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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Klasse von substituierten Imidazotriazin-Derivaten
und deren Verwendung bei der Therapie. Insbesondere betrifft diese
Erfindung Imidazo[1,2-b]-[1,2,4]triazin-Analoga,
die in der 7-Position durch einen substituierten Phenylring substituiert
sind. Diese Verbindungen sind Liganden für GABAA-Rezeptoren
und deshalb bei der Therapie von gestörten Geisteszuständen geeignet.
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Rezeptoren
für den
bedeutendsten inhibierenden Neurotransmitter, Gamma-Aminobuttersäure (GABA),
werden in zwei Hauptklassen unterteilt: (1) GABAA-Rezeptoren,
die Mitglieder der Oberfamilie der ligandengesteuerten Ionenkanäle sind,
und (2) GABAB-Rezeptoren, die Mitglieder
der Oberfamilie der G-Protein-verknüpften Rezeptoren sein können. Seit
die ersten cDNAs codierenden einzelnen GABAA-Rezeptor-Untereinheiten
geklont worden waren, ist die Anzahl der bekannten Mitglieder der
Säugetierfamilie
angewachsen und umfaßt
wenigstens sechs α-Untereinheiten, vier β-Untereinheiten,
drei γ-Untereinheiten,
eine δ-Untereinheit, eine ε-Untereinheit
und zwei ρ-Untereinheiten.
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Obwohl
das Wissen über
die Vielseitigkeit der GABAA-Rezeptor-Genfamilie
für unser
Verständnis
dieses ligandengesteuerten Ionenkanals einen gewaltigen Schritt
vorwärts
bedeutet, befindet sich die Kenntnis über das Ausmaß der Unterart-Vielseitigkeit
noch in einem Anfangsstadium. Es ist gezeigt worden, daß eine α-Untereinheit,
eine β-Untereinheit
und eine γ-Untereinheit
die Minimalanforderung für
die Bildung eines vollfunktionellen GABAA-Rezeptors,
der durch transiente Transfektion von cDNAs in Zellen exprimiert
wird, darstellen. Wie oben angegeben, existieren auch δ, ε und ρ-Untereinheit,
diese sind jedoch in GABAA-Rezeptorpopulationen
nur in geringem Maße
vorhanden.
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Die
Untersuchungen der Rezeptorgröße und die
Sichtbarmachung durch Elektronenmikroskopie lassen schließen, daß, wie andere
Mitglieder der Familie der ligandengesteuerten Ionenkanäle, der
natürliche GABAA-Rezeptor in pentamerer Form existiert.
Die Auswahl von wenigstens einer α-,
einer β-
und einer γ-Untereinheit
aus einem Repertoire von siebzehn läßt die mögliche Existenz von mehr als
10000 pentameren Untereinheitenkombinationen zu. Darüber hinaus
berücksichtigt
diese Berechnung nicht die zusätzlichen
Permutationen, die möglich
wären,
wenn die Anordnung von Untereinheiten um den Ionenkanal herum keinen
Beschränkungen
unterliegt (d.h., es könnten
für einen
Rezeptor, der aus fünf
verschiedenen Untereinheiten besteht, 120 mögliche Varianten existieren).
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Rezeptor-Unterart-Zusammenstellungen,
die existieren, sind u.v.a. α1β2γ2, α2βγ1, α2β2/3γ2, α3βγ2/3, α4βδ, α5β3γ2/3, α6βγ2 und α6βδ. Unterart-Zusammenstellungen,
die eine α1-Untereinheit
enthalten, sind in den meisten Bereichen des Hirns vorhanden, und
man nimmt an, daß sie über 40%
der GABAA-Rezeptoren in der Ratte ausmachen.
Man nimmt an, daß Unterart-Zusammenstellungen,
die α2-
bzw. α3-Untereinheiten
enthalten, etwa 25% und 17% der GABAA-Rezeptoren in der
Ratte ausmachen. Unterart-Zusammenstellungen, die eine α5-Untereinheit enthalten,
sind überwiegend
im Hippocampus und in der Hirnrinde exprimiert, und man nimmt an,
daß sie
etwa 4% der GABAA-Rezeptoren in der Ratte
ausmachen.
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Eine
charakteristische Eigenschaft aller bekannten GABAA-Rezeptoren
ist die Gegenwart einer Reihe von Modulatorstellen, eine davon ist
die Benzodiazepin(BZ)-Bindungsstelle. Die BZ-Bindungsstelle ist die am meisten untersuchte
GABAa-Rezeptormodulatorstelle und ist die
Stelle, durch die Anxiolytika, wie z. B. Diazepam und Temazepam,
ihre Wirkung entfalten. Vor dem Klonen der GABAA-Rezeptor-Genfamilie
war die Benzodiazepin-Bindungsstelle historisch in zwei Unterarten,
BZ1 und BZ2, unterteilt, basierend auf Radioligandenbindungsuntersuchungen.
Es ist gezeigt worden, daß die
BZ1-Unterart mit einem GABAA-Rezeptor, der
die a1-Untereinheit in Kombination mit einer β-Untereinheit und γ2 enthält, pharmakologisch äquivalent
ist. Diese ist die am weitesten verbreitete GABAA-Rezeptor-Unterart,
und man nimmt an, daß sie
nahezu die Hälfte
aller GABAA-Rezeptoren im Hirn darstellt.
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Zwei
andere bedeutende Populationen sind die α2βγ2- und α3βγ2/3-Unterarten. Zusammen machen sie
etwa weitere 35% des gesamten GABAA-Rezeptor-Repertoires
aus. Pharmakologisch scheint diese Kombination mit der zuvor durch
Radioligandenbindung definierten BZ2-Unterart äquivalent zu sein, obwohl die BZ2-Unterart
auch bestimmte α5-haltige
Unterart-Zusammenstellungen
umfassen kann. Die physiologische Rolle dieser Unterarten war bisher
unklar, da keine ausreichend selektiven Agonisten oder Antagonisten
bekannt waren.
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Es
wird jetzt angenommen, daß Mittel,
die als BZ-Agonisten an α1βγ2-, α2βγ2- oder α3βγ2-Untereinheiten
wirken, wünschenswerte
anxiolytische Eigenschaften besitzen werden. Verbindungen, die durch
Wirkung als BZ-Agonisten Modulatoren der Benzodiazepin-Bindungsstellen
des GABAA-Rezeptor sind, werden hierin nachfolgend
als "GABAA-Rezeptoragonisten" bezeichnet. Die α1-selektiven GABAA-Rezeptoragonisten Alpidem
und Zolpidem werden klinisch als Hypnotika verschrieben, was nahelegt,
daß wenigstens
ein Teil der Sedation, die mit bekannten Anxiolytika, die an der
BZ1-Bindungsstelle wirken, assoziiert ist, durch GABAA-Rezeptoren
vermittelt wird, welche die α1-Untereinheit
enthalten. Demgemäß geht man
davon aus, daß GABAA-Rezeptoragonisten, die wirkungsvoller an
die α2-
und/oder α3-Untereinheit
binden als an α1,
bei der Behandlung von Angst wirksam sein werden, bei verringerter
Neigung zur Herbeiführung
von Sedation. Ferner sind Mittel, die inverse Agonisten der α5-Untereinheit
sind, vermutlich zur Kognitionssteigerung geeignet, zum Beispiel
bei Subjekten, die an Demenzzuständen
leiden, wie zum Beispiel an Alzheimer-Krankheit. Auch können Mittel,
die Antagonisten oder inverse Agonisten an α1 sind, eingesetzt werden, um
eine von α1-Agonisten verursachte
Sedation oder Hypnose umzukehren.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind selektive Liganden
für GABAA-Rezeptoren
und daher bei der Behandlung und/oder Prävention von einer Reihe von
Störungen
des Zentralnervensystems geeignet. Solche Störungen sind u.a. Angststörungen,
wie z. B. Panik mit oder ohne Agoraphobie, Agoraphobie ohne Panik-Vorgeschichte,
Tier- und anderen Phobien, einschließlich sozialer Phobien, Zwangsstörung, Streßstörungen,
einschließlich
posttraumatischer und akuter Streßstörung, und generalisierte oder
substanzinduzierte Angststörung;
Neurosen; Konvulsionen; Migräne;
depressive oder bipolare Störungen,
zum Beispiel einmalige oder rezidivierende schwere depressive Störung, dysthymische
Störung,
manische Bipolar-I- und Bipolar-II-Störungen und zyklothyme Störung; psychotische
Störungen,
einschließlich
Schizophrenie; Neurodegeneration, die durch zerebrale Ischämie entsteht;
Aufmerksamkeitsdefizit; Hyperaktivitätsstörung und Störungen des zirkadianen Rhythmus,
z. B. bei Subjekten, die an den Auswirkungen des Jet-Lags oder der
Schichtarbeit leiden.
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Weitere
Störungen,
gegen die selektive Liganden für
GABAA-Rezeptoren von Nutzen sein können, sind
u.a. Schmerz und Nozizeption; Erbrechen, einschließlich akutem,
verzögertem
oder erwartetem Erbrechen, insbesondere durch Chemotherapie oder
Bestrahlung hervorgerufenes Erbrechen sowie Bewegungsschwindel,
postoperativer Übelkeit
und postoperativem Erbrechen; Eßstörungen,
einschließlich
Anorexia nervosa und Bulimia nervosa; prämenstruelles Syndrom; Muskelkrämpfe oder
Spastizität,
z. B. bei paraplegischen Patienten; Gehörschädigung, einschließlich Tinnitus
und altersbezogene Höhrschwäche; Harninkontinenz
und die Auswirkungen von Drogenmißbrauch und -abhängigkeit,
einschließlich
Alkoholentzug. Selektive Liganden für GABAA-Rezeptoren können auch
als Prämedikation
vor der Anästhesie
oder kleineren Eingriffen, wie z. B. der Endoskopie, einschließlich der
Magen-Endoskopie, wirksam sein.
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Darüber hinaus
können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung als Radioliganden bei Assays zum Nachweis von Verbindungen,
die in der Lage sind, an den menschlichen GABAA-Rezeptor
zu binden, geeignet sein.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Klasse von Imidazotriazin-Derivaten
zur Verfügung,
welche an verschiedenen GABAA-Rezeptor-Unterarten
wünschenswerte
Bindungseigenschaften besitzen. Die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung besitzen eine gute Affinität als Liganden für die α2- und/oder α3-Untereinheit
des menschlichen GABAA-Rezeptors. Die Verbindungen
dieser Erfindung können
vorteilhafter mit der α2-
und/oder α3-Untereinheit
wechselwirken als mit der α1-Untereinheit
und/oder können
vorteilhafter mit der α5-Untereinheit
wechselwirken als mit der α1-Untereinheit.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind GABAA-Rezeptorunterartliganden
mit einer Bindungsaffinität
(Ki) für
die α2-
und/oder α3-Untereinheit,
gemessen in dem hier nachstehend beschriebenen Assay, von 200 nM
oder weniger, typischerweise 100 nM oder weniger und idealerweise
20 nM oder weniger. Die Verbindungen gemäß dieser Erfindung können wenigstens
eine 2fache, geeigneterweise wenigstens eine 5fache und vorteilhafterweise
wenigstens eine 10fache selektive Affinität für die α2- und/oder α3- und/oder α5-Untereinheit relativ zur α1-Untereinheit besitzen.
Verbindungen, die im Hinblick auf ihre Bindungsaffinität für die α2- und/oder α3- und/oder α5-Untereinheit
relativ zur α1-Untereinheit
nicht selektiv sind, sind jedoch ebenfalls vom Umfang der vorliegenden
Erfindung umfaßt,
solche Verbindungen werden wünschenswerterweise
eine funktionelle Selektivität
von keiner oder einer schwachen (positiven oder negativen) Wirksamkeit an
der α1-Untereinheit
und (i) ein Profil eines Voll- oder Teilagonisten an der α2- und/oder α3-Untereinheit und/oder
(ii) ein Profil eines inversen Agonisten an der α5-Untereinheit aufweisen.
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Die
US 3 422 194 beschreibt
strukturell verschiedene Imidazo[1,2-b]-as-triazine, die sich Depressionsbehandlung
eignen.
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Verbindung der Formel I oder ein
Salz oder ein Prodrug davon zur Verfügung:
wobei
X Wasserstoff
oder Halogen bedeutet,
Y eine chemische Bindung, ein Sauerstoffatom
oder eine -NH-Verknüpfung
bedeutet,
Z eine Aryl- oder Heteroarylgruppe bedeutet, gegebenenfalls
substituiert durch C
1-6-Alkyl, Halogen,
Trifluormethyl, Hydroxy, Hydroxy(C
1-6)alkyl,
C
1-6-Alkoxy, Nitro, Cyano, Carboxyethenyl,
C
2-6-Alkoxycarbonyl, Formyl, C
2-6-Alkylcarbonyl,
C
1-6-Alkylthio, C
1-6-Alkylsulfonyl,
Amino, C
2-6-Alkylcarbonylamino, Aminocarbonyl, Di(C
2-6)alkylaminocarbonyl oder -CR
a=NOR
b,
R
1 Wasserstoff,
Kohlenwasserstoff, eine heterocyclische Gruppe, Halogen, Cyano,
Trifluormethyl, Nitro, -OR
a, -SR
a, -SOR
a, -SO
2R
a, -SO
2NR
aR
b, -NR
aR
b, -NR
aCOR
b, -NR
aCO
2R
b, -COR
a, -CO
2R
a,
-CONR
aR
b oder -CR
a=NOR
b bedeutet,
R
a und R
b unabhängig Wasserstoff,
Kohlenwasserstoff oder eine heterocyclische Gruppe bedeuten,
Kohlenwasserstoff
C
2-6-Alkyl, C
2-6-Alkenyl,
C
2-6-Alkinyl, C
3-7-Cycloalkyl,
C
3-7-Cycloalkyl-(C
1-6)alkyl,
Indanyl, Aryl oder Aryl(C
1-6)alkyl bedeutet,
heterocyclische
Gruppe C
3-7-Heterocycloalkyl-, C
3-7-Heterocycloalkyl(C
1-6)alkyl-,
Heteroaryl- oder
Heteroaryl(C
1-6)alkylgruppen bedeutet,
Aryl
Phenyl oder Naphthyl bedeutet und
Heteroaryl Pyridinyl, Chinolinyl,
Isochinolinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Furyl, Benzofuryl,
Dibenzofuryl, Thienyl, Benzthienyl, Pyrrolyl, Indolyl, Pyrazolyl,
Indazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl, Thiazolyl, Isothiazolyl, Imidazolyl,
Benzimidazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Triazolyl oder Tetrazolyl
bedeutet.
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Die
Aryl- oder Heteroarylgruppe Z in den Verbindungen der obigen Formel
I kann unsubstituiert oder mit einem oder mehreren Substituenten
substituiert sein. Zum Beispiel kann die Gruppe Z unsubstituiert
oder durch einen, zwei oder drei Substituenten substituiert sein.
Typischerweise wird die Gruppe Z unsubstituiert oder durch einen
oder zwei Substituenten substituiert sein. Geeigneterweise ist die
Gruppe Z unsubstituiert oder monosubstituiert. Bei einer speziellen
Ausführungsform
ist Z durch zwei Substituenten substituiert.
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Geeignete
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. C1-6-Alkyl,
Halogen, Trifluormethyl, Hydroxy, Hydroxy(C1-6)alkyl,
C1-6-Alkoxy, Nitro, Cyano, Carboxyethenyl,
C2-6-Alkoxycarbonyl, Formyl, C2-6-Alkylcarbonyl, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkylsulfonyl,
Amino, C2-6-Alkylcarbonylamino, Aminocarbonyl,
Di(C1-6)alkylaminocarbonyl und -CRa=NORb.
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Repräsentative
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. C1-6-Alkyl,
Halogen, Hydroxy, Hydroxy(C1-6)alkyl, C1-6-Alkoxy, Nitro, Cyano, Carboxyethenyl,
Formyl, C2-6-Alkylcarbonyl, C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkylsulfonyl, Amino, C2-6-Alkylcarbonylamino
und Di(C1-6)alkylaminocarbonyl.
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Typische
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. Halogen, Cyano, Nitro, Amino,
Formyl, C2-6-Alkoxycarbonyl und -CRa=NORb.
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Zur
medizinischen Verwendung werden die Salze der Verbindungen der Formel
I pharmazeutisch annehmbare Salze sein. Andere Salze können jedoch
zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen oder ihrer
pharmazeutisch annehmbaren Salze geeignet sein.
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Geeignete
pharmazeutisch annehmbare Salze der Verbindungen dieser Erfindung
sind u.a. Säureadditionssalze,
die beispielsweise durch Mischen einer Lösung der erfindungsgemäßen Verbindung
mit einer Lösung
einer pharmazeutisch annehmbaren Säure, wie z. B. Salzsäure, Schwefelsäure, Methansulfonsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Succinsäure, Essigsäure, Benzoesäure, Oxalsäure, Citronensäure, Weinsäure, Kohlensäure oder
Phosphorsäure,
gebildet werden können.
Ferner können,
wenn die Verbindungen der Erfindung einen sauren Rest tragen, geeignete
pharmazeutisch annehmbare Salze davon Alkalimetallsalze, z. B. Natrium-
oder Kaliumsalze; Erdalkalimetallsalze, z. B. Calcium- oder Magnesiumsalze;
und Salze, die mit geeigneten organischen Liganden gebildet werden,
z. B. quaternäre
Ammoniumsalze, umfassen.
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Die
Bezeichnung "Kohlenwasserstoff', so wie sie hier
verwendet wird, umfaßt
geradkettige, verzweigte und cyclische Gruppen mit bis zu 18 Kohlenstoffatomen,
geeigneterweise bis zu 15 Kohlenstoffatomen und zweckmäßigerweise
bis zu 12 Kohlenstoffatomen. Geeignete Kohlenwasserstoffgruppen
sind u.a. C1-6-Alkyl, C2-6-Alkenyl,
C2-6-Alkinyl, C3-7-Cycloalkyl,
C3-7-Cycloalkyl-(C1-6)alkyl,
Indanyl, Aryl und Aryl(C1-6)alkyl.
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Die
Bezeichnung "eine
heterocyclische Gruppe",
so wie sie hier verwendet wird, umfaßt cyclische Gruppen mit bis
zu 18 Kohlenstoffatomen und wenigstens einem Heteroatom, vorzugsweise
ausgewählt
aus Sauerstoff, Stickstoff und Schwefel. Die heterocyclische Gruppe
enthält
geeigneterweise bis zu 15 Kohlenstoffatome und zweckmäßigerweise
bis zu 12 Kohlenstoffatome und ist vorzugsweise durch Kohlenstoff
verknüpft. Beispiele
für geeignete
heterocyclische Gruppen sind u.a. C3-7-Heterocycloalkyl-,
C3-7-Heterocycloalkyl(C1-6)alkyl-,
Heteroaryl- und Heteroaryl(C1-6)-alkylgruppen.
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Geeignete
Alkylgruppen sind u.a. geradkettige und verzweigte Alkylgruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen. Typische Beispiele sind u.a. Methyl-
und Ethylgruppen und geradkettige oder verzweigte Propyl-, Butyl- und
Pentylgruppen. Geeignete Alkylgruppen sind Methyl, Ethyl, n-Propyl,
Isopropyl, Isobutyl, tert.-Butyl und 2,2-Dimethylpropyl. Abgeleitete
Ausdrücke,
wie z. B. "C1-6-Alkoxy", "C1-6-Alkylamino" und "C1-6-Alkylsulfonyl" sollen entsprechend
aufgefaßt
werden.
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Geeignete
Alkenylgruppen sind u.a. geradkettige und verzweigte Alkenylgruppen
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen. Typische Beispiele sind u.a. Vinyl-,
Allyl- und Dimethylallylgruppen.
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Geeignete
Alkinylgruppen sind u.a. geradkettige und verzweigte Alkinylgruppen
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen. Typische Beispiele sind u.a. Ethinyl-
und Propargylgruppen.
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Geeignete
Cycloalkylgruppen sind u.a. Gruppen mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen.
Spezielle Cycloalkylgruppen sind Cyclopropyl und Cyclohexyl.
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Typische
Beispiele für
C3-7-Cycloalkyl(C1-6)alkylgruppen
sind u.a. Cyclopropylmethyl, Cyclohexylmethyl und Cyclohexylethyl.
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Spezielle
Indanylgruppen sind u.a. Indan-1-yl und Indan-2-yl.
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Spezielle
Arylgruppen sind u.a. Phenyl und Naphthyl, vorzugsweise Phenyl.
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Spezielle
Aryl(C1-6)alkylgruppen sind u.a. Benzyl,
Phenylethyl, Phenylpropyl und Naphthylmethyl.
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Geeignete
Heterocycloalkylgruppen sind u.a. Azetidinyl-, Pyrrolidinyl-, Piperidinyl-,
Piperazinyl-, Morpholinyl- und Thiomorpholinylgruppen.
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Geeignete
Heteroarylgruppen sind u.a. Pyridinyl-, Chinolinyl-, Isochinolinyl-,
Pyridazinyl-, Pyrimidinyl-, Pyrazinyl-, Furyl-, Benzofuryl-, Dibenzofuryl-,
Thienyl-, Benzthienyl-, Pyrrolyl-, Indolyl-, Pyrazolyl-, Indazolyl-, Oxazolyl-,
Isoxazolyl-, Thiazolyl-, Isothiazolyl-, Imidazolyl-, Benzimidazolyl-,
Oxadiazolyl-, Thiadiazolyl-, Triazolyl- und Tetrazolylgruppen.
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Die
Bezeichnung "Heteroaryl(C1-6)alkyl",
so wie sie hier verwendet wird, umfaßt Furylmethyl, Furylethyl,
Thienylmethyl, Thienylethyl, Oxazolylmethyl, Oxazolylethyl, Thiazolylmethyl,
Thiazolylethyl, Imidazolylmethyl, Imidazolylethyl, Oxadiazolylmethyl,
Oxadiazolylethyl, Thiadiazolylmethyl, Thiadiazolylethyl, Triazolylmethyl,
Triazolylethyl, Tetrazolylmethyl, Tetrazolylethyl, Pyridinylmethyl,
Pyridinylethyl, Pyrimidinylmethyl, Pyrazinylmethyl, Chinolinylmethyl
und Isochinolinylmethyl.
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Die
Kohlenwasserstoff- und heterocyclischen Gruppen können ihrerseits
gegebenenfalls durch ein oder mehrere Gruppen, ausgewählt aus
C1-6-Alkyl, Adamantyl, Phenyl, Halogen,
C1-6-Halogenalkyl,
C1-6-Aminoalkyl, Trifluormethyl, Hydroxy,
C1-6-Alkoxy, Aryloxy, Keto, C1-3Alkylendioxy,
Nitro, Cyano, Carboxy, C2-6-Alkoxycarbonyl,
C2-6-Alkoxycarbonyl(C1-6)alkyl,
C2-6-Alkylcarbonyloxy, Arylcarbonyloxy,
Aminocarbonyloxy, C2-6-Alkylcarbonyl, Arylcarbonyl,
C1-6-Alkylthio, C1-6-Alkylsulfinyl,
C1-6-Alkylsulfonyl, Arylsulfonyl, -NRvRw, -NRvCORw, -NRvCO2Rw, -NRvSO2Rw, -CH2NRvSO2Rw,
-NHCONRvRw, -CONRvRw, -SO2NRvRw und -CH2SO2NRvRw, wobei Rv und Rw unabhängig
Wasserstoff, C1-6-Alkyl, Aryl oder Aryl(C1-6)alkyl bedeuten, substituiert sein.
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Die
Bezeichnung "Halogen", so wie sie hier
verwendet wird, umfaßt
Fluor, Chlor, Brom und Iod, insbesondere Fluor oder Chlor.
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Vom
Umfang der vorliegenden Erfindung umfaßt sind Prodrugs der Verbindungen
der obigen Formel I. Im allgemeinen werden solche Prodrugs funktionelle
Derivate der Verbindungen der Formel I sein, die leicht in vivo
in die benötigte
Verbindung der Formel I umgewandelt werden können. Herkömmliche Verfahren zur Auswahl
und Herstellung geeigneter Prodrugderivate sind zum Beispiel in
Design of Prodrugs, Hrsg. H. Bundgaard, Elsevier, 1985, beschrieben.
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Wenn
die erfindungsgemäßen Verbindungen
wenigstens ein Asymmetriezentrum besitzen, können sie entsprechend als Enantiomere
existieren. Wenn die erfindungsgemäßen Verbindungen zwei oder
mehrere Asymmetriezentren besitzen, können sie darüber hinaus
als Diastereoisomere existieren. Es ist zu verstehen, daß alle solchen
Isomere und Mischungen davon in beliebigen Proportionen vom Umfang
der vorliegenden Erfindung umfaßt
sind.
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Speziell
stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Formel IA oder
IB oder ein Salz oder Prodrug davon zur Verfügung:
wobei X, Y, Z und R
1 wie oben definiert sind.
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Bei
einer Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Formel IA,
wie sie oben dargestellt ist, oder ein Salz oder ein Prodrug davon
zur Verfügung.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung eine Verbindung der Formel IB, wie
sie oben dargestellt ist, oder ein Salz oder ein Prodrug davon zur
Verfügung.
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Geeigneterweise
bedeutet X Wasserstoff oder Fluor. Darüber hinaus kann X Chlor bedeuten.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
bedeutet X Fluor.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
bedeutet X Wasserstoff.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
bedeutet Y eine chemische Bindung.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
bedeutet Y ein Sauerstoffatom.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
bedeutet Y eine -NH- Verknüpfung.
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Geeignete
Werte für
den Substituenten Z sind u.a. Phenyl, Pyridinyl, Pyridazinyl, Pyrimidinyl,
Pyrazinyl, Furyl, Thienyl, Pyrrolyl, Pyrazolyl, Oxazolyl, Isoxazolyl,
Thiazolyl, Imidazolyl, Oxadiazolyl, Thiadiazolyl, Triazolyl und
Tetrazolyl, wobei jede dieser Gruppen gegebenenfalls durch ein oder
mehrere Substituenten substituiert sein kann.
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Repräsentative
Werte für
den Substituenten Z sind u.a. Phenyl, Pyridinyl, Thienyl und Thiazolyl,
wobei jede dieser Gruppen gegebenenfalls substituiert sein kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform
bedeutet Z eine gegebenenfalls substituierte Phenylgruppe, insbesondere
monosubstituiertes oder disubstituiertes Phenyl und insbesondere
monosubstituiertes Phenyl. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
bedeutet Z gegebenenfalls substituiertes Pyridinyl, insbesondere
unsubstituiertes, monosubstituiertes oder disubstituiertes Pyridin-2-yl,
Pyridin-3-yl oder Pyridin-4-yl und insbesondere unsubstituiertes
oder monosubstituiertes Pyridin-2-yl, Pyridin-3-yl oder Pyridin-4-yl.
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Geeigneterweise
bedeutet Z disubstituiertes Phenyl.
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Geeigneterweise
bedeutet Z disubstituiertes Pyridin-2-yl.
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Beispiele
für einzelne
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. Methyl, Ethyl, Fluor, Trifluormethyl,
Hydroxy, Hydroxymethyl, Methoxy, Nitro, Cyano, Carboxyethenyl, Methoxycarbonyl,
Formyl, Acetyl, Methylthio, Methylsulfonyl, Amino, Acetylamino,
Aminocarbonyl, Dimethylaminocarbonyl und -CH=NOH.
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Beispiele
für spezielle
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. Methyl, Ethyl, Fluor, Hydroxy,
Hydroxymethyl, Methoxy, Nitro, Cyano, Carboxyethenyl, Formyl, Acetyl,
Methylthio, Methylsulfonyl, Amino, Acetylamino und Dimethylaminocarbonyl.
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Beispiele
für geeignete
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. Fluor, Chlor, Methoxy, Trifluormethyl, Cyano,
Nitro, Amino, Formyl, Methoxycarbonyl und -CH=NOH, insbesondere
Fluor und Cyano.
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Beispiele
für typische
Substituenten an der Gruppe Z sind u.a. Chlor, Methoxy, Trifluormethyl,
Cyano, Nitro, Amino, Formyl, Methoxycarbonyl und -CH=NOH, insbesondere
Cyano.
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Spezifizierte
Werte für
Z sind u.a. Fluorphenyl, Trifluormethylphenyl, Hydroxyphenyl, Hydroxymethylphenyl,
Methoxyphenyl, Dimethoxyphenyl, Nitrophenyl, Cyanophenyl, (Cyano)(fluor)phenyl,
(Cyano)(difluor)phenyl, Carboxyethenylphenyl, Formylphenyl, Acetylphenyl,
Methylthiophenyl, Methylsulfonylphenyl, Aminophenyl, Acetylaminophenyl,
Pyridinyl, Methylpyridinyl, Fluorpyridinyl, Difluorpyridinyl, Cyanopyridinyl,
(Amino)(chlor)pyridinyl, Pyridazinyl, Methoxypyridazinyl, Pyrimidinyl,
Cyanopyrimidinyl, Pyrazinyl, Furyl Thienyl, Cyanothienyl, Methoxycarbonylthienyl,
Formylthienyl, Acetylthienyl, Thienyl-CH=NOH, Pyrrolyl, Pyrazolyl,
Methylpyrazolyl, Ethylpyrazolyl, Oxazolyl, Dimethylisoxazolyl, Thiazolyl,
Nitrothiazolyl, Dimethylaminocarbonylthiazolyl, Imidazolyl, Methyloxadiazolyl,
Thiadiazolyl, Methylthiadiazolyl, Triazolyl, Methyltriazolyl und
Methyltetrazolyl.
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Einzelne
Werte für
Z sind u.a. Fluorphenyl, Hydroxyphenyl, Hydroxymethylphenyl, Methoxyphenyl,
Dimethoxyphenyl, Nitrophenyl, Cyanophenyl, (Cyano)(fluor)phenyl,
(Cyano)(difluor)phenyl, Carboxyethenylphenyl, Formylphenyl, Acetylphenyl,
Methylthiophenyl, Methylsulfonylphenyl, Aminophenyl, Acetylaminophenyl, Pyridinyl,
Methylpyridinyl, Fluorpyridinyl, Difluorpyridinyl, Cyanopyridinyl,
Pyridazinyl, Methoxypyridazinyl, Pyrimidinyl, Cyanopyrimidinyl,
Pyrazinyl, Furyl, Thienyl, Formylthienyl, Acetylthienyl, Pyrrolyl,
Pyrazolyl, Methylpyrazolyl, Ethylpyrazolyl, Oxazolyl, Dimethylisoxazolyl,
Thiazolyl, Nitrothiazolyl, Dimethylaminocarbonylthiazolyl, Imidazolyl,
Methyloxadiazolyl, Thiadiazolyl, Methylthiadiazolyl, Triazolyl,
Methyltriazolyl und Methyltetrazolyl.
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Veranschaulichende
Werte für
Z sind u.a. Trifluormethylphenyl, Cyanophenyl, Nitrophenyl, Methoxyphenyl,
(Cyano)(fluor)phenyl, Pyridinyl, Cyanopyridinyl, (Amino)(chlor)pyridinyl,
Cyanothienyl, Formylthienyl, Methoxycarbonylthienyl, Thienyl-CH=NOH
und Thiazolyl.
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Spezielle
Werte für
Z sind u.a. Trifluormethylphenyl, Cyanophenyl, Nitrophenyl, Methoxyphenyl,
Pyridinyl, (Amino)(chlor)pyridinyl, Cyanothienylformylthienyl, Methoxycarbonylthienyl,
Thienyl-CH=NON und Thiazolyl.
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Repräsentative
Werte für
Z sind u.a. Cyanophenyl, (Cyano)(fluor)phenyl, Pyridinyl und Cyanopyridinyl. Beispielhafte
Z-Gruppen sind u.a. 2-Cyanophenyl, 2-Cyano-4-fluorphenyl, 2-Cyano-5-fluorphenyl, 2-Cyano-6-fluorphenyl,
Pyridin-2-yl, 3-Cyanopyridin-2-yl, Pyridin-3-yl und Pyridin-4-yl.
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Ein
spezieller Wert für
Z ist Cyanophenyl, insbesondere 2-Cyanophenyl.
-
Bei
einer Ausführungsform
bedeutet Z (Cyano)(fluor)phenyl, insbesondere 2-Cyano-6-fluorphenyl. Bei einer
weiteren Ausführungsform
bedeutet Z Pyridinyl. Bei einer weiteren Ausführungsform bedeutet Z Difluorpyridinyl,
insbesondere 3,5-Difluorpyridin-2-yl.
-
Geeigneterweise
bedeutet R1 Kohlenwasserstoff, eine heterocyclische
Gruppe, Halogen, Trifluormethyl, -ORa, -CORa, -CO2Ra oder
-CRa=NORb. Außerdem kann
R1 Wasserstoff bedeuten.
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Typische
Werte für
Ra sind u.a. Wasserstoff und C1-6-Alkyl.
Geeigneterweise bedeutet Ra Wasserstoff oder
Methyl.
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Typische
Werte für
Rb sind u.a. Wasserstoff, C1-6-Alkyl,
Hydroxy(C1-6)alkyl und Di(C1-6)alkylamino(C1-6)alkyl. Geeigneterweise bedeutet Rb Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Hydroxyethyl
oder Dimethylaminoethyl. Spezielle Werte für Rb sind
u.a. Wasserstoff, Hydroxyethyl und Dimethylaminoethyl.
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Beispielhafte
Werte für
R1 sind u.a. C1-6-Alkyl,
Halogen(C1-6)alkyl, Dihalogen(C1-6)alkyl,
Hydroxy(C1-6)alkyl, Heteroaryl, Halogen,
Trifluormethyl, C1-6-Alkoxy, Formyl, C2-6-Alkylcarbonyl,
C2-6-Alkoxycarbonyl und -CRa=NORb, wobei Ra und Rb wie oben definiert sind. Außerdem kann
R1 Wasserstoff bedeuten.
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Typische
Werte für
R1 sind u.a. Wasserstoff, Methyl, Fluormethyl,
Difluormethyl, Trifluormethyl, Hydroxymethyl, Difluorethyl, Hydroxyethyl,
Fluorpropyl, Hydroxypropyl, tert.-Butyl, Furyl, Chlor, Methoxy,
Formyl, Acetyl, Methoxycarbonyl und -CR2=NOR3, wobei R2 Wasserstoff
oder Methyl bedeutet und R3 Wasserstoff,
Hydroxyethyl oder Dimethylaminoethyl bedeutet.
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Spezielle
Werte für
R1 sind u.a. Methyl, Fluormethyl, Difluormethyl,
Trifluormethyl, Hydroxymethyl, Hydroxyethyl, Furyl, Chlor, Methoxy,
Formyl, Acetyl, Methoxycarbonyl und -CR2=NOR3, wobei R2 und R3 wie oben definiert sind.
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Repräsentative
Werte für
R1 sind u.a. Wasserstoff, Methyl, Difluorethyl
(insbesondere 1,1-Difluorethyl), Fluorpropyl
(insbesondere 2-Fluorprop-2-yl), Hydroxypropyl (insbesondere 2-Hydroxyprop-2-yl),
tert.-Butyl und Trifluormethyl.
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Spezielle
Werte für
R1 sind u.a. Methyl, Fluormethyl, Difluormethyl,
Trifluormethyl und Hydroxymethyl.
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Bei
einer Ausführungsform
bedeutet R1 Methyl. Bei einer weiteren Ausführungsform
bedeutet R1 Trifluormethyl. Bei einer weiteren
Ausführungsform
bedeutet R1 2-Hydroxyprop-2-yl. Bei einer
weiteren Ausführungsform
bedeutet R1 2-Fluorprop-2-yl.
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Eine
spezielle Unterklasse von Verbindungen gemäß der Erfindung wird durch
Verbindungen der Formel IIA und Salze und Prodrugs davon dargestellt:
wobei
X
1 Wasserstoff
oder Fluor bedeutet,
Z wie oben definiert ist,
R
11 Wasserstoff, C
1-6-Alkyl,
Halogen(C
1-6)alkyl, Dihalogen(C
1-6)alkyl,
Hydroxy(C
1-6)alkyl, Heteroaryl, Halogen, Trifluormethyl,
C
1-6-Alkoxy, Formyl, C
2-6-Alkylcarbonyl,
C
2-6-Alkoxycarbonyl oder -CR
4=NOR
5 bedeutet,
R
4 Wasserstoff
oder C
1-6-Alkyl bedeutet und
R
5 Wasserstoff, C
1-6-Alkyl,
Hydroxy(C
1-6)alkyl oder Di(C
1-6)alkylamino(C
1-6)alkyl bedeutet.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt auch eine Verbindung der Formel IIA,
wie sie oben beschrieben ist, oder ein Salz oder Prodrug davon zur
Verfügung,
wobei
R11 C1-6-Alkyl,
Halogen(C1-6)alkyl, Dihalogen(C1-6)alkyl,
Hydroxy(C1-6)alkyl, Heteroaryl, Halogen,
Trifluormethyl, C1-6-Alkoxy, Formyl, C2-6-Alkylcarbonyl, C2-6-Alkoxycarbonyl
oder -CR4=NOR5 bedeutet
und
X1, Z, R4 und
R5 wie oben definiert sind.
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Bei
einer Ausführungsform
bedeutet X1 Wasserstoff. Bei einer weiteren
Ausführungsform
bedeutet X1 Fluor.
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Geeigneterweise
bedeutet R4 Wasserstoff oder Methyl.
-
Geeigneterweise
bedeutet R5 Wasserstoff, Methyl, Ethyl,
Hydroxyethyl oder Dimethylaminoethyl. Spezielle Werte für R5 sind u.a. Wasserstoff, Hydroxyethyl und
Dimethylaminoethyl.
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Wenn
R11 Heteroaryl bedeutet, ist diese Gruppe
geeigneterweise Furyl.
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Veranschaulichende
Werte für
R11 sind u.a. Wasserstoff, Methyl, Fluormethyl,
Difluormethyl, Trifluormethyl, Hydroxymethyl, Difluorethyl, Hydroxyethyl,
Fluorpropyl, Hydroxypropyl, tert.-Butyl, Furyl, Chlor, Methoxy, Formyl,
Acetyl, Methoxycarbonyl und -CR2=NOR3, wobei R2 und R3 wie oben definiert sind.
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Repräsentative
Werte für
R11 sind u.a. Methyl, Fluormethyl, Difluormethyl,
Trifluormethyl, Hydroxymethyl, Hydroxyethyl, Furyl, Chlor, Methoxy,
Formyl, Acetyl, Methoxycarbonyl und -CR2=NOR3, wobei R2 und R3 wie oben definiert sind.
-
Spezielle
Werte für
R11 sind u.a. Wasserstoff, Methyl, Difluorethyl
(insbesondere 1,1-Difluorethyl),
Fluorpropyl (insbesondere 2-Fluorprop-2-yl), Hydroxypropyl (insbesondere
2-Hydroxyprop-2-yl),
tert.-Butyl und Trifluormethyl.
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Spezielle
Werte für
R11 sind u.a. Methyl, Fluormethyl, Difluormethyl,
Trifluormethyl und Hydroxymethyl.
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Bei
einer Ausführungsform
bedeutet R11 Methyl. Bei einer weiteren
Ausführungsform
bedeutet R11 Trifluormethyl. Bei einer weiteren
Ausführungsform
bedeutet R11 2-Hydroxyprop-2-yl. Bei einer
zusätzlichen Ausführungsform
bedeutet R11 2-Fluorprop-2-yl.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt vorteilhafterweise eine Verbindung
der Formel IIA, wie sie oben definiert ist, zur Verfügung, wobei
X1 und R11 wie oben
definiert sind und
-
Z
(Cyano)(fluor)phenyl, Cyanopyridinyl, Fluorpyridinyl oder Difluorpyridinyl
ist.
-
Eine
repräsentative
Unterklasse der Verbindungen der obigen Formel IIA wird dargestellt
durch die Verbindungen der Formel IIB und Salze und Prodrugs davon:
wobei X
1 und
R
11 wie in bezug auf die obige Formel IIA
definiert sind und
R
6 Wasserstoff bedeutet.
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Eine
weitere repräsentative
Unterklasse der Verbindungen der obigen Formel IIA wird dargestellt durch
die Verbindungen der Formel IIC und Salze und Prodrugs davon:
wobei X
1 und
R
11 wie in bezug auf die obige Formel IIA
definiert sind und
R
7 Wasserstoff,
Halogen oder C
1-6-Alkyl bedeutet.
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Typische
Werte für
R7 sind u.a. Wasserstoff, Fluor und Methyl.
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Bei
einer Ausführungsform
bedeutet R7 Wasserstoff.
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Eine
weitere repräsentative
Unterklasse der Verbindungen der obigen Formel IIA wird dargestellt durch
Verbindungen der Formel IID und Salze und Prodrugs davon:
wobei
X
1 und
R
11 wie in bezug auf die obige Formel IIA
definiert sind,
R
8 Wasserstoff oder
Fluor bedeutet und
R
9 Wasserstoff,
Fluor oder Cyano bedeutet.
-
Bei
einer Ausführungsform
bedeutet R8 Wasserstoff, und R9 bedeutet
Fluor.
-
Bei
einer weiteren Ausführungsform
bedeutet R8 Fluor, und R9 bedeutet
Wasserstoff.
-
Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
bedeuten R8 und R9 beide
Fluor.
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Bei
einer weiteren Ausführungsform
bedeuten R8 und R9 beide
Wasserstoff.
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Bei
einer zusätzlichen
Ausführungsform
bedeutet R8 Wasserstoff, und R9 bedeutet
Cyano.
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Eine
weitere Unterklasse von Verbindungen gemäß dieser Erfindung wird dargestellt
durch die Verbindungen der Formel IIE und Salze und Prodrugs davon:
wobei Z, X
1 und
R
11 wie oben definiert sind.
-
Spezielle
Verbindungen innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung sind
u.a.:
3'-(2-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril,
3'-(3-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril,
2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril,
3-(1-Fluor-1-methylethyl)-7-[4-fuor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
2'-Fluor-5'-(imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril,
7-[4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b)[1,2,4]triazin,
2'-Fluor-3'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril,
2-[2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b]triazin-7-yl)phenyl]nicotinonitril,
3-(1,1-Difluorethyl)-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
3-tert.-Butyl-7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
3-tert.-Butyl-7-[4-fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
2-{7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
2-{7-[4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
2'-Fluor-5'-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril,
2-{7-[2-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
2-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}nicotinonitril,
7-[6-Fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl-3-yl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
3'-[3-(1-Hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril,
2-{7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}nicotinonitril,
6,2'-Difluor-5'-[3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril,
7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenyl]-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
4,6,2'-Trifluor-5'-[3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril,
2-{7-[4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
2-{7-[4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
2-[7-(4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol,
2-[7-(4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol,
2-[7-(4-Fluor-3-pyrimidin-4-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol,
2-[7-(4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol,
4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}pyrimidin-5-carbonitril,
2-{7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol,
7-[3-(1-Methyl-1H-pyrazol-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Chlor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-([1,2,4]Triazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(2-Methyl-2H-[1,2,3]triazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(1-Methyl-1H-[1,2,4]triazol-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(imidazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Pyrrol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Pyridin-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Thiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(5-Fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(pyrazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-([1,2,4]triazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(oxazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Fur-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(2-Methyltetrazol-5-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(4-fluorpyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(2-methyltetrazol-5-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(thiazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(5-nitrothiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(5-Dimethylaminocarbonylthiazol-2-yl)-4-fluorphenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(thiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Thien-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Thien-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Fur-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(4-Methylpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Pyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Pyrazin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(4-Fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Thiazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(1-methylpyrazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(Imidazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(3-Methyl-[1,2,4]oxadiazol-5-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(1-Ethylpyrazol-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(5-Methyl-[1,2,4]oxadiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-([1,2,3]Thiadiazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(5-Methyl-[1,2,4]thiadiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[2-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-(2'-Methoxybiphenyl-3-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
1-[3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-3-yl]ethanon,
3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-carbaldehyd,
7-(2-Fluor-3',4'-dimethoxybiphenyl-5-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
1-[2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-3-yl]ethanon,
3-[2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-3-yl]acrylsäure,
2'-Fluor-5'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-carbaldehyd,
2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-3-ylamin,
N-[3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-3-yl]acetamid,
3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbaldehyd,
[3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-yl]methanol,
1-[3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-yl]ethanon,
3-[3-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenyl]thiophen-2-carbaldehyd,
3'-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-carbonitril,
7-[3-(3,5-Dimethylisoxazol-4-yl)-4-fluorphenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[3-(3-Methoxypyridazin-5-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-(2-Fluor-4'-methoxybiphenyl-5-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-[4-Fluor-3-(fur-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-(2-Fluor-4'-methylthiobiphenyl-5-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
7-(2-Fluor-2'-methoxybiphenyl-5-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
1-{5-[2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenyl]thienyl-2-yl}ethanon,
7-(2,4'-Difluorbiphenyl-5-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin,
2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-4-ol,
7-(3'-Nitrobiphenyl-3-yl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und
Salze und Prodrugs davon.
-
Ebenfalls
von der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt wird ein Verfahren
zur Behandlung und/oder Prävention
von Angst, welches die Verabreichung einer wirksamen Menge einer
Verbindung der Formel I, wie sie oben definiert ist, oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes oder Prodrugs davon an einen Patienten,
der eine solche Behandlung benötigt,
umfaßt.
-
Ferner
von der vorliegenden Erfindung zur Verfügung gestellt wird ein Verfahren
zur Behandlung und/oder Prävention
von Konvulsionen (z. B. bei einem Patienten, der an Epilepsie oder
einer verwandten Störung
leidet), welches die Verabreichung einer wirksamen Menge einer Verbindung
der Formel l, wie sie oben definiert ist, oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes oder Prodrugs davon an einen Patienten, der eine
solche Behandlung benötigt,
umfaßt.
-
Die
Bindungsaffinität
(Ki) der Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung für
die α3-Untereinheit des
menschlichen GABAA-Rezeptors wird zweckmäßigerweise
in dem hierin nachstehend beschriebenen Assay gemessen. Die α3-Untereinheit-Bindungsaffinität (Ki) der anxiolytischen Verbindungen der Erfindung
beträgt
idealerweise 50 nM oder weniger, vorzugsweise 10 nM oder weniger
und besonders bevorzugt 5 nM oder weniger.
-
Die
anxiolytischen Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung werden idealerweise eine wenigstens 40%ige, vorzugsweise
eine wenigstens 50%ige und besonders bevorzugt eine wenigstens 60%ige Potenzierung
der GABA-EC20 Reaktion in stabil transfektierten
rekombinanten Zellinien, welche die α3-Untereinheit des menschlichen
GABAA-Rezeptors exprimieren, hervorrufen.
Darüber
hinaus werden die Verbindungen der Erfindung idealerweise eine höchstens
30%ige, vorzugsweise höchstens
20%ige und besonders bevorzugt höchstens
10%ige Potenzierung der GABA-EC20 Reaktion
in stabil transfektierten rekombinanten Zellinien, welche die α1-Untereinheit des
menschlichen GABAA-Rezeptors exprimieren,
hervorrufen.
-
Die
Potenzierung der GABA-EC20 Reaktion in stabil
transfektierten Zellinien, welche die α3- und α1-Untereinheiten des menschlichen
GABAA-Rezeptors exprimieren, kann zweckmäßigerweise
durch Verfahren gemessen werden, die analog sind zu der in Wafford
et al., Mol. Pharmacol., 1996, 50, 670-678, beschriebenen Vorschrift.
Das Verfahren wird geeigneterweise unter Verwen dung von Kulturen
aus stabil transfektierten eukaryotischen Zellen, typischerweise
stabil transfektierten Maus-Ltk--Fibroblastenzellen,
durchgeführt.
-
Die
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung können
eine anxiolytische Wirkung aufweisen, wie es durch eine positive
Reaktion im Elevated-Plus-Maze-Test und im Test mit konditionierter
Trinkunterdrückung
gezeigt wird (vgl. Dawson et al., Psychopharmacology, 1995, 121,
109-117). Darüber
hinaus sind die Verbindungen der Erfindung wahrscheinlich im wesentlichen
nichtsedatierend, wie es durch ein entsprechendes Ergebnis, das
aus dem Reaktionssensitivitäts(Kettenzieh)-Test
(vgl. Bayley et al., Psychopharmacol., 1996, 10, 206-213) erhalten
wird, bestätigt
werden kann.
-
Die
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung können
auch eine antikonvulsive Wirkung aufweisen. Dies kann durch ihre
Fähigkeit,
durch Pentylentetrazol hervorgerufene Anfälle bei Ratten und Mäusen zu
blockieren, gezeigt werden, wobei eine Vorschrift analog zu der
von Bristow of al. in J. Pharmacol. Exp. Ther., 1996, 279, 492-501,
beschriebenen Vorschrift befolgt wird.
-
In
einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Behandlung und/oder Prävention
von kognitiven Störungen
zur Verfügung,
einschließlich
Demenzerkrankungen, wie z. B. Alzheimer-Krankheit, das die Verabreichung
einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I, wie sie oben definiert
ist, oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon an einen
Patienten, der eine solche Behandlung benötigt, umfaßt.
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Die
Kognitionssteigerung kann durch Testen der Verbindungen im Morris-Wasserlabyrinth
gezeigt werden, wie es von McNamara und Skelton, Psychobiology,
1993, 21:101-108, berichtet wurde. Weitere Details zur relevanten
Verfahrensführung
sind in der WO 96/25948 beschrieben.
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Kognitive
Störungen,
gegen die die Verbindungen der vorliegenden Erfindung von Nutzen
sein können,
sind u.a. Delirium, Demenz, amnestische Störungen und Kognitionsverlust,
einschließlich
altersbezogener Gedächtnisverlust
aufgrund von traumatischer Verletzung, Apoplexie, Parkinson-Krankheit
und Down-Syndrom. Jeder dieser Zustände kann auf Drogenmißbrauch
oder -entzug zurückzuführen sein.
Beispiele für
Demenz sind u.a. Demenz vom Alzheimer-Typ mit frühem oder spätem Beginn und vaskuläre Demenz,
wobei jede davon unkompliziert oder von Delirium, Wahnvorstellungen
oder Depression begleitet sein kann, und Demenz aufgrund von HIV-Erkrankung, Schädel-Hirn-Trauma,
Parkinson-Krankheit oder Creutzfeld-Jakob-Krankheit.
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Um
ihre Verhaltensauswirkungen zu entfalten, sind die Verbindungen
der Erfindung idealerweise hirnpenetrierend; in anderen Worten,
diese Verbindungen sind in der Lage, die sogenannte "Blut-Hirn-Schranke" zu durchqueren.
Vorteilhafterweise sind die Verbindungen der Erfindung in der Lage,
ihre nutzbringende therapeutische Wirkung nach der Verabreichung
auf dem oralen Weg zu entfalten.
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Die
Erfindung stellt auch pharmazeutische Zusammensetzungen zur Verfügung, die
eine oder mehrere Verbindungen dieser Erfindung in Verbindung mit
einem pharmazeutisch annehmbaren Träger enthalten. Vorzugsweise
liegen diese Zusammensetzungen in Einheitsdosisformen, wie z. B.
Tabletten, Pillen, Kapseln, Pulvern, Granulaten, sterilen parenteralen
Lösungen
oder Suspensionen, dosierten Aerosol- oder Flüssigsprays, Tropfen, Ampullen,
Autoinjektionsvor richtungen oder Zäpfchen, zur oralen, parenteralen,
intranasalen, sublingualen oder rektalen Verabreichung oder zur
Verabreichung durch Inhalation oder Insufflation vor. Zur Herstellung
fester Zusammensetzungen, wie z. B. Tabletten, wird der Hauptwirkstoff
mit einem pharmazeutischen Träger,
z. B. herkömmlichen
Tablettierungsbestandteilen wie Maisstärke, Lactose, Saccharose, Sorbit, Talk,
Stearinsäure,
Magnesiumstearat, Dicalciumphosphat oder Gummen, und anderen pharmazeutischen Verdünnungsmitteln,
z. B. Wasser, zu einer festen Vorformulierungszusammensetzung vermischt,
die eine homogene Mischung einer Verbindung der vorliegenden Erfindung
oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes davon enthält. Wenn
diese Vorformulierungszusammensetzungen als homogen bezeichnet werden, bedeutet
dies, daß der
Wirkstoff gleichmäßig in der
Zusammensetzung dispergiert ist, so daß die Zusammensetzung leicht
in gleichwirksame Einheitsdosisformen, wie z. B. Tabletten, Pillen
und Kapseln, unterteilt werden kann. Diese feste Vorformulierungszusammensetzung
wird dann in Einheitsdosisformen des oben beschriebenen Typs unterteilt,
wobei diese 0,1 mg bis etwa 500 mg des Wirkstoffes der vorliegenden
Erfindung enthalten. Typische Einheitsdosisformen enthalten 1 bis
100 mg, zum Beispiel 1, 2, 5, 10, 25, 50 oder 100 mg, des Wirkstoffes.
Die Tabletten oder Pillen der neuen Zusammensetzung können überzogen
oder auf andere Weise compoundiert werden, um eine Dosierungsform
zu ergeben, die den Vorteil einer verlängerten Wirkung besitzt. Zum
Beispiel kann die Tablette oder Pille eine innere Dosierungs- und
eine äußere Dosierungskomponente enthalten,
wobei letztere in Form einer Hülle über der
ersteren liegt. Die zwei Komponenten können durch eine magensaftresistente
Schicht getrennt sein, die die Auflösung im Magen verhindert und
die es der inneren Komponente ermöglicht, intakt in den Zwölffingerdarm
zu gelangen oder deren Freisetzung zu verzögern. Verschiedene Materialien
können
für solche
magensaftresistente Schichten oder Überzüge verwendet werden, wobei solche
Materialien eine Reihe von Polymersäuren und Mischungen von Polymersäuren mit
Materialien, wie z. B. Schellack, Cetylalkohol und Celluloseacetat,
einschließen.
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Die
flüssigen
Formen, in welche die neuen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung
zur oralen Verabreichung oder Verabreichung durch Injektion eingebracht
werden können,
sind u.a. wäßrige Lösungen,
geeignet aromatisierte Sirupe, wäßrige oder Ölsuspensionen
und aromatisierte Emulsionen mit eßbaren Ölen wie Baumwollsamenöl, Sesamöl, Kokosnußöl oder Erdnußöl, wie auch
Elixiere und ähnliche
pharmazeutische Vehikel. Geeignete Dispersions- oder Suspensionsmittel
für wäßrige Suspensionen
sind u.a. synthetische und natürliche
Gummen wie Tragantgummi, Akaziengummi, Alginat, Dextran, Natriumcarboxymethylcellulose,
Methylcellulose, Polyvinylpyrrolidon oder Gelatine.
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Bei
der Behandlung von neurologischen Störungen beträgt eine geeignete Dosismenge
etwa 0,01 bis 250 mg/kg pro Tag, vorzugsweise etwa 0,05 bis 100
mg/kg pro Tag und insbesondere etwa 0,05 bis 5 mg/kg pro Tag. Die
Verbindungen können
auch in einem Regime 1 bis 4 Mal pro Tag verabreicht werden.
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Die
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung können
durch ein Verfahren hergestellt werden, das die Umsetzung einer
Verbindung der Formel III mit einer Verbindung der Formel IV umfaßt:
wobei X, Y, Z und R
1 wie oben definiert sind, L
1 eine
geeignete Abgangsgruppe bedeutet und M
1 einen
Boronsäurerest
-B(OH)
2 oder einen cyclischen Ester davon,
gebildet mit einem organischen Diol, z. B. Pinacol oder Neopentylglycol,
bedeutet oder M
1 -Sn(Alk)
3 bedeutet,
wobei Alk eine C
1-6-Alkylgruppe, typischerweise n-Butyl, bedeutet,
in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators.
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Die
Abgangsgruppe L1 ist typischerweise ein
Halogenatom, z. B. Brom.
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Der Übergangsmetallkatalysator
zur Verwendung bei der Reaktion zwischen den Verbindungen III und IV
ist geeigneterweise Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0). Die
Reaktion wird zweckmäßigerweise
bei einer erhöhten
Temperatur in einem Lösungsmittel,
wie z. B. N,N-Dimethylacetamid,
1,2-Dimethoxyethyn, Tetrahydrofuran oder 1,4-Dioxan, vorteilhafterweise
in Gegenwart von Kaliumphosphat, Natriumcarbonat oder Kupfer(I)iodid
durchgeführt.
Alternativ kann der eingesetzte Übergangsmetallkatalysator
Dichlor[1,1']bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)
sein, wobei in diesem Fall die Reaktion zweckmäßigerweise bei einer erhöhten Temperatur
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. N,N-Dimethylformamid, typischerweise in Gegenwart von
Kaliumphosphat durchgeführt
wird.
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Bei
einem alternativen Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen Y eine chemische Bindung bedeutet, durch ein
Verfahren hergestellt werden, das die Umsetzung einer Verbindung
der Formel V mit einer Verbindung der Formel VI umfaßt:
wobei X, Z, R
1,
L
1 und M
1 wie oben
definiert sind, in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators
unter Bedingungen, analog zu den oben für die Reaktion zwischen den
Verbindungen III und IV beschriebenen Bedingungen.
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Bei
einem weiteren Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen Y ein Sauerstoffatom bedeutet, durch ein Verfahren
hergestellt werden, das die Umsetzung einer Verbindung der Formel
VI, wie sie oben definiert ist, mit einer Verbindung der Formel
VII umfaßt:
wobei X und R
1 wie
oben definiert sind.
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Die
Reaktion wird zweckmäßigerweise
unter basischen Bedingungen, z. B. unter Verwendung von Natriumhydrid,
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. N,N-Dimethylformamid, typischerweise bei einer erhöhten Temperatur,
die im Bereich von 120°C
liegen kann, durchgeführt.
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Bei
einem weiteren Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen Y eine -NN-Verknüpfung bedeutet, durch ein Verfahren
hergestellt werden, das die Umsetzung einer Verbindung der Formel
VI, wie sie oben definiert ist, mit einer Verbindung der Formel
VIII umfaßt:
wobei X und R
1 wie
oben definiert sind.
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Bei
der Reaktion zwischen den Verbindungen VI und VIII kann die Abgangsgruppe
L1 bei den Verbindungen der Formel VI geeigneterweise
Fluor sein.
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Die
Reaktion zwischen den Verbindungen VI und VIII wird zweckmäßigerweise
durch Erwärmen
der Reaktanden typischerweise auf eine Temperatur im Bereich von
120°C in
einem Lösungsmittel,
wie z. B. N,N-Dimethylformamid, durchgeführt.
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Wenn
M
1 bei den Zwischenprodukten der obigen
Formeln IV und V einen Boronsäurerest
-B(OH)
2 oder einen daraus mit Pinacol oder
Neopentylglycol gebildeten cyclischen Ester bedeutet, kann die relevante
Verbindung IV oder V durch Umsetzung von Bis(pinacolato)diboron
oder Bis(neopentylglycolato)diboran mit einer Verbindung der Formel
IVA oder VA:
wobei
X, Y, Z und R
1 wie oben definiert sind und
L
2 Hydroxy oder eine geeignete Abgangsgruppe
bedeutet, in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators
hergestellt werden.
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Wenn
L2 eine Abgangsgruppe bedeutet, ist diese
typischerweise Trifluormethansulfonyloxy (Triflyloxy) oder ein Halogenatom,
wie z. B. Brom.
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Der Übergangsmetallkatalysator,
der bei der Reaktion zwischen Bis(pinacolato)diboron oder Bis(neopentylglycolato)diboran
und Verbindung IVA oder VA verwendet wird, ist geeigneterweise Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II).
Die Reaktion wird zweckmäßigerweise
bei einer erhöhten
Temperatur in einem Lösungsmittel,
wie z. B. 1,4-Dioxan, gegebenenfalls in einer Mischung mit Dimethylsulfoxid,
typischerweise in Gegenwart von 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen
und/oder Natriumacetat durchgeführt.
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Wenn
L2 bei den Zwischenprodukten der obigen
Formel VA Triflyloxy bedeutet, kann die relevante Verbindung VA
durch Umsetzung der geeigneten Verbindung der oben definierten Formel
VII mit N-Phenyltriflylimid typischerweise in Gegenwart von Triethylamin
oder mit Trifluormethansulfonsäure
typischerweise in Gegenwart von Pyridin hergestellt werden. Analoge
Bedingungen können
zur Umwandlung eines Zwischenprodukts der obigen Formel IVA, wobei
L2 Hydroxy bedeutet, in die entsprechende
Verbindung, wobei L2 Triflyloxy bedeutet,
angewandt werden.
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Die
Zwischenprodukte der obigen Formel VII können geeigneterweise aus dem
entsprechenden methoxysubstituierten Vorläufer der Formel IX:
wobei X und R
1 wie
oben definiert sind, durch Behandlung mit Bortribromid typischerweise
in Chloroform oder mit Bromwasserstoff typischerweise in Essigsäure am Rückfluß hergestellt
werden.
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Die
Zwischenprodukte der obigen Formeln VIII und IX können durch
Umsetzung einer Verbindung der Formel III, wie sie oben definiert
ist, mit der entsprechenden Verbindung der Formel X:
wobei X und M
1 wie
oben definiert sind und Y
1 Amino oder Methoxy
bedeutet, in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators
unter Bedingungen, analog zu den oben für die Reaktion zwischen den
Verbindungen III und IV beschriebenen Bedingungen, hergestellt werden.
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Wenn
L
1 bei den Zwischenprodukten der obigen
Formel III Brom bedeutet, kann diese Verbindung durch Bromierung
der entsprechenden Verbindung der Formel XI:
wobei R
1 wie
oben definiert ist, typischerweise durch Behandlung mit Brom Essigsäure in Gegenwart
von Natriumacetat und gegebenenfalls auch Kaliumbromid hergestellt
werden.
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Die
Zwischenprodukte der Formel XI können
durch Umsetzung von Bromacetaldehyd mit der erforderlichen Verbindung
der Formel XII:
wobei R
1 wie
oben definiert ist, hergestellt werden.
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Die
Reaktion wird zweckmäßigerweise
durch Erhitzen der Reaktanden in 1,2-Dimethoxyethan oder einem Niederalkanol,
wie z. B. Methanol und/oder Ethanol, auf eine Temperatur typischerweise
im Bereich von 60-80°C
durchgeführt.
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Bei
noch einem weiteren Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein Verfahren hergestellt werden, das die Umsetzung
einer Verbindung der Formel XII, wie sie oben definiert ist, mit
einer Verbindung der Formel XIII umfaßt:
wobei X, Y und Z wie oben
definiert sind und L
3 eine geeignete Abgangsgruppe
bedeutet, unter Bedingungen, analog zu den oben für die Reaktion
zwischen Bromacetaldehyd und Verbindung XII beschriebenen Bedingungen.
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Die
Abgangsgruppe L3 ist geeigneterweise ein
Halogenatom, z. B. Brom.
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Bei
noch einem weiteren Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen X Wasserstoff bedeutet und R
1 einen
Aryl- oder Heteroarylrest bedeutet, durch ein Verfahren hergestellt werden,
das die Reaktion einer Verbindung der Formel XIV mit einer Verbindung
der Formel XV umfaßt:
wobei
Y und Z wie oben definiert sind, R
1a einen
Aryl- oder Heteroarylrest bedeutet und L
4 eine
geeignete Abgangsgruppe bedeutet, in Gegenwart eines Übergangsmetallkatalysators.
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Die
Abgangsgruppe L4 ist typischerweise ein
Halogenatom, z. B. Chlor.
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Der Übergangsmetallkatalysator,
der bei der Reaktion zwischen den Verbindungen XIV und XV verwendet
wird, ist geeigneterweise Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0),
wobei in diesem Fall die Reaktion zweckmäßigerweise bei einer erhöhten Temperatur
in einem Lösungsmittel,
wie z. B. 1,4-Dioxan, typischerweise in Gegenwart von Tri-tert.-butylphosphin
und Cäsiumcarbonat durchgeführt wird.
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Wenn
L4 bei den Verbindungen der obigen Formel
XV ein Halogenatom bedeutet, entsprechen diese Verbindungen den
Verbindungen der Formel I, wie sie oben definiert sind, wobei R1 Halogen bedeutet, und sie können daher
durch ein beliebiges der oben für
die Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen beschriebenen
Verfahren hergestellt werden.
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Bei
einem weiteren Verfahren können
die Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen Y eine chemische Bindung bedeutet, durch Umsetzung
einer Verbindung der Formel VA, wie sie oben definiert ist, wobei
L2 eine geeignete Abgangsgruppe bedeutet,
mit einer Verbindung der Formel M1-Z, wobei
Z und M1 wie oben definiert sind, in Gegenwart
eines Übergangsmetallkatalysators
unter Bedingungen, analog zu den oben für die Reaktion zwischen den
Verbindung III und IV beschriebenen Bedingungen, hergestellt werden.
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Die
Verbindungen gemäß der vorliegenden
Erfindung, bei denen Y eine chemische Bindung bedeutet und Z Pyrrol-1-yl
bedeutet, können
durch Umsetzung einer Verbindung der Formel VIII, wie sie oben definiert ist,
mit 2,5-Dimethoxytetrahydrofuran hergestellt werden. Die Reaktion
wird zweckmäßigerweise
bei einer erhöhten
Temperatur in einem Lösungsmittel,
wie z. B. Essigsäure,
durchgeführt.
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Wenn
sie nicht im Handel erhältlich
sind, können
die Ausgangsmaterialien der Formeln VI, X, XII, XIII und XIV durch
Verfahren, analog zu den in den begleitenden Beispielen beschriebenen
Verfahren, oder durch im Stand der Technik gut bekannte Standardverfahren
hergestellt werden.
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Man
wird erkennen, daß eine
beliebige ursprünglich
aus irgendeinem der obigen Verfahren erhaltene Verbindung der Formel
I, wo passend, anschließend
durch im Stand der Technik bekannte Verfahren in eine weitere Verbindung
der Formel I umgewandelt werden kann. Zum Beispiel kann eine ursprünglich erhaltene Verbindung
der Formel I, bei der R1 C2-6-Alkoxycarbonyl
bedeutet, mit Lithiumaluminiumhydrid zur entsprechenden Verbindung
der Formel I, bei der R1 Hydroxymethyl bedeutet,
reduziert werden. Letztere Verbindung kann dann durch Behandlung
mit Mangandioxid zur entsprechenden Verbindung der Formel I, bei
der R1 Formel bedeutet, oxidiert werden.
Das dabei erhaltene Formylderivat kann mit einem Hydroxylaminderivat
der Formel H2N-ORb kondensiert
werden, um eine Verbindung der Formel I zu ergeben, bei der R1 -CH=NORb bedeutet.
Alternativ kann die Verbindung der Formel I, bei der R1 Formyl
bedeutet, mit einem Grignard-Reagenz der Formel RaMgBr
umgesetzt werden, um eine Verbindung der Formel 1 zu ergeben, bei
der R1 -CH(OH)Ra bedeutet,
und diese Verbindung kann wiederum unter Verwendung von Mangandioxid
zur entsprechenden Verbindung der Formel I, bei der R1 -CORa bedeutet, oxidiert werden. Die letztere
Verbindung kann dann mit einem Hydroxylaminderivat der Formel H2N-ORb kondensiert
werden, um eine Verbindung der Formel I zu ergeben, bei der R1 -CRa=NORb bedeutet. Eine Verbindung der Formel I,
bei der der Rest Z durch Aminocarbonyl (-CONH2)
substituiert ist, kann durch Behandlung mit Dibutylzinnoxid typischerweise
in refluxierendem Toluol in die entsprechende Verbindung der Formel
I, bei der Z durch Cyano substituiert ist, umgewandelt werden.
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Wenn
aus irgendwelchen der oben beschriebenen Verfahren zur Herstellung
von Verbindungen gemäß der Erfindung
ein Produktgemisch erhalten wird, kann das erwünschte Produkt daraus zu einem
geeigneten Zeitpunkt durch herkömmliche
Verfahren, wie z. B. durch präparative
HPLC oder durch Säulenchromatographie
unter Verwendung von zum Beispiel Silica und/oder Aluminiumoxid
in Verbindung mit einem passenden Lösungsmittelsystem, abgetrennt
werden.
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Wenn
die oben beschriebenen Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
Stereoisomerenmischungen ergeben, können diese Isomere durch herkömmliche
Verfahren, wie z. B. präparative Chromatographie,
getrennt werden. Die neuen Verbindungen können in racemischer Form hergestellt
werden, oder die einzelnen Enantiomere können entweder durch enantiospezifische
Synthese oder durch Auftrennung hergestellt werden. Die neuen Verbindungen
können
zum Beispiel durch Standardverfahren, wie z. B. präparative
HPLC oder die Bildung von Diastereomerenpaaren durch Salzbildung
mit einer optisch aktiven Säure, wie
z. B. (–)-Di-p-toluoyl-d-Weinsäure und/oder
(+)-Di-p-toluoyl-l-Weinsäure,
gefolgt von der fraktionierten Kristallisation und Gewinnung der
freien Base, in ihre Enantiomerenkomponenten aufgetrennt werden.
Die neuen Verbindungen können
auch durch Bildung diastereomerer Ester oder Amide, gefolgt von
der chromatographischen Trennung und der Entfernung des chiralen
Hilfsstoffes, aufgetrennt werden.
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Während irgendwelcher
der obigen Synthesesequenzen kann es notwendig und/oder erwünscht sein, empfindliche
oder reaktive Gruppen an irgendwelchen der betroffenen Moleküle zu schützen. Dies
kann durch herkömmliche
Schutzgruppen erreicht werden, wie diejenigen, die in Protective
Groups in Organic Chemistry, Hrsg. J. F. W. McOmie, Plenum Press,
1973, und T. W. Green & P.
G. M. Wuts, Protective Groups in Organic Synthesis, John Wiley & Sons, 1991, beschrieben
sind. Die Schutzgruppen können
an einem zweckmäßigen nachfolgenden
Punkt unter Verwendung von im Stand der Technik bekannten Verfahren
entfernt werden.
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Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die Herstellung von erfindungsgemäßen Verbindungen.
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Die
Verbindungen gemäß dieser
Erfindung inhibieren wirksam die Bindung von [3H]-Flumazenil an die Benzodiazepin-Bindungsstelle
von menschlichen GABAA-Rezeptoren, die die α2- und/oder α3- und/oder α5-Unter34einheit
enthalten, die stabil in LtK--Zellen exprimiert
ist/sind.
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Reagenzien
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- • Phosphatgepufferte
Kochsalzlösung
(PBS).
- • Assay-Puffer:
10 mM KH2PO4, 100
mM KCl, pH 7,4 bei Raumtemperatur.
- • [3H]-Flumazenil (18 nM für α1β3γ2-Zellen; 18 nM für α2β3γ2-Zellen;
10 nM für α3β3γ2-Zellen, 10 nM für die α5β3γ2-Zellen)
in Assay-Puffer.
- • Flunitrazepam
100 μM in
Assay-Puffer.
- • Zellen,
die in Assay-Puffer resuspendiert sind (1 Schale auf 10 ml).
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Ernten von Zellen
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Der Überstand
wird von den Zellen entfernt. PBS (etwa 20 ml) wird zugegeben. Die
Zellen werden abgeschabt und in ein 50-ml-Zentrifugenröhrchen gegeben.
Der Vorgang wird mit weiteren 10 ml PBS wiederholt, um sicherzustellen,
daß der
Großteil
der Zellen entfernt wurde. Die Zellen werden durch 20minütiges Zentrifugieren
bei 3000 U/Minute in einer Labor-Zentrifuge pelletiert und, falls
erwünscht,
anschließend
eingefroren. Die Pellets werden in 10 ml Puffer pro Schale (25 cm × 25 cm)
Zellen resuspendiert.
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Assay
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Kann
in Platten mit 96 Vertiefungen oder in Röhrchen durchgeführt werden.
Jedes Röhrchen
enthält:
- • 300 μl Assay-Puffer.
- • 50 μl [3H]-Flumazenil (Endkonzentration für α1β3γ2: 1,8 nM;
für α2β3γ2: 1,8 nM;
für α1β3γ2: 1,0 nM;
für α5β3γ2: 1,0 nM).
- • 50 μl Puffer
oder Lösungsmittelträger (z.
B. 10% DMSO), wenn die Verbindungen in 10% DMSO (gesamt) gelöst werden;
Testverbindung oder Flunitrazepam (um die nichtspezifische Bindung
zu ermitteln), 10 μM Endkonzentration.
- • 100 μl Zellen.
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Die
Assays werden 1 Stunde bei 40°C
inkubiert, dann auf GF/B-Filtern filtriert, wobei entweder ein Tomtec-
oder ein Brandel-Zellernter verwendet wird, gefolgt von Waschen
mit 3 × 3
ml eiskaltem Assay-Puffer. Die Filter werden getrocknet und durch
Flüssigszintillationszählung gezählt. Die
erwarteten Werte für
die Gesamtbindung sind 3000-4000 dpm für alle Zählungen und weniger als 200
dpm für
die nichtspezifische Bindung, wenn die Flüssigszintillationszählung verwendet
wird, oder 1500-2000 dpm für
alle Zählungen
und weniger als 200 dpm für
die nichtspezifische Bindung, wenn mit einem Meltilex-Festszintillationszähler gezählt wird.
Die Bindungsparameter werden durch nichtlineare Kleinste-Quadrate-Regressionsanalyse
ermittelt, woraus die Inhibierungskonstante Ki für jede Testverbindung
berechnet werden kann.
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Die
Verbindungen der begleitenden Beispiele wurden in dem obigen Assay
getestet, und es wurde gefunden, daß sie alle einen Ki-Wert
für die
Verdrängung
von [3H]-Flumazenil aus der α2- und/oder α3- und/oder α5-Untereinheit
des menschlichen GABAA-Rezeptors von 100
nM oder weniger besitzen.
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BEISPIEL 1
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3'-(2-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
und 3'-(3-Methylimidazo[1,2-b]-[1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
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a) 2- und 3-Methylimidazo[1,2-b][1,24]triazin
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Eine
gerührte
Mischung aus Bromacetaldehyddiethylacetal (5,10 ml, 32,9 mmol) in
konzentrierter Bromwasserstoffsäure
(1,62 ml) und Wasser (1,62 ml) wurde 2 Stunden zum Rückfluß erhitzt,
dann in Ethanol (54 ml) gegossen. Die Lösung wurde mit festem Natriumhydrogencarbonat
auf pH 7 neutralisiert, dann filtriert. Zu dem Filtrat wurde eine
1:1-Mischung aus 3-Amino-5-methyl-1,2,4-triazin und 3-Amino-6-methyl-1,2,4-triazin
(1,5210 g, 13,8 mmol) zugegeben (hergestellt aus Pyruvinaldehyd
und Aminoguanidinhydrogencarbonat wie von J. Daunis et al, Bull.
Soc. Chim. Fr., 1969, 10, 3675 beschrieben) und die Mischung 18
Stunden bei 60°C gerührt. Nach
dem Abkühlenlassen
wurde Kieselgel zu der Mischung hinzugegeben und das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
auf eine Flashsäule
aufgebracht (Kieselgel, 2% MeOH/CH2Cl2), um 0,2887 g (16%) der Titelverbindungen
als eine 71:29-Mischung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 2,64 und 2,69 (3H, zwei s),
7,86 (1H, zwei m), 7,89 und 7,92 (1H, zwei d, J 1,1 Hz), 8,24 und
8,33 (1H, zwei s); MS (ES+) m/z 135 [M +
H]+.
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b) 7-Brom-2-methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und 7-Brom-3-methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Zu
einer Lösung
der 71:29-Mischung aus 2- und 3-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,256 g, 1,91 mmol) in Essigsäure
(3 ml) wurde Natriumacetat (0,252 g, 3,07 mmol) zugegeben, dann
wurde tropfenweise innerhalb von 3 Minuten Brom (109 μl, 2,12 mmol)
zugegeben. Die Lösung
wurde 15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann zwischen gesättigtem
wäßrigem NaHCO3 (135 ml) und Ethylacetat (150 ml) aufgetrennt. Die
wäßrige Schicht
(pH 8) wurde weiter mit Ethylacetat (150 ml) extrahiert, und die
vereinten organischen Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, EtOAc) gereinigt, um
0,2623 g (66%) der Titelverbindungen als eine 74:26-Mischung zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,72 (3H,
s), 7,86 (1H, zwei m), 7,89 und 7,93 (1H, zwei s), 8,35 und 8,36
(1H, zwei s); MS (ES+) m/z 213/215 [M +
H]+.
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c) 3'-(2-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
und 3'-(3-Methylimidazo
[1,2-b]-[1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
Eine
Mischung aus 2-Brombenzonitril (9,1 g, 50 mmol), 3-Aminobenzolboronsäure-Monohydrat (11,6 g,
75 mmol) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (1,73 g, 1,5
mmol) in Ethylenglycoldimethylether (50 ml) und 2M wäßrigem Natriumcarbonat
(25 ml) wurde 20 Stunden auf 80°C
erwärmt.
Nach dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Reaktion zwischen Ethylacetat
(400 ml) und Wasser (400 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
(400 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft. Die Reinigung
des Rückstandes
durch Flashchromatographie (Kieselgel, 0-25% EtOAc/Isohexan) ergab
9,5 g (98%) 3'-Aminobiphenyl-2-carbonitril
als ein farbloses Öl,
das sich beim Stehen verfestigte, um einen weißen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,79 (2H,
br.), 6,75 (1H, ddd, J 8, 3, 1 Hz), 6,84 (1H, dd, J 3, 3 Hz), 6,92
(1H, dd, J 8, 3 Hz), 7,25 (1H, dd, J 8, 8 Hz), 7,40 (1H, ddd, J
8, 8, 1 Hz), 7,50 (1H, dd, J 8, 1 Hz), 7,62 (1H, ddd, J 8, 8, 1
Hz), 7,73 (1H, dd, J 8, 1 Hz).
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Eine
Lösung
von 3'-Aminobiphenyl-2-carbonitril
(10,9 g, 56 mmol) in 1,4-Dioxan (30 ml) wurde mit einer 25%igen
wäßrigen Schwefelsäurelösung (150
ml) behandelt. Die resultierende Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, bevor
sie tropfenweise innerhalb von 10 Minuten mit einer Lösung von
Natriumnitrit (4,6 g, 67 mmol) in Wasser (10 ml) behandelt wurde.
Nach 30minütigem
Rühren
bei 0°C
wurde die Reaktion in heißes
(70°C) Wasser
(500 ml) gegossen. Beim Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde das Produkt in Ethylacetat (500 ml)
extrahiert, die organische Schicht wurde mit Wasser (300 ml), dann
Salzlösung
(300 ml) gewaschen und getrocknet (Na2SO4). Die Filtration und das Eindampfen im
Vakuum ergaben 7,1 g (65%) 3'-Hydroxybiphenyl-2-carbonitril als
ein dunkles Öl: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 5,40 (1H,
br.), 6,92 (1H, ddd, J 8, 3, 1 Hz), 7,04 (1H, dd, J 3, 3 Hz), 7,11
(1H, ddd, J 8, 3, 1 Hz), 7,35 (1H, dd, J 8, 8 Hz), 7,44 (1H, ddd,
J 8, 8, 1 Hz), 7,51 (1H, dd, J 8, 1 Hz), 7,64 (1H, ddd, J 8, 8,
1 Hz), 7,75 (1H, dd, J 8, 1 Hz).
-
3'-Hydroxybiphenyl-2-carbonitril
(0,48 g, 2,47 mmol) und trockenes Pyridin (0,98 g, 12,35 mmol) wurden
in Dichlormethan (7 ml) gelöst
und auf 0°C
abgekühlt,
bevor tropfenweise Trifluormethansulfonsäureanhydrid (1,04 g, 3,70 mmol)
innerhalb von 5 Minuten zugegeben wurde. Die Mischung wurde 10 Minuten
bei 0°C
gerührt,
dann 1 Stunde bei 23°C
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum abgedampft und der Rückstand zwischen Ethylacetat
(200 ml) und Wasser (150 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht
wurde mit Salzlösung
(150 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum zu einem braunen Öl eingedampft.
Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 0-30% EtOAc/Isohexan)
ergab 544 mg (67%) Trifluormethansulfonsäure 2'-Cyanobiphenyl-3-ylester
als ein gelbes Öl: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,37 (1H,
ddd, J 8, 3, 1 Hz), 7,39 (1H, dd, J 3, 3 Hz), 7,50-7,60 (2H, m),
7,61-7,65 (2H, m), 7,64 (1H, td, J 8, 1 Hz), 7,80 (1H, dd, J 8,
1 Hz).
-
Trifluormethansulfonsäure-2'-cyanobiphenyl-3-ylester
(0,55 g, 1,66 mmol), Kaliumacetat (0,49 g, 4,98 mmol) und Bis(pinacolato)diboron
(0,55 g, 2,16 mmol) wurden in 1,4-Dioxan (10 ml) gelöst und die
Mischung 15 Minuten mit Stickstoff entgast. Anschließend wurden
Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(41 mg, 0,05 mmol) und 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen
(28 mg, 0,05 mmol) zugegeben und die Mischung 18 Stunden auf 85°C erhitzt.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt und zwischen Ethylacetat
(150 ml) und Wasser (50 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht wurde
mit Salzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft, um 0,51 g (100%) 3'-(4,4,5,5-Tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
als ein schwarzes Öl
zu ergeben. Dieses Öl
wurde in ausreichend N,N-Dimethylacetamid gelöst, um eine 0,5M Stammlösung zu
ergeben.
-
Eine
gerührte
74:26-Mischung aus 7-Brom-2-methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin und
7-Brom-3-methylimidazo][1,2,4]triazin
(0,2623 g, 1,23 mmol), getrocknetem Kaliumphosphat (0,52 g, 2,46
mmol) und einer 0,5M Lösung
von 3'-(4,4,5,5-Tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril in N,N-Dimethylacetamid
(4,92 ml, 2,46 mmol) wurde durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit
Stickstoff entgast. Anschließend
wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (70 mg, 0,061 mmol)
zugegeben und die Mischung durch zwei weitere Evakuierungs-Wiederbefüllungs-Zyklen
entgast, bevor sie 24 Stunden lang unter Stickstoff auf 80°C erwärmt wurde.
Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, EtOAc) gereinigt, um 0,1551
g (41 %) der Titelverbindungen als eine Mischung zu ergeben. Diese
konnten durch präparative
HPLC auf einer ABZ+-Plus-Säule
(250 × 21
mm Innendurchmesser) mit 40% MeCN/H2O (+0,1
TFA) als Elutionsmittel mit 20 ml/Minuten getrennt werden. Daten
für die
Titelverbindungen:
3'-(2-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 2,72 (3H,
s), 7,50 (1H, td, J 7,6, 1,3 Hz), 7,59-7,67 (3H, m), 7,70 (1H, td,
J 7,7, 1,4 Hz), 7,82 (1H, dd, J 7,8, 1,0 Hz), 8,14 (1H, dt, J 7,6
Hz), 8,29 (2H, m), 8,37 (1H, s); MS (ES+)
m/z 312 [M + H]+.
3'-(3-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril:
Schmp. 211-216°C
(CN2Cl2 EtOAc-Isohexan); 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 2,73 (2H,
s), 7,50 (1H, td, J 7,6, 1,3 Hz), 7,59-7,66 (3H, m), 7,70 (1H, td,
J 7,7, 1,4 Hz), 7,82 (1H, dd, J 7,8, 1,4 Hz), 8,10 (1H, dt, J 7,6,
1,5 Hz), 8,29 (2H, t, J 1,4 Hz), 8,26 (1H, s), 8,36 (1H, s); MS
(ES+) m/z 312 [M + H]+.
-
BEISPIEL 2
-
2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
a) 3-Amino-5-trifluormethyl-1,2,4-triazin
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Natriumacetat-Trihydrat (22,62 g, 166,2 mmol) in Wasser (80
ml) wurde 1,1-Dibrom-3,3,3-trifluoraceton (21,57 g, 79,9 mmol) zugegeben.
Die Lösung
wurde unter Stickstoff 30 Minuten zum Rückfluß erhitzt, dann ließ man sie
auf Raumtemperatur abkühlen,
bevor festes Aminoguanidinhydrogencarbonat (10,88 g, 79,9 mmol)
zugegeben wurde. Die resultierende hellgelbe Lösung (pH 5) wurde 3 Stunden
bei Raumtemperatur gerührt,
dann mit 4N wäßriger NaON-Lösung (40
ml, 160 mmol) versetzt, was zum Auftreten eines Niederschlags führte. Die
Mischung (pH 10) wurde unter Stickstoff weitere 39 Stunden gerührt. Der
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und bei 60°C
unter Vakuum getrocknet, um 6,96 g einer Mischung aus zwei Isomeren
in einem Verhältnis
von 28:72 zu ergeben. Dieses wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel,
30% EtOAc/Isohexan) weiter gereinigt und dann aus Ethanol umkristallisiert,
um 3,53 g (27%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6) δ 8,00 (2H, br, s), 9,08 (1H,
s).
-
b) 3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
gerührte
Mischung aus Bromacetaldehyddiethylacetal (2,30 ml, 14,8 mmol) in
konzentrierter Bromwasserstoffsäure
(0,73 ml) und Wasser (0,73 ml) wurde 2 Stunden zum Rückfluß erhitzt,
dann in Ethanol (25 ml) gegossen. Die Lösung wurde mit festem Natriumhydrogencarbonat
bis pH 7 neutralisiert, dann filtriert. Zu dem Filtrat wurde 3-Amino-5-trifluormethyl-1,2,4-triazin
(1,0079 g, 6,14 mmol) zugegeben und die Mischung 20 Stunden bei
60°C, dann
23 Stunden bei 80°C
gerührt.
Die Mischung wurde im Vakuum eingedampft und der Rückstand
durch Flashchromatographie (Kieselgel, 35-50% EtOAc/Isohexan) gereinigt,
um 0,2593 g (22%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 8,20 (1H, d, J = 0,8 Hz), 8,30
(1H, d, J = 0,9 Hz), 8,73 (1H, s).
-
c) 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Zu
einer Lösung
von 3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin (0,2211 g, 1,18
mmol) in Essigsäure (6
ml) wurde Natriumacetat (0,1470 g, 1,79 mmol), dann Brom (90,8 μl, 1,76 mmol)
zugegeben. Die Lösung wurde
6 Stunden bei Raumtemperatur gerührt,
dann zwischen gesättigtem
wäßrigem NaHCO3 (100 ml) und Ethylacetat (100 ml) aufgetrennt.
Die wäßrige Schicht
(pH 9) wurde weiter mit Ethylacetat (100 ml) extrahiert, und die
vereinten organischen Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 0,2073 g (66%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,30 (s,
1H), 8,83 (1H, s).
-
d) 2'-Fluor-5'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
Eine
Mischung aus 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol (A. Groweiss, Org. Process
Res. Dev., 2000, 4 30-33) (50,10 g, 0,228 mmol), getrocknetem Kaliumacetat
(44,70 g, 0,455 mol) und Bis(pinacolato)diboron (59,16 g, 0,233
mol) in 1,4-Dioxan (539 ml) und Dimethylsulfoxid (11 ml) wurde durch
1stündiges
Durchleiten von Stickstoff durch die Mischung entgast. Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)dichlormethanaddukt
(5,58 g, 6,83 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18,5 Stunden
unter Stickstoff bei 90°C
gerührt, wobei
nach 2,5 Stunden weiteres Bis(pinacolato)diboron (7,34 g, 0,029
mol) zugegeben wurde. Nach dem Abkühlenlassen wurde die Mischung
durch Glasfaserpapier filtriert und der Feststoff mit etwas Dichlormethan
gewaschen. Die vereinten Filtrate wurden im Vakuum eingedampft und
der Rückstand
zwischen 2M wäßrigem NaOH
(800 ml) und Diethylether (800 ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde anschließend
mit konzentrierter Salzsäurelösung (120
ml) eingeengt, wobei ein Feststoff ausfiel. Nach 3tägigem Stehenlassen
im Kühlschrank
wurde der Feststoff durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet, um 54,82 g (90%) 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 1,33
(12H, s), 7,48 (1H, m), 8,40-8,45 (2H, m).
-
Eine
Mischung aus 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan
(37,62 g, 0,141 mol), 2-Brombenzonitril (35,30 g, 0,194 mol) und
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (5,85 g, 5,06 mmol) in Ethylenglycoldimethylether
(350 ml) und gesättigtem
NaHCO3 (150 ml) wurde durch 30minütiges Durchleiten
von Stickstoff durch die Mischung entgast. Anschließend wurde
die Mischung 15 Stunden unter Stickstoff bei 90°C gerührt. Nach dem Abkühlenlassen
wurde die Mischung zwischen Dichlormethan (500 ml) und Wasser (400
ml) aufgetrennt. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4), dann durch ein Florisil®-Kissen
geleitet, wobei das Produkt mit weiterem Dichlormethan hindurchgewaschen
wurde. Die Filtrate wurden im Vakuum eingedampft und der Rückstand
mit Diethylether (100 ml) und Isohexan (100 ml) behandelt. Der resultierende
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit 50% Et2O/Isohexan
gewaschen und unter Vakuum getrocknet, um 14,82 g (43%) 2'-Fluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril als einen
weißen Feststoff
zu ergeben. Die vereinten Filtrate wurden im Vakuum auf etwa 100
ml eingeengt und der resultierende Feststoff durch Filtration gesammelt,
mit 20% Et2O/Isohexan gewaschen und unter
Vakuum getrocknet, um weitere 0,94 g (3%) des Produkts zu ergeben.
Die Filtrate wurden im Vakuum eingedampft und der Rückstand durch
Flashchromatographie (Kieselgel, 10-15% EtOAc/Isohexan) gereinigt,
um weitere 3,07 g (9%) des Produkts zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,40 (1H, t, J 8,5 Hz), 7,53
(1H, d, J 7,8 Hz), 7,59 (1H, td, J 7,7, 1,1 Hz), 7,74 (1H, td, J
7,7, 1,3 Hz), 7,84 (1H, dd, J 7,7, 0,9 Hz), 8,34-8,39 (2H, m).
-
Zu
einer gerührten
Suspension von 2'-Fluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril
(18,71 g, 77,2 mmol) in THF (150 ml) und Ethanol (150 ml) wurde
Zinn(II)chlorid-Dihydrat (52,42 g, 232,4 mmol) zugegeben und die
Mischung 22,5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Mischung wurde im
Vakuum eingedampft und der Rückstand
mit eiskaltem 2N wäßrigem NaOH
(800 ml) behandelt. Die resultierende Mischung wurde 1,5 Stunden
gerührt,
dann mit Dichlormethan (2 × 800
ml) extrahiert. Die vereinten organischen Extrakte wurden mit gesättigtem
wäßrigem NaCl
(200 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde aus heißem
Toluol (100 ml) umkristallisiert, um 11,33 g (69%) 5'-Amino-2'-fluorbiphenyl-2-carbonitril
als einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,65
(2H, br. s), 6,67-6,73 (2H, m), 7,00 (1H, t, J 9,0 Hz), 7,46 (1H,
td, J 7,6, 1,1 Hz), 7,49 (1H, d, J 7,4 Hz), 7,64 (1H, td, J 7,7,
1,3 Hz), 7,76 (1H, dd, J 7,7, 0,7 Hz).
-
Zu
einer Lösung
von 5'-Amino-2'-fluorbiphenyl-2-carbonitril
(11,17 g, 52,6 mmol) in 1,4-Dioxan
(60 ml) wurde 48%ige Bromwasserstoffsäure (250 ml) zugegeben und
die resultierende Suspension auf 2°C abgekühlt, während sie mit einem Luftrührer gerührt wurde.
Dazu wurde tropfenweise innerhalb von 20 Minuten eine Lösung von
Natriumnitrit (4,18 g, 60,6 mmol) in Wasser (11 ml) zugegeben, wobei
die Temperatur unter 5°C gehalten
wurde. Anschließend
wurde die Mischung 2 Stunden bei 2±2°C gerührt, bevor eine gekühlte (5°C) Lösung von
frisch hergestelltem Kupfer(I)bromid (25,40 g, 177,1 mmol) in 48%iger
Bromwasserstoffsäure
(75 ml) zugegeben wurde. Die Mischung wurde bei 1±1°C 10 Minuten
gerührt,
bevor sie 1 Stunde auf 47°C
erwärmt
wurde. Die Mischung wurde mit eiskaltem Wasser (1,25 l) verdünnt und
mit Ethylacetat (2 × 500
ml) extrahiert. Die vereinten organischen Extrakte wurden mit 1M
wäßrigem Na2SO3 (100 ml), dann
gesättigtem wäßrigem NaCl
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
im Vakuum eingedampft, um 16,08 g 5'-Brom-2'-fluorbiphenyl-2-carbonitril als einen
hellbraunen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,12 (1H, t, J 9,1 Hz), 7,47-7,57
(4H, m), 7,68 (1H, td, J 7,7, 1,3 Hz), 7,79 (1H, d, J 7,8 Hz).
-
Eine
Mischung aus dem rohen 5'-Brom-2'-fluorbiphenyl-2-carbonitril
(16,08 g), getrocknetem Kaliumacetat (10,33 g, 0,105 mol) und Bis(pinacolato)diboron
(15,37 g, 60,5 mmol) in 1,4-Dioxan
(123 ml) und Dimethylsulfoxid (2,5 ml) wurde durch 1 stündiges Durchleiten
von Stickstoff durch die Mischung entgast. Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(1,29 g, 1,58 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 15,5 Stunden
unter Stickstoff bei 90°C
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
wurde die Mischung durch Glasfaserpapier filtriert und der Feststoff
mit etwas Dichlormethan gewaschen. Die vereinten Filtrate wurden
im Vakuum eingedampft und der Rückstand
zwischen 2M wäßrigem NaOH
(200 ml) und Diethylether (200 ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde mit weiterem Diethylether (100 ml) gewaschen, dann mit konzentrierter
Salzsäure
(35 ml) bis pH 6 angesäuert,
wobei ein Feststoff ausfiel. Nach 3tägigem Stehenlassen im Kühlschrank
wurde der Feststoff durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet, um 13,37 g (79% für zwei Schritte) 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,35
(12H, s), 7,21 (1H, t, J 9,3 Hz), 7,45-7,51 (2H, m), 7,65 (1H, t,
J 7,7 Hz), 7,76 (1H, d, J 7,6 Hz), 7,83 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,88
(1H, m).
-
Eine
gerührte
Mischung aus 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(99,0 mg, 0,371 mmol), getrocknetem Kaliumphosphat (0,1581 g, 0,745
mmol) und 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
(0,2402 g, 0,743 mmol) in wasserfreiem N,N-Dimethylacetamid (2 ml) wurde
durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit Stickstoff entgast.
Anschließend
wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (22,1 mg, 0,0191 mmol)
zugegeben und die Mischung durch zwei weitere Evakuierungs-Wiederbefüllungs-Zyklen
entgast, bevor sie 6,5 Stunden unter Stickstoff auf 80°C erwärmt wurde.
Die Mischung wurde mit Ethylacetat verdünnt und durch Glasfaserpapier
filtriert, wobei der Feststoff mit weiterem Ethylacetat gewaschen
wurde. Die Filtrate wurden mit Salzlösung (15 ml) gewaschen und
die wäßrige Schicht
mit Ethylacetat (25 ml) weiter extrahiert. Die vereinten organischen
Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 30% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 76,6 mg (54%) der Titelverbindung zu ergeben: Schmp.
168-174°C
(CH2Cl2 EtOAc); 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,43 (1H,
t, J 9,0 Hz), 7,57 (1H, td, J 7,8, 1,2 Hz), 7,60 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,73
(1H, td, J 7,8, 1,3 Hz), 7,85 (1H, dd, J 7,7, 1,1 Hz), 8,16-8,23
(2H, m), 8,62 (1H, s), 8,81 (1H, s); MS (ES+) m/z
384 [M + H]+. Anal. Gefunden: C, 58,31;
H, 2,28; N, 17,74%. Benötigt
für C19H9F4N5.0,5H2O: C, 58,17;
H, 2,57; N, 17,85%.
-
BEISPIEL 3
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3-(1-Fluor-1-methylethyl)-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-Dihydrochloridsalz
-
a) 3-Methyl-3-fluor-2-butanon
-
Diese
Verbindung wurde aus 3-Brom-3-methyl-2-butanon wie von Fry und Migron
(Tetrahedron Lett., 1979, 3357-3360) beschrieben hergestellt, um
nach der Destillation mit einer Vigreux-Kolonne eine 47%ige Ausbeute
an einer 94:6-Mischung aus der Titelverbindung und 3-Methyl-3-buten-2-on
als ein farbloses Öl
zu ergeben: Sdp. 74-76°C; 1N-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,45 (6H,
d, J 21,5 Hz), 2,28 (3H, d, J 5,0 Hz).
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b) 1,1-Dibrom-3-Fluor-3-methyl-2-butanon
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 3-Methyl-3-fluor-2-butanon (0,1031 g, 0,990 mmol) in wasserfreiem
Dichlormethan (5 ml) unter Stickstoff wurde festes Pyridiniumtribromid
(0,7035 g, 1,98 mmol) zugegeben und die Mischung 18 Stunden bei
Raumtemperatur gerührt.
Die Mischung wurde anschließend
mit Dichlormethan (5 ml) verdünnt,
mit verdünntem
wäßrigem Natriumhydrogensulfit
(10 ml), dann mit gesättigtem
wäßrigem NaCl (10
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und unter Niedrigvakuum ohne Erwärmen eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie [Kieselgel, 5% Et2O/Petrolether
(40-60°C)]
gereinigt, um 0,1869 g, (72%) der Titelverbindung als ein farbloses Öl zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,65 (6H,
d, J 21,5 Hz), 6,51 (1H, d, J 1,5 Hz).
-
c) 3-Amino-5-(1-fluor-1-methylethyl)-1,2,4-triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 45%iger Ausbeute als einzelnes Isomer durch
ein Verfahren, ähnlich
dem in Beispiel 2, Schritt a, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
außer
daß 1,1-Dibrom-3-fluor-3-methyl-2-butanon
anstelle von 1,1-Dibrom-3,3,3-trifluoraceton verwendet wurde: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 1,63 (6H, d,
J = 8,0 Hz), 7,32 (2H, br. s), 8,73 (1H, d, J 1,0 Hz); MS (ES+) m/z 157 [M + H]+.
-
d) 3-(1-Fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
gerührte
Mischung aus Bromacetaldehyddiethylacetal (1,20 ml, 7,73 mmol) in
konzentrierter Bromwasserstoffsäure
(0,38 ml) und Wasser (0,38 ml) wurde 40 Minuten zum Rückfluß erhitzt,
dann in Ethanol (3 ml) gegossen. Die Lösung wurde mit festem Natriumhydrogencarbonat
auf pH 7 neutralisiert, dann filtriert und der Feststoff mit weiterem
Ethanol (3 ml) gewaschen. Zu dem Filtrat wurde 3-Amino-5-(1-Fluor-1-methylethyl)-1,2,4-triazin
(1,0046 g, 6,43 mmol) zugegeben und die Mischung 17 Stunden bei
70-80°C
gerührt.
Die Mischung wurde im Vakuum eingedampft und der Rückstand
durch Flashchromatographie (Kieselgel, 70% EtOAc/Isohexan bis 15%
MeOH/EtOAc, dann 20% EtOAc/CH2Cl2) gereinigt, um 0,2000 g (17%) der Titelverbindung
als einen hellgelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,82 (6H, d, J 22,1 Hz), 7,97 (1H,
d, J 1,3 Hz), 7,99 (1H, d, J 1,2 Hz), 8,69 (1H, d, J 1,0 Hz).
-
e) 7-Brom-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 92%iger Ausbeute durch ein Verfahren, ähnlich dem
in Beispiel 1, Schritt b, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
außer
daß 3-(1-Fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
anstelle von 3-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin verwendet wurde: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,82 (6H,
d, J 22,1 Hz), 7,99 (1H, s), 8,81 (1H, d, J 1,1 Hz).
-
f) 3-(1-Fluor-1-methylethyl)-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-Dihydrochloridsalz
-
Zu
einer Lösung
von 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol (A. Groweiss, Org. Process Res.
Dev., 2000, 4, 30-33) in Tetrahydrofuran (75 ml) und Ethanol (75
ml) wurde Zinn(II)chlorid-Dihydrat zugegeben, und man ließ die Mischung
4 Stunden bei Umgebungstemperatur rühren. Das Lösungsmittel wurde abgedampft
und der Rückstand
mit eiskalter 2N Natriumhydroxidlösung (200 ml) behandelt. Die
resultierende Aufschlämmung
wurde 30 Minuten gerührt,
dann mit Dichlormethan (3 × 200
ml) extrahiert. Die vereinte organische Phase wurde mit Wasser (200
ml) und Salzlösung
(200 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4),
filtriert und eingedampft, um 3-Brom-4-fluorphenylamin (7,92 g, 92%) als ein
gelbes Öl
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,53
(2H, s), 6,53-6,57 (1H, m), 6,83-6,85 (1H, m), 6,90 (1H, dd, J 9,
9 Hz).
-
Eine
Mischung aus 3-Brom-4-fluorphenylamin (7,92 g, 41,7 mmol), Diethyl(3-pyridyl)boran
(6,74 g, 45,9 mmol), Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,96
g, 0,83 mmol) und Kaliumcarbonat (17,26 g, 125 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan
(30 ml) und Wasser (15 ml) wurde 20 Stunden auf 80°C erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Reaktion zwischen Ethylacetat
(500 ml) und Wasser (500 ml) aufgetrennt. Die organischen Bestandteile
wurden mit Salzlösung
(400 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt. Die
Reinigung des Rückstandes
durch Flashchromatographie (Kieselgel, 0%-20% EtOAc/CH2Cl2) ergab 4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenylamin
(3,64 g, 46%) als ein farbloses Öl,
das sich beim Stehen verfestigte und einen weißen Feststoff bildete: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,65 (2H,
s), 6,65-6,72 (2H, m), 6,99 (1H, dd, J 9, 9 Hz), 7,33-7,37 (1H,
m), 7,84-7,86 (1H, m), 8,58 (1H, d, J 4 Hz), 8,76 (1H, m).
-
Eine
warme Lösung
von 4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenylamin (3,64 g, 19,3 mmol) in 1,4-Dioxan (10 ml) wurde
mit einer Lösung
von 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (100
ml) behandelt. Die resultierende Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, bevor
sie tropfenweise innerhalb von 20 Minuten mit einer Lösung von Natriumnitrit
(1,53 g, 22,2 mmol) in Wasser (4 ml) behandelt wurde. Nach 2stündigem Rühren bei
0°C wurde eine
gekühlte
(0°C) Lösung von
Kupfer(I)bromid (8,31 g, 57,9 mmol) in 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (30
ml) zu der Reaktion hinzugegeben, die 10 Minuten bei 0°C gerührt und
anschließend
20 Minuten auf 50°C
erwärmt
wurde. Die Reaktion wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, auf
eiskalten konzentrierten Ammoniak (500 ml) gegossen und das Produkt
in Ethylacetat (500 ml) extrahiert. Die organischen Bestandteile wurden
mit Wasser (300 ml) und Salzlösung
(300 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und im Vakuum eingeengt, um
ein dunkles Öl
zu ergeben. Die Reinigung durch trockene Flash-Säulenchromatographie
(Kieselgel, 10-30% EtOAc/lsohexan) ergab 3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin
(3,1 g, 64%) als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,09
(1H, dd, J 9, 1 Hz), 7,37-7,40 (1H, m), 7,46-7,51 (1H, m), 7,56-7,59 (1H,
m), 7,83-7,86 (1H, m), 8,63-8,65 (1H, m), 8,77-8,79 (1H, m).
-
3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin
(3,1 g, 12,3 mmol), Kaliumacetat (3,62 g, 36,9 mmol) und Bis(pinacolato)diboron
(3,75 g, 14,8 mmol) wurden in 1,4-Dioxan (40 ml) und Dimethylsulfoxid
(0,8 ml) gelöst
und die Mischung mit N2 15 Minuten entgast.
Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(300 mg, 0,37 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden
auf 90°C
erwärmt.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt und zwischen Diethylether
(200 ml) und 2N Salzsäure
(50 ml) aufgetrennt. Die organischen Bestandteile wurden verworfen
und die wäßrige Phase
durch Zugabe von 4N Natriumhydroxidlösung auf pH 8 eingestellt und
mit Diethylether (2 × 500
ml) extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4), filtriert und auf Kieselgel voradsorbiert.
Die Reinigung durch Flash-Säulenchromatographie
(Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan) ergab 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(2,64 g, 72%) als ein gelbes Öl,
das beim Stehen kristallisierte: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,35 (12H, s), 7,20 (1H, dd,
J 10, 8 Hz), 7,35-7,39 (1H, m), 7,81-7,91 (3H, m), 8,61 (1H, dd,
J 5, 2 Hz), 8,82 (1H, s).
-
Eine
gerührte
Mischung aus 7-Brom-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,1059 g, 0,409 mmol) und 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(0,1832 g, 0,612 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan (2 ml) und 2M wäßrigem Na2CO3 (0,613 ml, 1,23
mmol) wurde durch 15minütiges
Durchleiten von Stickstoff entgast. Anschließend wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (23,4
mg, 0,020 mmol) zugegeben und die Mischung 16 Stunden bei 80°C unter Stickstoff
gerührt.
Die Mischung wurde zwischen Ethylacetat (25 ml) und Wasser (10 ml)
aufgetrennt und die wäßrige Phase
mit Ethylacetat (2 × 25
ml) weiter extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereint,
getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, EtOAc) gereinigt, um 0,1047
g (73%) der Titelverbindung als ein gelbes Öl zu ergeben. Das Hydrochloridsalz
wurde in Diethylether hergestellt: Schmp. 113-126°C; 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,81 (6H,
d, J 22,2 Hz), 7,68 (1H, dd, J 10,6, 8,6 Hz), 8,03 (1H, dd, J 7,8,
5,5 Hz), 8,36 (1H, m), 8,43 (1H, dd, J 7,4, 2,3 Hz), 8,63 (1H, dd, J
7,4, 1,2 Hz), 8,67 (1H, s), 8,91 (1H, d, J 4,3 Hz), 9,07 (1H, d,
J 0,8 Hz), 9,16 (1H, s); MS (ES+) m/z 352
[M + H]+. Anal. Gefunden: C, 51,65; H, 4,48;
N, 15,28%. Benötigt
für C19H15F2N5.2HCl. 0,07C4H10O.H2O: C, 51,75;
H, 4,44; N, 15,65%.
-
HERSTELLUNGSBEISPIEL 4
-
4,2'-Difluor-5'-[3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
Eine
Mischung aus 2-Brom-5-fluorbenzonitril (20 g, 100 mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(von Beispiel 2, Schritt d) (34,7 g, 130 mmol) und Kaliumfluorid
(19,2 g, 330 mmol) in Tetrahydrofuran (350 ml) und Wasser (20 ml)
wurde 30 Minuten mit Stickstoff entgast, dann mit Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(1,83 g, 2 mmol) behandelt, gefolgt von Tri-tert.-butylphosphin
(4 ml einer 0,2M Lösung
in 1,4-Dioxan, 0,8 mmol). Diese Mischung wurde 30 Minuten bei Umgebungstemperatur
gerührt,
bevor sie 18 Stunden auf 50°C
erwärmt
wurde. Die resultierende dunkle Suspension wurde auf Umgebungstemperatur
abgekühlt,
mit 0,5M Natriumhydroxid (2,5 l) verdünnt und 4 Stunden bei Umgebungstemperatur
gerührt. Der
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und unter Saugdruck getrocknet, um 4,2'-Difluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril als einen
schwarzen Feststoff (28,1 g, > 100%)
zu ergeben, der mit Dibenzylidenaceton verunreinigt war: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,38-7,56
(4H, m), 8,33-8,40 (2H, m).
-
Eine
Suspension von 4,2'-Difluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril
(26 g, 100 mmol) in Ethanol (180 ml) und Ethylacetat (180 ml) wurde
mit Platin(IV)oxid (1,02 g, 4,5 mmol) behandelt und dann unter einer
Wasserstoffatmosphäre
(40 psi) 1 Stunde geschüttelt.
[Die Reaktion war sehr exotherm, und die vollständige Auflösung wird durch die Temperaturerhöhung erzielt].
Der Katalysator wurde durch Filtration durch Mikroglasfaserfilterpapier
entfernt [wenn ein kristallines Produkt vorhanden ist, wird der
Filterkuchen mit Dichlormethan gewaschen] und das Filtrat zur Trockene
eingedampft, um 5'-Amino-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
als einen strohfarbenen Feststoff zu ergeben (23 g, 100%): 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,66 (2H,
s), 6,66-6,70 (1H, m), 6,71-6,74 (1H, m), 7,00 (1H, dd, J 9, 9 Hz),
7,33-7,38 (1H, m), 7,44-7,49 (1H, m).
-
5'-Amino-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
(23 g, 100 mmol) wurde in heißem
1,4-Dioxan (20 ml) gelöst,
dann mit einer gekühlten
(5°C) Bromwasserstoffsäurelösung (200
ml einer 48%igen Lösung
in Wasser) behandelt. Die resultierende Suspension wurde auf 2°C abgekühlt (Innentemperatur),
bevor sie mit einer Lösung
von Natriumnitrit (6,9 g, 100 mmol) in Wasser (14 ml) mit einer
derartigen Geschwindigkeit versetzt wurde, daß die Innentemperatur 4°C nicht überstieg.
Sobald die Zugabe beendet war, wurde die Reaktion bei <4°C 1 Stunde
gerührt,
bevor die Reaktion in eine gekühlte
(5°C) Lösung von
Kupfer(I)bromid (21,5 g, 150 mmol) in 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (75
ml) gegossen wurde. Die resultierende dunkle Mischung ließ man bei
Umgebungstemperatur 15 Minuten stehen, dann erwärmte man sie 40 Minuten lang
auf 50°C.
Nach dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Mischung mit Wasser (1 l) verdünnt und
dann mit Ethylacetat (2 × 400
ml) extrahiert. Die organischen Bestandteile wurden vereint, dann
mit 10%igem Ammoniumhydroxid (500 ml), Wasser (500 ml), Salzlösung (400
ml) gewaschen und getrocknet (MgSO4). Die
Filtration und das Eindampfen zur Trockene ergaben ein braunes Öl, das beim
Stehen kristallisierte. Die Reinigung dieses Rückstandes durch trockene Flashchromatographie
(Kieselgel, 2-4% EtOAc/Isohexan) ergab 5'-Brom-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril als einen
weißen
Feststoff (27,5 g, 94%): 1H-NMR (360 MHz,
CDCl3) δ 7,11
(1H, dd, J 9, 9 Hz), 7,37-7,58 (5H, m).
-
Eine
Mischung aus 5'-Brom-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
(1,26 g, 4,3 mmol), Kaliumacetat (1,26 g, 12,8 mmol) und Bis(neopentylglycolato)diboron
(1,07 g, 4,7 mmol) in 1,4-Dioxan, das 2% Vol./Vol. Dimethylsulfoxid
(20 ml) enthielt, wurde 10 Minuten mit Stickstoff entgast. Anschließend wurde
Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt (105 mg, 0,13
mmol) zugegeben und die Mischung 16 Stunden auf 90°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Reaktionsmischung filtriert, um
anorganische Bestandteile zu entfernen, und der Filterkuchen wurde
mit Diethylether gewaschen. Das Filtrat wurde zur Trockene eingedampft
und der Rückstand
mit eiskalter 2N Natriumhydroxidlösung (50 ml) 45 Minuten gerührt. Diese
basische Mischung wurde mit Diethylether gewaschen, und die organischen
Bestandteile wurden verworfen. Der pH-Wert der wäßrigen Phase wurde mit 36%iger
Salzsäure
auf 5 eingestellt, dann extrahierte man mit Diethylether (50 ml).
Die organische Phase wurde mit Salzlösung gewaschen, getrocknet
(MgSO4), filtriert und im Vakuum eingeengt,
um 5'-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
als ein braunes Öl
zu ergeben, das beim Stehen kristallisierte (1,15 g, 82%): 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,03 (6H,
s), 3,76 (4H, s), 7,20 (1H, dd, J 10, 8 Hz), 7,33-7,38 (1H, m),
7,44-7,50 (2H, m), 7,81 (1H, dd, J 8, 2 Hz), 7,85-7,90 (1H, m).
-
5'-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
wurde in 77%iger Ausbeute mit 7-Brom-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
gekuppelt, wobei ein Verfahren angewandt wurde, das dem in Beispiel
3, Schritt f, beschriebenen Verfahren ähnlich war, um einen gelben
Feststoff zu ergeben: Schmp. 156-159°C (EtOAc-Isohexan); 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,84 (6H,
d, J 22,0 Hz), 7,36-7,46 (2H, m), 7,54 (1H, dd, J 7,8, 2,7 Hz),
7,57-7,60 (1H, m), 8,10-8,16 (2H, m), 8,30 (1H, s), 8,79 (1H, d, J
1,2 Hz); MS (ES+) m/z 394 [M + H]+. Anal. Gefunden: C, 64,07; H, 3,66; N,
17,60%. Benötigt
für C21H14F3N5: C, 64,12; H, 3,59; N, 17,80%.
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BEISPIEL 5
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2'-Fluor-5'-(imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
a) Imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
gerührte
Mischung aus Bromacetaldehyddiethylacetal (8,88 ml, 57,24 mmol)
in konzentrierter Bromwasserstoffsäure (1,7 ml) und Wasser (1,7
ml) wurde 20 Minuten zum Rückfluß erhitzt,
dann in 1,2-Dimethoxyethan (12,5 ml) gegossen. Die Lösung wurde
mit Natriumhydrogencarbonat bis pH 7 neutralisiert, dann filtriert.
Zu dem Filtrat wurde [1,2,4]Triazin-3-ylamin (5,00 g, 52,03 mmol)
zugegeben, und anschließend wurde
wieder mit festem Natriumhydrogencarbonat neutralisiert. Die Mischung
wurde 20 Stunden bei 80°C
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
wurde Kieselgel zu der Mischung hinzugegeben, das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde durch Chromatographie
(Kieselgel, 5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt, um 0,292 g (5%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 8,01 (1H,
d, J 1,4 Hz), 8,38 (1H, d, J 1,4 Hz), 8,59 (1H, d, J 2,1 Hz), 8,68
(1H, d, J 1,8 Hz); MS (ES+) m/z 121 [M +
H]+.
-
b) 7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Zu
einer Lösung
von Imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin (0,206 g, 1,715 mmol) in Essigsäure (5 ml)
wurden Natriumacetat (0,211 g, 2,27 mmol) und dann tropfenweise
innerhalb von 3 Minuten Brom (14,8 μl, 2,23 mmol) zugegeben. Die
Lösung
wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, dann zwischen gesättigtem
wäßrigem NaHCO3 (200 ml) und Ethylacetat (200 ml) aufgetrennt.
Die organischen Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4), mit Kieselgel versetzt und im Vakuum
eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, 50% EtOAc/Isohexan) gereinigt,
um 0,3147 g (74%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,25 (1H, s), 8,05 (1H, s),
8,48-8,50 (1H, m); MS (ES+) m/z 199.
-
c) 2'-Fluor-5'-(imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
Eine
gerührte
Mischung aus 7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin (0,22 g, 1,105 mmol),
getrocknetem Kaliumphosphat (0,425 g, 2,002 mmol) und 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
(0,649 g, 2,008 mmol) in wasserfreiem N,N-Dimethylacetamid (4 ml)
wurde durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit Stickstoff entgast.
-
Anschließend wurde
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,058 g, 0,05 mmol) zugegeben
und die Mischung durch zwei weitere Evakuierungs-Wiederbefüllungs-Zyklen
entgast, bevor sie 4,5 Stunden auf 80°C erwärmt wurde. Die Mischung wurde
auf Umgebungstemperatur abgekühlt,
mit Ethylacetat verdünnt
und filtriert. Das Filtrat wurde mit Salzlösung (200 ml) gewaschen und
der wäßrige Teil
mit weiterem Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Extrakte
wurden getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, EtOAc) gereinigt, dann umkristallisiert
(EtOAc), um 74 mg (24%) der Titelverbindung zu ergeben: Schmp. 211-215°C; 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,36-7,41
(1H, t, J 7,2 Hz), 7,53-7,61 (2H, m), 7,70-7,74 (1H, m), 7,83 (1H,
d, J 7,7 Hz), 8,12-8,16 (2H, m), 8,35 (1H, s), 8,50 (1H, dd, J 2,1,
11,6 Hz); MS (ES+) m/z 316 [M + H]+.
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BEISPIEL 6
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7-[4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 2-(4-Fluor-3-methoxyphenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
-
Eine
Mischung aus 4-Brom-1-fluor-2-methoxybenzol (US-Patent 4 593 037)
(5,00 g, 24,39 mmol), getrocknetem Kaliumacetat (4,79 g, 48,77 mmol)
und Bis(pinacolato)diboron (7,12 g, 28,05 mmol) in 1,4-Dioxan (53,9
ml) wurde durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit
Stickstoffentgast. Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(0,59 g, 0,73 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 17 Stunden
unter Stickstoff bei 90°C
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
wurde die Mischung durch Glasfaserpapier filtriert und der Feststoff
mit etwas Ethylacetat gewaschen. Die vereinten Filtrate wurden im Vakuum
eingedampft und der Rückstand
zwischen 2M wäßrigem NaOH
(80 ml) und Diethylether (80 ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde mit konzentrierter Salzsäure
bis pH 7 angesäuert,
wobei ein Feststoff ausfiel. Nach dem Stehenlassen im Kühlschrank über Nacht
wurde der Feststoff durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet, um 5,9 g (96%) der Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 1,30
(12H, s), 3,85 (3H, s), 7,18-7,33 (3H, m).
-
b) 7-(4-Fluor-3-methoxyphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Mischung aus 2-(4-Fluor-3-methoxyphenyl)-4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan
(0,637 g, 2,528 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,5 g, 1,873 mmol) und gesättigtem
wäßrigem NaHCO3 (10 ml) in 1,2-Dimethoxyethan (25 ml) wurde
durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit Stickstoff entgast.
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,169 g, 0,078 mmol) wurde
zugegeben und die Mischung 17 Stunden unter Stickstoff bei 95°C gerührt. Nach
dem Abkühlenlassen
wurde die Mischung mit Ethylacetat verdünnt, dann durch Glasfaserpapier
filtriert. Die vereinten Filtrate wurden zwischen Wasser (100 ml)
und Ethylacetat (100 ml) aufgetrennt. Die organischen Extrakte wurden
getrocknet (MgSO4) und im Vakuum eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 275 mg (47%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 4,00 (3H,
s), 7,26 (1H, dd, J 10,9, 8,4 Hz), 7,61-7,64 (1H, m), 7,76 (1H,
dd, J 2,1, 8,1 Hz), 8,58 (1H, s), 8,81 (1H, s).
-
c) 2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenol
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 7-(4-Fluor-3-methoxyphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,123 g, 0,397 mmol) in Chloroform (5 ml) wurde Bortribromid (1,19
ml, 1,91 mmol) zugegeben und die Mischung 21 Stunden bei Raumtemperatur
unter Stickstoff gerührt.
2M NaOH (5 ml) wurde zugegeben und die Mischung 5 Minuten gerührt, wobei
ein Feststoff erzeugt wurde, der abfiltriert und mit Wasser gewaschen
wurde. Das Filtrat wurde mit Dichlormethan gewaschen und die wäßrige Schicht
mit konzentrierter Salzsäure
neutralisiert, wobei ein Feststoff ausfiel. Der Feststoff wurde
filtriert, mit Wasser gewaschen und unter Vakuum getrocknet, um
109 mg (93%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, DMSO-d6) δ 7,38 (1H, dd, J 8,8, 11,2 Hz),
7,60-7,64 (1H, m), 7,88 (1H, dd, J 1,9, 8,6 Hz), 9,32 (1H, s), 10,26
(1H, s); MS (ES+) m/z 299 [M + H]+.
-
d) Trifluormethansulfonsäure-2-fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylester
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenol (0,109
g, 0,366 mmol) in Dichlormethan (4 ml) wurde Triethylamin (66,2 μl, 0,476
mmol) und N-Phenyltrifluormethansulfonimid (0,157 g, 0,439 mmol)
in Dichlormethan (4 ml) zugegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur
unter Stickstoff 20 Stunden gerührt,
dann zwischen Ammoniumchlorid (5 ml), Natriumchlorid (5 ml), Wasser
(5 ml) und Dichlormethan (10 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht
wurde getrocknet (Na2SO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 30% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 0,158 g (100%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,48 (1H,
t, J 8,9 Hz), 8,05-8,09 (1H, m), 8,27 (1H, dd, J 2,1, 7,0 Hz), 8,62
(1H, s), 8,86 (1H, s); MS (ES+) m/z 431
[M + H]+.
-
e) 7-[4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Lösung
von Trifluormethansulfonsäure-2-fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylester
(0,439 g, 1,020 mmol) in 1,4-Dioxan (4 ml) wurde durch dreimaliges
Evakuieren und Wiederbefüllen
mit Stickstoff entgast, bevor Dichlor(1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(0,028 g, 0,051 mmol), 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen
(0,028 g, 0,05 mmol), Kaliumacetat (0,300 g, 30,6 mmol) und Bis(neopentylglycolato)diboron
(0,253 g, 1,12 mmol) zugegeben wurden. Die Mischung wurde erneut
entgast, bevor sie 12 Stunden auf 80°C erwärmt wurde. Die Mischung wurde
im Vakuum eingedampft, dann zwischen 2M NaOH (15 ml) und Diethylether
(15 ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde mit konzentrierter Salzlösung
bis pH 6 angesäuert,
wobei ein Feststoff erzeugt wurde, der abfiltriert, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet wurde, um 33 mg 7-[3-(5,5-Dimethyl[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4-fluorphenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
zu ergeben.
-
Dieses
wurde zu 1,2-Dimethoxyethan (2 ml), 2-Brompyridin (9 μl, 0,092
mmol), Na2CO3 (0,018
g, 0,168 mmol) und Wasser (0,5 ml) zugegeben. Die Mischung wurde
durch dreimaliges Evakuieren und Wiederbefüllen mit Stickstoff entgast,
bevor Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (7,58 mg, 0,0065 mmol)
zugegeben wurde, und die Mischung wurde zwei weitere Male entgast,
bevor sie 21 Stunden auf 95°C
erwärmt
wurde. Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, bevor
sie filtriert und zwischen Wasser (15 ml) und Ethylacetat (15 ml)
aufgetrennt wurde. Die organischen Extrakte wurden getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan) gereinigt,
dann umkristallisiert (EtOAc), um 6,0 mg (23%) der Titelverbindung
zu ergeben: Schmp. 128-131°C; 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,32-7,38
(1H, m), 7,39 (1H, d, J 10,6 Hz), 7,80-7,84 (1H, m), 7,88-7,90 (1H,
m), 8,15-8,19 (1H, m), 8,67 (1H, s), 8,74-8,79 (2H, m), 8,82 (H,
s); MS (ES+) m/z 359.
-
BEISPIEL 7
-
2'-Fluor-3'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
a) 2'-Fluorbiphenyl-2-carbonitril
-
Eine
Mischung aus 2-Brombenzonitril (5,1 g, 28 mmol), 2-Fluorbenzolboronsäure (4,9
g, 35 mmol) und Kaliumfluorid (5,37 g, 92 mmol) in Tetrahydrofuran
(50 ml) wurde 10 Minuten mit Stickstoff entgast. Anschließend wurde
diese Mischung mit Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (510 mg,
0,56 mmol) behandelt, gefolgt von Tri-tert.-butylphosphin (5,6 ml
einer 0,2M Lösung
in 1,4-Dioxan, 1,12 mmol), und die Reaktion wurde 15 Minuten bei
Umgebungstemperatur gerührt.
Die resultierende Aufschlämmung
wurde anschließend
30 Minuten auf 50°C
erwärmt,
um verbliebenes Ausgangsmaterial aufzubrauchen, und anschließend auf
Umgebungstemperatur abgekühlt.
Die Reaktionsmischung wurde filtriert und der Filterkuchen mit Tetrahydrofuran (50
ml) gewaschen. Das Filtrat wurde zur Trockene eingedampft und der
Rückstand
zwischen Ethylacetat und Wasser aufgetrennt. Die organischen Phasen
wurden mit Salzlösung
gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und auf Silica voradsorbiert.
Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 5-10% EtOAc/Isohexan)
ergab 5,5 g (100%) der Titelverbindung als einen hellgelben Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,19-7,29
(2H, m), 7,40-7,52 (4H, m), 7,65 (1H, ddd, J 8, 8, 1 Hz), 7,79 (1H,
dd, J 8, 1 Hz).
-
b) 2'-Cyano-2-fluorbiphenyl-3-boronsäure
-
Eine
gekühlte
(-78°C)
Lösung
von n-Butyllithium (11,7 ml einer 2,5M Lösung in Hexanen, 29,1 mmol) in
THF (100 ml) wurde mit 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin (5,16 ml) behandelt
und das Rühren
bei -78°C
15 Minuten fortgesetzt. Anschließend wurde die Reaktion mit
einer gekühlten
(0°C) Lösung von
2'-Fluorbiphenyl-2-carbonitril
(5,50 g) in THF (15 ml) behandelt, welche innerhalb von 10 Minuten
tropfenweise zugegeben wurde. Diese Mischung wurde 2 Stunden bei
-78°C gerührt und
dann mit Trimethylborat (6,30 ml) behandelt, welches innerhalb von
5 Minuten tropfenweise zugegeben wurde. Die Reaktion wurde 10 Minuten
bei -78°C gerührt, dann
ließ man
sie auf Umgebungstemperatur erwärmen.
2N Salzsäure
(5 ml) wurde zugegeben und die Mischung zur Trockene eingedampft.
Der Rückstand
wurde mit 2N Salzsäure
(95 ml) 30 Minuten gerührt und
anschließend
mit Diethylether (2 × 100
ml) extrahiert. Die organischen Phasen wurden vereint, mit 2N Natriumhydroxid
(100 ml) extrahiert und die organischen Bestandteile verworfen.
Die wäßrigen Bestandteile
wurden auf 0°C
abgekühlt
und mit 36%iger Salzsäure
angesäuert
(pH 6). Nach 1stündigem
Rühren
bei 0°C
wurde der resultierende Feststoff durch Filtration gesammelt und
getrocknet. Die Kristallisation aus Diethylether/Isohexan ergab
4,50 g (67%) der Titelverbindung als einen gelben Feststoff: 1H-NMR((360 MHz, CDCl3) δ 5,23 (1H,
s), 5,25 (1H, s), 7,33 (1H, m), 7,42-7,56 (3H, m), 7,65 (1H, m),
7,77 (1H, m), 7,93 (1H, m).
-
c) 2'-Fluor-3'-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)biphenyl-2-carbonitril
-
7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][12,4]triazin
wurde wie in Beispiel 3, Schritt f, beschrieben mit 2'-Cyano-2-fluorbiphenyl-3-boronsäure gekuppelt,
um 21 mg (15%) der Titelverbindung zu ergeben: Schmp. 167-168°C; 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,47-7,60
(4H, m), 7,73 (1H, dd, J 1,4, 7,7 Hz), 7,84 (1H, dd, J 0,7, 7,0
Hz), 8,26-8,30 (1H, m), 8,69 (1H, d, J 2,8 Hz), 8,83 (1H, s); MS
(ES+) m/z 384 [M + H]+.
Anal. Gefunden: C, 59,14; H, 2,75; N, 18,01 %. Benötigt für C19H9F4N5.0,2H2O: C, 58,98;
H, 2,45; N, 18,10%.
-
BEISPIEL 9
-
2-[2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b]triazin-7-yl)phenyl]nicotinonitril
-
a) 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril
-
Eine
Mischung aus 2-Chlornicotinonitril (2,49 g, 18,02 mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(von Beispiel 2, Schritt d) (6,14 g, 23,43 mmol) und Kaliumfluorid
(3,46 g, 59,47 mmol) in Tetrahydrofuran (120 ml) wurde 30 Minuten
mit Stickstoff entgast, dann mit Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(0,33 g, 0,360 mmol) behandelt, gefolgt von Tri-tert.-butylphosphin
(3,6 ml einer 0,2M Lösung
in 1,4-Dioxan, 0,721 mmol). Die Mischung wurde erneut entgast, bevor
sie 18 Stunden auf 50°C
erwärmt wurde.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, dann zwischen Ethylacetat
und Wasser aufgetrennt. Die organischen Extrakte wurden getrocknet
(Na2SO4), filtriert
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) gereinigt, um 3,759 g (86%) der Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,97
(1H, dd, J 5, 2 Hz), 8,56 (1H, dd, J 6, 3 Hz), 8,40-8,45 (1H, m),
8,15 (1H, dd, J 8, 2 Hz), 7,55 (1H, dd, J 8, 5 Hz), 7,43 (1H, dd,
J 9, 9 Hz); MS (ES+) m/z 244 [M + H]+.
-
b) 2-(5-Amino-2-fluorphenyl)nicotinonitril
-
2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril
(4,5 g, 18,62 mmol) wurde durch das in Herstellungsbeispiel 4 beschriebene
Verfahren reduziert. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
2% MeOH/CH2Cl2,
dann 50% EtOAc/Isohexan) ergab 1,47 g (47%) der Titelverbindung
als ein oranges Öl: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,88 (1H,
dd, J 5, 2 Hz), 8,07 (1H, dd, J 8, 2 Hz), 7,42 (1H, dd, J 8, 5 Hz),
7,04 (1H, dd, J 9, 9 Hz), 6,85 (1H, dd, J 6, 3 Hz), 6,76-6,81 (1H,
m); MS (ES+) m/z 214 [M + H]+.
-
c) 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril
-
2-(5-Amino-2-fluorphenyl)nicotinonitril
(1,47 g, 6,89 mmol) wurde durch das in Herstellungsbeispiel 4 beschriebene
Verfahren bromdesaminiert, um 1,39 g (71 %) der Titelverbindung
als ein weißes
Pulver zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,92
(1H, dd, J 5, 1 Hz), 8,10 (1H, dd, J 8, 2 Hz), 7,74 (1H, dd, J 6,
2 Hz), 7,59-7,64 (1H, m), 7,48 (1H, dd, J 8, 5 Hz), 7,15 (1H, dd,
J 9, 9 Hz).
-
d) 2-[2-Fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenyllnicotinonitril
-
2-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]nicotinonitril
wurde aus 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril
(1,36 g, 4,91 mmol) durch Anwendung des in Beispiel 2 beschrieben
Verfahrens hergestellt, um 467 mg (43%) einer etwa 1:1-Mischung
aus 2-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]nicotinonitril
und 3-(3-Cyanopyridin-2-yl)-4-fluorbenzolboronsäure als
einen grauen Feststoff zu erhalten. Dieser wurde durch Anwendung
des in Beispiel 3 beschriebenen Verfahrens mit 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
in 40%iger Ausbeute gekuppelt, um die Titelverbindung als einen
gelben Feststoff zu ergeben: Schmp. 209-211°C (EtOAc); 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,46 (1H, s), 7,54 (2H, m),
8,14 (1H, d, J 1,8 Hz), 8,37 (1H, m), 8,64 (1H, s), 8,82 (1H, s),
8,89 (1H, s). Anal. Gefunden: C, 54,97; H, 2,30; N, 21,74%. Benötigt für C18H8F4N6.0,5H2O: C, 54,97;
H, 2,31; N, 21,37%.
-
BEISPIEL 10
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3-(1,1-Difluorethyl)-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 1,1-Dibrom-3,3-difluorbutan-2-on
-
Zu
N,N-Diisopropylamin (4,06 ml, 2,93 g, 29,0 mmol) in THF (20 ml)
wurde n-Butyllithium (11,6 ml einer 2,5M Lösung in Hexanen, 29,0 mmol)
tropfenweise zugegeben, wobei die Temperatur der Mischung während der
gesamten Zugabe unter 5°C
gehalten wurde. Die resultierende Lösung wurde 15 Minuten bei 0°C gerührt und
wurde dann tropfenweise zu einer Lösung von 2,2- Difluorpropionsäureethylester
(hergestellt gemäß dem in
US-Patent 5 859 051 beschriebenen Verfahren) (2,00 g, 14,5 mmol)
und Dibrommethan (2,02 ml, 5,04 g, 29,0 mmol) in THF (20 ml) innerhalb
von 30 Minuten unter Rühren
zugegeben, wobei die Temperatur der Mischung während der gesamten Zugabe unter
-60°C gehalten
wurde. Die Lösung
wurde 15 Minuten bei -78°C gerührt und
wurde dann durch Zugabe von 5N Salzsäure (10 ml) gequencht. Die
Mischung ließ man
auf Raumtemperatur erwärmen
und wurde mit Wasser (10 ml) verdünnt. Die wäßrige Phase wurde abgetrennt
und mit Diethylether (2 × 30
ml) gewaschen. Die vereinten organischen Schichten wurden über Magnesiumsulfat
getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das verbliebene Öl wurde
durch Flashchromatographie auf Kieselgel mit 10% bis 20% Diethylether
in 40-60 Petrolether (UV-Detektion)
eluiert, wobei 1,1-Dibrom-3,3-difluorbutan-2-on als gelbes Öl erhalten
wurde (1,65 g, 43%): 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,90
(3H, t, J 19,2 Hz), 6,39 (1H, s).
-
b) 3-Amino-5-(1,1-difluorethyl)-1,2,4-triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 47%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt a, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch 1,1-Dibrom-3,3-difluorbutan-2-on
anstelle von 1,1-Dibrom-3,3,3-trifluoraceton verwendet wurde. Das
Produkt fiel aus der Lösung
ohne irgendein verunreinigendes Regioisomer aus und mußte nicht
weiter gereinigt werden: 1H-NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 1,95 (3H,
t, J 18,8 Hz), 5,51 (1H, br. s), 8,97 (1H, s). MS (ES+)
m/z 161 [M + H]+.
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c) 3-(1,1-Difluorethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 16%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt b, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch 3-Amino-5-(1,1-difluorethyl)-1,2,4-triazin
anstelle von 3-Amino-5-trifluormethyl-1,2,4-triazin verwendet wurde.
Der Kondensationsschritt wurde über
Nacht am Rückfluß durchgeführt, anstatt
20 Stunden lang bei 60°C,
dann 23 Stunden lang bei 80°C: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 2,17 (3H,
t, J 18,9 Hz), 8,09 (1H, d, J 1,6 Hz), 8,14 (1H, d, J 1,2 Hz), 8,75
(1H, s).
-
d) 7-Brom-3-(1,1-difluorethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 83%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt c, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch 3-(1,1-Difluorethyllimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
anstelle von 3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin verwendet
wurde: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 2,17 (3H,
t, J 18,9 Hz), 8,14 (1H, s), 8,85 (1H, s). MS (ES+)
m/z 262, 264 [M + H]+.
-
e) 3-(1,1-Difluorethyl)-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 44%iger Ausbeute wie in dem letzten Abschnitt
von Beispiel 2, Schritt d, beschrieben hergestellt, wobei jedoch
7-Brom-3-(1,1-difluorethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin anstelle
von 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin und 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(hergestellt wie in Beispiel 3, Schritt f, be schrieben) anstelle
von 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril verwendet
wurden: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,19 (3H,
t, J 18,8 Hz), 7,36-7,47 (2H, m), 7,98 (1H, m), 8,08 (1H, m), 8,22
(1H, dd, J 2,3, 7,2 Hz), 8,45 (1H, s), 8,78 (1H, d, J 11,2 Hz),
8,85 (1H, s), 8,88 (1H, s); MS (ES+) m/z
356 [M + H]+. Anal. Gefunden: C, 60,85;
H, 3,45; N, 19,69%. Benötigt
für C18H12F3N5: C, 60,85; H, 3,40; N, 19,71 %.
-
BEISPIEL 11
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3-tert.-Butyl-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
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a) 3-Amino-5-tert.-butyl-1,2,4-triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 51%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt a, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch Dibrompinacolon anstelle von 1,1-Dibrom-3,3,3-trifluoraceton
verwendet wurde. Das Produkt fiel aus der Lösung ohne irgendein verunreinigendes Regioisomer
aus und wurde mit Diethylether gewaschen, um Spuren des Ausgangs-Dibromketons
zu entfernen: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,32
(9H, s), 5,19 (2H, br. s), 8,73 (1H, s).
-
b) 3-tert.-Butylimidazo[1,2-b][1,2,41triazin
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Diese
Verbindung wurde in 10%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt b, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch 3-Amino-5-tert.-butyl-1,2,4-triazin
anstelle von 3-Amino-5-trifluormethyl-1,2,4-triazin verwendet wurde.
Der Kondensationsschritt wurde über
Nacht am Rückfluß durchgeführt, anstatt
20 Stunden lang bei 60°C,
dann 23 Stunden lang bei 80°C: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,47 (9H,
s), 7,86 (1H, d, J 1,2 Hz), 7,89 (1H, d, J 1,2 Hz), 8,46 (1H, s);
MS (ES+) m/z 177 [M + H]+.
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c) 7-Brom-3-tert.-butylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 71%iger Ausbeute durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 2, Schritt c, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
wobei jedoch 3-tert.-Butylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
anstelle von 3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin verwendet
wurde. Das Produkt fiel rein aus der Reaktionsmischung aus, wurde
durch Filtration abgetrennt und ohne weitere Reinigung verwendet: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,48 (9H,
s), 7,90 (1H, s), 8,59 (1H, s). MS (ES+)
m/z 255, 257 [M + H]+.
-
d) 3-tert.-Butyl-7-[4-fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,41triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 48%iger Ausbeute wie in dem letzten Abschnitt
von Beispiel 2, Schritt d, beschrieben hergestellt, wobei jedoch
7-Brom-3-tert.-butylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin anstelle von 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(hergestellt wie in Beispiel 3, Schritt f, beschrieben) anstelle
von 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril verwendet
wurden: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,50 (9H,
s), 7,34 (1H, m), 7,44 (1H, dd, J 4,9, 8,1 Hz), 7,94-8,02 (2H, m),
8,19 (1H, dd, J 2,5, 7,4 Hz), 8,21 (1H, s), 8,59 (1H, s), 8,66 (1H, d,
J 4,82 Hz), 8,88 (1H, s); MS (ES+) m/z 348
[M + H]+. Anal. Gefunden: C, 66,95; H, 5,15;
N, 19,00%. Benötigt
für C20H18FN5.0,75N2O: C, 66,56; H, 5,45; N, 19,41 %.
-
BEISPIEL 12
-
3-tert.-Butyl-7-[4-fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridin
-
Eine
Mischung aus 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol (2,0 g, 9,1 mmol) und
2-(1,1,1-Tributylstannyl)pyridin (3,36 g, 9,11 mmol) in THF (80
ml) und DMF (10 ml) wurde mit Stickstoff entgast. [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)-Komplex
mit Dichlormethan (200 mg, 3 Mol-%) wurde zugegeben und die Mischung
24 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Weiteres 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol
(0,60 g, 2,7 mmol) und Katalysator (100 mg, 1,5 Mol-%) wurden zugegeben,
und die Mischung wurde wie zuvor weitere 24 Stunden erhitzt. Das
Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand durch Flashchromatographie
auf Kieselgel mit 50% Dichlormethan in Isohexan, dann 100% Dichlormethan,
dann 100% Ethylacetat, als Elutionsmittel gereinigt (UV-Detektion). 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridin
wurde als farbloser Feststoff isoliert (2,11 g, 100%): 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,30-7,37
(2H, m), 7,80-7,87 (2H, m), 8,27 (1H, m), 8,78 (1H, m), 9,01 (1H,
dd, J 3,1, 6,7 Hz); MS (ES+) m/z 219 [M
+ H]+.
-
b) 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)anilin
-
Zu
2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridin (2,11 g, 9,68 mmol) in Ethanol
(40 ml), gerührt
in einem Wasserbad bei 20°C,
wurde trockenes Zinn(II)chlorid (7,10 g, 37,3 mmol) portionsweise
zugegeben. Anschließend
wurde die Mischung bei Raumtemperatur 18 Stunden gerührt. Wäßriger Ammoniak
(40 ml einer 25%igen Lösung) wurde
zugegeben und das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt, wobei mit Ethanol azeotrop destilliert wurde,
um Spuren von Wasser zu entfernen. Der Rückstand wurde anschließend dreimal
in Ethylacetat zum Sieden erhitzt und filtriert. Die vereinten Filtrate
wurden im Vakuum eingeengt, um 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)anilin als
einen gelben Feststoff zu ergeben (1,54 g, 85%): 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 3,65 (2H, br. s), 6,68 (1H,
m), 6,98 (1H, dd, J 8,6, 11,0 Hz), 7,22-7,31 (2H, m), 7,71-7,83
(2H, m), 8,70 (1H, m); MS (ES+) m/z 189
[M + H]+.
-
c) 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin
-
Zu
einer Lösung
von Kupfer(II)bromid (2,0 g, 8,6 mmol) in wasserfreiem Acetonitril
(30 ml) wurde tropfenweise tert.-Butylnitrit (1,64 ml, 1,42 g, 13,8
mmol) unter Rühren
bei 4°C
zugegeben. Eine Lösung
von 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)anilin (1,54 g, 8,2 mmol) in Acetonitril
(10 ml) wurde tropfenweise innerhalb von 5 Minuten zugegeben, dann
ließ man
die Mischung auf Raumtemperatur erwärmen und 16 Stunden rühren. Die
Mischung wurde zwischen Ethylacetat und 25%igem wäßrigem Ammoniak
aufgetrennt und die wäßrige Phase weiter
mit Ethylacetat extrahiert. Die vereinten organischen Schichten
wurden mit gesättigter
Salzlösung
gewaschen und im Vakuum eingeengt. Das verbliebene Material wurde
durch Flashchromatographie (Kieselgel, Dichlormethan) gereinigt,
wobei 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin (669 mg, 32%) erhalten wurde: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,07 (1H, dd, J 8,6, 10,6 Hz),
7,29 (1H, m), 7,48 (1H, m), 7,77-7,79 (2H, m), 8,17 (1H, dd, J 2,5, 6,8
Hz), 8,73 (1H, m); MS (ES+) m/z 252/254
[M]+.
-
d) 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenylboronsäure
-
Zu
2-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin (544 mg, 2,16 mmol) und Bis(neopentylglycolato)diboran
(585 mg, 2,60 mmol) unter Stickstoff wurden trockenes Kaliumacetat
(450 mg, 4,58 mmol), wasserfreies 1,4-Dioxan (8 ml) und DMSO (1
ml) zugegeben. Die Mischung wurde mit Stickstoff entgast und mit
[1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)-Komplex
mit Dichlormethan (50 mg, 3 Mol-%) versetzt. Nach 15stündigem Rühren bei
85°C unter
Stickstoff wurde die Mischung auf Raumtemperatur abgekühlt und
mit Natriumhydroxidlösung
(20 ml einer 1M Lösung)
versetzt. Die Mischung wurde 10 Minuten gerührt und dann zweimal mit Diethylether
extrahiert. Die vereinten Etherextraktionen wurden mit Wasser gewaschen,
dann wurden die vereinten wäßrigen Schichten
durch ein Glasfaserfilterpapier filtriert. Der pH-Wert des Filtrats
wurde durch Zugabe von 2N Salzsäure
auf 6 eingestellt, wobei ein weißer Feststoff ausfiel. Dieser
wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und im Vakuum
bei 60°C
getrocknet, und er erwies sich als 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenylboronsäure (455
mg, 97%): 1H-NMR (400 MHz, DMSO) δ 7,30 (1H,
dd, J 8,2, 11,7 Hz), 7,41 (1H, m), 7,77 (1H, m), 7,90 (2H, m), 8,16
(2H, s), 8,36 (1H, dd, J 1,6, 8,6 Hz), 8,72 (1H, m).
-
e) 3-tert.-Butyl-7-[4-fluor-3-(pyridin-2-yl)ghenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 29%iger Ausbeute wie in dem letzten Abschnitt
von Beispiel 2, Schritt d, beschrieben hergestellt, wobei jedoch
7-Brom-3-tert.-butylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin anstelle von 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und 4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenylboronsäure anstelle von 2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril verwendet
wurden: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,50 (9H,
s), 7,29-7,33 (2H, m), 7,80 (1H, m), 7,86 (1H, m), 8,07 (1H, m),
8,25 (1H, s), 8,59 (1H, s), 8,66 (1H, dd, J 2,3, 7,4 Hz), 8,77 (1H,
m); MS (ES+) m/z 348 [M + H]+.
Anal. Gefunden: C, 66,95; H, 5,15; N, 19,00%. Benötigt für C20H18FN5.0,75H2O: C, 66,56; H, 5,45; N, 19,41 %.
-
HERSTELLUNGSBEISPIEL 13
-
4,2'-Difluor-5'-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
a) 1,1-Dibrom-3-hydroxy-3-methylbutan-2-on
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von 3-Methyl-3-hydroxy-2-butanon (40 g, 0,392 mol) in wasserfreiem
Dichlormethan (2,2 l) unter Stickstoff wurde festes Pyridiniumtribromid
(250,4 g, 0,784 mol) portionsweise zugegeben und die Mischung bei
Raumtemperatur 14 Stunden gerührt.
Anschließend
wurde die Mischung mit verdünntem
wäßrigem Natriumhydrogensulfit
(500 ml), dann mit wäßrigem NaCl
(500 ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) gereinigt, um 31,4 g (31 %) der Titelverbindung
als ein farbloses Öl
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,54
(6H, s), 2,45 (1H, br. s), 6,62 (1H, s).
-
b) 2-(3-Amino-[1,2,4]triazin-5-yl)propan-2-ol
und 2-(3-Amino[1,2,4]triazin-6-yl)propan-2-ol
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von Natriumacetat-Trihydrat (32,9 g, 0,342 mol) in Wasser (90 ml)
wurde 1,1-Dibrom-3-hydroxy-3-methylbutan-2-on (29,6 g, 0,114 mol)
zugegeben. Die Lösung
wurde 30 Minuten unter Stickstoff zum Rückfluß erhitzt, dann ließ man sie
auf Raumtemperatur abkühlen,
bevor festes Aminoguanidinhydrogencarbonat (15,54 g, 0,114 mol)
zugegeben wurde. Die resultierende hellgelbe Lösung (pH 5) wurde 15 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt,
dann wurde 4N wäßrige NaOH-Lösung (56,9
ml, 0,228 mol) zugegeben und die Mischung (pH 10) unter Stickstoff
weitere 14 Stunden gerührt.
Die Lösung
wurde über
einen Zeitraum von 24 Stunden kontinuierlich mit warmem Dichlormethan
extrahiert. Anschließend
wurde das Lösungsmittel
abgedampft, wobei ein Rückstand
zurückblieb,
der mit Diethylether behandelt wurde, um einen Feststoff zu ergeben.
Der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt und bei 60°C unter Vakuum
getrocknet, um 8,17 g (47%) einer Mischung aus zwei Isomeren in
einem 60:40-Verhältnis
mit dem benötigten
2-(3-Amino[1,2,4]triazin-5-yl)propan-2-ol als Hauptprodukt zu ergeben:
NMR (360 MHz, DMSO-d6 1,38 (Haupt) und 1,47
(Neben) (6H, s), 5,30 (Haupt) und 5,43 (Neben) (1H, br. s), 7,01
(Haupt) und 7,06 (Neben) (2H, br. s), 8,43 (Haupt) und 8,80 (Neben)
(1H, s); MS (ES+) m/z 155 [M + H]+.
-
c) 2-(Imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
-
Eine
gerührte
Mischung aus Bromacetaldehyddiethylacetal (16,5 ml, 0,106 mol) in
konzentrierter Bromwasserstoffsäure
(4,13 ml) und Wasser (4,13 ml) wurde 40 Minuten zum Rückfluß erhitzt,
dann in Ethanol (175 ml) gegossen. Die Lösung wurde mit festem Natriumhydrogencarbonat
bis zu einem pH-Wert von 7 neutralisiert, dann filtriert und der
Feststoff mit weiterem Ethanol (30 ml) gewaschen. Zu dem Filtrat
wurde eine 60:40-Mischung aus 2-(3-Amino[1,2,4]triazin-5-yl)propan-2-ol
und 2-(3-Amino-[1,2,4]triazin-6-yl)propan-2-ol (8,17 g, 0,053 mol)
zugegeben und die Mischung 6 Stunden bei Rückflußtemperatur gerührt. Die
Mischung wurde im Vakuum eingedampft und der Rückstand mit heißem Dichlormethan
behandelt und filtriert. Der gesammelte Feststoff wurde mit heißem Aceton
behandelt und erneut durch Filtration gesammelt, um einen weißen Feststoff
(14 g) zu ergeben. Der Feststoff wurde in Wasser (30 ml) gelöst und über einen
Zeitraum von 24 Stunden kontinuierlich mit heißem Dichlormethan extrahiert.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und unter Vakuum eingeengt,
um ein dickes gelbes Öl
(3 g) zu ergeben, bei dem das benötigte Isomer mit einem Verhältnis von
4:1 überwog.
Das benötigte
Produkt wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 2% MeOH/CH2Cl2) in reiner Form
erhalten, wobei 2,12 g (23%) der Titelverbindung als hellgelber
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (360 MHz,
CDCl3) δ 1,69
(6H, s), 3,69 (1H, br. s), 7,93 (2H, s), 8,70 (1H, s).
-
d) 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde in 75%iger Ausbeute durch ein Verfahren, ähnlich dem
in Beispiel 1, Schritt b, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
außer
daß 2-(Imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol anstelle von
3-Methylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin verwendet wurde: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,70 (6H, s), 3,12 (1H, br.
s), 7,95 (1H, s), 8,80 (1H, s).
-
e) 4,2'-Difluor-5'-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
5'-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
(siehe Herstellungsbeispiel 4) wurde in 54%iger Ausbeute mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol gekuppelt,
wobei ein Verfahren verwendet wurde, ähnlich dem in Beispiel 3, Schritt
f, beschriebenen Verfahren, um einen gelben Feststoff zu ergeben:
Schmp. 215°C; 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H,
s), 3,27 (1H, br. s), 7,35-7,59 (4H, m), 8,09-8,15 (2H, m), 8,26
(1H, s), 8,78 (1H, s); MS (ES+) m/z 392
[M + H]+. Anal. Gefunden: C, 64,38; H, 3,88; N,
17,66%. Benötigt
für C21H15F2N5O: C, 64,45; H, 3,86; N, 17,89%.
-
BEISPIEL 14
-
2-{7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde aus 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
in 79%iger Ausbeute durch ein Verfahren, ähnlich dem in Beispiel 3, Schritt
f, beschriebenen Verfahren, hergestellt, außer daß 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
anstelle von 7-Brom-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
verwendet wurde, um einen gelben Feststoff zu ergeben: Schmp. 199-200°C (EtOAc-CH2Cl2); 1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6) δ 1,57 (6H, s), 5,77 (1H, s),
7,55-7,60 (2H, m), 8,08 (1H, m), 8,25 (1H, m), 8,32 (1H, dd, J 7,4,
2,3 Hz), 8,53 (1H, s), 8,67 (1H, dd, J 4,7, 1,6 Hz), 8,86 (1H, s),
9,04 (1H, s); Anal. Gefunden: C, 64,80; H, 4,56; N, 19,64%. Benötigt für C19H16FN5O.0,2H2O: C, 64,65; H, 4,68; N, 19,84%.
-
BEISPIEL 15
-
2-{7-[4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Zu
einer entgasten Lösung
von 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol (A. Groweiss, Org. Process Res.
Dev., 2000, 4, 30-33) (6,44 g, 29,3 mmol), 4-Tri-n-butylstannylpyridin
(14,0 g, 38,0 mmol), Lithiumchlorid (12,4 g, 293 mmol) und Kupfer(I)iodid
(0,56 g, 2,93 mmol) in N,N-Dimethylacetamid (40 ml) wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(1,69 g, 1,46 mmol) zugegeben und die Reaktion 18 Stunden auf 80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde das Lösungsmittel abgedampft und
der Rückstand
mit Dichlormethan (800 ml) verdünnt
und die Mischung 30 Minuten kräftig
gerührt,
dann filtriert. Die organischen Bestandteile wurden mit Wasser (500
ml) und Salzlösung
(300 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4),
filtriert und zu einem schwarzen Öl eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie [Kieselgel, 20-50% EtOAc/Isohexan (das
1 % Methanol und 1 % Triethylamin enthielt)] gereinigt, um 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridin
als einen nicht ganz weißen
Feststoff zu ergeben (5,60 g, 88%): 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,38 (1H, t, J 9 Hz), 7,50-7,53 (2H,
m), 8,30-8,35 (1H, m), 8,41-8,44 (1H, m), 8,76-8,78 (2H, m).
-
Zu
einer Lösung
von 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridin (1,0 g, 5,58 mmol) in Ethanol
(30 ml) und Ethylacetat (10 ml) wurde Platin(IV)oxid (52 mg) zugegeben
und die Mischung unter Wasserstoff (40 psi) 35 Minuten gerührt. Die
Reaktion wurde durch Glasfasermikrofilterpapier filtriert und das
Filtrat zur Trockene eingedampft, um 4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenylamin
(862 mg, 100%) als einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,49
(2H, s), 6,66-6,70 (1H, m), 6,71-6,76 (1H, m), 6,99 (1H, t, J 9
Hz), 7,44-7,46 (2H, m), 8,66 (2H, d, J 5 Hz).
-
4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)phenylamin
(0,58 g, 3,08 mmol) wurde durch Nacharbeiten des in Beispiel 3, Schritt
f, beschriebenen Verfahrens (für
4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenylamin) bromdesaminiert, um 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin
(464 mg, 60%) als einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,38
(1H, t, J 9 Hz), 7,59-7,62 (2H, m), 7,68-7,73 (1H, m), 7,84 (1H,
dd, J 7, 3 Hz), 8,68 (2H, dd, J 5, 3 Hz).
-
Eine
Mischung aus 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin (3,8 g, 15,1 mmol),
Kaliumacetat (2,96 g, 30,1 mmol) und Bis(pinacolato)diboron (4,21
g, 16,6 mmol) in 1,4-Dioxan (50 ml) und Dimethylsulfoxid (1 ml)
wurde 1 Stunde mit Stickstoff entgast. Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(370 mg, 0,5 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden auf
90°C erwärmt. Die
Reaktion wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, filtriert und der Filterkuchen
mit Diethylether gewaschen. Das Filtrat wurde zur Trockene eingedampft
und der Rückstand
mit eiskaltem 2N Natriumhydroxid (100 ml) 20 Minuten gerührt. Die
wäßrige Mischung
wurde filtriert und das Filtrat mit Diethylether (2 × 75 ml)
gewaschen. Die organischen Bestandteile wurden verworfen, und die
wäßrige Phase
wurde auf 0°C
abgekühlt,
bevor der pH-Wert durch Zugabe von 36%iger Salzsäure auf 8 gesenkt wurde. Der
resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt und mit
Diethylether behandelt, um 4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)benzolboronsäure als einen gelbbraunen Feststoff
zu ergeben (1,51 g, 46%): 1H-NMR (360 MHz,
DMSO-d6) δ 7,34
(1H, dd, J 11, 8 Hz), 7,61 (2H, d, J 5 Hz), 7,88-7,92 (1H, m), 8,05
(1H, dd, J 8, 1 Hz), 8,26 (2H, s), 8,70 (2H, d, J 5 Hz); MS (ES+) m/z 218 [M + H]+.
Das wäßrige Filtrat
wurde mit Diethylether extrahiert. Die organische Phase wurde mit
Wasser, Salzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4), filtriert
und eingedampft, um 4-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
als ein dunkles Öl
(1,28 g, 29%) zu ergeben, das sich beim mehrtägigen Stehen verfestigte: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,36 (12H,
s), 7,19 (1H, dd, J 11, 8 Hz), 7,50-7,53 (2H, m), 7,82-7,87 (1H,
m), 7,93 (1H, dd, J 8, 1 Hz), 8,67 (2H, dd, J 4, 1 Hz); MS (ES+) m/z 300 [M + H]+.
-
4-Fluor-3-(pyridin-4-yl)benzolboronsäure wurde
mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol in 80%iger Ausbeute durch
ein Verfahren, ähnlich
dem in Beispiel 3, Schritt f, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
um die Titelverbindung als einen hellgelben Feststoff zu ergeben:
Schmp. 233-237°C (CH2Cl2-EtOAc-MeOH); 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,57 (6H,
s), 5,78 (1H, s), 7,60 (1H, dd, J 11,0, 8,6 Hz), 7,68-7,70 (2H,
m), 8,27 (1H, m), 8,35 (1H, dd, J 7,4, 2,3 Hz), 8,53 (1H, s), 8,73
(2H, m), 9,04 (1H, s); MS (ES+) m/z 350
[M + H]+. Anal. Gefunden: C, 64,87; H, 4,58;
N, 19,79%. Benötigt
für C19H16FN5O.0,1H2O: C, 64,98; H, 4,65; N, 19,94%.
-
BEISPIEL 16
-
2'-Fluor-5'-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
2'-Fluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
wurde durch Anwendung eines Verfahrens, ähnlich dem in Beispiel 3, Schritt
f, beschriebenen Verfahren, in 29%iger Ausbeute mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
gekuppelt, um einen gelben Feststoff zu ergeben: Schmp. 187°C; 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H,
s), 3,25 (1H, br. s), 7,36-7,84 (5H, m), 8,09-8,16 (2H, m), 8,26
(1H, s), 8,76 (1H, s); MS (ES+) m/z 374
[M + H]+. Anal. Gefunden: C, 67,34; H, 4,30;
N, 18,47%. Benötigt
für C21H16FN5O:
C, 67,55; H, 4,32; N, 18,76%.
-
BEISPIEL 19
-
2-{7-[2-Fluor-3-(pyridin-4-yl]phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
-
Eine
Mischung aus 4-Brompyridin-Hydrochlorid (7,5 g, 38,6 mmol) und 2-fluorbenzolboronsäure (6,75 g,
48 mmol) in Tetrahydrofuran (80 ml) und 2M Natriumcarbonat (58 ml)
wurde 20 Minuten mit Stickstoff entgast, dann wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(1,34 g, 1,2 mmol) zugegeben und die Reaktion 24 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, dann zwischen Ethylacetat
und 10%igem Natriumcarbonat aufgetrennt. Die organische Schicht
wurde mit Wasser, dann mit gesättigtem
Natriumhydrogencarbonat gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und auf Silica voradsobiert. Die Reinigung
durch Chromatographie [Kieselgel, 20-40% EtOAc/Isohexan (das 0,5%
Triethylamin enthielt)] ergab 4-(2-fluorphenyl)pyridin als ein gelbes Öl, das beim
Stehen kristallisierte (6,26 g, 94%): 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,17-7,22 (1H, m), 7,26 (1H,
ddd, J 8, 8, 1 Hz), 7,38-7,44 (1H, m), 7,47-7,50 (3H, m), 8,68 (2H,
d, J 4 Hz); MS (ES+) m/z 174 [M + H]+.
-
Eine
gekühlte
(-78°C)
Lösung
von n-Butyllithium (15,2 ml einer 2,5M Lösung in Hexanen, 38,0 mmol) in
Tetrahydrofuran (100 ml) wurde mit 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin
(6,69 ml, 39,8 mmol) behandelt, und das Rühren wurde 15 Minuten bei -78°C fortgesetzt.
Anschließend
wurde die Reaktion mit einer gekühlten
(0°C) Lösung von
4-(2-Fluorphenyl)pyridin (6,26 g, 36,1 mmol) in Tetrahydrofuran
(20 ml) behandelt, die tropfenweise innerhalb von 10 Minuten zugegeben
wurde. Diese Mischung wurde 2 Stunden bei -78°C gerührt und anschließend mit
Trimethylborat (8,16 ml, 72,3 mmol) behandelt, welches tropfenweise
innerhalb von 5 Minuten zugegeben wurde. Die Reaktion wurde 10 Minuten
bei -78°C
gerührt,
dann ließ man
sie auf Umgebungstemperatur erwärmen.
Anschließend
wurde 2N Salzsäure
(10 ml) zugegeben und die Mischung 30 Minuten gerührt, dann
zur Trockene eingedampft. Der Rückstand
wurde mit 2N Salzsäure
(100 ml) 1 Stunde gerührt,
dann mit 2N Natriumhydroxid (ca. 150 ml) auf pH 14 gebracht. Dies
wurde mit Diethylether gewaschen und die wäßrige Schicht auf 0°C abgekühlt und
mit 36%iger Salzsäure
auf pH 8 eingestellt. Nach 1 stündigem
Rühren
bei 0°C
wurde der resultierende Feststoff durch Filtration gesammelt und
getrocknet, um 5,20 g (66%) 2-Fluor-3-(pyridin-4-yl)benzolboronsäure als
einen weißen
Feststoff zu ergeben: MS (ES+) m/z 218 [M
+ H]+.
-
2-Fluor-3-(pyridin-4-yl)benzolboronsäure wurde
durch ein Verfahren, ähnlich
dem in Beispiel 3, Schritt f, beschriebenen Verfahren mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol in 70%iger Ausbeute
gekuppelt, um die Titelverbindung als einen gelben Feststoff zu
ergeben: Schmp. 221-223°C
(CH2Cl2-EtOAc-MeOH); 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,57 (6H,
s), 5,79 (1H, s), 7,55 (1H, t, J 7,8 Hz), 7,66 (2H, m), 7,73 (1H, m),
8,15 (1H, m), 8,29 (1H, d, J 2,3 Hz), 8,71 (2H, m), 9,02 (1H, s);
MS (ES+) m/z 350 [M + H]+.
Anal. Gefunden: C, 65,06; H, 4,62; N, 19,91 %. Benötigt für C19H16FN5O:
C, 65,32; H, 4,62; N, 20,05%.
-
BEISPIEL 20
-
2-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}nicotinonitril
-
Eine
entgaste Lösung
von 2-Chlornicotinonitril (2,0 g, 14,4 mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(5 g, 18,7 mmol) und Kaliumfluorid (2,8 g, 47,5 mmol) wurde in Tetrahydrofuran (150
ml) mit Wasser (5 ml) gebildet. Anschließend wurde diese Mischung mit
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (264 mg, 0,29 mmol) behandelt,
gefolgt von Tri-tert.-butylphosphin
(2,9 ml einer 0,2M Lösung
in 1,4-Dioxan, 0,58 mmol) und die Reaktion wurde 20 Stunden auf
60°C erwärmt und
dann auf Umgebungstemperatur abgekühlt. Die Reaktionsmischung
wurde in Wasser (300 ml) gegossen und mit Ethylacetat (3 × 200 ml)
extrahiert. Die organischen Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und zu einem braunen Feststoff eingedampft.
Die Reinigung durch Chromatographie auf Kieselgel mit Dichlormethan ergab
2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril als einen gelben Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,97 (1H, dd,
J 2, 5 Hz), 8,56 (1H, dd, J 3, 6 Hz), 8,40-8,45 (1H, m), 8,15 (1H,
dd, J 2, 8 Hz), 7,55 (1H, dd, J 5, 8 Hz), 7,43 (1H, t, J 9 Hz);
MS (ES+) m/z 244 [M + H]+.
-
Eine
Lösung
von 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril (1,2 g, 4,9 mmol) und
Platin(IV)oxid in Ethanol (50 ml) mit Ethylacetat (50 ml) wurde
30 Minuten unter 40 psi Wasserstoff reduziert, dann filtriert und
das Lösungsmittel
entfernt, um ein oranges Öl
zu ergeben. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 1 % MeOH/CH2Cl2) ergab 2-(5-Amino-2-fluorphenyl)nicotinonitril
als ein oranges Öl: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,88 (1H,
dd, J 2, 5 Hz), 8,07 (1H, dd, J 2, 8 Hz), 7,42 (1H, dd, J 5, 8 Hz),
7,04 (1H, t, J 9 Hz), 6,85 (1H, dd, J 3, 6 Hz), 6,76-6,81 (1H, m);
MS (ES+) m/z 214 [M + H]+.
-
Eine
Lösung
von 2-(5-Amino-2-fluorphenyl)nicotinonitril (3,5 g, 16,4 mmol) wurde
in 48%iger Bromwasserstoffsäure
(80 ml) gebildet und auf 3°C
(Innentemperatur) abgekühlt.
Anschließend
wurde eine Lösung von
Natriumnitrit (1,3 g, 18,9 mmol) in Wasser (3 ml) tropfenweise zugegeben,
wobei die Innentemperatur bei <5°C gehalten
wurde. Das Rühren
bei <5°C wurde 1
Stunde fortgesetzt. Eine Lösung
von Kupfer(I)bromid (8,23 g, 57 mmol) in 48%iger Bromwasserstoffsäure (10
ml) wurde tropfenweise zugegeben und die Mischung 10 Minuten bei
5°C gerührt, dann
1 Stunde auf 50°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde auf 0°C
abgekühlt
und vorsichtig mit wäßrigem Natriumhydroxid
(4N) neutralisiert. Anschließend
wurde wäßrige Ammoniaklösung (10
ml, 33%ig) zugegeben und die blaue Lösung mit Ethylacetat (3 × 100 ml)
extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereint, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und zu einem braunen Feststoff
eingedampft. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) ergab 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril
als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,92
(1H, dd, J 5, 1 Hz), 8,10 (1H, dd, J 2, 8 Hz), 7,74 (1H, dd, J 2,
6 Hz), 7,59-7,64 (1H, m), 7,48 (1H, dd, J 5, 8 Hz), 7,15 (1H, t,
J 9 Hz).
-
Eine
entgaste Lösung
von 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril (1,53 g, 5,5 mmol) und
Bis(neopentylglycolato)diboron (1,37 g, 6,1 mmol) wurde in 1,4-Dioxan
(50 ml) mit Dimethylsulfoxid (1 ml) gebildet. Kaliumacetat (1,08
g, 11,0 mmol) und Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(60 mg, 0,1 mmol) wurden zugegeben und die Mischung 18 Stunden bei
80°C gerührt. Man
ließ die
Reaktion auf Umgebungstemperatur abkühlen und entfernte das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck. Der Rückstand
wurde in 2N Natriumhydroxidlösung
(50 ml) gelöst
und filtriert. Das Filtrat wurde mit Diethylether (3 × 50 ml)
gewaschen, dann auf 0°C
abgekühlt
und mit konzentrierter Salzsäure
neutralisiert. Der resultierende Niederschlag wurde abfiltriert
und über
Phosphorpentoxid getrocknet, um 4-Fluor-3-(2-nicotinonitril)phenylboronsäure als
einen weißen
Feststoff zu ergeben: MS (ES+) m/z 242 [M
+ H]+.
-
Eine
entgaste Lösung
von 4-fluor-3-(2-nicotinonitril)phenylboronsäure (50 mg, 0,21 mmol) und 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
(51 mg, 0,20 mmol) wurde in Ethylenglycoldimethylether (3 ml) mit
wäßrigem Natriumcarbonat
(1 ml, 2M) gebildet. Tetrakis(triphenylphoshin)palladium(0) (50
mg, 0,05 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden bei 65°C gerührt. Man
ließ die
Reaktion auf Raumtemperatur abkühlen
und goß sie
dann in Wasser (20 ml) und extrahierte mit Ethylacetat (3 ×20 ml).
Die organischen Phasen wurden vereint, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und zu einem orangen Feststoff eingedampft.
Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2) ergab die Titelverbindung
als einen gelben Feststoff: 1H-NMR (400
MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H, s), 3,33 (1H, s),
7,41 (1H, t, J 9 Hz), 7,51 (1H, dd, J 8, 5 Hz), 8,14 (1H, dd, J
8, 2 Hz), 8,18-8,22 (1H, m), 8,28 (1H, s), 8,31 (1H, dd, J 7, 2
Hz), 8,79 (1H, s), 8,96 (1H, dd, J 5, 2 Hz); MS (ES+)
m/z 375 [M + H]+.
-
BEISPIEL 21
-
7-[6-Fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl-3-yl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 2-Fluor-2'-methylthio-5-nitrobiphenyl
-
Eine
Mischung aus 2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol (5,89 g, 26,8 mmol), 2-(Methylthio)benzolboronsäure (5,62
g, 33,5 mmol) und Kaliumfluorid (5,13 g, 88,3 mmol) in THF (70 ml)
wurde 30 Minuten mit Stickstoff entgast. Diese Mischung wurde anschließend mit
Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0) (496 mg, 0,541 mmol) behandelt,
gefolgt von Tri-tert.-butylphosphin (5,35 ml einer 0,2M Lösung in
1,4-Dioxan, 1,07 mmol), und die Reaktion wurde weitere 10 Minuten
entgast. Die resultierende Aufschlämmung wurde anschließend 16
Stunden unter Stickstoff auf 50°C
erwärmt.
Nach dem Abkühlen
wurde die Reaktionsmischung zwischen Ethylacetat (300 ml) und Wasser
(300 ml) aufgetrennt. Die organische Schicht wurde mit gesättigtem
wäßrigem NaCl (200
ml) gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und eingedampft. Die Reinigung durch Chromatographie
(Kieselgel, 5-10% EtOAc/Isohexan) ergab 6,95 g (99%) der Titelverbindung
als einen hellgelben Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,42
(3H, s), 7,21-7,32 (3H, m), 7,37 (1H, d, J 7,4), 7,44 (1H, td, J
7,7, 1,6 Hz), 8,27-8,31 (2H, m).
-
b) 6-Fluor-2'-(methylthio)biphenyl-3-ylamin
-
Eine
Lösung
von 2-Fluor-2'-methylthio-5-nitrobiphenyl
(6,00 g, 22,8 mmol) in Tetrahydrofuran (50 ml) und Ethanol (50 ml)
wurde mit Zinn(II)chlorid-Dihydrat (25,70 g, 113,9 mmol) behandelt
und die Mischung 25 Stunden bei Umgebungstemperatur gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde abgedampft und der Rückstand
mit 2N Natriumhydroxidlösung
(240 ml) 18 Stunden gerührt.
Die resultierende Suspension wurde mit Dichlormethan (3 × 200 ml)
extrahiert. Die vereinten organischen Extrakte wurden getrocknet
(MgSo4) und eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 35% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 5,20 g (98%) der Titelverbindung als einen weißen Feststoff
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCL3) δ 2,39
(3H, s), 6,60 (1h, dd, J 2,8, 6,0 Hz), 6,64-6,68 (1H, m), 6,94 (1h,
t, J 8,9 Hz), 7,19-7,20 (2h, m), 7,30 (1H, d, J 7,7 Hz), 7,33-7,37
(1H, m).
-
c) 5-Brom-2-fluor-2'-(methylthio)biphenyl
-
Zu
einer Lösung
von 6-Fluor-2'-(methylthio)biphenyl-3-ylamin
(0,3969 g, 1,70 mmol) in 1,4-Dioxan
(2,1 ml) wurde 48%ige wäßrige Bromwasserstoffsäure (8 ml)
zugegeben und die Mischung auf 3°C
abgekühlt,
bevor tropfenweise Natriumnitrit (0,1365 g, 1,98 mmol) in Wasser
(0,5 ml) innerhalb von 5 Minuten zugegeben wurde, während die
Temperatur unter 5°C
gehalten wurde. Die resultierende Mischung wurde bei 4 ± 1°C 2 Stunden
und 40 Minuten gerührt,
dann mit weiterem Natriumnitrit (0,0255 g, 0,37 mmol) in Wasser
(0,1 ml) tropfenweise versetzt und die Mischung 50 Minuten bei 3°C gerührt. Eine
gekühlte
(3°C) Lösung von
Kupfer(I)bromid (0,7443 g, 5,19 mmol) in 48%iger Bromwasserstoffsäure (2,4
ml) wurde zugegeben und die Mischung 15 Minuten bei 3°C gerührt, dann
1 Stunde auf 50°C
erwärmt.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, mit Wasser (50 ml) verdünnt und
mit Ethylacetat (4 × 35
ml) extrahiert. Die vereinten organischen Bestandteile wurden mit
1M wäßriger Na2SO3 Lösung (30
ml), dann mit gesättigter
wäßriger NH4Cl-Lösung
(30 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
zu einem braunen Öl
eingedampft. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 0-2%
EtOAc/Isohexan) ergab 0,2868 g (57%) der Titelverbindung als einen weißen Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,40 (3H,
s), 7,04 (1H, t, J 8,8 Hz), 7,16-7,24 (2H, m), 7,32 (1H, d, J 7,7
Hz), 7,36-7,51 (4H, m).
-
d) 5-Brom-2-fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl
-
Zu
einer Lösung
von 5-Brom-2-fluor-2'-(methylthio)biphenyl
(0,1165 g, 0,392 mmol) in wasserfreiem Dichlormethan (7 ml) unter
Stickstoff, die in einem Eis-Wasser-Bad gekühlt wurde, wurde portionsweise
innerhalb von 5 Minuten 3-Chlorperoxybenzoesäure (55%, 0,3086 g, 0,984 mmol)
zugegeben. Die Mischung wurde 30 Minuten gerührt, das Kühlbad wurde entfernt und das
Rühren
weitere 6 Stunden fortgesetzt. Die Mischung wurde mit Dichlormethan
(20 ml) verdünnt
und mit 5%igem wäßrigem NaHCO3 (2 × 20
ml), dann mit gesättigtem
wäßrigem NaCl
(10 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 30% EtOAc/Isohexan)
gereinigt, um 99,7 mg (77%) der Titelverbindung als ein farbloses Öl zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,90 (3H,
s), 7,05 (1H, t, J 8,9 Hz), 7,37 (1H, dd, J 7,4, 1,4 Hz), 7,49 (1H,
dd, J 6,5, 2,5 Hz), 7,51-7,55 (1H, m), 7,64 (1H, td, J 7,6, 1,5
Hz), 7,69 (1H, td, J 7,5, 1,5 Hz), 8,21 (1H, dd, J 7,7, 1,4 Hz).
-
e) 2-(6-Fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl-3-yl)-4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan
-
Eine
Mischung aus 5-Brom-2-fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl
(0,7013 g, 2,13 mmol), getrocknetem Kaliumacetat (0,4182 g, 4,26
mmol) und Bis(pinacolato)diboron (0,6223 g, -2,45 mmol) in 1,4-Dioxan
(4,9 ml) und Dimethylsulfoxid (0,1 ml) wurde durch 45minütiges Durchleiten
von Stickstoff durch die Mischung entgast. Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen] palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(52,2 mg, 0,0639 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 16 Stunden
unter Stickstoff bei 90°C
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
wurde die Mischung durch Glasfaserpapier filtriert und der Feststoff
mit etwas Dichlormethan gewaschen. Die vereinten Filtrate wurden
im Vakuum eingedampft und der Rückstand
zwischen 2M wäßrigem NaOH
(10 ml) und Diethylether (10 ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde mit weiterem Diethylether (10 ml) gewaschen, dann mit konzentrierter
Salzsäure
auf pH 6 angesäuert,
während
in einem Eisbad gekühlt
wurde, wobei ein Feststoff ausfiel. Nach dem Stehenlassen im Kühlschrank über Nacht
wurde der Feststoff durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und unter Vakuum getrocknet, um 0,8088 g (100%) der Titelverbindung
als einen hellgrauen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ1,33
(12H, s), 2,87 (3H, s), 7,16 (1H, dd, J 8,4, 9,8 Hz), 7,38 (1H,
dd, J 1,2, 7,2 Hz), 7,60 (1H, m), 7,66 (1H, m), 7,78 (1H, dd, J
1,4, 8,1 Hz), 7,85-7,89 (1H, m), 8,20 (1H, dd, J 1,1, 7,7 Hz).
-
f) 7-[6-Fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl-3-yl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Verbindung wurde in 89%iger Ausbeute durch ein Verfahren, ähnlich dem
in Beispiel 3, Schritt f, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
außer
daß 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und 2-(6-Fluor-2'-(methansulfonyl)biphenyl-3-yl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
anstelle von 7-Brom-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
und 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
verwendet wurden: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 2,93
(3H, s), 7,37 (1H, td, J 1,6, 7,5 Hz), 7,47 (1H, dd, J 1,2, 7,4
Hz), 7,69 (1H, td, J 1,5, 7,8 Hz), 7,77 (1H, td, J 1,5, 7,4 Hz),
8,17-8,21 (2H, m), 8,27 (1H, dd, J 1,4, 8,0 Hz), 8,61 (1H, s), 8,78
(1H, s); MS (ES+) m/z 437 [M + H]+. Anal. Gefunden: C, 52,15; H, 2,85; N,
12,74%. Benötigt
für C19H12F4N4O2S: C, 52,29; H,
2,77; N, 12,84%.
-
BEISPIEL 22
-
3'-[3-(1-Hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
3'-(4,4,5,5-Tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
(siehe Beispiel 1, Schritt c) wurde unter Verwendung eines Verfahrens, ähnlich dem
in Beispiel 3, Schritt f, beschriebenen Verfahren, in 29%iger Ausbeute
mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol gekuppelt, um
einen gelben Feststoff zu ergeben: Schmp. 166°C; 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H, s), 3,50 (1H, br.
s), 7,49-7,71 (5H, m), 7,83 (1H, m), 8,10 (1H, m), 8,27 (1H, s),
8,31 (1H, m), 8,79 (1H, s); MS (ES+) m/z
356 [M + H]+.
-
BEISPIEL 23
-
2-{7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Zu
einer entgasten Mischung aus 2,4,6-Tribrom-3,5-difluorpyridin (4,26
g, 12,1 mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(2,80 g, 10,4 mmol), wäßrigem Natriumcarbonat
(10 ml einer 2M Lösung)
und Tetrahydrofuran (40 ml) wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(0,67 g) zugegeben. Anschließend
wurde die Mischung 48 Stunden bei 55°C unter einer Stickstoffatmosphäre gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde anschließend zwischen Wasser und Ethylacetat
aufgetrennt. Die organische Schicht wurde abgetrennt und eingedampft,
und der Rückstand
wurde chromatographiert (Kieselgel, 20-40% CH2Cl2/Isohexan), um 1,209 g 2,4-Dibrom-3,5-difluor-6-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin
als einen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400
MHz, CDCl3) δ 7,37 (1H, t, J 8,8 Hz), 8,38
(1H, m), 8,55 (1H, dd, J 2,9, 6,1 Hz).
-
Zu
2,4-Dibrom-3,5-difluor-6-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin (1,20 g,
2,91 mmol), gelöst
in Dichlormethan (30 ml) wurden Triethylamin (3 ml) und Ethanol
(80 ml) zugegeben, gefolgt von 10% Palladium auf Kohlenstoff (0,536
g). Anschließend
wurde die Mischung unter einer Wasserstoffgasatmosphäre bei 45
psi geschüttelt,
bis die DC das Ende der Reaktion anzeigte (0,25 bis 3,5 Stunden).
Der Katalysator wurde anschließend
durch Filtration entfernt und das Lösungsmittel bei vermindertem
Druck abgezogen, um 3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenylamin
zu ergeben, das nachfolgend ohne weitere Reinigung verwendet wurde:
MS (ES+) m/z 225 [M + H]+.
-
Zu
3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenylamin wurden 1,4-Dioxan
(5 ml) und 48%iger wäßriger Bromwasserstoff
(15 ml) zugegeben. Die Lösung
wurde auf -10°C
abgekühlt,
und eine Lösung
von Natriumnitrit (0,252 g) in Wasser (1 ml) wurde tropfenweise
unter Rühren
zugegeben, um eine Innentemperatur unter -5°C aufrechtzuerhalten. Anschließend wurde
die Mischung 1 weitere Stunde bei 0 bis -5°C gerührt, dann wurde eine Lösung von
Kupfer(I)bromid (1,283 g) in 48%igem wäßrigem Bromwasserstoff (5 ml)
langsam unter Rühren
zugegeben, um eine Reaktionstemperatur von unter 10°C beizubehalten.
Anschließend
wurde die Mischung 1 Stunde bei 10°C und eine weitere Stunde bei
Raumtemperatur gerührt,
dann 0,5 Stunden auf 35°C erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde anschließend in einem Eisbad abgekühlt und
langsam unter Rühren
mit 4N wäßrigem Natriumhydroxid
(41 ml) versetzt, gefolgt von 30%igem wäßrigem Ammoniak (15 ml). Die
resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organischen
Extrakte wurden eingedampft und der Rückstand der Chromatographie
(Kieselgel, 10% Et2O/Isohexan) unterworfen,
um 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-3,5-difluorpyridin (0,48 g) als einen
farblosen Feststoff zu ergeben: MS (ES+)
m/z 288, 290 [M + H]+.
-
Zu
2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-3,5-difluorpyridin (0,746 g, 2,59 mmol)
und Bis(neopentylglycolato)diboron (0,704 g) wurde trockenes 1,4-Dioxan
(9 ml) und trockenes Dimethylsulfoxid (1,1 ml) zugegeben, gefolgt von
trockenem Kaliumacetat (0,542 g) und Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(0,080 g). Die Mischung wurde mit Stickstoff gründlich entgast und anschließend 24
Stunden bei 85°C
gerührt.
Beim Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde 1N wäßriges Natriumhydroxid
(24 ml) zugegeben und die Mischung 0,5 Stunden gerührt. Diethylether
wurde zugegeben und die wäßrige Phase
abgetrennt und mit Diethylether gewaschen. Die organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen und die vereinten wäßrigen Phasen filtriert, dann
durch Zugabe von 2N wäßriger Salzsäure (12
ml) auf pH 5 angesäuert.
Der resultierende Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit
Wasser gewaschen und im Vakuum bei 60°C getrocknet, um 0,618 g 4-Fluor-3-(3,5-difluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure als
einen farblosen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, DMSO-d6) δ 8,69 (1H, d, J 2,3 Hz), 8,21
(2H, s), 7,94-8,14 (3H, m), 7,34 (1H, dd, J 8,2, 10,6 Hz).
-
Zu
4-Fluor-3-(3,5-difluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure (0,40 g) und 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-yl
(0,391 g) wurde Tetrahydrofuran (5 ml) und 2N wäßriges Natrium carbonat (1,5
ml) zugegeben. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,07 g)
wurde zugegeben, die Mischung wurde gründlich mit Stickstoff entgast
und anschließend
24 Stunden bei 60°C
gerührt.
Beim Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Reaktion zwischen Wasser und Ethylacetat
aufgetrennt. Die organischen Extrakte wurden eingedampft und der
Rückstand
der Chromatographie (Kieselgel, 35% EtOAc/CH2Cl2) unterworfen. Das Produkt wurde aus Dichlormethan/Isohexan
umkristallisiert, und der resultierende dunkelgelbe Feststoff wurde
durch Filtration gesammelt und im Vakuum bei 60°C getrocknet, um die Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,56
(6H, s), 5,76 (1H, s), 7,58 (1H, dd, J 8,8, 10 Hz), 8,17 (1H, m),
8,29-8,36 (2H, m), 8,48 (1H, s), 8,74 (1H, d, J 2,3 Hz), 9,02 (1H,
s); MS (ES+) m/z 386 [M + H]+.
-
BEISPIEL 24
-
4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazol[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}nicotinonitril
-
4-Bromnicotinaldehyd
wurde durch Anwendung des Verfahrens von Kelly et aL. (Tetrahedron
Lett., 1993, 34, 6173-6176) hergestellt.
-
4-Bromnicotinonitril
wurde aus 4-Bromnicotinaldehyd durch das Verfahren von D.B. Reitz
et aL. (Bioorg. Med. Chem. Lett., 1994, 4, 99-104) hergestellt.
-
Eine
Mischung aus 4-Bromnicotinonitril (1,00 g, 5,46 mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(1,90 g, 7,10 mmol) und Kaliumfluorid (1,05 g, 18,03 mmol) in Tetrahydrofuran
(50 ml) wurde mit Stickstoff 30 Minuten entgast, dann mit Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(0,05 g, 0,05 mmol) behandelt, gefolgt von Tri-tert.-Butylphosphin
(0,60 ml einer 0,2M Lösung
in 1,4-Dioxan, 0,11 mmol), und anschließend wurde die Reaktion bei
Umgebungstemperatur 30 Minuten gerührt, bevor sie 1 Stunde auf
50°C erwärmt wurde,
um die Kupplung abzuschließen.
Die aufschlämmungsartige
Reaktionsmischung wurde dann mit Wasser (100 ml) verdünnt und
90 Minuten bei Umgebungstemperatur gerührt. Der resultierende Feststoff wurde
durch Filtration gesammelt, mit Wasser, dann mit Isohexan gewaschen
und schließlich
unter Vakuum über
Phosphorpentoxid getrocknet, um 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril
als einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCL3) δ 7,44-7,52
(2h, m), 8,38-8,47 (2H, m), 8,95 (1H, d, J 5 Hz), 9,06 (1H, s).
-
Eine
gekühlte
(0°C) Suspension
von 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)nicotinonitril (1,28 g, 5,26 mmol)
in Ethanol (25 ml) und Tetrahydrofuran (25 ml) wurde mit Zinn(II)chlorid-Dihydrat
(4,0 g, 190 mmol) behandelt und die Mischung 12 Stunden bei Umgebungstemperatur
gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand mit eiskaltem 2N Natriumhydroxid
(40 ml) behandelt. Die resultierende Aufschlämmung wurde 60 Minuten gerührt, dann
mit Dichlormethan (2 × 30
ml) extrahiert. Die organischen Bestandteile wurden vereint, mit
Wasser, Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingeengt,
um einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 3,70 (2H, br. s), 6,70 (1H,
dd, J 6, 3 Hz), 6,75-6,80 (1H, m), 7,04 (1H, t, J 9 Hz), 7,45-7,47
(1H, m), 8,81 (1H, d, J 5 Hz), 8,96 (1H, s).
-
4-(5-Amino-2-fluorphenyl)nicotinonitril
(0,65 g, 3,05 mmol) wurde mit 48%iger Bromwasserstoffsäure (25
ml) behandelt und die resultierende Suspension gerührt und
auf 3°C
(Innentemperatur) abgekühlt.
Anschließend
wurde eine Lösung
von Natriumnitrit (0,24 g, 3,5 mmol) in Wasser (1 ml) tropfenweise
innerhalb von 20 Minuten zugegeben, wobei die Innentemperatur bei <5°C gehalten
wurde. Das Rühren
bei <5°C wurde 2
Stunden fortgesetzt, bevor die Reaktion in eine gekühlte (5°C) Lösung von
frisch gereinigtem Kupfer(I)bromid (1,53 g, 10,7 mmol) in 48%iger
Bromwasserstoffsäure
(10 ml) gegossen wurde. Die resultierende violette Reaktionsmischung
wurde 10 Minuten bei 5°C
gerührt,
dann 20 Minuten auf 50°C
erwärmt.
Die Reaktion wurde mit eiskaltem Wasser (50 ml) verdünnt und
mit Ethylacetat (2 × 25
ml) extrahiert. Die organischen Extrakte wurden vereint, mit 5%igem
wäßrigem Natriumsulfit
und gesättigtem
wäßrigem Ammoniumchlorid
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und auf Silica
voradsorbiert. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) ergab 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril
als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,17
(1H, t, J 9 Hz), 7,44-7,46 (1H, m), 7,57 (1H, dd, J 6, 2 Hz), 7,61-7,66
(1H, m), 8,87 (1H, d, J 5), 9,00 (1H, d, J 1 Hz).
-
Eine
Mischung aus 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)nicotinonitril (0,94 g, 3,4
mmol), Kaliumacetat (0,67 g, 6,8 mmol) und Bis(pinacolato)diboron
(0,85 g, 3,8 mmol) wurde in 1,4-Dioxan, das 1 Vol./Vol. Dimethylsulfoxid
(35 ml) enthielt, gelöst,
und diese Lösung
wurde mit Stickstoff 5 Minuten entgast. Dann wurde Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt (28 mg, 0,03
mmol) zugegeben und die Mischung 16 Stunden auf 90°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Reaktion zwischen Ethylacetat
und Wasser aufgetrennt. Die organische Phase wurde mit Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck
eingeengt, um 4-Fluor-3-(4-nicotinonitril)phenylboronsäure als
einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 7,43
(1H, dd, J 8, 10 Hz), 7,72 (1H, d, J 5 Hz), 7,95 (1H, d, J 8 Hz),
8,00-8,04 (1H, m), 8,29 (2H, s), 8,96 (1H, d, J 5 Hz), 9,16 (1H,
s).
-
2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol
(150 mg, 0,584 mmol) (von Herstellungsbeispiel 13), Natriumcarbonat
(2N wäßrige Lösung, 0,93
ml, 1,87 mmol) und 4-Fluor-3-(4-nicotinonitril)phenylboronsäure (226
mg, 0,93 mmol) in N,N-Dimethylacetamid (3 ml) wurde mit Stickstoff
15 Minuten lang entgast. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(34 mg, 0,05 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden auf
80°C erwärmt. Man
ließ die
Mischung auf Umgebungstemperatur abkühlen, verdünnte sie mit Wasser (50 ml)
und gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
(20 ml), dann wurde sie mit Ethylacetat (2 × 75 ml) extrahiert. Die vereinten
organischen Fraktionen wurden über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockene eingedampft.
Das resultierende Öl
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, EtOAc) gereinigt, um die Titelverbindung
als ein weißes
Pulver zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,71
(6H, s), 7,42 (1H, t, J 9,8 Hz), 7,57 (1H, d, J 7,2 Hz), 8,14-8,17
(1H, m), 8,24 (1H, d, J 2,2 Hz), 9,80 (1H, s), 8,90 (1H, s), 9,04
(1H, s).
-
BEISPIEL 25
-
6,2'-Difluor-5'-[3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde in 85%iger Ausbeute durch ein Verfahren, ähnlich dem
in Beispiel 3, Schritt f, beschriebenen Verfahren, hergestellt,
außer
daß 6,2'-Difluor-5'-(4,4,5,5-tetramethyl [1,3,2]dioxaborolan-2-yl)biphenyl-2-carbonitril
anstelle von 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
verwendet wurde: Schmp. 187-188°C
(CH2Cl2-EtOAc-Isohexan); 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,84 (6H, d,
J 22,1 Hz), 7,40 (1H, t, J 9,3 Hz), 7,48 (1H, td, J 8,6, 1,2 Hz),
7,56 (1H, td, J 7,8, 5,1 Hz), 7,65 (1H, dd, J 7,8, 0,9 Hz), 8,15-8,20
(2H, m), 8,31 (1H, s), 8,80 (1H, d, J 1,2 Hz); MS (ES+)
m/z 394 [M + H]+.
-
BEISPIEL 26
-
7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)-4-fluorphenyl]-3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Zu
4-Fluor-3-(3,5-difluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure (0,08 g) und 7-Brom-3-(1-fuor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,06 g, 0,23 mmol) wurde trockenes Kaliumphosphat (0,3 g), Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(0,04 g) und trockenes N,N-Dimethylformamid (3 ml) zugegeben. Die
Mischung wurde entgast, dann 24 Stunden bei 80°C unter einer Atmosphäre aus trockenem
Stickstoff gerührt.
Die Reaktion wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt und das Lösungsmittel
bei vermindertem Druck abgezogen. Der Rückstand wurde mit Toluol (25
ml) zum Sieden erhitzt und heiß filtriert.
Das Filtrat wurde eingedampft und der Rückstand der präparativen
Dünnschichtchromatographie
(Kieselgel, 2,5% MeOH/CH2Cl2)
unterworfen. Das gewonnene Produkt wurde aus heißem Toluol/Isohexan kristallisiert,
um die Titelverbindung als einen hellgelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,80 (6H,
d, J 22,1 Hz), 7,60 (1H, dd, J 8,8, 9,8 Hz), 8,18 (1H, m), 8,32
(1H, m), 8,37 (1H, m), 8,59 (1H, s), 8,74 (1H, d, J 2,3 Hz), 9,03
(1H, s); MS (ES+) m/z 388 [M + H]+.
-
BEISPIEL 27
-
4,6,2'-Trifluor-5'-[3-(1-fluor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]biphenyl-2-carbonitril
-
a) 2-Amino-3,5-difluorbenzonitril
-
Eine
Mischung aus 2,3,5-Trifluorbenzonitril (25,0 g, 159 mmol) und Ethanol
(300 ml), die zuvor mit Ammoniakgas gesättigt worden war, wurde in
einem Autoklaven 8 Stunden auf 120°C erhitzt. Man ließ die Mischung
auf Umgebungstemperatur abkühlen
und dampfte sie zur Trockene ein. Der Rückstand wurde zwischen Wasser
(1 l) und Ethylacetat (1 l) aufgetrennt. Die organische Schicht
wurde über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft.
Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, CH2CL2) gereinigt, um 3,7 g (15%) der Titelverbindung
als einen cremefarbenen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360
MHz, CDCl3) δ 4,08 (2H, s), 6,60-6,64 (1H,
m), 6,67-6,72 (1H, m).
-
b) 2-Brom-3,5-difluorbenzonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Herstellungsbeispiel
4 beschriebenen Verfahren, in 77%iger Ausbeute hergestellt, wobei
jedoch 2-Amino-3,5-difluorbenzonitril anstelle von 5'-Amino-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
verwendet wurde, um einen hellen weißen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,17 (1H,
td, J 8,1, 2,8 Hz), 7,28 (1H, ddd, J 7,4, 2,8, 1,6 Hz).
-
c) 4,6,2'-Trifluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Beispiel 9, Schritt
a, beschriebenen Verfahren, in 79%iger Ausbeute hergestellt, wobei
jedoch 2-Brom-3,5-difluorbenzonitril anstelle von 2-Chlornicotinonitril
verwendet wurde, um nach der Flashchromatographie (Kieselgel, 10%
EtOAc/Isohexan, dann 30% CH2Cl2/Isohexan),
einen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360
MHz, CDCl3) δ 7,27 (1H, m), 7,39-7,45 (2H,
m), 8,36 (1H, dd, J 6,0, 2,8 Hz), 8,43 (1H, ddd, J 9,0, 4,3, 2,8
Hz).
-
d) 5'-Amino-4,6,2'-trifluorbiphenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Beispiel 21,
Schritt b, beschriebenen Verfahren, in 74%iger Ausbeute hergestellt,
wobei jedoch 4,6,2'-Trifluor-5'-nitrobiphenyl-2-carbonitril anstelle
von 2-Fluor-2'-methylthio-5-nitrobiphenyl
verwendet wurde, um einen nicht ganz weißen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,67 (2H,
s), 6,64 (1H, dd, J 5,6, 2,8 Hz), 6,76 (1H, ddd, J 8,7, 4,1, 3,0
Hz), 7,02 (1H, t, J 9,0 Hz), 7,17 (1H, td, J 8,6, 2,5 Hz), 7,32
(1H, ddd, J 7,6, 2,5, 1,4 Hz).
-
e) 5'-Brom-4,6,2'-trifluorbiphenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Herstellungsbeispiel
4 beschriebenen Verfahren, in 52%iger Ausbeute hergestellt, wobei
jedoch 5'-Amino-4,6,2'-trifluorbiphenyl-2-carbonitril anstelle von
5'-Amino-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
verwendet wurde, um einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,14 (1H, t, J 9,0 Hz), 7,21
(1H, dd, J 9,0, 8,3, 2,5 Hz), 7,35 (1H, ddd, J 7,5, 2,5, 1,4 Hz),
7,51 (1H, dd, J 6,3, 2,5 Hz), 7,61 (1H, ddd, J 8,9, 4,6, 2,5 Hz).
-
f) 5'-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4,6,2'-trifluorbiphenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Herstellungsbeispiel
4 beschriebenen Verfahren, in 73%iger Ausbeute hergestellt, wobei
jedoch 5'-Brom-4,6,2'-trifluorbiphenyl-2-carbonitril anstelle von
5'-Brom-4,2'-difluorbiphenyl-2-carbonitril
verwendet wurde, um einen braunen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,03 (6H,
s), 3,76 (4H, s), 7,15-7,22 (2H, m), 7,32 (1H, dd, J 7,6, 2,5, 1,5
Hz), 7,81 (1H, dd, J 7,7, 1,5 Hz), 7,85 (1H, ddd, J 8,4, 5,6, 1,4
Hz).
-
g) 4,6,2'-Trifluor-5'-[3-(1-fuor-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]bighenyl-2-carbonitril
-
Diese
Verbindung wurde durch ein Verfahren, ähnlich dem in Beispiel 3, Schritt
f, beschriebenen Verfahren, in 4%iger Ausbeute hergestellt, außer daß 5'-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-4,6,2'-tifluorbiphenyl-2-carbonitril
anstelle von 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
verwendet wurde, um einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 1,84 (6H, d, J 22,1 Hz), 7,23-7,28
(1H, m), 7,38-7,43 (2H, m), 8,14-8,19 (2H, m), 8,37 (1H, m), 8,30
(1H, s), 8,80 (1H, d, J 1,2 Hz); MS (ES+)
m/z 412 [M + H]+.
-
BEISPIEL 28
-
2-{7-[4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Zu
2-Brom-3-fluorpyridin (1,198 g, 6,807 mmol), hergestellt gemäß dem Verfahren
von Queguiner et al. (Tetrahedron, 1983, 39, 2009-2021) und 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan (2,72
g, 10,2 mmol) in trockenem Tetrahydrofuran (20 ml) unter einer Stickstoffatmosphäre wurden
Kaliumfluorid (2,0 g), Wasser (1,0 ml) und Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium(0)
(0,139 g) zugegeben. Die Mischung wurde gründlich entgast, dann wurde
eine Lösung
von Tri-tert.-butylphosphin (3,05 ml einer 0,1M Lösung in 1,4-Dioxan)
zugegeben. Die Mischung wurde 18 Stunden bei 35°C gerührt. Die Reaktion wurde zwischen
Dichlormethan und Wasser aufgetrennt, die organische Phase abgetrennt,
eingedampft und der Rückstand
chromatographiert (Kieselgel; CH2Cl2), um 3-Fluor-2-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin
als einen weißen
Feststoff zu ergeben (1,485 g): MS (ES+)
m/z 236 [M + H]+.
-
3-Fluor-2-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin
(1,0 g) wurde in Dichlormethan (25 ml) gelöst und mit Ethanol (50 ml)
verdünnt.
Platinoxid (0,1 g) wurde zugegeben und die Mischung auf einer Parr-Hydrierapparatur
unter einer Wasserstoffatmosphäre
4 Stunden bei 45 psi hydriert. Die Reaktion wurde filtriert und
das Filtrat eingedampft, um 4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenylamin
zu ergeben, das ohne weitere Reinigung verwendet wurde: 19F-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 128,48 (1
F, d, J 36 Hz), 122,66 (1 F, d, J 36 Hz).
-
4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenylamin
wurde mit Natriumnitrit in Bromwasserstoffsäure in Gegenwart von Kupfer(I)bromid
gemäß dem Verfahren
von Beispiel 23 umgesetzt. 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-3-fluorpyridin wurde durch
Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) als rosa Feststoff erhalten: MS (ES+) m/z 270, 272 [M + H]+.
-
2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-3-fluorpyridin
wurde anschließend
durch das Verfahren von Beispiel 23 in 4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure umgewandelt: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 8,58 (1H,
m), 8,19 (2H, s), 8,04 (1H, dd, J 1,8, 8 Hz), 7,95 (1H, m), 7,86
(1H, m), 7,57 (1H, m), 7,31 (1H, dd, J 8,2, 10,6 Hz).
-
4-Fluor-3-(3-fluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure (50
mg, 0,21 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (52
mg, 0,20 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
3% MeOH/CH2Cl2)
ergab die Titelverbindung als einen gelben Feststoff: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H, s), 3,34 (1H, s),
7,34 (1H, t, J 9 Hz), 7,39-7,43 (1H, m), 7,54-7,59 (1H, m), 8,13-8,17
(1H, m), 8,27 (1H, s), 8,30 (1H, dd, J 7,2 Hz), 8,58-8,61 (1H, m),
8,77 (1H, s); MS (ES+) m/z 368 [M + H]+.
-
BEISPIEL 29
-
2-{7-[4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Diese
Verbindung wurde auf die gleiche Weise wie für Beispiel 28 beschrieben hergestellt,
wobei jedoch 2-Brom-3-fluorpyridin im ersten Schritt durch 2-Brom-5-fluorpyridin
ersetzt wurde, um die Titelverbindung als einen gelben Feststoff
zu ergeben: Schmp. 222°C; 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 1,72 (6H,
s), 3,33 (1H, br. s), 7,29-7,55 (2H, m), 7,86-7,81 (2H, m), 8,29
(1H, s), 8,62-8,65 (2H, m), 8,78 (1H, s); MS (ES+)
m/z 368 [M + H]+. Anal. Gefunden: C, 61,98;
H, 4,15; N, 18,71 %. Benötigt
für C19H15F2O:
C, 62,12; H, 4,12; N, 19,06%.
-
BEISPIEL 30
-
2-[7-(4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol
-
4-Fluor-3-(pyridin-2-yl)phenylboronsäure (38
mg, 0,18 mmol) wurde durch Anwendung des in Beispiel 20 beschriebenen
Verfahrens mit 2-(3-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)propan-2-ol
(43 mg, 0,17 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie
(Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2)
ergab die Titelverbindung als einen gelben Feststoff: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 1,71 (6H, s), 3,33 (1H, s),
7,30-7,35 (2H, m), 7,80 (1H, td, J 8, 2 Hz), 7,85-7,89 (1H, m),
8,07-8,11 (1H, m), 8,30 (1H, s), 8,66 (1H, dd, J 7, 2 Hz), 8,76-8,79
(2H, m); MS (ES+) m/z 350 [M + H]+.
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BEISPIEL 31
-
2-[7-(4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol
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Eine
entgaste Lösung
von 3-Chlorpyridazin (1,96 g, 17 mmol) (hergestellt gemäß Wermuth
et al. in J. Med. Chem., 1997, 30, 239-249) und 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl[1,3,2]dioxaborolan
(6,86 g, 25 mmol) wurde in 1,4-Dioxan (20 ml) gebildet. Kaliumphosphat
(16 g, 76 mmol) und Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(700 mg, 0,9 mmol) wurden zugegeben, und die Mischung wurde 72 Stunden
bei 50°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Kieselgel adsorbiert und durch Chromatographie über Kieselgel
unter Verwendung von Ethylacetat als Elutionsmittel gereinigt. Die
weitere Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2), dann die Kristallisation aus Toluol/Isohexan,
ergab 3-(2-(Fluor-5-nitrophenyl)pyridazin
als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,27
(1H, dd, J 5, 2 Hz), 9,18 (1H, dd, J 7, 3 Hz), 8,36-8,41 (1H, m),
8,00-8,04 (1H, m), 7,63 (1H, dd, J 9, 5 Hz), 7,39 (1H, dd, J 10,
9 Hz).
-
3-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridazin
(348 mg, 1,6 mmol) wurde durch das Verfahren von Beispiel 20 8 Stunden
lang reduziert, um 4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenylamin als ein Öl zu ergeben:
MS (ES+) m/z 301 [M + H]+.
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4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenylamin
(226 mg, 1,2 mmol) wurde durch das Verfahren von Beispiel 20 bromdesaminiert,
um 3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridazin als einen nicht ganz weißen Feststoff
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 9,20
(1H, dd, J 1, 5 Hz), 8,37 (1H, dd, J 3, 7 Hz), 7,94-7,98 (1H, m),
7,54-7,60 (2H, m), 7,11 (1H, dd, J 9, 11 Hz).
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3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridazin
(304 mg, 1,20 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit Bis(neopentylglycolato)diboron (298 mg, 1,32 mmol) umgesetzt,
um 4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenylboronsäure als einen weißen Feststoff
zu ergeben: MS (ES+) m/z 219 [M + H]+.
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4-Fluor-3-(pyridazin-3-yl)phenylboronsäure (50
mg, 0,23 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (56
mg, 0,22 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
3% MeOH/CH2Cl2)
ergab die Titelverbindung als einen gelben Feststoff: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 1,72 (6H, s), 7,37 (1H, dd,
J 11, 9 Hz), 7,60 (1H, dd, J 9, 5 Hz), 8,04 (1H, dt, J 9, 2 Hz),
8,14-8,19 (1H, m), 8,31 (1H, s), 8,82 (1H, s), 8,90 (1H, dd, J 7,
2 Hz), 9,22 (1H, dd, J 5, 2 Hz); MS (ES+)
m/z 351 [M + H]+.
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BEISPIEL 32
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2-[7-(4-Fluor-3-pyrimidin-4-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol
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2,4-Dichlorpyrimidin
(2,0 g, 13 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(3,9 g, 15 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie
(Kieselgel, 20% Isohexan/CH2Cl2)
ergab 2-Chlor-4-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyrimidin
als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,40
(1H, dd, J 10, 9 Hz), 7,85 (1H, dd, J 5, 2 Hz), 8,38-8,43 (1H, m),
8,77 (1H, d, J 6), 9,16 (1H, q, J 3 Hz).
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Eine
Lösung
von 2-Chlor-4-(2-fuor-5-nitrophenyl)pyrimidin (800 mg, 3,2 mmol)
in Ethanol (300 ml) wurde mit Platin(IV)oxid (100 mg) 30 Minuten
unter 40 psi Wasserstoff reduziert, dann filtriert, um eine Lösung von
3-(2-Chlorpyrimidin-4-yl)-4-fluorphenylamin zu ergeben: MS (ES+) m/z 224 [M + H]+.
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Zu
der obigen Lösung
von 3-(2-Chlorpyrimidin-4-yl)-4-fluorphenylamin wurden Triethylamin
(0,48 ml, 3,15 mmol) und Palladium auf Aktivkohle (100 mg, 10% Palladium)
zugegeben und die Mischung 30 Minuten unter 40 psi Wasserstoff reduziert.
Die Mischung wurde filtriert und das Lösungsmittel entfernt, um 4-Fluor-3-(pyrimidin-4-yl)phenylamin
als einen gelben Feststoff zu ergeben: MS (ES+)
m/z 190 [M + H]+.
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4-Fluor-3-(pyrimidin-4-yl)phenylamin
(1,0 g, 5,3 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 bromdesaminiert, um 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyrimidin als einen
weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,10
(1H, dd, J 11, 9 Hz), 7,56-7,60 (1H, m), 7,83-7,85 (1H, m), 8,36
(1H, dd, J 7, 3 Hz), 8,81 (1H, dd, J 6 Hz), 9,32 (1H, d, J 1 Hz).
4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyrimidin (503 mg, 2,0 mmol) wurde durch
Anwendung des Verfahrens von Beispiel 20 mit Bis(neopentylglycolato)diboron
(494 mg, 2,2 mmol) umgesetzt, um 4-Fluor-3-(pyrimidin-4-yl)phenylboronsäure als
einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben: MS (ES+)
m/z 219 [M + H]+.
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4-Fluor-3-(pyrimidin-4-yl)phenylboronsäure (50
mg, 0,23 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (56
mg, 0,22 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
3% MeOH/CH2Cl2),
dann die Umkristallisation aus heißem Toluol, ergab die Titelverbindung
als einen gelben Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 1,57
(6H, s), 5,77 (1H, s), 7,62 (1H, dd, J 11, 9 Hz), 7,98-8,01 (1H,
m), 8,28-8,33 (1H, m), 8,49 (1H, s), 8,80 (1H, dd, J 7, 2 Hz), 8,97
(1H, d, J 5 Hz), 9,05 (1H, s), 9,38 (1H, d, J 1 Hz); MS (ES+) m/z 351 [M + H]+.
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BEISPIEL 33
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2-[7-(4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl]propan-2-ol
-
Zu
einer Lösung
von 3-Brom-4-fluornitrobenzol (2 g, 9,1 mmol) in Tetrahydrofuran
(30 ml) wurden Triethylamin (1,9 ml, 13,6 mmol), Trimethylsilylacetylen
(1,9 ml, 13,6 mmol), Triphenylphosphin (60 mg, 0,23 mmol) und Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II)
(319 mg, 0,46 mmol) zugegeben. Nach 20minütigem Rühren bei Raumtemperatur wurde
Kupfer(I)iodid (17 mg, 0,09 mmol) zugegeben, und man ließ die Mischung 18
Stunden bei Raumtemperatur rühren.
Die Reaktionsmischung wurde in Isohexan (150 ml) gequencht und durch
einen Silicapfropfen filtriert, wobei Isohexan als Elutionsmittel
verwendet wurde. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt, um (2-Fluor-5-nitrophenylethinyl)trimethylsilan
als einen braunen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCL3) δ 0,10 (9H, s), 7,02 (1h, dd,
J 8, 1 Hz), 7,97-8,02 (1H, m), 8,17 (1H, dd, J 6, 3 Hz).
-
Eine
Lösung
von 1,2,4,5-Tetrazin (0,53M in Dichlormethan) wurde durch das Verfahren
von H.C. van der Plas et al. (J. Hetercycl. Chem., 1987, 24, 545-548)
hergestellt. (2-Fluor-5-nitrophenylethinyl)trimethylsilan (8,8 g,
37,1 mmol) und 1,4-Dioxan wurden zu einer Lösung von 1,2,4,5-Tetrazin (35 ml,
18,6 mmol, 0,53M in Dichlormethan) zugegeben. Das Dichlormethan
wurde abdestilliert und die Dioxanlösung 36 Stunden am Rückfluß gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde entfernt, wobei ein braunes Öl zurückblieb. Die Reinigung durch Chromatographie
(Kieselgel, 0-1 % MeOH/CH2Cl2)
ergab 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-5-trimethylsilanylpyridazin als
ein braunes Öl:
MS (ES+) m/z 292 [M + H]+ und
249 [M-3CH2]+.
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Eine
Lösung
von 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-5-trimethylsilanylpyridazin (5,25
g, 18,0 mmol) wurde in N,N-Dimethylformamid (50 ml) mit Wasser (1
ml) gebildet. Kaliumfluorid (2,10 g, 36,1 mmol) wurde zugegeben und
die Mischung 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde zu Ethylacetat (100 ml) zugegeben und mit Wasser (4 × 100 ml),
dann Salzlösung
(50 ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und das Lösungsmittel
entfernt, um einen orangebraunen Feststoff zu ergeben. Die Reinigung
durch Chromatographie (Kieselgel, 50% EtOAc/Isohexan), dann die
Umkristallisation aus Dichlormethan mit Isohexan, ergab 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridazin
als hellbraune Kristalle: 1H-NMR (360 MHz,
CDCl3) δ 7,45
(1H, t, J 9 Hz), 7,70-7,74 (1H, m), 8,38-8,43 (1H, m), 8,49 (1H,
dd, J 6, 3 Hz), 9,37 (1H, dd, J 5, 1 Hz), 9,46-9,48 (1H, m).
-
4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyridazin
(1,67 g, 7,62 mmol) wurde durch das Verfahren von Beispiel 20 reduziert,
um 4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenylamin als einen orangen Feststoff
zu ergeben: MS (ES+) m/z 190 [M + H]+.
-
4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenylamin
(500 mg, 2,64 mmol) wurde durch das Verfahren von Beispiel 20 bromdesaminiert,
um 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridazin als einen weißen Feststoff
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,16
(1H, dd, J 9, 1 Hz), 7,57-7,62 (1H, m), 7,63-7,66 (2H, m), 9,29
(1H, dd, J 5, 1 Hz), 9,39-9,41 (1H, m).
-
4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridazin
(1,0 g, 3,95 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit Bis(neopentylglycolato)diboron (982 mg, 4,35 mmol) umgesetzt,
um 4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenylboronsäure zu ergeben: MS (ES+) m/z 219 [M + H]+.
-
4-Fluor-3-(pyridazin-4-yl)phenylboronsäure (300
mg, 1,38 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (100
mg, 0,39 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
3% MeOH/CH2Cl2),
dann das Lösen
in Toluol und Waschen mit Wasser, gefolgt von der Umkristallisation
aus heißem
Toluol mit Isohexan, ergab die Titelverbindung als einen gelben
Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,73
(6H, s), 3,23 (1H, s), 7,41 (1H, dd, J 10, 9 Hz), 7,75-7,78 (1H,
m), 8,08-8,13 (1H, m), 8,28 (1H, s), 8,31 (1H, dd, J 7, 2 Hz), 8,83
(1H, s), 9,32 (1H, dd, J 5, 1 Hz), 9,50-9,52 (1H, m); MS (ES+) m/z 351 [M + H]+.
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BEISPIEL 34
-
4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}pyrimidin-5-carbonitril
-
Eine
Lösung
von 4-Chlorpyrimidin-5-carbonitril in Diethylether (8,3 mmol in
250 ml) wurde durch das Verfahren von H. Bredereck, Chem. Ber.,
1967, 100, 3664-3670, gebildet. 1,4-Dioxan (50 ml) wurde zugegeben
und der Diethylether unter vermindertem Druck abdestilliert. 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(2,4 g, 9,1 mmol) und Cäsiumcarbonat
(5,4 g, 16,6 mmol) wurden zugegeben, und die Mischung wurde entgast.
Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(50 mg, 0,06 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden bei
85°C gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Die Reinigung durch Chromatographie
(Kieselgel, 50-100% CH2Cl2/Isohexan),
dann die Umkristallisation aus Dichlormethan/Isohexan, ergab 4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonitril
als einen rosa Feststoff: 1H-NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,49
(1H, t, J 9 Hz), 8,48-8,53 (1H, m), 8,65 (1H, dd, J 6, 3 Hz), 9,16
(1H, s), 9,53 (1H, s).
-
4-(2-Fluor-5-nitrophenyl)pyrimidin-5-carbonitril
(250 mg, 1 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 reduziert, um 4-(5-Amino-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril
als einen orangen Feststoff zu ergeben: MS (ES+)
m/z 215 [M + H]+.
-
4-(5-Amino-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril
(219 mg, 1 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 bromdesaminiert, um 4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril als einen
weißen Feststoff
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,20
(1H, t, J 9 Hz), 7,68-7,73 (1H, m), 7,82 (1H, dd, J 6, 2 Hz), 9,10
(1H, s), 9,47 (1H, s).
-
4-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonitril
(150 mg, 0,5 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit Bis(neopentylglycolato)diboron (134 mg, 0,6 mmol) umgesetzt,
um 4-(5-Boronsäure-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäureamid
als einen gelbbraunen Feststoff zu ergeben: MS (ES+)
m/z 262 [M + H]+.
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4-(5-Boronsäure-2-fluorphenyl)pyrimidin-5-carbonsäureamid
(163 mg, 0,6 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (161 mg, 0,6 mmol) gekuppelt.
Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 10% MeOH/CH2Cl2) ergab 4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}pyrimidin-5-carbonsäureamid
als einen gelben Feststoff: 1H-NMR (400
MHz, DMSO-d6) δ 1,56 (6H, s), 5,77 (1H, s),
7,49 (1H, dd, J 9, 1 Hz), 7,70 (1H, s), 8,19 (1H, s), 8,26-8,30
(1H, m), 8,39 (1H, dd, J 7, 2 Hz), 8,46 (1H, s), 9,02 (1H, s), 9,03
(1H, s), 9,40 (1H, s); MS (ES+) m/z 394
[M + H]+.
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Eine
Suspension von 4-{2-Fluor-5-[3-(1-hydroxy-1-methylethyl)imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl]phenyl}pyrimidin-5-carbonsäureamid
(50 mg, 0,13 mmol) wurde in trockenem Toluol (50 ml) gebildet. Dibutylzinnoxid
(6 mg, 0,03 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden zum
Rückfluß erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt, dann durch Chromatographie
(Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2) gereinigt,
um die Titelverbindung als einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,72 (6H, s),
3,23 (1H, s), 7,45 (1H, dd, J 9, 1 Hz), 8,24-8,29 (1H, m), 8,30
(1H, s), 8,42 (1H, dd, J 7, 2 Hz), 8,81 (1H, s), 9,14 (1H, s), 9,51
(1H, s); MS (ES+) m/z 376 [M + H]+.
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BEISPIEL 35
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2-{7-[3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenyl]imidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl}propan-2-ol
-
Eine
entgaste Lösung
von 3-Nitrophenylboronsäure
(0,47 g, 2,8 mmol) und 3,5-Difluor-2,4,6-tribrompyridin (2 g, 5,7 mmol)
wurde in Tetrahydrofuran (30 ml) mit wäßrigem Natriumcarbonat (3 ml,
2M) gebildet. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (100 ml),
0,09 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 48 Stunden bei 65°C gerührt. Man
ließ die
Reaktion auf Raumtemperatur abkühlen
und goß sie
dann in Wasser (50 ml) und extrahierte mit Ethylacetat (3 × 30 ml).
Die organischen Phasen wurden vereint, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und zu einem braunen Feststoff eingeengt.
Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, 33% CH2Cl2/Isohexan) ergab 2,4-Dibrom-3,5-difluor-6-(3-nitrophenyl)pyridin
als einen weißen Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,70 (1H,
t, J 7 Hz), 8,28-8,36 (2H, m), 8,83 (1H, s).
-
Eine
Lösung
von 2,4-Dibrom-3,5-difluor-6-(3-nitrophenyl)pyridin (190 mg, 0,48
mmol) wurde in Ethanol (150 ml) gebildet. Triethylamin (0,13 ml,
0,97 mmol) und Palladium auf Aktivkohle (10%, 80 mg) wurden zugegeben
und die Mischung 30 Minuten unter 40 psi Wasserstoff reduziert.
Anschließend
wurde die Mischung filtriert und das Lösungsmittel unter vermindertem
Druck entfernt, um rohes (3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenylamin
als einen weißen
Feststoff zu ergeben: MS (ES+) m/z 207 [M
+ H]+.
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3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenylamin
(126 mg, 0,61 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 bromdesaminiert, um 2-(3-Bromphenyl)-3,5-difluorpyridin als einen
weißen
Feststoff zu ergeben: MS (ES+) m/z 270 und
272 [M + H]+.
-
2-(3-Bromphenyl)-3,5-difluorpyridin
(80 mg, 0,30 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit Bis(neopentylglycolato)diboron (74 mg, 0,33 mmol) umgesetzt,
um 3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure als einen gelbbraunen Feststoff
zu ergeben: MS (ES+) m/z 236 [M + H]+.
-
3-(3,5-Difluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure (25
mg, 0,11 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
20 mit 2-(7-Bromimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-3-yl)propan-2-ol (27
mg, 0,11 mmol) gekuppelt. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel,
3% MeOH/CH2Cl2)
ergab verunreinigtes Produkt als einen gelben Feststoff. Das Produkt
wurde anschließend
in Salzsäure
(2N, 50 ml) gelöst,
filtriert und mit Diethylether (2 × 20 ml) gewaschen. Die Säurelösung wurde
auf 0°C
abgekühlt
und mit gesättigtem
wäßrigem Natriumhydrogencarbonat
gewaschen und mit Ethylacetat (3 × 20 ml) extrahiert. Die vereinten
organischen Phasen wurden über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft,
um die Titelverbindung als einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,72 (6H,
s), 3,35 (1H, s), 7,32-7,38 (1H, m), 7,64 (1H, t, J 8 Hz), 7,95-7,98
(1H, m), 8,10-8,13 (1H, m), 8,33 (1H, s), 8,48 (1H, d, J 3 Hz),
8,60-8,61 (1H, m), 8,79 (1H, s); MS (ES+)
m/z 368 [M + H]+.
-
BEISPIEL 36
-
7-[3-(1-Methyl-1H-pyrazol-3-yl)phenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
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Zu
einer Lösung
von 3-(3-Bromphenyl)pyrazol (1,0 g, 4,4 mmol) in DMF (10 ml) bei
0°C wurde
Natriumhydrid (240 mg, einer 60%igen Dispersion in Mineralöl, 7,0 mmol)
zugegeben. Nach 15minütigem
Rühren bei
0°C wurde
die Mischung auf 25°C
erwärmt
und weitere 15 Minuten gerührt.
Methyliodid (0,38 ml, 6,1 mmol) wurde zugegeben und die Lösung 3 Stunden
bei 25°C
gerührt.
Anschließend
wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
zwischen Ethylacetat (20 ml) und Wasser (20 ml) aufgetrennt. Die
organische Schicht wurde abgetrennt, getrocknet (MgSO4)
und eingedampft. Der Rückstand
wurde chromatographierf (Kieselgel, 5% EtOAc/CH2Cl2), um zwei Produkte zu ergeben. Das weniger
polare Produkt wurde als farbloses Öl isoliert (0,822 g, 79%) und
als 3-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-pyrazol identifiziert: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,95 (3H,
s), 6,52 (1H, d, J 2,2 Hz), 7,25 (1H, t, J 7,9 Hz), 7,37-7,42 (2H,
m), 7,70 (1H, d, J 7,7 Hz), 7,95 (1H, t, J 1,7 Hz); MS (ES+) m/z 237/239 [M + H]+.
Das polarere Isomer wurde als farbloses Öl (0,172 g, 16%) isoliert und
als 5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-pyrazol identifiziert: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,89 (3H,
s), 6,31 (1H, d, J 1,9 Hz), 7,32-7,35 (2H, m), 7,51-7,58 (3H, m);
MS (ES+) m/z 237/239 [M + H]+.
-
Eine
Mischung aus 3-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-pyrazol (403 mg, 1,7 mmol),
Bis(neopentylglycolato)diboron (0,4 g, 1,78 mmol) und Kaliumacetat
(0,5 g, 5,1 mmol) in 1,4-Dioxan (20 ml) wurde mit Stickstoff 15 Minuten
entgast. Anschließend
wurde [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(69 mg, 0,085 mmol) zugegeben und die Mischung 18 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum abgedampft und das resultierende 3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1-methyl-1H-pyrazol ohne
weitere Reinigung verwendet.
-
Eine
Mischung aus 3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1-methyl-1H-pyrazol
(von oben), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(300 mg, 1,1 mmol) und Natriumcarbonat (1,7 ml einer 2N Lösung, 3,4
ml) in THF (7 ml) wurde mit Stickstoff 15 Minuten entgast. Anschließend wurde
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (130 mg, 0,11 mmol) zugegeben
und die Mischung 18 Stunden zum Rückfluß erhitzt. Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum abgedampft und der Rückstand zwischen Ethylacetat
(30 ml) und 1N NaOH (2 × 30
ml) aufgetrennt. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit Salzlösung (30
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingedampft.
Der Rückstand
wurde chromatographiert (Kieselgel, 2,5% MeOH/CH2Cl2), und die Fraktionen, die das erwünschte Produkt
enthielten, wurden vereint und eingedampft. Der Rückstand
wurde zweimal mit Diethylether verrieben, um die Titelverbindung
(140 mg, 36%) als einen farblosen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,99 (3H,
s), 6,62 (1H, d, J 2,2 Hz), 7,43 (1H, d, J 2,2 Hz), 7,58 (1H, t,
J 7,8 Hz), 7,89 (1H, dd, J 7,8, 1,2 Hz), 8,03 (1H, d, J 7,9 Hz),
8,51 (1H, t, J 1,5 Hz), 8,68 (1H, s), 8,80 (1H, s); MS (ES+) m/z 345 [M + H]+.
-
BEISPIEL 37
-
7-[4-Chlor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 3-(2-Chlor-5-nitrophenyl)pyridin
-
Eine
Mischung aus 3-Brom-4-chlornitrobenzol (5,17 g, 21,9 mmol) und cyclischem
Pyridin- 3-boronsäure-1,3-propandiolester
(4,27 g, 26,2 mmol) in Ethanol (30 ml) und Toluol (30 ml) zusammen
mit 2N Na2CO3 Lösung (13,9
ml) wurde mit einem Stickstoffstrom 10 Minuten entgast. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,3
g, 0,26 mmol) wurde zugegeben und die Reaktion 24 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Die Mischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, um die organischen
Lösungsmittel
zu entfernen, und es wurde Wasser (100 ml) zugegeben. Dies wurde
mit Ethylacetat (200 ml) extrahiert und anschließend mit Salzlösung (75
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und unter
vermindertem Druck eingeengt, während
es trocken auf Silica geladen wurde. Der resultierende rohe Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, 50% Et2O/CH2Cl2) gereinigt, um die Titelverbindung (3,53
g, 69%) zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,42-7,48
(1H, m), 7,70 (1H, d, J 8,7 Hz), 7,81 (1H, dt, J 8,0, 1,8 Hz), 8,17-8,27
(2H, m), 8,68-8,77 (2H, m).
-
b) 4-Chlor-3-(pyridin-3-yl)anilin
-
Zinn(II)chlorid
(11,87 g, 62,6 mmol) wurde portionsweise innerhalb von 5 Minuten
zu einer gerührten Mischung
von 3-(2-Chlor-5-nitrophenyl)pyridin (3,53 g, 15,1 mmol) in Ethanol
(100 ml) und 1,4-Dioxan (100 ml) bei 0°C zugegeben. Anschließend wurde
die Mischung über
Nacht gerührt,
allmählich
auf Raumtemperatur erwärmt
und dann unter vermindertem Druck eingeengt. 20%ige wäßrige Ammoniaklösung (200
ml) und Ethanol (300 ml) wurden zugegeben und die Mischung erneut
unter vermindertem Druck eingeengt. Ethylacetat (300 ml) wurde zugegeben
und die Mischung zum Rückfluß erhitzt,
die Feststoffe wurden abfiltriert und das Verfahren zwei weitere
Male wiederholt. Die vereinten organischen Filtrate wurden unter
vermindertem Druck eingeengt, um die Titelverbindung zu ergeben
(2,69 g, 87%): 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 6,65-6,70
(2H, m), 7,26 (1H, dt, J 8,5, 1,1 Hz), 7,33 (1H, dd, J 7,8, 4,8
Hz), 7,77 (1H, dt, J 7,8, 1,9 Hz), 8,59 (1H, dd, J 4,8, 1,6 Hz), 8,66
(1H, d, J 1,8 Hz); MS (ES+) m/z 205, 207
(3:1) [M + H]+.
-
c) 3-(5-Brom-2-chlorohenyl)pyridin
-
tert.-Butylnitrit
(3,9 ml, 32,9 mmol) wurde tropfenweise zu einer gerührten Mischung
aus 4-Chlor-3-(pyridin-3-yl)anilin
(2,69 g, 13,2 mmol) und Kupfer(II)bromid (3,23 g, 14,5 mmol) in
Acetonitril (150 ml) und Dichlormethan (30 ml) bei -10°C zugegeben.
Nach dem Ende der Zugabe wurde die Reaktion auf Raumtemperatur erwärmt und über Nacht
gerührt.
Die Mischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt, während sie
auf Silica geladen wurde, und der resultierende rohe Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, CH2Cl2)
gereinigt. Die vereinten Fraktionen wurden mit 10%iger wäßriger Ammoniaklösung (2 × 100 ml),
Wasser (100 ml) und Salzlösung
(100 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
eingeengt, um die Titelverbindung zu ergeben (1,60 g, 45%): 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,30-7,50
(4H, m), 7,77 (1H, dt, J 7,9, 1,9 Hz), 8,60-8,70 (2H, m); MS (ES+) m/z 268, 270 (1:1) [M]+.
-
d) 3-[2-Chlor-5-(5,5-dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl)pyridin
-
Eine
Mischung aus 3-(5-Brom-2-chlorphenyl)pyridin (0,60 g, 2,3 mmol),
Bis(neopentylglycolato)diboron (0,56 g, 2,5 mmol), Kaliumacetat
(1,03 g, 10,5 mmol) und [1,1'-Bis(diphenyl phosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(143 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (30 ml) wurde mit einem Stickstoffstrom
10 Minuten entgast und 16 Stunden auf 110°C erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde unter vermindertem Druck eingeengt und mit Wasser (100 ml)
versetzt. Sie wurde mit Diethylether (2 × 75 ml) extrahiert. Die vereinten
etherischen Extrakte wurden mit 4N NaOH (3 × 50 ml) extrahiert. Diese
vereinten basischen Extrakte wurden mit konzentrierter Salzsäure neutralisiert
und dann mit Dichlormethan (3 × 100
ml) rückextrahiert.
Die vereinten organischen Filtrate wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen und getrocknet (MgSO4), um
die Titelverbindung (830 mg, 99%) zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 1,02 (6H, s), 3,79 (4H, s),
7,30-7,43 (2H, m), 7,48 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,70-7,87 (2H, m), 8,56-8,63
(1H, m), 8,69 (1H, d, J 1,8 Hz); MS (ES+)
m/z 302, 304 (3:1) [M + H]+.
-
e) 7-[4-Chlor-3-(pyridin-3-yl)phenvl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Mischung aus 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,05 g, 0,19 mmol), 3-[2-Chlor-5-(5,5-dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]pyridin
(84 mg, 0,28 mmol) und 2M Na2CO3 (0,28 ml)
in 1,2-Dimethoxyethan (2 ml) wurde 10 Minuten mit einem Stickstoffstrom
entgast. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,011 g) wurde
zugegeben und die Mischung unter Stickstoff 12 Stunden bei 80°C gerührt. Nach
dem Abkühlenlassen
bei Umgebungstemperatur wurde die Mischung mit Ethylacetat verdünnt, dann
zwischen Wasser (100 ml) und Ethylacetat (100 ml) aufgetrennt. Die
organischen Extrakte wurden getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, um 75 mg (61%) der Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,42-7,45 (1H,
m), 7,71 (1H, d, J 8,6 Hz), 7,86-7,89 (1H, m), 8,08 (1H, dd, J 8,6,
2,5 Hz), 8,14 (1H, d, J 2,5 Hz), 8,64 (1H, s), 8,70 (1H, dd, J 4,9,
2,3 Hz), 8,68 (1H, s), 8,82 (1H, dd, J 2,3, 1,0 Hz); MS (ES+) m/z 376.
-
BEISPIEL 38
-
7-[3-(Pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 3-(3-Bromphenyl)pyridin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt a, beschrieben 14 Stunden
mit 1,3-Dibrombenzol
(8,7 g, 36,8 mmol) und cyclischem Pyridin-3-boronsäure-1,3-propandiolester
(4,0 g, 24,5 mmol) in Ethanol (60 ml) durchgeführt. Der resultierende rohe
Rückstand
wurde durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, 80% Et2O/Hexan) gereinigt, um
die Titelverbindung (3,66 g, 64%) zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,30-7,42 (2H, m), 7,47-7,60
(2H, m), 7,72 (1H, s), 7,84 (1H, dt, J 8,0, 2,0 Hz), 8,62 (1H, dd,
J 4,8, 1,5 Hz), 8,83 (1H, s).
-
b) 3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]pyridin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt d, beschrieben durchgeführt, wobei
3-(3-Bromphenyl)pyridin
(1,65 g, 7,1 mmol), Bis(neopentylglycolato)diboron (1,75 g, 7,8
mmol), Kaliumacetat (2,1 g, 21,2 mmol) und [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(288 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (60 ml) verwendet wurden, um die
Titelverbindung zu ergeben (1,63 mg, 87%): 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,04 (6H, s), 3,80 (4H, s),
7,38 (1H, dd, J 7,8, 4,9 Hz), 7,47 (1H, t, J 7,8 Hz), 7,60-7,68
(1H, m), 7,84 (1H, d, J 7,4 Hz), 7,96 (1H, dt, J 7,8, 2,0 Hz), 8,03
(1H, s), 8,58 (1H, dd, J 4,9, 1,5 Hz), 8,85 (1H, s); MS (ES+) m/z 267 [M + H]+.
-
c) 7-[3-(Pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]pyridin
(150 mg, 0,56 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,1 g, 0,375 mmol), 2M Na2CO3 (0,56
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,022 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(2 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt, um die Titelverbindung zu ergeben (56 mg, 44%): 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,42-7,45
(1H, m), 7,68-7,70 (2H, m), 7,95-7,98 (1H, m), 8,09-8,12 (1H, m),
8,34-8,35 (1H, m), 8,67 (1H, dd, J 4,7, 1,8 Hz), 8,68 (1H, s), 8,84
(1H, s), 8,93 (1H, dd, J 2,5, 0,8 Hz); MS (ES+)
m/z 342 [M + H]+.
-
BEISPIEL 39
-
7-[3-([1,2,4]Triazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 1-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
-
Eine
Suspension von 3-Bromphenylhydrazin-Hydrochlorid (3,78 g, 17 mmol)
in Formamid (15 ml) wurde 16 Stunden auf 140°C erhitzt. Die Reaktionsmischung
wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, in Dichlormethan (100
ml) verdünnt
und mit Wasser (2 × 100
ml) gewaschen. Die organische Phase wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und zur Trockene eingedampft, um 1-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
(3,44 g) als einen dunklen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 8,57 (1H, s), 8,11 (1H, s),
7,90 (1H, t, J 2 Hz), 7,62-7,64 (1H, m), 7,53-7,55 (1H, m), 7,38
(1H, t, J 8 Hz).
-
b) 1-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1H-[1,2,4]triazol
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
1-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
(0,7 g, 3,12 mmol), Bis(neopentylglycolato)diboron (0,776 g, 3,44
mmol), Kaliumacetat (0,919 g, 9,36 mmol) und [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(127 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (28 ml) verwendet wurde, um die
Titelverbindung (0,34 g, 43%) zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,04 (6H, s), 3,80 (4H, s),
7,49 (1H, t, J 7,7 Hz), 7,73-7,78 (1H, m), 7,83 (1H, d, J 7,4 Hz),
8,05 (1H, d, J 1,8 Hz), 8,10 (1H, s), 8,62 (1H, s); MS (ES+) m/z 190.
-
c) 7-[3-([1,2,4]Triazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
1-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1H-[1,2,4]triazol
(192 mg, 0,75 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,1 g, 0,375 mmol), 2M Na2CO3 (0,75
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,022 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(2 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt und mit Et2O verrieben, um die
Titelverbindung zu ergeben (68 mg, 55%): 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,72 (1H, t, J 7,8 Hz), 7,76-7,80
(1H, m), 8,09-8,13 (1H, dt, J 7,8, 1,3 Hz), 8,17 (1H, s), 8,57 (1H,
t, J 1,9 Hz), 8,67 (1H, s), 8,71 (1H, s), 8,87 (1H, s); MS (ES+) m/z 332 [M + H]+.
-
BEISPIEL 40
-
7-[3-(2-Methyl-2H-(1,2,3]triazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 5-(3-Bromphenyl)-1-(2-trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,3]triazol
-
Eine
Lösung
von Butyllithium (5,0 mmol) in Hexanen (1,6M, 3,13 ml) wurde zu
einer gerührten
Lösung von
1-(2-Trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,3]triazol (1,0 g, 5,0
mmol) in THF (50 ml) bei -78°C
unter Stickstoff zugegeben. Die resultierende Mischung wurde 30
Minuten bei -78°C
gerührt
und dann auf Raumtemperatur erwärmt
und wieder auf -78°C
abgekühlt.
Anschließend
wurde eine Lösung
von Zinkchlorid (685 mg, 5,0 mmol) in THF (10 ml) zugegeben und
die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur erwärmt. 3-Iodbrombenzol (640 μl, 5,0 mmol)
und Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II) (176 mg, 5 Mol-%)
wurden zugegeben, und die resultierende Lösung wurde 14 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde in 1N HCl-Lösung (50 ml) gegossen und dann
mit Diethylether (2 × 50
ml) extrahiert. Die vereinten organischen Extrakte wurden mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und unter
vermindertem Druck eingeengt. Der rohe Rückstand wurde dann durch Säulenchromatographie
gereinigt (Kieselgel, 50% Et2O/Isohexan),
um das substituierte Triazol (480 mg, 27%) zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,99 (2H, s), 7,65-7,55 (2H,
m), 7,34 (1H, t, J 7,8 Hz), 5,66 (2H, s), 3,77 (2H, t, J 8,1 Hz),
0,94 (2H, m), 0,00 (9H, s).
-
b) 5-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,3]triazol
-
Eine
Mischung aus 5-(3-Bromphenyl)-1-(2-trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,3]triazol
(1,27 g, 3,6 mmol), 2N HCl (30 ml) und Ethanol (30 ml) wurde 3 Stunden
auf 60°C
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter vermindertem Druck auf etwa 5 ml eingeengt. Der resultierende Feststoff
wurde abfiltriert und unter Vakuum getrocknet, um die Titelverbindung
zu ergeben (776 mg, 97%): 1H-NMR (360 MHz,
DMSO-d6) δ 8,46
(1H, s), 8,07 (1H, s), 7,89 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,55 (1H, d, J 7,8
Hz), 7,42 (1H, t, J 7,8 Hz).
-
c) 5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol,
4-(3-Bromphenyl)-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol und 4-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol
-
Methyliodid
(323 μl,
5,2 mmol) wurde zu einer gerührten
Mischung von 5-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,3]triazol
(776 mg, 3,46 mmol) und Kaliumcarbonat (1,19 g, 8,6 mmol) in DMF
(20 ml) bei Raumtemperatur unter Stickstoff zugegeben. Die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht gerührt
und dann unter vermindertem Druck eingeengt. Wasser (50 ml) wurde
zugegeben, und anschließend
wurde die Mischung mit Ethylacetat (3 × 50 ml) extrahiert. Die vereinten
organischen Extrakte wurden unter vermindertem Druck eingeengt,
während
sie trocken auf Kieselgel geladen wurden. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, 50% Et2O/Isohexan) gereinigt,
um zunächst
4-(3-Bromphenyl)-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol (344 mg, 42%) zu ergeben,
die Lösungsmittelpolarität wurde
auf 80% Et2O/Isohexane erhöht, um 5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol (15
mg, 2%) zu ergeben, und dann wurde die Lösungsmittelpolarität auf 100%
Et2O erhöht,
um 4-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol (147 mg, 18%) zu
ergeben.
4-(3-Bromphenyl)-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,94 (1H,
s), 7,81 (1H, s), 7,68 (1H, d, J 7,0 Hz), 7,47 (1H, d, J 7,1 Hz),
7,29 (1H, t, J 7,1 Hz), 4,24 (3H, s).
5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,73 (1H,
s), 7,68-7,57 (2H, m), 7,43-7,33 (2H, m), 4,08 (3H, s).
4-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,3]triazol: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,98 (1H,
s), 7,80-7,73 (2H, m), 7,45 (1H, d, J 7,9 Hz), 7,29 (1H, t, J 7,9
Hz), 4,16 (3H, s).
-
d) 4-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol
-
Eine
Mischung aus 4-(3-Bromphenyl)-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol (344 mg,
1,45 mmol), Bis(neopentylglycolato)diboron (343 mg, 1,52 mmol),
Kaliumacetat (425 mg, 4,33 mmol) und [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(59 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (20 ml) wurde mit einem Stickstoffstrom
10 Minuten lang entgast und dann 16 Stunden auf 110°C erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde in zwei Teil aufgetrennt, dann unter
vermindertem Druck eingeengt und ohne weitere Reinigung verwendet:
MS (ES+) m/z 272 [M + H]+.
-
e) 7-[3-(2-Methyl-2H-[1,2,3]triazol-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
4-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]-dioxaborinan-2-yl)phenyl]-2-methyl-2H-[1,2,3]triazol
(190 mg, 0,7 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,156 g, 0,585 mmol), 2M Na2CO3 (0,70
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,034 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(2 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 50% Et2O/Toluol) gereinigt und
aus Toluol umkristallisiert, um die Titelverbindung (68 mg, 34%)
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 4,28
(3H, s), 7,63 (1H, t, J 7,8 Hz), 7,87 (1H, dt, J 7,8, 1,4 Hz), 7,91
(1H, s), 8,05-8,09 (1H, m), 8,52 (1H, t, J 1,4 Hz), 8,68 (1H, s),
8,85 (1H, s); MS (ES+) m/z 346 [M + H]+.
-
BEISPIEL 41
-
7-[3-(1-Methyl-1H-[1,2,4]triazol-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 5-(3-Bromghenyl)-1-(2-trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,4]triazol
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 40, Schritt a, beschrieben durchgeführt, wobei
1-(2-Trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,4]triazol
(5,34 g, 26,8 mmol), Butyllithium (26,8 mmol, 1,6M in Hexanen, 16,8
ml), Zinkchlorid (3,65 g, 26,8 mmol), 3-Iodbrombenzol (3,42 ml,
26,8 mmol) und Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium(II) (942 mg,
5 Mol-%) verwendet wurden, um die Titelverbindung (2,98 g, 31%)
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 8,11
(1H, s), 7,94 (1H, s), 7,86 (1H, d, J 7,7 Hz), 7,62 (1H, d, J 7,8
Hz), 7,37 (1H, t, J 7,8 Hz), 5,49 (2H, s), 3,79 (2H, t, J 8,3 Hz),
0,97 (2H, t, J 8,3 Hz), 0,00 (9H, s).
-
b) 5-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 40, Schritt b, beschrieben durchgeführt, wobei
5-(3-Bromphenyl)-1-(2-trimethylsilanylethoxymethyl)-1H-[1,2,4]triazol
(2,88 g, 8,1 mmol), 2N HCl (50 ml) und Ethanol (50 ml) verwendet
wurden, um die Titelverbindung (1,62 g, 89%) zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 8,70 (1H,
s), 8,16 (1H, s), 8,01 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,63 (1H, d, J 7,8 Hz),
7,46 (1H, t, J 7,8 Hz).
-
c) 5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol
und 3-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 40, Schritt c, beschrieben durchgeführt, wobei
5-(3-Bromphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
(1,60 g, 7,2 mmol), K2CO3 (2,47
g, 17,8 mmol) und Mel (667 μl,
10,7 mmol) verwendet wurden. Der Rückstand wurde durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, 80% Et2O/Isohexan) gereinigt,
um zunächst
5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol (190 mg, 11 %) zu ergeben,
und anschließend
wurde die Lösungsmittelpolarität auf 100%
EtOAc erhöht,
um 3-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol
(935 mg, 55%) zu ergeben.
5-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,95 (1H,
s), 7,86 (1H, s), 7,68-7,58 (2H, m), 7,39 (1H, t, J 7,9 Hz), 4,01
(3H, s).
3-(3-Bromphenyl)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,26 (1H,
s), 8,05 (1H, s), 8,05 (1H, s), 8,02 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,51 (1H,
d, J 7,8 Hz), 7,30 (1H, t, J 7,8 Hz), 3,97 (3H, s).
-
d) 3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol
-
Eine
Mischung aus 3-(3-Bromphenol)-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol (935 mg,
3,93 mmol), Bis(neopentylglycolato)diboron (932 mg, 4,13 mmol),
Kaliumacetat (1,16 g, 11,8 mmol) und [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(160 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (40 ml) wurde 10 Minuten mit einem
Stickstoffstrom entgast und dann 12 Stunden auf 110°C erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingeengt und
mit Wasser (50 ml) versetzt; dies wurde mit Ethylacetat (2 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinten Extrakte wurden mit Salzlösung (25
ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und eingeengt,
um die Titelverbindung (106 mg, 99%) zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 8,55 (1H, s), 8,13 (1H, d,
J 7,8 (Hz), 8,07 (1H, s), 7,83 (1H, d, J 7,8 Hz), 7,42 (1H, t, J
7,8 Hz), 3,97 (1H, s), 3,77 (4H, s), 1,02 (6H, s); MS (ES+) m/z 204 (ArB(OH)2, [M
+ H]+).
-
e) 7-[3-(1-Methyl-1H-[1,2,4]triazol-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
3-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-1-methyl-1H-[1,2,4]triazol
(515 mg, 1,9 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,461 g, 1,73 mmol), 2M Na2CO3 (1,9
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,1 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(4 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt und mit Et2O verrieben, um die
Titelverbindung (346 mg, 58%) zu ergeben. 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 4,02 (3H, s), 7,64 (1H, t,
J 7,9 Hz), 8,11 (1H, s), 8,16 (1H, dt, J 8,2, 1,6 Hz), 8,21 (1H,
dt, J 8,2, 1,6 Hz), 8,71 (1H, s), 8,81 (1H, t, J 1,4 Hz), 8,84 (1H,
s); MS (ES+) m/z 346 [M + H]+.
-
BEISPIEL 42
-
7-[4-Fluor-3-(imidazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 1-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-1H-imidazol
-
2-Fluor-5-nitroanilin
(4,0 g, 25,6 mmol) wurde mit Triethylorthoformiat (9,37 ml, 56,3
mmol) behandelt und die resultierende Mischung 45 Minuten auf 120°C erwärmt, während man
das erzeugte Ethanol abdestillieren ließ. Die Reaktionsmischung wurde
auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit Methanol (50 ml) versetzt, gefolgt von Aminoacetaldehyddimethylacetal
(9,49 ml, 87,1 mmol). Anschließend
wurde die Reaktionsmischung 3,5 Stunden auf 80°C erwärmt, bevor sie auf Raumtemperatur
abgekühlt
und das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck entfernt wurde. 1,2-Dimethoxyethan (80 ml) wurde zugegeben,
und innerhalb von 10 Minuten wurde eine Lösung von Titan(IV)chlorid (35,9
ml) in Dichlormethan (1,0M, 50,2 mmol) tropfenweise zugegeben [Anmerkung:
exotherm]. Die resultierende Mischung wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt und
anschließend
7 Stunden zum Rückfluß erhitzt.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Mischung in 10%ige NaOH-Lösung (200
ml) gegossen und mit Chloroform (600 ml) versetzt. Die organischen Bestandteile
wurden abgetrennt und die wäßrigen Bestandteile
mit CHCl3 (2 × 150 ml) extrahiert. Die vereinten organischen
Extrakte wurden mit Salzlösung
(150 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4) und
unter vermindertem Druck eingeengt, während sie auf Silica geladen
wurden. Dies wurde anschließend
durch Säulenchromatographie
(Kieselgel, EtOAc) gereinigt, um die Titelverbindung (300 mg, 6%)
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 8,37-8,32
(1H, m), 8,30-8,22 (1H, m), 7,92 (1H, s), 7,48 (1H, t, J 9,3 Hz),
7,34 (1H, s), 7,28 (1H, d, J 4,0 Hz); MS (ES+)
m/z 208 [M + H]+.
-
b) 4-Fluor-3-(imidazol-1-yl)phenylamin
-
1-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-1H-imidazol
(300 mg, 1,45 mmol) wurde wie in Beispiel 37, Schritt b, beschrieben
unter Verwendung von Zinn(II)chlorid (1,14 g, 6,0 mmol) in Ethanol
(10 ml) reduziert, um die Titelverbindung (158 mg, 62%) zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,81 (1H,
s), 7,22 (1H, s), 7,18 (1H, s), 7,02 (1H, dd, J 10,2, 8,8 Hz), 6,68-6,54
(2H, m); MS (ES+) m/z 178 [M + H]+.
-
c) 1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-imidazol
-
4-Fluor-3-(imidazol-1-yl)phenylamin
(158 mg, 0,89 mmol) wurde mit Kupfer(II)bromid (219 mg, 0,98 mmol)
und tert.-Butylnitrit (265 μl,
2,22 mol) in Acetonitril (20 ml) wie in Beispiel 37, Schritt c,
beschrieben behandelt, um nach der Säulenchromatographie (Kieselgel,
5% MeOH/CH2Cl2 +
1 % Et3N) die Titelverbindung (162 mg, 75%)
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 7,82
(1H, s), 7,55 (1H, dd, J 6,8, 2,4 Hz), 7,49-7,42 (1H, m), 7,26-7,12
(3H, m); MS (ES+) m/z 241, 243 (1:1, [M
+ H]+).
-
d) 1-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]-1H-imidazol
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt d, beschrieben durchgeführt, wobei
1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-imidazol
(0,2 g, 0,83 mmol), Bis(neopentylglycolato)diboron (0,21 g, 0,91
mmol), Kaliumacetat (0,25 g, 2,5 mmol) und [1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II)
(34 mg, 5 Mol-%) in 1,4-Dioxan (15 ml) verwendet wurden, um den
erwünschten
Boronatester (quantitativ) zu ergeben: MS (ES+)
m/z 206.
-
e) 7-[4-Fluor-3-(imidazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben durchgeführt, wobei
1-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]-1H-imidazol
(344 mg, 1,67 mmol), 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,446 g, 1,67 mmol), 2M Na2CO3 (1,67
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,096 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(6 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt und mit Et2O verrieben, um die
Titelverbindung (77 mg, 13%) zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,29 (1H, s), 7,35 (1H, d,
J 1,4 Hz), 7,50 (1H, t, J 9,1 Hz), 7,92 (1H, s), 8,04-8,08 (1H,
m), 8,30 (1H, dd, J 7,0, 2,1 Hz), 8,64 (1H, s), 8,84 (1H, s); MS
(ES+) m/z 349 [M + H]+.
-
BEISPIEL 43
-
7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
-
2-Brom-1-fluor-4-nitrobenzol
wurde in Tetrahydrofuran (75 ml) gelöst und mit Ethanol (75 ml)
und Zinn(II)chlorid-Dihydrat versetzt, und man ließ die Mischung
4 Stunden bei Umgebungstemperatur stehen. Das Lösungsmittel wurde abgedampft
und der Rückstand
mit eiskalter 2N Natriumhydroxidlösung (200 ml) behandelt. Die
resultierende Aufschlämmung
wurde 30 Minuten gerührt,
dann mit Dichlormethan (3 × 200
ml) extrahiert. Die vereinte organische Phase wurde mit Wasser (200
ml) und Salzlösung
(200 ml) gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und eingedampft, um 3-Brom-4-fluorphenylamin
(7,92 g, 92%) als ein gelbes Öl
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,53
(2H, s), 6,53-6,57 (1H, m), 6,83-6,85 (1H, m), 6,90 (1H, dd, J 9,
9 Hz).
-
Eine
Mischung aus 3-Brom-4-fluorphenylamin (7,92 g, 41,7 mmol), Diethyl(3-pyridyl)boran
(6,74 g, 45,9 mmol), Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,96
g, 0,83 mmol) und Kaliumcarbonat (17,26 g, 125 mmol) in 1,2-Dimethoxyethan
(30 ml) und Wasser (15 ml) wurde 20 Stunden auf 80°C erwärmt. Nach
dem Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde die Reaktion zwischen Ethylacetat
(500 ml) und Wasser (500 ml) aufgetrennt. Die organischen Bestandteile
wurden mit Salzlösung
(400 ml) gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt.
Die Reinigung des Rückstandes
durch Flashchromatographie (Kieselgel, 0–20% EtOAc/CH2Cl2) ergab 4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenylamin
(3,64 g, 46%) als ein farbloses Öl,
das sich beim Stehen zu einem weißen Feststoff verfestigte: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 3,65 (2H, s),
6,65-6,72 (2H, m), 6,99 (1H, dd, J 9, 9 Hz), 7,33-7,37 (1H, m),
7,84-7,86 (1H, m), 8,58 (1H, d, J 4 Hz), 8,76 (1H, m).
-
Eine
warme Lösung
von 4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenylamin (3,64 g, 19,3 mmol) in 1,4-dioxan (10 ml) wurde
mit einer 48%igen wäßrigen Bromwasserstoffsäurelösung (100
ml) behandelt. Die resultierende Suspension wurde auf 0°C abgekühlt, bevor
sie tropfenweise innerhalb von 20 Minuten mit einer Lösung von
Natriumnitrit (1,53 g, 22,2 mmol) in Wasser (4 ml) behandelt wurde.
Nach 2stündigem
Rühren
bei 0°C
wurde eine gekühlte
(0°C) Lösung von
Kupfer(I)bromid (8,31 g, 57,9 mmol) in 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (30
ml) zu der Reaktion zugegeben, welche 10 Minuten bei 0°C gerührt wurde,
dann 20 Minuten auf 50°C
erwärmt
wurde. Die Reaktion wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, auf
eiskalten konzentrierten Ammoniak (500 ml) gegossen und das Produkt
in Ethylacetat (500 ml) extrahiert. Der organische Extrakt wurde
mit Wasser (300 ml) und Salzlösung
(300 ml) gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum zu
einem dunklen Öl
eingeengt. Die Reinigung durch trockene Flash-Säulenchromatographie (Kieselgel,
10–30%
EtOAc/Isohexan) ergab 3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin (3,1 g, 64%)
als einen weißen
Feststoff: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,09
(1H, dd, J 9, 1 Hz), 7,37-7,40 (1H, m), 7,46-7,51 (1H, m), 7,56-7,59 (1H,
m), 7,83-7,86 (1H, m), 8,63-8,65 (1H, m), 8,77-8,79 (1H, m).
-
3-(5-Brom-2-fluorphenyl)pyridin
(3,1 g, 12,3 mmol), Kaliumacetat (3,62 g, 36,9 mmol) und Bis(pinacolato)diboron
(3,75 g, 14,8 mmol) wurden in 1,4-Dioxan (40 ml) und Dimethylsulfoxid
(0,8 ml) gelöst
und die Mischung 15 Minuten mit N2 entgast.
Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(300 mg, 0,37 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 18 Stunden
auf 90°C
erwärmt.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt und zwischen Diethylether
(200 ml) und 1N Salzsäure
(50 ml) aufgetrennt. Die organischen Bestandteile wurden verworfen
und die wäßrige Phase
durch Zugabe von 4N Natriumhydroxidlösung auf pH 8 eingestellt und
mit Diethylether (2 × 500
ml) extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Salzlösung (50
ml) gewaschen, über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und auf Silica voradsorbiert.
Die Reinigung durch Flash-Säulenchromatographie
(Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan) ergab 3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(2,64 g, 72%) als ein gelbes Öl,
das beim Stehen kristallisierte: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 1,35 (12H, s), 7,20 (1H, dd,
J 10, 8 Hz), 7,35-7,39 (1H, m), 7,81-7,91 (3H, m), 8,61 (1H, dd,
J 5, 2 Hz), 8,82 (1H, s).
-
b) 7-[4-Fluor-3-(pyridin-3-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
3-[2-Fluor-5-(4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan-2-yl)phenyl]pyridin
(151 mg, 0,51 mmol) wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben
mit 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin (0,09 g, 0,34 mmol)
gekuppelt, wobei 2M Na2CO3 (0,51
ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (0,019 g) in 1,2-Dimethoxyethan
(2 ml) verwendet wurden. Der rohe Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 2,5% MeOH/CH2Cl2)
gereinigt und mit Et2O verrieben, um die
Titelverbindung (54 mg, 45%) zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,38-7,47 (2H, m), 7,94-7,97
(1H, m), 8,08-8,12 (1H, m), 8,24 (1H, dd, J 7,0, 2,3 Hz), 8,62 (1H,
s), 8,69 (1H, dd, J 4,8, 1,6 Hz), 8,82 (1H, s), 8,88 (1H, s); MS
(ES+) m/z 359, 360.
-
BEISPIEL 44
-
7-[4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure
-
Zu
einer entgasten Mischung von 2-Brom-5-fluorpyridin (1,88 g, 10,7
mmol), 2-(2-Fluor-5-nitrophenyl)-4,4,5,5-tetramethyl-[1,3,2]dioxaborolan
(3,13 g, 11,6 mmol) und Kaliumphosphat (8,2 g, 38,6 mmol) in 1,4-Dioxan
(40 ml) wurde Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt (189
mg) zugegeben und die Mischung 24 Stunden bei 90°C gerührt. Die Reaktion wurde auf
Umgebungstemperatur abgekühlt,
in Wasser (100 ml) gegossen und mit Ethylacetat (4 × 50 ml)
extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und zur Trockene eingedampft. Die
Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) und anschließend die Kristallisation aus
Isohexan ergaben 5-Fluor-2-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin
(1,23 g, 44%): MS (ES+) m/z 237.
-
Zu
einer Lösung
von 5-Fluor-2-(2-fluor-5-nitrophenyl)pyridin (1,23 g) in Ethanol
(70 ml) und Dichlormethan (30 ml) wurde Platin(IV)oxid (150 mg)
zugegeben und die Mischung auf einer Parr-Hydrierapparatur unter einer Wasserstoffatmosphäre 1 Stunde
bei 45 psi geschüttelt.
Die Filtration und das Eindampfen des Filtrats ergaben 4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenylamin:MS
(ES+) m/z 207.
-
4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenylamin
(1,2 g) wurde in 1,4-Dioxan (4 ml) und 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (30
ml) gelöst.
Die Lösung
wurde auf 0°C
abgekühlt.
Eine Lösung
von Natriumnitrit (478 mg) in Wasser (6 ml) wurde tropfenweise unter
Rühren
zugegeben, um eine Innentemperatur von unter 4°C beizubehalten. Anschließend wurde
die Mischung eine weitere Stunde bei 4°C gealtert. Eine Lösung von
Kupfer(I)bromid (2,58 g) in 48%iger wäßriger Bromwasserstoffsäure (10
ml) wurde anschließend
langsam zugegeben, um eine Reaktionstemperatur von unter 5°C beizubehalten.
Anschließend
wurde die resultierende Mischung 1 Stunde bei 5–10°C, 0,5 Stunden bei Umgebungstemperatur
gerührt
und dann 0,5 Stunden auf 50°C erwärmt. Die
Mischung wurde dann auf 4°C
abgekühlt
und durch Zugabe von 4N wäßrigem Natriumhydroxid (106
ml) basisch gemacht, gefolgt von 30%igem wäßrigem Ammoniumhydroxid (40
ml). Die Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert, die organische
Phase wurde über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, filtriert und zur Trockene
eingedampft. Der Rückstand
wurde chromatographiert (Kieselgel, 70% CH2Cl2/Isohexan) um 2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-5-fluorpyridin
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO) δ 8,74 (1H,
dd, J 2, 1 Hz), 8,05 (1H, dd, J 7, 3 Hz), 7,90 (2H, m), 7,69 (1H,
m), 7,38 (1H, dd, J 11, 9 Hz); MS (ES+)
m/z 270, 272.
-
Zu
2-(5-Brom-2-fluorphenyl)-5-fluorpyridin (0,94 g, 3,48 mmol) und
Bis(neopentylglycolato)diboron (0,943 g) in 1,4-Dioxan (12 ml) und
Dimethylsulfoxid (1,5 ml) wurden Kaliumacetat (0,725 g) und Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(100 mg) zugegeben. Die Mischung wurde mit Stickstoff entgast und
dann 15 Stunden bei 85°C
gerührt.
Beim Abkühlen
auf Umgebungstemperatur wurde 1N wäßriges Natriumhydroxid (32
ml) zugegeben und die Mischung 20 Minuten gerührt. Diethylether wurde zugegeben
und die wäßrige Phase
abgetrennt und mit Diethylether gewaschen. Die organischen Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen und die vereinten wäßrigen Phasen filtriert, dann
durch Zugabe von 2N wäßriger Salzsäure (18
ml) auf pH 5 angesäuert.
Der resultierende weiße
Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen
und im Vakuum getrocknet, um 4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 8,73 (1H,
dd, J 2 und 1), 8,33 (1H, dd, J 9 und 2), 8,17 (2H, s), 7,87 (3H,
m), 7,31 (1H, dd, J 12 und 8).
-
b) 7-[4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
4-Fluor-3-(5-fluorpyridin-2-yl)phenylboronsäure (61
mg, 0,25 mmol) wurde wie in Beispiel 37, Schritt e, beschrieben
mit 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin (0,046 g,
0,17 mmol) gekuppelt, wobei 2M Na2CO3 (0,26 ml) und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
(0,010 g) in 1,2-Dimethoxyethan (2 ml) verwendet wurden. Der rohe
Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 2,5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt und
mit Et2O verrieben, um die Titelverbindung
(23 mg, 35%) zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz,
CDCl3) δ 7,39
(1H, dd, J 8,8, 10,8 Hz), 7,51-7,56 (1H, m), 8,89-7,94 (1H, m),
8,14-8,17 (1H, m), 8,63 (1H, d, J 2,7 Hz), 8,66 (1H, s), 8,74 (1H,
dd, J 7,4, 2,3 Hz), 8,83 (1H, s); MS (ES+)
m/z 378 [M + H]+.
-
BEISPIEL 45
-
7-[3-(Pyrrol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 3-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylamin
-
Diese
Reaktion wurde wie in Beispiel 6, Schritt b, durchgeführt, wobei
eine Mischung aus 3-Aminophenylboronsäure (290
mg, 1,87 mmol) und 7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(250 mg, 0,93 mmol) verwendet wurde. Der Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 35% EtOAc/Isohexan) gereinigt, um 105 mg (41%) der Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,87 (2H,
br. s), 6,80 (1H, ddd, J 7,9, 2,4, 0,8 Hz), 7,34 (1H, t, J 7,9 Hz),
7,46-7,43 (2H, m), 8,57 (1H, s), 8,77 (1H, s); MS (ES+)
m/z 280 [M + H]+.
-
b) 7-[3-(Pyrrol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Mischung aus 3-(3-Trifluormethzylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylamin
und 2,5-Dimethoxytetrahydrofuran
in Essigsäure
wurde 20 Minuten auf 130°C
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und
unter vermindertem Druck eingeengt. Der Rückstand wurde durch Flashchromatographie
(Kieselgel, 10% Et2O/Isohexan) gereinigt,
um 40 mg (62%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (400
MHz, CDCl3) δ 6,41 (2H, t, J 2,2 Hz), 7,18
(2H, t, J 2,2 Hz), 7,51 (1H, ddd, J 8,3, 2,5, 1,1 Hz), 7,62 (1H, t,
J 8,3 Hz), 7,92 (1H, dt, J 8,8, 1,1 Hz), 8,21 (1H, t, J 2,2 Hz),
8,66 (1H, s), 8,81 (1H, s); MS (ES+) m/z
330 [M + H]+.
-
BEISPIEL 46
-
7-[3-(Pyridin-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 7-(3-Bromphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
3-(3-Trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylamin
(750 mg, 2,69 mmol) in 1,4-Dioxan
(15 ml) und 48%igem HBr (6 ml) wurde auf 0°C abgekühlt, dann portionsweise mit
Natriumnitrit (204 mg, 2,96 mmol) als Lösung in Wasser (2 ml) versetzt.
Die Mischung wurde 1 Stunde bei 4°C
gerührt,
dann wurde eine Lösung
von Kupfer(I)bromid in 48%iger HBr zugegeben, wobei die Temperatur
unter 4°C
gehalten wurde. Schließlich
wurde die Lösung
1 Stunde bei 5–10°C gerührt, und
man ließ sie
auf Raumtemperatur erwärmen. Zu
der Reaktionsmischung wurde 4N NaOH (30 ml) zugegeben, gefolgt von
30%igem wäßrigem Ammoniak (15
ml). Die resultierende Mischung wurde mit Dichlormethan (3 × 25 ml)
extrahiert, und die organischen Extrakte wurden vereint, mit MgSO4 getrocknet und unter vermindertem Druck
eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, 10% EtOAc/Isohexan und anschließend 20%
Et2O/Isohexan) gereinigt, um 193 mg (21%)
der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (360
MHz, CDCl3) δ 7,44 (1H, t, J 8,1 Hz), 7,61
(1H, d, J 8,1 Hz), 8,01 (1H, d, J 8,1 Hz), 8,30 (1H, s), 8,61 (1H,
s), 8,81 (1H, s); MS (ES+) m/z 343, 345.
-
b) 7-[3-(Pyridin-4-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Mischung aus 7-(3-Bromphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(21 mg, 0,06 mmol), 4-Pyridylboronsäure (11 mg, 0,09 mmol) und
2M Na2CO3 (0,09
ml) in 1,2-Dimethoxyethan (1,5 ml) wurde mit einem Stickstoffstrom
10 Minuten entgast. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (4 mg,
0,003 mmol) wurde zugegeben und die Mischung 12 Stunden bei 65°C unter Stickstoff
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
auf Raumtemperatur wurde die Mischung mit Ethylacetat verdünnt und
zwischen Wasser (20 ml) und Ethylacetat (30 ml) aufgetrennt. Die
organischen Extrakte wurden getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 5% MeOH/CH2Cl2) gereinigt und mit Diethylether verrieben,
um 9,2 mg (44%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,58 (2H, m), 7,70 (1H, t,
J 7,3 Hz), 7,74-7,77 (1H, m), 8,13 (1H, dt, J 7,3, 1,6 Hz), 8,39
(1H, t, J 1,6 Hz), 8,68 (1H, s), 8,72 (2H, m), 8,83 (1H, s); MS
(ES+) m/z 342 [M + H]+.
-
BEISPIEL 47
-
7-[3-(Thiazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Mischung aus 7-(3-Bromphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][,2,4]triazin
(0,2 g, 0,58 mmol), 2-Tributylstannylthiazol (0,44 g, 1,17 mmol)
und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (67 mg, 0,06 mmol) in
THF (2 ml) wurde mit einem N2-Strom 10 Minuten
entgast und 12 Stunden bei 65°C
gerührt.
Nach dem Abkühlenlassen
auf Raumtemperatur wurde die Mischung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie (Kieselgel, 25% EtOAc/Isohexan)
gereinigt und mit Et2O verrieben, um 64
mg (32%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, CDCl3) δ 7,42 (1H, d, J 3,2 Hz), 7,65
(1H, t, J 7,9 Hz), 7,94 (1H, d, J 3,2 Hz), 8,04 (1H, dq, J 7,9,
1,0 Hz), 8,06 (1H, dq, J 7,9, 1,0 Hz), 8,71 (1H, s), 8,76 (1H, t,
J 1,6 Hz), 8,86 (1H, s); MS (ES+) m/z 348
[M + H]+.
-
BEISPIEL 48
-
7-[3-(5-Fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
a) 7-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Lösung
von 7-(3-Bromphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,380 g, 1,11 mmol) in 1,4-Dioxan (50 ml) wurde durch dreimaliges
Evakuieren und Wiederbefüllen
mit Stickstoff entgast, bevor Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt (0,045 g,
0,055 mmol), Kaliumacetat (0,326 g, 3,32 mmol) und Bis(neopentylglycolato)diboron
(0,253 g, 1,12 mmol) zugegeben wurden. Die Mischung wurde erneut
entgast, bevor sie 12 Stunden zur Rückflußtemperatur erhitzt wurde.
Die Mischung wurde zwischen Wasser (15 ml) und Diethylether (15
ml) aufgetrennt. Die wäßrige Schicht
wurde mit Diethylether (3 × 15
ml) gewaschen, und die organischen Extrakte wurden vereint, getrocknet
(MgSo4) und unter vermindertem Druck eingeengt,
um 421 mg (quantitativ) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 1,06 (6H,
s), 3,82 (4H, s), 7,55 (1H, t, J 7,7 Hz), 7,91 (1H, dt, J 7,7, 1,2
Hz), 8,19 (1H, dq, J 7,7, 1,2 Hz), 8,44 (1H, s), 8,64 (1H, s), 8,81
(1H, s); MS (ES+) m/z 309.
-
b) 7-[3-(5-Fluorpyridin-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
7-[3-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
(0,2 g, 0,53 mmol) wurde zu 1,2-Dimethoxyethan (2 ml), 2-Brom-5-fluorpyridin
(94 mg, 0,53 mmol) und 2N Na2CO3 (0,53
ml) zugegeben. Die Mischung wurde mit einem Stickstoffstrom 10 Minuten
lang entgast, bevor Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (31
mg, 0,027 mmol) zugegeben und die Mischung 6 Stunden auf 80°C erwärmt wurde.
Die Mischung wurde auf Umgebungstemperatur abgekühlt, bevor sie zwischen Wasser
(15 ml) und Ethylacetat (15 ml) aufgetrennt wurde. Die organischen
Extrakte wurden anschließend
mit NaOH (15 ml) gewaschen, getrocknet (MgSO4)
und im Vakuum eingedampft. Der Rückstand
wurde durch Chromatographie (Kieselgel, 3% MeOH/CH2Cl2) gereinigt, dann mit Diethylether verrieben,
um 53 mg (28%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,51-7,56 (1H, m), 7,67 (1H,
t, J 7,7 Hz), 7,83 (1H, dd, J 9,2, 4,1 Hz), 8,03 (1H, dq, J 7,7,
1,0 Hz), 8,14 (1H, dq, J 7,7, 1,0 Hz), 8,60 (1H, d, J 3,1 Hz), 8,70
(1H, s), 8,72 (1H, t, J 1,6 Hz), 8,84 (1H, s); MS (ES+)
m/z 360 [M + H]+.
-
BEISPIEL 49
-
7-[4-Fluor-3-(pyrazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Lösung
von Pyrazol (6,8 g, 100 mmol) wurde in N,N-Dimethylformamid (80
ml) gebildet und auf 0°C
abgekühlt.
Ausreichend Natriumhydrid (4,36 g, 182 mmol) wurde zugegeben, bis
die Wasserstoffentwicklung abgeklungen war. Während die Temperatur bei 0°C gehalten
wurde, wurde 3,4-Difluornitrobenzol (10 ml, 95 mmol) tropfenweise
zugegeben. Die Mischung wurde 18 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die
Mischung wurde zu Wasser (1 l) gegeben und der resultierende gelbe
Niederschlag abfiltriert und sauggetrocknet. Die Reinigung des Filters
durch Chromatographie auf Kieselgel mit Dichlormethan als Elutionsmittel,
dann die Umkristallisation aus Dichlormethan mit Isohexan, ergab
1-(2-Fluor-4-nitrophenyl)-1H-pyrazol als einen gelben Feststoff: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 6,57 (1H,
dd, J 3, 2 Hz), 7,82 (1H, d, J 2 Hz), 8,14-8,20 (3H, m), 8,25-8,30 (1H, m).
-
Eine
Lösung
von 1-(2-Fluor-4-nitrophenyl)-1H-pyrazol (3 g, 14,5 mmol) und Platin(IV)oxid
(100 mg) in Ethanol (100 ml) mit Ethylacetat (100 ml) wurde 30 Minuten
unter 40 psi Wasserstoff reduziert, dann filtriert und das Lösungsmittel
entfernt, um 5-Fluor-4-(pyrazol-1-yl)phenylamin als ein farbloses Öl zu ergeben:
MS (ES+) m/z 178 [M + H]+.
-
Zu
einer Lösung
von 5-Fluor-4-(pyrazol-1-yl)phenylamin (2,56 g, 14,5 mmol) in Tetrahydrofuran
(50 ml) wurde tropfenweise eine Lösung von Pyridiniumtribromid
(5,09 g, 15,9 mmol) in Tetrahydrofuran (50 ml) zugegeben. Die Mischung
wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt, dann mit Diethylether
(250 ml) verdünnt. Nach
weiterem 30minütigem
Rühren
wurde der Niederschlag abfiltriert und mit Diethylether (50 ml × 2) gewaschen.
Der weiße
Feststoff wurde in Wasser (200 ml) gelöst und mit Ethylacetat (100
ml ×× 3) extrahiert.
Die vereinten organischen Phasen wurden über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und das Lösungsmittel
entfernt, um ein oranges Öl
zu ergeben. Die Reinigung durch Chromatographie (Kieselgel, CH2Cl2) ergab 2-Brom-5-fluor-4-(pyrazol-1-yl)phenylamin
als einen weißen
Feststoff: MS (ES+) m/z 256 und 258 [M +
H]+.
-
Eine
Lösung
von 2-Brom-5-fluor-4-(pyrazol-1-yl)phenylamin (1,94 g, 7,58 mmol)
wurde in Schwefelsäure
(50%ig, 40 ml) gebildet und auf 0°C
abgekühlt.
Natriumnitrit (732 mg, 10,6 mmol) wurde tropfenweise als eine Lösung in
Wasser (5 ml) zugegeben, wobei die Innentemperatur bei <5°C gehalten
wurde. Die Mischung wurde 1 Stunde bei 0°C gerührt. Ethanol (5 ml) und anschließend Eisensulfat-Heptahydrat
(1,05 g, 3,79 mmol) wurden zugegeben, und man ließ die Mischung
2 Stunden auf Raumtemperatur erwärmen.
Die Mischung wurde auf 0°C
abgekühlt
und mit Natriumhydroxidlösung
(4N) neutralisiert, dann mit Ethylacetat (4 × 50 ml) extrahiert. Die vereinten
organischen Phasen wurden über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel entfernt, um ein
oranges Öl
zu ergeben. Die Reinigung durch Chromatographie auf Kieselgel mit
Dichlormethan als Elutionsmittel ergab 1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-pyrazol
als einen orangen Feststoff: (400 MHz, CDCl3) δ 6,49 (1H,
dd, J 3, 2 Hz), 7,12 (1H, dd, J 11, 9 Hz), 7,34-7,39 (1H, m), 7,75
(1H, d, J 2 Hz), 8,02 (1H, t, J 3 Hz), 8,13 (1H, dd, J 7, 2 Hz).
-
Eine
entgaste Lösung
von 1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-pyrazol (1 g, 4,15 mmol) und Bis(neopentylglycolato)diboron
(1,03 g, 4,56 mmol) wurde in 1,4-Dioxan (20 ml) mit Dimethylsulfoxid
(0,4 ml) gebildet. Kaliumacetat (815 mg, 8,3 mmol) und Dichlor[1,1'-bis(diphenylphosphino)ferrocen]palladium(II)-Dichlormethan-Addukt
(60 mg, 0,1 mmol) wurden zugegeben und die Mischung 18 Stunden bei
80°C gerührt. Man
ließ die
Reaktion auf Umgebungstemperatur abkühlen und entfernte das Lösungsmittel
unter vermindertem Druck. Der Rückstand
wurde in 2N Natriumhydroxidlösung
(50 ml) gelöst
und filtriert. Das Filtrat wurde mit Diethylether (3 × 50 ml)
gewaschen, dann auf 0°C
abgekühlt
und mit konzentrierter Salzsäure
neutralisiert. Der resultierende Niederschlag wurde abfiltriert
und über
Phosphorpentoxid getrocknet, um 1-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]-1H-pyrazol
als einen weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, DMSO-d6) δ 0,96
(6H, s), 3,78 (4H, s), 6,57 (1H, t, J 2 Hz), 7,44 (1H, dd, J 12,
8 Hz), 7,67-7,71
(1H, m), 7,79 (1H, d, J 2 Hz), 8,08 (1H, dd, J 9, 2 Hz), 8,21 (1H,
t, J 3 Hz).
-
7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
wurde wie in Beispiel 3, Schritt f, im letzten Abschnitt beschrieben
mit 1-[5-(5,5-Dimethyl-[1,3,2]dioxaborinan-2-yl)-2-fluorphenyl]-1H-pyrazol gekuppelt,
um 41 mg (39%) der Titelverbindung zu ergeben: 1H-NMR
(360 MHz, DMSO-d6) δ 6,63 (1H, t, J 2,1 Hz), 7,74
(1H, dd, J 8,7, 11,2 Hz), 8,23 (1H, ddd, J 2,1, 4,2, 8,7 Hz), 8,31
(1H, t, J 2,8 Hz), 8,71 (1H, dd, J 2,5, 7,7 Hz), 9,00 (1H, s), 9,41
(1H, s); MS (ES+) m/z 349 [M + H]+.
-
BEISPIEL 50
-
7-[4-Fluor-3-([1,2,4]triazol-1-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
1H-NMR-[1,2,4]Triazol (6,91 g, 100 mmol)
wurde mit Natriumhydrid (4,3 g, 180 mmol), dann mit 3,4-Difluornitrobenzol
(10 ml, 95 mmol), wie in Beispiel 49 umgesetzt, um 1-(2-Fluor-4-nitrophenyl)-1H-[1,2,4]triazol
als einen gelben Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 8,19-8,28 (4H, m), 8,85 (1H,
d, J 3 Hz).
-
1-(2-Fluor-4-nitrophenyl)-1H-[1,2,4]triazol
(3 g, 14 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
49 reduziert, um 5-Fluor-4-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylamin als einen
weißen
Feststoff zu ergeben: 1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ 3,99
(2H, s), 6,51-6,56 (2H, m), 7,50 (1H, t, J 9 Hz), 8,07 (1H, s),
8,45 (1H, d, J 3 Hz).
-
5-Fluor-4-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylamin
(2,2 g, 12 mmol) wurde durch das Verfahren von Beispiel 49 bromiert,
um 2-Brom-5-fluor-4-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylamin als einen weißen Feststoff
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 4,40
(2H, br. s), 6,65 (1H, d, J 12 Hz), 7,86 (1H, d, J 7 Hz), 8,08 (1H,
s), 8,47 (1H, d, J 3 Hz).
-
2-Brom-5-fluor-4-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylamin
(1,35 g, 5,24 mmol) wurde durch Anwendung des Verfahrens von Beispiel
49 desaminiert, um 1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-[1,2,4]triazol als
einen braunen Feststoff zu ergeben: 1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ 7,19 (1H, dd, J 11, 9 Hz),
7,46-7,50 (1H, m),
8,11-8,13 (2H, m), 8,69 (1H, d, J 3 Hz).
-
1-(5-Brom-2-fluorphenyl)-1H-[1,2,4]triazol
(1,1 g, 4,5 mmol) wurde mit Bis(neopentylglycolato)diboron (1,13
g, 5,0 mmol) durch Anwendung des Verfahrens in Beispiel 49 umgesetzt,
um 4-Fluor-3-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylboronsäure als einen weißen Feststoff
zu ergeben: MS (ES+) m/z 208 [M + H]+.
-
7-Brom-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
wurde wie in Beispiel 3, Schritt f, im letzten Abschnitt beschrieben
mit 4-Fluor-3-([1,2,4]triazol-1-yl)phenylboronsäure gekuppelt, um die Titelverbindung
zu ergeben: 1H-NMR (360 MHz, DMSO-d6) δ 7,82
(1H, dd, J 8,7, 10,5 Hz), 8,34-8,39
(1H, m), 8,39 (1H, s), 8,71 (1H, dd, J 2,4, 7,4 Hz), 9,02 (1H, s),
9,13 (1H, d, J 2,4 Hz); MS (ES+) m/z 350
[M + H]+.
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BEISPIEL 51
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7-[4-Fluor-3-(oxazol-2-yl)phenyl]-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
-
Eine
Lösung
von Trifluormethansulfonsäure-2-fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylester
(45 mg, 0,104 mmol), 2-(Tributylstannyl)oxazol (70 mg, 0,196 mmol),
Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (30 mg, 0,026 mmol) und
Kupfer(I)iodid (15 mg, 0,079 mmol) in 1,4-Dioxan (4 ml) wurde 30
Minuten auf 170°C
erhitzt, wobei ein Smith-Synthesizer-Mikrowellengerät verwendet wurde. Die Mischung wurde
im Vakuum eingedampft und der Rückstand
durch Chromatographie (Kieselgel, 8% Et2O/CH2Cl2) gereinigt und
anschließend
mit Diethylether verrieben, um 13 mg (35%) der Titelverbindung zu
ergeben: 1H-NMR (360 MHz, CDCl3) δ 7,37 (1H,
s), 7,42 (1H, dd, J 8,7, 10,2 Hz), 7,85 (1H, s), 8,19 (1H, ddd,
J 8,8, 4,6, 2,4 Hz), 8,66 (1H, s), 8,82 (1H, dd, J 9,1, 2,4 Hz),
8,86 (1H, s); MS (ES+) m/z 350.
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BEISPIELE 52 BIS 77
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Die
folgenden Beispiele wurde durch die gezeigten Verfahren hergestellt.
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BEISPIELE 78 BIS 101
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Die
folgenden Beispiele wurden auf eine ähnliche Weise wie Beispiel
46 hergestellt, wobei entweder Trifluormethansulfonsäure-2-fluor-5-(3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin-7-yl)phenylester oder 7-(3-Bromphenyl)-3-trifluormethylimidazo[1,2-b][1,2,4]triazin
verwendet wurde.
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