[go: up one dir, main page]

DE60123924T2 - Spritzvorrichtung, insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien - Google Patents

Spritzvorrichtung, insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien Download PDF

Info

Publication number
DE60123924T2
DE60123924T2 DE60123924T DE60123924T DE60123924T2 DE 60123924 T2 DE60123924 T2 DE 60123924T2 DE 60123924 T DE60123924 T DE 60123924T DE 60123924 T DE60123924 T DE 60123924T DE 60123924 T2 DE60123924 T2 DE 60123924T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
arm
base
movement
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60123924T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60123924D1 (de
Inventor
Michel Fouvet
Jose Rodrigues
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenmann Anlagenbau GmbH and Co KG
Original Assignee
Eisenmann France SARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenmann France SARL filed Critical Eisenmann France SARL
Application granted granted Critical
Publication of DE60123924D1 publication Critical patent/DE60123924D1/de
Publication of DE60123924T2 publication Critical patent/DE60123924T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
    • B05B13/04Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J9/00Programme-controlled manipulators
    • B25J9/02Programme-controlled manipulators characterised by movement of the arms, e.g. cartesian coordinate type
    • B25J9/04Programme-controlled manipulators characterised by movement of the arms, e.g. cartesian coordinate type by rotating at least one arm, excluding the head movement itself, e.g. cylindrical coordinate type or polar coordinate type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B13/00Machines or plants for applying liquids or other fluent materials to surfaces of objects or other work by spraying, not covered by groups B05B1/00 - B05B11/00
    • B05B13/02Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work
    • B05B13/04Means for supporting work; Arrangement or mounting of spray heads; Adaptation or arrangement of means for feeding work the spray heads being moved during spraying operation
    • B05B13/0447Installation or apparatus for applying liquid or other fluent material to conveyed separate articles
    • B05B13/0452Installation or apparatus for applying liquid or other fluent material to conveyed separate articles the objects being vehicle components, e.g. vehicle bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Interior And Exterior Ornaments, Soundproofing, And Insulation (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spritzvorrichtung, die insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien bestimmt ist.
  • Zum Lackieren von Fahrzeugkarosserien wird ein Überzugprodukt in flüssiger oder feinpulvriger Form auf diese Karosserie gespritzt. Um das Verspritzen des Überzugprodukts außerhalb des Lackierbereichs zu vermeiden, wird die Karosserie in eine Kabine in Form eines Tunnels gebracht, die mit einer Durchgangsschleuse ausgestattet und von oben nach unten belüftet ist. Im Inneren dieser Kabine befinden sich Spritzvorrichtungen, die ein Überzugprodukt, insbesondere Lackfarbe, auf die zu lackierende Karosserie aufbringen.
  • Um die Atmosphäre im Inneren der Kabine so wenig wie möglich zu stören und um diverse Unsauberkeiten zu vermeiden, die Fehler in Form von Körnchen auf den lackierten Teilen verursachen, werden die Antriebselemente, die zum Aufspritzen des Überzugs auf die Karosserie erforderlich sind, an der Außenseite der Kabine angeordnet, um zu erreichen, nur die Spritzvorrichtungen ins Innere der Kabine zu lassen. So beschreibt das Dokument FR-2 710 858 eine Maschine zum Aufbringen der Lackfarbe, die ein System gekreuzter Vorhänge hat, das es ermöglicht, im Inneren der Kabine ausschließlich die Spritzvorrichtung und den sie tragenden Arm unterzubringen, während die anderen mechanischen Teile außerhalb der Kabine angeordnet sind. Dadurch können die Arbeitsgänge der Reinigung der Spritzvorrichtung und ihres Trägerarms sowie der relativ glatten Wände der Kabine und der gekreuzten Vorhänge eingeschränkt werden.
  • Der Nachteil einer solchen Maschine ist jedoch ihr Platzbedarf sowohl in Längsrichtung, das heißt auf der Achse der Transporteinrichtung, auf der sich die Karosserie bewegt, als auch ihr Platzbedarf in der Querrichtung. In der Tat umfasst eine Kabine zum Lackieren in herkömmlicher Weise drei seitliche Maschinen auf jeder Seite der Transporteinrichtung, sowie eine Maschine, die dazu dient, das Überzugprodukt auf die oberen Teile der Karosserie zu spritzen. Um bei den Taktzeiten für das Lackieren einer Karosserie Zeit zu gewinnen und um die Karosserieteile, die sich quer zur Achse der Transporteinrichtung befinden, wie etwa die Vorder- und die Rückseiten, in konstantem Abstand lackieren zu können, haben die Maschinen einen Freiheitsgrad, im allgemeinen Nachführung genannt, parallel zur Achse der Transporteinrichtung. Bei den seitlichen Maschinen beträgt die „Nachführung" im allgemeinen etwa 600 bis 800 mm. Diese Maschinen haben demnach in Richtung der Achse der Transporteinrichtung eine ziemlich große Länge.
  • Außerdem ist es notwendig, einen ausreichenden Zwischenraum zwischen zwei Maschinen zu lassen, um zu verhindern, dass sich die Spritzvorrichtungen gegenseitig lackieren. Ein allgemein festgelegter Abstand zwischen zwei Spritzvorrichtungen beträgt 1100 mm. Es ist auch erforderlich, dass die für die Lackierkabine verantwortlichen Bediener das Aufbringen des Lacks auf die Karosserie visuell kontrollieren können. Dafür muss ein ausreichend großer verglaster Raum zwischen zwei benachbarten Maschinen vorgesehen sein.
  • Alle diese Erfordernisse führen dazu, dass die Kabinen im Verhältnis zur Achse der Transporteinrichtung eine relativ große Länge aufweisen. Gleichzeitig bringt der Aufbau der Maschinen nach dem früheren Stand der Technik die Notwendigkeit mit sich, dass sie eine Eindringachse quer zur Achse der Transporteinrichtung haben, die mit einer ausreichenden Hublänge versehen sind, um der Schweifung der Karosserien folgen zu können und sich auch an Karosserien unterschiedlicher Länge anpassen zu können. Die Maschine weist demnach einen Querhub auf, der die Vergrößerung der Tiefe des Maschinenrahmens erfordert. Folglich entsteht ein mechanisches Teil an der Außenseite der Kabine, das eine relativ große Breite hat.
  • Insgesamt sind die Lackierkabinen und die zugehörigen Maschinen im Verhältnis zur Achse der Transporteinrichtung relativ lang und breit. Im Hinblick auf eine Verringerung der Betriebskosten, insbesondere der mit dem Luftstrom verbundenen Kosten und der Reinigungskosten, ist es wichtig, sowohl die Länge als auch die Breite der Geräte zu verringern, die sich entlang einer Transportlinie in einer Werkshalle befinden. Tatsächlich bedeutet jeder Quadratmeter Werkshalle eine bedeutende Investition und jähr liche Betriebskosten, die sich selbstverständlich auf den Preis des Fertigprodukts auswirken.
  • Das Dokument FR-2 777 483 schlägt Anordnungen vor, die eine Verringerung der Zahl der Spritzvorrichtungen einer kompletten Station zum Aufspritzen eines Überzugprodukts erlauben, indem ein Verfahren zum Aufspritzen des Überzugprodukts vorgestellt wird, das in der Praxis mit nur zwei Maschinen zum seitlichen Auftrag anstelle von drei Maschinen, die gewöhnlich zu finden sind, auskommt. Da die Taktzeiten tatsächlich in Abhängigkeit von den Anforderungen rasch variieren, erfolgt die Anpassung durch eine Erhöhung der Zahl der Spritzvorrichtungen linear zur Produktion:
    • – 3 bis zu 2 m/min,
    • – 7 von 2 bis 3,5 m/min,
    • – 9 darüber hinaus.
  • Allerdings führt diese Lösung dazu, dass Nachführlängen an den seitlichen Maschinen hinzugefügt werden, was in der Summe keine Reduzierung der Breite der kompletten Lackierstation erlaubt.
  • Ein weiterer Nachteil der vorstehend beschriebenen Spritzmaschinen ist ihr Mangel an Flexibilität. Die Automobilhersteller möchten immer öfter die Möglichkeit haben, ein beliebiges Modell ihrer Palette auf einer gegebenen Montagestraße herzustellen. Wenn ein neues Modell erscheint, dessen Design dazu führen kann, dass schwerer erreichbare Zonen zu lackieren sind, wünscht der Hersteller außerdem, seine für die älteren Modelle benutzten Lackieranlagen zu behalten. Nun bleiben aber im Fall der klassischen Maschinen, wie sie vorstehend beschrieben sind, die von der Kinematik der Maschine erreichbaren Punkte beschränkt und die Garantie, neue Fahrzeuge ohne Nachbearbeitung zu lackieren, kann nicht gegeben werden.
  • Außerdem steigen die Geschwindigkeiten der die Karosserien fortbewegenden Transporteinrichtung ständig an, um das Produktionsgerät rentabler zu machen und so die End-Herstellungskosten des gefertigten Produkts zu senken. Diese Steigerung der Geschwindigkeit der Transporteinrichtungen erfordert beim aktuellen Stand der Technik eine Vergrößerung der Nachführlänge der Maschinen zum Aufbringen von Schutz überzügen. Um diese Nachführlänge bei den herkömmlichen Maschinen zu vergrößern, muss demnach die Länge der Spritz-Stationen entlang der Achse der Transporteinrichtung vergrößert werden, was dem oben dargestellten Bemühen um Wirtschaftlichkeit zuwiderläuft.
  • Eine Anlage, wie sie vorstehend beschrieben ist, umfasst ganz offenkundig zahlreiche Steuer- und Messeinrichtungen, die im allgemeinen in einer Reihe elektropneumatischer Schaltschränke zusammengefasst sind, die sich um die Lackierkabine herum befinden. Diese Einrichtungen können auch in einem Gehäuse sitzen, das auf der Rückseite jeder Maschine befestigt ist, wie es das Patent EP-B1-0618013 offenlegt. In diesen beiden Fällen führt das zu einem zusätzlichen Platzbedarf am Boden und demnach zu teureren Investitionen.
  • Um das Aufspritzen eines Überzugprodukts auf eine Fahrzeugkarosserie oder dergleichen durchzuführen, ist auch der Einsatz von Robotern bekannt. Das Patent US-4,984,745 beschreibt einen solchen Roboter, der eine feste Basis umfasst, auf der um eine vertikale Achse schwenkbar eine drehende Basis montiert ist. Diese letztere trägt einen beweglichen Arm, der an seinem freien Ende mit einem Gelenkstück ausgestattet ist, das eine Spritzvorrichtung trägt. Eine analoge Ausführung ist im Dokument US 4,367,532 offengelegt.
  • Ein solcher Roboter ermöglicht eine größere Nachführlänge bezüglich der Karosserie auf einer Transporteinrichtung als die vorstehend beschriebenen Maschinen.
  • Ein solcher Roboter hat jedoch zahlreiche Nachteile. Tatsächlich ist der Roboter fast ganz in der Lackierkabine untergebracht. Demnach trifft man auf das Problem der Ablagerungen auf dem ganzen Roboter, nicht nur auf dem Arm, der die Spritzvorrichtung trägt, sondern auch auf der festen und der beweglichen Basis. Das schafft Probleme bezüglich der Reinigung der Anlage, die eine relativ lange Zeit braucht, und verursacht Mängel an den Karosserien in Form von Körnern.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Roboter besteht darin, dass sie am Rand der Transporteinrichtung angeordnet sind und dass ihr Platzbedarf in der Breite, das heißt quer zur Achse der Transporteinrichtung, relativ groß ist. Dieser Platzbedarf ist etwa 20% grö ßer als derjenige der oben beschriebenen Maschinen, woraus sich höhere energetische und ökologische Betriebskosten der Kabine ergeben.
  • Ein anderer bekannter Typ von Lackierroboter mit Auslegerarm, der im Dokument FR-1307444 beschrieben ist, kombiniert Translations- und Drehbewegungen, um die Nachführung am Querprofil einer Karosserie zu gewährleisten. Diese Vorrichtung ist nicht konzipiert, um ein Mitlaufen auszuführen, das das Vorrücken der Karosserien auf der Transporteinrichtung begleitet.
  • Die vorliegende Erfindung hat demnach die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Überzugprodukts zu liefern, die es ermöglicht, eine Spritz-Station mit reduzierter Grundfläche herzustellen. Vorzugsweise sollte diese Vorrichtung über eine große Nachführlänge und eine große Flexibilität verfügen und Maschinen umfassen, die zum größten Teil außerhalb der Spritzkabine angebracht sind.
  • Zu diesem Zweck schlägt sie eine Spritzvorrichtung zum Aufbringen eines Überzugprodukts vor, die insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien bestimmt ist und einen beweglichen Arm umfasst, der ein Mitlaufen bezüglich des zu überziehenden Objekts gewährleistet, das sich auf horizontaler Ebene auf einer Transporteinrichtung oder dergleichen bewegt, und zwar einen Arm, an dessen freiem Ende eine Spritzdüse angeordnet ist.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, den um eine erste Achse beweglichen Arm auf einer Basis zu montieren, die eine drehbare Platte bildet, die in einer im wesentlichen senkrechten Ebene angeordnet ist, wobei diese erste Achse auf einer zu dieser Platte parallel verlaufenden Ebene liegt, und wobei die Basis schwenkbar um eine im wesentlichen horizontale und im wesentlichen senkrecht zur Transportachse liegende Achse montiert ist, und wobei diese Basis so geführt wird, dass eine Translationsbewegung ausgeführt wird, die im wesentlichen senkrecht zu ihrer Schwenkachse verläuft. Demnach wird ein weiterer Freiheitsgrad geschaffen, um die Nachführbewegung parallel zur Transportachse gewährleisten zu können. Je nach Ausführung ist dieser Freiheitsgrad durch eine mitgeführte Querbewegung der Basis entlang einer im wesentlichen vertikalen Achse oder entlang einer im wesentlichen horizontalen Achse gegeben.
  • Bei einer Ausführung ist der bewegliche Arm ein Arm, der in zwei Teile gegliedert ist und eine Gelenkverbindung aufweist, die einen Knick bildet, wobei ein erster Teil des Arms gelenkig an der Basis befestigt ist, welcher schwenkbar montiert ist um eine im wesentlichen horizontale und im wesentlichen senkrecht zur Transportachse liegende Achse.
  • In dem Fall, in dem die Vorrichtung nur einen beweglichen Arm hat, wird die Basis zusätzlich für eine Translationsbewegung in vertikaler oder horizontaler Richtung montiert. Die Vorrichtung bietet also einen zusätzlichen Freiheitsgrad. Diese Konfiguration erlaubt es, die Flexibilität der Maschine auf einfache Weise noch zu erhöhen, indem es ihr ermöglicht wird, weiter entfernte Punkte zu erreichen.
  • Vorzugsweise ist zwischen dem freien Ende des Arms und der Spritzvorrichtung ein Gelenkstück montiert. In diesem Fall weist das Gelenkstück zum Beispiel zwei Freiheitsgrade auf und kann einerseits um eine längs verlaufende Achse drehen, bezogen auf den Arm oder auf den Teil des Arms, der es trägt, und andererseits um eine Achse drehen, die gegen diese Längsachse geneigt ist. Beispielsweise liegt der Neigungswinkel dieser Achse in der Größenordnung von 45°.
  • Bei einer Vorrichtung entsprechend der Erfindung mit einem beweglichen Arm, der einen Knick hat, ist die Achse des Knicks vorteilhafterweise parallel zur Schwenkachse des an der Basis befindlichen ersten Teils des Arms.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Anlage zum Spritzen von Teilen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, welche mindestens eine Spritzvorrichtung umfasst, wie sie vorstehend beschrieben ist.
  • Eine solche Anlage umfasst zum Beispiel auf jeder Seite einer Transporteinrichtung zwei der vorstehend beschriebenen Spritzvorrichtungen mit fünf Freiheitsgraden und eine Spritzvorrichtung entsprechend der Erfindung mit sechs Freiheitsgraden.
  • Um die Verunreinigungen zu beschränken und dadurch die Mängel in Form von Körnern auf den lackierten Karosserien zu vermeiden und um die Reinigungszeiten auf ein Minimum zu reduzieren, hat die Anlage vorteilhafterweise eine Kabinenwand, die im wesentlichen im Bereich der Vorderseite der Basis verläuft, die den gegliederten oder nicht gegliederten Arm einer erfindungsgemäßen Vorrichtung trägt, wobei die Schwenkachse des Arms auf der Basis in Bezug auf die Kabinenwand im Inneren der Anlage angeordnet ist, das heißt, auf der Seite zur Transporteinrichtung hin.
  • Schließlich ist es möglich, bei einer solchen Maschine einen Raum vorzusehen, der die Aufstellung von Steuer- und Messvorrichtungen erlaubt. Dieser Raum kann direkt im Rahmen der Maschine eingeschlossen sein, ohne dessen Volumen merklich zu vergrößern. So erhält man eine Maschine, die über eine weit größere Nachführbewegung als diejenige der Maschinen nach dem früheren Stand der Technik verfügt und einen eigenen elektrischen Schaltschrank für die Steuerung in einem Volumen einschließt, das demjenigen der Maschinen nach dem früheren Stand der Technik äquivalent ist.
  • Jedenfalls wird die Erfindung gut verstanden werden mit Hilfe der folgenden Beschreibung mit Bezug auf den beigefügten schematischen Zeichnungssatz, der beispielhaft, aber nicht einschränkend zwei Ausführungsformen einer Spritzvorrichtung entsprechend der Erfindung darstellt.
  • 1 ist ein Prinzipschema, das die verschiedenen Freiheitsgrade einer ersten erfindungsgemäßen Maschine zeigt,
  • 2 ist ein Prinzipschema, das die verschiedenen Freiheitsgrade einer zweiten erfindungsgemäßen Maschine zeigt,
  • 3 ist eine Perspektivansicht einer Maschine, die nach der Leitidee der 1 gebaut ist,
  • 4 ist eine Draufsicht auf die Maschine der 3,
  • 5 ist eine Seitenansicht der in den 3 und 4 gezeigten Maschine,
  • 6 ist eine Perspektivansicht einer Maschine, die nach dem Grundsatz der 2 gebaut ist.
  • Ein im wesentlichen senkrechter Maschinenrahmen 2 ist in 1 schematisch dargestellt. Senkrechte Führungsschienen 4 erlauben die Translationsbewegung in vertikaler Richtung eines Schlittens, der eine Basis 6 trägt. Diese letztere ist um eine horizontale Achse 8 schwenkbar montiert. Ein Arm 10 ist um eine Achse 12 schwenkbar auf der Basis 6 montiert. Die Achse 12 ist in einer zur Achse 8 senkrechten Ebene angeordnet. Das freie Ende des Arms 10 ist mit einem Gelenkstück 14 ausgestattet, das eine Spritzvorrichtung 17 trägt. Das Gelenkstück 14 hat zwei Freiheitsgrade. Zum einen ist es schwenkbar um die Längsachse 16 des Arms 10. Zum anderen hat es einen Freiheitsgrad der Drehung um eine Achse 18, die um 45° gegenüber der Achse 16 geneigt ist.
  • 3 zeigt eine Maschine, die nach dem Prinzip der 1 ausgeführt ist. Man erkennt in dieser Figur den Rahmen 2, auf dem die zwei senkrechten Führungsschienen 4 sitzen. Ein Schlitten 20 ist auf diesen zwei Führungsschienen gleitend montiert. Der Antrieb dieses Schlittens erfolgt mit Hilfe eines elektrischen Servomotors 22. Auf der Antriebswelle dieses Elektromotors ist ein Zahnrad 24 montiert, das zur Aufnahme einer Scheibe mit Verzahnung dient, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Der Servomotor ist knapp unterhalb der Führungsschienen 4 angeordnet. Über diesen Führungsschienen ist ein zweites Zahnrad 24 angeordnet, das im wesentlichen mit dem ersten identisch ist und das ebenfalls den Zahnriemen aufnimmt. Der Schlitten 20 ist auf dem Zahnriemen befestigt. Die Bewegung des Schlittens 20 wird also vom Servomotor 22 angetrieben. Selbstverständlich können auch Endlagengeber vorgesehen sein, um das Stoppen des Motors 22 zu steuern.
  • In der 3 ist außer dem Rahmen 2 und der zugeordneten Maschine eine Fahrzeugkarosserie 28 schematisch dargestellt. Diese Karosserie sitzt auf einer Transporteinrichtung, die das Verschieben der Karosserie entlang einer horizontalen Achse 30 erlaubt. Der Rahmen 2 ist am Rand der Transporteinrichtung mit Abstand zur Karosserie 28 angeordnet. Die zwei Führungsschienen 4 laufen parallel und definieren eine Ebene, die zur Transportachse 30 senkrecht steht.
  • Die Basis 6 hat die Form einer Scheibe, die an ihrer Peripherie mit einer Zähnung 26 versehen ist. Die Scheibe 6 ist auf einer senkrechten Ebene angeordnet, die zur Trans portachse 30 parallel verläuft. Die Achse 8, um die die Basis 6 schwenken kann, entspricht der Drehachse dieser Scheibe. Diese Achse liegt horizontal und senkrecht zur Transportachse 30. Die Drehung der Basis 6 wird von einem Servomotor 32 (5) bewirkt, dessen Achse parallel zur Achse 8 verläuft. Am Ende der Antriebswelle dieses Servomotors 32 ist ein Zahnrad 34 montiert, dessen Zähnung der Zähnung 26 der Basis 6 entspricht.
  • Die Basis 6 hat zur Seite der Transporteinrichtung Lagerkörper 36, die die Schwenkachse 12 des Arms 10 definieren. Diese Achse 12 befindet sich in einer Ebene, die zur Ebene, die die Basis 6 enthält, parallel ist, das heißt, in einer vertikalen Ebene, die parallel zur Transportachse 30 verläuft. Die Schwenkbewegung des Arms 10 wird von einem dritten Servomotor angetrieben, der im Inneren des Schlittens 20 sitzt und von der Basis 6 getragen wird. Die Bewegung des Motors wird von einem Zwischengetriebe 38 zum Arm 10 übertragen.
  • Die Antriebsmittel, die der Bewegung des Gelenkstücks um die Längsachse 16 des Arms 10 dienen, umfassen einen elektrischen Servomotor 39, der unter einer Abdeckung an der Außenseite des Arms 10 angebracht ist. Eine Anordnung mit Zahnrad und Zahnkranz erlaubt die Drehung des Gelenkstücks um die Achse 16. Was die Antriebsmittel für die Drehbewegung um die Achse 18, die (um 45°) zur Längsachse 16 geneigt ist, angeht, so sind diese im Inneren des Arms 10 angeordnet und in der Zeichnung nicht dargestellt. Dort befindet sich ebenfalls ein Servomotor, der die entsprechende Bewegung direkt oder über ein Zwischengetriebe bewirkt. Die Versorgung dieser Antriebsmittel erfolgt durch das Innere des Arms 10. Eine Öffnung 40 ist in der Basis 6 vorgesehen für den Durchgang der Leitungen, die für die Versorgung und für die Steuerung dieser Antriebsmittel erforderlich sind. Diese Öffnung 40 ermöglicht auch die Versorgung der Spritzvorrichtung 17 mit dem Überzugprodukt.
  • Wie in 3 zu sehen ist, ist der Platz, den der Schlitten 20, die Führungsschienen 4 und andere mechanische Teile im Rahmen 2 einnehmen, relativ beschränkt. Demnach ist vorgesehen, in diesem Rahmen 2 einen elektrischen Schaltschrank 50 unterzubringen, der die elektrischen und/oder pneumatischen Antriebselemente sowie mögliche Messvorrichtungen zusammenfasst. Dieser Schrank 50 kann, wie in den 3 und 4 gezeigt ist, auf der Seite angeordnet sein, die der Vorderseite des Rahmens 2 gege nüberliegt, die die Führungsschienen 4 trägt. Er könnte sich auch auf der Rückseite des Rahmens auf der dem Arm 20 gegenüberliegenden Seite befinden.
  • 4 zeigt in Draufsicht zwei Spritzpositionen der in der 3 dargestellten Maschine in Richtung der Transportachse 30. Zwischen den zwei gezeigten äußersten Positionen, die eine in Vollstrich und die andere in Strich-Punkt-Linie, besteht ein Abstand, der im wesentlichen der zweifachen Länge des Arms 10 entspricht. Wenn ein Arm 10 mit einer Länge von etwa einem Meter vorgesehen ist, ergibt sich demnach für diese Spritzvorrichtung eine Möglichkeit der Nachführung bezüglich der Fahrzeugkarosserie 28 in der Größenordnung von zwei Metern. Diese Nachführung liegt sehr deutlich über der Nachführung der Maschinen nach dem früheren Stand der Technik. Dank der Auf- und Ab-Bewegung entlang der Führungsschienen 4 und der Möglichkeit des Schwenkens der Basis 6 kann die Spritzvorrichtung alle Zwischenstellungen zwischen den zwei in 4 gezeigten äußersten Positionen einnehmen. Die zwei Achsen des Gelenkstücks ermöglichen es, dass die Spritzvorrichtung immer im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche der zu überziehenden Karosserie steht. Die Spritzvorrichtung 17 dient hier dazu, ein Überzugprodukt auf die im wesentlichen senkrechten Flächen der Fahrzeugkarosserie 28 zu spritzen.
  • Bemerkenswert ist, dass der Rahmen 2, obwohl er eine Nachführung bezüglich der Karosserie über eine Länge von etwa zwei Metern erlaubt, eine Breite haben kann, die weit unter dieser Nachführung liegt. Auf diese Weise ist es möglich, zwischen zwei benachbarten Maschinen eine große verglaste Fläche vorzusehen, durch die die Arbeit der Maschine überwacht werden kann.
  • Was den Schutz der Maschine gegen Spritzer des Überzugprodukts angeht, ist festzustellen, dass es möglich ist, hier im wesentlichen im Bereich der Basis 6 der Maschine eine Zwischenwand einzuziehen. Die Schwenkachse des Arms 6 befindet sich in diesem Fall am nächsten zur Kabinenwand auf deren Innenseite. Um den ganzen mechanischen Teil, der sich im Inneren des Rahmens 2 befindet, zu schützen, kann ein System von Vorhängen benutzt werden, wie es zum Beispiel im Dokument FR-2 710 858 offengelegt ist. Hier braucht man keine überkreuzten Vorhänge, sondern ausschließlich ein Vorhangpaar, um der vertikalen Translationsbewegung des Schlittens 20 zu folgen.
  • 5 zeigt beispielhaft einige Positionen, die der Arm 10 und die Spritzvorrichtung 17 bezüglich einer Fahrzeugkarosserie einnehmen können bei der Aufgabe, diese letztere zu lackieren. Außerdem zeigt die 4 die große Flexibilität der Maschine, die in Längsrichtung der Transportachse 30 dargestellt ist, während 5 die große Flexibilität dieser Maschine in vertikaler Richtung zeigt.
  • 2 zeigt das Prinzip einer zweiten Maschine entsprechend der Erfindung. In diesem Fall findet man einen Rahmen 102, in dem zwei senkrechte Führungsschienen 104 angeordnet sind. Ein Schlitten 120 gleitet die Führungsschienen 104 entlang. Dieser Schlitten führt demnach eine vertikale Translationsbewegung aus. Er trägt eine Basis 106, die um eine horizontale Achse 108 schwenkbar montiert ist. Die Basis 106 trägt einen gegliederten Arm. In diesem Fall besteht dieser Arm aus einem Arm 142 und einem Vorderarm 144. Der Arm 142 ist an der Basis 106 um eine Achse 112 schwenkbar montiert. Diese letztere ist auf einer vertikalen Ebene senkrecht zur Achse 108 angeordnet. Das der Basis 106 entgegengesetzte Ende des Arms 142 trägt den Vorderarm 144. Dieser Vorderarm 144 und dieser Arm 142 sind um eine Achse 146 angelenkt, die zur Achse 112 parallel verläuft. Auf diese Weise wird ein Knick 148 realisiert.
  • Der Vorderarm 144 ist dem Arm 10 vergleichbar, der vorstehend mit Bezug auf 1 beschrieben ist. Er trägt an seinem Ende ein Gelenkstück 114, das zwei Freiheitsgrade hat. Dieses Gelenkstück kann um die Längsachse 116 des Vorderarms 144 und um eine Achse 118 drehen, die in einem Winkel zur Längsachse 116 von beispielsweise 45° angeordnet ist. Dieses Gelenkstück 114 trägt an seinem freien Ende eine Spritzvorrichtung 117.
  • Dieses zweite Ausführungsbeispiel weist also eine zusätzliche Gelenkachse auf, verglichen mit der Ausführung nach dem Prinzip, das mit Bezug auf die 1 beschrieben wurde. Wie die 6 zeigt, kann mit dieser Ausführung das Überziehen größerer Bereiche einer Fahrzeugkarosserie 128 erreicht werden, die sich auf einer Transporteinrichtung mit der Achse 130 bewegt.
  • Die in 6 dargestellte Maschine hat einen Rahmen 102, einen Schlitten 120 und mechanische Antriebsvorrichtungen ähnlich denjenigen, die mit Bezug auf die 3 beschrieben wurden. Hier sind die gleichen Kennziffern wie in den 3 bis 5 aufgenommen worden, aber um die Zahl 100 erhöht. So gibt es einen Servomotor 122, der Zahnräder 124 antreibt, um den Schlitten 120 über einen in der Zeichnung nicht dargestellten Zahnriemen in Bewegung zu setzen. Desgleichen hat die Basis 106 die Form einer Scheibe mit peripherer Zähnung 126. Ein nicht dargestellter Servomotor ist vorgesehen, um über ein Zahnrad 134 die Schwenkbewegung der Basis 106 zu steuern. Es gibt auch Lagerkörper 136 für den Arm 142. Ebenso wie beim Arm 10 in den 3 bis 5 wird der Antrieb des Arms 142 mit Hilfe eines Servomotors 137 und eines Zwischengetriebes 138 erreicht. Die Antriebsmittel für die diversen Bewegungen des Gelenkstücks 114 sind den Antriebsmitteln ähnlich, die das Gelenkstück 14 der 3 und 5 bewegen. Diese Mittel sind in der 6 nicht dargestellt. Was die Bewegung im Bereich des Knicks 148 betrifft, ist ein in der Zeichnung nicht gezeigter Servomotor in den Arm 142 integriert. Die für den Antrieb der Antriebsmittel und die Energiezufuhr notwendigen Leitungen, die sich im Bereich des Arms 142 und des Vorderarms 144 befinden, gehen durch eine Öffnung 140, die in der Basis 106 ausgeführt ist. Diese Öffnung 140 ermöglicht auch die Zuleitung von Überzugprodukt zur Spritzvorrichtung 117.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Maschine ebenfalls längs einer Transporteinrichtung so angeordnet, dass die Achse 108 horizontal ist und im wesentlichen senkrecht zur Transportachse 130 verläuft. Demnach ist die relative Anordnung zwischen dem Rahmen 102 und der Transporteinrichtung identisch mit derjenigen, die oben zwischen dem Rahmen 2 und der zugehörigen Transporteinrichtung beschrieben wurde.
  • Dank dem zusätzlichen Freiheitsgrad, der hier erreicht wird, bietet diese Maschine eine noch größere Flexibilität als diejenige, die in den 3 bis 5 dargestellt ist. Aufgrund dieser größeren Flexibilität kann sie eingesetzt werden, um größere Bereiche der Karosserie 128 zu lackieren.
  • Um eine Lackierstation für Fahrzeugkarosserien einzurichten, kann man zum Beispiel daran denken, zu beiden Seiten einer Transporteinrichtung jeweils drei Spritzmaschi nen aufzustellen, wie sie in den 3 bis 5 dargestellt sind. So verfügt man über sechs Spritzmaschinen: vier Maschinen können als seitliche Maschinen bezeichnet werden und haben die Aufgabe, ein Überzugprodukt auf im wesentlichen senkrechte Wände zu spritzen, während die beiden anderen Maschinen dazu dienen, ein Überzugprodukt auf im wesentlichen horizontale Flächen zu spritzen.
  • In komplexeren Fällen ist es auch möglich, vier solche Maschinen wie diejenige, die in den 3 bis 5 dargestellt ist, und zwei solche Maschinen, wie sie in der 6 gezeigt ist, einzusetzen. In diesem Fall können die vier ersten Maschinen mit fünf Achsen als seitliche Maschinen bezeichnet werden, und die zwei anderen Maschinen mit sechs Achsen dienen zum Spritzen der im wesentlichen horizontalen Flächen.
  • Schließlich ist es selbstverständlich möglich, nur Maschinen mit sechs Achsen einzusetzen, wodurch der Lackierstation noch mehr Flexibilität zur Verfügung steht.
  • In all diesen Fällen hat eine solche Lackierstation einen reduzierten Platzbedarf, und zwar bezüglich der Transporteinrichtung sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung. Die Tatsache, dass nur sechs Maschinen eingesetzt sind, erlaubt die Reduzierung der Ausdehnung in Längsrichtung. In der Querrichtung ist es aufgrund der Konzeption dieser Maschinen, für die keine Querverschiebung bezogen auf die Transporteinrichtung vorgesehen werden muss, möglich, im Verhältnis zu den heute bekannten Lackierstationen etwa 20% Breite zu gewinnen. Gerade in der Querrichtung ist der Raumgewinn, verglichen mit den bekannten Stationen nach dem früheren Stand der Technik, am größten.
  • Ein weiterer wichtiger Vorteil im Vergleich zu den „kompakten" Stationen nach dem früheren Stand der Technik besteht in der Möglichkeit, sehr große verglaste Flächen vorzusehen, die die Überwachung des Betriebsablaufs im Inneren der Kabine ermöglichen. In der Tat haben die Rahmen der beschriebenen Maschinen eine sehr geringe Breite, wie weiter oben bereits erwähnt wurde. Dadurch können zwischen zwei benachbarten Maschinen sehr große verglaste Flächen installiert werden.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die zwei bevorzugten Ausführungsbeispiele, die vorstehend beispielhaft, aber nicht einschränkend beschrieben sind; sie umfasst im Gegenteil alle Ausführungsvarianten im Rahmen der nachstehenden Ansprüche.
  • So ist eine Ausführungsvariante der in der 6 dargestellten Maschine denkbar, bei der die Basis, die den Arm und den angelenkten Arm trägt, sich nicht senkrecht bewegen kann. Eine solche Ausführungsform kann Leistungen erbringen, die im wesentlichen den Leistungen gleichwertig sind, die mit einer Maschine, wie sie in den 3 bis 5 dargestellt ist, zu erreichen sind. In diesem Fall ist die Nachführung im wesentlichen dank der Schwenkbewegung im Bereich des Knicks und der Drehung der den Arm tragenden Basis gewährleistet.
  • Ebenso ist es denkbar, dass die Maschine mit fünf Achsen oder mit sechs Achsen nicht senkrecht, sondern waagrecht montiert wird: in diesem Fall würde die Bewegungsachse entlang der Führungsschienen 4 die Nachführung bewirken, und die Höheneinstellung würde durch die Drehung um die Achse 12 bei der Maschine mit fünf Achsen und durch die Drehungen der Achsen 112 und 146 bei der Maschine mit sechs Achsen durchgeführt. So könnten zwei Maschinen übereinander pro Seite eingesetzt werden.

Claims (11)

  1. Spritzvorrichtung zum Aufbringen eines Überzugs, die insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien (28) bestimmt ist und einen beweglichen Arm (10; 142, 144) umfasst, der eine Folgebewegung parallel zur Transportachse (30; 130) des zu überziehenden Objekts gewährleistet, das sich auf horizontaler Ebene auf einer Transporteinrichtung oder dergleichen bewegt, und an dessen freiem Ende eine Spritzdüse (17; 117) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Arm (10; 142, 144) um eine erste Achse (12; 112) schwenkbar auf einer Basis (6; 106) montiert ist, die eine drehbare Platte bildet, die auf einer im wesentlichen vertikalen Ebene angeordnet ist, wobei diese erste Achse (12; 112) auf einer zu dieser Platte (6; 106) parallel verlaufenden Ebene liegt, und wobei die Basis (6; 106) um eine im wesentlichen horizontale Achse (8; 108) schwenkbar und im wesentlichen senkrecht zur Transportachse (30) montiert ist, und wobei diese Basis (6; 106) so geführt wird, dass eine Translationsbewegung bewirkt wirkt, die im wesentlichen senkrecht zu der Schwenkachse (8; 108) verläuft.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (6; 106) durch eine Bewegung geführt wird, die die Kombination der Drehbewegung um die horizontale Achse (8; 108) und einer Translationsbewegung (4; 104) ist, die entlang einer im wesentlichen vertikalen Achse geführt wird.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (6; 106) durch eine Bewegung geführt wird, die die Kombination der Drehbewegung um die horizontale Achse (8; 108) und einer Translationsbewegung ist, die entlang einer im wesentlichen horizontalen Achse geführt wird.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Arm ein Arm ist, der in zwei Teile (142, 144) gegliedert ist, wobei er eine Gelenkverbindung (146) aufweist, die einen Knick (148) bildet, wobei ein erster Teil (142) des Arms an der Basis (106) mit Gelenkverbindung befestigt ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gelenkstück (14; 114) zwischen dem freien Ende des Arms (10; 144) und der Spritzdüse (17; 117) montiert ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkstück (14; 114) zwei Freiheitsgrade hat und einerseits um eine Längsachse (16; 116) bezogen auf den Arm (10) oder auf den Armteil (144), der sie trägt, drehen kann, und andererseits um eine Achse (18; 118) drehen kann, die gegen diese Längsachse (16; 116) geneigt ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Achse (18; 118) zur Längsachse (16; 116) im wesentlichen 45° beträgt.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (146) des Knicks (148) parallel ist zur Schwenkachse (112) des ersten Teils des Arms (142) an der Basis (106).
  9. Spritzvorrichtung, bei der ein Teil der mechanischen Einrichtungen, nach einem der Ansprüche 1 bis 8, in einem Rahmen (2; 102) untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Schrank (50) umfasst, der elektrische und/oder pneumatische Steuerorgane aufnimmt und in dem Rahmen (2; 102) integriert ist, der einen Teil der mechanischen Einrichtungen schützt.
  10. Anlage (28) zum Spritzen von Teilen, insbesondere von Fahrzeugkarosserien, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Spritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst.
  11. Anlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kabinenwand hat, die im wesentlichen im Bereich der Vorderseite der Basis (6; 106) verläuft, die den gegliederten (142, 144) oder nicht gegliederten (10) Arm einer Vorrichtung entsprechend einem der Ansprüche 1 bis 9 trägt, wobei die Schwenkachse (12; 112) des Arms (10; 142, 144) auf der Basis (6; 106) in Bezug auf die Kabinenwand im Inneren der Anlage angeordnet ist, das heißt, auf der Seite der Transporteinrichtung.
DE60123924T 2000-01-31 2001-01-29 Spritzvorrichtung, insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien Expired - Lifetime DE60123924T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0001200 2000-01-31
FR0001200A FR2804349B1 (fr) 2000-01-31 2000-01-31 Dispositif de pulverisation destine notamment a une cabine de peinture de carrosserie automobile
PCT/FR2001/000273 WO2001056705A1 (fr) 2000-01-31 2001-01-29 Dispositif de pulverisation destine notamment a une cabine de peinture de carrosserie automobile

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60123924D1 DE60123924D1 (de) 2006-11-30
DE60123924T2 true DE60123924T2 (de) 2007-06-14

Family

ID=8846493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60123924T Expired - Lifetime DE60123924T2 (de) 2000-01-31 2001-01-29 Spritzvorrichtung, insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien

Country Status (13)

Country Link
US (1) US6776843B2 (de)
EP (1) EP1251967B1 (de)
JP (1) JP2003521372A (de)
KR (1) KR20020075898A (de)
AT (1) ATE342776T1 (de)
AU (1) AU2001233832A1 (de)
BR (1) BR0107968A (de)
CA (1) CA2398588A1 (de)
DE (1) DE60123924T2 (de)
ES (1) ES2274866T3 (de)
FR (1) FR2804349B1 (de)
PT (1) PT1251967E (de)
WO (1) WO2001056705A1 (de)

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE60134643D1 (de) * 2000-06-19 2008-08-14 Ross Operating Valve Co Durch eigensicheren mikroprozessor gesteuerter druckregler
US20060081175A1 (en) * 2003-02-21 2006-04-20 Bansei Nagase Coating system for protective layer forming material
DE102004033640B4 (de) * 2003-07-18 2012-03-29 Abb As Farbauftragssystem
US8051796B2 (en) * 2003-10-23 2011-11-08 Fanuc Robotics America, Inc. Robotic apparatus and method for painting
FR2865146B1 (fr) * 2004-01-20 2007-01-19 Eisenmann France Sarl Cabine d'application de peinture ou de poudre sur des carrosseries automobiles
US7934467B2 (en) * 2004-02-02 2011-05-03 John Stephen Morton Cost effective automated preparation and coating methodology for large surfaces
US20090133240A1 (en) * 2005-09-05 2009-05-28 Takao Shibayama Conveying and assembling system
KR101283029B1 (ko) * 2007-11-13 2013-07-05 현대자동차주식회사 버스 차체 도장라인의 전처리 장치
JP4545207B2 (ja) * 2008-06-04 2010-09-15 本田技研工業株式会社 ステータ製造装置
DE102008045553A1 (de) * 2008-09-03 2010-03-04 Dürr Systems GmbH Lackiereinrichtung und zugehöriges Verfahren
US8136475B2 (en) * 2009-01-06 2012-03-20 The Boeing Company Controlled environment chamber for applying a coating material to a surface of a member
JP5418545B2 (ja) * 2011-06-24 2014-02-19 株式会社安川電機 塗装システム
CN104941850B (zh) * 2014-03-25 2017-06-16 上海外高桥造船有限公司 造船涂装自动喷漆机器人
CN106238261B (zh) * 2016-08-10 2019-01-11 潍坊远大金属表面科技有限公司 彩色达克罗钢护栏涂层生产线及操作工艺
WO2019213616A1 (en) * 2018-05-03 2019-11-07 Fanuc America Corporation Robotic apparatus for a compact painting booth
FR3104480B1 (fr) 2019-12-17 2022-12-30 Cmsi Conception Et Moulage Au Service De Lindustrie Fabrication de pieces en matiere plastique millimetriques a decimetriques, par injection et parachevement
CN112337236A (zh) * 2020-09-24 2021-02-09 长沙普罗科环境装备有限责任公司 抑尘车
CN115846072B (zh) * 2023-01-31 2025-10-17 中信戴卡股份有限公司 一种具有双自由度的静电粉末喷枪
CN118122531A (zh) * 2024-05-08 2024-06-04 江苏锡华铸造有限公司 一种风电齿轮箱加工用表面喷涂处理装置

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1307444A (fr) * 1960-11-30 1962-10-26 Volkswagenwerk Ag Installation pour la peinture par pulvérisation et précipitation électrostatique
DE2228598A1 (de) * 1972-06-12 1974-01-03 Jens Dr Rer Nat Geerk Anthropomorpher manipulator
US4218166A (en) * 1978-11-24 1980-08-19 General Motors Corporation Guide device for multi-axis manipulator
US4367532A (en) * 1979-10-12 1983-01-04 Nordson Corporation Manually programmable robot with power-assisted motion during programming
JPS6013276U (ja) * 1983-07-06 1985-01-29 トヨタ自動車株式会社 塗装ブ−ス
US4984745A (en) 1985-01-22 1991-01-15 Gmf Robotics Corporation Electric robot for use in a hazardous location
FR2630675B1 (fr) * 1988-05-02 1994-09-09 Aerospatiale Systeme pour realiser des operations sur des objets de grandes dimensions, notamment pour peindre un aeronef
JPH0615068B2 (ja) * 1988-09-05 1994-03-02 本田技研工業株式会社 自動車車体の塗装方法
DE4102797C1 (de) * 1991-01-31 1992-05-27 Mbb Foerder- Und Hebesysteme Gmbh, 2870 Delmenhorst, De
JPH05302429A (ja) * 1992-02-26 1993-11-16 Shimizu Corp 吹付け装置および吹付け施工法
FR2702971B1 (fr) 1993-03-26 1997-06-13 Sames Sa Machine de projection de produit de revetement .
FR2710858B1 (fr) 1993-10-06 1995-12-15 Sames Sa Dispositif de projection de produit de revêtement formant machine de toit ou machine latérale.
DE29504954U1 (de) * 1995-03-23 1995-09-14 Böllhoff Elektrostatik Niederlassung der Böllhoff Verfahrenstechnik GmbH & Co. KG, 71364 Winnenden Spritzvorrichtung zum Beschichten von Rahmenbauteilen
US5656089A (en) * 1995-06-13 1997-08-12 Behr Systems Paint spray booth controller
FR2777483A1 (fr) 1998-04-15 1999-10-22 Sames Sa Procede et installation de projection de produit de revetement

Also Published As

Publication number Publication date
US20030136336A1 (en) 2003-07-24
KR20020075898A (ko) 2002-10-07
JP2003521372A (ja) 2003-07-15
AU2001233832A1 (en) 2001-08-14
ES2274866T3 (es) 2007-06-01
DE60123924D1 (de) 2006-11-30
CA2398588A1 (fr) 2001-08-09
EP1251967B1 (de) 2006-10-18
EP1251967A1 (de) 2002-10-30
ATE342776T1 (de) 2006-11-15
WO2001056705A1 (fr) 2001-08-09
FR2804349A1 (fr) 2001-08-03
FR2804349B1 (fr) 2002-07-19
PT1251967E (pt) 2007-02-28
BR0107968A (pt) 2002-10-29
US6776843B2 (en) 2004-08-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60123924T2 (de) Spritzvorrichtung, insbesondere für eine Lackierkabine für Fahrzeugkarosserien
DE102004033640B4 (de) Farbauftragssystem
EP2318185B1 (de) Lackiereinrichtung
EP3307491B1 (de) Beschichtungsanlagenroboter, insbesondere handhabungsroboter
DE102013109867A1 (de) Robotereinsatzgerät zum Lackieren
DE10149424B4 (de) Maschine für das automatische Anstreichen von Platten oder anderen Gegenständen
WO2010099954A2 (de) Roboteranordnung, insbesondere in einer lackierkabine
EP0338334B1 (de) Frei programmierbare Konturmaschine
EP2101926B1 (de) Beschichtungsanlage und verfahren zur serienbeschichtung von werkstücken
DE102013013038A1 (de) Beschichtungsroboter und entsprechendes Beschichtungsverfahren
EP0392267B1 (de) Maschine zum Beschichten von Automobilkarosserien
EP1419824B1 (de) Vorrichtung zum Beschichten eines Werkstücks mit Pulver
DE102016003916A1 (de) Lackierstation und zugehöriges Betriebsverfahren
DE69005404T2 (de) Farbsprühsystem.
EP0536459B1 (de) Vorrichtung zum automatischen Sprühbeschichten von Gegenständen
DE4409269C2 (de) Sprühbeschichtungsanlage
DE10006865B4 (de) Verfahren zum Lackieren von Fahrzeugkarosserien
WO1993010911A1 (de) Vorrichtung zur aussenkonservierung von kraftfahrzeugen
EP0476561A2 (de) Farbauftragsmaschine
DE10158129A1 (de) Entstaubungsanlage für Fahrzeugkarossen
DE102004064236B3 (de) Roboter
DE8805181U1 (de) Frei programmierbare Konturmaschine
DE102017102423A1 (de) Handhabungsroboter und Verfahren zur Ansteuerung eines Handhabungsroboters
DE102024117259A1 (de) Roboter mit versetzten Achsenebenen
EP2698211B1 (de) Roboter zur Beschichtung von Gegenständen

Legal Events

Date Code Title Description
8328 Change in the person/name/address of the agent

Representative=s name: OSTERTAG & PARTNER, PATENTANWAELTE, 70597 STUTTGART

8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: EISENMANN ANLAGENBAU GMBH & CO. KG, 71032 BOEB, DE