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DE60120308T2 - Linse und zugehöriges Herstellungsverfahren - Google Patents

Linse und zugehöriges Herstellungsverfahren Download PDF

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DE60120308T2
DE60120308T2 DE60120308T DE60120308T DE60120308T2 DE 60120308 T2 DE60120308 T2 DE 60120308T2 DE 60120308 T DE60120308 T DE 60120308T DE 60120308 T DE60120308 T DE 60120308T DE 60120308 T2 DE60120308 T2 DE 60120308T2
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Germany
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lens
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optical axis
lenses
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c/o Pioneer Corporation Takanori Tsurugashima-shi Maeda
c/o Pioneer Corporation Katsuhiro Tsurugashima-shi Koike
c/o Pioneer Corporation Ikuya Tsurugashima-shi Kikuchi
c/o Pioneer Corporation Makoto Tsurugashima-shi Sato
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Pioneer Corp
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/021Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses for more than one lens

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  • Lenses (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Bereich der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Linse, beispielsweise eine Objektivlinse, welche in einem optischen Abtaster verwendet wird, und im spezielleren eine einzelne Linse, ein Linsensystem (welches der Einfachheit halber ebenfalls als eine "Linse" bezeichnet wird) mit einer Mehrzahl von einzelnen Linsen und ein Verfahren zur Herstellung der Linse.
  • 2. Beschreibung der verwandten Technik
  • In letzter Zeit sind die numerischen Aperturen von Objektivlinsen von Abtastern, die bei der Aufzeichnung von Informationen auf ein Informationsaufzeichnungsmedium, wie beispielsweise eine optische Platte bzw. bei deren Wiedergabe von diesem, verwendet werden, grösser geworden, um dem Bedarf, eine sehr große Menge an Informationen aufzuzeichnen und wiederzugeben, gerecht zu werden.
  • Wenn die numerische Apertur eine Grösse von ungefähr 0,65 aufweist, kann eine dafür verwendete einzelne, asphärische Linse durch Glaspressformen oder Kunstharzformen bzw. durch eine Kombination der beiden Verfahren hergestellt werden. Überschreitet die numerische Apertur diesen Wert, so kann eine Objektivlinse nicht durch eine einzelne Linse hergestellt werden, so dass eine Kombination aus zwei oder mehreren Linsen erforderlich ist. Im Fall des Kombinierens mehrerer Linsen sollten die Mittelpunkte der Rotationssymmetrieachsen der Linsen in Bezug aufeinander präzise ausgerichtet sein, damit die optischen Achsen miteinander zur Deckung gebracht werden können. Ohne die Ausrichtung tritt aufgrund der Abweichung des Achsenmittelpunkts eine Aberration auf und die Abbil dungsleistung der Objektivlinse verschlechtert sich. Insbesondere eine Kombinations-Objektivlinse, welche eine hohe numerische Apertur von mehr als 0,8 aufweist, erfordert die Positionsgenauigkeit von weniger als einigen Mikrometer.
  • In einem Fall, in dem zwei sphärische Linsen kombiniert werden, wird allgemein eine als "bell clamp type centering" (Glockenklemmen-Zentrierung) bezeichnete Anordnung verwendet, um eine relativ einfache Bearbeitung der Aussendurchmesser zu gewährleisten, wobei die Mittelpunkte jeweils die Mittelpunkte ihrer sphärischen Oberflächen darstellen. (Siehe Japan Optoelectro-Mechanics Association, "Optical Device Processing Technology" 84-2-2, S. 5.)
  • In einem Fall, in dem im Gegensatz dazu eine asphärische Linse mit einer Linse oder einem Linsentubus kombiniert wird, treten verschiedene Probleme auf. Die weiter oben erwähnte Durchmesserbearbeitung gestaltet sich auf einer asphärischen Form schwierig und lässt sich nicht mit hoher Präzision durchführen. Ausserdem kann keine ausreichende Genauigkeit erzielt werden, wenn der Aussendurchmesser so, wie er zum Zeitpunkt des Pressens entstanden ist, verwendet wird. Mit der Struktur, bei der eine asphärische Linse mit ihrem Aussendurchmesser, welcher mit dem eines Linsentubus übereinstimmt, geklebt wird, ist daher eine Kombinationslinse, die die asphärische Linse umfasst, nicht in der Lage, eine ausreichende Präzision zu schaffen.
  • Es kommen diesbezüglich "reflection type centering" (Reflexions-Zentrierung) und "centering with an auto collimator" (Zentrierung mit einem Autokollimator) zum Einsatz, um insbesondere eine Kombinations-Objektivlinse mit einer hohen numerischen Apertur auszurichten, die eine Präzision in einer Grössenordnung von mehreren Mikrometern erfordert.
  • Das heisst, es wird eine Linse vorbereitet, deren Aussendurchmesser kleiner ist als jener eines Linsentubus, die Zentrierung der Linse erfolgt bei gleichzeitiger Messung des Mittelpunkts der asphärischen Oberfläche, und die Linse wird dann nach sachgemäss ausgeführter Zentrierung an dem Linsentubus festgeklebt.
  • Gemäss solch einer Anordnung wird jedoch die Linse tatsächlich mit Licht bestrahlt und die asphärische Oberfläche wird gemessen, während die Linse im Zuge des Montagevorgangs gedreht wird. Dies hat eine geringe Bearbeitbarkeit zur Folge. Bei solchen Anordnungen tritt eine Schwierigkeit auf, die zum Zeitpunkt der Messung festgestellte Linsenleistung beizubehalten, und zwar durch die Lageabweichung, zu der es kommen kann, wenn der Klebstoff ausgehärtet wird und die Restspannung steigt. Das selbe Problem trat nicht nur dann auf, wenn zwei Linsen zu einem einzelnen Linsensystem zusammengesetzt wurden, sondern auch dann, wenn der Mittelpunkt der asphärischen Oberfläche einer einzelnen Linse genau mit dem Mittelpunkt eines Linsentubus ausgerichtet wurde.
  • Die US 5 349 472 A offenbart eine Verbundlinse, bei welcher eine Mehrzahl von Linseneinheiten durch eine aus einem Haftmittel gebildete Zwischenschicht verbunden ist. Ein Flanschabschnitt einer ersten Linseneinheit wird mit entsprechenden Eingriffsabschnitten einer zweiten Linseneinheit in Eingriff gebracht, wodurch die optische Ausrichtung der beiden Linsen erreicht werden kann. Ein Herstellungsverfahren für ein aus zwei Linsen bestehendes Linsensystem wird ebenfalls offenbart.
  • Die US 5 067 800 A und die GB 1 245 929 A offenbaren nach dem Stand der Technik bekannte Linsenanordnungen als Hintergrund zu der vorliegenden Erfindung.
  • ZIEL UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Linse gemäss Anspruch 1 und ein zugehöriges Herstellungsverfahren gemäss Anspruch 4 bereitzustellen, wodurch es ermöglicht wird, die optischen Achsen einer Mehrzahl von Linsen auf einfache Weise und mit hoher Präzision auszurichten, ohne dafür zusätzlichen Raum für Ausrichtvorrichtungen zu benötigen.
  • Dieses Ziel wird durch eine Linse gemäss Anspruch 1 und durch ein entsprechendes Herstellungsverfahren gemäss Anspruch 4 erreicht.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die 1A, 1B, 2A, 2B, 3, 4A, 4B, 5A, 5B und 6 sind beispielhafte Vorder- und Querschnittsansichten einer Linse bzw. einer Kombinationslinse gemäss Beispielen, welche nicht Teil der vorliegenden Erfindung sind;
  • Die 7 bis 12 sind teilweise vergrösserte, als Schnittbild dargestellte Vorderansichten der Linse gemäss einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 13 ist eine Querschnittsansicht der Kombinationslinse gemäss der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • Die 14A und 14B sind beispielhaft eine Vorder- und eine Querschnittsansicht, welche eine Linse gemäss einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen;
  • Die 15 bis 17 sind schematische Vorderansichten der Linse gemäss der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • Die 18 bis 20 sind Querschnittsansichten, welche jeweils eine Modifikation der Kombinationslinsen der erfindungsgemässen Ausführungsformen zeigen.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Die 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer nach dem Stand der Technik bekannten, asphärischen Linse.
  • 1A zeigt eine Vorderansicht einer ersten Linse 11. Die erste Linse 11 ist eine durch Glaspressformen gewonnene, asphärische Linse und hat einen effektiven Linsendurchmesserbereich 12 und einen um den Bereich 12 herum vorgesehenen Umfangsbereich 12a. Der Umfangsbereich 12a, der zusammen mit dem effektiven Linsendurchmesserbereich 12 gepresst worden ist, weist eine flache, kreisförmige V-Rille 13 bzw. einen Markierungsbereich auf, welche(r) gleichzeitig mit der Durchführung der Glaspressformung geformt wurde. Die kreisförmige V-Rille hat denselben Mittelpunkt wie die Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche des effektiven Linsendurchmesserbereichs 12. 1B ist eine durch den Mittelpunkt verlaufende Querschnittsansicht der ersten Linse 11.
  • 2A ist eine Vorderansicht einer zweiten Linse 21, welche mit der ersten Linse 11 zu kombinieren ist und beispielsweise durch Kunstharzformen hergestellt ist. Die zweite Linse 21 hat gleichermassen einen effektiven Linsendurchmesserbereich 22 und einen um den Bereich 22 herum vorgesehenen Umfangsbereich 22a. Der Umfangsbereich 22a ist mit halb kugelförmigen kleinen Vorsprüngen 23, 24 und 25 bzw. Markierungsbereichen versehen, die sich an drei Punkten auf einem Kreis befinden, welcher denselben Mittelpunkt hat wie die Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche des effektiven Linsendurchmesserbereichs 22. Das heisst, dass der Radius des Kreises (Punkt-Punkt-Strich-Linie), welcher durch die drei kleinen Vorsprünge 23, 24 und 25 hindurch verläuft, so gesetzt ist, dass er dem Radius der kreisförmigen Rille 13 der ersten Linse 11 entspricht. Es ist vorzuziehen, dass der Mittelpunkt des Kreises, welcher durch die drei Punkte hindurch verläuft, mit dem Mittelpunkt der Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche in dem effektiven Durchmesserbereich identisch ist und dass die kleinen Vorsprünge an drei oder mehr Punkten vorgesehen sind. Die kleinen Vorsprünge sollten die gleiche Höhe haben. 2B ist eine Querschnittsansicht der zweiten Linse 21.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels besprochen. Wie in 3 gezeigt, sind die erste Linse 11 und die zweite Linse 12 in solcher Weise zusammengesetzt, dass die beiden basierend auf ihren Markierungsbereichen einander gegenüberliegen. Die kleinen Vorsprünge 23, 24 und 25 sind jetzt in die ringförmige V-Rille 13 der ersten Linse 11 eingepasst und die Mittelposition des durch die Vorsprünge 23, 24 und 25 hindurch verlaufenden Kreises stimmt mit der Mittelposition der ersten Linse 11 überein. Da die kleinen Vorsprünge 23, 24 und 25 und die kreisförmige V-Rille zusammen mit ihren asphärischen Formen in den effektiven Durchmesserbereichen geformt sind, ist es durch einfaches Platzieren einer Linse über der anderen möglich, den Mittelpunkt der ersten Linse 11 äusserst genau mit dem Mittelpunkt der zweiten Linse 21 auszurichten. Zur Korrektur einer Aberration, mit der die sphärische Oberfläche einer Linse selbst behaftet ist, kann eine der Linsen gedreht werden. Da die Linse gedreht werden kann, wobei ihr Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt der anderen Linse ausgerichtet ist, ist die Struktur beim Einrichten der Rotation geeignet.
  • Das erste Ausführungsbeispiel kann es ermöglichen, in einem Fall, in dem asphärische Linsen verwendet werden, die keiner Zentrierung oder Kantenbeschneidung unterzogen werden können, die Mittelpunkte der effektiven Linsendurchmesserbereiche von zwei Linsen mit hoher Präzision auszurichten.
  • Zwar haben in dem ersten Ausführungsbeispiel die Positioniervorsprünge die Formen von Halbkugeln und hat die Positionierausnehmung die Form einer V-Rille, diese Strukturen sind jedoch nicht einschränkend und es sind verschiedene andere Strukturen möglich, sofern eine Positionierung in angemessener Weise durchführbar ist.
  • Linsen für die Verwendung in einem zweiten Ausführungsbeispiel sind in den 4 und 5 veranschaulicht.
  • 4A stellt eine Vorderansicht einer ersten Linse 31 vor. 4B ist eine Querschnittsansicht der ersten Linse 31. Die erste Linse 31 hat einen effektiven Linsendurchmesserbereich 32 und einen Umfangsbereich 32a, der einstückig mit dem effektiven Linsendurchmesserbereich 32 durch Formen an dem Umfang des Bereichs 32 vorgesehen ist. In den Umfangsbereich 32a eingeschnitten ist eine kreisförmige Lehre 33 bzw. ein Anzeigemarkierungsbereich mit einem Mittelpunkt, welcher derselbe ist wie der Mittelpunkt der Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche des effektiven Linsendurchmesserbereichs 32. Der Mittelpunkt des Kreises der Lehre 33 ist derselbe wie die Mittelpunkte der asphärischen Linse und des effektiven Linsendurchmesserbereichs 32. Der Kreis der Lehre 33 wird zum Zeitpunkt der Pressformung der Linse geschnitten, und zwar in solcher Weise, dass sein Reflexionsgrad bzw. Transmissionsgrad sich von jenem eines diesen Kreis umgebenden Bereichs unterscheidet. Die Lehre 33 muss nicht eine Rillenform aufweisen, sondern kann auch eine vorstehende Form oder eine sehr kleine Wellenform haben.
  • 5A stellt eine Vorderansicht einer zweiten Linse 41 vor. 5B ist eine Querschnittsansicht der zweiten Linse 41. Wie dargestellt, hat die zweite Linse 41 ebenfalls einen effektiven Linsendurchmesserbereich 42 und einen Umfangsbereich 42a, der einstückig mit dem effektiven Linsendurchmesserbereich 42 durch Formen an dem Umfang des Bereichs 42 vorgesehen ist. Konvexe Linsen 43, 44 und 45 bzw. Markierungsbereiche sind zum Teil in dem Umfangsbereich 42a an drei Punkten auf einem Kreis ausgebildet, dessen Mittelpunkt derselbe ist wie der Mittelpunkt der Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche des effektiven Linsendurchmesserbereichs 42. Die drei konvexen Linsen sind kleine Linsen, deren Radien nicht an den effektiven Linsendurchmesserbereich 42 heranreichen. Der Radius des Kreises, welcher durch die drei konvexen Linsen 43, 44 und 45 hindurch verläuft, wird so gesetzt, dass er dem Radius der kreisförmigen Lehre 33 des Anzeigemarkierungsbereichs der ersten Linse 31 entspricht.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise des zweiten Ausführungsbeispiels besprochen. In diesem Ausführungsbeispiel sind, wie in 6 gezeigt, die erste Linse 31 und die zweite Linse 41 über ein Kooperativelement 100, wie beispielsweise einen Linsentubus, zusammengesetzt und unter Beobachtung mit freiem Auge oder mit einer Kamera aus der Richtung der zweiten Linse 41 befestigt. Die Zustände, die dabei beobachtet werden, sind in teilweise vergrösserten, als Schnittbild dargestellten Vorderansichten der zweiten Linse 41 in den 7 bis 12 gezeigt.
  • 7 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 41 in Bezug auf den Mittelpunkt der ersten Linse 31 nach oben verschoben ist. 8 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 41 mit dem Mittelpunkt der ersten Linse 31 ausgerichtet ist. 9 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 41 in Bezug auf den Mittelpunkt der ersten Linse 31 nach unten verschoben ist. Wenn nun die Abbilder der Lehre 33, welche durch die drei kleinen Linsen 43, 44 und 45 hindurch sichtbar sind, identisch werden, sind die Mittelpunkte der ersten Linse 31 und der zweiten Linse 41 miteinander ausgerichtet.
  • Die beobachteten Zustände können es einem Beobachter ermöglichen, den Abstand zwischen der ersten Linse 31 und der zweiten Linse 41 zu erkennen. Die Zustände, die dabei beobachtet werden, sind in teilweise vergrösserten, als Schnittbild dargestellten Vorderansichten der zweiten Linse 41 in den 10 bis 12 veranschaulicht. 10 zeigt einen beobachteten Zustand, in welchem der Abstand zwischen der ersten Linse 31 und der zweiten Linse 41 kurz ist. 11 zeigt einen beobachteten Zustand, in welchem der Abstand entwurfsgemäss ist, und 12 zeigt einen beobachteten Zustand, in welchem die erste Linse 31 und die zweite Linse 41 weit voneinander entfernt positioniert sind.
  • Die Auswahl des Durchmessers und der Breite des Kreises der Lehre 33 erfolgt basierend auf der Fokaldistanz der Linse, dem Abstand zwischen den Linsen und der Position des Blickpunktes, von dem aus die Beobachtung durchgeführt wird. Wie in 13 gezeigt, ist also die Lagebeziehung zwischen der ersten Linse 31 und der zweiten Linse 41 so, dass der Kreis der Lehre 33 von dem Blickpunkt aus durch die drei kleinen Linsen 43, 44 und 45 sichtbar ist.
  • Gemäss dem zweiten Ausführungsbeispiel können die Mittelpositionen, wie aus dem oben Gesagten ersichtlich, auf einfache Weise miteinander ausgerichtet werden, und zwar ohne die Verwendung einer Zentriervorrichtung oder dergleichen.
  • Ein drittes Ausführungsbeispiel hat denselben Aufbau wie das zweite Ausführungsbeispiel, abgesehen davon, dass die zweite Linse 41 durch eine zweite Linse 81 ersetzt ist, welche anstelle der drei konvexen Linsen 43, 44 und 45 der zweiten Linse 41 eine ringröhrenförmige, torische Linsenoberfläche 182 aufweist. 14A stellt eine Vorderansicht der zweiten Linse 81 vor. 14B ist eine Querschnittsansicht der zweiten Linse 81. Wie dargestellt, hat die zweite Linse 81 ebenfalls einen effektiven Linsendurchmesserbereich 82 und einen Umfangsbereich 82a, der einstückig mit dem effektiven Linsendurchmesserbereich 82 durch Formen an dem Umfang des Bereichs 82 vorgesehen ist. In dem Umfangsbereich 82a ist die torische Linsenoberfläche 182 bzw. ein Markierungsbereich auf einem Kreis ausgebildet, dessen Mittelpunkt derselbe ist wie der Mittelpunkt der Mittelkrümmung der asphärischen Oberfläche des effektiven Linsendurchmesserbereichs 82. Bei der torischen Linsenoberfläche 182 handelt es sich um eine kleine Linse, deren Radius nicht an den effektiven Linsendurchmesserbereich 82 heranreicht.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise des dritten Ausführungsbeispiels besprochen. In diesem Ausführungsbeispiel werden, wie in dem in 6 gezeigten, zweiten Ausführungsbeispiel, die erste Linse 31 und die zweite Linse 81 über das Kooperativelement 100, beispielsweise einen Linsentubus, zusammengesetzt und unter Beobachtung mit freiem Auge oder mit einer Kamera aus der Richtung der zweiten Linse 81 befestigt. Die Zustände, die dabei beobachtet werden, sind in den schematischen Vorderansichten der zweiten Linse 81 in den 15 bis 17 gezeigt.
  • 15 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 81 in Bezug auf den Mittelpunkt der ersten Linse 31 nach oben verschoben ist. 16 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 81 mit dem Mittelpunkt der ersten Linse 31 ausgerichtet ist. 17 zeigt einen Zustand, in welchem der Mittelpunkt der zweiten Linse 81 in Bezug auf den Mittelpunkt der ersten Linse 31 nach unten verschoben ist. Wenn nun das Abbild der Lehre 33, das durch die torische Linsenoberfläche 182 hindurch sichtbar ist, mit dem Kreis der torischen Linsenoberfläche 182 konzentrisch wird, sind die Mittelpunkte der ersten Linse 31 und der zweiten Linse 81 miteinander ausgerichtet.
  • In den Ausführungsbeispielen eins bis drei werden zwar jeweils die relativen Positionen von zwei Linsen direkt miteinander ausgerichtet, es kann jedoch auch eine der Linsen durch einen Linsentubus 100 ersetzt sein, so dass die andere Linse in der geeigneten Position an dem Linsentubus 100 angebracht wird, wie dies in 18 gezeigt ist. Wenn zumindest drei kleine Vorsprünge 23 und eine kreisförmige V-Rille 13 jeweils an der Oberseite bzw. an der Unterseite des Linsentubus 100 vorgesehen sind, kann für die beiden an dem Linsentubus 100 festzuklebenden Linsen 220 und 221 eine ausgezeichnete Positionspräzision geschaffen werden.
  • 19 ist eine Querschnittsansicht, welche ein Ausführungsbeispiel zeigt, das eine erste Linse 112 mit einer konischen, geneigten Oberfläche 110 und eine zweite Linse 113 mit einem Bezugsvorsprung 111 aufweist, welcher entsprechend festgelegt ist, um in einem dem Winkel der geneigten Oberfläche 110 entsprechenden Winkel mit der geneigten Oberfläche 110 in Kontakt zu treten. Gemäss der vorliegenden Erfindung kann nicht nur eine kreisförmige V-Rille sondern auch die konische, geneigte Oberfläche 110 verwendet werden.
  • 20 ist eine Querschnittsansicht, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, das folgendes aufweist: eine erste Linse 116 mit einer kreisförmigen Rille 114, bei der es sich nicht um eine kreisförmige V-Rille handelt und die einen ausgenommenen Abschnitt mit einem rechteckigen Querschnitt hat, oder mit einem Teil der kreisförmigen Rille 114, und eine zweite Linse 117 mit einem konischen Vorsprung 115, welcher der gesamten oder teilweisen, kreisförmigen Rille 114 entspricht.
  • In dem Fall der Struktur, bei welcher Glaslinsen aneinander angebracht werden, können Linsen mit ähnlichen Formen geschaffen werden, indem die Linsen dergestalt geformt werden, dass sie eine kreisförmige Ausnehmung, nicht einen sphärischer Vorsprung, ausbilden und indem Mikrokügelchen in die Ausnehmung gegeben werden.
  • Zwar ist eine der Linsen in den Ausführungsbeispielen entsprechend ausgelegt, um einen kreisförmigen Markierungsbereich aufzuweisen, in Erwägung des Falls, dass die Linsen gedreht werden, dieselben Vorteile können jedoch auch erzielt werden, indem ein Teil eines Kreises nur in jenem Abschnitt gebildet wird, welcher dem Bezugsvorsprung entspricht, und zwar in einem Fall, in dem die Linsen nicht gedreht werden brauchen oder nur innerhalb eines begrenzten Bereichs gedreht werden sollen.
  • Kurzum, es wird gemäss der vorliegenden Erfindung zum Zeitpunkt der Herstellung einer asphärischen Oberfläche in einem Bereich ausserhalb des effektiven Durchmesserbereichs ein der Positionierung dienender und die Spezifizierung der Mittelposition ermöglichender Markierungsbereich gebildet, wodurch ein Zusammensetzungsfehler einer asphärischen Kombinationslinse oder einzelner Linsen reduziert wird. Dadurch kann eine exakte Linsenzusammensetzung gewährleistet und der Produktionsertrag verbessert werden.
  • Es sei angemerkt, dass die vorhergehende Beschreibung und die beigefügten Zeichnungen die gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung darlegen. Verschiedene Modifikationen, Hinzufügungen und Alternativentwürfe werden natürlich für einschlägig gebildete Fachleute im Lichte der vorangehenden Lehre augenscheinlich, ohne dass dadurch jedoch von dem beanspruchten Umfang der offengelegten Erfindung abgewichen wird. Somit versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf die offengelegten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern im Rahmen des gesamten Umfangs der beigefügten Patentansprüche umgesetzt werden kann.

Claims (7)

  1. Kombinationslinse, die umfasst: eine erste Linse (31), umfassend einen effektiven Durchmesserbereich (32) mit einer optischen Achse, einen ersten Umfangsbereich (32a), der einstückig mit dem effektiven Durchmesserbereich (32) der Linse ausgebildet ist und an dem Umfang des effektiven Durchmesserbereichs (32) der Linse angeordnet ist, und einen ersten kreisförmigen Markierungsbereich, der in dem ersten Umfangsbereich (32a) angeordnet ist und auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (32) der ersten Linse zentriert ist und eine kreisförmige Lehre (33) umfasst, die auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (32) der ersten Linse zentriert ist und einen Transmissionsgrad oder Reflexionsgrad aufweist, der sich von dem des Umfangsbereichs (32a) unterscheidet; und eine zweite Linse (41, 81), umfassend einen effektiven Durchmesserbereich (42, 82) mit einer Achse, einen zweiten Umfangsbereich (42a, 82a), der einstückig mit dem effektiven Durchmesserbereich (42, 82) der zweiten Linse ausgebildet ist und an dem Umfang des effektiven Durchmesserbereichs (42, 82) der zweiten Linse angeordnet ist, und einen zweiten kreisförmigen Markierungsbereich, der in dem zweiten Umfangsbereich angeordnet ist und auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42, 82) der zweiten Linse zentriert ist und entweder eine Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45), die auf einem Kreis angeordnet sind, der auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42) der zweiten Linse zentriert ist, oder eine torische Linsenfläche (182), die auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (82) der zweiten Linse zentriert ist, umfasst; wobei die ersten und zweiten Linsen (31; 41, 81) auf solch eine Weise angeordnet sind, dass die kreisförmige Lehre (33) von einem Blickpunkt auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs der ersten Linse entweder über die Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45) oder über die torische Linsenfläche (182) beobachtet wird, so dass die optischen Achsen der effektiven Durchmesserbereiche (32; 42, 82) der ersten und zweiten Linsen zusammenfallen.
  2. Kombinationslinse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45) mindestens drei konvexe Linsen (43, 44, 45) umfasst, die in dem Umfangsbereich (42a) auf einem Kreis ausgebildet sind, dessen Mitte mit der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42) der Linse zusammenfällt.
  3. Kombinationslinse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie des Weiteren einen Linsentubus (100) umfasst, der einen Linsensitzabschnitt aufweist, der die zweiten und ersten Linsen (31, 41) trägt.
  4. Verfahren zum Herstellen einer Linse oder einer Kombinationslinse, das die Schritte umfasst, dass: eine erste Linse (31) bereitgestellt wird, umfassend einen effektiven Durchmesserbereich (32) mit einer optischen Achse, einen ersten Umfangsbereich (32a), der einstückig mit dem effektiven Durchmesserbereich (32) der Linse ausgebildet ist und an dem Umfang des effektiven Durchmesserbereichs (32) der Linse angeordnet ist, und einen ersten kreisförmigen Markierungsbereich, der in dem ersten Umfangsbereich (32a) angeordnet ist und auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (32) der ersten Linse zentriert ist und eine kreisförmige Lehre (33) umfasst, die auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (32) der ersten Linse zentriert ist und einen Transmissionsgrad oder Reflexionsgrad aufweist, der sich von dem des Umfangsbereichs (32a) unterscheidet, eine zweite Linse (41, 81) bereitgestellt wird, umfassend einen effektiven Durchmesserbereich (42, 82) der zweiten Linse mit einer optischen Achse, einen zweiten Umfangsbereich (42a, 82a), der einstückig mit dem effektiven Durchmesserbereich (42, 82) der zweiten Linse ausgebildet ist und an dem Umfang des effektiven Durchmesserbereichs (42, 82) der zweiten Linse angeordnet ist, und einen zweiten kreisförmigen Markierungsbereich, der in dem zweiten Umfangsbereich angeordnet ist und auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42, 82) der zweiten Linse zentriert ist und entweder eine Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45), die auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42) der zweiten Linse zentriert sind, oder eine torische Linsenfläche (182), die auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (82) der zweiten Linse zentriert ist, umfasst; und die optischen Achsen der ersten und zweiten Linsen (31; 41, 81) über eine Beobachtung ausgerichtet werden, so dass die kreisförmige Lehre (33) von einem Blickpunkt auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs der ersten Linse entweder über die Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45) oder über die torische Linsenfläche (182) gesehen wird, um die erste Linse (31) mit der zweiten Linse (41, 81) auszurichten.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl an kleinen Linsen (43, 44, 45) mindestens drei konvexe Linsen (43, 44, 45) umfasst, die auf einem Kreis angeordnet sind, der auf der optischen Achse des effektiven Durchmesserbereichs (42) der Linse der zweiten Linse (41) zentriert ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass es des Weiteren den Schritt umfasst, dass ein Linsentubus (100), der einen Linsensitzabschnitt aufweist, um die ersten und zweiten Linsen (31; 41, 81) zu tragen, bereitgestellt wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lehre (33) zu der Zeit des Formens der ersten Linse (31) geschnitten wird.
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