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DE60117959T2 - Steuersystem für intelligente zünder - Google Patents

Steuersystem für intelligente zünder Download PDF

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DE60117959T2
DE60117959T2 DE60117959T DE60117959T DE60117959T2 DE 60117959 T2 DE60117959 T2 DE 60117959T2 DE 60117959 T DE60117959 T DE 60117959T DE 60117959 T DE60117959 T DE 60117959T DE 60117959 T2 DE60117959 T2 DE 60117959T2
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DE
Germany
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smart
data
control system
memory device
detonator
Prior art date
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Application number
DE60117959T
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DE60117959D1 (de
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W. James Bradenton GRIGGS
Clinton Kissimmee BOYD
Michael Orlando SUTHERLAND
D. Scott Dover GAGNON
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Joyson Safety Systems Inc
Original Assignee
Joyson Safety Systems Inc
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Publication date
Application filed by Joyson Safety Systems Inc filed Critical Joyson Safety Systems Inc
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Publication of DE60117959T2 publication Critical patent/DE60117959T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/01Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents
    • B60R21/017Electrical circuits for triggering passive safety arrangements, e.g. airbags, safety belt tighteners, in case of vehicle accidents or impending vehicle accidents including arrangements for providing electric power to safety arrangements or their actuating means, e.g. to pyrotechnic fuses or electro-mechanic valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/26Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags characterised by the inflation fluid source or means to control inflation fluid flow
    • B60R2021/26029Ignitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung, Kommunikation, Statuserfassung, Archivierung, und Verknüpfung eines smarten Zündersteuersystems.
  • Es gibt mehrere Szenarien, bei denen es wünschenswert ist, selektiv getrennte Einheiten von reaktiven Materialen entweder gleichzeitig oder sequentiell in Abhängigkeit von gewählten Variablen zu zünden. Motorfahrzeuge sind mit Airbags und Sitzgurten ausgerüstet, um Fahrzeuginsassen im Fall eines Unfalls zu schützen. Es gibt den Wunsch sogenannte smarte oder intelligente Sicherheitssysteme bereitzustellen, die die Größe und Position von Fahrzeuginsassen, sowie den Typ und die Stärke eines Unfalls bei der Bestimmung zu berücksichtigen, welche Sicherheitssysteme verwendet werden und die Vorgehensweise einer Verwendung. Es gibt eine Notwendigkeit in dem Gebiet von pyrotechnisch aktivierten Fahrzeuginsassen-Zurückhalteeinrichtungen, wie Airbags und Sitzgurtstraffern, eine Diagnose von einem System von pyrotechnischen Zündern, die als „smarte Zünder" oder „smarte Squibs" („Auslöser") bezeichnet werden, zu steuern und durchzuführen. Smarte Zünder sind pyrotechnische Zünder, die elektrisch parallel geschaltet werden können, jeweils mit einer einzigartigen Adresse, die erlaubt, dass jeder smarte Zünder individuell gesteuert, mit jedem smarten Zünder individuell kommuniziert wird, und von jedem smarten Zünder sein Status abgefragt wird. Die Verwendung von smarten Zündern erlaubt eine kosteneffektivere und zuverlässigere Implementierung von Fahrzeugsicherheitseinrichtungen, einschließlich von, aber nicht begrenzt auf, variabel verwendbare Frontalairbags, Seitenairbags, aufblasbare Seitenteile, und Sitzgurtstraffer-Systeme als ansonsten getan werden könnte. Smarte Zünder können bei der Aktivierung von Gaserzeugungs-Einrichtungen, bei der Öffnung von gespeichertem Gas, und bei Aufblaseinrichtungen eines hybriden Typs verwendet werden. Es würde auch vorteilhaft sein, ähnliche Möglichkeiten zum selektiven Zünden von verschiedenen Einheiten von reaktiven Materialien, wie Sprengstoffen, im Minenbereich und bei Abrissarbeiten zu haben.
  • Das hier offenbarte smarte Zündersteuersystem kann die Funktionalität prüfen, und das Timing und die Sequenz einer Verwendung von smarten Zündern eines Fahrzeugsicherheitssystems im Fall eines Unfalls oder wenn Sprengstoffe im Minenbereich oder bei Abrissarbeiten verwendet werden, steuern.
  • Die US5957988 lehrt eine Steuerschaltung zum Steuern der Leistung, die an ein Zünderelement geführt wird, aber die Schaltung ist Hardware in einer permanenten Konfiguration, anstelle von Software, die leicht angepasst werden kann auf bestimmte Anwendungen, wie in der vorliegenden Erfindung.
  • Die US5957988 offenbart eine Steuerschaltung zum Steuern der Leistung, die an Zünderelement angelegt wird, mit einem ersten Eingang zum Empfangen eines kodierten Eingangssignals, das im Ansprechen auf die Initiierung eines Feuermodes (Auslösemodus) und einem Diagnosemodus erzeugt wird. Das kodierte Eingangssignal umfasst einen Kodeabschnitt mit wenigstens zwei Impulsen, und einen Leistungsabschnitt. Eine Logikschaltung bestimmt, ob der Kodeabschnitt gültig ist, wobei der Kodeabschnitt als gültig bestimmt wird, wenn er vordefinierte Bedingungen innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters erfüllt, und stellt ein Entriegelungssignal (Sfire) an einem Ausgang bereit. wenn der Kodeabschnitt als gültig bestimmt wird. Ein Schalter, der einen Steuereingang aufweist, der mit dem Ausgang der Logikschaltung gekoppelt ist, wird bei dem Empfang des Entriegelungssignals aktiviert, so dass die Leistung an dem ersten Eingang der Steuerschaltung an den Ausgang des Schalters zum Erregen des Zünderelements geliefert wird. In dem Auslösemodus (Feuermodus) ist die Leistung, die über die aktivierten Schalter geliefert wird, ausreichend zum Auslösen des Zünderelements. In dem Diagnosemodus erregt der Leistungsabschnitt, der über den aktivierten Schalter geliefert wird, das Zünderelement, löst es aber nicht aus, so dass eine Diagnose ausgeführt werden kann.
  • Die US4843964 lehrt einen smarten explosiven Zünder und eine Einrichtung zum Senden eines Aktivierungssignals an den Zünder.
  • Die US5554890 , US5659474 , US6068287 und die WO97/28992 lehren Systeme zum Steuern der Aktivierung von Zündern und/oder Diagnosesystemen zum Steuern der Aktivierung von Zündern, offenbaren aber nicht die Verwendung von smarten Zündern in derartigen Systemen.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein smartes Zündersteuersystem zum Steuern von smarten Zündern bereitgestellt, umfassend:
    einen Prozessor für elektronische Information, der Ausgangstakt-, Daten-, und Handshaking-Signale an eine erste Speichereinrichtung zuführt;
    eine elektronische Kommunikationsausgabe-Schaltungsanordnung, die Ausgangstakt-, Daten-, und Handshaking-Signale durch Lesen von Daten aus der ersten Speichereinrichtung heraus für eine Kommunikation mit einer Master-ASIC, die mit einer Vielzahl von intelligenten Zündern über einen Datenbus kommuniziert, erzeugt, wobei die elektronische Kommunikationsausgabe-Schaltungsanordnung umfasst:
    eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die den Prozessor für elektronische Information mit der ersten Speichereinrichtung verbindet;
    eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden der Master-ASIC mit der ersten Speichereinrichtung, und
    eine Steuerschaltungsanordnung, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung und der ersten Speichereinrichtung steuert; und
    eine elektronische Kommunikationseingabe-Schaltungsanordnung, die Daten- und Handshaking-Signale von der Master-ASIC elektronischen Schaltung in einer zweiten Speichereinrichtung eingibt, umfassend:
    eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die den Prozessor für elektronische Information mit der zweiten Speichereinrichtung verbindet;
    eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden der Master-ASIC mit der zweiten Speichereinrichtung, und
    eine Steuerschaltungsanordnung, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung und der zweiten Speichereinrichtung steuert.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 ein Blockdiagramm eines smarten Zündersteuersystems in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ein anderes Blockdiagramm des in 1 gezeigten Zündersteuersystems, wobei weitere Details gezeigt sind;
  • 3 die SPI Buswellenform des smarten Zünders, wobei Daten gezeigt sind, die durch einen Logikanalysator aufgenommen werden, wobei auch der Master-ASIC-Ausgang in dieser Figur ersichtlich ist;
  • 4 die SPI Buswellenform des smarten Zünders, wobei Daten gezeigt sind, die durch einen Logikanalysator aufgenommen werden, wobei auch der Master-ASIC-Ausgang in dieser Figur ersichtlich ist;
  • 5 ein Flussdiagramm einer Softwareroutine, die als „Init" bezeichnet wird und die die Steuerhardware des smarten Zünders initialisiert;
  • 6A bis 6D ein Flussdiagramm einer Softwareroutine, die „OnExecute" genannt wird und die ausgeführt wird, wenn der Benutzer eine Sequenz von einer Pull-Down Steuerung auf der Benutzerschnittstelle wählt;
  • 7 ein Flussdiagramm einer Softwareroutine, die „OnExecuteWrite" genannt wird und die ausgeführt wird, wenn der Benutzer eine Sequenzlistensteuerung auf der Benutzerschnittstelle wählt;
  • 8 ein Flussdiagramm einer Softwareroutine, die „FlashWrt" genannt wird und die ausgeführt wird, wenn der Benutzer die Steuertaste „EXECUTE" auf der Benutzerschnittstelle wählt;
  • 9 ein Flussdiagramm eines Softwarelogikflusses, der die Funktionen startet, die den binären Ausgang der Master-ASIC in das RAM #2 lesen und speichern;
  • 10 ein Flussdiagramm eines Softwarelogikflusses, der die binären Inhalte des RAM #2 an den Computer kopiert; und
  • 11 einen Querschnitt eines smarten Zünders.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Wie hier und in den Ansprüchen verwendet, soll der Ausdruck „smarter Zünder" und „smarte Zünder" pyrotechnische Zünder bedeuten, die elektrisch parallel geschaltet werden können, jeweils mit einer einzigartigen Adresse, die jedem smarten Zünder erlaubt individuell gesteuert zu werden, erlaubt, dass mit jedem smarten Zünder kommuniziert wird und erlaubt, dass von jedem smarten Zünder sein Status abgefragt wird. In dem technischen Gebiet ist bekannt, dass der Ausdrück „Squib" (Auslöser) synonym mit „Zünder" ist.
  • 11 ist ein Querschnitt eines smarten Zünders 300, der in der gemeinschaftlichen Anmeldung US 6 166 452 gelehrt wird. Es sei darauf hingewiesen, dass das smarte Zündersteuersystem der vorliegenden Erfindung mit irgendeinem geeigneten smarten Zünder, wie voranstehend definiert, verwendet werden kann und, dass der in 11 gezeigte smarte Zünder, der hier beschrieben wird, lediglich beispielhaft ist.
  • In dem Beispiel hat der smarte Zünder 300 eine Plastikendkappe, die auf einem Ende davon vorgesehen ist. Ein Metallstift 304 geht durch die Endkappe. In einer bevorzugten Ausführungsform könnte der Zünder zwei Stifte enthalten, wobei ein Stift als Leistungs- bzw. Energiezuführungsstift wirkt, und wobei der andere als Rückführungsstift wirkt, was eine Schnittstelle erzeugen würde, die von der Polarität unabhängig ist. Die Stifte führen die Funktionen zum Führen von Energie an den Zünder und zum Leiten von digitalen Kommunikationssignalen zwischen einer Slave-ASIC in dem Zünder und einer Master-ASIC (102 in den 1 und 2) aus. Die Slave-ASIC in jedem Zünder führt eine wichtige Funktion, einschließlich, aber nicht beschränkt auf eine Kommunikation mit der Master-ASIC, einer Diagnose der Funktionalität des Zünders, einer Aufrechterhaltung einer einzigartigen digitalen Adresse für den bestimmten Zünder (diese Adresse kann entweder vor oder nach der Installation des Zünders in einer bestimmten Sicherheitseinrichtung oder einem Ort in einem Minengebiet, bei einem Abriss-oder einem Bauvorhaben zugewiesen werden), der Steuerung einer Ladungspumpe, und der Aktivierung eines Erwärmungselements, wie einer Halbleiterbrücke oder eines heißen Drahts. Natürlich könnte, wenn gewünscht, eine Konfiguration mit drei Stiften verwendet werden, wobei zwei Stifte für die Energieversorgung dienen und ein dritter Stift zum Leiten von digitalen Übertragungssignalen vorgesehen wird.
  • Eine Metallscheibe 305 ist direkt unter der Erdkappe 303 vorgesehen. Eine Abdichtung ist zwischen dem elektrisch leitenden Stift 304 und der Metallscheibe 305 durch irgendeine geeignete Einrichtung gebildet, beispielsweise durch Anordnen einer Glasröhre um den elektrisch leitenden Stift. Das Glass dient als Abdichtungsmittel und auch als elektrischer Isolator zwischen der Metallscheibe 305 und den elektrisch leitenden Stiften. Es sei darauf hingewiesen, dass irgendeine andere geeignete Einrichtung zum Isolieren der elektrisch leitenden Stifte von der Metallscheibe verwendet werden kann.
  • Eine Schaltungsplatine 308 mit einer Slave-ASIC darauf liegt entlang des Bodens eines Metallrings 307, der mit der Metallscheibe 305 verbunden ist. Die Metallscheibe, der Metallring und die Schaltungsplatine bilden zusammen eine Kammer 301. Der elektrisch leitende Stift 304 ist an der Schaltungsplatine unter Verwendung eines elektrisch leitenden Epoxidharzes befestigt.
  • Ein Erwärmungselement 309 ist auf der Seite der Schaltungsplatine angebracht die von der Kammer 301 weg gerichtet ist. Die Gaserzeugungsreaktion in den meisten Gasgeneratoren (oder eine Explosion für den Fall eines Abrisses oder bei Minenarbeiten) wird mit einem Erwärmungselement initiiert, das ein Brückendraht ist. Ein Brückendrahtmaterial wird aus Metalllegierungen mit hohem Schmelzpunkt gewählt, die korrosionsbeständig sind, die stark genug sind Lastdrucke eines reaktiven Materials auszuhalten, und die an elektrische Verbinder angeschweißt oder angelötet werden können. Ein elektrischer Strom fließt durch den Brückendraht und erzeugt Wärme, die das reaktive Material zündet. Das reaktive Material ist in einer Kammer 302 gespeichert. Jedoch wird bevorzugt, dass die Erwärmungskammer eines Zünders eine Halbleiterbrücke ist. Eine Halbleiterbrücke umfasst ein nicht-metallisches Substrat, das eine Halbleiterschicht trägt, vorzugsweise aus dotiertem Silizium. Ein Paar von elektrisch leitenden Anschlussflecken, hergestellt aus zum Beispiel Aluminium oder Wolfram, sind auf der Halbleiterschicht aufgebracht, so dass ein Spalt die Anschlussflecken trennt. Ein reaktives Material kontaktiert die Anschlussflecken und überbrückt den Spalt. Wenn eine Elektrizität mit einer ausreichenden Spannung und einem ausreichenden Strom durch den Spalt über die Anschlussflecken angelegt wird, wird ein Plasma in dem Spalt erzeugt. Das Plasma initiiert das reaktive Material, das wiederum einen Verstärker initiiert, der wiederum das Gas-erzeugende Treibmittel in der Aufblaseeinrichtung oder ein Explosionsmaterial in einem Minengebiet oder bei Abrissarbeiten initiiert.
  • Bei diesem beispielhaften smarten Zünder wird empfohlen, dass die Kammer 301 mit einem Epoxidharzmaterial gefüllt wird, wie beispielsweise mit HYSOL-FD4450 HF von Dexter. Das Expoid weist eine duale Rolle auf; erstens stellt das Epoxid eine Halterung für die Schaltungsplatine bereit, und zweitens schützt das Epoxid die Schaltungsplatine vor einer Beschädigung bei der Behandlungsprozedur. In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein reaktives Material in einer pulverisierten oder granularen Form geliefert und wird in die Kammer 302 unter einer Kraft von ungefähr 680 Atmosphären eingebracht. Somit wird von dem Epoxid gefordert, dass es die Schaltungsplatine vor einer Verschiebung oder Bewegung während der Behandlungsprozedur schützt.
  • Smarte Zünder können in im wesentlichen jeder Anwendung verwendet werden, bei der gewöhnliche Zünder gegenwärtig verwendet werden. Smarte Zünder können in Gaserzeugungsseinrichtungen in Verbindung mit Fahrzeuginsassen-Schutzsystemen (wie Airbags und Sitzgurt-Vorstraffern) verwendet werden. Smarte Zünder können zum Öffnen von Gasspeichereinrichtungen in Verbindung mit Fahrzeuginsassen-Schutzsystemen (wie Airbags und Sitzgurt-Vorstrafferns) oder in Gasspeichereinrichtungen, die bei Feuerunterdrückungssystemen oder irgendeiner anderen geeigneten Anwendung, bei der eine schnelle Öffnung eines Behälters mit gespeichertem Gas erforderlich ist, verwendet werden. Smarte Zünder können in hybriden Einrichtungen verwendet werden, bei denen Gas von einem Speicherbehältnis sowohl erzeugt als auch abgelassen wird. Ferner können smarte Zünder bei der Detonation von explosiven Einrichtungen, zum Beispiel im Minengebiet oder bei Bau- oder Abriss-Arbeiten, verwendet werden.
  • Ein Fahrzeugsicherheitssystem unter Verwendung von smarten Zündern, zum Beispiel Airbag oder Sitzgurt-Sicherheitssysteme, weist eine Veilzahl von smarten Zündern auf, die unter Verwendung eines gemeinsamen Zweidrahtbusses parallel geschaltet sind. Ein Zünderbus 206 befindet sich zwischen der Master-ASIC 102 und einer Vielzahl von smarten Zündern 103. Diese Bus liefert Energie und einen Zweiweg-Kommunikationspfad für die smarten Zünder. Jeder smarte Zünder weist eine einzigartige Busadresse auf, die ihm erlaubt, gesteuert und getestet zu werden und die erlaubt, dass mit ihm kommuniziert wird.
  • Ein smartes Zündersteuersystem sollte die folgenden Funktionen adressieren: (a) Duplex-Kommunikationen; (b) dynamische und im Feld modifizierbare Befehlssätze und Programmsequenzen; (c) Eignung für Forschung und Entwicklung, Herstellung und Testanwendungen, sowie tatsächliche Fahrzeuganwendungen; (d) die Möglichkeit, dass Forschung und Entwicklung, Herstellung und Testanwendungen heraufskaliert werden, und portabel mit einer hohen Zuverlässigkeit; (e) die Fähigkeit, das System mit Datenbanken und anderen Anwendungen zu integrieren.
  • 1 ist ein Blockdiagramm eines Steuersystems für smarte Zünder in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung. Die oberen Komponenten des smarten Zündersteuersystems umfassen eine elektronischen Informationsprozessor 100, eine Busschnittstellenschaltung 101 mit einer Energieversorgung 110, und smarte Zünder 103 mit Slave-ASICs, die mit der Master-ASIC 102 kommunizieren. Der elektronische Informationsprozessor kann ein Computer, ein Mikroprozessor, ein ASIC oder irgendein geeigneter programmierbarer digitaler oder analoger Logikcontroller mit einem Speicher sein. Ein Prototyp eines smarten Zündersteuersystems für die Verwendung in Forschung und Entwicklung, Herstellung und Testanwendungen weist einen elektronischen Informationsprozessor auf, umfassend einen Computer unter Verwendung von MICROSOFT WINDOWS 95 (MICROSOFT WINDOWS 98 oder NT könnte ebenfalls verwendet werden), mit einem Anwendungsprogramm in MICROSOFT VISUAL C++ (einer Programmiersprache), und einer DIO-96 Interface-Karte, erhältlich von National Instruments.
  • In der Prototyp-Einrichtung empfängt der elektronische Informationsprozessor einen Eingang von einer Tastatur. Jedoch kann der elektronische Informationsprozessor, in Abhängigkeit von einer bestimmten Anwendung, einen Eingang von Sensoren, die einen Unfall und/oder Bedingungen, die die richtigen Bedingungen für eine hohe Wahrscheinlichkeit eines anstehenden Unfalls anzeigen, erfassen, oder einem Schalter oder einem Timer (wie bei einem statischen Test oder im Minengebiet oder einer Abrissanwendung) oder von Sensoren, die die Größe und/oder den Ort und/oder die Position eines Fahrzeuginsassen erfassen, empfangen.
  • Wie hier und in den Ansprüchen verwendet, bedeutet der Ausdruck „Unfall" sämtliche Arten von Unfällen, einschließlich aber nicht beschränkt auf Frontalunfälle, Seitenunfälle, Auffahrunfälle, Überschläge und so weiter.
  • 2 ist ein ausführlicheres Blockdiagramm des smarten Zündersteuersystems der 1, wobei ausführlich die Funktionsblöcke in der Kommunikationsausgangs-Elektronikschaltungsanordnung 210, der elektronischen Kommunikationseingangsschaltungsanordnung 211 und einer optionalen Zünderbusspannungs-Überwachungsschaltungsanordnung 212 gezeigt sind.
  • Grundlegend weist das smarte Zündersteuersystem der vorliegenden Erfindung auf: (a) eine elektronische Kommunikationsausgangs-Schaltungsanordnung 210, die Ausgangstakt-, Daten- und Handshaking-Signale zur Kommunikation mit einer Master ASIC 102 erzeugt, der dafür ausgelegt ist, um mit smarten Zündern 103 zu kommunizieren; und (b) elektronische Kommunikationseingangs-Schaltungsanordnung 211, die Daten- und Handshaking-Signale von einer Master ASIC 102 eingibt.
  • In der Prototyp-Einrichtung ist die Master ASIC eine integrale Komponente der Einrichtung. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass die Master ASIC als eine Komponente des smarten Zündersteuersystems bereitgestellt werden kann oder als eine getrennte Komponente bereitgestellt werden kann, die mit dem smarten Zündersteuersystem und einem smarten Zünder verbindbar ist.
  • Die elektronische Kommunikationsausgabe-Schaltungsanordnung umfasst in dem Prototyp: (i) eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die einen Prozessor 100 für elektronische Information mit einer ersten Speichereinrichtung 202 verbindet; (ii) eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden einer Master-ASIC 102 mit einer zweiten Speichereinrichtung 203; und (iii) eine Steuerschaltungsanordnung, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung 220, 211 und der Speichereinrichtungen 202, 203 steuert.
  • Die elektronische Kommunikationseingabe-Schaltungsanordnung in dem Prototyp umfasst: (i) eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die den Prozessor 100 für elektronische Information mit einer Speichereinrichtung 203 verbindet; (ii) eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden der Master-ASIC 102 mit der Speichereinrichtung 203; und (iii) eine Steuerschaltungsanordnung 223, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung und der Speichereinrichtung steuert.
  • Der Prototyp umfasst eine optionale Zünderbusspannungs-Überwachungsschaltung 212 mit einem Wandler 208, der analoge Spannungen und Wellenformen von dem Zünderbus 206 digitalisiert, die digitalisierten Daten in einer Speichereinrichtung 207 speichert, und dann die digitalisierten Daten an den Prozessor 100 für elektronische Information herauflädt. Die software des elektronischen Informationsprozessors führt dann Funktionen aus, wie, aber nicht beschränkt darauf, eine Dekodierung, eine Analyse, eine Anzeige, eine Archivierung, und eine Verknüpfung der Daten in der zweiten Speichereinrichtung 203 mit anderen Komponenten, wie, aber nicht beschränkt auf, einen Bildschirm des elektronischen Informationsprozessors, Hardwareanzeigern, einer oder mehreren Datenbankmaschinen, Internet-Gateways, neuronalen Netzen und Expertensystemen.
  • Die Speichereinrichtungen 202, 203, 207 können irgendein geeigneter Typ von Speichereinrichtung sein, wie Flash-Speicher, EPROMs, EEPROMs, PROMs, ROMs, statische Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) und Speicher mit dynamischen wahlfreiem Zugriff. In der Prototyp-Einrichtung ist das RAM #1 202 ein Flash-Speicher und das RAM #2 203 und das RAM #3 207 sind statische RAMs.
  • Das smarte Zündersteuersystem weist eine Schaltungsarchitektur mit Datenleitungen auf, die SPI BUS COMMANDS (Befehle) einschließlich von aber nicht beschränkt auf Takt-, Daten- und Handshaking-Leitungen an die Master ASIC 102 führen, dies wiederum mit den smarten Zündern 103 kommuniziert. In dem Prototyp werden diese binären Muster von dem elektronischen Informationsprozessor 100 heruntergeladen. Diese Technik erlaubt, dass die seriellen Kommunikationsausgänge dynamisch verändert werden ohne Änderungen der elektronischen Hardware (wie, aber nicht beschränkt auf, Änderungen des EPORMs). Die Kommunikationsausgänge von den smarten Zündern 103 werden in dem RAM #2 203 gespeichert. Die Inhalte des RAM #2 werden an den elektronischen Informationsprozessor 100 heraufgeladen. Der elektronische Informationsprozessor kann nur Systemen wie, aber nicht beschränkt auf, Datenbank-Maschinen, Internet-Gateways, neuronalen Netzen und Expertensystemen, verbunden sein. Die Software (und somit die heruntergeladenen Inhalte und Funktionen in dem RAM #1 202) in dem elektronischen Informationsprozessor kann geändert oder aktualisiert werden, was das System rekonfigurierbar, skalierbar, und erweiterungsfähig macht.
  • Die Statusinformation, das Aktivierungs-und Entwicklungstiming sowohl als die Entwicklungssequenz des smarten Zünders im Sicherheitssystem für smarte Zünder können gesteuert und den Charakteristiken eines Fahrzeuginsassen sowie den Sicherheitsanforderungen angepasst werden.
  • Die Funktion der Prototypeinrichtung für die Forschung und Entwicklung von Produkten und für Herstellungstests lässt sich am besten unter Bezugnahme auf die Flussdiagramme verstehen, die in den 5 bis 10 gezeigt sind. Es lässt sich ersehen, dass diese Funktionalität auf irgendeine gewählte Anwendung angepasst werden kann, wie auf die Herstellung eines Motorfahrzeugs, Minenarbeiten, Abrissarbeiten, und so weiter.
  • 5 zeigt eine Routine, die mit „Init" bezeichnet wird und die die elektronische Eingangs-/Ausgangs-Hardware in der Hardware der smarten Zündersteuerung initialisiert und die Benutzerschnittstelle einrichtet und die elektronische Hardware und Software testet die Master ASIC Kommunikationen, um zu prüfen, ob sie betriebsfähig ist, und wenn vorhanden, wird dem Benutzer eine Fehlerbedingung angezeigt. Bezugnehmend auf 1, 2 und 5 startet die mit „Init" bezeichnete Routine im Block 1, wenn das Computerprogramm in dem elektronischen Informationsprozessor 100 zum ersten Mal gestartet wird und initialisiert die elektronische Eingabe/Ausgabe-Hardware in der Hardware der smarten Zündersteuerhardware im Block 2. Die elektronische Eingabe 211/Ausgabe Hardware 210 in der smarten Zündersteuerungshardware ist in 1 gezeigt. Im Block 3 wird die Benutzschnittstelle aufgebaut und initialisiert. Im Block 4 testet die elektronische Hardware und Software den Master-ASIC-Block 102, der eine kundenspezifische integrierte Schaltung ist, die Energie liefert und bidirektional mit einer Vielzahl von smarten Zündern (in dem Prototyp bis zu sechzehn smarten Zündern), die mit ihm über den Bus 206 für die smarten Zünder verbunden sind, kommuniziert. Somit wird der Betriebstatus der smarten Zünder geprüft. Eine Abfrage wird an die Master ASIC gesendet und dann empfängt die elektronische Hardware und Software die Information von der Master ASIC und überprüft, ob der Inhalt der Information richtig ist im Block 5. Wenn der Inhalt der Information richtig ist, dann endet die Routine im Block 8. Wenn der Inhalt der Information unrichtig ist, wird eine Fehlerbedingung dem Benutzer im Block 6 angezeigt und ein Master ASIC Fehlerflag wird im Block 7 gesetzt. Dann endet die Routine im Block 8.
  • 6 zeigt eine Routine, die als „OnExecute" bezeichnet wird und die ausgeführt wird, wenn der Benutzer eine Sequenz aus einer Pull-Down Steuerung auf der Benutzerschnittstelle wählt. Die Selektionen, die auf dem Pull-Down Menü angezeigt werden, umfassen diagnostische Sequenzen für jeden der bis zu sechzehn verbundenen smarten Zündern. Diese Routine führt die diagnostische Sequenz für den gewählten smarten Zünder aus.
  • Bezugnehmend auf die 1 und 6 wir die Routine, die mit „OnExecute" bezeichnet wird, beginnend am Block 9 ausgeführt, wenn der Benutzer eine Sequenz aus dem Pull-Down Menü auf der Benutzerschnittstelle wählt. Die Selektionen, die auf dem Pull-Down Menü angezeigt werden, umfassen diagnostichse Sequenzen für irgendeine oder jede Kombination der smarten Zünder 103. Wenn im Block 10 die „Diagnostischer Zünder 0" Selektion gewählt wurde, dann schreibt die Software und die elektronische Hardware die Sequenz für den diagnostischen Zünder mit der Nummer 0 an den Zünder 0 im Block 11. Die gleiche konditionale Logik wird auf die Blöcke 12 bis 39 angewendet. Wenn keine der Selektionen in den Blöcken 10, 12, 14, 16, 18, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32, 34, 36, oder 38 wahr sind, dann wird der Block 40 dahingehend ausgeführt, dass die Software und elektronische Hardware die Sequenz für den diagnostischen Zünder mit der Nummer F schreibt (das heisst, für die Zündernummer 15). Nachdem die Blöcke 11, 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37 oder 39 ausgeführt sind, endet die Routine im Block 41.
  • 7 zeigt eine Routine, die „OnExecuteWrite" genannt wird und die ausgeführt wird, wenn der Benutzer die Sequenzlistensteuerung aktiviert wobei die Benutzerschnittstelle aktiviert wird. Binäre Information, die an den MOSI Seriendaten-Hardwareknoten gesendet werden soll, wird in einem MOSI Softwarefeld (MOSI ist die TTL (Transistor-Transister Logik) Pegel) Serienbefehl und Daten, die an die Master ASIC gesendet werden, gespeichert und wenn anwendbar von der Master ASIC an ein oder mehrere der smarten Zünder gesendet. Dann wird die MOSI Information so angeordnet, dass das MSB (das höchstwertige Bit) zuerst an die Master ASIC gesendet wird. Dann wird die Impulsfolgenlänge und die Logik des SPI Takts programmiert und in dem SPI Takt-Feld gespeichert. Als nächstes werden in dem CE Feld die Logikpegel des /CE Signals aufgebaut. Dann wird das D_C Signal in dem D_C Feld aufgebaut. Als nächstes werden die Inhalte des MOSI Softwarefeld, des SPI Takt-Feld, des CE Felds und des D_C Felds in dem Datenfeld gespeichert. Bezugnehmend auf 1, 2 und 7, wird die mit „On Execute Right" bezeichnete Routine ausgeführt, wenn der Benutzer die Sequenzlistensteuerung auf der Benutzerschnittstelle initiiert und im Block 42 startet. Im Block 43 wird die binäre Information, die an den MOSI Seriendaten-Hardwareknoten 201 gesendet werden soll, in einem MOSI Softwarefeld gespeichert. MOSI ist der TTL (Transistor-Transistor Logik) Pegel-Serienbefehl und Daten, die an die Master ASIC gesendet werden, und wenn zutreffend, wird er von der Master ASIC an einen oder mehrere der smarten Zünder gesendet. Im Block 44 wird das Format der MOSI Information so angeordnet, dass das MSB (höchstwertige Bit) zunächst an die Master ASIC 102 gesendet wird. Im Block 45 wird die Impulsfolgenlänge und die Logik des SPI Takts in dem SPI Takt-Feld programmiert und gespeichert. Der SPI Takt ist die Serien-TTL-Impulse, die an die Master ASIC mit den MOSI Signalen gesendet werden, um das erforderliche Timing für die Kommunikationen zuzuführen. Im Block 46 werden die Logikpegel des CE Signals (Handshaking) in dem CE Feld aufgebaut. Das /CE Signal liefert eine Typaktivierungs-Logik Information an die Master ASIC. Im Block 47 werden die Logikpegel des D_C Signals in dem D_C Feld aufgebaut. Das D_C Signal liefert Daten/Befehls-Logikinformation an die Master ASIC. In dem Block 48 werden die Inhalte des MOSI Software-Felds, des SPI Takt-Felds, des CE Felds und des D_C Felds in dem Datenfeld gespeichert. Die Routine endet im Block 49.
  • Ein erstes Beispiel des MOSI Datenknotens ist in 3 gezeigt. 3 ist die SPI Bus-Wellenform des smarten Zünders, wobei Daten gezeigt sind, die durch einen Logikanalysator für den „Bus On" Befehl aufgenommen werden, der über den MOSI Seriendaten-Knoten mit Bezug auf den SPI Takt für ein Timing gesendet wird. Der Master ASIC Ausgang ist in dieser Figur in dem MISO Seriendaten-Knoten ersichtlich.
  • Ein anderes Beispiel des MOSI Datenserien-Knotens ist in 4 gezeigt. 4 zeigt die SPI Bus-Wellenform des smarten Zünders für Daten, die durch einen Logikanalysator für den Befehl „Abfrage der Seriennummer 1" („Serial number 1 query") aufgenommen werden, der über den MOSI Seriendaten-Knoten mit Bezug auf den SPI Takt für ein Timing gesendet wird. Der Master-ASIC-Ausgang ist in dieser Figur in dem MISO Seriendaten-Knoten ersichtlich.
  • 8 zeigt ein Unterprogramm, das mit „FashWrt" bezeichnet wird und das ausgeführt wird, wenn der Benutzer die Steuertaste „EXECUTE" auf der Benutzerstelle initiiert. Die Inhalte des RAM #1 werden gelöscht, um irgendwelche vorher gespeicherte Information zu entfernen, und die elektronische Hardware für RAM #2 Lesefunktionen wird initialisiert. Dann wird der Inhalt des Softwaredatenfelds an die elektronische Hardwarekomponente des RAM #1 kopiert. Dann wird der Inhalt der Softwareverzögerungsfunktionen an die Komponenten der elektronischen Verzögerungshardware kopiert. Dann werden die binären Inhalte des RAM #1 durch die elektronische Hardware an die Eingänge der Master-ASIC gesendet. Bezugnehmend auf 2 und 8 wird die „FlashWrt" bezeichnete Routine ausgeführt, wenn der Benutzer die Steuertaste „EXECUTE" auf der Benutzerstelle initiiert. Die Routine startet im Block 50. Im Block 51 werden die Inhalte des RAM #1 202 gelöscht, um irgend welche vorher gespeicherte Information zu entfernen, und die elektronische Hardware für RAM #2 203 Lesefunktionen werden initialisiert. Im Block 52 werden die Inhalte des Softwaredatenfelds in dem elektronischen Informationsprozessor 100 an das RAM #1 kopiert. Im Block 53 werden die Inhalte der Softwareverzögerungsfunktionen an die elektronischen Verzögerungshardwarekomponenten 204 kopiert. Im Block 54 werden die binären Inhalte des RAM #1 durch die elektronische Hardware an die Master-ASIC-201 gesendet. Die Routine endet im Block 55.
  • 9 zeigt den Softwarelogikfluss, der die Funktionen startet, die den binären Ausgang der Master-ASIC in das RAM #2 lesen und speichern. Bezugnehmend auf 2 und 9 startet der Softwarelogikfluss mit den Funktionen, die den binären Ausgang 205 der Master ASIC 102 in das RAM #2 203 lesen und speichern. Die Routine startet im Block 56. Wenn im Block 57 die Bedingungen, dass die Schreibfunktion an die Master-ASIC abgeschlossen ist, WAHR (TRUE) ist, dann wird die „read data" („Daten lesen") Routine aufgerufen, wie im Block 58 gezeigt. Wenn die Bedingung UNWAHR (FALSE) ist, dann wird die Bedingung erneut getestet. Die Routine endet nach der Rückkehr der „read data" Routine, wie im Block 59 gezeigt.
  • 10 zeigt einen Logikfluss, der die binären Inhalte des RAM #2 an den Computer kopiert. Diese Logiksequenz wird ausgeführt nach dem Abschluss des elektronischen Hardwaretransfers von binärer Information von der Master-ASIC an die elektronische Komponente RAM #2. Die Software initialisiert die elektronische Hardware, die der Computer verwendet, um die Informationsinhalte des RAM #2 in den Computer zu kopieren. Dann wird die auf dem RAM #2 gespeicherte Information in ein Softwaredatenfeld kopiert. Als nächstes sortiert die Software die Daten in entweder MOSI oder MISO. Die Software zeigt die MOSI und MISO Daten je nach Anforderung an und verarbeitet diese. Bezugnehmend auf 10 startet der Logikfluss, der die binären Inhalte des RAM #2 203 an den elektronischen Informationsprozessor 100 kopiert, im Block 60. Diese Logiksequenz wird ausgeführt nach dem Abschluss des elektronischen Hardwaretransfers von binärer Information von der Master ASIC 102 an das RAM #2.
  • Im Block 61 initialisiert die Software die elektronische Hardware 223, die der elektronischen Informationsprozessor verwendet, um die Informationsinhalte des RAM #2 in den elektronischen Informationsprozessor zu kopieren. Im Block 62 wird die in dem RAM #2 gespeicherte Information in ein Softwaredatenfeld kopiert. Im Block 63 sortiert die Software die Daten in entweder MOSI (die Schreibdaten, die von der Master ASIC zurückgekoppelt werden) oder MISO (Datenantwort von der Master ASIC oder von den smarten Zündern durch die Master ASIC). Im Block 64 zeigt die Software die MOSI und MISO Daten je nach Anforderung an und verarbeitet diese. Einige Anforderungen können dazu führen, dass sowohl MOSI als auch MISO Daten, die auf dem Computerbildschirm angezeigt werden, in Dateien oder Datenbanken gespeichert und durch Computernetze oder andere Operationen transferiert werden. Eine Datenverarbeitung kann einschließen, ist aber nicht begrenzt auf, den Transfer eines Betriebsstatus an den Benutzer oder die Benutzer mit Hilfe von „PASS oder FAIL" („ERFÜLLT oder NICHT ERFÜLLT")-Anzeigen einschließlich von Text, Lichtanzeigern oder eine Akzeptanz/Abweisung der Komponenten des smarten Zünders oder des Systems. Die Routine endet im Block 65.
  • Der Prototyp wurde unter Verwendung von diskreten Komponenten hergestellt, die mit Drahtumwicklungen untereinander verbunden wurden. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass die gleichen Funktionen unter Verwendung von Mikroprozessor- oder Mikrocontroller-Einrichtungen oder irgendwelchen anderen geeigneten Einrichtungen erreicht werden können.

Claims (8)

  1. Steuersystem für intelligente Zünder zum Steuern von intelligenten Zündern, umfassend: einen Prozessor für elektronische Information (100), der Ausgangstakt-, Daten-, und Handshaking-Signale an eine erste Speichereinrichtung (202) zuführt; eine elektronische Kommunikationsausgabe-Schaltungsanordnung (210), die Ausgangstakt-, Daten-, und Handshaking-Signale durch Lesen von Daten aus der ersten Speichereinrichtung (202) heraus für eine Kommunikation mit einer Master-ASIC (102), die mit einer Vielzahl von intelligenten Zündern (103) über einen Datenbus (206) kommuniziert, erzeugt, wobei die elektronische Kommunikationsausgabe-Schaltungsanordnung (210) umfasst: eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die den Prozessor (100) für elektronische Information mit der ersten Speichereinrichtung verbindet; eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden der Master-ASIC (102) mit der ersten Speichereinrichtung (202), und eine Steuerschaltungsanordnung, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung und der ersten Speichereinrichtung (202) steuert; und eine elektronische Kommunikationseingabe-Schaltungsanordnung (211), die Daten- und Handshaking-Signale von der Master-ASIC (102) elektronischen Schaltung einer zweiten Speichereinrichtung (203) eingibt, umfassend: eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung, die den Prozessor (100) für elektronische Information mit der zweiten Speichereinrichtung (203) verbindet; eine Datenschnittstellen-Schaltungsanordnung zum Verbinden der Master-ASIC (102), mit der zweiten Speichereinrichtung (203), und eine Steuerschaltungsanordnung, die die Funktionen der Schnittstellen-Schaltungsanordnung und der zweiten Speichereinrichtung (203) steuert.
  2. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Master-ASIC (102) zum Zuführen von Energie an einen intelligenten Zünder (103) und zum Bereitstellen von bidirektionalen Kommunikationen mit einem intelligenten Zünder.
  3. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 2, ferner umfassend eine Vielzahl von intelligenten Zündern (103), die in einer Schaltungskommunikation mit der Master-ASIC (102) über einen Zünderbus (206) sind.
  4. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 1, wobei der Prozessor (100) für elektronische Information aus der Gruppe gewählt wird, die besteht aus Cumputern, Mikrocomputern, ASICs und programmierbaren digitalen und analogen Logikcontrollern mit Speichern.
  5. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 1, wobei jede Speichereinrichtung (202, 203) aus der Gruppe gewählt ist, die besteht aus Flash-Speichern, EPROMs, EEPROMs, PROMs, ROMs, statischen Speichern mit wahlfreiem Zugriff und Speichern mit dynamischen wahlfreiem Zugriff.
  6. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 1, wobei der Prozessor (100) für elektronische Information einen Eingang von einem Schalter oder Timer empfängt.
  7. Steuersystem für intelligente Zünder nach Anspruch 3, ferner umfassend eine Schaltung (212), die analoge Spannungen und Wellenformen von dem Zünderbus (206) digitalisiert, die digitalisierten Daten in einer dritten Speichereinrichtung (207) speichert, und dann die digitalisierten Daten an den Prozessor (100) für elektronische Information herauflädt.
  8. Steuersystem für intelligente Zünder nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei das System in einem Fahrzeug angeordnet ist und der Prozessor (100) für elektronische Information einen Eingang von wenigstens einem Sensor zum Erfassen eines Unfalls oder von Bedingungen, die eine hohe Wahrscheinlichkeit eines bevorstehenden Unfalls anzeigen, empfängt.
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