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DE60118616T2 - Messung von spannungen in einem ferromagnetischen material - Google Patents

Messung von spannungen in einem ferromagnetischen material Download PDF

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DE60118616T2
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DE
Germany
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probes
probe
poles
magnetic field
magnetic
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DE60118616T
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John David Wantage BUTTLE
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Maps Technology Ltd
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ESR Technology Ltd
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/72Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables
    • G01N27/82Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating magnetic variables for investigating the presence of flaws
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Messung von Spannungen in einem ferromagnetischen Material, insbesondere in langen Objekten. Es ist zum Beispiel geeignet zur Messung von Spannungen in Stahlrohrleitungen wie solchen, die zum Befördern von Öl oder Gas verwendet werden.
  • Die Spannungen in Rohrleitungen ergeben sich aus verschiedenen Gründen, einschließlich Temperaturänderungen, Bewegung oder Druck vom umgebenden Erdboden und der Druck des innerhalb der Rohrleitung enthaltenen Strömungsmittels. Es können außerdem Restspannungen vorhanden sein, die von der Herstellung der Rohrleitungen, vom Zusammenschweißen der Längen und irgendwelchem Biegen, dem die Rohrlängen während der Herstellung unterworfen werden, herrühren. Die Restspannungen, die sich aus der Fabrikation ergeben, werden von der Art und Weise abhängen, in welcher die Rohrlängen hergestellt werden, und ob sie einer Entspannungs-Wärmebehandlung unterzogen wurden. In jedem Fall verlaufen die prinzipiellen Spannungsrichtungen gewöhnlich in Umfangs- und Längsrichtungen. Eine Vielfalt von Magnettechniken ist bekannt, die eine gewisse Sensitivität für Spannung haben, wenn magnetische Messungen gewöhnlich auch durch andere Materialeigenschaften wie Mikrostruktur beeinträchtigt werden. Ein Weg zur Messung von Spannung in einer Stahlplatte ist in GB 2 278 450 beschrieben, wobei dieses Verfahren eine Sonde benutzt, die einen Magnetkern enthält, um ein wechselndes Magnetfeld in der Platte zu erzeugen, und dann Messungen von zwei Sensoren kombiniert werden, wobei die eine ein Maß der spannungsinduzierten magnetischen Anisotropie und die andere ein Maß der richtungseffektiven Permeabilität ist. Die Sonde wird absatzweise herumgedreht, so daß das Magnetfeld eine Vielzahl von unterschiedlichen Orientierungen in der Platte hat, und diese Messungen werden an jeder solcher Orientierung vorgenommen. Um eine gute räumliche Auflösung zu erzielen und die Auswirkungen der Oberflächenkrümmung zu vermindern, wird die Verwendung einer kleinen Sonde empfohlen, weniger als 50 mm im Durchmesser und vorzugsweise weniger als 20 mm. Dieses Verfahren ermöglicht es, die Spannung an einer bestimmten Stelle in der Stahlplatte genau zu messen. Aber zum Messer von Spannungen in einem langen Objekt würde man gerne in der Lage sein, Messungen während einer Bewegung entland der Länge des Objektes durchzuführen.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen ein Verfahren zum Messen von Spannung in einem Objekt aus ferromagnetischem Material unter Verwendung eines Gerätes mit einer linearen Reihe von Sonden und mit einer Tragkonstruktion für die Reihe, die so angeordnet ist, daß sie sich relativ zum Objekt bewegt, so daß die Sonden in der Reihe nacheinander eine Stelle auf der Oberfläche des Objektes passieren, wobei jede Sonde eine elektromagnetische Einrichtung aufweist, die einen elektromagnetischen Kern und zwei beabstandete elektromagnetische Pole festlegt, und mit einer Einrichtung zur Lieferung eines elektrischen Wechselstroms, um ein wechselndes Magnetfeld in der elektromagnetischen Einrichtung und folglich im Objekt zu erzeugen, und mit einem magnetischen Sensor, der so eingerichtet ist, daß er die Reluktanz des Teils des Magnetkreises zwischen den Polen der elektromagnetischen Einrichtung abtastet und ein entsprechendes Signal erzeugt, das in Komponenten in Phase mit dem Wechselstrom und in Quadratur dazu aufgelöst werden kann; wobei die Frequenz des magnetischen Wechselfeldes, die Breite jeder Sonde und die Geschwindigkeit der Reihe relativ zum Objekt so sind, daß diese Frequenz bedeutend größer als diejenige, die durch Dividieren der genannten Geschwindigkeit durch das Zweifache der genannten Breite errechnet wird; und wobei aufeinander folgende Sonden in der Reihe unterschiedlich orientiert sind, so daß die entsprechenden Orientierungen des Magnetfeldes im Objekt unterschiedlich sind.
  • Vorzugsweise weist die Reihe eine lineare Reihe von Sonden auf, wobei mindestens einige der Sonden einen ersten magnetischen Sensor zwischen den beiden Polen enthalten und dafür eingerichtet sind, die magnetische Flußdichte senkrecht zur Richtung des Freiraum-Magnetfeldes zwischen den Polen abzutasten, und mindestens einige der Sonden einen zweiten magnetischen Sensor enthalten, der dafür eingerichtet sind, die Reluktanz dieses Teils des Magnetkreises zwischen den Polen der elektromagnetischen Einrichtung abzutasten.
  • Der erste Sensor würde kein Signal entdecken, wenn das Material eine flache Platte und exakt isotropisch wäre, aber Deformation führt Anisotropie in die magnetischen Eigenschaften des Materials ein, und somit sind die durch den ersten Sensor empfangenen Signale ein Maß für diese durch Deformation eingeführte Anisotropie (SMA = stress-induced magnetic anisotropy). Die Variationen in den SMA-Signalen aus Sonden unterschiedlicher Orientierungen, wenn sie eine Stelle auf dem Objekt passieren, ermöglichen es, die Richtungen der prinzipiellen Deformationsachsen genau zu bestimmen. Die SMA-Signale können auch zur Deformation in Beziehung gesetzt werden.
  • Der zweite Sensor liefert ein Maß für die Permeabilität des Materials, durch das der Magnetfluß zwischen den Polen hindurchgeht, und liefert so ein Signal, das für die effektive Permeabilität des Materials kennzeichnend ist; die entsprechenden Messungen aus Sonden unterschiedlicher Orientierungen, wenn sie eine Stelle auf dem Objekt passieren, deuten somit die effektive Permeabilität in unterschiedlichen Richtungen an, was als direktionale effektive Permeabilität (DEP) bezeichnet wird.
  • DAS DEP-Signal aus einer Sonde wird vorzugsweise "hinterschnitten" (backed-off), d.h. durch erste Subtraktion eines Signals, das gleich dem Signal aus diesem Sensor ist, bei in der Nähe einer deformationsfreien Stelle befindlicher Sonde. Die geringen Änderungen in der DEP infolge Deformation sind dann leichter zu ermitteln. Die DEP-Signale können dann aufgelöst werden als eine Komponente in Phase mit dem Strom, der das Wechselfeld erzeugt, und eine Komponente in Quadratur dazu (analog zum Widerstand und zur Reaktanz in der Impedanzebene). Wenn der Spalt zwischen der Oberfläche und der Sonde (das Abheben) sich ändert so hat dies ebenfalls eine Wirkung die DEP-Signale. Diese Änderung entspricht einer Richtung, auf die als die Lift-Off-Richtung Bezug genommen wird. Um somit unechte bzw. ungewollte Effekte infolge Änderungen im Lift-Off zu vermeiden, ist das Ausgangs-DEP-Signal diejenige Komponente des Signals, die in der Impedanzebene senkrecht zur Lift-Off-Richtung liegt. Die Werte dieser aufgelösten Komponente, die aus unterschiedlichen Sonden erhalten werden, ermöglichen es, die Werte der aufgelösten bzw. zerlegten Komponente bei mit den Richtungen der prinzipiellen Reformationsachsen ausgerichtetem Magnetfeld zu bestimmen und somit die Werte der prinzipiellen oder Hauptdeformationen an jener Stelle zu errechnen. Vorzugsweise werden die DEP-Signale aus den Sonden zunächst digitalisiert, und die "Backing-Off"- und "Lift-Off"-Korrekturen werden bei der Analyse der digitalen Signale angewendet.
  • Wenn es alternativ nur erwünscht ist, die Biegebeanspruchung ein einer Rohrleitung zu bestimmen, können die auf diametral gegenüberliegenden Seiten des Rohres erhaltenen DEP-Messungen nur voneinander subtrahiert werden.
  • Verschiedene dieser Konzepte sind analog zu denen, die in GB 2 278 450 (siehe oben) verwendet werden, außer daß es eine Reihe von Sonden gibt und daß die Reihe sich relativ zur Oberfläche bewegt. Die Magnetfelder werden dazu neigen, durch die Bewegung der Reihe gestört zu werden, die Foucaltströme erzeugt. Um ein Eindringen in die Oberfläche des ferromagnetischen Objektes zu erzielen, ist es erwünscht, bei Wechselfrequenzen von weniger als 200 Hz, mehr bevorzugt zwischen 10 Hz und 100 Hz, zu operieren, und es versteht sich, daß bei solch niedrigen Frequenzen eine signifikante Bewegung der Sonde während einer einzigen Periode des Wechselfeldes vorhanden ist. Beim Abtasten mit Lineargeschwindigkeiten von bis zu wenigen Metern pro Sekunde ist es zudem Schwierig, es zu vermeiden, daß Änderungen im "Lift-Off" in der Größenordnung von etwa 1 mm oder so vorhanden sind, und es wäre erwünscht, wenn die Meßtechnik durch solche Äußerungen unbeeinträchtigt sein würde.
  • Es ist daher wünschenswert, daß jede Sonde eine Weite und Breite von mindestens 75 mm, vorzugsweise von mindestens 100 mm hat, wenn auch vorzugsweise nicht mehr als 350 mm. Solch große Sonden sind weniger empfindlich für Abheben, und höhere Bewegungsgeschwindigkeiten sind erreichbar, bevor Foucaltströme ein Problem bereiten. Vorzugsweise enthält jede Sonde auch einen Annäherungssensor, um ein Signal zu liefern, das das Anheben für diese Sonde anzeigt, wobei die Signale vom Annäherungssensor kalibriert werden, um den entsprechenden Grad der DEP- und SMA-Signale bei jedem Wert des Abhebens anzuzeigen, so daß die DEP- und SMA-Signale korrigiert werden können.
  • Allgemein gilt, je mehr unterschiedliche Sonden-Orientierungen zum Aufnehmen von Messungen verwendet werden, um so genauer kann die Bestimmung von Beanspruchungspegeln und Hauptachsen sein. In vielen Fällen können die Hauptbeanspruchungsachsen als in bestimmten Richtungen ausgerichtet angenommen werden – Axial- und Umfangsrichtungen im Fall eines Rohres z.B. –, so daß die Signalmaxima und -minima für DEP als entlang diesen Richtungen verlaufend erwartet würden, und jene für SMA würden entlang den Halbierungswinkeln zwischen diesen Richtungen verlaufen. Bei dem Verfahren nach GB 2 278 450 werden Messungen beschrieben als bei 10°-Intervallen genommen, aber im Gegensatz dazu kann die Reihe nach der Erfindung weniger als zehn Sonden haben, zum Beispiel kann sie vier Sonden bei 0°, 45°, 90° und 135° relativ zur Bewegungsrichtung haben.
  • Die Erfindung wird nunmehr weiter und mehr im Besonderen nur beispielsweise mit Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
  • 1 eine Gesamtansicht, teilweise im Schnitt, eines Rohrleitungs-Inspektionsmolches mit Reihen von Sonden nach der Erfindung,
  • 2 eine Draufsicht, in Richtung des Pfeiles A in 1, auf eine Reihe von Sonden,
  • 3 einen Aufriß in Richtung des Pfeiles B in 2, von einer der Sonden,
  • 4 graphisch die Änderung des Magnetfeldes in der Wand des Rohres in dem Maße, wie sich die Trennung zwischen einer Sonde und der Wand verändert,
  • 5 graphisch die Änderungen der relativen Sensitivität einer Sonde auf Beanspruchung bzw. Spannung und auf Abheben in dem Maße wie die Antriebsfrequenz sich ändert, und
  • 6 als Blockschaltbild die elektronische Schaltung des Molches nach 1.
  • In 1 ist ein Inspektionsmolch 10 zum Messen von Beanspruchungen in der Wand eines Unterbodenrohres 12 dargestellt. Der Molch 10 besteht aus zwei allgemein zylindrischen Gehäusen 14 und 15, von denen jedes innerhalb des Rohres 12 durch vier elastische becherförmige Dichtungen 16 gehalten wird, die so ausgerichtet sind, daß der Molch 10 sich von links nach rechts (wie dargestellt) bewegen kann, und zwar mit der Strömung des Fluides im Rohr 12, wobei die beiden Gehäuse 14 und 15 durch eine Universalkupplung 18 zusammengekoppelt sind. Die Gehäuse 14 und 15 enthalten eine Batterie zur Energieversorgung, Signal-Verarbeitungseinheiten und Daten-Aufzeichnungseinheiten (nicht dargestellt), deren Betriebsweise später beschrieben wird. Das vordere Gehäuse 15 trägt vier lineare Reihen von Sonden (nur zwei sind dargestellt; die Sonden selbst sind in 1 nicht dargestellt), wobei jede Reihe von einer Haltestange 20 getragen wird, die durch federndnachgiebige Arme 22 verbunden sind, so daß die Reihe nach außen gegen die Innenoberfläche der Wand des Rohres 12 gedrückt wird; jede Reihe ist parallel zur Längsachse des Rohres 12 ausgerichtet, und die Reihen sind in gleichmäßigem Abstand um die Achse herum angeordnet, so daß sie sich z.B. oberhalb, unterhalb und auf jeder Seite des Gehäuses 15 befinden. Das hintere Gehäuse 14 trägt ein Rad 24, das so angeordnet ist, daß es über die Innenoberfläche des Rohres 12 rollt, damit die vom Molch zurückgelegte Strecke und dessen Geschwindigkeit bestimmt werden können.
  • Nach 2 trägt die Haltestange 20 vier Sonden. Mit Bezug auf 3 enthält jede Sonde 30 einen U-Kern 32 aus Siliziumeisen, der zwei rechteckige Pole 34 in einer gemeinsamen Ebene bildet, wobei jeder Pol 110 mm zu 30 mm mißt, und der Raum zwischen den Polen mißt 110 mm zu 50 mm. Die Stirnseiten der Pole 34 sind leicht gekrümmt, um sich der Krümmung der Wand des Rohres 12 anzupassen. Die Trennung zwischen aufeinander folgenden Sonden 30, beträgt ebenfalls 110 mm. Um das obere Ende des U-Kerns 32 herum befindet sich ein Spulenkörper, auf den zwei überlagerte Spulen 36 gewickelt sind. Die eine Spule 36 hat 500 Windungen und wird bei Gebrauch mit einem Wechselstrom von 0,2 A bei einer Frequenz von 60 Hz versorgt; dies ist die Erregerspule 36. Wenn erregt, erzeugt diese ein wechselndes Magnetfeld im U-Kern 32 und in der benachbarten Wand des Rohres 12, wobei dieses Magnetfeld im Vergleich zum Sättigungsfeld für das Material der Rohrwand klein ist. Die andere Spule 36 ist eine Abtast- oder Fühlspule, die DEP-Signale liefert.
  • In der Mitte zwischen den beiden Polen 34 befindet sich ein Spulenkörper, auf den eine rechteckige Spule 38 mit 1000 Windungen gewickelt ist, wobei jede Wicklung in einer Ebene parallel zu derjenigen der 3 liegt, so daß die Längsachse der Spule 38 senkrecht zu der Linie zwischen den Zentren der Pole 34 liegt (d.h. senkrecht zu der Freiraum-Magnetfeldrichtung, das ist die Richtung des Magnetfeldes, wenn kein Rohr 12 vorhanden ist). Die Spule 38 ist auf einer Halteplatte 40 gehalten, die zwischen den Armen des U-Kerns 32 fixiert ist, so daß die Unterseite der Spule 38 in der Ebene der Pole 34 liegt. Die Spule 38 liefert die SMA-Signale. Zwischen den Seiten der Spule 38 und den Seiten der Pole 37 befinden sich zwei Hälften einer Geringabstand-Abtastspule 42, deren Längsachse parallel zur Freiraum-Magnetfeldrichtung liegt (die beiden Hälften sind elektrisch in Reihe geschaltet). Diese Spule 42 ermittelt Leckfluß und wird wesentlich beeinträchtigt durch Abheben (lift-off). Sowohl das DEP- als auch das SMA-Signal werden durch einen Bild- oder Lichttonverstärker vor weiterer Verarbeitung verstärkt.
  • Um nochmals auf 2 zurückzukommen: Die vier Sonden 30 sind von identischem Aufbau, aber unterschiedlich orientiert: von rechts arbeitend (wie dargestellt), d.h. von der Vorderseite der Haltestange 20 her, ist die erste Sonde mit dem Magnetfeld parallel zur Bewegungsrichtung orientiert; die zweite Sonde ist mit dem Magnetfeld bei 90° zur Bewegungsrichtung angeordnet; die dritte Sonde ist mit dem Magnetfeld bei 45° zur Bewegungsrichtung orientiert; und die vierte Sonde ist mit dem Magnetfeld bei 135° zur Bewegungsrichtung angeordnet.
  • Somit erfährt im Betrieb, sobald die Erreger-Spulen 36 erregt werden, die Wand des Rohres 12 in der Nähe jeder Sonde 30 wechselnde Magnetfelder. Das Magnetfeld dringt nur eine begrenzte Strecke in den Stahl ein, im wesentlichen wegen des Hauteffektes, der für einen Norm-Weichstahl eine Eindringtiefe von etwa 17 mm pro Reziprokwurzel Hz anzeigt, was für 20 Hz eine Eindringung von etwa 3,8 mm und für 60 Hz eine Eindringung von etwa 2,2 mm zeigt. Wenn eine Zugbeanspruchung in der Rohrwand vorhanden ist und der angelegte Magnetfluß in einem Winkel zur Spannungs- oder Beanspruchungsrichtung liegt, wird das Feld das Bestreben haben, zur Zugachse hin zu rotieren. Dies beeinträchtigt sowohl das SMA- als auch das DEP-Signal, und insbesondere erscheint das stärkste SMA-Signal, sobald die Sondenrichtung annähernd die Hauptachsen für die Beanspruchung halbiert. In Zusammenhang mit dem Rohr 12 können die Haupt- Beanspruchungsrichtungen als in Umfangsrichtung (Reifen) und in Längsrichtung verlaufend erwartet werden, so daß die dritte und die vierte Sonde 30 erwartungsgemäß die stärksten SMA-Signale abgeben.
  • Ein Abheben (lift-off) beeinträchtigt tatsächlich die Stärke der Signale, aber die Empfindlichkeit auf Abheben ist viel geringer als für eine kleinere Sonde. 4 zeigt graphisch die Änderung in der Magnetflußdichte B in der Rohrwand in der Nähe der Sonde 30 für verschiedene Werte des Abhebens h und für vergleich der entsprechenden Werte bei einer kleinen Sonde, d.h. 12 mm zu 12 mm (im wesentlichen wie in GB 2 278 450 B beschrieben). Die Abnahme in der Flußdichte, die für die Abnahme des DEP- und SMA-Signals bezeichnend ist, ist viel geringer für die größere Sonde 30.
  • Die Größe der Sonde 30 hat auch einen Einfluß auf deren Sensitivität für Beanspruchung. Angenommen, eine Änderung von Beanspruchung ergibt eine Änderung der Permeabilität der Rohrwand von 10%, so ist die Gesamtänderung der Reluktanz im Magnetkreis (die der DEP-Messung entspricht) als 3,44% für die Sonde 30 errechnet worden, verglichen mit nur 0,79% für die kleine Sonde.
  • Im typischen Fall mag sich der Molch 10 entlang dem Rohr 12 mit einer Geschwindigkeit zwischen 1 und 4 m/s, z.B. 2,4 m/s, bewegen. Die Bewegung der Sonden 30 relativ zur Rohrwand wird außerdem das Magnetfeld in der Wand beeinträchtigen oder verzerren. Dieser Effekt kann in Ausdrücken von Wirbelströmen beschrieben werden. Betrachtet man die erste Sonde 30, für die das Magnetfeld parallel zur Bewegungsrichtung verläuft, so wird die vorherrschende Frequenz f der induzierten Wirbelströme bestimmt durch den Abstand d zwischen den Zentren der Pole 34 und die Geschwindigkeit v. Es ergibt sich, wenn die Geschwindigkeit gerade ausreicht, um die Sonde um die zweifache Strecke zu bewegen, was erforderlich ist, damit der magnetische Nordpol dort ist, wo der Südpol einen Zyklus vorher war. Das heißt: f = v/2d,und die vorherrschende Frequenz wird für die anderen Sonden 30 ähnlich sein. Die gewünschten Signale werden bei diesem Beispiel bei einer Frequenz von 60 Hz erzeugt, so daß die Wirbelstrom-Signale vorzugsweise bedeutend geringer sind als diese Frequenz. Folglich sollte die Frequenz des erzeugten Wechselmagnetfeldes bedeutend größer sein als die Frequenz, die durch Dividieren der Geschwindigkeit der Reihe relativ zur Oberfläche durch das Zweifache der Breite einer Sonde 30 errechnet wird. Wenn beispielsweise die Signale unter Verwendung eines Filters der Bandbreite von 40 Hz verarbeitet werden, dann ist die Wirbelstromfrequenz f vorzugsweise geringer als 20 Hz; allgemeiner ausgedrückt sollte die Wirbelstromfrequenz f sich von der Steuerfrequenz um mindestens die Bandbreite des Filters unterscheiden. Die Sonde 30 hat einen Wert d von etwa 80 mm, so daß bei einer Geschwindigkeit von 2,4 m/s die erwartete Wirbelstromfrequenz f 15 Hz betragen würde, was ausreichend niedrig sein würde. Es versteht sich, daß, wenn der Molch 10 sich mit viel höheren Geschwindigkeiten bewegen müßte, dann könnte diese Wirbelstrom-Verzerrung durch Einsatz noch größerer Sonden eliminiert werden, obwohl dies zweifellos die Auflösung der Messungen reduzieren würde.
  • Die Auswahl der Steuerfrequenz beeinflußt auch die Sensitivität der Sonde 30 für Beanspruchung wie auch für Abheben. In der Praxis kann das Abheben als im Bereich von 1 bis 5 mm liegend erwartet werden, wenn der Molch 10 sich entlang dem Rohr 12 bewegt, und die Sonden 30 können mit verschleißbeständigen nicht-magnetischen Abstandhaltern (nicht dargestellt), z.B. aus Keramik, versehen werden, um sicherzustellen, daß die Spulen 38 und 42 nicht durch Kontakt mit dem Rohr 12 beschädigt werden. Mit zunehmender Steuerfrequenz nimmt die Hauttiefe innerhalb der Rohrwand ab, wie vorher erwähnt, so daß die Reluktanz des Teils des Magnetkreises in der Rohrwand zunimmt, und folglich haben jegliche Änderungen infolge Beanspruchung eine größere Auswirkung auf das DEP-Signal. In gleicher Weise tragen bei einer höheren Frequenz die Spalten zwischen den Polen 34 und der Rohrwand zu einem kleinen Anteil der Reluktanz im Magnetkreis bei, so daß die Sonde 30 für Abheben weniger empfindlich wird. Dies ist in 5 dargestellt, auf die nunmehr Bezug genommen wird. Diese zeigt die relative Sensibilität auf Beanspruchung bzw. Spannung (Grafik S) die relative Sensibilität auf Abheben (Grafik T) und das Verhältnis von Spannungs-Sensibilität zu Abhub-Sensibilität (Grafik R). Dies würde nahelegen, daß höhere Frequenzen nützlich sind, obwohl bei höheren Frequenzen der Energieverbrauch größer ist; es sei denn, der Molch 10 enthält ebenfalls einen Dynamo (der mit dem Rad 24 gekoppelt werden könnte), dann wird ein höherer Energieverbrauch die Laufzeit herabsetzen, die durch die Kapazität der Batterie bestimmt wird.
  • Die Interpretation der SMA- und DEP-Signale kann auf ähnliche Weise erfolgen wie in GB 2 278 450 beschrieben. Der Beanspruchungs- oder Spannungszustand in der Rohroberfläche kann durch drei Parameter gekennzeichnet werden: die beiden Hauptspannungspegel und die Hauptspannungsrichtung (wobei die andere Hauptspannungsrichtung orthogonal ist). Im Falle des Rohres 12 ist es angebracht, davon auszugehen, daß die Hauptachsen in Längs- und Umfangsrichtung liegen. Somit sind im Fall der DEP-Signale die wichtigsten Werte diejenigen, die mit der ersten und zweiten Sonde 30 erhalten werden (d.h. bei 0 und 90°), während die wichtigsten SMA-Werte jene sind, die mit der dritten und vierten Sonde 30 erhalten werden (d.h. bei 45 und 135°). In der Praxis variieren die DEP-Signale als Kosinuskurve mit dem Winkel, so daß Messungen entlang anderen Orientierungen die Abschätzung der Maximum- und Minimumwerte verbessern.
  • Bevor Messungen durchgeführt werden, wird die Reihe von Sonden 30 in einer Region einer Rohrleitung angeordnet, wo die Spannung vernachlässigbar gering ist (oder auf einem bekannten Betrag liegt), und die Werte der DEP-Signale werden neu behandelt, damit sie ein Nullsignal ergeben. Die kleinen Änderungen in DEP aufgrund von Spannung sind dann leichter zu messen. Die Sonden 30 werden dann allmählich von der Rohroberfläche wegbewegt, und die Signale aus der Annäherungsspule 42 werden bei unterschiedlichen Werten von "lift-off" notiert, wie auch die Werte der Schwächung der DEP- und SMA-Signale. Die Signale aus der Annäherungsspule 42, die SMA-Signale aus der Spule 38 und die DEP-Signale aus der Abtastspule 36 können jeweils aufgelöst werden als eine Komponente in Phase mit dem das Wechselfeld erzeugenden Strom und als eine Komponente in Quadratur dazu; diese Komponenten entsprechen der Resistanz und Reaktanz in der Impedanzebene. Um ungewollte Effekte aufgrund von Änderungen im "lift-off" zu vermeiden, ist das Ausgangs-DEP-Signal dasjenige, das in einer Richtung im rechten Winkel zu dem Effekt des "lift-off" in der Impedanzebene aufgelöst wird. Die Signale aus der Annäherungsspule 42 werden in einer Richtung im rechten Winkel zu dem Effekt der Spannung in der Impedanzebene aufgelöst, so daß das resultierende Annäherungssignal nur vom "lift-off" abhängt. Sowohl die "back-off"- als auch die "lift-off"-Initialisierung für die DEP-Messungen und das Auflösungsvermögen und die Kalibrierung für die Annäherungsspule 42 müssen durchgeführt werden, bevor Messungen vorgenommen werden.
  • Während der Verwendung des Molches 10 werden die Signale aus der Annäherungsspule 42, der DEP-Abtastspule und der SMA-Spule verstärkt und gespeichert. Eine gewisse Signalverarbeitung kann jedoch im Molch 10 durchgeführt werden, bevor die Daten gespeichert werden. Die gespeicherten Daten werden nachfolgend heruntergeladen und analysiert, um die Spannungen entlang dem Rohr 12 zu bestimmen. Insbesondere die Signale werden vorzugsweise neu behandelt ("backed-off") (im Falle der DEP-Signale), demoduliert in phasengleiche und Quadratur-Komponenten und zu einem Lowpassfilter weitergeleitet (z.B. mit einer Grenzfrequenz bei 40 Hz), um die Gleichstromwerte zu bestimmen, und (im Falle der DEP-Signale) in der Richtung senkrecht zu dem Effekt des "lift-off" aufgelöst. Diese Signalverarbeitung kann vor der Speicherung durchgeführt werden. Die Signale aus der Annäherungsspule 42 (aufgelöst senkrecht zu dem Effekt der Spannung) können verwendet werden, um die entsprechende Verstärkung der DEP- und SMA-Signale zum Kompensieren ihrer Abschwächung infolge "lift-off" zu bestimmen. Die entsprechend aufgelösten Signalwerte für DEP und SMA können dann um den entsprechenden Betrag verstärkt werden. All diese Signalverarbeitungsschritte werden vorzugsweise digital durchgeführt.
  • In 6 ist das elektronische System innerhalb des Molches 10 schematisch dargestellt. Innerhalb jeder Sonde 30 ist jede Sensorspule, d.h. die DEP-Spule 36, die SMA-Spule 38 und die Annäherungsspule 42 mit einem Vorverstärker 44 ausgerüstet, um die Impedance der Spule aus der elektrischen Verbindung zu den übrigen Teilen der Elektronik zu puffern und um das Signal genügend zu verstärken, um es gegen elektrisches Geräusch in der Umgebung robust zu machen. Die verstärkten Signale werden über einen Mehrwegkoppler 46 und einem Analog-Digital-Konverter 48 einem Digitalsignal-Prozessor 50 zugeführt. Jede Sonde 30 hat auch einen Erregerkreis 52, um den 60-Hz-Erregerstrom an die Erregerspule 36 zu liefern, und der Erregerkreis 52 liefert auch ein Signal von der gleichen Phase an den Signal-Prozessor 50. Der Signal-Prozessor 50 demoduliert und filtert die einzelnen Sensorausgänge, wie oben beschrieben, und speichert die Daten vorübergehend. Die Daten werden dann über eine Reihen-Kommunikations-Schiene 54 und einen Knotenpunkt-Prozessor an eine Daten-Speichereinheit 58 geliefert.
  • Die entsprechenden Signale aus anderen Sonden 30 in einer Reihenanordnung werden ebenfalls über die Reihenschiene 54 dem Prozessor 56 zugeführt. Die Daten-Speichereinheit 58 empfängt und speichert Daten in ähnlicher weise aus allen Sonden 30 in allen Reihen im Molch 10.
  • Die Werte der Spannungen in den Richtungen der Haupt-Spannungsachsen können dann aus den sich ergebenden experimentellen Messungen für DEP in jenen Richtungen bestimmt werden (d.h. aus der ersten und zweiten Sonde 30), wie auch aus der Differenz zwischen den Werten der SMA-Signale in den halbierenden Richtungen (d.h. aus der dritten und vierten Sonde 30, die sich in den Richtungen befinden, in welchen die SMA-Signale erwartungsgemäß ihre Mindest- und Höchstwerte haben). Dies kann geschehen aus theoretischer Analyse oder alternativ durch eine Kalibrierungs-Inangriffnahme, wobei Messungen in der oben beschriebenen Weise an einer Materialprobe des gleichen Typs wie dem des Rohres 12 genommen werden, während es einer Vielfalt von unterschiedlichen Spannungen bzw. Beanspruchungen ausgesetzt wird. Dies kann mit einer kreuzförmigen Probe geschehen, deren Arme mit den Achsen einer Testausrüstung ausgerichtet sind, wobei SMA- und DEP-Messungen in der Mitte der Probe vorgenommen werden, wo die Haupt-Spannungsrichtung mit den Achsen der Testausrüstung ausgerichtet sind. So können, wie in GB 2 278 450 beschrieben, Kalibrierungsmessungen von DEP aus der ersten Sonde 30 (d.h. Magnetfeld parallel zu der einen Achse) als Konturen in der Spannungsebene geplottet werden; experimentelle Messungen von DEP aus der zweiten Sonde 30 (d.h. Magnetfeld parallel zur orthogonalen Achse), können ebenfalls als Konturen in der Spannungsebene geplottet werden. Und die Differenz zwischen den Quadratur-SMA-Messungen aus der dritten und vierten Sonde 30 kann ebenfalls als Konturen in der Spannungsebene geplottet werden. Diese Kalibrierungs-Pläne können dann dazu verwendet werden, um die biaxiale Spannung in der Rohrwand aus den Messungen dieser Parameter zu bestimmen, wenn sich der Molch 10 durch das Rohr 12 hindurch bewegt. In der Praxis kann es leichter sein, diese Kalibrierungen unter Verwendung einer einzigen Sonde durchzuführen, die ähnlich, aber kleiner als eine der Sonden 30 ist.
  • Es versteht sich, daß die Reihe von Sonden 30 DEP-Messungen aus allen vier Sonden 30 erhält, nicht gerade der Sonde 30, die zu den Haupt-Spannungsachsen ausgerichtet ist; die Messungen von DEP aus den anderen Sonden können verwendet werden, um genauere Bestimmungen der Werte parallel zu den Haupt-Spannungsachsen zu erhalten, weil die Änderung des DEP-Signals mit dem Winkel einer Kosinuskurve folgen sollte.
  • Es versteht sich, daß ein Inspektionsmolch nach der Erfindung von dem oben beschriebenen abweichen kann. Zum Beispiel kann die Reihenanordnung durch eine andere nachgiebige Halterung abgestützt werden. Tatsächlich könnten die Sonden 30 innerhalb der Reihe separat gehalten werden. Die Anzahl von Reihen, die verwendet wird, um ein Rohr zu inspizieren, kann 2, 3 oder 5, beispielsweise, betragen, und es kann eine andere Anzahl von Sonden 30 innerhalb einer Reihe vorhanden sein, z.B. 2, 3, 5 oder 6. Die Sensoren für die SMA- und DEP-Signale können von den beschriebenen abweichen, z.B. könnte das SMA-Signal durch einen Halleffekt-Sensor oder einen Magnetowiderstand abgetastet werden: das DEP-Signal könnte statt dessen durch Überwachung der Impendanz der Erregerspule 36 bestimmt werden, so daß keine Abtastungsspule 36 erforderlich sein würde. Eine lineare Reihe der Sonden 30 kann ebenfalls verwendet werden, um eher flache Objekte als Rohre zu inspizieren, indem entlang einem Gleis oder Träger oder einer Stahlplatte abgetastet wird, und die Relativbewegung kann sich aus der Bewegung des Objekts anstatt der Reihe ergeben. Ähnlich können lineare Reihen von Sonden 30 verwendet werden, um ein Bohrrohr von der Außenseite her zu inspizieren und Spannungen in der Rohrwand zu messen. Eine solche Reihe kann manuell bewegt werden oder durch ein Fahrzeug anstelle eines Molches.

Claims (7)

  1. Verfahren zum Messen von Spannungen in einem Objekt (12) aus ferromagnetischem Material unter Verwendung eines Gerätes mit einer linearen Reihe von Sonden (30) und mit einer Tragkonstruktion (20, 22) für die Reihe, die so angeordnet ist, daß sie sich relativ zum Objekt bewegt, so daß die Sonden in der Reihe nacheinander eine Stelle auf der Oberfläche des Objektes passieren, wobei jede Sonde (30) eine elektromagnetische Einrichtung aufweist, die einen elektromagnetischen Kern (32) und zwei beabstandete elektromagnetische Pole (34) festlegen, und mit einer Einrichtung zur Lieferung eines elektrischen Wechselstromes, um ein wechselndes Magnetfeld in der elektromagnetischen Einrichtung und folglich im Objekt zu erzeugen, und mit einem magnetischen Sensor (36), der so eingerichtet ist, daß er die Reluktanz des Teils des Magnetkreises zwischen den Polen der elektromagnetischen Einrichtung abtastet und ein entsprechendes Signal erzeugt, das in Komponenten in Phase mit dem Wechselstrom und in Quadratur dazu aufgelöst werden kann; wobei die Frequenz des magnetischen Wechselfeldes, die Breite jeder Sonde (30) und die Geschwindigkeit der Reihe relativ zum Objekt so sind, daß diese Frequenz bedeutend größer ist als diejenige, die durch Dividieren der genannten Geschwindigkeit durch das Zweifacher der genannten Breite errechnet wird; und wobei aufeinander folgende Sonden (30) in der Reihe unterschiedlich orientiert sind, so daß die entsprechenden Orientierungen des Magnetfeldes im Objekt (12) unterschiedlich sind.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Reihe eine lineare Reihe von Sonden (30) aufweist, wobei mindestens eine Vielzahl der Sonden (30) einen ersten magnetischen Sensor (38) zwischen den beiden Polen (34) enthält und dafür eingerichtet sind, die magnetische Flußdichte senkrecht zur Richtung des Freiraum-Magnetfeldes zwischen den Polen (34) abzutasten, und mindestens eine Vielzahl von Sonden (30) einen zweiten magnetischen Sensor (36) enthält, der dafür eingerichtet ist, die Reluktanz dieses Teils des Magnetkreises zwischen den Polen (34) der elektromagnetischen Einrichtung abzutasten.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Stirnseite jeder Sonde (30) in Umfang und Breite mindestens 50 mm, aber nicht größer als 350 mm ist.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Stirnseite jeder Sonde (30) in Umfang und Breite mindestens 100 mm ist.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, auch gekennzeichnet durch das Verarbeiten der Signale, welche die Reluktanz des genannten Teils des Magnetkreises repräsentieren, in Komponente derselben in Phase mit dem Wechselstrom und in Quadratur dazu.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei dem die Reihe weniger als zehn Sonden (30) aufweist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Reihe Sonden (30) umfaßt, die bei 0°, 45°, 90° und 135° relativ zur Bewegungsrichtung orientiert sind.
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