fixiert ist, wird ein
Herausziehen des Leiterabschnitts 9 aus dem Drahtverbindungsabschnitt 7 vehindert,
und das nachfolgende vollständige
Pressen kann problemlos ausgeführt
werden.
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Der
vollständige
Pressvorgang erfolgt durch Pressen des Drahtverbindungsabschnitts 7 gleichmäßig an dessen
gesamtem Rand, wie in 2B abgebildet. Der Begriff "am gesamten Rand" bedeutet über die
gesamte Randfläche
hinweg". Wenn also der
Draht verbindungsabschnitt 7 am gesamten Rand gepresst wird,
kommt die innere Umfangsfläche
des Drahtverbindungsabschnitts 7 in engen Kontakt mit der äußeren Randfläche des
Leiterabschnitts 9, wobei zwischen ihnen kein Spalt entsteht;
die Drahtelemente 9 des Leiterabschnitts 9 werden
eng miteinander in Kontakt gebracht, und die Klemmstückabschnitte 4 und 5 werden
in Umfangsrichtung gedehnt oder verlängert (plastisch verformt).
Mit einem Pressklemmwerkzeug wird verhindert, dass diese verlängerten
Abschnitte nach außen
gelangen, weshalb sich diese verlängerten Abschnitte zusammen
mit den Vorsprungsabschnitten 2 und 3 (2B)
nach innen erstrecken, d. h. zur Mitte (Achse) des Leiterabschnitts 9 hin,
um als hervorstehende Verlängerungsabschnitte 2' und 3' tief in den
Leiterabschnitt 9 einzugreifen. Die gebogenen proximalen
Enden 2b' und 3b' der hervorstehenden
Verlängerungsabschnitte 2' und 3' sind durchgehend
mit den Klemmstückabschnitten 4 und 5 ausgebildet
und rund. Die Klemmstückabschnitte 4 und 5 dehnen
sich in Richtung des Randes aus bzw. werden verlängert, weshalb ihre Wanddicke
in der letztendlichen Form geringer ist als die aus 2B.
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Bei
dem provisorischen Pressvorgang aus 2B wird
das Paar Vorsprungsabschnitte 2 und 3 miteinander
verbunden, und deshalb greifen beim vollständigen Pressvorgang aus 2C die
verlängerten
Abschnitte der Klemmstückabschnitte
als hervorstehende Verlängerungsabschnitte 2' und 3' zu dessen Mitte
hin fest in den Leiterabschnitt 9 ein, wobei die hervorstehenden
Verlängerungsabschnitte 2' und 3' auf einer Ebene
zusammengehalten werden, auf der sich die Mittellinie (Achse) des
Leiterabschnitts 9 befindet, da sich diese verlängerten
Abschnitte lediglich zur Mitte des Leiterabschnitts 9 hin bewegen
können.
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Dadurch
vergrößert sich
die Kontaktfläche zwischen
dem Leiterabschnitt 9 und dem Drahtverbindungsabschnitt 7,
und es wird eine sichere elektrische Verbindung zwischen ihnen mit
einem geringen elektrischen Widerstand geschaffen. Da die hervorstehenden
Verlängerungsabschnitt 2' und 3' tief in den
Leiterabschnitt 9 greifen, nimmt die Festigkeit der Anbringung
des Leiterabschnitts 9 an den Drahtverbindungsabschnitt 7,
wodurch das Herausziehen des Leiterabschnitts 9 sicher
verhindert wird. Der linke und der rechte hervorstehende Verlängerungsabschnitt 2' und 3' werden miteinander
verbunden, wobei zwischen ihnen im Wesentlichen kein Spalt entsteht,
und daher wird der Drahtverbindungsabschnitt 7 in eine
zylindrische Form gebracht und der elektrische Widerstand zwischen
den hervorstehenden Verlängerungsabschnitten 2' und 3' verringert; darüber hinaus
wird das Eindringen von Wasser und Ähnlichem in den Leiterabschnitt
von außen
verhindert.
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Es
kann ein Verfahren zum Einsatz kommen, bei dem das Paar Klemmstückabschnitte 4 und 5 der Anschlussklemme 1 (1)
in deren Ausgangsform in eine Bogenform gekrümmt wird, wie sie unmittelbar
vor dem provisorischen Pressvorgang aus 2B erreicht
wird, und beim Einsetzen des Drahtes wird der Leiterabschnitt 9 in
den Drahtverbindungsabschnitt 7 nicht von oben, sondern
von der hinteren Öffnung
her eingeführt.
Der vollständige Pressvorgang
kann ohne weiteres beispielsweise mit Hilfe eines Arbeitsabschnitts 16 einer
Rotations-Formmaschine (aus 3) ausgeführt werden, bei
der es sich um eine Form einer Pressmaschine für den gesamten Rand handelt.
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In 3 kennzeichnet
die Bezugsziffer 7 den Drahtverbindungsabschnitt der Anschlussklemme (1),
die Bezugsziffer 9 den Leiterabschnitt des Drahtes 8,
die Bezugsziffer 17 einen äußeren Ring, die Bezugsziffer 18 eine
drehbare Rolle, die Bezugsziffer 19 eine Spindel, die zum
Drehen angetrieben werden kann, die Bezugsziffer 20 einen
Gegenhalter (Hammer), der in radialer Richtung bewegbar ist, und die
Bezugsziffer 21 bezeichnet eine Pressform, die in radialer
Richtung bewegt werden kann.
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Die
Spindel 19 wird von einem Motor (nicht abgebildet) gedreht.
Die vier Pressformen 21 sind in Umfangsrichtung nebeneinander
angeordnet und lassen sich in radialer Richtung des Drahtes 8 bewegen.
Ein kreisförmiges
Loch 22 zum Aufnehmen des Drahtverbindungsabschnitts 7 der
Anschlussklemme ist einem mittleren Abschnitt der Pressformvorrichtung
ausgebildet, welche die Pressformen 21 aufweist. Jede Pressform 21 ist
zusammen mit dem dazugehörigen
Gegenhalter 20 bewegbar, der sich an deren Außenseite
befindet, und zwar in radialer Richtung des Drahtes. Eine Außenfläche des
Gegenhalters 20 bildet eine Kurvenfläche 20a in Bergform.
Die Pressformen 21 und die Gegenhalter 20 drehen
sich gemeinsam mit der Spindel 19. Die Kurvenfläche 20a jedes
Gegenhalters 20 kann die äußere Randfläche der Außenrollen 18 berühren, und
die Mehrzahl der Rollen 18 ist in gleichen Abständen zwischen
der inneren Spindel 19 und dem Außenring 17 angeordnet, jede
der Rollen 18 kann drehend die Kurvenfläche 20a und die äußere Randfläche der
Spindel 19 berühren
und drehbar mit der inneren Randfläche des Rings 17 in
Kontakt kommen.
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Wenn
die Spindel 19 von dem Motor (nicht abgebildet) gedreht
wird, werden die Pressformen 6 und die Gegenhalter 20 synchron
in Pfeilrichtung A gedreht (bzw. angewinkelt), und die Kurvenfläche 20a jedes
Gegenhalters 20 wird mit der äußeren Randfläche der
Rolle 18 in Gleitkontakt gebracht. Wenn der Scheitelpunkt
jeder Kurvenfläche 20a mit der
Rolle 18 in Kontakt gebracht wird, schließen sich die
vier Pressformen 21, wie durch die Pfeile B angegeben.
Danach werden die Gegenhalter 20 und die Pressformen 21 durch
den Einfluss einer Zentrifugalkraft nach außen bewegt, wie durch die Pfeile
C angegeben, und ein Fußabschnitt
jeder Kurvenfläche 20a wird
mit der Rolle 18 in Kontakt gebracht, so dass sich die
vier Pressformen 21 öffnen.
Somit werden die vier Pressformen 21 während des Drehens geöffnet und
geschlossen.
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Wenn
die Pressformen 21 geschlossen sind, wirken die gekrümmten Innenflächen (bezeichnet
mit 22) der Pressformen 21 auf den Drahtverbindungsabschnitt 7 der
Anschlussklemme 1 und drücken diesen radial zusammen.
Wenn die Pressformen 21 geöffnet werden, entsteht ein
Spalt zwischen der Innenfläche 22 jeder
Pressform und der äußeren Randfläche des
Drahtverbindungsabschnitts 7 der Anschlussklemme. Während des
Drehens werden die Pressformen 21 also wiederholt geöffnet und
geschlossen und dadurch wird der Leiterabschnitt 9 des Drahtes
durch den Drahtverbindungsabschnitt allgemein kreisförmig gepresst.
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In 2C geben
die Pfeile P in radialer Richtung die gleichmäßigen Presskräfte an,
und die Pfeile A in Rand(Umfangs)-Richtung geben die Drehrichtung
der Pressformen 21 an (3).
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Während des
Drehens drücken
die Pressformen 21 den Drahtverbindungsabschnitt 7 der
Anschlussklemme 1 (1) radial
zusammen, weshalb kein Grat an dem Drahtverbindungsabschnitt 7 entsteht
und die Außenfläche des
Drahtverbindungsabschnitts 7 sehr schön aussieht. Gleichzeitig wird
der Drahtverbindungsabschnitt 7 durch die gleichmäßig an den
gesamten Rand angelegte Kraft gepresst, die inneren Spannungen des
Leiterabschnitts 9 und des Drahtverbindungsabschnitts 7 werden
gleichförmig verteilt,
und die Ausbildung von Zwischenräumen
bei den Drahtelementen 9a des Leiterabschnitts 9 sowie zwischen
dem Leiterabschnitt und dem Drahtverbindungsabschnitt 7 wird
vermieden.
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Die
Anzahl der Pressformen 21 sowie die Anzahl der Gegenhalter 20 ist
nicht auf vier begrenzt, sondern kann auch zwei betragen. In diesem
Fall sind zwei Pressformen 21, von denen jede eine halbkreisförmige Pressfläche aufweist,
symmetrisch im Winkel von 180 Grad zueinander angeordnet. Die Einrichtung
zum Pressen des Drahtverbindungsabschnitts 7 der Anschlussklemme
gleichmäßig über die
gesamte Randfläche
hinweg ist nicht auf die Rotations-Formmaschine begrenzt, sondern
kann auch jede andere Bearbeitungsmaschine sein (nicht abgebildet).
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Durch
Auswechseln der Pressformen 21 usw. kann die Rotations-Formmaschine
verschiedene Drähte
und Anschlussklemmen bearbeiten, zum Beispiel von einem dicken Draht 21 mit
einem Querschnitt von etwa 20 mm und einer dicken Anschlussklemme
mit einer Dicke von 2,2 mm bis hin zu einem dünnen Draht mit einem Querschnitt
von 0,3 mm2 und einer dünnen Anschlussklemme mit einer
Dicke von etwa 0,25 mm.
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Wenn
ein Drahtverbindungsabschnitt 24 einer Anschlussklemme
mit einer anfänglich
zylindrischen Form mit der oben erwähnten Rotations-Formmaschine
wie in 4 am gesamten Rand gepresst wird, wird der Drahtverbindungsabschnitt 24 in Längsrichtung
(axialer Richtung) gedehnt bzw. verlängert, und wenn diese Ausdehnung
nicht ausreicht, können
sich auf der Innenseite des Drahtverbindungsabschnitts 24 Falten 25 bilden,
da der ausgedehnte Drahtverbindungsabschnitt 24 nicht nach
außen
entweichen kann (d. h. er ist von den Pressformen 21 eingeschlossen),
wie in 4 dargestellt. Die Bezugsziffer 9 bezeichnet
einen Leiterabschnitt.
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Wenn
jedoch im Falle der erfindungsgemäßen Anschlussklemme 1 aus 5 der
Drahtverbindungsabschnitt 7 wie oben beschrieben am gesamten
Rand gepresst wird, wird dieser Drahtverbindungsabschnitt 7 in
Richtung des Randes ausgedehnt (plastisch verformt) und die ausgedehnten
Abschnitte können
nicht nach außen
entweichen, weshalb sich diese ausgedehnten Abschnitte zusammen mit
den hervorstehenden Abschnitten 2 und 3 nach innen
erstrecken, d. h. zur Mitte (Achse) des Leiterabschnitts 9 hin,
so dass sie als hervorstehende Verlängerungsabschnitte 2' und 3' tief in den
Leiterabschnitt 9 eingreifen. Somit entstehen auf der Innenseite
des Drahtverbindungsabschnitts 7 keine Falten. Konkret
wird bei Anwendung des Rotationsformens, kombiniert mit der Verwendung
des Drahtverbindungsabschnitts 7 mit den nach innen gerichteten Vor sprungsabschnitten 2 und 3,
wird die Verbindungsstruktur erreicht, bei der die Kontaktfläche mit dem
Leiterabschnitt 9 groß und
der elektrische Widerstand gering ist.
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Außerdem wird
der Drahtverbindungsabschnitt 7 in eine Kreisform gebracht,
weshalb der elektrische Verbindungsabschnitt 7 kompakt
gestaltet ist, und wenn eine Mehrzahl von Anschlussklemmen 1 nebeneinander
angeordnet sind, kann der Abstand dieser Anschlussklemmen klein
gehalten werden, so dass die Verbindungsstruktur, wie beispielsweise
ein Verbinder, der in Anschlussklemmen 1 aufgenommen wird,
kompakt gestaltet sein kann.
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Die 6 und 7 zeigen die Ausführungsform eines Anschlussklemmen-Draht-Verbindungsverfahrens
(Verbindungsstruktur) der vorliegenden Erfindung.
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Bei
diesem Verbindungsverfahren ist ein Vorsprungsabschnitt von einem
Klemmstückabschnitt 35 eines
im Allgemeinen V-förmigen
Drahtverbindungsabschnitts 32 einer Anschlussklemme 31 (6)
länger,
während
ein Vorsprungsabschnitt 34 des anderen Klemmstückabschnitts 34 kürzer ist
und ein Biegewinkel θ1 des längeren
Vorsprungsabschnitts 33 flach ist, während ein Biegewinkel θ2 des kürzeren
Vorsprungsabschnitts stark ist. Wenn der Drahtverbindungsabschnitt 32 über den
gesamten Rand davon gepresst wird (7C) greift
ein vorstehender Verlängerungsabschnitt 34', der den kürzeren Vorsprungsabschnitt 34 enthält, in einen
Leiterabschnitt 9 eines Drahtes 8 mit einem relativen
sanften Winkel θ3 ein, während
ein vorstehender Verlängerungsabschnitt 33', der den längeren Vorsprungsabschnitt 33 enthält, bogenförmig um
eine Außenumfangsfläche des
Leiterabschnittes 9 gestreckt und ist äußerlich des vorstehenden Verlängerungsabschnitts 34' angeordnet.
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Wie
in der 6 gezeigt, enthält die Anschlussklemme 31 einen
elektrischen Kontaktabschnitt 39, der an einem Ende eines
Grundplattenabschnitts 38 ausgebildet ist, und den Drahtverbindungsabschnitt 32,
der auf dem anderen Ende des Grundplattenabschnitts ausgebildet
ist. Der elektrische Kontaktabschnitt 39, der Grundplattenabschnitt 38 und
ein Zwischenverbindungsabschnitt, der den Grundplattenabschnitt 38 und
Drahtverbindungsabschnitt 32 verbindet, sind von gleichem
Aufbau wie jeweils diejenigen des Beispiels der 1 bis 5 und
deshalb wird die Beschreibung davon hier ausgelassen.
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Das
Paar von rechten und linken Klemmstückabschnitten 35 und 36 ist
von gleicher Länge oder
im Allgemeinen von gleicher Länge.
Der Vorsprungsabschnitt 33 des Klemmstückabschnitts 35 ist
länger,
während
der Vorsprungsabschnitt 34 des anderen Klemmstückabschnitts 36 kürzer ist.
Der längere
Vorsprungsabschnitt 33 erstreckt sich in einem sanften
Biegewinkel θ1 in Richtung nach oben, während der
kürzere
Vorsprungsabschnitt in Richtung eines Zwischenabschnitts des längeren Vorsprungsabschnitts 33,
angeordnet in einer Richtung der Höhe davon, sich in einem relativ
abrupten Biegewinkel θ2 von ungefähr 90 Grad erstreckt.
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Ein
Spalt, größer als
der Außendurchmesser des
Leiterabschnitts 9, ist zwischen distalen Enden 33a und 34a der
Vorsprungsabschnitte 33 und 34 ausgebildet und
der Leiterabschnitt 9 kann von der oberen Seite in den
Drahtverbindungsabschnitt 32 eingesetzt werden. Die Länge des
Drahtverbindungsabschnitts 32 zwischen seinem vorderen
und seinem hinteren Ende ist gleich oder geringfügig kürzer als die Länge des
Leiterabschnitts 9. Diese sind dieselben wie in dem Beispiel
der 1 bis 5. Jeder der Vorsprungsabschnitte 33 und 34 kann
konisch sein, d. h., in der Dicke in Richtung des distalen Endes
davon graduell zunehmend. Vorzugsweise ist das distale Ende 33a, 34a jedes
der Vorsprungsabschnitt 33 und 34 durch eine gekrümmte Fläche definiert.
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Unter
Bezugnahme auf die 7A bis 7C wird
das Verfahren zum Verbinden der Anschlussklemme mit dem Draht beschrieben.
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Zuerst
wird der Leiterabschnitt 9 des Drahtes 8 in den
Drahtverbindungsabschnitt 32 der Anschlussklemme 31 eingeführt und
eingesetzt, wie in der 7A gezeigt. Der Leiterabschnitt 9 wird
mit den Zwischenabschnitten des Paares von Klemmstückabschnitten 35 und 36 in
Kontakt gehalten und wird an einer im Allgemeinen mittigen Position
des Drahtverbindungsabschnitts 32 angeordnet. Zwischen
dem Leiterabschnitt 9 und einem Bodenabschnitt 37 des
Drahtverbindungsabschnitts 32, der mit einem kleinen Wölbungsradius
gekrümmt
ist, wird ein Spalt ausgebildet.
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Nachdem
der Draht 8 eingesetzt ist, wird ein provisorischer Pressvorgang
ausgeführt
und bei diesem Vorgang wird jeder rechte und linke Klemmstückabschnitt 35 und 36 an
einem im Allgemeinen mittigen Teil davon in der Höhenrichtung
gebogen und im Ergebnis wird der kürzere Vorsprungsabschnitt 34 mit
der Außenumfangsfläche des
Leiterab schnitts 9, in einer darunter liegenden Beziehung
zu dem längeren
Vorsprungsabschnitt 33, in Kontakt gebracht, während der
längere
Vorsprungsabschnitt 33 mit der Außenfläche des Klemmstückabschnitts 36 (der
den kürzeren
Vorsprungsabschnitt 34 aufweist), in einer darüber liegenden
Beziehung zu dem Vorsprungsabschnitt 34, in Kontakt gebracht
wird.
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Das
bedeutet, dass, wenn der linke und der rechte Klemmstückabschnitt 35 und 36 gleichzeitig jeweils
provisorisch gepresst werden, beispielsweise von einem Paar von
linken und rechten bogenförmigen
Presswerkzeugen (nicht abgebildet) oder Zangen, der kürzere Vorsprungsabschnitt 34 zuerst
in Kontakt mit der Außenumfangsfläche des
Leiterabschnitts 9 gebracht wird und dass das distale Ende dieses
Vorsprungsabschnitts 34 geringfügig in den Leiterabschnitt 9 greift
und im Anschluss daran der längere
Vorsprungsabschnitt 33 ein gebogenes proximales Ende 34b des
kürzeren
Vorsprungsabschnitts 34 überlagert. Dieser Vorgang wird
mit der obigen Anordnung umgesetzt, in der der kürzere Vorsprungsabschnitt 34 in
dem abrupten Winkel nach innen gebogen ist, während der längere Vorsprungsabschnitt 33 in
einem sanften Winkle gebogen wird, um nach außen gerichtet zu sein. Dies
ist insbesondere für
eine automatische Maschine effektiv. Ein manueller Vorgang kann
verwendet werden. In diesem Fall wird der Klemmstückabschnitt 36 mit
dem kürzeren Vorsprungsabschnitt 34 absichtlich
zuerst provisorisch gebogen und anschließend wird der Klemmstückabschnitt 35 mit
dem längeren
Vorsprungsabschnitt 34 provisorsch gepresst.
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Der
kürzere
Vorsprungsabschnitt 34 ist auf einen Punkt gerichtet, der
geringfügig
von der Mitte (Achse) des Leiterabschnitts 9 abweicht.
In der ersten Ausführungsform
wird das Paar von Vorsprungsabschnitten 2 und 3 in
Richtung auf die Mitte des Leiterabschnitts 9 gerichtet
(2B). In dieser Ausführungsform wird jedoch der
kürzere
Vorsprungsabschnitt 34, wenn er provisorisch gepresst wird (7B),
auf den Punkt gerichtet, der geringfügig von der Mitte des Leiterabschnitts 9 abweicht,
so dass der Biegewinkel θ3 des vorstehenden Verlängerungsabschnitts 34', der bei dem
vollständigen Pressvorgang
erhalten wird (7C), im Vergleich zu der ersten
Ausführungsform
sanfter (größer) gestaltet
werden kann.
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Bei
dem provisorischen Pressvorgang greift das distale Ende des kürzeren Vorsprungsabschnitts 34 flach
in den Leiterabschnitt 9, so dass der Leiterabschnitt 9 in
dem Draht verbindungsabschnitt 32 fixiert ist. Bei dem provisorischen
Pressvorgang wird zwischen der Außenumfangsfläche des
Leiterabschnitts 9 und jedem der Klemmstückabschnitte 35 und 36 ein
kleiner Spalt 40' ausgebildet
und außerdem
wird zwischen der Außenumfangsfläche des Leiterabschnitts 9 und
dem Bodenabschnitt 37 ein kleiner Spalt 40' ausgebildet.
Der Leiterabschnitt 9 wird an drei Punkten stabil gehalten,
d. h. durch das distale Ende des kürzeren Vorsprungsabschnitts 34 und
durch den rechten und den linken Klemmstückabschnitt 35 und 36.
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Nach
dem provisorischen Pressvorgang wird der Drahtverbindungsabschnitt 32 über den
gesamten Rand davon vollständig
gepresst, wie in der 7C gezeigt. Der vollständige Pressvorgang
wird beispielsweise durch die oben erwähnte Rotations-Formmaschine (3),
die eine Pressmaschine für
den gesamten Rand ist, ausgeführt.
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In
der 7C zeigen Pfeile P die Presskräfte in der Radialrichtung an
und die Presskräfte
P wirken auf den Drahtverbindungsabschnitt, über den gesamten Rand davon,
gleichmäßig.
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Die
Pfeile A in Umfangsrichtung zeigen die Rotationsrichtung der Pressformen 21 an
(3). Vorzugsweise werden die Pressformen 21 in
einer solchen Richtung rotiert (linke Richtung in 7C, wie
durch Pfeile A angezeigt), um den vorstehenden Verlängerungsabschnitt 34' zu veranlassen
in den Leiterabschnitt 9 zu greifen. Das bedeutet, dass, wenn
die Richtung der Ausdehnung des Klemmstückabschnitts 36 mit
der Rotationsrichtung der Pressformen 21 übereinstimmt,
der vorstehende Verlängerungsabschnitt 34' sanft geformt
wird und in den Leiterabschnitt greift.
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Mit
diesem Pressvorgang über
den gesamten Rand wird der Drahtverbindungsabschnitt 32 in der
Umfangsrichtung ausgedehnt und die Außenseite des Drahtverbindungsabschnitts 32 wird
durch die Pressformen 21 (31)
daran gehindert, zu entweichen und der kürzere Vorsprungsabschnitt 34 wird durch
den längeren
Vorsprungsabschnitt 33 am Entweichen in der Umfangsrichtung
gehindert und deshalb bewegt sich der ausgedehnte (in einer plastisch deformierten
Weise verlängerte)
Abschnitt des Drahtverbindungsabschnitts 32, der in der
Umfangsrichtung davon ausgedehnt ist, in die Richtung des Vorsprungs
des kürzeren
Vorsprungsabschnitts 34 (7B) und
greift wie der vorstehende Verlängerungsabschnitt 34' tief in den
Leiterabschnitt 9 ein. Zu diesem Zeit punkt zwingt oder
presst der vorstehende Verlängerungsabschnitt 33', der an der
Außenseite des
Vorsprungsabschnitts 33 ausgebildet ist, das gebogene proximale
Ende 34b' des
vorstehenden Verlängerungsabschnitts 34' radial nach
innen von dem Leiterabschnitt und unterstützt dabei den vorstehenden
Verlängerungsabschnitt 34' beim Einreifen
in den Leiterabschnitt. Der vorstehende Verlängerungsabschnitt 33', der radial
außen
von dem vorstehenden Verlängerungsabschnitt 34' angeordnet
ist, wird in festem, engem Kontakt mit der Außenumfangsfläche des
Leiterabschnitts 9 gehalten und das distale Ende 33a des äußeren vorstehenden
Verlängerungsabschnitts 33' ist in Kontakt
mit dem gebogenen proximalen Ende 34b' des inneren vorstehenden Verlängerungsabschnitts
gebracht, ohne dass dazwischen ein Spalt ausgebildet ist, und verhindert
dadurch, dass Wasser usw. in den Leiterabschnitt 9 eindringen kann.
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Der
innere vorstehende Verlängerungsabschnitt 34' erstreckt sich
mit einem im Vergleich zu dem Winkel der vorstehenden Verlängerungsabschnitte 2' und 3' des Beispiels
der 1 bis 5 (2C) relativ
sanften (großen)
Winkel in den Leiterabschnitt 9. Deshalb entwickelt sich
geringere konzentrierte Beanspruchung an dem gebogenen proximalen
Ende 34b und infolgedessen ist die Möglichkeit von Rissen und dergleichen
eliminiert. In dem Beispiel der 1 bis 5 sind
zwei vorstehende Verlängerungsabschnitte 2' und 3' bereitgestellt,
wohingegen in dieser Ausführungsform
ein einziger vorstehender Verbindungsabschnitt 34' vorhanden ist. Deshalb
ist die Gesamtmenge der Ausdehnung des Drahtverbindungsabschnitts 32 in
der Umfangsrichtung kleiner und die erforderliche Arbeitszeit ist
reduziert. Außerdem
weist der Drahtverbindungsabschnitt 32 eine relativ große Wanddicke
auf, die Pressbeanspruchungen sind groß und die Kraft zum Fixieren
des Leiterabschnitts 9 ist groß.
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Wie
in dem Beispiel der 1 bis 5 verhindert
der durch Rotieren der Pressformen 21 (3)
ausgeführte
Pressvorgang um den gesamten Rand die Entwicklung jedweden Grates
auf dem Außenrand
des Drahtverbindungsabschnitts 32 und der Außenrand
ist bestmöglich
endbearbeitet und daneben ist der Drahtverbindungsabschnitt 32 in
einer ringförmigen
oder im Allgemeinen ringförmigen
Form ausgebildet. Deshalb kann im Vergleich zu dem Press-Klemmanschluss
vom Typ der offenen Hülse (siehe 8)
und der Crimp-Anschlussklemme vom geschlossenen Typ (siehe 10)
die horizontale Breite und die vertikale Breite des Drahtverbindungsabschnitts 32 kleiner
gestaltet werden. Dies ermöglicht,
dass beispielsweise eine Mehrzahl von Klemmanschlüssen 31 in einem
schmalen Abstand nebeneinander angeordnet werden kann und eine Aufnahmestruktur
für die
Anschlussklemme 31, wie beispielsweise ein Verbinder (nicht
abgebildet), kompakt gestaltet werden kann.
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Der
vorstehende Verlängerungsabschnitt 34' greift tief
in den Leiterabschnitt 9 ein und deshalb wird die Kontaktfläche zwischen
dem Leiterabschnitt 9 und dem Drahtverbindungsabschnitt 32 vergrößert und
der elektrische Kontakt wird verbessert. Außerdem nimmt die Stärke der
Befestigung des Leiterabschnitts 9 an dem Drahtverbindungsabschnitts 9 zu und
der Leiterabschnitt 9 wird daran gehindert, sich bei Anwendung
einer Zugkraft oder dergleichen herauszuziehen und es ist nicht
erforderlich Blechklemmstückabschnitte
bereitzustellen, wie an dem Press-Klemmanschluss (siehe 8),
und die Struktur der Annschlussklemme wird vereinfacht.
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Der
Grenzflächenabschnitt
(gebogene Abschnitt 41) zwischen dem längeren Vorsprungsabschnitt 33 und
dem Klemmstückabschnitt 35 des Drahtverbindungsabschnitts 32 von 6 kann
in eine bogenförmige
Form gekrümmt
werden. Die zwei Vorsprungsabschnitte 33 und 34 können dieselbe Länge haben,
wobei in diesem Fall der Klemmstückabschnitt 35,
der den nach außen
gerichteten Vorsprungsabschnitt 33 aufweist, länger als
der Klemmstückabschnitt 36 ist,
der den nach innen gerichteten Vorsprungsabschnitt 34 aufweist.
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Bei
den oben beschriebenen Beispielen und Ausführungsformen kann der gesamte
Pressvorgang sequentiell in derselben Vorrichtung ausgeführt werden
(wobei in diesem Fall, die Arbeitsschritte verschieden voneinander
sein können).
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In
den oben beschriebenen Beispielen und Ausführungsformen kann ein Verfahren
verwendet werden, bei dem der Leiterabschnitt 9 des Drahtes 8 nicht
freiliegt (d. h., dass ein Isoliermantel nicht von dem Leiterabschnitt
entfernt wird) und der Drahtverbindungsabschnitt 32, der
in Kontakt mit dem Isoliermantel 42 ist, wird über den
gesamten Rand davon gepresst, um zu veranlassen, dass die vorstehenden Verlängerungsabschnitte 2' und 3' oder der vorstehende
Verlängerungsabschnitt 34' durch den Isoliermantel 42 in
den Leiterabschnitt 9 greifen.
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In
den oben beschriebenen Beispielen und Ausführungsformen ist die vorliegende
Erfindung auf eine Verbindungsstruktur anwendbar, die die Anschlussklemme
mit dem Draht verbindet. Allerdings lässt sich die Erfindung ebenso
gut auf die Anschlussklemme 1 anwenden.
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Wie
oben beschrieben, wird in den Beispielen und Ausführungsformen
das Paar Klemmstückabschnitte
am gesamten Rand in eine Kreisform gepresst, so dass die Klemmstückabschnitte
in Richtung des Randes verformt und ausgedehnt werden und als hervorstehende
Verlängerungsabschnitte
tief in den Leiterabschnitt eindringen. Somit wird deren Kontaktfläche mit
dem Leiterabschnitt größer und
der elektrische Widerstand geringer, so dass die Stromleitungseffizienz
verbessert wird. Wenn der hervorstehende Verlängerungsabschnitt in den Leiterabschnitt
eingreift, wird darüber
hinaus gleichzeitig der Außenumfang
des Leiterabschnitts von den Klemmstückabschnitten nach innen gedrückt, wodurch
der enge Kontakt zwischen den Drahtelementen des Leiterabschnitts
genauso wie der enge Kontakt zwischen der äußeren Randfläche des
Leiterabschnitts und der inneren Randfläche der Klemmstückabschnitte
verbessert wird, so dass sich die elektrische Anschlussfähigkeit
verbessert. Wenn die Anschlussklemme des Typs offene Hülse verwendet
wird, lässt sich
ein Kostenanstieg verhindern und zugleich die große Kontaktfläche wie
bei der Anschlussklemme vom Typ geschlossene Hülse erreichen, wodurch die elektrische
Verbindung sicher hergestellt werden kann. Zudem greifen die hervorstehenden
Verlängerungsabschnitte
tief in den Leiterabschnitt ein, weshalb die Festigkeit der Anbringung
des Leiterabschnitts an dem Drahtverbindungsabschnitt der Anschlussklemme
zunimmt, und selbst wenn eine große Zugkraft auf die Anschlussklemme
oder den Draht einwirkt, wird das Herausziehen des Leiterabschnitts verhindert,
und die Mantelklemmstückabschnitte werden
wie bei dem Pressklemm-Anschluss (siehe 6) nicht
benötigt,
so dass die Struktur der Anschlussklemme vereinfacht wird. Des Weiteren
wird das Paar Klemmstückabschnitte
nicht in eine allgemeine Brillenform (wie bei dem Pressklemmen-Anschluss
aus 6) gepresst, sondern in eine runde Form. Somit
hat der Drahtverbindungsabschnitt eine geringere Breite und einen
gleichmäßigen Aussendruchmesser,
und im Fall, dass eine Mehrzahl derartiger Anschlussklemmen nebeneinander
angeordnet ist, kann der Abstand der Anschlussklemmen verringert
und die Verbindungsstruktur kompakt gestaltet werden.
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Wenn
in den Beispielen und Ausführungsformen
die Klemmstückabschnitte
von den Rotationspressformen stark in radialer Richtung zusammengedrückt werden,
werden die Klemmstückabschnitte
in Richtung des Randes sanft ausgedehnt, und die hervorstehenden
Verlängerungsabschnitte
werden sicher geformt und dazu veranlasst, in den Leiterabschnitt
einzugreifen, wodurch sich die erfindungsgemäßen Effekte verbessern.
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Bei
dem Pressvorgang in den Beispielen und Ausführungsformen werden die beiden
hervorstehenden Abschnitte miteinander verbunden (mit den Stirnflächen aneinandergefügt), so
dass ein Entweichen der Vorsprungsabschnitte verhindert wird (weil die
Außenflächen durch
die Pressvorrichtung verschlossen sind) und deshalb als hervorstehende
Verlängerungsabschnitte
fest in den Leiterabschnitt greifen. Somit erfolgt das Eingreifen
der hervorstehenden Verlängerungsabschnitte
sanft und sicher.
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In
den Beispielen und Ausführungsformen greift
das Paar hervorstehende Verlängerungsabschnitte
miteinander verbunden fest in den Leiterabschnitt ein, so dass die
Zuverlässigkeit
der elektrischen Verbindung verbessert wird.
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In
den Beispielen und Ausführungsformen wird
durch den provisorischen Pressvorgang der Leiterabschnitt gegen
ein mögliches
Herausziehen an der Anschlussklemme fixiert, und die Effizienz des Pressvorgangs
wird verbessert. Außerdem
wird das Paar Vorsprungsabschnitte am Anfang veranlasst, in den
Leiterabschnit zu greifen, wobei die Eingriffsrichtung jedes Vorsprungsabschnitts
im Pressvorgang genau festgelegt ist, so dass ein ungestörter Eingriffsvorgang
erfolgen kann.
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Wenn
in den Ausführungsformen
der Pressvorgang ausgeführt
wird, befindet sich der kürzere Vorsprungsabschnitt
auf der Innenseite, während
der längere
Vorsprungsabschnitt auf der Außenseite
gelegen ist, und der kürzere
Vorsprungsab-schnitt greift als der hervorstehende Verlängerungsabschnitt
tief in den Leiterabschnitt ein, wodurch die Kontaktfläche mit
dem Leiterabschnitt und die Anbringungsfestigkeit vergrößert werden.
Im Ergebnis dessen verbessert sich die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung.
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Insbesondere
dann, wenn nur ein vorstehender Verlängerungsabschnitt in den Leiterabschnitt eingreift,
wird der Grad des Biegens des einen vorstehenden Verlängerungsabschnitts
im Vergleich zu dem Fall, in dem zwei in Beziehung zueinander verbundene vorstehende
Verlängerungsabschnitte
in den Leiterabschnitt greifen, verbessert und deshalb ist das gebogne
proximale Ende keiner übermäßigen Beanspruchungskonzentration
ausgesetzt, wodurch die Möglichkeit
von Rissen und dergleichen eliminiert wird.
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In
den Beispielen und Ausführungsformen wird
bei dem Pressvorgang das distale Ende des anderen vorstehenden Verlängerungsabschnitts
mit dem gebogenen proximalen Ende des einen vorstehenden Verlängerungsabschnitts
verbunden, wodurch die Richtung des Eingreifens des einen vorstehenden
Verlängerungsabschnitts
bestimmt wird und infolgedessen greift der eine vorstehende Verlängerungsabschnitt
genau in den Leiterabschnitt ein. Im Ergebnis wird die Funktionszuverlässigkeit
der elektrischen Verbindung verbessert.
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In
den Ausführungsformen
weicht die Richtung des Eingriffs des einen vorstehenden Verlängerungsabschnitts
von der Achse des Leiterabschnitts nach außen ab und deshalb kann der
Biegewinkel des einen vorstehenden Verlängerungsabschnitts sanft gestaltet
werden und die Konzentration von Beanspruchung auf dem gebogenen
proximalen Ende wird aufgehoben, wodurch die Effekte der vorliegenden
Erfindung weiter verbessert werden.
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In
den Beispielen und Ausführungsformen greift,
wenn der provisorische Pressvorgang ausgeführt wird, der eine Vorsprungsabschnitt
geringfügig in
den Leiterabschnitt ein und fixiert dadurch den Leiterabschnitt
an der Anschlussklemme, so dass der Pressvorgang einfach umgesetzt
werden kann. Des Weiteren lagert der andere Vorsprungsabschnitt
auf der Außenseite
des gebogenen proximalen Endes des einen Vorsprungsabschnitts und
deshalb wird die Richtung des Eingreifens des Vorsprungsabschnitts in
dem Pressvorgang festgelegt und er kann genau in den Leiterabschnitt
eingreifen.
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Es
ist davon auszugehen, dass verschiedenen Abwandlungen an dem erfindungsgemäßen Verfahren
zum Verbinden einer Anschlussklemme mit einem Draht vorgenommen
werden können,
ohne vom Schutzumfang der Erfindung gemäß den nachfolgenden Ansprüchen abzuweichen.