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Gebiet der
Erfindung
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Der
Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Anzeigeschnittstelle und
insbesondere auf eine Anzeigeschnittstelle, die eine Kanalmatrix
umfasst.
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Hintergrund
der Erfindung
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Die
Anzahl von Fernsehprogrammen, die ein Zuschauer zu irgendeiner Zeit
empfangen kann, hat in den letzten wenigen Jahren drastisch zugenommen.
Herkömmliche
analoge Fernsehsysteme wie jene, die den Standards des National
Television Standards Committee (NTSC) und Phase Alternate Line (PAL)
entsprechen, übertragen
pro 6-MHz- oder 8-MHz-Kanal ein Programm. In letzter Zeit wurden Verfahren
zur Verarbeitung von digitalen Fernsehsignalen entwickelt, die auf
jedem 6-MHz-Kanal die Übertragung
mehrerer Programme ermöglichen. Weiterhin
gibt es zusätzlich
zu den herkömmlichen Sendeantennen
inzwischen zahlreiche Quellen von Fernsehsignalen, und ein Zuschauer
kann Fernsehsignale über
festverdrahtete Kabelsysteme, mehrere unterschiedliche Typen von
Satellitensystemen, so genannte drahtlose Kabelsysteme und in naher
Zukunft auch über
ein globales Informationsnetz wie etwa das Internet empfangen.
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Herkömmliche
Kabelfernsehsysteme können
wenigstens 140 Sechs-MHz-Kanäle
liefern, und manche Systeme können über ein
Koaxialkabel über 200
Kanäle
liefern. Derzeit wird eine neue Technik zum Steigern der Anzahl
von Programmen untersucht, die den Haushalten geliefert werden können. Dies
geschieht über
zwei strategische technische Maßnahmen.
Die erste besteht darin, die zugeteilte Bandbreite auf 1 GHz zu
erhöhen
(was 150 6-MHz-Kanäle
bereitstellt). Die zweite besteht darin, mithilfe der Videokomprimierung
einen Kanal so zu konfigurieren, dass in einem 6 MHz breiten Kanal
bis zu 10 Unterkanäle übertragen
werden. Kanäle,
die mehrere Unterkanäle
umfassen, werden auch als Mehrpogramm-Kanäle bezeichnet. Nach repräsentativen
Schätzungen,
die in der Industrie zugrunde gelegt werden, können den Haushalten über ein
einziges Koaxialkabel etwa 500 Programme bereitgestellt werden.
Ein faseroptisches Kabel bietet ein Vielfaches der Bandbreite eines
Koaxialkabels und lässt erwarten,
dass es mehrere tausend Programme zuführen kann. Auf die gleiche
Weise kann es eine gesteigerte Bandbreite für Satellitensysteme einem Zuschauer
ermöglichen,
mehr als eintausend Sechs-MHz-Kanäle zu empfangen,
wobei jeder Kanal bis zu zehn Unterkanäle umfasst.
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Für einen
Zuschauer ist es jedoch schwierig, sich in dieser hohen Anzahl von
Programmen zurechtzufinden. Es wird bereits als problematisch empfunden,
wenn Teilnehmer 140 Programme durchsuchen müssen, geschweige denn 500 oder 1000.
Um dieses Problem zu behandeln, weisen viele der neueren Fernsehsysteme
Bildschirmmenüs auf,
die die Programmauswahlen nach dem Typ organisiert präsentieren.
Ein solches System verwendet einen hierfür vorgesehenen Kanal, um Programmlisteninformationen
anzuzeigen. Zum Betrachten der Informationen stellt der Zuschauer
einfach auf den hierfür
vorgesehenen Kanal ein. Der Vorteil eines solchen Systems besteht
darin, dass es relativ einfach zu verteilen ist, da es am Kopfende
der Übertragung
zentral implementiert ist. Am Ort des Zuschauers ist keine zusätzliche
Elektronik oder Software erforderlich, da die vollständige Steuerung der
Anzeige am Kopfende der Übertragung
verbleibt. Die Anzeigeinformationen werden dann auf einem hierfür vorgesehenen
Kanal kontinuierlich gesendet. Um sich die Programmlisten anzusehen,
stellt der Fernsehzuschauer einfach die Kabelumsetzerbox oder den
Fernsehtuner auf den Kanal ein, auf dem die Programmlisteninformationen
angezeigt werden. Üblicherweise
verwenden diese Programmführer eine
Bildlaufanzeige der Fernsehverzeichnisse. Manche Systeme nutzen
einen Teilbildschirm mit Listen, wobei sich auf dem übrigen Bildschirm
zusätzliche
Informationen wie Werbung für
Filme auf Bezahlkanälen,
Listen für
einzeln zu bezahlende Veranstaltungen, Zeit- und Wetterinformationen
sowie andere kommerzielle Informationen befinden. Diese Systeme
weisen im Allgemeinen ein Gitter oder eine Matrix auf, um die Programmlisteninformationen
anzuzeigen, wobei für
jeden Kanal eine andere Zeile vorgesehen ist und Spalten unterschiedliche
Zeitschlitze darstellen.
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Ein
weiterer Typ von elektronischen Programmführern verwendet im Empfänger der
Zuschauers Software und/oder Hardware, um eine Fernsehprogrammdatenbank
aufzufinden und zu verarbeiten, die während eines Abschnitts eines Fernsehkanals
(z. B. im vertikalen Austastintervall) übertragen wird. Ein solches
System ist der StarsightTM-Dienst. Ein für die Nutzung
des Starsight-Dienstes ausgestatteter Fernsehempfänger stellt
sich, auch wenn der Empfänger
ausgeschaltet ist, periodisch auf einen Führungskanal ein, um eine Fernsehprogrammdatenbank
wiederherzustellen, die im vertikalen Austastintervall des über den
Führungskanal
gesendeten Fernsehsignals codiert ist. Das System formatiert die
Daten dann so, dass sie dem Zuschauer als ein hierarchischer Satz
von Bildschirmmenüs
angezeigt werden können.
Diese Menüs
ermöglichen dem
Anwender eine gewisse Flexibilität
beim Bestimmen, wie die Daten angezeigt werden. Beispielsweise können Pro grammdaten
nach dem Programmtyp (z. B. Sport, Drama, Komödie) angezeigt werden. Alternativ
kann der Zuschauer nur einige Lieblingskanäle auswählen, für die Daten angezeigt werden.
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Selbst
bei diesem Ausmaß an
Interaktion können
die bestehenden Systeme elektronischer Programmführer (EPG) für einen
Zuschauer, besonders wenn er Zugang zu einer großen Anzahl von Kanälen hat,
frustrierend sein, da nur eine relativ kleine Anzahl (z. B. 10)
auf einmal betrachtet werden kann. Wenn ein Zuschauer beispielsweise
Verbindung mit einem faseroptischen Kabelsystem oder mit einer Kombination
aus Fernsehantenne, Satellitenschüssel und Kabelsystem hat und
500 bis 1000 Programme empfangen kann, wären 50 bis 100 Bildschirme erforderlich,
um sämtliche
möglichen
Optionen anzuzeigen. Außerdem
sind vorhandene EPG-Systeme noch
etwas schwierig anzuwenden und bieten keine Merkmale, die sie ästhetisch
ansprechend machen. Diese Schwächen
tragen zu ihrer begrenzten Anwendung durch Zuschauer und zur allgemeinen
Vorliebe für
gedruckte Fernsehprogramme bei.
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Effiziente
Menüsysteme
sind im Zeitalter des digitalen Fernsehens jedoch eine Voraussetzung. Teilweise
wegen der Komprimierungsverfahren, mit denen bis zu zehn Fernsehprogramme
mit Standardauflösung
(SDTV) in einen Sechs-MHz-Kanal komprimiert werden, erfordert das
Umschalten zwischen Kanälen
bei einem Digitalempfänger
viel mehr Zeit als bei einem Analogempfänger. Beispielsweise können zwischen
dem Zeitpunkt, zu dem der Zuschauer ein neues Programm auswählt, und
dem Zeitpunkt, zu dem Bildinformationen für dieses Programm auf dem Empfänger angezeigt
werden, drei oder vier Sekunden verstreichen.
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Außerdem können es
viele Zuschauer als schwierig empfinden, einen Programmführer bei
kontinuierlichem Bildlauf zu lesen, da die Augen den Auflistungen
folgen müssen,
während
sie sich am Bildschirm nach oben bewegen. Verschärft wird dieses Problem durch
die Tendenz, den Bildlauf von Listen in einem geteilten Bildschirmformat
zu verwenden, zusammen mit Inseraten sowie Werbe- und anderen Informationen.
Für Zuschauer
kann es frustrierend sein, wenn sie diese Informationen ständig sehen müssen, während sie
darauf warten, dass die Zeitplaninformationen für einen gewünschten Kanal auf dem Schirm
erscheinen.
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Ein
weiterer möglicher
Grund dafür,
dass elektronische Programmführer
zu wenig genutzt werden, liegt darin, dass sie einfach langweilig
anzuschauen sind. Während
ein mit Listen angefüllter Bildschirm
die Anzeige von mehr Listeninformationen auf einmal und daher eine
kürzere
Zykluszeit für
den gesamten Durchlauf der Programmliste ermöglicht, können Zuschauer durch die Monotonie
beim ständigen
Betrachten eines mit Listen angefüllten Bildschirms gelangweilt
werden. Wie oben ausgeführt, haben
Programmführer
mit geteiltem Bildschirm, die gleichzeitig zusätzliche für den Zuschauer möglicherweise
interessante Informationen anzeigen, jedoch den Nachteil viel längerer Zykluszeiten.
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Dementsprechend
besteht ein Bedürfnis nach
einer verbesserten Technik zum Anzeigen von Programminformationen,
um die Programmlistengitter besser lesbar und handlicher zu gestalten.
Außerdem
besteht ein Bedürfnis,
eine ästhetisch
ansprechendere Anzeigeumgebung für
die Programmlisteninformationen und flexiblere Anzeigeformate bereitzustellen.
Zudem besteht ein besonderes Bedürfnis nach
einem Anzeigesystem, das das oben Erwähnte für ein System effizient bereitstellen
kann, das mehrere hundert zu bis mehrere tausend Kanäle umfasst.
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WO
00/05886 offenbart ein Navigationssystem für ein digitales Mehrkanal-Fernsehsystem,
bei dem von mehreren Fernsehkanälen
ein Kanal dazu dient, audiovisuelle Informationen bezüglich Programmen
oder Diensten zu übertragen,
die auf einigen oder sämtlichen
anderen Kanälen
verfügbar sind.
Ein Decodierer ist so beschaffen, dass er ein Dienstmenü anzeigen
kann, das über
wenigstens ein Nebenmenü,
auf das von einem Dienstmenü zugegriffen
wird, Zugang zu einem oder mehreren Kanälen vorsieht. Einer der in
der Menüführung des Hauptdienstes
angebotenen Dienste ist ein Gitterfenster oder ein Mosaik, das den
Inhalt sämtlicher momentan
zum Decodierer gesendeter Kanäle
anzeigt. Das Gitterfenster ist aus einer Anzahl von Miniaturbildschirm-Anzeigefenstern
zusammengesetzt, von denen jedes das auf einem Kanal gezeigte Programm
in Echtzeit anzeigt und jedes eine Angabe des Namens des im Bildschirmfenster
gezeigten Kanals umfasst. Das Gitterfenster umfasst außerdem eine
allgemeine Informationsleiste und kann z. B. 20 Kanäle anzeigen,
wenn vom Decodierer bis zu 60 oder mehr Kanäle empfangen werden, sodass
andere Programmgitterfenster notwendig sein können. Durch Auswählen eines
Navigationspfeils kann die Anzeige zu einem anderen Mosaik von 20
Programmen geändert
werden.
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WO
98/56176 offenbart ein Verfahren zum Navigieren durch Fernsehprogramme.
Ein Fernsehempfänger
zeigt ein Mosaikbild mit Teilbildern, die die verfügbaren Programme
darstellen. Nach Aktivieren einer "Themen"-Schaltfläche kann ein Zuschauer einen
gewünschten
Programmtyp, z. B. "Film", eingeben.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung ist in den unabhängigen Ansprüchen definiert
und kann in einer Anzeigeschnittstelle verkörpert sein, die eine Kanalmatrix
mit n Zeilen und m Spalten, einen Kanalmatrix-Statusabschnitt und
einen Statusabschnitt für den
ausgewählten
Kanal umfasst. Die Kanalmatrix zeigt gleichzeitig Auswahleinrichtungen
für bis
zu n × m
Kanäle
an. Der Kanalmatrix-Statusabschnitt zeigt Kanalmatrixinformationen
an und ermöglicht
es dem Zuschauer, einen Kanal aus der Matrix auszuwählen. Der
ausgewählte
Kanalstatusabschnitt zeigt ausgewählte Kanalinformationen an
und ermöglicht
es dem Zuschauer, Kanalparameter auszuwählen.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung umfasst die Schnittstelle auch einen Funktionsauswahlabschnitt,
der einen Satz von Funktionen anzeigt und es dem Zuschauer ermöglicht,
Funktionsparameter auszuwählen.
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Alternative
Ausführungsformen
der Erfindung umfassen eine Farbcodierung, andere visuelle Hinweise
und Audiohinweise als Mittel zum Auswählen von Kanälen und
Parametern.
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Es
ist selbstverständlich,
dass sowohl die vorangehende allgemeine Beschreibung als auch die nachfolgende
ausführliche
Beschreibung beispielhaft, jedoch für die Erfindung nicht einschränkend sind.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnung
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Die
Erfindung wird am besten durch die nachfolgende ausführliche
Beschreibung verstanden, wenn sie in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung
gelesen wird. Es wird betont, dass gemäß der üblichen Praxis die verschiedenen
Merkmale der Zeichnung nicht maßstäblich sind.
Vielmehr sind zur Verdeutlichung die Abmessungen der verschiedenen Merkmale
willkürlich
vergrößert oder
verkleinert dargestellt. Die Zeichnung enthält die folgenden Figuren:
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1 ist
ein Blockschaltplan eines beispielhaften Fernsehsystems, in dem
die vorliegende Erfindung implementiert sein kann;
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2 ist
eine graphische Darstellung eines Kanalmatrix-Anzeigeformats mit
allgemeiner Anwendung;
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2A, 3, 4, 5, 6 und 7 sind
graphische Darstellungen von beispielhaften Kanalmatrixstatus-Anzeigen,
die für
das Beschreiben der Arbeitsweise der Erfindung nützlich sind;
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8 ist
eine graphische Darstellung einer beispielhaften Kanalmatrix in
einem elektronischen Programmführer,
der Informationen über
einen Kanal in der Matrix anzeigt; und
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9 ist
eine graphische Darstellung einer beispielhaften Kanalmatrix, wie
sie verwendet werden kann, um den Fernsehempfänger abzustimmen.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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1 ist
ein Blockschaltplan eines Fernsehempfängersystems, das eine beispielhafte
Ausführungsform
der Erfindung umfasst. Der Fernsehempfänger umfasst einen Tuner 106,
der angeschlossen ist, um von einer Antenne 100 und/oder
einer Kabelverbindung 102 Radiofrequenz-Eingangssignale
zu empfangen. Das System umfasst auch einen Satellitenempfänger, der
Fernsehsignale empfängt,
die gemäß dem von
der Moving Picture Experts Group (MPEG) spezifizierten Standard
codiert sind. Sowohl der Tuner 106 als auch der Satellitenempfänger 108 werden
durch einen Prozessor 110 gesteuert. Der beispielhafte
Tuner 106 kann analoge Fernsehsignale oder Signale empfangen,
die gemäß dem vom
Advanced Television Systems Committee (ATSC) spezifizierten Standard
codiert sind. Dieser Standard ist eine Teilmenge des MPEG-Standards.
Der Tuner führt
analoge Fernsehsignale einem analogen Fernsehsignalprozessor 112 und
ATSC-codierte Fernsehsignale einem MPEG-Decodierer 114 zu.
Andere, beispielsweise vom Satellitenempfänger 108 gelieferte
MPEG-codierte Signale werden ebenfalls dem MPEG-Decodierer 114 zugeführt. Sowohl
der analoge Fernsehsignalprozessor 112 als auch der MPEG-Decodierer 114 liefern
analoge Video- und Audioausgangssignale. Die Videoausgangssignale werden
einem Videosignalprozessor 116, die Audiosignale jedoch
einem Audiosignalprozessor 118 zugeführt. Der Videosignalprozessor 116 erzeugt
Videobilder zur Anzeige auf einer Anzeigevorrichtung 120,
während
der Audiosignalprozessor 118 über ein Lautsprechersystem 122 die
begleitenden Klänge
erzeugt.
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Der
Prozessor 110 empfängt
Fernsteuerungsbefehle über
einen Fernsteuerungsempfänger 124.
Dieser Empfänger
kann ein herkömmlicher
Infrarot- oder Ultraschall- Fernsteuerungsempfänger sein.
Der Prozessor kann auch mit einem (in Phantomdarstellung gezeigten)
optionalen Spracherkennungssystem 126 verbunden sein, das
dazu dienen kann, Sprachbefehle von einem Zuschauer zu empfangen,
wie unten beschrieben wird. Schließlich umfasst das beispielhafte
Fernsehsystem einen Bildschirmanzeigespeicher, in dem der Prozessor 110 die
Menüs und
Kanalmatrices aufbauen kann, wie unten beschrieben wird. Der Prozessor 110 ist
mit dem Videosignalprozessor 116 verbunden, damit diese
Menüs entweder
auf einem leeren Bildschirm oder als eine Überlagerung auf den momentan
angezeigten Videobildern angezeigt werden.
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Wie
zuvor festgestellt, erfordert die große Anzahl der einem Zuschauer
verfügbaren
Kanäle
alternierende Verfahren zum Anzeigen von Kanaldaten. Ein Verfahren
gemäß der vorliegenden
Erfindung löst
dieses Problem durch Verwenden einer Kanalmatrix. 2 ist
eine graphische Darstellung einer beispielhaften Ausführungsform
einer Kanalmatrix 20 mit einem Videobildhintergrund 16.
Die beispielhafte Kanalmatrix kann mit einer Anzahl von unterschiedlichen
Funktionen im Fernsehempfänger verwendet
werden. Beispielsweise kann das in 2 dargestellte
Bild angezeigt werden, wenn der Zuschauer eine solche Funktion aus
einem (nicht gezeigten) Menü einer
höheren
Ebene auswählt.
Dieser Bildschirm ermöglicht
es einem Zuschauer, 1) zu bestimmen, welche Kanäle in einem bestimmten, für die Funktion
relevanten Zustand sind, und 2) diesen Status Kanal für Kanal
oder für
eine Gruppe von Kanälen zu
modifizieren.
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Die
in 2 gezeigte Kanalmatrix 20 ist ein Teil
einer Kanalfunktionssteuerungs-Anzeige 24.
Die Anzeige 24 umfasst auch einen Statusabschnitt 26 für den ausgewählten Kanal,
ein Kanalfunktionskategorie-Icon 2 und eine Kanaleigenschafts-Auswahleinrichtung 15A sowie
eine oder mehrere Unteroptions-Auswahleinrichtungen 15B und 15C.
Schließlich zeigt 2 ein
Textstück 21,
das einen Befehl anzeigt, der vom Zuschauer zum Ausführen der
ausgewählten
Funktion eingegeben werden kann. In diesem Beispiel gibt das Textstück 21 an,
dass der Zuschauer zum Modifizieren der der Funktion entsprechenden
Kanaleigenschaft die Rechtspfeil-Taste
auf der Fernsteuerung drücken
muss.
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Der
Kanalfunktionssteuerungs-Anzeige 24 kann zum Steuern einer
Anzahl von Aspekten des Fernsehempfängers verwendet werden. Sie
kann beispielsweise dazu dienen, bestimmte Kanäle zu sperren (z. B. um zu
verhindern, dass minderjährige Zuschauer
auf Erwachsenenprogramme zugreifen können), Kanäle hinzuzufügen oder Kanäle aus einer Liste
von Lieblingskanälen
zu entfernen, momentan einen be stimmten Programmtyp sendende Kanäle anzuzeigen,
für jeden
Kanal in der Matrix die V-Chip-Klassifizierungsinformationen kanalweise
anzuzeigen oder einfach den Fernsehempfänger abzustimmen.
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Die
Kanalmatrix 20 umfasst n Spalten und m Zeilen zum Anzeigen
von n × m
Kanalnummern. In 2 ist zum Zweck der Veranschaulichung
eine 10 × 10-Matrix
gezeigt. Die Kanäle
sind anhand von in der Kanalmatrixgruppen-Bezeichnung 22A enthaltenen
Informationen in Gruppierungen eingeteilt. Da die beispielhafte
Ausführungsform
der Erfindung in der Matrix 20 bis zu 100 Kanäle auf einmal
anzeigt, zeigt der Wert in der Gruppenbezeichnung 22A eine Basiskanalnummer
an, die dem 00-Eintrag der Matrix entspricht. Somit zeigt die in 2 dargestellte
Kanalmatrix den Status der Kanaleigenschaft an, der durch die Auswahleinrichtung 15A für Kanalnummern
300 bis 399 identifiziert ist.
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Die
im Kanalgitterbereich 20 angezeigten Informationen werden
durch Hervorhebung einer der Auswahleinrichtungen 15A, 15B und 15C angegeben.
Wenn statt der Auswahleinrichtung 15A eine der Unteroptions-Auswahleinrichtungen 15B und 15C ausgewählt ist,
kann der Kanalgitterbereich 20 andere Typen von Informationen
anzeigen, die die Form eines Kanalgitters haben können oder
sie nicht haben können.
Sämtliche
in einer gegebenen Kanalfunktionssteuerungs-Anzeige 24 angezeigten
Informationen beziehen sich jedoch auf eine bestimmte Kanalfunktionskategorie,
wie sie vom Icon 2 angezeigt wird.
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Im
Kanalgitter 20 werden am Schnittpunkt jeder Zeile und Spalte
einzelne Kanalbezeichnungen angezeigt. Wird eine Nummer angezeigt,
ist der Kanal verfügbar.
Wird an einer Matrixposition keine Nummer angezeigt, ist der dieser
Position entsprechende Kanal aufgrund irgendeiner Änderung
in seinen Eigenschaften nicht verfügbar. Beispielsweise ist in 2 der
Kanal 00 verfügbar,
nicht aber der Kanal 10. Die Kanalmatrix zeigt auch den Eigenschaftsstatus
jedes verfügbaren
Kanals an. In der in 2 dargestellten beispielhaften
Anzeige werden die Kanäle 0-9,
21, 22, 24-29, 31-59, 80, 82, 83 und 85-99 mit fetten Ziffern angezeigt,
um darauf hinzuweisen, dass sie die von der Auswahleinrichtung 15A angegebene
Kanaleigenschaft haben, während
die übrigen
Kanäle,
die die gezeigte Eigenschaft nicht haben, in normaler Schrift angezeigt
werden. Es wird davon ausgegangen, dass andere Verfahren angewandt
werden können,
um den Status der einzelnen Kanäle
anzuzeigen. Beispielsweise können
die Kanalnummern, die Kanälen
mit der Eigenschaft entsprechen, rot angezeigt werden, dagegen Kanäle ohne
die Eigenschaft grün.
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2A bis 7 sind
Kanalmatrixanzeigen, die den in 2 gezeigten ähneln und
die Bedienung der Kanalmatrix hinsichtlich des Sperrens einer bestimmten
Kanaleigenschaft veranschaulichen. Es wird jedoch betont, dass das
Kanalgitter 20 im Fernsehempfänger für zahlreiche andere Funktionen
und zur Anzeige zahlreicher anderer Eigenschaften der Kanäle verwendet
werden kann.
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Die
in 2A gezeigte Anzeige kann beispielsweise in Reaktion
darauf bereitgestellt werden, dass der Zuschauer in einem (nicht
gezeigten) Menü einer
höheren
Ebene die Sperrungs-Auswahleinrichtung betätigt. 2A zeigt
den Sperrstatus und die Verfügbarkeit
von Kanälen
300 bis 399. Das beispielhafte System empfängt digitale Fernsehsignale,
die gemäß dem MPEG-Standard
codiert sind. Nach diesem Standard kann jeder 5-MHz-Kanal als ein
einzelner Kanal oder als Mehrzahl von Unterkanälen konfiguriert sein. Die
in 2A dargestellte beispielhafte Anzeige kennzeichnet
die Kanäle,
die Unterkanäle umfassen,
durch unterstrichene Kanalnummern. In der beispielhaften Anzeige
umfassen Kanäle
30, 44-49 und 54-59 Unterkanäle.
Sämtliche
anderen Kanäle
haben nur ein Programm. In der beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung kann ein gesamter Kanal gesperrt werden, oder es können einzelne Unterkanäle im Kanal
gesperrt werden. Um anzuzeigen, dass ein Kanal sowohl gesperrte
als auch entsperrte Unterkanäle
enthält,
kann die Anzeige den Kanal in einer anderen Schrift anzeigen, z.
B. kursiv (nicht gezeigt), oder in einer anderen Farbe, z. B. gelb
(nicht gezeigt).
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Um
den Sperrstatus einzelner Kanäle
in der Kanalliste der in 2A gezeigten
Anzeige zu modifizieren, drückt
der Zuschauer die Rechtspfeil-Taste. Die daraus resultierende Anzeige
ist in 3 dargestellt. In dieser Anzeige ist die Kanalgruppenbezeichnung 22A hervorgehoben,
und die Befehlsmitteilung 21 ist modifiziert, um anzuzeigen,
dass sich, wenn der Zuschauer die Aufwärtspfeil- oder die Abwärtspfeil-Taste drückt, die
durch die Matrix 20 dargestellte Gruppe von Kanälen ändert. Wenn
der Zuschauer beispielsweise die Aufwärtspfeil-Taste drückt, wird die
in 4 dargestellte Anzeige erzeugt. Dieser Bildschirm
zeigt die Verfügbarkeit,
den Sperrstatus und den Mehrpogramm-Status der mit Kanal 400 beginnenden
Kanäle
an. In dieser Anzeige 22A gibt die Kanalgruppenbezeichnung
eine Basiskanalnummer 400 an. Außerdem werden in der Kanalmatrix 20 nur Kanalnummern
0 bis 29 angezeigt, um anzudeuten, dass im beispielhaften System
die höchste
Kanalnummer 429 ist.
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Wenn
der Zuschauer bei der Anzeige von 3 statt
der Rechtspfeil-Taste die ACTION-Taste drückt, um die mit Kanal 300 beginnende
Kanalgruppe auszuwählen,
und dann die Rechtspfeil-Taste drückt, wird die Auswahleinrichtung 22B hervorgehoben
(nicht gezeigt). Durch nochmaliges Drücken der ACTION-Taste kann
der Zuschauer gleichzeitig sämtliche
in der Matrix 20 angezeigten Kanäle, beginnend mit Kanal 300,
sperren. Wenn der Zuschauer statt der ACTION-Taste die Rechtspfeil-Taste ein zweites
Mal drückt,
wird die Auswahleinrichtung 22C hervorgehoben (nicht gezeigt).
Durch Drücken
der ACTION-Taste während
die Hervorhebung dieser Auswahleinrichtung kann der Zuschauer gleichzeitig sämtliche
angezeigten Kanäle,
beginnend mit Kanal 300, entsperren.
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Wird
in einer alternativen Ausführungsform der
Erfindung die ACTION-Taste gedrückt,
während die
Auswahleinrichtung 22B oder 22C hervorgehoben
ist, dann wird der jeweilige Eigenschaftsstatus von sämtlichen
Kanälen
in sämtlichen
Kanalgittern hinzugefügt
bzw. weggenommen. In der in 3 gezeigten
beispielhaften Ausführungsform
führt diese Aktion
zum Sperren bzw. zum Entsperren sämtlicher Kanäle von 0
bis 429.
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Diese
Funktion ist besonders nützlich,
wenn eine Satellitensendestation oder ein Kabelunternehmen ähnliche
Typen von Programmen in einem Block von Kanälen überträgt. Beispielsweise kann, wie
in 3 gezeigt, eine Sendestation sich entscheiden, ihre
sämtlichen
altersbeschränkten
Filme im 300er-Kanalblock (d. h. auf den Kanälen 300 bis 399) zu übertragen.
Dann kann der Zuschauer den Cursor auf die Auswahleinrichtung 22B "alle sperren" führen und
die ACTION-Taste drücken,
um sämtliche
in der Kanalmatrix angezeigten Kanäle zu sperren.
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Wenn
der Zuschauer, ausgehend von der in 3 dargestellten
Anzeige, die ACTION-Taste drückt,
um die mit Kanal 300 beginnende Kanalgruppe auszuwählen, und
dann dreimal die Abwärtspfeil-Taste
drückt,
wird die in 5 dargestellte Anzeige geboten.
Diese Figur veranschaulicht den Versuch, einen nicht verfügbaren Kanal
auszuwählen. Zu
beachten ist, dass in 5 der Platz für Kanal 20 leer
ist, was anzeigt, dass dieser Kanal nicht verfügbar ist. Das bedeutet, er
kann vom Fernsehempfänger
nicht empfangen werden. Wenn der Zuschauer mithilfe der Pfeiltasten
den Cursor 23 über
die Position für
Kanal 20 bringt, wechselt die Statusanzeige 26,
um anzuzeigen, dass Kanal 20 nicht verfügbar ist. Wenn der Cursor in
der Kanalmatrix aktiv ist, ändert sich
die Befehlsmitteilung 21, um anzuzeigen, dass zum Navigieren
durch die Matrix der Aufwärts-,
der Abwärts-,
der Rechts- und der Linkspfeil verwendet werden können.
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In
der beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung ist der Cursor 23 als ein offenes Quadrat dargestellt,
das die Kanalnummer umgibt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass
der Cursor zahlreiche andere Formen annehmen kann. Beispielsweise kann
er ein blinkender Strich unter oder über der Kanalnummer oder ein
transparentes farbiges Quadrat sein, das die Farbe der Kanalnummer ändert, wenn es über der
Nummer positioniert wird. Die Positionierung des Cursors kann auch
dadurch angezeigt werden, dass sich die Helligkeit der Kanalnummer ändert, wenn
der Cursor in Reaktion auf die Navigationstasten von Nummer zu Nummer
bewegt wird.
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Wenn
der Zuschauer während
der Anzeige des Bildes von 5 die Abwärtspfeil-Taste drückt, wird
der in 6 dargestellte Bildschirm angezeigt. Durch Bewegen
des Cursors 23 um eine Zeile nach unten hebt der Zuschauer
Kanal 30 hervor, der, wie die Unterstreichung anzeigt, Unterkanäle umfasst
(d. h. ein Mehrprogramm-Kanal
ist). In diesem Beispiel hat Kanal 30 wenigstens zwei Unterkanäle 50 und 89.
Wenn der Zuschauer einen Mehrprogramm-Kanal erstmals auswählt, wird
der Unterkanal mit der niedrigsten Nummer angezeigt. In diesem Beispiel
ist der Unterkanal 50 eine CNBCTM-Präsentation.
Dies wird durch ein Icon 26C im Kanalstatusbereich 26 zusammen
mit Text 26D angezeigt, der angibt, dass der Unterkanal
verfügbar
(d. h. entsperrt) ist. Außerdem enthält der Kanalstatusbereich
zwei Symbole 26A und 26B, die Tasten angeben,
die der Zuschauer drücken
kann, um im ausgewählten
Kanal andere Unterkanäle
zu sehen. In der beispielhaften Ausführungsform der Erfindung sind
diese Bezeichnungen der Aufwärts-
und der Abwärtspfeil.
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Wenn
der Cursor auf einen Mehrprogramm-Kanal geführt wird, ändert sich auch die Befehlsmitteilung 21,
um anzuzeigen, dass die Unterkanäle
mithilfe des Aufwärts- und des Abwärtspfeils ausgewählt werden
können.
Sobald der Cursor in dieser beispielhaften Ausführungsform der Erfindung auf
einem Mehrprogramm-Kanal positioniert ist, verschiebt das Drücken der
INFO-Taste auf der Fernsteuerung die Hervorhebung auf den Kanalstatusbereich 26,
wie in 7 gezeigt. Der Kanalstatusbereich 26 ist
hervorgehoben, und Drücken
des Aufwärts-
bzw. des Abwärtspfeils
auf der Fernsteuerung bewirkt, dass die Anzeige 26 durch
die Unterkanäle vorrückt. Will
der Zuschauer zur Matrix 20 zurückkehren, drückt er erneut
die INFO-Taste. Die beispielhafte Ausführungsform der Erfindung zeigt,
dass das Verwenden der Aufwärtspfeil-Taste
zur Anzeige des Status des nächsthöheren Unterkanals
und das Verwenden der Abwärtspfeil-Taste
zur Anzeige des Status des nächstniedrigeren
Unterkanals dient. Alternativ können
die Funktionen der Pfeiltasten zur Führung des Kanalvorrückens der
Matrix 20 vertauscht sein, wenn der Kanal mit der niedrigsten
Nummer in der Matrix oben und der Kanal mit der höchsten Nummer in
der Matrix unten steht.
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Ist
der Cursor in dieser beispielhaften Ausführungsform auf einem Mehrprogamm-Kanal positioniert,
bewegt das Drücken
der Linkspfeil- bzw. der Rechtspfeil-Taste auf der Fernsteuerung
den Cursor auf den vorigen bzw. den nächsten Kanal in der Matrix 20,
ohne Rücksicht
darauf, welcher Unterkanal im Bereich 26 angezeigt wird.
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Wenn
der Anwender in der Kanalmatrix navigiert, informiert ihn die Befehlsmitteilung 21 darüber, dass
er durch Drücken
der ACTION-Taste den Sperrstatus des Kanals umschalten kann. Drückt der
Anwender, wenn er die in 7 dargestellte Anzeige sieht,
die ACTION Taste, so wird der Status des Unterkanals 89 von Kanal
330 auf gesperrt (nicht gezeigt) geändert. Wird der Unterkanal
89 von Kanal 330 gesperrt, ändert
sich die Kanalnummer 30 in der Matrix 20, um anzuzeigen,
dass der Unterkanal gesperrt ist. In der beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung wird dies durch Ändern
der Schrift der Kanalnummer 30 auf fett (nicht gezeigt) gekennzeichnet.
Wie oben dargelegt, kann eine Änderung
dieser Art auch auf vielerlei andere Weise angezeigt werden, beispielsweise
durch Ändern
der Farbe der Nummer auf gelb oder durch Ändern der Nummer in eine kursive
Schrift. Außerdem
wird davon ausgegangen, dass die Farbe des Textstücks 26D geändert werden
kann, um die Änderung
des Status widerzuspiegeln. Beispielsweise kann der Text "Kanal gesperrt" rot sein, während der
Text "Kanal verfügbar" grün sein kann.
Der in 5 gezeigte Text "Kanal nicht verfügbar" und irgendein anderer Text, der nicht den
Sperrstatus anzeigt, kann eine andere Farbe haben, z. B. schwarz.
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Obwohl
die beispielhaften Ausführungsformen
der Erfindung im Hinblick auf einen Kanalsperrbefehl gezeigt wurden,
wird davon ausgegangen, dass die Kanalmatrix auch mit anderen Funktionen eines
Fernsehempfängers
verwendet werden kann. Die Kanalmatrix kann beispielsweise dazu
dienen, einen Zuschauer beim schnelleren Erzeugen und Pflegen einer
Liste der Lieblingskanäle
zu unterstützen. Die
Bildschirmanzeigen und die Bedienung des Menüsystems sind dann etwa die
gleichen wie bei der Kanalsperrfunktion. Eine Unteroption der Lieblingskanal-Eigenschaft
kann beispielsweise der Name des Zuschauers sein, sodass der Empfänger mehrere
Favoritenlisten, eine für
jeden Zuschauer im Haushalt, führen
kann.
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Die
Kanalmatrix 20 kann auch für die Kanalauswahl verwendet
werden, um den Fernsehempfänger
abzustimmen. 8 und 9 sind Bildschirmdarstellungen,
die mögliche
Implementierungen einer Kanalmaske 20 in einem Auswahlmenü zeigen. 8 zeigt
ein Beispiel dafür,
wie eine Kanalmaske 20 dazu verwendet werden kann, aus
den verfügbaren
Kanälen
in einem Fernsehsystem auszuwählen. 8 umfasst
einen Videobildabschnitt 16 und einen Kanalinformationsabschnitt 30.
Der angezeigte Kanal ist Unterkanal 78 von Kanal 345, wie durch
den Wert 345-78 im Kanalnummernfeld 38 sowie dadurch angezeigt wird,
dass der Cursor 23 auf der Kanalnummer 45 in der 300er-Kanalgruppe
positioniert ist, wie durch die Kanalmatrixgruppen-Bezeichnung 22A angezeigt
wird.
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In
diesem Beispiel wird vom Zuschauer Kanal 345 ausgewählt, indem
er auf der Fernsteuerung eine Taste drückt, die die Kanalmatrix 20 erscheinen lässt. Der
Zuschauer kann durch die Kanalgruppen blättern, indem er den Cursor 23 auf
die Gruppenbezeichnung 22A positioniert und dann die Aufwärtspfeil-
bzw. die Abwärtspfeil-Taste
betätigt,
um eine Gruppe auszuwählen,
wie oben beschrieben. Sobald ein Kanalgruppe ausgewählt ist,
kann der Zuschauer mithilfe der Pfeiltasten durch die Kanalmatrix
navigieren. Während
der Cursor 23 jeden Kanal überstreicht, zeigt der Kanalinformationsabschnitt 30 der Anzeige
den Titel 32 des Programms an, ferner seine Anfangs- und
Endzeit 33, eine kurze Zusammenfassung 34 des
Programms, ein für
den Kanal geeignetes Icon oder Logo 36, den Stationsnamen 40 für den Kanal
und die Kanalnummer 38. Außerdem
kann der Informationsabschnitt eine Angabe 42 des Programmformats
(z. B. Hochauflösungsfernsehen (HDTV)),
eine Angabe 44 der V-Chip-Klassifizierungen des Programms
(z. B. TVPG), ein Symbol 46 für einen geschlossenen Titel,
das anzeigt, dass ein geschlossener Titeltext verfügbar ist,
und ein DolbyTM-Symbol 47, das
das Audioformat des Programms anzeigt. Das Hintergrundvideobild 16 ändert sich
erst, wenn der Zuschauer, während
der Cursor 23 über
der Kanalnummer positioniert ist, beispielsweise durch Drücken der
ACTION-Taste einen Kanal in der Kanalmatrix auswählt.
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Es
wird angemerkt, dass die Kanalnummern in dem in 9 gezeigten
Kanalgitter modifiziert sind, um eine bestimmte Eigenschaft anzuzeigen. Diese
Eigenschaft kann der Sperrstatus, wie oben beschrieben, oder eine
unter anderen Eigenschaften sein, wie etwa akzeptable V-Chip-Klassifizierungen oder
Programminhalt, in diesem Beispiel Naturfilme.
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Alternativ
kann die Kanalmatrix dazu dienen, den Fernsehempfänger auf
eine weniger umständliche
Weise abzustimmen, wie in 9 gezeigt.
Bei dieser Verwendung werden die Kanalmatrix 20 wie auch
der Kanalinformationsabschnitt 50 auf einem transparenten
Hintergrund bereitgestellt, was es ermöglicht, mehr vom momentanen
Videoprogramm zu sehen, während
der Zuschauer einen neuen Kanal auswählt. Außerdem ist der Kanalinformationsabschnitt
50 wesentlich kompakter als der in 8 gezeigte
Abschnitt 30. Der Abschnitt 50 umfasst nur das Kanal-Logo 36,
die Kanalnummer 38, den Programmtitel 32 und die Kanalgruppenbezeichnung 22A.
Ansonsten arbeitet das in 9 gezeigte
Auswahlsystem auf die gleiche Weise wie das in 8 gezeigte
System.
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In
der beispielhaften Ausführungsform
der Erfindung ändert
sich die Kanalmatrix 20 in Echtzeit, um Änderungen
im Status der durch die Kanäle
gesendeten Programme zu kennzeichnen. Wenn sich beispielsweise ein übergeordneter
Kanal mit mehreren SDTV-Programmen in jeweiligen Unterkanälen so ändert, dass
er ein einziges HDTV-Programm aufweist, verschwindet die Unterstreichung
unter dem Kanal, sobald die Änderung
erfasst wurde. Alternativ ändert
sich, wenn die Matrix 20 aus einer Datenbank eines elektronischen
Programmführers
(EPG) erzeugt wird, die Matrix zu Zeitpunkten, die in der EPG-Datenbank
für das
Auftreten der entsprechenden Änderung
im Fernsehsignal angegeben sind. Als weiteres Beispiel: Wenn die
Kanalsperrung auf V-Chip-Klassifizierungen beruht, gibt die angezeigte Kanalmatrix
den Gesperrt-Status an, und ein neues Programm mit einer akzeptablen
V-Chip-Klassifizierung wird über
einen Kanal gesendet, wobei der Status dieses Kanals automatisch
als entsperrt angezeigt wird.
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Angesichts
der Konvergenz von Fernsehen und Homecomputern wird davon ausgegangen,
dass eine Anwenderschnittstelle gemäß der vorliegenden Erfindung
in Software implementiert werden kann, die auf einem Homecomputer
zu betreiben ist. Diese Software kann in einem Computerprogramm
auf einem mit Computern verwendbaren Träger verkörpert sein, wie etwa einer
magnetischen Platte, einer optischen Platte, einer Radiofrequenzträgerwelle
oder einer Audiofrequenzträgerwelle.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung oben unter Bezug auf bestimmte Ausführungsformen
veranschaulicht und beschrieben wurde, ist dennoch nicht beabsichtigt,
dass sie auf die gezeigten Einzelheiten beschränkt ist. Vielmehr können innerhalb
des Umfangs und des Bereichs der Entsprechungen der Ansprüche unterschiedliche
Abwandlungen in den Einzelheiten vorgenommen werden, ohne dass von
der Erfindung abgewichen wird.