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Diese
Erfindung bezieht sich auf eine elastisch dehnbare Verbundlage,
die eine dehnbare elastische Schicht und eine dehnbare inelastische
Schicht aufweist, die miteinander verbunden sind, und einen Vorgang zur
Herstellung der elastisch dehnbaren Verbundlage.
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Die
Japanische PCT-Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 1996-504693A beschreibt
eine elastische lagenartige Mehrschichtstruktur, die eine gummibasierte
elastische Schicht und eine inelastische Faserschicht aufweist.
Diese lagenartige Struktur des Standes der Technik entsteht durch
einen Vorgang, bei dem die gummibasierte elastische Schicht und
die inelastische Faserschicht aufeinander platziert werden, miteinander
verschmolzen oder verbunden werden, um 100–200% gedehnt werden und dann
relaxiert werden. Die gummibasierte elastische Schicht wird mit
einem Film oder Ähnlichem
gebildet und die inelastische Faserschicht wird aus einer aus langen
Fasern hergestellten Bahn wie einer Spinnfließbahn oder einer schmelzgeblasenen
Faserbahn gebildet.
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Gemäß dem in
der Veröffentlichung
offenbarten Stand der Technik sollte ein Dehnungsverhältnis von Polypropylen
beim Vorgang des Schmelzspinnens, falls es beabsichtigt ist, die
inelastische Faserschicht zum Beispiel mit langen Fasern von Polypropylen
zu bilden, auf einen möglichst
geringen Wert beschränkt
werden, damit diese langen Fasern zusammen mit der elastischen Schicht
um 100–200%
gedehnt werden können.
Der Grund dafür
ist, dass ein hohes Dehnungsverhältnis
von Polypropylen die Kristallisierung des Polypropylens fördern würde, was
es wiederum unmöglich
machen würde,
diese inelastische Faserschicht zusammen mit der elastischen Schicht
im darauf folgenden Schritt mit einem erwünschten hohen Dehnungsverhältnis zu
dehnen. Das deshalb beim Vorgang des Schmelzspinnens beschränkte Dehnungsverhältnis verhindert
es notwendigerweise, dass die Fasern von gewünschtem kleinen Durchmesser
benutzt werden können.
Als eine nachteilige Konsequenz fühlen sich die entstehenden
Fasern für
einen Träger
des Sanitärartikels,
der solche Fasern verwendet, bei der Berührung schlechter an als bei
dem Artikel, der Fasern von geeignet kleinem Durchmesser verwendet.
Außerdem
kann, falls es beabsichtigt ist, eine elastische lagenartige Mehrschichtstruktur,
die eine voluminöse
inelastische Faserschicht enthält,
zu erhalten, die Faser mit einem Durchmesser, der so klein wie möglich ist,
verwendet werden, um deren Voluminösität zu verbessern und ferner
Materialkosten zu verringern. Solch ein Vorteil kann jedoch nicht
erhalten werden, solange der Faserdurchmesser eher groß ist.
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Es
ist eine Aufgabe dieser Erfindung, eine elastisch dehnbare lagenartige
Struktur zur Verfügung
zu stellen, die eine elastische Schicht und eine inelastische Faserschicht
umfasst, wobei letztere so verbessert ist, dass die inelastische
Faserschicht auf einfache Weise mit Fasern mit jeweils relativ geringem
Durchmesser gebildet werden kann.
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Gemäß einem
Aspekt dieser Erfindung wird eine eine elastische Schicht und eine
inelastische Faserschicht umfassende elastisch dehnbare Verbundlage
zur Verfügung
gestellt, wobei die elastische Schicht zumindest in einer Richtung
elastisch dehnbar ist und die inelastische Schicht in dieser einen
Richtung inelastisch dehnbar ist und mit mindestens einer Fläche der
elastischen Lage verbunden ist, und gemäß einem anderen Aspekt dieser
Erfindung wird ein Vorgang zur Herstellung solch einer elastisch
dehnbaren Verbundlage zur Verfügung
gestellt.
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Die
elastisch dehnbare Verbundlage und der Vorgang zur Herstellung der
Verbundlage umfassen ferner zumindest 80 Gew.-% der Fasern mit thermoplastischen
Kunstfasern, die 0,1–5,0
Gew.-% Gleitmittel enthalten.
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Die
elastisch dehnbare Verbundlage gemäß dieser Erfindung verwendet
die das Gleitmittel enthaltenden Fasern als dehnbare Fasern, die
mit einem hinreichend höheren
Verhältnis
gedehnt werden können
als in dem Fall, dass die Faser kein Gleitmittel enthält, wodurch
der Faserdurchmesser verringert und eine Verbundlage mit einem gewünschten
angenehmen Berührungsgefühl zur Verfügung gestellt
werden kann. Der thermoplastische Kunstharz weist als Rohmaterial
für die
dehnbare Faser eine durch die Hinzufügung des Gleitmittels verbesserte
Fluidität
auf und ermöglicht
es, die Düsentemperatur
der Extruder auf ein relativ geringes Niveau zu setzen. Dies wiederum
ermöglicht
es, dass die aus den Extrudern entlassene Faser gekühlt werden
kann. Auf diese Weise werden die Arbeitskosten der Extruder verringert
und die Produktivität
der dehnbaren Fasern wird verbessert.
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1 ist
eine Perspektivansicht einer Verbundlage (erste Verbundlage);
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2 ist
eine der 1 ähnliche Ansicht, die eine Verbundlage
darstellt (zweite Verbundlage);
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3 ist
eine der 1 ähnliche Ansicht, die eine Verbundlage
darstellt (dritte Verbundlage);
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4 ist
ein Diagramm, das einen Herstellungsvorgang für die Verbundlage schematisch
darstellt; und
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5 ist
ein der 4 ähnliches Diagramm, das einen
Vorgang schematisch darstellt, der auf eine verschiedene Weise aufgebaut
ist als der in 4 dargestellte zum Herstellen
der Verbundlage.
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Einzelheiten
einer elastisch dehnbaren Verbundlage und eines Vorgangs zur Herstellung
derselben gemäß dieser
Erfindung werden durch die nun folgende Beschreibung unter Bezugnahme
auf die begleitenden Zeichnungen verständlicher werden.
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1, 2 und 3 sind
jeweils Perspektivansichten einer ersten Verbundlage 1A,
einer zweiten Verbundlage 1B und einer dritten Verbundlage 1C,
die die elastisch dehnbare Verbundlage gemäß dieser Erfindung in verschiedenen
Zuständen
und Ausführungsbeispielen
darstellen. Sowohl die erste Verbundlage 1A als auch die
zweite Verbundlage 1B haben jeweils eine obere Schicht 2 und
eine untere Schicht 3, die in ihrer Gänze miteinander in ersten Verbindungsbereichen 4A verbunden
sind. Die obere Schicht 2 der ersten Verbundlage 1A ist
zumindest in einer durch Y-Y angezeigten Richtung von zwei durch
X-X und Y-Y angezeigten Richtungen inelastisch dehnbar, und die
untere Schicht 3 ist zumindest in der Y-Y-Richtung der
zwei durch X-X und Y-Y angezeigten Richtungen elastisch dehnbar.
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Die
obere Schicht 2 ist eine Anordnung von aus thermoplastischem
Kunstharz hergestellten Endlosfasern 6, in der die Fasern
vorzugsweise nur in den ersten Verbindungsbereichen 4A aber
nicht in dem zwischen jedem Paar benachbarter erster Verbindungsbereiche 4A, 4A definierten übrigen Bereich
miteinander verbunden sind. Die Endlosfasern 6 verlaufen
auf der oberen Fläche
der unteren Schicht 3 und beschreiben dabei unregelmäßige Kurven.
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Solche
Endlosfasern 6 können
aus thermoplastischem Kunstharz wie Polypropylen, Polyester oder Polyethylen
sein, und 80 Gew.-% dieser Fasern 6 enthalten zumindest
eine Art Gleitmittel wie fetthaltiges Säureamid, fetthaltigen Säureester
oder Metallseife. Vorzugsweise sind 80 Gew.-% dieser Fasern 6,
die das Gleitmittel enthalten, solche aus Polypropylen-Homopolymer,
Ethylen-/Propylen-Copolymer, Ethylen/Propylen/Buten oder einer Fasermischung,
die zumindest zwei dieser Fasern enthält. Die Endlosfasern 6 enthalten
vorzugsweise zu 0,1–5
Gew.-% das Gleitmittel und können
anorganischen Füllstoff
wie Pigmente oder Farbstoff oder Bariumsulfat zumindest zu 5 Gew.%
enthalten. 20 Gew.-% oder weniger dieser Endlosfasern können thermoplastische
Kunstfasern, chemische Fasern oder natürliche Fasern, die kein Gleitmittel
enthalten, aufweisen.
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Die
jeweiligen unteren Schichten 3 der ersten und der zweiten
Verbundlage 1A, 1B sind Lagen, die in der Richtung
Y-Y elastisch dehnbar sind, vorzugsweise sowohl in der Richtung
Y-Y als auch in der Richtung X-X zumindest um 100%, vorzugsweise
um 200% und weiter vorzugsweise zumindest um 400%. Nachdem sie um
100% gedehnt worden sind, können
sich diese Lagen auf eine 1,3-fache Länge oder weniger bezüglich ihrer
Anfangslänge
zusammenziehen. Solche Lagen können
aus Faservlies elastischer Fäden,
Vliesstoff elastischer Fäden
in der Form eines wärmeverbundenen
Vliesstoffes oder eines gesponnenen Spitzenvliesstoffes, eines Vliesstoffes
elastischer Fäden
oder eines Films aus Styrol- oder Olefin-basiertem thermoplastischen Elastomer
gebildet werden.
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Die
ersten Verbindungsbereiche 4A sollten in der Richtung Y-Y unterbrochen angeordnet
sein und ansonsten nicht spezifiziert sein. Es ist jedoch bevorzugt,
sie auch in der Richtung X-X unterbrochen anzuordnen und den Flächeninhalt
des einzelnen Verbindungsbereichs in einem Bereich von 0,1–10 mm2 zu bemessen.
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Diese
obere Schicht 2 und eine untere Schicht 3 können in
den ersten Verbindungsbereichen 4A miteinander verbunden
werden, indem sie entweder unter Druck erhitzt werden oder einer
Ultraschallbehandlung unterzogen werden. Alternativ können die
die obere Schicht 2 bildenden Endlosfasern 6 mechanisch
mit einer Struktur der unteren Schicht 3 verwoben werden,
um diese zwei Schichten 2, 3 miteinander zu verbinden.
Um eine solche Verwebung zu erreichen, können verschiedene Mittel wie
Vernadelung und säulenförmiges Hochdruckwasserstrahlausstoßen verwendet
werden. Es ist ebenfalls möglich,
die obere Schicht 2 und die untere Schicht 3 in
den ersten Verbindungsbereichen 4A mit einem geeigneten
Klebstoffagenten zu verbinden.
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Wie
oben für
die erste und die zweite Verbundlage 1A, 1B beschrieben
wird im Falle der ersten Verbundlage 1A die obere Schicht 2 mit
einem vorgegebenen Verhältnis
inelastisch gedehnt und die untere Schicht 3 wird mit dem
vorgegebenen Verhältnis
elastisch gedehnt, wenn die Lage 1A mit dem vorgegebenen Verhältnis wie
durch die strichpunktierte Linie angezeigt in der Richtung Y-Y gedehnt
wird. Wenn sie von der Spannung befreit ist, kann sich die untere
Schicht 3 im Wesentlichen zu ihren Anfangsabmessungen elastisch zusammenziehen.
Dabei wird die obere Schicht 2, die unter einer plastischen
Deformation der Endlosfasern 6 gedehnt worden ist, durch
eine zusammenziehende Kraft der unteren Schicht 3 gezwungen,
sich unter der Ausbildung großer
Schleifen oder mehrerer Raffungen zusammenzuziehen, obwohl die obere
Schicht 2 selbst keine zusammenziehende Kraft aufweist.
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Die
in 2 dargestellte zweite Verbundlage 1B entspricht
der ersten Verbundlage 1A, die einmal gedehnt wurde und
die man sich dann in der oben beschriebenen Weise hat zusammenziehen
lassen.
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Die
dritte Verbundlage 1C entspricht der zweiten Verbundlage 1B,
die zusätzlich
mit zweiten Verbindungsbereichen 4B versehen ist. Jeder
dieser zweiten Verbindungsbereiche 4B hat einen kleineren
Flächeninhalt
als der Flächeninhalt,
den jeder der ersten Verbindungsbereiche 4A hat, allerdings
ist seine Anzahl pro Einheitsfläche
größer als
die Anzahl pro Einheit der ersten Verbindungsbereiche 4A.
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Auch
wenn sowohl die erste Verbundlage 1A als auch die zweite
Verbundlage 1B elastisch dehnbar sind, gibt es Unterschiede
zwischen ihnen. Einer der Unterschiede besteht darin, dass eine
Länge der
in der Richtung Y-Y verlaufenden Endlosfasern 6 zwischen
jedem Paar der benachbarten Verbindungsbereiche 4A, 4A in
der ersten Verbundlage 1A verschieden von der entsprechenden
Länge in
der zweiten Verbundlage 1B ist. Insbesondere sind die Endlosfasern 6 in
der zweiten Verbundlage 1B länger und feiner als die in
der ersten Verbundlage 1A, wobei sich die Länge und
die Feinheit entsprechend ihrer plastischen Deformation verändert haben.
Die auf diese Weise deformierten Endlosfasern 6 bilden
große
Schleifen und/oder mehrere Raffungen zwischen jedem Paar benachbarter
erster Verbindungsbereiche 4A, 4A, da sich die
erste Verbundlage 1A, die einmal gedehnt worden ist, zusammenzieht,
um die zweite Verbundlage 2B zu bilden. Die obere Schicht 2 der zweiten
Verbundlage 1B mit solchen Schleifen und/oder Raffungen
ist voluminöser
und flexibler als die obere Schicht 2 in der ersten Verbundlage 1A,
wodurch sich der Sanitärartikel,
der eine solche Verbundlage verwendet, für einen Träger bei Berührung angenehmer anfühlt. Ein
weiterer Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Verbundlage 1A, 1B besteht
in der erforderlichen Kraft, um diese Verbundlagen 1A, 1B in
der Richtung Y-Y zu dehnen. Insbesondere umfasst die zum Dehnen
der ersten Verbundlage zu dem gewünschten Verhältnis erforderliche
Kraft, die zur plastischen Deformation der Endlosfasern 6 der
oberen Schicht 2 erforderliche Kraft plus die zur elastischen
Deformation der unteren Schicht 3 erforderliche Kraft.
Auf der anderen Seite ist lediglich die zum Dehnen der unteren Schicht 3 erforderliche
Kraft ausreichend, um die zweite Verbundlage 1B mit dem
gewünschten
Verhältnis
zu dehnen. Der Grund besteht darin, dass die Endlosfasern 6 der
oberen Schicht 2 bereits ausreichend gedehnt wurden, um
einen Bedarf für
weiteres Dehnen auszuschließen.
Die obere Schicht 2 verändert
kaum ihre Richtung, während
die zweite Verbundlage 1B gedehnt wird, und im Wesentlichen
nicht den Einfluss auf die zum Dehnen der zweiten Verbundlage 1B erforderliche
Kraft. Die Endlosfasern 6, die die Schleifen und/oder die
Raffungen beschreiben, werden zwischen den jeweiligen Paaren der benachbarten
ersten Verbindungsbereiche 4A, 4A, in denen die
Endlosfasern 6 mit der unteren Schicht 3 verbunden
werden, gerade gezogen, wenn die zweite Verbundlage 1B mit
der unteren Schicht 3 elastisch deformiert wird. Die zum
weiteren Dehnen der zweiten Verbundlage 1B aus einem solchen
Zustand erforderliche Kraft umfasst die zum Dehnen der unteren Schicht 3 erforderliche
Kraft plus die zum Dehnen der gerade gezogenen Endlosfasern 6 erforderliche
Kraft.
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4 ist
ein Diagramm, das schematisch ein Beispiel des Vorgangs zur Herstellung
der ersten bis zur dritten Verbundlage 1A–1C darstellt.
Ein endloses Band 30 wandert wie in 4 dargestellt
von links nach rechts. Nahe dem linken Ende ist ein erster Extruder 31 für schmelzgeblasene
Fasern oberhalb des Bandes 30 vorgesehen und ein Saugmechanismus 31A ist
unterhalb des Bandes 30 vorgesehen. Der erste Extruder 31 weist
mehrere quer zum Band 30 angeordnete Düsen auf und entstößt erste
schmelzgeblasene Endlosfasern 35 aus inelastischem thermoplastischen
Kunstharz aus diesen Düsen.
Diese Endlosfasern 35 werden gedehnt oder werden nicht
gedehnt, bevor sie sich auf dem Band 30 ansammeln, sodass
sie unregelmäßige Kurven
beschreiben und eine erste Bahn 41 bilden. Ausstoßbedingungen
des ersten Extruders 31 ebenso wie Förderbedingungen des Bandes 30 werden
so gewählt,
dass die ersten Endlosfasern 35, die sich aufeinander auf dem
Band 30 sammeln, in der ersten Bahn 41 frei von
der Verschmelzung miteinander bleiben oder dass diese Endlosfasern 41,
falls sie miteinander verschmolzen sind, leicht voneinander im darauf
folgenden Schritt getrennt werden können. Diese ersten Endlosfasern 35 weisen
vorzugsweise eine Bruchausdehnung von 300% oder höher auf.
Die ersten Endlosfasern 35 mit solch einem Bruchausdehnungsniveau
sind aus thermoplastischem Kunstharz wie etwa Polypropylen, Polyester
oder Polyethylen, welche Gleitmittel wie etwa fetthaltiges Säureamid,
fetthaltigen Säureester
oder Metallseife zu 0,1–5,0
Gew.-% enthalten. Das Polypropylen nimmt vorzugsweise die Form von
Homopolymer oder Ethylen-/Propylen-Copolymer, Ethylen/Propylen/Buten-Copolymer
an, welche Gleitmittel zu 0,1–5,0
Gew.-% enthalten.
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Rechts
vom ersten Extruder 31 sind ein zweiter Extruder 32 für schmelzgeblasene
Fasern und ein Saugmechanismus 32A vorgesehen. Der zweite
Extruder 32 weist ebenfalls mehrere quer zum Band 30 angeordnete
Düsen auf
und stößt zweite
schmelzgeblasene Endlosfasern 40 aus elastisch dehnbarem
thermoplastischen Elastomer aus diesen Düsen aus, und diese Endlosfasern 40 sammeln
sich auf dem Band 30, sodass sie unregelmäßige Kurven
beschreiben und eine zweite Bahn 42 bilden. Ausstoßbedingungen
des zweiten Extruders 32 werden so gewählt, dass die zweiten Endlosfasern 40,
die sich aufeinander gesammelt haben, miteinander verschmelzen können und
die zweite Bahn 42 eine Lage bilden kann, die in der Förderrichtung
des Bandes 30 elastisch dehnbar ist, vorzugsweise nicht
nur in der Förderrichtung
des Bandes 30 sondern auch in der zur Förderrichtung senkrechten Richtung.
Die zweiten Endlosfasern 40 weisen vorzugsweise eine höhere Bruchausdehnung
als die ersten Endlosfasern 35 auf.
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Die
aufeinander platzierten ersten und zweiten Bahnen 41, 42 werden
unter Wärme
und Druck in den ersten Verbindungsbereichen 4A, die in
ihrer der Förderrichtung
dieser Bahnen 41, 42 entsprechenden Längsrichtung
und in ihrer zur Längsrichtung
senkrechten Querrichtung, zumindest in der Längsrichtung, unterbrochen angeordnet
sind, miteinander verschmolzen, um eine der ersten Verbundlage 1A entsprechende
erste Verbundbahn 43A zu bilden, wenn diese erste und diese
zweite Bahn 41, 42 durch einen zwischen einem
Paar von Prägerollen 34, 34 definierten
Spalt hindurchlaufen. Die ersten Verbindungsbereiche 4A sind
so vorgesehen, dass jeder von ihnen eine Größe von zum Beispiel 0,1–10 mm2 aufweist und sie mit einem Abstand sowohl
von den in Längsrichtung
als auch von den in Querrichtung benachbarten ersten Verbindungsbereichen 4A von
jeweils 3–30
mm angeordnet sind.
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Die
erste Verbundbahn 43A läuft
dann durch einen zwischen ersten und zweiten Zugrollen 36, 37 definierten
Spalt. Die Geschwindigkeit, mit der sich die erste Rolle 36 dreht,
ist ge ringer als die Geschwindigkeit, mit der sich die zweite Rolle 37 dreht,
und diese Differenzgeschwindigkeit wird so gewählt, dass die erste Verbundbahn 43A mit
einem gewünschten
Verhältnis
gedehnt werden kann, zum Beispiel um 50–300%, ohne eine Bruchausdehnung
der ersten Bahn 41 und die maximale Elastizität der zweiten
Bahn 42 zu übersteigen. Die
zweite Bahn 42 wird, in Förderrichtung gesehen, zwischen
dem unmittelbar vorhergehenden ersten Verbindungsbereich 4A und
dem unmittelbar folgenden ersten Verbindungsbereich 4a elastisch
gedehnt. Zur gleichen Zeit werden die ersten Endlosfasern 35 zwischen
dem Paar erster Verbindungsbereiche 4A, 4A in
der Förderrichtung
gerade gezogen und dann plastisch verformt, um eine zweite Verbundbahn 43B zu
bilden.
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Die
auf diese Weise geformte zweite Verbundbahn 43B läuft dann
weiter zu einem Paar dritter Rollen 38. Die Geschwindigkeit,
mit der sich diese dritten Rollen 38 drehen, ist die gleiche
wie die der ersten Rollen 36, sodass sich die zweite Verbundbahn 43B zwischen
den zweiten Rollen 37 und den dritten Rollen 38 zur Länge der
ersten Verbundbahn 43A zusammenzieht. Die dritten Rollen 38 dienen
ebenfalls als Prägerollen, die
dazu ausgelegt sind, die zweite Verbundbahn 43, die sich
elastisch zusammengezogen hat, teilweise zu prägen und dadurch eine dritte
Verbundbahn 43C mit den zweiten Verbindungsbereichen 4B von 3 zu
bilden. Die zweiten Verbindungsbereiche 4B sind so vorgesehen,
dass jeder von ihnen eine Größe von zum
Beispiel 0,1–5
mm2 aufweist und sie sowohl von den in Längsrichtung
als auch von den in Querrichtung benachbarten zweiten Verbindungsbereichen 4A mit
einem Abstand von jeweils 0,5–5
mm sowohl in Längsrichtung als
auch in Querrichtung von der dritten Verbundbahn 43C angeordnet
sind. Während
die zweiten Verbindungsbereiche 4B vorzugsweise mit einem
Abstand von den ersten Verbindungsbereichen 4A angeordnet sind,
wird die Ausnutzung der Erfindung auch nicht beeinträchtigt,
wenn einige der zweiten Verbindungsbereiche 4B auf einigen
der ersten Verbindungsbereiche 4A platziert sind.
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Danach
kann die erste Verbundbahn 43A in geeignete Abmessungen
geschnitten werden, um die erste Verbundlage 1A aus 1 zu
erhalten. Die zweite Verbundbahn 43B, die sich auf die
oben beschriebene Weise zusammengezogen hat, kann in geeignete Abmessungen
geschnitten werden, um die zweite Verbundlage 1B aus 2 zu
erhalten. Ähnlicherweise
kann die dritte Verbundbahn 43C in geeignete Abmessungen geschnitten
werden, um die dritte Verbundlage 1C aus 3 zu
erhalten. Die aus der zweiten Verbundbahn 43B erhaltene
Verbundlage weist nur die ersten Verbindungsbereiche 4A auf,
und die aus der dritten Verbundbahn 43C erhaltene Verbundlage
weist die ersten Verbindungsbereiche 4A und die zweiten
Verbindungsbereiche 4B auf. Die in dem durch 4 dargestellten
Vorgang verwendeten ersten Endlosfasern 35 entsprechen den
Endlosfasern 6 in 1–3,
und die erste Bahn 41, die diese Fasern 6 umfasst,
ist dazu bestimmt, die obere Schicht 2 aus 1–3 zu
bilden. Die zweite Bahn 42 ist dazu bestimmt, die untere
Schicht 3 aus 1–3 zu bilden.
Bei diesem Vorgang kann das dritte Paar von Rollen 38 in
solch einer Form vorgesehen sein, dass die Rollen ähnlich dem
ersten Paar von Rollen 36 bloß als Zuführrollen dienen.
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Bei
der zweiten Verbundbahn 43B und der dritten Verbundbahn 43C,
die auf diese Weise erhalten wurden, können die ersten und zweiten
Bahnen 41, 42 gedehnt werden, nachdem sie miteinander
in den ersten Verbindungsbereichen 4A verbunden wurden,
um die Verschmelzung oder Verwicklung unter den Fasern der ersten
Bahn 41 zu lösen.
Ungleichmäßige Verteilung
der ersten Endlosfasern 35 in der ersten Bahn aufgrund solcher
Verschmelzung oder Verwebung kann dadurch ausgeschlossen werden,
um zweite und dritte Verbundbahnen 43B, 43C mit
einem gleichförmigen
Berührungsgefühl zu erhalten.
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Bei
dem Vorgang zur Herstellung der ersten bis zur dritten Verbundlage 1A–1C gemäß dieser
Erfindung kann die erste Verbundbahn 43A auch in ihrer
Querrichtung, senkrecht zu der Richtung, in der die erste Verbundbahn 43A gefördert wird,
gedehnt werden. Dadurch kann der Abschnitt der ersten Endlosfasern 35, der
in Querrichtung zur ersten Verbundbahn 43A verläuft, gedehnt
werden. Die zweiten Verbindungsbereiche 4B der dritten
Verbundbahn 43C dienen dazu, die erste Bahn 41,
die nun frei von Ungleichmäßigkeiten
in ihrer Verteilung ist, mit der zweiten Verbundbahn 42 fest
zu verbinden, sodass diese zwei Bahnen 41, 42 nicht
voneinander getrennt werden, selbst wenn Dehnen und Zusammenziehen
wiederholt werden.
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Die
bei diesem Vorgang verwendeten ersten Endlosfasern, die aus thermoplastischem
Kunstharz, insbesondere Homopolymer aus Polypropylen oder Propylen-Copolymer
hergestellt sind, können
mit einem geeigneten Gleitmittel versehen werden, um einen Reibungswiderstand
unter den Polymermolekülen
und eine Kristallisation, die möglicherweise
beim Dehnungsvorgang auftritt, zu verringern. Demzufolge kann die
mit den ersten Endlosfasern 35 gebildete erste Bahn 41 zusammen
mit der zweiten Bahn 42 mit einer Dehnbarkeit gedehnt werden,
die größer als
in dem Fall ist, dass die Endlosfasern kein Gleitmittel enthalten,
sogar wenn diese Fasern 35 einen relativ großen Durchmesser
behalten, wenn sie aus dem ersten Extruder 31 ausgestoßen worden
sind, oder wenn diese Fasern 35 zu einem relativ kleinen
Durchmesser gedehnt werden, unmittelbar nachdem sie ausgestoßen worden
sind.
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Bei
der durch das Dehnen der ersten Verbundbahn 43A erhaltenen
zweiten Verbundbahn 43B weisen die ersten Endlosfasern 35 einen
reduzierten Durchmesser und eine erhöhte Länge auf, wenn diese Endlosfasern 35 gedehnt
werden. Im Ergebnis weist die erste Bahn 41 eine erhöhte scheinbare
Voluminösität und ein weicheres
Berührungsgefühl auf.
Darüber
hinaus erhöht
das dem thermoplastischen Kunstharz zugefügte Gleitmittel eine Fluidi tät dieses
Harzes und erlaubt es, dass eine Düsentemperatur des ersten Extruders,
d. h. eine Harztemperatur, auf ein geringeres Niveau als in dem
Fall eingestellt werden kann, dass das thermoplastische Kunstharz
kein Gleitmittel enthält.
Je geringer die Harztemperatur, desto einfacher ist das Kühlen des Harzes,
sodass der Vorgang aus 4 eine Überschusskapazität für das Kühlen des
Harzes aufweisen kann und dementsprechend die Menge an Harz, die
pro Zeiteinheit aus dem Extruder ausgestoßen wird, steigern kann. Auf
diese Weise wird die Produktivität
der ersten Endlosfasern 35 pro Zeiteinheit erhöht.
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Die
Schritte des in 4 dargestellten Vorgangs gemäß dieser
Erfindung können
auf verschiedene Weisen modifiziert werden. Zum Beispiel ist es
möglich,
die zweite Bahn 42 vor der ersten Bahn 41 dem
Band 30 zuzuführen.
Es ist ebenfalls möglich,
die ersten und zweiten Bahnn 41, 42 mittels Vernadelung
oder einer Technik des säulenförmigen Hochdruckwasserstrahleinspritzens
anstelle der Prägerollen 34 oder 38 miteinander
zu verbinden. Ferner ist eine solche alternative Anordnung möglich, dass
ein dritter Extruder abwärts
vom zweiten Extruder 32 vorgesehen ist, sodass die dritte
Bahn ähnlich
zur ersten Bahn durch aus diesem dritten Extruder auf die zweite
Bahn ausgestoßene
inelastische dritte schmelzgeblasene Endlosfasern gebildet werden
kann und dadurch eine Dreischichtverbundlage 1A–1C,
die die erste und die zweite Bahn 41, 42 sowie
die dritte Bahn umfasst, gebildet werden kann. Die erste Bahn 41 und
die dritte Bahn können
in verschiedenen Faktoren, wie Art, Farbe und Faserdurchmesser des
Harzes übereinstimmen
oder voneinander verschieden sein.
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5 ist
ein der 4 ähnliches Diagramm, das einen
Vorgang darstellt, der in einer von der in 4 dargestellten
unterschiedlichen Weise angeordnet ist. Bei diesem alternativen
Ausführungsbeispiel
des Vorgangs wird ein Film 52, der aus thermoplastischem
Elastomer hergestellt ist und in der Laufrichtung des Bandes 30 elastisch
dehnbar ist, der zweiten Bahn 42 von links, wie in 5 gesehen,
zugeführt,
und die ersten Endlosfasern 35 umfassend die erste Bahn 41 wird
auf diesen Film 52 geführt. Ähnlich dem
Fall von 4 laufen die erste und die zweite
Bahn 41, 42 durch den zwischen dem Paar von Prägerollen 34 definierten
Spalt, in dem sie in den ersten Verbindungsbereichen 4A unterbrochen
miteinander verschmolzen werden, um die erste Verbundbahn 3A zu
bilden, die dann durch die ersten und zweiten Rollen 36, 37 gedehnt
werden. Danach lässt
man sich die erste Verbundbahn 3A zusammenziehen und, falls
gewünscht,
führt sie
durch den durch das dritte Paar von Rollen 38 definierten
Spalt zur unterbrochenen Verschmelzung in den zweiten Verbindungsbereichen 4B,
um die dritte Verbundbahn 43C zu bilden. Durch das Verschmelzen
der ersten Bahn 41 mit der zweiten Bahn 42 auf
diese Weise in der Form des Films 52 zum Bilden der ersten
und zweiten Verbindungsbereiche 4A, 4B braucht
nicht befürchtet
zu werden, dass die erste Bahn 41 und die zweite Bahn 42 leicht
voneinander getrennt werden können,
auch wenn der Flächeninhalt
der einzelnen ersten und zweiten Verbindungsbereiche 4A, 4B so
klein wie in der Größenordnung
von 0,1–1
mm bemessen ist, da die erste Bahn 41 die Endlosfasern
umfasst. Es sollte jedoch ersichtlich sein, dass der Flächeninhalt
der ersten und zweiten Verbindungsbereiche 4A, 4B so
groß wie
in der Größenordnung
von 10 mm2 bemessen sein kann.
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Ohne
den Gegenstand dieser Erfindung zu verlassen, ist es möglich, die
schmelzgeblasenen Endlosfasern anstelle der ersten und zweiten Extruder 31, 32 mittels
einfacher Schmelztellerextruder herzustellen, die normalerweise
dazu verwendet werden, einen Spun-Bond-Vliesstoff oder Ähnliches
herzustellen.
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Die
mit dieser Erfindung erhaltene erste Verbundlage 1A wird
leicht gedehnt, und die aus dieser ersten Verbundlage 1A erhaltenen
zweiten und dritten Verbundlagen 1B, 1C weisen
ein angenehmes Berührungsgefühl auf.
Im Hinblick auf solche Eigenschaften sind diese Verbundlagen 1A–1C als
ein Tuch oder ein elastisches Element geeignet, die für einen
Sanitärartikel
wie eine Wegwerfwindel, eine Binde, Wegwerfhöschen oder einen im medizinischen
Bereich benutzten Wegwerfumhang verwendet werden.
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BEISPIEL
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Eine
dehnbare Bahn mit dem in Tabelle 1 aufgeführten Aufbau wurde auf beiden
Flächen
einer elastisch dehnbaren Bahn mit dem ebenfalls in Tabelle 1 beschriebenen
Aufbau platziert, dann wurden diese beiden aufeinander platzierten
Bahnen durch einen zwischen einem Paar von wärmeprägenden Rollen definierten Spalt
geführt.
Dadurch wurden diese Bahnen in mehreren Verbindungsbereichen, die
15% des Gesamtflächeninhalts
der Bahnenfläche
bedecken, miteinander verschmolzen, um eine elastisch dehnbare erste
Verbundlage zu erhalten, die der in 1 gezeigten
erfindungsgemäßen entspricht.
Die erste Verbundlage wurde in einer Richtung um 150 gedehnt, dann
ließ man
sie sich zusammenziehen, und schließlich wurde sie in geeignete
Abmessungen geschnitten, um eine elastisch dehnbare zweite Verbundlage
zu erhalten, die der in 2 gezeigten erfindungsgemäßen entspricht.
Diese zweite Verbundlage wies die in Tabelle 1 aufgeführten Eigenschaften
auf.
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STEUERUNG
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Eine
dehnbare Bahn wurde auf beiden Flächen der elastisch dehnbaren
Bahn, die in BEISPIEL verwendet wurde, platziert, und diese Bahnen
wurden in der gleichen Weise wie in BEISPIEL miteinander verschmolzen,
während
diese Bahnen durch den zwischen dem Paar von Prägerollen definierten Spalt
geführt wurden.
Danach wurden diese miteinander verschmolzenen Bahnen um 100% im
Falle von STEUERUNG 1 und um 150% im Falle von STEUERUNG 2 gedehnt,
um Verbundlagen zu erhalten. Die in den jeweiligen STEUERUNGen erhaltenen
Verbundlagen wiesen Eigenschaften wie in Tabelle 1 beschrieben auf.
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- (Anmerkung 1) MI = 70 g/min gemessen entsprechend JIS (Japanischer
Industriestandard) K6758
- (Anmerkung 2) MI = 65 g/min gemessen entsprechend JIS K6758
- (Anmerkung 3) Calciumstearat
- (Anmerkung 4) Die maximale Dehnbarkeit der Verbundlage auf einer
Dehnung-Spannung-Kurve unter einer im Wesentlichen gleichförmigen Kraft,
wenn die Verbundlage wieder in der gleichen Richtung wie der gedehnt wird,
in der die Verbundlage zuvor gedehnt wurde.
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Unter
Bezugnahme auf Tabelle 1 weist die aus Polypropylen-Homopolymer-Faser
hergestellte und kein Gleitmittel enthaltende Faser aus STEUERUNG
1 eine geringere Bruchausdehnung auf als die Bruchausdehnung der
Faser aus BEISPIEL, die aus demselben Homopolymer hergestellt ist,
aber kein Gleitmittel enthält.
Die Verbundlage aus STEUERUNG 1, die eine solche Faser verwendet,
weist eine geringere Dehnbarkeit auf als die zweite Verbundlage
von BEISPIEL. Die aus Homopolymer hergestellte und kein Gleitmittel
enthaltende Faser aus STEUERUNG 2 kann zu einem Durchmesser von
20 μm verdickt
werden, um eine Bruchausdehnung zu erhalten, die im Wesentlichen
gleich der der Faser aus BEISPIEL ist. Die Verbundlage aus STEUERUNG
2, die eine solche verdickte Faser verwendet, kann eine Dehnbarkeit
erhalten, die im Wesentlichen gleich der ist, die die zweite Verbundlage
aus BEISPIEL aufweist. Allerdings weist die einzelne Faser in der Verbundlage
aus STEUERUNG 2 einen Durchmesser auf, der so dick wie 18 μm ist, und
ist nicht in der Lage, eine gewünschte
Flexibilität
zu bieten.