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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Behälter und betrifft speziell,
aber nicht ausschließlich,
einen Schutzbehälter
zum Schutz von Behältnissen
für flüssige Medikamente
gegen Bruch. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf ein
Zubehör
zu einem Behälteraufbau.
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Hintergrund
der Erfindung
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Es
ist bekannt, ein flüssiges
Medikament in einem Behältnis
(z.B. eine Flasche, ein Fläschchen
oder eine Ampulle) unterzubringen, das einen durchstechbaren Verschluss,
wie beispielsweise einen Gummistopfen, hat. Solche Behältnisse
bestehen typischerweise aus einem Medikamentenglas, das mit dem
Medikament nicht reagiert. Glas ist jedoch von Hause aus spröde. Dies
bedeutet, dass das Behältnis
sehr leicht brechen kann, wenn es fallengelassen wird. Dadurch wird
Medikament vergeudet. Darüber
hinaus kann das Medikament toxisch sein, und sein Verschütten kann
eine Gesundheitsgefährdung
bedeuten.
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Um
dieses Problem zu lösen,
ist es bekannt, das Behältnis
in einem Schutzbehälter
unterzubringen. Der Schutzbehälter
kann als ein Applikator ausgebildet sein, mittels dessen der Benutzer
das Behältnis
hält und
Zugriff zu dem Medikament hat und es ausgibt, z.B. indem der Behälter mit
einer Öffnung
versehen ist, durch die eine Spritzenkanüle durch den Gummistopfen des
Behältnisses
hindurch eingeführt
werden kann, um eine Dosis des Medikaments in die Spritze aufzuziehen.
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Während die
Verwendung eines Schutzbehälters
das Problem des Verschüttens
löst, könnten die
bekannten Schutzbehälter
doch verbessert werden, um einen besseren Schutz gegen Bruch des
Behältnisses zu
bieten, wenn der Behälter
fallengelassen wird.
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Als
ein Beispiel des früher
vorgeschlagenen Schutzbehälters
können
hier die Schutzbehälter
erwähnt werden,
in denen Glasflaschen von 250 ml mit dem Rinderatembeschwerden-Antibiotikum
Micotil® (Tilmicosin) von
Eli Lilly and Company Limited verkauft werden. Der Schutzbehälter ist
in diesem Falle besonders notwendig, weil die Glasflasche unverändert unter
Bedingungen verwendet wird, in denen die Gefahr eines Fallenlassens
und Bruchs besteht, speziell beim Versuch, eine Kanüle in die
Kappe der Flasche einzuführen,
z.B. weil das Rind unter Stress steht und daher schwierig zu behandeln
ist, das Medikament im Freien unter widrigen Wetterverhältnissen
verabreicht wird und/oder das Medikament beim Reiten verabreicht
wird. Dieser frühere Schutzbehälter hat
einen dreiteiligen Aufbau. Darüber
hinaus besteht er aus Polykarbonat, damit er durchsichtig ist, so
dass keine Notwendigkeit für
ein Außenetikett
besteht, da das Flaschenetikett gesehen werden kann.
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Ein
weiterer, bislang vorgeschlagener Schutzbehälter für eine mit Medikament gefüllte Glasflasche
ist aus EP-A-0 303 781 bekannt geworden. Dieser Schutz- und Sicherheitsbehälter hat
einen Unterteil und einen hohlen, im Allgemeinen zylindrischen Körperteil,
die zusammenschnappen, um die Flasche darin festzu halten. Mehrere
in gegenseitigem Abstand angeordnete Rippen erstrecken sich in Längsrichtung über die
Innenfläche des
Behälters.
Diese "Abstandhalter" wirken im Sinne
einer Erschaffung von Luftpolstern um die Seite der Flasche herum.
Der Unterteil hat eine Bodenwand, die konkav ist, um eine erhöhte Mitte
auszubilden, auf der der Boden der Flasche ruht, und ein umgebendes,
ringförmiges
Luftkissen. Die obere Wand des Körperteils
hat eine mittige Vertiefung, in der eine Öffnung ausgebildet ist, die
von einer zerstörbaren
Dichtung verschlossen ist. Die Vertiefung hat ein ringförmiges Luftkissen
zu Folge, das um die Oberseite der Flasche ausgebildet ist. Das
Entfernen der Dichtung ermöglicht
es, eine Kanüle
durch die Kappe hindurch in die Flasche einzuführen.
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Während der
Schutzbehälter,
der in EP-A-0 303 781 beschrieben ist, Luftpolster zum Schutz der
Flasche gegen Bruch bietet, wirken andere Aspekte der Behälterstruktur
ihrer Nützlichkeit
entgegen. Beispielsweise ist die Außenfläche an der Seite des Behälters glatt.
Der Behälter
kann daher auf einer der Längsrippen landen,
was zur Folge hat, dass die Flasche zusammengedrückt wird und bricht. Außerdem berührt eine
Seite der Dichtung die Flasche, während die andere Seite eine
Lasche bildet, die von der Oberwand des Körperteils vorsteht. Daher kann
ein Aufprall auf das Ende dazu führen,
dass die Flasche zwischen der Dichtung und der Bodenwand des Unterteils
zusammengedrückt
wird und bricht.
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GB 412 609 beschreibt spritzgeformte
Kästen
oder dergleichen Behälter,
die eine Flasche od. dgl. ergreifen und sie gegen Stöße schützt, indem
sie außer
Berührung
mit den Seiten des Behälters.
gehalten wird. In der Außenfläche des
Behälters
sind Vertiefungen eingeformt, mit entsprechender Ausbildung von
Vorsprüngen
auf seiner Innenseite.
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GB 304 984 beschreibt einen
Schutzbehälter
nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
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US 1 063 351 beschreibt
einen Schutzbehälter
gegen Bruch für
Behältnisse
aus zerbrechlichem Material, bestehend aus einem Metallblech-Körperteil
mit mehreren in Längsrichtung
verlaufenden, innen angeordneten Konkavitäten, die dazu eingerichtet
sind, das aufgenommene Behältnis
zu halten.
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GB 1 486 892 beschreibt
ein Gehäuse,
das wenigstens drei Längsrippen
haben kann, die sich nach innen von der Wand des tubusförmigen Körpers erstrecken,
um einen Glasballon mittig im Gehäuse zu halten.
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Die
bislang bekannten, vorgeschlagenen Schutzbehälter könnten auch in anderen Bereichen
verbessert werden, um sie benutzerfreundlicher zu machen: Beispielsweise
ist es nicht immer einfach, den Schutzbehälter festzuhalten und eine
Spritzenkanüle
durch die Behälteröffnung in
die Kappe einzuführen.
Es wäre daher
nützlich,
eine alternative Einrichtung zum Abgeben einer Dosis eines flüssigen Medikaments
aus dem in dem Schutzbehälter
aufgenommenen Behältnis
anzugeben.
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In
diesem Zusammenhang ist es bereits bekannt, ein Düsenzubehör zur Abgabe
des flüssigen
Medikaments aus einem Behältnis
zu verwenden, das einen Gummistopfen hat, der von einer ringförmigen Me tallklammer
festgehalten wird. Die Düsenanordnung
hat eine Außenhülse, die
an einem zentralen, tubusförmigen Dorn
so befestigt ist, dass eine scharte vordere Spitze des Dorns aus
der Hülse
nach vorn hervorsteht. Die Hülse
hat ein vorderes Ende, das in mehrere elastische Fingerelemente
gespalten ist, die jeweils einen nach innen gerichteten Flansch
haben. Wenn die Anordnung so gehandhabt wird, dass die scharfe vordere
Spitze den Gummistopfen durchsticht, um einen Abgabeweg für das flüssige Medikament
durch den Dorn zu schaffen, werden die elastischen Finger über die
Klammer gedrückt,
was zur Folge hat, dass die Flansche sich an die Unterseite der
Klammer anlegen und dadurch das Zubehör mit dem Behältnis verbinden.
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Es
wäre auch
nützlich,
eine Einrichtung zum Aufhängen
des Schutzbehälters
anzugeben, um den Zugang zum Stopfen des Behältnisses zu erleichtern.
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In
diesem Zusammenhang ist es ebenfalls bereits bekannt, einen Schutzbehälter zur
Aufnahme eines Behältnisses
der oben genannten Art für
ein flüssiges
Medikament anzugeben, der einen festen Aufhänger zum Aufhängen des
Behälters
hat, der sich in einer Vertiefung in einer Oberfläche des
Behälters
befindet, so dass er nicht gegenüber
der Oberfläche
vorsteht.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die Fähigkeit von Schutzbehältern zu
verbessern, den darin enthaltenen Gegenstand im Falle eines Fallenlassens
des Schutzbehälters
gegen Bruch zu schützen.
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Es
ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Schutzbehälter anzugeben,
der benutzerfreundlicher ist.
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Übersicht über die
Erfindung
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Schutzbehälter für einen
zerbrechlichen Gegenstand angegeben, mit einer vorderen Stirnfläche, einer
hinteren Stirnfläche,
einer Seitenfläche,
die sich in Längsrichtung
von der vorderen Stirnfläche
zur hinteren Stirnfläche
erstreckt, einem Hohlraum zwischen den Flächen zur Aufnahme des zerbrechlichen
Gegenstandes, und einer sich in Längsrichtung erstreckenden Mittenachse,
wobei die hintere Stirnfläche
einen Basisteil aufweist, der lösbar
an einer Öffnung
in der hinteren Stirnfläche
befestigbar ist, wobei die Seitenfläche eine innere Wandfläche und
eine äußere Wandfläche umfasst,
die innere Wandfläche
eine Ausgestaltung mit Innenwandrippen und Innenwandvertiefungen
hat, die äußere Wandfläche eine
Ausgestaltung mit Außenwandrippen
und Außenwandvertiefungen
hat, wobei die Außenwandvertiefungen
mit den Innenwandrippen korrespondieren und die Außenwandrippen
mit den Innenwandvertiefungen korrespondieren, die Seitenfläche Maximalabmessungen
quer zur Mittenachse an vorderen und hinteren Stellen an oder benachbart
der vorderen bzw. hinteren Stirnfläche hat, so dass der Schutzbehälter beim
Fallen auf eine endlose ebene Fläche
und Landen auf der Seite auf den vorderen und hinteren Stellen landet,
und die vorderen und hinteren Stellen dazu eingerichtet sind, die
Aufprallenergie im Falle eines Aufpralls darauf zu absorbieren.
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Vorzugsweise
sind die Seitenflächen
an den vorderen und hinteren Stellen dazu eingerichtet, sich nach
innen in Richtung auf die Mittenachse als Folge eines Seitenaufpralls
zu verbiegen.
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Die
Seitenfläche
wenigsten einer der vorderen und hinteren Stellen kann von einem
Rand eines in Umfangsrichtung verlaufenden Vorsprungs gebildet sein.
Der oder jeder Vorsprung kann von einem trompetenartigen Profil
der Seitenfläche
gebildet sein. Vorzugsweise hat der oder jeder Vorsprung eine sich
einziehende Zone unterhalb des Randes. Typischerweise erstreckt
sich die oder jede sich einziehende Zone dann in den Vorsprung in
Richtung auf die Stirnfläche
fern davon.
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Vorzugsweise
ist der Vorsprung oder einer der Vorsprünge ein Vorwärtsvorsprung
an der vorderen Stirnfläche,
hat die vordere Stirnfläche
einen Außenumfang
und ist der Rand des vorderen Vorsprungs durchgehend mit dem Außenumfang
ausgebildet. In diesem Falle kann eine Vertiefung in der vorderen
Stirnfläche ausgebildet
sein, um die sich einziehende Zone zu bilden, wobei der Außenumfang
der vorderen Stirnfläche eine
Lippe zwischen dem Rand und der Vertiefung bildet.
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Wenn
Zugang zu dem zerbrechlichen Gegenstand geschaffen werden soll,
z.B. um den darin befindlichen Inhalt abzugeben, kann eine Öffnung in
der vorderen Stirnfläche
erstellt werden, um Zugang zum Hohlraum zu erhalten. In diesem Falle
ist es bevorzugt, dass ein Verschluss zum Verschließen der Öffnung vorgesehen
ist, speziell ein Verschluss, der an dem Schutzbehälter befestigt
ist und zwischen einer geschlossenen Stellung, in der er die Öffnung verschließt, und
einer geöffneten
Stellung, in der er die Öffnung
freigibt, beweglich ist.
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Die
Vertiefung in der vorderen Stirnfläche kann eine erste Vertiefung
sein, die einen ringförmigen
Kanal um eine Erhöhung
in der vorderen Stirnfläche
bildet, in der eine zweite Vertiefung ausgebildet ist. Die Öffnung kann
in der Basis der zweiten Vertiefung ausgebildet sein, und der Verschluss
kann in der zweiten Vertiefung liegen.
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Vorzugsweise
ist der Vorsprung oder einer der Vorsprünge ein hinterer Vorsprung,
dessen Rand nach vorn Abstand zur hinteren Stirnfläche hat,
und ist eine Lippe zwischen dem Rand und dem hinteren Vorsprung und
der sich einziehenden Zone ausgebildet, die nach vorn zur hinteren
Stirnfläche
Abstand hat. Die sich einziehende Zone kann die Form eines Ringkanals
in der Seitenfläche
haben.
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Vorzugsweise
sind in wenigstens einer der sich einziehenden Zonen mehrere im
Umfang beabstandete Verstärkungsrippen
ausgebildet.
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Der
Schutzbehälter
hat einen hinteren Abschnitt, der die hintere Stirnfläche enthält, und
einen vorderen Abschnitt, der an dem hinteren Abschnitt befestigt
werden kann, wobei der vordere Abschnitt hohl ist und eine Öffnung in
einem hinteren Abschnitt desselben hat. Der hintere Vorsprung kann
am äußeren Umfang
der Öffnung
gelegen sein.
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Wenigstens
einer der in Umfangsrichtung ausgerichteten Vorsprünge kann
ein endloser Ring oder ein unterbrochener Ring aus einzelnen Höckern sein.
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Ideal
hat der Schutzbehälter
weiterhin eine vorderste Haltefläche
im Hohlraum, an der der Gegenstand anliegt, wenn der Schutzbehälter umgedreht
wird, und eine hinterste Haltefläche
in dem Hohlraum, an der der Gegenstand anliegt, wenn der Schutzbehälter nach
vorn ausgerichtet ist, wobei die vorderste Haltefläche nach rückwärts Abstand
zur vorderen Stelle hat und/oder die hinterste Haltefläche nach
vorn Abstand von der hinteren Stelle hat. Diese Gestaltung verbessert
die Aufprallfestigkeit des Schutzbehälters.
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Um
die Sicht auf den zerbrechlichen Gegenstand und identifizierende
Etiketten zu ermöglichen,
ist es bevorzugt, dass der Schutzbehälter transparent ist. Der Schutzbehälter kann
aus einem Kunststoffmaterial, vorzugsweise Polypropylen, bestehen.
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In
einem zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Verpackung angegeben,
die einen Schutzbehälter gemäß dem ersten
Aspekt der Erfindung und einen in dem Hohlraum befindlichen zerbrechlichen
Gegenstand umfasst.
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Der
Schutzbehälter
der Erfindung hat einen Wandaufbau, der eine Außenfläche und eine Innenfläche hat,
die an einen Hohlraum und einen im Hohlraum befindlichen zerbrechlichen
Gegenstand angrenzt, wobei wenigstens ein Abschnitt der Außenfläche eine
wellige Ausgestaltung mit Rippen und Vertiefungen hat, wobei die
Vertiefungen in Ausrichtung mit Abschnitten der Innenfläche sind,
die dazu eingerichtet sind, auf den Gegenstand einzuwirken, um den
Gegenstand im Hohlraum zu positionieren, und die Rippen der welligen
Ausgestaltung dazu eingerichtet sind, Aufprallenergie im Falle eines
Aufpralls darauf zu absorbieren, um den zerbrechlichen Gegenstand
gegen Bruch zu schützen.
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Die
wellige Ausgestaltung kann so bemessen und aufgebaut sein, dass
der Schutzbehälter
nur auf den Rippen landet, wenn der Abschnitt des Wandaufbaus auf
eine endlose ebene Fläche
fällt.
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Die
Innenfläche
des Wandaufbaus hat eine wellige Ausgestaltung aus Rippen und Vertiefungen,
wobei die Rippen auf der Innenfläche
dazu eingerichtet sind, auf den Gegenstand einzuwirken, um ihn in
dem Hohlraum zu positionieren, die Vertiefungen der Innenfläche von
dem Gegenstand Abstand haben und die Rippen und Vertiefungen an
der Innenfläche
jeweils gegenüber
den Rippen und Vertiefungen an der Außenfläche versetzt sind.
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Gegebenenfalls
kann der Abschnitt des Wandaufbaus eine wellige Gestaltung aufweisen.
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Die
Außenfläche des
Wandaufbaus versieht den Schutzbehälter mit einer Basis, einer
Oberseite und mit einer Seite, und wenigstens ein Abschnitt des
Wandaufbaus ist die Seite. Die Rippen und die Vertiefungen der welligen
Ausgestaltung oder Ausgestaltungen können sich dann in einer Richtung
von der Basis zur Oberseite oder quer zu dieser Richtung erstrecken.
Der Schutzbehälter
kann einen Behälterteil
enthalten, an dem die wellige Ausgestaltung ausgebildet ist, einen
Basisteil, der in den Behälterteil
einsetzbar ist, und eine Befestigungseinrichtung zum Verriegeln
der Behälter-
und Basisteile aneinander. Die Befestigungseinrichtung kann zusammenwirkende
Halteelemente an den Behälter-
und Basisteilen aufweisen, wobei die Halteelemente des Behälterteils
an der Innenfläche
des Wandaufbaus angeordnet sind, vorzugsweise an der Innenseite des
Wandaufbaus.
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Es
wird eine Verpackung beschrieben, umfassend einen Schutzbehälter mit
einem vorderen Ende, einem hinteren Ende und einem Hohlraum, und
ein Behältnis,
das Inhalt enthält
und in dem Hohlraum des Schutzbehälters derart angeordnet ist,
dass das Abgabeende des Behältnisses
zum Abgeben des Inhalts so angeordnet ist, dass es zum vorderen
Ende weist, und das vordere Ende eine Öffnung hat, die es erlaubt,
den Inhalt des Behältnisses
aus dem Abgabeende des Behältnisses
aus dem Schutzbehälter
abzugeben, und einen Aufhänger,
der an dem Schutzbehälter
befestigt ist und von einer verstauten Lage in eine entfaltete Stellung
beweglich ist, in der der Schutzbehälter an einem Hängeelement
in einer gestürzten
Stellung aufgehängt werden
kann.
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Vorzugsweise
ist eine Vertiefung im hinteren Ende ausgebildet und der Aufhänger in
der verstauten Lage in der Vertiefung verstaut.
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Wenn
das Behältnis
zerbrechlich ist, dann ist es bevorzugt, dass das hintere Ende des
Schutzbehälters
eine Abstellfläche
um die Vertiefung aufweist, der Aufhänger in der verstauten Lage
vor der Abstellfläche angeordnet
ist und die Abstellfläche
durch einen Aufprallenergie absorbierenden Abschnitt des hinteren
Endes gebildet ist, der dazu eingerichtet ist, Aufprallenergie im
Falle eines Aufpralls auf das hintere Ende zu absorbieren, um das
zerbrechliche Behältnis
gegen Bruch zu schützen.
Beispielsweise kann der Aufprallenergie absorbierende Abschnitt
einen Innenfläche
haben, die eine Grenzfläche
des Hohlraums bildet, die nach rückwärts Abstand
von dem zerbrechlichen Behältnis
hat, wenn der Schutzbehälter
auf die Abstellfläche
gestellt wird. Der Zwischenraum zwischen der Grenzfläche des
Hohlraums und dem Behältnis
kann leer sein.
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Vorzugsweise
hat die Vertiefung eine Innenfläche,
die eine Begrenzungsfläche
des Hohlraums bildet, auf der das Behältnis sitzt, wenn der Schutzbehälter auf
seiner Abstellfläche
abgestellt ist. In diesem Falle hat die Begrenzungsfläche, die
von der Vertiefung gebildet wird, vorzugsweise einen Abstand nach
vorn von der Begrenzungsfläche,
die von dem Aufprallenergie absorbierenden Abschnitt gebildet wird.
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Vorzugsweise
ist die Vertiefung mit einer Befestigungsanordnung zum lösbaren Festlegen
des Aufhängers
in der verstauten Position versehen.
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Es
ist eine Verpackung offenbart, umfassend einen Schutzbehälter mit
einem vorderen Ende, einem hinteren Ende, einer Seite und einem
Hohlraum zwischen den Enden und der Seite, und ein zerbrechliches Behältnis, das
sich in dem Hohlraum befindet und einen Inhalt und ein Abgabeende
zum Abgeben des Inhalts hat, das der vorderen Ende des Schutzbehälters gegenübersteht,
wobei das vordere Ende des Schutzbehälters eine Öffnung für den Zugang zum Abgabeende
des zerbrechlichen Behältnisses
aufweist, der Schutzbehälter
einen daran befestigten Verschluss hat, der zwischen einer geschlossenen
Stellung, in der der Verschluss die Öffnung verschließt, und
einer offenen Stellung, in der die Öffnung offen ist, beweglich
ist, und der Schutzbehälter
mit einem Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des Verschlusses
in der offenen Stellung versehen ist.
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Vorzugsweise
erstreckt sich der Verschluss nach hinten, wenn er in der offenen
Stellung verriegelt ist. Der Verriegelungsmechanismus kann zusammenwirkende
Stecker- und Aufnahmeteile enthalten, beispielsweise eine Öffnung und
einen Vorsprung zum Eingreifen in die Öffnung, um den Verschluss in
der offenen Stellung zu verriegeln.
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Vorzugsweise
hat der Schutzbehälter
ein Element, das zwischen einer verstauten Lage, in der das Element
an einer Oberfläche
des Behälters
anliegt, und einer aufgerichteten Stellung, in der sich das Element
von der Oberfläche
weg erstreckt, beweglich ist, und ein Etikett, das einen oder mehrere
erste Abschnitte hat, die an der Oberfläche des Behälters befestigt sind und die
vor der ersten Bewegung des Elements von der verstauten Lage in
die aufgerichtete Stellung mit einem zweiten Abschnitt an dem oder
jedem ersten Abschnitt lösbar
verbunden ist und an dem Element befestigt ist, wodurch bei der
ersten Bewegung des Elements von der verstauten Lage in die aufgerichtete
Stellung der zweite Abschnitt von dem oder jedem ersten Abschnitt gelöst wird,
und wodurch eine Bewegung des Elements zurück in die verstaute Lage das
Etikett rückgeformt wird.
Die oder jede lösbare
Verbindung kann in Form einer Aufreißlinie vorliegen.
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Der
Schutzbehälter
kann einen Hohlraum zur Unterbringung einer aus dem Behälter abzugebenden Substanz
haben, und eine Öffnung
in der Oberfläche,
aus der die Substanz abgegeben werden kann. Das Element kann dann
ein Verschluss sein, der mit dem Behälter verbunden ist und der
in der verstauten Lage die Öffnung
verschließt
und in der aufgerichteten Stellung die Öffnung öffnet.
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Vorzugsweise
hat der Schutzbehälter
einen Hohlraum zur Unterbringung eines Gegenstandes, wobei der Hohlraum
eine Begrenzungsfläche
hat, von der eine Schürze
herabhängt,
die von zwei oder mehr einzelnen Schürzenteilen gebildet ist, die
jeweils Innen- und Außenflächen haben
und so eingerichtet sind, dass ihre Innenflächen ein Strukturmerkmal des
Gegenstandes umschließen,
wenn dieser in dem Hohlraum untergebracht ist, und die Außenfläche eines
jeden Schürzenteils
mit einer oder mehreren Streben versehen ist, um den Schürzenteilen
Widerstand gegen ein Verbiegen nach außen zu verleihen. Der Schutzbehälter kann
Teil einer Verpackung sein, in der ein Behältnis in dem Behälter untergebracht
ist, wobei ein Abgabeende des Behältnisses von den Schürzenteilen
umschlossen ist. Die Begrenzungsfläche des Hohlraums würde dann
eine Durchgangsöffnung
haben, um Zugang zum Abgabeende des Behältnisses zu bieten.
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Es
wird ein Zubehör
für eine
Behälterstruktur
beschrieben, mit einer Kammer für
eine fluide Substanz und einem durchstechbaren Verschluss für die Kammer,
wobei das Zubehör
einen Verbinderabschnitt hat, der dazu eingerichtet ist, das Zubehör mit der
Behälterstruktur
in einer Betriebsstellung zu verbinden, mit einem Durchstoßabschnitt
zum Durchstoßen
des durchstoßbaren
Verschlusses, wenn sich das Zubehör in der Betriebsstellung befindet,
einem Kanal für
den Durchgang der fluiden Substanz aus der Kammer in das Zubehör, wenn
in der Betriebsstellung befindlich, und mit einer Drehachse, um
die der Verbinderabschnitt aus einer ersten Winkelstellung, in der
der Verbinderabschnitt mit der Behälterstruktur nicht verbindbar
ist, in eine zweite Winkelstellung, in der der Verbinderabschnitt
mit dem Zubehör
zur Behälterstruktur
in der Betriebsstellung verbindbar ist, drehbar ist.
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In
einer Ausführungsform,
wie sie nachfolgend zu beschreiben ist, hat die Behälterstruktur
innere und äußere Behälter, wobei
sich der innere Behälter
in dem äußeren Behälter befindet
und die Kammer und den durchstoßbaren
Verschluss hat und der äußere Behälter eine Öffnung hat,
die auf den durchstoßbaren
Verschluss am inneren Behälter
ausgerichtet ist und durch den der Durchstoßabschnitt in der Betriebsstellung
des Zubehörs
vorstehen kann.
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Typischerweise
hat der Durchstoßabschnitt
eine Einlassöffnung
des Kanals. Vorzugsweise ist der Verbinderabschnitt um die Drehachse
gegenüber
dem Durchstoßabschnitt
drehbar. Noch besser ist der Verbinderabschnitt zwischen ersten
und zweiten Winkelstellungen in einer festen axialen Position drehbar.
Noch mehr bevorzugt ist der Verbinderabschnitt dazu eingerichtet,
das Zubehör
in der Betriebsstellung lösbar
mit der Behälterstruktur
zu verbinden.
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Der
Verbinderabschnitt kann ein Verriegelungselement an einem äußeren Umfang
des Verbinderabschnitts haben, um sich mit einem komplementären Verriegelungselement
der Behälterstruktur
zu verbinden. Vorzugsweise ist das Verriegelungselement nach außen gerichtet,
beispielsweise in Form einer oder mehrerer Vorsprünge am äußeren Umfang
des Verbinderabschnitts. Das Verriegelungselement kann wenigstens
ein teil eines endlosen Flansches am äußeren Umfang sein.
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Alternativ
kann das Verriegelungselement die Form einer oder mehrerer Vertiefungen
im äußeren Umfang
des Verbinderabschnitts haben.
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Vorzugsweise
liegt das Verriegelungselement an einem Teil des äußeren Umfangs,
der über
unterschiedlichen Bereichen liegt (diese verschattet), wenn es sich
in den ersten und zweiten Winkelstellungen befindet. Noch besser
liegt in der ersten Winkelstellung der äußere Umfang über einem
ersten Bereich, in der zweiten Winkelstellung liegt der äußere Umfang über einem
zweiten Bereich, der einzelne Segmente hat, die um die Drehachse
angeordnet sind und sich über
den ersten Bereich hinaus erstrecken, und das Verriegelungselement
liegt auf einem Teil des äußeren Umfangs,
der die einzelnen Segmente bildet.
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Das
Verriegelungselement kann ein oder mehrere Paare Verriegelungselemente
haben, die auf gegenüberliegenden
Seiten bezüglich
der Drehachse angeordnet sind.
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Vorzugsweise
beschreibt der äußere Umfang
einen kurvigen Weg, wenn er um die Drehachse gedreht wird, beispielsweise
einen kreisförmigen
Weg. Der äußere Umfang
kann ein unrundes Profil haben. Der äußere Umfang kann ferner eine
Symmetrieebene durch die Drehachse haben, und die Drehachse kann
ein Symmetriezentrum für
den äußeren Umfang
haben.
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Vorzugsweise
ist der Verbinderabschnitt gegen axiale Bewegung gegenüber dem
Durchstoßabschnitt festgelegt
oder im Wesentlichen festgelegt.
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Ideal
hat das Zubehör
einen Durchstoßteil
und einen Verbinderteil, der drehbar an dem Durchstoßteil angebracht
ist, wobei der Verbinderteil den Verbinderabschnitt hat und der
Durchstoßteil
den Durchstoßabschnitt
hat.
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Das
Zubehör
kann ein Düsenzubehör sein,
wobei der Kanal dazu eingerichtet ist, die fluide Substanz in die
Kammer der Behälterstruktur
durch das Düsenzubehör abzugeben,
wenn in der Betriebsstellung. In diesem Falle kann das Zubehör außerdem einen
Auslassabschnitt haben, der eine Auslassöffnung des Kanals hat und der
dazu eingerichtet sein kann, einen Schlauch in Fluidverbindung mit
der Auslassöffnung
des Kanals aufzunehmen. Zu diesem Zweck kann der Auslassabschnitt
dazu eingerichtet sein, eine Übergangsanpassung mit
dem Schlauch zu bilden, beispielsweise indem er eine aufgerauhte
Oberfläche
hat, die eine in Umfangsrichtung verlaufende Rauhigkeit beispielsweise
in Form wenigstens eines Halterings mit Schrägprofil.
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Ideal
ist der Verbinderabschnitt gegenüber
dem Auslassabschnitt drehbar. Zu diesem Zweck kann der Durchstoßteil die
Einlass- und Auslassabschnitte und den Kanal haben. Der Durchstoßteil kann
sich durch den Verbinderteil erstrecken.
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Vorzugsweise
ist das Zubehör
so eingerichtet, dass der Durchstoßabschnitt den durchstoßbaren Verschluss
durchstößt, wenn
der Verbinderabschnitt in einer vorbestimmten axialen Stellung und
unter der ersten Winkelstellung und derart angeordnet ist, dass
der Verbinderabschnitt in der Lage ist, in die zweite Winkelstellung
zu drehen, wenn er sich in der vorbestimmten axialen Stellung befindet.
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Es
wird ein Behältersystem
beschrieben, umfassend die Behälterstruktur
mit einer Kammer zum Aufnehmen einer fluiden Substanz und einem
durchstoßbaren
Verschluss für
die Kammer und das zuvor beschriebene Zubehör, wobei die Behälterstruktur
einen Verbinderabschnitt hat, der mit dem Verbinderabschnitt des Zubehörs zusammenwirken
kann, um das Zubehör
in der Betriebsstellung an der Behälterstruktur zu befestigen,
wobei der Durchstoßabschnitt
den durchstoßbaren
Verschluss der Behälterstruktur
nur durchstößt, wenn sich
der Verbinderabschnitt des Zubehörs
in der zweiten Winkelstellung befindet.
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Es
wird ein Behältersystem
beschrieben, umfassend die Behälterstruktur
mit einer Kammer zur Aufnahme einer fluiden Substanz, einen durchstoßbaren Verschluss
für die
Kammer und einer Verbinderabschnitt; und ein Zubehör mit einer
Verbinderabschnitt, der für
das Zusammenwirken mit dem Verbinderabschnitt der Behälterstruktur
geeignet ist, um das Zubehör
mit der Behälterstruktur
in einer Betriebsstellung zu verbinden, einen Durchstoßabschnitt
zum Durchstoßen
des durchstoßbaren
Verschlusses, wenn das Zubehör
sich in der Betriebsstellung befindet, und einen Kanal für den Durchgang
der fluiden Substanz von der Kammer in das Zubehör, wenn in der Betriebsstellung
befindlich; die Verbinderabschnitte sind dazu eingerichtet:
- (a) einer Rastbewegung zusammengerastet zu
werden; und
- (b) relativ zueinander aus der Raststellung in eine zusammenwirkende
Stellung bewegt zu werden, in der die Verbinderabschnitte zusammenwirken,
um das Zubehör
mit der Behälterstruktur
in der Betriebsstellung zu verbinden.
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Ein
Behältersystem
wird beschrieben, umfassend einen inneren Behälter mit einer Kammer, die
eine fluide Substanz beinhaltet, und einem durchstoßbaren Verschluss
für die
Kammer; eine äußere Behälterstruktur
mit einer Kammer zur Aufnahme des inneren Behälters, einen Verbinderabschnitt
und eine Öffnung
im Verbinderabschnitt, die dem durchstoßbaren Verschluss gegenübersteht,
wenn sich der innere Behälter
in der äußeren Behälterstruktur
befindet; und ein Zubehör
mit einem Verbinderabschnitt, der zum Zusammenwirken mit dem Verbinderabschnitt
der äußeren Behälterstruktur
eingerichtet ist, um das Zubehör
mit der äußeren Behälterstruktur
in einer Betriebsstellung zu verbinden, einen Durchstoßabschnitt,
der so dimensioniert und angeordnet ist, dass wenn das Zubehör sich in
der Betriebsstellung befindet, der Durchstoßabschnitt durch die Öffnung vorsteht,
um den durchstoßbaren
Verschluss am inneren Behälter
zu durchstoßen,
wenn dieser sich in der äußeren Behälterstruktur
befindet, und einen Kanal für
den Durchgang der fluiden Substanz in das Zubehör, wenn in der Betriebsstellung
befindlich, wobei der Durchstoßabschnitt
den durchstoßbaren
Verschluss durchstößt.
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Vorzugsweise
sind die Verbinderabschnitte so eingerichtet, dass sie für die lösbare Verbindung
des Zubehörs
in der Betriebsstellung zusammenwirken. Die Verbinderabschnitte
können
miteinander in Eingriff bringbare Abschnitte der Behälterstruktur
und des Zubehörs
sein.
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Die
Verbinderabschnitte der hier beschriebenen Behältersysteme sind vorzugsweise
dazu eingerichtet, in einer Raststellung miteinander zu verrasten
und gegeneinander aus der Raststellung bewegt zu werden, um das
Zubehör
in die Betriebsstellung zu bringen.
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Die
Verbinderabschnitte der Behältersysteme
der Erfindung können
dazu eingerichtet sein, gegeneinander aus der Raststellung gedreht
zu werden, um das Zubehör
in die Betriebsstellung zu bringen.
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Vorzugsweise
hat einer der Verbinderabschnitte eine Vertiefung und der andere
eine Passfläche
zum Sitzen in der Vertiefung, um die Verbinderabschnitte in der
Raststellung einzurasten. Die Vertiefung oder die Passfläche können ein
Steckermerkmal haben und die andere von ihnen ein Buchsenmerkmal,
wobei Stecker- und Buchsenmerkmale ineinander greifen, wenn die
Verbinderabschnitte gegeneinander bewegt aus der Raststellung werden,
um das Zubehör
mit der Behälterstruktur
in der Betriebsstellung zu verbinden. Vorzugsweise ist das Buchsenmerkmal
in der Vertiefung ausgebildet, und noch besser hat es wenigstens
einen Schlitz, wobei das Steckermerkmal einen Vorsprung für jeden
Schlitz aufweist, der so bemessen ist, dass er in jeden Schlitz passt.
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Die
Behältersysteme
können
einen äußeren Behälter, der
den Verbinderabschnitt und eine Öffnung
in dem Verbinderabschnitt aufweist, und einen inneren Behälter haben,
der die fluide Substanz enthält
und den durchstoßbaren
Verschluss aufweist, wobei die Öffnung
am äußeren Behälter so
angeordnet ist, dass in der Betriebsstellung des Zubehörs der Durchstoßabschnitt
durch sie vorsteht, um den durchstoßbaren Verschluss am inneren
Behälter
zu durchstoßen.
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Der äußere Behälter der
Behältersysteme
nach der Erfindung kann ein erfindungsgemäßer Schutzbehälter sein.
Die inneren und äußeren Behälter der
Behältersysteme
nach der Erfindung können
zusammen eine erfindungsgemäße Verpackung
sein.
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Es
wird der Behälter
zur Verwendung mit dem oben beschriebenen Zubehör beschrieben, mit einer Kammer
zur Aufnahme eines inneren Behälters,
der eine fluide Substanz enthält
und einen durchstoßbaren Verschluss
hat, mit einer Öffnung
für die
Kammer und einem Verbinderabschnitt, der dazu eingerichtet ist,
sich mit dem Verbinderabschnitt des Zubehörs zu verbinden, um das Zubehör in die
Betriebsstellung zu versetzen, wobei der Durchstoßabschnitt
durch die Öffnung
ragt, um den durchstoßbaren
Verschluss zu durchstoßen.
Der Behälter
kann die Form eines erfindungsgemäßen Schutzbehälters haben.
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Es
wird ein Behälter
beschrieben, der eine Oberfläche,
eine Vertiefung in der Oberfläche
und einen festen Aufhänger
zum Aufhängen
des Behälters
hat, der in der Vertiefung so angeordnet ist, dass er nicht über die
Oberfläche
vorsteht, wobei die Oberfläche,
die Vertiefung und der feste Aufhänger Teil eines lösbaren Elements
des Behälters
sind.
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Der
feste Aufhänger
kann ein plattenartiges Element sein mit einer Durchgangsöffnung darin.
Vorzugsweise erstreckt sich das plattenartige Element von einer
Seite der Vertiefung zur anderen Seite derselben. Die Oberfläche kann
von Seiten begrenzt sein, und die Vertiefung kann die Form einer
offen endenden Rille haben, die sich von einer Seite der Oberfläche zur
anderen Seite derselben erstreckt. Der Behälter kann eine Kammer zur Aufnahme
eines Gegenstandes haben, und die Vertiefung kann eine Unterseite
in der Kammer haben, auf der der Gegenstand ruht, wenn der Behälter so
ausgerichtet ist, dass die Oberfläche zu unterst ist. Die Oberfläche kann
zu den Seiten der Vertiefung hin hohl sein. Die Oberfläche kann
eine untere Stirnfläche des
Behälters
sein, auf der der Behälter
ruhen kann, in welchem Falle der Behälter eine vordere Stirnfläche mit
einer Öffnung
darin für
die Abgabe des Inhalts des Behälters
haben kann.
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Es
wird ein Schutzbehälter
für einen
Gegenstand angegeben, mit einem Außenwandaufbau, der eine Innenfläche, eine
Außenfläche und
eine Dicke zwischen den Innen- und Außenflächen hat, und mit einem Hohlraum
zur Aufnahme des Gegenstandes, der von der Innenfläche und
dem Außenwandaufbau
begrenzt ist, wobei wenigstens ein Abschnitt des Außenwandaufbaus
eine wellige Ausgestaltung hat mit einer Serie von Rippen und Vertiefungen,
wobei die Innenfläche
an den Vertiefungen dazu eingerichtet ist, an dem Gegenstand anzuliegen,
wenn dieser in dem Hohlraum untergebracht ist, und der Außenwandaufbau
eine erste Dicke an den Rippen und eine zweite Dicke an den Vertiefungen
hat, die sich von der ersten Dicke unterscheidet.
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Vorzugsweise
ist die erste Dicke größer als
die zweite Dicke. Die Dicke des Außenwandaufbaus an den Rippen
bzw. den Vertiefungen ist vorzugsweise im Allgemeinen gleichförmig. Wenn
nicht, kann die erste Dicke eine minimale Dicke für die Rippen
und die zweite Dicke eine maximale Dicke für die Vertiefungen sein.
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Vorzugsweise
besteht wenigstens ein Abschnitt des Außenwandaufbaus aus einem flexiblen
Material.
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Vorzugsweise
enthält
die wellige Ausgestaltung weiterhin Seitenwände, die die Rippen mit den
Vertiefungen verbindet, und der Außenwandaufbau hat eine dritte
Dicke an den Seitenwänden,
die nicht größer als die
erste Dicke ist, besser weniger dick als die erste Dicke ist, und
noch besser größer als
die zweite Dicke ist.
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Vorzugsweise
hat der Schutzbehälter
nach der weiteren Ausführungsform
ein Oberteil, eine Basis und eine Seite, und der Außenwandaufbau
hat die wellige Ausgestaltung an der Seite. Die Rippen und Vertiefungen
können
sich in einer Richtung zwischen dem Oberteil und der Basis erstrecken.
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Der
Schutzbehälter
und die Verpackung nach der Erfindung sind ideal für die Verwendung
mit einer Flasche, einem Fläschchen
oder einer Ampulle, die ein Medikament enthält, z.B. ein Antibiotikum,
wie etwa Micotil®.
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Als
Beispiele werden Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nun unter Bezugnahme auf die begleitenden
Zeichnungsfiguren erläutert.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungsfiguren
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1 ist
eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Behältersystems
nach der vorliegenden Erfindung aus einem Schutzbehälter, einer
Flasche und einem Düsenzubehör.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des Schutzbehälters im zusammengesetzten
Zustand;
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3 ist
eine geschnittene Seitenansicht des Schutzbehälters im zusammengesetzten
Zustand;
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4 ist
eine perspektivische Ansicht eines Basisteils des Schutzbehälters;
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5 ist
eine Draufsicht auf den Basisteil;
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6 ist
eine Schnittansicht des Basisteils längs der Linie A-A in 5;
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7 ist
eine Schnittansicht des Basisteils längs der Linie B-B in 5;
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8 ist
eine Draufsicht auf einen Behälterteil
des Schutzbehälters;
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9 ist
eine Schnittansicht des Behälterteils
längs der
Linie C-C in 8;
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10 ist
eine Schnittansicht des Behälterteils
längs der
Linie D-D in 8;
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11 ist
eine Teilschnittansicht des Behälterteils
längs der
Linie E-E in 10;
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12 ist
eine Ansicht des Behälterteils
von unten;
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13 ist
eine Vergrößerung des
Details Y in 10;
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14A–C
sind schematische Entwicklungsansichten die nacheinander die Wechselwirkung
von Verriegelungselementen an den Basis- und Behälterteilen zum Verriegeln der
Basis- und Behälterteile
miteinander zeigen;
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15 ist
eine Explosionsansicht des Düsenzubehörs;
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16 ist
eine Schnittansicht des Düsenzubehörs in seinem
zusammengesetzten Zustand;
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17 ist
eine Schnittansicht längs
der Linie F-F in 16;
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18 ist
eine Ansicht von unten eines Verbinderteils des Düsenzubehörs;
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19A und 19B entsprechen 8,
zeigen jedoch die Folge von Schritten zum Verbinden des Düsenzubehörs mit dem
Schutzbehälter;
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20 ist
eine geschnittene Seitenansicht eines alternativen Schutzbehälters gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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21 ist
eine perspektivische Ansicht des alternativen Schutzbehälters;
-
22 ist
eine Ansicht einer Außenfläche eines
Basisteils des alternativen Schutzbehälters;
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23 ist
eine Ansicht einer Innenfläche
des Basisteils von 22;
-
24 ist
eine Seitenansicht des Basisteils von 22;
-
25 ist
eine Ansicht eines oberen Endes eines Behälterteils des alternativen
Schutzbehälters,
und
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26A und 26B sind
Ansichten eines wieder zusammensetzbaren Etiketts am oberen Ende
des Behälterteils
des alternativen Schutzbehälters.
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Detaillierte
Beschreibung der beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung
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In
der folgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsformen sind gleiche Teile
oder Merkmale mit gleichen Bezugszeichen versehen.
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Es
folgt nun unter Bezugnahme auf 1 bis 19 der Zeichnungen eine detaillierte Beschreibung
eines Behältersystems 200 gemäß der vorliegenden
Erfindung, umfassend einen transparenten Kunststoff-Schutzbehälter 1,
eine Glasflasche 100 mit einem darin enthaltenen flüssigen Medikament
zur Unterbringung in dem Schutzbehälter 1 und ein Düsenzubehör 150 zur
Befestigung an dem Schutzbehälter 1,
um eine Entnahme von flüssigem
Medikament aus der Flasche 100 durch Durchstoßen eines
Gummistopfens 101 der Flasche 100 zu ermöglichen.
Die Flasche 100 kann beispielsweise 250 ml des Rinderatembeschwerden-Antibiotikums Micotil® (Tilmicosin)
von Eli Lilly enthalten. Das kombinierte Gewicht des Medikaments
und der Flasche 100 würde
typischerweise 450 g sein.
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Wendet
man sich zunächst
den 1 bis 3 zu, kann man sehen, dass der
Schutzbehälter 1 eine allgemein
zylindrische Form mit einer Mittenachse X hat und zwei Einzelteile
hat, nämlich
einen Behälterteil 3 und
einen Basisteil 5. Jeder Teil 3, 5 ist
durch einen Außenwandaufbau
mit unterschiedlicher Dicke für
unterschiedliche Merkmale bestimmt. Allgemein hat der Außenwandaufbau
eine Dicke im Bereich von etwa 1,0–2,0 mm, vorzugsweise im Bereich
von 1,2–2,0
mm.
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Wie
in den 4, 5 und 9 bis 12 gezeigt,
tragen die Behälter-
und Basisteile 3, 5 miteinander in Eingriff bringbare
Verriegelungselemente 7a, 7b zum lösbaren Sichern
der Behälter-
und Basisteile 3, 5 aneinander. Der Schutzbehälter 1 ist
daher wiederverwendbar und erlaubt es dem Benutzer darüber hinaus, die
Flasche 100 zur Inspektion herauszunehmen.
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Vorzugsweise
ist der Schutzbehälter 1 aus
Polypropylen durch Spritzformen hergestellt und hat eine Länge von
etwa 157 mm. Polypropylen ist bevorzugt, da es flexibel ist, um
Aufprallkräfte
zu absorbieren.
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Beispielsweise
ist Polypropylen ein Material, das elastischer ist, als Polykarbonat,
wie es im Stand der Technik verwendet wird.
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Wie
man aus 4 bis 7 entnehmen
kann, hat der Basisteil 5 eine äußere Abstellfläche 9 mit
einem erhöhten
Umfang 10, auf dem der Schutzbehälter ruht. Die Außenfläche 9 ist
durch zwei diametral einander gegenüberliegende Vorsprünge 11a, 11b bestimmt,
die durch einen Mittenkanal 13 beabstandet sind. Ein fester
oder statischer Aufhänger 17 zum
Aufhängen
des Schutzbehälters 1 in
gestürzter
Stellung ist zwischen den Vorsprüngen 11a, 11b im
Kanal 13 angeordnet. Der Aufhänger 17 hat einen
schmale Strebe 18, die an ihren entgegengesetzten Enden
mit den Vorsprüngen 11a, 11b verbunden
ist, und eine Öffnung 20 in
der Strebe 18 zum Aufhängen
des Schutzbehälters
an einem Haken oder dgl. Die Strebe 18 hat ein Querschnittprofil, das
nach innen in einer Richtung schmaler wird, die sich von dem Kanal
zur Außenfläche 9 erstreckt.
Die Strebe 18 hat somit eine größere Dicke an ihrem Basisteil
als an ihrem freien Ende. Wie man aus den 6 und 7 entnimmt,
steht der Aufhänger 17 nicht
vom Kanal 13 vor und liegt daher unter dem Höhenniveau
des erhöhten
Umfangs 10. Auf diese Weise stört der Aufhänger nicht die Verwendung des
Basisteils 5 als Abstellfläche für den Schutzbehälter 1.
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Wendet
man sich 7 zu, kann man sehen, dass die
Vorsprünge 11a, 11b hohl
sind. Auf diese Weise ruht der Boden 103 der Flasche 100 auf
der Innenfläche 23 des
Kanals 13, nicht auf den Innenflächen 25a, 25b der
Vorsprünge 11a, 11b.
Der Grund hierfür
ein einfacher. Wenn der Schutzbehälter 1 auf seinen
Basisteil 5 fällt,
landet er auf dem erhöhten
Umfang 10 wenigstens eines der Vorsprünge 11a, 11b.
Da die Vorsprünge 11a, 11b hohl
sind und durch den Kanal 13 voneinander getrennt sind,
biegen sie sich gegen den Behälterteil 3 durch
und radial nach außen/innen,
um die Aufprallkräfte
zu absorbieren. da der Aufhänger 17 unterhalb
des Niveaus des erhöhten
Umfangs 10 liegt, prallt der Aufhänger 17 nicht auf
der Erde auf. Dementsprechend überträgt der Aufhänger 17 keine
Aufprallkräfte
auf die Innenfläche 23 des
Kanals 13, auf der die Flasche 100 abgestützt ist.
Die Wahrscheinlichkeit eines Bruchs der Flasche 100 ist
daher vermindert. Tatsächlich
hat ein Test nach den Richtlinien der National Safe Transit Association
(NSTA) für
Packungen unter 45,36 kg (100 US Pfund) Gewicht gezeigt, dass der
Schutzbehälter 1 in
der Lage ist, die Flasche 100 gegen Beschädigung zu schützen und
ihre Integrität
zu erhalten, um einen weiteren Schutz für die Flasche 100 zu
bieten, wenn er durch einen Falltester mit seinem Basisteil 5 voran
aus einer Höhe
von 0,762 m (30 Zoll) auf eine Betonfläche fallengelassen wurde.
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Am
Außenumfang
des Basisteils 5 sind Verriegelungselemente 7b ausgebildet,
die mit den Verriegelungselementen 7a im Behälterteil 3 zusammenwirken,
um die Behälter-
und Basisteile 3, 5 lösbar miteinander zu verriegeln.
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Bezug
nehmend nun auf die 2, 3 und 8 bis 13 hat
der Behälterteil 3 ein
unteres offenes Ende 27, in dem der Basisteil 5 lösbar befestigt
werden kann, ein oberes Ende 29 und einen zylindrischen
Körper 31 dazwischen.
Wie insbesondere in den 3, 9 und 10 gezeigt
ist, verbindet ein sich nach außen
erweiternder oder taillierter Hals 33 den Körper 31 mit
dem oberen Ende 29, und ein sich nach außen erweiternder
Kragen 35 verbindet den Körper 31 mit dem unteren
offenen Ende 27. Dieses verleiht der Außen fläche des Behälterteils 3 ein ergonomisches,
trompetenartiges Profil, das es für den Benutzer einfacher macht,
den Schutzbehälter
zu greifen, und das Risiko einer Selbst-Injektion vermindert.
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Der
Körper 31 ist
gewellt, denn er ist mit einer Serie in Längsrichtung verlaufender Streifen
in Form von sich abwechselnden Rippen 37 und Vertiefungen 39 versehen.
Wie man durch Bezugnahme auf die 11 und 12 versteht,
liegen die Innenflächen 41 der
Vertiefungen 39 an der Seitenfläche der Flasche 100 an,
jedoch haben die Innenflächen 43 der
Rippen 37 radialen von der Seitenfläche der Flasche 100 Abstand
nach außen,
um in Längsrichtung
verlaufende Zwischenräume
zwischen den Rippen 37 und der Flasche 100 zu
erzeugen. Die Streifen 37, 39 dienen zwei Funktionen,
nämlich
der Schaffung einer Greiffläche
für den Halter
und eines Aufprallwiderstandes für
die Flasche 100 im Falle, dass die Seite des Schutzbehälters 1 auf eine
Kante oder eine kurze ebene Fläche
fällt.
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Bezüglich der
letztgenannten Funktion wird der Aufprallwiderstand durch die Rippen
geschaffen, da diese Seitenaufprallenergie absorbieren, indem sie
sich in den Zwischenraum verbiegen, der zwischen ihnen und der Flasche 100 geschaffen
ist. Ein verbesserter Aufprallwiderstand wird dadurch geboten, dass
dem Außenwandaufbau
des Behälterteils 3 eine
erste Dicke t1 für
die Rippen 37 und eine zweite Dicke t2, die geringer als
die Dicke t1 ist, für
die Vertiefungen 39 gegeben wird. Die Seitenwand, die die
Rippen 37 und die Vertiefungen 39 miteinander
verbindet, hat vorzugsweise eine Dicke t3 zwischen den ersten und
zweiten Dicken t1, t2. Dieses ist schematisch in 11 gezeigt.
Beispielsweise kann die erste Dicke t1 etwa 1,4 mm sein, die zweite
Dicke t2 kann etwa 1,2 mm sein, und die dritte Dicke t3 kann etwa
1,3 mm sein.
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In
dieser Ausführungsform
der Erfindung sind die Streifen 37, 39 relativ
breit, so dass sie (i) es ermöglichen,
ein Etikett (nicht gezeigt) auf der Flasche 100 ohne Störung durch
die Ränder
der Streifen 37, 39 leicht zu betrachten, und
(ii) größere Durchbiegbarkeit
bieten. Daher ergibt dieses die Möglichkeit, dass der Schutzbehälter 1 auf
einer der Vertiefungen 39 anstelle auf den Rippen 37 zu
landen. Da die Vertiefungen 39 in direkter Berührung mit
der Flasche 100 sind, kann in diesem Falle die Flasche 100 leicht
brechen.
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Aus
diesem Grunde ist der Körper 31 des
Behälterteils 3 mit
den oberen und unteren Enden 29 und 27 durch die
sich nach außen
erweiternden Abschnitte 33, 35 verbunden, was
dazu führt,
dass die gegenüberliegenden
Enden 27, 29 Krägen oder Rippen 45, 47 haben,
deren Ränder
fern von der Außenfläche des
Körpers 31 sitzen.
Die Durchmesser der Krägen 45, 47 sind
etwa 104 mm bzw. 86 mm. Im Vergleich dazu hat der Körper 31 einen
Durchmesser von etwa 80 mm. Wenn der Durchmesser des Kragens 47 am
oberen Ende 29 kleiner als der Durchmesser des Kragens 45 am
unteren, offenen Ende ist, ist die Gießbarkeit des Behälterteils 3 verbessert.
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Wenn
der Schutzbehälter 1 mit
der Seite auf eine lange ebene Fläche fällt, wird er auf den Krägen 45, 47 landen,
nicht auf einer der Vertiefungen 39. Die Krägen 45, 47 sind
dazu eingerichtet, sich radial nach innen zu verbiegen, um Seitenaufprallkräfte zu absorbieren
und einen Schutz für
die Flaschen 100 gegen Bruch zu bieten. Tests nach den
NSTA-Richtlinien für
Packungen mit einem Gewicht von weniger als 45,36 kg (100 US Pfund)
haben gezeigt, dass der Schutzbehälter 1 in der Lage
ist, eine Flaschen 100 gegen Beschädigung zu schützen und
ihre Integrität
zu bewahren, um einen weiteren Schutz für die Flasche 100 zu
schaffen, wenn er von einem Falltester mit seiner Seite aus einer
Höhe von
0,762 m (30 Zoll) auf eine Betonfläche fallengelassen wird.
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Die
Fähigkeit
der Kragens 47 am oberen Ende 29 des Behälterteils,
sich zu verbiegen, um Seitenaufprallkräfte zu absorbieren, kann unter
Bezugnahme auf die 8 und 10 erläutert werden.
Das obere Ende 29 des Behälterteils 3 ist mit
einem Ringkanal 49 benachbart dem Außenumfang des oberen Endes 29 versehen.
Dieses führt
zu einer eingezogenen Zone oder Hinterschneidung, die unterhalb
des Randes des Kragens 47 ausgebildet ist und in die sich
der Kragen 47 verbiegen kann. Diese Konstruktion ermöglicht es dem
Kragen 47 auch, sich gegen das untere Ende 27 zu
verbiegen, um Aufprallkräfte
zu absorbieren, die vom Fallen des Schutzbehälters 1 auf sein oberes
Ende 29 herrühren,
und schafft hierdurch einen Endaufprallschutz für die Flasche 100.
Um zu verhindern, dass sich der Kragen 47 zu weit nach
innen durchbiegt, ist der Ringkanal 49 mit mehreren radialen
Verstärkungsrippen 50 versehen.
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In
gleicher Weise kann man aus 2 und 10 entnehmen,
dass das offene, untere Ende 27 des Behälterteils 3 innere 65 und äußere 67 Umfangswände hat,
die einen Ringkanal 48 dazwischen bilden. Die äußere Umfangswand 67 bildet
den Rand des Kragens 45, und der Ringkanal 48 ergibt
die eingezogene Zone für
den Kragen 45, in die sich dieser verbiegt. Die inneren
und äußeren Umfangswände 65, 67 sind
durch radiale Verstärkungsrippen 69 miteinander
verbunden, um das Ausmaß der
Verbiegung von Rand und Kragen 45 zu kontrollieren. Aus 2 sieht
man auch, dass ein ringförmiger
Zwischenraum 52 auch zwischen der inneren Umfangswand 65 und
der äußeren Seitenfläche des
Basisteils 5 ausgebildet wird, wenn die Behälter- und
Basisteile 3, 5 aneinander befestigt sind. Dieser
ringförmige
Zwischenraum 52 bietet Raum für die innere Umfangswand 65,
in den sie sich verbiegen kann, wenn es notwendig sein sollte.
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Nochmals
auf 3 und 8 bis 10 zurückkommend
erstreckt sich der Ringkanal 49 im oberen Ende 29 des
Behälterteils 3 um
einen zylindrischen Anschlag 51 in der Mitte des oberen
Endes 29. Im Kragen 47 ist ein Schlitz 53 ausgebildet,
um es einer Klappe 55, die mit dem Anschlag 51 gelenkig
verbunden ist, in die Öffnungsstellung
zu schwenken, um eine Öffnung 57 im
Anschlag 51 freizugeben. Die Öffnung erlaubt einen Zugang
zum Gummistopfen 101 im Abgabeende der Flasche 100.
Die Klappe 55 hat eine Öffnung 59,
die, wie man aus den 2 und 9 versteht,
in der Lage ist, einen Vorsprung 61 an einer Schrägfläche 60 des Behälterteils 3 zu
verriegeln und die Klappe 55 in einer offenen Stellung
zu verriegeln, in der sie sich durch den Schlitz 53 in
einer Richtung gegen das untere Ende 27 des Behälterteils 3 erstreckt.
Auf diese Weise ist die Klappe 55 wiederverschließbar, was
besonders wichtig ist, wenn die Flasche 100 eine Mehrfachdosis
des Medikaments enthält
und aus dem Weg des Benutzers zu halten ist, wenn das Düsenzubehör 150 am
oberen Ende 29 des Schutzbehälters 1 angebracht
werden soll, wie nachfolgend in größerem Detail beschrieben wird. Die
Klappe 55 wird in der Schließstellung durch einen Klemmsitz
zwischen einer bogenförmigen
Rippe 63 an ihrer Unterseite und der Öffnung 57 im Vorsprung
gesichert.
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Wie
in 3 und 10 gezeigt, steht die Außenfläche des
Anschlags 51 gegenüber
dem Kragen 47 leicht vor. Wenn somit der Schutzbehälter 1 auf
seiner Stirnseite landet, wird er auf den Anschlag 51 aufprallen. Der
Gummistopfen 101 in der Flasche absorbiert somit die Aufprallkräfte, die
auf ihn vom Anschlag 51 übertragen werden, um die Flasche
gegen Bruch zu schützen.
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Wenden
wir uns nun den 3, 9 und 12 zu.
Von der Innenfläche 71 des
Anschlags 51 erstreckt sich eine Schürze, die von zwei gebogenen
Wänden 73 gebildet
ist. Die gebogenen Wände 73 sind
so aufgebaut und angeordnet, dass sie das den Gummistopfen 101 aufweisende
Abgabeende der Flasche 100 umschließen, wenn die Flasche 100 in
dem Schutzbehälter 1 aufgenommen
ist. Die gebogenen Wände 73 dienen
der örtlichen
Festlegung des Abgabeendes der Flasche 100 und bilden zugleich
eine Einrichtung zum Verhindern einer seitlichen Bewegung des Abgabeendes
im Schutzbehälter 1.
Die gebogenen Wände 73 sind
jeweils mit Verstärkungsrippen 75 an
ihren Außenseiten
versehen. Die Verstärkungsrippen 75 sollen
verhindern, dass beim Hinunterfallen des Behälters 1 die gebogenen
Wände 73 vom
Abgabeende der Flasche 100 so weit auseinander gedrückt werden,
dass das Abgabeende sich aus dem Griff der gebogenen Wände 73 befreien kann
und auf die Innenfläche
des Hohlraums aufprallt, der im Behälterteil 3 für die Flasche 100 bestimmt
ist.
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Wendet
man sich nun den 1, 3 und 8 bis 10 zu,
kann man sehen, dass die Öffnung 57 in
einer Vertiefung 96 des zylindrischen Anschlags 51 ausgebildet
ist und freiliegt, wenn die Klappe 55 aus ihrer Schließstellung
in die offene Stellung geschwenkt ist. Wie am klarsten in 9, 12 und 13 gezeigt
ist, hat die Vertiefung 96 gegenüberliegende Seitenwände 97a, 97b,
in denen jeweils ein Schlitz 98a, 98b benachbart
der Öffnung 57 ausgebildet
ist. Der Zweck der Vertiefung 96 und der Schlitze 98a, 98b wird
hier wenig später
klar.
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Aus 9 bis 12 kann
man ersehen, dass die Verriegelungselemente 7a des Behälterteils 3 an den
Enden von Vertiefungen 39 ausgebildet sind. Die Verriegelungselemente 7a sind
durch einen Schlitz 91 gebildet, der eine umlaufende Stirnfläche 93 der
Vertiefung 39 zu einer Rippe 95 auf Abstand hält. Wie
in 11 und 12 gezeigt,
hat die Rippe 95 eines jeden Verriegelungselements 7a eine
innere freie Fläche 90,
die radial nach außen
von der Stirnfläche 93 der
Vertiefung Abstand hat. Wie man weiter aus 9 bis 11 entnehmen
kann, sind einige, aber nicht alle Rippen 95 mit einer
abgestuften oberen Fläche
wegen der Anwesenheit einer schräg
zulaufenden Verstärkung 92 versehen.
Vorzugsweise sind die schräg
zulaufenden Verstärkungen 92 an
einem diametral gegenüberliegenden
Paar Rippen 95 vorgesehen. Selbstverständlich können nicht nur ausgewählte der
Rippen, sondern alle Rippen 95 mit einer schräg zulaufenden
Verstärkung 92 versehen
sein.
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Wie
in 4 gezeigt, haben die Verriegelungselemente 7b am
Basisteil 5 die Form von gleichmäßig beabstandeten, in Umfangsrichtung
verlaufenden Rippen 80. Jede Rippe 80 hat einen
schräg
zulaufen den Vorderabschnitt 81, einen verbreiterten Hinterabschnitt 83 und
einen zurückgezogenen
Zwischenabschnitt 85. Die Art, in der die Verriegelungselemente 7a, 7b zusammenwirken,
um die Behälter-
und Basisteile 3, 5 miteinander zu verriegeln,
geht aus 14A–C klar hervor.
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Zunächst wird
er Basisteil 5 in das untere offene Ende 27 des
Behälterteils 3 eingesetzt,
wobei (i) die Verriegelungselemente 7b benachbart den Rippen 37 zwischen
den Verriegelungselementen 7a positioniert werden, und
(ii) der Rand 94 des Basisteils 5 an die Stirnflächen 93 der
Verriegelungselemente 7a zum Zwecke der Ausrichtung anstoßen (14A).
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Der
Basisteil 5 wird dann gegenüber dem Behälterteil 3 gedreht,
so dass die Vorderabschnitte 81 der Verriegelungselemente 7b in
die Schlitze 91 der Verriegelungselemente 7a des
Behälterteils 3 eintreten.
Wie man aus 14B entnimmt, bewirkt das schräg zulaufende
Profil der Vorderabschnitte 81, das die umlaufenden Stirnflächen 93 und
die zugehörigen
Rippen 95 sich trennen und/oder die schräg zulaufenden
Abschnitte 81 zusammendrücken, so das die Vorderabschnitte 81 über die
Verstärkungen 92 gleiten.
Nachdem die schräg zulaufenden
Vorderabschnitte 81 die Verstärkungen 92 passiert
haben, führt
die Elastizität
des Materials der Behälter-
und Basisteile 3, 5 dazu, dass die schräg zulaufenden
Vorderabschnitte 81 und/oder die Verstärkungen 92 in ihren
ursprünglichen
Zustand zurückspringen,
wodurch die Verstärkungen 92 in
die zurückgezogenen
Zwischenabschnitten 85 der Verriegelungselemente 7b eintreten,
wie in 14C gezeigt. Dieses hat zur Folge,
dass der Basisteil 5 am Behälterteil 3 verriegelt
wird, weil eine gegensinnige Drehung des Basisteils 5 durch
den Eingriff der Stufenflächen
der Verdickungen 92 mit den schrägen Vorderabschnitten 81 gesperrt
ist.
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Das
Lösen der
Behälter-
und Basisteile 3, 5 voneinander wird durch Drehen
des Basisteils 5 gegenüber
dem Behälterteil 3 im
entgegengesetzten Sinne mit so ausreichender Kraft ausgeführt, dass
die schrägen Vorderabschnitte 81 der
Rippen 80 des Basisteils 5 über die Verdickungen 92 der
Rippen 95 des Behälterteils 3 zurück gleiten.
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Man
kann aus 14A–C entnehmen, dass die Hinterabschnitte 83 der
Rippen 80 des Basisteils 5 als ein Anschlag wirken,
um das Eindringen der Rippen 80 in die Schlitze 91 zu
begrenzen. In gleicher Weise verhindern die Hinterabschnitte 83 ein
entgegengesetztes Drehen des Basisteils 5, wenn es mit
dem Behälterteil 3 verrastet
ist, wobei die Rippen 80 des Basisteils in den Rippen 37 des
Behälterteils
sitzen, bevor sie in die Schlitze 91 eingeführt werden
(siehe 14A). Dieses veranlasst den
Benutzer, den Basisteil 3 in der richtigen Richtung zu
drehen, um den Basisteil 5 am Behälterteil 3 zu verriegeln
und davon zu entriegeln.
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Es
versteht sich selbstverständlich,
dass andere Verriegelungsmechanismen zum lösbaren verriegeln der Behälter- und
Basisteile 3, 5 miteinander verwendet werden können. Ein
Beispiel sind andere Formen von Rastverbindungen, beispielsweise
auf der Grundlage von ineinandergreifenden komplementären Oberflächen, beispielsweise
abgestufte Oberflächen.
Der Verriegelungsmechanismus kann auch durch eine Bewegung des Basisteils 5 gegenüber dem
Behälterteil 3 betätigt werden,
die kein Drehen oder Schrauben ist.
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Ein
Beispiel einer weiteren Form von Verriegelungsmechanismus ist ein
solches, bei dem die Unterseite der Rippen 95 planar oder
im Wesentlichen planar gelassen ist. Wenn die Vorderabschnitte der
Rippen 80 in die zugehörigen
Schlitze 91 eintreten, bewirkt das schräge Profil der Vorderabschnitte 81,
dass sich die Umfangsflächen 93 und
die zugehörigen
Rippen 95 voneinander trennen, so dass die Vorderabschnitte
sich über
die Schlitze 91 hinaus bewegen können. Die Schlitze 91 schließen sich
dann hinter den Vorderabschnitten 81. Dabei werden die
Rippen 95 wegen der Stufen, die zwischen den Zwischenabschnitten 85 und
den Vorder- und Hinterabschnitten 81, 83 der Rippen 80 gebildet
sind, in den zurückgesetzten
Zwischenabschnitten 85 der Verriegelungselemente 7b verriegelt,
was zur Folge hat, dass der Basisteil 5 am Behälterteil 3 verriegelt
wird. Das Lösen
der Behälter-
und Basisteile 3, 5 voneinander wird durch Zusammendrücken des
Behälterteils 3 bewirkt,
um die Schlitze 91 zu öffnen,
so dass die Richtung der Relativdrehung des Basisteils 5 umgekehrt
werden kann.
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Aus 15 versteht
man, dass ein elastischer oder Gummispundzapfen 174 in
dem Sackloch 169 im zentralen Körper 154 des Durchstoßteils 151 angeordnet
ist. Der Spundzapfen 174 hat einen kurzen Schaft 175 mit
einer Spitze 179 und einem vergrößerten Kopf 181 zur
Aufnahme in einem versenkten Eingang 183 des Sacklochs 169.
Durch den Spundzapfen 174 hindurch erstreckt sich ein Kanal 185 vom
Kopf 181 zur Spitze 179 des Schafts 175.
Die Spitze 179 des Schafts 175 hat eine Spälte 186,
so dass sie geöffnet
und geschlossen werden kann, um den Kanal 185 zu öffnen und
zu schließen.
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Gemäß 16 hat
die Spitze 163 des Dorns 155 des Durchstoßteils 151 eine
Ausnehmung 187, um einen angespitzen Punkt 189 zum
Durchstoßen
des Gummistopfens 101 der Flasche 100, wie wenig
später noch
erläutert
wird. Wie man sehen kann, führt
die Ausnehmung 187 auch dazu, dass die Öffnung 167 an der Spitze
für den
zweiten Kanal 160 näher
an dem angespitzen Punkt 189 des Dorns 155 liegt,
als die Öffnung 161 an
der Spitze für
den ersten Kanal 159.
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Der
Verbinderteil 153 des Düsenzubehörs 150 hat
einen hohlen Körper 201,
in den der Durchstoßteil 151 eingeführt werden
kann, um die Durchstoß-
und Verbinderteile 151, 153 miteinander zu verbinden,
während
eine Relativdrehung zwischen ihnen um die Längsachse L möglich ist.
Der Körper 201 hat
eine ringförmige
Schürze 203,
die äußere Rippen 204 hat,
die vom Benutzer gegriffen werden können, und ein Dach 205 über die
Schürze 203 an
einem vorderen Ende 207 des Körpers 201.
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Durch
den Körper 201 hindurch
erstreckt sich ein innerer Kanal 209 von einer ersten Öffnung 211 in einem
vorderen Ende 213 des Körpers 201 zu
einer zweiten Öffnung 215 im
Dach 205. Der Durchmesser der zweiten Öffnung 215 im Dach 205 ist
kleiner als der Durchmesser der ersten Öffnung 211. Tatsächlich ist
der Durchmesser der zweiten Öffnung 215 geringfügig kleiner
als der maximale Durchmesser des innersten Halterings 171 mit
Schrägprofil
auf der Verlängerung 157,
wodurch die Verlängerung 157 durch
das Dach 205 wegen der konischen Gestalt der Halteringe 171 eingeführt, jedoch
nur schwer daraus herausgezogen werden kann. Der Durchmesser der
zweiten Öffnung 215 ist
ebenfalls kleiner als die Abmessungen einer hinteren Stirnfläche 217 des
Körpers 154 des
Durchstoßteils 151.
Wie in 16 gezeigt, ermöglicht dieses,
den Verbinderteil 153 am Durchstoßteil 151 festzuhalten,
wobei das Dach 205 des Verbinderteils 153 auf
der hinteren Stirnfläche 217 des
Körpers 154 oder
dem innersten Haltering 171 aufliegt, je nach Ausrichtung
des Düsenzubehörs 150.
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Vorzugsweise
stimmt der Abstand zwischen dem innersten Haltering 171 und
der hinteren Stirnfläche 217 ziemlich
genau mit der Dicke des Dachs 205 des Behälterteils 153 überein,
so dass, wenn der Behälterteil 153 am
Durchstoßteil 151 montiert
ist, eine axiale Relativbewegung begrenzt ist.
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Der
Körper 201 des
Verbinderteils 153 hat einen sich nach außen erstreckenden
Flansch 219 an seinem vorderen Ende 213. Der Flansch 219 hat
gerade Seiten 221, die durch bogenförmige Enden 223 miteinander
verbunden sind, wie in 18 gezeigt. Der Abstand zwischen
den geraden Seiten 221 entspricht dem Abstand zwischen
den Seitenwänden 97a, 97b der
Vertiefung 96 im Anschlag 51 des Schutzbehälters 1.
Der Verbinderteil 153 kann daher in der Vertiefung 96 durch
die komplementären
Seiten 97a, 97b, 221 verrastet werden.
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Für die Handhabung
des Behältersystems 200 werden
die folgenden Schritte als vorbereitende Maßnahme ausgeführt:
- – Das
Düsenzubehör 150 wird
zusammengesetzt, indem der Durchstoßteil in den Verbinderteil 153 eingesetzt
und ein Spritzenschlauch 173 angeschlossen wird, wie in 16 gezeigt.
- – Die
Flasche 100 wird in den Behälterteil 3 des Schutzbehälters so
eingesetzt, dass ihr Abgabeende von den gebogenen Wänden 73 unterhalb
des zylindrischen Anschlags 51 gehalten wird, wobei der
Gummistopfen 101 auf die Öffnung 57 ausgerichtet
wird.
- – Der
Basisteil 5 wird am Behälterteil 3 durch
die komplementären
Verriegelungsmittel 7a, 7b gesichert, wie in 14A–C
gezeigt.
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Die
Klappe 55 am Schutzbehälter 1 wird
dann in ihre offene Stellung bewegt, um die Öffnung 57 und den
Gummistopfen 101 der Flasche 100 freizugeben,
die in dem Schutzbehälter 1 gehalten
wird. Das Düsenzubehör 150 wird
dann in Richtung auf das obere Ende 29 des Schutzbehälters 1 bewegt,
um den Dorn 155 durch die Öffnung 57 und in den
Gummistopfen 101 der Flasche 100 zu stoßen. Da
die Spitzenöffnung 167 für den zweiten
Kanal 160 dem angespitzen Punkt 189 des Dorns 155 am
nächsten
liegt, gelangt der zweite Kanal 160 vor dem ersten Kanal 159 in
Fluidverbindung mit dem Innenraum der Flasche 100. Dieses
ermöglicht
eine Belüftung
der Flasche 100, falls notwendig, durch den zweiten Kanal 160 und
den zugehörigen
Spundzapfen 174. Ein weiteres Einführen des Dorns 155 in
den Gummistopfen 101 der Flasche 100 führt dazu,
dass die Spitzenöffnung 161 für den ersten
Kanal 159 in Fluidverbindung mit dem Innenraum der Flasche 100 gebracht wird.
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Der
Dorn 155 des Durchstoßteils 151 wird
so weit in den Gummistopfen 101 der Flasche 100 eingeführt, bis
der Flansch 156 des Durchstoßteils 151 den Gummistopfen 101 berührt und
der Verbinderteil 153 in der Vertiefung 96 des
Anschlags 51 verrastet, indem der Flansch 219 sich
in die Vertiefung 96 setzt, wobei die entsprechenden Seiten 97a, 97b, 221 ausgerichtet
sind. Diese Raststellung ist in 19A gezeigt.
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Wie
in 19B gezeigt, wird der Verbinderteil 153 dann
gegenüber
dem Durchstoßteil 151 aus
der Raststellung in der Vertiefung 96 verdreht, bis die
bogenförmigen
Enden 223 des Flanschs 219 in den Schlitzen 98a, 98b in
den Seitenwänden 97a, 97b der
Vertiefung 96 aufgenommen sind. Wenn die bogenförmigen Enden 223 des
Flanschs 219 des Verbinderteils 153 in den Schlitzen 98a, 98b sitzen,
ist das Düsenzubehör 150 an
dem Schutzbehälter 1 fest
gesichert. Das Düsenzubehör 150 kann
jedoch leicht vom Schutzbehälter 1 gelöst werden,
indem man den Verbinderteil 153 gegenüber dem Durchstoßteil 151 dreht,
um ihn in die Raststellung zurückzubringen.
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Sobald
das Düsenzubehör am Schutzbehälter gesichert
worden ist, wird der Schutzbehälter 1 an
seinem fest Aufhänger 17 ausgehängt, und
der Inhalt der Flasche 100 kann durch den ersten Kanal 159 über den Schlauch 175 an
eine Spritze oder andere Abgabevorrichtung abgegeben werden.
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Typischerweise
baut sich in der Flasche 100 bei der Abgabe ein Unterdruck
auf, wenn der Inhalt durch das Düsenzubehör abgegeben
wird. Der zweite Kanal 160 mit dem zugehörigen Spundzapfen 174 schafft
eine Belüftung
für die
Flasche 100, die einen leichten Abzug des Produkts aus
der Flasche 100 ermöglicht
und die Entwicklung eines Unterdrucks vermeidet, der die Injektion
ungenau, langsam und schwierig macht. Dieses wäre auch bei anderen starren
Behältern
der Fall. Ein solches Belüftungssystem
würde jedoch
nicht benötigt, wenn
die Flasche 100 kollabierbar oder vom Kissentyp wäre.
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In 20 bis 25 der
Zeichnungen ist ein Schutzbehälter 1' gemäß einer
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Der Schutzbehälter 1' ist identisch
dem Schutzbehälter 1 des Behältersystems 200 in
anderen als den folgenden Aspekten.
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Erstens
ist, wie in 20 bis 24 gezeigt,
der mittlere Teil des Kanals 13' in der äußeren Abstellfläche 9' des Basisteils 5' als eine Rampe 15' ausgeführt, an
deren Scheitel ein Aufhänger 17' zum Aufhängen des
Schutzbehälters 1' in gestürzter Stellung
gelenkig angebracht ist. Der Aufhänger 17' ist zwischen einer aufgerichteten
Stellung, in der er aufrecht steht, damit eine Öffnung 20' im Aufhänger zugänglich wird,
um den Schutzbehälter 1' aufhängen zu
können,
und einer verstauten Stellung beweglich; in der er lösbar in
dem Kanal 13' durch
Rasten 21' gesichert
ist. Auf diese Weise stört
der Aufhänger 17' die Verwendung
des Basisteils 5' als
Sitz für
den Schutzbehälter 1' nicht.
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Wenden
wir uns nun 23 zu, in der der Basisteil 5' von unten gezeigt
ist und in der man sehen kann, dass die Vorsprünge 11a', 11b' hohl sind.
Auf diese Weise ruht der Boden der Flasche 100 auf der
Innenfläche 23' des Kanals 13', nicht auf
den Innenflächen 25a', 25b' der Vorsprünge 11a', 11b'. Der Grund hierfür ist, wie bei
dem zuvor beschrieben Schutzbehälter 1,
nämlich
die Vermeidung, dass Aufprallkräfte
auf die Flasche 100 übertragen
werden, wenn der Schutzbehälter 1' auf seinen
Basisteil 5' fällt. Die
Wahrscheinlichkeit eines Bruchs der Flasche 100 ist daher
verringert im Vergleich zu dem Fall der Verwendung bekannter Schutzbehälter. Tatsächlich haben
Tests nach den Richtlinien der National Safe Transit Association
(NSTA) für
Packungen eines Gewichts unter 45,36 kg (100 US Pfund) gezeigt,
dass der Schutzbehälter 1' einen besseren
Schutz bietet, als bekannte Behälter,
wenn er mit seinem Basisteil 5' voran von einem Falltester auf
eine Betonfläche
aus einer Höhe
von 0,762 m (30 Zoll) fallengelassen wird. Das heißt, im Vergleich
zu bekannten Behältern
(i) bewahrt der Schutzbehälter 1' das Glasfläschchen
häufiger
vor einem Bruch und (ii) erhält
er ihre Integrität,
so dass er in noch vernünftiger
Weise einen weiteren Schutz für
die Flasche 100 bietet.
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Zweitens
ist der Schutzbehälter 1' nicht so aufgebaut,
dass er das Düsenzubehör 150 des
Behältersystems 200 der 1 bis 19 akzeptiert, insofern als keine Schlitze
in den Seitenwänden 97a', 97b der
Vertiefung 96' des
Anschlags 51' am
oberen Ende 29' des
Behälterteils 3' vorgesehen
sind. Bei dieser Ausführungsform
kann eine Dosis des flüssigen
Medikaments, das in der Flasche enthalten ist, die in dem Schutzbehälter 1' aufgenommen
ist, durch Einführen
einer Spritzenkanüle
(nicht gezeigt) durch die Öffnung 57' in der Vertiefung 96' des Anschlags 51' und den Gummistopfen 101 entnommen
werden.
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Drittens
ist die Klappe 55',
die dem Verschließen
der Öffnung 57' dient, in der
geschlossenen Stellung durch eine Klemmpassung zwischen einem Stopfen 63' und der Öffnung 57' gesichert.
Selbstverständlich
können
andere Ausführungsformen
von Sicherungsmechanismen zum Sichern der Klappe 55' in der geschlossenen
Stellung bei der Ausführung
der Erfindung verwendet werden.
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Es
ist anzumerken, dass die neuen Merkmale, die in dem Schutzbehälter 1' der 20 bis 25 realisiert
sind, voneinander nicht abhängig
sind. Dementsprechend können
diese Merkmale bei der Ausführung
der vorliegenden Erfindung ausgesucht und miteinander vereinigt
werden. Beispielsweise kann der Basisteil 5 des Schutzbehälters 1 gegen
den Basisteil 5' des
alternativen Schutzbehälters 1' ausgetauscht
werden, ohne dass andere Änderungen
vorgenommen werden. Umgekehrt können
Schlitze in den Seitenwänden 97a', 97b' der Anschlagsvertiefung 96' des alternativen
Schutzbehälters 1 vorhanden
sein, so dass er das Düsenzubehör 150 ohne Änderung
des Stopfens 63' an
der Klappe 55' oder
des Basisteils 5'.
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Zusätzlich zu
den NSTA-Tests der oben beschrieben Art zeigen an den Schutzbehältern 1, 1' bei Umgebungstemperatur
durchgeführte
Fallversuche, dass kein Flaschenbruch nach aufeinanderfolgenden
Stürzen
auf entgegengesetzte Enden 9, 29; 9', 29' und die Seite 31; 31' aus einer Höhe von 1
m auf eine starre Oberfläche
auftreten. Die gleichen Ergebnisse werden auch bei 5°C erreicht.
Selbst wenn der Schutzbehälter 1; 1' (jedoch nicht
die Flasche 100) eine Temperatur von –18°C hat, bricht die Flasche 100 nur
bei 20% solcher Fallversuche.
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Die
kritische Fallhöhe
(CDH) für
jede Fallposition ist auch bei Umgebungstemperatur und bei –5°C gemessen
worden. Die Ergebnisse sind nachfolgend tabellarisch dargestellt.
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Mit "kritischer Fallhöhe" ist hier jene Fallhöhe gemeint,
oberhalb der vom Schutzbehälter 1; 1' nicht erwartet
werden kann, dass er die Flasche 100 gegen Bruch schützt.
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Wie
gezeigt, bieten die beispielhaften Schutzbehälter 1; 1' der vorliegenden
Erfindung einen beachtlichen Flaschenschutz.
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Gemäß den 26A und 26B ist
ein Information tragendes Etikett 101, das an dem Anschlag 51' des alternativen
Schutzbehälters 1' der 20 bis 25 befestigt
ist, zu sehen, wenn die Klappe 55' sich in ihrer Schließstellung
befindet. Das Etikett 101 kann beispielsweise Anweisungen
enthalten, wie die Klappe 55' in
ihrer geöffneten
Stellung zu arretieren ist, um die Einführung einer Spritzenkanüle in den
Gummistopfen 101 der Flasche 100 zu ermöglichen.
Das Etikett würde
Schwächungs-
oder Aufreißlinien
(z.B. Perforationen) in Ausrichtung mit den Rändern der Klappe 55' haben, um das
Etikett 101 in einen mittleren Abschnitt 101a auf der
Klappe 55' und
ein Paar diametral gegenüberliegender
teilkreisförmige
Seitenabschnitte 101b' auf
dem Anschlag 51' zu
teilen.
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Wie
man aus 26B versteht, ist das Ergebnis
hiervon, dass beim erstmaligen Öffnen
der Klappe 55' der
mittlere Abschnitt 101a des Etiketts 101 von den
teilkreisförmigen
Seitenabschnitten 101b getrennt wird. Wenn die Klappe 55' geschlossen
wird, kommen die mittleren und Seitenabschnitte 101a, 101b des
Etiketts jedoch wieder zusammen, um das Etikett 101 zur
Lektüre
der nächsten
Verabreichung einer Dosis des in der Flasche 100 befindlichen
Medikaments wiederherzustellen. Dadurch wird die Anbringung eines
Etiketts auf dem zylindrischen Körper 31' des Behälterteils 3' vermieden,
was die Sichtbarkeit eines Etiketts auf der Flasche 100 beeinträchtigen
würde.
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Wie
der fachkundige Leser versteht, ist die Verwendung eines Information
tragenden Etiketts 101 nicht auf den alternativen Schutzbehälter 1' der 20 bis 25 beschränkt, sondern
findet in gleicher Weise Anwendung auf dem Schutzbehälter 1,
der in 1 bis 19 gezeigt
ist. Das Etikett 101 kann in diesem Falle beispielsweise
Anweisungen enthalten, wie das Düsenzubehör 150 an
dem Schutzbehälter
zu befestigen ist.
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Die
hier beschriebenen Schutzbehälter
haben mehrere Vorteile gegenüber
den bislang für
die Aufnahme von zerbrechlichen z.B. Glasbehältnissen für Medikamente verwendeten Schutzbehältern, wobei
eine nicht erschöpfende
Liste solcher Vorteile ist:
- 1. Verbesserter
Aufprallschutz für
das Behältnis.
- 2. Integrierte Einrichtung zum Aufhängen des Behälters in
gestürzter
Stellung, um den Benutzer beim Einführen einer Düse oder
einer Spritze in die Flasche zu unterstützen.
- 3. Ein Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln der Klappe in
einer Stellung, in der sie den Benutzer beim Einführen einer
Düse oder
Kanüle
in die Flasche nicht behindert.
- 4. Ein ergonomisches Profil, um das Ergreifen des Schutzbehälters zu
unterstützen.
-
Der
fachkundige Leser versteht, dass die vorliegende Erfindung nicht
auf die hier beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen beschränkt ist
und dass viele Variationen und Modifikationen innerhalb des Schutzumfangs
der beigefügten
Ansprüche
vorgenommen werden können.
Beispielsweise können
statt Polypropylen andere flexible oder elastische Materialien (Kunststoffe
und sonstige) für
den Schutzbehälter
verwendet werden. Außerdem
können
die Krägen
des Schutzbehälters
diskontinuierlich sein, z.B. in Form eines durchbrochenen Rings
aus diskreten Höckern.
Alternativ können
die Krägen
weggelassen werden und der Streifenabstand an der Seite des Behälterteils
derart gewählt
sein, dass der Schutzbehälter
bei einem Seitenaufprall stets auf einer der Rippen landet. Weiterhin
kann der Basisteil ständig
mit dem Behälterteil
verbunden sein, z.B. durch eine Gelenkverbindung, und zwischen geöffneten
und geschlossenen Stellungen beweglich sein, um das Einsetzen und
Entnehmen der Flasche zu ermöglichen.
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Der
fachkundige Leser versteht auch, dass die vorliegende Erfindung
nicht auf die Angabe eine Schutzbehälters für ein flüssiges Medikament, wie Micotil® beschränkt ist.
Der Schutzbehälter
der Erfindung findet für
andere Behältnisse
und abzugebende Inhalte Anwendung, seien sie in flüssiger,
pulveriger oder einer anderen Form, und auch Anwendung für die Aufbewahrung
und den Transport zerbrechlicher Gegenstände im Allgemeinen, z.B. Keramik-
oder Glasstrukturen.
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Der
fachkundige Leser versteht weiterhin, dass die Verwendung der Bezugszeichen
in den beigefügten
Ansprüchen
rein illustrativ ist und keine Einschränkung des Schutzumfangs der
Ansprüche
bedeuten soll.