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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft Multiplexer für
optische Signale. Insbesondere betrifft die Erfindung einen konfigurierbaren
optischen Multiplexer mit mehreren Kanälen, deren Betriebszustände unabhängig voneinander gesteuert
werden können,
um optische Signale zu addieren, auszukoppeln und durchzulassen.
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Hintergrund
der Erfindung
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Dichtes
Wellenlängenmultiplexing
(DWDM = Dense Wave-Division Multiplexing) ist eine Technik, bei der
mehrere optische Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen durch
eine einzige optische Faser hindurch übertragen werden. DWDM ermöglicht,
daß das
Datenvolumen, das durch eine einzelne optische Faser hindurch übertragen
werden kann, mit näherungsweise
n multipliziert werden kann, wobei n die Anzahl von unterschiedlichen
Wellenlängen
ist. Typischerweise sind Netzwerke, die DWDM einsetzen, mit einer
Ring-Topologie angeordnet, bei der mehrere optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer
(OADMs = Optical Add-Drop Multiplexers) durch Lichtleitfasern zu
einer Schleife verbunden sind. Die OADMs werden verwendet, um bestimmte
optische Signale zu dem Netzwerk zu addieren und bestimmte optische
Signale aus dem Netzwerk auszukoppeln. Der OADM kann aus dem Netzwerk
ein optisches Signal auskoppeln, das für ein anderes Netzwerkelement
bestimmt ist, und derartige optische Signale solch einem anderen
Netzwerkelement zuführen oder
kann ein optisches Signal, das von einem anderen Netzwerkelement
empfangen wird, zu einem Kanal des Netzwerks addieren. Das andere
Netzwerkelement kann ein Endbenutzer, eine direkte oder indirekte
Verbindung zu oder von einem Endbenutzer, ein anderes Netzwerk oder
eine direkte oder indirekte Verbindung zu oder von einem anderen
Netzwerk sein.
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Herkömmliche
Additions-Auskopplungs-Multiplexer, die bei DWDM-Netzwerken verwendet
werden, weisen feste Additions-Auskopplungs-Kanäle auf. Derartige feste OADMs
können
lediglich ein optisches Signal einer gegebenen Frequenz addieren
oder auskoppeln und sind deshalb unflexibel im Betrieb. Eine derartige
Inflexibilität
beschränkt
den Verkehrsfluß durch
das Netzwerk sowie zwischen dem Netzwerk und anderen Netzwerkelementen.
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In
jüngerer
Zeit wurden in einer Bemühung,
die durch feste OADMs auferlegten Beschränkungen zu vermeiden, konfigurierbare
optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer (COADMs) vorgeschlagen.
Konfigurierbare optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer werden
auf dem Gebiet manchmal als rekonfigurierbare optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer (ROADMs)
bezeichnet. Ein COADM ist in dem Sinne konfigurierbar, daß der Betriebsmodus,
d. h. Auskopplung, Durchlaß,
Addition und Addition-Auskopplung, jedes seiner Kanäle durch
ein Steuersignal und durch Liefern des geeigneten Eingangssignals
einzeln eingestellt werden kann. COADMs auf der Basis von optischen
Multiplexern und optischen 2 × 2-Schaltern
werden beispielsweise von JDS Uniphase Corp. verkauft und sind unter < http://www.jdsuniphase.com/HTML/catalog/products/menu_srch.cfm?-fn=coadm.html > beschrieben. Aufgrund
von Einfügungsverlusten
und hohen Herstellungskosten lassen sich derartige COADMs jedoch
nicht gut für
große
Anschlußzahlen
skalieren.
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COADMs
auf der Basis eines Beugungsgitters und eines Schlitzes wurden von
F. N. Timofeev, P. Bayvel, E. G. Churin und J. E. Midwinter in 42
ELECTRONICS LETTERS, 1307–1308
(04. Juli 1996) vorgeschlagen. Diese COADMs sind jedoch mit einer
Reihe von Problemen verbunden. Sie weisen einen hohen Einfügungsverlust
auf und, obwohl mehrere optische Signale aus dem Netzwerk entfernt
werden können,
kann tatsächlich
nur eines dieser optischen Signale in eine Ausgangsfaser übertragen
werden. Schließlich
wird das optische Signal bei diesem Typ eines COADM mechanisch ausgewählt.
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Das
US-Patent Nr. 5,414,540 von Patel et al. (Patel) offenbart einen
COADM, der optische Signale in einem Eingangskanal oder einem Additionskanal
einzeln zu einem ausgewählten
Auskopplungskanal oder Ausgabekanal schalten kann. In einigen von
Patels Ausführungen
müssen
die optischen Signale spezifische Polarisationsrichtungen aufweisen.
Ein Beugungsgitter trennt die optischen Signale in dem Eingangskanal oder
dem Additionskanal räumlich
gemäß ihren
Frequenzen. Die getrennten optischen Signale durchlaufen unterschiedliche
Segmente eines Flüssigkristallmodulators.
Die Flüssigkristallmodulatorsegmente
werden einzeln gesteuert, um die Polarisation des optischen Signals,
das diese durchläuft,
um null oder 90° zu
drehen. Die optischen Signale durchlaufen dann durch ein polarisationsdispersives
Elemente wie Calcit, das die optischen Signale gemäß ihrer
Polarisation räumlich
trennt. Ein zweites Beugungsgitter kombiniert die optischen Signale
mit dem gleichen Polarisationszustand, d. h. gedreht oder nicht
gedreht, zu zwei unterschiedlichen, nicht parallelen Ausgangsstrahlen,
von denen einer zu dem Ausgangskanal übertragen wird und der andere zu
einem Auskopplungskanal geführt
wird.
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Der
von Patel offenbarte COADM bietet zwar eine Reihe von Vorteilen
gegenüber
den oben erwähnten COADMs
auf Basis eines optischen Multiplexers und auf Basis eines Schlitzes,
aber weist immer noch Mängel auf.
Aufgrund ihrer Struktur weisen mehrere der von Patel offenbarten
Ausführungen
einen unannehmbar hohen Übersprechpegel
(„cross-talk
level") auf. Ein
COADM sollte nicht zu Cross-Talk zwischen den optischen Signalen
führen.
Wenn ein COADM ein optisches Signal auskoppelt, das an seinem Eingangsanschluß empfangen
wird, ist die besorgniserregendste Cross-Talk-Komponente jene zwischen
dem Eingangsanschluß und dem
Ausgangsanschluß.
Dies ist insbesondere von Bedeutung, weil das Netzwerk gewöhnlich viele
in Reihe geschaltete COADMs umfaßt. Die kumulative Wirkung
von Cross-Talk in
den Ausgangsanschluß bei
jedem COADM verschlechtert das Signal-Rausch-Verhältnis
der optischen Signale, die das Netzwerk durchlaufen. Wenn ein COADM
ein optisches Signal addiert, das an seinem Additionsanschluß empfangen
wird, ist die besorgniserregendste Cross-Talk-Komponente jene zwischen
dem Additionsanschluß und
dem Auskopplungsanschluß.
Diese Cross-Talk-Komponenten zwischen dem Eingangsanschluß und dem
Ausgangsanschluß sowie
zwischen dem Additionsanschluß und
dem Auskopplungsanschluß sind
typischerweise kohärent
und in einem Band mit dem erwünschten
Signal. Berechnungen für
den ungünstigsten
Fall lassen darauf schließen, daß die Spezifikation
für die
Cross-Talk-Komponenten
von dem Additionsanschluß zu
dem Auskopplungsanschluß sowie
von dem Eingangsanschluß zu
dem Ausgangsanschluß weniger
als –50
dB betragen sollte. Das heißt,
die Leistung des optischen Cross-Talk-Signals geteilt durch die
Leistung der erwünschten
optischen Signale an dem Ausgangsanschluß oder an dem Auskopplungsanschluß sollte
weniger als 10–5 betragen. Eine relevante
Druckschrift bezüglich
des Cross-Talk-Verhaltens von optischen Additions-Auskopplungs-Multiplexern
ist E. L. Goldstein und L. Eskildsen, Scaling Limitations in Transparent
Optical Networks Due to Low-level Crosstalk, 7 IEEE Photonics Tech.
Lett., 95–96
(Januar 1995).
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Erstens
fallen bei einigen der von Patel offenbarten Ausführungen
die optischen Signale an den Elementen des COADM, einschließlich des
LC-Modulators, in Einfallswinkeln ein, die sich erheblich voneinander unterscheiden
und die zusätzlich
nicht Null betragen. Die Polarisationsdrehung, die durch den LC-Modulator geliefert
wird, hängt
von dem Einfallswinkel ab. Die Polarisation eines optischen Signals
wird lediglich bei einem gegebenen Einfallswinkel um einen gestaltungsabhängigen bzw.
Design-Winkel, z. B. 90°,
gedreht. Bei optischen Signalen mit anderen Einfallswinkeln wird
die Polarisation um Winkel gedreht, die sich von dem gestaltungsabhängigen Winkel
unterscheiden. Ein Teil eines optischen Signals, dessen Polarisation
nicht um den gestaltungsabhängigen
Winkel gedreht ist, erscheint an dem anderen Ausgang als Cross-Talk.
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Zweitens
arbeiten einige der von Patel offenbarten Ausführungen mit polarisierten optischen
Signalen, die eine vorbestimmte Polarisationsrichtung aufweisen.
Signalverluste treten auf, wenn die optischen Signale zu der vorbestimmten
Richtung unterschiedliche Polarisationsrichtungen aufweisen, wie
es bei optischen Signalen in einem Netzwerk häufig der Fall ist. Derartige
Signalverluste sind in einem Netzwerk unerwünscht.
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Drittens
verwenden die von Patel offenbarten, polarisationsunabhängigen Ausführungen
vier oder sechs Halbwellenplatten. Halbwellenplatten bringen nicht
nur eine chromatische Dispersion ein, die einen Cross-Talk bewirkt,
sondern müssen
auch eine sehr genau angepaßte
optische Dicke aufweisen, damit sie keinen zusätzlichen Cross-Talk einbringen.
Die Anmelder haben berechnet, daß praktische Herstellungstoleranzen
bei lediglich einer der Halbwellenplatten in einem Cross-Talk-Pegel
von bis zu –33
dB resultieren können, was
für viele
Anwendungen unannehmbar hoch ist, wie es oben angemerkt ist. Zudem
erhöht
die Wirkung einer Dispersion diesen Cross-Talk-Pegel erheblich.
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Viertens
offenbart Patel eine Ausführung,
die ein Wollaston-Prisma verwendet, um dafür zu sorgen, daß die Einfallswinkel
an dem LC-Modulator alle gleich sind, aber diese Ausführung benötigt zusätzlich sechs Halbwellenplatten,
deren Problematik oben erörtert
ist.
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Schließlich sind
in den von Patel offenbarten Ausführungen polarisationsdispersive
Elemente benachbart zu dem LC-Modulator angeordnet, wo die optischen
Signale in ihre Frequenzkomponenten geteilt wurden. Dies erfordert,
daß die
polarisationsdispersiven Elemente relativ groß sind, und erhöht die Größe und die
Herstellungskosten des COADM.
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Die
WO-A-9835251 offenbart einen frequenzselektiven optischen Multiplexer,
der erste Eingangsignale entlang einer Polarisation und dann entlang
einer Wellenlänge
trennt. Diese Druckschrift benötigt
vier Wege, einen für
jede Polarisation des Signals von jedem Anschluß.
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Folglich
wird ein konfigurierbarer optischer Additions-Auskopplungs-Multiplexer
benötigt,
bei dem die optischen Signale, die addiert oder ausgekoppelt werden
sollen, elektrisch ausgewählt
werden und der die oben erwähnte
Cross-Talk-Spezifikation von –50
dB ohne weiteres einhält.
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Ferner
wird ein konfigurierbarer optischer Additions-Auskopplungs-Multiplexer
benötigt,
der mit unpolarisierten optischen Signalen oder optischen Signalen
mit beliebigen Polarisationsrichtungen arbeiten kann.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung liefert einen konfigurierbaren optischen Multiplexer
gemäß Anspruch
1 sowie ein Verfahren zum Auskoppeln eines Auskopplungssignals aus
einem ersten optischen Multifrequenzsignal gemäß Anspruch 15 und ein Verfahren
zum Addieren eines optischen Additionssignals zu einem ersten optischen
Multifrequenzsignal gemäß Anspruch
18.
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Die
Erfindung liefert einen frequenzselektiven optischen Multiplexer,
der optische Eingangs-/Ausgangseinrichtungen,
eine LC-Polarisationssteuerung und einen spektralen Demultiplexer/Multiplexer
umfaßt. Die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen umfassen zwei Anschlüsse bzw.
Ports, einen ersten optischen Weg und einen zweiten optischen Weg,
die mit einer ersten Entfernung in einer ersten Richtung voneinander
räumlich
getrennt sind, und polarisationsdispersive optische Einrichtungen.
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Die
polarisationsdispersiven optischen Einrichtungen sind zwischen den
Anschlüssen
und den optischen Wegen angeordnet und sind so strukturiert, daß sie ein
Polarisationskomponentenpaar aus einem optischen Signal erzeugen.
Das Polarisationskomponentenpaar ist aus einer ersten Polarisationskomponente
und einer zweiten Polarisationskomponente gebildet, die orthogonale
Polarisationsrichtungen aufweisen. Die polarisationsdispersiven
optischen Einrichtungen sind zusätzlich
so strukturiert, daß sie
die erste und die zweite Polarisationskomponente über den
ersten bzw. den zweiten optischen Weg ausgeben. Die erste und die
zweite Polarisationskomponente weisen eine erste bzw. eine zweite
Polarisationsrichtung auf, wenn das optische Signal an einem der
Anschlüsse
empfangen wird, und weisen die zweite bzw. die erste Polarisationsrichtung
auf, wenn das optische Signal an dem anderen der Anschlüsse empfangen
wird.
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Der
spektrale Demultiplexer/Multiplexer erzeugt aus einem ersten Paar
orthogonaler Polarisationskomponenten, die von den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
empfangen werden, erste Paare spektraler Komponenten, die in einer
Richtung orthogonal zu der ersten Richtung räumlich getrennt sind, gibt die
ersten Paare spektraler Komponenten zu der LC-Polarisationssteuerung aus, empfängt jeweilige
zweite Paare spektraler Komponenten von der LC-Polarisationssteuerung
und überlappt
die zweiten Paare spektraler Komponenten räumlich, um ein zweites Polarisationskomponentenpaar
für eine
Rückleitung
zu den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen zu erzeugen. Entweder
das erste Polarisationskomponentenpaar oder das zweite Polarisationskomponentenpaar
verläuft über die
optischen Wege zwischen dem spektralen Demultiplexer/Multiplexer
und den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen.
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Die
LC-Polarisationssteuerung ist so angeordnet, daß sie die ersten Paare spektraler
Komponenten in einem Einfallswinkel von Null empfängt, und
dreht die Polarisation eines jeden des ersten Paars spektraler Komponenten
einzeln und selektiv um einen Winkel von entweder 0° oder 90°, um eines
der zweiten Paare spektraler Komponenten zu erzeugen.
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Die
Erfindung gibt zusätzlich
ein Verfahren zum Auskoppeln eines optischen Auskopplungssignals
aus einem optischen Multifrequenzsignal an: Bei dem Verfahren wird
das optische Multifrequenzsignal empfangen und räumlich in eine erste Polarisationskomponente
und eine zweite Polarisationskomponente mit orthogonalen Polarisationsrichtungen
getrennt. Die erste Polarisationskomponente und die zweite Polarisationskomponente
werden räumlich
in erste spektrale Komponenten bzw. zweite spektrale Komponenten
getrennt. Die ersten spektralen Komponenten und die zweiten spektralen
Komponenten umfassen eine erste spektrale Auskopplungskomponente
bzw. eine zweite spektrale Auskopplungskomponente, die von dem optischen
Auskopplungssignal stammen.
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Die
Polarisationen der ersten spektralen Auskopplungskomponente und
der anderen der ersten spektralen Komponenten werden so eingestellt,
daß diese
orthogonal zueinander sind, und die Polarisationen der zweiten spektralen
Auskopplungskomponente und der anderen der zweiten spektralen Komponenten
werden so eingestellt, daß diese
orthogonal zueinander sind.
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Die
ersten spektralen Komponenten werden räumlich überlappt, um eine dritte Polarisationskomponente
zu erzeugen, welche die erste spektrale Auskopplungskomponente umfaßt, die
orthogonal zu den anderen der ersten spektralen Komponenten polarisiert
ist. Die zweiten spektralen Komponenten werden räumlich überlappt, um eine vierte Polarisationskomponente
zu erzeugen, die räumlich
von der dritten Polarisationskomponente getrennt ist. Die vierte
Polarisationskomponente umfaßt
die zweite spektrale Auskopplungskomponente, die orthogonal zu den
anderen der zweiten spektralen Komponenten polarisiert ist.
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Schließlich werden
die dritte Polarisationskomponente und die vierte Polarisationskomponente
polarisationsabhängig
räumlich überlappt,
um das optische Auskopplungssignal aus der ersten spektralen Auskopplungskomponente
und der zweiten spektralen Auskopplungskomponente zu erzeugen.
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Die
Erfindung gibt schließlich
ein Verfahren zum Addieren eines optischen Additionssignals zu einem ersten
optischen Multifrequenzsignal an, um ein zweites optisches Multifrequenzsignal
zu erzeugen, welches das optische Additionssignal umfaßt. Bei
dem Verfahren werden das optische Additionssignal und das optische
Multifrequenzsignal empfangen. Das erste optische Multifrequenzsignal
wird räumlich
in eine erste Polarisationskomponente und eine zweite Polarisationskomponente
getrennt, die orthogonale Polarisationen aufweisen. Das optische
Additionssignal wird räumlich
in eine dritte Polarisationskomponente, die orthogonal zu der ersten
Polarisationskomponente polarisiert ist, und eine vierte Polarisationskomponente
getrennt, die orthogonal zu der zweiten Polarisationskomponente
ist. Die erste und die dritte Polarisationskomponente werden als
eine fünfte
Polarisationskomponente ausgegeben und die zweite und die vierte
Polarisationskomponente werden als eine sechste Polarisationskomponente
ausgegeben.
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Die
fünfte
Polarisationskomponente und die sechste Polarisationskomponente
werden räumlich
in erste spektrale Komponenten bzw. zweite spektrale Komponenten
getrennt. Die ersten spektralen Komponenten und die zweiten spektralen
Komponenten umfassen eine erste spektrale Additionskomponente bzw.
eine zweite spektrale Additionskomponente, die von dem optischen
Additionssignal stammen.
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Die
Polarisationen der ersten spektralen Additionskomponente und der
anderen der ersten spektralen Komponenten werden so eingestellt,
daß diese
parallel zueinander sind, und die Polarisationen der zweiten spektralen
Additionskomponente und der anderen der zweiten spektralen Komponenten
werden so eingestellt, daß diese
parallel zueinander sind.
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Die
ersten spektralen Komponenten, einschließlich der spektralen Additionskomponente,
werden räumlich überlappt,
um eine siebte Polarisationskomponente zu erzeugen, und die zweiten
spektralen Komponenten, einschließlich der zweiten spektralen
Additionskomponente, werden räumlich überlappt,
um eine achte Polarisationskomponente zu erzeugen, die räumlich von
der siebten Polarisationskomponente getrennt ist.
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Schließlich werden
diejenigen der ersten spektralen Komponenten, welche die gleiche
Polarisation wie die erste spektrale Additionskomponente in der
siebten Polarisationskomponente aufweisen, und diejenigen der zweiten
spektralen Komponenten, welche die gleiche Polarisation wie die
zweite spektrale Additionskomponente in der achten Polarisationskomponente
aufweisen, polarisationsabhängig
räumlich überlappt,
um das zweite optische Multifrequenzsignal zu erzeugen.
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Der
COADM gemäß der Erfindung
und das Optiksignalauskopplungs- und das Optiksignalsadditionsverfahren
gemäß der Erfindung
ermöglichen,
daß optische
Signale unter Verwendung eines einfachen elektrischen Steuersignals
selektiv aus einem optischen Multifrequenzsignal ausgekoppelt und
zu diesem addiert werden können.
Der COADM und die Verfahren führen
eine polarisationsabhängige
räumliche
Trennung durch, bevor eine frequenzabhängige räumliche Trennung durchgeführt wird.
Dies ermöglicht,
daß die Cross-Talk-Pegel
die oben beschriebene Cross-Talk-Spezifikation einhalten.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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Die
Erfindung wird mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen besser verständlich.
Die Komponenten in den Zeichnungen sind nicht zwangsläufig maßstabsgetreu
und der Schwerpunkt liegt anstelle dessen auf einer deutlichen Darstellung
der Erfindung.
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1A ist
eine schematische Draufsicht einer ersten Ausführung eines COADM gemäß der Erfindung.
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1B ist
eine schematische Seitenansicht des in 1A gezeigten
COADM und zeigt zusätzlich
die optischen Eingangseinrichtungen, die ein Paar Polarisationskomponenten,
die in der y-Richtung und der z-Richtung polarisiert sind, von einem
optischen Signal ableiten, das an dem Eingangsanschluß empfangen wird,
und diese Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen
A bzw. B ausgeben, und die optischen Ausgangseinrichtungen, die
ein Paar Polarisationskomponenten, die in der y-Richtung und der
z-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen A' bzw. B' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Auskopplungsanschluß zuführen.
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1C ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Eingangseinrichtungen
zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung
und der y-Richtung polarisiert sind, von einem optischen Signal
ableiten, das von dem Additionsanschluß empfangen wird, und diese
Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen A bzw. B
ausgeben.
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1D ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Ausgangseinrichtungen
zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung
und der y-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen
B' bzw. A' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Ausgangsanschluß zuführen.
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1E ist
eine schematische Seitenansicht einer praktischen Ausführung des
in 1A gezeigten COADM.
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2A ist
eine schematische Vorderansicht der transmissiven Flüssigkristall-Polarisationssteuerung des
in 1A gezeigten COADM.
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2B ist
eine schematische Seitenansicht der in 2A gezeigten
transmissiven Flüssigkristall-Polarisationssteuerung.
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3A ist
eine schematische Seitenansicht des in 1A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Auskopplungsmodus dar.
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3B ist
eine schematische Seitenansicht des in 1A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Durchlaßmodus
dar.
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3C ist
eine schematische Seitenansicht des in 1A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additionsmodus dar.
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3D ist
eine schematische Seitenansicht des in 1A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additions-Auskopplungs-Modus dar.
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4A ist
eine schematische Draufsicht einer zweiten Ausführung eines COADM gemäß der Erfindung.
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4B ist
eine schematische Draufsicht des in 4A gezeigten
COADM und zeigt zusätzlich
die optischen Eingangseinrichtungen, die ein Paar Polarisationskomponenten,
die in der y-Richtung und der z-Richtung polarisiert sind, von einem
optischen Signal ableiten, das an dem Eingangsanschluß empfangen wird,
und diese Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen
A bzw. B ausgeben, und die optischen Ausgangseinrichtungen, die
ein Paar Polarisationskomponenten, die in der y-Richtung und der
z-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen A' bzw. B' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Auskopplungsanschluß zuführen.
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4C ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Eingangseinrichtungen
des in 4A und 4B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung und
der y-Richtung polarisiert sind, von einem optischen Signal ableiten,
das von dem Additionsanschluß empfangen
wird, und diese Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen
A bzw. B ausgeben.
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4D ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Ausgangseinrichtungen
des in 4A und 4B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung und
der y-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen
A' bzw. B' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Ausgangsanschluß zuführen.
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5A ist
eine schematische Seitenansicht des in 4A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Auskopplungsmodus dar.
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5B ist
eine schematische Seitenansicht des in 4A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Durchlaßmodus
dar.
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5C ist
eine schematische Seitenansicht des in 5A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additionsmodus dar.
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5D ist
eine schematische Seitenansicht des in 5A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additions-Auskopplungs-Modus dar.
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6A ist
eine schematische Draufsicht einer dritten Ausführung eines COADM gemäß der Erfindung.
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6B ist
eine schematische Seitenansicht des in 6A gezeigten
COADM.
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6C ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Eingangseinrichtungen
des in 6A und 6B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der y-Richtung und
der z-Richtung polarisiert sind, von einem optischen Signal ableiten,
das von dem Additionsanschluß empfangen
wird, und diese Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen
A bzw. B ausgeben.
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6D ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Eingangseinrichtungen
des in 6A und 6B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung und
der y-Richtung polarisiert sind, von einem optischen Signal ableiten,
das von dem Additionsanschluß empfangen
wird, und diese Polarisationskomponenten zu den optischen Ausgangwegen
A bzw. B ausgeben.
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6E ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Ausgangseinrichtungen
des in 6A und 6B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der y-Richtung und
der z-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen
A' bzw. B' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Ausgangsanschluß zuführen.
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6F ist
eine schematische Seitenansicht, welche die optischen Ausgangseinrichtungen
des in 6A und 6B gezeigten
COADM zeigt, die ein Paar Polarisationskomponenten, die in der z-Richtung und
der y-Richtung polarisiert sind, von den optischen Eingangswegen
A' bzw. B' empfangen, und ein
optisches Signal, das von diesen Polarisationskomponenten abgeleitet
ist, dem Ausgangsanschluß zuführen.
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7A ist
eine schematische Seitenansicht des in 6A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Auskopplungsmodus dar.
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7B ist
eine schematische Seitenansicht des in 6A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Durchlaßmodus
dar.
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7C ist
eine schematische Seitenansicht des in 6A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additionsmodus dar.
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7D ist
eine schematische Seitenansicht des in 6A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb des COADM mit dem Kanal I in seinem
Additions-Auskopplungs-Modus dar.
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8A ist
eine schematische Draufsicht einer vierten Ausführung eines COADM gemäß der Erfindung.
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8B ist
eine schematische Seitenansicht des in 8A gezeigten
COADM.
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9A ist
eine schematische Seitenansicht des in 8A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb eines Teils des COADM mit einem optischen
Signal an seinem Eingangsanschluß dar.
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9B ist
eine schematische Seitenansicht des in 8A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb eines Teils des COADM mit einem optischen
Signal an seinem Additionsanschluß dar.
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9C ist
eine schematische Seitenansicht des in 8A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb eines Teils des COADM dar, um seinem
Auskopplungsanschluß ein
optisches Signal zuzuführen.
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9D ist
eine schematische Seitenansicht des in 8A gezeigten
COADM und stellt den Betrieb eines Teils des COADM dar, um seinem
Ausgangsanschluß ein
optisches Signal zuzuführen.
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10 ist
ein Flußdiagramm,
welches das Verfahren gemäß der Erfindung
zum Auswählen
eines Auskopplungssignals aus einem optischen Multifrequenzsignal
wie einem optischen DWDM-Signal darstellt.
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11 ist
ein Flußdiagramm,
welches das Verfahren gemäß der Erfindung
zum Addieren eines optischen Additionssignals zu einem ersten optischen
Multifrequenzsignal wie einem optischen DWDM-Signal darstellt, um
ein zweites optisches Multifrequenzsignal zu erzeugen, welches das
optische Additionssignal umfaßt.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Unter
jetziger detaillierter Bezugnahme auf die Zeichnungen, in denen ähnliche
Bezugszeichen entsprechende Teile überall in den Ansichten angeben,
zeigen 1A und 1B die
Struktur einer ersten Ausführung 10 eines
konfigurierbaren optischen Additions-Auskopplungs-Multiplexers (COADM) gemäß der Erfindung.
Konfigurierbare optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer werden
manchmal auf dem Gebiet als rekonfigurierbare optische Additions-Auskopplungs-Multiplexer
(ROADMs) bezeichnet. In dieser Offenbarung ist klar, daß der Ausdruck
konfigurierbarer optischer Additions-Auskopplungs-Multiplexer (COADM)
zusätzlich
einen konfigurierbaren optischen Nur-Additions-Multiplexer und einen
konfigurierbaren optischen Nur-Auskopplungs-Multiplexer einschließt.
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Die
Ausführungen
des COADM gemäß der Erfindung,
die in dieser Offenbarung beschrieben werden sollen, arbeiten mit
DWDM-Signalen. Jedes DWDM-Signal ist aus zumindest einem optischen
Signal gebildet, das eine vorbestimmte Frequenz aufweist. Wenn das
DWDM-Signal aus
mehr als einem optischen Signal gebildet ist, weist jedes optische
Signal eine unterschiedliche optische Frequenz auf. Die Frequenzen
der optischen Signale sind normalerweise standardisiert, um austauschbar
zu sein. Der COADM gemäß der Erfindung ist
konfiguriert, um eine vorbestimmte Anzahl von optischen Signalen
zu steuern, die jeweils eine unterschiedliche optische Frequenz
aufweisen, und man kann sagen, daß dieser jene Anzahl von Kanälen steuert.
Der COADM gemäß der Erfindung
kann ohne weiteres so angepaßt
werden, daß er
mit anderen optischen Multifrequenzsignalen arbeitet.
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Mit
Bezug auf 1A umfaßt der COADM 10 die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11, den
spektralen Demultiplexer/Multiplexer 19 (nachstehend abgekürzt als
spektraler Demux/Mux) und die Flüssigkristall-Polarisationssteuerung 16 (Flüssigkristall
nachstehend abgekürzt
als LC = Liquid Crystal).
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Die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen umfassen polarisationsdispersive
optische Einrichtungen, die zwischen zwei Anschlüssen, einem ersten optischen
Weg und einem zweiten optischen Weg angeordnet sind. Der erste und
der zweite optische Weg sind voneinander räumlich mit einer vorbestimmten
Entfernung in der z-Richtung getrennt. Die polarisationsdispersiven
optischen Einrichtungen sind so strukturiert, daß sie aus einem optischen Signal
ein Polarisationskomponentenpaar erzeugen, das aus einer ersten
Polarisationskomponente und einer zweiten Polarisationskomponente
gebildet ist, die orthogonale Polarisationsrichtungen aufweisen,
und die erste und die zweite Polarisationskomponente über den
ersten optischen Weg bzw. den zweiten optischen Weg ausgeben. Die
erste und die zweite Polarisationskomponente weisen eine erste Polarisationsrichtung
bzw. eine zweite Polarisationsrichtung auf, wenn das optische Signal
an einem der Anschlüsse
empfangen wird, und weisen die zweite Polarisationsrichtung bzw.
die erste Polarisationsrichtung auf, wenn das optische Signal an
dem anderen Anschluß empfangen
wird.
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Bei
der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung 10 des
COADM umfassen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 zwei
Gruppen von polarisationsdispersiven optischen Einrichtungen, nämlich die
polarisationsdispersiven optischen Eingangseinrichtungen 12 und
die polarisationsdispersiven optischen Ausgangseinrichtungen 13.
Die polarisationsdispersiven optischen Eingangseinrichtungen 12 sind
zwischen den Anschlüssen 36 und 38 sowie
dem ersten optischen Weg A und dem zweiten optischen Weg B angeordnet.
Die optischen Wege A und B sind voneinander mit einer vorbestimmten
Entfernung in der z-Richtung räumlich
getrennt. Die optischen Eingangseinrichtungen sind so eingerichtet,
daß sie
aus einem optischen Signal ein Polarisationskomponentenpaar erzeugen,
das sich aus der ersten Polarisationskomponente 40 und der
zweiten Polarisationskomponente 41 zusammensetzt, die orthogonale
Polarisationsrichtungen aufweisen, und die Polarisationskomponenten 40 und 41 zu
dem ersten optischen Weg A bzw. dem zweiten optischen Weg B ausgeben.
Die Polarisationskomponenten 40 und 41 sind in
der y- bzw. der z-Richtung polarisiert, wenn das optische Signal
von einem der Anschlüsse,
d. h. dem Anschluß 36,
empfangen wird, und sind in der z- bzw. der y-Richtung polarisiert, wenn
das optische Signal von dem anderen Anschluß, d. h. dem Anschluß 38, empfangen
wird. Diese Charakteristika der optischen Eingangseinrichtungen
sind in Tabelle 1 zusammengefaßt.
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Die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 umfassen zusätzlich die
polarisationsdispersiven optischen Ausgangseinrichtungen 13,
die zwischen den Anschlüssen 37 und 39 und
dem ersten optischen Weg A' und
dem zweiten optischen Weg B' angeordnet
sind. Die optischen Wege A' und
B' sind mit der
vorbestimmten Entfernung in der z-Richtung räumlich voneinander getrennt.
Die optischen Ausgangseinrichtungen empfangen von den optischen
Wegen A' und B' die Polarisationskomponenten 42 und 43,
die orthogonale Polarisationsrichtungen aufweisen, überlappen
die Polarisationskomponenten räumlich,
um ein optisches Signal zu bilden, und lenken das optische Signal
zu dem Anschluß 37 oder
dem Anschluß 39.
Das optische Signal wird zu dem Anschluß 37 gelenkt, wenn
die Polarisationskomponenten 42 und 43 in der
y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind, und wird zu dem An schluß 39 gelenkt,
wenn die Polarisationskomponenten 42 und 43 in
der z- bzw. der y-Richtung
polarisiert sind. Die Charakteristika der optischen Ausgangseinrichtungen
sind in Tabelle 2 zusammengefaßt.
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Der
Durchschnittsfachmann erkennt, daß die obigen Charakteristika
unter Verwendung von optischen. Ausgangseinrichtungen erzielt werden
können,
die so eingerichtet sind, daß sie,
wenn sie rückwärts betrieben würden, wobei
der Auskopplungsanschluß (DROP) 37 oder
der Ausgangsanschluß (OUT) 39 ein
optisches Signal empfangen würde,
aus einem derartigen optischen Signal ein Polarisationskomponentenpaar
erzeugen würden,
das sich aus einer ersten Polarisationskomponente und einer zweiten
Polarisationskomponente zusammensetzt, die orthogonale Polarisationsrichtungen
aufweisen, und die Polarisationskomponenten zu dem ersten optischen
Weg A' und dem zweiten
optischen Weg B' ausgeben
würden.
Die erste und die zweite Polarisationskomponente wären in der
y- bzw. der z-Richtung polarisiert, wenn das optische Signal von
einem der Anschlüsse,
d. h. dem Anschluß 37,
empfangen würde,
und wären
in der z- bzw. der y-Richtung polarisiert, wenn das optische Signal
von dem anderen Anschluß,
d. h. dem Anschluß 39,
empfangen würde.
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Der
spektrale Demux/Mux 19 erzeugt aus dem ersten Polarisationskomponentenpaar,
das sich aus den Polarisationskomponenten 40 und 41 zusammensetzt,
die über
die optischen Wege A und B von den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 empfangen
werden, erste Paare spektraler Komponenten, die räumlich in
der y-Richtung getrennt sind, d. h. einer Richtung orthogonal zu
der z-Richtung, in der die ersten Polarisationskomponenten räumlich getrennt
sind. Der spektrale Demux/Mux gibt die ersten spektralen Komponenten
an die LC-Polarisationssteuerung 16 aus
und empfängt
zusätzlich
jeweilige zweite spektrale Komponenten von der LC-Polarisationssteuerung.
Der spektrale Demux/Mux überlappt
bzw. Überlagert
die zweiten Paare spektraler Komponenten räumlich, um ein zweites Polarisationskomponentenpaar,
das sich aus den Polarisationskomponenten 42 und 43 zusammensetzt,
für eine
Zurückleitung
an die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 über die
optischen Wege A' und
B' zu erzeugen.
Die Polarisationskomponenten 42 und 43 umfassen
jeweils zumindest ein Paar der zweiten spektralen Komponenten.
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Die
LC-Polarisationssteuerung 16 ist so angeordnet, daß sie die
ersten Paare spektraler Komponenten in einem Einfallswinkel von
Null von dem spektralen Demux/Mux 19 empfängt, und
dreht die Polarisation der ersten Paare spektraler Komponenten selektiv
und einzeln um einen Winkel von 0° oder
90°, um
die jeweiligen zweiten Paare spektraler Komponenten zu erzeugen.
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Die
Paare spektraler Komponenten weisen einen Einfallswinkel von Null
an der LC-Polarisationssteuerung 16 relativ
zu einer geeigneten Achse des LC-Materials auf, das die LC-Polarisationssteuerung
bildet. Zum Beispiel ist die geeignete Achse des Flüssigkristallmaterials
eines VAN-Mode-LC-Modulators (VAN = Vertically-Aligned Nematic =
vertikal ausgerichtet nematisch) die Nullfeld-Optikachsenausrichtung
des LC-Materials. In dieser Offenbarung soll der Ausdruck Einfallswinkel
von Null Einfallswinkel einschließen, die sich von Null unterscheiden,
aber bei denen die Dispersion der LC-Polarisationssteuerung, die
von einer Anzahl von Faktoren einschließlich des Einfallswinkels abhängt, nicht
erheblich größer als
bei einem Einfallswinkel gleich Null ist. Zudem soll in dieser Offenbarung
der Ausdruck Winkel von 0° oder
90° einen
Winkel einschließen,
der sich von 0° bzw.
90° unterscheidet,
aber bei dem der Cross-Talk des COADM nicht erheblich größer als
dann ist, wenn der Winkel gleich 0° bzw. 90° ist. Der Cross-Talk des COADM
hängt von
einer Anzahl von Faktoren ab, einschließlich der Winkel, um welche
die LC-Polarisationssteuerung die Polarisationen der spektralen Komponenten
dreht.
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Bei
der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung
ist der Anschluß 36 als
der Eingangsanschluß (IN)
bezeichnet, durch den ein DWDM-Signal von dem Netzwerk empfangen
wird, und der Anschluß 38 ist
als der Additionsanschluß (ADD)
bezeichnet, durch den ein DWDM-Signal
von einem anderen Netzwerkelement empfangen wird. Der Anschluß 37 ist
als der Auskopplungsanschluß 37 bezeichnet,
durch den ein DWDM-Signal zu einem anderen Netzwerkelement ausgegeben
wird, und der Anschluß 39 ist
als der Ausgangsanschluß bezeichnet,
durch den ein DWDM-Signal zu dem Netzwerk ausgegeben wird.
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In
seinem Auskopplungsmodus empfängt
ein Kanal des COADM 10 ein optisches Signal von dem Eingangsanschluß 36 und
leitet das optische Signal zu dem Auskopplungsanschluß 37 weiter.
In seinem Durchlaßmodus
empfängt
der Kanal ein optisches Signal von dem Eingangsanschluß und leitet
das optische Signal zu dem Ausgangsanschluß 39 weiter. In seinem
Additionsmodus empfängt
der Kanal ein optisches Signal von dem Additionsanschluß 38 und
leitet das optische Signal zu dem Ausgangsanschluß weiter.
In dem Additions-Auskopplungs-Modus
empfängt
der Kanal ein optisches Signal von dem Additionsanschluß und leitet
das optische Signal zu dem Auskopplungsanschluß weiter.
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Jeder
Kanal des COADM 10 überträgt einzeln
und selektiv in einem der vier eben beschriebenen, unterschiedlichen
Betriebsmodi optische Signale, die Teil von DWDM-Signalen sind,
die an dem Eingangsanschluß 36 und/oder
dem Additionsanschluß 38 der
optischen Eingangseinrichtungen 12 empfangen werden, um
DWDM-Signale zur Ausgabe an dem Auskopplungsanschluß 37 und/oder
dem Ausgangsanschluß 38 der optischen
Ausgangseinrichtungen 13 zu bilden. Das optische Signal,
das wie eben beschrieben an dem Eingangsanschluß 36 oder dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, kann Teil eines DWDM-Signals sein, das an einem derartigen
Anschluß empfangen
wird. In diesem Fall werden die anderen optischen Signale, die das DWDM-Signal
bilden, von dem anderen Kanälen
des COADM gesteuert. Gleichermaßen
bildet das optische Signal, das wie eben beschrieben zu dem Auskopplungsanschluß 37 oder
dem Ausgangsanschluß 39 weitergeleitet
wird, zusammen mit den anderen optischen Signalen ein DWDM-Signal,
das von einem derartigen Anschluß ausgegeben wird. In diesem
Fall werden die anderen optischen Signale, die das DWDM-Signal bilden, von
den anderen Kanälen
des COADM gesteuert.
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In
dieser Offenbarung ist ein optisches Signal, das eine beliebige
oder keine definierte Polarisationsrichtung aufweist, durch eine
durchgezogene Linie angegeben, eine Polarisationskomponente oder
spektrale Komponente, die in der y-Richtung polarisiert ist, durch
eine langgestrichelte Linie angegeben und eine Polarisationskomponente
oder spektrale Komponente, die in der z-Richtung polarisiert ist,
durch eine kurzgestrichelte Linie angegeben. Ein optischer Weg,
entlang dem sich eine Polarisationskomponente oder spektrale Komponente,
die in eine Richtung polarisiert ist, in eine Richtung bewegt und
entlang dem sich eine Polarisationskomponente oder spektrale Komponente,
die in der anderen Richtung polarisiert ist, reziprok bewegt, ist durch
eine Strichpunktlinie angegeben.
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Bei
der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung
setzt sich der spektrale Demux/Mux 19 aus dem spektralen
Demultiplexer 14 und dem spektralen Multiplexer 15 zusammen,
die Rückseite
an Rückseite
auf der gemeinsamen optischen Achse 18 angeordnet sind.
Der spektrale Demultiplexer 14 empfängt das Paar Polarisationskomponenten 40 und 41,
die von den optischen Eingangseinrichtungen 12 ausgegeben
werden, über
die optischen Ausgangswege A und B und trennt das Polarisationskomponentenpaar
in der y-Richtung räumlich
in Paare spektraler Komponenten. 1A zeigt
ein Beispiel, bei dem das Polarisationskomponentenpaar in fünf Paare
spektraler Komponenten getrennt wird. Eine Hälfte jedes Paars spektraler
Komponenten ist bei 44 gezeigt und verdeckt die andere
Hälfte
des Paars. Die spektralen Komponenten in jedem Paar weisen die gleiche
optische Frequenz und orthogonale Polarisationsrichtungen auf. Die
Frequenz entspricht der Frequenz eines optischen Signals, welches
das DWDM-Signal bildet, von dem die spektralen Komponenten abgeleitet
sind. Somit erzeugt der spektrale Demultiplexer ein zweidimensionales
Array der spektralen Komponenten: Paare spektraler Komponenten sind
in der y-Richtung gemäß ihrer
Frequenz angeordnet, wie es in 1A gezeigt
ist, und die spektralen Komponenten in jedem Paar sind in der z-Richtung gemäß ihrer
Polarisation angeordnet, wie es in 1B gezeigt
ist. Diese Figur zeigt das Paar spektraler Komponenten 46 und 47;
die von dem optischen Signal des Kanals I des COADM 10 abgeleitet
sind. Der spektraler Demultiplexer gibt die spektralen Komponenten
in einer Richtung parallel zu den optischen Wegen A und B, d. h.
parallel zu der optischen Achse 18, zu der LC-Polarisationssteuerung 16 hin
aus. Die LC-Polarisationssteuerung ist so ausgerichtet, daß die spektralen
Komponenten in einem Einfallswinkel von Null an dieser einfallen,
wie es oben beschrieben ist.
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2A zeigt
Details der LC-Polarisationssteuerung 16, die eine Steuerzelle
für jeden
Kanal des COADM 10 umfaßt. Die Steuerzelle des Kanals
I ist mit dem Bezugszeichen 50 bezeichnet. Das Paar spektraler
Komponenten, die jedem optischen Signal entsprechen, welches das
DWDM-Signal bildet, durchläuft eine
andere der Steuerzellen der LC-Polarisationssteuerung 16.
Jede Steuerzelle dreht die Polarisationsrichtungen der spektralen
Komponenten, die sie durchlaufen, um einen Winkel von 0° oder 90° abhängig von
dem Zustand eines an sie angelegten, elektrischen Steuersignals.
Das Steuersignal bestimmt den Betriebsmodus des entsprechenden Kanals
des COADM, wie es unten mit Bezug auf 3A–3D beschrieben
wird.
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Unter
erneuter Bezugnahme auf 1A und 1B empfängt der
spektrale Multiplexer 15 die Paare spektraler Komponenten
von der LC-Polarisationssteuerung 16. Eine Hälfe jedes
Paars spektraler Komponenten ist bei 45 gezeigt und verdeckt die
andere Hälfe
des Paars. Die spektralen Komponenten bewegen sich parallel zu der
optischen Achse 18, wenn sie in den spektralen Multiplexer
eintreten. Die Paare spektraler Komponenten sind in der y-Richtung
gemäß ihrer
Frequenzen räumlich
getrennt, wie es in 1A gezeigt ist, und die spektralen
Komponenten, die jedes Paar bilden, sind in der z-Richtung gemäß ihren
Polarisationsrichtungen räumlich
getrennt, wie es in 1B gezeigt ist.
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Der
spektrale Multiplexer 15 weist Charakteristika auf, die
zu diesen des spektralen Demultiplexers 14 komplementär sind,
und kehrt die räumliche
Trennung der Paars spektraler Komponenten in der y-Richtung um,
um das Paar Polarisationskomponenten 42 und 43 zu
erzeugen. Der spektrale Multiplexer gibt das Paar Polarisationskomponenten 42 und 43 parallel
zu der optischen Achse 18 räumlich in der z-Richtung getrennt und
mit den optischen Eingangswegen A' bzw. B' der optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 ausgerichtet
aus.
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In
den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 empfangen
die optischen Ausgangseinrichtungen 13 die Polarisationskomponenten 42 und 43 von
dem spektralen Multiplexer 14 über die optischen Eingangswege
A' und B' und kehren die räumliche
Trennung der Polarisationskomponenten in der z-Richtung um. Die
optischen Wege A' und
B' verlaufen parallel
zu der optischen Achse 18 und sind in der z-Richtung mit
einer Entfernung gleich der Trennung der optischen Wege A und B
räumlich
voneinander getrennt. Die optischen Ausgangseinrichtungen lenken
ein DWDM-Signal zu dem Auskopplungsanschluß 37 und/oder dem
Ausgangsanschluß 39 abhängig von
den Polarisationen der spektralen Komponenten, die jede der Polarisationskomponenten
bilden. Jedes DWDM-Signal erhält
man durch Überlappen
der Polarisationskomponenten.
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Jedes
optische Signal, welches das DWDM-Signal bildet, das von dem Einganganschluß 36 empfangen
wird, wird zu einem optischen Signal in dem DWDM-Auskopplungssignal,
das an den Auskopplungsanschluß 37 ausgegeben
wird, oder in dem DWDM-Ausgangssignal, das an den Ausgangsanschluß 39 ausgegeben
wird, abhängig
davon, ob die LC-Polarisationssteuerung 16 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten, die von dem
optischen Signal abgeleitet sind, gedreht hat oder nicht. Gleichermaßen wird
jedes optische Signal, welches das DWDM-Additionssignal bildet,
das von dem Additionsanschluß 38 empfangen wird,
zu einem optischen Signal in dem DWDM-Ausgangssignal, das zu dem
Ausgangsanschluß 39 oder
zu dem Auskopplungsanschluß 37 gelenkt
wird, abhängig
davon, ob die LC-Polarisationssteuerung die Polarisationsrichtungen
der spektralen Komponenten, die von dem optischen Signal abgeleitet
sind, gedreht hat oder nicht. Dies wird unten detailliert beschrieben.
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Nun
werden Elemente des COADM 10 detaillierter beschrieben.
Bei dem gezeigten Beispiel setzten sich der spektrale Demultiplexer 14 und
der spektrale Multiplexer 15 aus den frequenzdispersiven
Einrichtungen 20 bzw. 21 und den konvergierenden
Elementen 22 bzw. 23 in Spiegelbildanordnung zusammen.
Bei dem gezeigten Beispiel sind die konvergierenden Elemente 22 und 23 konvexe
Linsen und die frequenzdispersiven Einrichtungen 20 und 21 Beugungsgitter.
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Die
optischen Eingangseinrichtungen 12 umfassen die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28, die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30,
den Abgriffspiegel 32 und den Drehspiegel 34,
die wie in 1B gezeigt zwischen dem Eingangsanschluß 36,
dem Additionsanschluß 38 und
den optischen Ausgangswegen A und B angeordnet sind. Die Spiegel 32 und 34 ermöglichen,
daß der
Eingangsanschluß und der
Additionsanschluß mit
den optischen Wegen A bzw. B ausgerichtet werden können. Bei
dem gezeigten Beispiel sind der Abgriffspiegel 32 und der
Drehspiegel 34 im wesentlichen parallel zueinander und
mit 45° zu der
optischen Achse 18 ausgerichtet. Folglich sind der Eingangsanschluß und der
Additionsanschluß im
rechten Winkel zu der optischen Achse ausgerichtet. Dies ist jedoch
nicht entscheidend für
die Erfindung. Die Spiegel 32 und 34 können in
anderen Winkeln als 45° zu
der optischen Achse 18 ausgerichtet sein und müssen nicht
parallel zueinander sein.
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Jede
der einzel- und doppel-polarisationsdispersiven Einrichtungen 28 und 30 trennt
Licht, das dieselbe durchläuft,
räumlich
in zwei Polarisationskomponenten mit orthogonalen Polarisationsrichtungen.
Eine Polarisationskomponente, welche die gewöhnliche Polarisationskomponente
(o-Polarisationskomponente) genannt wird, ist bei dem gezeigten
Beispiel in der y-Richtung
polarisiert und verläuft
gerade durch die polarisationsdispersive Einrichtung hindurch. Die
andere Polarisationskomponente, welche die außergewöhnliche Polarisationskomponente
(e-Polarisationskomponente) genannt wird, ist bei dem gezeigten
Beispiel in der z-Richtung
polarisiert und weicht seitlich in der z-Richtung ab, wenn sie die
polarisationsdispersive Einrichtung durchläuft. Folglich treten die gewöhnliche
und die außergewöhnliche
Polarisationskomponente aus jeder polarisationsdispersiven Einrichtung
parallel zueinander und räumlich
voneinander getrennt aus. Die Richtung, in der die e-Polarisationskomponente
von der o-Polarisationskomponente durch die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 getrennt ist, ist entgegengesetzt zu dieser,
in der die e-Polarisationskomponente von der o-Polarisationskomponente durch die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 30 getrennt wird.
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Zudem
treten bei den optischen Ausgangseinrichtung 13 orthogonal
polarisierte Polarisationskomponenten, die in eine der polarisationsdispersiven
Einrichtungen 29 und 31 parallel zueinander und
räumlich
voneinander mit der geeigneten Entfernung in der geeigneten Trennungsrichtung
getrennt eintreten, aus der polarisationsdispersiven Einrichtung
räumlich
miteinander überlappt
aus. Da sie die polarisationsdispersive Einrichtung durchlaufen,
weisen Polarisationskomponenten, die in der Richtung entgegengesetzt
zu der Trennungsrichtung getrennt sind, jedoch eine vergrößerte Trennung
auf.
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Bei
einer Ausführung
umfassen die einzel- und die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 28 und 30 jeweils
vorzugsweise ein Material mit doppelbrechenden Eigenschaften. Doppelbrechende
Materialen weisen unterschiedliche Brechungsindizes für Polarisationskomponenten
auf, die parallel und orthogonal zu einer optischen Achse ausgerichtet
sind, die dem Material eigen ist. Zum Beispiel können die einzel- und die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung jeweils einen Walk-Off-Kristall aufweisen. Bei der gezeigten
Ausführung
liegt die optische Achse der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 28 in
der x-z-Ebene und ist mit 45° zu
der –z-Richtung
ausgerichtet, so daß die
Polarisationskomponente 41, die in der z-Richtung polarisiert ist,
seitlich verschoben in der –z-Richtung
relativ zu der Polarisationskomponente 40, die in der y-Richtung
polarisiert, aus der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung
austritt, wie es in 1B gezeigt ist. Die optische Achse
der doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 30 liegt in der x-z-Ebene und ist mit –45° zu der +z-Richtung ausgerichtet,
so daß die
Polarisationskomponente 41 seitlich in der +z-Richtung
relativ zu der Polarisationskomponente 40 verschoben aus
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung austritt, wie es
in 1C gezeigt ist.
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Die
seitliche Verschiebung zwischen der Polarisationskomponente 40 und
der Polarisationskomponente 41, wenn sie aus den polarisationsdispersiven
Einrichtungen 28 und 30 austreten, in dieser Offenbarung die
Walk-Off-Entfernung genannt, hängt
von der Dicke und dem Material des jeweiligen Walk-Off-Kristalls
ab. Kristalle aus Rutil (Titandioxid (TiO2))
oder Yttrium-Vanadat (YVO4) eignen sich
für die
Verwendung als polarisationsdispersive Einrichtungen. Das letztgenannte
wurde bei der bevorzugten Ausführung
verwendet.
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Die
doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30 weist eine
Walk-Off-Entfernung von zweimal dieser der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28 auf und ist daher zweimal so dick wie die
einzel-polarisationsdispersive Einrichtung, wenn beide polarisationsdispersiven
Einrichtungen aus dem gleichen Material hergestellt sind, wie es
bevorzugt ist. Die Walk-Off-Entfernung
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung sollte größer als
die Summe der wirksamen Breite des Abgriffspiegels 32 in
der y-Richtung, der Strahlbreiten der Polarisationskomponenten und
einer Ausrichtungstoleranz sein. Eine derartige Walk-Off-Entfernung
ermöglicht,
daß die
Polarisationskomponenten, die durch die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung erzeugt werden, an voneinander abgewandten Seiten des
Abgriffspiegels verlaufen. Da es bevorzugt ist, die Walk-Off-Entfernung
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung zu minimieren, ist
die wirksame Breite des Abgriffspiegels in der y-Richtung so gering
wie praktisch möglich
gemacht, wobei Fertigungsbeschränkungen
und die physikalische Breite des DWDM-Signals, das durch den Abgriffspiegel
reflektiert wird, berücksichtigt
werden.
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Bei
einer Ausführung
wurde ein Glas-, Silika- oder Einkristallsilizium-Substrat (nicht
gezeigt) mit einer reflektierenden Goldschicht (nicht gezeigt) an
seiner Hauptoberfläche
als Abgriffspiegel 32 verwendet. In dem Substrat und der
reflektierenden Schicht waren zwei kreisförmige Öffnungen (nicht gezeigt) mit
jeweils näherungsweise
200 μm Durchmesser
definiert. Die Entfernung zwischen den Mitten der Öffnungen
betrug etwa 700 μm
in der x-z-Ebene.
Der Abschnitt der reflektierenden Oberfläche zwischen den Öffnungen
bildete den Abgriffspiegel 32 und die Polarisationskomponenten,
die von der doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 30 erzeugt werden, durchliefen die Öffnungen.
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In
dieser Offenbarung weisen die einzel-polarisationsdispersiven Einrichtungen 28 und 29 jeweils
eine Walk-Off-Entfernung von einer Walk-Off-Einheit und die doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen 30 und 31 jeweils eine Walk-Off-Entfernung
von zwei Walk-Off-Einheiten auf.
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Bei
den optischen Eingangseinrichtungen 12 sind der Drehspiegel 34,
die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 30, der Abgriffspiegel 32 und die
einzel- polarisationsdispersive
Einrichtung 28 in dieser Reihenfolge in der x-Richtung
angeordnet und in der y-z-Ebene von der optischen Achse 18 versetzt.
Die Reflexion des Eingangsanschlusses 36 in dem Abgriffspiegel 32 definiert
die Lage des optischen Ausgangswegs A in der y-z-Ebene. Der optische
Ausgangsweg B ist von dem optischen Ausgangsweg A mit der Walk-Off-Entfernung
der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 28 in der –z-Richtung
versetzt. Der Additionsanschluß 38 ist
in der y-z-Ebene positioniert, so daß seine Reflexion in dem Drehspiegel 34 mit
dem optischen Ausgangsweg B ausgerichtet ist. Diese physikalische
Anordnung ermöglicht,
daß die
optischen Eingangseinrichtungen die Polarisationskomponenten 40 und 41,
die aus den DWDM-Signalen erzeugt werden, die von dem Eingangsanschluß und dem
Additionsanschluß empfangen
werden, zu dem optischen Weg A bzw. B gelenkt werden.
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Die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 umfassen die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 29, den Abgriffspiegel 33, die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 31 und den Drehspiegel 35. Diese Elemente
sind identisch mit der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 28,
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung 30, dem
Abgriffspiegel 32 bzw. dem Drehspiegel 34 der
optischen Eingangseinrichtungen 12 und deren Anordnung
ist ein Spiegelbild der entsprechenden Elemente der optischen Eingangseinrichtungen in
der y-z-Ebene, die
durch die LC-Polarisationssteuerung 16 verläuft. Die
einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 29 weist eine Walk-Off-Entfernung von einer
Walk-Off-Einheit
und die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 31 eine
Walk-Off-Entfernung von zwei Walk-Off-Einheiten auf.
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1B zeigt,
wie die optischen Eingangseinrichtungen 12 die Polarisationskomponenten 40 und 41 für eine Ausgabe
zu den optischen Ausgangswegen A bzw. B von einem DWDM-Eingangssignal ableiten,
das von dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird. Die Polarisationskomponente 40 ist in der y-Richtung
und die Polarisationskomponente 41 in der z-Richtung polarisiert.
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Der
Abgriffspiegel 32 reflektiert das DWDM-Eingangssignal zu
der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28 hin. Nach der Reflexion ist das Eingangssignal
mit dem optischen Weg A ausgerichtet. Die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 trennt das DWDM-Eingangssignal räumlich in
die gewöhnliche
Polarisationskomponente o, die in der y-Richtung polarisiert ist,
und die außergewöhnliche
Polarisationskomponente e, die in der z-Richtung polarisiert ist.
Die o-Polarisationskomponente durchläuft die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung ohne eine seitliche Verschiebung und tritt deshalb als
die Polarisationskomponente 40 in den optischen Weg A ein.
Die e-Polarisationskomponente tritt aus der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28 um eine Walk-Off-Einheit in der –z- Richtung von der
o-Polarisationskomponente verschoben aus und tritt als die Polarisationskomponente 41 in
den optischen Weg B ein.
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1C zeigt,
wie die optischen Eingangseinrichtungen 12 die Polarisationskomponenten 40 und 41 für eine Ausgabe über die
optischen Ausgangswege A bzw. B von einem DWDM-Additionssignal ableiten, das von dem
Additionsanschluß 38 empfangen
wird. Die Polarisationskomponente 40 ist in der z-Richtung
und die Polarisationskomponente 41 in der y-Richtung polarisiert.
-
Der
Drehspiegel 34 reflektiert das DWDM-Additionssigal zu der
doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 30 hin. Nach der Reflexion ist das Additionssignal
mit dem optischen Weg B ausgerichtet. Die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 30 trennt das DWDM-Additionssignal räumlich in
die gewöhnliche
Polarisationskomponente o, die in der y-Richtung polarisiert ist,
und die außergewöhnliche
Polarisationskomponente e, die in der z-Richtung polarisiert ist.
Die o-Polarisationskomponente durchläuft die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 30 ohne eine seitliche Verschiebung und ist
daher mit dem optischen Weg B ausgerichtet. Die Walk-Off-Entfernung
der doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 30 beträgt
das doppelte dieser der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28. Daher treten die o- und die e-Polarisationskomponente um
zwei Walk-Off-Einheiten in der z-Richtung seitlich voneinander verschoben
aus der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung aus.
-
Die
o- und die e-Polarisationskomponente verlaufen an voneinander abgewandten
Seiten des Abgriffspiegels 32 zu der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28. Die o-Polarisationskomponente
durchläuft die
einzel-poiarisationsdispersive Einrichtung 28 ohne eine
seitliche Verschiebung und tritt daher als die Polarisationskomponente 41 in
den optischen Weg B ein. Die Polarisationskomponente 41 ist
in der y-Richtung polarisiert. Die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung verschiebt die e-Polarisationskomponente seitlich um eine
Walk-Off-Einheit in der –z-Richtung.
Die e-Polarisationskomponente tritt aus der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung um eine Walk-Off-Einheit in der +z-Richtung räumlich von
der o-Polarisationskomponente getrennt aus und tritt als die Polarisationskomponente 40 in
den optischen Weg A ein. Die Polarisationskomponente 40 ist
in der z-Richtung polarisiert. Es ist zu beachten, daß die Polarisationskomponenten 40 und 41 mit
einer Entfernung gleich dieser der Polarisationskomponenten 40 und 41 getrennt
sind, die von dem DWDM-Eingangssignal
abgeleitet sind, das in 1B gezeigt
ist, aber weisen entgegengesetzte Polarisationen auf.
-
Die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 empfangen das Paar räumlich getrennter
Polarisationskomponenten 42 und 43 von dem spektralen
Multiplexer 15 über
die optischen Wege A' und
B'. Die optischen
Ausgangseinrichtungen überlappen
die Polarisationskomponenten räumlich,
um ein DWDM-Signal zu bilden, und lenken das DWDM-Signal zu dem
Auskopplungsanschluß 37 und/oder
dem Ausgangsanschluß 39,
wie oben beschrieben.
-
1B zeigt,
wie die optischen Ausgangseinrichtungen 13 die Polarisationskomponente 42,
die in der y-Richtung polarisiert ist und von dem optischen Eingangsweg
A' empfangen wird,
und die Polarisationskomponente 43, die in der z-Richtung
polarisiert ist und von dem optischen Eingangsweg B' empfangen wird,
räumlich überlappen,
um das DWDM-Auskopplungssignal
SD zu bilden und das DWDM-Auskopplungssignal
zu dem Auskopplungsanschluß 37 zu
lenken. Die Polarisationskomponenten 42 und 43 treten
von den optischen Eingangswegen A' bzw. B' in die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 29 ein. Die Polarisationskomponente 42 durchläuft die
einzel-polarisationsdispersive Einrichtung 29, ohne seitlich
verschoben zu werden. Die einzel-polarisationsdispersive Einrichtung
verschiebt die Polarisationskomponente 43 seitlich um eine Walk-Off-Einheit
in der +z-Richtung. Die einzel-polarisationsdispersive Einrichtung 29 überlappt
die Polarisationskomponenten 42 und 43 räumlich,
um das DWDM-Auskopplungssignal zu bilden, das mit der Reflexion des
Auskopplungsanschlusses 37 in dem Abgriffspiegel 33 ausgerichtet
wird. Der Abgriffspiegel reflektiert das DWDM-Auskopplungssignal
zu dem Auskopplungsanschluß.
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1D zeigt,
wie die optischen Ausgangseinrichtungen 13 die Polarisationskomponente 42,
die in der z-Richtung polarisiert ist und von dem optischen Eingangsweg
A' empfangen wird,
und die Polarisationskomponente 43, die in der y-Richtung
polarisiert ist und von dem optischen Eingangsweg B' empfangen wird,
räumlich überlappen,
um das DWDM-Ausgangssignal
SO zu bilden und das DWDM-Ausgangssignal
zu dem Ausgangsanschluß 39 lenken.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten von
den optischen Eingangswegen A' bzw.
B' in die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 ein. Die Polarisationskomponente 43 durchläuft die
einzel-polarisationsdispersive Einrichtung 29, ohne seitlich
verschoben zu werden. Die einzel-polarisationsdispersive Einrichtung
verschiebt die Polarisationskomponente 42 seitlich um eine
Walk-Off-Einheit in der +z-Richtung. Folglich tritt die Polarisationskomponente 42 aus
der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung um zwei Walk-Off-Einheiten
in der +z-Richtung von der Polarisationskomponente 43 räumlich getrennt
aus.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die aus der
einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 29 austreten,
sind näherungsweise
symmetrisch um den Abgriffspiegel 33 herum angeordnet und
verlaufen deshalb auf voneinander abgewandten Seiten des Abgriffspiegels 33 zu
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung 31.
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Die
doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 31 weist zweimal
die Walk-Off-Entfernung der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 29 auf
und verschiebt die Polarisationskomponente 42 seitlich
um zwei Walk-Off-Einheiten in der –z-Richtung zu der Polarisationskomponente 43 hin.
Somit überlappt
die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 31 die Polarisationskomponenten 42 und 43 räumlich,
um das DWDM-Ausgangssignal zu bilden, das mit der Reflexion des
Ausgangsanschlusses 39 in dem Drehspiegel 35 ausgerichtet
wird. Der Drehspiegel reflektiert das DWDM-Ausgangssignal in den
Ausgangsanschluß.
-
2A und 2B zeigen
Einzelheiten der Flüssigkristall-(LC)Polarisationssteuerung 16.
Bei der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung
des COADM 10 ist die LC-Polarisationssteuerung
eine transmissive LC-Polarisationssteuerung. Die LC-Polarisationssteuerung
weist eine Steuerzelle für
jeden Kanal auf, der durch den COADM 10 gesteuert wird.
Folglich weist bei dem gezeigten Fünfkanalbeispiel die LC-Polarisationssteuerung
fünf Steuerzellen
auf. Der Kanal, der durch jede Steuerzelle gesteuert wird, ist durch
ein jeweiliges römisches
Zahlzeichen angegeben. Jede Steuerzelle dreht abhängig von
einem elektrischen Steuersignal die Polarisationsrichtungen des
Paars spektraler Komponenten, die dieselbe durchlaufen, um einen
Winkel von 0° oder
90° abhängig von
dem Zustand des Steuersignals. Die Steuerzelle des Kanals I ist
bei 50 gezeigt. Jede Steuerzelle kann optional in zwei
Teilzellen unterteilt sein, von denen jede die Polarisationsrichtung
einer spektralen Komponente steuert, falls erwünscht, um einen polarisationsabhängigen Verlust
zu reduzieren.
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Die
LC-Polarisationssteuerung 16 ist aus der Schicht 52 aus
Flüssigkristallmaterial
gebildet, die zwischen den transparenten Abdeckplatten 53 und 54 angeordnet
ist, die durch den Abstandhalter 55 voneinander getrennt
sind. Die Abdeckplatte 53 trägt die gemeinsame Elektrode 56,
die allen Steuerzellen gemeinsam ist. Alternativ kann die gemeinsame
Elektrode segmentiert sein, um für
jede Steuerzelle eine einzelne gemeinsame Elektrode zu liefern.
Die Abdeckplatte 54 trägt
eine Steuerelektrode für
jede Steuerzelle. Die Steuerelektrode der Steuerzelle 50 ist
bei 57 gezeigt. Das Material der gemeinsamen Elektrode
und der Steuerelektroden ist ein transparentes, leitfähiges Material
wie Indiumzinnoxid (ITO).
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Die
Steuerzellen sind mit Bezug auf den spektralen Demultiplexer 14 und
den spektralen Multiplexer 15 so dimensioniert und die
LC-Polarisationssteuerung 16 ist mit Bezug auf diese so
ausgerichtet, daß das Paar
spektraler Komponenten, die von dem optischen Signal abgeleitet
sind, in jedem Kanal ausschließlich eine
unterschiedliche Steuerzelle durchläuft. Beispielsweise durchlaufen
die spektralen Komponenten 46 und 47 des Kanals
I ausschließlich
die Steuerzelle 50: Die Paare spektraler Komponenten, die
von den optischen Signalen in den Kanälen II–V abgeleitet sind, durchlaufen
jeweils eine unterschiedliche der verbleibenden Steuerzellen.
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Die
gemeinsame Elektrode 56 und jede der Steuerelektroden,
einschließlich
der Steuerelektrode 57 der Steuerzelle 50, sind
elektrisch mit der Steuerung 58 verbunden. Das Flüssigkristallmaterial
der Schicht 52 weist eine optische Achse auf, die relativ
zu der LC-Polarisationssteuerung 16 ausgerichtet
ist, und die LC-Polarisationssteuerung ist relativ zu den Polarisationsrichtungen
ausgerichtet, die durch die optischen Eingangseinrichtungen 12 definiert
sind, so daß,
wenn das Steuersignal, das von der Steuerung erzeugt wird, sich
in dem 0-Zustand befindet, das Paar spektraler Komponenten 46 und 47 die
Steuerzelle 50 durchläuft,
wobei seine Polarisationsrichtungen um einen Winkel von 0° gedreht
werden. Wenn das Steuersignal, das an die Steuerelektrode 57 angelegt
wird, sich in dem 0-Zustand befindet, wird das optische Signal des
Kanals I eines DWDM-Eingangssignals an dem Eingangsanschluß 36 zu
dem Auskopplungsanschluß 37 und
das optische Signal des Kanals I eines DWDM-Additionssignals an
dem Additionsanschluß 38 zu
dem Ausgangsanschluß 39 gelenkt.
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Die
Steuerung 58, die das Steuersignal in seinem 1-Zustand
zwischen die Steuerelektrode 57 und die gemeinsame Elektrode 56 anlegt,
bewirkt, daß die
Steuerzelle 50 die Polarisationsrichtungen des Paars spektraler
Komponenten 46 und 47, die von dem optischen Signal
des Kanals I abgeleitet sind, um etwa 90° dreht. Die tatsächliche
Drehung hängt
von der Wellenlänge
der spektralen Komponenten ab. Wenn das Steuersignal, das an die
Steuerelektrode 57 angelegt wird, sich in seinem 1-Zustand
befindet, wird das optische Signal des Kanals I eines DWDM-Eingangssignals
an dem Eingangsanschluß 36 zu
dem Ausgangsanschluß 39 und
das optische Signal des Kanals I eines DWDM-Additionssignals an
dem Additionsanschluß 38 zu
dem Auskopplungsanschluß 37 gelenkt.
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Das
Material der Flüssigkristallschicht 52 ist
vorzugsweise ein nematisches Flüssigkristallmaterial.
Die Stärke
des elektrischen Felds, das an die Flüssigkristallschicht angelegt
wird, bestimmt den Winkel, um den die optische Achse des Materials
der Flüssigkristallschicht
gedreht wird. Somit wird vorzugsweise die Spannung, die dem 1-Zustand
des Steuersignals entspricht, für
jede Steuerzelle gemäß der Wellenlänge des
Paars spektraler Komponenten, welche die Steuerzelle durchlaufen,
einzeln ausgewählt.
Die Spannung wird so gewählt,
daß die
Steuerzelle die Polarisationsrichtungen des Paars spektraler Komponenten,
die sie durchlaufen, um einen Winkel nahe 90° dreht, wenn die Spannung angelegt
wird. Dies minimiert einen Cross-Talk in dem entsprechenden Kanal
des COADM 10. Bei Anwendungen, bei denen einen geringen
Cross-Talk weniger bedeutsam ist, kann die Steuerung 58 dadurch
vereinfacht werden, daß sie
konfiguriert wird, die gleiche Spannung an die Steuerelektroden
aller Steuerzellen bei dem 1-Zustand des Steuersignals anzulegen.
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Die
Steuerung 58 kann bei dem COADM 10 weggelassen
werden und es können
von außen
zugeführte
Steuersignale zwischen die Steuerelektroden, z. B. 57,
und die gemeinsame Elektrode 56 angelegt werden, um den
Betriebsmodus jedes Kanals des COADM zu bestimmen.
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Nun
wird mit Bezug auf 3A ein Betrieb des oben beschriebenen
COADM 10 beschrieben, wobei sich der Kanal I in seinem
Auskopplungsmodus befindet. In dem Auskopplungsmodus bewirkt das
Steuersignal in seinem 0-Zustand, das an die Steuerzelle 50 der
LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt
ist, daß der COADM
das optische Signal des Kanals I des DWDM-Eingangssignals SI, das an dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, zu dem Auskopplungsanschluß 37 lenkt, wo es
zu dem optischen Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals SD wird. 3A–3D zeigen
nur das optische Signal des Kanals I des DWDM-Eingangssignals, um
die Zeichnungen zu vereinfachen.
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Die
optischen Eingangseinrichtungen 12 leiten die Polarisationskomponenten 40 und 41 von
dem DWDM-Eingangssignal SI ab. Die Polarisationskomponenten 40 und 41 umfassen
die spektralen Komponenten 46 und 47, die von
dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet sind. Da das optische
Signal des Kanals I, von dem die spektralen Komponenten abgeleitet
sind, über
den Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, ist die spektrale Komponente 46, die in der Polarisationskomponente 40 enthalten
ist, die in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, in der
y-Richtung und die spektrale Komponente 47, die in der
Polarisationskomponente 41 enthalten ist, die in den optischen
Ausgangsweg B eingespeist wird, in der z-Richtung polarisiert, wie es oben mit
Bezug auf 1B beschrieben ist.
-
Die
Polarisationskomponenten 40 und 41 umfassen zusätzliche
spektrale Komponenten mit den gleichen Polarisationsrichtungen wie
den gezeigten, wenn das DWDM-Eingangssignal SI optische
Signale in Kanälen
zusätzlich
zu dem Kanal I umfaßt.
Zudem umfassen die Polarisationskomponenten 40 und 41 zusätzliche
spektrale Komponenten, die in Richtungen polarisiert sind, die orthogonal
zu den gezeigten sind, wenn ein DWDM-Additionssignal zusätzlich an
dem Additionsanschluß 38 anliegt.
Derartige zusätzliche
spektrale Komponenten verändern
den Betrieb des Kanals I nicht und sind deshalb in den Figuren weggelassen,
um die Zeichnungen zu vereinfachen.
-
Die
Polarisationskomponenten 40 und 41 treten in den
spektralen Demux/Mux 19 (1B) über die optischen
Ausgangswege A bzw. B ein. Die optischen Ausgangswege sind parallel
zueinander und zu der optischen Achse 18 und sind voneinander
um eine Walk-Off-Einheit in der z-Richtung getrennt.
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Bei
dem spektralen Demux/Mux 19 (1B) tritt
das Paar Polarisationskomponenten 40 und 41 in
den spektralen Demultiplexer 14 ein, wo es das konvergierende
Element 22 zu der frequenzdispersiven Einrichtung 20 durchläuft. Die
frequenzdispersive Einrichtung 20 trennt das Paar Polarisationskomponenten 40 und 41 räumlich in
Paare ihrer Spektralkomponentenbestandteile gemäß den Frequenzen der spektralen
Komponenten. Die räumlich
Trennung wird in der y-Richtung vorgenommen. 1A zeigt
ein Beispiel, bei dem die Polarisationskomponente 41, die über den
optischen Weg B empfangen wird, ausschließlich in der z-Richtung polarisiert
ist und räumlich
in die fünf
spektralen Komponenten 44 getrennt wird, die alle in der
z-Richtung polarisiert sind. Die fünf spektralen Komponenten,
die in der y-Richtung
polarisiert und von der Polarisationskomponente 40 abgeleitet
sind, sind durch die spektralen Komponenten 44 verdeckt.
Die Seitenansicht von 3A zeigt die räumliche
Trennung in der z-Richtung zwischen den spektralen Komponenten 46 und 47 des Kanals
I sowie zwischen den spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I in dem frequenzdispergierten Abschnitt des optischen Wegs,
der sich zwischen der frequenzdispersiven Einrichtung 20 und
der frequenzdispersiven Einrichtung 21 erstreckt.
-
Es
ist zu beachten, daß 1A einen
Betriebsmodus zeigt, bei dem das DWDM-Eingangssignal ein optisches Signal
in jedem der gezeigten fünf
Kanäle
umfaßt.
Folglich weisen alle spektralen Komponenten 44 die gleiche
Polarisation auf. Wenn der COADM 10 zusätzlich oder alternativ ein
DWDM-Additionssignal über den
Additionsanschluß 38 empfängt, sind
diejenigen der spektralen Komponenten 44, die von dem DWDM-Additionssignal
abgeleitet sind, orthogonal zu denjenigen der spektralen Komponenten
polarisiert, die von dem DWDM-Eingangssignal abgeleitet sind.
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Die
Anzahl spektraler Komponenten, die in 1A gezeigt
sind, ist bloß ein
Beispiel. COADMs können
in der Praxis so konfiguriert sein, daß sie mehr oder weniger Kanäle steuern,
indem die LC-Polarisationssteuerung mit mehr oder weniger Steuerzellen
als der gezeigten Anzahl versehen wird und indem der spektrale Demux/Mux 19,
die Strahldurchmesser und die Steuerzellbreiten in der y-Richtung
dementsprechend konfiguriert werden.
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Die
frequenzdispersive Einrichtung 20 lenkt die Paare spektraler
Komponenten zurück
durch das konvergierende Element 22. Nachdem sie das konvergierende
Element 22 durchlaufen haben, bewegen sich die spektralen
Komponenten in jedem Paar parallel zueinander und zu der optischen
Achse 18 zu der LC-Polarisationssteuerung 16 hin,
wie es in 1A und 3A gezeigt
ist.
-
Jedes
Paar spektraler Komponenten fällt
an einer unterschiedlichen Steuerzelle der LC-Polarisationssteuerung 16 ein,
wie es oben beschrieben und in 1A und 2A gezeigt
ist. 3A zeigt die spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I, die an der Steuerzelle 50 einfallen. In dem Auskopplungsmodus
sind die spektralen Komponenten 46 und 47 in der
y- bzw. der z-Richtung
polarisiert und das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 angelegt
wird, befindet sich in seinem 0-Zustand. Folglich dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I um einen Winkel von 0°.
Die Steuerzelle gibt die spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I aus, deren Polarisationsrichtungen relativ zu jenen der
spektralen Komponenten 46 bzw. 47 im wesentlichen
unverändert
sind. Somit sind die spektralen Komponenten 48 und 49 in
der y- bzw. der z-Richtung polarisiert, wie es in 3A gezeigt
ist.
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Die
spektralen Komponenten 48 und 49 verlaufen von
der LC-Polarisationssteuerung zurück zu dem spektralen Demux/Mux 19 (1B)
und insbesondere zu dem spektralen Multiplexer 15.
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Bei
dem spektralen Multiplexer 15 lenkt das konvergierende
Element 23 die spektralen Komponenten 48 und 49 zu
der optischen Achse 18 hin ab, wie es in 1A und 3A gezeigt
ist. Die spektralen Komponenten fallen an der frequenzdispersiven
Einrichtung 21 ein, welche die spektralen Komponenten räumlich überlappt,
um ein Polarisationskomponentenpaar zu bilden, das sich aus den
Polarisationskomponenten 42 und 43 zusammensetzt. 1A zeigt
die frequenzdispersive Einrichtung, welche die spektralen Komponenten 45,
einschließlich
der spektralen Komponente 49, räumlich überlappt, um die Polarisationskomponente 43 zu bilden.
Die frequenzdispersive Einrichtung überlappt zusätzlich die
spektralen Komponenten (nicht gezeigt) räumlich, welche die spektrale
Komponente 48 umfassen, um die Polarisationskomponente 42 zu
bilden.
-
Es
ist zu beachten, daß 1A einen
Betriebsmodus zeigt, bei dem die spektralen Komponenten 45 alle
in der z-Richtung polarisiert sind. Folglich ist die Polarisationskomponente 43 ebenfalls
ausschließlich
in der z-Richtung polarisiert. Wenn jedoch der COADM 10 so
betrieben wird, daß er
einen oder mehrere ausgewählte
Kanäle
auskoppelt und die verbleibenden Kanäle durchläßt, weisen lediglich die spektralen
Komponenten der Kanäle,
die ausgekoppelt werden sollen, die in 3A gezeigten
Polarisationen auf. Die spektralen Komponenten der Kanäle, die
durchgelassen werden sollen, weisen Polarisationen auf, die orthogonal
zu den gezeigten sind, d. h. wie es in 3B gezeigt
ist. Bei einem derartigen gemischten Betriebsmodus setzt sich die
Polarisationskomponente 42 aus spektralen Komponenten zusammen,
die sowohl in der y-Richtung (Auskopplungskanäle) als auch der z-Richtung
(Durchlaßkanäle) polarisiert
sind, und ist die Polarisationskomponente 43 aus spektralen
Komponenten gebildet, die sowohl in der z-Richtung (Auskopplungskanäle) als
auch der y-Richtung (Durchlaßkanäle) polarisiert
sind. Die Polarisationskomponenten 42 und 43 setzten
sich ebenfalls jeweils aus spektralen Komponenten beider Richtungen
zusammen, wenn der COADM 10 DWDM-Signale an sowohl dem
Eingangsanschluß 36 als
auch dem Additionsanschluß 38 empfängt.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 durchlaufen
das konvergierende Element 23, das sie so ablenkt, so daß sie den
spektralen Demux/Mux 19 (1B) verlassen,
wobei sie sich parallel zueinander und zu der optischen Achse 18 bewegen,
um eine Walk-Off-Einheit in der z-Richtung voneinander räumlich getrennt und
mit den optischen Eingangswegen A' bzw. B' der optischen Ausgangseinrichtungen 13 ausgerichtet
sind.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ein. Die Polarisationskomponente 42,
die über
den optischen Eingangsweg A' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 48, die in der y-Richtung (langgestrichelte
Linie) polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 43,
die über den
optischen Eingangsweg B' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 49, die in der z-Richtung (kurzgestrichelte
Linie) polarisiert ist. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I, das mit dem Auskopplungsanschluß 37 ausgerichtet
ist wieder zu erzeugen, wie es oben mit Bezug auf 1B beschrieben
ist. Dies liefert das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD.
-
Nun
wird mit Bezug auf 3B ein Betrieb des oben beschriebenen
COADM 10 beschrieben, wobei sich der Kanal I in seinem
Durchlaßmodus
befindet. In dem Durchlaßmodus
bewirkt das Steuersignal in seinem 1-Zustand, das an die Steuerzelle 50 der
LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt
ist, daß der
COADM das optische Signal in dem Kanal I des DWDM-Eingangssignals
SI, das an dem Eingangsanschluß 36 empfangen wird,
zu dem Ausgangsanschluß 39 lenkt,
wo es zu dem optischen Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals SO wird.
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Der
Abschnitt des COADM 10 zwischen dem Eingangsanschluß 36 und
dem Ausgang des spektralen Demultiplexers 14 ist an dem
DWDM-Eingangssignal SIN, das von dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, auf eine Weise wirksam, die identisch zu dieser ist, auf die
dieser Abschnitt in dem Auskopplungsmodus wirksam ist. Der Betrieb
dieses Abschnitts wird deshalb hier nicht erneut beschrieben.
-
Die
spektralen Komponenten, die kollektiv von den optischen Eingangseinrichtungen 12 und
dem spektralen Demultiplexer 14 erzeugt werden, einschließlich der
spektralen Komponenten 46 und 47, die von dem
optischen Eingangssignal des Kanals I abgeleitet sind und in der
y- bzw. der z-Richtung
polarisiert sind, werden von dem spektralen Demultiplexer 14 zu
der LC-Polarisationssteuerung 16 hin
ausgegeben. Die spektralen Komponenten bewegen sich parallel zueinander
und zu der optischen Achse 18. Jedes Paar spektraler Komponenten
trifft auf eine unterschiedliche Steuerzelle der LC-Polarisationssteuerung,
wie es oben beschrieben und in 1A gezeigt
ist.
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In
dem Durchlaßmodus
befindet sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 der
LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt
wird, in seinem 1-Zustand. Dies bewirkt, daß die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtung beider spekfraler Komponenten 46 und 47 des
Kanals I um einen Winkel von 90° dreht,
wenn die spektralen Komponenten die Steuerzelle durchlaufen. 3B zeigt
die spektrale Komponente 46 des Kanals I, die an der LC-Polarisationssteuerung
einfällt,
als eine langgestrichelte Linie und die spektrale Komponente 48 des
Kanals I, die von der LC-Polarisationssteuerung ausgegeben wird,
als eine kurzgestrichelte Linie. 3B zeigt
ferner die spektrale Komponente 47 des Kanals I, die an
der LC-Polarisationssteuerung
einfällt, als
eine kurzgestrichelte Linie und die spektrale Komponente 49 des
Kanals I, die von der LC-Polarisationssteuerung ausgegeben wird,
als eine langgestrichelte Linie, um die geänderten Polarisationsrichtungen
der spektralen Komponenten anzugeben.
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Die
spektralen Komponenten einschließlich der spektralen Komponenten 48 und 49 verlaufen
von der LC-Polarisationssteuerung zu dem spektralen Multiplexer 15 des
spektralen Demux/Mux 19 (1B). In
dem spektralen Multiplexer 15 lenkt das konvergierende
Element 23 die spektralen Komponenten zu der optischen Achse 18 hin
ab, wenn sich diese zu der frequenzdispersiven Einrichtung 22 hin
bewegen. Die frequenzdispersive Einrichtung überlappt die spektralen Komponenten,
welche die spektrale Komponente 48 umfassen, räumlich,
um die Polarisationskomponente 42 zu bilden, und überlappt
die spektralen Komponenten 45, welche die spektrale Komponente 49 umfassen,
um die Polarisationskomponente 43 zu bilden. Die Polarisationskomponenten 42 und 43 verlaufen
zurück
durch das konvergierende Element 23, wie es oben beschrieben
ist.
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Das
konvergierende Element 23 lenkt die Polarisationskomponenten 42 und 43 so
ab, daß sie
aus dem spektralen Multiplexer 15 ausgegeben werden, wobei
sie sich parallel zueinander und zu der optischen Achse 18 bewegen,
um eine Walk-Off-Einheit in der –z-Richtung räumlich voneinander
getrennt und mit den optischen Wegen A' bzw. B' ausgerichtet sind.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ein. Die Polarisationsrichtungen
der spektralen Komponenten 48 und 49 wurden um
einen Winkel von 90° relativ
zu diesen der spektralen Komponenten 46 bzw. 47 gedreht.
Folglich umfaßt
die Polarisationskomponente 42, die über den optischen Eingangsweg
A' empfangen wird,
die spektrale Komponente 48, die in der z-Richtung (kurzgestrichelte
Linie) polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 43,
die über
den optischen Eingangsweg B' empfangen
wird, umfaßt
die spektrale Komponente 49, die in der y-Richtung (langgestrichelte
Linie) polarisiert ist. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I wieder zu erzeugen, das mit
dem Ausganganschluß 39 ausgerichtet ist,
wie es oben mit Bezug auf 1D beschrieben
ist. Dies liefert das optische Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals
SO.
-
Nun
wird mit Bezug auf 3C ein Betrieb des oben beschriebenen
COADM 10 beschrieben, wobei sich der Kanal I in seinem
Additionsmodus befindet. In dem Additionsmodus bewirkt das Steuersignal
in seinem 0-Zustand, das an die Steuerzelle 50 der LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt
wird, daß der
COADM das optische Signal des Kanals I des DWDM-Additionssignals
SA, das an dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, zu dem Ausgangsanschluß 39 lenkt,
wo es zu dem optischen Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals SO wird.
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Die
optischen Eingangseinrichtungen 12 leiten die Polarisationskomponenten 40 und 41 von
dem DWDM-Additionssignal SA ab, das an dem
Additionsanschluß 38 empfangen
wird. Die Polarisationskomponenten umfassen die spektralen Komponenten 46 bzw. 47,
die von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet sind. Da das
DWDM-Additionssignal SA, von dem die Polarisationskomponenten
abgeleitet sind, von dem Additionsanschluß 38 empfangen wird,
ist die spektrale Komponente 46, die in der Polarisationskomponente 40 enthalten
ist, die in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, in der
z-Richtung polarisiert und ist die spektrale Komponente 47,
die in der Polarisationskomponente 41 enthalten ist, die
in den optischen Ausgangsweg B eingespeist wird, in der y-Richtung
polarisiert, wie es oben mit Bezug auf 1C beschrieben
ist. Es ist zu beachten, daß die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten, die in die optischen
Ausgangswege A und B eingespeist werden, orthogonal zu denjenigen
der spektralen Komponenten sind, die von dem DWDM-Eingangssignal
in dem Auskopplungs- und Durchlaßmodus abgeleitet sind.
-
Der
spektrale Demux/Mux 19 (1B) und
die LC-Polarisationssteuerung 16 sind ähnlich der Weise wirksam, die
oben mit Bezug auf 3A (Auskopplungsmodus) beschrieben
ist, mit dem einzigen Unterschied, daß die spektralen Komponenten 46 und 47,
die von den optischen Wegen A bzw. B der optischen Eingangseinrichtungen 12 aus
in den spektralen Demultiplexer 14 eintreten, in der z-
bzw. der y-Richtung polarisiert sind. Die Polarisationskomponenten 42 und 43,
die aus dem spektralen Multiplexer 15 austreten, sind mit
den optischen Eingangswegen A' bzw.
B' der optischen
Ausgangseinrichtungen 13 ausgerichtet und umfassen die
spektralen Komponenten 48 und 49, deren Polarisationsrichtungen
relativ zu denjenigen der spektralen Komponenten 46 bzw. 47 im
wesentlichen unverändert
sind.
-
Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ein. Die Polarisationskomponente 42,
die über
den optischen Eingangsweg A' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 48, die in der z-Richtung (kurzgestrichelte
Linie) polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 43,
die über den
optischen Eingangsweg A' eintritt,
umfaßt die
spektrale Komponente 49, die in der y-Richtung (langgestrichelte
Linie) polarisiert ist. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I wieder zu erzeugen, das mit
dem Ausganganschluß 39 ausgerichtet
ist, wie es oben mit Bezug auf 1D beschrieben
ist. Dies liefert ein optisches Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals
SO.
-
Nun
wird mit Bezug auf 3D ein Betrieb des oben beschriebenen
COADM 10 beschrieben, wobei sich der Kanal I in seinem
Additions-Auskopplungs-Modus befindet. In dem Additions-Auskopplungs-Modus bewirkt
das Steuersignal in seinem 1-Zustand, das an die Steuerzelle 50 der
LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt wird, daß der COADM 10 das
optische Signal des Kanals I des DWDM-Additionssignals SA, das an dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, zu dem Auskopplungsanschluß 37 lenkt, wo es
zu dem optischen Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD wird.
-
Ein
Betrieb der optischen Eingangseinrichtungen 12, wobei das
DWDM-Additionssignal SA an dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, ist oben mit Bezug auf 3C (Additionsmodus)
beschrieben. Die optischen Eingangseinrichtungen führen die
Polarisationskomponenten 40 und 41 dem spektralen
Demux/Mux 19 (1B) zu. Die Polarisationskomponente 40,
die in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, umfaßt die spektrale
Komponente 46, die in der z-Richtung polarisiert ist, und
Polarisationskomponente 41, die in den optischen Ausgangsweg
B eingespeist wird, umfaßt
die spektrale Komponente 47, die in der y-Richtung polarisiert
ist, wie es oben mit Bezug auf 1C beschrieben
ist.
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Der
spektrale Demux/Mux 19 (1B) und
die LC-Polarisationssteuerung 16 sind ähnlich der Weise wirksam, wie
es oben mit Bezug auf 3B (Durchlaßmodus) beschrieben ist, mit
dem einzigen Unterschied, daß die
spektralen Komponenten 46 und 47, die in den Polarisationskomponenten 40 und 41 enthalten
sind, die von den optischen Wegen B bzw. A der optischen Eingangseinrichtungen 12 aus
in den spektralen Demultiplexer 14 eintreten, in der z-
bzw. der y-Richtung polarisiert sind, wie eben beschrieben. Die
Polarisationskomponenten 42 und 42, die aus dem
spektralen Multiplexer 15 austreten, sind mit den optischen
Eingangswegen A' bzw.
B' der optischen
Ausgangseinrichtungen ausgerichtet und umfassen die spektralen Komponenten 48 und 49,
die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ein. Die Polarisationskomponente 42,
die über
den optischen Weg A' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 48, die in der y-Richtung (langgestrichelte
Linie) polarisiert ist. Die Polarisationskomponente 43,
die über
den optischen Eingangsweg B' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 49, die in der z-Richtung (kurzgestrichelte Linie)
polarisiert ist. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räum lich,
um das optische Signal des Kanals I zu bilden, das mit dem Auskopplungsanschluß 37 ausgerichtet ist,
wie es oben mit Bezug auf 1B beschrieben
ist. Dies liefert das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD.
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In 3A und 3C befindet
sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 der LC-Polarisationssteuerung 16 angelegt
wird, in seinem 0-Zustand, so daß der Kanal I des COADM 10 sich
mit Bezug auf ein DWDM-Eingangssignal an dem Eingangsanschluß 36 in
seinem Auskopplungsmodus befindet, und sich mit Bezug auf ein DWDM-Additionssignal
an dem Additionsanschluß 38 in
seinem Additionsmodus befindet. Dem Durchschnittsfachmann ist ersichtlich,
daß, falls
sowohl das DWDM-Eingangssignal als auch das DWDM-Additionssignal ein optisches Signal
des Kanals I umfassen, der COADM das optische Signal des Kanals
I des DWDM-Eingangssignals auskoppelt und das optische Signal des
Kanals I des DWDM-Additionssignals addiert.
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In 3B und 3D befindet
sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 der LC-Polarisationssteuerung
angelegt wird, in seinem 1-Zustand, so daß der Kanal I des COADM sich
mit Bezug auf ein derartiges DWDM-Eingangssignal in seinem Durchlaßmodus befindet,
und sich mit Bezug auf ein derartiges DWDM-Additionssignal in seinem
Additions-Auskopplungs-Modus
befindet. Dem Durchschnittsfachmann ist ersichtlich, daß, falls
sowohl das DWDM-Eingangssignal als auch das DWDM-Additionssignal
ein optisches Signal des Kanals I umfassen, der COADM das optische
Signal des Kanals I des DWDM-Eingangssignals durchläßt und das
optische Signal des Kanals I des DWDM-Additionssignals auskoppelt.
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Ein
Betrieb der Ausführungen
des COADM gemäß der Erfindung
ist in dieser Offenbarung mit Bezug auf den Kanal I des COADM als
ein Beispiel beschrieben. Die verbleibenden Kanäle des COADM sind auf eine Weise
wirksam, die diesem Kanal ähnlich
und abhängig
von diesem ist, außer
daß die
spektralen Komponenten, die von dem optischen Signal des Kanals
abgeleitet sind, eine andere Steuerzelle der LC-Polarisationssteuerung
als die Steuerzelle 50 durchlaufen. Jeder Kanal des COADM
ist unabhängig
gemäß dem Zustand des
an die Steuerzelle angelegten Steuersignals entsprechend dem Kanal
und dem DWDM-Signal oder den DWDM-Signalen an den Anschlüssen der
optischen Eingangseinrichtungen wirksam.
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Der
COADM 10 wurde mit Bezug auf ein Beispiel beschrieben;
bei dem die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 11 vier
Anschlüsse
umfassen und das folglich vier Betriebsmodi aufweist. Bei Variationen des
in 1A gezeigten COADM 10 können die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen drei Anschlüsse umfassen.
Ein Nur-Auskopplungs-COADM,
bei dem das Steuersignal jeden Kanal in einen Durchlaßmodus oder
einen Auskopplungsmodus versetzt, kann durch Modifizieren der optischen
Eingangseinrichtungen 12 mit lediglich einem Eingangsanschluß aufgebaut
sein. In diesem Fall sind der Additionsanschluß 38, der Drehspiegel 34 und
die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30 weggelassen.
Gleichermaßen
kann ein Nur-Additions-COADM, bei dem das Steuersignal jeden Kanal
in einen Durchlaßmodus
oder Additionsmodus versetzt, durch Modifizieren der optischen Eingangseinrichtungen 13 mit
lediglich einem Ausgangsanschluß aufgebaut
sein. In diesem Fall sind der Drehspiegel 33 und der Auskopplungsanschluß 37 weggelassen.
Alternativ sind die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30,
der Drehspiegel 34 und der Ausgangsanschluß weggelassen,
ist die Steuerlogik invertiert und wird der Auskopplungsanschluß 37 als
der Ausgangsanschluß verwendet.
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Bei
den eben beschriebenen vereinfachten COADMs sind sowohl die optischen
Eingangseinrichtungen 12 als auch die optischen Ausgangseinrichtungen 13 eingerichtet,
aus einem DWDM-Signal eine erste Polarisationskomponente mit einer
ersten Polarisationsrichtung und eine zweite Polarisationskomponente
mit einer zweiten Polarisationsrichtung, die orthogonal zu der ersten
Polarisationsrichtung ist, zu erzeugen und die erste und die zweite
Polarisationskomponente über
den ersten bzw. den zweiten optischen Weg auszugeben. Bei dem Nur-Additions-COADM jedoch
sind nur die optischen Eingangseinrichtungen eingerichtet, die erste und
die zweite Polarisationskomponente mit der ersten bzw. der zweiten
Polarisationsrichtung, wenn das DWDM-Signal an einem der zwei Anschlüsse empfangen
wird, und mit der zweiten bzw. der ersten Polarisationsrichtung
auszugeben, wenn das DWDM-Signal an dem anderen der zwei Anschlüsse empfangen
wird. Zudem sind bei dem Nur-Auskopplungs-COADM lediglich die optischen Ausgangseinrichtungen
eingerichtet, die erste und die zweite Polarisationskomponente mit
der ersten bzw. der zweiten Polarisationsrichtung, wenn das DWDM-Signal
an einem der zwei Anschlüsse
empfangen wird, und mit der zweiten bzw. der ersten Polarisationsrichtung
auszugeben, wenn das DWDM-Signal an dem anderen der zwei Anschlüsse empfangen wird.
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Bei
weiteren Variationen können
der Eingangsanschluß 36 und
der Additionsanschluß 38 vertauscht sein,
so wie der Auskopplungsanschluß 37 und
der Ausgangsanschluß 39.
Die Anschlußbezeichnungen,
die gezeigt sind, sehen eine maximale Trennung zwischen dem Auskopplungsanschluß und dem
Ausgangsanschluß vor.
Bei der beabsichtigten Anwendung des COADM 10 ist es wichtig
sicherzustellen, daß der
Kanal des Netzwerks, der zuvor durch ein optisches Signal eingenommen
war, das aus dem Netzwerk ausgekoppelt wurde, indem es zu dem Auskopplungsanschluß geleitet
wurde, von Überbleibseln
des ausgekoppelten optischen Signals freibleibt. Derartige Überbleibsel
würden
das Signal-Rausch-Verhältnis
von irgendwelchen optischen Signalen verschlechtern, die später zu dem
Kanal addiert werden.
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Die
Ausführungen 60, 70 und 90 des
COADM, die unten beschrieben werden, können ebenfalls ähnlich den
oben beschriebenen Weisen vereinfacht und modifiziert werden.
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Die
Darstellungen des COADM 10 gemäß der Erfindung in 1A und 1B sind
in dem Sinne schematisch, daß eine
Anzahl von optischen Elementen, die ein Verwalten der optischen
Signale, Polarisationskomponenten und der spektralen Komponenten
betreffen, wenn sie den COADM durchlaufen, weggelassen wurden, um
die Zeichnungen zu vereinfachen. 1E zeigt
einen Teil einer Ausführung
des COADM, bei dem die oben angegebenen optischen Elemente enthalten
sind.
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Bei
der in 1E gezeigten Ausführung sind
sowohl der Eingangsanschluß 36 als
auch der Additionsanschluß 38 aus
einer Lichtleitfaser 24 und einer Linse 25 gebildet.
Die optischen Eingangseinrichtungen 12 sind mit 90° zu der optischen
Achse 18 des spektralen Demultiplexers 14 ausgerichtet
und der doppel-telezentrische Reimager 25 und der Drehspiegel 27 sind
zwischen den optischen Eingangseinrichtungen und dem spektralen
Multiplexer angeordnet. Die optischen Ausgangseinrichtungen 13 sind ähnlich konfiguriert.
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Die
Linse 25 vergrößerte das
optische Signal stark, das von der Lichtleitfaser 24 ausgegeben
wird, so daß die
Ausgabe des optischen Signals an der polarisationsdispersiven Einrichtung 28 oder 30 in
einem stark vergrößerten Zustand
einfällt.
Das Vergrößern des
Lichts, das an der polarisationsdispersiven Einrichtung einfällt, reduziert
einen Cross-Talk zwischen den Polarisationskomponenten, das von
dem optischen Signal erzeugt wird, wenn die Polarisationskomponenten
die polarisationsdispersive Einrichtung durchlaufen. Der doppeltelezentrische
Reimager verkleinert die Polarisationskomponenten, nachdem sie die
polarisationsdispersive Einrichtung durchlaufen haben. Das Verkleinern
der Polarisationskomponenten reduziert die erforderliche Größe des spektralen
Demux/Mux 19 (1A) und der Polarisationssteuerung 16,
die den COADM 10 bilden, und reduziert deshalb die Gesamtgröße des COADM.
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Der
doppel-telezentrische Reimager kehrt zusätzlich die Reihenfolge der
optischen Wege A und B im Vergleich zu der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung
um. Bei der in 1E gezeigten Ausführung bewegt
sich die Polarisationskomponente 40, die von dem optischen
Weg A ausgegeben wird, durch den spektralen Demultiplexer 14 weiter
von der optischen Achse 18 weg als die Polarisationskomponente 41,
die von dem optischen Weg B ausgegeben wird, wohingegen sich bei
der in 1B gezeigten Ausführung die
Polarisationskomponente 40 näher an der optischen Achse
bewegt als die Polarisationskomponente 41.
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Der
Betrieb des in 1E gezeigten Abschnitts des
COADM wird mit Bezug auf ein Beispiel beschrieben, bei dem ein optisches
Signal an dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird. Der Additionsanschluß 38 ist ähnlich strukturiert
und auf ähnliche
Weise wirksam. Der Abschnitt des COADM zwischen der LC-Polarisationssteuerung
und dem Ausgangs- und dem Auskopplungsanschluß (nicht gezeigt) ist symmetrisch
strukturiert und auf ähnliche
Weise wirksam. Lediglich die o-Polarisationskomponenten, welche
die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 und die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30 ohne
eine seitliche Abweichung durchlaufen, sind in 1E gezeigt,
um die Zeichnung zu vereinfachen. Die e-Polarisationskomponenten
sind weggelassen.
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Die
Linse 25 fokussiert das optische Signal, das von dem Ende
der Lichtleitfaser 24 divergiert, an dem Abgriffspiegel 32.
Der telezentrische Reimager refokussiert die Polarisationskomponente,
die von dem optischen Signal abgeleitet ist, das von dem Abgriffspiegel 32 divergiert,
an dem Punkt P. Die Länge
des optischen Wegs zwischen dem Punkt P und dem konvergierenden
Element 22 des spektralen Demultiplexers 14 ist gleich
der Entfernung der LC-Polarisationssteuerung 16 von dem
konvergierenden Element 22. Das konvergierende Element 22 kollimiert
die Polarisationskomponente, die von dem Punkt P divergiert, so
daß die
Polarisationskomponente sich als ein paralleler Strahl zu der frequenzdispersiven
Einrichtung 20 bewegt. Die spektralen Komponenten, die
von der Polarisationskomponente durch die frequenzdispersive Einrichtung
abgeleitet werden, kehren als parallele Strahlen zu dem konvergierenden
Elemente zurück.
Das konvergierende Element 22 fokussiert die spektralen
Komponenten an den jeweiligen Steuerelementen des LC-Polarisationsmodulators 16.
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4A und 4B zeigen
eine zweite Ausführung 60 eines
COADM gemäß der Erfindung.
Der COADM 60 basiert auf dem COADM 10, der in 1A und 1B gezeigt
ist. Jedoch setzt sich der spektralen Demux/Mux 69 aus
lediglich der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 20,
dem konvergierenden Element 22 und den Drehspiegeln 64 und 65 in
einer gefalteten Konfiguration zusammen. Eine derartige Konfiguration
ermöglicht,
daß die
einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 20 sowohl die Polarisationskomponenten räumlich in
spektrale Komponenten trennt als auch die spektralen Komponenten
räumlich überlappt,
um Polarisationskomponenten zu bilden. Folglich ist der COADM 60 kompakter
und kann mit weniger Teilen und mit weniger Ausrichtungsschritten
hergestellt werden. Elemente des COADM 60, die den Elementen
des COADM 10 entsprechen, sind unter Verwendung der gleichen
Bezugszeichen angegeben und werden hier nicht erneut beschrieben.
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Die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 setzten sich
aus den optischen Eingangsrichtungen 62 und den optischen
Ausgangseinrichtungen 63 zusammen, die in der z-Richtung
benachbart zueinander angeordnet sind. Die optischen Ausgangseinrichtungen
sind ein Spiegelbild der optischen Eingangseinrichtungen in der
x-z-Ebene. Das Anordnen der optischen Eingangseinrichtungen und
der optischen Ausgangseinrichtungen nebeneinander in dieser Weise
ermöglicht,
daß die
Drehspiegel 34 und 35, die in 1A und 1B gezeigt
sind, weggelassen werden können
und daß der
Additionsanschluß 38 und
der Ausgangsanschluß 39 direkt
mit dem optischen Ausgangsweg B bzw. dem optischen Eingangsweg B' ausgerichtet sein können. Das
Anordnen der optischen Eingangseinrichtungen und der optischen Ausgangseinrichtungen
nebeneinander auf diese Weise plaziert zusätzlich die optischen Eingangswege
A' und B' parallel zu den
optischen Ausgangswegen A und B, aber von der optischen Achse 18 mit
unterschiedlichen Entfernungen in der y-z-Ebene versetzt. Die optischen
Eingangseinrichtungen 62 sind ansonsten strukturell und
funktional mit den optischen Eingangseinrichtungen 12 identisch
und werden nicht weiter beschrieben. Die optischen Ausgangseinrichtungen 63 unterscheiden
sich in ähnlicher
Weise von den optischen Ausgangseinrichtungen 13.
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Bei
dem gezeigten Beispiel ist der Versatz des Additionsanschlusses 38 von
der optischen Achse 18 in der y-z-Ebene um eine Versatzentfernung
d größer als
jener des Ausgangsanschlusses 39.
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Bei
dem spektralen Demux/Mux 69 sind die Drehspiegel 64 und 65 als
mit 135° bzw.
45° zu der
x-Achse angewinkelt gezeigt. Die Drehspiegel sind einander gegenüberliegend
angeordnet und voneinander in der y-z-Ebene mit einer Entfernung
getrennt, die näherungsweise
gleich der oben erwähnten
Versatzentfernung d ist. Die LC-Polarisationssteuerung 16 ist
zwischen den Drehspiegeln angeordnet, wobei ihre gemeinsame Elektrode 56 (2B)
parallel zu der x-y-Ebene ist. Spektrale Komponenten werden durch
den spektralen Demux/Mux 69 ausgegeben und bewegen sich
in der –x-Richtung,
aber werden durch den Drehspiegel 64 um im wesentlichen
90° reflektiert.
Somit gibt der spektrale Demux/Mux 69 die spektralen Komponenten
in der z-Richtung aus. Folglich durchlaufen die spektralen Komponenten
die LC-Polarisationssteuerung 16 mit
einem Einfallswinkel von Null. Nachdem sie die LC-Polarisationssteuerung
durchlaufen haben, bewegen sich die spektralen Komponenten in der
z-Richtung, um zu dem spektralen Demux/Mux zurückzukehren, und werden durch
den Drehspiegel 65 um im wesentlichen 90° reflektiert.
Nach der Reflexion bewegen sich die spektralen Komponenten in der
x-Richtung, um wieder in den spektralen Demux/Mux 69 einzutreten.
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4B zeigt,
wie die optischen Eingangseinrichtungen 62 die Polarisationskomponente 40,
die in der y-Richtung polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 41,
die in der z-Richtung
polarisiert ist, von einem DWDM-Eingangssignal ableiten, das von
dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, und diese Polarisationskomponenten auf eine Weise, die den
oben mit Bezug auf 1B beschriebenen optischen Eingangseinrichtungen 12 ähnlich ist,
zu den optischen Wegen A bzw. B lenken.
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4C zeigt,
wie die optischen Eingangseinrichtungen 62 die Polarisationskomponente 40,
die in der z-Richtung polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 41,
die in der y-Richtung
polarisiert ist, von einem DWDM-Additionssignal ableiten, das von
dem Additions anschluß 38 empfangen
wird, und diese Polarisationskomponenten auf eine Weise, die den
oben mit Bezug auf 1C beschriebenen optischen Eingangseinrichtungen 12 ähnlich ist,
zu den optischen Wegen A bzw. B lenken. Die räumliche Trennung der Polarisationskomponenten,
die von dem DWDM-Additionssignal abgeleitet sind, ist gleich und
entgegengesetzt zu jener der Polarisationskomponenten, die von dem
DWDM-Eingangssignal abgeleitet sind.
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4B zeigt,
wie die optischen Ausgangseinrichtungen 63 ein DWDM-Auskopplungssignal
von der Polarisationskomponente 42, die über den
optischen Weg A' empfangen
wird und in der y-Richtung polarisiert ist, und der Polarisationskomponente 43,
die über
den optischen Weg B' empfangen
wird und in der z-Richtung polarisiert ist, ableiten und das Auskopplungssignal
auf eine Weise, die den oben mit Bezug auf 1B beschriebenen
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ähnlich ist, zu dem Auskopplungsanschluß 37 lenken.
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4D zeigt,
wie die optischen Ausgangseinrichtungen 63 das DWDM-Ausgangssignal
SO von der Polarisationskomponente 42,
die über
den optischen Weg A' empfangen
wird und in der z-Richtung polarisiert ist, und der Polarisationskomponente 43,
die über
den optischen Weg B' empfangen
wird und in der y-Richtung polarisiert ist, ableiten und das Ausgangssignal
auf eine Weise, die den oben mit Bezug auf 1D beschriebenen
optischen Ausgangseinrichtungen 13 ähnlich ist, zu dem Ausgangsanschluß 39 lenken.
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Der
Betrieb des oben beschriebenen COADM 60, wobei sich der
Kanal I in seinem Auskopplungsmodus befindet, wird nun mit Bezug
auf 5A kurz beschrieben. Weitere betriebliche Einzelheiten
sind oben in der Beschreibung von 3A zu
finden.
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Die
optischen Eingangseinrichtungen 62 leiten die Polarisationskomponenten 40 und 41 von
dem DWDM-Eingangssignal SI ab, das von dem
Eingangsanschluß 36 empfangen
wird. Die Polarisationskomponenten umfassen die spektralen Komponenten 46 und 47,
die von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet sind. Da das
optische Signal des Kanals I, von dem die spektralen Komponenten
abgeleitet sind, über
den Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, ist die spektrale Komponente 46 in der Polarisationskomponente 40, die
in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, in der y-Richtung
und die spektrale Komponente 47 in der Polarisationskomponente 41,
die in den optischen Ausgangsweg B eingespeist wird, in der z-Richtung polarisiert,
wie es oben mit Bezug auf 4B beschrieben
ist.
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Die
Polarisationskomponenten 40 und 41 treten über die
optischen Wege A bzw. B in den spektralen Demux/Mux 69 (4B)
ein. Die optischen Wege sind parallel zueinander und zu der optischen
Achse 18 und sind voneinander um eine Walk-Off-Einheit
in der z-Richtung getrennt.
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Bei
dem spektralen Demux/Mux 69 lenkt das konvergierende Element 22 die
Polarisationskomponenten zu der frequenzdispersiven Einrichtung 20.
Die optischen Eingangseinrichtungen befinden sich relativ nahe an
der optischen Achse 18. Folglich fallen die Polarisationskomponenten
an der frequenzdispersiven Einrichtung mit einer relativ geringen
Einfallswinkelkomponente in der x-z-Ebene ein. Die frequenzdispersive
Einrichtung trennt das Polarisationskomponentenpaar 40 und 41 räumlich in
der y-Richtung, um jeweilige Paare spektraler Komponenten zu erzeugen,
wie es oben beschrieben ist. Die spektralen Komponenten werden gemäß ihren
Frequenzen räumlich
getrennt. 4A zeigt ein Beispiel, bei dem
die Polarisationskomponente 41 (von der Polarisationskomponente 43 verdeckt)
räumlich
in die fünf
spektralen Komponenten 44 getrennt wird. Die fünf spektralen
Komponenten, die von der Polarisationskomponente 40 (auch
von der Polarisationskomponente 43 verdeckt) abgeleitet
sind, sind durch die gezeigten spektralen Komponenten 44 verdeckt.
In der Praxis können
COADMs so konfiguriert sein, daß sie
mehr oder weniger als die fünf
Kanäle,
die der Veranschaulichung halber gezeigt sind, steuern, indem die
LC-Polarisationssteuerung mit mehr oder weniger Steuerzellen als
der gezeigten Anzahl versehen wird. Die Seitenansicht von 5A zeigt
die räumliche
Trennung in der z-Richtung zwischen den spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I und zwischen den spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I in dem frequenzdispergierten Abschnitt des optischen Wegs,
der sich von der frequenzdispersiven Einrichtung 20 durch
die LC-Polarisationssteuerung 16 hindurch und zurück zu der frequenzdispersiven
Einrichtung erstreckt.
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Die
frequenzdispersive Einrichtung 20 lenkt die räumlich getrennten
spektralen Komponenten durch das konvergierende Element 22 zurück. In der
x-z-Ebene ist die Komponente des Reflexionswinkels der spektralen
Komponenten, die von der frequenzdispersiven Einrichtung erzeugt
werden, gleich der Komponente des Einfallswinkels der Polarisationskomponenten,
die von den optischen Eingangseinrichtungen 62 empfangen werden.
Das konvergierende Element 22 lenkt die spektralen Komponenten
so ab, daß sie
sich parallel zu der x-Achse bewegen und mit einer Entfernung, die
näherungsweise
gleich der Trennung des Additionsanschlusses 38 von der
gleichen Achse ist, von der optischen Achse 18 getrennt
sind. Der Drehspiegel 64 ist so angeordnet, daß er die
spektralen Komponenten abfängt
und sie mit im wesentlichen 90° reflektiert,
so daß sie
die LC-Polarisationssteuerung 16 mit einem Einfallswinkel
von Null durchlaufen.
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Jedes
Paar spektraler Komponenten durchläuft eine unterschiedliche Steuerzelle
der LC-Polarisationssteuerung,
wie es oben beschrieben und in 2A und 4A gezeigt
ist. 5A zeigt die spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I, die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind, an
der Steuerzelle 50 einfallend. In dem Auskopplungsmodus
befindet sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 angelegt wird,
in seinem 0-Zustand. Folglich dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten 46 und 47 um einen
Winkel von 0°.
Die Steuerzelle gibt die spektralen Komponenten 48 und 49 des Kanals
I aus, deren Polarisationsrichtungen relativ zu jenen der spektralen
Komponenten 46 bzw. 47 im wesentlichen unverändert sind.
Die spektralen Komponenten 48 und 49 sind in der
y- bzw. der z-Richtung polarisiert, wie es in 5A gezeigt
ist.
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Die
spektralen Komponenten 48 und 49 verlaufen von
der LC-Polarisationssteuerung 16 zurück zu dem zweiten Drehspiegel 65.
Der zweite Drehspiegel reflektiert die spektralen Komponenten mit
im wesentlichen 90°,
so daß die
spektralen Komponenten sich erneut parallel zu der x-Achse zurück zu dem
spektralen Demux/Mux 69 hin bewegen. Die spektralen Komponenten
sind mit einer Entfernung gleich jener des Abgriffspiegels 33 von
der optischen Achse 18 von dieser getrennt.
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Bei
dem spektralen Demux/Mux 69 lenkt das konvergierende Element 22 die
spektralen Komponenten zu der frequenzdispersiven Einrichtung 20.
In der x-z-Ebene fallen die spektralen Komponenten, die von der LC-Polarisationssteuerung 16 empfangen
werden, an der frequenzdispersiven Einrichtung mit einer Einfallswinkelkomponente
ein, die größer als
diejenige der Polarisationskomponenten ist, die von den optischen
Eingangseinrichtungen 62 empfangen werden.
-
Die
frequenzdispersive Einrichtung 20 überlappt die Paare spektraler
Komponenten räumlich,
um ein Polarisationskomponentenpaar zu bilden, das sich aus den
Polarisationskomponenten 42 und 43 zusammensetzt.
Die Polarisationskomponente 43 ist von der Polarisationskomponente 42 in
der –z-Richtung
räumlich
getrennt, wie es in 5A gezeigt ist. Die Polarisationskomponenten
werden mit einem Reflexionswinkel erzeugt, dessen Komponente in
der x-z-Ebene gleich
derjenigen des Einfallswinkels der spektralen Komponenten an der
frequenzdispersiven Einrichtung ist. Folglich werden die Polarisationskomponenten 42 und 43 nach einer
Ablenkung durch das konvergierende Element 22 von dem spektralen
Demux/Mux 69 ausgegeben und bewegen sich parallel zu der
x-Achse um eine Walk-Off-Einheit in der z-Richtung voneinander getrennt und um
eine Entfernung gleich der Trennung des Ausgangsanschlusses 39 von
der optischen Achse von der optischen Achse 18 getrennt.
Die Polarisationskomponenten 42 und 43 sind deshalb
mit den optischen Eingangswegen A' bzw. B' der optischen Ausgangseinrichtungen 63 ausgerichtet.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Ausgangseinrichtungen 63 ein. Die Polarisationskomponente 42,
die über
den optischen Eingangsweg A' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 48, die in der y-Richtung polarisiert
ist, und die Polarisationskomponente 43, die über den
optischen Eingangsweg B' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 49, die in der z-Richtung polarisiert
ist. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Auskopplungsanschluß 37,
wie es oben mit Bezug auf 4B beschrieben
ist.
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5B, 5C und 5D zeigen
den Betrieb des COADM 60, wobei sich der Kanal I in seinem Durchlaß-, Additions-
bzw. Additions-Auskopplungs-Modus befindet. Der Betrieb des COADM 60,
wobei sich der Kanal I in diesen Modi befindet, ist ähnlich dem
Betrieb des COADM 10, wobei sich der Kanal I in diesen Modi
befindet, was oben mit Bezug auf 3B, 3C bzw. 3D beschrieben
ist. Folglich werden die 5B, 5C und 5D lediglich
kurz beschrieben.
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In 5B (Durchlaßmodus)
empfangen die optischen Eingangseinrichtungen 62 das DWDM-Eingangssignal
SI, welches das optische Signal des Kanals
I umfaßt,
von dem Eingangsanschluß 36.
Folglich umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Ausgangsweg
A eingespeist wird, die spektrale Komponente 46, die von
dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der y-Richtung
polarisiert ist, und umfaßt
die Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg
B eingespeist wird, die spektrale Komponente 47, die von
dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet ist und in der z-Richtung
polarisiert ist, wie es oben mit Bezug auf 4B beschrieben
ist.
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In
dem Durchlaßmodus
dreht die Steuerzelle 50 die Polarisationsrichtungen der
spektralen Komponenten 46 und 47 um einen Winkel
von 90°,
so daß die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die von dem spektralen
Demux/Mux 69 in die optischen Wege A' bzw. B' der optischen Ausgangseinrichtungen 63 eintreten, die
spektralen Komponenten 48 und 49 umfassen, die
in der z- bzw. der y-Richtung polarisiert sind. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals SO zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Ausgangsanschluß 39,
wie es oben mit Bezug auf 4D beschrieben
ist.
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In 5C (Additionsmodus)
empfangen die optischen Eingangseinrichtungen 62 das DWDM-Additionssignal
SA, welches das optische Signal des Kanals
I umfaßt,
von dem Additionsanschluß 38.
Folglich umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Weg
A eingespeist wird, die Polarisationskomponente 46, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der z-Richtung
polarisiert ist, und umfaßt die
Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg B
eingespeist wird, die Polarisationskomponente 47, die von
dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet ist und in der y-Richtung
polarisiert ist, wie es oben mit Bezug auf 4C beschrieben
ist.
-
In
dem Additionsmodus dreht die Steuerzelle 50 die Polarisationsrichtungen
der spektralen Komponenten 46 und 47 um einen
Winkel von 0°,
so daß die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die von dem
spektralen Demux/Mux 69 in die optischen Wege A' bzw. B' der optischen Ausgangseinrichtungen 63 eintreten,
die spektralen Komponenten 48 und 49 umfassen,
die in der z- bzw. der y-Richtung polarisiert sind. Die optischen Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangassignals SO zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Ausgangsanschluß 39,
wie es oben mit Bezug auf 4D beschrieben
ist.
-
In 5D (Additions-Auskopplungs-Modus)
empfangen die optischen Eingangseinrichtungen 62 das DWDM-Additionssignal
SA, welches das optische Signal des Kanals
I umfaßt,
von dem Additionsanschluß 38. Folglich
umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Weg
A eingespeist wird, die Polarisationskomponente 46, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der z-Richtung
polarisiert ist, und umfaßt
die Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg
B eingespeist wird, die Polarisationskomponente 47, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet ist und in der
y-Richtung polarisiert ist, wie es oben mit Bezug auf 4C beschrieben
ist.
-
In
dem Additions-Auskopplungs-Modus dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten 46 und 47 um
einen Winkel von 90°,
so daß die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die von dem
spektralen Demux/Mux 69 in die optischen Wege A' bzw. B' der optischen Ausgangseinrichtungen 63 eintreten,
die spektralen Komponenten 48 und 49 umfassen,
die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind. Die optischen
Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Auskopplungsanschluß 37,
wie es oben mit Bezug auf 4B beschrieben
ist.
-
6A und 6B zeigen
eine dritte Ausführung 70 eines
COADM gemäß der Erfindung.
Der COADM 70 basiert auf dem COADM 10, der in 1A und 1B gezeigt
ist. Der COADM 70 verwendet jedoch eine gefaltete Konfiguration,
welche die reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 umfaßt, und
der spektrale Demux/Mux 79 setzt sich lediglich aus der
einzel-frequenzdispersiven Einrichtung 20 und dem konvergierenden
Element 22 zusammen. Elemente des COADM 70, die
den Elementen des COADM 10 entsprechen, sind unter Verwendung
der gleichen Bezugszeichen angegeben und werden hier nicht erneut
beschrieben.
-
Bei
dem COADM 70 wird die reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 mit
einem Einfallswinkel von Null an ihren reflektierenden Steuerelektroden
betrieben, wie es unten beschrieben wird. Folglich bewegt sich Licht,
das von der reflektierende LC-Polarisationssteuerung
reflektiert wird, entlang dem gleichen Weg zurück, wie Licht, das an der reflektierenden
LC-Polarisationssteuerung einfällt.
Folglich fallen die optischen Ausgangswege A und B mit den optischen
Eingangswegen A' bzw.
B' zusammen. Die
reziproken Lichtwege ermöglichen,
daß die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 vereinfacht
werden können
und nur die polarisationsdispersiven optischen Einrichtungen 72,
die sich aus der einzel-polarisationsdispersiven Einrichtung 28,
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung 30 und
dem Abgriffspiegel 32 zusammensetzten, den Zirkulator 74 mit
drei Anschlüssen,
den Zirkulator 75 mit drei Anschlüssen und die Anschlüsse 36–39 umfassen.
Die Zirkulatoren 74 und 75 mit drei Anschlüssen trennen
das Licht, das von der LC-Polarisationssteuerung 76 reflektiert
wird, von dem Licht, das von dem Eingangsanschluß 36 und dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird.
-
Die
reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 ist der transmissiven
LC-Polarisationssteuerung 16 ähnlich,
die in 2A und 2B gezeigt
ist, aber unterscheidet sich dahingehend, daß die Steuerelektroden, wie
die Steuerelektrode 57, reflektierend sind. Zusätzlich kann
die Abdeckplatte 54 lichtundurchlässig sein. Bei einer Ausführung wird
ein Siliziumchip als die Abdeckplatte 54 verwendet. Elektronische
Schaltungen zum Treiben der Steuerelektroden können in oder an den Abschnitten
des Siliziumchips unterhalb der Steuerelektroden unter Verwendung
herkömmlicher
Halbleiterfertigungsprozesse gebildet werden. Bei den Ausführungen,
die den transmissiven LC-Polarisationsmodulator 16 verwenden,
kann ein Siliziumchip, in dem die Treiberschaltungen gefertigt sind,
an der Abdeckplatte 54 befestigt sein (2B).
-
Die
polarisationsdispersiven optischen Einrichtungen 72 setzten
sich aus der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28, dem Abgriffspiegel 32 und der
doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 30 zusammen, die in dieser Reihenfolge in der
Richtung der –x-Achse
angeordnet sind. In der Reihenfolge von Elementen in der Richtung
der –x-Achse folgt der Zirkulator 75,
der den Ausgangsanschluß 39,
den Additionsanschluß 38 und
den Eingang/Ausgang(I/O)-Anschluß 77 im Uhrzeigersinn
umfaßt.
Der I/O-Anschluß 77 ist
parallel zu der x-Achse.
-
Der
Abgriffspiegel 32 ist mit 45° zu der x-Achse ausgerichtet
gezeigt. Dies ist jedoch für
die Erfindung nicht entscheidend. Der Abgriffspiegel kann in einem
anderen Winkel als 45° zu
der optischen Achse ausgerichtet sein. Der Zirkulator 74 ist
in der –y-Richtung
von dem Abgriffspiegel versetzt. Der Zirkulator 74 umfaßt entgegen
dem Uhrzeigersinn den Auskopplungsanschluß 37, den Eingangsanschluß 36 und
den I/O-Anschluß 78.
Der I/O-Anschluß 78 ist
parallel zu der y-Achse ausgerichtet.
-
Die
Reflexion des I/O-Anschlusses 78 in dem Abgriffspiegel 32 definiert
die Lage der optischen Wege A und A' in der y-z-Ebene. Die optischen Wege
B und B' sind von
den optischen Wegen A und A' um
eine Walk-Off-Einheit in der –z-Richtung
versetzt. Der I/O-Anschluß 77 des
Zirkulators 75 ist mit den optischen Wegen B und B' ausgerichtet.
-
In
der y-z-Ebene sind die reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 und
die optischen Wege A und B der optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 symmetrisch
um die optische Achse 18 des spektralen Demux/Mux 79 angeordnet.
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6C zeigt,
wie die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ein
Polarisationskomponentenpaar, das sich aus der Polarisationskomponente 40,
die in der y-Richtung polarisiert ist, und der Polarisationskomponente 41 zusammensetzt,
die in der z-Richtung polarisiert ist, von einem DWDM-Eingangssignal,
das an dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, ableiten und die Polarisationskomponenten zu den optischen Wegen
A bzw. B lenken. Der Zirkulator 75, die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung 30 und das Licht, das von der LC-Polarisationssteuerung 76 reflektiert
wird, wurden in 6C weggelassen, um die Zeichnung zu
vereinfachen. Das DWDM-Eingangssignal verläuft von dem Eingangsanschluß 36 entgegen
dem Uhrzeigersinn durch den Zirkulator 74 hindurch und
wird von dem I/O-Anschluß 78 zu
dem Abgriffspiegel 32 hin ausgegeben. Der Abgriffspiegel
und die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 sind dann auf die Weise wirksam, die oben
mit Bezug auf 1B beschrieben ist.
-
6D zeigt,
wie die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ein
Polarisationskomponentenpaar, das sich aus der Polarisationskomponente 40,
die in der z-Richtung polarisiert ist, und der Polarisationskomponente 41 zusammensetzt,
die in der y-Richtung polarisiert ist, von einem DWDM-Additionssignal,
das an dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, ableiten und die Polarisationskomponenten zu den optischen Wegen
A bzw. B lenken. Der Zirkulator 74 und das Licht, das von
der LC-Polarisationssteuerung 76 reflektiert wird, wurden
in 6D weggelassen, um die Zeichnung zu vereinfachen.
Das DWDM-Additionssignal verläuft im
Uhrzeigersinn durch den Zirkulator 75 hindurch und wird
von dem I/O-Anschluß 77 zu
der doppel-polarisationsdispersiven Einrichtung 30 hin
ausgegeben. Die doppel-polarisationsdispersive
Einrichtung und die einzel-polarisationsdispersive Einrichtung 28 sind
auf die Weise wirksam, die ähnlich
derjenigen ist, die oben mit Bezug auf 1C beschrieben
ist. Die räumliche
Trennung der Polarisationskomponenten, die von dem DWDM-Additionssignal abgeleitet
sind, ist gleich und entgegengesetzt zu derjenigen der Polarisationskomponenten,
die von dem DWDM-Eingangssignal abgeleitet sind.
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6E zeigt,
wie die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ein
DWDM-Auskopplungssignal von
einem Polarisationskomponentenpaar ableiten, das sich aus der Polarisationskomponente 42,
die in der y-Richtung polarisiert ist, und der Polarisationskomponente 43 zusammensetzt,
die in der z-Richtung polarisiert ist, die von den optischen Wegen
A' bzw. B' empfangen werden,
und das DWDM-Auskopplungssignal zu dem Auskopplungsanschluß 37 lenken.
Der Zirkulator 75, die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30 und
Licht, das von dem Eingangsanschluß 36 oder dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, wurden in 6E weggelassen, um die Zeichnung
zu vereinfachen. Die einzel-polarisationsdispersive
Einrichtung 28 und der Abgriffspiegel 32 sind
auf die Weise wirksam, die oben mit Bezug auf 1B beschrieben
ist, um aus den Polarisationskomponenten das DWDM-Auskopplungssignal
zu erzeugen, das mit dem Abgriffspiegel 32 ausgerichtet
ist. Das DWDM-Auskopplungssignal wird von dem Abgriffspiegel zu
dem I/O-Anschluß 78 des
Zirkulators 74 hin reflektiert. Nachdem es durch den I/O-Anschluß 78 eingetreten
ist, verläuft
das DWDM-Auskopplungssignal entgegen dem Uhrzeigersinn durch den
Zirkulator 74 hindurch und wird von dem Auskopplungsanschluß 37 ausgegeben.
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6F zeigt,
wie die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ein
DWDM-Ausgangssignal
von einem Polarisationskomponentenpaar ableiten, das sich aus der
Polarisationskomponente 42, die in der z-Richtung polarisiert
ist, und der Polarisationskomponente 43 zusammensetzt,
die in der y-Richtung polarisiert ist, die von den optischen Wegen
A' bzw. B' empfangen werden,
und das DWDM-Ausgangssignal zu dem Ausgangsanschluß 39 lenken.
Der Zirkulator 74 und Licht, das von dem Eingangsanschluß 36 oder
dem Additionsanschluß 38 empfangen
wird, wurden in 6F weggelassen, um die Zeichnung
zu vereinfachen. Die einzel-polarisationsdispersive Einrichtung 28 und
die doppel-polarisationsdispersive Einrichtung 30 sind
auf die Weise wirksam, die derjenigen ähnlich ist, die oben mit Bezug
auf 1D beschrieben ist, um aus den Polarisationskomponenten
das DWDM-Ausgangssignal zu erzeugen, das mit dem I/O-Anschluß 77 des
Zirkulators 75 ausgerichtet ist. Das DWDM-Ausgangssignal tritt
durch den I/O-Anschluß 77 hindurch
in den Zirkulator 75 ein, verläuft im Uhrzeigersinn durch
den Zirkulator 75 hindurch und wird von dem Ausgangsanschluß 39 ausgegeben.
-
Der
Betrieb des oben beschriebenen COADM 70, wobei sich der
Kanal I in seinem Auskopplungsmodus befindet, wird nun mit Bezug
auf 7A kurz beschrieben. Weitere betriebliche Einzelheiten
sind oben in der Beschreibung von 3A zu
finden.
-
Die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 leiten die
Polarisationskomponenten 40 und 41 von dem DWDM-Eingangssignal
SI ab, das an dem Eingangsanschluß 36 empfangen
wird, wie es oben mit Bezug auf 6C beschrieben
ist. Die Polarisationskomponenten umfassen die spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I, die von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet sind.
Da das optische Signal des Kanals I, von dem die spektralen Komponenten
abgeleitet sind, über
den Eingangsanschluß 36 empfangen wird,
ist die spektrale Komponente 46 in der Polarisationskomponente 40,
die in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, in der y-Richtung
und die spektrale Komponente 47 in der Polarisations komponente 41, die
in den Ausgangsweg B eingespeist wird, in der z-Richtung polarisiert,
wie es oben beschrieben ist.
-
Pfeile
geben die Richtung und die Polarisationszustände der Polarisationskomponenten
und der spektralen Komponenten, kollektiv Komponenten, an verschiedenen
Punkten in dem COADM 70 an. Ein durchgezogener Pfeil gibt
eine Polarisation in der y-Richtung an. Ein hohler Pfeil gibt eine
Polarisation in der z-Richtung an. Zum Beispiel sind die Polarisationskomponente 40,
die in der y-Richtung polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 41,
die in der z-Richtung polarisiert ist, die von der einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtung 28 ausgegeben werden, durch einen hohlen Pfeil
bzw. einen durchgezogenen Pfeil angegeben. Zudem ist die Polarisationsrichtung
einer Komponente, deren Polarisationsrichtung von der LC-Polarisationssteuerung 76 um
einen Winkel von 0° gedreht
wird, unter Verwendung der oben beschriebenen Übereinkunft bezüglich langgestrichelter
Linie/kurzgestrichelter Linie angegeben. Eine Komponente, deren
Polarisationsrichtung durch die reflektierende LC-Polarisationssteuerung
verändert
wird, ist durch eine Strichpunktlinie angegeben.
-
Die
Polarisationskomponenten 40 und 41 treten über die
optischen Wege A bzw. B in den spektralen Demux/Mux 79 ein.
Die optischen Wege sind parallel zueinander und zu der optischen
Achse 18 und sind voneinander um eine Walk-Off-Einheit
in der z-Richtung getrennt.
-
Der
spektrale Demux/Mux 79 erzeugt wie oben mit Bezug auf 3A beschrieben
aus den Polarisationskomponenten spektrale Komponenten, die räumlich in
der y-Richtung getrennt sind, und gibt die spektralen Komponenten
parallel zu der optischen Achse 18 aus, wie es in der Draufsicht
von 6A gezeigt ist. Die Seitenansicht von 7A zeigt
die räumliche
Trennung in der z-Richtung zwischen den spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I sowie zwischen den spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I in dem frequenzdispergierten Abschnitt des optischen Wegs
von der frequenzdispersiven Einrichtung 20, durch die LC-Polarisationssteuerung 16 hindurch
und zurück
zu der frequenzdispersiven Einrichtung.
-
Der
spektrale Demux/Mux 79 gibt die spektralen Komponenten 44 parallel
zu der optischen Achse 18 und von dieser mit einer Entfernung
getrennt aus, die näherungsweise
gleich der Trennung des Zirkulators 75 von derselben Achse
ist. Die reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 ist
angeordnet, um die spektralen Komponenten abzufangen, die an der
reflektierenden LC-Polarisationssteuerung 76 mit einem
Einfallswinkel von Null einfallen.
-
Jedes
Paar spektraler Komponenten fällt
an einer unterschiedlichen Steuerzelle der reflektierenden LC-Polarisationssteuerung 76 ein,
wie es oben beschrieben und in 6A gezeigt
ist. 7A zeigt die spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I, die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind und
an der Steuerzelle 50 einfallen. In dem Auskopplungsmodus
befindet sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 angelegt
ist, in seinem 0-Zustand. Folglich werden die spektralen Komponenten 46 und 47 von
der Steuerzelle 50 reflektiert, wobei ihre Polarisationsrichtungen
um einen Winkel von 0° gedreht
werden, und werden als die spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I ausgegeben, die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind, wie es in 7A gezeigt
ist.
-
Die
reflektierende LC-Polarisationssteuerung 76 reflektiert
die spektralen Komponenten zurück
zu dem spektralen Demux/Mux 79 hin entlang dem gleichen
Weg wie jenem, von dem sie von dem spektralen Demux/Mux ausgegeben
wurden. Der spektrale Demux/Mux überlappt
wie oben beschrieben die Paare spektraler Komponenten räumlich,
um ein Polarisationskomponentenpaar zu bilden, das sich aus den
Polarisationskomponenten 42 und 43 zusammensetzt.
Die Polarisationskomponenten bewegen sich parallel zu der x-Achse
um eine Walk-Off-Einheit in der z-Richtung voneinander getrennt
und mit den optischen Eingangswegen A' bzw. B' der optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ausgerichtet.
-
Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 ein.
Die Polarisationskomponente 42, die über den optischen Eingangsweg
A' eintritt, umfaßt die spektrale Komponente 48,
die in der y-Richtung polarisiert ist, und die Polarisationskomponente 43,
die über
den optischen Eingangsweg B' eintritt,
umfaßt
die spektrale Komponente 49, die in der z-Richtung polarisiert
ist. Folglich überlappen
die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Auskopplungsanschluß 37,
wie es oben mit Bezug auf 6E beschrieben
ist.
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7B, 7C und 7D zeigen
den Betrieb des COADM 70, wobei sich der Kanal I in seinem Durchlaß-, Additions-
bzw. Additions-Auskopplungs-Modus befindet. Der Betrieb des COADM 70,
wobei sich der Kanal I in diesen Modi befindet, ist dem Betrieb
des COADM 10 ähnlich,
wobei sich der Kanal I in diesen Modi befindet, was oben mit Bezug
auf 3B, 3C bzw. 3D beschrieben
ist. Folglich werden 7B, 7C und 7D nur
kurz beschrieben.
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In 7B (Durchlaßmodus)
empfangen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 das DWDM-Eingangssignal
SI, welches das optische Signal des Kanals
I umfaßt, über den
Eingangsanschluß 36. Folglich
umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Weg
A eingespeist wird, die Polarisationskomponenten 46, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der y-Richtung
polarisiert sind, und umfaßt
die Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg
B eingespeist wird, die Polarisationskomponente 47, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet ist und in der
z-Richtung polarisiert ist, wie es oben mit Bezug auf 6C beschrieben
ist.
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In
dem Durchlaßmodus
dreht die Steuerzelle 50 die Polarisationsrichtungen der
spektralen Komponenten 46 und 47 um einen Winkel
von 90°,
so daß die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die in die
optischen Eingangswege A' und
B' der optischen
Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
von dem spektralen Demux/Mux 79 aus eintreten, die spektralen
Komponenten 48 und 49 umfassen, die in der z-
bzw. der y-Richtung polarisiert sind. Folglich überlappen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
die spektralen Komponenten räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals So
zu bilden, und lenken dieses Signal zu dem Ausgangsanschluß 39,
wie es oben mit Bezug auf 6F beschrieben
ist.
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In 7C (Additionsmodus)
empfangen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 das DWDM-Additionssignal
SA, welches das optische Signal des Kanals
I umfaßt,
an dem Additionsanschluß 38. Folglich
umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Weg
A eingespeist wird, die Polarisationskomponenten 46, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der z-Richtung
polarisiert sind, und umfaßt
die Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg
B eingespeist wird, die Polarisationskomponente 47, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der y-Richtung
polarisiert ist, wie es oben mit Bezug auf 6D beschrieben
ist.
-
In
dem Additionsmodus dreht die dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten 46 und 47 um
einen Winkel von 0°,
so daß die
Polarisationskomponenten 42 und 43, die in die optischen
Eingangswege A' und
B' der optischen
Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 von
dem spektralen Demux/Mux 79 aus eintreten, die spektralen
Komponenten 48 und 49 umfassen, die in der z-
bzw. der y-Richtung polarisiert sind. Folglich überlappen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Ausgangssignals SO zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Ausgangsanschluß 39,
wie es oben mit Bezug auf 6F beschrieben
ist.
-
In 7D (Additions-Auskopplungs-Modus)
empfangen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 das
DWDM-Additionssignal SA, welches das optische
Signal des Kanals I umfaßt,
an dem Additionsanschluß 38.
Folglich umfaßt
die Polarisationskomponente 40, die in den optischen Weg
A eingespeist wird, die Polarisationskomponenten 46, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der z-Richtung
polarisiert sind, und umfaßt
die Polarisationskomponente 41, die in den optischen Weg
B eingespeist wird, die Polari sationskomponente 47, die
von dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet und in der y-Richtung polarisiert
ist, wie es oben mit Bezug auf 6D beschrieben
ist.
-
In
dem Additions-Auskopplungs-Modus dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten um einen Winkel
von 90°,
wie es oben mit Bezug auf 7B beschrieben
ist, so daß die Polarisationskomponenten 42 und 43,
die in die optischen Wege A' bzw.
B' der optischen
Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 71 von dem spektralen Demux/Mux 79 aus
eintreten, die spektralen Komponenten 48 und 49 umfassen,
die in der y- bzw.
der z-Richtung polarisiert sind. Folglich überlappen die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Auskopplungsanschluß 37,
wie es oben mit Bezug auf 6E beschrieben
ist.
-
Die
Erfindung wurde mit Bezug auf Ausführungen beschrieben, in denen
der spektrale Demux/Mux ein transmissives konvergierendes Element
umfaßt,
zum Beispiel die Linse 22. Dies ist jedoch für die Erfindung nicht
entscheidend. Der spektrale Demux/Mux kann alternativ reflektierende
konvergierende Elemente umfassen.
-
8A und 8B zeigen
eine Ausführung 90 eines
COADM gemäß der Erfindung,
bei dem sich der spektrale Demux/Mux 99 aus dem Offner-Spektrometer 94 und
den Drehspiegeln 64 und 65 zusammensetzt. Der
COADM 90 basiert auf dem in 4A und 4B gezeigten
COADM 60. Elemente des COADM 90, die Elementen
des COADM 60 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen
angegeben und werden hier nicht erneut beschrieben. Einem Durchschnittsfachmann
ist ersichtlich, daß die
COADMs 10 und 70 auf ähnliche Weise modifiziert werden
können,
so daß sie
einen spektralen Demux/Mux umfassen, der auf einem Offner-Spektrometer
basiert.
-
Bei
dem spektralen Demux/Mux 99 setzt sich das Offner-Spektrometer 94 aus
den konkaven sphärischen
Spiegeln 95 und 96 und dem reflektierenden, konvexen,
sphärischen
Beugungsgitter 97 zusammen. Die konkaven Spiegel weisen
ein gemeinsames Krümmungszentrum
auf und haben jeweils einen Radius von näherungsweise 2r. Das konvexe
Gitter ist konzentrisch bezüglich
der konkaven Spiegel und weist einen Radius von r auf. Die konkaven
Spiegel dienen als konvergierende Elemente und das Gitter dient
als eine frequenzdispersive Einrichtung. Das konvexe Gitter 97 ist
in der y-z-Ebene zwischen den optischen Ausgangseinrichtungen 61 und
der LC-Polarisationssteuerung 16 zentriert und ist zwischen
den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
und dem konkaven Spiegel 95 angeordnet. Die Mitte des konvexen
Gitters definiert die Position der optischen Achse 98 des
Offner-Spektrometers. Die optische Achse erstreckt sich in der x-Richtung.
Der konkave Spiegel 95 ist axial mit den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
ausgerichtet und der konkave Spiegel 96 ist axial mit der LC-Polarisationssteuerung
ausgerichtet. Der konkave Spiegel 95 ist so angeordnet,
daß Licht,
das über
die optischen Wege A und B der optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen
ausgegeben wird und sich parallel zu der optischen Achse 98 bewegt,
zu der Mitte des konvexen Gitters 97 gelenkt wird. Der
konkave Spiegel 96 ist so angeordnet, daß Licht,
das sich nach dem Durchlaufen der LC-Polarisationssteuerung und
der Reflexion an dem Drehspiegel 64 parallel zu der optischen
Achse 98 bewegt, zu der Mitte des konvexen Gitters 97 gelenkt
wird.
-
Das
konvexe Gitter 97 ist aus einem Beugungsgitter gebildet,
das an einem konvexen Reflektor befestigt ist. Die spektrale Dispersion
des Gitters ist so gewählt,
daß jedes
Paar spektraler Komponenten, das von dem Gitter aus einem Polarisationskomponentenpaar
erzeugt wird, an einer anderen Steuerzelle der transmissiven LC-Polarisationssteuerung 16 einfällt.
-
Der
Betrieb des COADM 90 mit seinem Kanal I in seinen verschiedenen
Betriebsmodi wird mit Bezug auf 9A–9D beschrieben.
In Seitenansichten ähnlich
jenen, die oben verwendet wurden, um den Betrieb der COADMs gemäß der Erfindung
zu veranschaulichen, verdecken die spektralen Komponenten, die sich
zwischen dem konkaven Spiegel 96 und der LC-Polarisationssteuerung 16 über die
Drehspiegel 64 und 65 bewegen, die Polarisationskomponenten,
die sich zwischen den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 und
dem konkaven Spiegel 95 bewegen. Folglich wird ein unterschiedlicher
Ansatz verwendet. 9A und 9B zeigen
lediglich den Abschnitt des optischen Wegs zwischen den optischen
Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 und der LC-Polarisationssteuerung 16,
wenn ein DWDM-Signal über den
Eingangsanschluß bzw. über den
Additionsanschluß empfangen
wird. 9C und 9D zeigen
lediglich den Abschnitt des optischen Wegs zwischen der LC-Polarisationssteuerung
und den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61, wenn
das DWDM-Signal zu dem Auskopplungsanschluß bzw. dem Ausgangsanschluß gelenkt
wird.
-
Der
Betrieb des oben beschriebenen COADM 90, wobei sich der
Kanal I in seinem Auskopplungsmodus befindet, wird nun mit Bezug
auf 9A und 9C kurz
beschrieben. Zunächst
hinsichtlich 9A leiten die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 die
Polarisationskomponenten 40 und 41 von dem DWDM-Eingangssignal
SI ab und geben die Polarisationskomponenten über die
optischen Ausgangswege A bzw. B zu dem spektralen Demux/Mux 99 aus,
wie es oben beschrieben ist. Die optischen Ausgangswege sind parallel
zueinander und zu der optischen Achse 98 und sind um eine
Walk-Off-Einheit in der z-Richtung voneinander getrennt. Die Polarisationskomponenten 40 und 41 umfassen
die spektralen Komponenten 46 bzw. 47, die von
dem optischen Signal des Kanals I abgeleitet sind. Da das optische
Signal des Kanals I, von dem die spektralen Komponenten abgeleitet
sind, über
den Eingangsanschluß empfangen
wird, ist die spektrale Komponente 46 in der Polarisationskomponente 40,
die in den optischen Ausgangsweg A eingespeist wird, in der y-Richtung
polari siert, und ist die spektrale Komponente 47 in der
Polarisationskomponente 41, die in den optischen Ausgangsweg
B eingespeist wird, in der z-Richtung polarisiert, wie es oben mit
Bezug auf 4B beschrieben ist.
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Bei
dem spektralen Demux/Mux 99 treten die Polarisationskomponenten 40 und 41 in
das Offner-Spektrometer 94 ein, wo der konkave Spiegel 95 die
Polarisationskomponenten zu dem konvexen Gitter 97 lenkt.
Das konvexe Gitter trennt das Polarisationskomponentenpaar räumlich in
der y-Richtung in Paare spektraler Komponenten gemäß den Frequenzen
der spektralen Komponenten. 8A zeigt
ein Beispiel, bei dem die fünf
spektralen Komponenten 44, die in der z-Richtung polarisiert
sind, von der Polarisationskomponente 41 abgeleitet sind,
die über
den optischen Weg B von den optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 ausgegeben
wird. Die Polarisationskomponente 41 ist in der Zeichnung
durch die Polarisationskomponente 43 verdeckt. Zudem sind
die fünf
spektralen Komponenten, die in der y-Richtung polarisiert und von der Polarisationskomponente 40 abgeleitet
sind, durch die spektralen Komponenten 44 verdeckt. In
dem frequenzdispergierten Abschnitt des optischen Wegs, der sich
von dem konvexen Gitter 97 durch die LC-Polarisationssteuerung 16 hindurch
und zurück
zu dem konvexen Gitter erstreckt, zeigen die Seitenansichten von 9A und 9B die
räumliche
Trennung in der z-Richtung zwischen den spektralen Komponenten 46 und 47 des Kanals
I und die Seitenansichten von 9C und 9D die
räumliche
Trennung in der z-Richtung zwischen den spektralen Komponenten 48 und 49 des
Kanals I.
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Das
konvexe Gitter 97 reflektiert die räumlich getrennten spektralen
Komponenten zu dem konkaven Spiegel 96 hin. Der konkave
Spiegel 96 lenkt die spektralen Komponenten so ab, daß sie sich
parallel zu der optischen Achse 98 bewegen. Der Drehspiegel 64 ist
so angeordnet, daß er
die spektralen Komponenten abfängt
und sie um im wesentlichen 90° reflektiert,
so daß sie
an der LC-Polarisationssteuerung 16 mit einem Einfallswinkel
von Null einfallen.
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Jedes
Paar spektraler Komponenten durchläuft eine unterschiedliche Steuerzelle
der LC-Polarisationssteuerung,
wie es oben beschrieben und in 8A und 8B gezeigt
ist. 9A zeigt die spektralen Komponenten 46 und 47 des
Kanals I, die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind und
an der Steuerzelle 50 einfallen. In dem Auskopplungsmodus
befindet sich das Steuersignal, das an die Steuerzelle 50 angelegt wird,
in seinem 0-Zustand, so daß die
spektralen Komponenten 46 und 47 um einen Winkel
von 0° gedreht werden,
wenn sie die Steuerzelle 50 durchlaufen, und als die spektralen
Komponenten 48 und 49 des Kanals I ausgegeben
werden, die in der y- bzw. der z-Richtung polarisiert sind, wie
es in 9C gezeigt ist.
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Die
spektralen Komponenten, die aus der LC-Polarisationssteuerung 16 austreten,
werden durch den zweiten Drehspiegel 65 um im wesentlichen
90° reflektiert,
so daß sie
sich erneut parallel zu der optischen Achse 98 zurück zu dem
Offner-Spektrometer 94 hin bewegen. Die spektralen Komponenten
befinden sich auf der gegenüberliegenden
Seite der optischen Achse 98 bezüglich der spektralen Komponenten,
die an dem Drehspiegel 64 einfallen, und sind mit der gleichen
Entfernung von der optischen Achse getrennt.
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In
dem Offner-Spektrometer 94 reflektiert der konkave Spiegel 96 die
spektralen Komponenten zu dem konvexen Gitter 97 hin. Das
konvexe Gitter 97 überlappt
die Paare spektraler Komponenten räumlich, um ein Polarisationskomponentenpaar
zu bilden. Das Polarisationskomponentenpaar setzt sich aus den Polarisationskomponenten 42 und 43 zusammen.
Das konvexe Gitter reflektiert die Polarisationskomponenten zu dem konkaven
Spiegel 95 hin. Der konkave Spiegel 95 lenkt die
Polarisationskomponenten so, daß sie
sich erneut parallel zueinander und zu der optischen Achse 98 bewegen
und voneinander um eine Walk-Off-Einheit
in der z-Richtung getrennt sind. Somit gibt der spektrale Demux/Mux 99 die
Polarisationskomponenten 42 und 43 mit den optischen
Eingangswegen A' bzw.
B' der optischen
Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 ausgerichtet aus.
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Die
Polarisationskomponenten 42 und 43 treten in die
optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen 61 ein.
Die Polarisationskomponente 42, die über den optischen Eingangsweg
A' eintritt, umfaßt die spektrale Komponente 48,
die in der y-Richtung (langgestrichelte Linie) polarisiert ist,
und die Polarisationskomponente 43, die über den
optischen Eingangsweg B' eintritt,
umfaßt
die spektralen Komponenten 49, die in der z-Richtung (kurzgestrichelte
Linie) polarisiert sind. Die optischen Eingangs-/Ausgangseinrichtungen überlappen
die spektralen Komponenten 48 und 49 räumlich,
um das optische Signal des Kanals I des DWDM-Auskopplungssignals
SD zu bilden, und lenken dieses Signal zu
dem Auskopplungsanschluß,
wie es oben mit Bezug auf 4B beschrieben
ist.
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Der
Betrieb des oben beschriebenen COADM 90 ist mit dem Kanal
I in seinem Durchlaßmodus
in 9A und 9D, in
seinem Additionsmodus in 9B und 9C und
in seinem Additions-Auskopplungs-Modus in 9B und 9C gezeigt.
In dem Additionsmodus dreht die Steuerzelle 50 die Polarisationsrichtungen
der spektralen Komponenten, die sie durchlaufen, um einen Winkel
von 0°.
In dem Durchlaß- und
dem Additions-Auskopplungs-Modus dreht die Steuerzelle 50 die
Polarisationsrichtungen der spektralen Komponenten, die sie durchlaufen,
um einen Winkel von 90°.
Der Betrieb des COADM 90 wird nicht weiter beschrieben.
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Andere
Formen reflexionsbasierter Spektrometer, beispielsweise ein Dyson-Spektrometer,
können anstelle
des Offner-Spektrometers 99 bei dem COADM 90 verwendet
werden.
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Das
Verfahren 100 gemäß der Erfindung
zum Auskoppeln eines optischen Auskopplungssignals aus einem optischen
Multifrequenzsignal, beispielsweise einem optischen DWDM- Signal, wird nun
mit Bezug auf 10 beschrieben. Bei einem Schritt 102 wird
das optische Multifrequenzsignal empfangen.
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Bei
einem Schritt 104 wird das optische Multifrequenzsignal
räumlich
in eine erste Polarisationskomponente und eine zweite Polarisationskomponente
getrennt, die orthogonale Polarisationsrichtungen aufweisen.
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Bei
einem Schritt 106 werden die erste Polarisationskomponente
und die zweite Polarisationskomponente räumlich in erste spektrale Komponenten
bzw. zweite spektrale Komponenten getrennt. Die ersten spektralen
Komponenten und die zweiten spektralen Komponenten umfassen eine
erste spektrale Auskopplungskomponente bzw. eine zweite spektrale
Auskopplungskomponente, die von dem optischen Auskopplungssignal
stammen.
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Bei
einem Schritt 108 werden die Polarisationen der ersten
spektralen Auskopplungskomponente und der anderen der ersten spektralen
Komponenten so eingestellt, daß sie
orthogonal zueinander sind, und die Polarisationen der zweiten spektralen
Auskopplungskomponente und der anderen der zweiten spektralen Komponenten
werden so eingestellt, daß sie
orthogonal zueinander sind. Dies kann durch Drehen der Polarisationen
der ersten spektralen Auskopplungskomponente und der zweiten Auskopplungskomponente
um 90° und
Drehen der Polarisationen der anderen der ersten spektralen Komponenten
und der anderen der zweiten spektralen Komponenten um 0° vorgenommen
werden. Alternativ können
die Polarisationen der ersten spektralen Auskopplungskomponente
und der zweiten spektralen Auskopplungskomponente um 0° und die
Polarisationen der anderen der ersten spektralen Komponenten und
der anderen der zweiten spektralen Komponenten um 90° gedreht
werden, wie bei dem in 3B gezeigten Beispiel.
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Bei
zusätzlichen
der ersten und der zweiten spektralen Komponenten sind die Polarisationen
parallel zu denjenigen der ersten spektralen Auskopplungskomponente
bzw. der zweiten spektralen Auskopplungskomponente eingestellt,
wenn die optischen Signale, von denen diese zusätzlichen der spektralen Komponenten
stammen, zusätzlich
zu dem optischen Auskopplungssignal ausgekoppelt werden sollen.
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Bei
einem Schritt 110 werden die ersten spektralen Komponenten
räumlich überlappt,
um eine dritte Polarisationskomponente zu erzeugen. Die dritte Polarisationskomponente
umfaßt
die erste spektrale Auskopplungskomponente, die orthogonal zu den
anderen der ersten spektralen Komponenten polarisiert ist. Zusätzlich werden
die zweiten spektralen Komponenten räumlich überlappt, um eine vierte Polarisationskomponente
zu erzeugen, die räumlich
von der dritten Polarisationskomponente getrennt ist. Die vierte
Polarisationskomponente umfaßt die
zweite spektrale Auskopplungskomponente, die orthogonal zu den anderen
der zweiten spektralen Komponenten polarisiert ist.
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Schließlich werden
bei einem Schritt 112 die dritte Polarisationskomponente
und die vierte Polarisationskomponente polarisationsabhängig räumlich überlappt,
um das optische Auskopplungssignal aus der ersten spektralen Auskopplungskomponente
und der zweiten spektralen Auskopplungskomponente zu erzeugen.
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Obwohl
in 10 nicht gezeigt, kann das Verfahren 100 zusätzlich ein
polarisationsabhängiges
räumliches Überlappen
der dritten Polarisationskomponente und der vierten Polarisationskomponente
in einer Richtung entgegen der Richtung umfassen, in der die erste
spektrale Auskopplungskomponente und die zweite spektrale Auskopplungskomponente überlappt
werden, um ein zweites optisches Multifrequenzsignal zu erzeugen,
dem das optische Auskopplungssignal fehlt. Das zweite optische Multifrequenzsignal
wird aus den anderen der ersten spektralen Komponenten, die in der
dritten Polarisationskomponente enthalten sind, und den anderen
der zweiten spektralen Komponenten erzeugt, die in der vierten Polarisationskomponente
enthalten sind.
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11 zeigt
das Verfahren 120 gemäß der Erfindung
zum Addieren eines optischen Additionssignals zu einem ersten optischen
Multifrequenzsignal, um ein zweites optisches Multifrequenzsignal
zu erzeugen, welches das optische Additionssignal umfaßt. Bei
einem Schritt 122 werden das optische Additionssignal und das
optische Multifrequenzsignal empfangen.
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Bei
einem Schritt 124 wird das erste optische Multifrequenzsignal
räumlich
in eine erste Polarisationskomponente und eine zweite Polarisationskomponente
getrennt, die orthogonale Polarisationen aufweisen.
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Bei
einem Schritt 126 wird das optische Additionssignal räumlich in
eine dritte Polarisationskomponente, die orthogonal zu der ersten
Polarisationskomponente polarisiert ist, und eine vierte Polarisationskomponente
getrennt, die orthogonal zu der zweiten Polarisationskomponente
ist.
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Bei
einem Schritt 128 werden die erste und die dritte Polarisationskomponente
zusammen als eine fünfte
Polarisationskomponente ausgegeben, und die zweite und die vierte
Polarisationskomponente werden zusammen als eine sechste Polarisationskomponente
ausgegeben.
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Bei
einem Schritt 130 werden die fünfte Polarisationskomponente
und die sechste Polarisationskomponente räumlich in erste spektrale Komponenten
bzw. zweite spektrale Komponenten getrennt. Die ersten spektralen
Komponenten und die zweiten spektralen Komponenten umfassen eine
erste spektrale Additionskomponente bzw. eine zweite spektrale Additionskomponente,
die von dem optischen Additionssignal stammen.
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Bei
einem Schritt 132 werden die Polarisationen der ersten
spektralen Additionskomponente und der anderen der ersten spektralen
Komponenten so eingestellt, daß diese
parallel zueinander sind, und die Polarisationen der zweiten spektralen
Additionskomponente und der anderen der zweiten spektralen Komponenten werden
so eingestellt, daß diese
parallel zueinander sind. Dies kann durch Drehen der Polarisationen
der ersten spektralen Additionskomponente und der zweiten spektralen
Additionskomponente um 90° und
Drehen der Polarisationen der anderen der ersten spektralen Komponenten
und der anderen der zweiten spektralen Komponenten um 0° vorgenommen
werden. Alternativ können
die Polarisationen der ersten spektralen Additionskomponente und
der zweiten spektralen Additionskomponente um 0° gedreht werden, wie bei dem
in 3C gezeigten Beispiel, und die Polarisationen
der anderen der ersten spektralen Komponenten und der anderen der
zweiten spektralen Komponenten können
um 90° gedreht
werden, wie bei dem in 3B gezeigten Beispiel.
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Bei
zusätzlichen
der ersten und der zweiten spektralen Komponenten, die von einem
oder mehreren zusätzlichen
optischen Additionssignalen stammen, können die Polarisationen parallel
zu denjenigen der ersten spektralen Additionskomponente bzw. der
zweiten spektralen Additionskomponente eingestellt sein. Die optischen
Signale, von denen diese zusätzlichen
der spektralen Komponenten stammen, werden dann zusätzlich zu
dem optischen Additionssignal zu dem ersten optischen Multifrequenzauskopplungssignal
addiert.
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Bei
einem Schritt 134 werden die ersten spektralen Komponenten,
einschließlich
der ersten spektralen Additionskomponente, räumlich überlappt, um eine siebte Polarisationskomponente
zu erzeugen, und die zweiten spektralen Komponenten, einschließlich der
zweiten spektralen Additionskomponente, werden räumlich überlappt, um eine achte Polarisationskomponente
zu erzeugen, die räumlich
von der siebten Polarisationskomponente getrennt ist.
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Schließlich werden
bei einem Schritt 136 diejenigen der ersten spektralen
Komponenten, welche die gleiche Polarisation wie die erste spektrale
Additionskomponente in der siebten Polarisationskomponente aufweisen,
und diejenigen der zweiten spektralen Komponenten, welche die gleiche
Polarisation wie die zweite spektrale Additionskomponente in der
achten Polarisationskomponente aufweisen, polarisationsabhängig räumlich überlappt,
um das zweite optische Multifrequenzsignal zu erzeugen.
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Obwohl
in 11 nicht gezeigt, kann das Verfahren 120 zusätzlich ein
optisches Auskopplungssignal mit der gleichen optischen Frequenz
wie das optische Additionssignal aus dem ersten optischen Multifrequenzsignal
auskoppeln. In diesem Fall umfassen bei dem Schritt 130 die
ersten spektralen Komponenten zusätzlich eine erste spektrale
Auskopplungskomponente und die zweiten spektralen Komponenten zusätzlich eine
zweite spektrale Auskopplungskomponente, die von dem optischen Auskopplungssignal
stammen. Bei dem Schritt 132 werden die Polarisationen
der ersten spektralen Auskopplungskomponente und der ersten spektralen
Additionskomponente so eingestellt, daß sie orthogonal zueinander
sind, und diejenigen der zweiten spektralen Auskopplungskomponente
und der zweiten spektralen Additionskomponente werden so eingestellt,
daß sie
orthogonal zueinander sind. Zusätzlich
werden die siebte Polarisationskomponente und die achte Polarisationskomponente
polarisationsabhängig
räumlich
in einer Richtung entgegen der Richtung überlappt, in der sie überlappt
sind, um das zweite optische Multifrequenzsignal zu erzeugen. Das Überlappen
der siebten und der achten Polarisationskomponente in dieser entgegengesetzten
Richtung erzeugt das optische Auskopplungssignal aus der ersten
spektralen Auskopplungskomponente und der zweiten spektralen Auskopplungskomponente.
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Die
Erfindung ist oben mit Bezug auf exemplarische Ausführungen
beschrieben. Einem Durchschnittsfachmann ist ersichtlich, daß die optischen
Funktionen, die oben beschrieben sind, unter Verwendung optischer
Anordnungen erhalten werden können,
die sich von den gezeigten unterscheiden. Beispielsweise können bei
der in 1A und 1B gezeigten
Ausführung
die Drehspiegel 34 und 35 zwischen den einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen 28 bzw. 29 und den Abgriffspiegeln 32 bzw. 33 angeordnet
sein. Bei einer derartigen Anordnung sind die doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen 30 und 31 orthogonal zu den einzel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen angeordnet.
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Zudem
wurde die Erfindung mit Bezug auf exemplarische Ausführungen
beschrieben, bei denen die einzel- und die doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen 28–31 einfache
Walk-Off-Kristalle sind. Die gewöhnliche
Polarisationskomponente durchläuft
einen Walk-Off-Kristall
ohne eine Abweichung und lediglich die außergewöhnliche Polarisationskomponente
erfährt
eine Abweichung. Derartige Ausführungen
sind geeignet, wenn die optischen Signale mit relativ niederfrequenten
Informationssignalen moduliert werden. Jedoch bringen die unterschiedlichen
Durchgangszeiten der Polarisationskomponenten durch den Walk-Off-Kristall hindurch
eine zeitliche Streuung zwischen den Polarisationskomponenten ein.
Die zeitliche Streuung kann Probleme bewirken, wenn höhere Modulationsfrequenzen
verwendet werden. Dieses Problem kann durch Verwenden einer Savant-Platte
oder eines anderen Elements mit einer zeitliche Streuung von Null
für jede
polarisationsdispersive Einrichtung überwunden werden. Einrichtungen
mit einer zeitliche Streuung von Null liefern gleiche optische Weglängen für die o-Polarisationskomponente
und die e-Polarisationskomponente.
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Die
Erfindung wurde ferner mit Bezug auf exemplarische Ausführungen
beschrieben, bei denen die einzel- und die doppel-polarisationsdispersiven
Einrichtungen 28–31 doppelbre chende
Materialien umfassen. Dies ist jedoch nicht entscheidend für die Erfindung.
Die polarisationsdispersiven Einrichtungen können jeweils ein Periskop umfassen,
das sich aus einem Polarisationsstrahlteiler und einem Reflektor
zusammensetzt.
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Obwohl
diese Offenbarung veranschaulichende Ausführungen der Erfindung detailliert
beschreibt, ist klar, daß die
Erfindung nicht auf die beschriebenen genauen Ausführungen
begrenzt ist und daß verschiedene Modifikationen
innerhalb des Bereichs der Erfindung, der durch die beigefügten Ansprüche definiert
ist, vorgenommen werden können.