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DE60125677T2 - Öffnungsfähige Dachkonstruktion für ein Fahrzeug - Google Patents

Öffnungsfähige Dachkonstruktion für ein Fahrzeug Download PDF

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DE60125677T2
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DE
Germany
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flange
roof construction
sliding
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open roof
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DE60125677T
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Peter Christian Leonardus Johannes Manders
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Inalfa Roof Systems Group BV
Original Assignee
Inalfa Roof Systems Group BV
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Offendach-Konstruktion gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Eine derartige Offendach-Konstruktion ist beispielsweise aus JP-A-10166866 bekannt. In der Offendach-Konstruktion werden Gleitschuh-Einheiten verwendet, welche federbelastete Gleitschuhe aufweisen, welche jeweils um den Flansch der Führungsschiene herumgreifen. Zu diesem Zweck sind die Gleitschuhe als horizontales U gestaltet.
  • Das Ziel der Erfindung ist, eine weiter verbesserte Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug bereitzustellen.
  • Zum Erreichen dieses Ziels, zeigt die erfindungsgemäße Konstruktion die Merkmale, welche in dem kennzeichnenden Abschnitt von Anspruch 1 definiert sind.
  • Als Ergebnis der Tatsache, dass separate Gleitschuhe mit den gegenüberliegenden Seiten der Flansche der Führungsschiene in Kombination mit der Federkraft (in Vertikal-Richtung) im Eingriff stehen, tritt kein Spiel zwischen den Gleitschuhen und dem Flansch auf. Außerdem wird es vereinfacht, Abweichungen zu kompensieren, so dass die Gleitschuh-Einheit bezüglich Herstellungstoleranzen weniger kritisch ist. Es ist dadurch für einen Gleitschuh möglich, auf der einen Seite des Flansches den vertikalen Bezugspunkt bereitzustellen, wobei auf der anderen Seite der Gleitschuh hauptsächlich die Federwirkung bereitstellt.
  • Vorteilhafterweise weist die Gleitschuh-Einheit drei Gleitschuhe auf, wobei zwei von denselben mit einer Seite des Flansches im Eingriff stehen, wobei einer mit der anderen Seite des Flansches im Eingriff steht.
  • Auf diese Weise kann jede Gleitschuh-Einheit ohne das sie eine Tendenz zum Verkanten aufweist entlang des Flansches gleiten, insbesondere wenn die ersten Gleitschuhe, welche mit der einen Seite des Flansches im Eingriff stehen, außerhalb des zweiten Gleitschuhs positioniert sind, der mit der anderen Seite davon im Eingriff steht.
  • In einem Ausführungsbeispiel, welches bezüglich der Herstellungstoleranzen vorteilhaft ist, weist jede Gleitschuh-Einheit ein Metall-Montage-Element auf und wenigstens der zweite Gleitschuh ist um einen Trage-Abschnitt des Montage-Elements mittels eines Spritzgieß-Vorgangs ausgebildet worden. Jede Abweichung in dem Trage-Abschnitt des Montage-Elements wird durch Spritzgießen des Gleitschuhs an der korrekten Position daran kompensiert.
  • Die Erfindung wird nun detaillierter mit Bezug auf die Zeichnungen erklärt, welche schematisch ein exemplarisches Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen.
  • 1 ist eine sehr schematische Draufsicht auf ein Fahrzeugdach, welches mit dem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Offendach-Konstruktion versehen ist.
  • 2 ist eine Schnittansicht im großen Maßstab entlang der Linie II-II aus der 1, wobei aus Gründen der Klarheit nur die Sonnenblende und die Führungsschiene gezeigt sind.
  • 3 ist eine perspektivische Ansicht in größerem Maßstab einer Gleitschuh-Einheit und der Führungsschiene.
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht der Gleitschuh-Einheit aus der 3, gesehen von der anderen Seite.
  • 1 zeigt das Festdach eines Kraftfahrzeugs, in diesem Fall eines Personenkraftwagens. Das Festdach 1 ist mit einer wenigstens im Wesentlichen rechteckigen Dachöffnung 2 für die Montage einer Offendach-Konstruktion darin versehen. Die Offendach-Konstruktion weist einen stationären Teil auf, in diesem Fall einen Rahmen 3, welcher an der Unterseite des Festdachs 1 des Fahrzeugs befestigt ist.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Offendach-Konstruktion ein sogenanntes Schiebedach oder Kipp-Schiebedach, welches ein Paneel 4 aufweist, welches vorzugsweise transparent ist und welches in diesem Ausführungsbeispiel mehr oder weniger steif ist, welches Paneel wahlweise zum Schließen der Dachöffnung 2 oder zum Freigeben zu einem größeren oder kleineren Betrag derselben geeignet ist. Das Paneel 4 wird zu diesem Zweck von Betätigungsmechanismen 5 seitlich gestützt, welche in Führungsschienen 6 verschiebbar untergebracht sind, welche an dem Rahmen 3 montiert sind oder einen Teil davon ausbilden, und welche sich in Längsrichtung parallel zueinander auf beiden Seiten der Dachöffnung 2 rückwärts davon erstrecken. Die Betätigungsmechanismen 5 sind in den Führungsschienen 6 synchron bewegbar und bewegen daher das Paneel nicht nur in Längsrichtung, sondern auch in Vertikalrichtung. Zu diesem Zweck werden die Betätigungsmechanismen 5 von einer Antriebsvorrichtung 7 wie einem Elektromotor beispielsweise über Druck-Zug-Kabel 8 betätigt.
  • Neben dem Paneel 4 weist die Offendach-Konstruktion auch ein unteres Schließelement auf, in diesem Fall in der Form einer Sonnenblende 9, welche mit ihren Seitenrändern bezüglich Führungsbahnen 10 der Führungsschienen 6 verschiebbar geführt ist. Die Sonnenblende 9 kann beispielsweise manuell oder automatisch vorwärts und rückwärts oder zusammen mit dem Paneel 4 bewegt werden. Gemäß der Erfindung sind die Führungsbahnen 10 für die Sonnenblende flache Flansche, welche sich parallel zur Sonnenblende 9 erstrecken, das heißt im Wesentlichen horizontal.
  • Die Sonnenblende 9 ist mit einer Anzahl von Gleitschuh-Einheiten 11 versehen, in jenem Ausführungsbeispiel mit zwei Gleitschuh-Einheiten 11 auf jedem Seitenrand der Sonnenblende, so dass eine Gleitbewegung der Sonnenblende 9 entlang den Flanschen 10 ermöglicht wird.
  • Die 24 zeigen eine der Gleitschuh-Einheiten 11 detaillierter. Jede Gleitschuh-Einheit 11 weist ein aus Metall herausgeschnittenes Montage-Element 12 auf, welches mit einem Montage-Loch 13 in einer Horizontal-Position davon versehen ist, mittels welchem die Gleitschuh-Einheit 11 an der Sonnenblende 9 mittels einer Schraube 14 oder einem anderen Befestigungsmittel befestigt werden kann. Das Montage-Element 12 der Gleitschuh-Einheit 11 funktioniert außerdem zum Halten der Gleitschuhe, in diesem Ausführungsbeispiel zwei erste Gleitschuhe 15 und ein zweiter Gleitschuh 16.
  • Die ersten Gleitschuhe 15 sind zum Im-Eingriff-Stehen mit der oberen Seite des Flansches 10 vorgesehen und sie werden von einem zugehörigen Arm 17 gehalten. Die Arme 17 sind mit dem Montage-Element 12 einstückig ausgebildet und erstrecken sich in Querrichtung nach außen, wenigstens im Wesentlichen parallel zum Flansch 10 und zu der Sonnenblende 9, in den meisten Fällen wenigstens im Wesentlichen horizontal. Die Arme 17, welche in Horizontalrichtung eben sind und sich geradlinig erstrecken, sind für eine Federbewegung in einer Richtung wenigstens im Wesentlichen senkrecht zur jeweiligen Gleitfläche des Flansches 10 angepasst, in diesem Fall die obere Seite. Die gewünschte Federkraft der Arme kann durch eine geeignete Auswahl der Länge, der Breite und der Dicke derselben und auch des verwendeten Materials variiert werden. Die ersten Gleitschuhe 15 sind an der Unterseite der zugehörigen Arme 17 befestigt, beispielsweise indem sie daran spritzgegossen sind oder indem die Arme 17 in eine Rinne oder Nut 18 festgeklemmt werden, welche an der oberen Seite des ersten Gleitschuhs 15 ausgebildet ist. Die Seite des ersten Gleitschuhs 15, welche dem Flansch 10 zugewandt ist, ist an zwei Richtungen abgerundet, so dass die Gleitschuhe 15 nur in Eingriff mit einem Mittelabschnitt des Flansches 10 stehen.
  • Der zweite Gleitschuh 16 von jeder Gleitschuh-Einheit 11 ist, gesehen in Längsrichtung, mittig zwischen den zwei im Abstand voneinander angeordneten Gleitschuhen 15 positioniert, wobei die obere Seite des zweiten Gleitschuhs 16 von der unteren Seite die ersten Gleitschuhe 15 in Vertikalrichtung mit einem derartigen Abstand angeordnet ist, dass die Gleitschuhe 15 und 16 mit den beiden Seiten des Flansches 10 mit etwas Vorspannung im Eingriff stehen. Eine geeignete Auswahl der Vorspannung und des Materials für die Gleitschuhe 15 und 16 ermöglicht es, die gewünschte Reibung an der Sonnenblende 9 auszuüben und daher die gewünschte Bremswirkung zu erzielen, wenn die Sonnenblende bewegt wird, wobei als Ergebnis davon eine gleichmäßige Bewegung der Sonnenblende 9 realisiert werden kann.
  • Der zweite Gleitschuh 16 wurde um einen abwärts gekrümmten Trage-Abschnitt 19 des Montage-Elements mittels eines Spritzgieß-Vorgangs ausgebildet. Der zweite Gleitschuh 16 weist außerdem einen aufrechten Abschnitt 20 auf, welches zum Anschlagen gegen den Rand des Flansches 10 geeignet ist, welcher der Sonnenblende 9 zugewandt ist, so dass die Sonnenblende 9 auch in Querrichtung geführt werden kann. Die Federkraft des Trageelementes 19 der Gleitschuh-Einheit 11 ermöglicht, dass der zweite Gleitschuh 16 auch eine Federkraft in Querrichtung ausübt. Die ersten Gleitschuhe 15 und der zweite Gleitschuh 16 werden vorzugsweise in einem Spritzgieß-Vorgang einstückig ausgebildet, an dessen Ende die ersten Gleitschuhe 15 mit dem zweiten Gleitschuh 16 über einen Verbindungsabschnitt miteinander verbunden werden. Der Spritzgieß-Vorgang kann dabei in der Form durchführt werden, in welcher die Gleitschuh-Einheit endgültig verwendet wird, aber es ist auch möglich, den Verbindungsabschnitt 21 als ein mehr oder weniger gerades Teil auszubilden und nachfolgend die ersten Gleitschuhe 15 an ihre endgültige Position unter die Arme 17 durch Verbiegen des leicht nachgiebigen Verbindungsabschnitts 21 zu bewegen.
  • Aufgrund ihres Konstruktions- und Herstellungsverfahrens ist die Gleitschuh-Einheit 11 wie gezeigt weniger kritisch bezüglich Herstellungstoleranzen, insbesondere bezüglich des Metall-Montage-Elements 12, auf welchen die Gleitschuhe 15 und 16 mittels eines Spritzgieß-Vorgangs ausgebildet werden. Der einzige Flansch 10 der Führungsschienen 6 erleichtert es daher, den Gleitschuhen zwischen den Führungsschienen 6 und der Gleitschuh-Einheit 11 in Eingriff zu bringen und zwischen denselben die geforderte Reibung und Bremswirkung zu bewirken.

Claims (11)

  1. Offendach-Konstruktion für ein Fahrzeug mit einer Öffnung (2) in dessen Festdach (1), welche aufweist: ein an dem Dach zu befestigendes stationäres Teil (3), ein von dem stationären Teil getragenes Schließ-Element (9), welches entlang Führungswegen (6) in dem stationären Teil (3, 6) an seinen Seitenrändern mittels Gleitschuhen (15, 16) verschiebbar geführt ist, welche Gleitschuhe zu einer Gleitschuh-Einheit (11) gehören, wobei jeder Führungsweg (6) einen Flansch (10) aufweist, welcher gegenüberliegende Seiten aufweist, mit welchen die Gleitschuhe im Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitschuhe (15, 16) der Gleitschuh-Einheit (11) jeweils mit einer der Seiten des Flansches (10) im Eingriff stehen und dass die Gleitschuhe (15, 16), welche mit den gegenüberliegenden Seiten des Flansches im Eingriff stehen, so designt sind, dass sie zwischen sich den Flansch unter Federdruck festklemmen.
  2. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 1, wobei die Gleitschuh-Einheit drei Gleitschuhe aufweist, wobei zwei von denselben (15) mit der einen Seite des Flansches (10) im Eingriff stehen, wobei einer (16) mit der andere Seite des Flansches im Eingriff steht.
  3. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 2, wobei der erste Gleitschuh (15), welcher mit der einen Seite des Flansches im Eingriff steht, außerhalb von einem zweiten Gleitschuh (16) positioniert ist, welcher im Eingriff mit der anderen Seite davon steht.
  4. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 2 oder 3, wobei die ersten Gleitschuhe (15) auf federnden Metall-Armen (17) vorgesehen sind, welche sich vorzugsweise quer und in im wesentlichen horizontal in Auswärts-Richtung erstrecken und zum Zurückspringen in einer Richtung designt sind, welche im wesentlichen senkrechten zu der jeweiligen Gleit-Fläche des Flansches (10) ist, zu welchem Zweck die Arme (17) als Arme ausgebildet sind, welche in Horizontal-Richtung flach sind.
  5. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 1, wobei jede Gleitschuh-Einheit (11) ein Metall-Montage-Element (12) aufweist und wobei wenigstens der zweite Gleitschuh (16) um einen Trage-Abschnitt (19) des Montage-Elements herum mittels eines Spritzgieß-Vorgangs ausgebildet worden ist.
  6. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Gleitschuhe (15, 16) von einer Gleitschuh-Einheit (11) einstückig mittels eines Spritzgieß-Vorgangs ausgebildet worden sind und vorzugsweise mittels nachgiebigen Anschlussteilen (21) miteinander verbunden sind.
  7. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 4 und 5, wobei die ersten Gleitschuhe (15) jeweils mit einer Nute oder einer Rinne (18) versehen sind, in welcher der zugehörige Metall-Arm (17) festgeklemmt ist.
  8. Offendach-Konstruktion gemäß Anspruch 6 oder 7, wobei die Gleitschuhe (15, 16) auf der Seite abgerundet sind, welche dem Flansch (10) zugewandt ist, wobei der Flansch vorzugsweise flach ist und sich vorzugsweise im wesentlichen parallel zu dem Schließ-Element (9) erstreckt.
  9. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens einer (16) der Gleitschuhe (15, 16) einen aufrechten Abschnitt (20) aufweist, welcher zum Anschlagen gegen die Führungs-Schiene (6), insbesondere gegen einen Rand des Flansches (10), welcher dem Schließ-Element (9) zugewandt ist, geeignet ist.
  10. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Gleitschuh-Einheit (11) an dem Schließ-Element (9) mittels einer Schraube (14) oder einer derartigen Befestigung befestigt ist.
  11. Offendach-Konstruktion gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schließ-Element (9) von einer Sonnen-Blende ausgebildet ist, welche zu einer Bewegung unter ein oberes Schließ-Element (14), wie beispielsweise ein transparentes Paneel, geeignet ist, welches bewegbar oder nicht bewegbar ist.
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