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DE60116567T2 - Zweiwegeventil - Google Patents

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DE60116567T2
DE60116567T2 DE60116567T DE60116567T DE60116567T2 DE 60116567 T2 DE60116567 T2 DE 60116567T2 DE 60116567 T DE60116567 T DE 60116567T DE 60116567 T DE60116567 T DE 60116567T DE 60116567 T2 DE60116567 T2 DE 60116567T2
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Germany
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valve
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valve stem
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c/o SMC Corporation Tsukuba Tetsuro Tsukuba-gun Tokuda
c/o SMC Corporation Tsukuba Hiroaki Tsukuba-gun Suzuki
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SMC Corp
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    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K31/1221Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid the fluid acting on a piston one side of the piston being spring-loaded
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zweiwegeventil, das sich zur Verwendung in einer Leitung für Flüssigkeiten mit Fremdkörpern eignet.
  • Bereits bekannt ist die Bereitstellung eines Zweiwegeventils, wobei in einem Gehäuse um ein eingangsseitiges Anschlussloch herum ein Ventilsitz ausgebildet ist, sodass der Ventilsitz von einem Ventilkörper im Gehäuse, der mit dem Ventilsitz in Kontakt kommt bzw. davon getrennt wird, geöffnet und geschlossen wird. Mit einem derartigen Ventil ist es möglich, die Größe der Strömungsstrecke zu erhöhen. Wenn das Zweiwegeventil jedoch in einer Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall verwendet wird, haften die Fremdkörper am Ventilkörper oder am Ventilschaft, oder sie stauen sich in einem Bereich der Strömungsstrecke, wodurch das Zweiwegeventil für die Verwendung ungeeignet werden kann. Daher wird in der Leitung ein Kugelventil oder ein ähnliches Ventil verwendet, das die Ansammlung der Fremdkörper verhindern kann. Ein Kugelventil oder ein ähnliches Ventil ist jedoch relativ kostspielig.
  • Eine Zielsetzung der Erfindung ist die Bereitstellung eines kostengünstigen Zweiwegeventils mit einfacher Struktur, wobei Fremdkörper nicht am Ventilkörper oder am Ventilschaft haften oder sich in einem Bereich der Strömungsstrecke ansammeln, wenn das Zweiwegeventil in einer Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall verwendet wird.
  • Eine weitere Zielsetzung ist die Bereitstellung eines Zweiwegeventils, wobei der Ventilkörper leicht in ein Gehäuse eingesetzt und daraus entfernt werden kann und ausgezeichnete Montage- und Demontage-Eigenschaften hat, und wobei eine exzellente Wartung des Ventilkörpers möglich ist, der von Fremdkörpern wie z.B. Abfall beschädigt werden könnte.
  • FR-A-865659 beschreibt ein Zweiwegeventil mit den Merkmalen des ersten Teils von Anspruch 1.
  • Ein erfindungsgemäßes Zweiwegeventil umfasst eine Eingangsöffnung und eine Ausgangsöffnung, die auf einer Endfläche und einer Seitenfläche eines Gehäuses in 90° voneinander angeordnet sind, sowie eine Strömungsstrecke zur Verbindung der Öffnungen, ein eingangsseitiges Anschlussloch zur Verbindung der Eingangsöffnung mit der Strömungsstrecke und ein ausgangsseitiges Anschlussloch zur Verbindung der Ausgangsöffnung mit der Strömungsstrecke, und einen um das eingangsseitige Anschlussloch ausgebildeten kreisförmigen Ventilsitz, der neben der unteren Kante des ausgangsseitigen Anschlusslochs verläuft, und einen Ventilkörper mit einem Ventilverschlussbereich zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes aus der Strömungsstrecke heraus, sowie einen Ventilschaft, der auf abgedichtete Weise in einer Gleitbohrung im Gehäuse bewegbar ist, wobei der Ventilschaft mit dem Ventilkörper an einem Abschnitt von dessen Spitzenende angeordnet ist, sodass sich kein Teil des Ventilschafts in die Strömungsstrecke unterhalb des Ventildichtungsabschnitts erstreckt, wobei der Ventilschaft so betrieben wird, dass sich der Ventilkörper beim Öffnen und Schließen des Ventilsitzes über das ausgangsseitige Anschlussloch bewegt, und wobei ein Hub des Ventilkörpers zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes eine Länge hat, die zum vollständigen Öffnen des ausgangsseitigen Anschlusslochs erforderlich ist, und wobei die Länge (A) der Strömungsstrecke in der Axialrichtung des Ventilschafts dem Durchmesser (B) des ausgangsseitigen Anschlusslochs in der gleichen Richtung ähnlich ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschaft einen Durchmesser hat, der gleich dem des Ventilkörpers oder nur geringfügig größer ist.
  • Bei dem Zweiwegeventil mit der vorstehend beschriebenen Struktur kann der Querschnitt der Strömungsstrecke mit einer ausreichend großen Größe vorgegeben werden, wogegen der Öffnungs- und Schließhub des Ventilkörpers auf den Betrag eingestellt wird, der zum vollständigen Öffnen des ausgangsseitigen Anschlusslochs erforderlich ist. Die Strömungsstrecke, die im Gehäuse vom Eingang zum Ausgang verläuft, erreicht eine maximale Größe, wenn das Ventil geöffnet ist und eine wirbelförmige Strömung unterdrückt wird. Wenn das Zweiwegeventil in einer Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall verwendet wird, stauen sich die Fremdkörper nicht in der Strömungsstrecke.
  • Da weiter der Durchmesser des in die Strömungsstrecke eindringenden Ventilschafts so eingestellt ist, dass er im Vergleich zum Durchmesser des Ventilkörpers gleich oder geringfügig größer ist, wird in der Strömungsstrecke des Gehäuses kein Stagnationsabschnitt bzw. kein Abschnitt, in dem Fremdkörper am Ventilkörper haften bleiben, erzeugt, wodurch die Ansammlung von Fremdkörpern in der Strömungsstrecke verhindert wird.
  • Da das Zweiwegeventil über die Veränderung eines bereits bekannten konventionellen Pilotventils ausgebildet ist, hat das Zweiwegeventil eine einfache Struktur und kann im Vergleich zu einem Kugelventil oder einem ähnlichen Ventil, das üblicherweise für Flüssigkeiten mit Fremdkörpern verwendet wird, zu einem niedrigen Preis bereitgestellt werden.
  • Bei einer Ausführungsform haben das eingangsseitige Anschlussloch und das ausgangsseitige Anschlussloch Größen, die den Größen des Eingangs bzw. des Ausgangs ähnlich sind.
  • Der Ventilkörper und der Ventilschaft können separat und miteinander verbunden ausgebildet sein, oder sie können in einem Stück ausgebildet sein.
  • Bei einer anderen Ausführungsform reicht die Gleitbohrung von einer rückseitigen Endfläche des Gehäuses aus in die Strömungsstrecke, wobei der Ventilschaft von der rückseitigen Endfläche aus in die Gleitbohrung eingesetzt ist und eine Abdeckung an der rückseitigen Endfläche des Gehäuses abnehmbar angebracht ist und ein durch Druck von Steuerflüssigkeit betriebener Kolben in der Abdeckung untergebracht ist, sodass der Ventilschaft mit dem Kolben verbunden ist und der Ventilschaft und der Ventilkörper bei abgenommener Abdeckung ausgehend von der rückseitigen Endfläche des Gehäuses in der Gleitbohrung angebracht und daraus entnommen werden können.
  • Wenn der Ventilschaft und der Ventilkörper wie vorstehend beschrieben von außerhalb des Gehäuses in die Gleitbohrung eingesetzt und daraus entnommen werden können, werden die Montage- und Demontageeigenschaften sowie die Wartungsfähigkeit des Ventilkörpers, der einer Beschädigung durch Fremdkörper wie z.B. Abfall unterliegen kann, ausgezeichnet.
  • Vorzugsweise wird in einer Position der Gleitbohrung in der Nähe eines Endabschnitts bei der Strömungsstrecke ein Abstreifer bereitgestellt, um das Eindringen von Fremdkörpern aus der Strömungsstrecke in die Gleitbohrung zu verhindern.
  • Die Erfindung wird im Folgenden lediglich beispielhaft ausführlicher beschrieben mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, die Folgendes zeigen:
  • 1 ist ein vertikaler Querschnitt, der in der linken Hälfte eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zweiwegeventils in einem geschlossenen Zustand des Ventils wiedergibt und der in der rechten Hälfte das Ventil in einem geöffneten Zustand wiedergibt.
  • 2 ist ein vertikaler Querschnitt, der in der linken Hälfte eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ventils in einem geschlossenen Zustand und in der rechten Hälfte das Ventil in einem geöffneten Zustand wiedergibt.
  • 3a bis 3c sind erläuternde Ansichten mit der Darstellung möglicher Formen für ein ausgangseitiges Anschlussloch 6 eines Ausgangs 3 des in 1 und 2 dargestellten Ventils.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zweiwegeventils. Das Zweiwegeventil eignet sich hauptsächlich für die Verwendung in einem Zustand, wobei das Ventil an eine Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall bzw. Rückstände von Werkzeugmaschinen angeschlossen ist.
  • Gemäß der Ausführungsform ist das Ventil ein Zweiwegeventil des Pilotventil-Typs, und es hat ein Gehäuse 1 mit rechteckigem oder kreisförmigem Querschnitt. Das Gehäuse 1 hat einen Eingang 2, der sich in einer axial verlaufenden Endfläche des Gehäuses 1 öffnet, und einen Ausgang 3, der sich in einer Richtung öffnet, die in einer Seitenfläche des Gehäuses 1 senkrecht zu einer Achse des Gehäuses 1 verläuft. Im Gehäuse 1 ist eine L-förmige Strömungsstrecke 4 ausgebildet, die über Anschlusslöcher 5 und 6 mit dem Eingang 2 bzw. dem Ausgang 3 kommuniziert. Die Anschlusslöcher 5 und 6 sind so ausgebildet, dass ihre Querschnittsflächen denen der entsprechenden Anschlüsse 2 und 3 ähnlich sind, sodass die Querschnittsflächen der Anschlusslöcher 5 und 6 im Vergleich zu denen der entsprechenden Anschlüsse 2 und 3 im Wesentlichen gleich oder geringfügig kleiner sind.
  • Im Gehäuse 1 ist ein kreisförmiger Ventilsitz 7 um das eingangsseitige Anschlussloch 5 ausgebildet, das den Eingang 2 und die Strömungsstrecke 4 verbindet, und ein Ventilkörper 8 zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes 7 von einer Strömungsstrecke 4 aus ist vorhanden. Der Ventilkörper 8 ist an einem Spitzenende eines Ventilschafts 9 mit kreisförmig-zylindrischer Form angebracht, der zum Gleiten im Gehäuse 1 gelagert ist und durch Druck von Steuerflüssigkeit (Luftdruck) betrieben wird. Der Eingang 2, das eingangsseitige Anschlussloch 5, der Ventilkörper 8 und der Ventilschaft 9 sind auf der gleichen Achse angeordnet.
  • Durch die Bereitstellung der L-förmigen Strömungsstrecke 4 im Gehäuse 1, die Erweiterung des eingangsseitigen Anschlusslochs 5 auf eine dem Eingang 2 ähnliche Größe und die Bereitstellung des Ventilsitzes 7 um das Anschlussloch 5, sodass der Ventilsitz 7 entsprechend der vorstehenden Beschreibung vom Ventilkörper 8 geöffnet und geschlossen wird, ist der Querschnitt einer Strömungsstrecke 4 im Gehäuse 1 ausreichend groß vorgegeben, und eine Strömungsstrecke, in der eine wirbelförmige Strömung unterdrückt ist, wird ausgebildet.
  • Der Ventilschaft 9 mit dem Ventilkörper 8 an dessen Spitzenende wird zum Gleiten in einem flüssigkeitsdichten Zustand in eine Gleitbohrung 12 eingesetzt, die im Gehäuse 1 bereitgestellt ist, und ein Spitzenende-Abschnitt des Ventilschafts 9 reicht in die Strömungsstrecke 4 hinein bzw. zieht sich daraus zurück. Andererseits hat der Ventilkörper 8 an seinem Umfang einen kreisförmigen Ventildichtabschnitt 8a, der mit dem Ventilsitz 7 in Kontakt kommt bzw. sich davon abtrennt. Der Ventilkörper 8 ist am Spitzenende des Ventilkörpers 9 mittels eines Bolzens 10 angebracht, und der Ventilkörper 8 bewegt sich beim Öffnen und Schließen des Ventilsitzes 7 durch den Ventilkörper 8 über eine vordere Fläche des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6. Da der Ventilkörper 8 durch Fremdkörper wie z.B. Abfall beschädigt werden kann, ist der Ventilkörper 8 vorzugsweise mittels des Bolzens 10 änderbar. Der Ventilkörper 8 ist jedoch nicht austauschbar, und es ist möglich, dass der Ventilkörper 8 mit dem Ventilschaft 9 in einem Stück integriert ist und dass, z.B. entsprechend der Darstellung einer Ausführungsform in 2, ein Ventildichtungsabschnitt 9a um das Spitzenende des Ventilschafts 9 ausgebildet ist.
  • Die Gleitbohrung 12, in die der Ventilschaft 9 eingepasst wird, ist so ausgebildet, dass sie von einer rückseitigen Endfläche des Gehäuses 1 zur Strömungsstrecke 4 verläuft, und der Ventilschaft 9 wird von der rückseitigen Endfläche des Gehäuses 1 aus in die Gleitbohrung 12 eingesetzt. Um das Eindringen von Fremdkörpern zwischen der Gleitbohrung 12 und dem Ventilschaft 9 zu verhindern und gleichzeitig die Gleitbohrung 12 und den Ventilschaft 9 abzudichten, ist an einer Position der Gleitbohrung 12 in der Nähe der Strömungsstrecke 4 ein Abstreifer 13 bereitgestellt, um das Eindringen von Fremdkörpern aus der Strömungsstrecke zu verhindern. Hinter dem Abstreifer 13 sind Dichtungsmittel 14 zum Abdichten gegen den Flüssigkeitseintritt aus der Strömungsstrecke und Dichtungsmittel 15 zum Abdichten gegen Druck von Steuerflüssigkeit aus einer Druckkammer 23, die im Folgenden beschrieben wird, bereitgestellt.
  • In den Zeichnungen kennzeichnet die Kennziffer 16 eine Führungsbuchse.
  • Der Ventilschaft bei der in 1 dargestellten Ausführungsform hat einen Durchmesser D1, der im Vergleich zu einem Durchmesser D2 des Ventilkörpers 8 gleich oder geringfügig größer ist. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform ist der Ventilkörper nicht mit einer speziellen Kennziffer versehen, da der Ventilkörper im Ventilschaft 9 integriert ist, wobei aber die Durchmesser des Ventilschafts 9 und des Ventilkörpers im Wesentlichen gleich sind. Ein Hub A des Ventilkörpers 8 zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes 7 ist auf einen Betrag eingestellt, der zur im Wesentlichen vollständigen Öffnung des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6 des Ausgangs 3 in der Strömungsstrecke 4 erforderlich ist. Das bedeutet, dass die Länge des Hubs A des Ventilschafts 9 so eingestellt ist, dass der Ventilkörper 8 beim Öffnen des Ventilsitzes 7 nach hinten in eine Position bewegt wird, die vollständig vom ausgangsseitigen Anschlussloch 6 getrennt ist.
  • 3a bis 3c zeigen Beispiele einer bevorzugten Form eines ausgangsseitigen Anschlusslochs 6. Formen des in 3a bis 3c dargestellten ausgangsseitigen Anschlusslochs 6 sind Rechtecke oder Rechtecken ähnliche Formen, und sie haben Breiten C, die im Vergleich zum Durchmesser des Ventilkörpers 8 bzw. des Ventilschafts 9 im Wesentlichen gleich oder geringfügig größer sind. Durch die Ausbildung des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6 in einer derartigen Form kann der Querschnitt einer Strömungsstrecke so groß wie möglich gestaltet werden.
  • Da eine Länge der Strömungsstrecke 4 in einer axialen Richtung des Ventilschafts mit einem Betrag vorgegeben ist, der einem Durchmesser B des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6 in der Axialrichtung ähnlich ist, d.h. dass die Höhe B so bemessen ist, dass die Länge der Strömungsstrecke 4 im Wesentlichen gleich der Höhe B in den in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsformen oder geringfügig größer ist, gibt es eine Beziehung A ? B zwischen dem Hub A (1) zum vollständigen Öffnen des Ventilkörpers 8 und der Höhe B des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6. Ein Innendurchmesser der Strömungsstrecke 4 ist so ausgebildet, dass er geringfügig größer ist als ein Durchmesser des Ventilschafts 9, sodass der Ventilschaft 9 mit einem kleinen Spalt um den Ventilschaft 9 in die Strömungsstrecke 4 eingepasst wird.
  • Wenn der Durchmesser D1 des Ventilschafts 9 so vorgegeben ist, dass er entsprechend der vorstehenden Beschreibung gleich dem Durchmesser D2 des Ventilkörpers 8 oder geringfügig größer ist, und wenn der Ventilkörper in eine Position bewegt wird, bei der das ausgangsseitige Anschlussloch 6 des Ausgangs 3 vollständig geöffnet ist, zieht sich der Ventilkörper 8 in einem geöffneten Zustand des Ventils im Wesentlichen in die Gleitbohrung 12 des Gehäuses 1 zurück, ein Querschnitt der Strömungsstrecke vom Eingang 2 zum Ausgang 3 erreicht eine maximale Größe, und die Erzeugung der wirbelförmigen Strömung wird unterdrückt. Daher stauen sich keine Fremdkörper in einem Abschnitt der Strömungsstrecke 4.
  • Da der Durchmesser des aus der bzw. in die Gleitbohrung 12 und in die bzw. aus der Strömungsstrecke 4 vorstoßenden bzw. sich zurückziehenden Ventilschafts 9 im Vergleich zum Durchmesser des Ventilkörpers 8 als gleich oder geringfügig größer vorgegeben ist, sodass praktisch kein Spalt zwischen dem Ventilkörper 8 und der Gleitbohrung 12 vorliegt, wird in keinem Abschnitt der Strömungsstrecke des Gehäuses ein Stagnationsabschnitt bzw. ein Abschnitt, in dem Fremdkörper am Ventilkörper 8 haften bleiben, erzeugt, wodurch auch die Ansammlung von Fremdkörpern in der Strömungsstrecke verhindert wird.
  • Um den Ventilschaft 9 mittels des Drucks der Steuerflüssigkeit zu betreiben, ist eine Abdeckung 20 abnehmbar an einem rückseitigen Endabschnitt des Gehäuses 1 angebracht, ein Zylinderabschnitt ist in der Abdeckung 20 ausgebildet, und ein Kolben 21 ist zum Gleiten im Zylinderabschnitt untergebracht. Ein rückseitiger Endabschnitt des Ventilschafts 9 verläuft von der Gleitbohrung 12 in den Zylinderabschnitt und ist über einen Bolzen 22 mit dem Kolben 21 verbunden. Die Druckkammer 23 und eine Federkammer 24 sind an gegenüberliegenden Seiten des Kolbens 21 definiert und ausgebildet, und die Druckkammer 23 kommuniziert durch eine Pilot-Durchgangsbohrung 25 mit einem Pilotanschluss 26. Erste und zweite Federn 27 und 28 sind zwischen der Abdeckung 20 und einem zurückgezogenen Abschnitt des Kolbens in der Federkammer 24 angebracht, und die Federkammer 24 ist über einen Belüftungsanschluss 29 nach außen offen.
  • Wenn der Zylinderabschnitt in der Abdeckung 20 abnehmbar am Gehäuse 1 angebracht ausgebildet ist und wenn der Ventilkörper 8 so ausgebildet ist, dass sein Durchmesser entsprechend der vorstehenden Beschreibung im Vergleich zum Durchmesser des Ventilschafts 9 gleich oder geringfügig kleiner ist, dann können der Ventilschaft 9 und der Ventilkörper 8 in einem Zustand, bei dem die Abdeckung 20 abgenommen ist, von außerhalb des Gehäuses 1 in die Gleitbohrung eingesetzt bzw. daraus entnommen werden; und die Montageeigenschaften, die Demontageeigenschaften sowie die Wartungsfähigkeit des Ventilkörpers 8, der einer Beschädigung durch Fremdkörper wie z.B. Abfall unterliegen kann, sind ausgezeichnet.
  • Um den Kolben 21 herum sind ein Führungsring 31, Dichtungsmaterial 32 und eine mit Fett gefüllte Nut 33 zum Schmieren des Dichtungsmaterials bereitgestellt.
  • Bei dem Zweiwegeventil mit der vorstehend beschriebenen Struktur in einem Zustand, bei dem die Druckkammer 23 nicht vom Pilotanschluss 26 mit dem Druck der Steuerflüssigkeit beaufschlagt wird, wird der Ventildichtungsabschnitt 8a (9a bei der in 2 dargestellten Ausführungsform durch Vorspannungskräfte der ersten und zweiten Federn 27 und 28, die auf den Kolben 21 wirken, gegen den Ventilsitz 7 gepresst, um die Strömungsstrecke 4 zu schließen.
  • Wenn in diesem Zustand die Druckkammer 23 durch den Pilotanschluss 26 mit dem Druck der Steuerflüssigkeit beaufschlagt ist, wird der Kolben 21 gegen die Vorspannungskräfte der ersten und zweiten Federn 27 und 28 gedrückt, und der Ventilsitz 7 wird geöffnet.
  • Da der Hub A des Ventilkörpers 8 zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes 7 so vorgegeben ist, dass er gleich dem zum im Wesentlichen vollständigen Öffnen des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6, das den Ausgang 3 und die Strömungsstrecke 4 verbindet, erforderlichen Hub ist, d.h. dass er der Höhe B des ausgangsseitigen Anschlusslochs 6 entspricht, erreicht zu diesem Zeitpunkt die Strömungsstrecke, die im Gehäuse vom Eingang 2 bis zum Ausgang 3 verläuft, eine maximale Größe, wenn das Ventil. offen ist und die wirbelförmige Strömung unterdrückt wird. Wenn das Zweiwegeventil in einer Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall verwendet, sammeln sich daher keine Fremdkörper in der Strömungsstrecke an.
  • Da weiter der Durchmesser D1 des Ventilschafts 9, der aus dem bzw. in das Gehäuse 1 in die bzw. aus der Strömungsstrecke 4 eindringt bzw. zurückgeht, so vorgegeben ist, dass er im Vergleich zum Durchmesser D2 des Ventilkörpers 8 gleich oder geringfügig größer ist, wird in der Strömungsstrecke 4 im Gehäuse 1 kein Stagnationsabschnitt bzw. kein Abschnitt, in dem Fremdkörper am Ventilkörper haften bleiben, erzeugt, wodurch auch die Ansammlung von Fremdkörpern in der Strömungsstrecke verhindert wird.
  • Da das Zweiwegeventil über die strukturelle Veränderung eines bereits bekannten konventionellen Ventils vom Pilotventil-Typ ausgebildet ist, hat das Zweiwegeventil eine einfache Struktur und kann im Vergleich zu einem Kugelventil oder einem ähnlichen Ventil, das üblicherweise für Flüssigkeiten mit Fremdkörpern verwendet wird, zu einem niedrigen Preis bereitgestellt werden.
  • Da mit Ausnahme der speziell mit Bezug auf 2 vorstehend beschriebenen Struktur und Betriebsweise im Wesentlichen kein Unterschied zwischen der in 2 dargestellten Ausführungsform und der in 1 wiedergegebenen Ausführungsform besteht, werden die gleichen Kennziffern wie in 1 verwendet, um die Beschreibung der in 2 wiedergegebenen Ausführungsform auszulassen.
  • Ein Zweiwegeventil vom Pilotventil-Typ entsprechend der vorstehenden ausführlichen Beschreibung ist kostengünstig und hat eine einfache Struktur, wobei Fremdkörper nicht am Ventilkörper oder am Ventilschaft haften bleiben oder sich in einem Abschnitt der Strömungsstrecke ansammeln, wenn das Zweiwegeventil in einer Leitung für Flüssigkeiten mit einer großen Menge von Fremdkörpern wie z.B. Abfall verwendet wird.
  • Der Ventilkörper kann leicht von außerhalb des Gehäuses eingesetzt bzw. entnommen werden, um so die Montageeigenschaften, die Demontageeigenschaften und die Wartungsfähigkeit des Ventilkörpers, der einer Beschädigung durch Fremdkörper wie z.B. Abfall unterliegen kann, zu verbessern.

Claims (6)

  1. Zweiwegeventil mit einer Eingangsöffnung (2) und einer Ausgangsöffnung (3), die in einer Endfläche und einer Seitenfläche eines Gehäuses (1) in einem Winkel von 90° zueinander vorgesehen sind, und mit einer Strömungsstrecke (4) zur Verbindung der Öffnungen, einem eingangsseitigen Anschlussloch (5) zum Anschluss der Eingangsöffnung (2) an die Strömungsstrecke (4), einem ausgangsseitigen Anschlussloch (6) zum Anschluss der Ausgangsöffnung (3) an die Strömungsstrecke (4), einem ringförmigen Ventilsitz (7), der um das eingangsseitige Anschlussloch (5) und neben der unteren Kante des ausgangsseitigen Anschlusslochs (6) ausgebildet ist, sowie mit einem Ventilkörper (8) mit einem Ventildichtungsabschnitt (8a, 9a) zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes (7) zu der Strömungsstrecke (4), und mit einem Ventilschaft (9), der auf abgedichtete Weise in einer Gleitbohrung (12) im Gehäuse bewegbar ist, wobei der Ventilkörper (8) an einem Abschnitt des Spitzenendes des Ventilschaftes (9) angeordnet ist, sodass sich kein Teil des Ventilschafts (9) in die Strömungsstrecke (4) unterhalb des Ventildichtungsabschnitts (8a, 9a) erstreckt, wobei der Ventilschaft (9) so betrieben wird, dass sich der Ventilkörper (8) beim Öffnen und Schließen des Ventilsitzes (7) über das ausgangsseitige Anschlussloch (6) bewegt und wobei ein Hub des Ventilkörpers (8) zum Öffnen und Schließen des Ventilsitzes (7) eine Länge hat, die zum vollständigen Öffnen des ausgangsseitigen Anschlusslochs (6) erforderlich ist, und wobei die Länge (A) der Strömungsstrecke (4) in der Axialrichtung des Ventilschafts (9) dem Durchmesser (B) des ausgangsseitigen Anschlusslochs (6) in der gleichen Richtung ähnlich ist; dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilschaft (9) einen Durchmesser hat, der gleich dem des Ventilkörpers (8) oder nur geringfügig größer ist.
  2. Zweiwegeventil nach Anspruch 1, wobei das eingangsseitige Anschlussloch (5) und das ausgangsseitige Anschlussloch (6) eine Größe haben, die der Größe der Eingangsöffnung (2) und der Ausgangsöffnung (3) ähnlich sind.
  3. Zweiwegeventil nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Gleitbohrung (12) von der anderen Endfläche des Gehäuses (1) zur Strömungsstrecke (4) verläuft, und wobei der Ventilschaft (9) von der rückseitigen Endfläche aus in die Gleitbohrung eingesetzt wird, und wobei eine Abdeckung (20) abnehmbar an der rückseitigen Endfläche angebracht ist, wobei in der Abdeckung (20) ein durch Druck einer Steuerflüssigkeit betriebener Kolben (21) untergebracht ist, und wobei der Ventilschaft (9) mit dem Kolben (20) verbunden ist, wobei der Ventilschaft (9) und der Ventilkörper (8) mit abgenommener Abdeckung (20) in die Gleitbohrung eingesetzt und daraus entfernt werden können.
  4. Zweiwegeventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei in einem Endabschnitt der Gleitbohrung (12) neben der Strömungsstrecke (4) ein Abstreifer (13) zur Verhinderung des Eindringens von Fremdkörpern aus der Strömungsstrecke bereitgestellt ist.
  5. Zweiwegeventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Ventilkörper (8) und der Ventilschaft (9) getrennt ausgebildet und miteinander verbunden sind.
  6. Zweiwegeventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Ventilkörper und der Ventilschaft (9) als Einheit ausgebildet sind.
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