-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Computer.
-
In
seinem häufigsten
Aufbau enthält
ein Computer mehrere Elemente, insbesondere eine Zentraleinheit
(Mikroprozessor, Festplatte, RAM-Speicher, usw. ...), eine Eingabevorrichtung (zum
Beispiel eine Tastatur), Anzeigemittel, Mittel zur Tonwiedergabe
und eine Kommunikationsschnittstelle mit einem fernen Netzwerk (zum
Beispiel Internet).
-
Die
britische Patentanmeldung
GB
2 299 878 A und die Internationale Patentanmeldung WO 00/00880
A2 beschreiben Computer, wie sie im vorhergehenden Absatz definiert
wurden.
-
Diese
Vielzahl von Elementen macht einen Computer relativ teuer, seine
Benutzung oft wenig bequem und/oder seinen Transport schwierig.
-
Die
europäische
Patentanmeldung
EP
1 059 809 A2 beschreibt ein System, das eine Zentraleinheit,
eine Eingabevorrichtung, eine Kommunikationsschnittstelle mit einem
fernen Netz und Mittel zur Anzeige und zur Tonwiedergabe aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass es die drei folgenden verschiedenen
Elemente aufweist:
- – ein erstes Element, das die
Zentraleinheit aufweist, die Mittel zum Speichern und Ausführen der Rechnerprogramme
und Datenspeichermittel enthält,
- – ein
zweites Element, das die Dateneingabevorrichtung, die Kommunikationsschnittstelle
mit einem fernen Netz und Mittel zur drahtlosen Übertragungsverbindung mit dem
ersten Element aufweist,
- – ein
drittes Element, das die Anzeigemittel und Tonwiedergabemittel und
Mittel zur Verbindung mit dem ersten Element aufweist,
wobei
das erste Element eine reduzierte Größe (Taschenformat) hat und
außerdem
Mittel zur Verbindung mit dem dritten Element und Mittel zum Empfang
bzw. zum Senden der gesendeten bzw. empfangenen Signale durch das
zweite Element aufweist.
-
Der
Gegenstand der Anmeldung
EP
1 059 809 A2 ist aber kein Computer, sondern nur ein System,
das es ermöglicht,
den Monitor eines Fernsehgeräts
zur Anzeige, d.h. zur Vergrößerung,
des Bildschirms eines tragbaren Telefons zu benutzen.
-
Die
vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Ziel, die oben erwähnten Probleme
zu lösen.
-
Sie
hat zum Ziel, die Herstellung eines tragbaren Mikrocomputers zu
ermöglichen,
der in der Lage ist, existierende Installationen als Kommunikationsmittel
mit Benutzern oder fernen Netzwerken zu verwenden.
-
Man
stellt fest, dass heute die Mobiltelefone, Taschencomputer (von
der Art elektronischer Organiser), Fernsehempfänger, Computerbildschirme,
Videoprojektoren sehr weit verbreitet sind.
-
Die
Erfindung hat also zum Ziel, das Vorhandensein dieser Elemente zu
nutzen. Sie betrifft einen Computer, der eine Zentraleinheit, eine
Eingabevorrichtung (zum Beispiel eine Tastatur und/oder eine Maus,
ein Berührungsbildschirm
oder jede andere Anzeige- oder Eingabevorrichtung), eine Kommunikationsschnittstelle
mit einem fernen Netz und Mittel zur Anzeige und/oder Tonwiedergabe
aufweist, der Computer ist dadurch gekennzeichnet, dass er die drei
folgenden verschiedenen Elemente aufweist:
- a)
ein erstes Element, das die Zentraleinheit aufweist, die Mittel
zum Speichern und Ausführen
der Rechnerprogramme und Datenspeichermittel enthält,
- b) ein zweites Element, das die Dateneingabevorrichtung, die
Kommunikationsschnittstelle (drahtlos oder drahtgebunden) mit einem
fernen Netz und drahtlose Übertragungsmittel
(zum Beispiel über
Funk oder Infrarot) mit dem ersten Element aufweist,
- c) ein drittes Element, das die Anzeigemittel und/oder die Tonwiedergabemittel
und Mittel zur Verbindung mit dem ersten Element aufweist,
wobei
das erste Element eine reduzierte Größe (Taschenformat) hat und
außerdem
Verbindungsmittel mit dem dritten Element und Mittel zum Empfang
der vom zweiten Element gesendeten Signale bzw. zum Senden der vom
zweiten Element empfangenen Signale aufweist.
-
Außerdem dient
das zweite Element gleichzeitig als:
- – Kommunikationsgateway
zwischen dem fernen Netz und dem ersten Element,
- – für den Benutzer
des zweiten Elements als Mittel zum Senden von Befehlen, die vom
ersten Element empfangen und interpretiert werden.
-
Der
erfindungsgemäße Mikrocomputer
kann zum Beispiel den Bildschirm eines Fernsehempfängers als
Anzeigevorrichtung, die dem Fernsehempfänger zugeordneten Lautsprecherboxen
als Tonwiedergabeelement, die Tastatur oder den Berührungsbildschirm
eines Mobiltelefons als Benutzerschnittstelle nutzen, wobei die
Funk-Kommunikationsschnittstelle
durch dieses gleiche Mobiltelefon erhalten wird, das auch als Gateway
arbeitet, um auf ein fernes Kommunikationsnetz zuzugreifen.
-
Außerdem kann
das mit dem erfindungsgemäßen Computer
erhaltene Ergebnis zu einer leistungsfähigeren Einheit führen als
die Computer des Stands der Technik. Dieser Mikrocomputer ist nämlich zum
Beispiel in der Lage, Ton auf den HiFi-Lautsprecherboxen eines Fernsehempfängers wiederzugeben,
an den er angeschlossen ist, oder ausgehend von einem Videoprojektor
ein Riesenbild zu bieten.
-
Einige
nicht einschränkend
zu verstehende Ausführungsbeispiele
der Erfindung werden nachfolgend mittels der folgenden Figuren beschrieben:
-
1 zeigt
eine Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Computers.
-
2 zeigt
eine Ausführungsform
des ersten Elements.
-
Die
in 1 gezeigte Vorrichtung besteht aus einem ersten
Element 2, das eine Zentraleinheit, ein Mobiltelefon 3 und
ein übliches
Fernsehgerät 12 enthält.
-
Eine
drahtlose Kommunikationsschnittstelle 1, zum Beispiel vom
Typ Bluetooth, 802.11b oder ähnliches,
ist mit dem Mobiltelefon 3 verbunden oder in dieses integriert.
-
Das
Mobiltelefon 3 ist in der Lage, eine Verbindung mit einem
fernen Telekommunikationsnetz 6 (zum Beispiel Internet)
aufzubauen, indem es eine drahtlose Datenübertragung mit einer ortsfesten
Antenne 5 durchführt,
die mit dem fernen Netz 6 verbunden ist, unter Benutzung
seiner Standard-Kommunikationsschnittstelle,
zum Beispiel GSM, GPRS, UMTS oder andere.
-
Das
erste Element 2 kann über
die Schnittstelle 1 des Mobiltelefons 3 auf Daten
zugreifen, die sich im fernen Netz 6 befinden. In diesem
Fall arbeitet das Mobiltelefon 3 als Kommunikationsgateway zwischen
dem fernen Netz 6 und dem ersten Element 2.
-
Das
erste Element 2 ist von geringer Größe, so dass es fest oder lösbar mit
einem Signaleingang des Fernsehgeräts 12 verbunden werden
kann. Im in 1 gezeigten Beispiel ist das
erste Element 2 an einer SCART/Peritel-Anschlussbuchse 9 des
Fernsehempfängers 12 befestigt.
Das erste Element kann so Audio- und Videosignale zu diesem Fernsehempfänger 12 senden.
-
Wenn
nötig,
kann ein weiteres Kabel 7, das von einem Videogerät kommt,
zum Beispiel einem Videorecorder 8, an das erste Element 2 angeschlossen
werden. In diesem Fall gewährleistet
das erste Element 2 die Übertragung der Signale zwischen dem
Videorecorder 8 und dem Monitor 12, wodurch ein
konventioneller Betrieb des Systems möglich ist.
-
Eine
im ersten Element 2 enthaltene drahtlose Kommunikationsschnittstelle
ermöglicht
es, Daten mit der entsprechenden Schnittstelle 1 des Mobiltelefons 3 auszutauschen.
-
Ein
im Mobiltelefon 3 enthaltenes Rechnerprogramm ermöglicht es
dem Benutzer, sein Mobiltelefon 3 zu verwenden, um die
notwendigen Befehle einzugeben und an das erste Element 2 zu
senden. Das Mobiltelefon 3 enthält ein Menü von Sendebefehlen zum ersten
Element 2 (das Menü kann
zum Beispiel auf dem Anzeigebildschirm des Mobiltelefons 3 angezeigt
werden). Auf diese Weise kann ein Benutzer den gewünschten
Befehl auswählen
und ausführen,
indem er die Tastatur des Mobiltelefons 3 verwendet.
-
Ein
Befehl ermöglicht
es dem Benutzer des Mobiltelefons 3, sein Telefon in ein
Gateway umzuwandeln, wodurch es dem ersten Element 2 ermöglicht wird,
sich über
die ortsfeste Infrastruktur 5 des Mobiltelefonnetzwerks, über das
Mobiltelefon 3, und seine andere drahtlose Kommunikationsschnittstelle 1 an
ein fernes Netz, zum Beispiel das Internet 6, anzuschließen.
-
Auf
diese Weise kann das erste Element 2 zum Beispiel mit dem
Internet 6 verbunden werden.
-
Das
erste Element 2 ist in 2 ausführlicher
dargestellt. Es besteht aus einem kleinen Gehäuse, vorteilhafterweise im
Taschenformat, an dem das System zur elektrischen Verbindung mit
dem externen Fernsehempfänger,
Videoprojektor oder Computermonitor befestigt ist.
-
Zum
Beispiel im Fall einer Verbindung mit einem Fernsehempfänger befestigt
man eine SCART/Peritel-Steckdose
(mögliche
Verbindervariante) 2.1 am linken Teil und einen Peritel-Steckverbinder 2.2 am
rechten Teil.
-
Die
elektrischen Audio- und Videosignale können das erste Element 2 durchqueren,
indem sie durch den Verbinder 2.1 gehen, und indem sie
ohne Veränderung
die elektronische Vorrichtung 2.5 durchqueren, um zum Verbinder 2.2.
zu gehen. Wie 1 zeigt, kann so das erste Element 2 mit
dem Fernsehempfänger
verbunden werden, indem der Verbinder 2.2 in die Peritel-Buchse 9 des
Fernsehempfängers
gesteckt wird.
-
In
gleicher Weise kann das optionale Kabel, das normalerweise am Fernsehempfänger 12 ankommt
(zum Beispiel ein Kabel 7, das von einem Videorecorder 8 oder
einer beliebigen anderen Signalquelle kommt), über den am ersten Element 2 befestigten
Verbinder 2.1 mit dem Fernsehempfänger 12 verbunden
werden.
-
Das
erste Element 2 kann zum Beispiel leicht in einer Tasche
von einem Ort zum anderen transportiert werden, und es kann selbst
für eine
vorübergehende
Nutzung direkt mit dem Verbinder eines beliebigen Fernsehempfängers verbunden
werden, der über
diese Art Verbindung verfügt.
Da diese Art Verbindung genormt ist, kann das erste Element 2 auf eine
große
Zahl von Standard-Fernsehempfängern montiert
werden.
-
Das
erste Element 2 enthält
eine Kommunikationsschnittstelle 2.3, die eine drahtlose
Datenübertragung 8 zwischen
einem externen Gerät,
zum Beispiel dem Mobiltelefon 3, und dem elektronischen Mikroprozessorsystem 2.4,
das im ersten Element 2 enthalten ist, aufbauen kann.
-
Das
Mikroprozessorsystem 2.4 kann aufgrund eines von ihm ausgeführten Softwareprogramms
unter anderen die folgenden Aktionen durchführen:
- – Interpretieren
der vom Telefon 3 kommenden Befehle, wobei diese Befehle
vom Benutzer erzeugt werden, der das Mobiltelefon 3 betätigt.
- – Interpretieren
der Daten, die es in einem fernen Netzwerk 6 gesucht hat.
-
Auf
diese Weise starten zum Beispiel von dem Benutzer des Mobiltelefons 3 erzeugte
Befehle im Inneren des Systems 2.4 die Ausführung eines Programms
vom Typ Internet-Explorer (Browser).
-
Dieser
Explorer kann zum Beispiel in einem fernen Netz (über das
Mobiltelefon 3) Daten suchen. Diese Daten werden vom Internetexplorer-Programm interpretiert,
und die resultierenden Internetseiten werden ebenfalls von 2.4 in
die Form entsprechender Audio- und Videosignale umgewandelt, die
zum Fernsehempfänger 12 ausgesendet
werden, um dort angezeigt und wiedergegeben zu werden.
-
Der
Fernsehempfänger 12 kann
ebenfalls Lautsprecherboxen enthalten, um Ton wiederzugeben.
-
Die
optionale Vorrichtung 2.5 kann vom System 2.4 gesteuert
werden, um die Zweiwegkommunikation entweder zwischen 2.1 und 2.2 oder 2.4 und 2.2 aufzubauen
(gesteuerte Umleitung).
-
Das
erste Element 2 kann einen oder mehrere Unterbrecher 2.6 aufweisen,
die es dem Benutzer ermöglichen,
das erste Element 2 einzuschalten, auszuschalten oder auf
Null zurückzusetzen.
Das erste Element 2 kann von einem externen Stromversorgungsgerät gespeist
werden, oder es kann über die
Verbinder 2.1 und/oder 2.2 mit Hilfe der Geräte gespeist
werden, die mit ihnen verbunden sind.
-
Die
in dieser Beschreibung erwähnten SCART/Peritel-Verbinder sind ein
Beispiel einer möglichen
Variante, sie können
durch einen beliebigen anderen, analogen oder digitalen Typ von
Audio/Video-Verbinder ersetzt werden, um das erste Element 2 mit
dem Ton- und Bildwiedergabeelement 12 zu verbinden.
-
In
einer anderen Ausführungsvariante
wird der Videoteil nicht vom ersten Element 2 verarbeitet, nur
der Tonteil wird verarbeitet. Das erste Element 2 kann
dann mit dem Tonwiedergabeelement 12 (Fernsehempfänger, von
dem nur der Tonteil genutzt wird) oder mit einem anderen Tonwiedergabesystem,
wie zum Beispiel einer HiFi-Anlage,
Radio, verbunden werden, das das Element 12 ersetzt.
-
In
einer anderen Ausführungsvariante
werden die Audio- und
Video-Verbindungen durch eine andere drahtlose Kommunikationsschnittstelle
ersetzt, um das erste Element 2 mit dem Ton- und Bildwiedergabeelement 12 zu
verbinden.
-
Das
Mobiltelefon 3 wird als Beispiel erwähnt, es kann durch jeden Computer,
Taschenorganiser, Laptop oder Bürocomputer,
und jede andere elektronische Vorrichtung ersetzt werden, die die
wie oben beschriebenen drahtlosen Verbindungen ausführen kann.
-
In
einer Nutzungsvariante können
die beiden drahtlosen Schnittstellen des Mobiltelefons 3 durch zwei
Funkkanäle
an der gleichen drahtlosen Schnittstelle ersetzt werden.
-
In
einer anderen Nutzungsvariante können die
zwei drahtlosen Schnittstellen des Mobiltelefons 3 durch
eine drahtlose Schnittstelle vom Typ Funk und eine Infrarotschnittstelle
ersetzt werden.
-
In
einer anderen Nutzungsvariante können die
zwei drahtlosen Schnittstellen des Mobiltelefons 3 durch
zwei Infrarotschnittstellen ersetzt werden.
-
In
einer Nutzungsvariante können
mehrere Mobiltelefone vom Typ 3 gleichzeitig von mehreren Benutzern
genutzt werden. In diesem Fall können
ein oder mehrere Telefone als Gateway arbeiten, um das erste Element 2 mit
dem fernen Netz zu verbinden, wie auch ein oder mehrere Telefone
Steuersignale an das erste Element 2 senden können.
-
In
einer anderen Ausführungsvariante
werden die Audio- und
Videoverbindungen 2.1 und/oder 2.2 durch eine
andere drahtlose Kommunikationsschnittstelle mit der Vorrichtung 12 ersetzt.
-
Nachfolgend
werden einige nicht einschränkend
zu verstehende Beispiele des Betriebs des erfindungsgemäßen Computers
angegeben.
-
Internetverbindung
-
Der
Benutzer verbindet ein erstes Element 2 mit einem Fernsehempfänger, einem
Computerbildschirm, einem Videoprojektor, einer Brille, die die
Anzeige von Videobildern ermöglicht,
oder jeder anderen Vorrichtung, die die Anzeige von Videobildern und optional
die Tonwiedergabe ermöglicht.
-
Der
Benutzer aktiviert ein Programm, das in seinem Mobiltelefon 3 enthalten
ist. In einer Nutzungsvariante wird dieses Programm vom ersten Element 2 gesendet
und dem Mobiltelefon 3 zur Verfügung gestellt, zum Beispiel
in Form eines Applet.
-
Dieses
Programm, wenn es ausgeführt
wird, öffnet
einen Kommunikationskanal zwischen dem fernen Netz 6 und
dem Mikroprozessorsystem 2.4, das im ersten Element 2 enthalten
ist.
-
Die
Signale gehen dann über
den folgenden Weg, der vom folgenden Punkt definiert wird:
Fernes
Netz 6, ortsfeste Infrastruktur 5, Mobiltelefon 3 (über seine
drahtlose Schnittstelle GSM oder GPRS oder UMTS oder andere), dann über eine
andere drahtlose Schnittstelle 1 des Telefons 3 zur drahtlosen
Schnittstelle 2.3 des ersten Elements 2, das die
Signale an die Mikroprozessorvorrichtung 2.4 sendet.
-
Dadurch
kann der Benutzer zum Beispiel das System des Mikroprozessors 2.4 mit
dem Internet 6 verbinden.
-
In
bemerkenswerter Weise, und mit Hilfe seines Telefons 3,
kann der Benutzer gleichzeitig mit dem Herunterladen der Daten vom
fernen Netz zur Vorrichtung 2.4 Befehle an dieses System 2.4 senden.
Die Befehle werden zum Beispiel über
die Tastatur, den Berührungsbildschirm,
die Maus oder das Stimmerkennungssystem des Geräts 3 eingegeben und
an 2.4 übertragen,
indem sie über
den gleichen Weg gehen wie die vom fernen Netz kommenden Daten.
-
Zum
Beispiel kann ein Befehl gesendet werden, um 2.4 anzuweisen,
eine Webseite abzufragen, die einer vom Benutzer spezifizierten
Adresse entspricht. Das System 2.4 stellt die Verbindung
her, lädt die
sich dort befindenden Daten herunter und interpretiert sie, um die
Video- oder Tonsignale zu erzeugen, die die Webseite darstellen.
Diese Signale können
auf dem Fernsehempfänger
angezeigt und der Ton in seinen Lautsprecherboxen wiedergegeben werden.
-
In
bemerkenswerter Weise kann der Benutzer, der bereits über ein
Mobiltelefon und einen klassischen Fernsehempfänger verfügt, das Internet mit Hilfe
der Verwendung des ersten Taschenelements 2 abfragen.
-
Spielplattform
-
Der
Benutzer verbindet ein erstes Element 2 mit einem Fernsehempfänger, einem
Computerbildschirm, einem Videoprojektor oder einer beliebigen anderen
Vorrichtung, die es erlaubt, Videobilder anzuzeigen und optional
Ton wiederzugeben.
-
Der
Benutzer aktiviert ein Programm, das in seinem Mobiltelefon 3 enthalten
ist. In einer Nutzungsvariante wird dieses Programm vom ersten Element 2 gesendet
und dem Telefon 3 zur Verfügung gestellt, zum Beispiel
in Form eines Applet.
-
Wenn
dieses Programm ausgeführt
wird, öffnet
es einen Kommunikationskanal zwischen dem fernen Netz 6 und
dem Mikroprozessorsystem 2.4, das im ersten Element 2 enthalten
ist.
-
Die
Signale gehen dann über
den folgenden Weg, der durch den folgenden Punkt definiert wird:
Fernes
Netz 6, ortsfeste Infrastruktur 5, Mobiltelefon 3 (über seine
drahtlose Schnittstelle GSM oder GPRS oder UMTS oder andere), dann über eine
andere drahtlose Schnittstelle 1 des Telefons 3 zur drahtlosen
Schnittstelle 2.3 der Vorrichtung, die die Signale an die
Mikroprozessorvorrichtung 2.4 sendet.
-
Dadurch
kann der Benutzer zum Beispiel das Mikroprozessorsystem 2.4 mit
dem Internet 6 verbinden. Der Benutzer kann gleichzeitig
Befehle zu diesem System 2.4 senden, die Befehle werden
zum Beispiel über
die Tastatur, den Berührungsbildschirm oder
die Maus des Geräts 3 eingegeben
und zu 2.4 übertragen,
indem sie den gleichen Weg nehmen wie die Daten, die vom fernen
Netz kommen.
-
Ein
Befehl kann vom Benutzer über
sein Telefon 3 gesendet werden, um 2.4 zu befehlen,
ein Spiel von einer Webseite im Internet herunterzuladen.
-
Das
im ersten Element 2 befindliche System 2.4 baut
die Verbindung auf, lädt
das gewünschte Spiel
herunter und startet seine Ausführung.
-
Die
Bilder und optional der zugehörige
Ton werden vom System 2.4 erzeugt und auf der Anzeigevorrichtung 12 angezeigt,
mit der es verbunden ist. Wenn Tonsignale vorhanden sind, werden
sie von den der verwendeten Anzeige 12 zugeordneten Lautsprecherboxen
wiedergegeben, zum Beispiel den Lautsprecherboxen des Fernsehempfängers.
-
Gleichzeitig
schickt die Zentraleinheit 2.4 an das Mobiltelefon jedes
anwesenden Spielers ein kleines Programm (zum Beispiel ein Applet).
-
Wenn
dieses Programm ausgeführt
wird, ermöglicht
es jedem Benutzer, sein Telefon als Joystick zu verwenden. Drücke auf
bestimmte Tasten des Telefons lösen
das Senden von Daten über
die drahtlose Schnittstelle 1 jedes Telefons 3 zur
Einheit 2.4 aus. Diese Einheit interpretiert die Signale
als die Spielüberwachungsbefehle
für das
Konto jedes Spielers.
-
Auf
diese Weise kann ein Spieler mit Hilfe seines Mobiltelefons 3 ein
Spiel herunterladen, es von der Einheit 2.4 ausführen lassen
und mit mehreren Spielern das Vergnügen des Spiels teilen.