DE60116593T2 - Hubvorrichtung für die Höhenverstellung eines Kranken-oder Pflegebetts - Google Patents
Hubvorrichtung für die Höhenverstellung eines Kranken-oder Pflegebetts Download PDFInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht auf eine Hubmechanik für Betten und dgl. und insbesondere auf eine Hubmechanik, die es erlaubt, den die Bettfedern haltenden Rahmen, auf den die Matratze gelegt wird, mittels eines oder mehrerer Hebelsysteme anzuheben und abzusenken.
- Hubmechaniken für Betten oder Liegestühle (siehe beispielsweise
US 3 373 453 , die die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 beschreibt) haben bekanntlich einen Rahmen, unter dem zwei Paare über Kreuz miteinander gelenkig verbundener Beine schwenkbar angebracht sind, so dass sie nach unten erstreckt oder nach oben eingezogen werden können. Diese bekannten Mechanismen, die beispielsweise zum Absenken des Betts dienen, wenn es nicht gebraucht wird, haben den Nachteil, dass sie mit komplizierten Vorrichtungen und/oder Befestigungseinrichtungen versehen sind, um das unbeabsichtigte Absenken der Mechanik zu verhindern, und die manuell nur durch Betätigung unter dem Rahmen selbst in Eingriff gebracht oder gelöst werden können. - Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Mechanik anzugeben, die diesen Nachteil nicht aufweist. Diese Aufgabe wird durch eine Mechanik gelöst, deren Hauptmerkmale im ersten Anspruch offenbart sind und von der weitere Merkmale in den nachfolgenden Ansprüchen beschrieben sind.
- Dank des speziellen Steuerhebelsystems, mit dem sie versehen ist, ermöglicht es die Mechanik nach der vorliegenden Erfindung, den Rahmen, auf der die Matratze liegt, auf eine einfache und schnelle Weise abzusenken und anzuheben. Weiterhin bietet Dank des Griffs, mit dem sie versehen sein kann, die Mechanik nach der vorliegenden Erfindung den Vorteil, dass der Rahmen bequem angehoben und abgesenkt werden kann, indem auf ein Element eingewirkt wird, das einfach zu bedienen ist und oberhalb dieses Rahmens angeordnet ist.
- Ein weiterer Vorteil der Mechanik nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie ein Steuerhebelsystem und ein damit mechanisch verbundenes Hilfshebelsystem enthalten kann, so dass die Stabilität der Mechanik in der angehobenen Position einfach hergestellt werden kann, ohne die Einfachheit ihrer Änderung in die abgesenkte Position zu beeinträchtigen, und umgekehrt.
- Ein weiterer Vorteil der Mechanik nach der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass sie in der abgesenkten Position stabil auf mehreren Stützfüßen ruhen kann und sie in der abgesenkten Position automatisch auf mehreren Rädern ruhen kann, die ihre Bewegung, beispielsweise unter ein anderes Bett, vereinfacht.
- Gemäß einem besonderen Aspekt der Erfindung kann die Mechanik mit mehreren Zugfedern versehen sein, die die Änderung aus der angehobenen in die abgesenkte Position und umgekehrt erleichtern.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Mechanik nach der vorliegenden Erfindung gehen für den Fachmann aus der folgenden detaillierten und nicht einschränkenden Beschreibung einer Ausführungsform derselben unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen hervor.
-
1 zeigt eine perspektivische Teilansicht einer Mechanik nach der vorliegenden Erfindung in der angehobenen Stellung; -
2 zeigt eine Seitenansicht in einem Längsschnitt der Mechanik von1 ; -
3 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Mechanik von1 , leicht abgesenkt; und -
4 zeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Mechanik von1 , vollständig abgesenkt. - Nimmt man
1 zur Hand, kann man sehen, dass die Mechanik nach der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung in bekannter Weise wenigstens einen rechteckigen Rahmen1 aufweist, in dem eine Einrichtung2 , beispielsweise ein Bettfederrost, der zur Abstützung einer Matratze3 (mit einer dünnen Linie gezeigt) befestigt ist. Ein Geländerpaar4 ,4' zum Festhalten der Matratze3 ist an den vorderen und hinteren Enden des Rahmens ein angeordnet. Eine vordere Querstange5 und eine hintere Querstange6 , die etwa hälftig zwischen der Mitte und den vorderen bzw. hinteren Enden des Rahmens1 angeordnet sind, sind weiter an demselben Rahmen befestigt. Ein Ende eines Paares äußerer Beine7 ,7' , die mit Stützfüßen8 am entgegengesetzten Ende versehen sind, ist in einem horizontalen Schwenklager angebracht, das in einem Paar Scharnieren ausgebildet ist, die unter der vorderen Querstange5 befestigt sind. Eine Querstange9 , die die Beine7 ,7' miteinander verbindet und ein Paar schwenkbarer Räder10 leicht erhöht gegenüber den Füßen8 trägt, ist ebenfalls nahe dem letztgenannten freien Ende dieser Beine angeordnet. Ein Ende eines Paares innerer Beine11 ,11' , die mit Stützfüßen8 am entgegengesetzten Ende versehen sind, ist weiterhin in einem horizontalen Schwenklager angebracht, das aus einem Paar Scharnieren besteht, die unter der hinteren Querstange6 befestigt sind. Eine Querstange12 , die die Beine11 ,11' verbindet und ein Paar schwenkbarer Räder10 leicht erhöht gegenüber den Füßen8 trägt, ist weiterhin nahe dem letztgenannten freien Ende dieser Beine angeordnet. Jedes der äußeren Beine7 ,7' ist schwenkbar mit einem der inneren Beine11 ,11' verbunden, so dass alle vier Beine7 ,7' ,11 und11' sich nach unten erstrecken oder nach oben eingezogen werden können. Die zwei Beinpaare7 ,11 und7' ,11' sind daher miteinander über Kreuz gelenkig verbunden, um zwei X-förmige Paare zu bilden. - Die Bewegung der Beine
7 ,7' ,11 und11' hängt in geeigneter Weise von wenigstens einem Steuerhebelsystem A ab, das aus zwei Hebeln13 ,13' besteht, die durch eine Querstange14 miteinander verbunden sind und von denen ein Ende schwenkbar an einem der äußeren Beine7 ,7' nahe der Stützfüße8 angebracht ist, während das entgegengesetzte Ende schwenkbar an zwei Laschen15 ,15' angebracht sind, die an einer Querstange16 angelötet sind, die, unter dem Rahmen1 verborgen, verhindert, dass die Mechanik unter eine vorbestimmte Höhe abgesenkt wird. Die Stange16 ist zwischen zwei bogenförmigen Armen17 ,17' befestigt, die an zwei Platten18 ,18' schwenkbar angebracht sind, die zwischen dem Rahmen11 und dem hinteren Geländer4' angelötet sind. Die Enden eines tubusförmigen Griffs19 , der sich quer über den Rahmen1 erstreckt, sind lösbar mittels zweier Schrauben an den Armen17 ,17' befestigt, so dass ein Benutzer durch Anheben oder Absenken des Griffs19 die Stange16 und die Hebel13 ,13' schwenken und daher die Beine7 ,7' ,11 und11' anheben oder absenken kann. Das Anheben der Beine7 ,7' ,11 und11' kann durch eine Zugfeder20 erleichtert werden, die zwischen dem Rahmen1 und dem Hebel13' eingespannt ist. - Das Steuerhebelsystem A ist weiterhin vorzugsweise mit einem Hilfshebelsystem B durch einen Längsstab
21 verbunden, dessen eines Ende schwenkbar an einer Lasche21 angebracht ist, die an der Querstange14 angelötet ist, und dessen anderes Ende schwenkbar etwa in der Mitte eine Lasche23 angebracht ist, die an einer Querstange24 angelötet ist, die zwischen zwei Hebeln25 ,25' befestigt ist, die unter der vorderen Querstange5 schwenkbar gelagert sind, Das freie Ende zweier weiterer Hebel26 ,26' , die an den inneren Füßen11 ,11' nahe der Querstange12 schwenkbar angebracht sind, ist am freien Ende der beiden Hebel25 ,25' schwenkbar angebracht. Die Hebel26 ,26' laufen nach Überschreiten eines Totpunktes, der bei Ausrichtung mit den Hebeln25 ,25' erreicht ist, auf die Querstange12 auf und verhindern das Absinken der Mechanik. Eine Zugfeder27 kann zwischen dem freien Ende der Lasche23 und dem Längsstab21 eingespannt sein, um die Absenkbewegung der Beide7 ,7' ,11 und11' am Ende zu dämpfen. - Nimmt man
2 zur Hand, kann man sehen, dass im Gebrauch zum Ändern der Mechanik gemäß der vorliegenden Erfindung aus der angehobenen in die abgesenkte Stellung es ausreicht, den Griff19 in der durch den Pfeil28 angegebenen Richtung nach unten zu schwenken, um die Stange16 in der durch den Pfeil29 angezeigten Richtung und die Hebel13 ,13' in die durch den Pfeil30 angegebene Richtung zu schwenken. Die Verschwenkung der Hebel13 ,13' bewirkt die Rückwärtsbewegung des Stabes21 , das daraus folgende Zusammenfalten der Hebel25 ,25' ,26 und26' in der durch den Pfeil31 angegebenen Richtung und dann das Absenken des Rahmens1 in der durch den Pfeil32 angegebenen Richtung. -
3 zeigt die Mechanik gemäß der vorliegenden Erfindung während des Absenkvorgangs. Es ist insbesondere hervorzuheben, wie die Hebel25 ,25' ,26 und26' , die durch den Stab21 betätigt werden, in dieser Position den Totpunkt überschritten haben, der aus der gegenseitigen Ausrichtung besteht, und das Absenken der Mechanik nicht weiter behindern. -
4 zeigt die Mechanik nach der vorliegenden Erfindung im vollständig abgesenkten Zustand. Es ist insbesondere darauf hinzuweisen, dass die Stützfüße8 in dieser Position gegenüber den Rädern20 leicht angehoben sind, was es also ermöglicht, die Mechanik leicht zu verschieben, wenn sie in der abgesenkten Stellung ist. Es ist weiterhin anzumerken, dass der Griff19 auf der Matratze3 aufliegt, um die Gesamthöhe der abgesenkten Mechanik auf das Minimum zu bringen. Wenn keine Matratze3 vorhanden ist, beispielsweise während des Transports, ist es möglich, den Griff19 von den Armen17 ,17' zu demontieren, um die Gesamthöhe der erfindungsgemäßen Mechanik weiter zu verringern. - Es ist klar, dass es zum Anheben der Mechanik nach der vorliegenden Erfindung ausreicht, den Griff
19 nach oben zu schwenken, um die Hebelsysteme A und B in entgegengesetztem Sinne zu betätigten.
Claims (16)
- Hubmechanik für Betten und dergleichen, enthaltend wenigstens einen Rahmen (
1 ), an dessen Unterseite zwei Paare über Kreuz gelenkig miteinander verbundener Beine (7 ,7' ,11 ,11' ) so angeordnet sind, dass sie sich nach unten erstrecken oder nach oben zurückziehen können, wobei die Bewegung der Beine (7 ,7' ,11 ,11' ) von wenigstens einem Steuerhebelsystem (A) abhängt, das einen oder mehrere Hebel (13 ,13' ) aufweist, der bzw. die an wenigstens einer der Beine (7 ,7' ) und an einem oder mehreren Armen (17 ,17' ) schwenkbar angebracht ist bzw. sind, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm oder die mehreren Arme (17 ,17' ) an dem Rahmen (1 ) oder an mit letzterem im Wesentlichen integral ausgebildeten Elementen (18 ,18' ) schwenkbar angebracht ist bzw. sind. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein quer zum Rahmen (
1 ) rittlings angeordneter Handgriff (19 ) insbesondere abnehmbar an den Armen (17 ,17' ) des Steuerhebelsystems (A) befestigt ist. - Mechanik nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerhebelsystem (A) ein Paar Lenker (
13 ,13' ) enthält, die am einen Ende mit einem der Beine (7 ,7' ) nahe deren freiem Ende und am anderen Ende mit einer Querstange (16 ) schwenkbar verbunden sind, die zwischen zwei Armen (17 ,17' ) befestigt ist, die an dem Rahmen (1 ) oder an integral mit diesem ausgebildeten Elementen (18 ,18' ) schwenkbar angebracht sind. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstange (
16 ) zur Anlage an der Unterseite des Rahmens (1 ) in angehobener Stellung der Mechanik geeignet ist. - Mechanik nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker (
13 ,13' ) des Steuerhebelsystems (A) mit einem Paar mit der Querstange integral ausgebildeten Laschen (15 ,15' ) schwenkbar verbunden sind. - Mechanik nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerhebelsystem (A) eine Zugfeder (
20 ) enthält, die zwischen dem Rahmen (1 ) und einem (13' ) der Lenker (13 ,13' ) eingespannt ist. - Mechanik nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerhebelsystem (A) mit einem Hilfshebelsystem (B) über wenigstens einen an beiden Hebelsystemen (A, B) schwenkbar angebrachten Stab (
21 ) verbunden ist. - Mechanik nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (
21 ) an wenigstens einer der Streben (13 ,13' ) des Steuerhebelsystems (A) oder einem oder mehreren mit diesen Streben (13 ,13' ) integral verbundenen Elementen schwenkbar verbunden ist und auch mit einem oder mehreren Streben (25 ,25' ) des Hilfshebelsystems (B) oder mit einem oder mehreren mit den letztgenannten Streben (25 ,25' ) integral ausgebildeten Elementen (23 ,24 ) schwenkbar verbunden ist. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (
25 ,25' ) des Hilfshebelsystems (B) am einen Ende schwenkbar unter dem Rahmen angebracht sind und am anderen Ende mit einer oder mehreren weiteren Streben (26 ,26' ) schwenkbar verbunden sind, die an wenigstens einem der Beine (11 ,11' ) nahe dessen bzw. deren freien Ende schwenkbar angebracht sind. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Streben (
26 ,26' ) dazu geeignet sind, in der angehobenen Stellung der Mechanik an einer Querstange (12 ) anzuschlagen, die zwischen zwei Beinen (11 ,11' ) angeordnet ist. - Mechanik nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (
21 ) auf der Seite des Hilfshebelsystems (B) an einer Lasche (23 ) schwenkbar angebracht ist, die mit einer Querstange (24 ) integral ausgebildet ist, die zwischen einem Paar an der Unterseite des Rahmens (1 ) schwenkbar angebrachter Streben (25 ,25' ) angeordnet ist. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfshebelsystem (B) eine Zugfeder (
27 ) aufweist, die zwischen der Lasche (23 ) und dem Stab (21 ) eingespannt ist. - Mechanik nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Räder (
10 ), die in der angehobenen Stellung der Mechanik gegenüber den freien Enden der Beine (7 ,7' ,11 ,11' ) leicht angehoben sind, nahe diesen Enden angeordnet sind. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Stützfüße (
8 ), die in der abgesenkten Stellung der Mechanik gegenüber den Rädern (10 ) leicht angehoben sind, an den freien Enden der Beine (7 ,7' ,11 ,11' ) angeordnet sind. - Mechanik nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (
7 ,7' ,11 ,11' ) unter dem Rahmen (1 ) mittels Scharnieren schwenkbar angebracht sind, die mit einem horizontalen Loch versehen sind und an der Unterseite von mit dem Rahmen (1 ) integral ausgebildeten Querstangen (5 ,6 ) befestigt sind. - Mechanik nach dem vorangehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstangen (
5 ,6 ) etwa auf halbem Wege zwischen der Mitte und den Enden des Rahmens (1 ) angeordnet sind.
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