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Verwandte Anmeldung
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Diese
Anmeldung beruht auf der früher
eingereichten vorläufigen
Anmeldung mit der Seriennr. 60/254,724, die am 11. Dezember 2000
eingereicht wurde.
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft im Zeitmultiplexbetrieb arbeitende Netzwerke
wie z. B. eine Ethernet-Infrastruktur und insbesondere betrifft
diese Erfindung die Erweiterung der Bandbreite einer auf optischen Fasern
basierenden Zeitmultiplex-Netzwerkinfrastruktur.
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Hintergrund der Erfindung
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Im
Zeitmultiplexbetrieb arbeitende Netzwerke wie z. B. eine Ethernet-Infrastruktur
gewinnen in der aktuellen Technologie zunehmend an Bedeutung. Die
bei solchen Netzwerken verwendete Bandbreite macht regelmäßige Erweiterungen
erforderlich, da mehr Benutzer hinzukommen, größere Dateien übertragen
werden und kompliziertere Programme auf Servern und Arbeitsstationen
laufen. Die Ausführungen
der Infrastrukturen sind verschieden und umfassen 10 Mb/s (10 Base-T),
100 Mb/s (100 Base-T) und 1.250 Mb/s (1000 Base-T). Zur Erweiterung
einer Ethernet-Bandbreite
wurde typischerweise die Datenrate erhöht wie z. B. bei der Betriebsumstellung
von einem ursprünglichen
10 Base-T-System auf ein 100 Base-T-System.
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Es
ist festgestellt worden, dass die Erhöhung der Datenübertragungsrate
in Multimodenfasern durch Modendispersion stark eingeschränkt wird.
Ein gegenwärtig
verwendetes Verfahren zur Bekämpfung
der Verschlechterung durch Modendispersion besteht in der Verwendung
neu entwickelter Multimodenfaserausführungen wie z. B. InfiCore,
was den Austausch bestehender Faserinfrastrukturen erforderlich
macht. Dies kann kostspielig sein, besonders in einigen Großstadtbereichen,
wo es kostenmäßig untragbar
ist, optische Faserleitungen zusätzlich
hinzuzufügen
oder zu ersetzen. In einem Hauptstadtbereich würde z. B. das Austauschen oder Hinzufügen von
Faserleitungen die Einholung zahlreicher Genehmigungen von städtischen
Behörden
und zahlreiche Mannstunden für
den Austausch oder das Hinzufügen
zusätzlicher
Kabel unter vorhandenen Straßen erforderlich
machen. Ferner sind Wellenlängenkanäle vom Stand
der Technik in einigen Multiplex-Systemen
mit etwa 3.000 Gigahertz breit gewesen.
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Die
europäische
Patentanmeldung Veröffentlichung
Nr. EP 1043847-A beschreibt ein im Multiplexbetrieb arbeitendes Übertragungsnetzwerksystem,
bei dem Signale von und zu mehreren Sende-/Empfangsvorrichtungen
geleitet werden können. Lenttke
H. "Optischer Wellenlängenmultiplex
für Lokale
Netze", NTZ (Nachrichtentechnische
Zeitschrift), VDE Verlag GMBH, Berlin, Deutschland, Bd. 47, Nr. 1,
1994, Seiten 26–28,
XP000424440 ISSN: 0027-707X D2, betrifft eine Anordnung, bei der
mehrere Signale kombiniert und über
optische Einmoden- oder Gradientenfasern bei vorgegebenen Wellenlängen übertragen
werden können,
wobei die Fasern die gewünschten
Dämpfungseigenschaften
aufweisen. Das US-Patent Nr. 5,245,404 betrifft eine Technik zum
Kombinieren von Signalen mit variierenden Wellenlängen zu
einer einzigen optischen Multimodenfaser. Obwohl diese Anordnungen
in bestimmten Fällen
brauchbar sein können,
lassen sie sich nicht ohne weiteres in ein bestehendes optisches
Kommunikationsnetzwerk integrieren und in Verbindung mit diesem
verwenden.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist deshalb die Erweiterung der
Bandbreite eines bestehenden optischen Kommunikationsnetzwerks ohne die
Nachteile des Stands der Technik.
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Die
vorliegende Erfindung ist vorteilhaft und baut auf bestehenden Netzwerken
z. B. Ethernet-Komponenten und bestehender Faserinfrastruktur auf.
Der technische Ansatz des Systems ist auf eine höhere Kanalanzahl und höhere Datenraten
erweiterbar, um eine höhere
gesamte Informationskapazität
zu erreichen.
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Bei
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält ein Netzwerk-Sender/Empfänger für Multimoden-Wellenlängenmultiplexbetrieb
(Wavelength Divison Multiplexing-WDM) eine Mehrzahl optischer Sender
zum Senden optischer Kommunikationssignale entlang entsprechenden
Signalwegen. Ein Multiplexer ist funktional mit jedem optischen Sender
verbunden und empfängt
die optischen Kommunikationssignale und multiplext die optischen Kommunikationssignale
zu einem optischen Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
mit Wellenlängenkanalabständen von
weniger als ca. 1.000 Gigahertz. Ein Demultiplexer empfängt ein optisches
Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
und demultiplext das Signals in eine Mehrzahl gedemultiplexter optischer
Kommunikationssignale. Von einer Mehrzahl optischer Empfänger ist
jeder auf einen entsprechenden optischen Sender abgestimmt und detektiert
ein entsprechendes gedemultiplextes optisches Kommunikationssignal.
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Bei
einem Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der optische Empfänger einen
PIN-Detektor auf. Der PIN-Detektor weist einen InGaAs-PIN-Detektor
auf. Er enthält
auch einen Transimpedanzverstärker.
Bei einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Sender
einen DFB-(distributed Feedback)Laser sowie einen thermoelektrischen
Kühler
und eine Steuerschaltung auf.
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Bei
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Dämpfungsglied
innerhalb eines Signalkanals zwischen jedem optischen Sender und dem
Multiplexer positioniert. Eine optische Einmodenfaser definiert
einen Signalkanal zwischen dem Dämpfungsglied
und dem optischen Sender und eine optische Multimodenfaser definiert
einen Signalkanal zwischen dem Dämpfungsglied
und dem Multiplexer. Ein Sender/Empfänger ist mit jedem optischen
Sender und darauf abgestimmten optischen Empfänger elektrisch verbunden,
um ein optisches Kommunikationssignal zu empfangen und zu senden.
Der Sender/Empfänger
ist bei einem ersten Wellenlängenband
aktiv und der optische Sender und der darauf abgestimmte optische
Empfänger
sind bei einem zweiten Wellenlängenband,
das vom ersten Wellenlängenband
hochgemischt wird, aktiv.
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Bei
einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet der
Netzwerk-Sender/Empfänger physikalische
Teilschicht-Chipschaltungen, die funktional mit einer Mehrzahl optischer
Sender und darauf abgestimmten optischen Empfängern verbunden sind. Eine
elektrische Schnittstelle ist funktional mit der physikalischen
Teilschicht-Chipschaltung verbunden. Die elektrische Schnittstelle
umfasst eine Mehrzahl Ethernet 1000 Base-T-Anschlüsse mit RJ-45-Anschlussbuchsen.
Eine Serializer-/Deserializer-(SERDES-)Schaltung ist funktional
mit einem optischen Sender und einem darauf abgestimmten optischen
Empfänger
verbunden. Eine Schalter-Schaltung ist funktional mit der Serializer-/Deserializer-Schaltung
verbunden und eine physikalische Teilschicht-Chipschaltung und eine
elektrische Schnittstelle sind funktional mit der Schalter-Schaltung
verbunden.
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Bei
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
ein Multiport-Netzwerk-Hub
(Mehrtor-Netzwerk-Kontrollstation) eine Mehrzahl Sender/Empfängerplatinen
mit jeweils einer Netzwerkschnittstellenverbindung zu einem Netzwerk
und einer funktional mit der Netzwerkschnittstelle verbundenen Schalter-Schaltung. Mindestens
ein optischer Sender empfängt
Signale vom Netzwerk an der Netzwerkschnittstelle und sendet optische
Kommunikationssignale. Mindestens ein optischer Empfänger ist auf
den mindestens einen optischen Sender abgestimmt zum Empfangen und
Detektieren eines optischen Kommunikationssignals und zum Erzeugen
eines Signals an das Netzwerk über
die Netzwerkschnittstelle. Ein Prozessor ist funktional mit der Schalter-Schaltung
verbunden, um diese zu steuern. Ein Bus verbindet jeden Prozessor
und ein Wellenlängen-Multiplexer
ist funktional mit jedem optischen Sender zum Multiplexen der optischen
Kommunikationssignale in ein optisches Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
verbunden. Ein Demultiplexer ist funktional mit jedem optischen Empfänger verbunden
und empfängt
und demultiplext das optische Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
in eine Mehrzahl gedemultiplexter optischer Kommunikationssignale.
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Es
ist auch ein Verfahren zum Erhöhen
der Bandbreite eines bestehenden optischen Kommunikationsnetzwerks
durch Senden optischer Kommunikationssignale von einer Mehrzahl
entlang entsprechender Signalkanäle
positionierter optischer Sender offenbart. Die optischen Kommunikationssignale werden
zu einem optischen Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
gemultiplext. Ein Demultiplexer demultiplext ein optisches Multimoden-Wellenlängenmultiplex-Kommunikationssignal
in eine Mehrzahl optischer Kommunikationssignale entlang entsprechender
Signalkanäle,
die detektierte Signale mit optischen Empfängern empfangen, die mit den
optischen Sendern abgestimmt sind.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich
aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung unter
Berücksichtigung
der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
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1 eine
beispielhafte Ethernet-Infrastruktur mit einem Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der
vorliegenden Erfindung, der mit Ethernet-Servern und entsprechenden
Ethernet-Schaltern verbunden ist.
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1A eine
Mehrzahl Ethernet-Schalter, die über
eine optische Multimodenfaser mit dem Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der
vorliegenden Erfindung, wie er in einer Ethernet-Infrastruktur verwendet
wird, verbunden ist.
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2 eine
schematische Zeichnung einer beispielhaften Ethernet-Infrastruktur
und eine Verwendung der Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der
vorliegenden Erfindung.
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3 ein Blockdiagramm einer hohen Ebene,
das Grundkomponenten eines Beispiels für einen Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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4 ein
Blockdiagramm einer hohen Ebene eines Sendermoduls, das in dem Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der
vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
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5 ein
Blockdiagramm einer hohen Ebene für ein anderes Beispiel eines
Multimoden-WDM-Netzwerk-Senders/Empfängers der vorliegenden Erfindung,
der das Kombinieren mehrerer Kanäle
zu einer einzigen Multimodenfaser ermöglicht, was erhöhten Datendurchsatz
bei einer bestehenden Architektur für ein lokales Netzwerk (LAN) möglich macht.
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6 ein
Blockdiagramm eines anderen Beispiels für einen Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger als
einen beispielhaften Ethernet-Wandler, der eine 1000 Base-T-Multiport-Verbindung
und Konvertierung in ein WDM-Gigabyte-Signal ermöglicht.
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7 ein
Blockdiagramm eines anderen Beispiels für einen Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger der
vorliegenden Erfindung und ein beispielhaftes Ethernet-Hub (Ethernet-Kontrollstation),
das eine direkte Konvertierung von 10/1000-Kupfer in Gigabyte-Wellenlängen-Multiplexsignale
implementiert.
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8 ein
Blockdiagramm des Ethernet-Hubs von 7, das eine
Netzwerkanwendung auf verschiedenen Stockwerken eines Gebäudes zeigt.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Die
vorliegende Erfindung wird nunmehr im Folgenden unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt sind, ausführlicher beschrieben. Diese
Erfindung kann jedoch in vielen verschiedenen Formen verkörpert werden
und ist nicht als auf die hierin dargelegten Ausführungsformen
beschränkt
auszulegen. Vielmehr sind diese Ausführungsformen bereitgestellt,
damit diese Offenbarung gründlich
und vollständig
ist und dem Fachmann den Gültigkeitsbereich
der Erfindung vollständig
vermittelt. Identische Bezugszeichen kennzeichnen überall gleiche
Elemente.
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Eine
Vorrichtung und ein Verfahren der vorliegenden Erfindung beinhalten
einen Netzwerk-Sender/Empfänger
für Multimoden-Wellenlängenmultiplexbetrieb
(Multimoden-WDM), der die Bandbreitenerweiterung einer auf optischen
Fasern basierenden Wellenlängenmultiplex-Netzwerkinfrastruktur
wie z. B. einer Ethernet- Infrastruktur
als ein nicht einschränkendes
Beispiel mittels Multimoden-Wellenlängen-Multiplexer-Technologie
ermöglicht.
In dieser Beschreibung sind die Vorrichtung und das Verfahren der
vorliegenden Erfindung durchgängig
bezüglich einer
Ethernet-Infrastruktur beschrieben. Die Erfindung kann jedoch auf
jede Netzwerk-Infrastruktur angewendet werden, die transparente
Zeitmultiplex-Fähigkeiten
aufweist. Ethernet ist nur ein Typ von Formaten, die bei der vorliegenden
Erfindung verwendet werden können.
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Wie
vorher erwähnt,
erweitern Praktiken vom Stand der Technik die Ethernet-Bandbreite durch
Erhöhen
der Datenraten von Signalen innerhalb der Infrastruktur wie z. B.
10 Mb/s (10 Base-T), 100 Mb/s (100 Base-T) und 1.250 Mb/s (1000
Base-T). Die Erhöhung
der Datenratenübertragung
in einer Multimodenfaser wird jedoch durch Modendispersion eingeschränkt. Die
Positionierung zusätzlicher
Leitungen in einigen Gebieten ist kostenmäßig untragbar. So ist es beispielsweise
kostenmäßig untragbar,
zusätzliche
optische Faserleitungen in einem dicht besiedelten Stadtgebiet unter
einer Straße
hinzuzufügen.
Die vorliegende Erfindung erweitert vorteilhaft die Bandbreite des
Netzwerkes, z. B. die Ethernet-Bandbreite, mittels Techniken für auf optischen
Fasern basierenden Multimoden-Wellenlängenmultiplexbetrieb,
indem sie auf den bestehenden Netzwerkkomponenten und bestehenden
Faserinfrastrukturen aufbaut. Sie ist auf eine höhere Kanalanzahl und höhere Datenraten
erweiterbar, um eine höhere
gesamte Informationskapazität
zu erreichen.
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1 veranschaulicht
ein Netzwerk 10 als eine Ethernet-Infrastruktur mit Personalcomputern 12,
die über
dem Fachmann bekannte übliche
Netzwerk-Drahtverbindungen 14 mit
1,25 Gb-Netzwerk-(z. B. Ethernet-)Schaltern 16 verbunden
sind. Die Ethernet-Infrastruktur 10 enthält als 18 gekennzeichnete
Server, wobei drei 1,25 Gb-Server dargestellt sind. Die Server 18 sind
funktional mit einem Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger 20 der
vorliegenden Erfindung verbunden und funktional mit einer bestehenden
optischen Multimodenfaser 22 und einem zweiten Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger 20a,
der funktional mit den 1,25 Gb-Netzwerk-(z. B. Ethernet-)Schaltern 16 verbunden
ist, verbunden. Obwohl der Ausdruck "Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger 20" in der gesamten
Beschreibung verwendet wird, versteht es sich, dass im Kontext der
Ethernet-Infrastruktur 10 von 1 der Sender/Empfänger ein
beispielhafter Multimoden-Wellenlängen-Multiplex-Ethernet-Sender/Empfänger ist,
der ab etwa 1,25–20
Gb/s arbeitet. Er kann für
verschiedene Produkte verwendet werden, wie unten weiter erläutert, unter
anderem für
einen Ethernet-Sender/Empfänger,
einen Ethernet-Wandler und ein Multiport-Ethernet-Hub.
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1A ist
ein Blockdiagramm, das ein anderes Beispiel für den Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger 20 zeigt,
der funktional mit 16 verschiedenen Ethernet-Schaltern 24 über eine 1,25
GB/s-Ethernet-Multimodenfaser 26 und mit der bestehenden
optischen Multimoden-Verbindungsfaser 28 zum Senden und
Empfangen von Datensignalen verbunden ist. Der Sender/Empfänger 20 ist
bei einer Ausführungsform
als ein separates Modul gebildet, das funktional mit bestehenden
Ethernet- und anderen Netzwerkkomponenten verbunden ist. Er ist mit
bis zu ca. 16 Kanälen
mit 1,25 Gb/s, 200 GHz bis 400 GHz beabstandeten optischen WDM-Kommunikationssignalen
aktiv. Das System ist mit einem lokalen Netzwerk mit begrenzter
Leitungslänge
auf einer 62,5 -Mikrometer- oder 50 Mikrometer-Multimodenfaser oder -Einmodenfaser
aktiv. Der Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger kann auf einer einzigen
gedruckten Leiterplatte (oder einem anderen Chassis oder einer anderen
bekannten Art von Platinen) ausgebildet und in ein herkömmliches 19''-Einbaugestell oder ähnliches Gestell eingesetzt sein.
Der Sender/Empfänger
kann in einem Gestell in einem belüfteten 5U-Chassis oder Einschubgerät, wie es
dem Fachmann bekannt ist, installiert sein. Der Sender/Empfänger 20 ist
bei verschiedenen Wellenlängen
aktiv, und insbesondere bei dem ITU-Gitter mit Wellenlängen von
1550.XXX Nanometer, das dem Fachmann bekannt ist. Der Sender/Empfänger 20 ist
mit Ethernet kompatibel und auch für andere Formate des Zeitmultiplexbetriebs
(TDM) wie z. B. 100 Base-EX und ähnliche
bestehende Normen transparent.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
vorteilhafterweise die Kombination von 2 bis 16 Kanälen von
Gb-Ethernet zu einer einzigen Multimodenfaser, was einen Datendurchsatz
von bis zu 20 Gb/s bei einer bestehenden LAN-Struktur ermöglicht.
Bei einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist sie auf 16 Kanäle skalierbar
und verwendet einen Multiplexer mit einem standardmäßigen kommerziellen,
handelsüblichen
1 × 16-Koppler
sowie einen Demultiplexerfilter, der auf einem Volumen-Beugungsgitter und
einer 50- oder 62,5-Mikrometer-Multimodenfaser basiert. Vorteilhafterweise
verwendet sie die bestehende und mit bestehenden Normen kompatible
Multimoden-Verbindungsfaser und vorhandene Ausrüstung wieder. Mit einer direkten
Schnittstelle zu vorhandener Ausrüstung und bei Bedarf mit modularen
Kanalaufrüstungen
hat sie eine größere Reichweite.
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Der
Sender/Empfänger 20 der
vorliegenden Erfindung verwendet Sender wie z. B. direkt modulierte
DFB-Lasermodule mit 2,5 Gb/s und integriertem thermoelektrischem
Kühler
(thermoelectric cooler – TEC),
Temperaturregelung, optischer Leistungsregelung und Lasertreiberschaltung.
Die Empfänger können 2,5
Gb/s-INgAaS-PIN-Dioden
mit integriertem Transimpedanzverstärker (TIA), Nachverstärker, PECL-(positive
emitter coupled logic)Treiber und Signaldetektion verwenden. Der
Sender/Empfänger hat
bei einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Schnittstelle zu
einem vorhandenen 1,25 Gb-Ethernet-Backbone mit 850-Nanometer-Sendern/Empfängern und
ST-Kupplungen zur Multimodenfaserverbindung.
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Wenn
auch nicht im Einzelnen dargestellt, könnte der Sender/Empfänger 20 in
einem separaten Gehäuse
wie z. B. einem Modulkasten untergebracht sein, wobei Leuchtdiodenanzeiger
(LED) an der Frontplatte für
jeden Kanal verwendet werden, wie z. B. eine 850-Nanometer-Signaldetektion
(grün),
eine WDM-Signaldetektion (grün),
eine WDM-Startleistung (rot) und ein WDM-Wellenlängenfehler (rot). Die Stromversorgung
könnte
eine 200-Watt-Versorgung mit 3,3 Volt-, 5 Volt- und 12 Volt-Ausgängen mit
thermoelektrischen Kühlern
bei 3,3 Volt und 11 Ampere sein. Die Empfänger und Sender/Empfänger könnten bei
3,3 Volt und 1,5 Ampere mit Lasersteuerschaltungen bei 5 Volt und
0,2 Ampere und Belüftungsventilatoren mit
einem Betrieb bei 12 Volt und 0,4 Ampere aktiv sein. Obwohl es sich
bei den oben aufgeführten technischen
Daten nur um nicht einschränkende
Beispiele handelt, geben sie ein detailliertes Beispiel für den Typ
der bei der vorliegenden Erfindung aktiven Komponenten, Schaltungen
und technischen Daten.
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2 zeigt
ein Beispiel dafür,
wie der Sender/Empfänger 20 mit
Ethernet-Schaltern 30 aktiv ist, die 1000-BSX-Ports aufweisen,
von denen einer eingebaut ist und zwei angefügt sind, die über 100-Megabyte-Kupferverbindungen 34 als
Bestandteil einer Ethernet-Infrastruktur funktional mit 10/100-Megabyte-Arbeitsstationen 32 verbunden
sind. Ein anderer Ethernet-Schalter 36 ist mit 1000 Mb-Servern 38 und über eine
1000 BSX-Multimodenfaser 40 mit einem zweiten Sender/Empfänger 20a verbunden.
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3 stellt einen Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger 20 dar,
der auf einer einzigen Platine 42 enthalten und bei 10
Gb/s aktiv sein kann. Der Sender/Empfänger 20 kann bei bis
zu 20 Gb/s oder mehr aktiv sein, wenn zusätzliche Komponenten hinzugefügt werden.
Die Platine 42 ist als ein nicht einschränkendes
Beispiel nur mit hinreichend vielen Komponenten dargestellt, um
Datendurchsätze
mit 10 Gb/s zu ermöglichen.
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Die
hintere Schnittstelle 44 zur bestehenden Verbindungsfaser
ist im hinteren Bereich der Platine oder des Modulkastens positioniert
und ist über
einen Empfangsport 46 und Sendeport 48 mit der
Multimodenfaser wie dargestellt verbunden. Eine vordere Schnittstelle 50 zu
bestehender Ausrüstung
ermöglicht
es, eine Faser als Steckteil (plug-in) vorn an der Platine oder
dem Modulkasten hinein- und hinauszuführen. Die vordere Schnittstelle 50 ist
mit dem Fachmann bekannter bestehender Ausrüstung wie z. B. standardmäßiger Ethernet-Ausrüstung kompatibel. Die
vordere Schnittstelle 50 enthält die Sende- und Empfangsfaser-Verbinder 52, 54 (oder
Ports), die die bestehende optische Faser in 850 Nanometer-Sendern/Empfängern 56 hinein
verbinden, als ein nicht einschränkendes
Beispiel. Als ein Beispiel für
die vorliegende Erfindung sind acht 850 Nanometer-Sen der/Empfänger 56 dargestellt,
um eine 10 Gb/s-Datenübertragung
in einem Multimoden-WDM-Netzwerk zu ermöglichen. In einer 20 Gb/s-Multimoden-WDM-Netzwerk-Sender/Empfänger-Platine 42 würden beispielsweise
16 850 Nanometer-Sender/Empfänger verwendet
und als eine direkte Schnittstelle mit bestehender Ausrüstung verbunden sein.
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Die
Sender/Empfänger 56 sind über eine wechselstromgekoppelte 50 Ohm-Niederspannungs-Differential-PECL-Verbindung 58 mit
einem integrierten optischen WDM-Sendermodul 60 verbunden,
das im 1500.XX Nanometer-Wellenlängenband
aktiv ist. Ein Empfänger 62 ist
vorzugsweise als ein integrierter PIN-Empfänger gebildet, der InGaAs-PIN-Dioden
enthält.
Er enthält
einen Transimpedanzverstärker
(TIA) und einen damit aktiven Nachverstärker. Das integrierte WDM-Sendermodul 60 ist über eine
Einmodenfaser 64 mit einem Dämpfungsglied 66 verbunden,
das wiederum mit einer Einmodenfaser 68 mit einem Kombinierer/Multiplexer 70 verbunden
und mit diesem aktiv ist, der die optischen Kommunikationssignale
von der Einmodenfaser zur Übertragung über eine
einzige Multimodenfaser am Sendeport 48 multiplext. Der
integrierte PIN-Empfänger 62 ist
mit einer Multimodenfaser 72 verbunden, die mit einem Filter 74 verbunden
ist, bei dem es sich um einen 8- oder 16-Kanal-Demultiplexer handelt (dargestellt
ist 8-Kanal). Dieser filtert die verschiedenen Wellenlängen, die
auf der bestehenden Verbindungsfaser empfangen werden, mit dem Fachmann bekannten
Techniken in separate Wellenlängen
heraus.
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4 zeigt
ein Blockdiagramm eines integrierten WDM-Sendermoduls 60,
das bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann und bei den
Wellenlängen
aktiv ist, wie z. B. in 3 dargestellt.
Der optische Sender 60 enthält Standardoptik und verwendet
Dioden 76, einen thermoelektrischen Kühler (TEC) 78, eine
Steuerungsschaltung 80, die als ein Lasertreiber und eine
Steuerschaltung dient, und eine geeignete Temperaturregelungsschaltung 82 und
eine Überwacher-
und Alarmschaltung 84. Verschiedene Ausgangs-/Eingangsports 86 werden für den Be trieb
und die Verbindung verwendet. Der Sender 60 kann als eine
verteilte DFB-Laserschaltung
ausgebildet sein.
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Der
optische Sender 60 kann auf einer einzigen integrierten
Siliziumschaltung mit einer Rückfassetten-Diode
als ein Rückkopplungselement
mit einem Regelschleifensystem aktiv sein. Solche Gerätetypen
werden von verschiedenen Unternehmen, darunter Nortel Networks Corporation,
als ein 2.488 Gb/s-WDM-Sendermodul hergestellt und vertrieben. Der
optische Sender kann Eingänge
enthalten, die mit einer differentiellen Impedanz von 100 Ohm und einem
Spannungshub für
PECL/ECL wechselstromgekoppelt sind. Die Laservorrichtung kann ein DFB-Laser
mit optischer Isolation, Laser-Treiber, automatischer Laserleistungsregelung
und Überwachungsfunktion
mit dem thermoelektrischen Kühler sein,
um eine konstante Lasertemperatur und Wellenlänge beizubehalten. Der Sender
kann mikroprozessorbasierte Standard-Steuerschaltungen enthalten,
die einen optischen Ausgang über
eine Einmoden-Anschlussfaser haben, die mit verschiedenen dem Fachmann
bekannten optischen Einmoden-Verbindern versehen sein kann.
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Die
verschiedenen Ausgangs-/Eingangsports 86 und zugehörigen Schaltungsfunktionen
beinhalten eine Senderdeaktivierung zum Aktivieren und Deaktivieren
des Lasers und einen Laservorstrom-Überwacher, der einen analogen
Spannungsausgang für
den Laservorstrom liefert und eine Änderung der Laserschwelle anzeigt,
während
der Laser altert. Ein Alarm für "Vorstrom außerhalb
der Grenzen" kann
aktiviert werden, wenn der Laser ausfällt oder wenn die Lebenszeitende-Eigenschaften des Lasers
im Begriff sind, erfüllt
zu werden. Die Temperaturüberwachung
liefert einen Spannungsausgang für
eine Laser-Submount-Temperatur
(Submount: montierter Barren) und ein Temperaturalarm kann einen
entsprechenden Alarm mit einer Schwelle liefern. Der Modulationseingang
ermöglicht
Amplitudenmodulation für
Wellenlängenkennzeichnung (wavelength
tagging), während
entsprechende Stromversorgungseingänge gefiltert werden können.
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Die 5 bis 8 zeigen
drei verschiedene Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung. 5 stellt
einen Ethernet-Sender/Empfänger
100 für
1000 SX (oder LX) zu 10 Gb/s (oder 20 Gb/s) dar, bei dem Kurzwellenlängen-Laser-Sender/Empfänger oder
Multimedia-Faserunterstützungslängen von
300 Metern (mit 62,5 Mikrometer-Multimodenfaser) oder 550 Metern
(mit 50 Mikrometer-Multimodenfaser)
aktiv sein können.
Langwellenlängen-Laser-Sender/Empfänger gemäß 1000 Base-LX
können
für Sendeanlagen
ebenfalls verwendet werden. Ein SX- oder LX-Sender/Empfänger 102 ist über eine
PECL-Schaltung 104 mit dem einen DFB-Laser aufweisenden
und bei einer ersten Wellenlänge
aktiven Sendermodul 60 und mit dem InGaAs-PIN-Empfänger 62 verbunden.
Acht Empfänger
und Sender sind dargestellt, die auf acht Signalkanälen aktiven
Wellenlängen λ1 bis λ8 aktiv sind.
Die acht Wellenlängen-Signalkanäle und zugehörige Sender
und Empfänger
sind mit dem WDM-Multiplexer 70 und Filter 74 verbunden,
wie oben mit optischen Faserverbindungen für Sende- und Empfangsports
beschrieben. Dieses Beispiel für
die vorliegende Erfindung ermöglicht
es, acht (oder 16, falls 16 Sender/Empfänger verwendet werden) Kanäle eines
SX- oder LX-Gb-Ethernets zu einer einzigen Duplex-Multimodenfaser
zu kombinieren, die einen Datendurchsatz von 10 (oder 20) Gb/s bei
der bestehenden LAN-Architektur ermöglicht.
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6 zeigt
eine andere Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung unter Verwendung ähnlicher Komponenten, allerdings
mit einem Acht-Port-Ethernet-Wandler 110 für 1000 Base-T
zu 10 Gb/s, der ein 16-Port-Ethernet-Wandler für 1000 Base-T zu 20 Gb/s sein könnte, wenn 16 elektrische Eingangskanäle und entsprechende
Komponenten verwendet werden. Wie dargestellt, wird die 1000 Base-T-Ethernet-Verbindung mit FJ-45-Kopplern 112 verwendet,
die unter Anwendung von dem Fachmann bekannten Schaltungsprinzipien
mit Transformatoren (XFMR) 114 verbunden sind. Die Transformatoren 114 sind
mit Gigabyte-Quad-Chips 116 für die physikalische Teilschicht
(PHY) und mit einer mediumunabhängigen
Gigabyte-Schnittstellenschaltung
(MMII-Schaltung) 118 zu den Gigabyte-Quad-Chips für die physikalische
Teilschicht (PHY)(PECL I/F) 120 aktiv, wie dem Fachmann
bekannt ist. Die GMII-Schnittstelle 118 könnte unabhängige parallele
Sende- und Emp fangsschnittstellen für synchrone Daten definieren
und ermöglicht
eine Chip-zu-Chip-Schnittstelle
zu gemischten Komponenten der Endgeräte-Anschlusssteuerung (MAC, Media
Access Control) und der physikalischen Teilschicht. Die GMII-Schnittstelle 118 ist
mit den Quad-Komponentenpaaren 116, 120 der physikalischen
Gb-Teilschicht aktiv wie dargestellt. Die Gigabyte-Quad-PECL-PHY 120 ist
mit den die DFB-Laser-Module aufweisenden Sendern 60 und
mit den InGaAs-PIN-Empfängern 62,
dem Filter/Demultiplexer und dem Multiplexer aktiv.
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Die 7 und 8 zeigen
eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die ein 96 10/100-Port-Ethernet-Hub 130 mit
einer 10 Gb/s-Aufwärtsstrecke
bildet. Wie dargestellt, sind vier separate Sender/Empfänger-Platinen 132a bis
d über
einen PCI-Bus 134 verbunden und mit einer CPU (Zentraleinheit) 136 und
einer Speichereinheit 138 in eine 10/100/1000-Schaltervorrichtung 139 hinein
aktiv. Die Schaltervorrichtung ist mit den Oktalchips für die physikalische
Teilschicht (PHY) 140 und RJ-45-Eingangsports 142 aktiv.
Die Schaltervorrichtung 139 ist mit einem Gigabyte-Serializer/Deserializer
(SERDES) 144 aktiv und typischerweise mit Taktrückgewinnung
und Taktmultiplikation mit mehreren Schnittstellen, Rückwand,
Kabeln und optischen Modulen monolithisch gebildet. Wie dem Fachmann
bekannt ist, ist der SERDES 144 typischerweise auch als
ein ASIC-Sender/Empfänger-Kern
(ASIC = anwendungsspezifische integrierte Schaltung) gebildet, der
für integrierte
bidirektionale Ultrahochgeschwindigkeits-Punkt-zu-Punkt-Datenübertragung über Medien mit verschiedener
Impedanz sorgt. Der SERDES verbindet durch den DFB-Sender 60 und PIN-Empfänger 62 des
oben beschriebenen Typs und mittels der Multimodenfaser an Sende-
und Empfangsports in den entsprechenden Kombinierer/Multiplexer
und Demultiplexer/Filter hinein, um den 10 Gb/s-Port zu bilden,
wie dargestellt ist. So ermöglicht das
Hub eine direkte Umstellung von 10/100 Kupfer zu einer 10 Gb/s-WDM-Lichtleitstrecke.
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8 zeigt
eine Netzwerkanwendung mit dem Ethernet-Sender/Empfänger für 1000 Base-SX (oder
LX) zu Multi-Gigabyte (10 bis 20) der vorliegenden Erfindung, wobei
auf dem Stockwerk 1 eine Server-Farm dargestellt ist und Stockwerk
2, Stockwerk 3 und Stockwerk 4 verschiedene Ethernet-Hubs 130 der
vorliegenden Erfindung aufweisen, die mit verschiedenen Arbeitsstationen 146 verbunden
sind, wie dargestellt ist.
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Zahlreiche
Modifikationen und andere Ausführungsformen
der Erfindung, die den Vorteil der Lehren aufweisen, die in den
oben stehenden Beschreibungen und den zugehörigen Zeichnungen dargelegt
wurden, werden sich für
den Fachmann ergeben. Es versteht sich deshalb, dass die Erfindung nicht
auf die speziellen offenbarten Ausführungsformen zu beschränken ist,
und dass die Modifikationen und Ausführungsformen vom Gültigkeitsbereich
der Unteransprüche
abgedeckt sein sollen.