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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Technik zum Drucken von Bildern
auf einem Druckmedium durch Tintenausstoß.
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Beschreibung des Standes
der Technik
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Tintenstrahldrucker
zum Ausbilden von Tintenpunkten zu Bildern auf einem Druckmedium
durch Ausstoß von
Tintentröpfchen
sind als Vorrichtungen zum Ausgeben von Bildern, die von Computern
und Digitalkameras erzeugt wurden, weit verbreitet.
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Wenn
nicht bildhafte Bilder bzw. Abbildungen wie z. B. Buchstaben, Skizzen
und Strichzeichnungen von einem Tintenstrahldrucker gedruckt werden, verläuft die
Tinte manchmal entlang der Aussenkonturen des nicht bildhaften Bildes.
Dieses Verlaufen der Tinte ist der Tatsache zuzuschreiben, dass
sich die in dem Strichzeichnungsbereich ausgestoßene Tinte ansammelt, ohne
von dem Druckmedium absorbiert zu werden, und in Richtung der Bereiche fließt, in denen
kein Punkt ausgebildet werden soll.
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Insbesondere
neigen Tintenpunkte dazu, sich in Richtung des Hauptscannens bzw.
der Hauptabtastung zu verlängern,
wenn sie ausgebildet werden, während
der Druckkopf in die Richtung des Hauptscannens bewegt wird, so
dass Konturlinien, die parallel zu der Richtung des Hauptscan nens
verlaufen, zur Tintenansammlung und zum Verlaufen neigen. Konturlinien,
die sich parallel zu der Richtung höherer Auflösung erstrecken, neigen ebenso
dazu Tinte anzusammeln, wenn verschiedene Auflösungen für die Richtungen des Haupt-
und des Unter-Scans bzw. der Haupt- und Unterabtastung eingestellt
sind. Ein solches Verlaufen beeinträchtigt nicht nur die Aussenkonturabschnitte,
sondern es tritt manchmal in Fällen
auf, bei den verschiedenfarbige Hochkonzentrationsbereiche nahe
zueinander gebracht werden, um eine Aussenkontur zu bilden.
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Das
Dokument
US 5,596,352 beschreibt eine
Druckvorrichtung und ein Verfahren zum Drucken von Farbgrenzbereichen
mit verringertem Verlaufen von Farbe. In einem Druckeraufbau, der
einen Druckkopf zum Abscheiden von Tinte auf ein Medium enthält, wird
ein Bild durch Verarbeiten der Daten vor dem Drucken des Bildes
derart ausgebildet, dass ein Grenzstreifen zwischen benachbarten
Bereichen unterschiedlicher Farbbereiche ausgebildet wird. Ein Grenzstreifen
wird in einer Farbe gedruckt, die beiden Sekundärfarbbereichen gemeinsam ist.
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Das
Dokument
US5,872,896 beschreibt
einen Tintenstrahldruckertreiber, der ein Klusterpunkt-Dither verwendet,
um Binärbildsignale
zu erzeugen, die ein Bild darstellen, für das die Tintentastverhältnisgrenze
(duty limit) eingestellt wird, die auferlegt werden muss, um ein
Verlaufen auf einigen Druckdaten zu vermeiden. Einige Bildwerte,
die zu Tintentastverhältnissen
bzw. Tintenbetriebsdauern (duties) führen würden, die die Grenze ohne Einstellung überschreiten
würden,
werden mehr als notwendig verringert, um dieses Erfordernis der
Tintentastverhältnisgrenze
zu erfüllen.
Der resultierende eingestellte Wert ist sogar für nicht eingestellte Werte,
die die Tintentastverhältnisgrenze überschreiten,
eine anwachsende Funktion eines nicht eingestellten Werts. Zur Auferlegung dieser
Grenze empfängt
ein Bayer-Ditherprozess einen Eingang, der das Verhältnis des
Tintengrenzen-eingestellten Tintentastverhältnisses zum nicht eingestellten
Tintentastverhältnis
darstellt. Ein Tastungsbetrieb (gating operation) erlaubt die Anforderung
von Tinte nur an denjenigen Stellen, an denen beide Ditherprozesse
anzeigen, dass eine Tinte erlaubt ist.
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Das
Dokument
US 5,633,662 beschreibt
einen Prozess zum Steuern eines Tintenvolumens in Flüssigtintendrucksystemen
wie zum Beispiel Tintenstrahldruckern. Der Prozess untersucht das
Gesamttintenvolumen je Pixel wie es in Quellbilddaten spezifiziert
ist, d. h. vor dem digitalen Halbtonverfahren. Für jedes Pixel der Daten wird
das spezifizierte Tintenvolumen mit einem ausgewählten maximalen Gesamttintenvolumen
je Pixel verglichen. Das maximale Gesamttintenvolumen wird in Abhängigkeit
von dem Druckmedium und den Umgebungsbedingungen ausgewählt, um
eine gute Farbabdeckung bei gleichzeitiger Vermeidung von Wellen,
Verlaufen und anderen nachteiligen Auswirkungen übermäßigen Tintenvolumens zu schaffen.
Ein Schwellentintenvolumen wird ebenfalls ausgewählt, unterhalb dessen keine
Tintenbegrenzung erfolgt, wodurch ein Auswaschen von Bildern bei
niedrigen Tintenvolumen vermieden wird. Oberhalb der Schwelle wird
das Tintenvolumen auf einen Wert unterhalb des Maximums durch eine
lineare Skalierung skaliert.
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Das
Dokument
EP 0628415
A2 beschreibt ein Tintenstrahldrucksystem, wobei eine verbesserte Grauskala
und Farbauflösung
durch Verringerung des Tintentropfenvolumens auf einen Pegel unterhalb
des Einheitstropfenvolumens verringert wird, das ausgewählt wird,
um eine Nenndruckgitterstelle zu bedecken. Mehrere Durchläufe des
Druckkopfes werden verwendet, um ein ganzzahliges Vielfaches der
Tropfen verringerten Volumens zu drucken. Mehrer unterschiedliche
Tropfenvolumen werden bereitgestellt, ohne die Anzahl der Druckdurchläufe linear zu
erhöhen.
Außerdem
werden mehrere unterschiedliche Färbungsbeladungskonzentrationen
bereitgestellt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Dementsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung das Tintenverlaufen
in Aussenkonturabschnitten in einer Druckvorrichtung zum Drucken
von Bildern durch das Ausstoßen
von Tintentröpfchen
zu verringern.
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Zur
Lösung
der obigen und weiterer Aufgaben der vorliegenden Erfindung wird
eine Drucksteuervorrichtung zum Erzeugen von Druckdaten, die einer
Druckeinheit zuzuführen
sind, um ein Drucken während
Hauptabtastungen durchzuführen,
angegeben. Die Drucksteuervorrichtung weist auf: Einen Punktgenerator,
einen Konturlinienextrahierer und einen Punktdateneinsteller. Der
Punktdatenerzeuger ist ausgelegt, Punktdaten aus Bilddaten zu erzeugen, die
ein zu druckendes Bild darstellen, wobei die Punktdaten einen Zustand
einer Punktausbildung in einem jeweiligen Pixel darstellen. Der
Konturlinienextrahierer ist ausgelegt, eine Konturlinie eines ersten Typs
eines Bildbereiches eines speziellen Typs , der durch die Punktdaten
repräsentier
wird, zu extrahieren, wobei die erste Konturlinie parallel zu einer Hauptabtastung
ist und wobei der Bildbereich eines speziellen Typs aus Pixeln zusammengesetzt
ist, bei denen Punkte eines bestimmten Typs auszubilden sind. Der
Punktdateneinsteller ist ausgelegt, die Punktdaten einzustellen,
um regelmäßig die
Tintenmenge zur Ausbildung von Punkten auf der ersten Konturlinie
zu verringern.
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Daher
ist es möglich,
das Verlaufen der Außenkonturen
eines gedruckten Bilds zu verringern, da die Tintenmenge regelmäßig für die Tintentropfen verringert
wird, die Konturlinien ausbilden müssen, die parallel zu eine
Hauptabtastrichtung sind, bei denen die Neigung des Verlaufens besteht.
Als Ergebnis können
Texte und andere gedruckte Bilder mit scharf definierten Außenkonturen
mit hoher Lesbarkeit gedruckt werden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist der Punkteinsteller ausgelegt, die Punktdaten
einzustellen, um die Tintenmenge durch wahlweises Durchführen eines
Punkt-Überspringens oder
einer Punktgrößenverringerung
in Abhängigkeit von
einer Pixelposition eines jeweiligen Punkts innerhalb des speziellen
Bereichs zu verringern.
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Dieser
Aufbau ist dahingehend vorteilhaft, dass scharf definierte Außenkonturen
innerhalb eines Bereichs ohne Verlaufen von Tinte erhalten werden
können,
da die Tintenmenge auf eine besser besteuerte Weise verringert werden
kann.
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Die
vorliegende Erfindung kann auf verschiedene Weise wie z. B. durch
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Drucken und einem Computerprogrammprodukt,
das das obige Schema implementiert, realisiert werden.
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Diese
und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden durch die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
anhand der beiliegenden Zeichnungen deutlicher.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Die 1(a)–1(d) sind Diagramme, die die Art darstellen, in
der einige der Pixel in einem Punktmuster mittels einer Prozedur übersprungen werden,
die entsprechend einem Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung
durchgeführt
wird;
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2 ist
ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Drucksystems zeigt, das
gemäß einem
Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist;
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3 ist
ein Diagramm, das die Struktur eines Druckers zeigt;
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4 ist
ein Blockdiagramm, das die Struktur der Steuerschaltung 40 in
einem Farbdrucker 20 zeigt;
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5 ist
ein Flussdiagramm einer Punktüberspringprozedur,
die entsprechend dem ersten Arbeitssbeispiel der vorliegenden Erfindung
durchgeführt
wird;
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die 6(a)–6(c) zeigen die Filter, die verwendet werden,
um Konturlinien entsprechend dem ersten Arbeitsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zu extrahieren;
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die 7(a)–(f)
sind Diagramme, die die Art zeigen, in der die Tintenmenge entsprechend
dem ersten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung verringert
wird;
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8 ist
ein Flussdiagramm, das die exakte Reihenfolge zeigt, in der die
Punkte, die übersprungen
werden müssen,
in einer spezifischen Weise während
des Schritts 5102 verarbeitet werden;
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9 ist
ein Flussdiagramm der Punktüberspringprozedur,
die entsprechend einem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wird;
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die 10(a)–10(f) sind Diagramme, die die Weise zeigen, in
der eine erste Tintenratenverringerungsprozedur entsprechend dem
zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird;
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11 ist
ein Flussdiagramm der ersten Punktüberspringprozedur, die entsprechend
dem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird;
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die 12(a)–12(e) sind Diagramme, die die Weise veranschaulichen,
in der die erste und die zweite Tintenratenverringerungsprozedur
entsprechend dem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung
durchgeführt
werden;
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die 13(a)–13(c) sind Diagramme, die die Punktmuster zeigen,
die nach der Verringerung der Tintenmenge durch ein anderes Überspringverfahren
erhalten werden;
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die 14(a) und 14(b) sind
Diagramme, die die Punktmuster veranschaulichen, die erhalten wurden,
nachdem die Tintenmenge durch Verändern der Punktgröße verringert
wurde;
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15 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel des Überspringens veranschaulicht,
das durchgeführt
wird, wenn die Druckauflösung
in der Richtung des Hauptabtastens größer ist als in der Richtung des
Unterabtastens bzw. Nebenabtastens;
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die 16(a) und 16(b) sind
Diagramme, die ein Beispiel eines Überspringens veranschaulichen,
das durchgeführt
wird, wenn das Drucken unter Verwendung eines dicht gepackten Düsenfeldes
ausgeführt
wird, das für
eine Druckauflösung
ausgelegt ist, die in Richtung der Neben abtastung höher ist
als in der Richtung des Hauptabtastens;
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17 ist
ein Diagramm, das die Weise veranschaulicht, in der Punkte unter
Verwendung eines regulären
Düsenfeldes
mit einem Düsenmittenabstand
von 1/180 eines Inches ausgebildet werden;
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18 ist
ein Diagramm, das die Weise veranschaulicht, in der Punkte unter
Verwendung eines dicht gepackten Düsenfeldes mit einem Düsenmittenabstand
von 1/360 eines Inches ausgebildet werden;
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19 ist ein Flussdiagramm, das die Druck-
und Verarbeitungssequenz veranschaulicht, die für ein drittes Arbeitsbeispiel
der vorliegenden Erfindung angepasst ist;
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20 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau eines Drucksystems veranschaulicht,
das für
das dritte Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung angepasst
ist;
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21 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel der grundlegenden Einstell-Bildschirmoberfläche für die Druckmodi
zeigt, die auf einem CRT 21 angezeigt werden;
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22 ist
ein Diagramm, das die Besonderheiten veranschaulicht, die für die Überspringprozedur
entsprechend dem Druckmodus in dem dritten Arbeitsbeispiel der vorliegenden
Erfindung definiert sind;
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die 23(a) und 23(b) sind
Diagramme, die das Punktmuster veranschaulichen, das erhalten wird,
nachdem die Tintenmenge sowohl für eine
querlaufende Konturlinie als auch eine längslaufende Konturlinie verringert
wurde;
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24 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Druckauflösung und
der Überspringprozedur
veranschaulicht;
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25 ist
ein Diagramm, das einen Überblick über den
Drucker gibt, der für
das vierte Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgelegt
ist;
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26 ist
ein Blockdiagramm, das einen Überblick über die
Druckvorrichtung gibt, die für
das vierte Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgelegt
ist;
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die 27(a) und 27(b) sind
Diagramme, die Matrizen veranschaulichen, die in dem vierten Arbeitsbeispiel
der vorliegenden Erfindung als Filter für das Extrahieren der Konturlinien
verwendet werden;
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die 28(a) und 28(b) sind
Diagramme, die den Prozess zum Extrahieren der Konturlinien von
Text A entsprechend dem vierten Arbeitsbeispiel der vorliegenden
Erfindung veranschaulichen;
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29 ist
ein Diagramm, das die entsprechend dem vierten Arbeitsbeispiel der
vorliegenden Erfindung kompilierten Konturliniendaten veranschaulicht;
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die 30(a)–30(g) sind Diagramme, die den Fortschritt der Überspring-
und Ausfüllprozeduren
veranschaulichen, die entsprechend dem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung durchgeführt werden;
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31 ist
ein Diagramm, das die Bilder veranschaulicht, die nach den Überspring-
und Ausfüllprozeduren
gedruckt wurden, die bezüglich
des Textes A entsprechend dem vierten Arbeitsbeispiel der vorliegenden
Erfindung durchgeführt
wurden; und
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die 32(a)–32(c) sind Diagramme, die einen Prozess veranschaulichen,
in dem ein Text B mit einer Außenkonturschriftart
erzeugt wird.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Die
vorliegende Erfindung wird in der folgenden Abfolge auf der Grundlage
der Ausführungsformen
erläutert.
- A. Überblick über die
Ausführungsformen
- B. Vorrichtungsstruktur
- C. Erstes Arbeitsbeispiel
- D. Zweites Arbeitsbeispiel
- E. Drittes Arbeitsbeispiel
- F. Viertes Arbeitsbeispiel
- G. Modifikationen
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A. Überblick über die Ausführungsformen
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1 ist ein Diagramm, das die Weise darstellt,
in der einige der Pixel in einem Punktmuster mittels einer Prozedur übersprungen
werden, die entsprechend einem Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung
durchgeführt
wird. Die 1a und 1b sind Diagramme,
die in vergrößerter Form
einige der Punkte veranschaulichen, die den Buchstaben "B" als ein gedrucktes Bild bilden. 1a veranschaulicht das Punktmuster, das
existiert, bevor die Prozedur bezüglich dem Beispiel der vorliegenden
Erfindung durchgeführt,
wohingegen 1b das Punktmuster veranschaulicht,
das nach der Prozedur erhalten wird. Obwohl sich in der Praxis alle
aneinander grenzenden Punktpaare überlappen, um geschlossene
Flächen
zu bilden, sind hier aus Klarheitsgründen etwas kleinere Punkte
gezeigt.
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Wie
es aus den Zeichnungen ersichtlich ist, ist das Punktmuster, das
entsprechend eines Beispiels der vorliegenden Erfindung verarbeitet
wird, so ausgelegt, dass einige der Punkte in den Konturlinien,
die sich in der Richtung der Hauptabtastung erstrecken, übersprungen
werden. Das Durchführen dieser
Prozedur verringert das Tintenverlaufen entlang der Konturlinien
des Buchstabens "B" in der Richtung
der Hauptabtastung und erzielt eine scharf definierte Außenkontur.
In dem vorliegenden Arbeitsbeispiel werden einige der Punkte in
den Konturlinien, die sich in der Richtung der Hauptabtastung erstrecken, übersprungen,
da die Konturlinien dazu tendieren, in dieser Richtung in oben beschriebener Weise
zu verlaufen.
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Der
Grund, warum Konturlinien dazu neigen in der Richtung der Hauptabtastung
zu verlaufen, ist, dass die Tintenpunkte dazu neigen, in der Richtung der
Hauptabtastung länger
zu sein als in der Richtung der Nebenabtastung. Das ist so, weil
ein Druckkopf Tinte ausstößt, während er
sich relativ zu dem Druckmedium in die Richtung der Hauptabtastung bewegt,
und dadurch Tintentröpfchen
dazu veranlasst, sich auch mit einer bestimmten Geschwindigkeit
in diese Richtung relativ zu dem Druckmedium zu bewegen.
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Die 1c und 1d veranschaulichen
in vergrößerter Form
einige der Punkte, die den Buchstaben "L" als
ein gedrucktes Bild ausbilden. 1c veranschaulicht
das Punktmuster, das existiert, bevor die Prozedur, die zu einem
anderen Beispiel der vorliegenden Erfindung gehört, durchgeführt wird,
wohingegen 1d das Punktmuster veranschaulicht, das
nach der Prozedur erhalten wird.
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Diese
Prozedur ist ein Beispiel zweier Überspring-Prozeduren, die kombiniert werden. Gemäß der ersten
Pixelüberspringprozedur
werden alle Punkte, die von den Pixeln einer Reihe nach innen von
der Konturlinie ausgebildet werden, übersprungen. Die zweite Pixelüberspringprozedur
ist mit der in 1a gezeigten identisch.
Ein solches Überspringen
ist insbesondere dann wirkungsvoll, wenn ein spezieller Typ Druckmedium
verwendet wird, wie z. B. in Fällen,
in denen z. B. ein Text auf glattes Papier mit niedriger Tintenabsorption
gedruckt wird. Dieses Verfahren wird im Detail nachstehend mit Bezug
auf ein zweites Arbeitsbeispiel beschrieben.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das Verlaufen entlang Konturlinien durch Erstellen
einer speziellen Regel zum Verringern der Tintenmenge für die Punkte
in den Konturlinien gesteuert, die parallel zur Richtung der Hauptabtastung
in einer Druckvorrichtung zum Ausbilden von Bildern durch Ausstoß von Tintenpunkten
angeordnet sind, wobei sich einige Komponenten in der Richtung der
Hauptabtastung bewegen. Bei dem in 1 gezeigten
Beispiel entsprechen die Hochkonzentrationsbereiche, die die Buchstaben
bilden, den Bildbereichen, die aus Pixelfeldern zum Ausbilden spezieller
Punkttypen gemäß den Ansprüchen bestehen.
Die vorliegende Erfindung ist ebenso auf Fälle anwendbar, in denen Konturlinien
durch Anordnen von Hochkonzentrationsbereichen verschiedener Farben
zueinander benachbart ausgebildet werden, wie z. B. wenn schwarze
Zeichen oder Buchstaben auf gelbem Hintergrund gedruckt werden.
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B. Vorrichtungsaufbau
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2 ist
ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Drucksystems zeigt, das
gemäß einem
Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgelegt ist. Das Drucksystem
umfasst einen Computer 88 als eine Drucksteuervorrichtung
und einen Farbdrucker 20 als eine Druckeinheit. Eine Kombination
des Farbdruckers 20 und des Computers 88 kann
als eine Druckvorrichtung bezeichnet werden.
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Der
Computer 88 führt
ein Anwendungsprogramm 95 mit Hilfe eines speziellen Betriebssystems aus.
Das Betriebssystem weist einen Video-Treiber 94 oder Druckertreiber 96 auf,
und die Druckdaten PD, die an den Farbdrucker 20 weitergegeben
werden sollen, werden von dem Anwendungsprogramm 95 über diese
Treiber ausgegeben. Das Anwendungsprogramm 95 verarbeitet
Bilder in gewünschter Weise
und zeigt diese Bilder auf einem CRT 21 über den
Video-Treiber 94 an.
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Wenn
das Anwendungsprogramm 95 einen Druckbefehl ausgibt, empfängt der
Druckertreiber 96 des Computers 88 Bilddaten von
dem Anwendungsprogramm 95, und das Ergebnis wird in Druckdaten PD
umgewandelt, die an den Farbdrucker 20 zu senden sind.
Bei dem in 2 gezeigten Beispiel umfasst
der Druckertreiber 96 ein Auflösungsumwandlungsmodul 97,
ein Farbumwandlungsmodul 98, ein Halbtonmodul 99,
einen Druckdatengenerator 100, einen Konturlinienextrahierer 101,
einen Tintenmengenverringerer 102 und eine Farbumwandlungstabelle
LUT. Bei dem vorliegenden Arbeitsbeispiel bilden das Auflösungsumwandlungsmodul 97,
das Farbumwandlungsmodul 98 und das Halbtonmodul 99 den
in den Ansprüchen
beanspruchten Punktdatengenerator.
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Die
Rolle des Auflösungsumwandlungsmoduls 97 ist
es, die Auflösung
(d. h. die Anzahl der Pixel pro Einheitslänge) der Farbvideodaten, die
von dem Anwendungsprogramm 95 gehandhabt werden, in eine
Auflösung
umzuwandeln, die von dem Druckertreiber 96 gehandhabt werden
kann. Die Videodaten, deren Auflösung
in dieser Weise umgewandelt wurden, bilden Videoinformation, die
aus drei Farben RGB besteht. Das Farbumwandlungsmodul 98 wandelt
die RGB-Videodaten
in Multitondaten um, um eine Vielzahl von Tintenfarben zu erhalten,
die für den
Farbdrucker 20 geeignet sind. Die Umwandlung wird für jedes
Pixel durchgeführt,
wobei auf die Farbumwandlungstabelle LUT Bezug genommen wird.
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Die
farbumgewandelten Multitondaten können z. B. 256 Grauskalenwerte
aufweisen. Das Halbtonmodul 99 führt eine Halbtonprozedur durch,
die ausgelegt ist, um diese Grauskalenwerte mit Hilfe des Farbdruckers 20 durch
Ausbilden zerstreuter Tintenpunkte darzustellen. Die als Ergebnis
der Halbtonprozedur erzeugten Halbtondaten werden in der Reihenfolge
der zu dem Farbdrucker 20 durch den Druckdatengenerator 100 weiterzuleitenden
Daten aneinandergereiht und als Enddruckdaten PD ausgegeben. Die
Druckdaten PD umfassen Rasterdaten zum Spezifizieren der Art, in
der Punkte während
einer jeweiligen Hauptabtastung aufgezeichnet werden, und Daten
zum Spezifizieren des Vorschubbetrags in der Richtung der Nebenabtastung.
Die von dem Konturlinienextrahierer 101 und dem Tintenmengenverringerer 102 durchgeführten Funktionen werden
nachstehend beschrieben. Der Druckdatengenerator 100 und
der Tintenmengenverringerer 102 entsprechen einem Punktdateneinsteller
in den Ansprüchen.
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Der
Druckertreiber 96 ist ein Programm zum Ausführen der
beim Erzeugen der Druckdaten PD involvierten Funktionen. Die Programme
zum Ausführen
der Funktionen des Druckertreibers 96 werden als Produkte
zugeführt,
die auf computerlesbaren Speichermedien gespeichert sind. Beispiele
solcher Speichermedien sind Floppydisks, CD-ROMs, magnetooptische
Disks, IC-Karten, ROM-Magnetbänder, Lochkarten,
gedrucktes Material inklusive Barcodes und anderer Symbole, computerinterne
Speichervorrichtungen (RAM, ROM und andere Arten von Speichern)
und externe Speichervorrichtungen sowie verschiedene andere Typen
von computerlesbaren Medien.
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3 ist
ein schematisches Blockdiagramm des Farbdruckers 20. Der
Farbdrucker 20 umfasst einen Sekundär-Abtast/Vorschub-Mechanismus zum Transportieren
des Druckpapiers P in der Richtung der Unterabtastung bzw. Nebenabtastung
mittels eines Papierzufuhrmotors 22, einen Haupt-Abtast/Vorschub-Mechanismus
zum sich Hin-und-her-bewegen eines
Schlittens 30 in axialer Richtung (Richtung der Hauptabtastung)
einer Walze 26 mittels eines Schlittenmotors 24,
einen Kopfantriebsmechanismus zum Ausstoßen der Tinte und Ausbilden
von Punkten durch Aktivieren der Druckkopfeinheit 60 (Druckkopfbaugruppe),
die auf dem Schlitten 30 montiert ist, und eine Steuerschaltung 40 zum
Austauschen von Signalen zwischen dem Papierzufuhrmotor 22,
dem Schlittenmotor 24, der Druckkopfeinheit 60 und
einem Steuerpaneel 32. Die Steuerschaltung 40 ist durch
einen Verbinder 56 mit dem Computer 88 verbunden.
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Der
Sekundär-Abtast/Vorschub-Mechanismus
zum Transportieren des Druckpapiers P umfasst einen Getriebezug
(nicht dargestellt) zum Übertragen der
Drehung des Papierzufuhrmotors 22 auf die Walze 26 und
eine Rolle (nicht dargestellt) zum Transportieren des Druckpapiers.
Der Haupt-Abtast/Vorschub-Mechanismus zum Hin-und-her-bewegen des Schlittens 30 umfasst
eine Gleitwelle 43, die parallel zu der Achse der Walze 26 montiert
ist und dazu dient, den Schlitten 30 gleitend zu unterstützen, eine Riemenscheibe 38 zum
Spannen eines Endlosantriebsriemens 36 von dem Schlittenmotor 24 und
einen Positionssensor 39 zum Messen der Anfangs-Position
des Schlittens 30.
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4 ist
ein Blockdiagramm, das die Struktur eines Farbdruckers 20 auf
der Grundlage der Steuerschaltung 40 veranschaulicht. Die
Steuerschaltung 40 besteht aus einer arithmetischen Booleschen
Schaltung, die eine CPU 41, einen programmierbaren ROM
(PROM) 43, einen RAM 44 und einen Zeichengenerator
(CG) 45, der Punktmatrizen für Zeichen enthält, umfasst.
Die Steuerschaltung 40 umfasst ferner eine zweckbestimmte
I/F-Schaltung 50 zum Erzeugen einer zweckbestimmten Schnittstelle
zu externen Motoren und Ähnlichem,
eine Kopfsteuerschaltung 52, die an die zweckbestimmte I/F-Schaltung 50 angeschlossen
ist und ausgelegt ist, Tinte durch Aktivieren der Druckkopfeinheit 60 auszustoßen, und
eine Motoransteuerschaltung 54 zum Betätigen des Papierzufuhrmotors 22 und
des Schlittenmotors 24. Die zweckbestimmte I/F-Schaltung 50 enthält eine
parallele Schnittstellenschaltung und ist in der Lage, Druckdaten
PD von dem Computer 88 über
den Verbinder 56 zu empfangen. Der Farbdrucker 20 druckt
den Druckdaten PD entsprechende Bilder. Der RAM 44 wirkt
als ein Pufferspeicher für
das temporäre
Speichern der Rasterdaten.
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Die
Druckkopfeinheit 60 weist einen Druckkopf 28 auf
und ermöglicht
eine Anbringung von Tintenpatronen. Die Druckkopfeinheit 60 kann
als eine Einzelkomponente auf dem Farbdrucker 20 montiert und
davon entfernt werden. Mit anderen Worten wird, die Druckkopfeinheit 60 ersetzt,
wenn der Druckkopf 28 ersetzt werden muss.
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C. Erstes Arbeitsbeispiel
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5 ist
ein Flussdiagramm einer entsprechend dem ersten Arbeitsbeispiel
der vorliegenden Erfindung durchgeführten Punktüberspringprozedur. Gemäß dem ersten
Arbeitsbeispiel wird jeder zweite Punkt in den Konturlinien, die
parallel zu der Richtung der Hauptabtastung angeordnet sind, übersprungen, wie
es in 1b gezeigt ist. Somit wird die
Tintenmenge auf systematische Weise in der Richtung der Hauptabtastung
verringert, und es wird weniger Tinte entlang der Konturlinien abgeschieden.
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In
Schritt S101 extrahiert der Konturlinienextrahierer 101 die
Konturlinien, die zu der Richtung der Hauptabtastung parallel sind.
Bei dem vorliegenden Arbeitsbeispiel kann ein Filter einer ersten
Ableitung, z. B. derjenige, der in 6a gezeigt
ist, als der einfachste Konturlinienextraktionsfilter für eine solche Extraktion
verwendet werden. Dieser Filter weist eine Direktionalität in der
Richtung der Nebenabtastung auf und kann die Konturlinien extrahieren,
die parallel zu der Richtung der Hauptabtastung sind. Wie hierin verwendet
bezieht sich der Begriff "Konturlinie" auf einen Bereich
einer einzelnen Pixelbreite, die die äußerste Grenze eines Bildbereichs
definiert, der aus einem Pixelfeld zum Ausbilden spezifischer Punkttypen
besteht. Eine solche Linie ist angrenzend an eine Diskontinuität angeordnet,
deren einzigartigen Attribute (Punktgröße oder Farbe) diesen Bildbereich
definieren. Diese Diskontinuität
kann eine Grenze zwischen punktbildenden Pixeln und punktfreien
Pixeln sein, wie es z. B. in 1a gezeigt
ist. Konturlinien, die parallel zu der Richtung der Hauptabtastung
angeordnet sind, werden nachstehend als "Querkonturlinien" bezeichnet, und solche, die parallel
zu der Richtung der Nebenabtastung angeordnet sind, werden als "Längskonturlinien" bezeichnet.
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Der
Konturlinienextraktionsfilter kann jeder Filter sein, der in der
Lage ist, Querkonturlinien zu extrahieren. Es kann ein Richtungsfilter
sein, wie z. B. der in 6b gezeigte,
oder ein Nichtrichtungsfilter, wie z. B. der in 6c gezeigte.
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7 ist ein Diagramm, das die Tintenratenverringerungsprozedur
darstellt. 7a veranschaulicht das Punktmuster,
das vor der Tintenratenverringerungsprozedur existiert. In diesem
Beispiel ist ein einzelner Punktgrößentyp enthalten, und die Halbtondaten
können
nur zwei Werte annehmen: "0" (es gibt keinen
Punkt) und "1" (Punkt vorhanden).
Die leeren Spalten in den Zeichnungen veranschaulichen Fälle, in
denen keine Daten vorhanden sind. Das Anwenden des oben beschriebenen
Filters erster Ableitung auf dieses Punktmuster erzielt Ergebnisse,
wie sie in 7b gezeigt sind. Diese
Filterergebnisse zeigen an, dass obwohl die Konturlinien auf der
oberen Seite eines Bildes unverändert
extrahiert werden, die Konturlinien auf der unteren Seite des Bildes
als Konturlinien des entgegengesetzten Vorzeichens an Pixelpositionen
erscheinen, die ein Pixel niedriger angeordnet sind. Konturlinien,
wie z. B. die in 7c gezeigten, können durch
Umkehren des Vorzeichens der Konturlinien auf der unteren Seite
des Bildes und deren Verschieben um ein Pixel nach oben erhalten werden.
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In
Schritt S102 spezifiziert der Tintenmengenverringerer 102 die
Punkte, die zu überspringen sind.
Die Anzahl der übersprungenen
Punkte kann z. B. ungefähr
gleich der Hälfte
der Punkte in einer Konturlinie sein, wobei in diesem Fall gerade
nummerierte Punkte in der Richtung der Hauptabtastung übersprungen
werden. Demzufolge kann die Menge an Tinte, die zugeführt wird,
um eine Konturlinie zu bilden, um die Hälfte verringert werden, und
die sich in Richtung der Hauptabtastung erstreckenden Punkte können miteinander
verbunden werden, was es möglich
macht, die Tintenanhäufung
zu minimieren.
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8 ist
ein Flussdiagramm, das die exakte Reihenfolge veranschaulicht, in
der die zu überspringenden
Punkte auf eine spezifische Weise während des Schritts S102 verarbeitet
werden. Im Schritt S201 werden Standardeinstellungen durch den Tintenmengenverringerer 102 aus gewählt. Das
Auswählen
der Standardeinstellungen auf diese weise enthält das Durchführen eines
Betriebs, bei dem die Flags F0 zum Spezifizieren der zu überspringenden Punkte
für jedes
Pixel auf Null gesetzt werden. Im Schritt S202 arbeitet der Tintenmengenverringerer 102 ausgelegt
auf die in Schritt S101 verarbeiteten Daten, die in Richtung der
Hauptabtastung für
jede Abtastlinie abgetastet werden. Im Schritt S203 bestimmt der
Tintenmengenverringerer 102, ob ein Punkt auf einer Konturlinie
in der Richtung der Hauptabtastung liegt. Das Verarbeitungsergebnis, das
im Schritt S101 erhalten wird, kann verwendet werden, um das Ergebnis
auf der Grundlage des entsprechenden Pixelwerts zu bestimmen. In
dem betrachteten Beispiel kann geschlossen werden, dass ein Punkt
auf der Konturlinie liegt, wenn der Pixelwert 1 ist. Der Betrieb
fährt mit
Schritt S204 fort, wenn bestimmt wird, dass der Punkt auf der Konturlinie
liegt, und mit Schritt S207, wenn bestimmt wird, dass der Punkt
ausserhalb der Konturlinie liegt.
-
Im
Schritt S204 zählt
der Tintenmengenverringerer 102 die Punkte auf der Konturlinie.
Im Schritt S205 wählt
der Tintenmengenverringerer 102 eine Einstellung für das Flag
F0 auf der Grundlage der Zählung
aus. Insbesondere wird "–1" für das Flag
F0 eines Pixels ausgewählt,
das anzeigt, dass der Punkt zu überspringen
ist, wenn eine gerade Zählung
N erhalten wird (Schritt S2606). Umgekehrt wird die Standardeinstellung
0 für das
Flag F0 beibehalten, wenn eine ungerade Zählung erhalten wird.
-
Im
Schritt S203 wird die Zählung
N auf Null zurückgesetzt,
wenn der Tintenmengenverringerer 102 bestimmt hat, dass
der Punkt ausserhalb der Konturlinie in der Richtung der Hauptabtastung
liegt. Ein Flag F0, wie z. B. das in 7d gezeigte,
kann als Ergebnis einer solchen Verarbeitung erhalten werden. Solche
Flags F0 stellen Daten zum Spezifizieren der zu überspringenden Punkte dar.
Das Erhalten dieses Verarbeitungsergebnisses beendet die Prozedur
zum Spezifizieren der zu überspringenden Punkte
(Schritt S102 in 5).
-
Im
Schritt S103 überspringt
der Tintenmengenverringerer 102 einige Punkte. Die Prozedur
wird durch ein Verfahren durchgeführt, in dem die Werte der von
dem Flag F0 in 7d spezifizierten Pixel von
dem in 7a gezeigten nicht verarbeiteten Punktmuster
geändert
werden. In diesem Beispiel werden die Punkte durch ein Verfahren übersprungen,
bei dem die Werte der Pixel mit einem Flag F0 von –1 in dem
in 7a gezeigten nicht verarbeiteten
Punktmuster von "1" auf "0" geändert
werden. Ein dünneres
ausgebildetes Punktmuster (7e) wird dadurch
erhalten.
-
Durch
ein solches Überspringen
kann regelmäßig die
Tintenmenge verringert werden, die zugeführt wird, um die Punkte für die parallel
zu der Richtung der Hauptabtastung angeordneten Konturlinien zu
bilden, welches die Richtung ist, in der die Tinte zum Ansammeln
neigt. Demzufolge kann das Verlaufen der Konturlinie verringert
werden. Obwohl obiges Beispiel mit Bezug auf einen Fall beschrieben
wurde, bei dem die Tintenmenge regelmäßig durch Überspringen der gerade nummerierten
Punkte verringert wird, ist das "systematische" Konzept nicht allein
auf dieses Verfahren beschränkt.
Es ist möglich,
das Verfahren z. B. dahingehend anzupassen, dass einer von drei
Punkten übersprungen
wird.
-
Die
zur Bildung einer Konturlinie zugeführte Tintenmenge wird nicht
notwendigerweise durch Überspringen
einiger Punkte verringert. Zum Beispiel kann die Tintenmenge ebenfalls
durch Verringerung der Punktgröße verringert
werden. Alternativ kann das Verfahren, in dem die Tinten menge auf
systematische Weise verringert wird, auf Fälle beschränkt werden, in denen große Punkte
ausgebildet werden.
-
In
obigem Beispiel wurde die Tintenmenge durch Löschen der gerade nummerierten
Punkte aus einer kontinuierlichen Folge von Punkten im Schritt S205
verringert, die sich in Richtung der Hauptabtastung erstrecken.
Selbst mit geraden Zahlen ist es allerdings nicht ratsam, irgendwelche
Punkte in einer Konturlinie zu überspringen,
die in die Richtung der Nebenabtastung angeordnet sind. Wie es z.
B. in 7f gezeigt ist, ist eine Konturlinie
in Richtung der Nebenabtastung durch die Spalte I bei Abwesenheit von
Punkten in der Spalte J ausgebildet. Es ist nicht ratsam, Punkte
in solchen Fällen
zu überspringen. Diese
Art der Prozedur kann zum Beispiel im Schritt S206 mit Bezug auf
Pixelwerte ausgeführt
werden, die nebeneinander in der Richtung der Hauptabtastung angeordnet
sind.
-
D. Zweites Arbeitsbeispiel
-
9 ist
ein Flussdiagramm einer Punktüberspringprozedur,
die in Übereinstimmung
mit dem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.
In dem zweiten Arbeitsbeispiel werden zwei Überspringprozeduren durchgeführt. In der
ersten Überspringprozedur
wird die Tintenmenge für
die Punkte verringert, die bestimmt sind, um die Pixel auf einer
Reihe nach innen von der Konturlinie aus gesehen zu bilden, und
nicht auf der Konturlinie selbst. Es ist somit möglich, zum Beispiel Hochkonzentrationsbilder
mit scharf definierten Aussenkonturen auf glattem Papier mit niedriger
Tintenabsorption zu drucken. Die zweite Überspringprozedur beinhaltet
das Überspringen
von Punkten von einer Konturlinie und ist dieselbe wie diejenige,
die mit Bezug auf das erste Arbeitsbeispiel beschrieben wurde.
-
Der
Tintenmengenverringerer 102 führt die erste Überspringprozedur
im Schritt S301 durch. Ein solches Überspringen wird ausgeführt, um
das Zuführen
von Tinte an die Punkte zum Ausbilden von Pixeln einer Reihe von
der Konturlinie nach innen regelmäßig zu verringern, wie es oben
beschrieben wurde.
-
10 ist ein Diagramm, das die Art darstellt,
in der die Tintenmenge gemäß dem zweiten
Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung verringert wird. Die
Zeichnung zeigt die Halbtondaten, die eine einzelne Hauptabtast-Linie darstellen.
Die vor einer Überspringprozedur
existierenden Daten sind in 10a gezeigt.
Gemäß diesen
Daten zeigt "1" das Vorhandensein
eines Punktes an und "0" zeigt das Fehlen
eines Punktes an. 10b zeigt die durch Extrahieren
einer Längskonturlinie
durch ein Verfahren auf der Grundlage der mit Bezug auf das erste
Arbeitsbeispiel beschriebenen Technik erhaltenen Ergebnisse. Die 10c und 10d zeigen
Flags F1 und F2, die verwendet werden, um die Notwendigkeit zum
Ausbilden von Punkten für
besondere Pixel zu bestimmen. Das Verfahren zum Einstellen der Flags F1
und F2 wird nachstehend beschrieben. 10e zeigt
ein logisches Produkt der Flags F1 und F2, das verwendet wird, um
die in 10f gezeigten Daten zu erhalten.
Die in 10f gezeigten Daten zeigen Punktmuster
an, die von der ersten Überspringprozedur
herrühren.
Die oben beschriebene Prozedur wird in der folgenden Abfolge ausgeführt.
-
11 ist
ein Flussdiagramm einer ersten Punktüberspringprozedur, die entsprechend
dem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird.
Im Schritt S401 werden Standardeinstellungen durch den Tin tenmengenverringerer 102 ausgewählt. Das
Auswählen
von Standardeinstellungen auf diese Weise enthält das Auswählen von "0" als
den Ausgangszustand der Flags F1 und F2 zum Bestimmen, ob ein Zielpixel
aufzuzeichnen ist. Im Schritt S402 extrahiert der Konturlinienextrahierer 101 eine
Konturlinie aus den Halbtondaten. Im Gegensatz zum ersten Arbeitsbeispiel
enthält
diese Konturlinie auch eine Längskonturlinie.
Eine schräge Konturlinie
kann in diesem Fall ebenfalls extrahiert werden.
-
Im
Schritt S403 verwendet der Tintenmengenverringerer 102 Daten,
die von der zuvor erwähnten
Konturlinienextraktionsprozedur (10b)
erzeugt werden, um den Einstellungstyp für das Flag F1i eines i-ten
Zielpixels Gi auf der Grundlage eines Pixelwertes Gi + 1 zu bestimmen,
das einen Pixel rechts von dem Zielpixel Gi angeordnet ist. Wenn
der Pixelwert Gi + 1 Null ist, wird das Flag F1i auf denselben Wert
gesetzt wie das Flag F1i – 1
des unmittelbar vorausgehenden Zielpixels und der Betrieb fährt mit Schritt
S408 fort (Schritt S404). Dementsprechend wird derselbe Wert (Null)
für das
Flag F11 des Pixels 1 wie für
das Flag F10 in dem Ausgangszustand (10c)
ausgewählt.
-
Die
folgende Prozedur wird durchgeführt (Schritt
S405), wenn der Pixelwert Gi + 1 gleich 1 ist. Das Flag F1i wird
auf 1 gesetzt, wenn das Flag F1i – 1 gleich Null ist (Schritt
S406). Das Flag F1i wird auf Null gesetzt, wenn das Flag F1i – 1 gleich
1 ist (Schritte S405 und 5407). Demzufolge ist das Flag F12 des
Pixels 2 gleich 1, und das Flag F19 des Pixels 9 ist gleich Null
(10c). Wenn das Flag F1 gesetzt ist,
fährt der
Betrieb im Schritt S408 fort. Das Flag F1 ist somit erzeugt.
-
Im
Schritt S408 verwendet der Tintenmengenverringerer 102 Daten,
die von der Konturlinienextraktionsprozedur (10b)
erzeugt werden, um den Einstellungstyp für das Flag F2i eines Zielpixels Gi
auf der Grundlage eines Pixelwertes Gi – 2 zu bestimmen, das zwei
Pixel links von dem Zielpixel Gi angeordnet ist. Wenn der Pixelwert
Gi – 2
Null ist, wird das Flag F2i auf denselben Wert gesetzt wie das Flag
F2i – 1
des unmittelbar vorausgehenden Zielpixels, und der Betrieb fährt mit
Schritt S413 fort (Schritt S409). Demzufolge wird derselbe Wert
(Null) für
die Flags F21–F24
der Pixel 1–4
für das
Flag F20 in dem Ausgangszustand ausgewählt (10d).
-
Die
folgende Prozedur wird durchgeführt (Schritt
S410), wenn der Pixelwert Gi – 2
gleich 1 ist. Das Flag F2i wird auf 1 gesetzt, wenn das Flag F2i – 1 gleich
Null ist (Schritt S411). Das Flag F2i wird auf Null gesetzt, wenn
das Flag F2i – 1
gleich 1 ist (Schritt S412). Demzufolge ist das Flag F15 des Pixels
5 gleich 1 und das Flag F112 des Pixels 12 ist gleich Null (10d). Wenn das Flag F2 gesetzt ist, fährt der
Betrieb im Schritt S413 fort. Somit ist das Flag F2 erzeugt.
-
Im
Schritt S413 führt
der Tintenmengenverringerer 102 spezifische Berechnungen
durch und berechnet ein dünneres
Muster. Diese Berechnungen werden unter Verwendung der extrahierten
Konturliniendaten X (10b) in Verbindung
mit den Flags F1 und F2 durchgeführt.
Die oben beschriebene Prozedur wird jedes Mal um ein Zielpixel verschoben
(Schritt S414), um die gesamten Daten abzudecken (Schritt 415).
-
Die
an die Konturlinie angrenzenden Punkte können so übersprungen werden, wie es
in 10f gezeigt ist. Insbesondere bilden
die Pixel 3 und 10 eine Längskonturlinie
in 10f, während die Pixel 4 und 9, die
daran angrenzen und im Inneren davon angeordnet sind, übersprungen
werden. Diese Prozedur unterscheidet sich von der Über springprozedur des
ersten Arbeitsbeispiels und involviert die Richtung der Hauptabtastung
und die Richtung der Nebenabtastung. Diese Prozedur kann ebenso
in einer schrägen
Richtung durchgeführt
werden.
-
12 ist ein Diagramm, das die Art veranschaulicht,
in der die erste und die zweite Tintenmengenverringerungsprozedur
entsprechend dem zweiten Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung
durchgeführt
werden. 12a veranschaulicht ein Punktmuster,
das vor der Überspringprozedur
existiert. 12b veranschaulicht Daten,
die beim Extrahieren einer Konturlinie während des Schritts S402 in 11 erhalten
werden. Diese Daten entsprechen den in 10b gezeigten
Daten. Es kann aus den Zeichnungen entnommen werden, dass die Konturlinien
sowohl in Richtung der Hauptabtastung als auch in Richtung Nebenabtastung
extrahiert werden. 12c veranschaulicht
die Punktmuster, die anschließend
and die erste Überspringprozedur
erhalten werden, welche die in 11 gezeigte
Prozedur ist. Die sich ergebenden Daten entsprechen den in 10b gezeigten Daten. Bei dieser Prozedur
werden einige der Pixelpunkte im Inneren der Quer- und Längskonturlinien übersprungen.
Wenn die erste Überspringprozedur
beendet ist, fährt
der Betrieb mit Schritt S302 fort (9).
-
In
den Schritten S302 und 303 führt
der Tintenmengenverringerer 102 dieselbe Prozedur wie in dem
ersten Arbeitsbeispiel durch, wobei Flagdaten wie die in 12d gezeigten erzeugt werden. Die in 12d gezeigten Flagdaten sind dieselben
wie die in 7d. Das dünnere Punktmuster
des zweiten Arbeitsbeispiels kann auf dieselbe Weise wie sie in 12d gezeigt ist (Schritt S304) durch Addieren dieser
Flagdaten und des Punktmusters erhalten werden, das von der ersten Überspringprozedur
in 12b erhalten wird.
-
13 ist ein Diagramm, das das Punktmuster
zeigt, das erhalten wird, nachdem die Tintenmenge durch ein anderes Überspringverfahren
verringert wurde. In 13a werden nur
die Punkte angrenzend an das Innere der Querkonturlinie übersprungen,
während
das Überspringen
nicht auf Punkte angewendet wird, die an das Innere der Querkonturlinie angrenzen.
In 13b werden nur die Hälfte der
an das Innere der Querkonturlinie angrenzenden Punkte Übersprungen.
In 13c sind die Punkte auf der Querkonturlinie
und die Punkte im Inneren der Linie in versetzter Weise durch Überspringen
nur der Hälfte
der an das Innere der Querkonturlinie angrenzenden Punkte angeordnet.
-
Das
vorliegende Arbeitsbeispiel ermöglicht es
auch, dass Punkte, die größer als
eine bestimmte Größe sind,
nur in dem Fall eines Druckers 20 übersprungen werden, der in
der Lage ist, Punkte verschiedener Größen auszubilden. Das Punktüberspringen
kann auch durch Ändern
der Punktgröße ersetzt
werden.
-
14 ist ein Diagramm, das das Punktmuster
veranschaulicht, das erhalten wird, nachdem die Tintenmenge durch Änderung
der Punktgröße verringert
wurde. In 14a werden kleine Punkte
an Stellen ausgebildet, an denen große Punkte entsprechend dem
zweiten Arbeitsbeispiel übersprungen wurden.
In 14b werden kleine Punkte an Stellen ausgebildet,
an denen große
Punkte aus dem Bereich innerhalb einer Konturlinie gelöscht wurden, ohne
kleine Punkten an Stellen auszubilden, an denen große Punkte
von einer Querkonturlinie gelöscht wurden.
Die Tintenmenge kann so durch selektives Überspringen einiger Punkte
oder durch Ausbilden kleiner Punkte verringert werden, entsprechend
den Punktpositionen innerhalb eines Bildbereichs (Linienzeichnungsbereich).
-
Das
Zerlaufen von Konturlinien sollte vorzugsweise genauer durch Verringern
der Punktgröße oder
durch Anwenden eines Verfahrens, durch das Punkte angrenzend an
die Konturlinien wie oben beschrieben übersprungen werden, verringert
werden. Die mit Bezug auf das zweite Arbeitsbeispiel beschriebenen
Verfahren sind besonders effektiv, wenn ein Versuch unternommen
wird, Hochkonzentrationsbilder mit klar definierten Außenkonturen
auf glattem Papier mit niedriger Tintenabsorption zu drucken.
-
E. Drittes Arbeitsbeispiel
-
Das
dritte Arbeitsbeispiel unterscheidet sich von den oben beschriebenen
Arbeitsbeispielen dahingehend, dass die Überspringprozedur entsprechend
dem Druckmodus verändert
wird. Die folgenden Druckmodusparameter werden verwendet, um die
Besonderheiten der Überspringprozedur
zu bestimmen, die in dem vorliegenden Arbeitsbeispiel angewendet
wird:
- (1) Druckauflösung
- (2) Tintenfarbe (ausgewählt
aus "alles schwarz" und "Farbe")
- (3) Typ des Druckmediums
-
15 ist
ein Diagramm, das ein Beispiel des Überspringens veranschaulicht,
das durchgeführt
wird, wenn die Druckauflösung
in Richtung der Hauptabtastung höher
ist als in Richtung der Nebenabtastung. Die Zeichnung veranschaulicht
in vergrößerter Form
einige der Tintenpunkte, die den Buchstaben "B" als
gedrucktes Bild bilden. Die Zeichnung illustriert die Weise, in
der einige Pixel übersprungen werden,
wenn die Druckauflösung
720 dpi in Richtung der Hauptabtastung und 360 dpi in Rich tung der Nebenabtastung
beträgt.
Die linke Seite der Zeichnung veranschaulicht die Bedingung, die
vor der Überspringprozedur
existiert, und die rechte Seite der Zeichnung veranschaulicht das
Punktmuster, das an die Überspringprozedur
folgend erhalten wird. Es kann aus der Zeichnung entnommen werden,
dass diejenigen Punkte, die die Konturlinien (Querkonturlinien)
in Richtung der Hauptabtastung bilden, übersprungen werden.
-
Folgendes
ist der Grund für
das Überspringen
einiger Pixel in einer Konturlinie, die parallel zu der Richtung
der Hauptabtastung angeordnet ist. Ein geschlossenes Bild wird durch
vollständiges
Ausfüllen
der Pixel mit Tintenpunkten ausgebildet. Wenn allerdings die Pixel
in der Richtung der Hauptabtastung größer sind als in der Richtung
der Nebenabtastung in der in der Zeichnung gezeigten Weise, erstreckt sich
die Tinte ultimativ weit über
die Pixel in der Richtung der Hauptabtastung hinaus. In dem besonderen Fall
eines Druckprozesses, bei dem Tintentröpfchen ausgestoßen werden,
während
der Druckkopf sich in Richtung der Hauptabtastung bewegt, bilden
die in der Richtung der Hauptabtastung angeordneten Punkte eine
kontinuierliche Anordnung, so dass die Tinte zum Ausbilden der Querkonturlinien
dazu neigt, sich anzusammeln und zu zerlaufen. Ein anderes Merkmal
des Prozesses, bei dem Tintentröpfchen ausgestoßen werden,
während
der Druckkopf sich in der Richtung der Hauptabtastung bewegt, ist
dass, da die Tintentröpfchen
eine bestimmte Geschwindigkeit in der Richtung der Hauptabtastung
in obiger Weise annehmen, der Prozess dazu neigt, Punkte zu erzielen,
die in Richtung der Hauptabtastung länger sind als in Richtung der
Nebenabtastung. Diese Ergebnisse zeigen, dass es im allgemeinen
vorzuziehen ist, einige der Tintenpunkte zu überspringen, die eine Querkonturlinie
bilden, wenn die Druckauflösung
in Richtung der Hauptabtastung höher
ist als in Richtung der Nebenabtastung.
-
16 ist ein Diagramm, das ein Beispiel des Überspringens
veranschaulicht, das durchgeführt
wird, wenn Drucken unter Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
durchgeführt
wird, das für eine
Druckauflösung
ausgelegt ist, die in der Richtung Nebenabtastung höher ist
als in der Richtung Hauptabtastung. Der Begriff "hochdichtes Düsenfeld" bezieht sich hier auf eine Reihe von
Düsen,
die bei dem vorliegenden Arbeitsbeispiel mit weniger als 1/300 eines
Inches beabstandet sind. 16a ähnelt 15 dahingehend,
dass sie ein Diagramm zeigt, das die vergrößerte Form einiger Tintenpunkte
veranschaulicht, die ein gedrucktes Bild in Form eines Buchstabens
bilden. Die Zeichnung illustriert die Weise, in der einige Pixel übersprungen
werden, wenn die Druckauflösung
360 dpi in Richtung der Hauptabtastung und 720 dpi in Richtung der
Nebenabtastung beträgt.
Die linke Seite der Zeichnung veranschaulicht die Bedingung, die
vor der Überspringprozedur existiert,
und die rechte Seite der Zeichnung veranschaulicht das Punktmuster,
das an die Überspringprozedur
folgend erhalten wird. Es kann der Zeichnung entnommen werden, dass
die Punkte, die die Konturlinien in Richtung der Nebenabtastung
bilden, übersprungen
werden. Der einzige Unterschied zwischen diesem Beispiel und dem
in 15 gezeigten Beispiel ist, dass die Überspringprozedur
nur durchgeführt
wird, wenn das Drucken unter Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
ausgeführt
wird.
-
16b ist ein Diagramm, das einen Druckkopf 28 veranschaulicht,
der ein hochdichtes Düsenfeld
enthält.
Der Druckkopf 28 umfasst ein Düsenfeld K schwarzer Tinte,
ein Düsenfeld
C dunkler Cyantinte, ein Düsenfeld
heller Cyantinte, ein Düsenfeld
Magentatinte, ein Düsenfeld
heller Magentatinte und ein Düsenfeld
gelber Tinte. Das Düsenfeld
K schwarzer Tinte ist ein hochdichtes Düsenfeld, da es einen Düsenmittenabstand
von 1/360 eines Inches aufweist. Die anderen Düsenfelder sind keine hochdichten
Düsenfelder,
da deren Düsenmittenabstand
1/180 eines Inches beträgt.
Der Grund dafür,
dass das Düsenfeld K
mit schwarzer Tinte als ein hochdichtes Düsenfeld angesehen wird, liegt
darin, dass die Anzahl der Düsen
um einen Faktor von 2 höher
ist, um es zu ermöglichen,
schwarzen Text oder Linienzeichnungen mit hoher Geschwindigkeit
zu drucken.
-
Folgendes
ist der Grund dafür,
dass das Überspringen
nur durchgeführt
wird, wenn das Drucken unter Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
ausgeführt
wird. 17 ist ein Diagramm, das die
Weise veranschaulicht, in der Punkte unter Verwendung eines regulären Düsenfeldes
mit einem Düsenmittenabstand
von 1/180 eines Inches ausgebildet werden. Wie in der Zeichnung
gezeigt, werden die Punkte mit einem Mittenabstand von 1/720 eines Inches
(720 dpi) in Richtung der Nebenabtastung mit Hilfe eines Düsenfeldes
ausgebildet, dessen Düsenmittenabstand
1/180 eines Inches beträgt.
Wenn hier eine Querkonturlinie betrachtet wird, kann gesehen werden,
dass die Punkte, die zu einem ersten Raster gehören, im Zuge eines ersten Durchlaufs
(Durchlauf 1) in der Richtung der Hauptabtastung ausgebildet werden,
und Punkte, die zu einem zweiten Raster gehören, im Zuge eines zweite Durchlaufs
(Durchlauf 2) ausgebildet werden, Punkte, die zu einem dritten Raster
gehören,
im Zuge eines dritten Durchlaufs (Durchlauf 3) ausgebildet werden,
und Punkte, die zu einem vierten Raster gehören, im Zuge eines vierten Durchlaufs
(Durchlauf 4) ausgebildet werden.
-
Es
ist deshalb zu sehen, dass die angrenzenden Punkte in einer einzelnen
Längsrichtung durch
aufeinanderfolgende Hauptabtastungen ausgebildet werden, wenn diese
Punkte unter Verwendung eines gewöhnlichen Düsenfeldes ausgebildet werden.
Es ist klar, dass wenn z.B. die Punkte, die zu dem zweiten Raster
gehören,
ausgebildet werden, die Punkte, die zu dem ersten Raster gehören, während des
unmittelbar vorausgehenden Durchlaufs ausgebildet werden, aber die
Punkte, die zu dem dritten Raster gehören, noch nicht ausgebildet
sind. Wenn die Punkte, die zum vierten Raster gehören, ausgebildet
werden, wurden die Punkte, die zu dem fünften Raster gehören, bereits
ausgebildet. Es ist daher weniger wahrscheinlich, dass sich die
Tinte ansammelt, da die Punkte im Zuge von drei vorausgehenden Durchläufen ausgebildet
wurden.
-
18 ist
ein Diagramm, das die Weise veranschaulicht, in der Punkte unter
Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
mit einem Düsenmittenabstand
von 1/360 eines Inches ausgebildet sind. Wie es in der Zeichnung
gezeigt ist, werden die Punkte bei einem Mittenabstand von 1/720
eines Inches (720 dpi) in der Richtung der Nebenabtastung mit Hilfe
eines Düsenfeldes
ausgebildet, dessen Düsenmittenabstand
1/360 eines Inches beträgt.
Wenn hier eine Längskonturlinie
berücksichtigt
wird, ist zu sehen, dass Punkte, die zu dem ersten, dritten und
fünften Raster
gehören,
im Zuge eines ersten Durchlaufs (Durchlauf 1) ausgebildet werden,
und Punkte, die zu dem zweiten und dem dritten Raster gehören, die zwischen
den zuvor erwähnten
ungerade nummerierten Rastern angeordnet sind, anschließend im Zuge
eines zweiten Durchlaufs (Durchlauf 2) ausgebildet werden.
-
Es
ist daher zu sehen, dass Punkte angrenzend zu einander in Richtung
der Nebenabtastung durch aufeinanderfolgende Hauptabtastungen ausgebildet
werden, wenn diese Punkte unter Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
ausgebildet werden. Es ist deutlich, dass die Tinte sich wahrscheinlicher
als in dem in 17 gezeigten Fall ansammelt.
Diese Situation macht es wünschenswerter,
eine Überspringprozedur
auf die Punkte zum Ausbilden von Längskonturlinien anzuwenden,
wenn diese Punkte unter Verwendung eines hochdichten Düsenfeldes
ausgebildet werden.
-
Die
Leichtigkeit, mit der sich Tinte ansammelt, ändert sich mit dem Druckmedium.
Z.B. sammelt sich Tinte weniger wahrscheinlich an, wenn Bilder auf
einem Druckmedium mit hoher Tintenabsorptionsrate gedruckt werden
(wie z.B. Spezialpapier), wohingegen die Tintenansammlung leichter
dazu neigt sich anzusammeln, wenn Bilder auf einem Druckmedium mit
niedriger Tintenabsorptionsrate gedruckt werden (wie z.B. glattes
Papier).
-
Es
ist deshalb zu sehen, dass sich die Besonderheiten einer besonderen Überspringprozedur mit
der Druckauflösung,
der Düsenfelddichte
und dem Druckmediumtyp ändern.
-
19 ist ein Flussdiagramm, das das Drucken
und den Verarbeitungsablauf veranschaulicht, der für das dritte
Arbeitsbeispiel in der vorliegenden Erfindung verwendet wird. 20 ist
ein Blockdiagramm, das den Aufbau des Drucksystems veranschaulicht,
das für
das dritte Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet
wird. 21 ist ein Diagramm, das ein
Beispiel der grundlegenden Einstelloberfläche für die Druckmodi veranschaulicht, die
auf einem CRT 21 angezeigt werden. Der Aufbau des für das dritte
Arbeitsbeispiel verwendeten Drucksystems unterscheidet sich von
dem Aufbau des für das
erste Arbeitsbeispiel verwendeten Aufbaus durch einen zusätzlichen
Druckmodusauswähler 103.
-
Die
Druckprozedur ermöglicht
es, die Besonderheiten der Überspringprozedur
abhängig
von den Druckmodusparametern zu ändern.
Im Schritt S501 weist der Benutzer den Computer 88 an zu
drucken. Wenn im Schritt S502 ein Eigenschaftsknopf (nicht dargestellt)
innerhalb der Druck dialogbox auf dem CRT 21 angeklickt
wird, bewirkt der Druckmodusauswähler 103 (20),
dass die Eigenschaftseinstelloberfläche, wie sie in 21 gezeigt
ist, auf dem CRT 21 angezeigt wird.
-
Der
Benutzer kann verschiedene Parameter zum Auswählen des Druckmodus auf der
Eigenschaftseinstelloberfläche
spezifizieren. Die grundlegende Einstelloberfläche für Druckmodi in 21 enthält die folgenden
Elemente zum Spezifizieren dieser Parameter:
- (1)
Papiertypmenü PM:
ein Pulldown-Menü zum Auswählen eines
glatten Papiers oder eines speziellen Papiers.
- (2) Tintenfarbeauswahlknopf CLR: ein Knopf zum Auswählen der
Verwendung von Farbtinten oder der Verwendung einer schwarzen Tinte.
- (3) Druckauflösungseinstellschalter
SW: ein Pulldown-Menü zum
Auswählen
von Kombinationen von Auflösungen
in Richtung des Haupt-Scans und des Neben-Scans.
-
Der
Benutzer kann ebenfalls andere Parameter auf einer Volleinstellungsoberfläche für Druckmodi
auswählen,
aber diese Parameter werden bei der folgenden Beschreibung weggelassen.
-
Wenn
der Benutzer die verschiedenen Parameter für die Druckmodi im Schritt
S503 in 19 auswählt und das Drucken gestartet
wird, definiert der Druckertreiber 96 im Schritt S504 die
Besonderheiten der Überspringprozedur.
-
22 ist
ein Diagramm, das die Besonderheiten der Überspringprozedur veranschaulicht,
die im Schritt 504 entsprechend dem Druckmodus definiert werden.
In dem vor herigen Arbeitsbeispiel werden die Besonderheiten der Überspringprozedur
entsprechend dem Druckmediumstyp, der Tintenfarbe und der Druckauflösung definiert,
welche die Parameter zum Spezifizieren des Druckmodus sind.
-
In
dem vorliegenden Arbeitsbeispiel kann das Druckmedium glattes Papier
oder spezielles Papier sein. Darüber
hinaus gibt es nur zwei Optionen für die Tintenfarbe: Farbe und
alles schwarz. Es gibt drei Optionen für die Druckauflösung: 720
dpi × 360 dpi
(Richtung der Hauptabtastung × Richtung
der Nebenabtastung), 360 dpi × 720
dpi (das gleiche wie oben) und 720 dpi × 720 dpi (das gleiche wie
oben). Wenn das spezielle Papier als Druckmedium verwendet wird,
wird die Überspringprozedur
unabhängig vom
Typ der anderen Druckmodusparameter überflüssig. Der Grund liegt darin,
dass spezielles Papier Tinte schnell absorbieren kann, was eine Überspringprozedur
unnötig
macht. Die Besonderheiten der Überspringprozedur
sind jedoch in folgender Weise definiert, wenn glattes Papier als
Druckmedium verwendet wird.
-
Wenn
Punkte angrenzend zur Innenseite der Konturlinie betroffen sind,
wird die Überspringprozedur
unabhängig
von anderen Druckmodusparametern durchgeführt, wenn das Druckmedium glattes Papier
ist. Das ist die gleiche Überspringprozedur
wie die entsprechend dem obigen zweiten Arbeitsbeispiel durchgeführte.
-
Querkonturlinien
werden einer Überspringprozedur
unterzogen, wenn das Druckmedium glattes Papier ist, und die Druckauflösung in
Richtung des Hauptscannens 720 dpi beträgt. Der Grund dafür, dass
die Überspringprozedur
für eine
Druckauflösung
von 720 dpi × 720
dpi durchgeführt
wird, liegt darin, dass die Druckvorrichtung des vorliegenden Arbeitsbeispiels
nicht in der Lage ist, ausreichend kleine Tintentröpfchen zu
erzeugen, die zum Ausfül len
der Pixel mit 720 dpi × 720
dpi benötigt
werden. Ein Punktmuster wie das in 23 gezeigte
kann zum Beispiel in solch einem Fall ausgebildet werden. Einige
der Punkte, die sowohl zu den Querkonturlinien als auch zu den Längskonturlinien
gehören,
sollten vorzugsweise übersprungen
werden, da ausreichend kleine Tintentröpfchen, die in Pixel gefüllt werden
müssen,
im Allgemeinen mit einer Tintenstrahldruckvorrichtung bei einer
Auflösung
von größer als 1200
dpi × 1200
dpi schwierig zu erhalten sind.
-
Eine
Längskonturlinie
wird einer Überspringprozedur
nur dann unterzogen, wenn das Druckmedium glattes Papier ist, die
Druckauflösung
in Richtung der Nebenabtastung 720 dpi beträgt und die Tinte schwarz ist.
Der Grund, warum eine Überspringprozedur
für schwarze
Tinte ausgeführt
wird, liegt darin, dass das Düsenfeld
für schwarze
Tinte das einzige hochdichte Düsenfeld
ist, das in dem Druckkopf 28 vorgesehen ist. Mit einer
schwarzen Tinte wird Hochgeschwindigkeitsdrucken unter Verwendung
allein des Düsenfeldes
mit schwarzer Tinte durchgeführt.
-
24 ist
ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der Druckauflösung und
der Überspringprozedur
veranschaulicht. Der in der Zeichnung gezeigte Punkt ist ein Tintenpunkt,
der unter der Annahme erhalten wird, dass jeder Punkt einzeln ausgebildet
wird. Der Tintenpunkt weist die Dimension Rm in Richtung der Hauptabtastung
und die Dimension Rs in Richtung der Nebenabtastung auf. Das in
der Zeichnung gezeigte Pixel weist die Dimension Pm in Richtung
der Hauptabtastung und die Dimension Ps in Richtung der Nebenabtastung
auf. Die Dimension Pm oder Ps ist das Reziproke zur Druckauflösung. Zum
Beispiel ist Pm = 1/720 eines Inches, wenn die Druckauflösung 720
dpi in Richtung der Hauptabtastung beträgt.
-
Mit
dem vorliegenden Arbeitsbeispiel wird die Entscheidung, einige Punkte
zu überspringen, auf
der Grundlage vorgenommen, ob der durch Teilen der Länge des
Tintenpunktes durch die Länge des
Pixels erhaltene Wert größer ist
als ein spezieller vorbestimmter Schwellenwert Thm oder Ths. Hier
ist Thm der Schwellenwert in der Richtung der Hauptabtastung und
Ths der Schwellenwert in der Richtung der Nebenabtastung. Zum Beispiel
wird das Überspringen
durchgeführt,
wenn Rm/Pm größer ist
als der Schwellenwert Thm in Richtung der Hauptabtastung. Der Schwellenwert
Thm entspricht dem ersten Schwellenwert, wie er in den Ansprüchen bezeichnet ist,
und der Schwellenwert Ths entspricht dem zweiten Schwellenwert,
auf den in den Ansprüchen
Bezug genommen wird.
-
Das
Auswählen
eines hohen Schwellenwertes macht es weniger wahrscheinlich, dass
Leerstellen (Überspringungen)
sich zwischen Punkten ausbilden, aber erleichtert das Zerlaufen
wegen beeinträchtigtem Überspringen.
Das Auswählen
eines niedrigen Schwellenwertes kann ferner das Zerlaufen verringern,
aber macht es wahrscheinlicher, dass sich Leerstellen bilden. Das
Einstellen des Schwellenwertes Th auf 2,0 ermöglicht es, übersprungbedingte Leerstellen
im Wesentlichen vollständig
zu entfernen, wenn Bilder auf glattem Papier gedruckt werden. Das
Verringern des Schwellenwertes Th auf 1,8 ist dahingehend vorteilhaft,
dass das Zerlaufen der Konturlinien weiter verringert werden kann,
während
für Menschen
wahrnehmbare Leerstellen entfernt werden, wenn Bilder auf glattes
Papier gedruckt werden. Es wird in Bezug auf die Druckvorrichtung des
dritten Arbeitsbeispiels angenommen, dass derselbe Pegel für den Schwellenwert
Thm in der Richtung der Hauptabtastung, wie für den Schwellenwert Ths in
der Richtung der Nebenabtastung ausgewählt wird, wenn das Bild auf
glattem Papier durch ein hochdichtes Düsenfeld gedruckt wird.
-
Die
Besonderheiten der so definierten Überspringprozedur treffen auf
den gesamten Druckvorgang zu.
-
Im
Schritt S505 in 19 erzeugt der Druckertreiber 96 Druckdaten,
die mit den Besonderheiten der Überspringprozedur übereinstimmen,
das zur Verwendung im Schritt S504 ausgewählt wird. Im Schritt S506 druckt
der Drucker 20 Bilder entsprechend der von dem Computer 88 erhaltenen
Druckdaten.
-
In
dem dritten Arbeitsbeispiel werden die Besonderheiten der Überspringprozedur,
die während des
eigentlichen Druckens durchgeführt
wird, somit entsprechend den folgenden drei Druckmodusparameter
definiert: Druckmediumtyp, Tintenfarbe und Druckauflösung. Der
sich ergebende Vorteil besteht darin, dass eine optimale Überspringprozedur,
die für ein
gegebenes Druckmedium geeignet ist, durchgeführt werden kann.
-
Wie
aus obiger Beschreibung folgt, bringt die vorliegende Erfindung
das Einstellen von Punktdaten mit sich, um eine systematische Verringerung
der Tintenmenge zu erreichen, die zugeführt wird, um eine Konturlinie
zu bilden, und die Herangehensweise sollte vorteilhafterweise darauf
ausgelegt sein, dass die Tintenmenge, die zugeführt wird, um die Punkte angrenzend
an das Innere der Konturlinie auszubilden, in systematischer Weise
in Abhängigkeit
von dem verwendeten Druckmedium oder anderen ausgewählten Druckbedingungen
verringert wird. Ein Verfahren, bei dem die Besonderheiten der Überspringprozedur
entsprechend dem Druckmodus in oben beschriebener Weise definiert
werden, kann als ein Beispiel der Technik zum Variieren der Besonderheiten
der Überspringprozedur
mit dem verwendeten Druckmedium oder anderen ausgewählten Druckbedingungen
zitiert werden.
-
F. Viertes Arbeitsbeispiel
-
Dieses
Arbeitsbeispiel unterscheidet sich von den oben beschriebenen Arbeitsbeispielen
dahingehend, dass die Größe der Punkte
in den Pixeln angrenzend an das Innere einer Konturlinie verringert
wird, ohne einige der Pixel in der Konturlinie zu überspringen.
Das Zerlaufen kann somit verringert werden, ohne übermäßige Lücken zu
erzeugen.
-
25 ist
ein Diagramm, das den Drucker darstellt, der für das vierte Arbeitsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Ein Aufzeichnungskopf 1101 (gelegentlich
als ein "Druckkopf" bezeichnet) ist
unbeweglich an einer Walze 1102 befestigt. Die Walze 1102 kann
sich im Zuge der Hauptabtastung entlang einer Führungswelle 1109 in
der durch die Pfeile A und B gezeigten Richtung bewegen. Die Hauptabtastung
wird durch einen Schlittenantriebsriemen 1103 ausgeführt, der
selbst durch einen Schlittenantriebsmotor 1104 angetrieben
wird.
-
Ein
Aufzeichnungsmedium 1107 (gelegentlich als "Druckmedium" bezeichnet) wird
im Zuge der Nebenabtastung oder Unterabtastung in der Richtung des
Pfeils C zugeführt.
Das Medium wird in der Richtung der Nebenabtastung durch eine Beförderungsrolle 1108 geführt, die
selbst durch einen Beförderungsrollenantriebsmotor
angetrieben wird (nicht dargestellt). Die punktausbildende Tinte
wird dem Aufzeichnungskopf 1101 durch ein Tintenzufuhrrohr 1106 von
einem Tintenversorgungsbehälter 1105 zugeführt.
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Der
Aufzeichnungskopf 1101 stößt Tinte mittels Betrieb der
Ausstoßansteuerelemente
aus. Der Aufzeichnungskopf 1101 weist 96 Düsen auf,
die mit einem Mittenabstand von 1/360 eines Inches in Richtung der
Nebenabtastung angeordnet sind. Demzufolge kann der Aufzeichnungskopf 1101 mit
360 dpi in einer Hauptabtastung und mit 720 dpi in zwei Hauptabtastungen
aufzeichnen.
-
Die
in dem vorliegenden Arbeitsbeispiel verwendete Tinte umfasst mindestens
Wasser, einen Farbstoff und eine Harzemulsion. Insbesondere kann die
Tinte durch Hinzufügen
von aufbereitetem Wasser zu einer Mischung vorbereitet werden, die
auf geeignete Weise durch Mischen der folgenden Komponenten erhalten
wird: 6 Gew% Kohlenstoff-Schwarz (Carbon
Black) als einen Farbstoff, 3 Gew% Styrol/Acrylsäureestercopolymer als eine
Harzemulsion und 15 Gew% Diethylenglykol als ein Anfeuchtmittel, wie
auch 0,1 Gew% Proxel, 1,5 Gew% eines Tensids und andere Komponenten.
-
Der
Aufzeichnungskopf 1101 bringt Tintentröpfchen auf das Aufzeichnungsmedium 1107 durch selektives
Ausstoßen
dieser Tröpfchen
von den Düsen
synchron zu der Hauptabtastung des Schlittens 1102 auf.
Wenn die Hauptabtastung erfolgt ist, wird das Aufzeichnungsmedium 1107 in
der Richtung der Nebenabtastung durch die Förderrolle 1108 zugeführt. Das
gewünschte
gedruckte Bild wird auf dem Aufzeichnungsmedium durch Wiederholen
solcher Operationen ausgebildet.
-
Gemäß einem
speziellen Beispiel kann der Aufzeichnungskopf 1101 einen
Tintentropfen jedes Mal, nachdem ein Abstand von 1/360 eines Inches
in Richtung der Hauptabtastung gefahren wurde, ausstoßen, wenn
die Druckauflösung
360 dpi beträgt. Zwischenzeitlich
wird das Aufzeichnungsmedium 1107 96/360 eines Inches jedes
Mal, wenn eine Hauptabtastung abgeschlossen ist, in Richtung der Nebenabtastung
vorgeschoben. Der Grund dafür, dass
der Aufzeichnungskopf 1101 96/360 eines Inches in Richtung
der Nebenabtastung vorgeschoben wird, liegt darin, dass der Kopf 96 Düsen aufweist und
96 Hauptabtastlinien in einer einzelnen Hauptabtastung ausbilden
kann.
-
26 ist
ein Blockdiagramm, das die Druckvorrichtung darstellt, die für das vierte
Arbeitsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Die Druckvorrichtung,
die zu dem vorliegenden Arbeitsbeispiel gehört, umfasst eine externe Vorrichtung 1220,
durch die die Punktdaten zum Ausdrücken der Punktausbildungsgeometrie
aus Druckbilddaten zum Ausdrücken
des zu druckenden Bildes erhalten werden, eine Aufzeichnungsdatenspeichereinrichtung 1201 zum
Aufzeichnen der Punktdaten 1221, die von der externen Vorrichtung 1220 weitergeleitet
werden, eine Konturlinienextraktionseinrichtung 1202 zum
Extrahieren der Außenkontur
des gedruckten Bildes aus den Punktdaten 1221, eine Überspringeinrichtung 1203 zum Überspringen
einiger Punkte in den Pixeln angrenzend zum Inneren der extrahierten
Konturlinie, eine Ausfülleinrichtung 1204 zum
Ausfüllen
der Pixel, die zum Überspringen
anvisiert werden, einen Bandspeicher 1205 zum Speichern
der Punktdaten 1223, die von der Überspringeinrichtung 1203 gelöscht werden,
und Ausfülldaten 1224,
die von der Ausfülleinrichtung 1204 erzeugt werden,
und eine Kopfansteuereinrichtung 1206 zum Erzeugen der
Steuersignale entsprechend der in dem Bandspeicher 1205 gespeicherten
Daten. Hier bezeichnet der Begriff "Punktüberspringen" eine Prozedur, bei der ein Pixel (Aufzeichnungspixel)
mit einem Punkt in ein Pixel (Nichtaufzeichnungspixel) ohne einen
Punkt geändert
wird.
-
Die
externe Vorrichtung 1220 entspricht dem Punktdatengenerator,
auf den in den Ansprüchen
Bezug genommen wird, die Konturlinienextraktionseinrichtung 1202 entspricht
dem Konturlinienextrahierer, auf den in den Ansprüchen Bezug
genommen wird, und die Überspringeinrich tung 1203 und
die Ausfülleinrichtung 1204 entsprechen
dem Tintenmengenverringerer, auf den in den Ansprüchen Bezug
genommen wird.
-
Die
von der externen Vorrichtung 1220 weitergeleiteten Punktdaten 1221 sind
in der Aufzeichnungsdatenspeichereinrichtung 1201 gespeichert. Wenn
der Druck gestartet wird, liest eine CPU 1222 die Punktdaten 1221 von
der Aufzeichnungsdatenspeichereinrichtung 1201 aus und
leitet das Ergebnis zu der Konturlinienextraktionseinrichtung 1202 und der Überspringeinrichtung 1203 weiter.
Die Konturlinienextraktionseinrichtung 1202 extrahiert
eine Konturlinie aus den Punktdaten 1221, erzeugt Konturliniendaten
und leitet die Konturliniendaten zu der Überspringeinrichtung 1203 weiter.
Die Überspringeinrichtung 1203 führt eine Überspringprozedur
(d. h. löscht Punkte
von spezifischen Pixeln) entsprechend den Punktdaten 1221 und
Konturliniendaten durch. Die Ausfülleinrichtung 1204 empfängt Daten
zum Ausdrücken
der gelöschten
Punkte von der Überspringeinrichtung 1203.
-
Konturlinien
können
auf folgende Weise extrahiert werden. Eine Konturlinie kann z. B.
unter Verwendung eines bekannten Filters, wie z.B. des Filters erster
Ableitung, der in 27a gezeigt ist,
extrahiert werden. Gemäß dem vorliegenden
Arbeitsbeispiel kann eine Konturlinie unter Verwendung eines Filters erster
Ableitung wie z.B. des in 27b gezeigten Prewitt-Filters
extrahiert werden.
-
28 ist ein Diagramm, das den Prozess zum
Extrahieren der Konturlinie von Text A gemäß dem vierten Arbeitsbeispiel
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. 28a ist
ein Diagramm, das die Punktdaten zum Ausdrücken des Texts A veranschaulicht. 28b ist ein Diagramm, das die durch Extrahieren
einer Konturlinie mit einer Pixelbreite von 1 aus den in 28a gezeigten Punktdaten erhaltenen Ergebnisse
veranschaulicht.
-
Insbesondere
führen
die Überspringeinrichtung 1203 und
die Ausfülleinrichtung 1204 die Überspring-
und Ausfüllprozeduren
auf folgende Weise durch. Gemäß dem vorliegenden
Beispiel wird ein Bereich, dessen Breite gleich einem einzelnen
Pixel ist und der an der Innenseite eines Pixels zum Ausbilden einer
Konturlinie angeordnet ist, mit kleineren Punkten ausgefüllt und
dem Punktüberspringen
unterzogen.
-
Die Überspringeinrichtung 1203 empfängt Konturliniendaten
von der Konturlinienextraktionseinrichtung 1202. Die Konturliniendaten
enthalten Dummydaten 1701 für zwei Pixel (eines vor und
eines nachher in der Richtung der Hauptabtastung in dem aufzuzeichnenden
Bereich), wie in der 29 gezeigt ist. Die Anwesenheit
solcher Dummydaten ermöglicht
es der Prozedur, von Pixel 1702 gestartet zu werden, das
an der Kante des Aufzeichnungsbereiches angeordnet ist.
-
30 ist ein Diagramm, das den Fortschritt der Überspring-
und Ausfüllprozeduren
veranschaulicht, die entsprechend dem vierten Arbeitsbeispiel der
vorliegenden Erfindung durchgeführt
werden. 30a veranschaulicht die zehnte
Linie der Daten in den in 29 gezeigten
Konturliniendaten. Diese Daten werden in folgender Abfolge verarbeitet:
- (1) Für
die in 30a gezeigten Daten werden die
Bereiche zwischen den Konturlinien unterdrückt (blacked out). Daten wie
z. B. die in 30a gezeigten werden
als ein Ergebnis erzeugt.
- (2) Die in 30b gezeigten Daten
werden zwei Pixel nach links verschoben. Daten wie die in 30c gezeigten werden als ein Ergebnis
erzeugt.
- (3) Die in 30b gezeigten Daten
werden zwei Pixel nach rechts verschoben. Daten wie sie in 30d gezeigt sind werden als ein Ergebnis
erzeugt.
- (4) Ein logisches Produkt der in 30c gezeigten
Daten und der in 30d gezeigten Daten wird
erhalten. Daten wie z.B. die in 30e gezeigten
werden als ein Ergebnis erzeugt.
- (5) Eine logische Summe der in 30a gezeigten
Daten und der in 30e gezeigten Daten wird
erhalten. Daten wie z. B. die in 30f gezeigten
werden als ein Ergebnis erzeugt.
- (6) Eine logische Exklusiv-Oder-Summe der Daten, die in 30b gezeigt sind, und der Daten, die in 30f gezeigt sind, wird erhalten. Daten wie
z. B. die in 30g gezeigten werden
als ein Ergebnis erzeugt.
-
Die
Punktdaten 1223 (26), die
wie oben beschrieben durch Ausführen
der in 30f gezeigten Überspringprozedur
erhalten werden, werden an den Bandspeicher 1205 gesendet
und dort gespeichert, wie auch die Einzeldaten 1224, die
in 30g gezeigt sind. Die Kopfansteuereinrichtung 1206 erzeugt
ein Kopfansteuersignal und ermöglicht
es dem Aufzeichnungskopf 1101 entsprechend dieser Daten betrieben
zu werden. Insbesondere werden ein Ansteuersignal zum Ausstoßen von
Tintentröpfchen,
die dazu ausgelegt sind, große
Punkte auszubilden, entsprechend der Punktdaten 1223, die
von der in 30f gezeigten Überspringprozedur
herrühren, und
ein Ansteuersignal zum Ausstoßen
von Tintentröpfchen,
die zum Ausbilden kleiner Punkte ausgelegt sind, entsprechend der
Daten 1224 erzeugt, die in 30g gezeigt
sind. Der Aufzeichnungskopf 1101 stößt große oder kleine Punkte aus und
bildet Buchstaben oder Linienzeichnungen auf dem Aufzeichnungsmedium 1107 entsprechend
dieser Ansteuersignale. Ein gedrucktes Bild, wie z. B. das in 31 gezeigte,
wird als Ergebnis erzeugt.
-
Die
Verwendung eines Ansatzes, bei dem die zugeführte Tintenmenge für die Punkte,
die in den Pixeln ausgebildet sind, die in eine Konturlinie eingeschrieben
sind, durch Schrumpfen der Punkte auf diese Weise verringert wird,
ist vorteilhaft, da das Verlaufen der Konturlinie verringert werden
kann, ohne übermäßige Leerstellen
zu erzeugen.
-
Obwohl
das vorliegende Beispiel mit Bezug auf einen Fall beschrieben wurde,
bei dem ein einzelnes Pixel als die Breite des Bereichs ausgewählt wurde,
der mit kleineren Punkten ausgefüllt
oder der Punktüberspringung
unterzogen wird, ist es möglich z.
B. eine Anordnung zu verwenden, bei der die Breite auf zwei Pixel
erhöht
wird. Die Pixelbreite kann durch Erhöhen des Betrags des Verschiebens
von zwei auf drei Pixel eingestellt werden, wenn z. B. Daten wie
die in 30c oder 30d gezeigten
erzeugt werden.
-
G. Modifikationen
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Arbeitsbeispiele
oder Ausführungsformen
beschränkt
und kann auf verschiedenartige Weise ausgeführt werden, solange das Wesen der
Erfindung nicht verändert
wird. Zum Beispiel sind folgende Modifikationen möglich.
-
G-1.
Bei den oben beschriebenen Arbeitsbeispielen bildet eine Konturlinie
eine Grenze mit einem Bereich, bei dem Tintenpunkte vollständig fehlen.
Allerdings ist die Konturlinie nicht auf diese Option alleine beschränkt und
kann irgendeine Diskontinuität
sein, deren einzigartigen Attribute den Bereich definieren. Zum
Beispiel kann die Konturlinie visuell eine Grenze definieren, die
verschiedene Farbtöne teilt.
Die vorliegende Erfindung macht es möglich, das Zerlaufen auch von
solchen Aussenkonturen zu verringern. Das ist so, weil das Zerlaufen
von solchen Aussenkonturen ebenfalls einen nachteiligen Effekt auf
die Bildqualität
hat. In solchen Fällen
werden einige Tintenpunkte übersprungen
oder auf eine andere Größe in mindestens
einem solchen Bereich ausgelegt.
-
G-2.
Die Tintenmenge kann auch entsprechend der Druckauflösung verringert
werden. Zum Beispiel ist es möglich
die Tintenmenge nur zu verringern, wenn die Druckauflösung 600
dpi in Richtung der Hauptabtastung und/oder in Richtung der Nebenabtastung überschreitet.
Das ist so, weil das Zerlaufen von Konturlinien mit der erhöhten Druckauflösung zunimmt
und besonders deutlich bei einer Auflösung von 600 dpi oder höher wird.
-
G-3.
Obwohl obige Arbeitsbeispiele mit Bezug auf einen Fall beschrieben
wurden, bei dem die Druckmodusparameter, die verwendet werden, um die
Besonderheiten einer Überspringprozedur
zu definieren, Druckmediumtyp, Tintenfarbe und Druckauflösung enthalten,
gibt es andere mögliche
Beispiele, die solche enthalten können, in denen die Besonderheiten
der Überspringprozedur
auf der Grundlage der Verwendung verschiedener Typen von Tinte,
wie z. B. Tinte mit sehr hoher Durchdringung und Tinte mit sehr
niedriger Durchdringung, definiert sind. Jede Herangehensweise kann
im Allgemeinen eingeführt werden,
solange die Besonderheiten der Überspringprozedur
entsprechend den Druckmodusparametern definiert werden können, die
das Verlaufen der Konturlinien beeinflussen.
-
Hier
beziehen sich die Begriffe "Höchstdurchdringungstinte" und "Niederdurchdringungstinte" auf relative Charakteristiken
solcher Tinten. Insbesondere durchdringt eine Höchstdurchdringungstinte ein
Druckmedium schneller als eine Niederdurchdringungstinte, wenn gleiche
Mengen beider Tintentypen in Tropfen auf ein Standarddruckmedium (z.
B. glattes Papier) aufgetragen werden. Eine Tinte mit einer Oberflächenspannung
von weniger als ungefähr
40 × 10–3 N/m
bei ungefähr
20°C kann
zum Beispiel als Höchstdurchdringungstinte
verwendet werden. Eine Tinte mit einer Oberflächenspannung von größer als
ungefähr
40 × 10–3 N/m
bei ungefähr 20°C kann als
eine Niederdurchdringungstinte verwendet werden. Entweder Farbstoffe
oder Pigmentstoffe können
als Farbmittel für
solche Höchst-
oder Niederdurchdringungstinten verwendet werden.
-
G-4.
Obwohl die obigen Arbeitsbeispiele mit Bezug auf die Fälle beschrieben
wurden, bei denen der Typ des Druckmediums durch Auswählen des Druckmodus
spezifiziert wurde, ist es ebenso möglich, eine Herangehensweise
einzuführen,
bei der der Typ des Druckmediums durch Bereitstellen der Druckvorrichtung
spezifiziert wird, mit einer Einrichtung zum automatischen Spezifizieren
des Druckmediumtyps. Es ist im Allgemeinen möglich, irgendeine Anordnung
einzuführen,
bei der die Besonderheiten der Überspringprozedur
entsprechend dem Druckmediumtyp definiert werden.
-
Beispiele
der Einrichtungen zum automatischen Spezifizieren des Druckmediumtyps
enthalten eine optische Auswahleinrichtung zum Erfassen von reflektiertem
Licht und zum Treffen einer Auswahl auf der Grundlage der Differenz
des optischen Reflexionsvermögens
zwischen besonderem Pa des optischen Reflexionsvermögens zwischen
besonderem Papier und glattem Papier, eine Strichcodeleseeinrichtung
zum Treffen einer Auswahl durch Lesen eines zuvor auf einem Aufzeichnungsmedium
oder einer Verpackung vorgesehenen Strichcodes, und eine Einrichtung
zum Treffen einer Auswahl mit Hilfe eines IC-Lesers. Eine solche
Einrichtung hat den Vorteil, dass sie den Benutzer von der Notwendigkeit
befreit, den Druckmediumtyp zu spezifizieren, und die Einrichtung
zum Spezifizieren des Druckmediumtyps durch Auswahl des Druckmodus
hat den zusätzlichen
Vorteil, dass sie mit einer einfachen Struktur implementiert werden
kann.
-
G-5.
Obiges Arbeitsbeispiel wurde mit Bezug auf Fälle beschrieben, bei denen
Halbtondaten verarbeitet und Konturlinien extrahiert werden und
die Tintenmenge unter Verwendung der Ergebnisse verringert wird.
Das Verfahren zum Extrahieren von Konturlinien ist nicht auf diese
Option alleine begrenzt. Wenn zum Beispiel Bilder unter Verwendung
von Daten zum Spezifizieren von Konturlinien gedruckt werden (wie
das bei Aussenkonturdaten der Fall ist), ist es möglich eine
Herangehensweise einzuführen,
bei der die Tintenmenge durch die direkte Verwendung der Konturliniendaten
verringert wird, die von diesen Aussenkonturdaten erhalten werden.
Insbesondere kann die vorliegende Erfindung für eine Technik zum Verringern
des Zerlaufens der Konturlinien durch Verarbeitung von Punktdaten
zum Ausdrücken
der Formationsgeometrie der Tintenpunkte verwendet werden.
-
32 ist ein Diagramm, das einen Prozess veranschaulicht,
bei dem der Text B mit einem Umriss-Zeichensatz erzeugt wird. 32a ist ein Diagramm, das diskrete Punkte
zum Ausbilden der Umrisslinie bzw. Außenkontur des Texts B veranschaulicht.
Das Vervollständigen
dieser Punkte mit geraden Linien kann zu Daten zum Aus drücken der
Konturlinien von Text B führen,
wie es in 32b gezeigt ist. Daten zum
Ausdrücken
des Texts B, wie z. B. der in 32c gezeigte,
können
ferner durch Verarbeiten der Daten erhalten werden, der ausgelegt
ist, den Bereich innerhalb dieser Konturlinien abzudunkeln (black
out). Daten zum Ausdrücken
von Konturlinien können
so als Druckdaten erzeugt werden, ohne die Konturlinie zu extrahieren,
wenn ein Text mit einem Umriss-Schriftsatz erzeugt wird. Der Punktdatengenerator
funktioniert als ein Konturlinienextrahierer, wenn Texte mit einem
Umriss-Zeichensatz
erzeugt werden.
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G-6.
Die vorliegende Erfindung kann nicht nur beim Farbdrucken eingeführt werden,
sondern ebenso beim monochromatischen Drucken. Die Erfindung kann
auch zum Drucken verwendet werden, bei dem mehrere Grauskalen durch
Ausdrücken
eines einzigen Pixels mit mehreren Tintenpunkten ausgedrückt werden.
Das Verwenden der vorliegenden Erfindung mit Trommeldruckern ist
eine weitere Option. Bei einem Trommeldrucker entspricht die Richtung
der Trommelrotation dem Hauptabtasten und die Richtung der Schlittenbewegung
dem Nebenabtasten. Schließlich
kann die vorliegende Erfindung nicht nur auf Tintenstrahldrucker
angewendet werden, sondern auch auf jede andere bekannte Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung,
bei der Bilder auf der Oberfläche
eines Druckmediums mit Hilfe eines Aufzeichnungskopfs mit einer
Vielzahl von Düsenfeldern
aufgezeichnet werden.
-
G-7.
In obigen Arbeitsbeispielen kann Software verwendet werden, um einige
der Hardwarefunktionen durchzuführen,
oder umgekehrt kann Hardware verwendet werden, um einige der Softwarefunktionen
durchzuführen.
Zum Beispiel können einige
oder alle der durch den Druckertreiber 96, der in 2 oder 20 gezeigt
ist, durchgeführten Funktionen
durch die Steuerschaltung 40 innerhalb des Druckers alle
der Funktionen, die durch den Computer 88 durchgeführt werden,
der eine Drucksteuervorrichtung zum Kompilieren von Druckdaten ist,
durch die Steuerschaltung 40 des Druckers 20 durchgeführt werden.
-
Wenn
einige oder alle der Funktionen der vorliegenden Erfindung durch
Software durchgeführt werden,
kann diese Software (Computerprogramme) bereitgestellt werden, nachdem
sie auf einem computerlesbaren Aufzeichnungsmedium gespeichert wurde.
Der hier verwendete Begriff "computerlesbares
Aufzeichnungsmedium" ist
nicht auf tragbare Aufzeichnungsmedien wie z. B. Floppydisks oder CD-ROMs
begrenzt und enthält
ebenso Schreib-Lese-Speicher, Nur-Lese-Speicher und andere interne Computerspeichervorrichtungen,
wie auch Festplatten und andere externe Speichervorrichtungen, die unbeweglich
in Computern montiert sind.