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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Brennstoff, umfassend eine
Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff. Genauer
gesagt betrifft die vorliegende Erfindung einen Brennstoff, umfassend
eine Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff, wobei
diese Emulsion durch Zugabe eines Emulgators stabilisiert wird.
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Es
ist bekannt, dass die Verbrennung von flüssigen Kohlenwasserstoffen,
beispielsweise für
die Zufuhr zu internen Verbrennungsmaschinen oder für die Erzeugung
von Wärme
zur Bildung von vielfältigen
Umweltverschmutzungsmitteln führt,
insbesondere Ruß,
partikulären
Stoffen, Kohlenmonoxid (CO), Stickoxiden (NOx), Schwefeloxiden und
nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen, die signifikant zu der Verschmutzung
der Atmosphäre
beitragen.
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Es
ist auch bekannt, dass die Zugabe von kontrollierten Mengen von
Wasser zu Brennstoff die Erzeugung von Verschmutzungsstoffen signifikant
reduzieren kann. Es wird angenommen, dass diese Wirkung das Ergebnis
verschiedener Phänomene
ist, die sich aus der Gegenwart von Wasser in der Verbrennungszone
ergeben. Beispielsweise reduziert die Erniedrigung der Peak-Brenntemperatur
durch Wasser die Emission von Stickoxiden (NOx), deren Bildung durch
hohe Temperaturen unterstützt
wird. Zusätzlich
unterstützt
die sofortige Verdampfung des Wassers eine bessere Dispersion des
Brennstoffs in der Brennkammer und reduziert so signifikant die
Bildung von Ruß,
partikulären
Stoffen und CO. Diese Phänomene
finden statt, ohne dass der Ertrag des Verbrennprozesses in nachteiliger
Weise beeinflusst wird.
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Etliche
Lösungen
wurden in Versuchen vorgeschlagen, Wasser zu flüssigem Brennstoff zum Zeitpunkt der
Verwendung zuzufügen,
d.h. direkt bevor der Brennstoff in die Brennkammer injiziert wird
oder auch direkt in die Kammer selbst. Diese Lösungen machen jedoch Modifikationen
nötig,
die an der Struktur des Brennapparats durchgeführt werden müssen und
können
keine optimale Dispersion des Wasser im Brennstoff erreichen, was
eine essentieller Bedingung zur signifikanten Reduktion von verschmutzenden
Stoffen ist, ohne dass der kalorische Ertrag des Prozesses komprommitiert
wird.
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So
waren die besonders vielversprechenden und vielzähligen Bemühungen, die bis jetzt durchgeführt wurden,
auf die Formulierung von Emulsionen zwischen flüssigen Kohlenwasserstoffen
und Wasser in Gegenwart von Emulgatoren (Tensiden) gerichtet, um
das Wasser in der Kohlenwasserstoffphase in Form von Mizellen der
kleinst möglichen
Größe, einheitlich
zu dispergieren.
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Beispielsweise
beschreibt das Patent EP-A-475 620 Mikroemulsionen eines Dieselbrennstoffs
mit Wasser, die einen Cetan-Improver enthalten und ein Emulgatorsystem,
umfassend ein hydrophiles Tensid und ein lipophiles Tensid. Diese
Tenside werden aus ethoxylierten C12-C18-Alkylammoniumsalzen einer C9-C24-Carbon- oder -Sulfonsäure gewählt: Das hydrophile Tensid
enthält
mindestens sechs Etlyenoxideinheiten, während das lipophile Tensid
weniger als sechs Ethylenoxideinheiten enthält.
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Das
Patent EP-A-630 398 beschreibt einen Brennstoff in Form einer Emulsion,
bestehend aus einem Kohlenwasserstoffbrennstoff, 3 bis 35 Gew.%
Wasser und mindestens 0,1 Gew.% eines Emulgatorsystems, bestehend
aus Sorbitanoleat, einem Polyalkylenglycol und einem ethoxylierten
Alkylphenol.
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Die
Patentanmeldung WO 97/34969 beschreibt eine Emulsion zwischen Wasser
und einem Kohlenwasserstoff, beispielsweise einem Dieselbrennstoff.
Diese Emulsion wird durch Zugabe eines Emulgators, bestehend aus
Sorbitansesquioleat, einem Polyethylenglycolmonooleat und einem
ethoxylieren Nonylphenol stabilisiert. Dieser Emulgator hat einen
Gesamt-HLB (hydrophile-lipophile Balance)-Wert zwischen 6 und 8.
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Ein
Verfahren zur Erzeugung einer stabilisierten Emulsion eines flüssigen Brennstoffs
und Wasser wird im Patent EP-A-812 615 beschrieben. Dieses Verfahren
involviert die Herstellung einer ersten Emulsion durch Vermischen
des Brennstoffs, des Wassers und eines Tensids und darauffolgendes
Vermischen der so erhaltenen Emulsion mit mehr Wasser, um die Endemulsion
zu erhalten. Die Emulsion wird unter Verwendung eines hydrophilen
Tensids oder eines lipophilen Tensids oder einer Mischung davon
stabilisiert. Lipophile Tenside, die verwendet werden können, sind
Fettsäureester
von Sorbit, beispielsweise Sorbitanmonooleat, während hydrophile Tenside, die
für diesen
Zweck geeignet sind, Fettsäureester
von Sorbit sind, enthaltend eine Polyoxyalkylenkette, beispielsweise
Polyoxyethylensorbitantrioleat. Eine weitere Stabilisierung der
Emulsion kann durch Zugabe von Ethylenglycol oder einem Polyethylenglycol
erhalten werden.
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Die
Patentanmeldung WO 92/19701 beschreibt ein Verfahren zur Reduktion
der Emission von NOx aus einer Gasturbine, worin eine Emulsion von
Wasser mit einem Dieselbrennstoff verwendet wird. Die Emulsion wird
durch Zugabe eines Emulgators stabilisiert, gewählt aus: Alkanolamide, erhalten
durch Kondensation eines Alkylamins oder Hydroxyalkylamins mit einer
Fettsäure
und ethoxylierten Alkylphenolen. Der Emulgator hat vorzugsweise
einen HLB-Wert von weniger als oder gleich 8. Physikalische Stabilisatoren,
wie Wachse, Zellulosederivate oder Harze können zugefügt werden, um die Stabilität zu verbessern.
Wie in der Patentanmeldung WO 93/07238 beschrieben, kann die obige
Emulsion weiter durch Zugabe eines difunktionellen Blockpolymers
mit einer primären
Hydroxylengruppe, insbesondere eines Copolymers, enthaltend Propylenoxid/Ethylenoxidblöcke stabilisiert
werden.
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Auf
der Grundlage der Erfahrung des Anmelders sind die Möglichkeiten
eines Erfolgs bei der Verwendung von Brennstoffen in Form einer
Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff im wesentlichen
mit der Möglichkeit
assoziiert einen konventionellen flüssigen Brennstoff durch einen
emulgierten Brennstoff zu ersetzen ohne dass es strukturelle Veränderungen
an dem Brennapparat bedarf und ohne dass die korrekte Wirkungsweise
dieses Apparats in nachteiliger Weise beeinflusst wird.
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Insbesondere
benötigt
der Brennstoff in Emulsionsform eine hohe Stabilität über die
Zeit in einem breiten Temperaturbereich (beispielsweise für mindestens
drei Monate unter normalen Lagerbedingungen, d.h., zwischen –20°C und +50°C), um während des
Aufenthalts in Tanks die Bildung einer wasserreichen Phase zu vermeiden,
die dazu neigt, sich am Boden des Tanks abzulagern. Die Zufuhr dieser
wässrigen
Phase zu der Brennkammer würde
eine deutliche Verschlechterung des Leistungsniveaus der Maschine
auslösen
oder sogar permanente Schäden.
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Zusätzlich hat
der Anmelder festgestellt, dass die Zugabe von Emulgatoren zur Verbesserung
der Stabilität
der Emulsion während
des Brennvorgangs zur Bildung von kohleartigen Ablagerungen führen kann,
die sich an der Innenfläche
der Brennkammer und den Injektoren anhaften. Dieses Phänomen kann
das Laufen der Maschine in nachteiliger Weise beeinflussen, weshalb
eine häufige
Wartung nötig
ist, um diese Ablagerungen zu entfernen.
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Der
Anmelder hat nun festgestellt, dass Brennstoffe, umfassend eine
Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff unter
Verwendung eines polymeren Tensids, wie unten definiert, als Emulgator
erzeugt werden können.
Der so erhaltene Brennstoff zeigt eine hohe Stabilität über die
Zeit in einem breiten Temperaturbereich, ohne dass kohleartige Ablagerungen
gebildet werden, die sich an Metalloberflächen anhaften können.
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In
einem ersten Aspekt und wie offenbart gemäß dem Wortlaut des unabhängigen Anspruchs
1, betrifft die vorliegende Erfindung so einen Brennstoff, umfassend
eine Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff, wobei
diese Emulsion durch einen Emulgator stabilisiert wird, dadurch
gekennzeichnet, dass der Emulgator ein polymeres Tensid ist, erhältlich durch
Reaktion zwischen (i) einem Polyolefin-Oligomer, funktionalisiert
mit mindestens einer Gruppe abstammend von einer Dicarbonsäure oder
einem Dicarbonsäurederivat,
ausgewählt
aus Acylhalogeniden, C1-4-Estern und Anhydriden;
und (ii) einem Polyoxyalkylen, umfassend lineare Oxyalkyleneinheiten,
wobei das Polyoxyalkylen mit einer Alkylgruppe mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen
verbunden ist, optional enthaltend eine oder mehrere ethylenisch
ungesättigte
Bindungen.
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In
einem weiteren Aspekt und wie offenbart in dem Wortlaut des unabhängigen Anspruchs
25, betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betreiben
eines Brennapparats mit Brennstoff, umfassend mindestens eine Brennkammer,
umfassend: Zuführen
eines Brennstoffs zu der mindestens einen Brennkammer; Entzünden des
Brennstoffs in der mindestens einen Brennkammer; wobei der Brennstoff
eine Emulsion zwischen Wasser und einem flüssigen Kohlenwasserstoff, wie
oben beschrieben, umfasst.
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Vorzugsweise
ist der Brennapparat eine interne Brennkraftmaschine.
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Vorzugsweise
hat das Polyolefinoligomer ein durchschnittliches Molekulargewicht
von 300 bis 10.000, bevorzugt von 500 bis 5.000.
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Das
Polyolefinoligomer wird im allgemeinen durch Homopolymerisation
oder Copolymerisation von ein oder mehr Olefinen, enthaltend 2 bis
16 Kohlenstoffatome, erhalten, gewählt beispielsweise aus:
- – α-Olefinen,
d.h., Olefinen, worin sich die Doppelbindung in terminaler Position
befindet, wie z.B.: Ethylen, Propylen, 1-Buten, Isobuten, 4-Methyl-1-penten,
1-Hexen, 1-Octen, 2-Methyl-1-hepten und ähnlichen;
- – internen
Monoolefinen, d.h., Olefinen, worin sich die Doppelbindung nicht
in terminaler Position befindet, wie z.B.: 2-Buten, 3-Penten, 4-Octen
und ähnlichen.
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Diese
Olefine können
weiterhin mit anderen Kohlenwasserstoffen copolymerisiert werden,
enthaltend mindestens eine ethylenisch ungesättigte Bindung, wie z.B. Monovinylaren
(beispielsweise Styrol, p-Methylstyrol und ähnliche) oder konjugierten
Dienen (z.B. 1,3-Butadien, Isopren, 1,3-Hexadien und ähnlichen).
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Vorzugsweise
stammt das Polyolefinoligomer von der Polymerisation von Mischungen
von Olefinen, enthaltend 4 Kohlenstoffatome, allgemein enthaltend
35 bis 75 Gew.% 1-Buten
und 30 bis 60 Gew.% Isobuten in Gegenwart einer Lewis-Säure als Katalysator, beispielsweise
Aluminiumtrichlorid oder Bortrifluorid. Diese Polymerisationsprodukte
sind allgemein als "Polyisobutene" bekannt, da sie
im wesentlichen sich wiederholende Isobuteneinheiten der folgenden
Formel enthalten:
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Die
Menge an Isobuteneinheiten ist üblicherweise
nicht weniger als 80 mol%.
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Das
Polyoxyalkylen umfasst lineare Oxyalkyleneinheiten, die die hydrophilen
Eigenschaften verleihen, in bestimmten Einheiten der Formel -CH2CH2O- oder -CH2CH2CH2O-.
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Die
Zahl linearer Oxyalkyleneinheiten wird im wesentlichen als Funktion
der Natur und Länge
der lipophilen Teile vorherbestimmt, die im polymeren Tensid vorliegen,
insbesondere des Polyolefinoligomers und der langkettigen Alkylgruppe.
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Vorzugsweise
ist das Polyoxyalkylen ein Polyoxyethylen, das 2 bis 40 und vorzugsweise
5 bis 20 Oxyethyleneinheiten der Formel -CH2CH2O- enthält.
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Alternativ
ist das Polyoxyalkylen ein Copolymer, das 2 bis 30 und vorzugsweise
5 bis 15 Oxyethyleneinheiten der Formel -CH
2CH
2O- enthält
und nicht mehr als 12, vorzugsweise 1 bis 10 verzeigte Oxyethyleneinheiten
der Formel:
worin R
1 ein
Alkyl ist, das 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält. Vorzugsweise ist R
1 Methyl.
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Im
Fall von Copolymeren sind die Oxyalkyleneinheiten entlang der Kette
statistisch, in Blöcken
oder alternierend verteilt.
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Die
Zahl von Oxyalkyleneinheiten wird als durchschnittliche Zahl von
Einheiten pro Kette ausgedrückt.
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Das
Polyoxyalkylen ist an eine langkettige Alkylgruppe gebunden. Diese
Alkylgruppe, die von linearer oder verzweigter Struktur sein kann,
und optional ein oder mehr ethylenisch ungesättigte Bindungen enthält, enthält allgemein
8 bis 24 Kohlenstoffatome.
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Die
Bindung zwischen dem Polyoxyalkylen und der langkettigen Alkylgruppe
wird vorzugsweise durch eine Ester- oder eine Ethergruppe hergestellt
und kann wie folgt erhalten werden:
- (a) Kondensation
eines Polyoxyalkylens (Polyalkylenglycols) mit einer Fettsäure oder
einem Derivat davon, insbesondere einem Ester unter Bildung eines
korrespondierenden Polyoxyalkylenmonoesters;
- (b) Veretherung eines Fettalkohols mit einem Alkylenoxid, insbesondere
mit Ethylenoxid oder Mischungen von Ethylenoxid und Propylenoxid.
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Beispiele
für die
Fettsäuren,
die in der Reaktion (a) verwendet werden können sind: Myristoleinsäure, Palmitoleinsäure, Ölsäure, Gadoleinsäure, Erucasäure, Ricinolsäure, Linolsäure, Linolensäure, Arachidonsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Behensäure und ähnliche
oder Mischungen daraus.
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Beispiele
für Fettalkohole,
die in der Reaktion (b) verwendet werden können sind: Octyalkohol, Decylalkohol,
Laurylalkohol, Myristylalkohol, Cetylalkohol, Octadecylalkohol,
Oleylalkohol, Linoleylalkohol, Linolenylalkohol und ähnliche,
oder Mischungen davon.
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Das
Polyolefinoligomer wird durch Reaktion mit einer Dicarbonsäure oder
einem Derivat davon funktionalisiert.
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Insbesondere
kann die Funktionalisierung wie folgt durchgeführt werden:
- (i)
Konzertierte Reaktion des "en"-Typs zwischen dem
Polyolefinoligomer, enthaltend mindestens eine ethylenisch ungesättigte Bindung
und einem Dicarbonsäurederivat,
enthaltend eine ethylenisch ungesättigte Bindung;
- (ii) anionische Kondensationsreaktion zwischen dem Polyolefinoligomer,
funktionalisiert mit einer Abgangsgruppe (beispielsweise einem Halogenatom
oder einer Tosyl- oder Mesylgruppe) und einem gesättigten
Dicarbonsäurederivat.
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In
beiden Fällen
können
Acylhalogenide (vorzugsweise Chloride oder Bromide), C1-C4-Ester oder vorzugsweise Anhydride als Dicarbonsäurederivate
verwendet werden.
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Die
Dicarbonsäure,
die eine ethylenisch ungesättigte
Bindung enthält,
kann beispielsweise gewählte werden
aus: Maleinsäure,
Fumarsäure,
Citraconsäure,
Itaconsäure
und ähnlichen
oder Mischungen daraus.
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Die
gesättigte
Dicarbonsäure
kann beispielsweise gewählt
werden aus: Malonsäure,
Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, 2-Hexen-1,6-disäure, Azelainsäure und ähnlichen
oder Mischungen daraus.
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Vorzugsweise
stammt das funktionalisierte Polyolefinoligomer aus einer Reaktion
zwischen Maleinsäureanhydrid
und einem Polyisobuten, enthaltend nicht weniger als 65 mol%, vorzugsweise
nicht weniger als 80 mol% von Exo-Doppelbindungen, d.h., Vinylidengruppen
der Formel:
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Polyisobutene
dieser Art sind beispielsweise als Marken Ultravis® (BP
Amoco Chemicals) und Glissopal® (BASF) erhältlich.
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Weitere
Details, betreffend die Herstellung von, wie oben beschrieben, funktionalisierten
Polyolefinoligomeren werden beispielsweise in den US-Patenten 4
152 499 und 5 567 344 angegeben.
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Die
Kondensationsreaktion zwischen dem funktionalisierten Polyolefinoligomer
und dem Polyoxyalkylen, gebunden an eine langkettige Alkylgruppe,
kann in Masse oder in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels
durchgeführt
werden. Vorzugsweise wird zum Zweck der Unterstützung der Entfernung des Wassers, das
sich aus der Kondensation ergibt, das organische Lösungsmittel
aus denjenigen gewählt,
die mit Wasser ein Azeotrop bilden, beispielsweise Toluol oder Xylol
oder Mischungen daraus. Die Kondensationsreaktion kann bei einer
Temperatur durchgeführt
werden, die allgemein nicht höher
liegt als 200°C.
Wenn ein organisches Lösungsmittel
verwendet wird, ist die Reaktionstemperatur in der Regel nicht höher als
der Siedepunkt dieses Lösungsmittels.
Die Reaktionszeit kann in einem breiten Bereich variieren, allgemein
zwischen 3 und 24 Stunden.
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Die
Menge des in dem Brennstoff gemäß der vorliegenden
Erfindung zu verwendenden polymeren Tensids, wird im wesentlichen
als Funktion der Menge des zu emulgierenden Wassers bestimmt und
der Art des verwendeten flüssigen
Kohlenwasserstoffs. Vorzugsweise ist das wie oben definierte polymere
Tensid in dem Brennstoff in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.%, vorzugsweise
0,5 bis 3 Gew.% relativ zum Gesamtgewicht des Brennstoffs vorhanden.
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Es
sollte festgehalten werden, dass das wie oben definierte polymere
Tensid dazu in der Lage ist, die Emulsion über einen breiten Temperaturbereich
ohne Zugabe von weiteren Emulgatoren effektiv zu stabilisieren.
Dies schließt
jedoch nicht die Möglichkeit
aus, andere Produkte hinzuzufügen,
die auf irgendeine Weise die Stabilität der Emulsion modifizieren
können,
insbesondere andere Emulgatoren, die auf dem Gebiet bekannt sind.
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Die
Art der erhältlichen
Emulsion, indem ein polymeres Tensid, wie oben definiert, verwendet
wird, ist allgemein vom Wasser-in-Öl-Typ, wobei die Wasserteilchen
in der kontinuierlichen Kohlenwasserstoffphase dispergiert sind.
Es wird angenommen, das diese Emulsionsart eine maximale Effizienz
bei der Reduktion von Verschmutzungsstoffen aufgrund des während der
Verbrennungsphase vorliegenden Wassers sicherstellt.
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Der
erfindungsgemäße Brennstoff
beinhaltet einen flüssigen
Kohlenwasserstoff, allgemein von der Destillation von Petroleum
abstammend und bestehend im wesentlichen aus Mischungen aus aliphatischen, naphthenischen,
olefinischen und/oder aromatischen Kohlenwasserstoffen. Der flüssige Kohlenwasserstoff hat
allgemein eine Viskosität
bei 40°C
von 1 bis 53 cSt und eine Dichte bei 15°C von 0,75 bis 1,1 kg/dm3 und kann beispielsweise gewählt werden
aus: Gasölen
zur Verwendung bei Autobrennstoffen oder für die Erzeugung von Wärme, Brennstoffölen, Kerosinen,
Flugbrennstoffen (Jet Fuels).
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Die
Menge an Wasser, die mit dem flüssigen
Kohlenwasserstoff emulgiert werden muss, wird so bestimmt, dass
eine gewünschte
Reduktion von Verschmutzungsstoffen erhalten wird, ohne dass jedoch
der kalorische Ertrag für
den Brennprozess negativ beeinträchtigt
wird. Diese Menge liegt allgemein zwischen 3 und 40 Gew.%, vorzugsweise
zwischen 7 und 20 Gew.% relativ zum Gesamtgewicht des Brennstoffs.
Das verwendete Wasser kann von jeder Art sein, beispielsweise gewerbliches
oder Haushaltswasser. Es wird jedoch bevorzugt, demineralisiertes
oder deionisiertes Wasser zu verwenden, um eine Ablagerung von mineralischen Salzen
auf der inneren Oberfläche
der Brennkammer und/oder auf den Injektoren zu vermeiden.
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Der
erfindungsgemäße Brennstoff
kann andere Additive erhalten, deren Art und Menge von der spezifischen
Verwendung, für
die der Brennstoff gedacht ist, abhängen. Diese Additive können beispielsweise
gewählt
werden aus: Cetan-Improvern, Korrosionsinhibitoren, Gleitmitteln,
Biociden, Antischaummitteln und Antigefriermitteln.
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Insbesondere
sind die Cetan-Improver Produkte, die die Detonationseigenschaften
des Brennstoffs verbessern und werden allgemein gewählt aus
Nitraten, Nitriten und Peroxiden organischer oder anorganischer
Natur, die in der wässrigen
Phase oder vorzugsweise in der Kohlenwasserstoffphase löslich sind,
wie z.B. organische Nitrate (siehe beispielsweise Patente EP-475
620 und US-5 669 938). Von bevorzugter Verwendung sind Alkyl- oder
Cycloalkylnitrate, die bis zu 10 Kohlenstoffatome enthalten, wie
z.B.: Ethylnitrat, Amylnitrate, n-Hexylnitrat, 2-Ethylhexylnitrat,
n-Decylnitrat, Cyclohexylnitrat
und ähnliche
oder Mischungen daraus.
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Die
Biocide können
aus denjenigen gewählt
werden, die auf dem Gebiet bekannt sind, wie z.B. Morpholinderivate,
Isothiazolin-2-on-Derivate, Tris(hydroxymethyl)-nitromethan, Formaldehyd
und ähnlichen
oder Mischungen daraus.
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Der
erfindungsgemäße Brennstoff
kann auch einen Alkohol beinhalten, der durch Erniedrigung des Gefrierpunkts
der wässrigen
Phase im wesentlichen als Antigefriermittel wirkt.
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Alkohole,
die für
diesen Zweck geeignet sind, sind beispielsweise: Methanol, Ethanol,
Isopropanol und Glycole oder Mischungen daraus. Die Alkoholmenge
liegt allgemein zwischen 0,5 und 8 Gew.%, vorzugsweise 1 bis 4 Gew.%,
relativ zum Gesamtgewicht des Brennstoffs.
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Der
erfindungsgemäße Brennstoff
wird allgemein durch Vermischen der Komponenten unter Verwendung
einer Emulgiervorrichtung, die auf dem Gebiet bekannt ist, hergestellt,
worin sich die Bildung der Emulsion aus einer mechanischen Wirkung
ergeben kann, die von sich bewegenden Teilen ausgeht oder indem
die Komponenten, die emulgiert werden sollen, in Mischvorrichtungen
vom statischen Typ gegeben werden oder alternativ aus einer kombinierten
mechanischen oder statischen Wirkung. Die Emulsion wird durch die
Zufuhr der wässrigen
und der Kohlenwasserstoffphase, optional vorgemischt, in die emulgierende
Vorrichtung gebildet. Der Emulgator und die anderen Additive, die
vorliegen können,
können
getrennt oder vorzugsweise vorgemischt entweder in der wässrigen
Phase oder in der Kohlenwasserstoffphase, abhängig von ihren Löslichkeitseigenschaften
eingegeben werden. Vorzugsweise wird das polymere Tensid mit der
Kohlenwasserstoffphase vorgemischt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun weiter durch einige Arbeitsbeispiele
illustriert.
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BEISPIEL 1
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A. HERSTELLUNG VON POLYETHYLENGLYCOLMONOESTER
(PEGMONOESTER)
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300
g einer Ölsäure/Linolsäuremischung
in einem 60/40 Gew.-Verhältnis und
400 g Polyethylenglycol (PEG) (Molekulargewicht (MW): 400 g/ml)
wurden zusammen in einem Reaktor vermischt. 3,5 g Methansulfonsäure als Kondensationskatalysator
und 340 ml Toluol als Verdünnungsmittel
(das ein Azeotrop mit H2O bildet) wurden
unter Rühren
zugefügt.
Die Mischung wurde graduell auf 140°C für eine Gesamtzeit von ungefähr 5 Stunden
erwärmt,
unter Destillation und Abtrennung des H2O/Toluolazeotrops.
Nach weiterer Erwärmung
bei 160°C
für 2 Stunden
unter Destillation des restlichen Toluols wurde das resultierende
Produkt unter Vakuum für
ungefähr
2 Stunden bei 140°C
entgast. Die Restaktivität
betrug 4,5 mg KOH pro Gramm Produkt.
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B. SYNTHESE DES POLYISOBUTENDERIVATS
DURCH REAKTION MIT MALEINSÄUREANHYDRID
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95
g Polyisobuten (PIB) (durchschnittliches MW: 950 g/mol) mit einem
Exo-Doppelbindungsgehalt von ≥ 90%
(Ultravis® 10
von BP Amoco Chemicals), 9,4 g Maleinsäureanhydrid und 37 ml Xylol
wurden in einen 500 ml Teflon®-Autoklaven geladen. Nach
Entgasen mit Stickstoff wurde der Autoklav auf eine Temperatur von 190°C erwärmt und
bei dieser Temperatur für
eine Gesamtzeit von 22 Stunden gehalten. Nach Abschluss der Reaktion
wurde der Autoklav auf 70°C
abgekühlt
und unter Vakuum für
ungefähr
2 Stunden entgast. Das so erhaltene Produkt (101 g), eine viskose
gelbe Flüssigkeit,
hatte einen Polyisobuten-Umwandlungsertrag von ungefähr 43% (bestimmt
durch Silikachromatographie unter Verwendung von Hexan als Eluans)
und eine Anhydridzahl (Zahl der Mol des gebundenen Anhydrids pro
100 g Produkt) (bestimmt durch eine quantitative Infrarot-Spektroskopie-Analyse,
basierend auf dem Absorptionspeak bei 1.760 cm–1)
von 0,052.
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C. SYNTHESE DES POLYMEREN
TENSIDS
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Das
mit Maleinsäureanhydrid
funktionalisierte PIB, erhalten aus Reaktion B (52,6 g) wurde in
einen Reaktor geladen und auf ungefähr 50°C erwärmt, gefolgt von Zugabe unter
Rühren
von Xylol (5 g) und dem PEG-Monoester, der in Reaktion A erhalten
wurde (75 g). Die erhaltene Lösung
wurde für 1
Stunde auf 140°C erwärmt. Die
Temperatur wurde dann für
10 Stunden bei 180°C
gehalten, unter Destillation und Abtrennung des H2O/Xylolazeotrops.
Das so erhaltene Produkt, eine leicht braun gefärbte viskose Flüssigkeit,
hatte eine restliche Säure
von 5,1 mg KOH pro Gramm Produkt.
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BEISPIEL 2
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1.000
g einer Emulsion zwischen Dieselbrennstoff und Wasser wurden unter
Verwendung des Produkts von Reaktion C als Emulgator hergestellt.
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18,87
g des in Beispiel 1C erhaltenen Emulgators wurden zu 865 g eines
Autodieselbrennstoffs vom EN590-Typ zugefügt, wozu vorher 0,565 g 2-Ethylhexylnitrat
(Cetan-Improver) zugefügt
worden war. Die Mischung wurde der Wirkung eines IKA-mechanischen
Emulgators für
einige Minuten unterzogen, gefolgt von Zugabe von 115,00 g Wasser,
wozu vorher 0,565 g eines Bakterizids (Isothiazolin-3-on) zugefügt worden
war. Der Emulgator wurde dann auf maximale Rührgeschwindigkeit für ungefähr 3 Minuten
umgeschaltet. Eine Emulsion mit der unten angegebenen Zusammensetzung
wurde so erhalten:
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BEISPIEL 3 (zum Vergleich)
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1.000
g Emulsion wurden gemäß denselben
Verfahren wie in Beispiel 2 hergestellt, wobei der einzige Unterschied
die Verwendung von 18,87 g einer Tensidmischung, bestehend aus 87
Gew.% Sorbitanmonooleat, 3 Gew.% Sorbitantrioleat und 10 Gew.% ethoxyliertem
Castoröl
(10 mol Ethylenoxid) anstelle des Emulgators von Beispiel 1 war.
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BEISPIEL 4
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Die
in den Beispielen 2 und 3 hergestellten Emulsion wurden wie folgt
gekennzeichnet.
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STABILITÄT BEI ZENTRIFUGATION
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Die
Stabilität
der Emulsionen wurde durch Zentrifugation bewertet. Zwei Testreihen
wurden durchgeführt,
die erste mit frisch hergestellten Emulsionen (t = 0) und die zweite
nach Lagerung der Emulsion bei Raumtemperatur für 24 Stunden (t = 24 Stunden).
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Ein
eingeteiltes Teströhrchen
wurde mit 15 ml Emulsion gefüllt.
Das Teströhrchen
wurde in eine Zentrifuge platziert, die bei 4.000 Umdrehungen/Minute
(entspricht 2.525 g; g = Schwerkraftbeschleunigung) für eine Gesamtzeit
von 30 Minuten bei Raumtemperatur lief. Die Menge, ausgedrückt als
Prozent pro Volumen, einer wasserreichen Phase, die sich am Boden
des Teströhrchens
abtrennte (Emulsionsverdichtung) wurde in regulären Intervallen von 5 Minuten
der Zentrifugation gemessen.
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Die
Ergebnisse für
die Emulsionen von den Beispielen 2 und 3 sind in Tabelle 1 angegeben.
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STATISCHE
STABILITÄT
UNTER EINEM TEMPERATURZYKLUS
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Die
Lagerstabilität
der Emulsionen wurde durch das folgende Verfahren bewertet.
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Ein
1.000 ml Glaszylinder, befüllt
mit der Testemulsion, wurde in einen thermostatisch kontrollierten Ofen
platziert, dessen Temperatur gemäß dem folgenden
Temperaturzyklus gesteuert wurde: 8 Stunden bei 40°C, 8 Stunden
bei 20°C,
8 Stunden bei 5°C.
Die Emulsion wurde diesem Temperaturzyklus 14 Tage unterworfen.
15 ml-Proben wurden dann von der Spitze und dem Boden der Emulsion
entnommen und wurden verwendet, um den Wassergehalt durch eine Karl-Fisher-Titration,
gemäß ISO-Standard 3734, zu
bestimmen. Dieselben Messungen wurden an einer Probe durchgeführt, die
dem Temperaturzyklus 28 Tage unterworfen worden war.
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Die
Ergebnisse für
die Emulsionen von den Beispielen 2 und 3 sind in Tabelle 2 angegeben
(die Werte wurden über
drei Proben gemittelt), wobei dieses Tabelle auch die Variation
des Wassergehalts relativ zum Referenzwert (t = 0) darstellt, gemessen
an der frisch hergestellten Emulsion.
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Wie
sich aus den in Tabellen 1 und 2 angegebenen Daten ergibt, zeigt
die erfindungsgemäße Emulsion
eine hohe Stabilität
gegenüber
der Zentrifugation und den Temperaturzyklen, während die wässrige Phase in der Emulsion
gemäß dem Stand
der Technik dazu neigt, sich in großen Mengen abzusetzen.
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BILDUNG VON
ABLAGERUNGEN AUF EINER METALLPLATTE
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Eine
Platte aus rostfreiem Stahl (10 cm × 5 cm) wurde auf eine Wärmeplatte
platziert, die bei einer Temperatur von ungefähr 280 bis 300°C gehalten
wurde. Bei Erreichen dieser Temperatur wurde ein Tropfen der Emulsion
alle 30 Sekunden über
eine Gesamtzahl von 10 Tropfen auf die Stahlplatte platziert. Nach
Ablagerung des endgültigen
Tropfens wurde die Platte für
weitere 30 Sekunden gekühlt.
Die Bildung einer kohleartigen Ablagerung wurde auf der Platte beobachtet.
Der Test wird als positiv angesehen, wenn die Ablagerung einfach
im wesentlichen vollständig
durch Reiben mit einem trockenen Tuch abgewischt werden kann, während der
Test negativ ist, wenn viel von der Ablagerung an der Platte haften
wird, selbst wenn länger
gerieben wird.
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Der
mit der erfindungsgemäßen Emulsion
(Beispiel 2) durchgeführte
Test ergab ein positives Ergebnis, unter Bildung einer dünnen Ablagerung,
die durch Reiben einfach entfernbar war. Demgegenüber konnte die
vergleichende Emulsion (Beispiel 3) den Test nicht bestehen, da
sich eine dunkle Ablagerung bildete, die durch Reiben nicht entfernbar
war.
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GLEITFÄHIGKEIT, KORROSION
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Im
Vergleich mit Dieselbrennstoff als solchem, zeigt die Emulsion gemäß der Erfindung
(Beispiel 2) eine Schmierfähigkeit
(gemessen gemäß ISO-Standard
12156/1) von 270 μm
im Vergleich mit einem Wert von 385 μm für Dieselbrennstoff als solchen.
So hat die Emulsion gemäß der Erfindung
eine bessere Anti-Grip-Kapazität
als Dieselbrennstoff als solcher.
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Die
Bewertung der Korrosion gemäß dem Standard
EN590 klassifizierte die erfindungsgemäße Emulsion in Klasse 1a, entsprechend
derjenigen von Dieselbrennstoff per se.
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BEISPIEL 5
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1.000
g einer Emulsion zwischen Brennstofföl und Wasser wurden unter Verwendung
des Produkts von Reaktion C als Emulgator hergestellt.
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5,00
g des in Beispiel 1C erhaltenen Emulgators wurden zu 845 g eines
Denso BTZ-Brennstofföls
zugefügt,
korrespondierend zum italienischen UNI-Standard 6579:1998. Nachdem
man die Mischung der Wirkung eines IKA-mechanischen Emulgators für einige
Minuten unterworfen hatte, wurden 150 g Wasser zugefügt. Die
resultierende Emulsion hatte die folgende Zusammensetzung:
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BEISPIEL 6 (VERGLEICH)
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1.000
g Emulsion wurden gemäß denselben
Verfahren wie in Beispiel 5 hergestellt, wobei der einzige Unterschied
die Verwendung von 5,00 g einer Tensidmischung, bestehend aus 87
Gew.% Sorbitanmonooleat, 3 Gew.% Sorbitantrioleat und 10 Gew.% ethoxyliertem
Castoröl
(10 mol Ethylenoxid) anstelle des Emulgators von Beispiel 1 war.
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BEISPIEL 7
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Die
gemäß den Beispielen
5 und 6 hergestellten Emulsionen wurden wie folgt gekennzeichnet.
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STATISCHE STABILITÄT BEI 50°C
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Die
Lagerstabilität
der Emulsionen wurde gemäß dem folgenden
Verfahren bewertet.
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Ein
1.000 ml Glaszylinder, befüllt
mit der Testemulsion, wurde in einen thermostatisch kontrollierten Ofen
bei einer Temperatur von 50°C ± 3°C platziert.
Nachdem man diesen im Ofen 90 Tage belassen hat, wurde eine 15 ml
Probe von der Spitze der Emulsion entnommen und ihr Wassergehalt
wurde durch Karl-Fisher-Titration gemäß dem ISO-Standard 3734 bestimmt.
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Der
Oberflächenwassergehalt,
der für
die erfindungsgemäße Emulsion
(Beispiel 5) gemessen wurde, betrug 13,0 Gew.% mit einem Unterschied
von 2% relativ zum anfänglichen
Wert, während
die Menge von Wasser an der Spitze für die Vergleichsemulsion (Beispiel
6) weniger als 1% betrug.
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Die
Ergebnisse der Tests demonstrieren, dass die erfindungsgemäße Emulsion
eine substantielle Stabilität
selbst nach einer verlängerten
Zeitspanne einer Lagerung unter warmen Bedingungen aufweist, während in
der Vergleichsemulsion das Wasser dazu neigt sich abzutrennen und
sich am Boden abzulagern.