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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalkompensatorschaltung
und auf eine Demodulatorschaltung, die z. B auf einen Empfänger für die Mobilkommunikation
anwendbar sind.
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2. Beschreibung des verwandten
Gebiets
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FSK-Signale
(Frequenzumtastungssignale), die in der Funkkommunikation häufig verwendet
werden, leiden an Offset-Änderungen,
die wegen Einflüssen
wie etwa einer Differenz zwischen einer Empfangssignalfrequenz und
einer vorgegeben Trägerfrequenz
in einem Gleichspannungspotential eines erfassten Signals auftreten
können.
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Das
US-Patent Nr. 6.104.238 (im Folgenden "Literaturhinweis 1" genannt) offenbart eine Technik zum
Unterdrücken
von Änderungen
eines Gleichspannungspotentials eines Ausgangs einer Detektorschaltung,
die das Glätten
der erfassten Ausgabe, das Addieren einer Gleichspannungskomponente der
erfassten Ausgabe zu einem Frequenzsteuersignal für ein Kanalauswahlfilter
oder dergleichen in der vorgeschalteten Stufe und das Ändern der
Mittenfrequenz des Kanalauswahlfilters, um den Änderungen des Gleichspannungs-Offsets
zu folgen, umfasst.
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Das
US-Patent Nr. 5.412.692 (im Folgenden "Literaturhinweis 2" genannt) offenbart wiederum, dass ein
Maximalpegel und ein Minimalpegel eines erfassten Ausgangssignals
erfasst werden und ein Zwischenpotential zwischen dem Maximalpegel
und dem Minimalpegel zur Verwendung als ein Referenzpotential für einen
Komparator zum Ableiten eines Endausgangssignals erzeugt wird. Das
Zwischenpotential folgt Änderungen
eines Gleichspannungspotentials der erfassten Ausgabe.
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Das
US-Patent Nr. 5.767.751 offenbart eine Signalkompensatorschaltung,
die eine Verstärkungseinrichtung
mit variablem Verstärkungsfaktor
und eine Verstärkungsfaktor-Steuereinrichtung
umfasst.
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Einige
Typen von Funkkommunikationssystemen zeitmultiplexieren einen Sendezustand
und einen Empfangszustand. Außerdem
kann außer
dem sequentiellen Umschalten zwischen dem Sendezustand und dem Empfangszustand
in einigen Fällen während des
Umschaltens ein Pausenzustand (ein Zustand, in dem eine Versorgungsspannung
angelegt ist, aber weder eine Sendung noch ein Empfang ausgeführt wird)
vorhanden sein. Aus diesem Grund erreicht zu der Zeit, zu der eine
Kommunikationsvorrichtung in den Empfangszustand umschaltet, plötzlich ein
Empfangssignal eine Empfängereinheit
der Kommunikationsvorrichtung, wodurch zu dieser Zeit eine plötzliche Änderung
eines Gleichspannungspotentials eines erfassten Signals verursacht
wird.
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Im
Allgemeinen wird in einem Funkkommunikationssystem zu dem Beginn
seines Sendesignals davon ein Präambelmuster
hinzugefügt
und zum Kompensieren der oben erwähnten plötzlichen Änderung eines Gleichspannungspotentials
verwendet.
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Allerdings
unterscheidet sich die Länge
des Präambelmusters
in besonderen Anwendungen von einem Funkkommunikationssystem zu
einem anderen. Für
die zuverlässige
Demodulation eines Signals mit einer äußerst kurzen Musterlänge (z.
B. näherungsweise
vier Bits) ist es notwendig, der plötzlichen Änderung des Gleichspannungspotentials
schnell zu folgen.
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Ein
Sendesignal kann wiederum ein so genanntes Muster einer Sequenz
gleichen Codes enthalten, das aus einer Sequenz von Hochpegeln oder aus
einer Sequenz von Tiefpegeln besteht. Eine Demodulatorschaltung
muss selbst für
dieses Muster einer Sequenz gleichen Codes bis zu einer für ein angewendetes
System definierten Sequenzlänge
ohne Signalfehler arbeiten. Im Allgemeinen läuft eine Toleranz für einen
durch das Muster einer Sequenz gleichen Codes verursachten Signalfehler
(im Folgenden einfach die "Toleranz
für eine
Sequenz gleichen Codes" genannt)
der oben erwähnten
Operation, die an der schnellen Kompensation einer plötzliche Änderung
eines Gleichspannungspotentials beteiligt ist, zuwider.
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In
der im Literaturhinweis 1 beschriebenen Schaltungskonfiguration
ist eine Zeit, die für
die Gleichspannungspotentialkompensation erforderlich ist, die Summe
einer Zeit, die für
die Glättung
einer erfassten Ausgabe erforderlich ist, und einer absoluten Verzögerungszeit,
die einem Kanalauswahlfilter und einer Detektor schaltung inhärent ist.
Somit erfährt
eine Demodulatorschaltung, die ein Filter höherer Ordnung nutzt, Schwierigkeiten
bei der schnellen Kompensation eines Gleichspannungspotentials,
da sie eine große
Verzögerungszeit
erfordert.
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Andererseits
muss die im Literaturhinweis 2 beschriebene Schaltungskonfiguration
die Zeitkonstante einer Integratorschaltung zum Erfassen eines Maximalpegels
und eines Minimalpegels einer erfassten Ausgabe verringern, um eine
schnelle Gleichspannungspotentialkompensation zu realisieren, was
zu einer Verschlechterung der Toleranz für eine Sequenz gleichen Codes
führt.
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AUFGABE UND
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Somit
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Signalkompensatorschaltung,
die eine schnelle Gleichspannungspotentialkompensation ausführen kann
und die sogar Gleichspannungsänderungen
wegen eines Musters einer Sequenz gleichen Codes oder dergleichen
kompensieren kann, und eine Demodulatorschaltung, die die Signalkompensatorschaltung
enthält,
zu schaffen.
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Zur
Lösung
der obigen Aufgabe umfasst eine Signalkompensatorschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Verstärkungseinrichtung
mit variablem Verstärkungsfaktor
zum Verstärken
eines Eingangssignals mit einem Verstärkungsfaktor, der in Abhängigkeit
von einem Verstärkungsfaktor-Steuersignal
variabel ist, eine erste Signalerzeugungseinrichtung zum Erfassen
von Änderungen
eines Gleichspannungspegels eines Ausgangssignals von der Verstärkunkseinrichtung,
um ein Gleichspannungspegel-Änderungssignal
zu erzeugen, das die Größe der erfassten Änderungen
des Gleichspannungspegels angibt, eine zweite Signalerzeugungseinrichtung
zum Erfassen von Änderungen
eines Amplitudenpegels des Ausgangssignals von der Verstärkungseinrichtung,
um ein Amplitudenpegel-Änderungssignal
zu erzeugen, das die Größe der erfassten Änderungen
des Amplitudenpegels angibt, und eine Verstärkungsfaktorsteuersignal-Erzeugungseinrichtung
zum Integrieren des Gleichspannungspegel-Änderungssignals mit einer vorgegebenen
Zeitkonstante, zum Integrieren des Amplitudenpegel-Änderungssignals
mit einer Zeitkonstante, die kleiner als die vorgegebene Zeitkonstante
ist, und zum Erzeugen des Verstärkungsfaktor-Steuersignals anhand
der Integrationsergebnisse.
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Außerdem umfasst
eine Demodulatorschaltung gemäß der folgenden
Erfindung eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines modulierten Eingangssignals,
eine Verstärkungseinrichtung
mit variablem Verstärkungsfaktor,
die einen Ausgang von der Erfassungseinrichtung als ein Eingangssignal
verwendet, um das Eingangssignal mit einem Verstärkungsfaktor zu verstärken, der
in Abhängigkeit
von einem Verstärkungsfaktorsteuersignal
variabel ist, eine erste Signalerzeugungseinrichtung zum Erfassen
von Änderungen
eines Gleichspannungspegels eines Ausgangssignals von der Verstärkungseinrichtung,
um ein Gleichspannungspegel-Änderungssignal
zu erzeugen, das die Größe der erfassten Änderungen
des Gleichspannungspegels angibt, eine zweite Signalerzeugungseinrichtung
zum Erfassen von Änderungen
eines Amplitudenpegels des Ausgangssignals von der Verstärkungseinrichtung, um
ein Amplitudenpegel-Änderungssignal
zu erzeugen, das die Größe der erfassten Änderungen
des Amplitudenpegels angibt, eine Verstärkungsfaktorsteuersignal-Erzeugungseinrichtung
zum Integrieren des Gleichspannungspegel-Änderungssignals mit einer vorgegebenen
Zeitkonstante, zum Integrieren des Amplitudenpegel-Änderungssignals
mit einer Zeitkonstante, die kleiner als die vorgegebene Zeitkonstante
ist, und zum Erzeugen des Verstärkungsfaktorsteuersignals
anhand der Integrationsergebnisse und eine Vergleichseinrichtung
zum Vergleichen des Ausgangssignals von der Verstärkungseinrichtung
mit einem vorgegebenen Referenzpegel, um ein digitales Signal auszugeben,
das einen definierten Logikpegel besitzt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 ist
ein Blockschaltplan, der die Konfiguration einer Demodulatorschaltung
gemäß einer ersten
Ausführungsform
veranschaulicht;
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2 ist
ein Signalformdiagramm (1), das Signalformen an verschiedenen Punkten
in der Demodulatorschaltung der ersten Ausführungsform zur Erläuterung
von deren Betrieb zeigt;
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3 ist
ein Signalformdiagramm (2), das Signalformen an verschiedenen Punkten
in der Demodulatorschaltung der ersten Ausführungsform zur Erläuterung
von deren Betrieb zeigt;
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4 ist
ein Signalformdiagramm (3), das Signalformen an verschiedenen Punkten
in der Demodulatorschaltung der ersten Ausführungsform zur Erläuterung
von deren Betrieb zeigt;
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5 ist
ein Signalformdiagramm (4), das Signalformen an verschiedenen Punkten
in der Demodulatorschaltung der ersten Ausführungsform zur Erläuterung
von deren Betrieb zeigt;
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6 ist
ein Stromlaufplan, der die Konfiguration einer Demodulatorschaltung
gemäß einer zweiten
Ausführungsform
veranschaulicht.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Anhand
der beigefügten
Zeichnung wird im Folgenden eine erste Ausführungsform einer Demodulatorschaltung
gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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1 ist
ein Blockschaltplan, der allgemein die Konfiguration der Demodulatorschaltung
gemäß der ersten
Ausführungsform
veranschaulicht. Die Demodulatorschaltung gemäß der ersten Ausführungsform
in 1 umfasst eine Detektorschaltung 1, eine Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
einen ersten Komparator 3, einen zweiten Komparator 4,
eine Signalpegel-Abtastschaltung 5, einen Widerstand R1
und einen Kondensator C1. Der Widerstand R1 und der Kondensator
C1 bilden eine Integratorschaltung 6. Die Verstärkerschaltung 2 mit variablem
Verstärkungsfaktor,
der erste Komparator 3, die Signalpegel-Abtastschaltung 5,
der Widerstand R1 und der Kondensator C1 bilden eine Signalkompensatorschaltung.
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Die
Detektorschaltung 1 demoduliert ein Eingangssignal (z.
B. ein FSK-moduliertes Signal) und gibt das demodulierte Signal
als ein analoges Signal an die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
aus.
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Die
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
verstärkt
das demodulierte analoge Signal auf einen Amplitudenpegel, der ermöglicht, dass
die erste Komparatorschaltung 3 und die zweite Komparatorschaltung 4 arbeiten,
und gibt das verstärkte
Signal an die erste Komparatorschaltung 3 und an die zweite
Komparatorschaltung 4 sowie an die Signalpegel-Abtastschaltung 5 aus.
Die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
besitzt einen Ausgangssignal-Einstellanschluss 2a.
Der Verstärkungsfaktor
der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor ändert sich
in Übereinstimmung
mit einer Spannung, die in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a eingegeben
wird, um die Ausgangsspannung zu ändern. Die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
arbeitet so, dass sie die Ausgangsspannung verringert, während die
in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a eingegebene
Spannung erhöht
wird, und die Ausgangsspannung erhöht, während die in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a eingegebene
Spannung verringert wird.
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Die
Signalpegel-Abtastschaltung 5 treibt einen Ausgangsstrom
heraus, wenn eine daran angelegte Eingangssignalspannung (die Ausgangsspannung
der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor)
ein hohes Referenzpotential Vhigh übersteigt, und zieht den Ausgangsstrom
hinein, wenn die Eingangssignalspannung unter ein tiefes Referenzpotential
Vlow verringert wird. Wenn die Eingangssignalspannung in einem Bereich
von dem tiefen Referenzpotential Vlow bis zu dem hohen Referenzpotential
Vhigh liegt, treibt die Signalpegel-Abtastschaltung 5 keinen
Strom heraus oder zieht keinen hinein. Mit anderen Worten, die Signalpegel-Abtastschaltung 5 tastet
ab, zu welchem der drei Bereiche die Ausgangsspannung der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
gehört.
In Übereinstimmung
mit dem Ergebnis der Abtastung treibt die Signalpegel-Abtastschaltung 5 daraufhin
den Ausgangsstrom heraus und löscht
den Ausgangsstrom (hält
einen hochimpedanten Ausgangszustand) oder zieht den Ausgangsstrom
hinein.
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Die
erste Komparatorschaltung 3 vergleicht eine daran angelegte
Eingangssignalspannung (die Ausgangsspannung der Verstärkerschaltung 2 mit variablem
Verstärkungsfaktor)
mit einem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth. Die
erste Komparatorschaltung 3 erhöht eine Ausgangsspannung, wenn
die Eingangssignalspannung das den Logikpegel bestimmende Referenzpotential
Vth übersteigt,
und verringert die Ausgangsspannung, wenn die Eingangssignalspannung
unter das den Logikpegel bestimmende Referenzpotential Vth verringert
wird.
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Die
zweite Komparatorschaltung 4 vergleicht wie die erste Komparatorschaltung 3 eine
daran angelegte Eingangssignalspannung (die Ausgangsspannung der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor)
mit dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth. Die zweite
Komparatorschaltung 4 stellt das Ergebnis des Vergleichs
als einen Logikpegel (z. B. als einen CMOS-Pegel) dar und liefert
es als ein Ausgangssignal der Demodulatorschaltung.
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Der
Widerstand R1 und der Kondensator C1 bilden wie oben erwähnt die
Integratorschaltung 6. Die Integratorschaltung 6 besitzt
einen Eingangsanschluss (einen Anschluss des Widerstands R1), der mit
einem Ausgangsanschluss der ersten Komparatorschaltung 3 verbunden
ist. Somit wird der Kondensator C1 in Übereinstimmung mit der Ausgangsspannung
von der ersten Komparatorschaltung 3 und gemäß einer
Zeitkonstante R1·C1
geladen und entladen. Dies veranlasst eine Änderung eines Potentials (Integrationsspannung)
an einem Verbindungspunkt (Punkt C) des Widerstands R1 und des Kondensators
C1. Außerdem
ist der Verbindungspunkt (Punkt C) des Widerstands R1 und des Kondensators
C1 ebenfalls mit einem Ausgangsanschluss der Signalpegel-Abtastschaltung 5 verbunden.
Somit wird der Kondensator C1 ebenfalls in Reaktion auf den Ausgangsstrom,
der durch die Signalpegel-Abtastschaltung 5 herausgetrieben
oder hineingezogen wird, geladen und entladen, was ebenfalls zu
einer Änderung des
Potentials an dem Punkt C (Integrationsspannung) führt. Das
Potential an dem Punkt C wird an den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
angelegt.
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Wie
oben erwähnt
wurde, bilden die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
der erste Komparator 3 und die Integratorschaltung 6 eine
Gegenkopplungsschaltung. Diese Gegenkopplungsschaltung stabilisiert
ein Gleichspannungspotential eines demodulierten Signals (ein Gleichspannungspotential
an einem Punkt B) auf einem Potential, das gleich dem den Logikpegel
bestimmenden Referenzpotential Vth ist. Ihre Einstellgeschwindigkeit
ist durch die durch den Widerstand R1 und den Kondensator C1 definierte
Zeitkonstante R1·C1
bestimmt und entspricht langsamen Gleichspannungsänderungen an dem Punkt B. Mit anderen Worten, die
durch den Widerstand R1 und durch den Kondensator C1 definierte
Zeitkonstante R1·C1
ist so ausgewählt,
dass sie den langsamen Gleichspannungspotentialänderungen an dem Punkt B entspricht.
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Außerdem bilden
die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
die Signalpegel-Abtastschaltung 5 und der Kondensator C1
in der Integratorschaltung 6 eine Gegenkopplungsschaltung.
Diese Gegenkopplungsschaltung steuert eine Spannungsamplitude des
demodulierten Signals in der Weise, dass sie in einem Bereich von
dem tiefen Referenzpotential Vlow bis zu dem hohen Referenzpotential
Vhigh begrenzt ist. Es wird angemerkt, dass ein Medianpotential
zwischen dem tiefen Referenzpotential Vlow und dem hohen Referenzpotential Vhigh
gleich dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth ist.
Da diese Rückkopplungsschaltung
nicht den Widerstand R1 in der Rückkopplungsschleife
enthält,
wird das Ergebnis der Abtastung durch die Signalpegel-Abtastschaltung 5 äußerst schnell
zu dem Wert des Potentials an dem Punkt C (zu der Integrationsspannung)
widerspiegelt.
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Wie
oben beschrieben wurde, ist die erste Ausführungsform dadurch charakterisiert,
dass die Demodulatorschaltung zwei Rückkopplungsschleifen besitzt,
so dass eine langsame Schleife verwendet wird, um langsamen Gleichspannungsänderungen zu
folgen, während
eine schnelle Schleife verwendet wird, um schnellen Gleichspannungsänderungen
zu folgen.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Demodulatorschaltung gemäß der ersten Ausführungsform
erläutert.
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Zunächst wird
anhand von 2 der Grundbetrieb der Demodulatorschaltung
gemäß der ersten Ausführungsform
erläutert. 2 zeigt
Signalformen an verschiedenen Punkten in der Demodulatorschaltung
der ersten Ausführungsform
während
einer normalen Kommunikationsoperation in Übereinstimmung mit Änderungen
des Gleichspannungspotentials und der Amplitude eines demodulierten
Signals.
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Ein
moduliertes Einganssignal wird durch die Detektorschaltung 1 demoduliert.
Das demodulierte analoge Signal wird durch die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
verstärkt. 2A zeigt
hier die Signalform eines Ausgangssignals von der Detektorschaltung 1 (Signalform
einer Spannung an einem Punkt A); und 2B zeigt
die Signalform eines Ausgangssignals von der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(Signalform einer Spannung an einem Punkt B). Während 2A veranschaulicht,
dass sich die Spannungsamplitude des demodulierten Signals ändert, kann
sich ein Gleichspannungspotential des Signals ebenfalls ändern.
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Selbst
dann, wenn sich das Gleichspannungspotential des von der Detektorschaltung 1 ausgegeben
demodulierten Signals ändert,
bleibt das Gleichspannungspotential des Ausgangssignals der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(an dem Punkt B) auf folgende Weise auf dem Potential, das gleich
dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth ist.
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Das
Potential an dem Punkt B wird durch den ersten Komparator 3 mit
dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth verglichen.
Wenn das Potential an dem Punkt B höher als das den Logikpegel
bestimmenden Referenzpotential Vth ist, wird der Kondensator C1 über den
Widerstand R1 durch eine Ausgangsspannung des ersten Komparators 3 geladen,
wodurch das Integrationspotential (das Potential an dem Punkt C)
erhöht
wird. Da das erhöhte
Integrationspotential in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
eingegeben wird, verringert die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
das Potential an dem Punkt B. Wenn andererseits das Potential an
dem Punkt B niedriger als das den Logikpegel bestimmende Referenzpotential Vth
ist, wird der Kondensator C1 durch die Ausgangsspannung des ersten
Komparators 3 über
den Widerstand R1 entladen, wodurch die Integrationsspannung verringert
wird. Da die verringerte Integrationsspannung in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
eingegeben wird, erhöht
die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
das Potential an dem Punkt B. Die wie beschriebene Gegenkopplungsoperation
wird normalerweise wiederholt, um das Potential an dem Punkt B gleich
dem Referenzpotential Vth zu halten.
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Außerdem bleibt
die Amplitude des Ausgangssignals der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(an dem Punkt B) bei der oben beschriebenen Operation selbst dann
in dem Bereich von dem tiefen Referenzpotential Vlow bis zu dem
hohen Referenzpotential Vhigh, wenn sich die Signalamplitude eines
von der Detektorschaltung 1 ausgegebenen demodulierten
Signals über
eine gewünschte
Amplitude hinaus ändert.
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Das
Ausgangssignal der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(an dem Punkt B) wird in die Signalpegel-Abtastschaltung 5 eingegeben
und mit dem tiefen Referenzpotential Vlow und mit dem hohen Referenzpotential
Vhigh verglichen. Da die Signalpegel-Abtastschaltung 5 einen
Ausgangsstrom heraustreibt, wenn das Potential an dem Punkt B das
hohe Referenzpotential Vhigh übersteigt,
wird der Kondensator C1 direkt geladen, wodurch die Integrationsspannung
schnell erhöht wird.
Da die Integrationsspannung in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
eingegeben wird, arbeitet die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
so, dass sie das Potential an dem Punkt B verringert. Zu dem Zeitpunkt,
zu dem das Potential an dem Punkt B auf das hohe Referenzpotential Vhigh
oder tiefer verringert wird, wird der Ausgangsstrom von der Signalpegel-Abtastschaltung 5 null.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Integrationsspannung an dem Kondensator
C1 auf einem konstanten Wert und ist gleichzeitig das Potential
an dem Punkt B auf einem konstanten Wert (Vhigh) (eine Zeitdauer α in 2B).
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Wenn
im Gegensatz dazu das Potential an dem Punkt B unter die tiefe Referenzspannung
Vlow verringert wird, zieht die Signalpegel-Abtastschaltung 5 einen
Ausgangsstrom hinein, um den Kondensator C1 direkt zu entladen,
wodurch die Integrationsspannung schnell verringert wird. Da die
Integrationsspannung in den Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
eingegeben wird, arbeitet die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
so, dass sie das Potential an dem Punkt B erhöht. Zu dem Zeitpunkt, zu dem
das Potential an dem Punkt B auf das Referenzpotential Vlow oder
höher erhöht wird,
wird der Ausgangsstrom der Signalpegel-Abtastschaltung 5 null.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Integrationsspannung an dem Kondensator
C1 auf einem konstanten Wert und ist gleichzeitig das Potential
an dem Punkt B auf einem konstanten Wert (Vlow) (eine Zeitdauer β in 2B).
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Außerdem wird
der Ausgangsstrom der Signalpegel-Abtastschaltung 5 null,
wenn das Potential an dem Punkt B in dem Bereich von dem tiefen
Referenzpotential Vlow bis zu dem hohen Referenzpotential Vhigh
liegt, so dass er keinen Einfluss auf den Kondensator C1 ausübt (eine
Zeitdauer γ in 2B).
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Wie
in 2B veranschaulicht ist, bleibt die Spannungsamplitude
an dem Punkt B bei der vorstehenden Operation innerhalb des Bereichs
von dem tiefen Referenzpotential Vlow bis zu dem hohen Referenzpotential
Vhigh.
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Das
demodulierte Signal an dem Punkt B wird für den Vergleich mit dem den
Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth in die zweite Komparatorschaltung 4 eingegeben,
wobei die zweite Komparatorschaltung 4 ein Ausgangssignal
ausgibt, das einen Logikpegel angibt (die Ausgangssignalform aus 2C).
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Selbst
wenn das demodulierte Signal von der Detektorschaltung 1 an
Gleichspannungsänderungen
oder Amplitudenänderungen
leidet, unterdrücken
die zwei Typen von Gegenkopplungsschaltungen, die unabhängig voneinander
arbeiten, wie oben beschrieben die Gleichspannungsänderungen
und die Amplitudenänderungen
des demodulierten Signals. Das demodulierte Signal mit den unterdrückten Änderungen
wird mit dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth verglichen,
um den Logikpegel des demodulierten Signals zu bestimmen, wodurch
es möglich
wird, die Genauigkeit des Ausgangssignals (digitalen Ausgangssignals)
von der Demodulatorschaltung zu verbessern.
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Nachfolgend
wird anhand von 3 der Betrieb für die Kompensation
einer plötzlichen
Gleichspannungspotentialänderung
beschrieben, die auftreten kann, wenn ein Empfangssignal auf Burst-Weise
ankommt.
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Es
wird angenommen, dass ein Eingangssignal durch die Detektorschaltung 1 demoduliert
wird und dass sich ein Gleichspannungspotential des Ausgangssignals
der Detektorschaltung 1 (ein Potential an dem Punkt A)
zum Zeitpunkt t = 0, wie in 3A gezeigt
ist, plötzlich
nach unten ändert.
Eine solche Änderung
kann z. B. zu dem Zeitpunkt auftreten, zu dem die Demodulatorschaltung
von einem Empfangssignal-Wartezustand in einen Empfangssignal-Ankunftszustand übergeht.
Es wird angemerkt, dass ein Gleichspannungspotential an dem Punkt
B zu einer Zeit t < 0
durch die aus der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
aus dem ersten Komparator 3 und aus der Integratorschaltung 6 gebildete
Rückkopplungsschleife
auf dem Potential bleibt, das gleich dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential
Vth ist.
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Wegen
der Gleichspannungspotentialänderung,
die zum Zeitpunkt t = 0 aufgetreten ist, wird das Ausgangspotential
der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(Potential an dem Punkt B) als Reaktion ebenfalls verringert, so
dass das Gleichspannungspotential an dem Punkt B auf Vth oder tiefer
verringert wird. Allerdings entlädt
die Signalpegel-Abtastschaltung 5 zu dem Zeitpunkt, zu dem
das Potential an dem Punkt B auf das tiefe Referenzpotential Vlow
oder tiefer verringert wird, wie oben beschrieben schnell den Kondensator
C1, wodurch verhindert wird, dass das Potential an dem Potential
B unter das tiefe Referenzpotential Vlow fällt. Mit anderen Worten, das
Gleichspannungspotential an dem Punkt B wird schnell kompensiert
(3B). Daraufhin wird das Potential an dem Punkt
B durch den zweiten Komparator 4 in einen Logikpegel umgesetzt.
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Ähnlich funktioniert
dann, wenn das Gleichspannungspotential an dem Punkt A (das modulierte Signal)
plötzlich
ansteigt, eine Spannungsbegrenzung durch die Wirkung des hohen Referenzpotentials
Vhigh der Signalpegel-Abtastschaltung 5, obgleich dies
nicht gezeigt ist, wodurch das Gleichspannungspotential an dem Punkt
B durch die zu der Vorstehenden symmetrische Operation schnell kompensiert
wird.
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Somit
zwingt die vorstehende schnelle Kompensationsoperation das Gleichspannungspotential an
dem Punkt B selbst dann, wenn ein Signal mit plötzlich zunehmendem Gleichspannungspotential empfangen
wird und Änderungen
des Gleichspannungspotentials an dem Punkt A verursacht, in den Bereich
von dem tiefen Referenzpotential Vlow bis zu dem hohen Referenzpotential
Vhigh zu fallen. Auf diese Weise kann die zweite Komparatorschaltung 4 den
Logikpegel eines demodulierten Signals ausreichend identifizieren.
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Nachfolgend
wird anhand von 4 der Betrieb der Demodulatorschaltung
erläutert,
wenn ein demoduliertes Signal von der Detektorschaltung 1 ein
Muster einer Sequenz gleichen Codes besitzt. In diesem Fall wird
die Erläuterung
unter der Annahme gegeben, dass ein Gleichspannungspotential an
dem Punkt B bereits gleich dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential
Vth ist.
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Wenn
ein durch die Detektorschaltung 1 demoduliertes Signal
ein Muster einer Sequenz gleichen Codes hat, hat das Signal eine
Signalform (Signalform an dem Punkt A), wie sie in 4A gezeigt ist.
Wie zu sehen ist, zeigt 4A, dass
der Logikpegel "0" fortgesetzt ist.
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In
einer Periode einer Sequenz gleichen Codes sind in einem demodulierten
Signal keine Wechselspannungssignalkomponenten enthalten. Aus diesem
Grund konvergiert das Ausgangssignal der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor (das
Potential an dem Punkt B) durch die langsame Rückkopplungsschleife, die durch
die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
durch den ersten Komparator 3 und durch die Integratorschaltung 6 gebildet
ist, mit einer Geschwindigkeit, die durch die Zeitkonstante τ (= R1·C1) bestimmt
ist, die durch den Widerstand R1 und durch den Kondensator C1 definiert
ist, wie in 4B gezeigt ist, auf das den
Logikpegel bestimmende Referenzpotential Vth. Falls die Zeitkonstante τ hier so
gewählt
ist, dass sie größer als
eine geforderte Zeit für
eine durch ein Funksystem, auf das die Kompensatorschaltung der vorliegenden
Erfindung angewendet wird, definierte Länge einer Sequenz gleichen
Codes ist (und kleiner als langsame Gleichspannungspotentialänderungen, später beschrieben,
ist), konvergiert das Potential an dem Punkt B nicht vollständig auf
das den Logikpegel bestimmende Referenzpotential Vth. Somit kann
die zweite Komparatorschaltung 4 ein demoduliertes Signal
nach der Verstärkung
in einen Logikpegel umsetzen, ohne den Logikpegel fehlerhaft zu
identifizieren.
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Unmittelbar
nach dem Ende der Periode einer Sequenz gleichen Codes veranlasst
ein ankommendes Signal wegen einer langsamen Zunahme des Potentials
an dem Punkt B während
dieser Periode, dass das Potential an dem Punkt B das hohe Referenzpotential
Vhigh übersteigt.
Da das Gleichspannungspotential an dem Punkt B in diesem Fall aber
wie in dem oben erwähnten
Fall einer Gleichspannungspotentialänderung, die auftritt, wenn
ein Empfangssignal auf Burst-Weise
ankommt, schnell kompensiert wird, tritt in der zweiten Komparatorschaltung 4 keine
fehlerhafte Codeidentifizierung auf.
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4 zeigt
ein Beispiel, in dem der Logikpegel "0" als
ein Muster einer Sequenz gleichen Codes fortgesetzt wird. Bei einem
Muster einer Sequenz gleichen Codes mit einem fortgesetzten Logikpegel "1" wird die zu der Vorstehenden symmetrische
Operation ausgeführt,
so dass in der zweiten Komparatorschaltung 4 keine fehlerhafte
Codeidentifizierung stattfindet.
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Schließlich wird
anhand von 5 der Betrieb der Demodulatorschaltung
erläutert,
wenn sich ein Gleichspannungspotential in einem Empfangssignal langsam ändert.
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Wenn
ein Empfangssignal langsame Gleichspannungspotentialänderungen
(eine Gleichspannungsdrift) enthält,
steigt (fällt)
ein demoduliertes Signal von der Detektorschaltung 1 (ein
Gleichspannungspotential an dem Punkt A), wie in 5A veranschaulicht
ist, langsam. Falls hier die Zeitkonstante τ der Integratorschaltung 6 so
eingestellt ist, dass sie kleiner als die langsame Gleichspannungspotential-Änderungszeit
ist, ändert
sich ein Gleichspannungspotential eines Ausgangssignals von der
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor (ein
Gleichspannungspotential an dem Punkt B) durch die Wirkung der langsame
Rückkopplungsschleife,
die durch die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
durch den ersten Komparator 3 und durch die Integratorschaltung 6 gebildet ist,
wie in 5B gezeigt ist, nicht. Wie in 5C gezeigt
ist, kann die zweite Komparatorschaltung 4 somit einen
Logikpegel ausgeben, ohne den Logikpegel fehlerhaft zu identifizieren.
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Wie
oben beschrieben wurde, umfasst die Demodulatorschaltung gemäß der ers ten
Ausführungsform
eine Gegenkopplungsschleife, die ein Gleichspannungspotential eines
demodulierten Signals durch eine aus einem Widerstand und einem Kondensator
gebildete Integratorschaltung langsam kompensiert, und eine Gegenkopplungsschleife,
die eine Spannungsamplitude eines demodulierten Signals abtastet
und den Kondensator in Reaktion auf das Ergebnis der Abtastung schnell
lädt oder
entlädt, wobei
die zwei Gegenkopplungsschleifen unabhängig voneinander arbeiten.
Somit können
durch Auswahl des Widerstandswerts und des Kapazitätswerts sowie
der Schnell-Lade/Entlade-Fähigkeiten
vorteilhaft eine schnelle Gleichspannungspotentialkompensation und
die Toleranz für
eine Sequenz gleichen Codes flexibel unabhängig voneinander eingestellt werden.
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Im
Folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnung
eine zweite Ausführungsform
einer Demodulatorschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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6 veranschaulicht
allgemein die Konfiguration der Demodulatorschaltung gemäß der zweiten
Ausführungsform. 6 ist
ein Stromlaufplan, der einen Abschnitt der Demodulatorschaltung
in Funktionsblockform veranschaulicht, wobei entsprechende Teile,
die gleich jenen in 1 gemäß der oben erwähnten ersten
Ausführungsform
sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
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Die
Demodulatorschaltung gemäß der zweiten
Ausführungsform
in 6 umfasst ebenfalls eine Detektorschaltung 1,
eine Verstärkerschaltung 2 mit variablem
Verstärkungsfaktor,
einen ersten Komparator 3, einen zweiten Komparator 4 (den
Komparator Comp3) und eine Signalpegel-Detektorschaltung 5. Zusätzlich enthält 6 außerdem einen
Kondensator C1, der dem Kondensator C1 entspricht, der einen Teil
der Integratorschaltung 6 in der ersten Ausführungsform
bildet. Die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
die erste Komparatorschaltung 3, die Signalpegel-Abtastschaltung 5 und eine
später
beschriebene Integratorschaltung bilden eine Signalkompensatorschaltung.
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Die
Grundfunktionen der Detektorschaltung 1, der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
der ersten Komparatorschaltung 3, der zweiten Komparatorschaltung 4 (des
Komparators Comp3), der Signalpegel-Abtastschaltung 5 usw. sind ähnlich jenen
in der ersten Ausführungsform.
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In
der zweiten Ausführungsform
ist die Detektorschaltung 1 nur erforderlich, um ein Eingangssignal
(z. B. ein FSK-moduliertes Signal) erfassen zu können und um eine ausgeglichene
Ausgabe des resultierenden demodulierten Signals zu liefern, so dass
die Beschreibung ihrer inneren Konfiguration weggelassen ist.
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Die
zweite Komparatorschaltung 4 kann einen einfachen Komparator
Comp3 enthalten, der ein demoduliertes Signal nach der Verstärkung mit
einer den Logikpegel bestimmenden Referenzspannung Vth vergleicht,
um in Übereinstimmung
mit einer Größenbeziehung
dazwischen einen Logikpegel "1" oder "0" auszugeben. Somit konzentriert sich
die Beschreibung im Folgenden auf die ausführliche Konfiguration der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
der ersten Komparatorschaltung 3 und der Signalpegel-Abtastschaltung 5.
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Die
Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
besitzt vier NMOS-Transistoren N1–N4, drei
PMOS-Transistoren P1–P3,
drei Konstantstromquellen I1–I3,
drei Widerstände
R6, R2, R3 und eine Konstantspannungsquelle Vbias.
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Die
erste Komparatorschaltung 3 besitzt zwei NMOS-Transistoren
N5, N6, zwei PMOS-Transistoren P4, P5, eine Konstantstromquelle
I1 und zwei Widerstände
R4, R5.
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Ferner
besitzt die Signalpegel-Abtastschaltung 5 einen PMOS-Transistor
P6 und einen NMOS-Transistor N7, zwei Konstantspannungsquellen Vhigh,
Vlow und zwei Komparatoren Comp1, Comp2.
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Die
Detektorschaltung 1 besitzt einen Ausgangsanschluss (einen
Punkt A), der mit einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N1 verbunden
ist, und die Detektorschaltung 1 besitzt den anderen Ausgangsanschluss
(einen Punkt A'),
der mit einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N2 verbunden ist.
Die jeweiligen Source-Anschlüsse
dieser NMOS-Transistoren N1, N2 sind mit "+"-Anschlüssen der
Konstantstromquellen I1 bzw. I2 verbunden und sind außerdem über den
Widerstand R6 miteinander verbunden. Ein Anschluss der Konstantstromquelle
I1 und ein Anschluss der Konstantstromquelle I2 sind zusammen geerdet.
Der NMOS-Transistor N1 besitzt einen Drain-Anschluss, der mit einem "–"-Anschluss der Konstantstromquellen
I3 verbunden ist und der außerdem
mit einem Source-Anschluss
des PMOS-Transistors P2 verbunden ist. Der NMOS-Transistor N2 besitzt
einen Drain-Anschluss, der mit einem Drain-Anschluss des PMOS-Transistors
P1 verbunden ist und der außerdem
mit einem Source-Anschluss des PMOS-Transistors P3 verbunden ist.
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Die
Gate-Anschlüsse
der PMOS-Transistoren P2 und P3 sind mit einem "–"-Anschluss der Konstantstromquelle
Vbias verbunden, während
die Konstantstromquelle Vbias einen "+"-Anschluss
besitzt, der mit einem Leistungsversorgungsanschluss Vdd verbunden
ist.
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Der
PMOS-Transistor P2 besitzt einen Drain-Anschluss, der mit einem
Drain-Anschluss
und mit einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N3 verbunden ist
und der außerdem
mit einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N4 verbunden ist.
Die Source-Anschlüsse
der NMOS-Transistoren N3 und N4 sind zusammen geerdet. Der NMOS-Transistor
N4 besitzt einen Drain-Anschluss, der mit einem Drain-Anschluss
des PMOS-Transistors P3 verbunden ist und der außerdem mit einem Anschluss
des Widerstands R2 und mit einem Anschluss des Widerstands R3 verbunden
ist. Ferner besitzt der NMOS-Transistor N4 einen Drain-Anschluss, der mit
einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N5 verbunden ist und der
außerdem
mit den "–"-Eingangsanschlüssen der
Komparatoren Comp1 bzw. Comp2 verbunden ist und der ferner mit einem
Eingangsanschluss des Komparators Comp3 verbunden ist. Der Widerstand
R2 besitzt einen anderen Anschluss, der mit dem Leistungsversorgungsanschluss
Vdd verbunden ist, während
der andere Anschluss des Widerstands R3 geerdet ist.
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Ein "+"-Anschluss der Konstantstromquelle I3
und ein Source-Anschluss des PMOS-Transistors P1 sind mit dem Leistungsversorgungsanschluss Vdd
verbunden. Der PMOS-Transistor P1 besitzt einen Gate-Anschluss,
der mit einem Anschluss des Kondensators C1 verbunden ist und mit
einem Drain-Anschluss des PMOS-Transistors P5 verbunden ist. Ferner
besitzt der PMOS-Transistor P1 einen Gate-Anschluss, der mit einem
Drain-Anschluss des NMOS-Transistors N6 verbunden ist, der mit einem Drain-Anschluss
des PMOS-Transistors P6 verbunden ist und der mit einem Drain-Anschluss
des NMOS-Transistors N7 verbunden ist. Der andere Anschluss des
Kondensators C1 ist geerdet.
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Der
NMOS-Transistor N5 besitzt einen Drain-Anschluss, der mit einem
Drain-Anschluss
und mit einem Gate-Anschluss des PMOS-Transistors P4 verbunden ist
und der außerdem
mit einem Gate-Anschluss des PMOS-Transistors P5 verbunden ist.
Die Source-Anschlüsse
der PMOS-Transistoren P4 und P5 sind mit dem Leistungsversorgungsanschluss Vdd
verbunden. Der NMOS-Transistor N5 besitzt einen Source-Anschluss,
der mit einem Source-Anschluss des NMOS- Transistors N6 verbunden ist und der
außerdem
mit einem "+"-Anschluss der Konstantstromquelle
I4 verbunden ist. Ferner besitzt die Konstantstromquelle I4 einen
geerdeten "–"-Anschluss.
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Der
NMOS-Transistor N6 besitzt einen Gate-Anschluss, der mit einem Anschluss
des Widerstands R4 und mit einem Anschluss des Widerstands R5 verbunden
ist und der außerdem
mit dem anderen Eingangsanschluss des Komparators Comp3 verbunden
ist. Das andere Ende des Widerstands R4 ist mit dem Leistungsversorgungsanschluss
Vdd verbunden, während
der andere Anschluss des Widerstands R5 geerdet ist.
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Der
Komparator Comp1 besitzt einen "+"-Eingangsanschluss,
der mit einem "–"-Anschluss der Konstantstromquelle
Vhigh verbunden ist, während
die Konstantstromquelle Vhigh einen "+"-Anschluss
besitzt, der mit dem Leistungsversorgungsanschluss Vdd verbunden
ist. Der Komparator Comp2 besitzt einen "+"-Eingangsanschluss,
der mit einem "+"-Anschluss der Konstantspannungsquelle Vlow
verbunden ist, während
die Konstantspannungsquelle Vlow einen geerdeten "–"-Anschluss besitzt. Der Komparator Comp1
besitzt einen Ausgangsanschluss, der mit einem Gate-Anschluss des PMOS-Transistors
P6 verbunden ist. Der Komparator Comp2 besitzt einen Ausgangsanschluss,
der mit einem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N7 verbunden ist.
Der PMOS-Transistor P6 besitzt einen Source-Anschluss, der mit dem
Leistungsversorgungsanschluss Vdd verbunden ist, während der NMOS-Transistor
N7 einen geerdeten Source-Anschluss besitzt.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Demodulatorschaltung gemäß der zweiten Ausführungsform und
insbesondere der Betrieb der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
der ersten Komparatorschaltung 3 und der Signalpegel-Abtastschaltung 5 beschrieben.
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Es
wird hier angenommen, dass die "+"-Anschlüsse der
Konstantstromquellen I1–I4
als Stromhineinziehanschlüsse
wirken, während
die "–"-Anschlüsse derselben
Funktion als Stromlieferanschlüsse
wirken. Außerdem
wird angenommen, dass der Widerstand R2 und der Widerstand R3 den
gleichen Widerstandswert haben und dass der Widerstand R4 und der
Widerstand R5 ebenfalls den gleichen Widerstandswert haben.
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Die
Detektorschaltung 1 besitzt eine Funktion zum Demodulieren
eines Eingangs signals und zum Liefern symmetrischer Ausgaben als
analoge Signale (ein Potential an den Punkt A und ein Potential
an den Punkt A' sind
ausgeglichen). Der Komparator Comp3, der als die zweite Komparatorschaltung 4 dient,
gibt ein Ausgangssignal auf einem Logikpegel (z. B. auf einem CMOS-Pegel)
aus. Da diese Schaltungen allgemein bekannt sind, ist eine weitere Beschreibung
des Betriebs der Detektorschaltung 1 und der Komparatorschaltung
Comp3 weggelassen.
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Zunächst wird
der Betrieb der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
beschrieben. Der Verstärkungsfaktor
der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
ist durch das Verhältnis
des Widerstands R6 zu dem Widerstand R2 (oder R3) bestimmt. Wie
später
beschrieben wird, ist ein Potential an einem Punkt B durch eine
Potentialdifferenz zwischen den Punkten A-A' und durch ein Potential an dem Gate-Anschluss des
PMOS-Transistors P1 bestimmt. Das Potential an dem Punkt B ist ein
demoduliertes Signal nach der Verstärkung.
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Selbstverständlich entsprechen
die Punkte A und A' dem
Punkt A in der ersten Ausführungsform und
entspricht der Punkt B dem Punkt B in der ersten Ausführungsform.
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Der
PMOS-Transistor P1 bildet funktional eine variable Stromquelle.
In einem stabilen Zustand ist an den Gate-Anschluss des PMOS-Transistors
P1 eine stabile Integrationsspannung an dem Kondensator C1 angelegt,
so dass der PMOS-Transistor
P1 als eine Konstantstromquelle betrachtet werden kann, die einen
konstanten Strom gleich dem der Konstantstromquelle I3 erzeugt.
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Wenn
zwischen den Punkten A-A' eine
Potentialdifferenz vorhanden ist, fließt über den Widerstand R6 in Übereinstimmung
mit der Potentialdifferenz in einer Richtung in Übereinstimmung mit dem Positiv-/Negativsein
der Potentialdifferenz ein Strom. Im Ergebnis unterscheidet sich
ein an dem Punkt B fließender
Strom von einem über
die Source/den Drain des PMOS-Transistors P1 fließenden Strom. Im
Ergebnis unterscheidet sich das Potential an dem Punkt B von einem
durch die Widerstände
R2 und R3 erzeugten geteilten Spannungswert Vdd/2. Diese Änderung
entspricht der Potentialdifferenz zwischen den Punkten A-A', d. h., das Potential
an dem Punkt B ist ein demoduliertes Signal nach der Verstärkung.
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Nachfolgend
wird eine Ausgangsspannungs-Einstelloperation in der Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor
(eine Operation zum Einstellen des Potentials an dem Punkt B) beschrieben.
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Wenn
eine Potentialdifferenz zwischen den Punkten A-A' null bleibt, fließt dann, wenn ein Drain-Source-Strom
des PMOS-Transistors P1 gleich dem der Konstantstromquelle I3 ist,
kein Strom von einer Reihenschaltung der Widerstände R2 und R3 in den Punkt
B und fließt
durch die Wirkung einer Stromspiegelschaltung, die aus den NMOS-Transistoren
N3 und N4 besteht, kein Strom von dem Punkt B zu der Reihenschaltung,
die aus den Widerständen R2
und R3 besteht. Somit ist das Potential an dem Punkt B gleich dem
geteilten Spannungswert Vdd/2, der durch die Widerstände R2 und
R3 erzeugt wird.
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Während hier
eine Gate-Spannung des PMOS-Transistors P1 (eine geladene Spannung
an dem Kondensator C1) ansteigt, wird der Source-Drain-Strom verringert.
Dies veranlasst, dass ein über
den Widerstand R2 fließender
Strom größer als ein über den
Widerstand R3 fließender
Strom ist, so dass das Potential an dem Punkt B fällt. Es
wird angemerkt, dass der Gate-Anschluss des PMOS-Transistors P1
dem Ausgangsspannungs-Einstellanschluss 2a in der ersten
Ausführungsform
entspricht. Umgekehrt wird dann, während die Gate-Spannung des
PMOS-Transistors P1 fällt,
dessen Drain-Source-Strom erhöht,
was veranlasst, dass das Potential an dem Punkt B ansteigt. Aus
dem Vorstehenden kann das Potential an dem Punkt B (die Potentialdifferenz
zwischen den Punkten A-A')
durch Einstellen der Gate-Spannung des PMOS-Transistors P1 eingestellt
werden.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der ersten Komparatorschaltung 3 beschrieben.
Hier wird ein Vergleichsreferenzpotential (das dem den Logikpegel
bestimmenden Referenzpotential Vth in der ersten Ausführungsform
entspricht und im Folgenden mit "Vth" bezeichnet wird)
als der durch die Widerstände
R4 und R5 erzeugte geteilte Spannungswert Vdd/2 gewählt.
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Die
PMOS-Transistoren P4 und P5 bilden eine Stromspiegelschaltung. Somit
kann dann, wenn es eine Differenz zwischen dem Potential an dem Punkt
B, das an den Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N5 angelegt wird,
und dem den Logikpegel bestimmenden Referenzpotential Vth, das an
den Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N6 angelegt wird, gibt,
von einem Verbindungspunkt des Drain-Anschlusses des PMOS-Transistors
P5 mit dem Drain-Anschluss des NMOS-Transistors N6 ein Strom in
den Kondensator C1 fließen
oder kann ein Strom von dem Kondensator C1 in den Verbindungspunkt
fließen.
Dies veranlasst, dass sich eine geladene Spannung (Integrationsspannung)
an dem Kondensator C1 ändert.
An dem NMOS-Transistor N6 wird an den Gate-Anschluss die konstante
Referenzspannung Vth angelegt. Aus diesem Grund hängt die
Größe des Lade/Entlade-Stroms
zu/von dem Kondensator C1 von den Charakteristiken des NMOS-Transistors
N5 ab, an den an dem Gate-Anschluss das Potential an dem Punkt B
angelegt wird.
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Mit
anderen Worten, der NMOS-Transistor N5 und der Kondensator C1 können in
der Weise betrachtet werden, dass sie eine Integratorschaltung bilden.
Unter der Annahme, dass eine Steilheit des NMOS-Transistors N5 gm5
ist, wird eine Änderung der
Spannung an dem Gate-Anschluss des NMOS-Transistors N5 durch den
Kondensator C1 in Übereinstimmung
mit einer durch gm5 und C1 definierten Zeitkonstante integriert.
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In
der oben beschriebenen Weise kann die Lade/Entlade-Spannung an den/von
dem Kondensator C1 in Übereinstimmung
mit dem Ergebnis eines durch die erste Komparatorschaltung 3 ausgeführten Vergleichs
geändert
werden. Daraufhin kann der Source-Drain-Strom des PMOS-Transistors
P1 geändert
werden, um unter Verwendung der Änderung der
geladenen Spannung an dem Kondensator C1 das Potential an dem Punkt
B zu ändern.
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Nachfolgend
wird der Betrieb der Signalpegel-Abtastschaltung 5 beschrieben.
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Der
Komparator Comp1 vergleicht eine durch die Konstantspannungsquelle
Vhigh (deren Wert ebenfalls durch Vhigh dargestellt ist) erzeugte konstante
Spannung mit dem Potential an dem Punkt B. Wenn das Potential an
dem Punkt B die konstante Spannung Vhigh übersteigt, macht der Komparator Comp1
den PMOS-Transistor P6 leitend. Andererseits vergleicht der Komparator
Comp2 eine durch die Konstantspannungsquelle Vlow (deren Wert ebenfalls
durch Vlow dargestellt ist) erzeugte konstante Spannung mit dem
Potential an dem Punkt B. Wenn das Potential an dem Punkt B niedriger
als die konstante Spannung Vlow ist, macht der Komparator Comp2
den NMOS-Transistor N7 leitend.
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Somit
ist nur der PMOS-Transistor P6 leitend, wenn das Potential an dem
Punkt B die konstante Spannung Vhigh übersteigt, und ist nur der NMOS-Transistor
N7 leitend, wenn das Potential an dem Punkt B niedriger als die
konstante Spannung Vlow ist. Wenn das Potential an dem Punkt B in
einem Bereich von der konstanten Spannung Vlow bis zu der konstanten
Spannung Vhigh liegt, ist sowohl der PMOS-Transistor P6 als auch
der NMOS-Transistor N7 nicht leitend.
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Wenn
sowohl der PMOS-Transistor P6 als auch der NMOS-Transistor N7 nicht
leitend sind, d. h., wenn das Potential an dem Punkt B ein Bereich von
der konstanten Spannung Vlow bis zu der konstanten Spannung Vhigh
ist, wird selbst dann, wenn ein Verbindungspunkt des Drain-Anschlusses
des PMOS-Transistors P6 mit dem Drain-Anschluss des NMOS-Transistors
N7 mit einem Ende des Kondensators C1 verbunden ist, kein Einfluss
auf die geladene oder resultierende Spannung (integrierte Spannung)
an dem Kondensator C1 ausgeübt.
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Außerdem fließt dann,
wenn nur der PMOS-Transistor P6 leitend ist, d. h., wenn das Potential
an dem Punkt B die konstante Spannung Vhigh übersteigt, ein Strom von dem
Leistungsversorgungsanschluss Vdd über den PMOS-Transistor P6
in den Kondensator C1. Dies lädt
den Kondensator C1, was veranlasst, dass die geladene Spannung (Integrationsspannung)
an dem Kondensator C1 sofort ansteigt.
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Ferner
fließt
dann, wenn nur der NMOS-Transistors N7 leitend ist, d. h., wenn
das Potential an dem Punkt B unter der konstanten Spannung Vlow
liegt, ein entladener Strom von dem Kondensator C1 über den
NMOS-Transistors N7 zu dem Massepunkt. Dies entlädt den Kondensator C1, was veranlasst,
dass die geladene Spannung (Integrationsspannung) an dem Kondensator
C1 sofort fällt.
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Durch
die wie oben beschriebene Änderung der
geladenen Spannung (Integrationsspannung) an dem Kondensator C1
ist das Potential an dem Punkt B in dem Bereich von der konstanten
Spannung Vlow bis zu der konstanten Spannung Vhigh beschränkt. Mit
anderen Worten, die Amplitude des Potentials an dem Punkt B wird
durch den Komparator Comp1 und durch den Komparator Comp2 begrenzt.
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An
den Komparator Comp3, der als der zweite Komparator 4 dient,
wird ein fester geteilter Spannungswert Vdd/2 (Vth) angelegt, der
durch die Widerstände
R4 und R5 und durch das Potential an dem Punkt B erzeugt wird. Daraufhin
wird das Ergebnis eines Vergleichs zwischen den beiden durch einen
Logikpegel dargestellt und an dem Ausgangsanschluss OUT ausgegeben.
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Wie
oben beschrieben wurde, bilden in der zweiten Ausführungsform
die Verstär kerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
die erste Komparatorschaltung 3 und eine Integratorschaltung,
die die Steilheit (gm5) des NMOS-Transistors N5 und des Kondensators
C1 enthält,
gleichfalls eine Gegenkopplungsschaltung. Die Wirkung dieser Gegenkopplungsschaltung
stabilisiert ein Gleichspannungspotential an dem Punkt B so, dass
es bei der durch die Widerstände
R4 und R5 bestimmten festen Spannung Vdd/2 stabil bleibt. Seine Änderungsrate ist
durch eine durch gm5 und C1 definierte Zeitkonstante bestimmt und
entspricht langsamen Gleichspannungspotentialänderungen.
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Außerdem bilden
in der zweiten Ausführungsform
die Verstärkerschaltung 2 mit
variablem Verstärkungsfaktor,
die Signalpegel-Abtastschaltung 5 und der Kondensator C1
ebenfalls eine Gegenkopplungsschaltung. Die Wirkung dieser Gegenkopplungsschaltung
beschränkt
die Amplitude der Spannung an dem Punkt B innerhalb des Bereichs von
dem Referenzpotential Vhigh bis zu dem Referenzpotential Vlow. In
diesem Fall steuert die Ausgabe der Signalpegel-Abtastschaltung 5 direkt
den Kondensator C1 an. Aus diesem Grund wird das Ergebnis eines
Vergleichs der Referenzpotentiale (Vhigh und Vlow) mit dem Potential
an dem Punkt B äußerst schnell
an dem Ausgang der zweiten Komparatorschaltung 4 widerspiegelt.
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Somit
liegt das Wesen der zweiten Ausführungsform
ebenfalls in der Bereitstellung von zwei Rückkopplungsschleifen, so dass
eine langsame Rückkopplungsschleife
verwendet wird, um langsamen Gleichspannungsänderungen zu folgen, während eine
schnelle Schleife verwendet wird, um schnellen Änderungen der Amplitude des
Signals zu folgen.
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Obgleich
die Veranschaulichung der Signalformdiagramme in der zweiten Ausführungsform weggelassen
ist, werden die in der ersten Ausführungsform erläuterten
vier Operationstypen in 2 bis 5 in der
zweiten Ausführungsform
auf ähnliche
Weise ausgeführt.
Somit ist die Erläuterung
der vier Operationstypen für
die zweite Ausführungsform weggelassen.
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Wie
oben beschrieben wurde, besitzt die Demodulatorschaltung gemäß der zweiten
Ausführungsform
eine Gegenkopplungsschleife, die ein demoduliertes Signal für ein Gleichspannungspotential über eine
Integratorschaltung langsam kompensiert. Außerdem besitzt die Demodulatorschaltung
eine Gegenkopplungsschleife, die eine Spannungsamplitude eines demodulierten
Signals abtastet und einen Kondensator in der Integratorschaltung
in Reaktion auf das Ergebnis der Abtastung schnell lädt oder
entlädt.
Mit diesen Gegenkopplungsschleifen können in der zweiten Ausführungsform
durch Auswahl der Zeitkonstante der Integratorschaltung sowie der Schnell-Lade/Entlade-Fähigkeiten
eine schnelle Gleichspannungspotentialkompensation und die Toleranz
für eine
Sequenz gleichen Codes unabhängig voneinander
flexibel eingestellt werden.
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Da
die Zeitkonstante der Integratorschaltung durch den Kondensator
und durch den Steilheitswert des Transistors in der ersten Komparatorschaltung bestimmt
ist, kann insbesondere eine vereinfache Integratorschaltung erwartet
werden.
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Obgleich
die erste und die zweite Ausführungsform
für ein
Beispiel beschrieben worden sind, in dem die vorliegende Erfindung
auf ein Funkkommunikationssystem angewendet wird, kann die vorliegende
Erfindung ähnlich
auf andere Kommunikationssysteme wie etwa auf ein optisches Übertragungssystem
angewendet werden. Außerdem
erzeugt die Anwendung der vorliegenden Erfindung auf ein anderes
Kommunikationssystem größere Wirkungen,
falls das System Signale aussetzend empfängt.
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Obgleich
die zweite Ausführungsform
für die Konfiguration
beschrieben worden ist, die Unipolartransistoren auf MOS-Grundlage
verwendet, kann die vorliegende Erfindung außerdem unter Verwendung anderer
Vorrichtungen wie etwa von Bipolartransistoren usw. realisiert werden.
Außerdem
können
auch andere Typen von Unipolartransistoren verwendet werden.
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Die
vorliegende Erfindung hat als ihre Merkmale in den Ausführungsformen
einen Abschnitt, der die Verstärkerschaltung
mit variablem Verstärkungsfaktor,
die erste Komparatorschaltung, die Signalpegel-Abtastschaltung und
die Integratorschaltung (d. h. die Signalkompensatorschaltung) enthält. Außerdem ist
die Schaltung auf der Eingangsstufenseite nicht auf die Detektorschaltung
beschränkt.
Ferner ist die Schaltung auf der Ausgangsstufenseite ebenfalls nicht
auf die in den Ausführungsformen
gezeigte zweite Komparatorschaltung beschränkt.
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Wie
oben beschrieben wurde, ist es gemäß der Signalkompensationsschaltung
und der Demodulatorschaltung der vorliegenden Erfindung möglich, ein
Gleichspannungspotential in einem Empfangssignal schnell zu kompensieren
sowie Gleichspannungsschwankungen wegen einer Sequenz gleichen Codes
usw. zu kompensieren.
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Selbstverständlich legen
die vorstehende Beschreibung und die beigefügte Zeichnung die derzeit bevorzugten
Ausführungsformen
der Erfindung dar. Natürlich
gehen für
den Fachmann auf dem Gebiet im Licht der vorstehenden Lehren verschiedene Abwandlungen,
Hinzufügungen
und alternative Entwürfe
hervor.
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Somit
ist klar, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen
beschränkt
ist, sondern im vollen Umfang der beigefügten Ansprüche verwirklicht werden kann.