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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Universalfernsteuerungen,
die geeignet sind, den Betrieb von Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen
zu steuern und, insbesondere auf Universalfernsteuerungen, die Spracheingaben
erkennen können,
zur Verwendung beim Übertragen
von Bedienungsbefehlcodes und/oder alphanumerischen Symbolcodes,
die für
Tastendruckwerte an Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen repräsentativ
sind.
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Universalfernsteuerungseinrichtungen
zur Steuerung von Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen
sind im Stand der Technik gut bekannt. Beispielsweise beschreibt
US Patent Nr. 5,959,751, Darbee et al., eine Universalfernsteuerung,
die geeignet ist, den Betrieb einer Mehrzahl unterschiedlicher Typen
von Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen von
einer Mehrzahl unterschiedlicher Hersteller zu steuern. Eine solche Universalsteuerung
ist vorgesehen, um primär
die funktionalen Tätigkeiten
der Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen als
solche zu steuern. Beispielsweise die Lautstärke und die Kanalwahl eines
Fernsehgeräte;
Abspielen, Rückspulen
und Stop in einem Videorekorder; usw. zu steuern.
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Gegenwärtig erweitert
sich die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik, um auch Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen zu enthalten, die zur
Kommunikation mit anderen elektronischen Einrichtungen über ein
Netzwerk vorgesehen sind, wie das Internet, zur Unterstützung von
on-line Banktätigkeiten,
Einkaufen und dergleichen. Um diese zusätzliche Funktionalität zu unterstützen, benötigen die
Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen einen Benützer, der
Tastendruckwerte eingibt (das sind alphanumerische und Interpunktionszeichen,
hierin gemeinsam als „alphanumerische
Zeichen" genannt).
Beispiele von Tastendruckwerte enthalten, ohne darauf begrenzt zu
sein, Kreditkarteninformationen, kurze e-mail Mitteilungen, Zustellanschriften
für gekaufte Artikel,
Webseiten URLs, und dergleichen.
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Um
es dem Benützer
zu ermöglichen,
Tastendruckwerte an eine Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung
zu übermitteln,
ist es bekannt, eine Tastatur vorzusehen. Beispielsweise beschreiben
US Patent Nr. 4,964,075, Shaver et al., US Patent Nr. 5,659,665,
Whelpley, und US Patent Nr. 5,874,939, Galvin, jeweils verdrahtete
Tastaturen, die Spracherkennungsfähigkeiten enthalten. Shaver und
Whelpley sehen Spracherkennungsmerkmale vor, die vorgesehen sind,
um bestehende Produkte nachzurüsten. Galvin
sieht Spracherkennungsmerkmale durch Einbau eines Spracherkennungsmoduls m
eine Standardtastatur vor. Während
diese Tastaturen in der Lage sind, Tastendruckwerte an die Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen zu übermitteln, haben die Tastaturen
den Nachteil, groß,
sperrig und teurer zu sein als die meisten Fernsteuerungen.
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Es
ist im Stand der Technik auch bekannt, Berührungsbildschirme als Mittel
einzusetzen, durch welche Tastendruckwerte in ein Handgerät eingegeben
werden. Beispielsweise bieten Produkte, wie Freedom Writer® von
Interlink und Produkte von IntuiTouch oder der Palm Pilot Familie
verschiedene Formen von „Graffiti" an, bei welchen
die Kurzfassung von Zeichen auf eine berührungssensible Oberfläche gezeichnet
werden, entweder durch eine Fingerspitze oder einen Stift, wodurch
Tastendruckwerte auf der berührungssensiblen
Oberfläche
erzeugt werden. Universal Industries Incorporated („UEI") und Philips vermarktet
auch Produkte, die eine LCD hinter der berührungssensiblen Oberfläche vorsehen, welche
eine Minitastatur darstellen und dem Benützer ermöglichen, einen Tastendruck
mit einem Stift auszuwählen
und einzugeben, das sind Mosaik® von UEI
oder Pronto® von
Philips. Während
Berührungsbildschirme
dem Benützer
ermöglichen
Tastendruckwerte einzugeben, leiden sie unter verschiedenen Nachteilen,
die die Akzeptanz durch die Benützer
beeinträchtigen,
einschließlich
der Notwendigkeit mehrere Tastendrücke für jedes Zeichen einzugeben
und die Notwendigkeit für
den Benützer
die Form der „Graffiti"-Zeichen lernen zu
müssen,
die für
die Eingabe der Tastendruckwerte notwendig sind.
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Ein
anderer Ansatz zur Eingabe von Tastendruckwerte in ein Handgerät verwendet
eine numerische Telefonstandardtastatur, die mit den Buchstaben
des Alphabets beschriftet ist. Beispielsweise gibt der Benutzer
jedes Zeichen als ein Paar von Tastendrucken ein – der erste
Tastendruck zeigt an, welche der Gruppe aus drei (vier) Zeichen
ausgewählt
ist und der zweite Tastendruck zeigt an, welches Zeichen der Gruppe
ausgewählt
ist. Während
dies ein Ansatz ist, um Textdaten einzugeben, ist die Benützung der
Tastatur auf diese Weise zeitaufwändig und schwierig.
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Die
veröffentlichte
PCT Anmeldung WO 94/03020 lehrt die Verwendung der Spracherkennungstechnologie
in einer Fernsteuerung für
Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen, um die
Sprachbetätigung
der Einrichtung zuzulassen. Die Befehle, die die Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung entsprechend den Funktionstasten
der Fernsteuerung steuern, sind durch die Stimme eines oder mehrerer
Benützer
auslösbar.
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Sie
offenbart eine sprachbetätigte
Fernsteuereinrichtung welche Sprachbefehle, die vom Benützer gesprochen
werden, annimmt, Spracherkennungsvorlage-Übereinstimmungen bei dem gesprochenen
Wort ausführt,
indem dieses gegen vortrainierte Vorlage vergleicht, um den passenden
zugehörigen
Befehl zu bestimmen, bestimmt den spezifischen IR-Fernsteuercode
oder einen Satz von IR-Code, die die dem Befehl entsprechende Funktion repräsentieren
und sendet den IR-Fernsteuercode an das zu steuernde Gerät. Die sprachgesteuerte Fernsteuereinrichtung
kann durch eine Mehrzahl von Benützern
entweder durch Sprache oder durch händische Steuerung der ausgewählten Funktion
der Fernsteuerung betätigt
werden. Die Sprachbefehle können
entweder Echtzeitbefehle, die unmittelbar nach der Bestimmung des
Sprachbefehls übermittelt werden,
oder programmierte verzögerte
Ereignisse sein, welche die Übermittlung
der Fernsteuercode oder Sätze
von Fernsteuercode für
eine vom Benützer
bestimmte voreingestellte Zeitspanne verzögern.
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Während diese
Ausbildung Sprachbetätigung
von elektronischen Einrichtungen per se erlauben, sind keine Vorkehrungen
für die
Erstellung von sprachbetätigten
Befehlen vorgesehen außer
jenen, die zur Betätigung
des elektronischen Gerätes
benötigt
werden, mit welchem die Fernsteuerung zu benützen ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Um
die obgenannten Nachteile zu vermeiden, ist die vorliegende Erfindung,
welche im weitesten Sinn durch die angeschlossenen unabhängigen Ansprüche definiert
ist, auf eine Universalfernsteuerung gerichtet, die in der Lage
ist, Betätigungsbefehlcodes
und/oder Tastendruckwerte an Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen
zu übermitteln,
ohne eine getrennte Tastatur, einen Berührungsbildschirm oder eine
numerische telefonartige Tastatur zu benötigen. Insbesondere ist die
Universalfernsteuerung geeignet, Spracheingaben für die Verwendung
bei der Übermittlung
von Betätigungsbefehlcodes
und/oder Tastendruckwerte an eine Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung zu
erkennen. Auf diese Weise kann Spracheingabe verwendet werden, um
die Fernsteuerung zu veranlassen, Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen
zu betätigen,
während
dem Benützer
auch erlaubt ist, Tastendruckwerte, wie Webseitenanschriften, an
die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung zu senden.
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In Übereinstimmung
mit der beschriebenen Fernsteuerung wird durch die Fernsteuerung
eine Spracheingabe empfangen, welche mit einer Vielzahl von Sprachbefehlvorlagen,
die im Speicher der Fernsteuerung gespeichert sind, verglichen werden. Wenn
die Spracheingabe mit einem oder mehreren der Vielzahl von Sprachbefehlvorlagen übereinstimmt,
wurde eine gültige
Spracheingabe von der Fernsteuerung empfangen. Eine gültige Spracheingabe
kann ein Fernsteuerungsbefehl und/oder Tastendruckwert, Eingabe
als gesamtes Wort oder als einzelne Zeichen sein. Als Reaktion auf
eine gültige Spracheingabe
kann die Fernsteuerung einen entsprechenden Betätigungsbefehlscode und/oder
Tastendruckwert an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung übertragen.
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Ein
besseres Verständnis
der Gegenstände, Vorteile,
Merkmale, Eigenschaften und Beziehungen der Erfindung wird aus der
folgenden detailierten Beschreibung und den angeschlossenen Zeichnungen gewonnen
werden, welche eine veranschaulichende Ausbildung wiedergeben und
welche die verschiedenen Wege anzeigen, in welchen die Erfindung
verwendet werdern kann.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Für ein besseres
Verständnis
der Erfindung wird nun auf eine bevorzugte Ausführung Bezug genommen, die in
den folgenden Zeichnungen gezeigt ist, in welchen:
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1 ein
Beispiel für
eine Fernsteuerung zur Verwendung in Verbindung mit dem Erfindungsgegenstand
zeigt;
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2 schematische
Diagramme der in 1 wiedergegebenen Fernsteuerung
zeigt;
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3 die
Fernsteuerung gemäß 1 zeigt, welche
Tastendruckwerte an eine Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung
als Reaktion auf eine Buchstabe für Buchstabe Spracheingabe übermittelt;
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4 die
Fernsteuerung gemäß 1 zeigt, welche
Tastendruckwerte an eine Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung
als Reaktion auf eine Wort Spracheingabe übermittelt; und
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5 ein Flussdiagramm eines beispielhaften
Verfahrens zeigt, mit welchem die Fernsteuerung gemäß 1 Befehlscodes,
einschließlich
Tastendruckwerte, an eine ferngesteuerte Einrichtung übermitteln
kann.
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DETAILIERTE
BESCHREIBUNG
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Es
wird nun den Figuren zugewandt, in welchen gleiche Bezugszeichen
auf gleiche Elemente Bezug nehmen, worin eine Fernsteuerung 20 dargestellt
ist, die geeignet ist, Befehlcodes, einschließlich Betätigungsbefehlscodes und alphanumerische
Zeichencodes, die für
Tastendruckwerte repräsentativ sind,
an ferngesteuerte Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen 22 als
Reaktion auf eine Spracheingabe zu übermitteln. Die Fähigkeit Tastendruckwerte
zu übermitteln
ist vorteilhaft, da es der Fernsteuerung 20 ermöglicht,
dem Bedürfnis
des Benutzers von tastaturlosen, elektronischen Einrichtungen nach
Lenken und Eingreifen in elektronische Geschäftstransaktionen im Internet
nachzukommen. Wie es für Fachleute
verständlich
sein wird, übermittelt
die Fernsteuerung 20 Signale an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen 22 unter
Verwendung von jeglichen passenden verdrahteten oder unverdrahteten Übertragungsmitteln,
die Codierformate verwendet, welche von den Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtungen 22 erkannt werden.
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Wie
in 2 gezeigt, enthält die Fernsteuerung 20 einen
Mikroprozessor 30, Speicher 35 und 45 und
einen digitalen Signalprozessor 40. Eine Anordnung von
Tasten 70 ist an den Mikroprozessor 30 angeschlossen,
um neben anderen Dingen dem Benützer
zu ermöglichen,
die Betätigung
der Fernsteuerung 20 auf herkömmliche Weise zu befehligen.
Die Tasten 70 enthalten Nummerntasten 72, Funktionstasten 74 und
Betriebstasten 76 einschließlich Tastaturtaste 78 und
Sprachtaste 80. Wie später
noch in größerem Detail
beschrieben werden wird, ist die Sprachtaste 80 vorgesehen,
um die Fernsteuerung 20 in einen sprachaktivierten Satus
zu versetzen, wogegen die Taststaturtaste 78 vorgesehen
ist, um die Fernsteuerung 20 in einen Tastaturbetrieb zu
versetzen. Während
im Kontext physische Tasten an der Fernsteuerung 20 beschrieben
sind, können
die Tasten auch virtuell unter Verwendung eines Berührungsbildschirms
oder dergleichen implementiert sein.
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Die
Speicher 35 und 45 können durch jede Art von computerlesbaren
Medien gebildet sein, wie ROM, RAM, SRAM, FLASH, EEPROM, oder dergleichen.
Bevorzugt weisen diese nicht flüchtige
Form auf, wie ROM, FLASH, oder batteriegepufferte SRAM, so dass
programmierte oder vom Benützer eingegebene
Daten nach einem Batteriewechsel nicht neu geladen werden müssen. Weiters
können die
Speicher 35 und 45 die Form eines Chips, einer Harddisk,
einer Magnetdisk und/oder einer optischen Disk annehmen.
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Zur
Verwendung bei der Steuerung der Tätigkeit der Fernsteuerung 20 enthält der Speicher 35 exekutierbare
Instruktionen, die vorgesehen sind, um die Tätigkeit des Mikroprozessors 30 zu
steuern. Auf diese Weise kann der Mikroprozessor 30 programmiert
sein, die verschiedenen Komponenten innerhalb der Fernsteuerung 20 zu
steuern, z.B. die Leistung zu steuern, die Übermittlung von Signalen zu bewirken
usw. Zur Kommunikation mit verschiedenen Arten der Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen kann der Speicher 35 auch
eine Bedienungsbefehlscodebibliothek sowie eine Bibliothek alphanumerischer
Zeichen enthalten. Die Bedienungsbefehlscodebibliothek enthält eine
Vielzahl von Bedienungsbefehlscodes, die von der Fernsteuerung 20 als
Reaktion auf ein Tasten- oder ein Spracheingabesignal 52 übermittelt
werden können,
um die Tätigkeit
der Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtung zu steuern. Die Bibliothek alphanumerischer
Zeichen enthält
alphanumerische Zeichencodes, die für einen Tastendruckwert repräsentativ
sind, die ähnlich
als Reaktion auf ein Tasten- oder ein Spracheingabesignal an die
Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtung übermittelt werden.
In Verbindung mit dem gespeicherten Befehl und alphanumerischen
Codes enthält
der Speicher 35 Instruktionen, die der Prozessor in Verbindung
mit einem Übermittlungsmodul 90 verwendet,
um die Codes in einem Format zu senden, das von identifizierbaren
Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen erkannt wird. Wie für Fachleute
erkennbar ist, kann ein Benützer
Daten in die Fernsteuerung 20 eingeben, die dazu dienen,
die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen durch Type und Hersteller
zu identifizieren, so dass die Fernsteuerung 20 in der
Lage ist, die Codes in dem für
solche identifizierte Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen geeigneten
Format zu übermitteln.
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Im
Speicher 45 sind exekutierbare Instruktionen gespeichert,
die vorgesehen sind, um die Tätigkeit
des digitalen Signalprozessors 40 zu steuern, um eine Spracherkennungseinrichtung
[Voice Recognition Engine (VRE)] 50 zu implementieren.
Der Speicher 45 speichert auch Sprachbefehlsvorlagen, die dazu
dienen zu bestimmen, ob ein Spracheingabesignal 52, das
vom Benützer 10 an
die Fernsteuerung 20 gegeben wurde, ein gültiges Spracheingabesignal ist.
Gültige
Spracheingabesignale 52 sind solche, die mit einem oder
mehreren der in dem Speicher 45 gespeicherten Sprachbefehlsvorlage übereinstimmen. Diesbezüglich können die
Sprachbefehlsvorlagen, mit welchen die Spracheingabesignale verglichen werden,
Worte oder gesprochene alphanumerische Zeichen sein. Es ist ersichtlich,
dass die zwei Speicher 35 und 45 nicht beide vom
selben Typ sein müssen;
vorteilhafterweise kann der Speicher 35 ein ROM sein, während der
Speicher 45 ein Flash oder anderer nichtflüchtiger
Lese/Schreibspeicher sein kann, um dem Benützer der Fernsteuerung zu ermöglichen,
neue Sprachausdrücke
(Vorlagen) zur Erkennung zu speichern. Zusätzlich kann jeder dieser Speicher
eine Mischung von Typen aufweisen, zum Beispiel kann ein oder können beide
Speicher eine kleine Menge an RAM enthalten zur Verwendung als Übergangs-,
Temporär-
oder Speicherung während der
Durchführung.
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Zur
Steuerung der Tätigkeit
der Fernsteuerung selbst oder einer oder mehrerer Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtungen kann der Benützer eine oder mehrere Tasten
der Fernsteuerung 20 betätigen. Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtungen,
die spezielle für
Fernsteuerungen geeignet sind, enthalten TV-Geräte, VCR-Geräte,
DVD-Spieler, Thermostate, Lüfter,
Eingangssysteme, Computer und ähnliche
Heimgeräte. Lokale
Funktionen, die bei der Fernsteuerung 20 enthalten sein
können,
wie Lieblingstasteneinstellung, Makrotasteneinstellung usw., werden
in Übereinstimmung
mit den exekutierbaren Instruktionen ausgeführt, die für die Steuerung der Fernsteuerung 20 verwendet
werden. Wie schon früher
angemerkt, können
diese exekutierbaren Instruktionen auch als Reaktion auf Spracheingabe
aktiviert werden.
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Für den Empfang
der Spracheingabe ist ein Empfänger 42,
wie ein Mikrophon, vorgesehen. Der Empfänger 42 ist mit dem
digitalen Signalprozessor 40 verbunden, der mit dem Mikroprozessor 30 gekuppelt
ist. Die Spracheingabe, die zu Beginn als analoges Signal empfangen
wird, wird in ein digitales Signal umgewandelt, wobei es mit den
im Speicher 45 gespeicherten Sprachbefehlsvorlagen verglichen werden
kann. Die A/D-Umwandlung kann nach herkömmlichen Prinzipen ausgeführt werden
unter Verwendung eines Verstärkers 44 und
Filters 46 (zur Verstärkung
des Spracheingabesignals 52 durch Erhöhung der Stärke des Signals und Entfernen
jeglichen Rauschens) in Verbindung mit einem Standard-Analog-Digital-Umwandler 48.
Das digitalisierte Spracheingabesignal wird dann durch die Spracherkennungseinrichtung
(VRE) 50, einem Satz von Programminstruktionen für den DSP 40 verarbeitet,
welcher das Spracheingabesignal mit den im Speicher 45 gespeicherten
Sprachbefehlsvorlagen vergleicht.
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Zur
Verwendung beim Vergleichen des Spracheingabesignals mit den Sprachbefehlsvorlagen
im Speicher 45 kann die Spracherkennungseinrichtung 50 mit
einer umfangreichen Worterkennungsfähigkeit versehen sein. In Verbindung
mit einer umfangreichen Worterkennungsfähigkeit wird die Spracherkennungseinrichtung 50 ganze
vom Benützer
gesprochene Worte, z.B. „www", „dot", „yahoo", „dot", „com" in alphanumerische
Zeichen parsen. Alternativ dazu kann die Fernsteuerung billigere,
auf niedrigerer Stufe stehende Versionen der Spracherkennungseinrichtung 50 verwenden,
die nur zur Identifizierung alphanumerischer Zeichen programmiert
ist. In diesem Fall arbeitet die Erkennungseinrichtung einfach auf individuelle
vom Benützer
gesprochene Töne,
was vom Benützer
verlangt, jedes Wort als einzelne Buchstaben zu buchstabieren, zum
Beispiel „w", „w", „w", „dot", „y", „a", „h", „o", „o", „dot", „c", „o", „m".
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Um
auf die Spracherkennungsfähigkeiten der
Fernsteuerung 20 zuzugreifen, wie in 5a–5d gezeigt,
aktiviert der Benützer 10 die Sprachtaste 80,
um die Fernsteuerung in das sprachaktivierte Stadium zu versetzen.
Sobald die Sprachtaste 80 aktiviert oder gedrückt ist,
fährt der
Mikroprozessor 30 den digitalen Signalprozessor hoch, aktiviert
die Spracherkennungseinrichtung 50 und initialisiert des
Empfänger 42.
Nachdem die Spracherkennungseinrichtung 50 aktiviert und
der Empfänger
initialisiert sind, wartet die Spracherkennungseinrichtung 50 auf
ein Spracheingabesignal 52.
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Wenn
sie nicht im sprachaktivierten Stadium ist zeigt die Fernsteuerung 20 bevorzugt
den Gerätebetriebsstatus
an, wie er durch die letzte Benützerbetätigung von
einer der Betriebstasten 76, 78 eingestellt ist.
Wenn die Betriebsart nicht „Tastatur" ist (das heißt einer
der Betriebsarttasten 76 der Einrichtung war als letztes
aktiviert) ist die Fernsteuerung in einem Betriebszustand, bei welchem
die Befehlstasten der Fernsteuerung verwendet werden, um die Tätigkeit
der Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen 22 in
herkömmlicher Weise
zu steuern. Wenn hingegen die Tastaturbetriebstaste 78 die
letzte betätigte
Betriebstaste war, dann befindet sich die Fernsteuerung im Tastaturbetrieb,
wobei die Betätigung
einer Befehlstaste als Äquivalent
zur Betätigung
eines Tastendruckwertes verstanden wird. Zum Beispiel wird im Tastaturbetrieb
die Aktivierung einer Nummerntaste nicht die Übermittlung eines operativen
Kanalwechselbefehls an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung bewirken,
wie dies konventionell der Fall sein würde. Vielmehr würde die
Betätigung
einer Nummerntaste die Fernsteuerung veranlassen, einen formatierten alphanumerischen
Zeichencode entsprechend der betätigten
Nummerntaste zu übermitteln.
Dies ist besonders vorteilhaft, da es einem sicherheitsbewußten Benützer ermöglicht,
Tastendruckwerte (z.B. eine Kreditkartennummer) einzugeben, ohne
diese laut sprechen zu müssen.
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Wenn
sich die Fernsteuerung 20 in sprachaktiviertem Zustand
befindet und die Spracherkennungseinrichtung 50 auf ein
Spracheingabesignal 52 wartet, prüft der Mikroprozessor 30 ebenfalls
bevorzugt um zu sehen, ob die Sprachtaste 80 deaktiviert wurde.
Wenn die Sprachtaste 80 deaktiviert wurde, sollte der Mikroprozessor 30 einen
Stopbefehl an den digitalen Signalprozessor ausgeben. Sobald der
digitale Signalprozessor 40 den Stopbefehl empfängt, sollte
der Mikroprozessor 30 den digitalen Signalprozessor 40 herunterfahren.
Der Mikroprozessor 30 sollte auch prüfen um zu sehen, ob der digitale
Signalprozessor sich im Timeout befindet, d.h. wenn eine bestimmte
Zeitspanne verstrichen ist, ohne Antwort oder Spracheingabesignal 52 eines
Benützers 10.
Wenn der digitale Signalprozessor 40 in das Timeout gegangen
ist, sollte der Mikroprozessor 30 wieder einen Stopbefehl
an den digitalen Signalprozessor ausgeben.
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Um
sicherzustellen, dass die Fernsteuerung 20 exakt Spracheingabesignale 52 von
Benützer 10 erhält, kann
der Mikroprozessor 30 auf die Existenz eines Fehlerzustandes,
ungenügende
Amplitude des Spracheingabesignals 52, übermäßiges Hintergrundrauschen oder
dergleichen prüfen.
Wenn ein Fehlerzustand vorliegt, sollte der Mikroprozessor 30 das
Vorliegen des Fehlerzustandes dem Benützer durch Bereitstellen eines
Piepstones, einer aufblitzenden LED, einer LCD-Meldung oder ähnliche
Benachrichtigungsmittel anzeigen. Nach Anzeige, dass ein Fehlerzustand
vorliegt, sollte der Mikroprozessor 30 einen Stopbefehl
an den digitalen Signalprozessor ausgeben.
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Wie
früher
angemerkt, vergleicht die Spracherkennungseinrichtung 50 das
digitalisierte Sprachsignal mit der im Speicher 45 gespeicherten Sprachbefehlvorlage,
um zu bestimmen, ob ein gültigen
Signal empfangen wurde. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wurde,
dann wurde ein gültiges Sprachsignal
an die Fernsteuerung 20 abgegeben und ein korrespondierender
Befehlscode (z.B. operationaler Befehlscode und/oder alphanumerischer
Zeichencode entsprechend einem Tastendruckwert) kann an die Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 unter
Verwendung des von der Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung erkennbaren
Formats übermittelt
werden.
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Angenommen
die Spracherkennungseinrichtung hat umfangreiche Worterkennungsfähigkeit, dann
kann die Spracherkennungseinrichtung 50 bestimmen, ob ein
Wort oder ein Buchstabe bereitgestellt wurde. Beispielsweise kann
die Spracherkennungseinrichtung 50 zuerst das digitalisierte
Sprachsignal mit Sprachbefehlsvorlagen vergleichen, die auch in
Form eines gesamten Wortes vorliegen. Wenn das digitalisierte Sprachsignal
als eine Sprachbefehlsvorlage erkannt wird, d.h. übereinstimmt, dann
wird das Sprachsignal als gültiges
Sprachsignal bestimmt und die Spracherkennungseinrichtung 50 sendet
ein Signal zum Mikroprozessor 30, das anzeigt, dass ein
gültiges
Signal empfangen wurde.
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Wenn
das digitale Sprachsignal nicht ein komplettes Wort ist, dann vergleicht
die Spracherkennungseinrichtung 50 das digitalisierte Sprachsignal
mit Sprachbefehlvorlagen, die in Form alphanumerische Zeichen gespeichert
sind. Wenn das digitalisierte Sprachsignal als eine Sprachbefehlsvorlage erkannt
wird, d.h. übereinstimmt,
dann ist das Sprachsignal gültig.
Als Reaktion auf den Empfang von einem oder mehreren gültigen alphanumerischen
Sprachbefehlen sendet die Spracherkennungseinrichtung 50 ein
Signal an den Mikroprozessor 30, welches anzeigt, dass
ein gültiges
alphanumerisches Signal empfangen wurde.
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Wenn
der Mikroprozessor 30 eine Antwort erhält, die anzeigt, dass ein gültiges Wort
empfangen wurde, dann können
die in 5c gezeigten Schritte ausgeführt werden.
In dem dargestellten Beispiel gibt der Mikroprozessor 30 einen „Lesen" Befehl an die Spracherkennungseinrichtung 50.
Wenn der „Lesen" Befehl von der Spracherkennungseinrichtung 50 empfangen
wird, sendet die Spracherkennungseinrichtung 50 Signale,
die für
die geparste Spracheingabe (das sind Signale, die indikativ für eine Zeichenfolge
alphanumerischer Zeichen 64 sind) indikativ sind, an den
Mikroprozessor 30. Der Mikroprozessor verwendet das Signal
von der Spracherkennungseinrichtung 50 um auf den Speicher 34 zuzugreifen
um nach den Informationen/Instruktionen nachzusehen, die nötig sind,
um den Übermittlungsmodul 90 zu
veranlassen, einen alphanumerischen Zeichencode entsprechend jedem
alphanumerischen Zeichen in der Spracheingabe in passendem Format
für die
beabsichtigte Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 zu
senden. Sobald die alphanumerischen Zeichen an die Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 übermittelt
wurden, sendet der Mikroprozessor 30 eine Empfangsbestätigung an
die Spracherkennungseinrichtung 50. Auf diese Weise, wenn
der Benützer
die Wörter „www", „dot", „yahoo", „dot", „com" spricht, wird die Fernsteuerung 20 die Äquivalente
von jedem alphanumerischen Zeichen, die in der Wortfolge enthalten sind,
an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 in
dem Format übermitteln,
das durch die Unterhaltungs- und/oder
Haushaltslektronik-Einrichtung 22 erkannt wird.
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Wenn
der Mikroprozessor 30 eine Antwort erhält, die anzeigt, dass ein gültiges alphanumerisches
Zeichen empfangen wurde, dann werden die in 5d gezeigten
Schritte ausgeführt.
In dem dargestellten Beispiel gibt der Mikroprozessor 30 einen „Lesen" Befehl an die Spracherkennungseinrichtung 50.
Als Reaktion auf den „Lesen" Befehl sendet die Spracherkennungseinrichtung 50 ein
Signal, das für die
alphanumerische Spracheingabe indikativ ist, an den Mikroprozessor 30 und
der Mikroprozessor 30 benützt das Signal um den Übermittlungsmodul
zu veranlassen, den formatierten alphanumerischen Zeichencode entsprechend
der Spracheingabe an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 zu übermitteln.
Sobald der alphanumerische Zeichencode gesendet wurde, sendet der
Mikroprozessor 30 eine Empfangsbestätigung an die Spracherkennungseinrichtung 50.
Dies wird für
jedes alphanumerische Zeichen wiederholt, das der Benützer mittels
Sprache eingibt. Auf diese Weise wenn der Benützer alphanumerische Laute „w", „w", „w", „dot", „y", „a", „h", „o", „o", „dot", „c", „o", „m" spricht, wird die
Fernsteuerung 20 das Äquivalent
von jedem der in der Aufeinanderfolge enthaltenen alphanumerischen
Zeichen an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 in
dem Format senden, das von der Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtung 22 erkannt
wird.
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Noch
weiters kann die Spracherkennungseinrichtung die gesprochenen Wörter und/oder
alphanumerischen Zeichen verwenden, um die Fernsteuerung 20 zu
veranlassen, Betätigungsbefehlcodes
an die Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen
zu senden. Der Benützer 10 kann
bestimmte vorprogrammierte Phrasen von sich geben, die die Spracherkennungseinrichtung
veranlassen werden, den Mikroprozessor zu lenken, um die Übermittlung
eines entsprechenden Bedienungsbefehlscodes an die Unterhaltungs-
und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen in Formaten zu senden, die
für die
Unterhaltungs- und/oder Haushaltslektronik-Einrichtungen passend
sind. Beispielsweise kann in Reaktion auf die Ausgabe der Buchstaben „E", „S", „P", und „N" die Fernsteuerung 20 angepasst
sein, um einen oder mehrere Betätigungsbefehlscodes
an eine identifizierte Kabelbox zu senden, was die Kabelbox veranlasst,
das angeschlossene Fernsehgerät
auf den die Bezeichnung „ESPN" tragenden Kanal
einzustellen.
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Die
Aufeinanderfolge der in den Figuren wiedergegebenen Schritte sind
nur zum Zweck eines Beispiels vorgesehen. Während spezifische Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben wurden, ist es
für Fachleute
auf diesem Gebiet erkennbar, dass verschiedene Modifikationen und
Alternativen dieser Details im Lichte der gesamten Lehre der Aussagen
entwickelt werden können, ohne
von Umfang der Erfindung abzuweichen, wie er in den angeschlossenen
Ansprüchen
definiert ist. Beispielsweise kann der im Hinblick auf computerexekutiertbare
Instruktionen beschriebene Ablauf in Hardware oder Software ausgeführt werden.