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Die
Erfindung betrifft das Gebiet von Vorrichtungen, die verwendet werden,
um biegsame Röhren mit
nichtbiegsamen Anschlußvorrichtungen
oder Röhren
zu verbinden.
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Viele
Vorrichtungen, besonders auf medizinischem Gebiet, verwenden biegsame
Röhren,
z. B. Polymerröhren,
zum Leiten von Fluiden wegen der Flexibilität der biegsamen Röhren, die
die Handhabung durch den Anwender erleichtern. Insbesondere auf
dem Gebiet der kryochirurgischen Sonden liefert eine Kühlvorrichtung,
z. B. ein Kompressor, normalerweise ein Tieftemperaturfluid zur
Verwendung bei der Kühlung
einer Sonde, die wiederum verwendet wird, um Zielbereiche von biologischem
Gewebe einzufrieren. Der Kompressor ist normalerweise zu groß und zu
schwer, um vom Chirurgen bei der Handhabung der Sonde herumgetragen
zu werden. Daher können
flexible Röhren
verwendet werden, um das Tieftemperaturfluid vom Kompressor zur
Sonde zu leiten.
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Dies
erfordert, daß die
Polymerröhren
mit dem Kompressor am proximalen Ende und mit der Sonde am distalen
Ende verbunden werden. Diese Verbindungen müssen fluiddicht sein, sie müssen zuverlässig sein,
und mindestens an der Sonde müssen sie
so kompakt wie möglich
sein. Häufig
ist mehr als ein Polymer erforderlich, beispielsweise um eine Kryogenzuführung, einen
Kryogenrücklauf,
eine Salzlösungszuführung und
eine oder mehrere Saugleitungen bereitzustellen. Wenn mehrere Polymerröhren implementiert
werden, ist es noch wichtiger, daß die Verbindungsanordnung
an der Sonde so kompakt wie möglich
ist. Da das Tieftemperaturfluid eine sehr niedrige Temperatur und
einen sehr hohen Druck haben kann, muß die Verbindungsanordnung
in der Lage sein, eine kompakte, zuverlässige, fluiddichte Dichtung
bei sehr niedriger Temperatur und hohem Druck bereitzustellen.
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Einige
bekannte Vorrichtungen nach dem Stand der Technik versuchen, diese
Verbindungen mit Polymerröhren
unter Verwendung von Epoxidharz oder einem bestimmten anderen Typ
von Kleber zu dichten. Diese Vorrichtungen sind normalerweise schwer
aufzubringen und erfordern eine bestimmte Härtungszeit, was die Kosten
der Montageprozedur erhöht.
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Andere
bekannte Vorrichtungen verwenden einen oder mehrere O-Ringe, um
eine Dichtung zu bilden. Diese Vorrichtungen müssen normalerweise mit genauen
Toleranzen hergestellt werden, um effektiv zu sein, was sie teurer
macht. Ferner dichten O-Ringdichtungen normalerweise nur über einen
relativ kleinen Abschnitt des Bereichs, der für ihre Implementation erforderlich
ist, wodurch sie bei einer gegebenen Größe relativ hohen Leckverlusten
ausgesetzt sind.
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Noch
weitere bekannte Vorrichtungen versuchen, eine Dichtung durch Pressen
eines Metallteils auf die Polymerröhre herzustellen. Ein solches
Aufziehen deformiert normalerweise die Polymerröhren beträchtlich, so daß sich die
Fluidstromcharakteristik der Röhren
wesentlich ändert.
Auch wenn der Metallteil so aufgepreßt wird, daß sich die Polymerröhre deutlich
verformt, ist die resultierende Verbindung ferner erheblichen Leckverlusten
ausgesetzt, insbesondere bei hohem Druck und niedriger Temperatur.
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FR-A-2
656 064 betrifft eine Schnellverbindungsvorrichtung für eine Leitung
eines Pneumatikkreises. Die Vorrichtung weist auf: eine Basis, die
von mindestens einem Loch durchquert wird und mindestens ein Verbindnungs-Endpaßstück bildet,
das eine Lagerfläche
aufweist, die eine Dichtung trägt,
zumindest einen Verbindungskopf, der aus einem Körper besteht, der von mindestens
einem Austrittsloch durchquert wird, das gegenüber der Stirnfläche (Platte)
mit einer Schnellanschlußverbindung
ausgestattet ist, eine Einrichtung, die dazu dient, Löcher in Übereinstimmung
zu bringen, und mindestens ein Teil zum Koppeln zwischen dem Kopf
und der Basis.
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US-A-5
236 227 betrifft eine Anordnung zum Koppeln eines Mehrkanal-Leitungssystems
zum Dichten der äußeren und
inneren Kanäle
benachbarter Leitungsteile an ihren jeweiligen Enden. Der Körperabschnitt
ist geeignet, eine Vielzahl von Ka nälen in Bohrungen im Körpergehäuse aufzunehmen,
so daß eine
erste Vielzahl von Kanälen
eintritt und an einem ersten Ende in den Körperabschnitt einfügbar ist und
die zweite angrenzende Vielzahl von Kanalteilen am zweiten Ende
in den Körperabschnitt
einfügbar ist,
wobei der erste und zweite Abschnitt von Kanälen gleitfähig in den Körperabschnitt
eingreifen und sich im wesentlichen in einem Mittelpunkt innerhalb
des Körperabschnitts
zur Bildung eines durchgehenden Weges innerhalb der Kanäle zur Aufnahme
von Übertragungsleitungen
in diesem treffen. Es wird ferner ein Endabschnitt an den Enden
des Körperteils bereitgestellt,
das als Führung
für die
Kanäle
dient, die in die Bohrungen eintreten, so daß die Kanäle nicht zerstört werden,
wenn sie in die Bohrungen des Körperteils
eintreten.
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Es
wäre vorteilhaft,
eine kompakte Dichtanordnung bereitzustellen, die einen oder mehrere biegsame
Röhren
mit einem starren oder nichtbiegsamen Teil ohne erhebliche Verformung
der biegsamen Röhre,
ohne Herstellungs- oder Montageprobleme und ohne erhebliche Leckverluste
bei hohen Drücken
und Tiefsttemperaturen verbinden kann.
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Die
Erfindung ist in den Ansprüchen
definiert.
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Die
Erfindung nutzt eine komprimierbare Dichtscheibe, die zwischen zwei
starren Komponenten zusammengedrückt
wird, um eine radial einwärts gerichtete
Kompression um einen oder mehrere biegsame Röhren herum zu erreichen, um
eine hermetische Dichtung um die biegsamen Röhren herum herzustellen. Die
komprimierbare Scheibendichtung hat ein oder mehrere durchgehende
Löcher
zum Durchführen
einer oder mehrerer biegsamer Röhren, z.
B. Polymerröhren.
Die beiden starren Komponenten bilden einen Hohlraum, der so bemessen
und geformt ist, daß die
Dicke der Scheibendichtung axial komprimiert wird, während die
Scheibendichtung eingezwängt
wird, um zu verhindern, daß sie
sich radial nach außen
ausdehnt. Dadurch kann sich die Scheibendichtung mitunter in einer
Richtung nach innen zur Mittellinie der Löcher der Dichtung verschieben, ihrerseits
einen radialen nach innen gerichteten Druck auf die Polymerröhren ausübt, die
durch die Löcher
in der Scheibendichtung reichen. Dies übt einen ausreichenden Dichtdruck
auf den Um fang der Polymerröhren
aus, ohne die Röhren
erheblich zu verformen, da die Scheibendichtung selbst biegsam ist.
Die biegsamen Röhren
können
im Innern Stützröhren haben,
um eine Unterstützung
für die
biegsame Röhre
beim Widerstand gegen den einwärts
gerichteten Druck der Scheibendichtung zu leisten.
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Eine
Hülse wird
als eine der beiden starren Komponenten verwendet, obwohl die andere
starre Komponente ein Kompressorverteiler oder ein Koppelteil im
Griff einer Kryosonde sein kann. Ein oder mehrere Durchgangslöcher sind
in der Hülse
zur Durchführung
einer oder mehrerer Polymerröhren vorgesehen.
Die Hülse
kann eine oder mehrere Preßröhren haben,
die mit diesen Durchgangslöchern
ausgerichtet sind, wobei die Polymerröhren durch die Preßröhren reichen.
Eine Preßklammer kann
vorgesehen sein, um mit der Hülse
in Eingriff zu treten, wobei Preßlöcher in der Preßklammer
die Preßröhren zum
Zwecke einer axialen Stabilisierung der Polymerröhren leicht auf die Polymerröhren pressen,
wobei verhindert wird, daß sie
sich vom Kompressorverteiler oder Kryosondenkoppelteil lockern. Die
biegsamen Röhren
können
innen Stützröhren haben,
um Unterstützung
für die
biegsamen Röhren beim
Widerstand gegen den einwärts
gerichteten Druck der Preßröhren zu
leisten. In der bevorzugten Ausführungsform
ist die Hülse
zwischen der Preßklammer
und dem Verteiler oder dem Koppelteil angeordnet, wobei die komprimierbare
Scheibendichtung in einem Hohlraum zwischen der Hülse und
dem Verteiler oder Koppelteil angeordnet ist. Der Hohlraum, der
die komprimierbare Scheibendichtung einengt, kann entweder in der
Hülse oder
im Verteiler oder Koppelteil ausgebildet sein.
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Die
neuartigen Merkmale der Erfindung sowie die Erfindung selbst werden
am besten anhand der beigefügten
Zeichnungen mit der nachfolgenden Beschreibung verständlich,
in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen und die
folgendes zeigen:
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1 ist
eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer flexiblen
Tieftemperaturröhrenanordnung,
die zwei der erfindungsgemäßen Dichtanordnungen
nutzt;
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2 ist
eine Längsschnittansicht
einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform
einer Dichtanordnung;
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3 ist
eine Längsschnittansicht
einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform
einer Dichtanordnung;
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4A bis 4D zeigen
Preßhülsen, die
in der in 2 gezeigten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet werden;
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5A bis 5C zeigen
Preßhülsen, die
in der in 3 gezeigten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet werden;
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6A bis 6D zeigen
eine Preßklammer,
die in der in 3 gezeigten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung verwendet wird;
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7A und 7B zeigen
eine Preßklemmvorrichtung,
die in der in 2 gezeigten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung verwendet wird; und
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8A und 8B zeigen
erfindungsgemäß verwendete
Dichtscheiben.
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Wie
in 1 gezeigt, kann die erfindungsgemäße Dichtanordnung 10, 20 in
einer kryochirurgischen Sondenvorrichtung verwendet werden, um die Verbindungen
einer oder mehrerer flexibler Polymerröhren 30 mit einem
starren Verbindungsteil hermetisch zu dichten. In der ersten Ausführungsform
dichtet die Dichtanordnung 10 die Verbindungen der flexiblen
Röhren 30 mit
einem Verteiler 12 einer Kompressoreinheit C, während in
der zweiten Ausführungsform
die Dichtungsanordnung 20 die Verbindungen zwischen der
flexiblen Röhren 30 und
einem Koppelteil 22 einer kryochirurgischen Sonde P dichtet.
Beide Ausführungsformen
der Erfindung könnten jedoch
verwendet werden, um Verbindungen an beiden Enden der kryochirurgischen
Sondenvorrichtung zu dichten.
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In
der Dichtanordnung 10 ist eine Hülse 14 angrenzend
und anstoßend
an eine Preßklemmvorrichtung 16 angeordnet,
die dann an einem starren Verbindungsteil, z. B. dem Verteiler 12,
befestigt wird. Eine komprimierbare Scheibendichtung 18 ist
zwischen dem Verteiler 12 und der Hülse 14 positioniert. Die
Scheibendichtung 18 paßt
genau in einen Hohlraum 19 in der proximalen Seite der
Hülse 14.
Eine oder mehrere biegsame Röhren 30 führen durch
Löcher
in der Preßklemmvorrichtung 16,
der Hülse 14 und
der Scheibendichtung 18 und in den Verteiler 12, wo
eine Fluidstromverbindung zur Kompressoreinheit C hergestellt wird.
Der Verteiler 12, die Hülse 14 und
die Preßklemmvorrichtung 16 sind
starre Komponenten, die aus einem Material, wie etwa nichtrostender
Stahl, hergestellt sein können.
Die Scheibendichtung 18 kann aus einem komprimierbaren
Material, z. B. Butylkautschuk, hergestellt sein. Weitere Materialien
können
verwendet werden, die nach verschiedenen Anwendungsparametern, einschließlich der
erwarteten Drücke,
Temperaturen und Materialkompatibilität, gewählt werden können.
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In
der Dichtanordnung 20 ist eine Hülse 24 (in dieser
Ansicht nicht, aber ausführlich
in anderen Figuren dargestellt), angrenzend und anstoßend an eine
Preßklemmvorrichtung 26 angeordnet,
die dann an einem starren Verbindungsteil, z. B. dem Koppelteil 22,
befestigt wird. Eine komprimierbare Dichtscheibe 28 ist
zwischen dem Koppelteil 22 und der Hülse 24 positioniert.
Die Scheibendichtung 28 paßt genau in einen Hohlraum 29 in
der proximalen Seite des Koppelteils 22. Der Hauptunterschied
zwischen der ersten Ausführungsform
der Dichtanordnung 10 und der zweiten Ausführungsform
der Dichtanordnung 20 besteht darin, daß bei der ersteren der Dichtungshohlraum 19 in
der Hülse 14 ausgebildet
ist, während
bei der letzteren der Dichtungshohlraum 29 im starren Verbindungsteil,
dem Koppelteil 22, ausgebildet ist. Eine oder mehrere biegsame
Röhren 30 führen durch
Löcher
in der Preßklemmvorrichtung 26,
der Hülse 24 und
der Scheibendichtung 28 und in den Koppelteil 22,
wo eine Fluidstromverbindung zur Sonde P hergestellt wird. Der Koppelteil 22,
die Hülse 24 und
die Preßklemmvorrichtung 26 sind
starre Komponenten, die aus einem Material, wie etwa nichtrostender
Stahl, hergestellt sein können.
Die Scheibendichtung 28 kann aus einem komprimierbaren
Material, z. B. Butylkautschuk, hergestellt sein.
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Wie
ausführlicher
in 2 gezeigt, ist in der Dichtanordnung 10 die
Scheibendichtung 18 im Dichtungshohlraum 19 in
der proximalen Seite der Hülse 14 enthalten,
die an den Verteiler 12 anstößt. Die Preßklemmvorrichtung 16 ist
am Verteiler 12 durch Stützen oder Bolzen (nicht dargestellt)
oder durch eine beliebige andere geeignete Einrichtung befestigt.
Die biegsamen Röhren 30 führen durch
Löcher 17 in
der Preß klemmvorrichtung 16,
durch Löcher 13 in
der Hülse 14,
durch Löcher 40 in
der Scheibendichtung 18 und in den Verteiler 12.
Die Scheibendichtung 18 hat im wesentlichen den gleichen
Durchmesser wie der Dichtungshohlraum 19, aber die Dicke
der Scheibendichtung 18 ist größer als die axiale Tiefe des
Dichtungshohlraums 19. Da die Preßklemmvorrichtung 16 mit
dem Verteiler 12 verschraubt ist, drückt die Preßklemmvorrichtung 16 deshalb
die Hülse 14 gegen
den Verteiler 12, wobei die Scheibendichtung 18 axial
in den Dichtungshohlraum 19 zwischen die Hülse 14 und
den Verteiler 12 gedrückt
wird. Da der Dichtungshohlraum 19 so konfiguriert ist,
daß eine
radiale Ausdehnung der Scheibendichtung 18 verhindert wird,
wenn die Scheibendichtung 18 axial komprimiert wird, übt das biegsame Material
der Scheibendichtung 18 einen radial nach innen gerichteten
Druck auf die biegsamen Röhren 30 aus,
die durch die Löcher 40 in
der Scheibendichtung 18 reichen. Dieser radial nach innen
gerichtete Druck schafft eine hermetische Dichtung um die biegsamen
Röhren 30 herum,
die effektiv bei hohem Druck und niedriger Temperatur bestehen bleibt. Eine
Kante der Scheibendichtung 18 hat einen Radius, um ein
Fließen
des Dichtungsmaterials in den Dichtungshohlraum 19 zu fördern, wenn
die Scheibendichtung 18 komprimiert wird. Ebenso kann der Dichtungshohlraum 19 in
der Hülse 14 einen
Radius an seiner Innenkante haben, um das Fließen der Scheibendichtung 18 in
den Hohlraum 19 zu fördern, wenn
die Scheibendichtung 18 axial komprimiert wird. Stützröhren (nicht
dargestellt) können
in den biegsamen Röhren 30 vorgesehen
sein, um die biegsamen Röhren 30 gegen
die Dichtwirkung zu unterstützen.
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Preßröhren 15 sind
mit der Hülse 14 verschweißt oder
hartverlötet
und mit den durchgehenden Röhrenlöchern 15 in
der Hülse
ausgerichtet. Deshalb passen die Röhren 30 auch durch
die Preßröhren 15.
Die durchgehenden Löcher 17 in
der Preßklemmvorrichtung
sind nicht nur Durchgangslöcher
für die
biegsamen Röhren 30,
sie sind auch Preßlöcher, in
die die Preßröhren eingefügt werden. Die
Preßlöcher 17 haben
einen geringfügig
kleineren Durchmesser als der Außendurchmesser der Preßröhren 15;
die Preßlöcher 17 sind
an ihren proximalen Enden abgefast oder mit Absenkfase versehen, um
das Einfügen
der Preßröhren zu
ermöglichen. Wenn
die Preßröhren 15 in
die Preßlöcher 17 eingefügt werden,
werden die Preßröhren 15 auf
die biegsamen Röhren 30 gepreßt, um die
Position der biegsamen Röhren 30 axial
zu stabilisieren. Stützröhren (nicht
dargestellt) im Innern der biegsamen Röhren 30 vorgesehen
sein, um die biegsamen Röhren 30 gegen
die Preßwirkung
zu unterstützen.
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Wie
ausführlicher
in 3 gezeigt, ist in der Dichtanordnung 20 die
Scheibendichtung 28 im Dichtungshohlraum 29 in
der proximalen Seite der Kopplung 22 enthalten, die an
die Preßklemmvorrichtung 26 angrenzt.
Die Preßklemmvorrichtung 26 ist
mit der Kopplung 22 durch Stützen oder Bolzen (nicht dargestellt)
oder durch eine beliebige andere geeignete Einrichtung befestigt.
Die biegsamen Röhren 30 reichen
durch Löcher 27 in
der Preßklemmvorrichtung 26,
durch Löcher 23 in
der Hülse 24,
durch Löcher 38 in
der Scheibendichtung 28 und in die Kopplung 22. Die
Scheibendichtung 28 hat im wesentlichen den gleichen Durchmesser
wie der Dichtungshohlraum 29, aber die Dicke der Scheibendichtung 28 ist
größer als
die axiale Tiefe des Dichtungshohlraums 29. Da die Preßklemmvorrichtung 26 mit
der Kopplung 22 verschraubt ist, drückt die Preßklemmvorrichtung 26 daher
die Hülse 24 gegen
die Kopplung 22, wobei die Scheibendichtung 28 in
den Dichtungshohlraum 29 hinein zwischen der Hülse 24 und
der Kopplung 22 zusammengedrückt wird. Da der Dichtungshohlraum 29 so
konfiguriert ist, daß eine
radiale Ausdehnung der Scheibendichtung 28 verhindert wird,
wenn die Scheibendichtung 28 axial komprimiert wird, übt das biegsame
Material der Scheibendichtung 28 einen radial nach innen
gerichteten Druck auf die biegsamen Röhren 30 aus, der durch
die Löcher 38 in
der Scheibendichtung 28 führt. Dieser radial nach innen gerichtete
Druck schafft eine hermetische Dichtung um die biegsamen Röhren 30,
die bei hohem Druck und niedriger Temperatur effektiv erhalten bleibt. Eine
Kante der Scheibendichtung 28 hat einen Radius, um das
Fließen
des Dichtungsmaterials in den Dichtungshohlraum 29 zu fördern, wenn
die Scheibendichtung 28 axial komprimiert wird. Ebenso
kann der Dichtungshohlraum 29 im Koppelteil 22 einen
Radius an seiner Innenkante haben, um das Fließen der Scheibendichtung 28 in
den Hohlraum 29 zu fördern, wenn
die Scheibendichtung 28 axial komprimiert wird. Stützröhren (nicht
dargestellt) können
in den biegsamen Röhren 30 vorgesehen
sein, um die biegsamen Röhren 30 gegen
die Dichtwirkung zu unterstützen.
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Preßröhren 25 sind
mit der Hülse 24 verschweißt oder
hartverlötet
und mit den durchgehenden Röhrenlöchern 23 in
der Hülse 24 ausgerichtet. Daher
passen auch die biegsamen Röhren 30 durch die
Preßröhren 25.
Die durchgehenden Löcher 27 in der
Preßklemmvorrichtung 26 sind
nicht nur Durchgangslöcher
für die
biegsamen Röhren 30,
sie sind auch Klemmlöcher,
in die die Klemmröhren 25 eingefügt werden.
Die Preßlöcher 27 haben
einen geringfügig
kleineren Durchmesser als der Außendurchmesser der Preßröhren 25;
die Preßlöcher 27 sind
an ihren distalen Enden abgefast oder mit einer Absenkfase versehen,
um das Einfügen
der Preßröhren 25 zu
ermöglichen.
Wenn die Preßröhren 25 in
die Preßlöcher 27 eingefügt werden,
werden die Preßröhren 25 auf
die biegsamen Röhren 30 gepreßt, um die
Position der biegsamen Röhren 30 axial
zu stabilisieren. Stützröhren (nicht
dargestellt) sind in den biegsamen Röhren 30 vorgesehen,
um die biegsamen Röhren 30 gegen
die Preßwirkung
zu unterstützen.
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4A bis 4D zeigen
die Preßhülse 14 der
ersten Ausführungsform
der Dichtanordnung 10 ausführlicher. Die Preßhülse 14 ist
im wesentlichen ein Flansch mit einem Dichtungshohlraum 19 in
einer Seite und mit Durchgangslöchern 13 zur
Durchführung
der biegsamen Röhren 30.
Bolzenlöcher 11 können auch
vorgesehen sein, um die Durchführung
von Bolzen (nicht dargestellt) zur Befestigung der Preßklemmvorrichtung 16 am
Verteiler 12 zu ermöglichen. Der
Dichtungshohlraum 19 kann an seiner Innenkante einen Radius
haben, um das Fließen
der Scheibendichtung 18 in den Hohlraum 19 zu
fördern,
wenn die Scheibendichtung 18 axial komprimiert wird. Eine Vielzahl
von Preßröhren 15 kann
durch Schweißen oder
Hartlöten
an der Hülse 14 befestigt
sein, wobei die Preßröhren 15 mit
den Röhrenlöchern 13 ausgerichtet
sind und sich orthogonal zur Fläche
der Hülse 14 erstrecken.
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5A bis 5C zeigen
die Preßhülsen 24 der
zweiten Ausführungsform
der Dichtanordnung 20 ausführlicher. Die Preßhülse 24 ist
im wesentlichen ein Flansch ohne einen Dichthohl raum, da der Dichthohlraum 29 in
dieser Ausführungsform
im starren Verbindungsteil, dem Koppelteil 22, vorgesehen ist.
Die Preßhülse 24 hat
Durchgangslöcher 23 zur Durchführung der
biegsamen Röhren 30.
Eine Vielzahl von Preßröhren 25 kann
an der Hülse 24 durch Schweißen oder
Hartlöten
befestigt sein, wobei die Preßröhren 25 mit
den Röhrenlöchern 23 ausgerichtet
sind und sich orthogonal zur Fläche
der Hülse 24 erstrecken.
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6A bis 6D zeigen
die Preßklemmvorrichtung 26 gemäß der zweiten
Ausführungsform der
Dichtanordnung 20. Die Preßklemmvorrichtung 26 besteht
aus einem Flansch und einem Zylinder, wobei durchgehende Röhrenlöcher 27 in
diesem zur Durchführung
der biegsamen Röhren 30 vorgesehen sind.
Die Röhrenlöcher 27 fungieren
auch als Preßlöcher zum
Pressen der Preßröhren 25 der
Preßhülse 24 auf
die biegsamen Röhren 30.
Beim Pressen der Preßröhren 25 werden
die biegsamen Röhren 30 in ihrer
axialen Position mechanisch erfaßt. Bolzenlöcher 32 können auch
vorgesehen sein, um die Durchführung
der Bolzen (nicht dargestellt) zu ermöglichen, um die Preßklemmvorrichtung 26 am
Koppelteil 22 zu befestigen. Oder ein Klemmringgehäuse könnte verwendet
werden, das einen Ring mit einem Innendurchmesser aufweisen würde, der über eine Seite
der Dichtverbindung gleiten würde
und ein Außengewinde
hätte.
Die andere Seite des Gehäuses würde einen
Innendurchmesser aufweisen, der über die
entgegengesetzte Seite der Verbindung gleiten würde. Dieser Hohlraum hätte dann
eine Gewindeaufbohrung, die bei Verschraubung die benötigte Kompression
zum Dichten aufbringen würde.
Die Preßlöcher 27 haben
einen geringfügig
kleineren Durchmesser als die Preßröhren 25, und sie sind
an einem Ende abgefast, um den Eintritt der Preßröhren 25 zu ermöglichen.
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7A und 7B zeigen
die Preßklemmvorrichtung 16 gemäß der ersten
Ausführungsform der
Dichtungsanordnung 10. Die Preßklemmvorrichtung 16 besteht
aus einem Flansch und einem Zylinder, wobei die Röhrenlöcher 17 darin
zur Durchführung
der biegsamen Röhren 30 vorgesehen
sind. Die Röhrenlöcher 17 fungieren
auch als Preßlöcher zum Pressen
der Preßröhren 15 der
Preßhülsen 14 auf die
biegsamen Röhren 30.
Beim Pressen der Preßröhren 15 werden
die biegsamen Röhren 30 in
ihrer axialen Position mechanisch erfaßt. Die Preßlöcher 17 haben einen
ge ringfügig
kleineren Durchmesser als die Preßröhren 15, und sie sind
an einem Ende abgefast, um das Eintreten der Preßröhren 15 zu ermöglichen.
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8A und 8B zeigen
Dichtscheiben 18, 28. Jede Scheibendichtung 18, 28 ist
eine Scheibe aus komprimierbarem Material, z. B. Butylkautschuk.
Die Scheibendichtung 18, 28 hat eine Vielzahl von
Löchern 38, 40 zur
Durchführung
der biegsamen Röhren 30.
Ein Rand der Scheibendichtung 18, 28 hat einen
Radius, um das Fließen
des Dichtungsmaterials in den Dichtungshohlraum 19, 29 zu
fördern, wenn
die Scheibendichtung axial komprimiert wird. Der Dichtungshohlraum 19, 29,
in den sich die Scheibendichtung 18, 28 einfügt, kann
einen Radius an seinem Innenrand haben, um das Fließen der
Scheibendichtung 18, 28 in den Hohlraum 19, 29 zu
fördern,
wenn die Scheibendichtung 18, 28 axial komprimiert
wird. Die äußere Kante
der Scheibendichtung 18, 28 hat eine scharfe Kante,
um das Dichten gegen eine flache Fläche des Teils, an der sie anliegt, z.
B. der Verteiler 12 oder die Hülse 24, zu fördern.
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Obwohl
die bestimmte Erfindung, wie sie hier ausführlich dargestellt und offenbart
ist, vollkommen in der Lage ist, Objekte erbringen und die hier
aufgeführten
Vorteile zu bieten, ist es verständlich,
daß diese
Offenbarung lediglich die gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung darstellt und keine Einschränkungen außer die in den beigefügten Ansprüchen beschriebenen
beabsichtigt sind.