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DE60118710T2 - Signalmischer - Google Patents

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DE60118710T2
DE60118710T2 DE60118710T DE60118710T DE60118710T2 DE 60118710 T2 DE60118710 T2 DE 60118710T2 DE 60118710 T DE60118710 T DE 60118710T DE 60118710 T DE60118710 T DE 60118710T DE 60118710 T2 DE60118710 T2 DE 60118710T2
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DE
Germany
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DE60118710T
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John Wells
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Aeroflex Ltd
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Aeroflex International Ltd
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D7/00Transference of modulation from one carrier to another, e.g. frequency-changing
    • H03D7/14Balanced arrangements
    • H03D7/1408Balanced arrangements with diodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplitude Modulation (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zum Mischen von Signalen. Insbesondere betrifft die Erfindung Mischer, Modulatoren und Demodulatoren.
  • 1 zeigt einen bekannten Mischer 100. Ein lokales Oszillatorsignal wird an den Anschluss 110 angelegt. Es sind zwei weitere Anschlüsse vorgesehen: ein RF-Anschluss 118 und ein ZF-Anschluss 112. Der Schaltkreis kann eine Hochwandlung oder Herunterwandlung der Frequenz durchführen. Im Fall der Hochwandlung wird der ZF-Anschluss 112 als Niederfrequenzeingang und der RF-Anschluss 118 als Hochfrequenzausgang verwendet. Wenn der Eingang ein Basisbandsignal ist, wird der Hochwandlungsprozess häufig als „Modulation" bezeichnet und der Mischer wird als „Modulator" bezeichnet. Im Fall der Herunterwandlung wird der RF-Anschluss 118 als Hochfrequenzeingang benutzt und der ZF-Anschluss 112 als Niederfrequenzausgang: Wenn der Ausgang ein Basisbandsignal ist, wird dieser Vorgang häufig als „Demodulation" bezeichnet und der Mischer als „Demodulator". Das lokale Oszillatorsignal wird über einen Transformator 114 in den Dioden 116 enthaltenden Schaltkreis eingekoppelt. Die Wellenform des lokalen Oszillators steuert das Schalten der Dioden 116 und „zerhackt" das Eingangssignal, wodurch eine hochfrequente Komponente eingeführt wird, wenn der Eingang niederfrequent ist (Hochwandlung), oder eine niederfrequente Komponente eingeführt wird, wenn der Eingang hochfrequent ist (Herunterwandlung). Um den Eingang und Ausgang von Signalen der richtigen Frequenz zu erleichtern, ist der ZF-Anschluss 112 mit den Dioden 116 über ein Tiefpassfilter 122 (angedeutet durch eine Spule) verbunden und der RF-Anschluss ist mit den Dioden 116 über ein Hochpassfilter 120 (angedeutet durch einen Kondensator) verbunden. Es kann mathematisch gezeigt werden, dass sich ein vollständig linearer Zusammenhang sowohl zwischen der Amplitude als auch der Phase der Eingangs- und der Ausgangssignale ergibt, wenn die Dioden als perfekte Schalter arbeiten. Unvollkommenheiten bei diesem Schalten erzeugen üblicherweise eine Nichtlinearität sowohl in der Amplituden- als auch der Phasenübertragungscharakteristik des Mischers, von denen jede wiederum in der Einführung zusätzlicher unerwünschter spektraler Komponenten am Ausgang resultiert. Diese werden üblicherweise als Intermodulationsprodukte bezeichnet.
  • Mit dem Mischer 100 aus 1 sind bestimmte Probleme und Beschränkungen verbunden.
  • Als erstes ist die Symmetrie der Signale, die vom Transformator 114 an den Diodenkreis weitergegeben werden, nur bei niedrigen Trägerfrequenzen gut und nimmt mit einer Zunahme der lokalen Oszillatorfrequenz ab. Das liegt daran, dass der Anschluss 110 an eine unsymmetrische Quelle angeschlossen ist, und an einer kapazitiven Kopplung zwischen den Windungen des Transformators 114, was einen Signaldurchbruch auch in Abwesenheit eines Stimulus an dem RF/ZF-Anschluss (112 und 118) erzeugt.
  • Zweitens ist die Intermodulationsleistung nur bei niedrigen Trägerfrequenzen gut und nimmt ebenso mit einer Zunahme der lokalen Oszillatorfrequenz ab. Es tritt auch eine beachtliche Veränderlichkeit in der Modulationsleistung mit der Frequenz in einer komplizierten und schwierig vorherzusagenden Weise auf, und es ist bei hohen Frequenzen möglich, dass die Leistung des Mischers bei einer relativ kleinen Änderung der Frequenz von gut nach schlecht (oder umgekehrt) wechselt. Man nimmt an, dass diese Leistungsänderung aufgrund einer Wechselwirkung zwischen der Schaltfunktion der Dioden 116 und der unvollkommenen Beschaffenheit des den LO symmetrierenden Transformators 114 auftritt. Der Transformator 114 arbeitet nur bei Frequenzen korrekt, bei denen die elektrische Länge der Windungen kurz im Vergleich zu den Wellenlängen der beteiligten Signale, in diesem Fall des lokalen Oszillatorsignals, ist. Allerdings erzeugt die Schaltfunktion der Dioden eine Reihe von spektralen Komponenten bei Harmonischen der lokalen Oszillatorfrequenz, und bei hohen lokalen Oszillatorfrequenzen werden die Windungslängen des Transformators nicht mehr kurz im Vergleich zu den Wellenlängen dieser Spektralkomponenten sein.
  • Idealerweise werden diese Harmonischen durch den Transformator 114 an den LO-Anschluss reflektiert und werden schließlich durch den Quellenwiderstand des lokalen Oszillators absorbiert. In der Tat ist es üblich, eine Widerstandsdämpfung zwischen die LO-Quelle und den Mischer zu platzieren, um diese Absorption zu unterstützen, wenn lokale Oszillatoren mit schlecht geregelter Quellenimpedanz verwendet werden. Wenn dies aufgrund von Beschränkungen des Transformators nicht möglich ist, werden die Harmonischen mit einer Amplitude und Phase, die als Funktion der Frequenz veränderlich sein können, und auf eine Art und Weise, die die Schaltfunktion der Dioden 116 beeinträchtigen kann, wieder zurück zu den Dioden reflektiert.
  • In der Praxis arbeitet der Mischer 100 effektiv bis zu ungefähr 200 MHz. Darüber ergibt sich eine allmähliche Verschlechterung der Symmetrie und der Intermodulationsleistung. Oberhalb von etwa 1 GHz wird die Symmetrie schlecht und die Intermodulationsleistung ist stark frequenzabhängig.
  • Drittens ist die Last, die der lokale Oszillator sieht, in hohem Maße unsymmetrisch und stellt im Effekt einen Halbwellengleichrichter dar. Es muss ein Vorspannungspfad für den Gleichrichterstrom vorgesehen werden, da sonst die Dioden nicht leiten können; zusätzlich kann es notwendig sein, diese Vorspannung anzupassen, um eine gute Schaltfunktion der Dioden zu erhalten, wenn das Signalaustastverhältnis nahe 1 ist. Ohne diese Maßnahmen wird ein übermäßiges Mischen bei der zweiten und höheren geradzahligen Harmonischen des lokalen Oszillatorsignals auftreten.
  • Es sind auch Mischer bekannt, wie etwa in der EP 0917283 gezeigt, die als doppeltsymmetrische Mischer mit zwei aktiven Symmetriergliedern, die quer über eine Vierfachringanordnung aus Dioden verbunden sind, ausgeführt sind, so dass ein lokales Oszillatorsignal, das über ein Symmetrierglied angekoppelt wird, benutzt werden kann, ein Eingangssignal, das über das andere Symmetrierglied eingekoppelt wird, zu schalten, um ein Ausgangssignal zu erzeugen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, Vorrichtungen und Verfahren zum Mischen von Signalen vorzusehen, die zumindest einige der angeführten Nachteile verbessern.
  • Entsprechend einem Aspekt stellt die Erfindung eine Signalmischvorrichtung umfassend Anschlussmittel, Schaltmittel und Symmetriermittel bereit, in der das Anschlussmittel umfasst einen Hochfrequenzsignalanschluss, der durch ein Hochpassfilter mit einem Anschlusspunkt verbunden ist und einen Niederfrequenzsignalanschluss, der über ein Tiefpassfilter mit dem Anschlusspunkt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Symmetriermittel über das Schaltmittel mit dem Anschlusspunkt und mit der Erde verbunden ist und aus einem Übertragungsleitungsabschnitt, der mit einem Blindleitungsabschnitt verbunden ist, besteht, wobei das Schaltmittel so ausgestaltet ist, dass, wenn an das Symmetriermittel ein Steuersignal angelegt wird, das Schaltmittel abwechselnd das Symmetriermittel mit Erde und mit dem Anschlusspunkt verbindet, um an einem der Signalanschlüsse ein Ausgangssignal zu erzeugen, das zu einem Eingangssignal an dem anderen der Signalanschlüsse in Beziehung steht.
  • Entsprechend einem anderen Aspekt stellt die Erfindung ebenso ein Verfahren zum Signalmischen bereit, das eine Vorrichtung benutzt, die Anschlussmittel, Schaltmittel und Symmetriermittel umfasst, und in der das Anschlussmittel umfasst einen Hochfrequenzsignalanschluss, der über ein Hochpassfilter mit einem Anschlusspunkt verbunden ist und einen Niederfrequenzsignalanschluss, der über ein Tiefpassfilter mit dem Anschlusspunkt verbunden ist, und wobei das Symmetriermittel über das Schaltmittel mit dem Anschlusspunkt und mit Erde verbunden ist und aus einem Übertragungsleitungsabschnitt, der mit einem Blindleitungsabschnitt verbunden ist, besteht, wobei das Verfahren umfasst, ein Eingangssignal an einen der Signalanschlüsse anzulegen und ein Steuersignal an das Symmetriermittel anzulegen, um das Schaltmittel zu veranlassen, das Symmetriermittel abwechselnd mit Erde zu verbinden und an dem anderen der Anschlüsse ein Ausgangssignal zu erzeugen, das von dem Eingangssignal abhängt.
  • Die Erfindung kann zur Hochwandlung der Frequenz des Eingangssignals benutzt werden, d.h. das Eingangssignal auf ein höherfrequentes Signal aufzumodulieren. Alternativ kann die Erfindung dazu benutzt werden, die Frequenz des Eingangssignals herunterzuwandeln.
  • Die wahlweise Verbindung des Symmetriermittels mit der Erde über das Schaltmittel sorgt dafür, dass das Symmetriermittel einen durchgehenden Pfad hat, über den Gleichtaktströme in das Symmetriermittel hinein und aus ihm heraus fließen können. Dies erlaubt es dem Symmetriermittel, eine Gleichtaktimpedanz zu haben, die teilweise induktiv sein kann, ohne die Beschaffenheit des diskontinuierlichen Stromflusses zwischen dem Anschlussmittel und dem Schaltmittel zu beeinträchtigen.
  • Die Verwendung des Symmetriermittels sorgt dafür, dass das Schaltmittel mit einer symmetrischen Version des Steuersignals versorgt wird. Das Symmetriermittel sorgt dafür, dass parasitäre Admittanzen gegen Erde symmetrischer werden, wodurch die Symmetrie des symmetrierten Signals verbessert wird.
  • Das Symmetriermittel kann einen Übertragungsleitungsabschnitt umfassen, der mit einem Blindleitungsabschnitt verbunden ist. Vorzugsweise ist das Symmetriermittel ein Pausey-Stichsymmetrierglied. Das Pausey-Stichsymmetrierglied kann ein Stück koaxialen Wellenleiter umfassen, wobei ein Ende des axialen Leiters an einen zylindrischen Leiter angeschlossen ist, der im wesentlichen denselben Durchmesser hat wie der Außenleiter des koaxialen Weilenleiterstücks. Das Steuersignal wird am anderen Ende des axialen Leiters eingespeist.
  • In einer anderen Ausbildungsform wird eine Ausführung des Symmetriermittels als Streifenleiter verwendet. Das Übertragungsleitungsstück des Symmetriermittels umfasst eine Schichtstruktur aus drei Leitern, wobei das Steuersignal an den mittleren Leiter angeschlossen wird. Der Blindleitungsabschnitt des Symmetriermittels umfasst einen Abschnitt der Übertragungsleitung, bei dem der mittlere Leiter weggelassen wird. Die zwei Lagen des Blindabschnitts sind miteinander und mit dem mittleren Leiter des Übertragungsleitungsabschnitts verbunden. Durchkontaktierungen verbinden die äußeren Leiter sowohl des Übertragungsleitungsabschnitts als auch des Blindabschnitts.
  • Vorzugsweise haben die äußeren Oberflächen des Übertragungsleitungs- und des Blindabschnitts des Symmetriermittels einen verteilten Widerstand gegenüber Erde. Der verteilte Widerstand kann entlang jeden Abschnitts abnehmen, wenn man sich von der Verbindung zwischen den Abschnitten entfernt. Der verteilte Widerstand kann hergestellt sein durch einen widerstandsbehafteten Film mit variierendem Widerstand oder durch verteilte diskrete Widerstände, die in Abständen entlang der Außenseiten der Abschnitte angebracht sind. Die diskreten Widerstände können regelmäßig oder unregelmäßig beabstandet sein. Der verteilte Widerstand hilft dabei, unerwünschte Reflexionen des Steuersignals im Symmetrierglied im Griff zu halten.
  • Das Schaltmittel kann eine Diodenanordnung sein. Diese Diodenanordnung kann dergestalt sein, dass sie auf die Wellenform des Steuersignals reagiert, um das Symmetriermittel abwechselnd an das Anschlussmittel und an Erde zu schalten. Das Ausgangssignal kann durch die Zerhackeraktion der abwechselnden Verbindung des Symmetriermittels mit dem Anschlussmittel und der Erde durch die Dioden erzeugt werden.
  • Lediglich als Beispiel werden bestimmte Ausbildungsformen der Erfindung nun mit Bezug auf die entsprechenden Figuren beschrieben, in denen:
  • 1 einen Mischer gemäß dem Stand der Technik darstellt;
  • 2 einen Modulator mit einem Symmetrierglied darstellt;
  • 3 einige beispielhafte Wellenformen für den Modulator aus 2 darstellt;
  • 4 einen Reflexionskoeffizienten des Symmetrierglieds aus 2 darstellt; und
  • 5 ein alternatives Symmetrierglied darstellt, das im Modulator aus 2 verwendet werden kann.
  • Der Modulator 200 aus 2 umfasst ein Pausey-Stichsymmetrierglied 210, das über einen Diodenschaltstromkreis 212 mit einem Eingangsanschluss 214 verbunden ist. Der Eingangsanschluss 214 umfasst einen ZF-Anschluss 216 und einen RF-Anschluss 218, die mit dem Schaltstromkreis 212 durch ein Tiefpassfilter 220 bzw. ein Hochpassfilter 222 verbunden sind. Ein Zwischenfrequenz (ZF)-Eingangssignal wird am Anschluss 216 zugeführt und wird mit einem lokalen Oszillatorsignal (das dem Symmetrierglied zugeführt wird) gemischt, um ein Radiofrequenz (RF)-Signal zu erhalten, das über Filter 220 am Anschluss 218 ausgegeben wird. Die Anschlüsse 216 und 218 können gemeinsam als „Eingang" in den Modulator 200 betrachtet werden.
  • Das Symmetrierglied 210 umfasst ein Stück Koaxialleitung 224 und ein Stück Blindleitung 226. Die Blindleitung 226 umfasst einen Zylinder mit im Wesentlichen derselben Länge und Durchmesser wie die Koaxialleitung 224. Die Blindleitung 226 kann dadurch gebildet werden, dass man den Innenleiter aus einem Stück Koaxialkabel entfernt und Lötmittel verwendet, um das Ende, das mit der Koaxialleitung 224 verbunden werden soll, zu verschließen. Das lokale Oszillatorsignal wird am freien Ende 228 des Innenleiters der Koaxialleitung 224 zugeführt. Das andere Ende 230 des Innenleiters ist mit der Blindleitung 226 verbunden. Der Zweck des Symmetrierglieds ist es, das lokale Oszillatorsignal gegenüber der Erde potentialfrei zu machen. Das bedeutet, dass das Symmetrierglied dem Schaltstromkreis 212 zwei Signale mit gleicher Amplitude und entgegengesetztem Vorzeichen zuführt, d.h. die zugeführten Signale sind symmetrisch gegenüber der elektrischen Erde.
  • Physikalisch beabstandete Widerstände (z.B. 232) sind zwischen dem Außenleiter 234 des Koaxialleiters 224 und Erde angeschlossen, und auch zwischen Blindleitung 226 und Erde. Auch die Enden der Koaxialleitung 224 und der Blindleitung 226, die von ihrem Verbindungspunkt entfernt sind, sind geerdet. Der Zweck dieser Widerstände wird später erklärt werden.
  • Der Diodenschaltstromkreis 212 umfasst einen Ring aus vier Dioden 236, 238, 240 und 242. Der Schaltstromkreis 212 ist an einem Knoten zwischen den Dioden 240 und 242 mit der Erde verbunden. Der Eingang 214 ist mit dem Schaltstromkreis an einem Knoten zwischen den Dioden 236 und 238 verbunden. Das der Koaxialleitung 234 nächstliegende Ende der Blindleitung 236 ist mit Knoten 244 im Schaltstromkreis 212 verbunden, zwischen den Dioden 238 und 242. Der Außenleiter 234 der Koaxialleitung 224 ist an seinem der Blindleitung 226 nächstliegenden Ende mit Knoten 246 im Schaltstromkreis 212 verbunden, zwischen den Dioden 236 und 240.
  • Der Betrieb des Modulators 200 wird nun mit Bezug auf 3 beschrieben. Die Kurve 300 ist ein Beispiel einer ZF-Wellenform, die am ZF-Anschluss 216 zugeführt wird. Die Kurve 310 ist ein Beispiel für ein lokales Oszillatorsignal, das an den Innenleiter 228 des Symmetrierglieds 210 angelegt wird. Das lokale Oszillatorsignal 310 wird vom Symmetrierglied 210 an den Knoten 244 und 246 an den Diodenschaltstromkreis 212 übertragen. Wenn das LO-Signal 310 den Knoten 246 positiv macht, dann wird Knoten 244 negativ und die Dioden 236 und 238 schalten durch (vorausgesetzt, die Amplitude des LO-Signals ist groß genug), und Dioden 240 und 242 werden gesperrt. Zu so einem Zeitpunkt verbindet der Schaltstromkreis 212 den Eingang 214 mit dem Symmetrierglied.
  • Wenn das lokale Oszillatorsignal 310 so ist, dass Knoten 244 positiv und Knoten 246 negativ ist, dann sind die Dioden 240 und 242 durchgeschaltet (vorausgesetzt, dass die Amplitude des Signals 310 ausreichend ist), und die Dioden 236 und 238 sind gesperrt. In so einem Zeitpunkt wird der Eingang 214 vom Symmetrierglied 210 abgetrennt und das Symmetrierglied wird mit der Erde verbunden.
  • Aus der Sicht des Eingangsanschlusses 214 „zerhackt" der Schaltstromkreis 214 das ZF-Signal wie in Kurve 312 gezeigt. Als Ergebnis wird durch den Schaltvorgang eine Hochfrequenzkomponente in das Signal am Anschluss 214 eingeführt. Diese Hochfrequenzkomponente, gezeigt als Kurve 314 in 3, kann am RF-Anschluss 218 des „Eingangs"-Anschlusses 214 über den Hochpassfilter 224 abgegriffen werden. Die Wellenform 314 stellt das durch den ZF-Eingang 300 modulierte lokale Oszillatorsignal 310 dar.
  • Die Wirkung des Symmetrierglieds 210 ist es, das LO-Signal gegenüber Erde potentialfrei zu machen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die verbleibenden parasitären Admittanzen gegenüber Erde in hohem Maße symmetrisch sind. Dies behandelt das Problem schlechter Symmetrierung. Die Verbindung mit der Erde zwischen Dioden 240 und 242 hat den Effekt, das Symmetrierglied 210 in abwechselnden Halbwellen der Wellenform des lokalen Oszillators mit dem Eingangsanschluss 214 und dann mit der Erde zu verbinden. Auch wenn dies keine direkte Verbindung zwischen dem Eingang 214 und der Erde herstellt, (für Gleichtakt-RF-Ströme, die im Falle eines Mischers am Eingang auftreten, oder am Ausgang im Falle eines Modulators), erlaubt es dennoch, Strom vom Eingang 214 durch eine Leerlaufaktion an die Erde zu übertragen. Wenn ein (Modulations-)Signal mit relativ niedriger Frequenz am Anschluss 216 eingegeben wird, dann ist es die Wirkung des Schaltstromkreises 212, dieses Signal für Halbwellen des lokalen Oszillatorsignals 310 mit dem Symmetrierglied zu verbinden. Allerdings ist das Symmetrierglied bei niedrigen Frequenzen im Wesentlichen ein Kurzschluss gegen Erde, so dass sich bei dieser Frequenz keine Spannungskomponente am Symmetrierglied entwickeln kann. Stattdessen fließt niederfrequenter Strom durch das Symmetrierglied zur Erde. In den übrigen Halbwellen des Signals 310 wird das Symmetrierglied 210 mit der Erde verbunden, wobei während dieser Zeit die Induktivität des Symmetrierglieds diesen Stromfluss aufrechterhalten wird.
  • Ein weiterer Vorteil der zusätzlichen Dioden 240 und 242 (im Vergleich mit dem Mischer 100) ist es, dass die Last des lokalen Oszillators nun symmetrisch ist, bestehend aus Paaren antiparalleler Dioden. Das beseitigt die Notwendigkeit eines DC-Durchgangs im Symmetrierglied oder irgendeiner anderen Vorspannung am lokalen Oszillatoreingang und entfernt den größten Teil der Neigung zum Mischen in der zweiten Harmonischen.
  • Die parasitäre Impedanz gegen Erde der Koaxialleitung 224 und der Blindleitung 226 ist frequenzabhängig und wird bei Vielfachen einer halben Wellenlänge niedrig, was eine ausreichende Reflexion erzeugen könnte, um die Schaltfunktion der Dioden zu beeinträchtigen. Im Zeitbereich können der Außenleiter 234 der Koaxialleitung 224 und die Blindleitung 226 als kurzgeschlossene Übertragungsleitungen mit einer nominellen charakteristischen Impedanz, die durch ihre Nähe zu benachbarten elektrischen Erdungen, insbesondere der Grundplatte, auf der Schaltkreis aufgebaut ist, bestimmt wird, betrachtet werden. Der Kurzschluss wird die Weitenform des lokalen Oszillators invertieren und reflektieren, wobei die Reflexion der ursprünglichen Wellenform mit einer Zeitverschiebung überlagert wird. Bei bestimmten Frequenzen werden die relativen Phasen des lokalen Oszillatorsignals und seiner Reflexion derart sein, dass destruktive Interferenz auftreten kann und so die Schaltfunktion der Dioden beeinträchtigt wird. Es könnten Ferritmanschetten am Außenleiter 234 und an der Blindleitung 226 angebracht werden, aber dies wird den Fluss des Modulationsstroms behindern, wenn der Modulationsstrom eine Bandbreite von mehreren MHz hat. Weiterhin könnten Ferritmanschetten eine zwar geringe, aber signifikante Nichtlinearität einführen.
  • Wie in 2 gezeigt, können die Reflexionen gehandhabt werden, indem Verluste in Form von Widerständen gegen Erde (z.B. 232) hinzugefügt werden, die symmetrisch am Außenleiter 234 und an der Blindleitung 226 platziert sind. Die Widerstände können einen gleichmäßigen Abstand, aber ungleichmäßige Werte haben, wobei die Werte im Allgemeinen am aktiven Ende (d.h. an der Verbindung zwischen der Koaxialleitung 224 und der Blindleitung 226) hoch sind und deren Werte an den geerdeten Enden niedriger sind. Als Beispiel werden in der folgenden Tabelle für Fälle von zwei bis sechs Widerständen (wobei R1 der Widerstand ist, der dem geerdeten Ende jedes Teils des Symmetrierglieds am nächsten ist) die Widerstandswerte gezeigt, die im schlimmsten Falle eine Reflexion von –20 dB mit gleichwelligem Verhalten ergeben.
  • Figure 00100001
  • Die gezeigten Widerstandswerte sind auf die Übertragungsleitungsimpedanz, die durch den Außenleiter 234 der Koaxialleitung 224 gegen Erde gebildet wird, normiert. Die Tabelle zeigt die erhaltene normierte Bandbreite, zentriert um eine Frequenz FC, bei der der Abstand der Widerstände einem Viertel der Wellenlänge des lokalen Oszillatorsignals entspricht. In 4 ist die normierte Bandbreite der Wert von FU/FL zentriert um FC. N Widerstände pro Abschnitt des Symmetrierglieds erzeugen N Nullstellen im Reflexionskoeffizienten. Es ist anzumerken, dass das Hinzufügen von mehr Widerständen die Bandbreite, über die die Reflexion kontrolliert wird, erhöht, aber dass die Reflexion immer auf 0 dB bei 2 FC ansteigt. FL und FU sind die Stellen, an denen der Reflexionskoeffizient über –20 dB ansteigt.
  • In der Theorie könnte die Anzahl der Widerstände pro Abschnitt des Symmetrierglieds ins Unendliche erhöht werden, um die Bandbreite unbegrenzt zu erhöhen. Die diskreten Widerstände könnten dann als durchgehender widerstandsbehafteter Film gegenüber der Erde auf dem Außenleiter 234 und in einer gleichen Weise auf der Blindleitung 226 ausgeführt werden. In einer anderen Variante, die wiederum diskrete Widerstände verwendet, könnten die Widerstände mit ungleichem oder irrationalem Abstand geordnet werden. Dies würde verhindern, dass eine Frequenz (2 FC in 4) existiert, bei der alle Widerstände auf Spannungsknoten fallen (entsprechend einer halben Wellenlänge zwischen Widerständen). Die resultierende Kontrolle des Reflexionskoeffizienten ist schlechter und in ihrer Art nicht gleichwellig, aber erstreckt sich bei einer gegebenen Anzahl von Widerständen über einen viel breiteren Frequenzbereich.
  • 5 stellt ein alternatives Streifenleiter-Symmetrierglied 500 dar, das im Modulator aus 2 verwendet werden kann. Das Symmetrierglied 500 umfasst einen Übertragungsleitungsabschnitt 510 und einen Blindabschnitt 512, die beide von einer Grundplatte 514 umgeben und an ihren äußeren Enden mit dieser verbunden sind. Das Symmetrierglied 500 umfasst eine Schichtstruktur aus drei Leitern 516, 518 und 520. Der mittlere Leiter 518 ist in einer dielektrischen Schicht 522 angebracht, die ihn in einem Abstand von den äußeren Leitern 516, 520 hält. 5b ist ein Schnitt entlang der Linie A-A in 5a. Sie zeigt die schichtartige Struktur des Symmetrierglieds 500.
  • Der mittlere Leiter 518 erstreckt sich im Wesentlichen nur durch den Übertragungsleitungsabschnitt 510. Das lokale Oszillatorsignal wird am freien Ende 524 des mittleren Leiters aufgebracht, und das andere Ende ist am freien Ende des Blindstücks 512 mit Hilfe von metallbeschichteten Bohrungen 526 mit den äußeren Leitern 516 und 520 verbunden. Wie aus 5b ersichtlich ist, sind die äußeren Leiter 516 und 520 durch Durchkontaktierungen (z.B. 528 in 5b – es handelt sich um metallbeschichtete Löcher) verbunden, die entlang beider Längskanten sowohl des Übertragungsleitungsabschnitts 510 als auch des Blindabschnitts 512 vorgesehen sind.
  • Das Symmetrierglied 500 arbeitet in analoger Weise wie Symmetrierglied 210 und kann ähnlich mit einem über den Übertragungsleitungsabschnitt 510 und den Blindabschnitt 512 verteilten Verlust gegen Erde versehen werden. Das Streifenleiter-Symmetrierglied 500 ist insbesondere für Hochfrequenzanwendungen geeignet.
  • Es ist ebenso ersichtlich, dass die Ausbildungsform auch zum frequenzmäßigen Herunterwandeln oder zur Demodulation verwendet werden kann. In so einer Anwendung wird ein Signal relativ hoher Frequenz am Anschluss 218 des Eingangs 214 angelegt, und ein Signal relativ niedrigerer Frequenz wird am Anschluss 216 abgegriffen.

Claims (9)

  1. Signalmischvorrichtung umfassend Anschlussmittel, Schaltmittel und Symmetriermittel, wobei das Anschlussmittel umfasst einen Hochfrequenzsignalanschluss (218), der über ein Hochpassfilter (222) mit einem Anschlusspunkt verbunden ist, und einen Niederfrequenzsignalanschluss (216), der über ein Tiefpassfilter (220) mit dem Anschlusspunkt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Symmetriermittel über das Schaltmittel mit dem Anschlusspunkt und mit der Erde verbunden ist und aus einem Übertragungsleitungsabschnitt, der mit einem Blindleitungsabschnitt verbunden ist, besteht, wobei das Schaltmittel so ausgestaltet ist, dass, wenn ein Steuersignal an das Symmetriermittel angelegt wird, das Schaltmittel das Symmetriermittel abwechselnd mit Erde und mit dem Anschlusspunkt verbindet, um an einem der Signalanschlüsse (216, 218) ein zu dem Eingangssignal an dem anderen Signalanschluss (218, 216) in Beziehung stehendes Ausgangssignal zu erzeugen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in welcher das Schaltmittel (212) umfasst einen Diodenringschaltstromkreis (236, 238, 240, 242), wobei das Symmetrierglied (210) quer über zwei Knoten des Diodenrings verbunden ist und die Erde und der Anschlusspunkt jeweils an einen entsprechenden Zwischenknoten am Diodenring angeschlossen sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, in welcher die Übertragungsleitung (234) ein Koaxialkabel umfasst und das Steuersignal (20) an den Innenleiter (228) des Koaxialkabels angelegt wird.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in der das Symmetriermittel ein Pausey-Stichsymmetrierglied ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, in der das Symmetriermittel eine Streifenleitervorrichtung ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, in der die äußere Oberfläche der Übertragungsleitungs- und der Blindabschnitte des Symmetriermittels einen verteilten Widerstand gegen Erde auf sich tragen.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, in der der verteilte Widerstand entlang jeden Abschnitts in Richtung weg von der Verbindung zwischen den Abschnitten abnehmen kann.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, wobei der verteilte Widerstand durch einen widerstandsbehafteten Film mit variierendem Widerstand hergestellt wird.
  9. Verfahren zum Mischen von Signalen unter Verwendung einer Vorrichtung umfassend Anschlussmittel (214), Schaltmittel (212) und Symmetriermittel (210), in der das Anschlussmittel umfasst einen Hochfrequenzsignalanschluss (218), der über ein Hochpassfilter (222) mit einem Anschlusspunkt verbunden ist und einen Niederfrequenzsignalanschluss (216), der über ein Tiefpassfilter (220) mit dem Anschlusspunkt verbunden ist, und in der das Symmetriermittel (210) über das Schaltmittel (214) mit dem Anschlusspunkt und mit Erde verbunden ist und aus einem Übertragungsleitungsabschnitt (234), der mit einem Blindleitungsabschnitt (226) verbunden ist, besteht, wobei das Verfahren umfasst das Anlegen eines Eingangssignals an einen der Signalanschlüsse (216, 218) und das Anlegen eines Steuersignals an das Symmetriermittel (210), um das Schaltmittel (214) zu veranlassen, das Symmetriermittel (210) abwechselnd mit Erde und mit dem gemeinsamen Knoten zu verbinden, um an dem anderen der Anschlüsse (218, 216) ein zu dem Eingangssignal in Beziehung stehendes Ausgangssignal zu erzeugen.
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EP (1) EP1259997B1 (de)
AU (1) AU2001232059A1 (de)
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GB (1) GB2359430B (de)
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