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DE60122608T2 - Verbesserung von Regelungssystem für Netzbetreiber - Google Patents

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DE60122608T2
DE60122608T2 DE60122608T DE60122608T DE60122608T2 DE 60122608 T2 DE60122608 T2 DE 60122608T2 DE 60122608 T DE60122608 T DE 60122608T DE 60122608 T DE60122608 T DE 60122608T DE 60122608 T2 DE60122608 T2 DE 60122608T2
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DE
Germany
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client
data
server
master
transfer rate
Prior art date
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DE60122608T
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English (en)
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Stewart Saltaire Brodie
Kevin Saltaire Bracey
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Arris Global Ltd
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Pace Micro Technology PLC
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Publication date
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Description

  • Die Erfindung, auf die sich die vorliegende Anmeldung bezieht, betrifft Verbesserungen beim Betrieb eines Servers, der als TFTP-(Trivial File Transfer Protocol)-Multicast-Server bekannt ist, der in Verbindung mit einem Netzwerk von Client-Vorrichtungen bereitgestellt wird. Aufgabe des Servers ist es, Daten zu den Client-Vorrichtungen zu senden und zu übertragen.
  • Die Verwendung von TFTP-Servern ist relativ gut bekannt, und ein Bereich, in dem sie eingesetzt werden, ist die Bereitstellung von Informationen zu einem Kommunikationsnetzwerk, das eine Reihe von Client-Geräten in der Form von Rundfunkdatenempfängern beinhaltet. Diese Geräteform wird zunehmend an Kundenorten bereitgestellt und beinhaltet ein Mittel zum Empfangen von digitalen Daten, die von einer entfernten Stelle gesendet werden, wie z.B. von einem Fernsehsender, und die über Kabel-, Satelliten- oder terrestrische Sendesysteme geführt werden. Nach dem Empfang decodieren die Rundfunkdatenempfänger die Daten und verarbeiten sie, so dass Video-, Audio- und/oder Textdaten zur Anzeige erzeugt werden können, typischerweise über einen Fernsehapparat. Das Rundfunkdatenempfangsgerät kann an den Fernseher angeschlossen oder als Bestandteil davon in diesen eingebaut werden. Jeder Rundfunkdatenempfänger ist mit weiteren Kommunikationsmitteln versehen, die die Übertragung von Daten zu und von dem Empfänger ermöglichen, und können als Teil einer Netzwerkkommunikation mit dem TFTP-Server bereitgestellt werden, der aktualisierte Bilder oder Informationsdaten in Intervallen zu allen Empfängern auf dem Netzwerk senden kann.
  • Mit diesem Systemtyp gibt es jedoch die folgenden bekannten Probleme. Ein Problem ist, dass, wenn mehrere Empfänger, nachfolgend als Clients bezeichnet, zum Empfangen der Daten vom TFTP-Server benötigt werden, einer der Clients vom Server als Master-Client identifiziert wird. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung wird dann von der Geschwindigkeit bestimmt, mit der der Master-Client Daten anfordert, empfängt und deren Empfang bestätigt, und die anderen Clients im Netzwerk empfangen dann die Daten gemäß der Übertragungsgeschwindigkeit zwischen dem Master-Client und dem Server. Das bedeutet, wenn der Master-Client die Daten aus irgendeinem Grund langsam anfordert, dann werden die anderen Clients durch die geringe Übertragungsgeschwindigkeit im Hinblick auf die Zeit beeinträchtigt, die für die Übertragung der Daten zu den Client-Geräten benötigt wird.
  • Die Dokumente EMBERSON A: RFC 2090 TFTP Multicast Option – IETF Februar 1997 XPOO 2249823 und NARAYAN AP: Reliable transfer of data in a local area network with multicast distribution. LOCAL COMPUTER NETWORKS 1990, PROCEEDINGS 15TH CONFERENCE ON MINNEAPOLIS, XP01002012 ISBN: 0-8186-2109-5 gehen dieses Problem beide dadurch an, dass vom Master-Client empfangene Bestätigungen als Überwachungsfunktion und Anzeige für die Leistung des Master-Client dienen. Diese Bestätigungen werden jedoch nicht im Hinblick auf die Zeit zum Empfangen derselben, sondern im Hinblick auf eine Anzeige eines Fehlergrades beim Empfangen der übertragenen Datenpakete überwacht, um den erfolgreichen oder erfolglosen Empfang der übertragenen Daten durch den Master-Client anzuzeigen.
  • Ein weiteres Problem ist, wenn eine Client-Gerät, das Teil des Netzwerks ist, inaktiviert und dann neu gestartet wird; so besteht z.B. dann, wenn der Client, der nicht der Master-Client ist, bei der Übertragung von Daten vom TFTP-Server neu gebootet oder unterbrochen wird oder crasht, die Möglichkeit, dass es eine Zeitperiode gibt, während der der Server versucht, den genannten Client darüber zu informieren, dass er jetzt der Master-Client ist. Der Server kann zwar eine vorbestimmte Zeitabschaltperiode haben, nachdem er nicht mehr versucht, den Client zum Master-Client zu machen, aber es entsteht unbedingt eine Verzögerung, während der keiner der an der Datenübertragung beteiligten Clients weitermachen kann.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, Verbesserungen am TFTP-Netz und dem Betrieb desselben bereitzustellen, die nach Möglichkeit eine effizientere und schnellere Datenübertragung erlauben und auch versuchen, unnötige Verzögerungen bei der Übertragung von Daten zu vermeiden.
  • In einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Steuern eines Multicast-Datenübertragungsnetzwerks bereitgestellt, das einen TFTP-Server umfasst, der mit einer Reihe von am Netzwerk angeschlossenen Client-Geräten verbunden ist, und wenn Daten vom Server zu den Client-Geräten übertragen werden sollen, dann beinhaltet das Verfahren die folgenden Schritte: Designieren eines der Clients als Master-Client, so dass die Datenübertragungsrate anhand der Geschwindigkeit bestimmt wird, mit der der Master-Client Daten anfordert, empfängt und deren Empfang bestätigt, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungsrate zum gewählten Master-Client überwacht und mit einer vorbestimmten Datenübertragungsrate verglichen wird, und wenn anhand des Vergleichs erkannt wird, dass die überwachte Datenübertragungsrate geringer ist als die vorbestimmte Datenübertragungsrate, der TFTP-Server ein anderes verfügbares Client-Gerät als Master-Client wählt.
  • Durch Wählen des Clients als Master-Client, der die höhere Übertragungsrate gezeigt hat, kann der Server gewährleisten, dass die Daten mit der höchstmöglichen Rate zu allen Clients in dem Netzwerk fließen.
  • In einer Ausgestaltung wird die vorbestimmte Übertragungsrate als optimale Zeit für die Übertragung einer bestimmten Menge Daten voreingestellt und der Master-Client wird für eine bestimmte Zeitperiode überwacht.
  • In einer alternativen Ausgestaltung wird die Übertragungsrate für jeden der Clients, wenn er als Master-Client gewählt ist, über eine Zeitperiode aufgezeichnet, und von den Übertragungsraten für jeden Client wird eine Datenbank konstruiert, aus der der Server bei jeder Gelegenheit versucht, den Client mit der höchsten Übertragungsrate als Master-Client zu wählen, in aufsteigender Reihenfolge, bis ein verfügbarer Client gefunden ist. Diese Datenbank kann gewöhnlich bei jeder Gelegenheit aktualisiert werden, wenn ein Client als Master-Client gewählt ist.
  • Spezielle Ausgestaltungen der Erfindung werden nun mit Bezug auf die Begleitzeichnung, 1, beschrieben, die auf schematische Weise eine Ausgestaltung eines Server- und Client-Netzes illustriert, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht. Obwohl nachfolgend als „Clients" bezeichnet, so hat die Erfindung besondere Anwendungszwecke in Bezug auf ein Netzwerk, das einen Server umfasst, der das Senden von Daten zum Aktualisieren, Ändern oder anderweitigen Abändern des Betriebs einer Reihe von Clients in Form von Rundfunkdatenempfängern zulässt, die mit einem Netzwerk und somit wiederum mit dem Server verbunden sind. Typischerweise befindet sich jeder Rundfunkdatenempfänger an einem anderen Ort eines Fernsehsystemabonnenten und der Server wird vom Service-Provider gesteuert und betrieben und die Daten werden über eine Kommunikationsverbindung übertragen, mit der jeder der Rundfunkdatenempfänger verbunden ist.
  • In der ersten Ausgestaltung ist das für das System verwendete TFTP-Serverprotokoll (RFC1350, RFC2090) ein Gleichschrittprotokoll. Die vom Server gesendeten Daten werden mit einer Rate gesendet, die so schnell wie der Client ist, der als Master-Client gewählt wurde, der den Empfang der Daten bestätigt und dann die Übertragung des nächsten Datenblocks oder -pakets anfordert. Der Master-Client muss eingehende Datenblöcke verarbeiten und seine Anforderung des nächsten Blocks so schnell wie möglich senden, um die Datenübertragungsgeschwindigkeit hoch zu halten. Die übrigen Clients dienen als Slaves und akzeptieren einfach über das Netzwerk übertragene Daten bei ihrer Ankunft, ohne die Notwendigkeit, weitere Daten anzufordern. Wenn also der Master-Client in irgendeinem Teil des Datenübertragungsvorgangs langsam ist oder das Netzwerk Pakete verliert und der Server Datenblöcke neu senden muss, dann werden auch alle anderen Clients von der Verlangsamung der Übertragung betroffen.
  • Gemäß der Erfindung, wenn der Server die Datenübertragungsrate über eine sinnvolle Abtastperiode wie 5 Sekunden überwacht und feststellt, entweder durch Konfiguration oder Kenntnis der Netzwerktopologie, dass die Rate geringer ist als eine vorbestimmte Datenübertragungsrate, dann tritt der Master-Client zurück und wählt einen neuen Client als Master-Client.
  • So wird der neu gewählte Master-Client anhand der vorbestimmten Datenübertragungsrate geprüft, und wenn er akzeptabel ist, d.h. wenn er Datenpakete schneller empfangen und beantworten kann, dann ist die Datenübertragungsgeschwindigkeit zu allen Clients im Netz höher.
  • Es kann auch der Fall sein, dass der vorherige Master-Client, der zu langsam war, jetzt die Daten mit derselben Geschwindigkeit empfangen kann wie die anderen Clients, da die vorherigen Probleme der mangelnden Geschwindigkeit durch seine Unfähigkeit verursacht wurden, die Bestätigungen schnell genug zu senden und/oder neue Daten schnell genug anzufordern. Da er dies nicht mehr zu tun braucht, weil er nicht mehr der Master-Client ist, kann der tatsächliche Empfang der Daten mit der höheren Geschwindigkeit erfolgen.
  • Es folgt nun ein spezielles Beispiel in Bezug auf die Begleitzeichnung. Ein TFTP-Server s1 ist mit einem Netzwerk von Clients r1–r10 verbunden, z.B. mit Rundfunkdatenempfängern, wobei sich jeder Empfänger an einem anderen Ort befindet und über eine Kommunikationsverbindung wie z.B. eine Telekommunikationslink mit dem Server verbunden ist, der sich an einem abgesetzten Ort befindet.
  • Der Server s1 ist so konfiguriert, dass er einen der Clients als Master-Client wählt, wobei der Master-Client mit dem Server kommuniziert, um den Empfang von Daten zu bestätigen und die nächste Portion Daten anzufordern. Die übrigen Clients dienen dann als Slaves zum Master-Client und empfangen die Daten mit der Geschwindigkeit, die durch die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen dem Master-Client und dem Server bestimmt wird.
  • Der Server ist so eingestellt, dass er die Datenübertragungsrate mit dem Master-Client in bestimmten Zeitperioden von beispielsweise 5 Sekunden prüft und die Ist-Datenübertragungsrate mit einer benötigten vorbestimmten Rate von 50 Kilobyte pro Sekunde vergleicht.
  • Gemäß dieser Ausgestaltung laden die zehn Rundfunkdatenempfänger r1–r10 für ein OS-(Operating System)-Bild über das Netzwerk mittels des Multicast-TFTP-Servers gleichzeitig Daten herunter. In der Praxis unterstützt der Client r1 eine Maschine mit geringerer Datenübertragungsrate als die Clients r2–r10. Zunächst wählt jedoch der Server den Client r1 als Master-Client, und nach Beginn wird eine Datenübertragungsrate von nur 40 Kilobyte pro Sekunde erzielt. Nach 5 Sekunden prüft der Server die Datenübertragungsrate, vergleicht sie mit der vorbestimmten Übertragungsrate von 50 Kilobyte pro Sekunde und stellt fest, dass der Client r1 zu langsam ist. Er stoppt dann die Fortsetzung von r1 als Master-Client und wählt vorzugsweise Client r2. Der Client r2 kann eine Datengeschwindigkeit von 60 Kilobyte pro Sekunde aufrechterhalten, was die vorbestimmte Datenübertragungsgeschwindigkeit übersteigt, und daher fährt r2 als Master-Client fort, und danach empfangen alle anderen Clients Daten mit der höheren Rate, und dies kann den Client r1 einschließen.
  • In einer Ausgestaltung kann der Server mit einem Speicher versehen werden, wobei dann, wenn ein als Master-Client gewählter Client die vorbestimmte Datenübertragungsrate nicht erfüllen kann, entweder zum ersten Mal oder nach einer Reihe von Versuchen, die Identität dieses Clients im Speicher festgehalten wird, und danach versucht der Server nicht mehr, diesen Client als Master-Client zu wählen, bis er aus dem Speicher beseitigt wird, z.B. wenn er repariert ist. Außerdem, wenn gefunden wird, dass ein bestimmter Anteil von Client-Identitäten im Laufe der Zeit im Speicher vorhanden ist, dann bedeutet dies, dass das Netzwerk evtl. ausfällt, da nicht mehr genügend Clients zur Verfügung stehen, die die Kriterien der vorbestimmten Datenübertragungsrate erfüllen, und daher sind möglicherweise Reparaturarbeiten am Netzwerk erforderlich.
  • In einer weiteren Ausgestaltung wird die Übertragungsrate für jeden der als Master-Client gewählten Clients im Server-Speicher aufgezeichnet und gespeichert, und wenn die Notwendigkeit entsteht, einen Master-Client zu wählen, dann versucht der Server, den Client als Master-Client zu wählen, der gemäß den im Speicher befindlichen Daten die schnellste Übertragungsrate hat. Typischerweise versucht der Server dann, wenn der erste Client, den der Server als Master-Client zu benutzen versucht hat, nicht zur Verfügung steht, einen weiteren Client aus der Datenbank zu wählen usw., in aufsteigender Reihenfolge im Sinne der Client-Datenübertragungsraten. Typischerweise wird nach dem Wählen eines Clients die Datenübertragungsrate für die gewählte Datenübertragung durch diesen Client in die Datenbank eingegeben. In einer Ausgestaltung kann die benutzte Datenübertragungsrate die letzte Datenübertragungsrate sein, oder alternativ kann eine durchschnittliche Übertragungsrate verwendet werden.
  • Es wird nun ein Beispiel für eine weitere Verbesserung der Erfindung beschrieben. In diesem Beispiel sendet der TFTP-Server s1 ein TFTP-Datagram zu einem bestimmten Client (z.B. um ihn zu informieren, dass er als Master-Client gewählt wurde). Wenn die TFTP-Software für diesen Client nicht mehr läuft, dann sendet die Netzwerk-Software auf dem Client eine ICMP Port Unreachable Meldung zurück zum Server.
  • Der Netzwerkspeicher auf dem Server weiß jedoch gewöhnlich nicht, zu welchem Socket die Meldung zu senden ist, und daher weiß die Server-Software nicht, dass der Fehler aufgetreten ist.
  • Gemäß der Erfindung überwacht der Server jedoch die von den Clients empfangenen ICMP-Meldungen und verarbeitet sie, um zu identifizieren, dass die TFTP-Software eines Clients ausgefallen ist und dass es keinen Sinn hat, weiter zu versuchen, diesen Client als Master-Client zu wählen. Daher ignoriert der Server diesen Client und wählt einen anderen Client ohne zu starke Verzögerung für die Datenübertragung. Dies kann so lange fortgesetzt werden, bis eine Meldung vom Client empfangen wurde, die anzeigt, dass er repariert wurde und jetzt wieder funktionsfähig ist.
  • Ein besonderes Beispiel hierfür wird jetzt mit Bezug auf das Begleitschema mit den 10 Rundfunkdatenempfängern r1–r10 beschrieben, die mit dem TFTP-Server s1 verbunden sind. In diesem Fall wurde r2 als Master-Client gewählt. Während der Datenübertragung versagt jedoch der TFTP-Client r3, bevor der Client r2 die Datenübertragung beendet hat.
  • Wenn der Client r2 die Übertragung beendet hat, dann erkennt der TFTP-Server, dass r3 die Daten nicht empfangen hat, und versucht, Client r3 als Master-Client zu wählen, aber der Server empfängt eine ICMP Port Unreachable Meldung für Client r3. Wenn es also das nächste Mal nötig wird, einen Master-Client zu wählen, dann ignoriert der Server r3 und geht sofort weiter zum Wählen von Client r4. Herkömmlicherweise hätte der Server einige Sekunden lang verzögert und gewartet, um dem Client r3 eine Chance zu antworten zu geben, wodurch die Übertragung von Daten für alle anderen Clients verzögert worden wäre.
  • Somit stellt die vorliegende Erfindung ein System für die Steuerung des Netzwerks bereit, das die Datenübertragungsrate im gesamten Netz verbessert und unnnötige Verzögerungen überwindet.

Claims (7)

  1. Verfahren zum Steuern eines Multicast-Datenübertragungsnetzwerks, das einen TFTP-Server (s1) umfasst, der mit einer Reihe von am Netzwerk angeschlossenen Client-Geräten (r1–r10) verbunden ist, und wenn Daten vom Server zu den Client-Geräten übertragen werden sollen, dann beinhaltet das Verfahren die folgenden Schritte: Designieren eines der Clients als Master-Client, so dass die Datenübertragungsrate anhand der Geschwindigkeit bestimmt wird, mit der der Master-Client Daten anfordert, empfängt und deren Empfang bestätigt, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungsrate zum gewählten Master-Client überwacht und mit einer vorbestimmten Datenübertragungsrate verglichen wird, und wenn anhand des Vergleichs erkannt wird, dass die überwachte Datenübertragungsrate geringer ist als die vorbestimmte Datenübertragungsrate, der TFTP-Server (s1) ein anderes verfügbares Client-Gerät (r1–r10) als Master-Client wählt.
  2. Verfahren zum Steuern des Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der TFTP-Server einen Client als Master-Client wählt, der in der Reihe von Clients die schnellste Datenübertragungsrate gezeigt hat.
  3. Verfahren zum Steuern eines Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Datenübertragungsrate als die Geschwindigkeit zum Senden einer bestimmten Datenmenge voreingestellt wird.
  4. Verfahren zum Steuern eines Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Master-Client für eine bestimmte Zeitperiode überwacht wird, um einen Vergleich mit der vorbestimmten Datenübertragungsrate zu ermöglichen.
  5. Verfahren zum Steuern eines Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenübertragungsrate für jeden der Clients, wenn er als Master-Client gewählt ist, über eine Zeitperiode aufgezeichnet und in einer Datenbank von Datenübertragungsraten gespeichert wird, wobei der Server die Datenbank so verwendet, dass bei jeder Gelegenheit der Server den Client als Master-Client wählt, der die schnellste Datenübertragungsrate in der Datenbank zeigt.
  6. Verfahren zum Steuern eines Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Server, wenn der erste Client, den der Server als Master-Client zu benutzen versucht, nicht zur Verfügung steht, versucht, einen Client aus der Datenbank auf der Basis einer absteigenden Reihenfolge von Client-Datenübertragungsraten zu wählen.
  7. Verfahren zum Steuern eines Datenübertragungsnetzes nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Datenbank bei jeder Gelegenheit aktualisiert wird, wenn ein Client als Master-Client gewählt wird.
DE60122608T 2000-03-15 2001-03-13 Verbesserung von Regelungssystem für Netzbetreiber Expired - Lifetime DE60122608T2 (de)

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DE60122608D1 DE60122608D1 (de) 2006-10-12
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EP (1) EP1134950B1 (de)
AT (1) ATE338411T1 (de)
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Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: PACE PLC, SALTAIRE, SHIPLEY, GB

R082 Change of representative

Ref document number: 1134950

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Representative=s name: MAI DOERR BESIER PATENTANWAELTE, DE