-
TECHNISCHES
GEBIET
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung.
-
ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
-
In
den letzten Jahren wurde dem Phänomen der Änderung
des Brechungsindex bei einem Medium, das mit Laserlicht hoher Intensität bestrahlt
wird, viel Aufmerksamkeit geschenkt. Dieses Phänomen verursacht eine Veränderung
in einem Lichtspektrum, wenn das Laserlicht in das Medium eingekoppelt
wird. Wenn man weiß,
an welcher Position in dem Medium eine solche Änderung in einem Spektrum vorkommt,
so ist dies für
die Analyse des Phänomens
sehr nützlich.
-
Andererseits
gibt es die bekannte Technologie, die Laserrastermikroskope betrifft.
Die Laserrastermikroskope sind Vorrichtungen, die so konfiguriert sind,
dass sie aus einer optischen Faser austretendes Laserlicht auf ein
Objekt fokussieren, über
eine andere Faser vom Objekt kommende Fluoreszenz empfangen und
diese dort hindurch zu einem Detektor leiten und ein Bild erhalten
können,
indem sie zum Scannen das Objekt oder das Bilderzeugungssystem bewegen.
Der gesamte Bereich des Objektes wird mithilfe einer Photodiode
als Detektor gescannt, um ein Bild zu erhalten, und die Fluoreszenz
wird wieder an einem entsprechenden Punkt auf dem Bild abgetastet
und zu einem Spektroskop geleitet.
-
Eine
solche Vorrichtung wird in „THEORY AND
PRACTICE OF SCANNING OPTICAL MICROSCOPY" von Tony Wilson & Colin Sheppard (Academic Press,
England, 1984, S. 173–175)
und "New Optical
Microscopes", S.
31, betreut von Tetsuya Fujita und herausgegeben von Satoru Kawada,
Gakusai Kikaku K. K., beschrieben.
-
Es
gibt auch einige bekannte Techniken, bei denen Licht entsprechend
einem bestimmten Punkt im Mikroskopfeld ausgekoppelt und ein Spektrum
davon gemessen wird. Bei dem gewöhnlichen
Mikroskopsystem wird von einem optischen Objektivsystem kollimiertes
Licht von einem Licht zerlegenden optischen System in zwei Strahlen
zerlegt, ein Strahl wird durch ein optisches Bilderzeugungssystem
zu einer Kamera geleitet, und der andere Strahl wird auf ähnliche
Weise durch ein optisches Bilderzeugungssystem zu einer optischen
Faser geleitet. Es wird vorläufig
festgelegt, welcher Punkt auf Pixeln der Kamera der Position der
Stirnfläche
der optischen Faser (einer Öffnung)
entspricht, und dieser Punkt wird auf einem von der Kamera erhaltenen
Bild markiert, wodurch die Position und das von der optischen Faser abgetastete
Licht in Übereinstimmung
gebracht werden können.
-
Zum
Beispiel wird ein XY-Tisch verfahren, um einen entsprechenden Punkt
zu der auf dem Bild markierten Position zu bringen, und der entsprechende
Punkt wird belichtet. Eine solche Vorrichtung wird in dem oben genannten
Dokument beschrieben [Tony Wilson & Colin Sheppard, THEORY AND PRACTICE
OF SCANNING OPTICAL MICROSCOPY, Academic Press, England, 1984, S.
176–77].
-
JP-A-08114753
beschreibt eine Bildanzeigevorrichtung, die den allgemeinen Stand
der Technik zur vorliegenden Erfindung betrifft.
-
OFFENLEGUNG
DER ERFINDUNG
-
Bei
der konventionellen Bilderzeugungsvorrichtung wird jedoch der Spektrumsmesspunkt
in dem Bild aus der Fahrposition des XY-Tisches bestimmt, und somit
ist eine genaue Messung schwierig, wenn beim Verfahren des XY-Tisches
ein Fehler auftritt. Die vorliegende Erfindung kam angesichts dieses
Problems zustande, und eine Aufgabe der Erfindung besteht darin,
eine Bilderzeugungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die ein ankommendes Lichtbild
aufnehmen und einen Lichtstrahl an einer bestimmten Position in
dem ankommenden Lichtbild unabhängig
davon erfassen kann, ob ein mechanischer Fehler hinsichtlich der Öffnung vorliegt.
-
Um
das oben genannte Problem zu lösen, wird
eine Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 bereitgestellt.
-
Eine
Bilderzeugungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst Teilungsmittel für das Teilen
eines Eingabelichtbildes in ein erstes und ein zweites Lichtbild,
die dem Eingabelichtbild entsprechen, eine Bildaufnahmeeinrichtung
für das
Fokussieren des ersten Lichtbildes auf eine Bildaufnahmefläche davon
und das Aufnehmen des ersten Lichtbildes, eine Öffnung, die sich an einer Bildposition
in dem zweiten Lichtbild befindet und an einer bestimmten Position
in dem zweiten Lichtbild einen Strahl durchlässt, einen Erfassungsabschnitt
für das
Erfassen des Strahls aus der bestimmten Position, der die Öffnung in
einer ersten Richtung passiert hat, und einen lichtemittierenden Abschnitt
für das
Emittieren eines Lagebestimmungsstrahls, der die Öffnung in
einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung passiert, wobei
das Teilungsmittel so angeordnet ist, dass der Lagebestimmungsstrahl,
der die Öffnung
in der entgegengesetzten Richtung passiert hat, auf eine Position in
dem ersten Lichtbild auf der Bildaufnahmefläche fällt, die der bestimmten Position
in dem zweiten Lichtbild entspricht.
-
Da
diese Vorrichtung einen Aufbau aufweist, bei dem der Erfassungsabschnitt
den Strahl erfasst, der die Öffnung
in der ersten Richtung passiert, und der Lagebestimmungsstrahl,
der die Öffnung
in der entgegengesetzten Richtung passiert hat, auf die Position
in dem ersten Lichtbild auf der Bildaufnahmefläche fällt, die der bestimmten Position in
dem zweiten Lichtbild entspricht, gibt das Ergebnis des an dem Erfassungsabschnitt
erfassten Strahls Daten an der bestimmten Position in dem ankommenden
Lichtbild an, die von dem Lagebestimmungsstrahl bestimmt wird. Das
erste Lichtbild und der Lagebestimmungsstrahl können gleichzeitig oder zu unterschiedlichen Zeiten
auf die Bildaufnahmefläche
fallen.
-
Der
Erfassungsabschnitt umfasst vorzugsweise ein Spektroskop, in das
der Strahl aus der bestimmten Position geleitet wird, und einen
Photodetektor, der eine Ausgabe von dem Spektroskop empfängt, wobei
das Spektroskop, wie beispielsweise ein Beugungsgitter, ein Prisma
oder dergleichen, den Strahl in ein Spektralmuster zerlegt, und
der Photodetektor empfängt
es und gibt ein elektrisches Signal aus, das der spektralen Intensität entspricht.
Bei dem Photodetektor kann es sich um eine einzelne Photodiode oder
eine Art CCD- oder
MOS-Bildsensor handeln.
-
Das
Teilungsmittel umfasst vorzugsweise Folgendes: einen Halbspiegel,
auf den das Eingabelichtbild fällt
und der das Eingabelichtbild reflektiert und transmittiert und das
erste und das zweite Lichtbild ausgibt, ein erstes optisches Bilderzeugungssystem
für das
Fokussieren eines der Lichtbilder, die von dem Halbspiegel reflektiert
und transmittiert werden, als erstes Lichtbild, ein reflektierendes
optisches System, das sich in einer Bildposition des ersten Lichtbildes
befindet, und ein zweites optisches Bilderzeugungssystem für das Empfangen
des ersten Lichtbildes, das von dem reflektierenden optischen System
reflektiert wird, über
das erste optische Bilderzeugungssystem und den Halbspiegel und
das Fokussieren des ersten Lichtbildes auf die Bildaufnahmefläche. In
diesem Fall wird der durch die Öffnung
in der zu der Ausgaberichtung des zweiten Lichtbildes entgegengesetzten
Richtung einfallende Lagebestimmungsstrahl von dem Halbspiegel reflektiert
oder transmit tiert, so dass er durch das zweite optische Bilderzeugungssystem
auf die Bildaufnahmefläche
fällt.
-
Des
Weiteren kann das Teilungsmittel anstelle des Halbspiegels Folgendes
umfassen: einen polarisierenden Strahlenteiler und ein erstes und
ein zweites Polarisationsumwandlungselement, die auf der Eingabeseite
des Eingabelichtbildes in dem polarisierenden Strahlenteiler und
zwischen diesem und dem ersten optischen Bilderzeugungssystem angeordnet
sind. In diesem Fall ändert
sich die Richtung der Polarisation, während der Strahl das erste
Polarisationsumwandlungselement, den polarisierenden Strahlenteiler
und das zweite Polarisationsumwandlungselement passiert. Das erste
Lichtbild, das von dem reflektierenden optischen System reflektiert wird,
wird, anders als das erste Lichtbild, das in das reflektierende
optische System eintritt, von dem polarisierenden Strahlenteiler
transmittiert oder reflektiert. Wenn es sich bei dem in den polarisierenden Strahlenteiler
fallenden Lagebestimmungsstrahl um linear polarisiertes Licht mit
einer vorgegebenen Polarisationsrichtung handelt, dann ist es möglich, im Vergleich
zu dem Halbspiegel das Verhältnis
des in Richtung der Bildaufnahmeeinrichtung austretenden Strahls
zu optimieren und den Reflexionsgrad und den Transmissionsgrad von
Licht variabel zu steuern. Es ist ebenso möglich, den Halbspiegel mit
polarisierenden Eigenschaften zu versehen.
-
Bei
dem Eingabelichtbild handelt es sich vorzugsweise um von einem mit
Beleuchtungslicht belichteten Objekt reflektiertes oder transmittiertes Licht,
es kann sich aber auch um zu Pumplicht ausgestrahltes Prüflicht handeln,
das in einem bestimmten Medium eine Veränderung verursacht, oder um zu
einem bestimmten Medium ausgestrahltes Prüflicht, wobei von dem Pumplicht
eine Veränderung
verursacht wird.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
-
1 ist
ein Blockdiagramm einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
2 ist
ein System-Blockdiagramm, das ein bevorzugtes Beispiel für die Bilderzeugungsvorrichtung
zeigt.
-
3 ist
eine schematische Darstellung, die ein weiteres Beispiel für einen
Hauptteil des Teilungsmittels 2 in 2 zeigt.
-
4 ist
eine schematische Darstellung, die einen modifizierten Teil der
Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, bei der es sich bei dem Objekt
O in 1 um das oben genannte bestimmte Medium handelt.
-
BESTE ART
DER AUSFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
-
Es
wird nun nachfolgend die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
beschrieben. Die gleichen Bezugszeichen bezeichnen die gleichen
Elemente, und auf eine überflüssige Beschreibung
wird verzichtet.
-
1 ist
ein Blockdiagramm der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung. Ein Objekt O gibt ein Lichtbild aus, das Bild des Objekts
O (das nachfolgend als Eingabelichtbild bezeichnet wird) passiert
ein optisches Kollimationssystem 1 und wird in kollimiertes
Licht umgewandelt, und das kollimierte Licht fällt auf das Teilungsmittel 2.
Das Teilungsmittel 2 teilt das Eingabelichtbild in ein
erstes und ein zweites Lichtbild IM1, IM2, bei denen es sich um
Bilder handelt, die mit dem Eingabelichtbild identisch sind. Es
soll eine bestimmte Position in dem Eingabelichtbild als (x, y)
definiert werden.
-
Das
erste Lichtbild IM1, das aus dem Teilungsmittel 2 austritt,
wird zu einer Bildaufnahmeeinrichtung 3 geleitet, und die
Bildaufnahmeeinrichtung 3 nimmt das erste Lichtbild IM1
auf, das auf eine Bildaufnahmefläche 3a davon
fokussiert ist. Die Bildaufnahmeeinrichtung 3 gibt ein
Videosignal V des ersten Lichtbildes IM1 aus, und das Videosignal
V wird in einen Computer 10 geleitet. Das Vergrößerungsverhältnis, die
Verzerrung usw. dieses Bildes werden von den Eigenschaften der verwendeten
Optik bestimmt. Bei der Bildaufnahmeeinrichtung 3 kann
es sich um eine CCD-Kamera und insbesondere entweder eine gekühlte CCD-Kamera,
eine ICCD-Kamera, eine
EB-CCD-Kamera usw. handeln.
-
Ein
zweites Lichtbild IM2, das aus dem Teilungsmittel 2 austritt,
passiert ein optisches Bilderzeugungssystem 4 und wird
an der Position des Brennpunktes davon fokussiert. An der Bildposition des
zweiten Lichtbildes IM2 befindet sich eine Öffnung 5, die an der
bestimmten Position (x, y) in dem zweiten Lichtbild IM2 einen Strahl
durchlässt.
Der Strahl LF aus der bestimmten Position
(x, y), der die Öffnung 5 in
einer ersten Richtung passiert hat, wird durch das zweite Teilungsmittel 7 zu
einem Erfassungsabschnitt 9 geleitet und von diesem erfasst.
Die Öffnung 5 kann
in der XY-Ebene bewegt werden und ist so ausgelegt, dass sie von
einem Antriebsmechanismus 6 bewegt werden kann. Der Antriebsmechanismus 6 wird
einem Steuersignal C aus einem Computer 10 entsprechend
angesteuert. Die bestimmte Position (x, y) zeigt Koordinaten in
dem Eingabelichtbild auf der Bildebene (XY-Ebene) an, einschließlich der Öffnung 5.
Der Erfassungsabschnitt 9 gibt dem Strahl LF aus
der bestimmten Position (x, y) entsprechend ein elektrisches Signal
S aus, und dieses Signal wird in den Computer 10 geleitet.
Es ist wichtig, die die Position betreffende Beziehung zwischen
der Öffnung 5 und
dem Erfassungsabschnitt 9 festzulegen, und dies lässt sich
zum Beispiel durch die Verwendung einer optischen Faser oder dergleichen
gut umsetzen.
-
Die
Vorrichtung ist mit einem lichtemittierenden Abschnitt 8 für das Emittieren
eines Lagebestimmungsstrahls LB ausgestattet,
der die Öffnung 5 in der
der oben genannten ersten Richtung entgegengesetzten Richtung passiert.
Und zwar wird der Lagebestimmungsstrahl LB,
der von dem lichtemittierenden Abschnitt 8 emittiert wird,
durch das zweite Teilungsmittel 7 in die Öffnung 5 geleitet
und dann von dort ausgegeben. Der Lagebestimmungsstrahl LB, der die Öffnung 5 in der entgegengesetzten
Richtung passiert hat, wird durch das optische Bilderzeugungssystem 4 und
das Teilungsmittel 2 zu der Bildaufnahmeeinrichtung 3 geleitet.
Genauer beschrieben fällt
der Lagebestimmungsstrahl LB an der Position
(x, y) in dem ersten Lichtbild IM1 auf die Bildaufnahmefläche 3a,
die der bestimmten Position (x, y) in dem zweiten Lichtbild IM2
entspricht. Anders ausgedrückt
ist das Teilungsmittel 2 so angeordnet, dass der Lagebestimmungsstrahl
LB, der die Öffnung 5 in der entgegengesetzten
Richtung passiert hat, an der Position (x, y) in dem ersten Lichtbild
IM1 auf die Bildaufnahmefläche 3a fällt, die
der bestimmten Position (x, y) in dem zweiten Lichtbild IM2 entspricht.
-
Es
ist hier auf ähnliche
Weise wünschenswert,
die die Position betreffende Beziehung zwischen dem lichtemittierenden
Abschnitt 8 und der Öffnung 5 festzulegen,
und dies lässt
sich zum Beispiel durch die Verwendung einer optischen Faser oder
dergleichen gut umsetzen.
-
Da
die Bilderzeugungsvorrichtung einen Aufbau aufweist, bei dem der
Erfassungsabschnitt 9 den Strahl LF erfasst,
der die Öffnung 5 in
der ersten Richtung passiert hat, und der Lagebestimmungsstrahl LB, der die Öffnung 5 in der entgegengesetzten
Richtung passiert hat, auf die Position (x, y) in dem ersten Lichtbild
IM1 auf der Bildaufnahmefläche 3a fällt, die der
bestimmten Position (x, y) in dem zweiten Lichtbild IM2 entspricht,
ist es ohne Weiteres verständlich, dass
das Ergebnis der Erfassung des an dem Erfassungsabschnitt 9 erfassten
Strahls LF Daten anzeigt, die mit der bestimmten
Position (x, y) in dem ankommenden Lichtbild verbunden sind, die
auf dem ersten Lichtbild IM1 von dem Lagebestimmungsstrahl LB bezeichnet wird.
-
Das
erste Lichtbild IM1 und der Lagebestimmungsstrahl LB können gleichzeitig
oder zu unterschiedlichen Zeiten auf die Bildaufnahmefläche 3a der
Bildaufnahmeeinrichtung 3 fallen. Um Hintergrundlicht zu
unterdrücken,
wird vorzugsweise der Lagebestimmungsstrahl LB während der
Erfassung des Strahls LF an dem Erfassungsabschnitt 9 ausgeschaltet.
-
Der
Computer 10 speichert das erste Lichtbild IM1 (Eingabelichtbild)
und die Einfallsposition (x, y) des Lagebestimmungsstrahls LB auf der Bildaufnahmefläche 3a sowie in Verbindung
damit das Signal S aus dem Erfassungsabschnitt 9. Durch
Bewegen der Öffnung 5 in
der abzutastenden XY-Ebene kann
man zum Beispiel einfach eine Position (x, y) in dem Eingabelichtbild
bestimmen, um ein Signal S zu gewinnen, das dieser Position entspricht.
-
Die
Bilderzeugungsvorrichtung kann das ankommende Lichtbild mithilfe
der Bildaufnahmeeinrichtung 3 aufnehmen und die bestimmte
Position (x, y) in dem ankommenden Lichtbild mithilfe des in die Bildaufnahmeeinrichtung 3 fallenden
Lagebestimmungsstrahls LB bestimmen (unabhängig davon,
ob es bei der Öffnung 5 einen
mechanischen Fehler gibt) und den Strahl in dieser Position mithilfe
des Erfassungsabschnittes 9 erfassen.
-
2 ist
ein System-Blockdiagramm, das ein bevorzugtes Beispiel für die oben
genannte Bilderzeugungsvorrichtung zeigt. Bei diesem Beispiel handelt
es sich bei dem Eingabelichtbild um reflektiertes Licht oder transmittiertes
Licht von dem Objekt O, das mit Beleuchtungslicht belichtet wird.
-
Das
Eingabelichtbild wird von einer Kollimatorlinse (z.B. einer Objektivlinse) 1a in
kollimiertes Licht umgewandelt, das kollimierte Licht wird von einem
Halbspiegel 2a (als das erste Lichtbild IM1) reflektiert,
das reflektierte Licht wird an der Brennpunktposition von einem
optischen Bilderzeugungssystem 2b fokussiert, das Licht
wird dann von einem am Brennpunkt angeordneten reflektierenden optischen System
(einem Flächenreflektor) 2c reflektiert,
das reflektierte Licht passiert dann das optische Bilderzeugungssystem 2b in
der entgegengesetzten Richtung und wird in einen parallelen Strahl
umgewandelt, der parallele Strahl passiert danach den Halbspiegel 2a,
und der Strahl wird dadurch am Brennpunkt eines optischen Bilderzeugungssystems 2d fokussiert.
Die Bildaufnahmeeinrichtung 3 wird an dieser Bildposition
angeordnet, und das erste Lichtbild IM1 wird auf die Bildaufnahmefläche 3a davon
fokussiert. Bei dem optischen Bilderzeugungssystem 2b, 2d kann
es sich um Kameralinsen mit unendlicher Brennweite handeln.
-
Andererseits
fällt das
von der Kollimatorlinse 1a kollimierte und von dem Halbspiegel 2a transmittierte
Licht (das zweite Lichtbild IM2) in seinem kollimierten Zustand
in ein optisches Bilderzeugungssystem 4a und wird an dessen
Brennpunktposition fokussiert. Bei dem optischen Bilderzeugungssystem 4a kann
es sich um eine Kameralinse mit unendlicher Brennweite handeln.
Eine Stirnfläche
einer optischen Faser F5 als Öffnung 5 befindet
sich an der Bildposition. Die optische Faser F5 wird von dem XY-Tisch 6a und
der Haltevorrichtung 6b, die einen Antriebsmechanismus
(eine Positionsveränderungsvorrichtung für die optische
Faser) 6 darstellt, in der XY-Ebene (einer parallel zur
Bildebene verlaufenden Ebene, die durch die beiden orthogonalen
Achsen X, Y festgelegt wird) bewegt. Und zwar hält die Haltevorrichtung 6b einen
Endabschnitt der optischen Faser F5, und die Stirnfläche 5 der
Faser bewegt sich, wenn der XY-Tisch 6a die Haltevorrichtung 6b in
der XY-Ebene bewegt. Zum Steuern dieser Bewegung ist es ebenfalls
möglich,
den XY-Tisch 6a mit einer elektrischen Antriebseinrichtung
auszustatten und von außen
das Steuersignal C zuzuführen,
um den XY-Tisch 6a anzusteuern.
-
Der
Strahl LF, der die optische Faser F5 passiert
hat, fällt
durch einen optischen Koppler 7 in ein Spektroskop 9a und
wird in seine Spektralanteile zerlegt, die auf einen Photodetektor 9b fallen.
Und zwar besteht der Erfassungsabschnitt 9 aus dem Spektroskop 9a,
in das der Strahl LF aus der bestimmten
Position (x, y) geleitet wird, und dem Photodetektor 9b, der
einen Ausgangswert aus dem Spektroskop 9a empfängt. Der
Strahl LF wird von dem Spektroskop 9a,
wie beispielsweise einem Beugungsgitter, einem Prisma oder dergleichen,
spektral (nach Wellenlängen)
aufgelöst,
der Photodetektor 9b empfängt das entstehende Muster
und gibt ein elektrisches Signal aus, das der spektralen Intensität entspricht.
Bei dem Photodetektor 9b kann es sich um eine einzelne
Photodiode handeln, und er kann auch eine Art CCD- oder MOS-Bildsensor
sein. Diese werden jeweils dem Dynamikbereich der Intensität des erfassten Lichts
oder dergleichen entsprechend ausgewählt.
-
Der
lichtemittierende Abschnitt 8 ist beispielsweise aus einer
Laserdiode 8a und einem Dämpfungsglied 8b aufgebaut,
die über
eine optische Faser F8a verbunden sind, und von dem Dämpfungsglied 8b ausgegebenes
Licht wird durch eine optische Faser F8b in den optischen Koppler 7 geleitet.
Der Dämpfungsfaktor
des Dämpfungsgliedes 8b wird
justiert, während
die Intensität
des Öffnungsbildes
auf der Bildaufnahmefläche
von der Bildaufnahmeeinrichtung 3 überwacht wird.
-
Der
optische Koppler 7 kann aus einem optischen Zirkulator
oder einem optischen Schalter für das
Umschalten des Passierens von Strahlen bestehen. Der Lagebestimmungsstrahl
LB, der aus dem lichtemittierenden Abschnitt 8 austritt,
wird durch den optischen Koppler 7 und aus der Öffnung 5 heraus geleitet,
er wird dann von dem optischen Bilderzeugungssystem 4a in
einen parallelen Strahl umgewandelt, und der parallele Strahl wird
von dem Halbspiegel 2a so reflektiert, dass er durch das
optische Bilderzeugungssystem 2d auf die Bildaufnahmefläche 3a der
Bildaufnahmeeinrichtung 3 fällt. Und zwar bildet das optische
Bilderzeugungssystem 2d ein Bild der Öffnung 5 (das Öffnungsbild)
auf der Bildaufnahmefläche 3a.
-
Die
relative Größe des Eingabelichtbildes und
des Öffnungsbildes
auf der Bildaufnahmefläche 3a ist
nicht von dem Vergrößerungsverhältnis des
optischen Bilderzeugungssystems 2d abhängig. Andererseits verringert
sich mit steigendem Vergrößerungsverhältnis des
optischen Bilderzeugungssystems 4a der Flächenbereich
des zur Öffnung 5 geleiteten
Strahls, und das Öffnungsbild
auf der Bildaufnahmefläche 3a wird
ebenfalls kleiner. Bei dem vorliegenden Beispiel ist das optische
Bilderzeugungssystem 4a so ausgelegt, dass es hinsichtlich
des Vergrößerungsverhältnisses
(der Vergrößerung)
variabel ist, so dass eine Veränderung
bei dem Flächenbereich
dieser Bilder möglich
ist.
-
Wenn
statt der Öffnung 5 ein
reflektierendes optisches System auf der Bildebene des optischen Bilderzeugungssystems 4a angeordnet
wird, bildet ein Teil des reflektierten Lichts ein Bild, das dem zweiten
Lichtbild IM2 auf der Bildaufnahmefläche 3a entspricht.
Die optischen Systeme werden vorläufig so justiert, dass das
so gebildete Bild vollständig
mit dem ersten Lichtbild IM1 übereinstimmt.
Und zwar enthält
das auf der Bildaufnahmefläche 3a fokussierte
Bild aus dem Strahl LB, der aus der Öffnung 5 auf die
Bildebene des optischen Bilderzeugungssystems 3a emittiert
wird, Informationen über
die Position des Bildes des Objekts O auf der Bildebene, und diese
Informationen können
extrahiert werden, indem das Öffnungsbild
(das Kernbild der optischen Faser F5) gleichzeitig mit dem ersten
Lichtbild IM1 auf der Bildaufnahmefläche 3a aufgenommen
und die Punktposition (Öffnungsbild)
auf diesem Bild beobachtet wird. Dadurch kann die Wellenlänge, die
Intensität
usw. des an dem Erfassungsabschnitt 9 ausgekoppelten Lichts
gemessen werden, während
die Position genau überwacht
wird, an der das Licht bei dem Objekt O ausgekoppelt und gemessen
wird. Die Größe des oben
genannten Punktes ist von dem Bereich abhängig, aus dem das Licht bei
dem Objekt O ausgekoppelt wird.
-
Das
vorliegende Beispiel beschrieb ein Beispiel, bei dem das Licht aus
der bestimmten Position, das die Öffnung passiert hat, mithilfe
des Spektroskops und des Photodetektors erfasst wurde, das Erfassungsverfahren
muss jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt sein. So kann beispielsweise
mithilfe einer schnellen Photodiode und eines Oszilloskops eine
temporale Wellenform untersucht werden. Ein weiteres mögliches
Beispiel würde
darin bestehen, dass die Öffnung
schlitzförmig
ist und eine Streifenkamera dafür
benutzt wird, jeweils eine eindimensionale temporale Wellenform
zu erhalten. Ein weiteres mögliches
Beispiel ist die Messung mithilfe der FROG-Technik (Frequency Resolved
Optical Gating), die in J. opt. Soc. Am. B/Bd. 11, Nr. 11, S. 2206–2215, 1994,
beschrieben wird.
-
Das
oben genannte Beispiel verwendete die Konfiguration, bei der der
zuerst von dem Halbspiegel 2a reflektierte Strahl als das
erste Lichtbild IM1 und der durchgelassene Strahl als das zweite
Lichtbild IM2 definiert wurde, die Beziehung dieser reflektierten
und durchgelassenen Strahlen kann jedoch umgekehrt sein. Von den
optischen Systemen 1a, 2b, 2d, 4a können zwei
beliebige Systeme die telezentrische oder konjugierte Beziehung
aufweisen.
-
Bei
dem vorliegenden Beispiel besteht das Teilungsmittel 2 wie
oben beschrieben aus dem Halbspiegel 2a, auf den das Eingabelichtbild
fällt und
der das Eingabelichtbild reflektiert und transmittiert und das erste
und das zweite Licht bild IM1, IM2 ausgibt, dem ersten optischen
Bilderzeugungssystem 2b für das Fokussieren eines der
Lichtbilder, die von dem Halbspiegel 2a reflektiert und
transmittiert werden, als erstem Lichtbild IM1, dem reflektierenden
optischen System 2c, das sich an der Bildposition des ersten
Lichtbildes IM1 befindet, und dem zweiten optischen Bilderzeugungssystem 2d für das Empfangen
des ersten Lichtbildes IM1, das von dem reflektierenden optischen
System 2c reflektiert wird, über das erste optische Bilderzeugungssystem 2b und den
Halbspiegel 2a und das Fokussieren des ersten Lichtbildes
IM1 auf die Bildaufnahmefläche 3a.
In diesem Fall wird der von der Öffnung 5 aus
in die zu der Austrittsrichtung des zweiten Lichtbildes IM2 entgegengesetzte
Richtung fallende Lagebestimmungsstrahl LB von
dem Halbspiegel 2a reflektiert oder transmittiert, so dass
er durch das zweite optische Bilderzeugungssystem 2d auf
die Bildaufnahmefläche 3a fällt.
-
Wie
bereits beschrieben wurde, können
das erste Lichtbild IM1 und der Lagebestimmungsstrahl LB zu
unterschiedlichen Zeiten auf die Bildaufnahmefläche 3a der Bildaufnahmeeinrichtung 3 fallen.
Um das Hintergrundlicht zu unterdrücken, wird vorzugsweise der
Lagebestimmungsstrahl LB während der Erfassung
des Strahls LF an dem Erfassungsabschnitt 9 ausgeschaltet.
Für die
Erfassung einer anderen Messposition an dem Erfassungsabschnitt 9 wird
die Öffnung 5 verschoben,
der Lagebestimmungsstrahl LB wird dann durch
die Öffnung 5 emittiert,
damit das Öffnungsbild
wieder auf die Bildaufnahmefläche 3a projiziert
wird, und in einem Stadium davor oder während der Projektion wird der
Strahl LF an dem Erfassungsabschnitt 9 erfasst.
-
Der
Flächenbereich
des in die Öffnung 5 fallenden
Lichts kann frei eingestellt werden, indem man den Durchmesser der Öffnung 5 oder
die optische Konstante des optischen Bilderzeugungssystems 4a ändert. In
diesem Fall kommt es zu keiner Änderung
bei der zweidimensionalen Form des zweiten Lichtbildes IM2.
-
3 ist
eine schematische Darstellung, die ein weiteres Beispiel für den Hauptteil
des Teilungsmittels 2 in 2 zeigt.
Und zwar umfasst das Teilungsmittel 2 bei dem vorliegenden
Beispiel anstelle des Halbspiegels 2a einen polarisierenden
Strahlenteiler 2a0' und ein erstes Polarisationsumwandlungselement 2a1' und
ein zweites Polarisationsumwandlungselement 2a2', die auf der
Eingabeseite des Eingabelichtbildes in dem polarisierenden Strahlenteiler 2a0' und
zwischen dem polarisierenden Strahlenteiler 2a0' und dem ersten
optischen Bilderzeugungssystem 2b angeordnet sind.
-
Hier
lässt der
polarisierende Strahlenteiler 2a0' p-polarisiertes
Licht durch und reflektiert s-polarisiertes Licht. Das erste Polarisationsumwandlungselement 2a1' besteht
aus einer Halbwellenlängenplatte
und das zweite Polarisationsumwandlungselement 2a2' aus einer Viertelwellenlängenplatte.
Es sei angenommen, dass es sich bei dem Eingabelichtbild um linear
polarisiertes Licht handelt und dieses in linear polarisiertes Licht
mit beliebiger Polarisationsrichtung umgewandelt wird, das von dem
ersten Polarisationsumwandlungselement 2a1' transmittiert
wird. Es wird nur die Polarisationskomponente des transmittierten
Lichts von dem polarisierenden Strahlenteiler 2a0' reflektiert,
die zu dem optischen Bilderzeugungssystem 2b hin emittiert
werden soll. Da dieser Strahl zurückreflektiert wird, durchläuft er insgesamt zweimal
das zweite Polarisationsumwandlungselement 2a2' und wird in
linear polarisiertes Licht mit einer um 90° gedrehten Polarisationsrichtung
(oder in p-polarisiertes Licht) umgewandelt. Dann durchläuft er den
polarisierenden Strahlenteiler 2a0' in Richtung des
optischen Bilderzeugungssystems 2d.
-
Zur
Erhöhung
des Reflexionsgrades des ersten Lichtbildes IM1 in dem polarisierenden
Strahlenteiler 2a0' wird der Grad der Übereinstimmung
der obigen Polarisationsrichtung justiert (d.h. die S-Polarisationskomponente
wird anteilsmäßig erhöht), um die
Intensität
des ersten Lichtbildes IM1 auf der Bildaufnahmefläche zu verstärken. Zur
Erhöhung
des Transmissionsgrades des zweiten Lichtbildes IM2 in dem polarisierenden
Strahlenteiler 2a0' wird der Grad der Übereinstimmung
der obigen Polarisationsrichtung justiert (d.h. die Polarisationskomponente
wird anteilsmäßig erhöht), um
die Intensität
des zweiten Lichtbildes IM2 an der Öffnung 5 zu verstärken.
-
Um über ein
breites Band hinweg eine zufriedenstellende Erfassung zu realisieren,
sind das erste und das zweite Polarisationsumwandlungselement (Halbwellenlängenplatte
und Viertelwellenlängenplatte) 2a1', 2a2' vorzugsweise
von erster Ordnung. Bei dem zweiten Polarisationsumwandlungselement 2a2' kann
es sich auch statt der Viertelwellenlängenplatte um einen 45°-Polarisationsrotator
handeln. Es ist ebenso möglich,
ein Babinet-Soleil-Element einzusetzen.
-
Bei
dem vorliegenden Beispiel variiert die Richtung der Polarisation,
während
der Strahl das erste Polarisationsumwandlungselement 2a1',
den polarisierenden Strahlenteiler 2a0' und das zweite Polarisationsumwandlungselement 2a2' durchläuft. Das
erste Lichtbild IM1, das von dem reflektierenden optischen System 2c reflektiert
wird, wird anders als das zu dem reflektierenden optischen System 2c hin laufende
von dem polarisierenden Strahlenteiler 2a0' transmittiert
oder reflektiert. Wenn es sich bei dem in den polarisierenden Strahlenteiler 2a0' fallenden
Lagebestimmungsstrahl um linear polarisiertes Licht mit einer vorgegebenen
Polarisationsrichtung handelt, dann ist es möglich, im Vergleich zu dem
Halbspiegel 2a das Verhältnis
des in Richtung der Bildaufnahmeeinrichtung 3 emittierten
Strahls zu optimieren und den Reflexionsgrad und den Trans missionsgrad
von Licht variabel zu steuern. Der Halbspiegel 2a kann mit
den Polarisationsmerkmalen ausgestattet sein. Das aus der Öffnung 5 austretende
Laserlicht wird in einer solchen Polarisationsrichtung ordnungsgemäß justiert,
dass der Laserstrahl auf die Bildaufnahmeeinrichtung 3 fällt.
-
Bei
dem oben genannten Eingabelichtbild kann es sich um Prüflicht bei
Bestrahlung mit starkem gepulstem Licht (Pumplicht) handeln, das
ein bestimmtes Medium erregen oder ändern kann.
-
4 ist
eine schematische Darstellung, die einen modifizierten Abschnitt
der Bilderzeugungsvorrichtung zeigt, bei der es sich bei dem Objekt
O in 1 um das oben genannte bestimmte Medium handelt.
Eine solche Konfiguration ist in der offengelegten japanischen Patentanmeldung
Nr 2000-283854 (Vorrichtung für
die Erfassung von Photonenbahnen) beschrieben.
-
Es
sei davon ausgegangen, dass es sich bei dem Objekt O beispielsweise
um ein Gas oder eine Flüssigkeit
in einer Quarzglaszelle oder um einen für das Pumplicht und das Prüflicht angemessen
transparenten Feststoff handelt. Es sei angenommen, dass es sich
bei dem Pumplicht um linear polarisiertes Licht handelt, bei dem
der Vektor der elektrischen Feldstärke in der zur Zeichnungsebene
senkrechten Richtung verläuft,
und bei dem Prüflicht
um linear polarisiertes Licht, bei dem der Vektor der elektrischen Feldstärke in Bezug
zur Zeichnungsebene in einem Winkel von 45° Grad verläuft. In diesem Fall variiert der
Brechungsindex, wenn die Intensität des Pumplichts sehr hoch
ist, in einem Bereich in dem Objekt O, in dem Pumplicht existiert,
anisotrop, und der Polarisationszustand des Prüflichts variiert entsprechend
einer Intensitätsverteilung
des Pumplichts.
-
Wenn
ein Analysator 1b so angeordnet wird, dass er nur die bezüglich der
Polarisationsrichtung des einfallenden Prüflichts senkrechte Komponente durchlässt, lässt er nur
Komponenten des Prüflichts passieren
und in das Teilungsmittel 2 eintreten, die von dem Pumplicht
moduliert worden sind. Und zwar handelt es sich bei einem zu diesem
Zeitpunkt an der Bildaufnahmeeinrichtung 3 erhaltenen Bild
um eine Darstellung der momentanen Intensitätsverteilung des Pumplichts. 4 zeigt
eine Konfiguration, bei der der Analysator 1b hinter dem
optischen Kollimationssystem 1a angeordnet ist, es ist
jedoch ebenfalls möglich,
eine hierzu umgekehrte Konfiguration einzusetzen (bei der der Analysator
vor 1a angeordnet ist).
-
Diese
Vorrichtung ist so ausgelegt, dass sie das Prüflicht in das Objekt O senkrecht
zu und gleichzeitig mit dem Pumplicht einkoppelt, wodurch sie das momentane
Profil des Pumplichts über
den räumlichen
Modulationseffekt an dem Prüflicht
messen kann. Der Bereich, in dem Pumplicht existiert, befindet sich
in der Brennebene des optischen Kollimationssystems 1a.
-
Wenn
das Pumplicht sehr stark ist, dann setzt die Wirkung seines starken
elektrischen Feldes und magnetischen Feldes das Objekt O aufgrund
eines Durchschlags, einer Ablation, des nichtlinearen optischen
Effekts usw. einer sehr schnellen Brechungsindexmodulation aus.
Wenn das Prüflicht
in diesen Bereich eingekoppelt wird, ändert die schnelle Brechungsindexmodulation
das Spektrum des Prüflichts
in ein Spektrum, das sich von dessen Einfallsspektrum unterscheidet.
Diese Spektrumsänderung
stellt lediglich den Prozess der Änderung bei dem Objekt O dar.
-
Und
zwar ermöglicht
die vorliegende Erfindung eine direkte Messung der Auswirkungen
des Pumplichts auf das Objekt O an einer bestimmten Position in
dem Pumplicht und zu einer bestimmten Zeit. Wenn ein Bild aufgenommen
worden ist, kann der Analysator 1b um die Laufrichtung
des Lichts gedreht werden. In diesem Fall kann der Erfassungsabschnitt 9 (2)
Spektralverschiebungen des Prüflichts
für mehrere
Polarisationsrichtungen erfassen.
-
Abgesehen
von der vorliegenden Ausführungsform
muss nicht ausdrücklich
erwähnt
werden, dass es sich bei dem ersten Lichtbild um ein anderes Lichtbild
handeln kann, beispielsweise eines, das sich durch Aufnehmen eines
Schlierenbildes, eines Schattenbildes oder dergleichen erhalten
lässt.
Die Einfallsrichtungen des Pumplichts und des Prüflichts müssen nicht immer senkrecht
zueinander verlaufen, sondern können
einem Messobjekt entsprechend frei festgelegt werden. Des Weiteren
müssen
das Pumplicht und das Prüflicht
nicht ganz genau zur gleichen Zeit eingekoppelt werden, sondern
es ist ebenfalls möglich,
beispielsweise eine solche Anordnung einzusetzen, bei der das Pumplicht
zunächst eine
gewisse Veränderung
in dem bestimmten Medium verursacht und im Verlauf der Veränderung Prüflicht eingekoppelt
wird, damit die Veränderungszustände des
Mediums untersucht werden können.
-
Wie
oben beschrieben wurde, ermöglicht
die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung das Aufnehmen
des ankommenden Lichtbildes und das Erfassen des Lichtstrahls an
der bestimmten Position in dem ankommenden Lichtbild unabhängig davon,
ob ein mechanischer Fehler hinsichtlich der Öffnung vorliegt.
-
GEWERBLICHE
ANWENDBARKEIT
-
Die
vorliegende Erfindung kann auf die Bilderzeugungsvorrichtung angewendet
werden.