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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schneidklemmkontakt
bzw. ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück.
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Ein
Schneidklemmkontakt, wie er in 8 gezeigt
ist, ist als ein Beispiel des konventionellen Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstücks bzw. Schneidklemmkontakts
bekannt. Dieses Anschlußpaßstück ist wie
folgt. Ein Paar von Klingen bzw. Schneiden 2 ist ausgebildet,
um von linken und rechten Seitenwänden 1 vorzuragen
und zueinander zu schauen, indem Schnitte in die Seitenwände 1 gemacht
werden und geschnittene Abschnitte unter rechten Winkeln gebogen
werden. Eine Isolationsverlagerungsnut bzw. -rille 3 ist
zwischen den Klingen 2 derart ausgebildet, daß eine gerade
Kontaktnut bzw. -rille 5 kontinuierlich unter einer geneigten
bzw. verjüngten
Führungsnut
bzw. -rille 4 zur Verfügung gestellt
wird, deren Breite stufenweise bzw. zunehmend zu ihrem Bodenende
verschmälert
wird. Wenn ein beschichteter Draht W zu der Kontaktnut 5 von der
Führungsnut 4 gedrückt wird,
wird eine Beschichtung Wb durch einen Grenzabschnitt 6 zwischen
der Führungsnut 4 und
der Kontaktnut 5 geschnitten, und ein freigelegter Kern
Wa wird mit den Klingen 2 verbunden, während er dicht bzw. fest zwischen
Kontaktkanten bzw. -rillen 7 der Kontaktnut 5 gehalten
ist. Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstücke, die eine derartige Konstruktion
aufweisen, sind beispielsweise in der nicht geprüften japanischen Patentgebrauchsmusterpublikation
Nr. 2-150764 geoffenbart.
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Die
Führungsnut 4 der
Isolationsverlagerungsnut 3 funktioniert bzw. fungiert
hauptsächlich, um
den beschichteten Draht W zu dem Zentrum der Kontaktrille 5 zu
führen.
Es gibt zahlreiche Diskussionen betreffend die Form bzw. Gestalt
der Führungsrille 4,
umfassend bzw. beinhaltend ihren Neigungswinkel.
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Beispielsweise
ist, wenn die Neigung der Führungsrille 4 moderat
ist, die Führungsfunktion
eines Führens
des beschichteten Drahts W zu dem Zentrum der Kontaktrille 5 schlecht,
und nicht nur die Beschichtung Wb, sondern auch der Kern Wa können aufgrund
eines spitzen Winkels des Grenzabschnitts 6 zwischen der
Führungsrille 4 und
der Kontaktrille 5 geschnitten werden. Jedoch hat die moderate
Neigung einen Vorteil, daß den
Klingen 2 erlaubt ist, eine geringe Höhe zu besitzen.
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Im
Gegenteil dazu wird, wenn die Neigung der Führungsrille 4 steil
ist, das Anschlußpaßstück größer aufgrund
einer größeren Höhe der Klingen 2, und
es ist schwierig, die Beschichtung Wb zu schneiden, obwohl es eine
exzellente Funktion eines Führens
des beschichteten Drahts W zu dem Zentrum der Kontaktrille 5 zur
Verfügung
stellt.
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EP-A-0
859 430, von welcher angenommen wird, den nächstliegenden Stand der Technik
darzustellen, offenbart ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück, das
einen Schlitz und ein erstes und ein zweites Paar von Abschrägungen aufweist,
wobei die Abschrägungen
von jedem Paar einander gegenüberliegen
und wo die Abschrägungen
steiler in der Richtung zu dem Schlitz werden. Die Gesamthöhe des Isolationsverschiebungsanschlusses
ist eher groß.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf die obige Situation
entwickelt und ein Ziel bzw. Gegenstand derselben ist es, eine Kontaktzuverlässigkeit
zu verbessern, während
verhindert wird, daß ein
Anschlußpaßstück größer wird.
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Dieses
Ziel wird gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw.
einen Schneidklemmkontakt nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausbildungen
sind Gegenstand der abhängigen
Unteransprüche.
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Gemäß der Erfindung
wird ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw. Schneidklemmkontakt
zur Verfügung
gestellt, umfassend eine Isolationsverschiebungsrille, welche wenigstens
eine Kontaktrille bzw. -nut, um in Kontakt mit einem Kern eines
isolierten Drahts gebracht zu werden, und wenigstens eine sich verjüngende bzw.
verjüngte
Führungsrille
aufweist, deren Breite zunehmend in einer Einsetzrichtung des beschichteten
Drahts in die Isolationsverschiebungsrille verschmälert ist,
wobei die Führungsrille
eine abgewinkelte verjüngte
bzw. verschmälerte
Form aufweist, welche einen Abschnitt geringer bzw. moderater Neigung
an einer Vorderseite und einen Abschnitt steiler Neigung an einer
Rückseite
in bezug auf die Einsetzrichtung des beschichteten Drahts in die
Isolationsverschiebungsrille aufweist, wobei eine Höhe des Abschnitts
geringer Neigung entlang der Einsetzrichtung wenigstens die Hälfte der
Höhe der
Führungsrille
ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist die Kontaktnut bzw. -rille
kontinuierlich bzw. anschließend
an einer Rückseite
der verjüngten Führungsrille
in der Einsetzrichtung vorgesehen.
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So
wird ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw. Schneidklemmkontakt
zur Verfügung
gestellt, umfassend eine Isolationsverschiebungsrille, welche derart
ausgebildet ist, daß eine Kontaktrille
kontinuierlich an einer rückwärtigen Seite einer
geneigten bzw. verjüngten
Führungsrille
zur Verfügung
gestellt ist, deren Breite stufenweise bzw. zunehmend zu ihrer rückwärtigen Seite
verschmälert wird,
in welches Anschlußpaßstück ein beschichteter Draht
zu der Kontaktrille von der Führungsrille
gedrückt
wird, wodurch ein Kern, der durch ein Schneiden einer Beschichtung
des beschichteten Drahts freigelegt ist, in Kontakt mit Kontaktkanten
der Kontaktrille gebracht wird, wobei die Führungsrille eine winkelige,
verjüngte
Form aufweist, die eine moderate Neigung an einer Vorderseite und
eine starke bzw. steile Neigung an einer Rückseite in bezug auf eine Eindrückrichtung
des beschichteten Drahts aufweist.
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Wenn
der beschichtete Draht zu der Kontaktrille von der Führungsrille
gedrückt
wird, wird die Beschichtung durch Grenz- bzw. Randabschnitte zwischen
den moderat geneigten Kanten und den steil geneigten Kanten der
Führungsrille
geschnitten und der so freigelegte Kern wird in die Kontaktrille
gedrückt,
während
er zu dem Zentrum der Kontaktrille durch die steil geneigten Kanten
geführt
wird, wodurch folglich ein Kontakt ausgebildet bzw. aufgebaut wird,
indem er fest zwischen den Kontaktkanten gehalten wird.
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Indem
die Führungsrille
bzw. -nut ausgebildet wird, daß sie
eine abgewinkelte, verjüngte
Form durch die moderat geneigten Kanten an ihrer Vorderseite und
stark bzw. steil geneigten Kanten an ihrer Rückseite in bezug auf die Drückrichtung
aufweist, kann die Tiefe der gesamten Isolationsverschiebungsrille
unterdrückt
werden, d.h. das Anschluß paßstück ist bzw.
wird daran gehindert, größer zu werden,
die Beschichtung kann zufriedenstellend geschnitten werden und der
Kern kann präzise
zu dem Zentrum der Kontaktrille geführt werden. Daher kann eine
Kontaktzuverlässigkeit
bemerkenswert verbessert werden.
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Vorzugsweise
ist die Isolationsverschiebungsrille zwischen einem Paar von Schneiden
bzw. Klingen ausgebildet, die von linken und rechten Seitenwänden des
Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstücks bzw.
Schneidklemmkontakts so vorragen, um einander im wesentlichen gegenüberzuliegen.
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Weiter
bevorzugt ist die Isolationsverschiebungsrille in einem Abschnitt
einer Bodenwand des Schneidklemmkontakts ausgebildet, welcher unter einem
von 0° oder
180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen normal auf die Bodenwand gebogen
ist.
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Noch
weiter bevorzugt ist die Isolationsverschiebungsrille zwischen einem
Paar von Klingenabschnitten ausgebildet, welche einwärts im wesentlichen
in einer V-Form vorragen, wenn in der Einsetzrichtung des beschichteten
Drahts gesehen.
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So
ist bevorzugt die Isolationsverschiebungsrille zwischen einem Paar
von Klingen gebildet, die von linken und rechten Seitenwänden des
Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstücks vorragen,
um einander gegenüberzuliegen,
und/oder das Paar von Klingen ragt nach innen in einer V-Form vor,
wenn es in der Eindrück-
bzw. Einschieberichtung des beschichteten Drahts gesehen wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist effizient auf Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstücke der
Art anwendbar, in welcher die Beschichtung durch ein Fangen durch
V-förmige
Klingen aufgeschnitten wird. Spezifisch kann, da ein Abschnitt zum
Aufschneiden der Beschichtung einen großen Bereich in den V-förmigen Klingenabschnitten
aufweist, wenn ein Versuch gemacht wird, unter Zwang Beschichtung
aufzuschneiden, die Beschichtung über einen weiten Bereich zerrissen
werden, um den Kern nach einer Verbindung durch eine Isolationsverschiebung
bzw. -verlagerung freizulegen, und ein Kontaktfehler kann aufgrund
eines Lockerns des Kerns resultieren. In der vorliegenden Erfindung
kann jedoch die Beschichtung leichter durch die Grenzabschnitte
zwischen den moderat geneigten Kanten und den steil geneigten Kanten
der Führungsrille
aufgeschnitten werden. Somit ist bzw. wird ein aufgeschnittener
Abschnitt der Beschichtung auf einem Minimum in der Größe gehalten,
wodurch verhindert wird, daß der freigelegte
Abschnitt des Kerns Wa größer wird.
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Gemäß noch einer
weiteren bevorzugten Ausbildung sind bzw. werden Schnitte in einer
Beschichtung des beschichteten Drahts durch Begrenzungsabschnitte
zwischen den Abschnitten geringer Neigung und den Abschnitten steiler
Neigung der Führungsrille
hergestellt, wenn der beschichtete Draht wenigstens teilweise in
die Isolationsverschiebungsrille eingesetzt ist bzw. wird.
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Vorzugsweise
ist ein erster Winkel, welcher zwischen dem Abschnitt geringer Neigung
und einer Linie normal auf die Drahteinsetzrichtung ausgebildet ist,
etwa 45° oder
größer und
ein zweiter Winkel, welcher zwischen dem Abschnitt steiler Neigung
und dieser Linie ausgebildet ist, liegt zwischen dem ersten Winkel
und 90°.
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Weiters
bevorzugt erfüllen
ein Abstand A zwischen Grenzabschnitten zwischen den Abschnitten
geringer und steiler Neigung der Führungsrille, ein Durchmesser
B eines Kerns des beschichteten Drahts und eine Breite C der Isolationsverschiebungsrille
eine Beziehung A ≥ B ≥ C.
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Am
meisten bevorzugt sind zwei Isolationsverschiebungsrillen an in
Längsrichtung
beabstandeten Positionen vorgesehen, wobei entsprechende distale
Abschnitte von Klingenabschnitten davon durch einen oder mehrere
koppelnde(n) Abschnitt(e) gekoppelt sind.
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Am
meisten bevorzugt ist bzw. sind die Kontaktrille und/oder die verjüngte Führungsrille
zwischen einem Paar von Klingen definiert, welche durch ein Herstellen
von Schnitten in Seitenwänden und
Biegen der geschnittenen Abschnitte um einen von 0° oder 180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise um im wesentlichen 90° in bezug auf die Seitenwände ausgebildet
sind.
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Diese
und andere Gegenstände,
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen
der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausbildungen
und aus den beiliegenden Zeichnungen noch offensichtlicher werden.
Es sollte verstanden werden, daß,
obwohl Ausbildungen gesondert beschrieben sind, einzelne Merkmale
derselben zu zusätzlichen
Ausbildungen kombiniert werden können.
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1 ist
eine teilweise weggeschnittene perspektivische Ansicht, die eine
erste Ausbildung der vorliegenden Erfindung zeigt,
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2 ist
ein Schnitt entlang X-X von 1,
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3 ist
ein Schnitt entlang von X-X von 1, wenn
die Verbindung durch Isolationsverlagerung vollständig ist,
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4 ist
eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausbildung,
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5 ist
eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausbildung,
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6 ist
eine Draufsicht auf eine vierte Ausbildung,
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7 ist
ein Seitenschnitt der vierten Ausbildung, und
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8 ist
ein Seitenschnitt gemäß dem Stand der
Technik.
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Nachfolgend
werden bevorzugte Ausbildungen der vorliegenden Erfindung unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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<Erste Ausbildung>
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Eine
erste bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung wird unter
Bezugnahme auf 1 bis 3 beschrieben.
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Ein
beschichteter bzw. ummantelter Draht W hat eine bekannte Struktur,
in welcher ein Kern Wa, der beispielsweise aus geflochtenen bzw.
verdrillten Strängen
bzw. Litzen gefertigt ist, mit einer Beschichtung bzw. Ummantelung
Wb abgedeckt ist, die beispielsweise aus einem synthetischen Harz
gefertigt bzw. hergestellt ist.
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Ein
Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw.
Schneidklemmkontakt 10 dieser Ausbildung ist in eine Form,
die in 1 gezeigt ist, vorzugsweise durch ein aufeinanderfolgendes
Schneiden und Biegen oder Falten einer metallischen Platte mittels
einer Presse ausgebildet, und ist mit einem Verbindungsabschnitt 11,
einem Isolationsverschiebungsabschnitt 12 und einem Rohr-
bzw. Trommelabschnitt 13 in die ser Reihenfolge von seinem
Vorderende (zu verbindenden Ende mit einem nicht illustrierten,
passenden Verbinder) ausgebildet.
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Der
Verbindungsabschnitt bzw. verbindende Abschnitt 11 ist
im wesentlichen in der Form eines rechteckigen bzw. rechtwinkeligen
Rohrs, welches hohl in Vorwärts-
und Rückwärts- der Längsrichtungen
ist. Ein metallischer Verriegelungsabschnitt 15 ist an
der seitlichen oder oberen Wand des Verbindungsabschnitts 11 vorzugsweise
durch Schneiden und Biegen und/oder Prägen ausgebildet, und ein elastisches
Kontaktstück
(nicht gezeigt) ist im Inneren vorzugsweise durch Zurückfalten
einer Zunge zur Verfügung
gestellt, die sich von dem vorderen Ende der Bodenwand erstreckt.
Ein Dorn bzw. Flachstecker eines nicht illustrierten Steckerverbinders
ist in den verbindenden Abschnitt 11 vorzugsweise von vorne
eingesetzt oder kann dazu eingesetzt werden, um elastisch oder rückstellfähig in Kontakt
mit dem elastischen Kontaktstück
gebracht zu werden.
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In
dem Trommelabschnitt 13 an dem rückwärtigen Ende ragt ein Paar von
crimpenden Stücken 18 von
linken und rechten kurzen Seitenwänden 17 vor, während sie
voneinander in Vorwärts-
und Rückwärts- oder
Längsrichtungen
verlagert oder beabstandet sind. Der beschichtete bzw. ummantelte Draht
W ist an dem Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück 10 durch ein Crimpen
oder Biegen oder Falten der crimpenden bzw. Crimpstücke 18 in Verbindung
mit dem beschichteten Draht W mit dem Isolationsverschiebungsabschnitt 12 durch
eine Isolationsverschiebung verbunden oder verbindbar oder kann
damit verbunden oder verbindbar sein.
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Der
Isolationsverschiebeabschnitt 12 ist in der Form eines
Kanals oder einer Nut bzw. Rille, der bzw. die eine obere, offene
Oberfläche
aufweist, und zwei Klingenabschnitte 21, die jeweils aus
einem Paar von linken und rechten Klingen 20 bestehen, sind
zur Verfügung
gestellt, während
sie in Vorwärts- und
Rückwärtsrichtung
oder Längsrichtungen
voneinander beabstandet sind. Spezifisch sind die Klingen 20 vorzugsweise
durch ein Herstellen von Einschnitten in den linken und rechten
Seitenwänden 22 und
ein Biegen der geschnittenen Abschnitte in einem von 0° oder 180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise unter im wesentlichen rechten Winkeln ausgebildet,
um einander im wesentlichen an einem spezifizierten Abstand gegenüberzuliegen,
und eine Isolationsverschiebungsrille 24 ist im wesentlichen zwischen
den zueinander schauenden bzw. gerichteten Kanten der Klingen 20 ausgebildet
oder definiert.
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Wie
dies in 2 gezeigt ist, ist ein oberes Teil
der zueinander schauenden Kante von jeder Klinge 20 in
eine geneigte bzw. abgeschrägte
Kante 30 ausgebildet, welche stufenweise bzw. zunehmend nach
innen vorragt, während
bzw. wie sie sich zu ihrem Bodenende erstreckt, und ein verbleibendes
Teil davon ist in eine Kontaktkante 33 ausgebildet, welche
vorzugsweise im wesentlichen gerade in vertikaler Richtung ist oder
um etwa 90 ° in
bezug auf die Bodenkante der Isolationsverschiebungsnut bzw. -rille 24 angeordnet
ist. Die geneigte Kante 30 besteht aus einer moderat geneigten
Kante 31 als ein ein bevorzugter Abschnitt moderater bzw.
geringer Neigung an ihrem oberen Teil und einer steil geneigten Kante 32 als
ein bevorzugter Abschnitt steiler Neigung an seinem unteren Teil,
dessen Neigung steiler als jene der moderat geneigten Kante 31 ist.
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Mit
anderen Worten, ist die Isolationsverschiebungsnut 24 derart
ausgebildet, daß die
im wesentlichen gerade Kontaktnut bzw. -rille 26 kontinuierlich
unter einer Führungsnut
bzw. -rille 25 zur Verfügung
gestellt ist, die eine gewinkelte, geneigte bzw. verjüngte Form
aufweist, indem sie durch die moderat geneigten Kanten 31 an
ihrer oberen Seite und die steil geneigten Kanten 32 an
ihrer unteren Seite ausgebildet ist.
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Wenn
hier angenommen wird, daß A,
B und C ein Abstand zwischen linken und rechten Grenzabschnitten 35 zwischen
den moderat und steil geneigten Kanten 31, 32 der
Führungsnut 25,
ein Durchmesser des Kerns Wa des beschichteten Drahts W, und eine
Breite der Isolationsverlagerungsnut 24 sind, wird eine
Beziehung A ≥ B ≥ C erfüllt.
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Weiters
ist es wünschenswert,
daß ein
Winkel α,
der zwischen den moderat geneigten Kanten 31 und einer
horizontalen Linie normal auf eine Drahteinschieberichtung ausgebildet
ist, 45° oder größer ist,
und daß ein
Winkel β,
der zwischen den steil geneigten Kanten 32 und dieser horizontalen
Linie ausgebildet ist, zwischen α und
90° liegt.
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Diese
Ausbildung funktioniert wie folgt. Zum Zeitpunkt einer Verbindung
durch eine Isolationsverschiebung wird ein Endabschnitt des beschichteten Drahts
W in den Isolationsverschiebungsabschnitt 12 entlang einer
Einsetz- oder Schiebe- bzw. Druckrichtung ID eingesetzt oder gedrückt, wie
dies durch einen Pfeil in 1 gezeigt
ist, um an den Führungsrillen 25 der
Isolationsverschiebungsrillen 24 der vorderen und rückwärtigen Klingenabschnitte 21 angeordnet
zu sein bzw. zu werden, wie dies durch eine strichlierte Linie in 2 gezeigt
ist, und der beschichtete Draht W wird wenigstens teilweise zwischen
die vorderen und rückwärtigen Klingenabschnitte 21 und
an den vorderen und rückwärtigen Seiten
der vorderen und rückwärtigen Klingenabschnitte 21 vorzugsweise
durch ein nicht illustriertes Preßwerkzeug bzw. -betätigungselement
gedrückt.
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Wenn
der beschichtete Draht W gedrückt wird,
werden Schnitte in der Beschichtung Wb durch die Grenzabschnitte 35 zwischen
den moderat geneigten Kanten 31 und den steil geneigten
Kanten 32 der Führungsrillen 25 ausgebildet.
Wenn bzw. da der geschnittene Draht W weiter gedrückt wird,
wird die Beschichtung Wb geschnitten und der Kern Wa, der somit
bzw. derart wenigstens teilweise freigelegt ist, wird in die Kontaktrille 26 gedrückt, wie
dies in 3 gezeigt ist, während er
im wesentlichen zu dem Zentrum der Kontaktrille 26 durch
die steil geneigten Kanten 32 geführt wird, was folglich einen
Kontakt durch das dichte Halten zwischen den Kontaktkanten 33 ausbildet
bzw. aufbaut.
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Wenn
der beschichtete Draht W durch Isolationsverschiebung verbunden
ist, wird der Trommelabschnitt 13 an einer Position hinter
seinem Abschnitt, der durch eine Isolationsverschiebung verbunden
ist, oder an einer Seite gegenüberliegend dem
Verbindungsabschnitt 11 gecrimpt oder gebogen oder in Verbindung
damit gefaltet.
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Gemäß dieser
Ausbildung können
folgende Vorteile durch ein Ausbilden der Führungsrille 25 der Isolationsverschiebungsrille 24 zur
Verfügung
gestellt werden, um eine winkelig geneigte bzw. verjüngte Form
zu besitzen, indem sie durch die moderat geneigten Kanten 31 an
ihrer oberen Seite, d.h. vorderen Seite in bezug auf die Drahteinschieberichtung,
und die steil geneigten Kanten 32 an ihrer unteren Seite, d.h.
rückwärtigen Seite
in bezug auf die Drahteinschieberichtung definiert ist.
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Zuerst
kann die Beschichtung Wb zufriedenstellend durch ein geeignetes
Schärfen
der Grenzabschnitte 35 zwischen den moderat geneigten Kanten 31 und
den steil geneigten Kanten 32 der Führungsrille 25 geschnitten
werden. Da die steil geneigten Kanten 32 an der rückwärtigen Seite
der Führungsrille 25 in
bezug auf die Drahteinschieberichtung ausgebildet sind, kann der
freigelegte Kern Wa präzise
nach innen, vorzugsweise im wesentlichen zu dem Zentrum der Kontaktrille 24 geführt werden, und
der Kern Wa wird nicht geschnitten, da ein Winkel zwischen den steil
geneigten Kanten 32 und den Kontaktkanten 33 ein
relativ großer,
stumpfer Winkel (β +
90°) ist.
Als ein Ergebnis kann eine Kontaktzuverlässigkeit bemerkenswert verbessert
werden.
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Weiters
kann, indem bevorzugt die moderat geneigten Kanten 31 über mehr
als eine Hälfte
der Abmessung der Führungsrille 25 in
bezug auf eine Höhenrichtung
ausgebildet sind bzw. werden, die Gesamttiefe der Isolationsverschiebungsrille 24,
d.h. die Höhe
der Klingen 20 auf einen kleinen Wert unterdrückt werden,
wodurch verhindert wird, daß das
Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück 10 größer wird.
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<Zweite Ausbildung>
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4 zeigt
eine zweite, bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. In
der zweiten Ausbildung ist anders als der Klingenabschnitt 21,
der durch ein lineares Anordnen von zwei Klingen 20 ausgebildet
ist, ein einstückiger
Klingenabschnitt 40, der mit einer Isolationsverschiebungsrille 41 vorab ausgebildet
ist, durch ein Ausbilden bzw. Herstel len eines Einschnitts bzw.
Schnitts in der Bodenplatte gebildet und ein Biegen eines geschnittenen
Abschnitts unter einem von 0° oder
180° verschiedenen
Winkel, vorzugsweise im wesentlichen normal zu der Bodenplatte ausgebildet.
Spezifisch ist eine Isolationsverschiebungsrille 41 derart
ausgebildet, daß eine
im wesentlichen gerade und mit einem Boden versehene Kontaktrille 43 unter
einer Führungsrille 42 zur Verfügung gestellt
ist, die eine abgewinkelte bzw. verjüngte Form aufweist, die durch
moderat geneigte Kanten 31 an ihrer oberen Seite und steil
geneigte Kanten 32 an ihrer unteren Seite ähnlich zu
jenen der ersten Ausbildung definiert ist.
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Dieselbe
Funktion und dieselben Effekte wie die erste Ausbildung können mit
der zweiten Ausbildung erreicht werden.
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<Dritte Ausbildung>
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5 zeigt
eine dritte, bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. Ähnlich zu
der zweiten Ausbildung ist die dritte Ausbildung mit Klingen 40 versehen,
die mit Isolationsverschiebungsrillen 41 vorab durch ein
Schneiden und Biegen ausgebildet sind. Um zu verhindern, daß die Klingenabschnitte 40 während einer
Verbindung durch Isolationsverschiebung geneigt werden, sind die
oberen oder distalen Enden der vorderen und rückwärtigen Klingenabschnitte 40 durch
koppelnde oder verbrückende
bzw. Brückenabschnitte 45 gekoppelt.
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In
der dritten Ausbildung ist die Isolationsverschiebungsrille 41 von
jedem Klingenabschnitt 40 ähnlich derart ausgebildet,
daß eine
gerade und mit einem Boden versehene Kontaktrille 43 unter
einer Führungsrille 42 zur
Verfügung gestellt
ist, die eine abgewinkelte verjüngte
Form aufweist, die durch moderat abgeschrägte bzw. geneigte Kanten 31 an
ihrer oberen Seite und steil abgeschrägte Kanten 32 an ihrer
unteren Seite definiert ist. Dieselbe Funktion und dieselben Effekte
wie in der ersten Ausbildung können
auch in der dritten Ausbildung erzielt werden.
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<Vierte Ausbildung>
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6 und 7 zeigen
eine vierte bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. Die vierte
Ausbildung illustrieert ein Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück, das
mit sogenannten V-förmigen
Klingen versehen ist. Spezifisch sind linke und rechte Klingenabschnitte 51 durch
ein Prägen von
linken und rechten oder seitlichen Seitenwänden 52 ausgebildet,
um im wesentlichen zueinander unter einem bestimmten Abstand zu
schauen bzw. gerichtet zu sein, und eine Isolationsverschiebungsrille 54 ist
zwischen zueinander schauenden Kanten der Klingen 51 definiert.
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Die
Isolationsverschiebungsrille 54 ist derart ausgebildet,
daß eine
im wesentlichen gerade Kontaktrille 58, die eine Breite
kleiner als ein Durchmesser eines Kerns Wa eines beschichteten Drahts
W aufweist, unter einer Führungsrille 55 zur
Verfügung gestellt
ist, die eine abgewinkelte, geneigte bzw. verjüngte Form aufweist, die durch
moderat geneigte Kanten 56 als bevorzugte Abschnitte einer
moderaten Neigung an ihrer oberen Seite und steil geneigte Kanten 57 als
bevorzugte Abschnitte einer steilen Neigung an ihrer unteren Seite
definiert ist.
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Wenn
der beschichtete Draht W gedrückt wird,
werden Schnitte in einer Beschichtung Wb durch Grenzabschnitte 59 zwi schen
den moderat geneigten Kanten 56 und den steil geneigten
Kanten 57 der Führungsrille 55 ausgebildet,
der Kern Wa wird freigelegt, während
die Beschichtung Wb nach oben gedreht oder geschnitten oder abgeschält wird.
Der Kern Wa wird dann im wesentlichen zu dem Zentrum der Kontaktrille 58 durch
die steil geneigten Kanten 56 geführt, darin hineingedrückt und
fest zwischen den Kontaktkanten bzw. -rändern gehalten, um einen Kontakt
auszubilden bzw. aufzubauen.
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Da
ein Abschnitt zum Aufschneiden der Beschichtung einen großen Bereich
in den V-förmigen Klingenabschnitten
aufweist, kann, wenn ein Versuch gemacht wird, unter Zwang bzw.
zwangsweise die Beschichtung aufzuschneiden, die Beschichtung über einen
weiten Bereich abgezogen werden, um den Kern nach einer Verbindung
durch eine Isolationsverschiebung freizulegen, und ein Kontaktfehler kann
resultierend aus einem Lockern des Kerns auftreten.
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Da
die Beschichtung Wb leichter durch die Grenzabschnitte 59 zwischen
den moderat geneigten Kanten 56 und den steil geneigten
Kanten 57 der Führungsrille 55 in
dieser Ausbildung aufgeschnitten werden kann, wird jedoch ein aufgeschnittener
Abschnitt der Beschichtung Wb auf einem Minimum in der Größe gehalten,
wodurch verhindert wird, daß der
freigelegte Abschnitt des Kerns Wa größer wird. Jeder Klingenabschnitt 51 kann
durch ein Bereitstellen von zwei Abschnitten 51', die nach innen
von den Seitenwänden 52 vorragen,
(z.B. durch ein Schneiden und Biegen und/oder Prägen) ausgebildet werden, wobei
distale Enden davon kontaktiert sind, um eine gesamte geprägte Form
auszubilden (siehe 6).
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Ähnlich zu
den obigen vorhergehenden Ausbildungen kann die vierte Ausbildung
eine Kontaktzuverlässigkeit
verbessern, während
verhindert wird, daß das
Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw.
der Schneidklemmkontakt größer wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen und dargestellten
bzw. illustrierten Ausbildungen beschränkt und verschiedene Änderungen
können
ohne Abweichen vom Rahmen der vorliegenden Erfindung gemacht werden,
wie sie in den Ansprüchen
definiert ist.
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- W
- beschichteter
bzw. ummantelter Draht
- Wa
- Kern
- Wb
- Beschichtung
bzw. Ummantelung
- 10
- Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw.
-
- Schneidklemmkontakt
- 12
- Isolationsverschiebungsabschnitt
- 20
- Schneiden-
bzw. Klingenabschnitt
- 22
- Seitenwand
- 24
- Isolationsverschiebungsrille
bzw. -nut
- 25
- Führungsrille
bzw. -nut
- 26
- Kontaktrille
bzw. -nut
- 31
- moderat
geneigte bzw. abgeschrägte
Kante
- 32
- steil
abgeschrägte
bzw. geneigte Kante
- 33
- Kontaktkante
bzw. Kontaktrand
- 35
- Grenzabschnitt
(zwischen der moderat geneigten
-
- Kante 31 und
der steil geneigten Kante 32)
- 40
- Klingenabschnitt
- 41
- Isolationsverschiebungsrille
- 42
- Führungsrille
- 43
- Kontaktrille
- 50
- Isolationsverschiebungs-Anschlußpaßstück bzw.
-
- Schneidklemmkontakt
- 51
- Klingenabschnitt
- 54
- Isolationsverschiebungsrille
- 55
- Führungsrille
- 56
- moderat
geneigte Kante
- 57
- steil
geneigte Kante
- 58
- Kontaktrille
- 59
- Grenzabschnitt
(zwischen der moderat geneigten
-
- Kante 56 und
der steil geneigten Kante 57)